Die Frage des weiblichen Masochismus

50ShadesofGreyCoverArt

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Question of Female Masochism erschien am 17. September 2014 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. Dieser Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

„Wenn er dich nicht schlägt, liebt er dich nicht.“ So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Oder ein russisches Sprichwort, laut anderen Quellen. Oder ein bolivianisches, nach wieder anderen Quellen. Vielleicht treffen alle drei zu. Ein ähnlicher lateinamerikanischer Spruch, „Je mehr du mich schlägst, desto mehr liebe ich dich“ bringt über 100.000 Treffer auf Google.

Es ist kaum eine neue Idee, daß die weibliche Sexualität eine masochistische Komponente hat. Tatsächlich scheint dies ein Teil der Volksweisheit der Welt zu sein; in anderen Worten, es entspricht den Beobachtungen vieler Personen beider Geschlechter über viele Generationen. Und doch ist es nicht leicht, ausführliche Diskussionen darüber zu finden. Im vergangenen Jahrhundert waren die meisten Schriften zu dem Thema der Freud’schen Tradition verpflichtet, ein Umstand, der kein Vertrauen erweckt. Ein hoffnungsvolleres Zeichen könnte die erhebliche Menge an feministischer Literatur sein, die auf die Widerlegung „des Mythos vom weiblichen Masochismus“ abzielt. Wenn schon sonst nichts, so ist solche Literatur ein Zeugnis für die fortdauernde Realität des entsprechenden Volksglaubens; niemand schreibt Polemiken gegen Dinge, die absolut keine Grundlage in der Wirklichkeit haben.

Meister des Verlangens: „Die perfekte Mischung aus Leidenschaft und Prunk“.

Meister des Verlangens: „Die perfekte Mischung aus Leidenschaft und Prunk“.

Es ist nicht schwer zu verstehen, warum Personen beider Geschlechter ungern über den weiblichen Masochismus sprechen. Niemand möchte den Anschein erwecken, die Mißhandlung von Frauen zu billigen. Ein Hauptbestandteil der Männlichkeit ist der Instinkt, Frauen zu beschützen. In der europäischen Tradition hat dies zu dem Prinzip geführt, daß „ein Gentleman niemals eine Dame schlägt.“ Indem er die Ritterlichkeit wie üblich bis zur Dummheit treibt, schreibt Thomas Fleming in Chronicles: „Es ist etwas Unmännliches daran, Frauen zu schlagen, unmännlich und widerlich.“

Aber was, wenn es zumindest in manchen Frauen etwas gibt, das positiv auf männliche Gewalt anspricht? Der britische Antifeminist „Angry Harry“ teilt uns diese Anekdote mit:

Emma Humphreys (eine Cause célèbre für Feministinnen im Vereinigten Königreich) hat einige Zeit im Gefängnis gesessen, weil sie ihren Freund getötet hatte. Aber nach lautstarken Behauptungen von verschiedenen „wimmin’s groups“, daß sie in Selbstverteidigung gegen seine Gewalt gehandelt hätte, wurde sie freigelassen.

Als sie von der BBC auf Radio 4 interviewt wurde, war sie erst seit zehn Tagen aus dem Gefängnis gewesen. Und doch gab sie zu, daß sie sich bereits in einer weiteren mißhandlerischen Beziehung zu einem Mann befand, der sie häufig „herumwatschte“.

Weiters erklärte sie, daß Liebe und Mißhandlung wechselseitig integrale Bestandteile voneinander seien, und daß man das eine nicht ohne das andere haben könne. „Wenn er dich nicht schlägt, dann liebt er dich nicht.“ [Hervorhebung von mir (d. h., Devlin)]

Das Interview wurde an diesem Punkt abgebrochen, wobei eine sehr verlegene Interviewerin die fehlende Zeit abdecken mußte.

Ein weiteres Beispiel: Hollywood verdient seine Profite, indem es die Fantasien seines Publikums anspricht, einschließlich Frauen; wenn das Produkt die Fantasie des Publikums nicht trifft, dann floppt es. Einige Lektionen darüber, was dem weiblichen Publikum gefällt, können aus der frühen Karriere von Clark Gable gezogen werden. Der Film, der ihn zu einem Star machte, war A Free Soul (1931), worin er einen Gangster spielte, der Norma Shearer herumschubst, um sie wissen zu lassen, wer der Boss ist.

Ein Star wird geboren.

Ein Star wird geboren.

Wie es eine Fanseite ausdrückt, waren frühere männliche Hauptdarsteller „charmant und vornehm, romantisch und zärtlich“ gewesen. Gables Charakter:

sollte der Schurke sein, der böse korrupte Verbrecher, gegen den man sein soll – es ist Leslie Howard, für den man hoffen soll. Norma kriegt den schlichten Durchschnittstyp Leslie Howard. Nun, die Fans sprachen, und sie sprachen laut – die Frau von 1931 wollte keine schlichten Normalos und wollten keine „Schopfhund-Männer“ mit gestyltem Haar und Rüschenhemden mehr – sie wollten einen richtigen Mann, einen rauhen Mann, der ein bißchen dreckig war und sich nicht davor fürchtete, sie auf ihren Platz zu verweisen.

