Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1

Eugène Delacroix, „Die Freiheit führt das Volk“, 1830 (Detail)

Eugène Delacroix, „Die Freiheit führt das Volk“, 1830 (Detail)

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Sexual Utopia in Power, Part 1 erschien am 12. Juli 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Teil 1 von 4

Es ist den Lesern dieses Journals wohlbekannt, daß die weißen Geburtenraten weltweit in den letzten Jahrzehnten einen katastrophalen Niedergang erlitten haben. Während desselben Zeitraums ist unsere Gesellschaft sicherlich zur sexbesessensten der Weltgeschichte geworden. Bei zwei solch massiven, zusammenfallenden Trends ist es kaum wahrscheinlich, daß sie nicht zusammenhängen. Viele wohlmeinende Konservative stimmen dem Beklagen dieser gegenwärtigen Situation zu, aber nicht der Beschreibung dieser Situation oder dessen, wie sie entstanden ist. Eine korrekte Diagnose ist die erste Voraussetzung für eine effektive Strategie.

Die abgedroschene Phrase „sexuelle Revolution“ sollte, wie ich glaube, ernster genommen werden als üblich. Wie die Französische Revolution, die beispielhafte politische Revolution der Neuzeit, war sie ein Versuch zur Verwirklichung einer Utopie, aber einer sexuellen statt einer politischen Utopie. Und wie die Französische Revolution hat sie drei Phasen durchlaufen: erstens eine libertäre oder anarchische Phase, in der die Utopie angeblich spontan entstehen sollte, sobald die alten Gebräuche einmal beiseite gefegt worden waren; zweitens eine Schreckensherrschaft, bei der eine Fraktion die Macht ergriff und ihre Pläne diktatorisch zu verwirklichen versuchte; und drittens eine „Reaktion“, in der die menschliche Natur sich allmählich wieder behauptete. Wir werden dieser Reihenfolge in dem vorliegenden Essay folgen.

Zwei Utopien

Betrachten wir, was eine sexuelle Utopie ist, und beginnen wir mit den Männern, die in jeder Hinsicht einfacher sind.

Die Natur hat den Männern einen Streich gespielt: die Produktion von Spermatozoen (Samenzellen) findet mit einer Rate statt, die um mehrere Größenordnungen höher ist als die weibliche Ovulation (etwa 12 Millionen pro Stunde gegenüber 400 pro Lebensspanne). Dies ist eine natürliche Tatsache, keine moralische. Auch unter den niedrigeren Tieren ist das Männchen extrem überversorgt mit etwas, wofür das Weibchen nur einen begrenzten Bedarf hat. Dies bedeutet, daß das Weibchen eine viel größere Kontrolle über die Paarung hat. Das universale Gesetz der Natur lautet, daß die männlichen Individuen sich präsentieren und die weiblichen auswählen. Männliche Pfauen spreizen ihre Schwanzfedern, die weiblichen wählen aus. Widder stoßen mit den Hörnern gegeneinander, die Weibchen wählen aus. Unter den Menschen versuchen die Jungen die Mädchen zu beeindrucken – und die Mädchen wählen. Die Natur diktiert, daß das männliche Individuum im Paarungstanz darauf warten muß, ausgewählt zu werden.

Die sexuelle Utopie eines Mannes ist dementsprechend eine Welt, in der es für ihn keine solche Begrenzung der weiblichen Nachfrage gibt. Es ist nicht notwendig, für Beispiele auf Pornographie zurückzugreifen. Man betrachte nur populäre Filme, die auf ein männliches Publikum abzielen, wie die James-Bond-Serie. Frauen können James Bond einfach nicht widerstehen. Er braucht keinen Heiratsantrag zu machen oder auch nur um ein Rendezvous ersuchen. Er marschiert einfach in den Raum, und sie geraten in Verzückung. Die Unterhaltungsindustrie produziert endlos Bilder wie dieses. Warum, wird der männliche Zuschauer sich schließlich fragen, kann das Leben nicht wirklich so sein? Für manche ist es verführerisch, der Institution der Ehe die Schuld dafür zu geben.

Immerhin scheint die Ehe den Sex ziemlich drastisch zu beschränken. Gewisse Männer rechnen sich aus, daß es, wenn Sex sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ehe zulässig wäre, doppelt so viel Sex wie zuvor geben müßte. Sie stellten sich vor, daß es ein großes, unerschlossenes Reservoir weiblichen Verlangens gäbe, das bisher durch die Monogamie unterdrückt wurde. Um es freizusetzen, suchten sie in der frühen Nachkriegszeit das siebente Gebot durch eine Befürwortung jeder sexuellen Aktivität zwischen „einwilligenden Erwachsenen“ zu ersetzen. Jeder Mann könnte einen Harem haben. Das sexuelle Verhalten im Allgemeinen, und nicht bloß das Familienleben, sollte fürderhin als Privatsache betrachtet werden. Traditionalisten, die anderer Meinung waren, sagte man, sie wollten „einen Polizisten in jedes Schlafzimmer stellen.“ Dies war das Zeitalter der Kinsey Reports und des ersten Erscheinens des Magazins Playboy. Müßige männliche Tagträume waren zu einer gesellschaftlichen Bewegung geworden.

