Mai 68: Der jüdische Messianismus auf der Straße

Von Hervé Ryssen, übersetzt von Sternbald. Die Originalübersetzung wurde auf „As der Schwerter“ und hier im Archiv des Verbotenen Wissens veröffentlicht.

Der Sinn der Ereignisse im Mai 1968 ist ohne eine Kenntnis der politisch-religiösen Dimension des Judaismus unmöglich zu verstehen, denn jüdische Intellektuelle und Aktivisten haben dabei eine Schlüsselrolle gespielt. 2008 hat das zionistische Monatsmagazin Israel Magazine einen sehr eloquenten Artikel aus der Feder einer gewissen Noémie Grynberg publiziert, indem sich auch eine Liste mit den „maßgeblichen jüdischen Führern des Mai 68“ befindet. Zweifelsohne hätte diese Liste vor ein paar Jahren noch einem armen Goi, der solch eine Veröffentlichung gewagt hätte, einen Strafprozess eingebracht. Glücklicherweise ist nun jedoch eine Bresche in die die Mauer der Zensur geschlagen worden, und das Wort gewinnt zunehmend an Freiheit.

Hier zunächst, was zehn Jahre zuvor Yaïr Auron, ein israelischer Historiker in einem Les Juifs d’extrême gauche en mai 1968 betitelten Buch zum dreißigsten Jahrestag des „Ereignisses“ schrieb: „Von den „vier Großen“ des Mai 68, Daniel Cohn-Bendit, Alain Krivine, Alain Geismar, Jacques Sauvageot, sind die ersten drei Juden.“ Das Gleiche sagt uns Cohn-Bendit in seiner Autobiographie Der große Bazar: „Die Juden stellten eine nicht zu vernachlässigende Mehrheit, wenn nicht gar die große Mehrheit, der Aktivisten.“

1988, weitere zehn Jahre früher, hatte die Tageszeitung Le Monde am 12. Juli bereits einen Artikel über die Rolle der Juden im Mai 68 veröffentlicht: „War die Bewegung des Mai 68 eine ‚jüdische Revolution‘?“ Der Artikel bezog sich seinerseits auf ein dem Thema gewidmetes Kolloquium der Zeitschrift [communautaire] Passages vom 07. Juli. In Nr. 8 dieser Zeitschrift schrieb Benoît Rayski: „Im Mai 68 gab es massive jüdische Kohorten, die alle […] in den Parteien, Bewegungen und Gruppen engagiert waren, die die Speerspitze dieses Aufstands bildeten. […] Ihnen kam dort ein Gewicht zu, welches in keiner Proportion mit der Anzahl der Juden in Frankreich steht. […] Alle, oder fast alle, kamen aus einer genau definierbaren Region: Zentral- oder Osteuropa. Fast alle kamen aus Familien, die sich den revolutionären Ideologien des 20. Jahrhunderts verschrieben haben: Bolschewismus, Kommunismus, Trotzkismus, Freimaurerei, Anarchismus […]. Rote Märtyrer, Kominternjuden, unermüdliche Geschäftsreisende der Weltrevolution, die jüdischen Anführer der internationalen Brigaden, die jungen Aufständischen des Warschauer Ghettos etc. waren dort durcheinandergewürfelt.

Hinter dieser jüdischen Impulsgeberschaft steht ein spezifisch jüdischer Messianismus. Bekanntermaßen warten die Juden auf ihren Messias, und sie kämpfen beständig dafür, sein Kommen vorzubereiten. Ihren eigenen Worten zufolge besteht ihr Projekt, ihre „Mission“ darin, auf Erden einen absoluten und definitiven „Frieden“ einzuleiten. Alle Konflikte müssen verschwinden: zwischen Nationen, zwischen Religionen, und zwischen sozialen Klassen. Um diesem Ziel näherzukommen, arbeiten die Juden überall, wo sie sich befinden, ohne Unterlass daran, die nationalen Identitäten und die Aristokratien zu zerstören. Wenn alle Nationen abgeschafft sind und nur noch Juden auf dieser Erde übrigbleiben, dann wird mit Sicherheit ihr Messias kommen!

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Henryk M. Broder, der Geburtshelfer von PI?

Dieser kurze Text war ursprünglich ein Kommentar von Osimandia im AdS-Originalstrang zu „Pegida positiv nutzen“ (26.12.2014), der hier im „Kommentararchiv” nachveröffentlicht ist. Das im Text erwähnte Bild aus dem verlinkten Broder-Watchblog habe ich – Lucifex – hier eingefügt.

 

Lügenpresse halt die Fresse” scheint Mainstreamjournalisten tatsächlich da zu treffen, wo es richtig weh tut.

Ich hoffe, die Demonstranten machen weiter damit und bleiben stur dabei, nicht mit den Pressefuzzies zu reden und sie stattdessen als Lügner zu beleidigen. Nicht nur aus Selbstschutz, sondern auch um sie dazu zu provozieren, zurückzuschlagen. Dümmlich-gutmenschliches „Nazi”-Blabla braucht natürlich kein Mensch, aber vielleicht lassen sie sich ja auch zu Tratsch der Sorte: „Ihr aber auch!” über die Israel-Islamkritik-Connection provozieren, wenn sie nur ausreichend gereizt werden?

Die schon zum Staubhusten seriöse FAZ tratscht doch tatsächlich auf ihrem FAZ-Blog wie ein altes Waschweib über die Anfänge von PI. Den ideologischen Quark von wegen „rechts-blablabla” und „zwischen CDU und NPD blabla” außer Acht gelassen: Was da steht, ist in den Teilen, in denen ich darüber Bescheid weiß, sachlich absolut korrekt.

