Juden gegen die Alternative Rechte: Lehren aus der Geschichte

„Ihr Vaterland“

„Ihr Vaterland“

„Die antisemitische Bewegung ist im Wesentlichen eine Reaktion gegen das abnormale Wachstum der jüdischen Macht, und die neue Stärke des Antisemitismus liegt weitgehend an den Juden selbst.“ Hillaire Belloc, Die Juden (1922)

Von Andrew Joyce ; Original: Jews Versus the Alt Right: Lessons from History , erschienen am 10. September 2016 auf „The Occidental Observer“.

Gastübersetzung von Deep Roots (post-AdS)

 

Erst vor etwas mehr als einer Woche hielt Hillary Clinton eine Rede, in der sie Donald Trumps angebliche Verbindungen zur Alternativen Rechten angriff. In diesem langweiligen und bemühten Stück öffentlicher Rede bezeichnete Angela Merkels Rivalin als Matriarchin der Verlogenheit die Alternative Rechte als einen kaum zusammenhängenden Wirbelwind aus „rassenhetzerischen“, „frauenfeindlichen“, „moslemfeindlichen“ und „einwanderungsfeindlichen“ Ideen.

Vorhersehbarerweise wurde kurz nach der Rede enthüllt, daß Teile davon direkt aus einem Propagandaartikel des Southern Poverty Law Center vom April abgekupfert worden waren. Nachdem sie ihren Ursprung in einer Organisation hatte, die ihren Lebensunterhalt durch Feilbieten von Horrorgeschichten, Fantasien und Verleumdungen bestreitet, war es keine Überraschung, daß die Rede übertriebene und widersprüchliche Botschaften über diese „aufkommende rassistische Ideologie“ vermittelte. Laut Clinton ist die Alt Right „lose“, aber auch „organisiert“. Ihre Mitglieder sind „großteils online“, aber auch in Scharen auf unseren Straßen in Form einer „steigenden Flut von hartem, rechtem Nationalismus überall auf der Welt.“

Soweit, so banal. Indem sie jedoch Trumps angebliche Verwendung einer „antisemitischen Botschaft – ein Davidsstern, der einem Meer von Dollarnoten überlagert ist“ auf Twitter samt „antisemitischer Verunglimpfungen und Todesdrohungen seitens seiner Unterstützer“ erwähnte, brach Clinton ungeschickt etwas, das eine seit langem bestehende Konvention gewesen zu sein scheint, die Juden und Antisemitismus aus Diskussionen auf höchster Ebene draußen hielt. Nach Jahrzehnten hinter den Kulissen hatte der politische Antisemitismus es auf die Hauptbühne geschafft.

Was als nächstes geschieht, wird sehr interessant sein. Im Europa des neunzehnten Jahrhunderts gewann der antisemitische Diskurs im Gefolge von Wirtschaftskrisen, der Intensivierung ethnischer Konkurrenz, sozialen Drucks durch Migrationsströme und die zunehmend verfeinerte und intellektuelle Artikulation von Kritiken an den Juden an Schwung. Obwohl es zu der Zeit eine gängige kulturelle Masche der Juden war, die Bewegung zu verunglimpfen und auf die weitgehend eingebildeten Schrecken der mittelalterlichen Verfolgungen anzuspielen, bestand ausreichende Distanz zum Mittelalter und ausreichende Nähe zu zeitgenössischen Ängsten, daß dies wenig Wirkung bei den Massen hatte. In vieler Hinsicht kann man diese Faktoren heute insofern als wiederholt betrachten, als es den Juden immer schwerer fallen wird, Kapital aus ihrem Narrativ über den Zweiten Weltkrieg zu schlagen, während Weiße unter wachsenden Druck durch Einwanderung, interrassische Gewalt und die zunehmend sichtbare Verzerrung ihrer politischen Prozesse durch im Wesentlichen fremde Interessen geraten. Sich darum zu sorgen, was mit den Juden in den 1940ern geschehen oder nicht geschehen sein mag, wird kein Luxus sein, den die Weißen sich noch viel länger werden leisten können.

In breitem Sinne ist also die Bühne für die Rückkehr des politischen Antisemitismus bereitet und somit für eine Konfrontation zwischen einer aufgeblähten jüdischen Machtstruktur und einem wiederauflebenden weißen Nationalismus.

Es hat bereits einigen Disput innerhalb der Alternativen Rechten hinsichtlich der ideologischen Position des Antisemitismus gegeben. Spezifischer: Milo Yiannopoulos und Allum Bokhair, ein homosexueller Jude und ein Pakistani, haben im März dieses Jahres einen Artikel auf Breitbart verfaßt, in dem sie andeuteten, daß sie Verbindung zur Alt Right hätten, wenn nicht deren Führerschaft innehätten. Der Artikel behauptete, daß die Alt Right im Grunde eine Neuerfindung der Gegenkultur der 1960er sei, die von „Spaß, Übertretungen und einer Herausforderung der gesellschaftlichen Normen“ getrieben war. Yiannopoulos und Bokhair kontrastieren die jungen Joker der Alt Right (wie sie sie definieren) mit „Antisemiten, weißen Rassisten und anderen Mitgliedern des Stormfront-Kreises“, wobei Letztere als „der schlimmste Abschaum der menschlichen Gesellschaft“ bezeichnet wurden. Antisemitismus ist in dem Ausmaß, wie er in diesem Narrativ überhaupt vorkommt, bloß eine Pointe im expansiven Arsenal der Alt Right an provokantem, aber weitgehend unaufrichtigem Humor. Echte „Rassisten“ seien gar kein Teil der Bewegung.