Dieser charakteristisch männliche sexuelle Utopismus der frühen Nachkriegsjahre war ein Vorläufer der sexuellen Revolution, aber nicht die Revolution selbst. Männer sind nicht in der Lage, revolutionäre Veränderungen in heterosexuellen Beziehungen ohne die Kooperation – die berühmte „Einwilligung“ – von Frauen herbeizuführen. Aber die ursprünglichen männlichen Möchtegern-Revolutionäre verstanden die Natur des weiblichen Geschlechtsinstinkts nicht. Deshalb sind die Dinge nicht nach ihrem Plan verlaufen.

Was ist der besondere Charakter des femininen sexuellen Verlangens, der es von jenem der Männer unterscheidet?

Es heißt manchmal, daß Männer polygam sind und Frauen monogam. Solch ein Glauben ist oft in den Schriften „konservativer“ männlicher Kommentatoren enthalten: Frauen wollen nur gute Ehemänner, aber herzlose Männer benutzen sie und lassen sie sitzen. Einige Beweise scheinen auf den ersten Blick solch eine Ansicht tatsächlich zu unterstützen. Eine Umfrage von 1994 fand heraus: „während Männer prognostizierten, daß sie idealerweise gern 6 Sexpartnerinnen im Laufe des nächsten Jahres hätten, und 8 im Laufe der nächsten zwei Jahre, antworteten Frauen, ihr Ideal sei, im nächsten Jahr nur einen Partner zu haben. Und im Laufe von zwei Jahren? Die Antwort von Frauen war immer noch: „einer.“ [1] Ist dies nicht ein Beweis, daß Frauen von Natur aus monogam sind?

Nein, das ist es nicht. Frauen wissen, daß ihre eigenen sexuellen Triebe unruhig sind, waren aber traditionellerweise klug genug, darüber zu schweigen. Der Glaube eines Mannes, daß seine Frau von Natur aus monogam ist, sorgt für seinen eigenen Seelenfrieden. Es ist auch nicht zum Vorteil einer Ehefrau, daß ihr Mann sie zu gut versteht. Wissen ist Macht. Kurz, wir haben hier eine Art platonischer „nobler Lüge“ – einen Glauben, der heilsam, aber falsch ist.

Es wäre zutreffender zu sagen, daß der weibliche Geschlechtsinstinkt hypergam ist. Männer mögen eine Tendenz haben, nach sexueller Abwechslung zu streben, aber Frauen haben einfachere Geschmäcker in der Art von Oscar Wilde: Sie sind immer nur mit dem Besten zufrieden. Definitionsgemäß kann nur ein Mann der Beste sein. Diese unterschiedlichen männlichen und weiblichen „sexuellen Orientierungen“ sind unter den niedrigeren Primaten deutlich zu sehen, z. B. bei einem Pavianrudel. Weibchen konkurrieren darum, sich mit der Spitze zu paaren, Männchen darum, an die Spitze zu kommen.

Frauen haben in Wirklichkeit eine besondere sexuelle Utopie, die ihren hypergamen Instinkten entspricht. In ihrer rein utopischen Form besteht sie aus zwei Teilen: Erstens, sie paart sich mit ihrem Inkubus, dem imaginären perfekten Mann; und zweitens, er „bindet sich“ oder hört auf, sich mit all den anderen Frauen zu paaren. Dies ist die Formel vieler Groschenromane. Die Fantasie ist strikt utopisch, teilweise, weil es keinen perfekten Mann gibt, aber teilweise auch weil, selbst wenn es ihn gäbe, es logischerweise unmöglich für ihn wäre, der exklusive Partner all der Frauen zu sein, die ihn begehren.

Es ist jedoch möglich, Frauen in die Lage zu versetzen, sich hypergam zu paaren, d. h., mit den sexuell attraktivsten (bestaussehenden oder sozial dominantesten) Männern. In den Ecclesiazusae von Aristophanes führen die Frauen von Athen einen Staatsstreich durch. Sie besetzen die gesetzgebende Versammlung und sperren ihre Männer aus. Dann setzen sie ein Gesetz in Kraft, das die attraktivsten Männer der Stadt dazu zwingt, sich der Reihe nach mit jeder Frau zu paaren, beginnend mit der am wenigsten attraktiven. Dies ist die weibliche sexuelle Utopie an der Macht. Aristophanes hatte ein besseres Verständnis der weiblichen Psyche als der durchschnittliche Ehemann.