Was ich bis heute NICHT wusste, war, dass es bereits vor der Gründung von PI zu einem Treffen zwischen Broder, Stefan Herre und anderen gekommen ist, was die Tratschtante FAZ mit einem Foto mit dem schönen Namen spasten-broderfriends belegt, das sie von einem dubiosen Broder-Watchblog hat, der nach eigener Aussage nur deswegen drankam, weil es „nicht ausreichend gesichert” auf einem Server von Stefan Herre lag.

Wenn das stimmt, deutet es darauf hin, dass PI niemals „übernommen” wurde, sondern schon von Anfang an ein über Broder gelenktes Projekt war. Bekannt wurde es (auch hier ist der FAZ-Blog korrekt) durch die Veröffentlichung der dänischen Mohammed-Karikaturen. Der Herausgeber von Jyllands Posten Flemming Rose ist ein Bilderberger-Teilnehmer.

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Weitere Osimandia-Kommentare sind im Kommentararchiv in der Kategorie Autor osimandia sagt zu finden.

Siehe auch und ich Esel habe geglaubt, 9/11 sei unwichtig von reinigungskraft.

Die Norwegian Defence League als trojanisches Pferd

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Norwegian Defence League As Trojan Horse erschien am 1. März 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Gegründet 2010, wird die Norwegian Defence League (NDL) weithin als „rechtsextreme“ norwegische Nationalistengruppe propagiert. Hauptsächlich im jüdisch kontrollierten sozialen Netzwerk Facebook existent, ist sie ein furchterregendes Schreckgespenst für Norwegens anti-weiße Regierung, Universitäts- und Medienwelt. Die NDL steht in enger Verbindung mit der English Defence League (EDL), einer multirassischen, antiislamischen, pro-jüdischen „Nationalistenorganisation“ in England.

Um eine interessante Entlarvung der EDL zu bekommen, hören Sie die hier die 49-minütige Rede des Führers der British National Party, Nick Griffin.

Auf der Webseite der NDL heißt es:

Die NDL ist gegen die islamische Botschaft und die Weltsicht des Islam!

Die NDL ist eine Volksbewegung. Ungeachtet dessen, welche politischen Ansichten Sie haben, oder welcher ethnischen Gruppe Sie angehören [Hervorhebung von mir (d. h. Andrew Hamilton)], sind Sie bei uns willkommen. Die einzige Forderung, die wir stellen, ist, daß Sie ebenfalls glauben, daß die Islamisierung schädlich für unser Land und den Rest Europas ist.

Politische Ansichten zählen aber: die NDL lehnt weißen „Rassismus“ und „Antisemitismus“ ab.

Die Webseite der NDL enthält Links zur United States Defense League, zur Danish Defence League und zur German Defence League.

Sie zählt 32 NDL-„Abteilungen“ für alle geographischen Hauptgebiete Norwegens auf, plus einer zusätzlichen „jüdischen Abteilung“. Juden sind die einzige ethnische Gruppe in der multirassischen Organisation, der eine eigene ethnische Abteilung zugeteilt wird.

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Kevin Alfred Strom: Mein politischer Bildungsweg

Kevin Strom 1956

Kevin Strom 1956

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots.

Das Original My Political Education erschien am 23. Oktober 2008 in Kevin A. Stroms Essays

(ursprünglich Radiosendung von American Dissident Voices vom 19. Juni 1993)

 

ICH ZEICHNE diese Sendung in der Woche vor dem Vatertag auf, und dieses Jahr bin ich zum ersten Mal Vater. Meinen kleinen Jungen zu betrachten und meiner Frau dabei zu helfen, für ihn zu sorgen, hat mich dazu gebracht, daß ich reichlich über mein eigenes Leben nachgedacht habe, über die Welt, in der ich aufwuchs, über die Lektionen, die ich lernte, und über die Welt, die mein Sohn erben wird. Ich werde Ihnen ein wenig über mich selbst erzählen und darüber, wie ich zu den Schlußfolgerungen und der Weltsicht gelangt bin, die ich Ihnen gegenüber jede Woche auf diesem Sender zum Ausdruck bringe.

Ich wurde an einem Sommermorgen des Jahres 1956 in Anchorage, dem Territorium Alaska geboren [Anm. d. Ü.: Alaska war damals noch ein bloßes Überseeterritorium der USA und wurde erst 1959 zum 49. Bundesstaat]. Meine Eltern waren etwa fünf Jahre zuvor nach Alaska gezogen, kurz nachdem sie geheiratet hatten, da mein Vater, ein Master Sergeant der Air Force, dorthin versetzt worden war. Ich war das erste Kind meiner Eltern.

Sowohl mein Vater als auch meine Mutter waren norwegischer Abstammung, fleißige Bauernkinder aus Minnesota, die während der Depression geboren worden waren. Sie waren nur drei Generationen von ihren eingewanderten Vorfahren entfernt. Der Vater meines Vaters, Alfred Strom, hatte Anfang dieses Jahrhunderts selber seine Heimstätte von mehreren hundert acres gerodet und mit seinen eigenen zwei Händen ein sehr solides zweigeschossiges Haus, eine große Scheune und zahlreiche Nebengebäude gebaut. Sie stehen noch immer und werden heute noch von der Familie genutzt.

In der Familie meiner Mutter war Norwegisch viele Jahre lang die einzige Sprache, die zu Hause gesprochen wurde. Meine Mutter begann erst Englisch zu sprechen, als sie im Alter von sechs Jahren zur Schule zu gehen begann.

