Wie die Feministinnen mit ihrem „Krieg gegen die Jungs“ dem Islam den Weg bereiteten

Von Fjordman. Original: How the Feminists’ “War against Boys” Paved the Way for Islam, erschienen am 4. September 2006 im Brussels Journal.
Übersetzung: Lucifex.

Manche Kommentatoren weisen gerne darauf hin, dass viele der leidenschaftlichsten und tapfersten Verteidiger des Westens Frauen sind, und führen die italienische Schriftstellerin Oriana Fallaci und andere als Beispiele anführen. Aber Frauen wie Miss Fallaci, so tapfer sie auch sein mögen, sind nicht repräsentativ für alle westlichen Frauen. Wenn man genau hinschaut, wird man bemerken, dass westliche Frauen im Durchschnitt in Wirklichkeit den Multikulturalismus und massive Einwanderung mehr unterstützen als westliche Männer.

Ich erhielt viele Kommentare zu meinen Beiträgen über frauenfeindliche moslemische Gewalt in Skandinavien. Mehrere meiner Leser fragten, was skandinavische Männer dagegen tun. Was ist überhaupt mit diesen Wikingern passiert? Haben sie in Walhalla zuviel Met getrunken? Trotz der romantischen Mystik, die sie heute umgibt, warn die Wikinger zum Großteil wilde Barbaren. Jedoch bezweifle ich, dass sie weggeschaut hätten, während ihre Töchter von Moslems belästigt würden. In mancher Weise macht dies die heutigen Skandinavier zu schlimmeren Barbaren, als es die Wikinger jemals waren.

Einer der Gründe für diese fehlende Reaktion ist eine vorsätzliche und durchgängig betriebene Zensur in den Mainstream-Medien, um das volle Ausmaß des Problems vor der breiten Öffentlichkeit zu verbergen. Jedoch vermute ich, dass der wichtigste Grund mit dem extrem antimännlichen Zug des Feminismus zu tun hat, der Skandinavien jahrzehntelang durchdrungen hat. Der männliche Beschützerinstinkt wird nicht aktiv, weil skandinavische Frauen unermüdlich daran gearbeitet haben, ihn auszulöschen, zusammen mit allem, was nach traditioneller Männlichkeit riecht. Aufgrund dessen hat der Feminismus Skandinavien sehr geschwächt, und vielleicht die westliche Zivilisation als Ganzes.

Die einzige größere politische Partei in Norwegen, die irgendeine ernsthafte Gegnerschaft zum Wahnsinn der moslemischen Einwanderung bekundet hat, ist die rechte Fortschrittspartei. Dies ist eine Partei, die etwa zwei Drittel oder sogar 70 % ihrer Stimmen von Männern erhält. Am anderen Ende der Skala haben wir die Sozialistische Linkspartei mit zwei Dritteln oder 70 % weiblichen Stimmen. Die Parteien, die der gegenwärtigen Einwanderung am kritischsten gegenüberstehen, sind typischerweise männliche Parteien, während jene, die die multikulturelle Gesellschaft preisen, von Feministinnen dominiert werden. Und jenseits des Atlantiks hätte der US-Präsident zur Zeit von 9/11, wenn nur Amerikanerinnen wählen würden, Al Gore geheißen, nicht George Bush.

Die Standarderklärung für diese Geschlechterkluft beim Wahlverhalten in meinem Land ist, dass Männer „fremdenfeindlicher und selbstsüchtiger” seien als Frauen, die aufgeschlossener sind und eine größere Fähigkeit haben, Solidarität mit Außenseitern zu zeigen. Das ist eine Möglichkeit. Eine andere ist, dass Männer traditionellerweise die Verantwortung hatten, den „Stamm“ zu schützen und einen Feind zu erspähen, eine Notwendigkeit in einer Welt des Kampfes aller gegen alle. Frauen sind naiver und weniger bereit, die langfristigen Konsequenzen rational durchzudenken, die es hat, wenn man jetzt Konfrontationen oder die Befassung mit unangenehmen Realitäten vermeidet.

Haben die Feministinnen nicht immer behauptet, dass die Welt mit Frauen am Steuer ein besserer Ort sein würde, weil sie nicht ihre eigenen Kinder opfern würden? Nun, ist das nicht genau das, was sie jetzt tun? Lächeln und für Parteien stimmen, die die Türen für die Einwanderung von Moslems offen halten, für dieselben Moslems, die morgen ihre Kinder angreifen werden?

Eine weitere Möglichkeit ist, dass westliche Feministinnen sich aus ideologischen Gründen nicht gegen die moslemische Einwanderung stellen. Viele von ihnen schweigen zur islamischen Unterdrückung von Frauen, weil sie sich auch den „Drittweltismus“ und anti-westliche Einstellungen zu eigen gemacht haben. Ich sehe einige Beweise, die diese These unterstützen.

Die amerikanische Autorin Phyllis Chesler hat ihre Schwestern in Büchern wie The Death of Feminism scharf kritisiert. Sie hat das Gefühl, dass zu viele Feministinnen auch ihr Engagement für Freiheit aufgegeben haben „und feige Herdentiere und grimmige totalitär Denkende geworden sind“, weshalb sie sich nicht gegen den islamischen Terrorismus stellen. Sie malt ein Bild vom gegenwärtigen US-Univeritätscampus als “von einem neuen und diabolischen McCarthyismus erfüllt“, dessen Speerspitze die linke Rhetorik ist.