Hypergamie ist nicht Monogamie im menschlichen Sinne. Obwohl es zu jedem Zeitpunkt nur ein „Alphamännchen“ an der Spitze des Rudels geben mag, ändert sich mit der Zeit, welches das ist. In menschlichen Begriffen bedeutet das, daß die Frau wankelmütig ist, zu jedem Zeitpunkt in nicht mehr als einen Mann verknallt, aber nicht von Natur aus einem Ehemann ein ganzes Leben lang loyal. In vergangenen Tagen war es erlaubt, auf die natürliche weibliche Unbeständigkeit hinzuweisen. Man nehme zum Beispiel Ring Lardners humorvolle Geschichte „I Can’t Breathe“ zur Hand – das private Tagebuch eines achtzehnjährigen Mädchens, das jede Woche einen anderen Mann heiraten möchte. Wenn man sie nach ihrer bevorzugten Anzahl von „Sexpartnern“ befragte, würde sie vermutlich antworten: „einer“; dies bedeutet nicht, daß sie irgendeine Vorstellung hat, wer es ist. [2]

Ein wichtiger Aspekt ist, daß sie die Zurückweisung der meisten Männer bedeutet. Frauen sind von Natur aus eitel. Sie neigen zum Glauben, daß nur der „beste“ (sexuell attraktivste) Mann ihrer würdig ist. Dies ist ein weiteres häufiges Thema populärer Romane (die schöne Prinzessin, umgeben von hechelnden Freiern, die sich hoffnungslos nach einem „echten“ Mann verzehrt – bis eines Tages… etc.).

Dies kann natürlich objektiv nicht wahr sein. Ein durchschnittlicher Mann ist definitionsgemäß gut genug für eine durchschnittliche Frau. Wenn jede Frau sich mit all den Männern paaren würde, die ihrer „würdig“ sind, hätte sie keine Zeit, irgend etwas anderes zu tun. Noch einmal, Hypergamie unterscheidet sich von Monogamie. Es ist ein irrationaler Instinkt, die weibliche sexuelle Utopie ist eine Folge dieses Instinkts.

Die sexuelle Revolution war ein Versuch von Frauen, ihre eigene Utopie zu verwirklichen, nicht jene der Männer. Weibliche Utopisten kamen ein paar Jahre nach Kinsey und Playboy mit Plänen an die Öffentlichkeit. Helen Gurley Browns Sex and the Single Girl erschien 1962, und sie übernahm drei Jahre später das Magazin Cosmopolitan. Notorisch feindselig gegenüber der Mutterschaft, ermutigte sie Frauen ausdrücklich dazu, Männer (einschließlich verheirateter Männer) zum Vergnügen zu benutzen.

Eine Revolution

Der tatsächliche Ausbruch der sexuellen Revolution fand statt, als bedeutende Zahlen junger Frauen nach dem neuen utopischen Plan zu handeln begannen. Dies scheint an vielen Colleges in den 1960ern stattgefunden zu haben. Frauen, die Empfängnisverhütungspillen nahmen und außerehelichen Sex mit jedem Mann trieben, der ihnen gefiel, behaupteten, sie würden sich von der Sklaverei der Ehe befreien. Die Männer, getrieben von ihren jugendlichen Hormonen, machten häufig dabei mit, waren aber nicht so glücklich damit, wie es manchmal dargestellt wird. Der Kolumnist Paul Craig Roberts erinnert sich:

Ich war ein junger Professor, als alles begann, und sah zu, wie sich ein Campus in ein Bordell verwandelte. Die männlichen Studenten waren perplex, sogar die linken, denen beigebracht worden war, weibliche Keuschheit als Unterdrückung zu betrachten. Ich erinnere mich immer noch an den Marxisten, der, high von Peyote, zu mir kam, um sich zu beklagen, daß „nette Mädchen sich selbst ruinieren.“[3]

Dies sollte nicht überraschen. Die meisten Männer bevorzugen eine jungfräuliche Braut; dies ist ein echter Aspekt männlicher erotischer Wünsche, der die Monogamie begünstigt, und steht daher in ständiger Spannung mit dem Impuls, nach sexueller Abwechslung zu suchen.

Die jungen Frauen brachten, auch wenn sie kaum Philosophinnen waren, Argumente zur Rechtfertigung ihres Verhaltens vor. Die meisten waren eine Variation des Themas, daß die traditionelle Moral einen „Doppelstandard“ enthielte.

Es hieß, daß Frauen, die promiskuitiven Sex hatten, als „Schlampen“ verurteilt worden waren, während Männer, die dasselbe taten, als „Hengste“ bewundert wurden. Es wurde darauf hingewiesen, daß manche Männer Sex außerhalb der Ehe suchten und danach darauf beharrten, daß ihre Bräute Jungfrauen seien. Der geläufige Ausdruck „gefallene Frau“ und das Fehlen eines entsprechenden Ausdrucks „gefallener Mann“ wurden als weiterer Beweis für einen unfairen Doppelstandard angeführt. Die Schlußfolgerung, die die weiblichen Revolutionäre zogen, war, daß auch die Frau fürderhin Sex außerhalb der Ehe suchen sollte. Dies folgt daraus natürlich nicht logisch. Sie hätten sich statt dessen dazu entschließen können, Männern auf Abwegen ein gutes Beispiel zu geben, indem sie Monogamie praktizierten, ungeachtet der eigenen Handlungen von Männern.