In Alaska aufgewachsen, lernte ich seine wilde Schönheit zu lieben, sein endloses Zwielicht und sein titanisches Ausmaß. Ich entwickelte eine Wertschätzung für wilde Tiere, die sich heute in meinem Abscheu gegenüber jeder Mißhandlung oder unnötigen Tötung meiner Mitwesen auf Erden ausdrückt.

Meine Familie hielt enge Bande zu ihrer Verwandtschaft im nördlichen Minnesota aufrecht. Zu meinen glücklichsten Erinnerungen gehörten unsere monatelangen Besuche auf der Farm meiner Großeltern, wo das Bauernhaus aus den 1880ern in beherrschender Position auf einem der wenigen Hügel in diesem flachen Land der weiten Himmel stand. Es war in jenen Tagen auch ein großes Abenteuer, mit dem Auto von Alaska zu reisen, über den Yukon und durch das westliche Kanada auf tausenden Meilen kurviger Schotterstraßen einschließlich des Alcan Highway.

Mein Vater verließ schließlich die Luftwaffe und nahm eine Stelle beim Innenministerium der Vereinigten Staaten an. Nach mehreren Jahren wurde er auf einen Job in Washington D.C. befördert. Wir übersiedelten nach Alexandria, Virginia, einen Vorort von D.C.

Ich interessierte mich schon früh für Elektronik, angespornt durch einen Kontakt mit Kurzwellenradios im Alter von 11. Ich wurde mit 16 Jahren ein Amateurfunker. Dieses Interesse führte schließlich zu einer Karriere als Rundfunkingenieur, die ich immer noch parallel zu meiner patriotischen Arbeit verfolge.

 

Patriotische Gefühle

Ich erinnere mich, daß ich schon im frühen Kindesalter starke positive Gefühle zu Amerika hatte – sowohl zu dem großen und majestätischen Land selbst als auch zu seinen optimistischen, intelligenten, tief empfindenden, kreativen und wahrhaft schönen Menschen. Ich mochte damals nicht in Worte fassen können haben, aber ich liebte mein Land, und ich liebte meine Rasse. Ich war ein geborener Patriot.

Das Amerika, in dem ich aufwuchs, war das Alte Amerika, das weiße Amerika. Vor Mitte der 1960er, als das gesellschaftliche und rassische und kulturelle Gewebe Amerikas sich aufzudröseln begann, war Amerika ein sehr anderer Ort als heute. Mit wenigen Ausnahmen waren die Männer stark, robust, ehrenwert und tüchtig. Die Frauen waren feminin, fürsorglich und schön. Jeder schien zu wissen, wer er war und wohin er ging. Identitätskrisen waren fast unbekannt. Jeder schien anständige Werte zu teilen. Es lag ein schönes Gefühl von Optimismus und beinahe Unschuld in der Luft. Die Menschen vertrauten einander. Sie ließen ihre Türen unversperrt. Sie halfen einander. Es gab ein reales Gefühl der Gemeinschaft.

Ich liebte das Alte Amerika. Ich liebte seine Kunst und Architektur. Ich liebte seine Feste und seine Frömmigkeit. Ich liebte seine zivilisierten Kleidungs- und Verhaltensregeln. Sogar heute noch, in den letzten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, kann man in einigen kleinen Ortschaften immer noch ein Gefühl dafür erhalten, wie das Alte Amerika war, wo die alten Gebäude noch immer stehen, wo die Straßen von den zunehmend älter werdenden weißen Bewohnern saubergehalten werden, wo die Invasion der Minderheiten sich noch nicht bemerkbar gemacht hat. Das Alte Amerika mag unvollkommen gewesen sein, aber vergleichsweise war es ein wundervoller Ort zum Aufwachsen. Ich empfand es wahrlich als mein Land, als einen Ort, wo ich hingehörte.

Wenn ich jetzt auf die 1950er und frühen 1960er zurückschaue, kann ich erkennen, daß die Menschen dieser Zeit zu sorglos und unschuldig waren. Sie waren töricht. Sie ließen zu, daß das Alte Amerika ihren Händen entglitt. Sie ließen es sich von fremden Gedankenmodellierern und Subversiven wegnehmen. Sie hörten nicht zu, als Patrioten sie vor der Verschwörung gegen ihre Freiheit und ihre ganze Rasse zu warnen versuchten. Sie verstanden nicht, daß „ewige Wachsamkeit der Preis der Freiheit ist“. Aber damit greife ich meiner Geschichte vor.

 

Washington und gesellschaftliche Turbulenzen

Ich kam im November 1963 mit ungeduldiger Vorfreude und hohen Hoffnungen in Washington D.C. an. Zunächst liebte ich die Stadt. Als wir den Potomac River überquerten, war ich von Ehrfurcht, Staunen und Verehrung erfüllt, als ich die großen vergoldeten Statuen der geflügelten Victoria, die großartigen, im klassischen Stil gehaltenen Monumente für Washington, Jefferson und Lincoln und die majestätischen Gebäude des Kapitols und des Obersten Gerichtshofs und viele andere betrachtete. Hier, dachte ich, gibt es passende Monumente für Amerika, das Land, das ich liebe! Hier, dachte ich, sind die Großartigkeit und die unveränderlichen Prinzipien meiner geliebten Nation in Stein gemeißelt! Hier mußten gewiß die großen Männer arbeiten, die Führer, die jene Prinzipien anwenden und sicherstellen, daß unsere Nation, unser Volk, unsere Freiheit niemals von der Erde verschwinden werden!

Ich sollte schwer enttäuscht werden.

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Twitterer der Welt, vereinigt euch! (Teil 4)

Enough Gaddafi Libya

Die digitale Neue Linke als kontrollierte Opposition (Teil 4 von 4)

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots

Das Original Twitterers of the World Unite! The Digital New Left as Controlled Opposition, Part 4 erschien am 5. März 2011 bei Counter-Currents Publishing.