Im Gegensatz zu diesem Narrativ scheint es kaum bestreitbar zu sein, daß die Frage des jüdischen Einflusses für die Mehrheit der in der Alt Right Involvierten eine echte Sorge ist. Und für manche von uns ist die Forcierung gesäuberter Narrative für die Bewegung durch Yiannopoulos und Bokhair und die unverhältnismäßige Medienaufmerksamkeit, die diesen rassisch und ideologisch suspekten Individuen geschenkt wird, Beweis für einen Versuch, die Alternative Rechte zu kooptieren und von einem Weg des ethnischen Nationalismus abzubringen. Der Daily Stormer ist an vorderster Front dieser Reaktion gewesen, mit einem Artikel, der argumentiert:

Die Alt Right ist zu einer so großen politischen Kraft geworden, daß es für [die jüdischen Eliten] unmöglich geworden ist, uns weiterhin zu ignorieren. Unsere Siege sind viel zu zahlreich geworden, um sie zu zählen. Ihre neue Strategie besteht im Versuch, die Alt Right als eine Bewegung umzudefinieren, die von dem homosexuellen Juden Milo Yiannopoulos geführt wird. Sie haben dieses Narrativ in Wirklichkeit schon seit einer Weile aufgebaut, aber sie haben sich erst jetzt dafür entschieden, das mit voller Kraft zu betreiben… Die Juden wollen die allgemeine Öffentlichkeit glauben machen, daß die Alt Right so eine Art alberne weiß-nationalistische Bewegung sei, die kein echtes Problem mit Juden oder Homosexuellen hat. Sie wollen, daß die Leute denken, daß die negativen Dinge, die wir über Juden sagen, als unschuldige Witze gemeint sind. Dies ist völlig falsch.

Daß Juden versuchen wollen, eine potentiell schädliche Bewegung zu kooptieren oder scheitern zu lassen, hat in der Tat viele historische Präzedenzfälle. Zu einem der relevantesten schreibt Steven Beller, daß während des Aufstiegs des Deutschnationalismus von 1860 bis 1880 Juden versuchten, Schlüsselrollen in der Bewegung einzunehmen, um sie von ihren Wurzeln in der völkischen Philosophie und einer Gegnerschaft zum jüdischen Einfluß wegzuleiten und zu einer Mission der „kulturellen und sozialen Revolution“ hinzuführen. [1] Mediale Werbung und sorgfältige Netzwerkerei führten sogar dazu, daß zwei Juden, Viktor Adler und Heinrich Friedjung, um die Führung der deutschnationalistischen Bewegung in Österreich wetteiferten. Tatsächlich waren Adler und Friedjung zwei der fünf Gestalter des berühmten Linzer Programms von 1882, einer politischen Plattform, die die völlige Germanisierung des österreichischen Staates forderte. Nur wegen des fortgesetzten Beharrens der nichtjüdischen Bewegungsführer, besonders von Georg von Schönerer, hielt man sich schließlich an eine ethnische Version des Deutschnationalismus. Auf Schönerers Beharren und zum Entsetzen der ehemaligen jüdischen „Führer“ übernahm die Bewegung eine „Arierklausel“. Nachdem ihr Versuch zur Kooptierung der Bewegung gescheitert war, fügt Beller hinzu, „war die jüdische Reaktion, sie anderswo hinsichtlich ihrer Ziele der gesellschaftlichen und kulturellen Veränderung umzusehen.“ [2] Zum Beispiel wurde Adler über Nacht zu einem ausgemachten Marxisten.

In ähnlicher Weise merkt der Historiker Gordon Mork an, daß Juden in Deutschland ebenfalls „herausragend“ unter den frühen führenden Befürwortern des Deutschnationalismus waren. [3] Insbesondere waren Juden in der Nationalliberalen Partei konzentriert und bildeten dann eine einflußreiche Clique um Bismarck selbst. Diese Ablenkungsclique innerhalb des Deutschnationalismus könnte man als entscheidenden Grund dafür betrachten, daß er im Sinne eines ethnischen Ausdrucks bis nach dem Ersten Weltkrieg verkümmerter war als sein österreichisches Gegenstück.

Ähnlich fielen während des Aufstiegs der Rassenwissenschaft zwischen 1880 und 1920 große Zahlen von Juden taktisch über mehrere medizinische Disziplinen her, die sich zunehmend mit dem Studium der Rasseunterschiede befaßt hatten. Die Historikerin Elena Mancini schreibt, daß in Deutschland „Juden die Medizin nicht nur wegen der gesellschaftlichen Stellung überfluteten, sondern in einer Zeit, die das Aufblühen der Rassenwissenschaft erlebte, auch wegen der Gelegenheit zur Selbstdarstellung. … Die Anwesenheit von Juden im medizinischen Sektor allgemein und besonders in der Rassenwissenschaft ermöglichte es ihnen, jüdische Gleichheit und sehr oft moralische Überlegenheit zu behaupten.“ [4] Mit Berlin als Zentrum der deutschen Medizin und mit Juden, die ein Drittel der Ärzte in der Stadt ausmachten, [5] war die Beherrschung und Umorientierung ganzer Disziplinen in der Nation nicht nur machbar, sondern beunruhigend leicht.

Um zur Gegenwart zurückzukehren: zusätzlich zur offensichtlichen medialen Bewerbung (und Selbstbewerbung) von Milo Yiannopoulos als entscheidender Führer der Alt Right – wenn nicht der Führer der Alt Right – auf Kosten weit legitimerer Individuen ist auch eine Anzahl seltsamer Artikel in der jüdischen Presse erschienen, die dazu gedacht sein könnten, unsere ideologischen Linien zu verwischen. Zum Beispiel erschien kurz nach Hillary Clintons Rede ein Artikel in The Forward mit dem Titel „Streckt die ‚Alt Right‘ den Juden die Hand entgegen – und warum?“ Jeder, der auch nur etwas mit der breiteren Bewegung vertraut ist, würde wissen, daß sie sicher nicht „den Juden die Hand entgegenstreckt.“ Jedoch werden in diesem bizarren Artikel eine Anzahl seltsamer Behauptungen ohne Beweise aufgestellt, nicht zuletzt die Behauptung, daß Richard Spencer „Juden und andere Verbündete aus Fremdgruppen als Weg zum Schutz von Weißen“ sieht. Wie Hillarys Rede ist der Artikel auch voller Widersprüche. Von Spencer wird gleichermaßen behauptet, er würde „einen tiefen Antisemitismus hegen“, und Kevin MacDonald wird vorgeworfen, Bücher „über die Erfindung des Antisemitismus durch Juden“ zu schreiben, was nur veranschaulicht, daß die Autoren des Artikels MacDonalds Werk nicht gelesen haben. Abgesehen von Verwirrungen zeigen diese Widersprüche Spannungen innerhalb der jüdischen Haltungen gegenüber der Alt Right an, was darauf hindeutet, daß Juden es immer noch vorziehen würden, die aufsteigende Bewegung zu „entschärfen“, statt in eine offenere politische Konfrontation mit ihr gezwungen zu werden.