Aber ignorieren wir das für den Moment und betrachten wir die Prämisse ihres Arguments, den Doppelstandard. Wie die meisten einflußreichen Falschheiten beinhaltet sie eine Verzerrung statt einer bloßen Verneinung einer wichtigen Wahrheit. Sie ist plausibel und daher gefährlich, weil sie jener Wahrheit ähnelt.

In Wirklichkeit sind Männer nie dazu ermutigt worden, sich aufzumachen und beiläufigen Sex mit mehreren Frauen zu suchen. Wie könnte irgendeine vernünftige Gesellschaft zu solchem Verhalten ermutigen? Die Ergebnisse sind unvermeidlich und offensichtlich: verlassene Frauen und vaterlose Kinder, die eine finanzielle Last für unschuldige dritte Parteien sind. Dementsprechend sind promiskuitive Männer traditionellerweise als zügellos, gefährlich und unehrenhaft betrachtet worden. Sie sind mit Bezeichnungen wie „Wüstling“ oder „Schwerenöter“ bedacht worden. Die traditionelle Regel für sexuelles Verhalten ist Keuschheit außerhalb der Ehe und Treue in derselben gewesen – für beide Geschlechter.

Aber in einem Sinne gab es unzweifelhaft einen Doppelstandard: Ein sexueller Fehltritt, ob außerehelicher Sex oder Ehebruch, ist üblicherweise bei einer Frau als schwerwiegender betrachtet worden als bei einem Mann, und die gesellschaftlich sanktionierten Strafen dafür sind oft größer gewesen. In anderen Worten, während von beiden Geschlechtern erwartet wurde, Monogamie zu praktizieren, wurde das bei Frauen als besonders wichtig betrachtet. Warum ist das so?

Erstens tendieren sie dazu, besser darin zu sein. Dies liegt an keiner moralischen Überlegenheit der Frau, wie viele Männer gern glauben, sondern an ihrem niedrigeren Testosteronspiegel und an ihrem langsameren Sexualzyklus: Eisprung mit einer Rate von einer Eizelle pro Monat.

Zweitens, wenn alle Frauen monogam sind, werden die Männer sowieso zwangsläufig monogam sein: Es ist wegen des menschlichen Geschlechterverhältnisses bei der Geburt rechnerisch unmöglich, daß die Polygamie die Norm für Männer in einer ganzen Gesellschaft ist.

Drittens bedeuten die private Natur des Geschlechtsaktes und die neunmonatige menschliche Schwangerschaftszeit, daß es, während es normalerweise keinen Zweifel darüber gibt, wer die Mutter eines bestimmten Babys ist, sehr wohl Zweifel bezüglich des Vaters geben kann. Weibliche Treue ist notwendig, um dem Ehemann zu versichern, daß die Kinder seiner Frau auch die seinen sind.

Viertens sind Frauen nach den Kindern die Hauptnutznießerinnen der Ehe. Die meisten Männer arbeiten ihr ganzes Leben in Jobs, an denen ihnen nicht sehr viel liegt, um Ehefrau und Familie zu erhalten. Für Frauen deckt sich die Ehe mit wirtschaftlicher Vernunft; für einen Mann ist es ein besserer Deal, zu einer Prostituierten zu gehen. Dementsprechend sind Keuschheit vor der Ehe und Treue in derselben das Allermindeste, was eine Frau ihrem Ehemann schuldet. Tatsächlich schuldet sie ihm nach der traditionellen Sichtweise sehr viel mehr. Sie soll ihm den Haushalt führen, seine Unterstützung für sie mit Dankbarkeit und Loyalität erwidern und seine Position als Oberhaupt der Familie akzeptieren.

Die traditionelle Sorge um gefallene Frauen bedeutet hier nicht, daß es keine „gefallenen Männer“ gibt. Außerehelicher Geschlechtsverkehr ist üblicherweise eine Sünde der Schwäche, und zweifellos schämen sich viele Männer, die ihr verfallen. Der wahre Doppelstandard besteht hier darin, daß wenige es für nötig halten, mit jenen Männern zu fühlen. Sowohl Männer als auch Frauen neigen mehr dazu, Frauen zu bemitleiden. Einige der größten männlichen Romanautoren des neunzehnten Jahrhunderts haben ihre besten Werke der mitfühlenden Darstellung von Ehebrecherinnen gewidmet. Von Männern wird im Gegensatz dazu erwartet, volle Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen, ohne Frage. In anderen Worten, dieser Doppelstandard begünstigt Frauen. Das tun auch die meisten traditionellen Geschlechterrollen, wie die ausschließlich männliche Pflicht zum Militärdienst. Die weibliche Verantwortung, die hauptsächlichen Durchsetzerinnen der Monogamie zu sein, ist eine Art Ausnahme.