Zuvor erschienen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Eröffnungsgipfel der AYM

Zum Eröffnungsgipfel von Movements.org im Jahr 2008, an dem die Jugendbewegung 6. April teilnahm, gehörte auch eine Gala, die von MTV auf dem Times Square veranstaltet wurde. [1] Sponsoren des Gipfels waren AT&T [2], Howcast, Google [3], Facebook, MTV, Gen Next. Acht Vertreter des US-Außenministeriums waren anwesend. Einige der Redner kamen von der Columbia Law School, von Facebook, vom Fortune Magazine, von der Hoover Institution, MTV et al. Unter den Podiumsgästen waren drei Mitglieder von Obamas Wahlkampf-Medienkampagne; Shaarik Zafar, ein hochrangiger Berater des US Department for Homeland Security, und Sherif Mansour, der Programmleiter des Freedom House [4].

Zu den vertretenen Organisationen gehörten Young Civilians (Türkei), ein Online-Aktivistennetzwerk von 2000.000 Mitgliedern, das sich aus allerlei „Liberalen, Linken, Feministinnen, Umweltschützern und Demokraten“ zusammensetzt. Myanmar hat ein globales Netzwerk, das daran arbeitet, das Land in den globalistischen Wirtschaftspferch zu holen, das Burma Global Action Network (BGAN), welches von der Gruppe „Support the Monks’ Protest In Burma“ ab 2007 auf Facebook gebildet wurde. Die Gruppe hatte an ihrem Höhepunkt 450.000 Mitglieder, die zur Organisation von Demonstrationen überall auf der Welt zusammenarbeiteten.

„No Mas Chavez“ widmet sich dem Sturz eines großen Schreckgespenstes der Globalisten und der USA, Hugo Chavez in Venezuela, dessen Ziel eines bolivarischen Blocks in Allianz mit anderen Nationen wie Rußland eine bedeutende Opposition gegen den Globalismus darstellen könnte [5]. No Mas Chavez entwickelte sich aus einem Facebook-Netzwerk von 80.000 Unterstützern und hat Demonstrationen gegen Chavez organisiert. Eine weitere Organisation gegen Chavez bei dem Gipfel war Sumate.

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Bericht eines „Normalos“ von der HoGeSa-Demo in Köln

Umstürzen eines Polizeiwagens in Köln

Im Blog „Das Heerlager der Heiligen“ ist am 28. Oktober 2014 ein auf einem Leserbrief in der „Jungen Freiheit“ beruhender Bericht über die Erlebnisse eines „Normalos“ auf der HoGeSa-Demo in Köln erschienen, den ich nachfolgend wiedergebe:

Ein „Normalo“ auf der HoGeSa-Demo in Köln. Ein Bericht

Meine Frau, eine unserer Töchter und ich gehörten gestern zu den angeblich nicht anwesenden Bürgerlichen. Schon die Anreise in Zügen (ohne Polizei) war trotz des unbestreitbar vorhandenen Gewaltpotenzials sehr gesittet. Es wurde zwar gegen das Rauchverbot verstoßen, was aber wegen der Zusatzwaggons an allen Zügen kein Problem darstellte.
Die Demonstration selbst verlief in den ersten 1 3/4 Stunden absolut friedlich. Die skandierten Sprüche waren zwar eher auf Fußballniveau, aber eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit dem Islam unter besonderer Berücksichtigung des koranischen Wortlautes war auch nicht zu erwarten. Nach einer stationären Kundgebung von ca. einer Stunde (mit bemerkenswert schlechter Live-Musik :-)) ging es in einem sehr beeindruckenden Demonstrationszug 45 Minuten lang friedlich durch das Viertel um den Breslauer Platz.

Erst als die Polizei, die eigentlich alle Seitenstraßen abgesperrt hatte, kurz vor der Rückkehr des Zuges zum Breslauer Platz gezielt Lücken für herumstreunende Antifagruppen öffnete, um ihnen überfallartige Attacken, u. a. mit Messern, auf einzelne Teilnehmer des Zuges zu ermöglichen, eskalierte die Situation allmählich. Die Beamten gaben den linken Hilfstruppen nach deren Angriffen nämlich auch noch “freies Geleit” zurück hinter die Kette und danach die Möglichkeit, quasi aus dem Polizeischutz heraus mit Flaschen, Steinen, gestohlenen Fahrrädern (!) und Gullydeckeln (!!!) auf Demoteilnehmer zu werfen. Wurfgeschosse, die nicht weit genug geflogen waren, um die Demonstranten zu treffen, wurden von der Polizei teilweise wieder an die Linken zurückgereicht, damit sie es beim zweiten Mal besser machen konnten. Wer versuchte, sich dagegen zu wehren oder sich auch nur bei den Beamten beschwerte, wurde zusammengeknüppelt und/oder mit Pfefferspray traktiert. Daraufhin warfen ein paar Hooligans einen (leeren) Einsatzwagen um, hinter dem die wild um sich werfenden linken “Gegendemonstranten” bis dahin Deckung gesucht und gefunden hatten. Erst dann hörte der Wurfgeschosshagel auf.

