Was Populismus nicht ist

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original What Populism Isn’t erschien am 28. Dezember 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Jan-Werner Müller
What is Populism?
Penguin, 2017

Wenn ein politisches Establishment sich von einer wachsenden Kraft wie dem Nationalpopulismus bedroht fühlt, dann besteht Plan A darin, das Establishment zu verteidigen und seine Gegner anzugreifen, indem es geistig durchschnittliche Journalisten entsendet, um zu spotten und zu verhöhnen, und geistig durchschnittliche politische Schreiberlinge, um parteipolitische Argumente zu konstruieren. Das Ziel des Establishments ist, die Loyalität seiner Basis zu verstärken, die Köpfe der Unentschlossenen zu vergiften und Dissidenten zu demoralisieren, indem es sie wie Dreck behandelt.

Wenn es Plan A nicht gelingt, die steigende Flut zurückzudrängen, dann besteht Plan B darin, die akademischen Gehirn-Bugs auf das Studium der Opposition und die Formulierung von Kritiken und Gegenstrategien anzusetzen. Offensichtlich lautet die Annahme von Plan B, daß das Establishment objektives Wissen braucht, um ernsthaften Gegnern zu kontern. Es besteht jedoch eine Gefahr, daß Spuren der parteipolitischen Apologetik der ernsthaften intellektuellen Analyse von Plan B in die Quere kommen. Ein Paradebeispiel dafür ist Jan-Werner Müllers What Is Populism?

Populismus und Demokratie bedeuten genau das Gleiche. Sogar ihre Etymologien sind dieselben. Demos ist Griechisch und populus ist Lateinisch für „das Volk“. „Das Volk“ bezieht sich richtigerweise auf das Ganze eines Staatswesens, kann aber auch „die Vielen“ bezeichnen – die gewöhnlichen Leute im Gegensatz zu den Eliten.

Populisten verwenden „das Volk“ in beiderlei Sinn. Populisten meinen, daß politische Legitimität auf dem Gemeinwohl der Gesellschaft beruht – des Volkes als Ganzem. Aber Populisten sprechen oft im Namen des Volkes im engeren Sinn von „die Vielen“, denn wenn politische Systeme vom Gemeinwohl abweichen, dann nimmt es buchstäblich immer die Form an, daß „die Wenigen“ – Regierungs- und Wirtschaftseliten – ihre Gruppeninteressen auf Kosten der Vielen verfolgen. Daher verteidigen und mobilisieren populistische Bewegungen das Volk im engeren Sinne, um ein Regime wiederherzustellen, das den Interessen des Volkes im breiten Sinn dient.

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„Das Volk bin ich“: Rezension von Jan-Werner Müllers „What is Populism?“

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Lucifex. Das Original Le Peuple, C’est Moi erschien am 18. Dezember 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Jan-Werner Müller
What Is Populism?
Penguin, 2017

Jan-Werner Müller, ein gebürtiger Deutscher, ist Professor für Politik an der Princeton University und der Autor mehrerer vorheriger Bücher. Die vorliegende Studie über den Populismus wurde 2016 von der University of Pennsyslvania Press veröffentlicht und schnell von Penguin Books in einem beliebten Taschenbuchformat nachgedruckt. Diese für einen akademischen Titel ungewöhnliche Auszeichnung verdankt natürlich viel der jüngsten Mode des Begriffs „populistisch“, aber auch der ungewöhnlichen Klarheit der These des Autors und deren Darlegung.