Was ist denn die Alternative zu dem Doppelstandard? Ist es praktisch, notgeilen jungen Männern die ausschließliche Verantwortung für die Sicherstellung zu geben, daß kein außerehelicher Geschlechtsakt jemals stattfindet? Oder sollten Frauen eingesperrt werden, um es unmöglich zu machen? Logischerweise muß eine Frau entweder keinen Partner haben, einen Partner, oder mehr als einen Partner. Die ersten beiden Wahlmöglichkeiten sind gesellschaftlich akzeptiert; die dritte ist es nicht. Bei solcher Mißbilligung gibt es jedoch keinen Zwang. Frauen, die darauf bestehen, sich mit mehreren Männern zu paaren, können das tun. Aber sie sind für dieses Verhalten und dessen Folgen verantwortlich.

Die Beschwerden von Frauen über Doppelstandards beziehen sich nur auf die wenigen, die Männer zu begünstigen scheinen. Sie ziehen ohne zu zögern Vorteile aus denjenigen, die sie selbst begünstigen. Ehefrauen in modernen Doppelverdienerehen zum Beispiel nehmen typischerweise an, „was ich verdiene, gehört mir; was er verdient, gehört uns.“ Junge Frauen bestehen auf ihrer „Unabhängigkeit“, nehmen aber an, daß sie Anspruch auf männlichen Schutz hätten, sollte es schwierig werden.

Aber der höchste Ausdruck der modernen weiblichen Scheinheiligkeit ist die Annahme eines Rechts auf Ehebruch nur für Frauen. Diese Ansicht ist unausgesprochen in einer Menge zeitgenössischer Selbsthilfeliteratur für Frauen enthalten. Titel wie Get Rid of Him („Werde ihn los“) und Ditch That Jerk („Gib diesem Wichser den Laufpaß“) sind Seite an Seite zu finden mit Men Who Can’t Love: How to Recognize a Commitmentophobic Man („Männer, die nicht lieben können: Wie man einen Mann mit Bindungsphobie erkennt“). Kurz, ich verlange Loyalität von dir, aber du hast kein Recht, sie von mir zu verlangen. Viele Frauen scheinen ehrlich unfähig zu sein, hier einen Widerspruch zu empfinden. Die moderne Frau will die Vorteile der Ehe ohne die Verantwortlichkeiten; sie will, daß ein Mann sie heiratet, ohne daß sie den Mann heiraten muß. Es ist der ewige Traum von der verantwortungslosen Freiheit: In der feministischen Formulierung, Freiheit für Frauen, Verantwortung für Männer.

Männer akzeptieren für gewöhnlich, daß ihre Forderung nach Treue ihrer Ehefrauen eine wechselseitige Pflicht zur Treue gegenüber ihren Ehefrauen nach sich zieht. Eigentlich neige ich zu dem Glauben, daß die meisten Männer zu viel Gewicht auf das legen. Für einen Mann sollte Treue in der Ehe eine Sache der Wahrung seiner eigenen Ehre und die Sicherstellung sein, daß er für alle seine Kinder ein ordentlicher Vater sein kann; die Gefühle seiner Frau sind zweitrangig, wie auch seine eigenen. Auf jeden Fall ist das Ehegelöbnis sorgfältig so formuliert, daß es eine Gegenseitigkeit der Verpflichtungen ausdrückt; sowohl der Mann als auch die Frau geloben lebenslange Treue. Angesichts der angeborenen Geschlechterunterschiede ist es nicht möglich, den Doppelstandard noch weiter zu eliminieren, wie es die Ehe bereits getan hat.

Anmerkungen

1. Wendy Shalit, A Return to Modesty (New York: The Free Press), 1997, S. 90–91.

2. In Selected Stories (New York: Penguin Books), 1997, und vielen anderen Sammlungen.

3. „Losing the Ties That Bind,” 9. Juli 2002, http://www.vdare.com/roberts/marriage.htm.

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Nächster Teil:

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 2

Diesen Vierteiler und mehrere andere thematisch verwandte Essays von F. Roger Devlin sind von Counter-Currents Publishing als Buch mit dem Titel „Sexual Utopia in Power: The Feminist Revolt Against Civilization“ erhältlich; siehe die von mir übersetzte Buchankündigung

Neu von Counter-Currents: Sexual Utopia in Power

Sexual Utopia Cover Medium

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(Quelle der Übersetzung:  hier)

 

