Zum Lob der weißen Singstimme

Enya

Von Julian Lee, übersetzt von Deep Roots. Das Original In Praise of the White Singing Voice: Getting to „Beyoncé“ Overload erschien am 17. November 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Ich habe eine Phase durchgemacht, wo es mich schmerzte, meine Töchter singen zu hören.

Für eine Weile waren ihre natürlichen Stimmen verzerrt geworden. Zuvor waren es ihre reinen, natürlichen Stimmen in den Zimmern drüben gewesen. Nun Affektiertheit, Gekünsteltheit, Gimmicks. Stimmen, die nicht wirklich die ihren waren. Ich litt und sorgte mich vielleicht ein wenig mehr, als ich hätte sollen. Wir sind solidere Bäume. Es stellte sich heraus, daß sie bloß selber eine Phase durchmachten.

Aber zu der Zeit entwickelte ich eine allergische Reaktion auf den sogenannten schwarzen „Soulgesang“. Er schien in meine Nachbarschaft eingedrungen zu sein und meine Kinder überschwemmt zu haben. Ich sollte sagen, daß ich ihn verabscheue. Lassen Sie mich nur zum Scherz erklären: Ich hasse dieses übergeschnappte Zeug.

Meine Gefühle versteigen sich wahrscheinlich nicht zu so etwas – das heißt, zu echtem „Hass“. Wahrscheinlicher ist, daß ich das bloß nicht mag. Aber ich mußte eine gute Polemik vorlegen, nachdem Pläne am Köcheln sind. Manche sehnen sich jetzt danach, die Äußerung bestimmter menschlicher Gedanken und Instinkte zu verbieten, und sogar eines meiner liebsten Dinge – Aversion.

Als einzigartig beispiellose Samsara Busters fantasieren sie sogar davon, den Hass „abzuschaffen“ – oder dessen Ausdruck -, als ob man menschliche Gefühle einfach zupflastern könnte. Der engste Verwandte des Hasses, der Zorn, ist so „ausdauernd wie das Gras“ und so menschlich wie Daumen.

Genauso seine Äußerung, sei sie grob oder clever, günstig oder nicht, und ob sie als Tugend oder Laster präsentiert wird. (Manche Theologen nennen es eine Tugend, das Böse zu hassen.) Ich möchte auch darauf hinweisen, daß menschlicher Hass – wenn er tatsächlich existiert – einen Grund hat, und nicht immer „Ignoranz“ oder „Mißverständnis“. Er ist öfter eine Reaktion auf Verletzung, Ungerechtigkeit oder Bedrohung.

Selbst wenn es keine vergebliche Mühe wäre, „Hass zu verbieten“, so ist wahrer Hass so schwer zu finden. Was sie „Hass“ nennen, werden die geringeren Dinge wie Verachtung, Abneigung oder Erklärungen menschlicher Diskriminierung sein. Dinge wie genau dieser Artikel. Wahrlich, das Ziel ist die Verflüssigung des menschlichen Geistes.

„Was bedeutet es, kosmisch betrachtet, eine Note zu halten und anhaltend ertönen zu lassen? Was besagt es, Treue gegenüber der Komposition zu zeigen? Was können wir über ein Volk sagen, das diese Gesangswerte entwickelt?“ – (Bild: Renee Fleming)

Falls Sie vergessen haben, was „Diskriminierung“ wirklich bedeutet – so ist es Zeit, das nachzuschlagen. Es ist die Entscheidung darüber, was man an einer Kreuzung von vier gleichrangigen Straßen tut, welche Frucht man aus einer Schüssel Kirschen ißt, und welche Kleidung man am Morgen trägt. Unter Anwendung ihrer kostbaren Diskriminierung beschließt ein junges Mädchen, den einen Mann zu heiraten anstatt eines anderen, und hört ein Lied anstelle eines anderen.

Zu diskriminieren heißt, Unterschiede auszumachen; was besser und schlechter ist. Man wendet diese Fähigkeit bei jeder Art von Entscheidung an. Wir diskriminieren zu jeder Stunde – sogar in Träumen. Wenn wir es nicht täten, wären wir nicht menschlich. Ohne ein aktives, robustes Gespür für Diskriminierung würde uns die Funktionsfähigkeit selbst einer Raupe fehlen, ganz zu schweigen von jener des Fuchses. Diskriminierung ist die wesentliche Fähigkeit, die das Herzstück der menschlichen Intelligenz ist. Das ist keine neue Definition des Wortes, sondern die standardmäßige.

Wer hätte gedacht, daß irgend jemand versuchen wollte, Diskriminierung zu verbieten? Das ist so vernünftig, wie das Denken, weinende Babies und den Regen zu „verbieten“.

Ich war also mutig genug, mir etwas Quasi-Hassrede als Dienst an meinem Land auszudenken. Die Freiheit zu denken, seine Gefühle zu haben und sie auszudrücken und anderen Kultur beizubringen – dies ist zu süß, um es zu verlieren. Und ich ziele hier darauf ab, einige Lektionen in aktiver Diskriminierung vorzubringen. Denn die menschliche Diskriminierung ist etwas sehr Schönes. Nun braucht sie etwas Platz, etwas Luft. Es ist höchste Zeit. Jemand hat beschlossen, daß die schwarze Musik und Kultur nun der weißen überlegen ist. Und dies inspiriert zu einem diskriminierenden Tabuzerstörungstrip.

Beyoncé war der Tropfen, der mein Faß endgültig zum Überlaufen brachte, die Alarmglocke, die mich aufrüttelte, die finale Beleidigung. Nun reiche ich meinen Anspruch auf Unterdrückung durch schwarzen Gesang ein. Über Reparationen diskutieren wir später.

Man beachte, daß das Wort „Soul“ oben Anführungszeichen brauchte. Ich rufe es von den Dächern, daß schwarze Musik keinen besonderen Anspruch auf Seele, Geist oder das Transzendente hat. Denn meine weiße Seele flüstert es.

Eine Vorwarnung: Falls Sie von weißem Schuldgefühl oder weißem Selbstekel befallen sind, wird dieser Artikel Ihnen Zwicken und Zwacken bereiten.

Schwarzenüberflutung in den Medien

Beyond enuf (ungefähr: „Mehr als genug“)

Vor vier Abenden wurde die „Soulsängerin“ Beyoncé bei den Academy Awards in unverantwortlichem Übermaß gezeigt. Sie ist eine angenehme Frau. Reizvoll feminin, bescheiden. Aber ihre Stimme und ihr Gesangsstil sind nur mehr vom Gleichen; Teil einer langen Reihe wahrlich stereotypischer „Soul“-Stylisten, und noch dazu ein mittelmäßiger Fall. Daher lautet meine Frage:

Was hat sie geritten, daß sie ihr vier (gezählte) separate Lieder geben? Solch eine Hegemonie eines Sängers bei einer Oscar-Verleihung ist beispiellos, haben manche angemerkt. Und mit welcher Begründung? Es ist nicht so, daß sie eine Liedermacherin wäre. Sie macht „Covers“ von Liedern anderer Leute. Und sie wählt nicht einmal gutes Material aus. Dank ihr müssen wir die Wiederauferstehung von 70er-Soul-Müll wie „Love To Love Ya, Baby“ durchleiden. (Dafür allein sollte sie von der Oscar-Verleihung verbannt werden.) Währenddessen ist an ihrer Stimme nichts Außergewöhnliches; man kann solche Exemplare bei Talenteshows an High Schools hören. Und dann nervt der Soul-Stil. Mehr als irgendwas heutzutage nervt mich der Klang dieser Stimme. Ich meine den Klang der schwarzen Stimme! Er ist seltsam, und immer gleich. Warum sollte er mir gefallen?

Es war für diese weiße Nation kein weißer Sänger in Sicht. Währenddessen ging die Hälfte der Auszeichnungen als „Bester Schauspieler“ an Schwarze, und ein lüsterner schwarzer Emcee wurde ausgewählt, um das Publikum zu terrorisieren und den Klassefaktor um etwa 95 Grad runterzuziehen. Jemand weiter oben hatte seinen Spaß mit dem weißen Amerika.