Ein weiterer jüdischer Versuch, sich mit dem Aufstieg der Alt Right auseinanderzusetzen, kam vor ein paar Tagen in der Times of Israel in einem Artikel mit dem Titel „Einwanderungsfeindlich und weiß-rassistisch vielleicht. Aber ist die Alt Right antisemitisch?“ zum Vorschein. In diesem Artikel, in dem gefragt wird: „Kann man alternativ-rechts werden, ohne antisemitisch zu werden?“, wird wieder die Spannung zwischen denen ersichtlich, die glauben, daß die Bewegung von einem ethnonationalistischen Weg abgebracht werden kann, und jenen, die glauben, daß die Bewegung verurteilt werden sollte. Auf der einen Seite brachte Rabbi Abraham Cooper, der stellvertretende Dekan des Simon Wiesenthal Center, das zweideutige Argument vor, daß „es vielleicht zu früh ist, die Bewegung zu definieren, aber Äußerungen von Judenhass seitens einiger ihrer Anhänger genau beobachtet werden müssen. Es ist falsch, jede Person, die sich als Teil der Alt-Right-Bewegung sieht, als Antisemiten zu verurteilen.“ In eine ähnliche Richtung gehen Kommentare von Joshua Seidel, der Jude ist und in einem früheren Artikel in The Forward seine „Unterstützung“ für die Alt Right erklärt hat. Seidel forciert eine Version der Alt Right, die ununterscheidbar von jener von Yiannopoulos und Bokhair ist, und behauptet eine Affinität zur westlichen Zivilisation und ihren Werten. Der kumulative Effekt ist hier ein Ansporn für ungeduldige Schwankende in der Alt Right, die vielleicht davon in Versuchung geführt werden, kurz vor einer Aufmerksamkeit des Mainstreams zu stehen, für ein jüdisches Eintreten „die Tür offen zu lassen“. Wir können aus historischen Präzedenzfällen argwöhnen, daß dieses Eintreten von Umleitung, Verwässerung und letztendlich Auflösung gefolgt würde.

Natürlich gibt es viele Juden, die bei konventionelleren Taktiken bleiben möchten. Von diesen Taktiken hat Kevin MacDonald mehrere in seinem Kapitel „Jewish Strategies for Combating Anti-Semitism“ in Separation and Its Discontents analysiert. Eine der für uns relevantesten ist die Bildung von Selbstverteidigungskomitees. Sowohl die Anti-Defamation League als auch das Southern Poverty Law Center kann man als jüdische Selbstverteidigungskomitees betrachten, und hinsichtlich ihrer grundlegenden Operationen sind sie operationelle Nachkommen von jenen, die in Deutschland in den 1870ern nach gescheiterten Versuchen zur Weglenkung des Deutschnationalismus von einer dem jüdischen Einfluß feindlichen ethnischen Weltsicht entstanden. Wie der Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens betreiben sowohl die ADL als auch das SPLC Aktivitäten, die Juden unter der Maske universalistischer Anliegen nützen sollen. Für den Central-Verein war dies die Vortäuschung, daß Juden bloß Deutsche mit einem anderen Glauben seien, die nichts weiter wollten, als die deutsche Nation zu unterstützen. Für die ADL und das SPLC ist dies die Vortäuschung, daß sie die Welt zu einem besseren Ort für alle Menschen machen. All diese Organisationen haben dieselben Taktiken gemeinsam, indem sie Lobbying bei der Regierung machten, das Rechtssystem benutzten und beeinflußten, Apologien und Traktate für die nichtjüdischen Massen schrieben, die Massenmedien für die Förderung jüdischer Anliegen benutzten und Organisationen finanzierten, die gegen Antisemitismus, aber nicht ausdrücklich jüdisch sind (zum Beispiel sozialistische Bewegungen).

MacDonald schreibt, daß Gruppen wie diese es sich zu einem Hauptziel gemacht haben, ein Bild des Antisemitismus als „ein anrüchiges, widerliches Unterfangen“ zu präsentieren, und sowohl die ADL als auch das SPLC haben diese traditionelle Angriffslinie gegen die Alt Right beibehalten. [6] Der Nationale Direktor der ADL, Jonathan Greenblatt, der sein Geld in wahrlich stereotypischer Weise mit dem Verkauf von sogenanntem „ethischem Wasser“ an beunruhigend altruistische weiße Hipster verdient hat, hat wenig Zeit verschwendet, bevor er mit dem Versuch des Dreckwerfens begann. Als Reaktion auf den oben beschriebenen Artikel der Times of Israel postete er diesen Tweet, in dem er sich an den Autor des Artikels, Ron Kampeas, wandte:

Hey, @kampeas, keine echte Debatte. Einst haben wir #KKK gesagt, heute sagen wir AltRight, aber der #Antisemitismus + #Rassismus ist zu 100 % derselbe.

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Einwanderungsfeindlich und weiß-rassistisch vielleicht. Aber ist die Alt Right antisemitisch?

Die Bewegung schubst sich in den amerikanischen Mainstream, während sie sich an Trumps Erfolg heftet, und während manche ihrer Anhänger Antisemiten sind, könnte es zu früh sein, die Gruppe selbst zu definieren.

Dennoch ist es klar, daß Juden Mühe damit haben, ein Bild der Alt Right zu schaffen oder zu präsentieren, bei dem sie das Gefühl haben, daß sie es öffentlich konfrontieren können, und die ironische Natur eines Großteils der antijüdischen Kritik der Bewegung erweist sich für Juden als schwierig mit konventionellen Taktiken anzugehen.

Wenn sie in der Vergangenheit vor ähnlichen Schwierigkeiten standen, haben Juden regelmäßig auf eine Rückfalltaktik gesetzt, die lästige Bewegung als einen fremden Import darzustellen, in diesem Fall als „unamerikanisch“. Ein exzellentes Beispiel dafür wäre natürlich Hillary Clintons lächerliche Behauptung, daß die Alt Right irgendwie durch Putins Rußland hervorgebracht worden ist. Nachdem der Großteil ihrer Rede beim SPLC entstand, können wir annehmen, daß dieser bestimmte Vorwurf zu einer hebräischen Hand zurückverfolgt werden kann. Eine weitere beim SPLC entstandene bizarre Theorie über den ausländischen Ursprung der Alt Right: Mark Potok hat sich mit der seltsamen Behauptung zu Wort gemeldet, daß die Alt Right „als antimoslemische Bewegung in Europa begann und sich seit etwa 2008 in diesem Land ausgebreitet hat.“