Es gibt wenig allgemeine Einigkeit über den Populismus, außer daß es eine Form der Politik ist, die sich für das „Volk“ gegen die Eliten einsetzt. Müller bemerkt, daß eine solche Haltung tatsächlich eine notwendige Voraussetzung für die Identifizierung eines Politikers oder einer Bewegung als „populistisch“ ist, aber keine ausreichende. Er lehnt psychologisierende Erklärungen ab, die sich auf den „Zorn“ von Populisten fokussieren, während sie dessen Ursachen ignorieren. Diese Arten von Theorien behaupten, daß das, was Populisten wirklich brauchen, nicht politische Repräsentation oder die Beseitigung objektiver Mißstände ist, sondern eine Art von Psychotherapie. Das ist sowohl herablassend als auch etwas, das unheimlich an den alten sowjetischen Mißbrauch der Einweisung von Dissidenten in psychiatrische Kliniken erinnert.

Die wahrhaft essentielle Eigenschaft des Populismus ist nach Müllers Sichtweise der Anspruch auf ausschließliche Vertretung des Volkes. Das erste Beispiel, das er anbietet, ist der gegenwärtige Präsident der Türkei, Recep Erdogan. Bei einem vor kurzem stattgefundenen Parteikongreß antwortete Erdogan seinen Kritikern mit der Bemerkung: „Wir sind das Volk; wer seid ihr?“ Der Autor kommentiert:

Natürlich wußte er, daß seine Gegner ebenfalls Türken waren. Der Anspruch auf ausschließliche Vertretung ist kein empirischer; er ist immer eindeutig moralisch. Populisten stellen ihre politischen Konkurrenten als Teil der unmoralischen, korrupten Elite dar.

Kurz gesagt, der Populist ist nach Müllers Darstellung die politische Gestalt oder Bewegung, die angedeutet oder ausdrücklich behauptet: le peuple, c’est moi – das Volk bin ich.

Dies ist eine kühne These, nicht zuletzt, weil sie nach dem eigenen Eingeständnis des Autors die People’s Party der amerikanischen 1890er – die oft als die originalen Populisten betrachtet wird – davon disqualifiziert, als „wahre“ Populisten betrachtet zu werden. Sie unterstellt auch, daß das antike Athen, trotzdem es uns das Wort Demagoge vermachte, keine „wahren“ populistischen Führer hervorbrachte, denn niemand konnte in einer direkten Demokratie, die keinen Gebrauch von Repräsentation machte, Anspruch auf ausschließliche Vertretung erheben. Weiter hinten in dem Buch erklärt er auch, daß Bernie Sanders nach dieser Definition nicht als Populist qualifiziert wäre.

Aber Müller verweist sicherlich auf eine reale und hervorstechende Neigung vieler Politiker, die als populistisch bezeichnet werden. Hugo Chavez’ Wahlkämpfe bringen Slogans wie „Chavez ist das Volk! und „Chavez, wir sind Millionen, auch ihr seid Chavez!“ George Wallace begann seine berühmte „Rassentrennung für immer“-Rede mit der folgenden großspurigen Erklärung: „Im Namen des großartigsten Volkes, das jemals auf Erden wandelte, ziehe ich die Linie im Staub und werfe der Tyrannei den Fehdehandschuh vor die Füße…“ Der Autor fragt spitz, mit welcher Autorität der Gouverneur von Alabama annahm, im Namen des amerikanischen Volkes als Ganzem zu sprechen.

Klarerweise erhalten populistische Politiker niemals einhundert Prozent Unterstützung von den Wählern. Um diese unbequeme Tatsache zu umschiffen, neigen sie dazu, an die vage Vorstellung vom „wirklichen“ Volk zu appellieren, das aus der Gesamtsumme der tatsächlichen Staatsbürger herausgezogen und von dieser unterschieden werden muß. Als zum Beispiel Nigel Farage im Brexit-Referendum das Ergebnis bekam, das er wollte, nannte er es einen „Sieg für das wahre Volk,“

und machte damit die 48 Prozent der britischen Wählerschaft, die dagegen gewesen waren, das Vereinigte Königreich aus der Europäischen Union herauszuholen, irgendwie weniger als real – oder stellte ihren Status als eigentliche Mitglieder der politischen Gemeinschaft in Frage.