Gable ließ dieser Rolle die eines sinistren Chauffeurs folgen, der Barbara Stanwyck in Night Nurse mit einem Schlag bewußtlos schlägt. Dies waren die letzten Nebenrollen, die er jemals spielen sollte. Scheffelweise begann Fanpost im Studio einzulangen. Einige atemlose Frauen sollen Gable angeboten haben, sich von ihm schlagen zu lassen!

Oder bedenken Sie diese Hollywoodgeschichte aus dem richtigen Leben, die von Steven E. Rhoads in seinem wertvollen Buch Taking Sex Differences Seriously („Geschlechterunterschiede ernst nehmen“, New York: Encounter Books, 2005):

Eddy Fisher und Debbie Reynolds erzählen beide von einer Dinnerparty in ihrem Haus, wo Mike Todd und Elizabeth Taylor anfangen, einander zu schlagen. Todd schleifte schließlich Taylor an ihrem Haar über den Fußboden, während sie trat und kratzte. Als Reynolds darüber erschrak und auf Todds Rücken sprang, damit er aufhörte, wandten sich Todd und Taylor beide gegen sie. Laut Fisher sagte Taylor: „Oh Debbie… sei doch nicht so eine Pfadfinderin. Wirklich, Debbie, du bist so spießig.“

Todd und Taylor kämpften, um sich hinterher wieder zu „versöhnen“. Es ist nicht ungewöhnlich, daß Ehefrauen ihre Männer aus genau diesem Grund dazu provozieren, sie zu schlagen.

Viele der „geschlagenen Frauen“, mit denen wir Mitleid haben sollen, haben eine bemerkenswerte Tendenz, unter Mißhandlung durch jeden Mann zu leiden, mit dem sie ein Verhältnis haben. Tammy Wynette, die Countrysängerin, die durch das Lied „Stand By Your Man“ Ruhm gewann, war mit fünf Männern verheiratet und verließ vier davon (wobei sie es schaffte, mit immer noch intakter fünfter Ehe zu sterben). Die meisten ihrer Ehemänner sollen sie in irgendeiner Weise mißhandelt haben, und weinerliche Nacherzählungen ihres „tragischen“ Lebens sind der Öffentlichkeit dargeboten worden.

„Der Stolz von Einsamer Pfeil“

„Der Stolz von Einsamer Pfeil“

Ich erinnere den Leser an das zentrale Prinzip der Mann-Frau-Beziehungen: Frauen wählen aus. Sie stellen das Angebot dar; Männer die Nachfrage. Wenn Tammy Wynette nie etwas mit einem Mann anfing, der sie nicht mißhandelte, dann gibt es nur eine Erklärung: Tammy stand auf schlimme Jungs.

Wenn man so eine Frau in einen Raum mit einem Dutzend Männer bringt, wird sie sich innerhalb von fünf Minuten ausschließlich auf den gemeinsten, herrschsüchtigsten und brutalsten Kerl im Raum konzentrieren. Manche Frauen, die Alkoholikerväter hatten, haben eine ähnlich unheimliche Fähigkeit, den Alkoholiker in einem Raum voller Männer aufzuspüren, selbst wenn er im Moment nüchtern ist. „Weibliche Intuition“ ist eine Realität: sie ist eine Fähigkeit, winzige Signale aufzufangen, geringe Nuancen des Gesichtsausdrucks, die von einem Mann unbemerkt bleiben würden.

masochism4 tawny savage

Wir werden von Eigenschaften beim anderen Geschlecht angezogen, die unserem eigenen Geschlecht fehlen. Für viele Frauen bedeutet dies eine Anziehung durch männliche Brutalität. Solche Frauen behaupten vielleicht, einen sensiblen Kerl zu wollen, der mit seinen Gefühlen Kontakt hat, aber dies hat keinen Bezug zu ihrem Verhalten. Was Frauen über Männer sagen, kommt von ihrer Großhirnrinde; wie sie Männer auswählen, hängt von ihrem evolutionär primitiveren limbischen System ab. Sogar Campus-Feministinnen wählen arrogante Sportskanonen zum „Rummachen“, keine männlichen Feministen, die mit ihren Emotionen Verbindung haben. Ich habe sagen hören, der beste Grund, eine Frau nicht zu schlagen, sei der, daß man sie danach nie mehr los wird.