Ich sehe, daß Schwarze nur 12 % der U.S.-Bevölkerung ausmachen. Aber vom Fernsehen her würde man schätzen, daß es mindestens 60 % sind. Oder daß ein Gesetz geschrieben worden sei, das es verbietet, Weiße außerhalb der Gesellschaft von Schwarzen zu zeigen. Die Drehbuchautoren von Hollywood haben eine neue Regel Nummer Zwei: „Alle Charaktere, die starke Männer, Bosse, Aufseher, Gurus, Befehlshaber oder Chefchirurgen sind – oder irgendeine Art von Vorgesetzten – müssen immer von einem Schwarzen gespielt werden.“ Oh ja – Regel 3 lautet: „Der Schwarze muß mit den weißen Charakteren immer grob oder beschimpfend reden.“

Es hat keine Verbindung zum wahren Leben, und es ist für Weiße sehr beleidigend. Lassen wir die Schwarzenüberfüllung in den Medien beiseite und reden wir über die Epidemiologie der schwarzen „Soulmusik“. Wenn ich sehe, wie die Medien Ray Charles – ausgerechnet – als Kulturikone kanonisieren, dann weiß ich, daß ein wenig Klartext über spirituelle Ideale in der Musik geboten ist. Ich werde hier die schwarze Musik und den schwarzen Gesang kritisieren. (Nur damit Sie nicht denken, ich sei gänzlich einseitig: mein eigenes Volk bekommt weiter unten einige Kritik ab.) Nun lassen Sie mich mit der musikalischen Güte und Brillanz meines Volkes angeben.

Weiße entwickeln andere Formen von Musik

Roy Orbisons mit offener Kehle gesungene, hochfliegende Stimme – melodiös und gänzlich frei von Anspannung – verkörpert die Gesangswerte, die von Weißen lange geschätzt wurden.

Wenn man sie sich selbst überläßt, entwickeln Weiße und Schwarze unterschiedliche Formen von Musik. Weiße Musik hat viele Abstammungslinien, die weit ins alte Europa zurückreichen. Beschränken wir diese Diskussion auf die weiße klassische Musik allein. Erstens gaben unsere weißen Vorfahren in Europa uns viele erstaunliche Instrumente.

Sie entwickelten viele Formen von Saiteninstrumenten (Violinen, Violas, Cellos, Kontrabässe) und Blechblasinstrumenten (Trompeten, Posaunen, Waldhörner, Tubas, das Piccolo, die Flöte) und Holzblasinstrumenten (die Oboe, das Klarinett) und verschiedene Tasteninstrumente (das Piano, das Pianoforte, das Cembalo und die Orgel).

Dies soll nicht ein ganzes Regiment weniger bedeutender Instrumente wie die Gitarre und die Harmonika herunterspielen. Aber bei deren Verwendung entwickelten sie jene erstaunliche koordinierte Gruppenleistung, die wir als Orchester kennen, und insbesondere – die genialen Komponisten (alles brillante weiße Männer), die sie mit sehr fantasievollen, thematisch vielseitigen und inspirierten Sinfonien und Partituren versorgen. Die Schaffung eines großen Sinfonieorchesters erfordert eine große Zahl von Erwachsenen, die vom Kindesalter an besonders auf einem Instrument geschult wurden, was allgemein von einer Kultur unterstützt wird, die das Phänomen der Schulen und Universitäten entwickelt hatte.

Brillante weiße Männer

Alles, was Sie auf einem Sender für klassische Musik hören – von Opern bis zu komplexen Sinfonien, bei denen eine Myriade unterschiedlicher Instrumente eingesetzt wird – wurde von weißen Europäern entwickelt, bis hin zu den Instrumenten selbst. Es ist nicht meine Ansicht, daß Schwarze keine einzigartigen und positiven Rasseeigenschaften haben. Dies ist hier nicht mein Thema. Mein Punkt hier ist, daß sie nicht wie Weiße sind. Man kann eine Menge hinsichtlich der Essenz eines Volkes beobachten, indem man analysiert, was es tut, und was es schafft, wenn es ganz sich selbst überlassen ist. Insbesondere über Äonen.

Nehmen Sie allein das Cello. Afrikanische Völker brachten nie irgendein Instrument hervor, das sich damit vergleichen kann, ganz zu schweigen von einem Cembalo – oder sogar einen trockenen Hörsaal, wo ein Sinfonieorchester und sein Publikum angenehm sitzen können. Hinter einem Waldhorn stehen Jahrhunderte stabiler weißer Kultur, Jahrhunderte weißer technologischer Kreativität, Jahrhunderte weißen Fleißes und Wirtschaftslebens. Sich auch nur die Herstellung eines Klaviers vorzustellen, erforderte zuerst eine fortgeschrittene Zivilisation mit viel technischem Wissen, zahlreichen Herstellungsfertigkeiten und erstaunliche Kapitalausstattung.

Angesichts dieser erstaunlichen Instrumente blieb es immer noch Sache der Spieler, sie mit Jahren der Ausbildung unter fähigen Lehrern zu meistern, in würdigen und formalen Schulen, die Treppen hinauf in eingerichtete Räume mit Fenstern zu gehen, Tag für Tag in jenem nordischen Arbeitsethos zu erscheinen, in schönen Gebäuden mit Heizung – und allem anderen – zu sitzen, alles, um ein schwer zugängliches Thema in einem Werk von Mozart oder irgendeinem anderen feinsinnigen Genie zu meistern.

Wenn es heute ein Sinfonieorchester in Afrika gibt, dann, weil Weiße es dorthin brachten, und es müßte mit weißen Spielern besetzt sein. Lassen wir die Instrumente beiseite und wenden wir uns dem Spielen zu. Schwarze haben seit langem Kontakt zu Violinen und Cellos gehabt. Aber wie viele virtuose Instrumentalisten in den klassischen Traditionen sind aus den Schwarzen hervorgegangen? Man kann behaupten, daß allein das Spielen dieser Instrumente nach weißen Standards – oder auch nur einer orchestralen gedruckten Partitur zu folgen – eine rassische Fähigkeit ist. (Siehe Hilary Hahn weiter unten.)

Zwei weiße Komponisten (Nur zwei!)

Ludwig van Beethoven ist einer der größten Komponisten der Welt, ein Deutscher, und ein brillanter weißer Mann.

Ludwig van Beethoven ist einer der größten Komponisten der Welt, ein Deutscher, und ein brillanter weißer Mann.

Peter Warlock war ein moderner klassischer Komponist und ein weißer Mann – ein Engländer. Warlock hatte keine musikalische Ausbildung. Und doch hinterließ er bis zu seinem frühen Tod im Alter von 36 ein großes Schaffenswerk meisterhafter Musik, die dieselbe Komplexität, Feinsinnigkeit und Kreativität aufwies wie die früheren weißen Komponisten. Seine „Capriol Suite“ ist zutiefst visionär und hinreißend – wahre Seelenmusik.

b>Philip Arnold Heseltine, alias Peter Warlock.

Philip Arnold Heseltine, alias Peter Warlock.

Der Dirigent und Komponist Constant Lambert schrieb 1938:

Warlocks Musik war von ihrer eigenen besonderen Kategorie… Es wäre leicht für mich, die Namen von mindestens 30 Liedern von Warlock hinzuschreiben, die in Inspiration und Ausführung makellos sind. Es ist keine Übertreibung zu sagen, daß diese Leistung ihm den Anspruch verschafft, mit Dowland, Mussorgsky und Debussy als einer der größten Liederschreiber eingestuft zu werden, die die Musik gekannt hat. – Aus „All Music Guide“, Dave Lewis.

Schlußendlich müssen wir die weiße Musik selbst erwähnen. Hören Sie eine Oper von Wagner, und fragen Sie sich: Wo kriegen diese weißen Männer das her? Sehen Sie die ganze Nacht einen Kanal für klassische Kunst; sie werden nichts sehen, das irgendeine – materielle oder ästhetische – Entsprechung im historischen Afrika hat.