In ähnlicher Weise hat eine populistische finnische Partei sich bis vor kurzem die „Wahren Finnen“ genannt.

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Der Volkslehrer im Interview mit dem Juden Bernie Kosky

Der Volkslehrer in einem 3Sat-Interview mit dem Juden Bernie Kosky (9:31 min. langer Auszug aus der Doku „Wie antisemitisch ist Deutschland“ von Bernie Kosky und einer Einschätzung von Michael Wolffsohn über die wirkliche Gefahr für „deutsche“ Juden):

PEGIDA positiv nutzen

Von Dunkler Phönix und Osimandia

Dass Pegida ähnlich wie Hogesa entweder von vorneherein eine false flag war oder zumindest in der Zeit des Wachsens dieser Bewegung gekapert worden ist, erscheint evident, wobei wir selbstverständlich Herrn Bachmann nicht unterstellen wollen, dass er es nicht durchaus vollkommen ehrlich meint. Wir maßen uns nicht an, das beurteilen zu können, und es ist absolut möglich, dass auch ehrlich um unser Land und Volk Besorgte ohne ihr Wissen instrumentalisiert werden können oder ihnen die Kontrolle entgleitet. Diese Gefahr ist insbesondere dann gegeben, wenn Personen aktiv werden, die zwar guten Willens, aber ohne ausreichendes Wissen sind.

Dafür, dass es sich bei Pegida um kontrollierte Opposition handelt, spricht

1. Die Medienberichterstattung

Eine so große Teilnehmerzahl wie in Dresden ist einfach ohne massive Medienunterstützung nicht möglich, wobei diese Unterstützung keineswegs wohlwollende Berichterstattung sein muss. Es muss nur Berichterstattung sein. Wenn die fehlt oder langweilig ist, geht keiner hin. Die Pedigisten wünschen sich so sehnlichst “sachliche und seriöse Berichterstattung” – wenn sie diese allerdings bekämen, hätten sie vermutlich nicht mehr als 500 Leute auf der Straße.

Die Berichterstattung, die sie tatsächlich bekommen, ist hingegen nicht langweilig, sondern schrill, reißerisch, zwar schon atemberaubend bösartig, haarsträubend unzutreffend und teilweise widerwärtig (Karikatur in der Leipziger Uni-Zeitung) dafür aber auch höchst spannend und aufregend. Ziemlich genau die Hälfte der Deutschen hält offiziellen Statistiken zufolge das Anliegen von Pegida für gerechtfertigt und sympathisiert mit den Demonstranten. Wenn solche Menschen mit der absolut unterirdischen Berichterstattung konfrontiert werden, entstehen die für Protesthandlungen notwendigen Emotionen wie Zorn, verletztes Gerechtigkeitsgefühl und Empörung über dreiste Lügen und Verunglimpfung der eigenen Person des gleichdenkenden Sympathisanten. Solche Emotionen – und nicht seriöse Sachinformationen – sind es, die zusammen mit dem Gefühl, Teil einer großen Masse zu sein, die Leute auf die Straße treiben.

Es ist allerdings höchst unwahrscheinlich, dass Medienprofis um diesen grundlegenden Mechanismus (Werbung muss nicht „nett“ sein, sie muss nur allgegenwärtig und auffallend sein sowie auf die Knöpfe der richtigen Emotionen drücken) nicht ganz genau wissen.

Die hätten es, als es noch klein war, totschweigen können. Haben sie aber nicht!


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Tyrannei und Vielfalt in der antiken Welt

Dionysius I. von Syrakus

Von Guillaume Durocher, übersetzt von Lucifex. Das Original Tyranny and Diversity in the Ancient World erschien am 18. Januar 2018 auf The Occidental Observer.