Warum sagen solche Frauen ihren Männern nicht einfach, daß sie Gewalt und Dominanz erregend finden? Vielleicht würde es die Fantasie zerstören, wenn sie sagen würden: „Ich bin in der Stimmung dafür, könntest du mich also bitte ein bißchen herumwatschen?“ In den meisten Fällen verhalten die Frauen sich wahrscheinlich einfach instinktiv und verstehen ihre eigenen Motivationen nicht. Auf jeden Fall wäre es für wohlmeinende Ehemänner nützlich, diesen Aspekt der weiblichen Sexualität zu verstehen. Das könnte ernsthaftere Gewalt verhindern und sogar ein paar Ehen retten.

Das Allererste, das zeitgenössische Dating-Gurus Männern beibringen, ist, ein „netter Kerl“ zu sein. Auch ist diese Abneigung gegen „Nettigkeit“ nichts, das es ausschließlich in der weiblichen Psychologie gäbe: sogar Männer verstehen die abwertenden Konnotationen des Wortes harmlos.

Vielleicht wichtiger als weitere Beispiele zur Bestätigung des Phänomens anzuhäufen, ist, ein wenig darüber nachzudenken, warum es weiblichen Masochismus gibt. Wie andere sexuelle Wesenszüge ist er eine evolutionäre Anpassung. Ich lehne mich da weit raus und behaupte, daß frühe Hominidenmänner vielleicht nicht ganz so empfindlich waren wie Tom Fleming, dem schon beim bloßen Gedanken daran schlecht wird, daß eine Frau geschlagen wird. Afrikanische Männer sind nach allem, was man hört, bis zum heutigen Tag recht schnell mit ihren Fäusten. Galanterie ist eine Errungenschaft der Zivilisation, kein Teil unserer primitiven Natur.

Nights-with-Sasquatch

Nun waren Frauen in unserer „evolutionären Anpassungsumwelt“ bezüglich Paarung, Schutz und Zugang zu Ressourcen von Männern abhängig. Diese Männer waren größer und stärker als Frauen und konnten sie leicht verletzen, wenn sie zornig oder ungehalten waren. Wenn unsere weiblichen Vorfahren zarte Schneeflöckchen gewesen wären, die nicht fähig waren, das Leben mit solchen Rohlingen zu ertragen, dann würde es uns heute nicht geben. In anderen Worten, die Frauen paßten sich an männliche Brutalität an, einschließlich gelegentlicher Gewalt, und lernten sie zu überstehen oder darum herumzukommen.

Denkt einen Moment lang darüber nach, Männer, wie ihr euch zu verhalten lernen würdet, wenn euer Überleben von einer unberechenbaren und oft gewalttätigen Kreatur abhängen würde, die größer und stärker ist als ihr. Ihr würdet lernen, nicht einfach zu nehmen, was ihr wollt. Ihr würdet lernen zu handeln, wenn man euch den Rücken zudreht, Umwege, Täuschung und Manipulation einzusetzen. Ihr würdet lernen, eure wahren Gedanken zu verbergen und den Großen Jungen bezüglich eurer wahren Absichten verwirrt zu halten. Kurz, ihr würdet lernen, wie eine Frau zu handeln.

Der Kampf der Geschlechter ist ein Wettstreit zwischen Gewalt und Gerissenheit. Ja, zivilisierte Männer lernen, ihre aggressiven Impulse zu beherrschen und nicht jedesmal Frauen zusammenzuschlagen, wenn sie über sie verärgert sind. Im modernen Westen haben die Männer dem Einsatz ihrer natürlichen Waffen zur Kontrolle von Frauen, d. h. der Gewalt, weitgehend abgeschworen. Haben die Frauen dem Einsatz ihrer eigenen Waffen gegen Männer abgeschworen? Sicherlich können wir von den Frauen nicht erwarten, daß sie jahrtausendealte evolutionäre Anpassungen automatisch in dem Moment ablegen, wo Männer sich zu benehmen lernen.

Die Grundstrategie der Frauen während des Liebeswerbens besteht immer noch darin, Freier verwirrt zu halten. Ihre hauptsächliche Methode zu bekommen, was sie wollen, ist immer noch der indirekte Weg durch Beeinflussung ihrer Männer. Wenn sie Aggression äußern, dann nimmt sie für gewöhnlich immer noch die Form passiver Aggression an. Und sie sind immer noch sowohl häufigere als auch effektivere Lügnerinnen als Männer.

Nach der an Frauen gerichteten Selbsthilfeliteratur zu urteilen, stellen sich die meisten Frauen die Aufgabe, einen Partner zu finden, so vor, daß sie herausfinden, „wie man einen Mann durch Schmeicheln, Verlocken, Überlisten und sonstiges Manipulieren zur Ehe veranlassen kann“ (Rhoads, S. 120). Kommt es Frauen nie in den Sinn, daß, wenn sie wirklich loyal, aufrichtig und feminin wären, Männer nicht dazu überlistet werden müßten, sie zu heiraten?