Und die Liste geht weiter. Der im Vereinigten Königreich ansässige jüdische Journalist Jonathan Freedland, der eine lange Geschichte des Aktivismus gegen Weiße hat, hat einen Artikel mit dem Titel „Donald Trumps Achillesferse ist, daß er wahrlich unamerikanisch ist“ verfaßt. Freedland behauptet, Amerikas Gründungsprinzip sei „der Glaube, daß nationale Identität nicht in Blut oder Boden wohnte, sondern in der Loyalität zur Verfassung der Nation und zu ihrer Bill of Rights“ – ein klarer Hinweis darauf, daß er wenig Kenntnis der amerikanischen Geschichte hat. Er fährt fort: „Diese Schritte von Trump sind nicht nur reaktionär oder bigott oder gefährlich. Sie widersprechen den Idealen, die alle Amerikaner als heilig betrachten sollten. Vielleicht ist dies der Weg, um Trump anzugreifen: als wahrlich unamerikanisch. Er sagt, er wolle Amerika wieder groß machen. Die Wahrheit ist, daß Amerika unter ihm aufhören würde, Amerika zu sein.“

Das Mem, daß Trump „unamerikanisch“ sei, ist auch von Obama verbreitet worden. Zu den weiteren jüdischen Teilnehmern in dem Versuch, Trump als unamerikanisch darzustellen, gehören (Liste nicht vollständig): die Redaktionsleitung der Washington Post unter der Führung des Juden Martin Baron; der jüdische Journalist Franklin Foer und der jüdische Talkshowmoderator Jerry Springer. Der jüdische Geschäftsmann Josh Tetrick hat ebenfalls eine Anzahl teurer ganzseitiger Werbeseiten in der New York Times gekauft, die das Mem von „Trump als unamerikanisch“ forcieren sollen. Der Reporter Brian Fung schreibt: „Die Times verlangt nahezu 152.000 Dollar für eine landesweite ganzseitige Werbeanzeige in Schwarzweiß am Sonntag, was bedeutet, daß Tetrick gerade eine beträchtliche Menge Kohle für den Versuch hingeblättert hat, Trump um einen Zahn herunterzuholen. Das ist mehr Geld als zwei typische Tesla Model S zusammen kosten, und bevor man überhaupt zu dem kommt, was Tetrick vielleicht dem Plain Dealer und anderen Zeitungen im ganzen Land für eine Anzeige bezahlt hat.“

In allen Fällen werden sowohl der Trumpismus als auch die Alt Right von Juden als ausländischer Einfall in das amerikanische politische Leben dargestellt. Wie andere Taktiken haben diese eine lange Ahnenreihe. Kevin MacDonald schreibt: „Jüdische Organisationen haben in Deutschland im Zeitraum von 1870 – 1914 behauptet, daß Antisemitismus eine Bedrohung für ganz Deutschland sei, weil er fundamental ‚undeutsch‘ sei.“ [7] Im Deutschland des neunzehnten Jahrhunderts wurde der Antisemitismus von Juden oft als französischer Import bezeichnet. Umgekehrt schreibt Paula Hyman, daß Juden angesichts eines Anstiegs antijüdischer Gefühle im Frankreich des neunzehnten Jahrhunderts die Botschaft verbreiteten, daß Antisemitismus „unfranzösisch“ und ein „deutscher Import“ sei.[8] Thorsten Wagner berichtet, daß es unter Juden in Dänemark ein gängiger Refain war, daß Antisemitismus „ein deutscher Import – ohne autochthone Wurzeln und Traditionen“ sei.[9]

Es gibt zahllose weitere Beispiels aus zahllosen anderen Ländern. Die Taktik stützt sich daher darauf, die Bevölkerung zu überzeugen, daß Juden nicht die fremde Bedrohung sind, sondern daß vielmehr die wachsende völkische Bewegung etwas Fremdes sei, das die Nation bedroht. Obwohl es eine absurd perverse Behauptung ist und man sie sich schwerlich als erfolgreich vorstellen kann, sind Juden wegen ihrer überlegenen medialen und politischen Macht zur Verbreitung der Botschaft in der Lage (wie man bei Tetricks Bemühungen sieht). Diese Macht hat sichergestellt, daß Darstellungen nationalistischer Bewegungen als „fremd“ in der Vergangenheit taktisch wirksam gewesen sind.

Obwohl einige der oben umrissenen jüdischen Antworten und Reaktionen auf die Alt Right vielleicht erratisch, ad hoc oder sogar miteinander in Konflikt stehend erscheinen mögen, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, daß Juden „flexible Strategen“ sind. MacDonald merkt an:

Innerhalb dieses Rahmens erwartet man, daß Strategien zur Bekämpfung des Antisemitismus höchst flexibel und in der Lage sein werden, angepaßt auf neuartige Situationen zu reagieren. … Diese Strategien werden in ihren Zielen vielleicht nicht erfolgreich sein. Vielmehr werden erfolglose Strategien wahrscheinlich in einem Prozeß von Versuch und Irrtum ausgetauscht werden, und es wird eine ständige Suche nach neuen Strategien geben, um neuen, vielleicht unvorhergesehenen Schwierigkeiten zu begegnen. … Verschiedene Untergruppen von Juden entwickeln vielleicht unterschiedliche und unvereinbare Strategien zur Konfrontierung des Antisemitismus oder im Versuch, die breitere Gesellschaft so zu verändern, daß sie jüdischen Gruppeninteressen entspricht.[10]

Die Alt Right wird in den kommenden Monaten vor ernsthaften Herausforderungen seitens organisierter Juden stehen, denen deutlich bewußt ist, daß sie an Stärke und Zahlen gewinnt. Unsere Gegner wissen, daß selbst im Falle eines Scheiterns von Trump seine Kandidatur gut für die Bewegung gewesen sein wird. Wie es die ADL ausdrückt: „Obwohl die Alt Right als solche keine Bewegung ist, wächst die Zahl der Leute, die sich mit ihr identifizieren.“ So wie die Bewegung wächst, werden herkömmliche jüdische Gegentaktiken weniger wirksam und praktisch gemacht werden, und man wird nach neuen und unkonventionelleren Strategien suchen. An erster Stelle in dieser Hinsicht werden fortlaufende Versuche zur Eliminierung antijüdischer Kritik in der Alt Right stehen, sodaß eine gesäuberte Bewegung schwach weiterstolpern wird. Angesichts eines solchen Szenarios muß man der Versuchung zum Eingehen ideologischer Kompromisse widerstehen. Die Auswirkung des feindlichen jüdischen Einflusses auf unsere Gesellschaften ist nun besser dokumentiert und verstanden als zu irgendeiner Zeit in der Geschichte unseres Volkes. Und wie Hillaire Belloc 1922 schrieb:

Die Stärke des Antisemitismus beruhte und beruht nicht nur auf der Intensität des Gefühls, sondern auch auf Fleiß, einem Fleiß, der in seinen Methoden sehr akkurat ist. … Flugblätter, Zeitungen und Bücher, die die große Tagespresse so sorgfältig boykottiert, bilden nun eine Masse von Informationen über das gesamte jüdische Problem, die bereits überwältigend ist und sich immer noch zunimmt. … Als Dossier für die Anklage ist sie erstaunlich in Ausmaß und Richtigkeit und Korrelation.