Es sah plötzlich und völlig unvermittelt so aus, als ob kurz vor Toresschluss noch die erwünschten Bilder für die “etablierte” Politik und die geifernde, hochgradig aggressiv auftretende Medienmeute geliefert werden sollten, nachdem die Demonstration bis zu diesem Zeitpunkt einfach zu friedlich für zünftige Propaganda verlaufen war. Das Verbotsgejohle des NRW-Innenministers Jäger, der ohnehin in schlimmster Sozialistentradition alles und jeden verbieten würde, wenn er nur könnte, bestärkt mich hierbei noch.
Trotz der heftigen Szenen und vieler übel zugerichteter Demonstranten beruhigte sich die Situation erstaunlich schnell wieder. Die Veranstaltung wurde schließlich um 17.30 Uhr per Bühnenansage beendet. Alle strömten daraufhin weitgehend ruhig zu den beiden Bahnhofseingängen, um die Heimfahrt anzutreten. Schließlich kamen viele Teilnehmer von weit her (u. a. Pforzheim, Dresden…) und mussten heute wieder arbeiten. Selbst die Fahrt nach Dortmund über das Ruhrgebiet nahm mit einem Regionalexpress ca. 1,5 Stunden in Anspruch.

Da aber die Polizei, nachdem sie anfangs noch abreisende Demonstranten durchgelassen hatte, in der Zwischenzeit einen Kessel gebildet und alle Eingänge abgeriegelt hatte, was die viele gar nicht mitbekommen hatten, kam es nach und nach zu heftigen Drängeleien durch immer mehr nachrückende Personen. Die kesselnden Beamten setzten mal wieder ihr “Allheilmittel” Pfefferspray gegen die vorderen Personen ein, die durch den Druck von hinten ohnehin nicht wegkonnten. Auf dem Boden liegende Personen wurden zusammengeknüppelt oder -getreten; Helfer wie meine Frau und meine Tochter, die versuchten zu deeskalieren, Verletzte versorgten und sie aus der Gefahrenzone brachten, wurden mit Pfefferspray aus nächster Nähe mitten ins Gesicht und, ebenfalls sogar noch auf dem Boden liegend, mit Knüppeln traktiert.
Einige der Demonstranten, die hinten mitbekamen, was vorne ablief, warfen in der Folge mit Gegenständen auf die völlig außer Kontrolle geratenen (oder ihren Befehlen folgenden?) Beamten.

Daraufhin trieb die Polizei mittels Pfefferspray und Knüppeln alle noch auf dem Platz befindlichen ca. 3000 Personen zusammen, bis man auf einer extrem kleinen Fläche stand wie Spargel in der Dose. Dann wurden alle Eingekesselten bis auf die Knochen mit Wasser, vermischt mit irgendeinem Reizstoff, durchnässt. Wer ausweichen konnte, wurde von den Beamten kurzerhand in den Strahl zurückgeprügelt. Danach war seitens der Polizei ganz plötzlich Ruhe. Die geforderten Bilder waren schließlich im Kasten. Auftrag erfüllt.

Die Rückfahrten verliefen offenbar trotz der Ereignisse ohne besondere Vorkommnisse. Hätte es welche gegeben, es wäre sofort in sämtlichen Medien berichtet worden. Unsere Fahrt nach Dortmund, übrigens mit vielen Mitgliedern der “Borussenfront”, war absolut entspannt.
….
– Eine schwer verletzte Frau, die laut Polizeipresse und in der Folge auch diverser Medien Opfer eines Flaschenwurfes wurde, hatte sich tatsächlich in der Nähe des Ebertplatzes bei der Polizei sehr lautstark über deren Kooperation mit bewaffneten Linksextremisten beklagt. Daraufhin bekam sie aus ca. einem Meter Pfefferspray ins Gesicht und zeitgleich von hinten einen Polizeiknüppel über den Schädel. Das mir bekannte Opfer wurde erst zwei Stunden später in einem Kölner Krankenhaus wieder wach, konnte es aber auf eigenen Wunsch inzwischen wieder verlassen.

– Es ist mittlerweile eine bewährte Taktik von Fernsehteams und Fotojournalisten, sich inmitten linksextremer Angreifer aufzuhalten. Einerseits hat man sowieso gemeinsame politische Zielsetzungen, andererseits kommt man dadurch auch wunderbar an Bilder rechter Demonstranten, die vermeintlich Journalisten angreifen, obwohl sie sich lediglich gegen Attacken der Linken verteidigen. Von den gleichgeschalteten Medien, zu denen offenbar auch die JF gerne gehören möchte, wurden die Behauptungen über Angriffe auf Pressevertreter leider begierig aufgesogen und multipliziert.

Letztlich habe ich dank weitgehender Unempfindlichkeit gegen das polizeiliche Reizgas nur ein schmerzendes linkes Auge, aber dafür eine völlig ramponierte Ehefrau mit schweren Prellungen am ganzen Körper, die erst zwei Stunden nach der Abreise aus Köln wieder halbwegs sehen konnte und heute noch einen “Schleier” auf beiden Augen hat, eine etwas weniger ramponierte Tochter mit immer noch knallroten, schmerzenden Augen und einer Prellung des Unterschenkels von einem Polizeistiefel sowie eine komplett andere Sicht auf diesen Staat zurückbehalten. Ich habe die Berichte über Polizeigewalt bei Demos bislang als übertrieben und selbstmitleidig eingeschätzt. Künftig wird mir das nicht mehr passieren, noch nicht einmal bei Berichten von Linken. Versprochen.