„Die Gefangene des Halunken“

„Die Gefangene des Halunken“

Während ich nicht damit rechne, daß der Feminismus ein Ende der „Waffen einer Frau“ fordert, halte ich es für möglich, daß Frauen die hässlichere Seite ihrer Natur überwinden, so wie Männer lernen, ihr Temperament und ihren Aggressionsinstinkt zu kontrollieren. Frauen, die sich in ihrem Umgang mit dem anderen Geschlecht auf Trickserei und Täuschung verließen, wurden früher abfällig als „intrigante Frauen“ bezeichnet – ein Ausdruck, der aus unserer Sprache weitgehend verschwunden ist.

Kurz gesagt wäre ich mehr geneigt, mit all den Kampagnen gegen „Gewalt gegen Frauen“ zu sympathisieren, wenn sie mit ihrem logischen Gegenstück verbunden wären: Gegnerschaft zum „Betrug an Männern“.

Ein weiterer interessanter Aspekt, der bei den Kampagnen gegen häusliche Mißhandlung zu bedenken ist: Warum jetzt? Verhalten Männer sich heute brutaler als früher? Es scheint keine Beweise dafür zu geben. Schon im Jahr 2000 erklärte der Amtsrichter Milton H. Raphaelson aus Massachusetts, es gebe „keine Epidemie der häuslichen Gewalt, sondern eine Epidemie der Hysterie wegen häuslicher Gewalt.“ Insofern es in westlichen Ländern irgendein reales Problem der Mißhandlung von Frauen gibt, so sind daran hauptsächlich nichtwestliche Einwandererpopulationen beteiligt, eine Tatsache, die von Feministinnen systematisch ignoriert oder verdeckt wird.

Öffentliche Besorgnisse sind oft in seltsamer Weise ohne Bezug zu tatsächlichen Umständen. Erst in den 1960ern, nachdem der Prozentanteil der Amerikaner, die die Sekundarschule nicht abschlossen, jahrzehntelang gefallen war und ein historisches Tief erreicht hatte, entdeckten die Amerikaner das Problem der „Schulabbrecher“. Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Frankreich besserten sich in den Jahrzehnten vor der Französischen Revolution stetig; wie Tocqueville erläuterte, wuchsen die Erwartungen schneller, als die Verhältnisse sich bessern konnten, daher war eine humanere Regierung von einer wachsenden Unzufriedenheit wegen „Despotismus“ begleitet. Ein ähnlicher Prozeß könnte der zeitgenössischen Hysterie wegen „Gewalt durch Intimpartner“ zugrunde liegen.

Viele haben Kommentare zu der „Ironie“ abgegeben, daß die meistverhätschelten Frauen der Geschichte diejenigen sind, die sich am meisten über Unterdrückung beklagen. Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob dies vielleicht keine Ironie darstellt, sondern eine direkte kausale Beziehung: ob die moderne Frau sich über ihr Schicksal beklagt, weil – statt trotzdem – es so günstig ist

Der Autor Jack Donovan hat ein ethologisches Argument zugunsten einer solchen Interpretation vorgebracht. Bonobos, oder Zwergschimpansen, unterscheiden sich körperlich nicht sehr von anderen Schimpansen, aber sie werden jetzt wegen radikaler Unterschiede in ihrem Verhalten als eigene Spezies eingestuft. Bonobomännchen sind nicht sehr aggressiv. Sie konkurrieren weniger um Status, als es männliche Schimpansen tun, und sie konkurrieren gar nicht um Partnerinnen. Sex ist promiskuitiv, und die Männchen sind nicht besitzergreifend. Homosexuelle Paarungen sind häufig. Alle Elternleistungen werden von den Müttern vollbracht. Bindungen unter Weibchen sind stärker und dauerhafter als männliche Bindungen. Kurz: die Bonobogesellschaft ist ein feministisches Paradies.

Das Verhalten von Schimpansen ist in fast jeder Hinsicht das Gegenteil des Verhaltens von Bonobos. Männliche Schimpansen bilden hierarchische Banden und konkurrieren ständig um Status und Zugang zu Weibchen. Sie sind gewalttätig und territorial und bilden Allianzen sowohl zur Verteidigung ihres eigenen Territoriums als auch, um jenes anderer Schimpansenbanden zu überfallen. Sie töten herumstreunende Männchen aus anderen Banden, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Sie schubsen die Weibchen herum, und von Weibchen wird Unterwerfung unter die Männchen erwartet. Homosexualität ist unter ihnen unüblich. Das Sozialverhalten von Schimpansen ist der schlimmste Alptraum einer Feministin.

Die Evolutionstheorie führt uns dazu, nach einem Unterschied in den Lebensumwelten von Bonobos und Schimpansen zu suchen, an die ihre radikal unterschiedlichen Verhaltenweisen Anpassungen sein könnten. Und die Primatenforscher haben solch einen Unterschied gefunden: Schimpansen müssen mit anderen Spezies, insbesondere Gorillas, um Nahrung konkurrieren. Die Bonobos leben in einer nahrungsreichen, gorillafreien Umwelt, wo das Leben leicht ist. Es ist dieser Mangel an Konkurrenten, der Gewalt, Hierarchie, Konkurrenz und männliche Bindungen für Bonobos unnötig macht.