Stark unterstützt durch Seiten wie The Occidental Observer, zusammen mit einer Menge Bücher und Medien, ist das „Dossier“, das wir nun haben, beispiellos.

Genauso wie ich bisher viele historische Parallelen gezogen habe, hat Belloc ebenfalls angemerkt, daß es in seiner Zeit „eine Mode“ gab, „sich von der antisemitischen Bewegung zu trennen. Man hört immer noch Männer, wenn sie über das jüdische Problem schreiben oder sprechen, sich in der Regel am Beginn ihrer Bemerkungen mit den Worten ‚Ich bin kein Antisemit‘ entschuldigen.“ Es gibt sicherlich eine ähnliche Tendenz, die heute Elemente der Alternativen Rechten durchzieht, und dies ist die Stelle, wo man potentielle Kooptierung oder Kompromisse anstreben wird.

So wie die Alt Right weiterhin wächst, besonders unter den Jungen, gibt es viel, worauf man sich freuen kann. Es ist zu hoffen, daß dieser Artikel mit seinen Warnungen und Vorahnungen zu diesem Prozeß beitragen wird. Ich schließe mit Belloc:

Es ist mit dem Antisemitismus wie bei allen Bewegungen gewesen, und wird so sein. Wenn sie beginnen, werden sie verspottet. So wie sie wachsen, werden sie schließlich gefürchtet und boykottiert; aber von jenen, die erfolgreich sind, kann man gerechtfertigt sagen, daß der Moment des Erfolgs beginnt, wenn sie über den Berg kommen und von einer Marotte zu einer Mode werden.

 

Fußnoten:

[1] S. Beller, Vienna and the Jews, 1867-1938: A Cultural History (Cambridge University Press, 1989), S. 162.

[2] Ebd.

[3] G. Mork, ‘German Nationalism and Jewish Assimilation: The Bismarck Period,’ The Lea Baeck Institute Yearbook (1977) 22 (1), S. 81-90 (81).

[4] E. Mancini, Magnus Hirschfeld and the Quest for Sexual Freedom: A History of the First International Sexual Freedom Movement (Palgrave Macmillan, 2010), S. 29.

[5] A. Killen, Berlin Electropolis: Shock, Nerves and German Modernity (University of California Press, 2006), S. 63.

[6] K. MacDonald, Separation and Its Discontents: Toward and Evolutionary Theory of Anti-Semitism (1st Books, 2004), S. 227.

[7] Ebd., S. 232.

[8] A. Lindemann & R. Levy (Hrsg.), Antisemitism: A History (Oxford University Press, 2010), S. 136.

[9] T. Wagner,’Belated Heroism: The Danish Lutheran Church and the Jews, 1918-1945,’ in K. Spicer (Hrsg.), Antisemitism, Christian Ambivalence, and the Holocaust (Indiana University Press, 2007), S. 7.

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10 Kommentare

  1. Deep Roots

     /  September 14, 2016

    Diese Gastübersetzung zu machen, war mir ein Bedürfnis, nicht zuletzt auch, weil mich die Schilderung der jüdischen Masche, irgendwelche ihnen mißliebigen politischen Strömungen als „un-inländischen“, fremden Import hinzustellen, spontan an eigene Erfahrungen und Beobachtungen erinnert hat.

    Da war zum Beispiel der Fall, wo der Kommentator „Petronius“ uns AdS-Admins in einem AdS-Strang unsere „uneuropäische, undeutsche Rassebesoffenheit“ vorgeworfen hat, die wir doch nur von den Ami-WNs aufgeschnappt hätten, von denen wir „wahllos aus dem Internet zusammengeklaubte“ Artikel übersetzen würden. Daraus hat sich dann ein Streit entwickelt, bei dem er uns in sehr jüdisch anmutender Weise immer wieder mit Beleidigungen und Unterstellungen gereizt und uns dann wieder „Überempfindlichkeit“ vorgeworfen hat, kombiniert mit einem Versuch, Osimandia und mich gegeneinander auszuspielen.

    Ein weiteres Beispiel ist César Tort (Chechar) mit seinem Vorwurf, die Deutschen seien immer noch „Opfer der alliierten Gehirnwäsche und Seelenbrechung“, weil sie „Verschwörungstheorien“ zu 9/11 glauben, die von amerikanischen WNs vertreten würden – und nicht die Version des OFFIZIELLEN Amerika, das in ungebrochener Linie aus dem US-Regime der Weltkriegszeit hervorgegangen ist.

    Bei dem hackt’s doch! Ganz abgesehen davon, daß die 9/11-Verschwörungstheorien ursprünglich von Europäern ausgegangen sind und kein „Import“ von Ami-WNs waren. Genau die Passage, die er in seinem gegenständlichen Artikel zitiert hat, war von dem französischen Linken Thierry Meyssan, und Wisnewski und von Bülow haben auch schon früh am offiziellen 9/11-Narrativ zu zweifeln begonnen.

    Bei Chechar frage ich mich, wie echt damals sein ab dem Krach auf „Gates of Vienna“ inszenierter Wechsel ins Lager der Antisemiten wirklich war: war das echt, und er hat später den inneren Juden in sich entdeckt und ist jetzt um Abschwächung der jüdischen Rolle oder um Ablenkung davon bemüht? Oder war sein Antijudaismus von Anfang an nur eine Show, um sich zuerst innerhalb der „jew-wisen“ WN-Szene als „großen Namen“ zu etablieren und dann „Kritik von innen“ zu üben, Streit zu säen und von der Judenproblematik abzulenken? Bemerkenswert ist ja, daß der Teil über die Juden in seinem dicken Buch recht schmal ist.