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3 Kommentare

  1. Deep Roots

     /  Juli 5, 2015

    F. Roger Devlins vorliegender Vierteiler und auch seine anderen im Buch „Sexual Utopia in Power“ enthaltenen Essays bieten interessante Einsichten in die heutige Problematik des Verhältnisses zwischen Männern und Frauen und die Rolle, die die unterschiedlichen Veranlagungen der beiden Geschlechter dabei spielen. Allerdings erwähnt er die Rolle der Juden als Juden bei der Durchsetzung des Feminismus und der damit zusammenspielenden gesetzlichen und kulturellen Rahmenbedingungen nicht, auch wenn er sie indirekt in Form der Gruppen anführt, in denen Juden einen mindestens überproportionalen Anteil stellen (Feministinnen, Psychologen, Medienmacher etc.). Dies hat zwar einerseits den Vorteil, daß seine Essays auch auf Seiten veröffentlicht werden konnten, wo man sich bezüglich der jüdischen Frage zumindest zurückhält (bei „The Occidental Quarterly“ habe ich diesen Eindruck; siehe übrigens auch Alex Kurtagics Interview mit Greg Johnson), hat aber den Nachteil aller Ansätze, die das jüdische Problem nicht erwähnen, nämlich daß so der Eindruck entstehen kann, als wären die Weißen von sich aus auf einmal dekadent und selbstschädigend und verantwortungslos geworden. Solche Ansätze, so wertvoll sie auch in anderer Hinsicht sein mögen, müssen zur Vermeidung dieses Problems auf die Anführung von Scheinfeinden und Scheinproblemen verzichten und bedürfen immer der Ergänzung durch andere, die das jüdische Problem sehr wohl klarmachen.

    Letzteres wird unter anderem unsere Aufgabe sein, auch im Zusammenhang mit der zerstörerischen „sexuellen Revolution“, und eine sehr gute Lektüre dazu ist zum Beispiel Brenton Sandersons neuer TOO-Essay Jenji Kohan and the Jewish Hyper-Sexualization of Western Culture.

    Ich möchte mich jedoch zunächst einmal damit befassen, worum es bei dem Themenkomplex der Gestaltung der sexuellen Beziehungen zwischen Männern und Frauen geht und welche angeborenen (evolutionär bedingten) geschlechtsspezifischen Hintergründe das hat.

    Es geht jedenfalls nicht darum, den Menschen die Lust am Sex zu vermiesen oder eine Sittenpolizei einzuführen. Ich halte auch eine Rückorientierung an der traditionellen christlichen Sexualmoral für ungesund, weil das Christentum aus seinem jüdischen Erbe, wo die Frau (wie auch im Islam) als „unrein“ angesehen wird, die Vorstellung übernommen hat, daß Sex ein unreiner, sündiger Schweinekram sei, um den man halt nicht herumkomme, wenn es Kinder geben soll. Solche Vorstellungen widerspiegeln sich in Formulierungen wie „Unschuld“ und „unschuldig“ für sexuelle Unberührtheit, als ob man mit dem ersten Mal Sex irgendeine Schuld auf sich laden würde. Mir ist auch aus meiner Jugendzeit, als ich um gelegentliche Kirchgänge nicht herumkam, noch die Liedzeile „…Marie, die reine Magd“ in Erinnerung, wobei sich die „Reinheit“ auf Marias Jungfräulichkeit bezieht. Im Extrem führt diese christliche Sexualfeindlichkeit (die William Pierce am Anfang von Was ist Rassismus?e als „Verklemmtheit“ bezeichnet) sogar zu einer mindestens weitgehenden Ablehnung von Geschlechtsverkehr in der Ehe; so ist zum Beispiel Rick Santorum, ein Anwärter auf die republikanische Präsidentschaftskandidatur in Amerika, gegen Sex in der Ehe, mit Ausnahme dessen, was für das Zeugen von drei oder vier Kindern notwendig ist, und die Prediger der Katharer lehnten Sex zwischen Eheleuten völlig ab, was ein Rezept zum „gottgefälligen“ Aussterben ist.

    Den Juden schadet dieser Glaube an die Unreinheit von Frauen und Sex nicht, weil sie Schweinchen sind und „es“ trotzdem machen. Weiße wollen keine Schweinchen sein, und wenn ihr Glaube ihnen sagt, daß Sex unrein und sündig ist, stecken sie in der Zwickmühle zwischen dem Wunsch, die ihnen beigebrachten Werte ernst zu nehmen, und ihren natürlichen, gesunden Instinkten, und tun „es“ mit unnötigem schlechtem Gewissen trotzdem. Diese unnatürliche Spannung hat mit dazu beigetragen, daß die Weißen die „sexuelle Revolution“, als sie schließlich von jüdischen Kreisen propagiert wurde, als Befreiung angenommen haben und ins andere Extrem verfallen sind. Barbarossa hat dieses Prinzip einmal im internen Austausch und in anderem Zusammenhang als das jüdische „Gummi-Prinzip“ beschrieben: erst spannen sie den Gummi in die eine Richtung, dann lassen sie ihn in die andere Richtung schnellen. Und unser früherer Kommentator Pit hat das auch einmal konkret in Bezug auf das Thema Sexualkultur früher und heute so beschrieben; man könnte sagen: „Der Jud’ hat’s genommen, der Jud’ verkauft’s uns wieder, und zu einem Preis, dessen wahre Höhe wir erst spät zu erkennen beginnen.“