Der westliche Mann ist wie ein Schimpanse, der seinen Job zu gut gemacht hat. Nachdem er nahezu alle seine gefährlichen Konkurrenten besiegt hat, findet er sich ohne viel Funktion in einer wohlhabenden Gesellschaft wieder, die nicht länger verteidigt zu werden braucht. Es ist nur zu erwarten, daß seine Frauen herumzumeckern anfangen, daß er lernen muß, sich mehr wie ein Bonobo zu verhalten. Der Feminismus ist ein Nebenprodukt von Frieden und Wohlstand, keine Reaktion auf Patriarchat und Unterdrückung.

Einiges vom zeitgenössischen weiblichen Verhalten, wie jenes, das von Michelle Langley aufgezählt wurde, scheint mehr mit Sadismus verwandt zu sein als mit Masochismus. Aber dies widerspricht nicht notwendigerweise dem, was wir geschrieben haben: Sadismus ist bloß das gegenteilige Gesicht zum Masochismus. Ich würde meinen, daß das Aufkommen von weiblichem Sadismus vielleicht in einer Gesellschaft zu erwarten ist, wo Männer sich weigern oder daran gehindert werden, Dominanz zu zeigen. Daß in einer gesamten Gesellschaft die Männer nicht die Führungsrolle gegenüber Frauen übernehmen, erzeugt bei Frauen wahrscheinlich eine Menge bewußte oder unbewußte sexuelle Frustration, die sich als Sadismus äußern könnte.

Ist das Gesetz gegen Gewalt gegen Frauen ein Versuch, den Männern heimzuzahlen, daß sie die Frauen nicht an ihren Platz verweisen? Sicherlich würden die Frauen lieber Clark Gable haben, als noch mehr Wegweiseverfügungen zu verhängen, Männer zu noch mehr Zornmanagementkursen zu zwingen, noch absurderen polizeistaatlichen Schutz vor Männern zu genießen, die sowieso zunehmend weicheierig werden.

Ich weiß nicht, ob frustrierte masochistische Instinkte bei Frauen Sadismus verursachen – das ist nur so eine Vermutung von mir. Wo ich mir aber schon sicher bin, ist, daß der weibliche Masochismus ein entscheidend wichtiges Thema ist, von dessen Untersuchung uns weder feministische Verleugnung noch die frömmelnde Galanterie christlicher Traditionalisten abhalten sollte.

* * * * * * *

Alle weiteren Übersetzungen aus F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“:

Sexual Utopia Cover Medium

Vorwort und Einführung zu „Die sexuelle Utopie an der Macht“
Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4
Vielmännerei im Wechsel – und wer sie durchsetzt, Teil 1 und Teil 2
Die weibliche sexuelle Konterrevolution und ihre Grenzen, Teil 1 und Teil 2
Häusliche Ökonomie, Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5
Der Weg der Familie
Zurück nach Afrika: Sexueller Atavismus im modernen Westen

Siehe auch:

Neu von Counter-Currents: Sexual Utopia in Power von Greg Johnson
F. Roger Devlins Sexual Utopia in Power von Jef Costello

Über unangebrachte Ritterlichkeit und Entmannung von Anthony M. Ludovici

Westlicher Feminismus und das Bedürfnis nach Unterwerfung von Fjordman
Wie Feminismus zur Unterdrückung von Frauen führt von Fjordman
Wie die Feministinnen mit ihrem „Krieg gegen die Jungs“ dem Islam den Weg bereiteten von Fjordman

Sexuelle Knechtschaft und Die sexuelle Konterrevolution von Gregory Hood

Hinterlasse einen Kommentar

6 Kommentare

  1. Deep Roots

     /  März 14, 2016

    Diesen Essay von F. Roger Devlin nehme ich zum Anlaß, um vorab ein paar der Dinge zu schreiben, die ich in meinem schon lange geplanten Artikel zum Thema des Verhältnisses zwischen Frauen und Männern, die wie Schloß und Schlüssel unterschiedlich und teils sogar gegensätzlich sein müssen, um zueinander zu passen und gemeinsam funktionieren zu können, bringen wollte. Da einiges davon Bezug zum Krampustag (5. Dezember) hat, war dieser Termin wiederum der Anlaß dafür, daß ich diese Übersetzung gerade am 4. Dezember auf „As der Schwerter“ gebracht habe.

