Wessen Notre Dame?

Notre Dame heute

Von Robert Hampton, übersetzt von Lucifex. Das Original Whose Notre Dame? erschien am 19. April 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Notre Dame de Paris brannte diese Woche als passende Metapher für unsere Zivilisation. Wir alle sahen in Echtzeit zu, wie der Spitzturm zusammenbrach und das Feuer durch das Innere fegte, fühlten uns hilflos vor dem unvermeidlichen Marsch der Geschichte.

Ob es Brandstiftung oder Fahrlässigkeit war, viel von Notre Dame ist für immer weg. Emmanuel Macrons Regierung plant, das großartige Wunder in nur fünf Jahren wieder aufzubauen, und veranstaltet einen „internationalen Wettbewerb“ für Neuentwurfspläne. „Sollten wir den Spitzturm, wie Viollet-le-Duc ihn sich vorstellte und erbaute, unter denselben Bedingungen wieder aufbauen… (oder) Notre Dame einen neuen Turm geben, der an die Technologien und die Herausforderungen unserer Zeit angepaßt ist?“ fragte der französische Premierminister Edouard Philippe.

Die Ankündigung bereitete vielen Menschen Kummer, die Notre Dame in ihrer ursprünglichen Herrlichkeit wiederhergestellt sehen möchten – ohne moderne Hinzufügungen. Letztendlich hat die französische Regierung beim Neuentwurf das Sagen, da ihr Notre Dame gehört.

Der zerstörerische Brand brachte die Frage auf, was Notre Dame repräsentiert. Nahezu jeder in den sozialen Medien hatte dazu eine Meinung. Ben Shapiro beanspruchte es als ein Monument für das Judeo-Christentum – ein historischer Anachronismus, der für die mittelalterliche Kirche ein Greuel gewesen wäre. Shapiro behauptete später, wir müßten zu der „Philosophie“ und den „Werten“ zurückkehren, die es erbauten, was andeutete, daß der konservative Kommentator dachte, die Aufklärung hätte die Kathedrale gestaltet. Diese Ansicht sieht Notre Dame als eine Repräsentation „westlicher Werte“ – spezifisch des Gelabers, für das zu stehen das Amerika des Kalten Krieges behauptete: Freiheit, Freimarktkapitalismus und ein ökumenisches Judeo-Christentum.

Andere bewundern es als wundervolles Kunstwerk, als etwas Schönes, das sie auf ihrer College-Reise nach Paris sahen. Es gibt keinen besseren Weg zu signalisieren, daß man zu Amerikas oberer Mittelschicht gehört, als anderen seine Geschichte des Besuchs von Notre Dame mitzuteilen. Es ist einfach so schön und traurig, daß keine anderen Touristen dort mehr ein Selfie aufnehmen können! Solche Leute sehen Notre Dame als nichts weiter als eine schöne Touristenattraktion. Dies ist die häufigste Sichtweise, und es ist das, was die Kathedrale so profitabel macht.

Beleidigte Minderheiten sehen den Brand von Notre als kosmische Vergeltung für die Ungerechtigkeiten weißer Christen. Ihnen zufolge wurde die großartige Kathedrale auf den unrechtmäßig erworbenen Früchten des Kolonialismus erbaut und stellte Kunstwerke zur Schau, die von Drittweltkulturen gestohlen wurden. Sie war ein Monument der Bigotterie, erbaut zu einer Zeit, als die Juden aus Frankreich vertrieben und Talmud-Bände verbrannt wurden. Sie war nicht inklusiv und repräsentierte das schlechte, alte Europa. Gut, daß sie weg ist. Solche Leute sehen Notre Dame als repräsentativ für die westliche Zivilisation – und die ist schlecht.

Katholische Konservative beharren darauf, daß die Kathedrale ihnen und nur ihnen allein gehörte. Notre Dame ist eine Gebetsstätte und wurde von Männern Gottes erbaut, sagen sie. Die einzige Art sie wiederaufzubauen, bestehe darin, daß Frankreich bereut und zum Glauben seiner Vorfahren zurückkehrt. Sich vorzustellen, daß die Kathedrale irgendetwas anderes sei als ein Monument für Gott und Unsere Liebe Frau, heiße sie herabzuwürdigen. Manche Katholiken haben sogar vorgeschlagen, daß die Franzosen Notre Dame als ausgebrannte Hülle belassen sollten, nachdem die säkulare Umgestaltung den heiligen Ort wahrscheinlich entweihen würde. Ein ruiniertes Notre Dame wäre eine passende Gedenkstätte für Frankreichs verlorenen Glauben und den Triumph des Liberalismus.

Die Verfechter all dieser Ansichten werden um den Wiederaufbau von Notre Dame kämpfen. Das wahrscheinliche Szenario ist, daß die Neugestaltung die alten Elemente großteils die alten Elemente nachbilden wird, während sie etwas modernistischen Müll hinzufügt. Der französische Staat wird darauf beharren, daß die Hinzufügungen notwendig seien, um die Vielfalt und die Werte der modernen Welt zu widerspiegeln.

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Der Brand von Notre Dame

Von The Z Man, übersetzt von Lucifex. Das Original The Burning of Notre Dame erschien am 17. April 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Als sich die Nachricht über das Feuer verbreitete, das die Kathedrale Notre Dame in Paris verzehrte, war die erste Reaktion der meisten Menschen Schock und Traurigkeit. Man muß kein Katholik oder Franzose sein, um das Gefühl zu haben, daß ein Teil von einem selbst verlorenging. Das war nicht bloß ein altes Gebäude oder eine historisch bedeutende Stätte. Es war ein Symbol für die westliche Zivilisation. Steht innerhalb einer großen Kirche, und ihr fühlt die Ehrfurcht und Macht, die die Erbauer inspirierte. Diese Kathedrale war der Urschrei eines Volkes, das seinen Schöpfer und die Essenz dessen feierte, was es als Volk war.

