Die sexuelle Konterrevolution

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Von Gregory Hood; Original: The Sexual Counter-Revolution, erschienen am 17. Juni 2014 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Cernunnos

 

Fortsetzung von Sexuelle Knechtschaft

Game ist die männliche Revolte gegen das sexuelle Kastensystem, das vom Feminismus eingeführt worden ist. Die „rote Pille“ ist einfach eine Zurkenntnisnahme, daß das, wovon Frauen sagen, daß sie es wollen, und das, was sie wirklich wollen, zwei verschiedene Dinge sind. Sogar manche Frauen, die sagen, daß sie eine „traditionelle“ Beziehung wollen, sind nicht bereit zu tun, was nötig ist, um dies zu bekommen, indem sie sich tatsächlich wie eine Dame benehmen, sich in Form halten oder eine Beziehung nicht wegen Belanglosigkeiten in die Luft sprengen. Definitionsgemäß besteht Game darin, daß Männer lernen, was bei Frauen wirklich funktioniert, und es anwenden, um ihre Urbedürfnisse nach Sex, Kameradschaft und letztendlich erfüllenden Beziehungen und Familienleben zu erfüllen.

Wenn ein Mitglied der Parasitenklasse, wie ein Affirmative-action-Journalist oder ein Professor für Frauenstudien seine oder ihre Meinung zu etwas abgibt, sollte der Leser sich fragen: „Wie profitiert diese Person davon, wenn ich glaube, was sie mir sagen?“ Das feministische Toben gegen Game ist der Zorn des verweichlichten Dandys gegen seine dreisten Kleinbauern. Game verschiebt den Rahmen der Sexualpolitik, indem es Männern ermöglicht, sexuelle Macht zurückzugewinnen, weibliches Fehlverhalten zu bestrafen und ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Es ist richtungsweisend, lehrt Leute, über ihren Stand hinaufzublicken, und in diesem Sinne ist es eine destabilisierende Kraft innerhalb des Gesellschaftssystems. Es lehrt Männer, sich von ihrem zugewiesenen Platz als die Kulaken in der modernen Gesellschaftsordnung loszureißen, die dafür verantwortlich sind, alle anderen zu subventionieren.

Auffallend ist, daß, während „Männerseiten“ wie Return of the Kings sich auf Selbstverbesserung, das Erlernen von Fertigkeiten und auf körperliche Fitness konzentrieren, die neuere feministische Literatur sich auf die Rechtfertigung oder sogar Förderung moralischer Fehler wie Fettleibigkeit, außerehelichen Sex und Betrug konzentriert hat. Die Manosphere wirbt für Exzellenz; der Feminismus wirbt für Gleichheit. Die feministische Standardrhetorik scheint eine unerschöpfliche Serie von Variationen zu dem Thema „Wow, einfach wow“ zu sein. Es überrascht nicht, daß in solch einer intellektuellen Wüste sogar etwas juvenile Artikel über „text message game“ wie eine Oase erscheinen.

Außerdem paßt „Game“ zu der Untergruppe der dissidenten rechten Bewegungen, die anerkennt, daß es keinen Widerspruch zwischen Traditionalismus und Wissenschaft gibt. „Game“ spottet über das „Aufs-Podest-Stellen” vieler religiöser Konservativer und Reaktionäre, die Frauen wie mittelalterliche Prinzessinnen behandeln wollen. Stattdessen anerkennt Game, daß Frauen auf ihre eigene Weise sexuell gierig sind, daß sie viel von ihrem sozialen und Selbstwert aus ihrer Sexualität beziehen und daß viele der konservativen Überzeugungen über Ritterlichkeit und tugendhafte Frauen nur in einem gesellschaftlichen Kontext sinnvoll sind, der das Patriarchat, Familien und Treue privilegiert. Wenn es eine christliche Lehre gibt, der ich zustimmen kann, dann ist es die Doktrin der „totalen Verdorbenheit“ sowohl von Männern wie auch Frauen.