    Bei der Einschätzung dessen, wie Frauen behandelt und nicht behandelt werden wollen, darf man sich nicht in jeder Hinsicht von dem leiten lassen, wie man als Mann behandelt und nicht behandelt werden will. Eine aufschlußreiche Beobachtung dazu habe ich im Jahr 2003 gemacht, als in der zweiten Staffel von „Starmania“ (der österreichischen Entsprechung zu DSDS) eine der Teilnehmerinnen, Magdalena Rentenberger, von ihrem Besuch eines Krampusumzugs erzählte. Sie sei da unter den Zuschauern neben einer Blondine gestanden, sagte sie, „und normalerweise werden immer die gehaut“. Dann habe aber einer der Krampusse sie als die Magdalena von Starmania erkannt, worauf sie auch einige Rutenschläge abbekommen habe. Das klang irgendwie stolz, im Sinne von „ich bin beachtet worden!“, und Arabella Kiesbauer nickte wissend und verständnisvoll dazu.

    Dazu gibt es Parallelen in den Erzählungen einer früheren Chefin von mir, einer attraktiven Blondine, über das, was ihre Schulkollegen einst so mit ihr angestellt hatten. Einmal hatten sie sie festgehalten, während einer von ihnen ihr eine Flasche Chilisoße in den Mund steckte und sie mit dem scharfen Zeug abfüllte. Sie habe das heftig schnaufend ertragen müssen, erzählte sie, und das Wasser sei ihr in die Augen geschossen. Ein andermal hätten ihre Schulkollegen sie in ein Kellerabteil gesperrt und erst nach einer Weile wieder freigelassen. Für einen Burschen wären solche Erlebnisse Niederlagen, von denen er am liebsten gar nicht erzählen würde, aber meine Chefin erzählte das mit einer unbefangenen Fröhlichkeit, die in ähnlicher Weise einen gewissen Stolz auf solche männliche Beachtung erkennen ließ wie Magdalena Rentenbergers Krampusumzugsschilderung.

    Daß als Krampus verkleidete junge Männer mit ihren Ruten vorzugsweise Frauen und Mädchen schlagen (und am liebsten die Attraktivsten darunter), wird heute von Psychologen (und „Sexpertinnen“ wie Gerti Senger) gern damit erklärt, daß diese Männer damit irgendeine „Angst vor Frauen“ bewältigen wollten. Das ist natürlich Quatsch von der Sorte, wie Jack Donovan sie in seinem genialen neuen Counter-Currents-Artikel Alles, was sie haben, ist Furcht behandelt. In Wirklichkeit wird da einfach eine wilde Seite des Verhältnisses zwischen Männern und Frauen, die im zivilisierten Alltag keinen dauerhaften Platz hat, in Form eines Brauchtumsrituals ausgelebt. Es hat nichts mit „Angst vor Frauen“ zu tun, sondern um die Lust an der Machtausübung über eine Frau, indem man mit ihr etwas macht, das sie sich normalerweise nicht gefallen lassen würde. Und wenn es nichts wirklich Schlimmes ist und auch nicht böse gemeint ist, sondern Ausdruck männlichen Interesses dieser Art, empfinden Frauen so etwas als eine Art Kompliment der rauheren Sorte, auch wenn sie sich vordergründig darüber beschweren mögen. Ähnlich ist es mit Streichen, die Jungen Mitschülerinnen spielen, wo normalerweise die Hübscheren aufs Korn genommen werden, zum Beispiel ihr auf Wandertagen den Hut wegzunehmen und sich gegenseitig zuzuwerfen, während sie schimpft: „Laßt das! Das ist nicht witzig! Gebt das sofort her!“

    Als ich diese Überlegungen vor etlichen Jahren der Frau eines Freundes erzählte (angefangen mit Magdalena und dem Krampus), sagte sie, ja, als sie seinerzeit als Mädchen mit ihren Freundinnen „Kramperl schauen“ ging, sei es auch immer „ums Gehautwerden gegangen“, und fügte hinzu: „Aber mich haut ja keiner mehr.“ Das klang bedauernd, im Sinne von „Aber mich alte Schachtel…“

    In F. Roger Devlins ansonsten gutem Essay fehlt leider wieder jeglicher Hinweis auf die jüdische Rolle beim Aufkommen und Erfolg des Feminismus. Wie bereits zuvor von mir angemerkt, erleichtert das zwar die Veröffentlichungschancen auf Seiten, wo man diesbezüglich etwas empfindlich ist, macht aber ergänzende und korrigierende Hinweise von anderer Seite erforderlich. Ich muß einmal schauen, ob es nicht auf TOO oder Counter-Currents entsprechende Artikel gibt, die dieses Thema konzentriert abhandeln.