Gibt es irgendwelche schwarzen klassischen Komponisten in unserem erhabenen klassischen Genre? Oder auch nur auf dem Baseballplatz? Falls ja, so habe ich nicht von ihnen gehört. Gibt es überhaupt viele große schwarze Liederschreiber in der Popmusik? Okay, Stevie Wonder ist ein großer Pop-Komponist. Aber das war’s auch schon. Sicherlich kann der von den Medien gepriesene „Prince“ nicht dazu gezählt werden, noch der absurde Rick James. Ihr Zeug ist fade und nervig. Der selbsternannte „King of Pop“ – Michael Jackson – schrieb nie in seinem Leben eine außergewöhnliche Melodie, und er wird wegen Urheberrechtsverletzung vor Gericht gezerrt.

Steht irgendeiner von ihnen in der Nähe eines Paul McCartney oder eines Andrew Lloyd Webber? Hat „der King of Pop“ jemals ein melodisch brillantes „Eleanor Rigby“ oder ein „Jesus Christ Superstar“ geschrieben?

Andrew Lloyd Webber, ein großer moderner Komponist in den weißen Theatertraditionen.

Nachdem Sie ein paar gute Sinfonien angehört haben, denken Sie darüber nach, was Schwarze heute als Musik schaffen, wenn sie sich selbst überlassen sind. Fragen Sie sich, ob Ihnen nicht weiße Musik besser gefällt als das atonale Gebrüll, die kriminellen Texte und der ungeschickte digitale Angriff, die man als „Rap“ und „Hip hop“ kennt? Vergleichen Sie das mit einem hochfliegenden Lauf von Andrew Lloyd Webber und fragen Sie sich: Welches ist die wahre „Seelenmusik“?

ANMERKUNG: Einige große Komponisten und Liederschreiber sind Juden gewesen, der hauptsächliche rassische Widersacher der Weißen.

Eines schönen Tages fand ich mich vom Orchester auf einem Klassikkanal bewegt, und dann von einem Stück aus der Oper Madame Butterfly, und ich begriff: Ein Orchester ist eine sehr weiße Sache, und genauso eine Oper, und auch ein Cello. Und dies ist die Musik der Weißen! Es ist die Musik Ihrer weißen Vorfahren, und sie vermittelt ihre Intelligenz, ihre Träume und ihre Seele.

Meine Wertschätzung für meine eigene Rasse begann zu wachsen, und ich begriff, daß ich sie gar nicht geschätzt hatte. Ich sah, daß ich irregeführt worden war; ich war von Jugend an gehirngewaschen worden. Aber die grandiose, unendlich kreative Musik, die ich da hörte, war genug, um mich davon zu überzeugen, stolz auf die weiße Rasse zu sein und zu begreifen, daß wir spirituell einzigartig sind.

Man kann behaupten, daß das schöne Spielen dieser Instrumente nach weißen Standards – der Violine, des Cellos – eine rassische Fähigkeit ist.

Und dann fand ich, daß es als verblüffend betrachtet wird, wenn ein Weißer irgendwelchen Rassestolz hat. Wenn man weiß ist, soll man nicht denken, daß an Weißen irgendetwas Besonderes ist. Oder man soll annehmen, daß, was immer wir haben, andere Rassen auch haben müssen. Oder wahrscheinlicher soll man sich seiner Rasse schämen – wie es viele junge Weiße nun aufgrund der Medienbotschaften tun. Was konnten meine vier weißen Töchter denken, wenn die einzige Sängerin, die bei den Academy Awards auftritt, eine schwarze „Soul“-Sängerin ist? Es muß bedeuten, daß sie versuchen sollten, wie sie zu singen, sogar wie sie auszusehen…

Was immer die Musik der amerikanischen Schwarzen ursprünglich gewesen sein mag – und ich sage nicht, daß ich das weiß -, so ist das, was wir kennengelernt haben, ihre Vermischung mit weißen Formen. Eine Fremdbefruchtung hat ein paar interessante Dinge geschaffen, wie den New Orleans Jazz. Aber sich selbst überlassen schaffen die beiden Rassen ihre eigene Musik, und sie haben nicht dieselbe Herangehensweise an den Gesang. Wenn man schwarze Schauspieler in Porgy and Bess im Opernton singen sieht, dann weiß man, daß dieser Gesangsstil ihnen von weißen Lehrern beigebracht wurde.

Schwarze und weiße Stimmen klingen unterschiedlich

Ich kann für gewöhnlich am Telefon einen Schwarzen von einem Weißen unterscheiden, nicht nach dem Akzent, sondern nach dem Klang der Stimme. Ich kann ebenfalls einen weißen Sänger ungesehen von einem schwarzen unterscheiden, wiederum nach dem Klang der Stimme. Daher scheint es, daß weiße Stimmen sich akustisch von schwarzen Stimmen unterscheiden. Ob dies an der Biologie oder an der Umwelt liegt, weiß ich nicht.

Aber man kann das Ohr nicht täuschen. Der Klang der weißen Stimme ist für mich instinktiv attraktiver. Warum sollte er das nicht sein? Die weiße Stimme hat Resonanz in meiner Erinnerung und in meinen Genen, und vielleicht in Lebenszeiten weißer Mütter, die mir Wiegenlieder sangen, und von Vätern, die mir Ratschläge gaben, und in der Assoziation mit anderen weißen Stimmen. Und der weiße Gesangsstil schwingt irgendwie mit Werten mit, die ein Teil meiner DNS sind.

Emerson, Lake and Palmer. Greg Lake (Mitte) hat eine sonore, offene Stimme, die wahrscheinlich untrainiert ist, aber ein feines Beispiel für den natürlichen Klang des weißen Gesangs. Gute Hörprobenlieder: „Trilogy“, „Take A Pebble“, „From the Beginning“, „The Sheriff“.

Ich nehme zur Kenntnis, daß ein Weißer lernen kann, wie ein Schwarzer zu klingen, wie im Fall von Britney Spears. Auch kann ein Schwarzer lernen, wie ein Weißer zu klingen, wie im Fall von Nat King Cole. Wenn sie sich selbst überlassen werden, entwickeln die beiden Rassen jedoch unterschiedliche Stimmen.

Hören Sie Roy Orbison singen und fragen Sie sich dann: Hat irgendeine andere Rassengruppe diese Art von Stimme oder Gesangsstil hervorgebracht? Die reine Präsentation der Note, deren unerschütterliches Halten, und den mit offener Kehle gesungenen Ton, der voller Herz und subtiler Sehnsucht schimmert? Die Antwort lautet nein. Roy Orbison wird in der weißen Kultur genau deshalb als großartig betrachtet, weil er so schön zentrale weiße Gesangswerte verkörperte.

Es gibt keinen schwarzen „Roy Orbison“, keinen orientalischen „Roy Orbison“, keinen indischen oder asiatischen „Roy Orbison“ und keinen „Roy Orbison“ unter den amerikanischen Ureinwohnern.

Falls jemals ein Nichtweißer auftaucht, der wie Roy Orbison singt (etwas, das nie geschehen ist), dann wird es deshalb sein, weil er stark mit weißem Gesang Kontakt hatte und danach strebte, jenen Klang zu meistern. Aber es ist keine natürliche Emanation anderer Rassen.

Der Gesangsstil von Andy Williams dient als Beispiel für natürliche weiße Ideale für die Stimme. Selbst in höheren Lagen nie angestrengt, schwebt seine Stimme aus ihm wie Rauch aus einem Kamin. Seine Stimme ist von Freude gefärbt und erreicht einen schönen Klang.

Dies soll nicht heißen, daß andere rassische Stile nicht ihren Charme haben. Ich genieße den indischen Gesangsstil mit betörenden und feinsinnigen melodischen Flexionen. Asiatische Gesangsstile sind völlig einzigartig für diese Rasse, wie es die schwarzen Gesangsstile aus Afrika waren. Unter den Rassen sind die Asiaten der Entwicklung ähnlicher Gesangswerte wie jene der Weißen hinsichtlich Süße des Klangs und des reinen Haltens am nächsten gekommen. Aber das asiatische Lexikon enthält Töne und musikalische Werte, die dem Weißen unbekannt sind. Ich behaupte, daß Unterschiede in Musik/Gesang von Unterschieden in der psycho-spirituellen Orientierung verursacht werden, die den Rassen zu eigen sind.