    Wir von „As der Schwerter“ haben jedenfalls von ihm zunehmend den Eindruck gewonnen, daß er eine jüdisch wirkende Mentalität hat (dazu passen auch seine öffentlich breitgetretenen Opfergeschichten über die Mißhandlungs- und Mißbrauchssachen durch seinen Vater in der Kindheit). Tanstaafl meint übrigens ebenfalls, daß Chechar Marrano-Erbanteile haben könnte.

    Diese Taktik der „Kritik von innen“ kennen wir auch von jüdischen Kommentatoren wie „Heinrich“ alias „Fischer-Z“, der es auf AdS auch unter einer Anzahl weiterer Namen versucht hat. Und ganz ähnlich war „Conan the Bavarian“ seinerzeit auf „ahnenreihe“, der entweder auch schon wieder Heinfisch-Z war oder jedenfalls auch „einer“. Hier ein paar seiner Schmähs, die er in seinem Anti-AdS-Kommentar aufgetischt hat:

    „Ich hab lange bei AdS gelesen…“

    Kennen wir von Fischi-Heini. So wird künstliche Vertrautheit aufgebaut: „Seht her, ich bin Stammleser.“ Wäre er das, dann wäre ihm klar, daß er nachfolgend Bullshit schreibt.

    „Die finden selbst beim Untergang der Zivilisation der Qvw auf dem fernen Planeten Xyz hinter irgendeinem Kieselstein noch einen Auserwählten, der an allem Schuld ist…“

    Typisches Antisemitismusgeheule.

    „Nicht nur der ist Schuld an einem Mord, der sagt: „Geh da rüber und töte den!”, sondern auch der, der das dann auch macht.“

    Killerbee-Logik.

    Eine typische Scheinargumentation mit frech verzerrender Wiedergabe unserer Argumente ist unter anderem das da:

    „Dieses ganze Geschwafel von wegen ‚wir armen Opfer können ja eh nichts machen, außer aufklären… seht her, da im China des 4123 vorchristlichen Jahrhunderts ging es den armen Leuten auch schon so wie uns, weil ein Auserwählter hinter dem Thron hervorgelugt hat‘…. das lenkt einfach nur ab von dem, was man wirklich selbst in der Hand hat und wirklich für sich tun kann.“

    Kennen wir auch: „Ihr Memmen, macht doch mal was richtig Dummes!“ (Und als ob wir bei China nicht vielmehr auf Zustände und Vorgänge von heute bzw. seit ca. Mitte des 20. Jahrhunderts Bezug genommen hätten!)

    Es fällt auch auf, daß „Conan the Bavarian“ die Juden nicht einmal namentlich nannte, sondern sie immer nur als „Auserwählte“ umschrieb. Selbst wenn das nicht „Heinrich“ gewesen sein sollte (sein Textstil schien mir nicht ganz gleich zu sein), so war das bestimmt ein anderer jüdischer Zersetzer derselben Sorte, die immer wieder versucht, sich in unserer „Szene“ als einer von uns auszugeben, „Kritik von innen“ an denen zu üben, die sie diskreditieren wollen, und deren Gegner zu bauchpinseln.

    Ich glaube jedenfalls, daß die Thematisierung des Judenproblems unerläßlich ist und noch viel breiter betrieben werden müßte. Ohne das würden sie im Zuge eines Systemwechsels oder einer großen Krise neue Komplizen oder Wirte kooptieren, neue Konflikte zwischen weißen Völkern (oder zwischen Weißen und nichtweißen Völkern) anzetteln und mit irgendeiner neuen Masche, bei der sie aus den bisherigen Erfahrungen gelernt haben, wieder obenauf sein und ihre Agenda weiterbetreiben. Das sind einfach Tatsachen, an denen auch die leidige Judenthematisierungsresistenz des Großteils der alternativen Szene (zumindest im deutschen Sprachraum) nichts ändert; sie macht es nur schwerer, ausreichend viel „Jew-wisdom“ zu schaffen und Ablenkungstheorien zu entkräften.

    Und jetzt, wo offenbar jüdische Bestrebungen zur Unterwanderung und Kooptierung der „Alternativen Rechten“ ernsthaft begonnen haben, ist es umso dringender notwendig, Widerstand gegen eine solche Entschärfung zu leisten. Es ist eine Sache, wenn jemand die Judenproblematik bloß nicht erwähnt, weil er es nicht riskieren kann oder will, sich damit zu exponieren, aber ansonsten doch Richtiges und für unsere Sache Wertvolles schreibt. Oder weil er mit diesen ansonsten richtigen und wertvollen Inhalten Veröffentlichungsmöglichkeiten nutzen will, die ihm verschlossen wären, wenn er die Juden thematisieren würde. Wenn jemand jedoch darüber hinaus aus diesen Gründen die Juden entschuldigt, ihre Rolle herunterspielt oder Ablenkungstheorien propagiert, so wäre es besser, er würde gar nichts schreiben.

    Noch etwas zum Begriff „Alt Right“ bzw. „Alternative Rechte“: ich persönlich habe keine Freude mit dieser Bezeichnung und sehe sie mehr als Abschwächungsbegriff, weil man sich scheut, sich einfach zur Rechten zu bekennen, innerhalb derer es ja ohnehin etliche verschiedene Strömungen gibt. Ähnlich ist es ja mit dem Begriff „konservativ“, weil man sich scheut, sich als „rechts“ zu bezeichnen, oder mit „westlich“ und „der Westen“, um die eindeutig rassebezogenen Begriffe „weiß“ und „weiße Rasse“ zu vermeiden.

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  2. Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

    Antworten
  3. Danke Deep Roots – zum richtigen Zeitpunkt (der allgegenwärtigen Unterwanderung) eine wichtige Themenwahl und ausgezeichnete Übersetzung.

    Zur Praxis der „Ablenkungstheorien“ und „Abschwächungsbegriffe“ kann man sich mal das IB Sellner-video Januar des Jahres anschauen:
    Vlog 32 – Jüdische Weltverschwörung?