Es ist nicht so, daß die „Wissenschaft“ ein Feind der Tradition ist – es ist so, daß bestimmte Traditionen entstanden, weil menschliche Wesen mit einem im Hintergrund laufenden evolutionären Programm handeln. Die Impulse der sexuellen Selektion, Konkurrenz und Anziehung sind tief im Unbewußten der Spezies verwurzelt. Sogenannte „Sozialkonstrukte“ wie die Wertschätzung weiblicher Jungfräulichkeit oder die Bereitschaft von Männern, Opfer für Frauen zu bringen, wurzeln in biologischen und empirischen Realitäten, nicht in religiösem Mystizismus.

Was die echte moderne Rechte definiert, im Gegensatz zu den Reaktionären, ist das Verständnis, daß objektive Realitäten sich in uralten Mythologien und Praktiken widerspiegeln. Die traditionalistischen Lehren von vor Tausenden von Jahren sind auf die moderne Gesellschaft anwendbarer als das mit hervorragenden Referenzen versehene und empirisch fehlerhafte Geschwafel eines Doktors über Jezebel. Wir sollten vorsichtig sein gegenüber modernen Intellektuellen, die die Weisheit von Jahrtausenden lässig als „überholt“ abtun, wenn diese gleichen Leute über religiöse Überzeugungen spotten, während sie weit absurdere (und empirisch weniger untermauerte) Überzeugungen über Rassengleichheit hegen.

Klassenkampf

Heterosexuelle Männer sind als Klasse eine ausgewiesene Unterdrückergruppe in dem sich entwickelnden System. Indem sie Männer lehrt, ihren Platz in dieser Ordnung in Frage zu stellen, und sie zu subersiveren Schlüssen über Tradition, menschliche Biodiversität und Rasserealismus führt, erklärt sich die „Manosphere“ zu einem Feind des Systems.

Aber dies ist nicht nur eine ideologische Herausforderung. Das Persönliche ist politisch, und nirgendwo wird die neue Hierarchie mit mehr Fanatismus durchgesetzt als in der Sexualpolitik. Natürlich lautet der Folgesatz, daß jede Herausforderung, egal wie klein, eine neue Bedeutung annimmt. In jedem Nachtclub, jeder Bar und jedem Kaffeehaus ist ein Mann, der sich einer Frau unter Anwendung von Game nähert, zu einem politischen Akt erhöht worden. Daß Männer ein Verlangen anerkennen und danach unter Anwendung von Wissen über Sozialdynamik handeln, ist eine Herausforderung der sexuellen Knechtschaft, die verlangt, daß Männer ihren Platz akzeptieren – unter Frauen. Und das kann zu weiterer Rebellion führen.

Natürlich ist „Game“, sofern es nicht zu anderen Dingen führt, bloß ein Mittel, kein Zweck. Und während „Game“ auf höchst subversiven und inegalitären Prämissen beruht, sind die Zwecke kaum revolutionär. Immerhin sind bedeutungslose kurze sexuelle Abenteuer zwischen unreifen Knabenmännern und stolzen „Schlampen“ kaum eine Herausforderung an die konsumistische Kultur. Der Wert von Game ist, daß es, obwohl es auf profane Zwecke gerichtet ist, der erste Schritt auf einem Aufwärtspfad eines rebellischen Aufstiegs sein kann.

Kennt euren Platz

Ein vielsagendes Beispiel für die Einstellung der Linken zu Game ist die Reaktion eines Chris Gethard, eines Funktionärs der „Culture of Critique“. Er veröffentlichte ein Video, das Männern sagte, sie sollten diese Ideen meiden, und wurde dafür von Lindy West von Jezebel, einem Online-Magazin für weibliche „affirmative action“, gelobt. Gethard schlägt seine schwachen Hände zusammen und beharrt darauf, daß Männer, die Game praktizieren, „gesetzlich dazu verpflichtet werden sollten, niemals Liebe zu finden.“ Aber wichtiger ist, daß er den Männern sagt, sie sollten akzeptieren, daß sie den Mund halten und tun müssen, was ihnen von den Medien gesagt wird. Immerhin „werdet ihr eines Tages etwa 37 sein, und ihr werdet eine Hypothek haben, und für euch wird das total in Ordnung sein. Ihr werdet gar kein Problem damit haben.“

Unnötig zu sagen, daß man sich sein Gesicht nur einmal anzusehen braucht und jede Meinung kennt, die er je gehabt hat, und warum keine davon anhörenswert ist. Was „Lindy West“ betrifft, so rechtfertigt ihre bloße physische Erscheinung (Triggerwarnung) die Rückkehr des Patriarchats, den sofortigen Sturz der amerikanischen Regierung und einen Sieg der Achsenmächte im Zweiten Weltkrieg, unter anderem.