In Politika bemerkt Aristoteles realistischerweise, daß Vielfalt, die aus Einwanderung ohne Assimilation resultiert, eine häufige Ursache von Bürgerkrieg und des Zusammenbruchs der Bürgersolidarität in den griechischen Stadtstaaten war. In diesem kurzen Artikel möchte ich hervorheben, wie Vielfalt im Einsatz fremdländischer Söldner und Veränderungen der Bevölkerung ein häufiges Mittel waren, das von griechischen Tyrannen zur Unterwerfung der Bürgerschaft genutzt wurde.

Der Import von Ausländern und die Übertragung von Rechten an sie, ob durch Demokraten oder Tyrannen, war auch eine häufige Methode, um den politischen Prozeß zu unterlaufen, die Verfassung zu zerstören und die Bürgerschaft zu unterwerfen.

Das archetypische Beispiel dafür war der mächtige und vielfältige sizilianische Stadtstaat Syrakus, der lange Zeit von einer Reihe von Tyrannen regiert wurde, was einen brauchbaren Kontrast zum homogenen und freien Stadtstaat ergibt. Aristoteles bemerkte: „In Syrakus führte die Übertragung von Bürgerrechten an Fremde und Söldner am Ende der Periode der Tyrannen zu Aufruhr und Bürgerkrieg“ (Politika, 1303a13). Weiters argumentierte Aristoteles, daß ein legitimer Herrscher durch seine eigenen bewaffneten Bürger geschützt würde, während Tyrannen ausländische Söldner einsetzten: „Könige werden durch die Waffen ihrer Untertanen bewacht, Tyrannen durch eine fremde Streitmacht“ (1285a16). Der Einsatz fremder Söldner führte häufig dazu, daß die Herrschaft an einen Tyrannen oder eine kleine Clique überging (1306a19).

Aristoteles‘ Beobachtungen sind weitgehend von modernen Wissenschaftlern aufgegriffen worden. Tyrannen wußten genau, daß eine gemeinsame Identität und Bürgersolidarität Bedrohungen für ihre persönliche Macht waren. Kathryn Lomas bemerkt: „Die Nutzung umherziehender Populationen zur Untergrabung des Status der polis ist vielen Tyrannen und hellenistischen Monarchen in der gesamten griechischen Welt gemeinsam.“[1] Paul Cartledge bemerkt, daß Syrakus

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Demokratie neu denken: Alain de Benoists The Problem of Democracy

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Lucifex. Das Original Rethinking Democracy: Alain de Benoist’s The Problem of Democracy erschien am 14. Oktober 2011 auf Counter-Currents Publishing.

Alain de Benoist
The Problem of Democracy
Arktos Media, 2011

Diese täuschend kurze Studie der Demokratie beginnt bei dem bekannten Punkt, daß der Begriff in einem Zeitalter, in dem alle Regime behaupten, demokratisch zu sein, nicht mehr viel bedeuten kann. Benoist schlägt vor, daß der ernsthafte Forscher sich der Geschichte zuwenden und die Demokratie studieren sollte, wie sie tatsächlich existiert hat, lange vor der Moderne. Ein Muster, das schnell klar wird, ist die innige Verbindung zwischen Demokratie und westlicher Zivilisation:

Im Gegensatz zum Orient ist absolute Despotie in Europa immer außerordentlich selten gewesen. Ob in Rom, in der Ilias, im vedischen Indien oder unter den Hethitern, finden wir bereits zu einem frühen Datum die Existenz von Volksversammlungen sowohl für die militärische als auch zivile Administration.

Dies bedeutet nicht, daß die meisten westlichen Staatswesen Demokratien gewesen sind; sie sind in den meisten Fällen gemischte Regime gewesen, die demokratische Elemente enthielten. Doch selbst solche Elemente haben in der nichtwestlichen Welt generell gefehlt, wo schon das Wort für Demokratie ein neuer Import aus den europäischen Sprachen ist.