    Worum geht es also bei der Frage, ob es Sex zwischen Unverheirateten geben soll oder nicht? Zunächst einmal um Verantwortung gegenüber dem Kind, das aus einer sexuellen Vereinigung entstehen könnte. Wirklich einvernehmlicher Geschlechtsverkehr zwischen Unverheirateten schadet den Beteiligten für sich genommen ja nicht, aber verantwortliches Handeln würde erfordern, daß jeder davon schon vorher die Frage für sich positiv beantwortet hat, ob er sich vorstellen könnte, mit dieser Person mindestens drei Jahrzehnte (am besten lebenslang) in einer Ehe zusammenzuleben, um einem dabei gezeugten Kind (und weiteren) ein gutes Zuhause bieten zu können, und ob man auch die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür erfüllt. Auch wenn die heutigen Empfängnisverhütungsmittel die Wahrscheinlichkeit einer solchen Zeugung stark verringern können, ist sie nicht null, und die vorgenannte Frage bleibt trotzdem relevant. Sex zwischen Unverheirateten sollte also einer Phase der Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau angehören, die man als „Ernsthafte Absichten“ bezeichnen könnte und in der man einander schon gut genug kennt, um eine Ehe in Erwägung zu ziehen; es sollte nichts Beiläufiges und Leichtfertiges sein, was auch einer inflationären Abwertung von Sex entgegenwirken würde. In heidnischen Zeiten soll es auch die Möglichkeit einer einjährigen Ehe auf Zeit gegeben haben, die zu Beltane geschlossen wurde und zu Beltane des folgenden Jahres wieder geschieden werden konnte, falls sich über die Wintermonate gezeigt hatte, daß sie einfach nicht halten wollte (siehe dazu das Zitat aus Waltraud Ferraris Buch „Alte Bräuche neu erleben“ am Schluß des Artikels Beltane / Walpurgisnacht). Eine solche formell erklärte intimere Phase einer Partnerschaft vor der eigentlichen Ehe wäre etwas, das man für eine zukünftige erneuerte, wieder gesundete europäische Kultur in Erwägung ziehen könnte. Auch sollte es mindestens gesellschaftlichen Gruppendruck, wenn nicht eine rechtliche Verpflichtung zu einer tatsächlichen Heirat geben, falls es tatsächlich zu einer Zeugung eines Kindes kommt.

    Wäre also alles geklärt und in Ordnung, wenn vorehelicher Sex wirklich einvernehmlich erfolgt, die Beteiligten bereit sind, im Falle einer Kindeszeugung zu heiraten, und eventuell auch dazu verpflichtet wären?

    Nein, es bleibt noch die Frage zu klären, wie mit dem Problemkreis der weiblichen Neigung zur Hypergamie, der Verflüssigung des Partnerschaftsmarktes zugunsten von „Alpha-Männern“ der verschiedensten Sorten samt dem chancenlosen Warten vieler Frauen auf solche sowie der Gefahr des Wiedererscheinens der Sozialstruktur der Affenhorde umgegangen werden muß. Damit werde ich mich in einem weiteren Kommentar befassen.

    Antworten
  2. Deep Roots

     /  September 21, 2016

    In „bild der wissenschaft“ 11-2007 bin ich jetzt auf einen Kurzartikel gestoßen, in dem es um die Entdeckung geht, daß die Frühmenschenformen Homo habilis und Homo erectus fast eine halbe Million Jahre nebeneinander in Ostafrika gelebt haben, weshalb es unwahrscheinlich sein dürfte, daß sich die eine Art aus der anderen entwickelt hat.

    Worauf es mir aber für meinen heutigen Kommentar ankommt, ist dieser Abschnitt, in dem es um den Fund des kleinsten bisher entdeckten Schädels eines erwachsenen Homo erectus geht:

    Bisher nahm man an, dass H. erectus dem H. sapiens bereits sehr ähnlich war – abgesehen von seinem kleineren Gehirn. Der neu entdeckte 1,55 Millionen Jahre alte Schädel ist jedoch extrem klein. Der Unterschied zu anderen H.-erectus-Schädeln ist so groß, dass die Forscher an ein ähnliches Phänomen bei heutigen Gorillas denken: Dort haben männliche Tiere oft viel größere Schädel als weibliche. So seltsam es klingt: Dieses Merkmal wird von Wissenschaftlern mit Polygamie in Verbindung gebracht. „Es ist wahrscheinlich“, meint Spoor, „dass auch der Frühmensch mehrere Frauen hatte. Dann würde er sich vom eher monogamen H. sapiens noch mehr unterscheiden als angenommen.“

    Das paßt zu einer These von mir, die ich in meinem „Alphapavianismus“-Kommentar zu John J. O’Neills „Verbergen, was man hat: Der überraschende Ursprung von Burka und Niqab“ dargelegt habe (leider nur auf AdS, daher verloren):

    Polygamie gibt es normalerweise dort, wo die männlichen Individuen nicht für die Ernährung ihrer Geschlechtspartnerinnen und der gemeinsamen Nachkommen sorgen müssen und sich somit Harems leisten können (bzw. im Fall des Menschen unter gesellschaftlichen Verhältnissen, wo die herrschende Schicht der Männer mächtig genug ist, um Normalmännern die Mittel für den Unterhalt von Harems wegzunehmen).