Natürlich dauerte es nicht lange, bis die Leute bemerkten, daß ihr Brennen eine Metapher für die gegenwärtige Krise im Westen war. So wie Europa von Moslems überschwemmt wird, die die Europäer in ihren eigenen Ländern zu verdrängen versprechen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die großen Kirchen in Moscheen verwandelt oder zerstört werden. Trotz der endlosen Propaganda unserer Regierer ist den meisten Menschen hier und dort sehr wohl bewußt, was passiert. Sie wissen nicht, wie sie es artikulieren oder darauf reagieren sollen, aber sie wissen es. Als sie dem Brand zusahen, wußten sie, was er bedeutete.

Nicht jeder hatte diese Reaktion. Die erste Reaktion von Ben Shapiro war, Witze über den Brand zu machen und Trumps Tweet darüber zu verspotten. Dies ergibt völlig Sinn, Er hasst Trump und was er repräsentiert, daher ist es sein natürlicher Instinkt, ungeachtet der Stimmung im Raum, ihn anzugreifen. Trotz seines lächerlichen Gelabers über das Judeo-Christentum war diese Kathedrale für Ben Shapiro bloß ein komisch aussehendes altes Gebäude. Es bedeutet ihm nichts. Dieser Brand bedeutete für ihn nicht mehr, als einen Wohnblock irgendwo in Los Angeles brennen zu sehen.

Zu gegebener Zeit wird diese Unfähigkeit, die Klappe zu halten, während sein Zielpublikum das Verschwinden seines Erbes betrauert, ein Wendepunkt im Potemkin-Kult um Ben Shapiro sein. Sogar die Normalos mit den größten Scheuklappen waren über eine so grobe und bösartige Aussage bestürzt. Er war nicht der einzige, der aus den Schatten glitt und seine wahre Natur im Licht der Flammen offenbarte. Jene Fremden, die von unseren Regierern zu uns eingeladen wurden, waren schnell dabei, uns daran zu erinnern, warum man ihnen nie hätte erlauben sollen, in unsere Länder zu kommen.

Dieser Zorn, den die Menschen fühlen, ist nicht die Art von barbarischer Wut, von der unsere Regierer annehmen, daß sie sich im Herzen jedes weißen Mannes befinde. Es wird keine abendländischen Unruhen oder Aufrufe zu Pogromen gegen die Invasoren geben. Es ist ein langsames Summen, während sich die Batterien aufladen und auf den Moment irgendwann in der Zukunft warten, wenn der Stromkreis endlich geschlossen wird. So werden die Dinge laufen. Anständige Menschen sind bereit zu tolerieren, was wie eine unbegrenzte Menge an Verlust erscheint, der ihnen von ihren Herrschern zugefügt wird, aber es erreicht einen Punkt, wo die Batterien aufgeladen sind und der Stromkreis geschlossen wird.

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Das letzte Testament von Flashmans Schöpfer: Wie Britannien sich selbst zerstört hat

George MacDonald Fraser

Von George MacDonald Fraser (Autor der Flashman Papers), übersetzt von Lucifex. Das Original The last testament of Flashman’s creator: How Britain has destroyed itself erschien anläßlich des Todes des Autors am 2. Januar 2008 auf Daily Mail Online, als Auszug aus seiner Autobiographie The Light’s On At Signpost. (Links im Text vom Übersetzer eingefügt.)

Als ich vor 30 Jahren Flashman wiederbelebte, den Bully in Thomas Hughes‘ viktorianischem Roman Tom Browns Schooldays, hatte man noch nichts von Political Correctness gehört, und niemand stieß sich am Charakter meines adoptierten Helden, an seinem Verhalten, an seiner Einstellung zu Frauen und untertanen Rassen (in der Tat irgendwelchen Rassen, einschließlich seiner eigenen) und seiner allgemeinen schrecklichen Art.

Im Gegenteil, es wurde bald offensichtlich, daß dies seine Hauptanziehungspunkte waren. Er war politisch höchst inkorrekt.

Durch die Siebziger und Achtziger führte ich ihn auf seinem skandalösen Weg, arschkriechend, lügend, schummelnd, davonlaufend, Frauen wie beweglichen Besitz behandelnd, Untergebene aller Farben beschimpfend, mit nur einer rettenden Tugend – der schonungslosen Ehrlichkeit, mit der er seine Fehler zugab und sogar in ihnen schwelgte.

Und niemanden störte es, oder falls es jemanden störte, sagten sie es mir nicht. In all den vielen tausend Leserbriefen, die ich erhielt, erhob nicht einer Einspruch.

Flashman

In den Neunzigern begann ein Wandel stattzufinden. Rezensenten und Interviewer begannen Flashman (und mich) als politisch inkorrekt zu bezeichnen, was wir auch sind, wenngleich keinesfalls auf dieselbe Art.

Dies geht für mich in Ordnung. Flashman ist mein Brotverdienst, und wenn er kein elitistisches, rassistisches Sexistenschwein wäre, würde ich Schuhbänder an Straßenecken verkaufen, statt ein erfolgreicher, populärer Schriftsteller zu sein.

Aber was ich mit Belustigung bemerke, ist, daß viele Kommentatoren nun die Aufmerksamkeit auf Flashys (und meine) politische Inkorrektheit lenken, um sich davon zu distanzieren. Es ist nicht so, daß ihnen die Bücher nicht gefallen. Aber wo einst das mit der politischen Inkorrektheit ohne Bemerkungen dazu durchgehen konnte, haben sie nun das Gefühl, sie müßten Leser davor warnen, daß manche Flashman anstößig finden könnten, und daß seine Ansichten bestimmt nicht diejenigen des Interviewers oder Rezensenten sind, Gott bewahre.

Ich finde die Disclaimer alarmierend. Sie sind beinahe eine reflexhafte Reaktion und oft eine ziemlich nervöse, als ob der Autor sagen würde: „Schaut, ich bin kein Rassist oder Sexist. Ich habe die richtigen Ansichten, und ich stimme mit dem modernen, aufgeklärten Denken überein, ehrlich.“

Sie werden nicht riskieren, irgendetwas zu sagen, an dem die PC-Lobby sich stoßen könnte. Und das ist es, was mich alarmiert – die bei so vielen aufrichtigen und ehrlichen Leuten offensichtliche Furcht davor, man könnte denken, sie würden aus der Reihe tanzen.