Natürlich hätte man diese Bilder auch vermeiden können. Man hätte sich friedlich mit lebensgefährlichen Gegenständen bewerfen lassen können, man hätte sich friedlich zusammenknüppeln und die Augen verätzen lassen können. Man hätte darauf warten können, bis das passive Bürgertum keine Angst mehr vor dem Verlust seiner Pfründe hat und auf die Straße geht. Wohlgemerkt: das Bürgertum, das noch nicht einmal bei Wahlen die Eier in der Hose hat, eine handzahme Truppe wie die AfD zu wählen.
Oder man kann, wie so mancher distinguierter Kulturkonservativer oder Ex-REP-Realo, auf diesen “Demo-Pöbel” herabsehen, dann ein, zwei Bücher von Jünger und Schmitt lesen und sich schließlich an seinen Rechner setzen, um seine 2000 bis 12.000 Abonnenten mit einem – ganz sicher wortgewaltigen und höchst differenzierten – Artikel zu beglücken, der jedoch mangels großen Publikums genau NICHTS ändert.
Man darauf hoffen, dass Gauck doch noch ein guter Bundespräsident wird. Man kann behaupten, die AfD brauche Herrn Henkel und seinen wirtschaftsliberalen Flügel. Und man kann gemeinsam mit diesem Flügel um einen Platz am Katzentisch der Union buhlen, indem man sich bis zur Unkenntlichkeit verbiegt.

Auf dem T-Shirt eines Teilnehmers vor mir war zu lesen “Klagt nicht, kämpft!” Nach den Szenen gestern habe ich diesen Satz zum ersten Mal wirklich verstanden. Mein Sohn, der nicht explizit politisch erzogen wurde und dem Gewalt ein Gräuel ist, fragte eben, ob wir nach Hamburg fahren würden und, falls ja, ob er mitkommen könne. Er habe die Schnauze voll von dem, was in seiner Heimat geschehe.

In der ZEIT wurde kürzlich beklagt, immer mehr Bürger würden den Staat als Gegner ansehen. Diese Sichtweise ist natürlich völlig falsch. Dieser Staat ist kein Gegner. Dieser Staat ist der Feind.
Wagt man es, eine nicht staatlich genehmigte Meinung zu vertreten, ist dieser Staat ohne Zögern bereit, einem die körperliche Unversehrtheit und mittels seiner Antifa-Hilfstruppen in letzter Konsequenz auch das Leben zu nehmen.

 

* * *

Ja, der Staat IST der Feind. Seine Polizei ist der Feind. Das wird auch in diesen Artikeln deutlich:

Die Rambos vom Beltway von Gregory Hood
Let’s Talk About Missouri von Andrew Hamilton
Falling Apart von Kevin Alfred Strom

Osimandias Karikaturengalerie: AfD und PIdioten

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„Hurra, endlich weiß man wieder, was man wählen soll!“

Heute habe ich eine kleine Galerie der Karikaturen von Osimandia eröffnet, die man hier hin und wieder in den Artikeln und Kommentarsträngen findet.

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Zwei beliebte Zielscheiben dieser Karikaturen sind die sogenannte „Alternative für Deutschland“ und deren lernresistente Anbeter von der PI-Gemeinde, die PIdioten

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Offener Brief an die Islamkritik

Sehr geehrter Herr Stürzenberger, lieber „Byzanz“,

die aktuellen Diskussionen haben uns dazu bewogen, Ihnen und Ihrer Gemeinde, also der von dem Blog Politically Incorrect und der Partei Die Freiheit vertretenen islamkritischen Bewegung diesen offenen Brief zu schreiben

Sie sind für uns ziemlich genau das, was die „Gutmenschen“ für Ihre Gemeinde sind und wir sind für Sie das, was Sie für die „Mainstream“ Gesellschaft sind. Nazis, böse Rassisten, Ausgestoßene, Vogelfreie.

Wir bitten Sie hier nur um genau das, was Sie auch immer wieder (leider erfolglos) von der Gutmenschengesellschaft und der Mainstreampresse fordern: Hören Sie sich unsere Argumente an!

Wenn unsere Argumente Sie nicht überzeugen, dann können wir das ertragen. Wenn Sie bessere Argumente liefern können, freuen wir uns darauf. Wenn Sie auch nach der Diskussion noch andere Überzeugungen haben als wir, dann können wir das akzeptieren. Aber bitte machen Sie nicht den gleichen Fehler wie die Normalbürger, die sich nicht mit Ihren Thesen beschäftigen, weil die Medien Sie als böse darstellen. Hören Sie uns nur einmal zu!

Der Mainstream bezeichnet Sie als „Nazis“ und „Rassisten“ und trotz aller Anstrengungen Ihrerseits sich von diesem unzutreffenden Image zu befreien, hören die Anschuldigungen nicht auf. Da Sie und andere Autoren ja in der Beschneidungsdebatte gewagt haben, eindeutig Position zu beziehen und Geert Wilders das Schächten nicht nur für Moslems verbieten will, hat man Sie und ihn nun auch als „Antisemiten“ bezeichnet (eine ziemlich harte Anschuldigung gegenüber Leuten, die sich so unermüdlich wie Sie und Wilders für israelische und jüdische Interessen eingesetzt haben).

Nun, wir sind diejenigen, von denen Sie denken, sie wären die „echten Nazis“. Wir sind tatsächlich antisemitisch eingestellt. Aber nicht aus Hass und Boshaftigkeit, sondern weil ein langer, schmerzhafter Erkenntnisprozess uns dorthin gebracht hat. Wir machen uns keine Illusionen darüber, dass wir dadurch besser aussehen, aber wir benutzen lieber das Wort „Judaismuskritik“ statt „Antisemitismus“, weil es besser beschreibt, was wir tun.

Antisemitismus“ hat den Beiklang, man wäre aus irrationalen Gründen gegen das Volk der Juden eingenommen. Sie würden ja auch nicht als „Antimoslem“ bezeichnet werden wollen. Die Beschuldigung des Antisemitismus und ihre Folgen für die Beschuldigten sind schlimmer als „Nazi“ oder „Rassist“.