Spirituelles Lexikon der Stimme

Die verschiedenen möglichen Stile der menschlichen Stimme stellen in Wirklichkeit ein spirituelles und moralisches Lexikon dar:

● Eine angespannte und gebrochene Stimme gibt eine Erklärung von Rücksichtslosigkeit, Exzeß und Pathos ab.

● Ein schreiender, atonaler Gesangsstil vermittelt Dumpfheit und eine Ablehnung des Ästhetischen.

● Der Sänger, der eine wirkliche Melodie trägt – verglichen mit Grunzern, Schreien und Geheul – bestätigt die spirituelle Ästhetik, die die Musik selbst ist.

● Eine kultivierte, disziplinierte Stimme spricht von Selbstachtung, Selbstdisziplin, Arbeit und Intelligenz.

● Ein reiner Ton deutet Keuschheit und Ehrlichkeit, Unschuld und Zurückhaltung an.

● Eine gezwungene, angespannte Stimme läßt Impulsivität und Ungeduld, dickköpfige Jugend und den ewigen grünen Tölpel erkennen.

● Ein verzerrtes Knurren beschwört eine betrunkene Rauferei, Auflösung und hemmungslosen Zorn.

● Ein heller und gehauchter Ton telegraphiert Weiblichkeit, Unschuld oder kindliche Eigenschaften.

● Tiefe, feste Stimmen bei Männern zeugen von Männlichkeit, Väterlichkeit, Stärke und Autorität.

● Ein Gesangsstil, der sich ständig ändert – bis zu dem Punkt, wo die Melodie unkenntlich wird – steht für Quatscherei, Faulheit, Hektik und Hype. Ein „unsteter“ Gesangsstil repräsentiert eine „unstete“ Haltung zum Leben. Ich muß feststellen, daß dies ein Merkmal des sogenannten schwarzen „Soul“-Gesangs ist. (Ich unterscheide dies von der Vokalmusik Indiens, die sich, auch wenn sie subtile Absenkungen und Triller enthält, an eine wohldefinierte Melodie hält.)

● Die Fähigkeit, sich gleichmäßig an eine Stelle in einer Melodie zu halten, spricht andererseits von den Idealen der Selbstkontrolle, Treue, Konzentriertheit und Stärke.

Eine Stimme kann keusch oder zügellos sein, ökonomisch oder verschwenderisch, spirituell inspirierend oder fleischlich und erniedrigend für den Geist. Wann immer irgend jemand singt, repräsentiert er durch den Gesangsstil irgendeine Art von menschlichem Wert. Eine schöne und originelle Melodie, die durch eine keusche und disziplinierte Stimme belebt wird, erhebt den menschlichen Geist. Man füge einen sinnvollen Text hinzu, und sie kann uns mit dem Transzendenten in unserem Inneren verbinden. Was mich betrifft, so ist dies die wahre „Seelenmusik“.

Die junge Virginierin Hilary Hahn ist bereits eine der Weltmeisterinnen auf der Violine. Sie zeigt die nordische manuelle Geschicklichkeit, kombiniert mit den reichen weißen musikalischen Empfindungen, die in der klassischen Musik selbst verehrt werden. Sie denken, Weiße sind nicht besonders? Sehen und hören Sie diese Göttin der Violine – und erlangen Sie Religiosität.

Die weißen Gesangswerte

Um die Werte der weißen Gesangstechnik zu verstehen, bräuchte man sich nur probeweise ein paar Stimmlektionen von den vielen Stimmtrainern (fast alle davon weiß) geben zu lassen, die jahrhundertelang in Europa und in den Vereinigten Staaten gelehrt haben. Nachfolgend vier Gesangswerte, die sie fördern:

● Weißes Singen strebt nach einem mit offener Kehle gesungenen Ton. Um dies zu erreichen, lernt ein Sänger, seine Stimme bewußt aus dem Bauch zu unterstützen, was der finalen Stimme eine Grundstärke gibt.

● Es ist ein hoher Wert, die Stimme nicht anzuspannen, sondern sie in reiner, unverzerrter Weise herausströmen zu lassen.

● Hoher Wert wird auf die Fähigkeit gelegt, eine Note an einer Stelle zu halten, wie es die Melodie verlangen könnte, ohne auf Vibrato oder Anstrengung zurückgreifen zu müssen, oder auf die verdrehten kleinen Gimmicks, die im schwarzen Gesang so gängig sind.

● Das weiße Gesangsethos strebt nach der Entwicklung des schönen, vollen Tons. Ein schöner Ton ist abgerundet, reich und unverzerrt und trägt mehr Frequenzen der Stimme. Er ist ohne Anspannung und beruht auf dem Training nicht nur der Kehle, sondern jenes gesamten Unterbaus aus Zwerchfell, Bauch und Lungen. Es ist ein holistischer Effekt und vermittelt „Seele“ – die wirkliche.

Der Ton kann auch durch Training verbessert werden. Der Ton ist von erstrangigem Wert, dann kommen Kontrolle, Ausführung und zuletzt der Stil. Schwarze Sänger neigen dazu, jede Menge Stil zu haben und sehr wenig an Ausführung und Ton. Ich werde hier einen meiner eigenen Werte hinzufügen, der vielleicht sogar in der weißen Tradition unklar geworden sein mag. Es ist eine göttliche Gabe, wenn die bloße Stimme eines Sängers die Seele berührt. Und dies wird hauptsächlich durch die eigene innere Tugend des Sängers bewirkt. Man könnte sagen, durch das „gute Karma“ des Sängers. Ein Sänger mit innerer spiritueller Schönheit oder Weisheit überträgt diese durch seine Stimme. Der eigene moralische Zustand eines Sängers ist eine seiner wichtigsten Qualifikationen.

Die Schönheit und Kraft der menschlichen Stimme ist von Weißen kultiviert worden, während sie gleichzeitig die schönste Architektur der Welt kultivierten.

Ein guter Sänger läßt es leicht klingen; er besänftigt und erhebt. Wenn er Sie auf gefährliches stimmliches Terrain führt, trägt er Sie sicher hindurch, ohne an Kontrolle oder Finesse zu verlieren. Ein großer Sänger erweckt erhabene Gefühle mehr durch eine vitale Stimme mit keuscher Kontrolle als durch hemmungslosen Emotionalismus und Exzeß. Genauso wie Gedichte an Kraft gewinnen, wenn sie einem zwischen den Zeilen etwas zuflüstern, berührt einen ein Sänger tiefer durch verborgene Reserven, als wenn er alles auf den Tisch kippt.

Dies erfordert Disziplin und Kultivierung und Kraftreserven. Und dies ist eine Erklärung der Werte unserer Vorfahren. Auf diese Weise zu singen, erfordert die Entwicklung eines physiologischen Unterbaus und eines geschickten Einsatzes der Lungen und des gesamten Körpers, so daß die Stimme schließlich in entspannter Weise „hinausschwebt“, sogar in den höheren Tonlagen.

Wenn ein Sänger diesen Unterbau entwickelt, kann er himmelhoch steigen und uns mitnehmen. Bei manchen ist dies eine angeborene Gabe. Andere kultivieren es durch Training. Aber dieser Gesangsstil – der über Äonen von unseren weißen europäischen Vorfahren entwickelt wurde – befördert implizit die Werte jener Vorfahren. Diese Art zu singen verkörpert die spirituellen Werte der Disziplin, inneren Struktur und Stärke. In ihrer besten Form spricht sie von Ganzheit, Reinheit und Treue.