    Man beachte seinen Trick mit dem „dritten Schritt“ , ein Kommentator hat das gleich durchschaut:
    Winston Smith vor 1 Monat
    „Nach der Rabbinerlogik (Himmel bzw. Hölle) des hippen Kaffeehausschwätzers Sellner gibt es entweder nur eine Weltverschwörung oder gar keine Verschwörung, die von J__en ausgeht. „

    Antworten
  4. Hat dies auf In Dir muß brennen… rebloggt und kommentierte:
    Interessantes zur jüdischen Unterwanderung der „Rechten“… samt Kommentar von Deep Roots.

    Und zur ab und zu anzutreffenden Ansicht, daß manche Juden „deutscher“ als die Deutschen selbst gewesen wären, sei dieser Absatz hervorgehoben:

    >>Daß Juden versuchen wollen, eine potentiell schädliche Bewegung zu kooptieren oder scheitern zu lassen, hat in der Tat viele historische Präzedenzfälle. Zu einem der relevantesten schreibt Steven Beller, daß während des Aufstiegs des Deutschnationalismus von 1860 bis 1880 Juden versuchten, Schlüsselrollen in der Bewegung einzunehmen, um sie von ihren Wurzeln in der völkischen Philosophie und einer Gegnerschaft zum jüdischen Einfluß wegzuleiten und zu einer Mission der „kulturellen und sozialen Revolution“ hinzuführen.
    Mediale Werbung und sorgfältige Netzwerkerei führten sogar dazu, daß zwei Juden, Viktor Adler und Heinrich Friedjung, um die Führung der deutschnationalistischen Bewegung in Österreich wetteiferten. Tatsächlich waren Adler und Friedjung zwei der fünf Gestalter des berühmten Linzer Programms von 1882, einer politischen Plattform, die die völlige Germanisierung des österreichischen Staates forderte. Nur wegen des fortgesetzten Beharrens der nichtjüdischen Bewegungsführer, besonders von Georg von Schönerer, hielt man sich schließlich an eine ethnische Version des Deutschnationalismus. Auf Schönerers Beharren und zum Entsetzen der ehemaligen jüdischen „Führer“ übernahm die Bewegung eine „Arierklausel“. …<<

    Von wegen deutschnationale Juden… pfff

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  5. bussard

     /  September 17, 2016

    @ dagtat
    Hast Du Erkenntnisse wer den Kaffeehausschwätzer bzw. die IB finanziert?
    @ DR
    gut, von Dir zu lesen.

    Antworten
  6. Harald

     /  September 17, 2016

    Besten Dank an DR für die Übersetzung.
    Aufbauend auf die anlaufenden Übernahmeversuche weise ich darauf hin, dass diese für uns ebenfalls eine sehr gute Gelegenheit zum Lernen sein können. Die besten Lernmöglichkeiten bieten meistens Fehlversuche, egal zu welchem Thema.

    Jeder Versuch zur Einflussnahme sollte genaustens untersucht werden, um die dahinter liegenden Muster zu erkennen. Die Kenntnisse dieser Muster werden uns eine Immunisierung für die Zukunft erlauben – vorausgesetzt, dass wir sie den nachfolgenden Generationen vermachen können, so wie es DR im ersten Kommentar macht.

    Ich bin der Überzeugung, dass die jüdischen Übernahmeversuche sich – egal in welchem Kontext – aus einem begrenztem Vorrat an Grundmustern erschöpfen. Irgendwann werden auch sie „mit ihrem Latein am Ende sein“. Es ist zu erwarten, dass sich dann die Muster wiederholen werden. Wieder und immer wieder, so wie es „Kritik von Innen“ bei AdS war. Für uns nur eine bessere Gelegenheit weiter zu lernen.
    Generell sollte man den Gegner nicht als Übermächtigen, Übermenschlichen Zauberer wahrnehmen. Bei den Diskussionen auf AdS ist dies manchmal ansatzweise so rübergekommen.

    Neben der „Kritik von Innen“ gibt es auch die, ich nenn es mal vorsichtig „Kritik von Aussen“, die die Kontrolle der Medien voraussetzt. Bei der Kritik von Aussen werden Auseinandersetzungen im Inneren dazu benutzt, um von Aussen genehme Leute in Schlüsselpositionen zu heben. Die nicht genehmen Leute werden dabei von den kontrollierten Medien solange mit Schmutz beworfen, bis diese nicht mehr tragbar sind und man sich bei der nächsten Personalentscheidung im Inneren dann den „moderateren“ Kandidaten sucht. Das ist besonders im Rahmen der Kommunikation von Innen nach Außen von Bedeutung. Plötzlich wird man nach jahrelangem Ignoriert und Diffamiert werden zu Dialogen eingeladen und es werden Vorteile angeboten. Aber nur unter der Bedingung dass man nicht den X zum Gespräch schickt, denn der geht leider gar nicht. Der moderate Y, der an der Stelle von X geschickt wird, muss gar kein Undercoveragent sein. Er kann voll und ganz hinter seiner Position stehen und dennoch ist die Bewegung in die gewünschte Richtung gerückt worden.
    Ein potentielles Beispiel dafür könnte das Geschehen um Kathrin Oertel bei Pegida sein.

    Antworten
    • Ich glaube die Übermacht der Juden anzunehmen, ist einfach realistisch, auch wenn die nicht zaubern können.

      Was mir immer wieder auffällt:
      Juden haben die Macht, reden aber immer davon, dass sie ganz furchtbar bedroht und verfolgt sind und man ihnen helfen müsse.

      Weiße haben MacDonald und Stormfront, reden aber immer davon, dass sie kurz davor sind die Macht zu ergreifen oder dass jetzt (mit wechselnden Datum) die letzte Chance bestünde etwas zu tun – beides aber gekoppelt mit „wenn wir nur … einen wichtigen Teil unserer Prinzipien aufgeben“. Meist die Judenfrage.
      Jede Möglichkeit, die nicht quasi sofort zum Sieg führt wird niedergemacht. Erst recht, wenn dafür mehr Aufwand nötig ist, als ein Blatt Papier in eine Urne zu werfen. Anschließend folgt die Kollision mit der Realität. Und Frustration.

      Es ist wichtig vorallem den Neuen zu erklären, dass das nicht nicht neu ist, sondern seit Ewigkeiten so geht und seit Ewigkeiten nur in eine Richtung führt: nach unten. Über das Problem hat George Lincoln Rockwell vor 60 Jahren schon Bücher geschrieben, der übrigens auch glaubte kurz davor zu sein Präsident zu werden … aber wenigstens ohne die wichtigen Prinzipien aufzugeben.