    Im Tierreich ist das bei Pflanzenfressern der Fall sowie bei Affen, die entweder ebenfalls Vegetarier sind oder zusätzlich auch von Kleintieren leben. Es ist naheliegend, daß es diese Lebensweise auch beim frühen Menschen vor dem Übergang zu gemeinschaftlicher Jagd gegeben hat: Früchte, andere eßbare Pflanzenteile (z. B. Speicherwurzeln), Kleintiere und Vogeleier konnten die Frauen alleine sammeln, beim Stillen der Kleinkinder konnten die Väter sie ohnehin nicht unterstützen, und wenn die Kleinen dann zu fester Nahrung übergingen, konnten sie diese genauso wie ihre Mütter selber sammeln. Unter den Männern einer Gruppe gab es ständige Konkurrenz um den sexuellen Zugang zu Frauen, und hierbei setzten sich diejenigen durch, die nicht nur auch für uns heute wünschenswerte Eigenschaften wie Stärke, Gesundheit, Intelligenz, Reaktionsschnelligkeit und motorische Geschicktheit besaßen, sondern auch rücksichtsloser und egoistischer waren als die anderen. Unter solchen Umständen konnte sich wie bei Affenhorden und Huftierherden kein hohes Maß an Kooperation entwickeln, und in Gruppen lebte man nur aus zwei Gründen zusammen: weil mehr Augen, Ohren und Nüstern einen Freßfeind mit höherer Wahrscheinlichkeit wahrnehmen, und weil die Gruppe ein Paarungsmarkt war.

    Antworten
    • Harald

       /  September 24, 2016

      Kurz:
      Vielweiberei ist primitiv, Monogamie ist progressiv – die Kategorisierung von Verhaltensweisen nach in diese beiden Kategorien sollte einer der nächsten Schritte der Rassenwissenschaften werden. Der Kampf für unsere Rasse ist auch ein Kampf für den Fortschritt des Menschen.

      Um auf die Verhaltenbiologie zurückzukommen:
      Ich weise darauf hin, dass mit dem Aufkommen der Pille, die als Nebenwirkung das Größenwachstum der Mädchen beendet, die diese nehmen, im Schnitt auch das Größenverhältnis zwischen Männern und Frauen verändert wird – und damit der Vielweiberei Vorschub geleistet wird.

      Legt man den Feminismus und die seit Ende der 50er stattgefundene Verschiebung der sozialen Steuerung der Geschlechter als Wunsch der Frauen nach Vielweiberei (und damit den Wunsch, nur mit den „Besten“ Männern Nachkommen zu zeugen) aus, so muss zwangläufig einer der Gründe sein, dass Frauen einzelne Männer als ganz besonders begehrenswert einstufen. Diese Männer müssen diejenigen sein, die in der Presse als solche dargestellt werden, also insbesondere der (Musik, Film, …) Star. Die Verankerung des Feminismus innerhalb nicht ideologisch denkender Frauen wird sicher auch in den neuen Möglichkeiten der Medien seit den 50ern zu suchen sein – auch im Bereich der Trivialunterhaltung und Regenbogenpresse.
      Ich hatte auf AdS in einem Kommentar zur Devlin Reihe in etwa geschrieben, dass man einfach den Filmstar durch den Kampfpiloten ersetzen sollte, um die seltsamen Auswüchse, wer gerade als der Alpha angesehen wird, zu bekämpfen.
      Möglicherweise ist dies nicht der richtige Weg (auch wenn er der am einfachsten umsetzbare) ist. Unter Umständen ist es besser auf jede Idolisierung einzelner Individuen zu verzichten, anstelle sie auszutauschen. In diesem Zusammenhang sollte man auch nach Japan schauen, in der es eine ausgeprägte Kultur von „Idolen“ gibt ( ht**tps://en.wikipedia.org/wiki/Japanese_idol ) aber gleichzeitig die Beziehungslosigkeit und auch die Sexlosigkeit weltweit am weitesten verbreitet sind (siehe z.B. ht**tp://www.japantimes.co.jp/news/2013/08/31/national/media-national/married-or-single-japan-is-a-desolate-country/ kurzer Hinweis zur Quelle: die „Japantimes“ wird in erster Linie von nicht Japanern betrieben und ist daher ein Blick von Außen)

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