„Diese Art zu singen verkörpert die spirituellen Werte der Disziplin, inneren Struktur und Stärke. In ihrer besten Form spricht sie von Ganzheit, Reinheit und Treue.“ – (Bild: Janet Baker)

Indem ich diese Diskussion auf die Stimme beschränke, versuche ich nicht einmal, breitere musikalische Werte der Weißen zu diskutieren, wie den hohen Wert, der auf die Melodie selbst gelegt wird (etwas, das in schwarzen Darbietungen zunehmend fehlt, die sich in einem Zustand der Degeneration zu befinden scheinen). Ich hätte nie gedacht, daß ich einmal öffentlich den schwarzen Gesang kritisieren würde. Aber der Fetisch, den unsere Medienführer darin erkennen lassen, daß sie mir – und meinen Töchtern – schwarze „Künstler“ aufdrängen, hat mich mit dem Rücken zur Wand gedrängt.

Eine Analyse des schwarzen Gesangs

Hier werde ich auch „Rap“ und „Hip hop“ nicht erwähnen, die kaum Musik sind und allgemein aus Geschrei bestehen statt aus Gesang. Hier werde ich die Fälle kommentieren, wo Schwarze sich mit dem Singen befassen.

Im schwarzen Gesang ersetzen oft bequeme Triller und effekthascherisches Keuchen die gesangliche Disziplin. Gekünstelte emotionale Theatralik ersetzt echte spirituelle Wirkung. Die Tonalität bleibt unentwickelt. Mich erinnert die schwarze Stimme in ihrem natürlichen Zustand an den Klang eines blökenden Kalbes.

Diese Gesangstonart herrscht heute bei den schwarzen Sängern vor, blechern und unkultiviert. Es hat schwarze Sänger gegeben, mit denen man mitschwingen kann – Nat King Cole ist erwähnt worden. Aber raten Sie mal, woher seine Einflüsse kamen? Wem wollte er ähnlich klingen? Weißen Männern. Er bildete sich nach dem Vorbild der weißen Schlagersänger seiner Zeit. Radiohörer dachten, er sei weiß. War es nicht großartig, daß Nat King Cole diesen Einfluß von weißen Schlagersängern erhalten und uns eine sonore, melodische Stimme geben konnte? Lou Rawls, ein weiterer schwarzer Sänger, kam ihm fast nahe. Aber beide Stimmen verdankten viel den Zigaretten. (Es ist ein alter Trick, wenn man sich eine rauchige Stimme verschaffen will, die nicht wirklich die eigene ist. Beide starben an Lungenkrebs.) Was Rawls betrifft, so klang er ein wenig bedrohlich. Kam einer der beiden dem heiligmäßigen Timbre eines Andy Williams, bei dem es einem wohlig den Rücken runterläuft, auch nur nahe? Oder der erbaulichen klanglichen Klarheit eines Wayne Newton? Nach meiner „weißen Seele“ nicht.

Heutzutage klingen schwarze Sänger nicht im mindesten wie Nat King Cole oder anderen zeitgenössischen Weißen. Nat versuchte, wie die weißen Sänger zu klingen. Man kann einen Kanal für klassische Musik einschalten und auch schwarze Operndiven sehen. Noch einmal, ihnen ist eine musikalische Disziplin eingeimpft worden, die von Weißen geschaffen wurde. Heute wollen Schwarze nicht mehr in einen weißen Standard eindringen. Sie werden dem wohlhabenden weißen Publikum begierig als einfach sie selbst verkauft. Daher entwickeln sie ihre eigene Musik, die zunehmend vom weißen musikalischen Einfluß abgeschnitten ist. Musikalische Einflüsse waren zu einer Einbahnstraße geworden. Weiße (wie Britney Spears et al.) beziehen ihre Einflüsse von den Schwarzen. Schwarze scheinen jetzt wenig Einflüsse von Weißen aufzunehmen.

Aber ist das etwas Gutes? Bereichert die heutige schwarze Musik die weiße Musik, oder zersetzt sie sie? Ich glaube, daß die weiße Musiktradition die reichere, erhabenere ist, und daß der schwarze Einfluß das jetzt zersetzt. Ich behaupte hier, daß weiße Musik und weißer Gesang schön, erhaben und kostbar sind. Wenn ich für meinen Teil wählen müßte, würde ich lieber weißen Gesang hören.

Heute schwimmen unsere Ohren in einem echt schwarzen Gesangsstil, der bestenfalls ein Klischee ist und schlimmstenfalls invasiv. Der frisch heiliggesprochene Ray Charles (der nun unerklärlicherweise als „Kulturrevolutionär“ gehypt wird) ist ein gutes Beispiel für den angespannten Klang, den jeder Narr erreichen kann, der zu singen versucht. Um diesen Ton in seinem Bestzustand zu hören, hören Sie irgendeinen Rastafarian oder „Reggae“-Sänger aus Jamaica an. Sie klingen alle gleich – wie blökende Kälber. So ist es, wenn man ohne weiße Gesangsdisziplin, Grundlagentechnik oder auch nur Bemühung singt.

Die heutigen „Soul“-Sänger schwelgen endlos in schnellen Sechzehntelnoten. Dies sind exhibitionistische Abweichungen von der Melodie, die einen grundlegenden Mangel an Disziplin und stimmlicher Fähigkeit verdecken. All dieses Geschlängel in die Gesangszeile einzubringen, ist faul und kindisch.

Ray Charles, der neu vorgeschriebene Musikheld für eine weiße Nation

Photo © Norman Seeff (Photo may be used in publicity materials in conjunction with the broadcast, for as long as this specific episode is in license to air).

Im Jahr 2005 ernannten unsere Medienführer den Gesangsblöker Ray Charles zum neuen Musikhelden für Weiße. Die Medien erklärten ihn zu einer „Legende“, „einem Kulturrevolutionär“, „Pionier“ „Visionär“, zum Lord des Koscheren Hype, zum Soul-Messias, Obersten Knurrer, Ersten Heuler, Höchsten Brotha, Mainman, Heiligen Vater, Ed-Sullivan-Showfüller, Kandidat für Hollywood Squares.

(Aber hat er auch nur ein verdammtes Lied geschrieben, das einigermaßen gut war?)

Es ist, wie wenn ein Junge auf seinem Skateboard um jede Ecke hüpft, oder jede Blase irgendeiner Plastikverpackung zum Platzen bringt. Es ist leicht gelernt. Ich konnte sowas als Amateursänger mit 16. Diese Schwingungen sind im Grunde eine Parodie auf das emotionale Gefühl, das seinen Ursprung in den schwarzen Südstaatenkirchen hatte, etwas Gekünsteltes. Aber sie tendieren dazu, die Melodie zu schwächen, und sind kein Ersatz für echte Vermittlung von Gefühl.

Diese Schwingungen dienen der Verschleierung der Tatsache, daß der Sänger einen schwierigeren und zentraleren Aspekt des Singens nicht gemeistert hat – eine Note zu halten und in Schönheit hinausklingen zu lassen. Weißes Singen legt hohen Wert auf die Fähigkeit, eine Note in reiner und attraktiver Weise ohne Anspannung zu halten. Es wird auch Wert auf die Treue zu einer Melodie gelegt. Was bedeutet es, kosmisch betrachtet, eine Note zu halten und anhaltend ertönen zu lassen? Was besagt es, Treue gegenüber der Komposition zu zeigen? Was können wir über ein Volk sagen, das diese Gesangswerte entwickelt? Warum haben unsere europäischen Vorfahren dieses Gesangsideal entwickelt, anstatt der unsteten Windungen des „Soul“-Gesangs?

Schnelle Sechzehntelnoten, blecherner Ton, überflüssige Theatralik. Whitney Houston ist lange als erstrangige „Soulsängerin“ betrachtet worden.

„Soul“-Sänger plärren hohe Noten üblicherweise wie ein Horn heraus. Dies soll Stimmkraft und Emotion repräsentieren. Aber eine Stimme ist spirituell stark, wenn wir ihre innere Stärke spüren können; wenn man spürt, daß der Sänger nicht alles einsetzt, was er hat, obwohl er viel gibt. Das Prinzip erkennt man bei Verstärkern. Ein Stereoverstärker mit mehr Watt, als er braucht – mit „Platz nach oben“, sozusagen – liefert weniger Verzerrungen, größere musikalische Reinheit und selbst bei niedriger Lautstärke einen größeren dynamischen Bereich. Soulsänger kultivieren nicht den Unterbau im Bauch, der die Schönheit der menschlichen Stimme zum Vorschein bringt.

Ein guter Sänger kann eine anhaltende Note von sich geben, weich oder fest, ohne Anspannung oder Schwankungen, und sie dann glatt ohne dieses kitschige Keuchen beenden, das im modernen schwarzen Gesang so nervt. Das ist wahre Kontrolle. Wenn man Ray Charles et al. ersucht hätte, nur eine Note süß und rein zu halten – ohne wie ein Horn zu plärren -, wären sie überfordert.

Die jungen Sänger von heute, die diese Leute imitieren, verlieren das Potential ihrer Stimmen.

Pathologischer weißer Gesang

Roger Daltry von The Who konnte recht gut Melodien schreien – ein paar Jahre lang. Es dauerte nicht lange, bis seine Stimme hinüber war. In Wirklichkeit ist Nachhaltigkeit ein Teil der weißen Weisheit.

Nun werde ich ein paar handfeste Kritiken an meiner eigenen Rasse anbringen. Wenn Weiße dieser Kritik zuhören, wird es ihnen nur sehr helfen. Im Laufe der vergangenen paar Jahrzehnte hat es viele weiße Sänger gegeben, die die obigen Gesangswerte NICHT verkörpern. Jedoch kann man argumentieren, daß der Niedergang dieser Ideale durch fremden Einfluß zustandegekommen und durch einen Zusammenbruch und eine Störung der weißen Kultur geschürt wurde.

Eine Stimme, die stellenweise angespannt ist und bricht, hat einigen theatralischen und emotionalen Wert. Aber zum Exzess getrieben, ist es einfach hässlich und stumpft die Seele ab. Es hat zu einer Form des Singens geführt, die zu einer weißen Stärke wurde, jener des Heavy-Metal-Schreiers. Analysieren wir diesen Gesangsstil.

Der Heavy-Metal-Schreigesang hatte seinen Ursprung in der untrainierten Bemühung, in höheren Tonlagen zu singen, ohne Berücksichtigung der spirituellen Möglichkeiten des Tons, oder auch nur der Lebensdauer der Stimmbänder. Höhere Tonlagen sind immer ein Teil des weißen Gesangs gewesen, und wir nannten sie Tenöre.

In den 1960ern zwangen bestimmte weiße Gruppen – ganz besonders die Beatles – die Stimme absichtlich in hohe Tonlagen, ohne irgendwelche Technik, um eine rohe emotionale Provokativität zu erreichen.

Pioniere dieses Ansatzes waren in Wirklichkeit schwarze Sänger jener Zeit, vor allem Little Richard. Im Laufe der Zeit nimmt die Stimme des Sängers (solange sie es übersteht) eine Kratzigkeit an, die ihr mehr Emotionalität gibt, mit einer Andeutung von Zorn oder Aggression.

Dieser Effekt war es, worauf sie aus waren. Ein Beispiel für diese Art von Stimme war der Sänger von „Nazareth“, der einen Hit mit dem Titel „Love Hurts“ hatte. Heavy-Metal-Gesang repräsentiert diese Trends zu ihrem höchsten Schluß getrieben, was durch die laute Heavy-Metal-Gitarre weiter gefördert wurde. Der schreiende, verzerrte Gesangsstil war eine unvermeidliche akustische Begleiterscheinung der obszönen Lautstärke der Metal-Gitarre. Jede Form von Musik, die den menschlichen Körper (in diesem Fall das Gehör) schädigt, muß als pathologisch, negativ, eingestuft werden.

Weiße wurden zu den Meistern des Heavy-Metal-Geschreis, weil sie die Meister der Technologie sind – und die Vertrauten des sozialen Schadens, die sie mit sich bringt. – (Bild: Ozzy Osbourne)

Heavy-Metal-Schreier repräsentieren für uns Mars-artige Maskulinität und Bombastik. Dieser grölende, kehlenzerreißende Ansatz vermittelt die Vibrationen von Zorn, Exzess, Aggression und Ignoranz – sogar Gewalt. Sänger von Bands namens AC/DC, Iron Maiden, Quiet Riot und vielen anderen führten den Stil vor. Diese tobenden Gesangsnummern wurden von jungen amerikanischen männlichen Weißen ab den 1980ern bevorzugt. Es zeugt von ihrem emotionalen Zustand.

Aggression, Zorn und Schmerz sind auf dem Gesicht von Bruce Dickinson (Iron Maiden) zu sehen, während er „nach der Melodie schreit“. Bei diesem forcierten Gesangsstil ist die Stimme innerhalb von ein paar Jahren ruiniert.

Weiße wurden die Spezialisten bei dieser Art von tamasischer Musik. (Das ist ein Hindu-Wort für ignorant, beschränkt, destruktiv.) Weiße tendieren dazu, wirklich gut zu sein, oder wirklich schlecht. Dies ist einer jener Fälle.

Und die Schuld dafür kann man nicht den Schwarzen geben. Es ist Teil einer spirituellen Dunkelheit, die die Weißen aus vielen Quellen befallen hat, und einige der Quellen sind ihre eigenen – insbesondere die weiße Obsession von Technologie, vielleicht der größte Fehler der weißen Rasse.

Die weiße Rasse ist der Meister der Technologie, genauso wie sie der Meister von ein paar anderen Dingen ist (wie schöne Architektur). Das kommt aus dem ererbten nordischen Bedürfnis danach, hoch organisiert und technologisch kompetent zu sein, um das strenge nordische Klima zu überleben. Diese Stärke ist auch einer unserer großen Fehler als Rasse. Weiße stoßen nie auf eine Technologie, die ihnen nicht gefällt, und erkennen das Ausmaß nicht, in dem Technologie die Kultur schädigt und Entfremdung hervorbringt; oder die grundlegende Tatsache, daß Technologie nie das Problem löst, das sie lösen soll: Das Problem der Dualität und des Leidens.

Ein Album-Cover von Bruce Dickinson. Der Fisch sieht aus wie er, wenn er singt, ein perfektes Bild für den rohen Aggressionston des Heavy-Metal-Gesangs.

Mit der Technologie verschiebt sich die Dualität immer und nimmt komplexere Formen an, und währenddessen wird die Gesellschaft geschädigt. Wir können dies deutlich in der Entwicklung lauter Rockmusik sehen. Junge Leute gehen in „Konzerte“ und kommen in Wirklichkeit gehörgeschädigt und weniger zum Genuß irgendwelcher Musik fähig heraus. Die Musik selbst – nun verstärkt durch weiße Technologie – wurde zur Ursache des tiefgreifenden Verlusts und Schadens an der Fähigkeit, Kunst zu erleben.

Weil die Technologie die Stärke der weißen Rasse ist, hat sie sich auf die Produktion dieser hässlichsten Form von „Musik“ und Gesang spezialisiert, jene des Heavy Metal. Emerson, Lake and Palmer – oben wegen schönem weißem melodischen Gespürs und guten Gesangs angeführt – waren zeitweise durch entsetzlichen ohrenzerschmetternden Techno-Lärm verdorben. Ich habe etwas von meinem Gehör bei einem Konzert von Emerson, Lake and Palmer verloren.

Weiße wurden also zu Meistern des Heavy-Metal-Geschreis, weil sie die Meister der Technologie und die Vertrauten des sozialen Schadens sind, die sie mit sich bringt. Alles in allem kommt das von: 1) weißem Zorn und emotionalem Schmerz – insbesondere bei jungen Männern, die emotional von ihren Familien und ihren Vätern im Stich gelassen werden, und 2) der unglücklichen weißen Obsession von Maschinen und Technologie, und 3) dem Leben in einer zunehmend isolierten und technologiegetriebenen Welt, die die Weißen selbst hervorgebracht haben. Es ist eine pathologische Form des Gesangs – eine, die in Wirklichkeit die Stimme zerstört und nicht für mehr als ein paar Jahre durchgehalten werden kann – und kein Teil der weißen kulturellen Wurzeln ist.

Wer brachte John Lennon das Schreien bei?

John Lennon und Chuck Berry

John Lennon und Chuck Berry

John Lennon war einer der ersten weißen Sänger, die sich um höhere Tonlagen anstrengten und die Stimme vorsätzlich verzerrt und rauh werden ließen. (Und er tat es sehr gut.) Später entwickelte sich das zu dem extremen Ansatz, den man im Heavy Metal findet. Lennon hatte eine Menge Inspiration von Elvis Presley, und sowohl Lennon als auch Presley bezogen Inspirationen von den schwarzen Entertainern Little Richard und Chuck Berry.

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Aber die weiße Kultur hatte auch von anderer Seite Hilfe bei der Entwicklung dieses Stils. Zornige junge Männer hören gern zornige Musik. Musikverleger – viele Juden – nützten die Gefühle von Generationen junger Weißer aus und gaben ihnen Musik, die ihre Mißstimmung sowohl widerspiegelte als auch schürte. Diese Faszination von solch extremem Gesang und Sound sagt uns, daß junge Weiße eine Menge haben, worüber sie zornig sein können. Währenddessen erhielt das einen starken Schub direkt von Schwarzen.

John Lennon, ein früher und sehr einflußreicher weißer „Schreier“, erklärte, daß er den schwarzen Entertainer Little Richard kopierte, einen extravaganten und originellen Rock’n’Roll-Schreier der 1950er. Währenddessen wird der schwarze Gitarrist Jimi Hendrix regelmäßig als der führende Pionier der ohrenzerschmetternden Metal-Gitarrenmusik zitiert, mit Stapeln von Marshall-Verstärkern, die einem das Gehör in einer Nanosekunde reduzieren konnten.

Enya aus Irland singt in den keltischen Musiktraditionen, mit Schattierungen von gregorianischen Chorälen, in einer keuschen Stimme, die von klassischen weißen Gesangsidealen überfließt. Beste Alben: Watermark, Shepherd Moons, The Memory of Trees.

Um in Berührung mit den Stimmen unserer Vorfahren zu kommen, hören Sie Sängerinnen wie Enya, deren keltische Einflüsse und keuscher Stil ur-weiß sind. Hören Sie die großen Schlagersänger wie Frank Sinatra, Perry Como oder Andy Williams. Oder schenken Sie einer Donovan-Platte Beachtung, wie sein seltenes Juwel „Sutras“. Da werden sie keine Serien von hinterhältigen Tripletten hören. Sie werden nicht jene nervigen Michael-Jackson-Ächzer hören. (Jenes unausstehliche gehauchte Stilmittel schloß immer eine Note im „Soul“-Stil ab und lieferte eine unterschwellige Anspielung auf die keuchenden Geräusche beim Sex.) Hören Sie einfach zu und genießen Sie schönes Singen mit offener Kehle, weißes Singen.

Unsere Nation war einmal erfüllt vom Klang solcher Stimmen. Warum schwimmen wir nun in Jive und Rap? Wie ist das passiert? Schwarze machen nur 12 Prozent der U.S.-Bevölkerung aus, aber es ist klar, daß 100 Prozent von uns diese Scheiße mögen sollen. Unsere Kinder hören sie, wohin immer sie sich wenden. Es schmerzt mich zu sehen, wie so viele junge Sängerinnen in diesen liederlichen Stil absinken. Wußten Sie, daß Britney Spears mit einer schönen, klingenden weißen Stimme sang, als sie jung war? Aber dann wurde sie, wie meine Töchter, übermäßig von schwarzem Gesang beeinflußt, bis ihre Stimme heute nur noch ein Frequenzbruchteil dessen ist, was sie war.

Donovan aus England ist ein gutes Beispiel für natürliches weißes Singen. Melodiös und ungezwungen, hat er einen sanften, vornehmen Gesangsstil, der von Jahrhunderten englischer Troubadoure entwickelt wurde. Sein neuestes und seltenes Album „Sutras“ ist ein Meisterwerk einfacher und doch origineller und bewegender Melodien.

Wie ist dies passiert? Einfach: Übermäßige Einwirkung durch die Medien. Irgendjemand da oben hat beschlossen, daß dies die Musik sein sollte, mit der unsere Kinder aufwachsen und die sie am besten kennen sollten. Die Tatsache, daß sie so heterodox zu dem spirituellen Erbe jener weißen Kinder ist, könnte ein Grund dafür sein, warum sie ihnen aufgezwungen wird.

Das ganze weiße Amerika mußte sich bei den Academy Awards mit der überwältigten Beyoncé abfinden. Es gab bei der Oscar-Verleihung dieses Jahr keine großen Sänger, und Weiße waren auffallend abwesend. Und doch sind dies die Sänger, die die Seele des weißen Amerika ansprechen würden.

Der Rassenkrieg heizt sich auf

Dies ist alles ein Rätsel, sofern man nicht versteht, daß ein Rassenkrieg im Gange ist. Der Krieg ist seit Jahrhunderten im Gange. Die beiden großen Akteure sind die Weißen und die Juden, wie immer. Es ist jetzt ein stiller Krieg. Nur die Juden führen ihn noch. Und sie sind am Gewinnen.

Eine grundlegende Strategie besteht darin, Weiße – insbesondere Kinder – davon zu überzeugen, daß nichts Besonderes an ihrer Rasse, ihrem Erbe oder an über Jahrtausende entwickelten weißen Kulturwerten ist. Dies geschieht teilweise durch Weglassen – indem man einfach weiße Dinge ignoriert. Des weiteren werden die weiße Geschichte und weiße Dinge negativ dargestellt. Weiße Kinder werden also nicht nur unwissend über ihr einzigartiges rassisches Erbe, sondern zu dessen Verächtern. Es fällt ihnen vielleicht nie ein, daß es einzigartige positive Qualitäten in der Musik gibt, die Weiße entwickelt haben, oder in den Weißen. Als letzten Streich nimmt man Schwarze und stellt sie anstelle der weißen Kultur in den Vordergrund – in einer weißen Nation – und läßt sie sie zunehmend verdrängen. Weißes rassisches Selbstbewußtsein und weiße Selbstachtung stirbt, die weiße Kultur stirbt und wird (aus weißer Sicht) zutiefst abgewertet durch allmählichen Austausch durch das schwarze Bewußtsein.

Weiße Kinder sehen Schwarze schließlich als in Wirklichkeit besser, als begehrenswert. Immerhin sind sie die Berühmten. Ich glaube jetzt, daß die Förderung der schwarzen Musik und Kultur gegenüber der weißen durch Juden betrieben wird, die jetzt den Großteil unserer Medien beherrschen und kontrollieren, als ein Weg, um Weiße zu erniedrigen und zu marginalisieren und ihr positives rassisches Selbstbewußtsein zu verringern. Es ist ein heimlicher Rassenkrieg, ein Krieg des Geistes, und Juden haben diesen verdeckten Krieg jetzt schon zu lange orchestriert.

Quelle: http://whiteid.com/In_Praise_Of_The_White_Singing_Voice.html

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang auf Counter-Currents:

Julian Curtis Lee:

Ich verstehe, daß das, was „Heavy Metal“ genannt wird (oder was immer jetzt für Begriffe für laute, aggressive, verzerrte Gitarre mit schmetternden, stark verdichteten Trommeln in Mode sind), von vielen jungen Pro-Weißen sehr geschätzt wird. Eine Sache daran ist, daß es den Kriegergeist für junge Männer ausdrückt, die sich nicht mehr viel als Krieger ausdrücken dürfen. Ich habe es selbst geschätzt, als ich jung war. Jedoch ist es nur eine Sorte im weißen Musikuniversum. Die Frage des Gehörschadens (insbesondere bei Konzerten) und der Ruinierung sehr vieler Gesangswerte muß neben das gestellt werden, was immer es sonst für einen Wert hat. Die jüngeren Leute haben immer ihre besonderen Talismane, die für die älteren oft schrill sind. Das Entscheidende sind für mich diese Szenen:
1) Ein junger Mann in einem Hörsaal, der von dort mit Gehörverlust weggeht und als Mann weniger fähig ist, vielleicht unfähig, schnelle, geflüsterte Anweisungen seines Kameraden bei unerschrockenen, noblen Taten spät nachts zu hören? Und 2) Die junge Frau im selben Hörsaal, die eines Tages nicht hören wird, wie sich ihr Baby im Zimmer nebenan rührt, alles wegen dieses einen Rockkonzerts. Wenn ich jene Bilder sehe, muß solche Musik den 2. Platz einnehmen und wird nicht meine heilige Kuh sein. Das Gehör – und alle grundlegende menschliche Gesundheit und Fähigkeit – sind für jede Rasse kostbar.