Wichtig ist die Offenbarung des Endspiels von Feminismus und Progressivismus – protestiert nicht, akzeptiert euer Schicksal und seid froh, daß ihr eigen Großbildfernseher habt, den ihr mit eurer Kreditkarte gekauft habt. Weit davon entfernt, eine Befreiungsbewegung zu sein, ist der Progressivismus die Magd des Konsumismus. Hinterfragt diese Überzeugungen nicht, schluckt die hübschen Lügen, und wir werden euch eure Videospiele spielen lassen. Kennt euren Platz.

Es ist mehr als eine Ideologie – der Egalitarismus ist ein Kontrollsystem. Was die Dunkle Aufklärung die Kathedrale nennt, verfügt eine festgesetzte Hierarchie von Gruppen, zusammen mit Verhaltenscodes. Und während die Bestrafung für das Abweichen von Verhaltenscodes nicht ganz so streng ist wie das, was Samurais frechen Bauern zukommen ließen, ist das Prinzip dasselbe. All die angeberischen Argumente, das von Kraftausdrücken erfüllte feministische Geschimpfe, das Beschämen in sozialen Netzwerken und die unerträglich selbstgefälligen #hashtags sind einfach der Durchsetzungsarm dieser Gesellschaftsstruktur.

Die Brücke

Bei all der „Metapolitik“, all den Essays, all den Konferenzen und all den Büchern und Reden ist es der Weißen Rechten nur gelungen, eine Subkultur zu schaffen, und noch dazu eine ziemlich abgeschlossene. Niemand tritt beiläufig der Vertretung weißer Interessen bei. Die Kosten können groß sein, und ebenfalls die Belohnungen, aber sobald man einmal drin ist, geht man nicht zurück (sofern man nicht zum Verräter wird). Was ihr weitgehend nicht gelungen ist, ist der Bau einer „Brücke“ zu gewöhnlichen Weißen, die weitgehend davon abgeschreckt worden ist, an Straßendemonstrationen teilzunehmen, Konferenzen zu besuchen oder auch nur öffentlich über ihre Überzeugungen zu sprechen.

Game ist im Gegensatz dazu erfolgreich gewesen als Brücke zu subversiven Ideen. Während manche Männer sich sagen können, daß sie keine weiße Identität brauchen, hat jeder Mann das Bedürfnis, auf Frauen Eindruck zu machen, und nicht jeder Mann weiß wie. Game erfüllt ein existenzielles Bedürfnis. Wichtiger ist, daß Game die zwei wesentlichen Eigenschaften der echten Rechten erfüllt. Es ist in der empirischen Wirklichkeit und wissenschaftlichen Wahrheit verwurzelt, während es dennoch die Tradition respektiert, und es ficht die offizielle Orthodoxie über den Egalitarismus an.

Es ist kein Zufall, daß das Southern Poverty Law Center die „Manosphere“ als „Hass“ angriff, was zu weitverbreitetem Gespött führte. Wichtiger ist, daß daraufhin viele der wichtigsten Manosphere-Seiten und -Kommentatoren freimütig über rasserealistische Konzepte und Ideen gesprochen haben. Diskussionen auf Foren innerhalb dieser Subkultur sind gut informiert und begründeter und weniger ideologisch als die wütenden abstrakten Streitereien, die weiß-nationalistische Netzseiten heimsuchen. Der Prozeß der Radikalisierung (oder zutreffender und wohlwollender, des Aufwachens) findet in einem riesigen Segment der Bevölkerung statt, das diese Bewegung nie zu erreichen in der Lage war. Und ungeachtet dessen, was weiße Nationalisten über „Game“ denken, nimmt das System Game als Bedrohung wahr.

