Zurück nach Afrika: Sexueller Atavismus im modernen Westen

Typische Dorfszene im nördlichen Ghana.

Typische Dorfszene im nördlichen Ghana.

Von F. Roger Devlin, übersetzt von zippelmütz (Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang von Deep Roots übersetzt). Das Original Back to Africa: Sexual Atavism in the Modern West erschien am 26. Juni 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. [Titelbild von Deep Roots ausgewählt.]

Hinweis des Herausgebers [Greg Johnson]:
Das folgende Kapitel aus F. Roger Devlins Sexual Utopia in Power [dt. Die sexuelle Utopie an der Macht] ist die Vollversion eines Artikels, der im Juni 2008 in stark gekürzter Form in American Renaissance, Band 19, Nr. 6, erschienen ist.

Etwa in der Mitte der „roaring twenties“ [dt: „goldene Zwanziger“], als Amerika eine Weile Frieden und Wohlstand genießen konnte, veröffentlichte der herausragende Literaturkritiker Irving Babbitt eine düstere Warnung:

Sexuelle Zügellosigkeit (so schrieb er) richtet eine furchtbare Verwüstung in der Gesellschaft an… Die daraus hervorgehenden Krankheiten sind… eine Bedrohung für die Zukunft der weißen Rasse… es gibt ohne Zweifel einen Zusammenhang zwischen einer bestimmten Art von … maßlosem Individualismus und einer unangemessen zurückgehenden Geburtsrate. Die französischen wie auch die amerikanischen Einheimischen sind, wenn man den Statistiken glaubt, dabei, von der Erde zu verschwinden. Wo die Bevölkerung zunimmt, geht dies, wie man uns sagt, auf Kosten der Qualität. Der Schlag, in dem man in der Vergangenheit die Führer suchte, stirbt aus, und die minderwertigen oder gar degenerierten Sorten vermehren sich.

Als Babbitt sich über mögliche Wege zur Behebung der Situation Gedanken machte, gab er jedoch zu: „Es gibt wenig Beweis, daß ein Individuum dazu verleitet werden kann, aus so allgemeinen Gründen wie dem Wohl seines Landes oder … dem Wohl der weißen Rasse, die durch die ‚rising tide of color‘ in Gefahr ist, Selbstbeherrschung zu üben.“ Er argumentiert weiter, daß traditionelle Ideale wie Zurückhaltung von einer größeren praktischen Wirkung wären als ausdrücklich eugenische Überlegungen. Man könnte hinzufügen, daß äußere Zwänge manchmal noch effektiver sind als jedes von beiden, und daß es in Wirklichkeit die von der Großen Depression und dem Zweiten Weltkrieg aufgezwungene Disziplin war, die der (sexuellen und sonstigen) Lasterhaftigkeit der Zwanzigerjahre ein Ende machte. Diesen harten Umständen folgte, nicht zufällig, der Babyboom. Aber der Babyboom stellte sich als eine Art Eine-Generation-Wunder heraus. Heute hat sich die sexuelle Situation in der westlichen Welt zu einem Zustand umgekehrt, der schlimmer ist, als es sich Babbitt als möglich hätte vorstellen können, und seine Warnungen sind zeitgemäßer als damals, als er sie äußerte.

Ich möchte besonders seinen Punkt unterstreichen, daß man rassische Zwecke nicht notwendigerweise am besten durch ausdrückliche rassische Überlegungen erreicht. Es ist zwar wichtig, akkurate Informationen über Rasse zu publizieren, aber unsere Zivilisation können wir nicht dadurch fortführen, daß wir Debatten über IQ-Tests gewinnen. Ideen mögen Konsequenzen haben, aber sie haben keine Kinder. Und normale Leute fällen ihre grundlegenden Lebensentscheidungen hinsichtlich Ehe und Kindern nicht aufgrund wissenschaftlicher Ergebnisse oder Überlegungen zur Rassenpolitik.

Ich würde sogar davor warnen, zuviel Nachdruck auf das Thema Mischehe zu legen. Weiße scheinen in Wirklichkeit weniger außerhalb ihrer Rasse zu heiraten als andere: Sam Francis nannte die Zahlen „vernachlässigbar“. Auf der anderen Seite pflanzen sich große Zahlen unserer Frauen entweder gar nicht fort oder unter dem Erhaltungsniveau. Trotzdem scheinen sich einige Rassebewußte mehr Sorgen über eine einzige gemischtrassige Verbindung zu machen als über fünfzig kinderlose weiße Paare. Der Grund dafür ist, glaube ich, daß sie die gelegentliche weiße Mutter, die ihr Mulattenkind im Kinderwagen herumfährt, sehen können, sie aber nicht die weißen Kinder sehen können, die andere Frauen nicht zur Welt bringen. Die größten Bedrohungen für die Nation müssen jedoch nicht die sein, die ins Auge fallen.

Ich möchte Ihnen einige meiner Gedanken über die schreckliche Bedrohung für unsere Rasse und Zivilisation mitteilen, die von einer Bewegung ausgeht, auf die Rassenbewußte vielleicht nicht achten, weil sie nichts mit Rasse zu tun zu haben scheint: die sexuelle Befreiung. In meinem Essay „Sexual Utopia in Power“ [dt: Die sexuelle Utopie an der Macht] erklärte ich, warum mit dem Zusammenbruch der Ehe unweigerlich ein polygames Paarungsmuster entsteht. Dies nicht, weil böse Männer in der Lage sind, hilflose, unschuldige Mädchen auszubeuten; sondern weil es schlichtweg das natürliche Resultat des sozial nicht eingeschränkten Wahlverhaltens der Frauen selbst ist. Sie konkurrieren selbst miteinander darum, sich mit den attraktivsten Männern zu paaren, in einer Weise, wie wir es bei niedrigeren Säugetieren beobachten. Nun, auch bei Menschen sind polygame Gesellschaften nichts Neues, und man weiß recht viel darüber, wie sie funktionieren. Zufällig ist der am stärksten polygame Teil der Welt eine Gegend von besonderem Interesse für Amerikaner – es ist kein anderer als Westafrika, die Heimat der Vorfahren unserer eigenen schwarzen Bevölkerung. Ein Blick auf diese Gesellschaft könnte ein recht nützliches Licht auf das werfen, was im Westen heutzutage vor sich geht.

Eine ungewöhnliche Besonderheit dieser Region ist, daß die Frauen fast die gesamten Lebensmittel produzieren: ein Anthropologe nannte es „die Region der Bäuerinnen par excellence.“ Dies ist nicht so, weil Afrikaner einen besonders erleuchteten und fortschrittlichen Glauben an weibliche Karrieren haben, sondern weil die westafrikanische Landwirtschaft von einer ungewöhnlich primitiven Art ist. Der Anbau ist tendenziell eher extensiv als intensiv, und die hauptsächlichen Geräte sind einfache Hacken, die Frauen genausogut schwingen können wie Männer. Das herausforderndere Klima in Europa, im Gegensatz dazu, ruft nach intensivem Anbau mit dem Pflug, was weibliche Abhängigkeit von Versorgung durch den Mann nach sich zieht.

Da die Frauen Westafrikas sich selbst versorgen können, und oft ihre Ehemänner auch noch, brauchen sich die Männer keine Sorgen über die Kosten mehrerer Ehefrauen zu machen. Eine Ehefrau ergreift sogar manchmal, im Gegensatz zu unseren Erwartungen, die Initiative, ihren Ehemann zu ermutigen, eine weitere Frau zu heiraten, weil sie dadurch einige Haushaltspflichten loswird. Was die Männer betrifft – nun, die genießen beträchtliche Muße, die sie meist dem Politisieren, Kämpfen, Trinken und dem, was Völkerkundler vorsichtig als „Polycoitus“ bezeichen, widmen. Ein niederländischer Reisender hinterließ uns eine amüsante Beschreibung des typischen Polygamisten an der Goldküste des 17. Jahrhunderts, der „seine Zeit müßig mit impertinentem Getratsche und dem Trinken von Palmwein verbringt, für den das Geld aufzubringen häufig die armen Ehefrauen verpflichtet sind.“ Die Ehemänner sind nicht einmal verpflichtet, ihre persönlichen Einkünfte mit ihren Frauen zu teilen; Gemeinschaftseigentum wird nicht als Teil der Definition von Ehe angesehen.

Zudem werden die polygamen Ehemänner geradezu davon abgehalten, zuviel Zeit mit einer bestimmten Frau zu verbringen oder emotional zu intim mit ihr zu werden, da dies bei dem Rest Eifersucht hervorrufen und somit das glatte Funktionieren des Haushalts beeinträchtigen würde. Die meisten Frauen sind deswegen gleichgültig gegenüber ehelicher Vernachlässigung. Auf der anderen Seite gibt es in einer polygamen Gesellschaft immer viele ungebundene Junggesellen, die herumziehen und mehr als willens sind, einer einsamen Haremsfrau Gesellschaft zu leisten. Wenige dieser afrikanischen Frauen sind römische Lukretias, die sich den Dolch in die Brust stoßen würden, um ihre heilige Ehre zu wahren. Tatsächlich verschwimmt manchmal die ganze Unterscheidung zwischen erlaubten und unerlaubten Beziehungen, und die Männer und Frauen verlieren jeden Begriff von andauerndem Ehebund. Sie haben einfach „Beziehungen“. (Fängt es an, vertraut zu klingen?) Das Ergebnis dieses Durcheinanders ist, daß Vaterschaft in Westafrika üblicherweise extrem unsicher ist. Folglich geben sich die Männer wenig Mühe damit, Vater zu sein; warum sollten sie, wenn sie nicht mal wissen, welches der Kinder ihres ist?

Die Schwäche der Vaterschaft in Afrika sorgt dafür, daß die Betonung auf der Verwandtschaft über die mütterliche Linie liegt; Anthropologen beschreiben die afrikanische Familie als „matrifokal“. Das bedeutet aber nicht, daß die Mütter nun die Vernachlässigung der Kinder durch die Väter wettmachen. Sie sind oft zufrieden damit, die Sorge um ihren Nachwuchs an entfernte Verwandte oder Freunde zu delegieren, denen sie eine bescheidene Gebühr zahlen. Diese Praxis, bekannt als „Pflegschaft“, wird in Schwarzafrika in keiner Weise als Pflichtverletzung der Mutter angesehen. Warum tun die Mütter das? Ein Motiv ist, daß die Abwesenheit von Kindern sie attraktiver für neue Verehrer macht. Die Pflegschaft kann beginnen, wenn das Kind noch recht klein ist, da frühes Abstillen den Ovulationszyklus der Mutter schnell wieder in Gang bringt. Von ihrem Nachwuchs entlastet, kann sie ihre volle Aufmerksamkeit auf das Bekommen weiterer Babys legen. Mit anderen Worten, der Aufwand, den sie sich beim Kindergroßziehen spart, geht ins Kindergebären. Das offensichtliche Resultat ist eine riesige Anzahl von nachlässig aufgezogenen Kindern. (Es ist vielleicht erwähnenswert, daß – eine weitere Parallele zum „fortschrittlichen“ Westen – es die Afrikaner nicht kümmert, Jungs und Mädchen besonders unterschiedlich aufzuziehen, allerdings hat solche „nichtsexistische“ Erziehung dort noch genausowenig zu einem egalitären Paradies geführt.)

Die westlichen Humanitären, die entsetzt von dem sind, was ihnen als die skandalöse Armut Afrikas erscheint und sie unbedingt lindern wollen, sind manchmal überrascht zu erfahren, daß die Afrikaner selbst ihre Sorgen nicht teilen. Die sind forsch zuversichtlich, daß ihre Kinder schon irgendwie zurechtkommen werden. Dies ist vielleicht ein rassischer Charakterzug, aber es wird unzweifelhaft durch die Praxis der Pflegschaften verstärkt: Eltern, die die Sorge für ihre Kinder an andere abgeben, empfinden nicht die gleiche Notwendigkeit, mit ihren Ressourcen sorgfältig umzugehen. Sobald die Kinder aus dem Haus sind, haben sie keine Vorstellungen mehr, welche Pflege ihre Kinder tatsächlich erhalten. Das ist ganz klar eine Einladung zu Wunschdenken.

Schließlich machen sich, wenn die Anzahl der Kinder in Pflegschaften wächst, die kleinen Gebühren an die Pflegeeltern allmählich bemerkbar. Das Geld der biologischen Eltern läuft davon, und Kapital wird nicht angesammelt. Selbst relativ wohlhabende Familien haben üblicherweise keinen „Spargroschen“ in unserem Sinne. Dies ist ein wichtiger Faktor, der zur Armut der Region beiträgt.

Zusammenfassend könnte man dieses ganze Familiensystem als auf kurzfristigen Reaktionen auf die Umstände beschreiben, statt als bewußte Langzeitplanung.

Die einfachere und spontanere Kultur von Westafrika mag nun mehr oder weniger in der Lage sein, auf diese Art weiterzuwurschteln, aber die Zivilisation, die Shakespeare, Mozart und Newton hervorgebracht hat, kann es nicht. Die Errungenschaften, die unser kulturelles Erbe formen, setzen stabile soziale Arrangements voraus. Vorhersagbare familiäre und bürgerliche Beziehungen, lange Lehrzeiten, Kapitalansammlung und rationale Zuteilung von Ressourcen sind das, was talentierten Männern ermöglicht, Zeit und Anstrengung in Unterfangen zu stecken, die sich nicht notwendigerweise schnell und offensichtlich ökonomisch auszahlen. Dies ist es, was Kunst und Wissenschaft möglich macht.

Es ist wahrscheinlich wahr, daß Europäer von Natur aus (durch evolutionären Druck) besser an die Monogamie und an das Aufschieben von Belohnungen angepaßt sind, aber es würde sich nicht geziemen, uns zuviel darauf einzubilden. Einer der Gründe für das Studium Afrikas ist, daß es wie ein Fenster in unsere eigene entfernteste Vergangenheit ist. Während der Niedergangsperioden der Zivilisation tendieren oft primitive kulturelle Formen wieder zu erscheinen. Die Weißen sind nicht immun gegen das, was man „Re-Afrikanisierung“ nennen könnte, und es gibt viele Anzeichen, daß so etwas in der Art zur Zeit geschieht. Der westliche Mensch kehrt in gewisser Weise geistig zurück zum dunklen Kontinent, aus dem er vor langer Zeit mühevoll hervortrat.

Betrachten wir zuerst einmal die im heutigen Westen offensichtliche und abnormale Beschäftigung mit Sex. Anthropologen sprechen von reproduktivem Aufwand als einer Kombination aus Paarungsaufwand und Elternschaftsaufwand. Es gibt einen natürlichen Ausgleich zwischen diesen beiden Komponenten. Je weniger Zeit die Leute aufwenden, um Sexualpartner zu suchen, desto mehr bleibt ihnen, um sich ihren Kindern zu widmen. Die traditionelle europäische Praxis ist, junge Leute zur frühen Verpaarung zu ermutigen und die Treue zu betonen, um den sexuellen Wettbewerb zu reduzieren und den Erwachsenen zu erlauben, sich dem ernsthaften Geschäft der Familiengründung zu widmen.

Aber dies ist kein universales menschliches Muster. Afrikaner bringen den Ausgleich zwischen Paarungsaufwand und Elternschaftsaufwand anders zustande, mit dem Resultat daß Sex über einen längeren Zeitraum in ihrem Leben wichtiger ist. Weiße Schriftsteller früherer Tage schrieben von der Wichtigkeit von Sex in den Gedanken der Schwarzen; wenn das heute gelesen wird, werden solche Beobachtungen mit Abscheu als Beweis für den fürchterlichen „Rassismus“ unserer Vorfahren zitiert. Tatsächlich haben sie aber lediglich berichtet, was sie beobachtet haben, und was professionelle Anthropologen in Westafrika heute noch beobachten.

So wie die Monogamie im Westen weiter verfällt, wird unser Paarungssystem zunehmend dem wettbewerbsintensiveren afrikanischen Modell ähnlicher, und mit ähnlichen Resultaten. Wir sehen, wie junge Frauen völlig von dem Bemühen um Maximierung ihrer sexuellen Anziehungskraft verzehrt werden, um sich Männer mit hohem Status zu schnappen, und Männer, die um Status wetteifern, um Zugang zu diesen Frauen zu erhalten. All das geschieht auf Kosten des Kindergroßziehens und Familienlebens.

Zweitens bedeutet das feministische Programm, die Frauen auf einen Arbeitsplatz zu schmeicheln oder zu zwingen, daß Frauen wieder Selbstversorgerinnen werden, wie die Bäuerinnen in Westafrika. Die Dilbert-Welt der klimatisierten Arbeitskabinen mag von außen nicht den kläglichen Handtuchfeldern in Afrika ähneln. Aber beide stehen in deutlichem Kontrast zu dem im Westen traditionellen Mann-als-Ernährer-Modell, in dem sorgfältige Kinderaufzucht die erste und wichtigste Pflicht der Frau war. Tatsächlich sind die modernen Arbeitsplätze, optimiert für risikolose, repetitive Sitzarbeit, wahrscheinlich die beste vorstellbare Umgebung, um die ökonomische Abhängigkeit der Frauen von den Männern zu eliminieren. Umgekehrt hält es von der Bildung der mäßig großen Familien von wohlgeratenen Kindern ab, die die unerlässliche und zeitlose Voraussetzung für die westliche Zivilisation sind. Wenn genügend viele Frauen es verabsäumen oder sich weigern, zu heiraten und Mütter solcher Familien zu werden, kann unsere Lebensweise nicht weiter aufrechterhalten werden.

Der wichtigste Effekt der ökonomischen Autonomie von Frauen ist, daß er die Vorteile einer monogamen Ehe für sie verringert. Dies gibt ihnen die Freiheit, sich einen Partner zu suchen, wie es ihnen gerade einfällt, was naturgemäß in einem stutenbissigen Wettbewerb um die attraktivsten Männer endet. Das ist es, was die „Abschlepp“- Szene an den Colleges wirklich ist (und nicht kaltschnäuzige Männer, die auf naive Jungfrauen „Jagd machen“). Die Frauen benutzen attraktive Männer zum Teil zum Vergnügen, aber oft genausosehr, um anderen Frauen ihre sexuelle Macht zu beweisen; sie nutzen wohlhabende Männer für ihre Ressourcen (entweder indem sie sie nicht heiraten, oder indem sie sie heiraten und sich dann von ihnen scheiden lassen), und sie verlassen sich auf die Polizei, um „Stalker und Belästiger“ loszuwerden, d.h., Männer, von denen sie attraktiv gefunden werden, für die sie aber keine Verwendung haben.

Ein zweiter ökonomischer Faktor, der das heutige weibliche sexuelle Verhalten beeinflußt, ist der leicht erhältliche Verbraucherkredit. Die Kreditkarte funktioniert ähnlich wie die Aussicht auf das Vorhandensein von Pflegestellen für Kinder in Afrika. Es verdeckt für die jungen, gegenwartszentrierten Frauen die Notwendigkeit, sich einzuschränken. Die gegenwärtige amerikanische Wirtschaft wird zum großen Teil von massiver Verschuldung der Verbraucher angetrieben. Was glauben Sie, wieviel von diesen unbesonnenen Ausgaben wohl auf verheiratete Männer, die Kinder zu unterstützen haben, zurückgeht? Feministinnen beschweren sich, daß Männer nach wie vor mehr verdienen als Frauen, aber sie sagen wenig darüber, welches Geschlecht mehr ausgibt. Und je mehr Zeit und Anstrengung Frauen ihrer Karriere und ihrem persönlichen Konsum widmen, desto weniger Zeit haben sie natürlich für die Kinder, die zu gebären sie schaffen. Das Phänomen der „Schlüsselkinder“, die vom Fernseher und von unbeaufsichtigten Peergroups [Gruppen von Gleichaltrigen] erzogen werden, war ein völlig vorhersehbares Resultat des feministischen Projekts.

Um es also zusammenzufassen: der gegenwärtige Westen ähnelt der traditionellen westafrikanischen Gesellschaft in (1) weiblicher wirtschaftlicher Selbstversorgung; (2) polygamen und instabilen Paarungsmustern; (3) Abwesenheit von Langzeitplanung oder Belohnungsaufschub; (4) einer Tendenz, die verfügbaren Ressourcen zu überschätzen; und (5) niedriginvestierende Elternschaft.

Aber alle Analogien brechen irgendwo zusammen, und wo diese es tut, tut sie es eher zugunsten Afrikas als zu unsren Gunsten. Das afrikanische System erzeugt zwar, wie ich angemerkt habe, keine besonders fortgeschrittene Zivilisation, aber es stellt zumindest die Fortpflanzung sicher, was mehr ist, als man von unserem gegenwärtigen Lebensstil sagen kann. Obwohl die Afrikaner üblicherweise nicht allzuviel für ihren Nachwuchs opfern, haben sie Kinder extrem gern. Sie haben ein Sprichwort: „Wenn du ein Kind hast, hast du ein Leben.“ Eine der Rechtfertigungen, die sie für die Praxis der Pflegschaft vorbringen, ist, daß sonst den armen Pflegeeltern das Vergnügen jugendlicher Gesellschaft genommen würde. Afrikaner möchten nicht nur Kinder haben, sie möchten sie auch mit all ihren Freunden und Nachbarn teilen. Entsprechend haben die Anstrengungen westlicher Wichtigtuer, sie für Geburtenkontrolle zu interessieren, wenig Erfolg gehabt: 14 der 16 fruchtbarsten Länder der Welt liegen in Schwarzafrika.

Soziobiologen sprechen von Hochinvestitions- gegenüber Hochfruchtbarkeits-Fortpflanzungsstrategien, aber es ist klar, daß der heutige Westen weder in die eine noch die andere Kategorie fällt. Wir praktizieren gleichzeitig niedrige Fruchtbarkeit und niedrige elterliche Investition. Es ist unheimlich, wie viele der „fortschrittlichen“ Gründe, die uns aufgedrückt werden, die Fortpflanzung vereiteln: weibliches Karrierestreben, unbegrenzte Abtreibung, sogenannter „sicherer Sex“, und besondere politische Protektion der Homosexualität. Eine Gesellschaft, die das zu ihren Prioritäten macht, kann nur einen Todeswunsch haben.

Natürlich ist in der konservativen Presse schon viel zur Verdammung der sexuellen Revolution geschrieben worden, aber meiner Ansicht nach ist das meiste der Kritik schlimmer als wertlos, weil es einfach ein Ausdruck männlicher Retterfantasien ist statt einer informierten und rationalen Beurteilung der Situation. Daher gibt es Rufe nach mehr Schutz für Frauen, deren Hauptproblem es ist, daß sie schon überbeschützt sind. Einsame Junggesellen, die in einer monogamen Gesellschaft leicht eine Ehefrau finden könnten, werden als gefährliche Räuber der weiblichen Unschuld hingestellt, wo der einzige Grund, warum sie Junggesellen bleiben, darin besteht, daß die Frauen wie wild darum konkurrieren, sich den Harems von ein paar ungewöhnlich gutaussehenden und erfolgreichen Männern anzuschließen. Hart arbeitende Männer werden beschimpft, weil sie daran scheitern, die Frauen zu ernähren, die eine Präferenz bei Einstellung und Förderung auf ihre Kosten genießen und die bessere wirtschaftliche Aussichten haben als sie.

Die fehlgeleitete Galanterie des typischen männlichen Experten mag in mancher Hinsicht einfach ein Bestandteil männlicher Heterosexualität sein: da Männer von Natur aus Frauen begehren, haben sie ein ureigenes Interesse daran zu glauben, daß Frauen es wert sind, sie zu haben. Konservative, die nicht genug Spott auf Rousseaus Doktrin von der natürlichen Güte des Menschen häufen können, sind oft unter den Allernaivsten bei der Behauptung der natürlichen Güte der Frau. Das ist eine Art Ideologie, mit einer für Ideologien typischen Eigenschaft, im Widerspruch zu ihr stehende Beweise zu ignorieren oder wegzuerklären. Viele Männer bestehen all den Beweisen für das tatsächliche Verhalten von Frauen zum Trotz weiterhin darauf, daß diese sich nach moralisch aufrechten Männern verzehren, um sie zu lieben, zu ehren und ihnen zu gehorchen, und daß die ärmsten Lieben nur deshalb kein Glück finden, weil andere Männer (nie der Schreiber selbst, versteht sich) selbstsüchtige, unverantwortliche Schurken sind.

Bis zu einem gewissen Grad sympathisiere ich mit diesen Kommentatoren. Es ist wirklich verblüffend, daß irgendeine Frau die unfruchtbare Existenz der Karrierefrau einem Zuhause mit einem hingebungsvollen Ehemann und Nachwuchs, um den sie sich kümmert, vorziehen könnte. Ich hörte einmal einen Mann bemerken, wenn die jungen Frauen ihre Sinne beisammen hätten, würden sie auf die Straße gehen und die Rückkehr des Bratkartoffelverhältnisses verlangen, das die Ehe ihnen einst gab. Aber Taten sprechen lauter als Worte, und offensichtlich passiert das nicht. Die kurzfristigen Anreize von unabhängigen Einkommen, materieller Genußsucht und vorübergehenden „Beziehungen“ mit attraktiven Männern obsiegen erkennbar über die langfristigen Vorteile von Ehe und Familie für Frauen. Es ist schon überfällig, daß die Männer gegenüber dieser Realität aufwachen.

Die wichtigste Form von „rassischem Aktivismus“ ist Kinder großzuziehen. Dieses Ziel kann nicht mit den üblichen ungeschickten Methoden der Konservativen erreicht werden, mehr Bestrafung für Männer zu fordern, Frauen endlos zu entschuldigen, und alle mit moralischen Ermahnungen über die Heiligkeit der Ehe einzuschläfern. Stattdessen müssen wir die tatsächlichen Anreize berücksichtigen, die jetzt auf Männer und Frauen einwirken, wie Ökonomen das schon lange gelernt haben, und unsere Anstrengungen darauf richten, sie so zu ändern, daß sie zur Familiengründung führen.

Lassen Sie mich illustrieren, was ich meine, indem ich auf das Thema der rassischen Mischehe Bezug nehme, auf dem, wie ich schon sagte, einige Rassenbewußte kontraproduktiv herumreiten. Heutzutage gibt es mehr als ein paar amerikanische Männer, die sich enormen Ärger und Kosten aufhalsen, um an exotischen Orten wie den Philippinen oder Südamerika eine Frau zu finden. In den meisten Fällen tun sie das nicht, weil die Lust nach exotischem Fleisch sie treibt, sondern weil die Frauen in diesen Gesellschaften die Männer besser behandeln, femininer sind, und dem Familienleben Priorität vor jeder Arbeit geben, die sie außer Hauses tun könnten. Es ist vergeblich, solchen Männern zu sagen: „Du hast die rassische Pflicht, ein verwöhntes westliches Mädchen zu bitten, einen Diamantring von dir anzunehmen, und ihr Genörgel auszuhalten, bis es ihr langweilig wird, sie mit den Kindern davonläuft und von dir Unterhalt verlangt.“ Weiße Männer haben keine solche Pflicht, und außerhalb der Reihen von ein paar Hardcore-Rassebewußten werden solche Ermahnungen völlig ohne Wirkung sein. Wenn man den durchschnittlichen westlichen Mann beeinflussen will, der nicht American Renaissance oder The Occidental Quaterly liest oder vielleicht nicht einmal viel direkt über Rasse nachdenkt, daß er eine weiße Frau heiratet und eine Familie gründet wie seine Vorfahren, dann besteht der einzige Weg darin, die weißen Frauen wieder heiratsfähig zu machen. Das bedeutet, mindestens vierzig Jahre des Feminismus rückgängig zu machen.

Oder betrachten wir noch einmal die weißen Frauen, die sich mit schwarzen Männern zusammentun. Auch das geschieht aus einem Grund. Es wurde viel geschrieben über die Ungerechtigkeit der sogenannten Affirmative Action, sogar von Mainstream-Konservativen, aber ich habe noch nie irgendwo eine direkte Diskussion der sexuellen Konsequenzen gefunden. Angesichts der hypergamen Natur des weiblichen Geschlechtsinstinkts gibt es jedoch sicher solche Konsequenzen. Unsere gegenwärtigen Gesetze bedeuten, daß weiße Männer effektiv gezwungen werden, zum Vorteil der Schwarzen zu arbeiten. Außerdem müssen sie sorgfältig auf ihre Worte achten, um „Beleidigungen“ der Schwarzen zu vermeiden, nicht umgekehrt. Frauen nehmen all das wahr: sie haben einen scharfen Sinn dafür, welche Männer dominant sind. Auch hier sind direkte Versuche, das Verhalten durch Schelten und Ermahnungen zu ändern, schlichtweg unwirksam. Es sind die Anreize, auf die diese Frauen reagieren, die geändert werden müssen.

Weit davon entfernt, daß Frauen von Natur aus monogam seien, wie unsere Väter glauben gemacht wurde, entstand die Familie wahrscheinlich erst, als Männer den Frauen die Monogamie aufzwangen, um ihre Vaterschaft sicherzustellen und die sexuelle Konkurrenz zu minimieren. Aber, einmal eingeführt, waren die Vorteile dieses Systems so groß, daß die Frauen es bald ebenfalls zu schätzen lernten. Wenn unsere Zivilisation überleben soll, müssen wir zusammenwirken, um die monogame heterosexuelle Familie als die normale Einheit der Gesellschaft wiederherzustellen.

Anmerkung

Ich möchte Steve Sailer, Henry Harpending und Peter Frost dafür danken, daß sie mich auf einige relevante anthropologische Literatur hingewiesen haben. Die geäußerten Ansichten sind meine eigenen.

* * *

Einige ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang, übersetzt von Deep Roots:

Richard McCulloch:

Verläßliche Zahlen über die Rate der Rassenvermischung sind nie erhältlich gewesen. Die Gründe dafür sind ein wichtiges Diskussionsthema für sich. Der Hauptgesichtspunkt ist hier der Anteil der von weißen Frauen („weiß“ hier als europäisch in Abstammung und Rassentyp und Identität definiert) geborenen Kinder, die nichtweiße Väter haben und infolgedessen nichtweiß sind, d. h., selbst nicht von europäischem Rassentyp und europäischer Identität. Offensichtlicherweise umfaßt dies sowohl ehelich als auch unehelich geborene Kinder. Wir haben jedoch Zahlen über die Rate interrassischer Ehen, die ausreichend glaubwürdig erscheinen, und diese sollten eng genug mit der Vermischungsrate korrelieren, um uns eine vernünftige Grundlinie für die Diskussion zu geben.

Laut einer Studie des Pew Research Center mit dem Titel „The Rise of Intermarriage“ („Der Anstieg der Mischehen“) von Wendy Wang, die am 16. Februar 2012 veröffentlicht wurde, „wurden etwa 15 % aller neuen Ehen in den Vereinigten Staaten im Jahr 2010 zwischen Gatten verschiedener Rasse oder Ethnizität geschlossen [die Definition von Ethnizität in diesem Artikel würde das umfassen, was allgemein als unterschiedliche Rassen betrachtet wird], mehr als der doppelte Anteil als 1980 (6,7 %). Unter allen Neuverheirateten von 2010 heirateten 9 % der Weißen, 17 % der Hispanics und 28 % der Asiaten „hinaus“. 2010 betrug der Anteil aller gemischten Ehen, ungeachtet dessen, wann die Hochzeit stattfand, 8,4 %. 1980 waren es 3,2 %. Geschlechterbezogen heirateten schwarze Männer und asiatische Frauen mit viel höherer Rate außerhalb ihrer Rasse als schwarze Frauen oder asiatische Männer, während die Rate bei Weißen und Hispanics nicht nach Geschlecht variiert. [Anm. d. Ü.: dies paßt zu Greg Johnsons Feststellung in Rassenvermischung: Nicht mehr nur für Verlierer?, daß schwarze Frauen und asiatische Männer die großen Verlierer im interrassischen Paarungsspiel sind.] Die höchsten Vermischungsraten bei Neuverheirateten gab es im Westen und die niedrigsten Raten im Mittelwesten, und diese regionale Variation ist ein weiteres berechtigtes Diskussionsthema.

In einer früheren Studie berechnete der Soziologe Michael Rosenfeld von der Universität Stanford, daß 7 % aller amerikanischen Ehen im Jahr 2005 interrassisch waren, verglichen mit weniger als 2 % 1970. Er fügte seine eigene Meinungsmache hinzu, indem er anmerkte: „Wenn man den ‚Anderen’ in der eigenen Familie hat, fällt es schwer, von ihm noch als ‚Anderem’“ zu denken.“

Wenn wir die beiden Studien kombinieren, finden wir heraus, daß die Gesamtsumme gemischter Ehen von weniger als 2 % im Jahr 1970 auf 3,2 % 1980 stieg, 2005 auf 7 % und 2010 auf 8,4 %, als etwa 15 % aller neuen Ehen und 9 % aller neuen Ehen mit einem weißen Ehepartner interrassisch waren. Dieser Trend zeigt, daß die Rate der Mischheiraten von Weißen sich seit 1970 im Laufe von 40 Jahren vervierfacht hat, oder sich alle 20 Jahre annähernd verdoppelt hat.

Wir können annehmen, daß die große Mehrheit der neuen Ehen mit einem weißen Gatten zwischen Paaren im Fortpflanzungsalter geschlossen wurde. Sicherlich wird die große Mehrheit der Kinder von Frauen unter 35 Jahren geboren, die meisten in den ersten paar Ehejahren, und fast alle Kinder werden von Frauen unter 45 Jahren geboren. Aber ein bedeutender Anteil der neuen Ehen sind Paare, die über das Fortpflanzungsalter hinaus sind. Wenn wir annehmen, daß neue Ehen mit Paaren von über 45jährigen viel weniger wahrscheinlich interrassisch sind, was die Verhaltensmuster ihrer Generation widerspiegelt, so folgt daraus, daß etwas mehr als 9 % der neuen Ehen, an der eine weiße Frau unter 35 Jahren beteiligt ist, interrassisch waren. Ich schätze diese Zahl konservativ auf 10 – 11 %.

Ich weiß von keiner Studie, die die Geburtenraten weißer Frauen in gemischten Ehen mit jenen in weißen Ehen vergleicht. Meine eigenen Beobachtungen deuten darauf hin, daß diese etwas höher sind, was mich vermuten läßt, daß viele der weißen Frauen irgendeine Art Statement abgaben, indem sie mehr Kinder hatten. Ich habe bestimmt keinen Grund zu glauben, daß die Geburtenrate niedriger wäre. Aber ohne überzeugende Beweise für das Gegenteil werde ich für diese Diskussion annehmen, daß sie etwa gleich ist.

Die obigen Zahlen deuten darauf hin, daß etwa 10 % der im Jahr 2010 von verheirateten weißen Frauen geborenen Kinder einen nichtweißen Vater haben, und es kann angenommen werden, daß fast alle dieser gemischtrassigen Kinder rassisch nichtweiß sind, mit einer nichtweißen rassischen Identität als Folge davon.

Für ein vollständiges Bild des Anteils gemischtrassiger Kinder, die von weißen Frauen geboren werden, müssen wir auch die unehelichen Geburten berücksichtigen. Mit Stand von 2012 betrug die Rate der unehelichen Geburten unter Weißen 29,1 %. Historisch ist die Rate der Rassenvermischung bei unehelichen Geburten viel höher gewesen als bei ehelichen, während die Rate der unehelichen Geburten unter Weißen viel niedriger war. Ich nehme an, daß der Unterschied jetzt viel niedriger ist, als er damals war, daß er aber immer noch existiert, und bei einer weißen Unehelichkeitsrate von 29,1 % bekämen wir, wenn 13,5 % der unehelichen Geburten von weißen Müttern und 10 % der ehelichen gemischtrassig waren, eine kombinierte Zahl von etwa 11 % gemischtrassigen Geburten von weißen Frauen im Jahr 2010.

2012 war die Geburtenrate von weißen Frauen in den Vereinigten Staaten 1,76, etwa 16 % unter der Mindestrate von 2,1 für den Populationserhalt. Wenn wir wie oben annehmen, daß 11 % dieser Geburten nichtweiß sind, bekommen wir eine tatsächliche weiße Geburtenrate von etwa 1,57, oder etwa 25 % unterhalb des Erhaltungsniveaus. Offensichtlicherweise können die Auswirkungen der gegenwärtigen und immer noch wachsenden Vermischungsrate nicht als vernachlässigbar betrachtet werden, wenn man sie mit der allgemeinen niedrigen weißen Geburtenrate vergleicht. Falls die Zuwachsrate der Vermischung, die wir im Laufe der letzten 45 Jahre gesehen haben, sich fortsetzt und sich alle 20 Jahre annähernd verdoppelt, wird sie bald ein größerer Faktor sein als die niedrige allgemeine weiße Geburtenrate selbst, sogar in strikt mathematischem Sinne.

Leider hat die Vermischung schädliche Auswirkungen, die weit über das Mathematische hinausreichen. Auf einen Teil davon spielt der oben zitierte Kommentar von Rosenfeld an, „wenn man den ‚Anderen’ in der eigenen Familie hat, fällt es schwer, von ihm noch als ‚Anderem’“ zu denken.“ So wie Weiße zunehmend gemischtrassige Enkelkinder, Cousins, Schwager und Schwägerinnen, Halbbrüder und Halbschwestern, Nichten und Neffen haben, die rassisch nicht weiß sind, werden wachsende Zahlen von ihnen in einem rassischen Interessenkonflikt gefangen sein, der ihre natürlichen rassischen Loyalitäten kompromittiert, und es wird ihnen schwerer fallen, sich mit ihrer Rasse zu identifizieren und ihre lebenswichtigen Interessen zu unterstützen.

Ebenfalls zu berücksichtigen sind Frank Salters Kalkulationen über genetische Interessen, in denen der nachteilige genetische Preis, wenn man ein gemischtrassiges Kind hat, größer ist, als wenn man gar keine Kinder hat. Wie viele wissenschaftlich stichhaltige Argumente gehörte dies für die praktizierenden Rassebewußten bereits zum gesunden Menschenverstand. Die gemischtrassigen Kinder tragen zum nichtweißen Anteil der Bevölkerung bei, erhöhen dessen Wachstum weiter und verschlimmern die Situation für die Weißen. Daher könnte man besser argumentieren, daß die Rassenvermischung bereits ein größerer Teil des demographischen Ersatzproblems ist als die niedrige Geburtenrate selbst. Um dieses Argument weiterzuführen: In einer monorassischen Gesellschaft wäre der demographische Ersatz kein Thema, und die fortgesetzte Existenz der Rasse wäre nicht bedroht. Selbst wenn es eine Geburtenrate unter dem Erhaltungsniveau gäbe, würde es viele Generationen geben, um sie zu korrigieren, bevor sie die fortgesetzte Existenz der Rasse bedrohen würde. Aber in einer multirassischen Gesellschaft würde uns selbst eine gesunde Geburtenrate nicht vor demographischer Verdrängung retten, da wir ein Wettrennen mit den nichtweißen Rassen um die Geburtenraten nicht gewinnen würden, und dies kombiniert mit der Vermischung würde letztendlich unseren Austausch durch andere herbeiführen.

Verlis:

„Verläßliche Zahlen über die Rate der Rassenvermischung sind nie erhältlich gewesen.“

Tatsächlich enthält die Datenbank „Vital Statistics“ der Centers for Disease Control Daten über interrassische Geburten, die bis 1990 zurückreichen. Ich weiß nicht, wie verläßlich die Daten sind, aber falls sie auf den Berichten von behandelndem medizinischem Personal beruhen statt auf Schätzungen, dann denke ich, daß es guten Grund gibt, sie als im Grunde verläßlich zu betrachten.

Die CDC-Daten für 2013 sind mit deiner Schätzung von 11 % für 2012 kompatibel. Die Daten für Väter von Geburten weißer nicht-hispanischer Frauen sind in alle rassischen Hauptgruppen sowie eine bedeutende Kategorie „nicht angegeben“ aufgeschlüsselt. Falls alle Väter unter „nicht angegeben“ weiß waren, dann hatten im Jahr 2013 89,3 % der Geburten weißer Frauen weiße Väter. Dies setzt die Obergrenze fest. Falls keiner der Väter unter „nicht angegeben“ weiß war, dann hatten 80,3 % der Geburten weißer Frauen von 2013 weiße Väter. Dies ist die Untergrenze. Unter der vernünftigen Annahme, daß 80 % der Väter unter „nicht angegeben“ weiß waren – was mit ihrem Anteil an den Vätern übereinstimmt, deren Rasse angegeben wurde bzw. bekannt war -, dann hatten 87,5 % der Geburten weißer Mütter weiße Väter.

In Vermischungsraten ausgedrückt gebaren 2013 mindestens 10,7 % der weißen Mütter gemischtrassige Kinder; die maximale Vermischungsrate war 19,7 % und die angepaßte/geschätzte Zahl war 12,5 %.

1990 waren die entsprechenden Zahlen: 4,8 % (min.), 13,2 % (max.), 5,9 % (angepaßt). Dies stimmt mit der Schätzung überein, daß der Anteil interrassischer Geburten von weißen Müttern sich etwa alle zwanzig Jahre verdoppelt hat.

Die CDC-Datenbank ermöglicht es dem Nutzer auch, die interrassischen Geburten nach der Bildung der Mutter aufzuschlüsseln. Das bestätigt den weitverbreiteten Verdacht, daß die Vermischung unter weniger gebildeten/intelligenten Weißen häufiger ist. Für 2013 war die Mindestvermischungsrate für weiße Mütter mit weniger als einem Sekundarschuldiplom 15,2 %, für Mütter mit nur einem Sekundarschuldiplom 13,1 %, für Mütter mit etwas Collegebildung, aber ohne Abschluß 12,7 %, für Mütter mit einem Bachelor-Abschluß 7,6 %, und die Rate war dieselbe für Mütter mit einem Magistergrad, und eine Spur höher bei Müttern mit einem Doktortitel, 7,7 % beziehungsweise 8,3 %. Wir können daraus schlußfolgern, daß Rassenvermischung, obwohl sie die weiße Existenz bedroht, auch eine leichte eugenische Wirkung auf die verbleibende weiße Population hat (vorbehaltlich zukünftiger Fortpflanzungstrends).

Wir können auch die Vermischungsraten für verheiratete gegenüber unverheirateten Müttern berechnen. Auch hier sind die Daten gesund. Verheiratete weiße Mütter vermischten sich mit einer Mindestrate von 8 % gegenüber einer Mindestrate von 16 % für unverheiratete weiße Mütter. Die maximale Vermischungsrate für unverheiratete weiße Mütter sind erstaunliche 43,6 %, aber dies ist ein Artefakt des Datensatzes: eine enorme Zahl von Vätern bei unverheirateten Müttern hatten ihre Rasse als „nicht angegeben“ markiert, und es erscheint höchst unvernünftig, es für möglich zu halten, daß keiner dieser Väter weiß war. Im Gegensatz dazu würde bei verheirateten weißen Müttern, selbst wenn keiner der Väter weiß war, deren Rasse als „nicht angegeben“ markiert war, die maximale Vermischungsrate für verheiratete weiße Mütter nur auf 9,8 % steigen.

Die Datenbank enthält auch Daten für einzelne Bundesstaaten und Counties, und dies ermöglicht uns die Vorhersage zukünftiger Trends. Wenn man die Staaten und Counties mit der längsten Geschichte des Multirassentums betrachtet, war 2013 in Kalifornien die Mindestvermischungsrate für weiße Mütter 20,6 %, und die Maximalrate war 24,7 %; bei Texas 16,8 % und 25,8 %; im Maricopa County 16,9 % und 24,9%; im County Los Angeles 20,2 % und 23,6 %; im Alameda County, Kalifornien 22,9 % und 25,5 %; Sacramento County 21,9 % und 26,3 %; Broward County, Florida 22,3 % und 29,6 %; Miami-Dade County 27 % und 35 %; Fulton County, Georgia 10,5 % und 15,1 %; Cook County, Illinois 11,7 % und 15,9 %; Gemeinde Orleans, Los Angeles 10 % und 14,3 %, St. Louis City 9,7 % und 22,3 %, Bernalillo County (Albuquerque), New Mexico 26,8 % und 35,5 %; Queens County, New York 15,1 % und 20 %; Dallas County, Texas 18,9 % und 27 %; Harris County, Texas 19,3 % und 26,5 %; Richmond County, Virginia 12,3 % und 19,8 %. Wenn man diese Zahlen mit der Nation als Ganzes vergleicht, ist der Trend offensichtlich und unheilvoll: je mehr Weiße dem Kontakt mit Nichtweißen ausgesetzt sind, desto wahrscheinlicher pflanzen sie sich mit ihnen fort.

Richard McCulloch:

Ich habe versucht, die Ernsthaftigkeit unserer Situation in meinen Schätzungen nicht zu übertreiben und aus den von Verlis gebrachten Statistiken erscheint es, als ob mir das gelungen wäre. Ich dachte, die Situation sei schlimmer, als ich sie dargestellt hatte, jetzt finde ich heraus, daß sie sogar schlimmer ist, als ich dachte. Ich hoffe jedoch, daß Dr. Devlin und Jared Taylor diese Statistiken sorgfältig berücksichtigen und sie in ihren zukünftigen Schriften einbeziehen. Dies ist die Realität, die allen von unserer Rasse so bald wie möglich mitgeteilt werden muß, und als allererstes unseren Autoren, Führern und Aktivisten.

Nachdem ich im Broward County lebe, habe ich im Laufe der Jahrzehnte eine riesige Zunahme der rassischen Vielfalt und Vermischung erlebt, und ich habe seit einiger Zeit geglaubt, daß die örtliche Vermischungsrate deutlich über 10 % liege. Aber bis jetzt waren die Hinweise aus meiner Beobachtung anekdotisch. Nachdem Broward County eine Mindest-Vermischungsrate von 22,3 % hat, sehe ich wieder, daß die Realität meine schlimmsten Befürchtungen in Wirklichkeit weit übertrifft.

Verlis:

„Dies ist die Realität, die allen von unserer Rasse so bald wie möglich mitgeteilt werden muß, und als allererstes unseren Autoren, Führern und Aktivisten.“

Wenn ich nur wüßte, was ich mit so einer Information anfangen soll. Zwanzig Jahre seit deiner Debatte mit Sam Francis auf den Seiten von AmRen ist in dieser wichtigsten aller Angelegenheiten kein rhetorischer Fortschritt gemacht worden. Tatsächlich ist es wahrscheinlicher, daß es Rückschritt gegeben hat – zumindest hat diese Debatte stattgefunden. In diesem Strang finden wir nur selbstzufriedenes Abtun, als ob Devlin die Zahlen hätte durchlaufen lassen und wüßte, daß es keinen Grund zur Besorgnis gibt. Wie du vor so langer Zeit angemerkt hast, vermittelt dies den Aktivisten nur ein falsches Gefühl der Sicherheit, wo ein Gefühl der Dringlichkeit gebraucht wird.

Woher kommt die Zurückhaltung gegenüber einer offenen Befassung mit der Vermischung? Ich glaube, es gibt zwei Hauptursachen. Die erste hat, wie du so oft festgestellt hast, ihre Wurzeln in der Unwissenheit um die langfristigen Auswirkungen. Ich würde jedoch argumentieren, daß es keine bloße Unwissenheit ist, wie zum Beispiel daß man nicht weiß, wie spät es ist, was durch einen Blick auf eine Uhr behoben werden kann; vielmehr liegt es an einer Unfähigkeit (und Unwilligkeit), der Argumentationskette zu folgen, die erklärt, wie ungehinderte Vermischung unvermeidlich zum rassischen Aussterben führt. Ein Mann, der ausreichend starke Gefühle für seine Rasse empfindet, um an solch einer Diskussion teilzunehmen, mag sich zu Recht sicher fühlen, daß er nie Vermischung betreiben wird, und ich glaube, er denkt deswegen, daß es immer Menschen wie ihn geben wird, sodaß Vermischung, während sie die Zahl der Weißen verringern mag, keinesfalls zum Aussterben führen könnte. Solche Leute befinden sich in unbekümmerter Unwissenheit, daß es, egal wie stark sie empfinden mögen, keine Möglichkeit gibt, um zu garantieren, daß ihre Nachkommen genauso fühlen werden. Bei so sturen Leuten ist das Beste, auf das man hoffen kann, ihnen einzuschärfen, daß Vermischung die Zahl der Weißen genauso wirksam verringert, wie es die Einwanderung tut, und die detaillierteren Argumente für flexiblere Geister aufzusparen.

Der zweite Grund für die Zurückhaltung ist, daß die Rasseorientierten ewig versuchen, auch mal zu Wort zu kommen. Da sie es müde sind, als „Rassisten“ niedergeschrieen zu werden, spielen sie ihre wahren Überzeugungen herunter und versehen sie mit Zuckerguß, um in der Konversation an Boden zu gewinnen. Selbst wenn sie sich der Bedeutung der Vermischung bewußt sind, riskieren sie, wenn sie das Thema zur Sprache bringen, die Enthüllung des wahren Ausmaßes ihrer rassischen Gefühle und politischen Bestrebungen. „Boah, dir liegt wirklich etwas an Rasse, nicht wahr. Was für ein Nazi.“ Es ist schwierig, von da zurückzurudern oder sich zu erklären, wenn man das Thema nicht voll durchdacht hat – sagen wir, was man mit den gemischtrassigen Leuten „tun“ soll. (Mein Vorschlag für diese Momente ist zu sagen: „Okay, dir zufolge bin ich zu extrem. Na gut. Wie würdest du also die Sicherung der weißen Interessen anpacken – ich meine, Weiße sind auch Menschen, nicht wahr?“ Es ist weit davon entfernt, narrensicher zu sein, aber es zwingt sie, innezuhalten und wenigstens einen Moment lang nachzudenken, und selbst wenn sie sagen: „Nun, mir liegt nicht wirklich etwas an weißen Interessen“, solltet ihr nicht annehmen, daß sie das notwendigerweise glauben.)

[Anm. d. Ü.: Das hat Ähnlichkeit mit der „Methode Karlfried“.]

* * * * * * *

Siehe auch:

Rassenvermischung: Nicht mehr nur für Verlierer? von Greg Johnson
Korrumpiert die Manosphere Männer moralisch? von Greg Johnson
Roots: Die Vorgeschichte von Penelope Thornton
Zeit zu gehen – Frankreich ist verloren von Robert Marchenoir
Die Torheit der von Weißen gesponserten Entwicklung von Alex Kurtagic (u. a. bezüglich der losen emotionalen Bindungsfähigkeit der Neger)
Ja, Afrika muß zur Hölle gehen von Alex Kurtagic
Straw Dogs von Alex Kurtagic
Der schwarze Grundzustand von Colin Liddell
Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo (1), Teil 2, Teil 3 und Teil 4 von Unamused
Mit einem Wimmern von Matt Parrott
Frauenfeindlichkeit beim schöneren Geschlecht von Jim Goad
Die Beseitigung der Rassengrenze von Andrew Hamilton
Rassenvermischung: Die Moral des Todes von William L. Pierce
Amerika, wohin: Elitismus oder Rassismus? von William L. Pierce

The Mixed-Race Mentality von Ted Sallis

* * *

(Quelle der Übersetzung hier)

Nächster und abschließender Essay aus Die sexuelle Utopie an der Macht: Die Frage des weiblichen Masochismus

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Ein Kommentar

  1. Deep Roots

     /  März 8, 2016

    Bei all den auffallenden Parallelen zwischen der traditionellen afrikanischen Gesellschaft und gewissen Trends, die sich im heutigen „Westen” abzeichnen sowie bei all den anderen wertvollen Erkenntnissen, die F. Roger Devlin auch hier wieder liefert, habe ich mich diesmal über seine Bagatellisierung der Rassenvermischung als „vernachlässigbar gering” und seine Verständniswerbung für das Hereinholen fremdrassiger Importbräute richtiggehend geärgert.

    Die Kommentatoren Richard McCulloch und Verlis haben ihn in ihren Wortmeldungen ja schon bezüglich der „Vernachlässigbarkeit” der Rassenvermischung gründlich widerlegt. Und während es zwar stimmt, daß viele Normalmänner, die sich nicht eingehend mit Rassenfragen beschäftigt haben, mit rassischen Argumenten gegen nichtweiße Importbräute nicht auf Anhieb erreichbar sein werden, ist es dennoch notwendig, auch über diese rassischen Aspekte aufzuklären. (Ich kenne selber so einen; der hat davon fantasiert, sich eine Latina nach Österreich zu holen, und auf meine rassischen Einwände gemeint: “Warum denn nicht, wenn sie willig ist?”)

    Diesen Männern muß man halt zunächst einmal klar machen, daß auch solche Frauen, selbst wenn sie von ihrer Herkunftskultur her wirklich zu so einem Verständnis der Geschlechterrollen sozialisiert sind, wie es das Klischee besagt (feminin, häuslich, fügsam, sexuell willig und nicht feministisch verzogen), innerhalb von ein paar Jahren im Westen ebenfalls das hier gängige Anspruchsdenken übernehmen und alle Möglichkeiten ausnützen werden, die das feministische NWO-Regime ihnen bietet. Außerdem sind solche Frauen auch von zu Hause noch Männer gewöhnt, die sich ebenfalls noch mehr nach den traditionellen Geschlechterrollenmustern verhalten, und wenn sie herausfinden, wie es mit uns weißen Männern heute wirklich aussieht, werden sie einen noch mehr als charakterliche Weichflöte verachten, als es eine weiße Frau tun würde.

    Und auf alle Fälle ist ein „Herumreiten auf dem Rassenvermischungsthema” keinesfalls „kontraproduktiv”, wie Devlin meint.

    Mir scheint, er ist da ein wenig von einem Prinzip motiviert, das da lautet: „Wenn man einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.” Das heißt: Wenn man sich intensiv mit den schädlichen Auswirkungen des Feminismus befaßt und Theorien dazu entwickelt hat (und außerdem noch die jüdische Verwicklung darin sowie das sie betreffende Gesamtbild ausblendet), neigt man dazu, diese Thematik in allem überzubewerten und der „schrecklichen Bedrohung für unsere Rasse und Zivilisation, die von einer Bewegung namens sexuelle Befreiung ausgeht” Vorrang vor allen anderen Bedrohungen einzuräumen. Ich habe auch den Eindruck, daß Devlin, bei dem ich eine christliche Ausrichtung wahrzunehmen meine, in seinen Bewertungen auch von einem gewissen amerikanischen Puritanismus motiviert wird.

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