      Antworten
      • Schon richtig. Aber wie es aussieht, wird die Zeit jetzt verflucht knapp. Es geht schon seit Jahrzehnten so, wenn nicht viel länger. „Rat mal, wer zum Essen kommt“, war von 1967… Wie es aussieht, waren wir bisher Nutzvieh, neuerdings (wohl schon länger – jetzt aber eben ofenkundig, sollte man meinen) sind wir Merzvieh. Und es macht mir zu schaffen, daß es nur die Wenigsten wahrnehmen.

  7. Deep Roots

     /  September 21, 2016

    Ja, dagtatmax, dieses Sellner-Video ist ein weiteres Beispiel für durchsichtige Versuche zur Ablenkung vom Judenproblem.

    Bei diesem „dritten Schritt“ geht Sellner für seine Argumentation von jenen „Verschwörungstheorien“ aus, die den umfassendsten jüdischen Einfluß schon seit dem alten Ägypten annehmen, stellt diese noch übersteigert dar („alles in der Geschichte von Anfang an durchgeplant, jede Wendung berücksichtigt, übermächtiger zentraler Personenkreis, der alles steuert“), damit antijüdische Erklärungen für unsere Misere unglaubwürdig erscheinen, weil die Juden der Antike, des Mittelalters und der frühen Neuzeit klarerweise noch nicht diese Macht haben und auch noch nicht voraussehen konnten, welche Möglichkeiten sie in unserer Zeit haben würden, welche geographischen Entdeckungen, technischen Erfindungen und historischen Entwicklungen es in diesem Zeitraum geben würde.

    Damit will er sein Publikum von der Realität des Judenproblems ablenken, die wohl so aussieht, daß die Juden klarerweise früher noch keine solche umfassende Macht hatten wie heute und im Laufe ihrer Geschichte auch immer wieder Rückschläge erleben mußten, aber dennoch von Anfang an nach bestimmten Grundstrategien und -taktiken vorgingen, eine fortlaufende Evolution zum Sozialparasiten durchmachten, kollektiv aus Fehlern lernten, zahlenmäßig ständig zunahmen und im Laufe der Zeit die umfassende Machtfülle entwickelten, die sie heute innehaben.

    Ein weiterer Trick von Sellner ist, daß er judenkritische Theorien mit dem Verweis auf „Reptilwesen oder sonstige Aliens“ lächerlich zu machen versucht, und noch einer besteht in Komplexhexerei in Verbindung damit, uns Judengegner als geistige Simpel darzustellen („einfache Erklärung, für die man nicht viel zu lesen braucht, sich nicht mit der gesamten Ideengeschichte auseinanderzusetzen braucht“, „und diese einfache Erklärung ist wie so oft falsch“). Dabei unterschlägt er, daß gerade unsere Seite sich sehr viel mit historischen und geistigen Entwicklungen befaßt und Größen wie Kevin MacDonald vorweisen kann, die ihre Thesen wissenschaftlich sehr fundiert entwickelt haben.

    Und dann das mit den „Ideologien, Religionen und Moralvorstellungen“ die der eigentliche Motor oder Treibstoff, die eigentlichen Kraftzentren der historischen Entwicklung seien:

    Als ob diese Ideen, Ideologien und Religionen sich selber erfinden, aus dem Boden ausdünsten oder vom Himmel regnen würden, anstatt daß sie von konkreten Leuten erdacht, propagiert und durchgesetzt werden!

    Sellner erklärt nicht, wieso gerade im Lauf des 20. Jahrhunderts diese Anzahl von Ideen „von selber“ entstanden sein sollen, die für das Wohlergehen der Völker schädlich sind, in deren Ländern sie aufkamen, anstatt daß einfach wie früher bloß Ausbeutung der unteren Volksschichten und fremder Völker durch die Eliten bei Beibehaltung der sonstigen gesellschaftlich-kulturellen Rahmenbedingungen betrieben worden wäre. Er stellt den Marxismus als „Säkularisierung und Atheisierung christlicher Ideen“ hin, wo er doch schon ab Marx selbst bis hin zum Bolschewismus eine hauptsächlich von Juden entwickelte Ideologie war. Und er verschweigt, daß neben dem Marxismus auch alle anderen für uns Weiße (und jedes andere gesunde Volk) schädlichen Ideologien und Bewegungen von Juden erfunden und/oder dominiert wurden: Feminismus, Multikulturalismus, offene Grenzen, Antipatriotismus, Antirassismus, Rassenvermischungspropaganda, Homo-Lesbo-Queer-Transen-Kult, Anti-Ästhetik in der Kunst, 68er-Gegenkultur, „Culture of Critique“, Finanzkapitalismus etc.

    Und wenn nicht „die Juden“ ein starkes Interesse an all diesen zersetzenden Vorgängen und Bewegungen hätten, dann würden sie auch nicht so heftig jeden bekämpfen, der dagegen auftritt, auch wenn dieser die Juden gar nicht erwähnt.

    Beim Ansehen des Videos ist mir auch aufgefallen, daß Sellner sich sehr oft ins Gesicht, in die Haare oder sonstwo an den Kopf und in den Nacken greift. Es wäre interessant, wie das jemand mit fundierteren Kenntnissen in nichtverbaler Kommunikation sieht, aber auf mich wirkt das, als ob er sich mit dem, was er da vorbringt, ganz innen drin nicht wohlfühlt und das gegen seine eigentliche Überzeugung sagt. Sellner ist der Obmann der Identitären Bewegung Österreich und als solcher mit Klarnamen öffentlich bekannt, und dies setzt ihn Angriffs- und Beeinflussungsmöglichkeiten aus. Ich vermute, daß er diese Dinge sagt, um seine Position in der IB haben und ausüben zu können, die wahrscheinlich früh vom Feind kooptiert oder wie wahrscheinlich PI schon von Anfang an als kontrollierte Scheinopposition gegründet wurde.

    Antworten
  8. @DR 21.9. – eine sehr ausführliche und nachvollziehbare Analyse – Danke.
    Interessant zu erfahren wäre, ob Meier Pirim auf SiN
    http://www.sezession.de/55689/die-linken-selbstbild-und-wirklichkeit.html#comment-325937
    in der Diskussion zu Sellner mit
    „Zumindest ein Video sollte er schnellstmöglich aus dem Verkehr ziehen.“
    genau diese video No39 meint.

    Antworten

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