Endspiel und Revolution

Warum existiert dieses absurde System, etwas so Paranoides, daß es wegen schüchterner Männer in Panik gerät, die Aufreißsätze zu lernen versuchen? Aus demselben Grund, aus dem die meisten Dinge existieren – jemand profitiert davon. Je entwurzelter die Gesellschaft wird und je mehr Familien kaputt sind, desto mehr Beziehungen werden zu einer einfachen Funktion der Konsumwirtschaft. Eine Kultur der kurzen Sexaffären bietet keine Barrieren zwischen dem Individuum und dem Markt. Die Tatsache, daß viele westliche Frauen glauben, daß es „Freiheit“ sei, sich in einer Bürozelle abzuplagen und an einer Müllkultur teilzunehmen, während das Aufziehen von Kindern „Sklaverei“ ist, bezeugt die Macht der gesellschaftlichen Konditionierung. Diese Konditionierung ist ein Teil des Prozesses, Sex und Beziehungen in Produkte zu verwandeln, die von einem außer Kontrolle geratenen, zunehmend totalitären System verkauft oder zugeteilt werden. „Gleichheit“ ist nur ein Teil des Schwindels – letztendlich beruht dieses System wie jedes andere auf der Realität der Macht.

Die Lösung für die sexuelle Knechtschaft ist nicht die Revolution von der Peripherie, sondern die Rebellion aus dem Zentrum. Reitet den Tiger. Gleichheit als Schwindel zu erkennen, ist der erste Schritt. Niemand glaubt an die Gleichheit – besonders im Schlafzimmer. Handelt dementsprechend. Falls Leute darauf bestehen, sich und ihre Körper in ein Produkt zu verwandeln, dann behandelt sie so, zieht Vorteil daraus und verwendet, was funktioniert. Wir müssen der Welt nicht als Knechte gegenübertreten, sondern als Barbaren. Uns liegt nichts an dem, was sie erbaut haben, außer zu nehmen, was uns gehört. Was euch erfüllen sollte, ist nicht Anspruchsdenken, sondern aggressive Verachtung und ein Wunsch zu erobern.

Sowohl Männer als auch Frauen können verwenden, was die Manosphere predigt. Die Gleichheit ist ein Schwindel – strebt immer danach, aufzusteigen. Und findet auf eurem Weg nach oben jene wenigen Männer – und Frauen – zwischen den Ruinen. Sie sind immer noch dort in dem Ödland, und gemeinsame Verachtung für den Egalitarismus ist ein so starkes Fundament wie irgendeines. Gemeinsam, als Kameraden, Liebende und schließlich Familien, können Männer und Frauen ein neues Volk schmieden und etwas schaffen, das bewahrenswert ist. Diese Kultur und dieses System sind es todsicher nicht.

*   *   *

Siehe auch “Game” – Leitfaden für weiße Nationalisten von Michael Bell, Jung, männlich und Single von Peter Frost, Der evolutionspsychologische Leitfaden, wie man Mädchen bekommt von F. Roger Devlin, F. Roger Devlins Sexual Utopia in Power von Jef Costello sowie die Essays aus F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“:

Vorwort und Einführung zu „Die sexuelle Utopie an der Macht“

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4

Vielmännerei im Wechsel – und wer sie durchsetzt, Teil 1 und Teil 2

Die weibliche sexuelle Konterrevolution und ihre Grenzen, Teil 1 und Teil 2

Häusliche Ökonomie, Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5

Der Weg der Familie

Zurück nach Afrika: Sexueller Atavismus im modernen Westen

Die Frage des weiblichen Masochismus

*   *   *

(Quelle der Übersetzung:  hier)

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Ein Kommentar

  1. Finde das ganze ziemlich aufgebauscht – außer „Gleichheit als Schwindel zu erkennen“. Die 92. Tagesenergie sagt Richtiges: Sich nicht zu verlieren in den vielen Kleinigkeiten. Das Ganze sehen.

    Danke für das Einstellen – hat meine Frage zu „Game“ beantwortet.

    Antworten

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