Chesler hat damit nicht unrecht. Wenn man nach der Rhetorik vieler Feministinnen urteilt, dann kommt all die Unterdrückung in der Welt von westlichen Männern, die sowohl Frauen als auch nichtwestliche Männer unterdrücken. Moslemische Männer sind „Mit-Opfer“ dieser Tendenz. Bestenfalls sind sie vielleicht Patriarchenschweine, aber nicht schlimmer als westliche Männer. An vielen westlichen Universitäten gibt es Kurse voller Hass gegen Männer, die umgekehrt undenkbar wären. Deshalb rufen skandinavische Feministinnen Männer nicht dazu auf, eine traditionellere Männlichkeit zu zeigen und sie vor der Aggression moslemischer Männer zu schützen. Die meisten norwegischen Feministinnen sind auch leidenschaftliche Antirassistinnen, die jegliche Schritte zur Begrenzung der moslemischen Einwanderung als “Rassismus und Fremdenfeindlichkeit” bekämpfen werden.

Totalitäre Feministinnen in Norwegen drohen mit der Schließung von Privatfirmen, die sich weigern, bis 2007 mindestens 40 Prozent Frauen für ihre Vorstände zu rekrutieren, eine Wirtschaftsregulierung sowjetischen Stils im Namen der Geschlechtergleichstellung. Ich habe Kommentare sozialistischer Politiker und linker Kommentatoren in gewissen Zeitungen gelesen, wie die pro-multikulturelle und feministische – manche würden sagen, weiblich-suprematistische – Zeitung Dagbladet, die argumentieren, dass wir auch Quoten für moslemische Einwanderer haben sollten.

Was als radikaler Feminismus begann, ist somit allmählich zu Egalitarismus geworden, zum Kampf gegen „Diskriminierung“ jeglicher Art, die Idee, dass alle Menschengruppen einen gleichen Anteil an allem haben sollten und dass es die Verantwortung des Staates ist, dies sicherzustellen. Ein erstrangiges Beispiel dafür ist Norwegens Ombudsperson für Geschlechtergleichheit, woraus 2006 die Ombudsperson für Gleichheit und Antidiskriminierung wurde. Die Pflichten der Ombudsperson sind „die Förderung der Gleichheit und die Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung, Behinderung und Alter.“

Westliche Feministinnen haben im Westen eine Kultur des Opferstatus gepflegt, wo man politische Macht durch seinen Status in der Opferhierarchie gewinnt. In vieler Weise ist es das, worum es bei der Political Correctness geht. Sie haben auch eine Umschreibung der Geschichtsbücher gefordert und weitgehend bekommen, um sich mit einer angeblichen historischen Voreingenommenheit zu befassen; ihre Weltsicht hat Eingang in die Lehrpläne von Schulen gefunden und eine buchstäbliche Hegemonie in den Medien gewonnen und es geschafft, ihre Kritiker als „Bigotte“ darzustellen. Es ist ihnen sogar gelungen, die Sprache zu ändern, die wir benutzen, um sie weniger beleidigend zu machen. Radikale Feministinnen sind die Vorkämpferinnen der PC.

Wenn Moslems, die sich vor allem anderen gerne als Opfer präsentieren, in westliche Nationen kommen, dann finden sie, dass viel von ihrer Arbeit bereits für sie erledigt worden ist. Sie können eine bereits etablierte Tradition benutzen, bei der man behauptet, Opfer zu sein, staatliche Intervention und vielleicht Quoten dagegen fordert, wie auch eine völlige Umschreibung der Geschichte und öffentliche Kampagnen gegen Bigotterie und Hassrede. Westliche Feministinnen haben somit den Kräften den Weg bereitet, die den westlichen Feminismus demontieren werden, und landen, manchmal recht wörtlich, im Bett mit den Leuten, die sie versklaven wollen.

Die schwedische marxistische Politikerin Gudrun Schyman hat einen Gesetzesentwurf vorgeschlagen, der schwedische Männer kollektiv für Gewalt gegen Frauen besteuern würde. In einer Rede von 2002 wurde dieselbe Schyman berühmt mit der Behauptung, dass schwedische Männer genau wie die Taliban seien. Ein männlicher Kolumnist in der Zeitung Aftonbladet antwortete mit der Aussage, dass Schyman recht hätte: Alle Männer sind wie die Taliban.

Die Ironie ist, dass in einem islamischen Staat ähnlich dem, den die Taliban in Afghanistan gründeten, bestimmte Gruppen von Menschen, in diesem Fall Nichtmoslems, eine spezielle Strafsteuer einfach dafür zahlen, wer sie sind, nicht für das, was sie verdienen. Radikale Feministinnen wie Miss Schyman sind somit näher an den Taliban als westliche Männer, obwohl ich ziemlich sicher bin, dass ihnen die Ironie völlig entgeht.