Spezifischer war die Demokratie ein Regierungssystem, das sich in klassischen Zeiten in Griechenland entwickelte. Benoist sucht als Nächstes wiederzuentdecken, was demokrateia für die Männer bedeutete, die sie erfanden. Seine Diskussion entwickelt sich dann zu einer Verteidigung dieses antiken Konzepts und zu einer entsprechenden Kritik an modernen „Demokratien“.

Der Kardinalpunkt, den man begreifen muß, ist, daß das klassische Verständnis „eine relativ homogene Gemeinschaft, die sich dessen bewußt ist, was sie zu einer solchen macht“ voraussetzte, oder „kulturellen Zusammenhalt und ein klares Gefühl einer gemeinsamen Zugehörigkeit.“

Je näher die Mitglieder einer Gemeinschaft einander sind, desto wahrscheinlicher haben sie gemeinsame Einstellungen, identische Werte und dieselbe Art, die Welt und soziale Bindungen zu sehen, und desto leichter fällt es ihnen, ohne Bedürfnis nach irgendeiner Form von Vermittlung kollektive Entscheidungen betreffend das Gemeinwohl zu treffen.

Die Bürger einer griechischen polis hatten eine gemeinsame Abstammung, eine gemeinsame Geschichte, eine gemeinsame Sprache und eine gemeinsame Form der religiösen Kultausübung. Es ist ein müßiger Punkt, was demokrateia gewesen wäre, wenn eines oder mehrere davon gefehlt hätten.

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Anmerkungen zu Populismus, Elitismus und Demokratie

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original Notes on Populism, Elitism, & Democracy erschien am 4. September 2012 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Ist die Demokratie aus der Sicht rassebewußter Weißer ein gutes System?

1) Wenn sowohl die Vereinigten Staaten als auch Nordkorea sich als Demokratien beschreiben, kann man mit Sicherheit schlußfolgern, daß „Demokratie“ nahezu alles und nahezu nichts bedeutet. Für meine Zwecke werde ich Demokratie als die Idee definieren, daß die Macht, politische Entscheidungen zu treffen, bei den „Vielen“ liegen sollte.

Mit den „Vielen“ meine ich mehr als eine Minderheit, aber weniger als jedermann. Eine Gesellschaft kann von einem Mann regiert werden, von wenigen Männern oder von vielen Männern. Aber sie kann nicht von allen Menschen regiert werden, nachdem es in jeder Gesellschaft zumindest einige Leute geben wird, denen man die Ausübung politischer Macht nicht erlauben kann, z. B. Minderjährige, Geisteskranke, Kriminelle etc.

2) Die meisten weißen Nationalisten neigen stark zu Elitismus, obwohl die Meinungen der Mehrheit zu Fragen wie ökonomischer Nationalismus und Einwanderung von Nichtweißen weit vernünftiger sind als jene der herrschenden Eliten, die dem Volk Globalisierung und Rassenaustausch aufzwingen. Wenn die weißen Gesellschaften in solchen Fragen wahrhaft demokratisch wären, dann wären wir viel besser dran. Aber obwohl die heutigen sogenannten Demokratien dadurch verbessert werden könnten, daß sie demokratischer wären, ist das schwerlich ein Argument für die Demokratie als solche.

3) Ich möchte argumentieren, daß Demokratie, definiert als die Plazierung der politischen Souveränität in den Händen der Vielen, kein gutes System für rassebewußte Weiße ist, oder eigentlich für irgend jemand sonst. Um das darzulegen, muß ich jedoch die schlichte und einfache Demokratie von zwei guten Ideen unterscheiden, die der Demokratie so ähnlich sind, daß sie oft mit ihr verwechselt werden.

4) Die erste gute Idee, die mit Demokratie verwechselt wird, ist das, was ich „Populismus“ nennen werde, oder das Prinzip der Volkssouveränität, oder das Prinzip des Gemeinwohls. Ich definiere dieses Prinzip als die Idee, daß eine Regierung nur legitim ist, wenn sie dem Gemeinwohl eines Volkes dient.