    Der Vergleich mit dem Schimpansen, der seinen Job zu gut gemacht hat, trifft recht gut auf die Situation in Europa und Nordamerika ab dem frühen 20. Jahrhundert bis in die 1980er-Jahre zu, und davon insbesondere für die Zeit ab den 1950ern. Damals war von den weißen Völkern und für sie eine friedliche und geordnete Lebensumwelt geschaffen worden, wo man allmählich zu glauben begonnen hatte, daß härtere männliche Qualitäten künftig überflüssig sein würden. Bis ab den 1990ern allmählich wieder ein Bedarf nach Aufräumen erkennbar wurde, war schon sehr viel „Bonoboisierung“ durch hauptsächlich weibliche Erziehung (AlleinerzieherInnen, Lehrerinnen) und jüdische Zersetzungstätigkeit passiert. Dies und die zunehmende Strafbewehrung männlicher Machtstrategien, durch die schon früher und jetzt immer mehr ein Aufräumen durch die Normalmänner, die ja immer nur kleine persönliche Aktionsgruppen bilden könnten, wurde auch durch die schon seit Jahrhunderten bestehende Komplizenschaft der volksverräterischen einheimischen Alphapaviane mit den Juden und den diversen einheimischen Co-Juden ermöglicht.

    Zum Thema der Juden als feminine Rasse/Ethnie/wasauchimmer hat auch der obige Essay wieder einen Bezug. Zum Beispiel sehe man diesen Abschnitt aus Rabbi Menachem M. Schneersons Amalek: Der ewige Feind des jüdischen Volkes an:

    Um völligen Dienst an G-tt zu erreichen, müssen wir über unsere eigenen intellektuellen Beschränkungen hinausgehen. Daher erklärte das jüdische Volk, bevor es die Thora empfing: Naaseh VeNishma – Wir werden tun und wir werden zuhören.“ (10) „Wir werden tun“ bezieht sich auf den Wunsch, G-ttes Willen auszuführen, und „wir werden zuhören“ auf das Bemühen, G-ttes Gebote intellektuell zu verstehen. Indem sie „Wir werden tun“ vor „wir werden zuhören“ erklärten, bedeuteten unsere Vorfahren, daß sie G-ttes Willen ohne Zögern oder Zweifel erfüllen würden, ob sie ihn verstünden oder nicht. Ebenso muß unsere Hingabe an die Thora zu allen Zeiten über die Grenzen unseres Verständnisses hinausspringen.

    […]

    Daher, antwortete Shmuel gegenüber Shaul, „ist (G-tt) zu gehorchen besser als ein Opfer.“ (15) G-tt und Sein Wille sind unendlich und können von unserem begrenzten Intellekt nicht begriffen werden. Sich ihm mit Vernunft allein zu nähern, läßt Raum für den Irrtum. Selbst wenn kein wirklicher Fehler gemacht wird, ist unser Dienst mangelhaft, denn die Beschränkungen unseres Verständnisses hindern uns daran, eine Beziehung zu den unendlichen Dimensionen der G-ttlichkeit herzustellen. Der einzige Weg, wie wir uns mit diesen Ebenen der G-ttlichkeit verbinden können, besteht darin, ein Potential in uns zu verwirklichen, das ähnlich unbegrenzt ist.

    G-ttes Joch akzeptieren

    Nur durch kabbalas ol, das Akzeptieren des Jochs von G-ttes Souveränität mit einfacher, bedingungsloser Hingabe zu akzeptieren, können wir eine vollständigere Bindung zu G-tt herstellen. Kabbalas ol führt uns über unser begrenztes Selbst hinaus und bringt das unendliche g-ttliche Potential unserer Seelen hervor.

    Hier zeigt sich – wie auch im ebenfalls aus dem Semitentum hervorgegangenen Islam – eine geradezu masochistische, devote Unterwerfung unter den Einen Gott, neben dem es keine anderen Götter geben darf und welcher der spezielle, allmächtige Beschützer des Judentums ist, das er dafür hin und wieder „prüft“ und straft. Das hat Parallelen zu etlichen Wesenszügen der Frauen:

    Wie Devlin an verschiedenen Stellen seiner anderen Essays zu dem Thema ausführt, sind Frauen auf den einen imaginären perfekten, dominanten und allen anderen überlegenen Mann fixiert, der nichts falsch machen kann und eines Tages „in ihr Leben treten“ wird, der sie beschützen und für sie sorgen soll, dem sie sich unterordnen und von dem sie sich dafür so einiges gefallen lassen. Demgegenüber gibt es die Vielzahl der anderen, gewöhnlicheren Männer, die in den Augen der Frau gegen diesen „Mr. Big“ abstinken und von ihr völlig abqualifiziert werden.