Judaismuskritik und Islamkritik haben allerdings sehr, sehr starke Parallelen, was daran liegt, dass Judentum und Islam sich sehr ähnlich sind, worauf vor einiger Zeit auch das Zentrum für Antisemitismusforschung hingewiesen hat. Das hat zu einiger Empörung innerhalb der islamkritischen Szene geführt und sogar Wellen bis nach Israel geschlagen, wo sich Elie Wiesel in die Debatte einmischte. Von Islamkritikern wurde dieser Vergleich als typisch gutmenschliche Diffamierungskampagne angesehen. Dass dies der Zweck der Veröffentlichung war, ist gut möglich, allerdings waren dessenungeachtet die Argumente sachlich zutreffend.

Das Zentrum für Antisemitismusforschung erkennt diese verblüffenden Gemeinsamkeiten in der Argumentation von heutigen Islamkritikern und historischen Antisemiten korrekt und schließt daraus, dass es sich bei Islamkritik um irrationalen grundlosen Hass auf Moslems handelt, bei dem die Stereotypen übernommen werden, die in früheren Zeiten angeblich aus irrationalem grundlosem Hass auf Juden projiziert wurden, und dass Islamkritiker Leute wären, die eigentlich lieber Antisemiten wären, sich das aber nicht trauen, und deswegen auf Moslems ausweichen.

Sie als Islamkritiker wissen, dass das nicht stimmt. Was wäre, wenn es bei Judaismuskritikern auch nicht stimmt? Was wäre, wenn die Ähnlichkeiten nicht daraus resultieren, dass aus unfundiertem Hass heraus Anschuldigungen erfunden und auf eine beliebige Gruppe projiziert werden, die sich gerade anbietet, sondern daraus, dass die Anschuldigungen zutreffen, und sich deswegen gleichen, weil sich Islam und Judentum, weil sich Moslems und Juden untereinander sehr ähnlich und beide Europäern sehr fremd sind?

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Alexander Dugin über „weißen Nationalismus“ und andere potentielle Verbündete in der globalen Revolution

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Alexander Dugin

Von Alexander Dugin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Alexander Dugin on “White Nationalism” & Other Potential Allies in the Global Revolution erschien am 3. Juni 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right (französische Übersetzung hier).

Anmerkung von Greg Johnson:

Der folgende Text wurde von John Morgan aus verschiedenen informellen Aussagen zusammengestellt, die Alexander Dugin im Laufe des letzten Jahres auf seiner Facebook-Seite schrieb und die sich mit allgemeinen Themen befassen. Der Bearbeiter hat sie kombiniert und restrukturiert, um zu versuchen, sie zu einem einzigen zusammenhängenden Text umzugestalten, und er hat auch die Sprache etwas aufpoliert.

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Es gibt verschiedene Tendenzen in der neuen Generation revolutionärer, nonkonformistischer Bewegungen in Europa (auf der Rechten wie auch auf der Linken), und manchen davon ist es gelungen, in ihren jeweiligen Ländern hohe politische Positionen zu erlangen. Die Krise des Westens wird jeden Tag breiter und tiefer werden, daher sollten wir einen Zuwachs an Macht und Einfluß unserer eigenen eurasianistischen Widerstandsbewegung gegen die gegenwärtige globale Ordnung erwarten, die eine Diktatur der schlimmsten Elemente der westlichen Gesellschaften ist.

Diejenigen auf Seiten der Rechten oder der Linken, die die amerikanische Hegemonie ablehnen, den Ultraliberalismus, den strategischen Atlantizismus, die Vorherrschaft oligarchischer und kosmopolitischer Finanzeliten, die individualistische Anthropologie und die Ideologie der Menschenrechte, wie auch den typischen westlichen Rassismus in allen Bereichen – wirtschaftlich, kulturell, ethisch, moralisch, biologisch und so weiter -, und die bereit sind, mit eurasischen Kräften bei der Verteidigung der Multipolarität, des sozioökonomischen Pluralismus und eines Dialogs zwischen Zivilisationen zusammenzuarbeiten, betrachten wir als Verbündete und Freunde.

Diejenigen auf der Rechten, die die Vereinigten Staaten unterstützen, den weißen Rassismus gegen die Dritte Welt, die antisozialistisch und pro-liberal sind und die bereit sind, mit den Atlantikern zusammenzuarbeiten, sowie diejenigen auf der Linken, die die Tradition angreifen, die organischen Werte der Religion und der Familie, und die andere Arten sozialer Abweichungen fördern – diese befinden sich beide im Lager des Feindes.

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X und Y zur Wahlalternative

Ein Gastbeitrag von Thomas

Die folgende Kommunikation entspricht in großen Teilen einer tatsächlich geführten Korrespondenz. Zum besseren Verständnis wurden einige Erweiterungen und Umformulierungen vorgenommen. Nach dem Dialog an sich noch ein abschließender Kommentar.

Werter X!

Heute erreichte mich eine Nachricht der Wahlalternative 2013, die ich zur Kenntnisnahme beifüge.

Mit besten Grüßen,
Y

Anhang:

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Gesendet: Donnerstag, 07. März 2013 um 11:20 Uhr Von: infos@wa2013.de

An: Y

Betreff: Die Alternative fuer Deutschland ist online!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer der Wahlalternative 2013,

die Alternative für Deutschland ist seit heute online! Sie erreichen die Webseite der Partei unter http://www.alternativefuer.de

Meine bloße Ankündigung einer eurokritischen Partei in der letzten Woche fand schnell ihren Weg an die Presse und hat uns einen fulminanten Start beschert. Nicht nur die inländische Presse, auch führende ausländische Medien haben über uns berichtet oder werden das tun. Dazu werden wir von emails geradezu überflutet und aus allen emails spricht eine große Zustimmung bis hin zum Enthusiasmus.

Bitte besuchen Sie die Webseite der Alternative für Deutschland. Sie können dort der Partei beitreten oder sich als parteiloser Förderer registrieren. Sie finden eine Seite mit unserem Wahlprogramm und (auf der Vorstandsseite) das Regelwerk der Partei.

Der jetzt amtierende Vorstand der Alternative für Deutschland ist als ein Gründungsvorstand zu verstehen. Alle Vorstandsmitglieder haben angekündigt, nur bis zum ersten Parteitag zu amtieren, auf dem der gesamte Vorstand neu gewählt und über das Wahlprogramm beschlossen werden wird. Dieser sog. Gründungsparteitag wird am 14. April in Berlin stattfinden. (Wir haben uns für Berlin als Tagungsort entschieden, weil wir dort das größte Medienecho erwarten. Wir haben uns für den Sonntag als Tag entschieden, damit für weiter entfernt wohnende Mitglieder die Anreise nicht an einem Werktag erfolgen muss.)

Alle Mitglieder sind herzlich zum Gründungsparteitag eingeladen! Einen geeigneten Saal müssen wir noch mieten, und dafür müssen wir möglichst verlässlich wissen, wieviele Teilnehmer wir erwarten können. Da jetzt das genaue Datum feststeht, möchte ich die Frage erneut stellen: Bitte senden Sie eine (leere) email an parteitagsbesuch@gmail.com, wenn Sie am Gründungsparteitag teilnehmen werden. (Senden Sie zwei leere emails, wenn Sie zu zweit teilnehmen möchten etc.). Herzlichen Dank!

Eine formelle Einladung mit genauer Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung wird allen Mitgliedern in der kommenden Woche zugehen.

Bitte werben Sie in Ihrem Bekanntenkreis für die Alternative für Deutschland und tragen Sie so zu unserem Erfolg bei! Flugblätter zum Selbstausdruck finden sich auf unserer Webseite.

Eine letzte Bemerkung: Heute abend bin ich um 22.15 Uhr im ZDF bei Maybrit Illner zu Gast.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bernd Lucke

PS: Wir haben in der Gründungsphase hohe Sachkosten, deshalb freuen wir uns sehr über großzügige Spenden. Falls Sie spenden wollen, überweisen Sie bitte auf das Konto Nr. 27115551 bei der Sparkasse Oberhessen, BLZ 51850079. (Für Überweisungen aus dem Ausland: IBAN: DE16 5185 0079 0027 1155 51, BIC: HELADEF1FRI). Vielen Dank!

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Lieber Y,

mit der Wahlalternative 2013 habe ich mich schon im Rahmen anderer Diskussionen eingelassen. Ich halte diese Vereinigung für ein trojanisches Pferd. Es geht darum, die EU durch Entbürokratisierung zu erhalten. Wenn Sie sich anschauen, wer da Mitglied ist, und was die sonst noch machen (z.B. der Herr Henkel), dann wirkt das durchaus erhellend.

Auch der häufig vernommene Ruf nach Rückabwickeln der Globalisierung fehlt bei denen völlig. Mehr noch: die Verbindungen zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die die 5 Paradigmen der „alten“ sozialen Marktwirtschaft:

  1. Planwirtschaftliche Organisation des Bedarfsgütermarktes und marktwirtschaftliche Organisation des Bedürfnisgütermarktes
  2. Weitgehende Konstanthaltung des Verhältnisses Geldmenge / Warenmenge
  3. Förderung kleinunternehmerischer Strukturen UND Beschränkung von Konzernen
  4. Autarkiebestrebungen und Protektionismus in Güter- und Arbeitsmärkten
  5. Minimierung der produktionsmindernden Wirkung von Streiks (gut, das begreift nur, wer sich intensiv mit Marxismus auseinandergesetzt hat)

auf den Kopf stellt, legt die Vermutung nahe, daß es sich um kontrollierte Opposition handelt, im Sinne derselben, die durch vielfältige Maßnahmen revolutionäre Verhältnisse herbeiführen wollen.

Fällt Ihnen auf, daß das Thema Einwanderung und Arbeitnehmerfreizügigkeit bei denen komplett fehlt und die Kritik an der gemeinsamen Währung, dem Euro, festgemacht wird? Das sog. „europäische Projekt“ wird garnicht in Frage gestellt, lediglich ein Teilrückzug („Verschlankung“) gefordert, dafür aber diejenigen Sachen entfernt, die sich als Fehlschlag erwiesen haben in dem Sinne, daß die wirtschaftlichen Verwerfungen die Akzeptanz für das Projekt „Europa“ verringert haben.

Also: was wollen die? Die Rückführung der EU auf eine Freihandelszone aufgrund bilateraler Vereinbarungen? Augenscheinlich nicht, weil das einer Auflösung der EU gleichkäme. Auflösung ist aber etwas anderes, als „Verschlankung“.

Ich stehe dieser Truppe überaus skeptisch gegenüber. Daß die von den Medien eingeladen werden, das gibt mir eher recht.

Grüße,

X

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Lieber X,

danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn die das anprangern würden, was Sie anführen, dann würde längst die Nazikeule über deren Köpfen kreisen und eingeladen worden wäre Prof. Lucke auch nicht.

Sie sehen doch, wie die rechten Gruppen fertig gemacht werden. Keine Chance!

Die WA hat ganz bewußt nur Themen gewählt, welche die durch den linksgrünen Zeitgeist verseuchten Massen bejahen müssen. Links ist nun mal chic. Wer das nicht akzeptiert, kriegt die Keule.

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