Schymans Kampfruf ist „Tod der Kernfamilie!“ Ich habe dieselbe Parole in den letzten Jahren von jungen norwegischen Feministinnen gehört. Schyman schäumte, dass die heutige Familieneinheit „auf der Grundlage traditioneller Geschlechterrollen errichtet ist, bei denen Frauen den Männern untergeordnet sind. Die Geschlechterhierarchie, deren ultimativer Ausdruck Gewalt gegen Frauen ist, ist zementiert worden.“ „Konservative wollen die Familie stärken. Ich finde dies von gravierender Bedeutung.“

Im Jahr 2000 betraten die schwedische Feministin Joanna Rytel und die Aktionsgruppe „Unf**ked Pussy“ während der Livesendung des Miss-Schweden-Schönheitswettbewerbs die Bühne. Sie schrieb auch im Jahr 2004 für eine große schwedische Tageszeitung, Aftonbladet, einen Artikel mit dem Titel „Ich werde niemals einen weißen Mann gebären“. Rytel erläuterte, warum sie weiße Männer hasst – sie seien selbstsüchtig, ausnutzerisch, eitel und verrückt nach Sex – und fügte zur Klarstellung hinzu: „keine weißen Männer bitte… ich kotze einfach auf sie, vielen Dank.“

Misandrie, der Hass auf Männer, ist nicht notwendigerweise weniger vorherrschend als Misogynie, der Hass auf Frauen. Der Unterschied ist, dass das erstere gesellschaftlich viel akzeptabler ist.

Falls alle Unterdrückung von westlichen Männern kommt, dann wird es logisch, dass man versucht, sie so viel wie möglich zu schwächen. Wenn man das tut, dann wartet ein Paradies des Friedens und der Gleichheit am anderen Ende des Regenbogens auf uns. Nun, Gratulation an die westlichen Frauen. Es ist euch gelungen, eure eigenen Söhne so weit zu schikanieren und lächerlich zu machen, dass sie viele ihrer männlichen Instinkte unterdrücken. Zu eurer Überraschung seid ihr in kein feministisches Nirwana eingegangen, sondern habt den Weg für eine sich entwickelnde islamische Hölle bereitet.

Es stimmt, wie die Feministinnen behaupten, dass eine hyperfeminine Gesellschaft nicht so destruktiv ist wie eine hypermännliche Gesellschaft. Der Haken an einer zu weichen Gesellschaft ist, dass sie nicht aufrechtzuerhalten ist. Sie wird zerquetscht werden, sobald sie mit traditionelleren, aggressiveren konfrontiert ist. Statt „alles zu haben“, riskieren die westlichen Frauen, alles zu verlieren. Was werden liberale Frauen tun, wenn sie einer aggressiven Bande moslemischer Jünglinge gegenüberstehen? Ihre Büstenhalter verbrennen und sie mit der Taschenbuchausgabe der Vagina-Monologe bewerfen?

Vielleicht kann es Frauen gelingen, ihre Männer in Fußabstreifer zu verwandeln, aber das wird zum Preis dessen geschehen, dass sie das auch mit ihrer Nation und ihrer Zivilisation tun. Laut der italo-amerikanischen Feministin Camille Paglia: „Wenn die Zivilisation in weiblichen Händen belassen worden wäre, dann würden wir immer noch in Grashütten leben.“ Das ist vielleicht eine Übertreibung, aber männliche Energie ist definitiv eine treibende Kraft bei jeder dynamischen Kultur.

Moslemische frauenfeindliche Gewalt im Westen ist ein Symptom für den Zusammenbruch des feministischen Utopia. Freiheiten müssen durch Gewalt oder glaubwürdige Androhung von Gewalt durchgesetzt werden, sonst sind sie bedeutungslos. Auch wenn Frauen Schritte unternehmen können, um sich zu schützen, wird die hauptsächliche Verantwortung für den Schutz wahrscheinlich immer Männern gehören. Frauen werden daher nur so viel Freiheit haben, wie ihre Männer willens und fähig sind, sie ihnen zu garantieren. Es ist ein Hauptfehler in vielen feministischen Theorien, dass sie das nicht anerkennen.

Der Unterschied zwischen den Rechten von Frauen und den Illusionen von Frauen wird von einer Smith & Wesson definiert, nicht von einer Betty Friedan oder einer Virginia Woolf.

Der Autor Lars Hedegaard in Dänemark glaubt nicht an die Theorie, dass Frauen die moslemische Einwanderung aus irrationaler Naivität oder ideologischer Überzeugung gutheißen. Er denkt, dass sie sie einfach wollen, wie er in einer Kolumne mit dem Titel “Der Traum von der Unterwerfung” schreibt. Er bemerkt jedoch wie ich, dass Frauen mit größerer Wahrscheinlichkeit als Männer Parteien unterstützen, die für mehr moslemische Einwanderung offen sind.

Wie kommt das, wenn man bedenkt, dass es kaum ein mehrheitlich moslemisches Gebiet auf der Welt gibt, wo Frauen dieselben Rechte genießen wie Männer? Und Hedegaard stellt eine provokante Frage: Sind Frauen dümmer und weniger erleuchtet als Männer, nachdem sie in solch großer Zahl den Weg für ihre eigene Unterwerfung bereiten? Er bringt eine gleichermaßen provokante Antwort: “Wenn Frauen der Scharia den Weg bereiten, dann vermutlich, weil Frauen die Scharia wollen.” Sie wollen keine Freiheit, weil sie sich zu Unterwürfigkeit und Unterwerfung hingezogen fühlen.