Ich stieß erstmals in den Vereinigten Staaten darauf, wo das Krebsgeschwür sich viel tiefer ausgebreitet hat. Als Drehbuchautor [worin Fraser fast so erfolgreich war wie mit den 12 Flashman-Romanen; sein bekanntestes Werk war das Drehbuch für den Film Die drei Musketiere, d. Red.] brachte ich einmal ein Drehbuch für einen Film namens The Lone Ranger, in dem ich ein Stück Westerngeschichte verwendete, das nie auf der Leinwand gezeigt worden war, und das ebenso spektakulär wie schockierend war – und wahr.

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Monuments Men

Von Trevor Lynch (Greg Johnson), übersetzt von Deep Roots. Das Original The Monuments Men erschien am 11. Februar 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Wenn die großen Meisterwerke des amerikanischen Kinos als Kriegsbeute nach Peking gebracht werden, wird Monuments Men nicht in Gefahr sein. Als ich hörte, daß der alternde Blödmann George Clooney der Regisseur und Co-Autor war und auch eine Hauptrolle spielte, war das alles, was ich wirklich wissen mußte.

Die Vorschauen waren „zu viel Information“: Ich erfuhr, daß in dem Film auch Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Cate Blanchett und Hugh Bonneville (besser bekannt als der Earl of Grantham) Hauptrollen spielen, was bedeutet: 1) zu viele Köche, 2) Mangel an Selbstvertrauen in das Drehbuch und 3) daß es irgendwo in dieser Wüste aus Auftrittszeiten und obersten Stellen auf den Plakaten als Entschädigung ein winziges Wasserloch des Prestiges oder numinoser Tugend geben muß, wo diese dickhäutergroßen Egos ihren Narzißmus stillen können.

Und wirklich, in Monuments Men geht es um Kunst, und es spielt während des Holocaust (man kann jetzt sicher schon die Heuchelei fallen lassen, es Zweiter Weltkrieg zu nennen), was bedeutet, daß es in den Vereinigten Staaten ein natürliches Publikum von, sagen wir, zehn Millionen Hörern von National Public Radio hat, wovon sechs Millionen Juden sind.

Das ist ein ziemlich kleines Publikum für einen 70-Millionen-Dollar-Film, besonders bei der scharfen Konkurrenz durch echte Programmkinofilme und den Holocaust-Film des Monats. Mit überwiegend negativen Rezensionen sieht Monuments Men nach einem Flop an den Kinokassen aus.

Monuments Men handelt von einer Gruppe alliierter Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs damit beauftragt werden, in Westeuropa Denkmäler zu schützen und Kunstschätze zu bewahren und zu bergen. In Wirklichkeit gab es 400 solcher Individuen, aber um der dramatischen Vereinfachung willen befaßt sich dieser Film nur mit sieben Monuments Men, plus einer Französin, gespielt von Cate Blanchett, die mit den Nazis kollaborierte, die uns aber versichert, daß sie insgeheim für die Résistance arbeitete – wie 40 Millionen anderer Franzosen. Jeder Kellner, der in das Essen eines Deutschen spuckte, war anscheinend ein Held der Résistance.

Sogar diese beschränkte Besetzung stellt sich jedoch als zu viel für Regisseur/Drehbuchautor Clooney heraus. Die Handlung von Monuments Men ist ein verwirrendes Durcheinander aus mehreren Handlungssträngen und Zeitsprüngen, das die meisten Kinogeher ratlos machen wird. Quentin Tarantino kann solche Handlungen durchziehen, aber Clooney nicht.

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Die christliche Zerstörung der klassischen Welt

Von A. Graham, übersetzt von Lucifex. Das Original The Christian Destruction of the Classical World erschien am 7. August 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Catherine Nixey
The Darkening Age: The Christian Destruction of the Classical World
Boston: Houghton Mifflin Harcourt, 2018

Catherine Nixeys The Darkening Age ist eine starke und sehr lesenswerte Darstellung der christlichen Zerstörung der klassischen Antike. Es ist sicherlich nicht ohne Mängel, aber es bietet schonungslose und prägnante Widerlegungen weitverbreiteter Mythen, die die Geschichte des frühen Christentums umgeben.

Es gibt überraschend wenige Bücher zu diesem Thema. Die einzige umfassende Darstellung der Verbrechen des Christentums gegen die heidnische Welt ist Karlheinz Deschners zehnbändige Kriminalgeschichte des Christentums, die nie ins Englische übersetzt worden ist. Der Hauptgrund dafür ist natürlich, daß das Christentum das intellektuelle Leben in Europa mehr als ein Jahrtausend lang beherrschte, und die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Nixey weist darauf hin, daß Oxford bis 1871 von all seinen Studenten verlangte, Mitglieder der Church of England zu sein. Wenige wagten es, das Christentum in solch einer Atmosphäre zu kritisieren.

The Darkening Age ist (soweit ich weiß) das einzige populärgeschichtliche Werk zum Thema der christlichen Gewalt gegen Heiden. Anders als Deschners Werk ist es kein dichter, wissenschaftlicher Band, sondern vielmehr eine Polemik, die für ein allgemeines Publikum geschrieben wurde. Nixeys Prosa ist mutig und lebhaft, und sie gibt nicht vor, unparteiisch zu sein, wie sie in ihrer Einführung klarstellt:

Dies ist ein Buch über die christliche Zerstörung der klassischen Welt. Der christliche Angriff war nicht der einzige – Feuer, Flut, Invasion und die Zeit selbst spielen alle ihre Rolle -, aber dieses Buch konzentriert sich speziell auf den Angriff des Christentums. Dies soll nicht heißen, daß die Kirche nicht auch Dinge bewahrte: das tat sie. Aber die Geschichte der guten Werke des Christentums ist wieder und wieder erzählt worden; solche Bücher wuchern in Bibliotheken und Buchhandlungen. Die Geschichte und die Leiden derjenigen, die das Christentum besiegte, sind nicht erzählt worden. Dieses Buch konzentriert sich auf sie.

Nixey anerkennt, daß die katholische Kirche tatsächlich klassische Manuskripte und Kunstwerke bewahrte. Sie lobt „das Christentum der alten klösterlichen Bibliotheken, der Schönheit illuminierter Manuskripte, des Ehrwürdigen Bede.“ Jedoch wurde, wie sie hervorhebt, viel mehr zerstört, als bewahrt wurde. Daß die Kirche einen Bruchteil des Gesamtbestandes klassischer Manuskripte und Kunstwerke bewahrte, ändert nicht die Tatsache, daß der Triumph des Christentums zum großen Teil durch die Vernichtung des Heidentums möglich gemacht wurde.

Christlichen Mönchen wird oft das Verdienst zugeschrieben, klassische Texte bewahrt zu haben. Weniger oft anerkannt ist, daß Mönche selbst ebenfalls Mittäter bei der Zerstörung der klassischen Antike waren. Dazu gehörte der heilige Benedikt, der berühmte Gründer des Benediktinerordens. Bei der Ankunft in Monte Cassino, wo er sein erstes Kloster gründete, war seine erste Tat die Zerstörung einer Statue des Apollo zusammen mit einem ihm gewidmeten Altar, worauf er eine Kapelle baute, die Johannes dem Täufer gewidmet war. Er ging weiter und „riß die Idole nieder und zerstörte die Haine auf dem Berg… bis er den letzten Rest des Heidentums in jener Gegend mit der Wurzel ausgerissen hatte.“

Der heilige Martin von Tours, ein Mönch und Bischof, dem das älteste Kloster in Europa gewidmet ist, zerstörte heidnische Schreine und Statuen im gesamten ländlichen Raum Galliens. Eine Zeile im Leben des Heiligen Martin lautet: „Er zerstörte völlig die Tempel, die der falschen Religion gehörten, und verwandelte all die Altäre und Statuen in Staub.“ Übertreibungen sind in Hagiographien natürlich reichlich vorhanden, aber es ist vielsagend, daß die Hagiographen sowohl von Benedikt als auch von Martin Tempelzerstörung als lobenswert ansahen und von ihren Eskapaden schwärmten.

Banden christlicher Mönche waren für ähnliches Wüten in Syrien bekannt. Das Buch beginnt mit einer Beschreibung (die mit etwas dichterischer Freiheit gezeichnet ist) des Sturzes von Palmyra 385 n. Chr. Der Altar des Tempels von Al-Lat (einer nahöstlichen Göttin, die mit Athene assoziiert wird) wurde zerstört, und die Statue von Allat-Athena wurde enthauptet, und ihre Arme und Nase wurden abgeschlagen. Nahezu zweitausend Jahre später vollendete ISIS, was ihre monotheistischen Vorgänger begonnen hatten, indem sie Tempel und Statuen in Palmyra zerstörten, einschließlich dessen, was von der Statue Athenas übrig war.

Der griechische Redner Libanius beschrieb die Zerstörung der Tempel in Syrien: „Diese Leute beeilen sich, die Tempel mit Stöcken und Steinen und Eisenstangen anzugreifen, und in manchen Fällen diese verschmähend mit Händen und Füßen. Dann folgt die völlige Zerstörung mit der Abdeckung von Dächern, dem Einreißen von Mauern, dem Niederreißen von Statuen und dem Umstürzen von Altären, und die Priester müssen entweder still sein oder sterben…“

Somit war die Zerstörung von Tempeln und Kunstwerken nicht die Domäne einsamer Wölfe und isolierter Verrückter. Sie wurde von christlichen Mönchen, Bischöfen und Theologen inszeniert und unterstützt, von denen manche später heiliggesprochen wurden. Sogar St. Augustinus erklärte einmal, „daß die Vernichtung allen Aberglaubens von Heiden das ist, was Gott will, was Gott befiehlt, was Gott verkündet!“ Johannes Chrysostomos erfreute sich am Niedergang des Heidentums: „Die Tradition der Vorväter ist zerstört worden, der tief verwurzelte Brauch ist ausgerissen worden, die Tyrannei der Freude und der verfluchten Feste… sind wie Rauch ausgelöscht worden.“ Er freute sich hämisch, daß die Schriften „der Griechen alle vernichtet worden sind und ausgelöscht sind.“ „Wo ist Plato? Nirgendwo! Wo ist Paulus? In aller Munde!“

Chrysostomos ermutigte andere Christen dazu, die Häuser von Menschen zu durchsuchen und darin nach jeglichem Anzeichen von Häresie zu stöbern. Diese Taktik wurde auch von Schenute übernommen, einem ägyptischen Mönch, der nun von der koptischen Kirche als Heiliger betrachtet wird. Schenute und seine Schlägerbanden pflegten in Häuser von Menschen einzubrechen, die verdächtigt wurden, Heiden zu sein, und „heidnische“ Statuen und Literatur zu zerstören. Nach seinen Worten „gibt es kein Verbrechen für diejenigen, die Christus haben.“ Ein syrischer Bischof des fünften Jahrhunderts riet Christen, „Bücher der Ketzer… an jedem Ort zu suchen, und wo immer ihr könnt, bringt sie uns entweder, oder verbrennt sie im Feuer.“

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Whigger-Scharia

Von Donald Thoresen, übersetzt von Lucifex. Das Original Whigger Sharia erschien am 7. Juni 2017 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

 

Man kann schnell die Tiefe der Infiltration durch jede beliebige kolonisierende Kraft abschätzen, indem man das Ausmaß mißt, in dem die Untertanenvölker den ideologischen Rahmen und die Symbologie ihrer Unterdrücker in ihre eigenen Gedankenprozesse einbeziehen. Weiße Nationalisten neigen dazu, sehr scharfsinnig und daher besonders sensibel gegenüber den allgegenwärtigen Narrativen unserer Verdrängung und Marginalisierung zu sein. Wir erkennen schnell Beispiele für Weißenfeindlichkeit, wo immer sie zu finden sind, von der Popkultur bis zur Politik, und leisten höchst bewundernswerte Arbeit beim Aufzeigen solcher Dinge, sodaß andere unsere Behauptungen selbst beurteilen können.

Wie sehr wir es jedoch auch versuchen mögen, so bleiben wir doch (vorerst) physisch und geistig in ein antiweißes System eingebettet und können daher nicht anders, als manche seiner Effekte aufzunehmen. Dazu gehört die Vorstellung, daß Nichtweiße moralisch und rassisch irgendwie gesünder seien, fähiger, sie selbst zu sein, und gerechtfertigterweise von der Last der Selbstauslöschung befreit sind. Unfähig, auch nur in unseren Seelen frei und ohne Entschuldigungsbedürfnis weiß zu sein, unfähig, den kulturellen und demographischen Weg unserer eigenen Länder zu lenken, wenden Weiße sich oft unterwürfig anderen Rassen um Identität zu, um dieses Funkens von Verwurzeltsein willen, der uns verweigert worden ist. Wir sehen dies häufig bei anderen und stellen sie deswegen zu Recht zur Rede (z. B. „cucking“ für Israel), und doch sehen weiße Nationalisten – diejenigen, die über diese Art von Denkprozeß sehr gut Bescheid wissen sollten – manchmal nicht, wie es ihr eigenes Verhalten infiziert. Dies ist das psychologische Fundament des Mems von der „weißen Scharia“.

Wie es bei denjenigen der Fall ist, die persönlichen Sinn und Gemeinschaft finden, indem sie sich in das rassische „Andere“ subsummieren, beleuchten diejenigen, die eine „weiße Scharia“ befürworten, bloß einen tragisch leeren Raum in ihren Seelen. Sie müssen sich erst noch geistig entkolonialisieren. Statt ihren Zorn auf den wahren Feind zu richten, und statt über ihr eigenes persönliches Niveau der antiweißen Indoktrinierung nachzudenken, schlagen sie unkritisch um sich und werten eine nichtweiße Kultur wegen deren vermeintlicher organischer Gesundheit und ihrer „Ecken und Kanten“ auf. Es ist ein weiterer der subtilen Effekte der jüdischen Kulturkontrolle.

Was ist „weiße Scharia“? Es ist eine Ablehnung feministischer Exzesse und der daraus resultierenden Herabsetzung des männlichen Selbst und eine Reaktion darauf, die das islamische Religionsgesetz als Vorbild nimmt (ob wörtlich gebraucht oder nicht ist irrelevant). Obwohl die Idee der „weißen Scharia“ noch andere Dimensionen hat, scheint dies, gepaart mit allgemeiner Abneigung und/oder Mißtrauen gegenüber Frauen, ihre Hauptmanifestation zu sein. Den Feminismus kritisch zu betrachten, ist gesund. Es gibt jedoch so viele Ressourcen, an die man sich wenden kann, um die Wahrheit über die „Gehaltskluft“, die „Vergewaltigungskultur“ und andere solche Absurditäten zu finden, daß es keine Notwendigkeit gibt, irgendetwas davon hier wieder aufzuwärmen. Es genügt zu sagen, daß der Feminismus, so wie er heute verstanden wird, ein weiterer Aspekt des langen jüdischen Trickbetrugs gegen weiße Männer und Frauen ist. Dem würden die meisten von uns sicherlich zustimmen. Was uns hier jedoch interessiert, ist nicht diese bestimmte Idee, sondern vielmehr die bizarre Art, wie manche weiße Nationalisten darauf reagiert haben, und was diese Reaktion über das Ausmaß des Drucks andeutet, der uns von unseren jüdischen Oberherren auferlegt worden ist. „Weiße Scharia“ zu befürworten, ist in den meisten Fällen bloß eine kindische Trollerei, aber angesichts des Ernsts unserer Situation und der Wichtigkeit, richtige Lösungen zustande zu bringen, muß alles kritisiert und kontextualisiert werden. Beschädigtes Denken darf nicht ohne Bemerkungen bleiben.

Was ist es, das diejenigen, die ansonsten pro-weiß sind, dazu treibt, auf das Fetischisieren der Kultur barbarischer fremder Völker zurückzugreifen? Dasselbe, das einen „Patrioten“ dazu veranlaßt, zur selben Zeit zu glauben, daß man keine Minderheit in dem Land sein sollte, das seine Vorfahren erbauten, während er Tod und Zerstörung für jede Gruppe befürwortet, die die Integrität Israels bedroht: es ist sorgfältig von oben eingeimpfter Selbsthass und die Verinnerlichung der weißen Unterwürfigkeit. „Weiße Scharia“ ist ein stillschweigendes Eingeständnis, daß das, was authentisch weiß ist, wenig Wert hat und von seinem Wesen her unfähig ist, mit zeitgenössischen historischen Eventualitäten fertigzuwerden.

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Die Entführung Jesu auf dem Weg zur Apokalypse

Von Penelope Thornton, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Hijacking Jesus on the Way to the Apocalypse erschien am 14. Juni 2010 bei „The Occidental Observer“.

Legen Sie Ihre Splitterschutzweste an. Vergewissern Sie sich, daß Ihr Sicherheitsgurt angelegt ist. Ziehen Sie sich die Schutzbrille über die Augen. Und vergessen Sie Ihre Ohrstöpsel nicht.

Atmen Sie tief ein und machen Sie sich bereit! Bereit? Okay, wir gehen ins Kino.

Erster Zwischenstop: 2012“

Kein Grund, sich um die Zukunft zu sorgen, denn es gibt keine.

Das Ende ist nahe; das Ende ist da, und es ist kein schöner Anblick. Paps, der wieder in seine Vaterrolle eingesetzte Verlierer, zischt mit halsbrecherischer Geschwindigkeit dahin, während er seine Familie rettet und die Autobahn in LA unter ihnen Falten wirft. Aber es ist nicht nur Kalifornien, das auseinanderfällt und einstürzt. Es ist der ganze Planet. Die heilige Mutter Erde ist erledigt, aufgrund einer seltsamen Kombination aus globaler Erwärmung und Magnetpolverlagerung.

Natürlich beginnt der Trend in Kalifornien. Alle Trends beginnen in Kalifornien. Aber es geht darum, nach Shangri-La oder Tibet zu gelangen, um gerettet zu werden! Wir haben das schon mal gehört. Das sind gute Nachrichten für Buddhisten, aber was ist mit uns anderen? Traurigerweise werden die meisten von uns nicht gerettet. Aber Präsident Morgan Freeman — St. Morgan (alias America’s Spiritual Presence-in-Chief) für die meisten von uns — entschließt sich dazu, bei den Nicht-Auserwählten zu bleiben und verschwindet mit uns anderen unter dem Flugzeugträger USS John F. Kennedy, der das plattmacht, was von Washington DC noch übrig ist [Anm. d. Ü.: hier irrt die Autorin. In diesem Film spielt Danny Glover den schwarzen Präsidenten; Morgan Freeman hatte diese Rolle in „Deep Impact“]. Das Bild des weisen, altruistischen schwarzen Präsidenten, der sich als Mitglied der Elite hätte retten können, aber mit dem Schiff untergeht, ist eines der eindringlichsten Bilder des Films.

Warnung: Dieser Film ist sehr anstrengend. Sie werden sich daher vielleicht noch einige Vitamine einwerfen wollen, bevor Sie sich 2012“ ansehen.

Die politischen Botschaften sind interessant. Wir werden von einem heiligmäßigen schwarzen Präsidenten in unseren unvermeidlichen Untergang geführt. Die zwei Gebäude, die man völlig einstürzen sieht, sind der US-Kongreß und der Petersdom in Rom. Die Vereinigten Staaten von Amerika und die katholische Kirche müssen verschwinden? [Anm. d. Ü.: Laut Roland Emmerich war auch die Zerstörung einer Moschee sowie der Kaaba in Mekka geplant; aus Furcht vor radikalen Moslems hätte man aber darauf verzichtet. An die umstürzende Christus-Statue auf dem Corcovado sei auch noch erinnert!]

Die Chinesen sind diejenigen, die die Technologie zur Rettung einiger weniger Auserwählter zur Verfügung stellen, einschließlich ein paar Weißer.

Der Film richtet sich an Weiße, nachdem die Hauptfiguren, gespielt von John Cusack und Amanda Peet, und ihr Familienleben den Großteil des menschlichen Elements der Geschichte liefern. Aber die Weißen leben in einer Welt, in der indische Wissenschaftler das Problem erkannt haben, die Chinesen die Technologie besitzen, um der Katastrophe zu entkommen, und in der es einen schwarzen Präsidenten der USA gibt. Auch wenn sie einen zentralen Platz im emotionalen Teil der Geschichte haben, im großen Ganzen sind sie Kleindarsteller.

Und es wird in der Zukunft nicht mehr viele Weiße geben. Das sub-saharische Afrika ist die einzige Landmasse, die nach der Katastrophe übrig ist, und es ist das Ziel der Archen, nachdem sich die Dinge beruhigen. Also, ich weiß nicht, ob das ein Bezug auf das Thema vom Garten Eden ist, oder von Afrika als Geburtsstätte der Menschheit, oder einfach darauf, daß die Chinesen eine Menge in die Ressourcen Afrikas investieren.

Aber die Welt wird in Afrika neu beginnen, sodaß die Afrikaner die große Mehrheit aller Menschen ausmachen werden. Vermutlich werden sie alle wie Präsident Morgan Freeman sein — Brunnen der Weisheit und Vorbilder an Altruismus und Moralität. Die Welt wird bestimmt ein besserer Ort sein, als sie es jetzt ist.

„Legion“

Kinder, hört mir zu, ich werde euch die Furcht vor dem Herrn lehren.

Psalm 23

So beginnt der Film Legion“.

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Die Feinde zerschmettern wie ein Hammer – die jüdische Sowjetunion

Dies ist ein Ausschnitt aus Juri Linas Buch Under the Sign of the Scorpion, welches im englischen Original hier als PDF erhältlich ist. Übersetzung durch Sternbald, von dem auch der für den Ausschnitt gewählte Titel stammt. Ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“.

Alle hören auf ein Kommando

Die gesamte Gesellschaft wurde nun vom Bösen durchdrungen, und die Macht wurde noch stärker zentralisiert als zur Zeit der Jakobiner in Frankreich. Trotzki wollte militarisierte Sklaven als Untertanen. Alle Formen des Bettelns wurden verboten, genauso wie es in der Pariser Kommune am 16. April 1871 per Dekret erlassen worden war; auf Zuwiderhandeln stand der Tod. Das Bürgertum wurde gezwungen, die Straßen zu kehren und Schnee zu schaufeln; seine Kinder wurden von der höheren Schulbildung ausgeschlossen. Lenins Anweisung, dass die Universitäten vor allem denen offenstehen sollten, die nicht nach höherem Wissen strebten, sondern ein Diplom in der Hand halten wollten, wurde ebenfalls umgesetzt. Bereits die frühen Taoisten wussten: „Je mehr die Menschen wissen, desto schwieriger sind sie zu kontrollieren.“

1918 belegte der orthodoxe Patriarch Tikhon das Sowjetregime mit einem Bann und erklärte es als Werkzeug des Antichristen. Er protestierte vehement, als die Bolschewiken begannen, das Eigentum der Kirche zu konfiszieren. Die GPU [Anm. d. Übers.: Vorläufer des KGB] ermordete ihn im Mai 1922. Die kommunistische Terrorherrschaft war grenzenlos; im Namen der Macht wurden alle vorstellbaren Abscheulichkeiten begangen. Moses Uritzki (eigentlich Boretzki) wurde Chef der Tscheka in Petersburg. Durch sein außerordentlich brutales Vorgehen erwarb er sich den Spitznamen „Schlächter von Petersburg“. Er hatte mit der Hilfe von Seeleuten und deutschen Soldaten im Januar 1918 das Parlament aufgelöst.

Obwohl die jüdischen „Revolutionäre“ und Henker es vorzogen, unter Decknamen zu leben, fanden die gewöhnlichen Russen bald heraus, wer ihr Land mit eiserner Hand regierte. Die jüdischen Parteien „Bund“ und „Po’alei Zion“ blieben unbehelligt, als 1920 alle anderen Parteien verboten wurden. Im Dezember 1928 fusionierten sie mit der Kommunistischen Partei. Nicht eine einzige Synagoge wurde wie die Kirchen zerstört oder in öffentliche Toiletten oder Lagerhäuser umgewandelt. Nicht ein einziger Rabbi wurde gekreuzigt. Während 1922 viele Kirchen in Moskau abgerissen wurden, entstand eine neue Synagoge mit Platz für zweitausend Menschen. Insgesamt wurden 60 000 Kirchen zerstört. Die jüdischen Henker pflegten „Lang lebe der rote Terror! Tod der Bourgeoisie“ zu rufen. Arbeitsdienst wurde eingeführt, und Landstreicher wurden an Ort und Stelle erschossen. Die Times gestand am 18. September 1920: „Das Sowjetregime gründet auf jüdischen Gehirnen, lettischen [d.h. deutschen] und chinesischen Bajonetten und der fürchterlichen russischen Unwissenheit“. 1922 publizierte Victor Marsden, der Korrespondent der britischen Morning Post, die Namen aller 545 Mitarbeiter der zivilen Regierungsbehörde: 477 unter ihnen waren Juden und nur 30 Russen (5,5 %). 1920 arbeiteten bereits eine halbe Millionen Juden in der Sowjetischen Partei, im Staatsapparat, in verschiedenen Institutionen, als Unternehmensführer und in allen möglichen anderen Feldern im Bereich des Sowjetregimes. Viele von ihnen waren eingewandert, v.a. aus Polen und Litauen (vgl. The Book of Russian Judaism, New York: 1968, S. 137). Die wichtigsten Diplomaten der Sowjetunion waren ebenfalls Juden. Auch in der ersten sowjetischen Auslandsvertretung in Stockholm wirkten jüdische Funktionäre, beispielsweise Aaron Zimmermann.

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Zum Lob der weißen Singstimme

Enya

Von Julian Lee, übersetzt von Deep Roots. Das Original In Praise of the White Singing Voice: Getting to „Beyoncé“ Overload erschien am 17. November 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Ich habe eine Phase durchgemacht, wo es mich schmerzte, meine Töchter singen zu hören.

Für eine Weile waren ihre natürlichen Stimmen verzerrt geworden. Zuvor waren es ihre reinen, natürlichen Stimmen in den Zimmern drüben gewesen. Nun Affektiertheit, Gekünsteltheit, Gimmicks. Stimmen, die nicht wirklich die ihren waren. Ich litt und sorgte mich vielleicht ein wenig mehr, als ich hätte sollen. Wir sind solidere Bäume. Es stellte sich heraus, daß sie bloß selber eine Phase durchmachten.

Aber zu der Zeit entwickelte ich eine allergische Reaktion auf den sogenannten schwarzen „Soulgesang“. Er schien in meine Nachbarschaft eingedrungen zu sein und meine Kinder überschwemmt zu haben. Ich sollte sagen, daß ich ihn verabscheue. Lassen Sie mich nur zum Scherz erklären: Ich hasse dieses übergeschnappte Zeug.

Meine Gefühle versteigen sich wahrscheinlich nicht zu so etwas – das heißt, zu echtem „Hass“. Wahrscheinlicher ist, daß ich das bloß nicht mag. Aber ich mußte eine gute Polemik vorlegen, nachdem Pläne am Köcheln sind. Manche sehnen sich jetzt danach, die Äußerung bestimmter menschlicher Gedanken und Instinkte zu verbieten, und sogar eines meiner liebsten Dinge – Aversion.

Als einzigartig beispiellose Samsara Busters fantasieren sie sogar davon, den Hass „abzuschaffen“ – oder dessen Ausdruck -, als ob man menschliche Gefühle einfach zupflastern könnte. Der engste Verwandte des Hasses, der Zorn, ist so „ausdauernd wie das Gras“ und so menschlich wie Daumen.

Genauso seine Äußerung, sei sie grob oder clever, günstig oder nicht, und ob sie als Tugend oder Laster präsentiert wird. (Manche Theologen nennen es eine Tugend, das Böse zu hassen.) Ich möchte auch darauf hinweisen, daß menschlicher Hass – wenn er tatsächlich existiert – einen Grund hat, und nicht immer „Ignoranz“ oder „Mißverständnis“. Er ist öfter eine Reaktion auf Verletzung, Ungerechtigkeit oder Bedrohung.

Selbst wenn es keine vergebliche Mühe wäre, „Hass zu verbieten“, so ist wahrer Hass so schwer zu finden. Was sie „Hass“ nennen, werden die geringeren Dinge wie Verachtung, Abneigung oder Erklärungen menschlicher Diskriminierung sein. Dinge wie genau dieser Artikel. Wahrlich, das Ziel ist die Verflüssigung des menschlichen Geistes.

„Was bedeutet es, kosmisch betrachtet, eine Note zu halten und anhaltend ertönen zu lassen? Was besagt es, Treue gegenüber der Komposition zu zeigen? Was können wir über ein Volk sagen, das diese Gesangswerte entwickelt?“ – (Bild: Renee Fleming)

Falls Sie vergessen haben, was „Diskriminierung“ wirklich bedeutet – so ist es Zeit, das nachzuschlagen. Es ist die Entscheidung darüber, was man an einer Kreuzung von vier gleichrangigen Straßen tut, welche Frucht man aus einer Schüssel Kirschen ißt, und welche Kleidung man am Morgen trägt. Unter Anwendung ihrer kostbaren Diskriminierung beschließt ein junges Mädchen, den einen Mann zu heiraten anstatt eines anderen, und hört ein Lied anstelle eines anderen.