In seiner „Politik“ macht Aristoteles dieses Prinzip zum höchsten Gesetz und zum Unterscheidungskriterium zwischen guten und schlechten Regierungsformen. Wenn ein einzelner Mann für das Allgemeinwohl regiert, haben wir eine Monarchie. Wenn er zu seinem eigenen privaten Wohl regiert, haben wir Tyrannei. Wenn die Wenigen für das Allgemeinwohl regieren, haben wir eine Aristokratie. Wenn die Wenigen für ihre privaten und Gruppeninteressen regieren, haben wir eine Oligarchie. Wenn die Vielen für das Allgemeinwohl regieren, haben wir das, was Aristoteles „Politie“ nennt. Wenn die Vielen für ihre privaten und Gruppeninteressen regieren, haben wir Demokratie.

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Rasse: Das erste Prinzip

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Von Gregory Hood, übersetzt von Deep Roots. Das Original Race: The First Principle erschien am 14. Mai 2013 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Spanische Übersetzung hier.

Es ist eine häufige Ausflucht von Gegnern des weißen Nationalismus, selbst von verständnisvollen, daß „Rasse nicht genug ist“, um eine Gesellschaft aufzubauen. Das geht am Thema vorbei. Natürlich löst „Weißentum“ an und für sich nicht alle Probleme – obwohl selbst eine Gesellschaft, die aus den schlechtesten Elementen unseres eigenen Volkes besteht, der gegenwärtigen Peinlichkeit, die wir ein Land nennen, weit vorzuziehen wäre.

Rasse ist jedem anderen Grundprinzip, einschließlich Religion, Ideologie oder Wirtschaftslehre, als Basis einer Gesellschaft überlegen. Ein hochentwickeltes Verständnis von Rasse ist an und für sich ausreichend, um das Überleben und den Fortbestand einer Gesellschaft zu sichern. Letztendlich ist dies der einzige Test, der wirklich zählt.

Auf grundlegendster Ebene muß die physische Existenz des Volkes garantiert sein, bevor irgend etwas anderes in Erwägung gezogen werden kann. Wirtschaftsrezession, militärische Besetzung, Seuchen und politische Repression können mit der Zeit vorübergehen – alle sind temporär, wenn das Volk intakt bleibt. Wie die AWB von Südafrika in ihren Gründungsprinzipien schrieb: „Solange die Rasse biologisch rein bleibt, ist die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit für Wiedergeburt und Widerstand immer vorhanden.“

Rasse ist der entscheidende Baustein jeder echten Gemeinschaft und die weitestgefaßte sinnvolle Gruppierung, der wir unsere Loyalität geben können. Wir wissen, daß genetische Ähnlichkeit und Verwandtschaftsmuster unser Verhalten jeden Tag beeinflussen, sogar auf Weisen, die wir nicht erwarten. Wir wissen, daß Kinder schon mit neun Monaten rassebewußt sind. Wir wissen, daß Menschen in ethnisch homogenen Gesellschaften mental gesünder sind. Wir wissen, daß Vielfalt das soziale Vertrauen zerstört, schließlich sogar unter Mitgliedern derselben Volksgruppe. Die Alten wußten dies, und die moderne Wissenschaft bestätigt es.

Die hektischen Anstrengungen unserer Gesellschaft, diesen Wahrheiten zu entkommen, verschaffen uns die Farce, die in einer multiethnischen Demokratie als öffentliche Debatte durchgeht, wo große Magazine ohne Ironie atemlose Titelgeschichten wie „Ist Ihr Baby rassistisch?“ veröffentlichen können. Wir errichten ganze Gesellschaftssysteme und Ideologie, die mit unseren grundlegendsten Instinkten im Widerspruch stehen, und wundern uns, warum die Welt ihren Verstand verloren zu haben scheint.

Rasse ist das verborgene Fundament der angeblichen Säulen der Gesellschaft und Moral. Religion ist das offenkundigste Beispiel. Haitianische, französische und chinesische Katholiken unterwerfen sich alle dem kirchlichen Lehramt, aber es wäre töricht zu sagen, daß sie in irgendeinem bedeutungsvollen Sinn derselben „Religion“ angehören oder dieselbe Erfahrung des Göttlichen miteinander teilen. Eines Volkes Verständnis von den Göttern, die Beziehung zwischen Glauben und dem Staat, und die Praxis der Gottesverehrung verdanken mehr den im Volk tief verwurzelten Traditionen als irgendeinem definierten Glaubensbekenntnis. Wie es James Russell in The Germanization of Early Medieval Christianity beschrieb: „Konvertierung ist genauso sehr ein Verhandlungsprozeß wie eine Eroberung, wobei das eingeborene Volk das Glaubensbekenntnis umwandelt, während es von ihm verändert wird.“ Diese Äußerungsformen sind vielleicht in den Genen selbst verwurzelt, etwas, das noch urtümlicher ist als Tausende Jahre der Geschichte.

Das Problem ist, daß ohne Rasse und ein Volksbewußtsein der Glaube zu einer entfremdenden, sogar feindlichen Kraft gegen sein eigenes Volk wird.

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Für das „Land“ – oder für das Volk?

„Sie haben sich den Dank einer dankbaren Nation verdient!“ – „Ich frage nicht, was mein Land für mich tun kann, sondern was ich für mein Land tun kann… (Ich frage auch: was ist ein Land?)“

„Sie haben sich den Dank einer dankbaren Nation verdient!“ – „Ich frage nicht, was mein Land für mich tun kann, sondern was ich für mein Land tun kann… (Ich frage auch: was ist ein Land?)“

Von Deep Roots (post-AdS)

Als ich vor längerer Zeit das obige Bild im Internet gefunden hatte, ist mir zunächst sofort aufgefallen, wie passend es die ideelle Hohlheit der heutigen NWO-Macht und „Willensnation“ USA symbolisiert: der leere Anzug mit Zylinderhut, der dem Gerippe in Offiziersuniform den Orden anheftet, während im Hintergrund die leeren Gesichter vor der amerikanischen Flagge salutieren.

Etwas später hat mich jedoch die Nachbemerkung des Offiziersskeletts, „Ich frage auch: was ist ein Land?“, auf den Gedanken gebracht, daß die Bezeichnung „Land“ im Sinne von „Nation“ eigentlich ein künstlicher Begriff ist, mit dem zwar von den Einheimischen eines traditionellen Ethnostaates meist das Richtige gemeint wird – nämlich der symbolische Sammelbegriff für ein Volk, dessen Territorium und staatliche Organisation -, der aber auch mit anderen Bedeutungen im Sinne eines multiethnischen Staates gefüllt werden kann.

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Rassische Zivilreligion

civilreligion

Von Greg Johnson, übersetzt von zippelmütz. Das Original Racial Civil Religion erschien am 2. August 2013 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Andere Übersetzungen: Estnisch, Französisch, Polnisch, Spanisch.

 

Für meinen Zweck werde ich Religion als gemeinschaftliche Praxis zur Ehrung des Heiligen definieren. Mit dem Heiligen meine ich nicht notwendig einen Gott oder Götter oder irgendwelche übernatürlichen Wesen, ob immanent oder transzendent. Was ich meine ist das höchste Gut in einem Glaubenssystem, für das alle niedrigeren Werte weichen und, in einem Konflikt, geopfert werden müssen.

Man kann entweder ordnungsgemäß den höchsten Wert ehren, oder man kann ihn ignorieren, verunglimpfen, und entweihen. Die Religion ehrt ihn. Aber es ist nicht genug, den höchsten Wert nur in Gedanken zu ehren. Man muß es mit Taten tun. Aber selbst das ist noch nicht Religion. Tatkräftig das höchste Gut individuell zu ehren, heißt, ein rechtschaffenes Leben zu führen. Das höchste Gut kollektiv zu ehren, in Gemeinschaft mit anderen, das ist Religion. Solche kollektiven Ehrungen des höchsten Gutes sind Rituale.

Religion ist in dieser Sichtweise inhärent gemeinschaftlich und inhärent ritualistisch. Aber sie ist nicht inhärent theistisch oder übernatürlich. Eine Gemeinschaft könnte sich selbst – ihre Ursprünge, ihre Existenz, ihr Schicksal – das höchste Gut sein und sich selbst zum Objekt einer Zivilreligion machen, mit gemeinschaftlichen Ritualen des Selbsterinnerns und Selbstverewigens: die Helden und Vorfahren ehrend, die Ehe und das Familienleben heiligend, Erziehung und Erwachsenwerden sakralisierend, feierlich große geschichtliche Ereignisse erinnernd, Feinde dämonisierend, Verräter verdammend, und so weiter.

Ich glaube, daß es ein höchstes Gut für jede Gemeinschaft gibt, das über die Zeit besteht. Denn eine Religion – eine gemeinsame Hierarchie von Werten kombiniert mit einem Mittel, um diese kollektiv zu ehren und zu bewahren – ist die primäre Bewahrerin der Einheit. Eine Gemeinschaft mit vielen höchsten Gütern und Religionen mag in einem historischen Standbild aufscheinen, aber ich meine, wenn man den Film laufen ließe, würde man sehen, daß eine solche Gesellschaft bereits im Auflösungsprozeß ist. Da sind viele Werte und Kräfte, die die Gesellschaft auseinanderziehen. Eine Gesellschaft wird deshalb zugrunde gehen, wenn ihre fortdauernde Einheit nicht wertgeschätzt wird, und wenn dieser Wert nicht in eine tatsächliche kohäsive Kraft umgesetzt wird, indem er kollektiv durch eine Zivilreligion geehrt wird. Bloße äußerliche, gesetzliche Macht reicht dazu nicht, wenn ihre Ziele nicht im Bewußtsein des Volkes als legitim angesehen werden.

Was eine Gemeinschaft erzeugt, braucht nichts mit Religion zu tun zu haben. Eine Gemeinschaft kann einfach aufgrund geographischer Isolation und gemeinsamem Blut, gemeinsamer Sprache, und gemeinsamen Sitten zustande kommen. Aber was die Gemeinschaft als eine solche über die Zeit erhält, hat alles mit Religion zu tun. Es gibt natürlich die tiefsitzenden, völlig naturgemäßen Neigungen, die Seinen zu lieben und Fremden zu mißtrauen. Aber diese allein reichen nicht aus, um eine bestimmte Gemeinschaft zu erhalten.

Gemeinschaften können zugrunde gehen, indem sie sich aufspalten oder indem sie mit anderen verschmelzen. Manchmal teilen sich Gemeinschaften mit gemeinsamen Werten auf, weil sie wegen Mangels in Streit geraten. Manchmal verschmelzen radikal verschiedene Gemeinschaften und Rassen und vermischen sich aus Habgier und Lust. Damit Gemeinschaften zusammenhalten, müssen sie ihrer Einheit einen höheren Wert beimessen als der Familien- und Fraktionenloyalität und individueller Habgier, Lust und Ambition. Solche Prioritäten zu befestigen, ist eine Sache der Religion.

Natürlich kann die Einheit einer Gemeinschaft immer noch bedroht sein, wenn es darüber noch höhere Werte gibt, zum Beispiel universale Brüderlichkeit, kapitalistische Wohlstandsakkumulation, oder kommunistische Wohlstandsverteilung. Deswegen ist der beste Weg, eine Gemeinschaft zu erhalten, sie als den höchsten Wert einzusetzen, d.h. eine Zivilreligion zu errichten.

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