Die englische Autorin Fay Weldon hat angemerkt: „Für Frauen hat Unterwerfung etwas sexuell sehr Verlockendes.“ Und wie Hedegaard trocken anmerkt: wenn Unterwerfung das ist, was viele Frauen suchen, dann sind die feminisierten dänischen Männer langweilig verglichen mit Wüstenscheichs, die einen nicht ohne Erlaubnis hinausgehen lassen. Moslems weisen gerne darauf hin, dass es im Westen mehr Frauen als Männer gibt, die zum Islam konvertieren, und das stimmt tatsächlich zum Teil. Islam bedeutet „Unterwerfung“. Hat Unterwerfung etwas an sich, das für Frauen reizvoller ist als für die meisten Männer? Beugen Frauen sich leichter der Macht als Männer?

In einem Zeitungsartikel über Schwedinnen, die zum Islam konvertieren, scheint der Reiz des islamischen Familienlebens ein gemeinsames Merkmal unter weiblichen Konvertiten zu sein. Mehrere von ihnen sagen, dass im Islam der Mann rationaler und logischer ist, während die Frau emotionaler und fürsorglicher ist. Dies bedeutet, dass die Frau diejenige sein sollte, die für die Kinder sorgt und den Haushalt macht, während der Mann derjenige sein sollte, der arbeitet und die Familie versorgt. Viele der Frauen fühlen, dass ihrem Leben ein Gefühl des Sinns fehlt, aber das Christentum scheint für sie keine relevante Alternative zu sein.

Die Fixierung auf das Aussehen in unserer modernen Gesellschaft und die härteren Lebensbedingungen für Frauen, die sowohl eine Karriere haben als auch den Haushalt erledigen sollen, spielen ebenfalls eine Rolle. Was seltsam ist, wenn man bedenkt, dass es die Frauen selbst waren, ermutigt durch moderne Talkshowpräsentatorinnen wie Oprah Winfrey, die davon redeten, „alles zu haben”, es waren nicht die Männer. Männer wissen, dass niemand „alles haben“ kann, man muss etwas aufgeben, um etwas zu bekommen. Vielleicht haben die Frauen entdeckt, dass das Arbeitsleben gar nicht so toll ist, wie es dargestellt wurde? Immerhin sterben Männer überall auf der Welt allgemein um Jahre früher als Frauen.

Die Handlung des Da Vinci Code des Romanautors Dan Brown ist, dass die moderne Geschichte des Christentums eine große, patriarchalische Verschwörung war, um den Frauen die Rechte zu nehmen, die sie davor angeblich genossen, im Zeitalter des „geheiligten Weiblichen“ und der Fruchtbarkeitsgöttinnen, die immer barfuß und schwanger waren. Aber falls das der Fall ist, wie kommt es, dass Frauen die Mehrheit von Europas Kirchgängern ausmachen? Warum suchen Frauen aus ihrem eigenen freien Willen diese unterdrückerischen patriarchalischen Religionen? Vielleicht war der französische Philosoph Ernest Renan an etwas dran, als er die Frauen „das fromme Geschlecht“ nannte. Brauchen Frauen Religion mehr als Männer?

Testen manche Feministinnen einfach die Grenzen der Männer aus, in der Hoffnung, ein neues Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern zu finden, oder testen sie die Männer, um herauszufinden, welche Männer stark genug sind, um ihren Forderungen standzuhalten, und damit, welche Männer sich für sie gegen andere Männer behaupten können? Ich hörte eine Frau, die in den 1970ern eine leidenschaftliche Feministin war, später darüber klagen, wie viele Familien sie zerbrachen und zerstörten. Sie war über die Reaktion, oder die fehlende Reaktion der Männer: „Wir waren schrecklich. Warum habt ihr uns nicht aufgehalten?“

In der Psychiatrie sieht man häufiger weibliche Patienten mit selbst zugefügten Wunden oder selbstzerstörerischem Verhalten als Männer, die dazu tendieren, ihre Aggressionen nach außen zu richten. Es ist auch eine bekannte Tatsache, dass viele Frauen sich selbst für misshandelnde Ehemänner die Schuld geben und Entschuldigungen für das Verhalten ihrer Misshandler vorbringen. Hat der Westen manche der negativen Wesenszüge der weiblichen Psyche übernommen? Der frisch feminisierte Westen wird von der arabischen und islamischen Welt angegriffen und gibt sich weiterhin selbst die Schuld dafür, während er gleichzeitig von seinen Misshandlern fasziniert ist. Er verhält sich somit in der gleichen Weise wie eine selbsthassende Frau gegenüber einem misshandelnden Mann.

Virginia Woolf preist die Genialität von William Shakespeare in ihrem Buch A Room of One’s Own: „Wenn jemals ein menschliches Wesen sein Werk vollständig zum Ausdruck gebracht hat, dann war es Shakespeare. Wenn jemals ein Geist strahlend, unbehindert war, dachte ich, als ich mich wieder dem Bücherregal zuwandte, dann war es Shakespeares Geist.“ „Lasst mich mir vorstellen, nachdem Fakten so schwer zu bekommen sind, was geschehen wäre, wenn Shakespeare eine wunderbar begabte Schwester gehabt hätte, sagen wir mit Namen Judith.“ „Nehmen wir an, dass seine außergewöhnlich begabte Schwester zu Hause blieb. Sie war so abenteuerlustig, so fantasievoll, so erpicht darauf, die Welt zu sehen, wie er es war. Aber sie wurde nicht zur Schule geschickt. Sie hatte keine Chance, Grammatik und Logik zu lernen, ganz zu schweigen davon, Horaz und Vergil zu lesen.“ Sie „tötete sich in einer Winternacht und liegt an irgendeiner Wegkreuzung begraben, wo die Busse nun außerhalb des Elephant and Castle halten.”