    Ich halte es daher für sehr plausibel, daß der Monotheismus an sich eine jüdische Erfindung ist. Deshalb hat das Christentum auch immer schon bei Frauen mehr Anklang gefunden als bei Normalmännern, weil es mit seinem Monotheismus den weiblichen Wesenszügen entgegenkommt. Und ich glaube, daß das Christentum vor allem über die Frauen und die „Aristokraten“, für die ein allmächtiger Gott als himmlischer Legitimator und Lizenzgeber für irdische Macht reizvoll war, ins bis dahin heidnische Europa vorgedrungen ist, während die Normalmänner und die lokalen Häuptlinge am längsten am Heidentum festgehalten haben.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, was Andrew Joyce in Juden und Schußwaffenkontrolle: Eine Reprise schreibt, nämlich daß Juden in der Diaspora immer an einer starken, autoritären, gefürchteten Regierung interessiert waren, mit der sie in Komplizenschaft traten und die sie vor den Normalgoyim beschützen sollte; daß das Gebet Hanotayn Teshu-ah im orthodoxen Judentum nicht für die Nation oder das Volk des Landes gesprochen wird, in dem die Juden sich niedergelassen haben, sondern vielmehr für den Monarchen oder die Regierung. Das Judentum verhielt sich also kollektiv immer wie eine böse, intrigante und ehrgeizige Frau, die sich immer an den Mächtigsten ranschmeißt, ihn aus dem Hintergrund fördert, aber auch manipuliert, und sich gleichzeitig von ihm materiell verwöhnen und mit Status ausstatten läßt; die das aber nur so lange tut, wie dieser Mr. Big ihre Erwartungen besser erfüllt als irgendein anderer. Und sobald das nicht mehr der Fall ist, lacht sie sich diesen verheißungsvollen anderen an und wird dessen Lady Macbeth, die ihn zu Königsmord und Usurpation anstiftet.

    Antworten
  2. Aufrecht

     /  März 20, 2016

    Wollte den Artikel auf AdS öffnen, kann die Seite jedoch nicht mehr erreichen (einloggen mit PW). Was ist hier geschehen?

    Antworten
  3. Kelte

     /  März 23, 2016

    O.T.:
    Zunächst meine Entschuldigung, daß ich mich hier an dich wende Lucifex.
    Meine Frage ist die gleiche, die auch Aufrecht gestellt hat.
    Hast du (oder jemand anderes) informationen wie man den Schwertasblog aufrufen kann bzw. wie man sich dort anmeldet/einloggt?

    Antworten
  4. Deep Roots

     /  März 24, 2016

    @ Kelte und Aufrecht:

    Wie ich hier geschrieben habe, sind wir aus Sicherheitsgründen in Deckung gegangen und haben „As der Schwerter“ auf Privat gestellt. Heute am späteren Abend werden wir den Blog jedoch komplett löschen.

    Macht euch dann keine weiteren Sorgen um uns. Alles Gute euch allen!

    Antworten
  5. Kelte

     /  März 24, 2016

    @ Deep Roots:
    Ich habe natürlich vollstes Verständnis für Euer Vorgehen.

    Dennoch: Ich als langjähriger (wenn auch meist stiller) Leser, finde das natürlich sehr sehr bedauerlich. As der Schwerter ist für mich der wichtigste und beste Blog im deutschsprachigen Raum (gewesen?).
    Ihr habt ja nicht nur extrem wichtige Informationen verbreitet. Auch das Niveau, die Umgangsformen und nicht zuletzt die zusätzlichen Infos und Anregungen der Kommentatoren waren wohl einzigartig. Auch der Humor kam nicht zu kurz.

    Ein sehr trauriger Tag für mich!! Ich muß gestehehen, daß Ihr mein Denken (nicht nur in rassischer und nationaler Hinsicht) entscheidend (mit) geprägt habt.
    Gut, das ich (fast) alle Artikel abgespeichert habe und den ein oder anderen noch (bzw. wieder) lesen kann.

    Es bleibt mir nur noch für all die Mühen zu danken, für die viele Freizeit die Ihr (Autoren) für uns geopfert habt.
    D A N K E !

    Ein Gruß an alle Autoren und Kommentatoren des SchwertAsBlogs.
    Auch Euch allen Alles Gute!

    Antworten
  6. Wer den Schaden hat, braucht sich um den Spott gewiss nicht zu sorgen. Da wurde nun tatsächlich ein Halloween-Kostümset angeboten, bestehend aus einem kurzen weißen Bademantel, einem Knebel, einer schwarzen Langhaarperücke, einer Sonnenbrille, einem Ring und einem Fesselband, mit dem frau sich als die kürzlich in Paris von Räubern überfallene Kim Kardashian verkleiden kann:

    Siehe dazu auch diesen Artikel über die Zurückziehung dieses Sets vom Markt nach Protesten in den Social Media wegen „Insensibilität“ gegenüber der überfallenen Blitzlichtmotte:

    Kim Kardashian Paris Robbery Costume Pulled

    Interessant ist aber, dass hier vom Anbieterunternehmen ein Geschäft mit Frauen erwartet wurde, die 70 Dollar für ein Kostümset zu zahlen bereit sind, um zu Halloween als gefesseltes und geknebeltes Überfallsopfer aufzutreten. Ich nehme schon an, dass hier Marktpsychologen konsultiert wurden, um die Absatzchancen dieses Produkts zu eruieren. Und ich glaube nicht, dass man sich ein solches Geschäft mit männlichen Kunden ausgerechnet hätte, wenn statt Kim Kardashian ein prominenter Mann das Opfer dieses Überfalls gewesen wäre.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: