Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 4

Einander haltende Hände von einer Figur von Echnaton und Nofretete, Ägyptisches Museum Berlin

Einander haltende Hände von einer Figur von Echnaton und Nofretete, Ägyptisches Museum Berlin

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Sexual Utopia in Power, Part 4 erschien am 15. Juli 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Zuvor erschienen:

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1
Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 2
Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 3

Teil 4 von 4

Die vergessenen Männer

Der Versuch, ein sexuelles Utopia für Frauen zu verwirklichen, war zum Scheitern verurteilt, bevor er begann. Die Wünsche der Frauen zielen auf das Unmögliche, stehen miteinander in Konflikt und ändern sich in unvorhersehbarer Weise. Daher muß jedes Programm scheitern, das Männer (oder „die Gesellschaft“) zur Erfüllung der Wünsche der Frauen zwingen soll, selbst wenn alle Männer bereit wären, sich ihm zu unterwerfen. Man staple einen Anspruch für Frauen auf den anderen, häufe eine Strafe nach der anderen auf Männer: Es kann nicht funktionieren, weil die Wünsche der Frauen der Gesetzgebung immer vorauseilen und zu neuen Forderungen führen werden.

Aber während die Revolution ihre Ziele nicht erreicht hat, hat sie sicherlich etwas erreicht. Sie hat die Monogamie und Familienstabilität zerstört. Sie hat in einem polygamen Paarungsmuster resultiert, in dem unanständige Frauen aggressiv hinter einer kleinen Zahl von Männern herjagen. Sie hat die Zahl der geborenen Kinder verringert und sichergestellt, daß viele derjenigen, die geboren werden, ohne einen Vater in ihrem Leben aufwachsen. Und was am seltensten erwähnt wird, sie hat es vielen anständigen Männern unmöglich gemacht, Ehefrauen zu finden.

Man hört gelegentlich von Studien, die zu zeigen vorgeben, daß Männer mit ihrem „Sexleben“ zufriedener sind als Frauen. Es ist mir immer lächerlich erschienen, daß irgend jemand solche Umfrageergebnisse für bare Münze nehmen sollte. Erstens beklagen Frauen sich über alles mehr als Männer. Aber zweitens erleben viele Männer (insbesondere junge Männer) eine starke Verlegenheit, wenn sie bei Frauen erfolglos sind. Sie tauschen selten Erfahrungen mit anderen Männern aus, und noch weniger tun das ehrlich. Jeder errichtet eine tapfere Fassade, wie einsam er auch in Wirklichkeit sein mag. Daher stellen Männer sich fast immer vor, daß andere Männer größeren Erfolg bei Frauen haben, als es tatsächlich der Fall ist. Diese Situation hat sich seit den 1960ern mit der Verbreitung der Illusion, daß für Männer „mehr Sex“ als früher verfügbar sei, verschlimmert.

Aber wenn Frauen sich nur mit ein paar außergewöhnlich attraktiven Männern paaren, und wenn viele Frauen sich überhaupt nicht paaren, muß es eine große Zahl von Männern geben, die keine Frau bekommen können. Wir könnten sie im Geiste von William Gilmore Simms die vergessenen Männer der sexuellen Revolution nennen. Ich habe Grund zu glauben, daß eine wachsende Zahl dazu bereit ist, sich zu outen (um einen gegenwärtig populären Ausdruck zu verwenden) und zuzugeben, daß, wer immer all das „Abschleppen“ besorgt hat, über das man liest, nicht sie es gewesen sind. Einfache Vernunft diktiert, daß wir der Situation dieser Männer einige Beachtung schenken. In Gesellschaften, wo Polygamie offen praktiziert wird (z. B. in Afrika und in der moslemischen Welt), neigen junge Junggesellen zur Bildung von Banden, die antisoziales Verhalten an den Tag legen: „Es ist nicht gut für einen Mann, allein zu sein.“

In unserer Gesellschaft ist bereits ein klares Muster entstanden, wo „Single“-Gruppen oder –veranstaltungen aus unschuldigen, nie verheiratet gewesenen Männern in ihren Dreißigern und zynischen, bitteren, oft geschiedenen Frauen bestehen. Was haben die Junggesellen in all diesen Jahren mit sich angefangen? Bisher haben sie im Westen keine kriminellen Banden gebildet. Sie wären wahrscheinlich attraktiver für Frauen, wenn sie es täten: Jeder scheint die Geschichten über Männer in der Todeszelle gehört zu haben, die von Heiratsangeboten gelangweilter, einen Nervenkitzel suchender Frauen belagert werden.

Ich behaupte, daß die Junggesellen von heute kaum anders sind als Männer, die vor der sexuellen Revolution jung heirateten und Familien aufzogen.

Der natürliche Instinkt macht junge Männer fast buchstäblich „verrückt“ nach Mädchen. Sie glauben, junge Frauen seien etwas Wundervolles, wo in Wirklichkeit die meisten das nicht sind. Der männliche Geschlechtstrieb, über den moderne Frauen sich so viel beschweren, existiert großteils zum Vorteil der Frauen. Wie Schopenhauer schrieb:

Die Natur hat [das Mädchen] mit überreichlicher Schönheit und Charme für ein paar Jahre ausgestattet … sodaß sie während dieser Jahre einen Mann so begeistern kann, daß er dazu hingerissen wird, sie ehrenhaft in der einen oder anderen Form für den Rest ihres Lebens zu erhalten, ein Schritt, den er wahrscheinlich kaum aus rein rationalen Erwägungen unternehmen würde. Daher hat die Natur die Frau, wie alle ihre Geschöpfe, mit den Mitteln und Waffen ausgerüstet, die sie für die Sicherung ihrer Existenz braucht.[1]

Also weit davon entfernt, bindungsunwillig zu sein, heiraten viele Männer nur zu gern das erste Mädchen, das sie kennenlernen und das nett zu ihnen ist. Der moderne Junggeselle ist nicht anders.

Außerdem nehmen viele Männer an, daß Frauen ehrliche, sauber lebende, verantwortungsvolle Männer (im Gegensatz zu Verbrechern in der Todeszelle) schätzen. Also schafft unser Junggeselle sich langsam, geduldig, durch viel harte Arbeit, inmitten von Ungewißheit und Selbstzweifel, ein anständiges Leben. Keine Frau ist da, um ihm Liebe, moralische Unterstützung, Loyalität zu geben. Wenn er sich doch darum bemühen würde, eine Ehefrau zu bekommen, könnte er sich der „Belästigung“ oder des „Stalkings“ beschuldigt finden.

Man trete einen freundlichen Hund oft genug, und man hat es mit einem bösen Hund zu tun.

Was taten die Zeitgenossinnen unseres Junggesellen in all jenen Jahren, in denen er ein verarmtes, einsames Bürschchen war, das sie äußerst begehrenswert fand? Sie hurten mit flotten Kerlen herum, die sich mysteriöserweise zu „binden“ weigerten, heirateten und verließen ihre Ehemänner, oder harrten auf Perfektion. Nun, siehe da, diese Frauen sind, nachdem ihr jugendliches Aussehen dahin ist und die Menopause schnell näherrückt, dazu bereit, mit ihm auszugehen. Wenn sie mit den Gratismahlzeiten und der Unterhaltung, die er bietet, zufrieden sind, darf er vielleicht einen Ehering rausrücken. Dann werden sie ihm gnädigerweise erlauben, sie und das Kind, das sie von einem anderen Mann haben, für den Rest seines Lebens zu erhalten. (Ich habe die persönliche Anzeige einer Frau gesehen, die ihr Ziel erklärt, „finanzielle Sicherheit für mich und meine Töchter zu erreichen.“) Warum in des Himmels Namen würde irgendein Mann sich dazu verpflichten? Wie ein Mann es mir gegenüber ausdrückte: „Wenn das Kätzchen mich nicht wollte, dann will ich die Katze nicht.“

Die westliche Frau ist zur neuen „white man’s burden“ geworden“, und es gibt Anzeichen, daß er sie abzuschütteln beginnt.

Sexueller Thermidor: Der Ehestreik

Der Begriff „Thermidor“ bezeichnete ursprünglich den Monat des französischen Revolutionskalenders, in dem der Terror endete. Bis Juli 1794 wurden in Paris täglich zwanzig oder dreißig Personen nach einem sogenannten Verdächtigengesetz guillotiniert, das keine ernsthaften Beweise gegen die Angeklagten verlangte. In einer Rede an die Versammlung am 26. Juli rutschte Robespierre unvorsichtigerweise heraus, daß bestimmte Delegierte selbst unter Verdacht stünden, „Verräter“ zu sein, aber er weigerte sich, sie zu nennen. Seine Zuhörer begriffen, daß ihre einzige Hoffnung auf Sicherheit in der Vernichtung Robespierres lag, bevor er sie vernichten konnte. Sie stimmten in dieser Nacht ihre Pläne ab, und am folgenden Morgen wurde er verhaftet. Innerhalb von zwei Tagen kamen er und achtzig seiner Anhänger auf die Guillotine. Im Laufe der nächsten paar Wochen leerten sich die Gefängnisse, und das Leben nahm wieder einen Anschein von Normalität an.

Etwas Analoges scheint heute im Fall des Feminismus zu geschehen. Man betrachte zum Beispiel die Bewegung bezüglich der sexuellen Belästigung. So wie sie sich ausbreitet, verringert sich stetig die Zahl der Männer, die noch nicht beschuldigt wurden. Schließlich ist ein Punkt erreicht, wo anfänglich damit sympathisierende Männer verstehen, daß sie selbst nicht mehr sicher sind, daß ihre Unschuld sie oder ihre Jobs nicht schützt. Die anekdotische Evidenz deutet darauf hin, daß dieser Punkt an vielen Arbeitsplätzen gerade erreicht wird. Männer entwickeln einen Selbstverteidigungscode, bei dem sie alle unnötigen Worte oder Kontakte mit Frauen vermeiden. Man hört Geschichten über Frauen, die Pausenräume voller fröhlich plaudernder männlicher Mitarbeiter betreten, die aufschauen und sofort in angespanntes, steinernes Schweigen verfallen. In der Tat ein „feindseliges Arbeitsumfeld.“

Eine schwerwiegendere Entwicklung ist jedoch das, was man den Ehestreik zu nennen begonnen hat. Das erste Auftreten dieses Begriffs scheint im Leitartikel des Philadelphia Enquirer von 2002 stattgefunden zu haben.[2] Zwei Jahre später verschaffte eine formale Studie der Idee Substanz: Volle 22 Prozent der amerikanischen Junggesellen im Alter von 25 – 34 haben sich entschlossen, nie zu heiraten. Weitere 53 Prozent sagen, daß sie nicht daran interessiert sind, in naher Zukunft zu heiraten.[3] Da bleiben gerade 25 Prozent, die nach Ehefrauen suchen. Dies könnte eine in der Weltgeschichte beispiellose Situation sein.

Männer führen schon die Verfügbarkeit von Sex außerhalb der Ehe als einen Grund dafür an, daß sie nicht heiraten. Aber dies bedeutet nicht, daß das Problem einfach dadurch gelöst werden könnte, daß man sie zum Ablegen eines Ehegelöbnisses bewegt (z. B. duch Mußehe). Männer begreifen nun, daß sie Gefahr laufen, ihre Kinder jeden Moment ohne eigene Schuld zu verlieren, wenn die Mutter beschließt, sich vor dem Familiengericht aus der Ehe oder „Beziehung“ auszahlen zu lassen. Aus diesem Grund weigern sich viele, Kinder mit oder ohne Segen des Klerus zu zeugen. In Deutschland, das es mit einer noch niedrigeren Geburtenrate als Amerika zu tun hat, wird bereits von einem Zeugungsstreik gesprochen statt von einem bloßen Ehestreik.[4] Manche Frauen, die unter etwas leiden, daß als „Babywütigkeit“ („babies-rabies“) bekanntgeworden ist, sind darauf verfallen, ihre Männer bezüglich Geburtenkontrolle anzulügen. Natürlich kriegen die Männer auch das spitz.

Keiner Frau werden wirtschaftliche Unterstützung, Kinder, Respekt oder Liebe geschuldet. Die Frau, die die richtigen Prinzipien akzeptiert und nach ihnen lebt, verdient dadurch das Recht, bestimmte Forderungen an ihren Ehemann zu stellen; Frau zu sein berechtigt sie zu nichts.

Westliche Frauen haben nun schon seit mehreren Jahrzehnten die Hand gebissen, die sie füttert. Es erscheint mir fair zu sagen, daß die Mehrheit von ihnen vorsätzlich das Privileg verwirkt hat, anständige Männer zu heiraten. Es ist Zeit, daß die Männer ihre Beschützerrolle aufgeben und ihnen sagen, daß sie von uns „befreit“ werden, ob sie es möchten oder nicht. Sie können ihre eigenen Jobs festhalten, ihre eigenen Rechnungen bezahlen, allein leben, alt werden und schließlich sterben. Jeder Schritt, der sie dorthin gebracht hat, hat eine Behauptung von „Rechten“ für sie selbst und männliche Zugeständnisse an sie beinhaltet. Es wäre gerechtfertigt, wenn Männer ihnen mit einiger Schadenfreude sagen würden: „ihr habt euch euer Bett gemacht, jetzt könnt ihr darin liegen – allein.“

Leider kann man die Angelegenheit hier nicht einfach ruhen lassen. Ohne Kinder hat die Rasse keine Zukunft, und ohne Frauen können Männer keine Kinder haben.

Ein fest etablierter Trend ist die Suche nach ausländischen Ehefrauen. In vorhersehbarer Weise sind Bemühungen von Feministinnen im Gange, dies zu verbieten oder zumindest davon abzuhalten, und ein Gesetz ist bereits durch den Kongreß gegangen (der International Marriage Broker Regulation Act von 2005). Der vorgebliche Grund ist, unschuldige ausländische Mädels vor „Mißhandlung“ zu schützen; der wahre Grund ist, verzogene, feministisch indoktrinierte Amerikanerinnen vor ausländischer Konkurrenz zu schützen. Die meisten wirtschaftlichen Argumente bezüglich Schutzzölle für die heimische Industrie treffen hier zu.

Feministinnen denken im Sinne von Zwang durch die Regierung. Die Idee, zu wünschenswertem männlichen Verhalten zu verlocken, fällt ihnen nicht ein. Manche Männer sind besorgt, daß Vorschläge für erzwungene Ehen bevorstehen könnten.

Währenddessen haben Männer zu begreifen begonnen, daß jede sexuelle Intimität mit einer Frau zu „Date rape“-Anklagen aufgrund von Dingen führen kann, die hinterher in ihrem Kopf vorgehen und über die er keine Kontrolle hat. Frauen versuchen der Verantwortung für ihr sexuelles Verhalten häufig auszuweichen, indem sie sie den beteiligten Männern zuschreiben. Ohne irgendeine gesellschaftliche oder rechtliche Durchsetzung der Ehe läßt dies die Keuschheit als einziges Selbstverteidigungsmittel eines Mannes übrig.

Ein männlicher Sexstreik lag wahrscheinlich sogar außerhalb der Vorstellungskraft von Aristophanes. Aber ich würde die Männer nicht unterschätzen. Wir, und nicht die Frauen, sind die Erbauer, Erhalter und Verteidiger der Zivilisation gewesen.

Das Neueste aus den College-Campus ist, daß Frauen sich zu beklagen begonnen haben, daß Männer sie nicht zu Rendezvous einladen. Richtig: Männer an ihrem hormonellen Höhepunkt gehen Seite an Seite mit heiratsfähigen jungen Frauen, die ihnen gegenüber nun in der Überzahl sind, in den Unterricht und ignorieren oder meiden sie einfach. Manche berichten, daß sie von frustrierten Mitschülerinnen wiederholt gefragt werden: „Bist du schwul?“ Das passiert, wenn Frauen sich vierzig Jahre lang darüber beschweren, „als Sexobjekte benutzt“ zu werden: Schließlich hören die Männer auf, sie als Sexobjekte zu benutzen.

Vor nicht langer Zeit sah ich an einem örtlichen College ein feministisches Rekrutierungsplakat. Der Großteil davon bestand aus dem Wort FALSE in fettgedruckten Großbuchstaben, das aus der Entfernung sichtbar war. Darunter stand etwas in der Art „…daß wir alle männerhassende Verrückte sind,“ etc.; „Komm, schließ dich uns an und sieh.“

Wenn der inspirierendste Slogan, den eine Bewegung sich ausdenken kann, darauf hinausläuft: „Wir sind nicht so schlimm, wie jeder sagt“, dann weiß man, daß sie sich in Schwierigkeiten befindet.

Was ist zu tun?

Wir sind an einem seltenen historischen Moment angekommen, an dem wir Männer die Oberhand im Kampf der Geschlechter haben. Viel hängt von dem Gebrauch ab, den wir davon machen. Das einzige, was das gegenwärtige feministisch-bürokratische Regime noch stützt, ist die fortgesetzte Bereitschaft vieler der gehassten „heterosexuellen weißen Männer“, nach den alten Regeln zu leben: nicht nur zu arbeiten, zu sparen, Steuern zu zahlen und dem Gesetz zu gehorchen, sondern auch Kinder zu zeugen und aufzuziehen. Sobald wir damit aufhören, diese Dinge zu tun, bricht das ganze System der Günstlingswirtschaft und des Parasitentums zusammen.

Meine größte Furcht ist, daß bei den ersten weiblichen Zugeständnissen der männliche Beschützerinstinkt abermals einsetzt und die Männer in einer Stampede zum Altar freudig rufen werden: „Alles ist vergeben.“ Dies darf nicht geschehen. Unsere erste Priorität muß es sein, die Scheidungsindustrie zu schließen. Ein Mann muß auf nichts weniger bestehen als einem rechtlich bindenden Versprechen, ihn zu lieben, zu ehren und ihm zu gehorchen, bevor er „einwilligt“, einer Frau ein Baby zu schenken.

Ein Vorschlag zur Stärkung der Ehe ist die Anerkennung personalisierter Eheverträge. Diese könnten in Übereinstimmung mit verschiedenen religiösen Traditionen erstellt werden. Ich sehe keinen Grund, warum sie nicht festlegen sollten, daß der Ehemann im Namen seiner Familie wählt. Feministinnen, die politische Teilhabe für wichtiger halten als das Familienleben, könnten immer noch so leben, wie es ihnen gefällt, aber sie wären gezwungen, eine klare Wahl zu treffen. Dies würde dabei helfen, den Aberglauben an ein universales Recht zur Teilnahme an der Politik zu erodieren, und das politische Leben selbst wäre weniger von den femininen Tendenzen beeinflußt, Sicherheit höher zu schätzen als Freiheit und die öffentliche Politik auf Gefühlen beruhen zu lassen. Eigentum wäre ebenfalls sicherer, wenn die Produzenten von Wohlstand größere politische Macht haben.

Die Wirtschaftspolitik sollte von dem Gebot bestimmt sein, unsere Rasse und Zivilisation fortbestehen zu lassen. Es stimmt etwas nicht, wenn jeder sich ein hochauflösendes Plasma-Fernsehgerät mit dreihundert Kanälen leisten kann, aber ein ehrlicher Mann mit durchschnittlichen Fähigkeiten und einer Bereitschaft zu arbeiten sich nicht leisten kann, eine Familie aufzuziehen.

Die weibliche Partnerwahl hatte immer einen wirtschaftlichen Aspekt gehabt. Hesiod warnte seine männlichen Zuhörer im siebenten vorchristlichen Jahrhundert: „Verhasste Armut werden sie nicht teilen, sondern nur Luxus.“ Diese notorische Facette des weiblichen Geschlechtsinstinkts ist der Grund hinter den Worten „in Reichtum oder in Armut“ in der christlichen Hochzeitszeremonie. Der Mann muß wissen, daß er eine feste Abmachung hat, ob er nun als Versorger so erfolgreich ist, wie seine Ehefrau (oder er selbst) er gerne hätte oder nicht.

Innerhalb der Familie muß der Versorger die Zuteilung seines Wohlstands kontrollieren. Die traditionelle Besitzgemeinschaft in einer Ehe, d. h. der Anspruch der Frau auf Unterstützung durch ihren Mann, sollte wieder davon abhängig gemacht werden, daß sie ihm eine Ehefrau ist. Sie kann mit dem Milchmann davonrennen, wenn sie möchte – natürlich unter Zurücklassung ihrer Kinder (jede, die das zu tun bereit ist, ist vielleicht sowieso eine ungeeignete Mutter); aber sie darf ihren Ehemann nicht aus seinem eigenen Haus verweisen und ihn durch den Milchmann ersetzen, noch weiterhin dem Ehemann, den sie verlassen hat, Mittel entziehen. Bis vernünftige Reformen eingeführt sind, müssen die Männer sich weigern, sich zur Beute eines verbrecherischen Regimes zu machen, das sie dazu zwingt, ihr eigenes Gehörntwerden und die Entführung ihrer Kinder zu subventionieren.

Das Date-rape-Problem kann über Nacht gelöst werden, indem man die Mußehe (shotgun marriage) wieder einführt – aber mit der Flinte im Rücken der Frau. Dem „Opfer“ sollte gesagt werden, daß sie in die Küche gehen und ihrem neuen Herrn und Meister das Abendessen zubereiten soll. Nicht wirklich eine im Himmel geschlossene Verbindung, aber zumindest wird das Baby sowohl einen Vater als auch eine Mutter haben. Außerdem wird sich die Frau nach der Geburt ihres Kindes um wichtigere Dinge zu sorgen haben als darum, ob der Akt, bei dem sie es empfing, mit der Vorstellung irgendeiner feministischen Professorin von „wahrer Einwilligung“ übereinstimmte. Kinder zu gebären ist immer das beste Heilmittel für weiblichen Narzißmus gewesen.

Anschuldigungen wegen Belästigung sollten öffentlich verzeichnet werden, Dies würde es ermöglichen, eine Liste von Frauen mit einer Geschichte solcher Anklagen zu führen, zum Nutzen von Arbeitgebern und, was weit wichtiger ist, von potentiellen Freiern. Frauen könnten sich mit der Zeit wieder mit der altmodischen Vorstellung vertraut machen, daß sie einen Ruf zu schützen haben.

Universale Koedukation sollte aufgegeben werden. Ein Problem bei Beziehungen zwischen den Geschlechtern ist heute die übermäßige Vertrautheit. Junge Männer pflegen anzunehmen, daß die ganze Zeit mit Mädchen zusammenzusein ihre Chancen erhöhen wird, eines zu kriegen. Aber Vertrautheit ist oft der Feind der Intimität. Wenn ein Mädchen nur bei einer Tanzveranstaltung einmal die Woche mit jungen Männern verkehren darf, schätzt sie die Gesellschaft junger Männer höher. Es wirkt zum Vorteil des Mannes, nicht ständig in ihrer Gesellschaft zu sein. Männer heiraten auch wahrscheinlicher, wenn sie Frauen nicht zu gut verstehen.

Es ist notwendig, schnell zu handeln. Wir brauchten ein halbes Jahrhundert, um in unsere gegenwärtigen Schwierigkeiten zu geraten, aber wir haben nicht so lange Zeit, um wieder herauszukommen. Ein Zeugungsstreik über eine einzige Generation wird uns vernichten. Daher können wir nicht darauf warten, daß die Frauen zu Sinnen kommen – wir müssen das Kommando übernehmen und den schmerzlichen Prozeß beginnen, ihre Verzogenheit rückgängig zu machen.

Wie Monogamie funktioniert

Traditionellerweise ist von einem Mann erwartet worden, daß er heiratet. Junggesellentum war in manchen antiken europäischen Gesellschaften eindeutig verboten, einschließlich der frühen römischen Republik. Andere boten einen höheren Sozialstatus für Ehemänner und relative Schmach für Junggesellen. Es scheint eine Befürchtung gegeben zu haben, daß der Geschlechtsinstinkt allein unzureichend war, um eine genügende Zahl von Nachkommen sicherzustellen. Ein weiteres selten erwähntes Motiv für die Erwartung zu heiraten war der Neid der Ehemänner auf die Junggesellen: „Warum sollte dieser Kerl frei und glücklich sein, wenn ich darin feststecke, mein Leben mit Arbeit zu verbringen, um eine undankbare Kreatur zu erhalten, die an mir herumnörgelt?“

So seltsam es für moderne Ohren klingen mag, so war die christliche Befürwortung des Zölibats eine Befreiung der Sexualmoral; sie anerkannte, daß es legitime Motive dafür geben konnte, unverheiratet zu bleiben. Eine soziale Funktion der zölibatären religiösen Orden war, daß sie jener Minderheit von Männern und Frauen, die für die Ehe ungeeignet oder ihr abgeneigt waren, einen gesellschaftlich akzeptablen Weg zu ihrer Vermeidung bot.

Offensichtlicherweise beinhaltet eine Verpflichtung zu heiraten die Möglichkeit, das zu tun. Es war in vergangenen Zeiten für einen gewöhnlichen Mann nicht schwierig, eine Ehefrau zu bekommen. Ein Grund dafür ist das, was ich den Großmutter-Effekt nenne.

Die Zivilisation ist als der teilweise Sieg des Alters über die Jugend definiert worden. Nach mehreren Jahrzehnten des Ehelebens schaut eine Frau zurück und findet es unvorstellbar, daß sie einst die Gesichtszüge eines Mannes als wichtigen Faktor bei der Partnerwahl betrachtet hat. Sie versucht, ihrer Enkelin etwas Vernunft einzureden, bevor es zu spät ist. „Mach dir keine Sorgen darum, wie er aussieht; mach dir keine Sorgen darum, was für ein Gefühl er dir gibt; das ist nicht wichtig.“ Wenn das Mädchen einen nicht besonders glamourösen, aber ansonsten einwandfreien Freier hatte (die Art die heute wegen Belästigung angeklagt würde), konnte sie vielleicht die Rolle des jungen Mannes übernehmen: „Wenn du dir diesen Kerl nicht schnappst, solange du kannst, wird es irgendein klügeres Mädchen tun.“ So lief es, eine Generation nach der anderen. Dies schuf ein gesundes Gefühl des Wettbewerbs um anständige im Gegensatz zu bloß sexuell attraktive Männer. Ehemänner ahnten oft nie den Großmutter-Effekt und verbrachten ihr Leben in der tröstlichen Illusion, daß ihre Ehefrauen sie allein aus Anerkennung ihrer herausragenden Vorzüge heirateten. Aber heute ist Oma durch Cosmopolitan ersetzt worden, und die Ergebnisse sind für alle sichtbar.

Viel Verwirrung ist durch den Versuch verursacht worden, Frauen dazu zu bringen zu sagen, was sie von Männern wollen. Für gewöhnlich blöken sie etwas über „einen sensiblen Mann mit einem guten Sinn für Humor.“ Aber dies wird beständig durch ihr Verhalten Lügen gestraft. Jeder Mann, der das glaubt, muß sich auf Jahre der Frustration und des Herzenskummers gefaßt machen. Wonach sie tatsächlich suchen, wenn sie sich selbst überlassen sind (d. h., ohne jeglichen Großmutter-Effekt), ist ein gutaussehender, sozial dominanter oder reicher Mann. Viele bevorzugen verheiratete Männer oder Schürzenjäger; manche suchen sich aktiv Kriminelle.

In einem tieferen Sinn jedoch wollen Menschen zwangsläufig Glück, wie der Philosoph sagt. Während des Großteils der Geschichte versuchte niemand herauszufinden, was junge Frauen wollten; ihnen wurde einfach gesagt, was sie wollten, nämlich einen guten Ehemann. Dies war der richtige Ansatz. Sex ist eine zu wichtige Sache, um ihn dem unabhängigen Urteil junger Frauen zu überlassen, weil junge Frauen selten ein gutes Urteilsvermögen besitzen. Die überwiegende Mehrheit der Frauen wird auf lange Sicht glücklicher sein, indem sie einen gewöhnlichen Mann heiraten und Kinder haben, anstatt durch Suche nach sexuellem Kitzel, durch Aufstieg in die oberen Firmenetagen oder indem sie sich mit dem Verfassen geschwollener Traktate über die Gendertheorie abmühen. Eine Frau entwickelt eine emotionale Bindung zu ihrem Partner durch den Geschlechtsakt selbst; deshalb sind arrangierte Ehen (im Gegensatz zum westlichen Vorurteil) oft halbwegs glücklich. Romantisches Liebeswerben hat seinen Zauber, ist aber letztendlich verzichtbar; die Ehe ist nicht verzichtbar.

Schlußendlich ist heterosexuelle Monogamie unvereinbar mit der Gleichheit der Geschlechter. Eine Ehefrau hat mehr Einfluß auf das häusliche Leben, und sei es nur, weil sie mehr Zeit dort verbringt; die Führungsrolle eines Ehemannes beläuft sich oft auf wenig mehr als ein gelegentliches Veto gegen manche der Entscheidungen seiner Frau. Aber solch eine Führung ist notwendig, um der weiblichen Hypergamie entgegenzukommen. Frauen wollen einen Mann, zu dem sie aufschauen können; sie verlassen Männer, die sie nicht respektieren, oder lieben sie nicht mehr. Daher haben Männer in dieser Sache in Wirklichkeit keine Wahl.

Wiederum finden wir nahezu völlige Übereinstimmung zwischen feministischen Radikalen und einer Menge Konservativer darin, daß sie das nicht verstehen, wobei die Männer von beiden Seiten beschuldigt werden. Feministinnen protestieren, daß „Machtgefälle“ zwischen den Geschlechtern – was in Wirklichkeit Unterschiede in Status oder Autorität bedeutet – echte sexuelle Einwilligung unmöglich macht. In ähnlicher Weise lamentiert der strenge Redakteur von Chronicles: „im Fall eines Collegeprofessors, der mit einer 18jährigen Schülerin schläft, sollte das Ungleichgewicht in Alter oder Rang Grund dazu sein, den Professor als Vergewaltiger zu betrachten. Aber Professoren, die Mädchen nachstellen, werden nicht ins Gefängnis gesteckt. Sie verlieren nicht einmal ihre Jobs.“[5]

In Wirklichkeit ist dies nur ein weiteres Beispiel für hypergame weibliche Partnerwahl. In den meisten Ehen ist der Mann zumindest etwas älter als die Frau. Normale Frauen neigen dazu, gerade von Männern in Autoritätspositionen angezogen zu werden. Krankenschwestern neigen dazu, Ärzte zu wählen, Sekretärinnen ihre Chefs, und gelegentlich wird eine Studentin einen Professor wählen; dies bedeutet nicht, daß die Männer irgendeine „Macht“ mißbrauchen, um hilflose Kreaturen zur Paarung mit ihnen zu zwingen.

Ich behaupte, daß, wenn ein Mann einer jüngeren Frau von niedrigerem Rang „nachstellt“, dies Grund dafür sein sollte, ihn als Ehemann zu betrachten. Männer sollen Autorität über Frauen haben; das ist Teil dessen, was eine Ehe ist. Geschlechtergleichheit macht Männer weniger attraktiv für Frauen; sie hat wahrscheinlich beträchtlich zum Niedergang der westlichen Geburtenraten beigetragen. Es ist Zeit, ihr ein Ende zu setzen.

Zum Abschluß

Die Ehe ist eine Institution; sie setzt den Wahlmöglichkeiten der Frauen künstliche Grenzen. Um es zu wiederholen: Die Natur diktiert, daß Männer sich präsentieren und Frauen auswählen. Die Monogamie stärkt künstlich die Position des Mannes, indem sie darauf beharrt, daß 1) jede Frau einen anderen Mann wählen muß und 2) jede Frau bei ihrer Entscheidung bleiben muß. Monogamie zieht nach sich, daß sehr attraktive Männer früh aus dem Partnerschaftspool entfernt werden, üblicherweise durch die attraktivsten Frauen. Die nächsten Frauen sind gezwungen, einen weniger attraktiven Partner zu wählen, wenn sie sich überhaupt verpaaren wollen. Sogar die letzte und geringste der Frauen kann jedoch einen Partner finden: Es gibt einen Jungen für jedes Mädchen. Die Ehe abzuschaffen, stärkt nur die von Natur aus Stärkeren: sie stärkt die Frau auf Kosten des Mannes und die Attraktiven auf Kosten der Unattraktiven.

Die Ehe wurde, wie die meisten nützlichen Dinge, wahrscheinlich von Männern erfunden: teilweise, um den sozialen Frieden zu bewahren, teilweise, damit sie sicher sein konnten, daß die Kinder ihrer Frauen auch ihre eigenen waren. Die Konsequenzen der Ehe müssen bald nach ihrer Einführung in Erscheinung getreten sein: Die Anstrengungen, die zuvor auf den Kampf um Partnerinnen verwendet worden waren, wurden durch unermüdliche Anstrengungen für Versorgung, Aufziehen und Verteidigung von Nachwuchs ersetzt. Zweifellos fragten sich Nachbarstämme, warum dieser Stamm in letzter Zeit so viel stärker geworden war. Als sie den Grund erfuhren, muß Nachahmung eine Überlebensfrage gewesen sein.

Das war sie und ist es immer noch. Falls der Okzident die Ehe nicht wiederherstellt, werden wir von jenen überwältigt werden, die sie weiterhin praktizieren.

Anmerkungen

1. „On Women,” in Arthur Schopenhauer: Essays and Aphorisms, Übers. J. Hollingdale (New York: Penguin Books, 1970).

2. Dianna Thompson und Glenn Sacks, „A ‘Marriage Strike’ Emerges As Men Decide Not to Risk Loss,” Philadelphia Enquirer, 5. Juli 2002.

3. Barbara Defoe Whitehead und David Popenoe, „The Marrying Kind: Which Men Marry and Why,” 2004, http://marriage.rutgers.edu/Publications/SOOU/TEXTSOOU2004.htm

4. Titel eines Buches der Journalistin Meike Dinklage, Der Zeugungsstreik: Warum die Kinderfrage Männersache ist (Diana, 2005).

5. „Anarcho-Tyranny, Rockford Style,” Chronicles (April 2005), 44–45.

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang auf Counter-Currents:

Lonewalker:

Ich habe diese Serie wirklich genossen, sie hat eine Menge von Punkten in Worte gefaßt, die mir bewußt waren, die ich aber nicht klar zu formulieren in der Lage war. Insbesondere die Idee, daß es durch Gruppendruck ausgeübte gesellschaftliche Normen waren, die die rücksichtslosen und verheerenden Kräfte der Sexualität unter Kontrolle hielten, und jetzt, wo diese Normen verschwunden sind, kommt das natürliche Verhalten von Frauen zum Vorschein, das zu weniger Geburten und einem geringeren Maß von Glück in der Gesellschaft führt.

Eine Sache, die mir aber auffällt, ist: jetzt, wo das Spiel um Sex ungehemmt ist und die beteiligten Individuen alle nach Instinkten und nicht nach Normen handeln, sollte dies nicht eine Art von eugenischem Effekt bedeuten? Wo 1 Frau zuvor Kinder mit 1 Mann hatte, entsteht nun die Situation, wo 1 Alpha-Mann viele Kinder mit mehreren Frauen haben kann. Genau wie der Autor hervorhebt, ist dies das natürliche Verhalten, das Tiere aufweisen, was wahrscheinlich beim primitiven Menschen der Fall war, und auch in moslemischen Gesellschaften von heute – in gewissem Ausmaß würde dies bedeuten, daß Gene von unfitten Männern eliminiert werden und daß die Gene von Alpha-Männern sich mehr verbreiten, als sie es während der monogameren Perioden der westlichen Zivilisation getan hätten.

Natürlich gleicht dies insgesamt nicht das Problem mit wenigeren Geburten aus, ist aber dennoch interessant. Angesichts der Tatsache, daß degenerierte Menschen, die im 19. Jahrhundert geboren wurden, wegen Krankheit oder Hunger weggestorben wären (nachdem es keine Wohlfahrt gab), wäre die Monogamie, die die Fortpflanzungschancen des Durchschnittsmannes erhöhte, nicht so dysgenisch wie heute, wo ein degenerierter Mann von geringem Wert eine Familie mit Sozialleistungen aufziehen kann.

Greg Johnson:

Polygamie für Alpha-Männer wäre natürlich nur eugenisch, wenn sie tatsächlich Kinder hätten, vorzugsweise mit den hochwertigen Frauen, die ihre gebärfähigen Jahre mit der Jagd nach Dollars und Status verschwenden. Aber abgesehen von gewissen dänischen Samenbank-Hengsten, die Hunderte von Kindern für reiche Karrierefrauen gezeugt haben, die aus irgendeinem Grund keinen Mann zum Heiraten finden können, wo passiert denn das?

lario hilario:

Es ist nicht zutreffend, moslemische Gesellschaften auch nur annähernd als das zu bezeichnen, was der Kommentator unterstellt. Moslemische Gesellschaften sind das Letzte an Dekadenz und dysgenischer Fortpflanzung. Die höheren Schichten der moslemischen Kasten haben das „Privileg“, mehrere Ehefrauen zu besitzen, oder sogar einen Harem. Welchen Müll bekommen wir denn aus diesen Stätten verkommener Sexualität???? Er ist überall um uns. Die Institution der Ehe wurde aus einem Grund und nur einem eingeführt, dem Aufziehen der Kernfamilie, nicht für freie Unzucht. Das ist der einzige Grund für die Ehe. Die Feinde haben gegen die Grundlagen der soliden Familie und ihre uralte Institution zugeschlagen. Es war ein wundervoller Essay, viele berechtigte Punkte wurden überzeugend vorgebracht und artikuliert.

Trainspotter:

Devlins Essays sind recht gut gewesen.

Die Kultur befindet sich wahrlich in einer Todesspirale, wie Devlin uns brutal darlegt, und an diesem Punkt denke ich nicht, daß irgend etwas Geringeres als ein kompletter Reset die Dinge ändern kann. Sogar die Mainstream-Gesellschaftskonservativen, die die direkte finanzielle Unterstützung von buchstäblich Millionen genossen haben, scheinen hinsichtlich des Kulturkampfes mehr oder weniger das Handtuch geworfen zu haben. Ich bin sicher, daß da draußen immer noch ein paar Hausierer sind, die das Geld für verschiedene öffentliche Kampagnen einbringen, aber alle Zeichen deuten auf einen allgemeinen Rückzug aus dem öffentlichen Bereich. Sie haben aufgegeben und scheinen mit immer geringerer Wahrscheinlichkeit Amerika als ein christliches Land zu sehen, und kehren mit größerer Wahrscheinlichkeit zu ihren früheren Wurzeln, den Christen als verfolgte Minderheit, zurück.

In den 80ern lag der Schwerpunkt darauf, das Gebet wieder in die öffentlichen Schulen zu bringen. Jetzt geht es ums Homeschooling. Das ist eine sehr große Veränderung der Orientierung. Der Punkt ist, sogar die Mainstream-Konservativen scheinen akzeptiert zu haben, daß die Gesellschaft als Ganzes nicht reformiert werden kann. Daher ziehen sie sich in ihre private Welt zurück und schaffen sich an Gemeinschaft, was sie können. Nur, jetzt, wo die Liberalen fast alle Kirchen gekapert haben, wo genau laufen sie hin? Wo finden sie Gemeinschaft?

Was vor nur ein paar Jahrzehnten wie eine lebendige Massenbewegung erschien, ist so ziemlich auf breiter Front geschlagen worden. Aber andererseits ist es das, was Konservative tun – verlieren. Eine Menge.

Vom Standpunkt einer revolutionären Bewegung aus sehen die Dinge ein wenig anders aus. Die zerbröckelnde Kultur schafft immer mehr abtrünnige weiße Männer, die mehr oder weniger nichts anzufangen wissen. Das tut nicht nur die Globalisierung der Konzerne und der Hochfinanz auf wirtschaftlicher Ebene, sondern der Zustand der Mann/Frau-Beziehungen fördert es auf einer viel tieferen und ursprünglicheren Ebene, und die allgemeine antiweiße Propaganda und die Umwandlung unserer Gemeinschaften tut es auf wieder einer anderen Ebene. Zur Zeit wandeln wir als Fremde in einem fremden Land, wie es keine weißen Männer vor uns wirklich getan haben.

Das System schafft das Menschenmaterial, obwohl es heute als bloßes Strandgut erscheint, das das Potential zu seiner Zerstörung hat. Männer mit immer weniger zu verlieren. Männer mit einem Groll, der nicht so bald verschwinden wird. Mit jedem verstreichenden Tag gibt es immer mehr Menschen, die wahrscheinlich zustimmen würden, daß ein totaler Reset keine so schlechte Sache sein könnte.

Dennoch, obwohl ich verstehe, daß es so sein muß, ist es hart gewesen, es über die Jahre zu ertragen. Als Generation Xer habe ich buchstäblich mein gesamtes Leben im Kontext ständigen gesellschaftlichen Niedergangs gelebt. Ich bin mit meinen Wahrnehmungen nicht allein. So zu leben, Jahrzehnt um Jahrzehnt, hat sicherlich einen tiefen Eindruck auf der Psychologie eines breiten Bereichs der weißen Bevölkerung hinterlassen.

Von unserem Standpunkt aus ist die Hauptsache der Wunsch nach einem Reset oder zumindest eine Offenheit dafür. Im Grunde ist es das, was wir anbieten, richtig? Ein Reset zu bestimmten Bedingungen. Dies zapft natürlich tiefe Mythologie an und ist etwas, das unsere tiefste Natur anzusprechen scheint, ob es sich nun als Ragnarök äußert oder als die Sintflut, oder sowas. Die Idee einer großen Reinigung kann etwas sehr Mächtiges sein.

Während der weiße Nationalismus heute eine junge, unerfahrene Bewegung sein mag, die um eine Richtung ringt und darum, ihre Stimme zu finden, hat er wahrlich das Potential für ein exponentielles Wachstum. Das Material für einen Körper ist vorhanden. Wird der Kopf rechtzeitig in die Gänge kommen?

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Dieser Vierteiler und mehrere andere thematisch verwandte Essays von F. Roger Devlin sind von Counter-Currents Publishing als Buch mit dem Titel „Sexual Utopia in Power: The Feminist Revolt Against Civilization“ erhältlich; siehe die von mir übersetzte Buchankündigung

Neu von Counter-Currents: Sexual Utopia in Power

Sexual Utopia Cover Medium

Siehe auch:

Zur Situation der Familie von Kairos
Die Französische Revolution als erster Schritt zur „New World Order“ von Sternbald

Die vaterlose Zivilisation von Fjordman
Wen die Katze ruft von Jim Goad
Familie von Andrew Hamilton
Korrumpiert die Manosphere Männer moralisch? von Greg Johnson
„Game“ – Leitfaden für weiße Nationalisten von Michael Bell
Über unangebrachte Ritterlichkeit und Entmannung von Anthony M. Ludovici

Sexual Serfdom von Gregory Hood
The Sexual Counter-Revolution von Gregory Hood

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(Quelle der Übersetzung: hier)

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Diese Reihe wird nun auf Morgenwacht mit Vorwort und Einführung zu „Die sexuelle Utopie an der Macht“ und den restlichen Essays aus Devlins Buch fortgesetzt

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