Feministinnen behaupten, dass der Grund dafür, warum Frauen in der Politik und Wissenschaft nicht so zahlreich gewesen sind wie Männer, dass dies an männlicher Unterdrückung von Frauen liegt. Manches davon stimmt. Aber es ist nicht die ganze Geschichte. Männlich zu sein, bedeutet in größerem Maße als bei Frauen, etwas zu beweisen, etwas zu erreichen. Zusätzlich dazu wird die Verantwortung für das Aufziehen der Kinder immer stärker auf Frauen fallen als auf Männer. Eine moderne Gesellschaft mag diese Einschränkungen verringern, aber sie wird sie niemals völlig beseitigen. Aus diesen praktischen Gründen ist es unwahrscheinlich, dass Frauen in der Politik oder auf der höchsten Ebene der Wirtschaft jemals so zahlreich sein werden wie Männer.

Christina Hoff Sommers, die Autorin von The War Against Boys, hebt hervor: „Nach fast 40 Jahren feministischer Agitation und geschlechtsneutraler Fürwörter sind es immer noch Männer, die mit viel größerer Wahrscheinlichkeit als Frauen um politische Ämter kandidieren, Firmen gründen, Patente einreichen und Dinge in die Luft sprengen. Männer erzählen immer noch die meisten Witze und schreiben die große Mehrheit der der Leitartikel und Leserbriefe. Und – tödlich für die Träume der Feministinnen, die sich nach sozialer Androgynie sehnen – Männer haben sich kaum von ihrer Unwilligkeit wegbewegt, einen gleichen Anteil der Hausarbeit oder Kinderbetreuung zu erledigen. Außerdem scheinen Frauen männliche Männer zu mögen.“

Sie merkt auch an: „Eines der am wenigsten besuchten Denkmäler in Washington ist eine Statue am Wasser, die an die Männer erinnert, die auf der Titanic starben. Vierundsiebzig Prozent der weiblichen Passagiere überlebten das Unglück am 15. April 1912, während 80 Prozent der Männer umkamen. Warum? Weil die Männer das Prinzip ‘Frauen und Kinder zuerst’ befolgten.” „Das Monument, eine fünfeinhalb Meter hohe männliche Figur mit ausgebreiteten Armen, wurde 1931 von ‚den Frauen Amerikas’ errichtet, um ihren Dank zu zeigen. Die Inschrift lautet: ‚Den tapferen Männern, die im Wrack der Titanic umkamen. […] Sie gaben ihr Leben, damit Frauen und Kinder gerettet werden könnten.’“

Titanic-Denkmal

Simone de Beauvoir ist berühmt für ihre Aussage: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern zu einer gemacht.“ Sie meinte, dass sie alle Anreize von Natur, Gesellschaft und konventioneller Moral zurückweisen sollten. Beauvoir verdammte Ehe und Familie als eine „Tragödie“ für Frauen und verglich das Gebären und Aufziehen von Kindern mit Sklaverei.

Seltsamerweise beklagen viele westliche Frauen nun nach Jahrzehnten des Feminismus, dass westliche Männer sich mit dem Heiraten zieren. Hier ist die Kolumnistin Molly Watson:

Wir wissen auch ziemlich gut darüber Bescheid, warum unsere Generation das Kinderkriegen hinauszögert – und es hat nichts damit zu tun, von Arbeitgebern oder Gesundheitsplanern im Stich gelassen zu werden. Genauso wenig hat es, trotz endloser Zeitungsartikel zu dem Thema, viel damit zu tun, dass Geschäftsfrauen die Karrieren Babies vorziehen. Meiner Erfahrung nach liegt die Hauptursache der Epidemie am mangelnden Nerv unter Männern unseres Alters. […] Ich kenne keine Frau meines Alters, deren Version davon, glücklich bis ans Ende ihrer Tage zu leben, grundsätzlich davon abhängt, eine Redakteurin zu werden, oder eine Seniorchefin, oder eine Chriurgin, oder eine Kronanwältin. Aber angesichts einer Generation emotional unreifer Männer, die die Ehe als das Letzte zu betrachten scheinen, das sie tun, bevor sie sterben, haben wir wenig Optionen außer zu jammern.

Was ist mit dem Slogan “Eine Frau braucht einen Mann, wie ein Fisch ein Fahrrad” geschehen? Ich würde Miss Watson nur gerne daran erinnern, dass es in Wirklichkeit die Frauen waren, die diese ganze „single is best“-Kultur angefangen haben, die jetzt einen Großteil des Westens durchdringt. Nachdem Frauen die meisten Scheidungen einreichen und eine Scheidung potentiellen finanziellen Ruin für einen Mann bedeuten kann, sollte es nicht wirklich zu sehr überraschen, dass viele Männer damit zögern, sich überhaupt darauf einzulassen. Wie ein Mann es ausdrückte: „Ich glaube nicht, dass ich wieder heiraten werde. Ich würde nur eine Frau finden, die ich nicht mag, und ihr ein Haus geben.“ Gleichzeitig haben es die Frauen während der letzten paar Jahrzehnte um einiges leichter gemacht, eine  Freundin zu haben, ohne zu heiraten. Frauen machen es also riskanter zu heiraten, und leichter, unverheiratet zu bleiben, und wundern sich dann, warum Männer „sich nicht binden“? Vielleicht haben zu viele Frauen all dieses Feminismuszeug nicht ganz durchdacht, bevor sie auf diesen Zug aufgesprungen sind?