Zu diskriminieren heißt, Unterschiede auszumachen; was besser und schlechter ist. Man wendet diese Fähigkeit bei jeder Art von Entscheidung an. Wir diskriminieren zu jeder Stunde – sogar in Träumen. Wenn wir es nicht täten, wären wir nicht menschlich. Ohne ein aktives, robustes Gespür für Diskriminierung würde uns die Funktionsfähigkeit selbst einer Raupe fehlen, ganz zu schweigen von jener des Fuchses. Diskriminierung ist die wesentliche Fähigkeit, die das Herzstück der menschlichen Intelligenz ist. Das ist keine neue Definition des Wortes, sondern die standardmäßige.

Wer hätte gedacht, daß irgend jemand versuchen wollte, Diskriminierung zu verbieten? Das ist so vernünftig, wie das Denken, weinende Babies und den Regen zu „verbieten“.

Ich war also mutig genug, mir etwas Quasi-Hassrede als Dienst an meinem Land auszudenken. Die Freiheit zu denken, seine Gefühle zu haben und sie auszudrücken und anderen Kultur beizubringen – dies ist zu süß, um es zu verlieren. Und ich ziele hier darauf ab, einige Lektionen in aktiver Diskriminierung vorzubringen. Denn die menschliche Diskriminierung ist etwas sehr Schönes. Nun braucht sie etwas Platz, etwas Luft. Es ist höchste Zeit. Jemand hat beschlossen, daß die schwarze Musik und Kultur nun der weißen überlegen ist. Und dies inspiriert zu einem diskriminierenden Tabuzerstörungstrip.

Beyoncé war der Tropfen, der mein Faß endgültig zum Überlaufen brachte, die Alarmglocke, die mich aufrüttelte, die finale Beleidigung. Nun reiche ich meinen Anspruch auf Unterdrückung durch schwarzen Gesang ein. Über Reparationen diskutieren wir später.

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Das böse Gruselkabinett

Bryan Singer, als Priester verkleidet, bei einer Kostümveranstaltung mit jungen „Freunden“.

Bryan Singer, als Priester verkleidet, bei einer Kostümveranstaltung mit jungen „Freunden“.

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Evil Fun House erschien am 19. April 2014 auf Kevin Alfred Stroms Seite. (Schlussbild von Osimandia gestaltet.)

Ein Fenster in die seltsame und kranke Welt des jüdischen Hollywood wurde Anfang dieser Woche geöffnet, als ein junger Mann namens Michael Eagan mutig Klage einreichte und sich mit einem Multimillionär, Filmmogul und gegenwärtigen Liebling der Medien anlegte, dem jüdischen Filmregisseur Bryan Singer.

In seiner Klage behauptet Mr. Egan, daß Singer – Schöpfer der populären X-Men-Filme und Produzent der Fernsehserie Dr. House –  ihn bei Orgien in Hollywood wiederholt homosexuell vergewaltigt habe, als er ein Teenager war. Egan sagt, „er und andere Minderjährige wurden bei Sex-Parties wie Fleischstücke herumgereicht, und er behauptet, daß Singer nicht allein war.“ Diese Ereignisse geschahen laut Egan in den späten 1990ern, als er von Singer und anderen dazu verleitet wurde, eine Beschäftigung bei Marc Rectors Digital Entertainment Network für $ 1.500 pro Woche anzunehmen, mit wenig oder keinen echten Pflichten außer bei Parties zu erscheinen und mit anderen Jungen im Teenageralter in einem Privatjet zu „attraktiven Locations“ geflogen zu werden, was begann, als er 15 war. Rector besaß das Anwesen, wo laut Egan die erzwungenen Geschlechtsakte stattfanden.

Michael Egan 1999 und heute.

Michael Egan 1999 und heute.

Bryan Singer produzierte übrigens um dieselbe Zeit einen ausbeuterischen „Anti-Nazi“-Film mit dem Titel Apt Pupil (deutsch „Der Musterschüler“mit dem schwulen Gandalf-Darsteller Ian McKellen als „alten Nazi-Schergen“; d. Ü.), in dem eine Beziehung zwischen einem erwachsenen Mann und einem Teenagerjungen mit starken homosexuellen Obertönen vorkommt. Mehrere Highschool-Jungen, die in dem Film als Komparsen eingesetzt worden waren, reichten zu dieser Zeit eine Klage ein und behaupteten, daß Singer sie gezwungen habe, sich zu seiner sexuellen Befriedigung nackt auszuziehen.

Das nun nicht mehr bestehende Digital Entertainment Network (DEN) war ein sehr früher Versuch, Videounterhaltung online zu bringen – ein fundiertes Konzept, aber interessanterweise widmeten Rector und seine Freunde – nachdem sie mehr als 70 Millionen Dollar an privatem und Beteiligungskapital aufgebracht hatten – aus irgendeinem seltsamen Grund jede einzelne der 26 Serien, die sie entwickelten, „Subkulturen von Teenagerjungen“, was die Einstellung vieler junger männlicher Schauspieler notwendig machte. (Eine der von DEN produzierten Serien war „Chad’s World“, ein abscheuliches Beispiel für homosexuelle Fantasie/Propaganda, inklusive eines jungen Teenagers, der bei einem reichen „schwulen“ Hollywoodpaar auf dessen Anwesen zu leben beginnt, und dem brutalen Zusammenschlagen eines „homophoben“ weißen Vaters durch die schwarzen Leibwächter der reichen Homosexuellen. Man kann es auf Youtube ansehen. [Anm. d. Ü.: inzwischen führt der im Original vorhandene Link zu einer Meldung: „Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Digital Entertainment Network nicht mehr verfügbar“.])

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