Die neueste Welle des radikalen Feminismus hat die Familienstruktur der westlichen Welt schwer verwundet. Es ist unmöglich, die Geburtenraten auf das Erhaltungsniveau anzuheben, bevor Frauen fürs Kinderaufziehen geschätzt werden, und bevor Männer und Frauen bereit sind, überhaupt erst zu heiraten. Menschliche Wesen sind soziale Geschöpfe, keine solitären. Wir sind dazu geschaffen, mit Partnern zu leben. Die Ehe ist keine „Verschwörung zur Unterdrückung von Frauen“, sie ist der Grund dafür, warum es uns gibt. Und es ist auch nichts Religiöses. Gemäß dem strikten atheistischen Darwinismus ist der Zweck des Lebens die Fortpflanzung.

Eine Studie aus den Vereinigten Staaten identifizierte die Haupthindernisse für Männer beim Knüpfen des Knotens. Ganz oben auf der Liste stand ihre Möglichkeit, leichter als in der Vergangenheit Sex ohne Ehe zu haben. Das zweite war, dass sie die Vorteile dessen, eine Ehefrau zu haben, durch Zusammenleben anstelle zu heiraten genießen können. Der Bericht verleiht den Bemerkungen von Ross Cameron Gewicht, dem Parlamentssekretär des Ministers für Familie und Gemeinschaftsdienste, der die australischen Männer rügte und der Bindungsphobie der Männer die Schuld an Australiens drohender Fruchtbarkeitskrise gab. „Der Hauptgrund, warum junge Frauen sagen, dass sie nicht zum Kinderkriegen kommen, ist, dass sie keinen Kerl finden können, der bereit ist, sich zu binden“, sagte er. „Diese Bindungsaversion des australischen Mannes ist ein echtes Problem.“

Barbara Boyle Torrey und Nicholas Eberstadt schreiben über eine bedeutende Abweichung bei der Fruchtbarkeit zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten: „Die Niveaus kanadischer und amerikanischer langfristiger Trends beim Alter zur Zeit der ersten Heirat, den ersten Geburten und bei Verbindungen nach dem Common Law sind konsistent mit der Abweichung bei den Gesamtfruchtbarkeitsraten in den beiden Ländern. Aber die Abweichung ist bei keiner dieser Annäherungsvariablen groß genug, um die viel größere Abweichung bei der Fruchtbarkeit zu erklären.“ „Sich ändernde Werte in den Vereinigten Staaten und in Kanada könnten zu der Abweichung in der Fruchtbarkeit beitragen. Die stärkere symbolische Rolle von Männern in U.S.-Familien und die größere Religiosität der Amerikaner werden positiv mit Fruchtbarkeit assoziiert, und die letztere ist auch ein starkes Anzeichen für negative Einstellungen gegenüber Abtreibung. Frauen in Kanada gehen öfter Verbindungen nach dem Common Law ein, warten mit de Heirat länger als Amerikanerinnen und haben später und seltener Kinder.“

torreygraph

In Europa schreibt Newsweek darüber, dass Wolfsrudel in Regionen Mitteleuropas zurückkehren: „Vor hundert Jahren rottete eine expandierende, landhungrige Bevölkerung die letzten von Deutschlands Wölfen aus.“ „Unser Postkartenbild von Europa ist immerhin das eines Kontinents, wo jeder Flecken Land seit langem landwirtschaftlich genutzt, eingezäunt und besiedelt worden ist. Aber der Kontinent der Zukunft könnte ziemlich anders aussehen. Große Teile Europas werden sich renaturalisieren“, sagt Reiner Klingholz, Leiter des Berliner Instituts für Bevölkerungsentwicklung. Bären sind in Österreich wieder da. In Schweizer Alpentälern sind Bauernhöfe zurückgegangen, und Wälder wachsen wieder zurück. In Teilen Frankreichs und Deutschlands haben Wildkatzen und Fischadler ihr Revier zurückgewonnen.“

„In Italien sind mehr als 60 Prozent der 2,6 Millionen Bauern des Landes mindestens 65 Jahre alt. Sobald sie wegsterben, werden viele ihrer Höfe sich den 6 Millionen Hektar (ein Drittel der italienischen landwirtschaftlichen Fläche) anschließen, die bereits aufgegeben worden sind.“ „Wo die EU allein etwa 1,6 Millionen Einwanderer pro Jahr über dem gegenwärtigen Niveau braucht, um die Bevölkerung im Arbeitsalter zwischen jetzt und 2050 stabil zu halten, wäre eine viel wahrscheinlichere Quelle für Migranten Europas moslemische Nachbarn, deren junge Bevölkerungen sich in derselben Zeit beinahe verdoppeln werden.“

Es sind Zahlen wie diese, die Philip Longman dazu veranlaßt haben, „die Rückkehr des Patriarchats“ vorherzusehen und zu verkünden: „Die Konservativen werden die Erde erben“:

„Unter den Bundesstaaten, die 2004 für George W. Bush stimmten, sind die Fruchtbarkeitsraten um 12 Prozent höher als in Staaten, die für Senator John Kerry stimmten.“ „Es stellt sich heraus, dass Europäer, die sich am wahrscheinlichsten als „Weltbürger“ identifizieren, auch jene sind, die mit geringster Wahrscheinlichkeit Kinder haben.“ „Der große Unterschied in den Fruchtbarkeitsraten zwischen säkularen Individualisten und religiösen oder Kulturkonservativen verheißt eine große, von der Demographie getriebene Veränderung in modernen Gesellschaften.“ „Die Kinder von morgen werden daher zum Großteil Nachkommen eines vergleichsweise schmalen und kulturell konservativen Segments der Gesellschaft sein.“

„Zusätzlich zur größeren Fruchtbarkeit konservativer Segmente der Gesellschaft wird das durch das Altern und Schwinden der Bevölkerung erzwungene Zurückfahren des Wohlfahrtsstaates diesen Elementen einen zusätzlichen Überlebensvorteil geben.“ „Die Leute werden herausfinden, dass sie mehr Kinder brauchen, um ihre goldenen Jahre abzusichern, und sie werden ihre Kinder durch Einimpfen traditioneller religiöser Werte an sich zu binden suchen.“

Dieser letzte Punkt ist es wert, dabei zu verweilen. Das aufwendige Wohlfahrtsstaatsmodell in Westeuropa wird häufig als „der Gouvernantenstaat“ bezeichnet, aber es konnte vielleicht auch „der Ehemann-Staat“ genannt werden. Warum? Nun, in einer traditionellen Gesellschaft ist es die Rolle von Männern und Ehemännern, ihre Frauen physisch zu beschützen und finanziell zu versorgen. In unserer modernen Gesellschaft ist ein Teil dieser Aufgabe einfach an den Staat „ausgelagert“ worden, was zu erklären hilft, warum Frauen im allgemeinen in überproportionalem Maß hohe Steuern und Parteien unterstützen, die für den Wohlfahrtsstaat sind. Der Staat ist einfach zu einem Ersatz-Ehemann geworden, der durch die Besteuerung ihrer Ex-Ehemänner aufrechterhalten wird.

Es sollte erwähnt werden, dass westliche Frauen, falls dieser Wohlfahrtsstaat aus irgendeinem Grund zu funktionieren aufhören sollte, zum Beispiel wegen von moslemischer Einwanderung verursachtem wirtschaftlichem und Sicherheitsdruck, plötzlich entdecken werden, dass sie nicht ganz so unabhängig von Männern sind, wie sie gern denken. In diesem Fall ist es vorstellbar, dass wir eine Rückkehr zu der modernen traditionellen „Versorgen und beschützen“-Männlichkeit erleben werden, da die Menschen, und insbesondere Frauen, die Unterstützung der Kernfamilie und der erweiterten Familie brauchen werden.

Ein weiteres Thema ist, dass ich, obwohl Länder wie Norwegen und Schweden sich allgemein gern als Horte der Geschlechtergleichheit darstellen, Besucher in diesen Ländern bemerkten gehört habe, dass die Geschlechter wahrscheinlich weiter voneinander entfernt sind als irgendwo sonst auf der Welt. Und ich glaube das gern. Der radikale Feminismus hat Argwohn und Feindseligkeit gezüchtet, nicht Kooperation. Und überdies hat er in keiner Weise die grundlegende sexuelle Anziehung zwischen femininen Frauen und maskulinen Männern ausgelöscht. Wenn Menschen das nicht in ihrem eigenen Land finden, reisen sie in ein anderes Land oder eine andere Kultur, um es zu finden, was in unserem Zeitalter der Globalisierung leichter ist als je zuvor. Eine auffallende Zahl skandinavischer Männer findet ihre Ehefrauen in Ostasien, Lateinamerika oder anderen Nationen mit einer traditionelleren Sicht auf die Weiblichkeit, und eine Anzahl von Frauen findet ebenfalls Partner aus konservativeren Ländern. Natürlich nicht jeder, aber der Trend ist unverkennbar und signifikant. Skandinavier feiern „Geschlechtergleichheit“ und reisen zur anderen Seite der Welt, um jemanden zu finden, der tatsächlich heiratenswert ist.

Zusammenfassend muss gesagt werden, dass der radikale Feminismus eine der wichtigsten Ursachen der gegenwärtigen Schwäche der westlichen Zivilisation gewesen ist, sowohl kulturell als auch demographisch.  Feministinnen, oft mit einer marxistischen Weltsicht, sind ein entscheidender Bestandteil bei der Etablierung der erstickenden öffentlichen Zensur der Political Correctness in westlichen Nationen gewesen. Sie haben auch die westliche Familienstruktur ernstlich geschwächt und dazu beigetragen, den Westen zu weich und selbsthassend zu machen, um mit der Aggression von Moslems fertig zu werden.

Obwohl der Feminismus in den Extremismus abgeirrt sein mag, heißt das nicht, dass alle seine Ideen falsch sind. Die Frauenbewegung wird dauerhafte Veränderungen bewirken. Frauen haben Positionen besetzt, die vor nur ein paar Jahrzehnten als undenkbar betrachtet wurden. Manche Dinge sind unumkehrbar.

Frauen lenken das Privatleben von Männern in ziemlichem Ausmaß. Die Ehe war früher ein Handel: Weibliche Fürsorglichkeit und Unterstützung für männliche finanzielle und soziale Sicherheit. In einer modernen Welt brauchen Frauen die finanzielle Unterstützung von Männern vielleicht nicht ganz so sehr wie zuvor, während Männer die emotionale Unterstützung von Frauen genauso sehr brauchen, wie wir sie immer gebraucht haben. Die Machtbalance hat sich zugunsten der Frauen geändert, obwohl diese Situation vielleicht nicht ewig dauern wird. Dies muss nicht schlimm sein. Frauen wollen immer noch einen Partner. Aber es erfordert, dass Männer sich mehr darauf konzentrieren, ihr Bestes zu tun.

Eine Studie von Wissenschaftlern an der Universität von Kopenhagen kommt zum Schluss, dass Scheidung eng mit schlechter Gesundheit verbunden ist, besonders bei Männern. Die Forschungsarbeit zeigt, dass die Todesrate bei alleinstehenden oder geschiedenen Männern im Alter von 40 – 50 doppelt so hoch ist wie bei anderen Gruppen. Die Forschungsarbeit hat berücksichtigt, ob es andere Faktoren gibt, die zu einem frühen Tod führen könnten – wie eine Geisteskrankheit oder dass jemand unter schlechten sozialen Verhältnissen aufgewachsen ist. „In Anbetracht der hohen Zahl von Kindern, die in einem kaputten Zuhause aufwachsen, halten wir die Studie für sehr relevant. Sie beweist, dass eine Scheidung ernsthafte Konsequenzen haben kann“, und dass wir vielleicht eine Präventionsstrategie brauchen. John Aasted Halse, Psychologe und Autor zahlreicher Bücher über Scheidung, stimmt zu.

Der offenkundige Widerspruch zwischen weiblicher Dominanz auf der Mikroebene und männlicher Dominanz auf der Makroebene ist nicht leicht innerhalb des Kontexts eines „schwächeren/stärkeren Geschlechts“ zu erklären. Ich postuliere, dass ein Mann zu sein zuallererst eine Art von Nervenenergie ist, etwas, das man beweisen muss. Dies wird sowohl positive als auch negative Resultate haben. Die männliche zahlenmäßige Überlegenheit in Wissenschaft und Politik wie auch in Verbrechen und Krieg ist damit verbunden. Frauen haben nicht so sehr wie Männer diesen Drang, sich zu beweisen. Im manche Weise ist dies eine Stärke. Daher denke ich dass die Begriffe „das ruhelose Geschlecht“ für Männer und „das in sich ruhende Geschlecht“ für Frauen angemessener sind und die Unterschiede besser erklären.

Daniel Pipes sagt ständig, dass die Antwort auf den radikalen Islam moderater Islam sei. Es gibt so etwas wie einen moderaten Islam nicht, aber es könnte einen moderaten Feminismus geben, und eine reife Männlichkeit, um ihm zu ergänzen. Im Buch Manliness bietet Harvey C. Mansfield etwas, das er maßvolle Verteidigung de Männlichkeit nennt. Wie er sagt: „Männlichkeit scheint jedoch zu etwa 50:50 gut und schlecht zu sein.“ Männlichkeit kann nobel und heroisch sein, wie die Männer auf der Titanic, die ihr Leben für „Frauen und Kinder zuerst“ opferten, aber sie kann auch töricht, stur und gewalttätig sein. Viele Männer werden es beleidigend finden zu hören, dass islamische Gewalt und Ehrenmorde irgend etwas mit Männlichkeit zu tun haben, aber das tut es. Der Islam ist eine komprimierte Version all der dunkelsten Aspekte der Männlichkeit. Wir sollten ihn ablehnen. Auch Männer verlieren im Islam ihre Freiheit zu denken und zu sagen, was sie wollen, nicht nur Frauen.

Jedoch könnte sich selbst eine moderate Version des Feminismus für den Islam als tödlich erweisen. Der Islam überlebt durch die extreme Unterjochung von Frauen. Wenn man ihm das nimmt, wird er ersticken und sterben. Es stimmt, dass der Westen die Formel für das perfekte Gleichgewicht zwischen Männern und Frauen im 21. Jahrhundert noch immer nicht gefunden hat, aber wir arbeiten zumindest daran. Der Islam steckt im 7. Jahrhundert fest. Manche Männer beklagen den Verlust eines Gefühls der Männlichkeit in einer modernen Welt. Vielleicht könnte eine sinnvolle Männlichkeit sicherstellen, dass unsere Schwestern und Töchter in einer Welt aufwachsen, wo sie das Recht auf Bildung und ein freies Leben haben, und sie vor der islamischen Barbarei beschützen. Sie wird gebraucht werden.

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Weitere Fjordman-Essays zum Thema Feminismus:

Westlicher Feminismus und das Bedürfnis nach Unterwerfung  (September 2006)

Das Scheitern des westlichen Feminismus  (August 2008)

Und hier gibt’s viele weitere übersetzte Fjordman-Essays aus der Zeit von 2005 bis 2011.

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Ein Kommentar

  1. Lucifex

     /  März 7, 2013

    Ein passender Essay zum „Weltfrauentag“ am 8. März!

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