Michael Wikander:

Wundervoller Artikel! Ich muß jedoch mit großem Bedauern jenen WN-Musikern zustimmen, die nichtweiße, hässliche Musik benutzen, um junge weiße Männer zu erreichen, die in den Stürmen des antiweißen Hasses ertrinken. Die Gesellschaft ist so korrumpiert, daß klassische Musik für die meisten jungen Männer zu einem anderen Planeten zu gehören scheint. Die Kräfte der Korrumpierung haben die klassische Musik auf solch einen elitistischen Status „befördert“, daß sie überhaupt keinen Einfluß in der Gesellschaft mehr hat.
Lang vergangen sind die Tage, als Verdi mit seiner Opernmusik einen leidenschaftlichen Nationalismus anfachen konnte, und als sein Name selbst zu einem revolutionären Akronym für „Vittorio Emanuele Re D’Italia“ wurde. Sogar die Revolution, die zur Trennung Belgiens von Holland führte, wurde durch eine Oper ausgelöst.
Ich hoffe aber immer noch, daß die großartigen militärischen Lieder und Märsche aus Deutschland eine Rolle spielen könnten. Jene Märsche haben immer noch einen unmittelbaren, männlichen Reiz, sollten aber auch die Fähigkeit haben, eine Brücke zu einem der wertvollsten Schätze unserer Rasse zu sein: der klassischen Musik.
Als professioneller Klassik-Sänger könnte ich auch einen Artikel über dieses Thema für diese Webseite schreiben, falls es Interesse dafür gibt.

Julian Curtis Lee:
Meine Vorhersage ist, daß die verschiedenen Sorten von „Metal“-Sängern sich mehr in Richtung der männlichen Opernstimme entwickeln werden. Es liegt Wahrheit in der Redewendung: „Alles schon mal dagewesen.“ Unsere Väter und Großväter haben bereits versucht, mit hohen Stimmen zu singen. Es gibt „Wege“ dazu.
Obwohl meine Stärke und mein Hauptinteresse nicht die klassische Musik gewesen ist, kann ich sehr wohl von ihr bewegt werden und finde, sie ist ein unergründliches Meer. Das Material, das ich über die Klassik schrieb, war ein Versuch der Beschreibung, wie ein weißer Mann sein eigenes Erbe und eine angeborene Fähigkeit zu dessen Wertschätzung entdeckt; kein Versuch, eine kluge Analyse der Klassik zu schreiben, was jenseits meiner Kultivierung liegt. Nicht, daß ich Grieg nicht lieben würde, aber ich wünschte, die Nonne damals in der 7. Klasse hätte irgendeine Art von träumerischer Pastorale statt der effekthascherischen Pier Gynt Suite gewählt, als sie es unternahm, uns Jungs mehr mit klassischer Musik bekannt zu machen. Ich hätte mich früher dafür interessiert.
[…]
Viel an der Musik ist Konditionierung. Ich finde, daß jeder zutiefst an bestimmter Musik hängt, die er zu besonderen Zeiten seines Lebens hörte, insbesondere in jüngeren und formativen Zeiten. Was immer das für eine Musik war, für uns umgibt sie ein Nimbus, weil sie zu dieser Zeit zu unserem Portal zum Transzendenten wurde.
Eine ältere Person hört das Zeug, von dem Jüngere verzückt sind, und sagt: „Was?“ (So wie ich schon mit 19, als eine Band namens „Kiss“ bei Jungs populär wurde, die ein paar Jahre jünger waren.) Und doch weiß ich jetzt (wenn diese persönlichen Perspektiven auftauchen), daß sie dadurch mit „dem Selbst“ kommunizieren. Genauso wie ich es mit meinen „Portalen“ tat. Wenn man dann diese Musik verunglimpft, gibt es kämpferische Worte, und sie sind bereit, mit einem in der Gosse deswegen zu raufen!
In Wirklichkeit sind die Erlebnisse, die wir in Verbindung mit der Musik hatten, plus jenes Fenster in unser eigenes Selbst, das, woran wir hängen. Genauso wie vage Erinnerungen an verschiedene blaue Himmel der Kindheit uns an ältere blaue Himmel an leuchtenderen Orten zu erinnern scheinen. Und selbst beim Liegen auf jenem Hügel mit 7 waren es in Wirklichkeit die älteren Orte, die diesen Moment klingen ließen. Musik ist ein Fenster zu etwas Transzendentem in uns selbst; wir erinnern uns in Wirklichkeit durch die Musik an andere Dinge. Aber wir lieben das, was immer erstmals jene Fenster öffnete, und die besonderen Zeiten, in denen wir lebten.
Manche der Bands, die ich früher als Teenager hörte, sind mir jetzt peinlich, wo das Alter mich zurücktreten und sie mit anderen Augen sehen läßt. Oder ich bin erstaunt darüber, wie bestimmte damals angehörte Aufnahmen jetzt klingen. Einer meiner alten Lieblings-Rocksongs mit 17 hieß „One Eyed Trouser Snake Rhumba“ (ich kann nichts für den Titel) von der unbedeutenden britischen Band „Humble Pie“. Ich hörte sie neulich nach vielleicht 30 Jahren. Ich dachte: „Mann, das Ding klang hart“, und ich schämte mich ein wenig, daß meine Band die Kids damit zu überfallen pflegte. Die Ohren und die Geisteshaltung eines jungen Mannes sind anders als jene des alten. Und doch riechen die Dinge, die wir in der Jugend liebten, nach dem Zauber jenes Fensters ins Selbst, das Musik in uns öffnet, und ein besonderes Fenster in der Zeit. Es ist, als würde dieses bestimmte Zeitfenster Echos ins Zeitlose hervorrufen.
Was immer wir liebten, als wir jung waren, wir haben immer noch Geschmack daran, wenn wir alt sind. Von daher kommt es, daß jene, die unsere Kinder verschiedenen Dingen aussetzen, während des Erwachsenwerdens unserer Kinder Kontrolle über die Richtung unserer Kultur übernehmen. Sie bestimmen buchstäblich, was unsere Kinder mögen und verehren werden. Im Alter beginnt man die satvischen Dinge mehr zu schätzen (in der Hindu-Terminologie die verfeinerteren Dinge, die höheren Dinge). Und man will den Jungen seiner Rasse jene Dinge zeigen, was immer daraus später für eine Saat wachsen möge. Vielleicht kommt dann ein Tag, an dem Eltern und Kinder dieselben Dinge lieben. Über Thanksgiving spielte ich meinen Kindern einige meiner liebsten „alten Lieder“ auf der Stereoanlage vor, und las ein paar alte Lieblingsgedichte, die ich ihnen nie vorlesen konnte, als sie Kinder waren. Ein Stück von Robert Loveman ging so:
„What to a man who loves the airAre trinkets, gauds, and jewels rare?And what is wealth or fame to oneWho is brother to the sun“
Und was die Musik betraf: ich spielte ihnen nicht „One-Eyed Trouser-Snake Rhumba“ vor.

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Siehe auch:
Warum Musik? Ein Blick auf Kunst und Propaganda von Elizabeth Whitcombe
Hinter jedem Degenerierten… von Kevin Alfred Strom
„A Land zum Lebn“, trotz Patriotismusvernaderern von mir (wegen meiner Betrachtungen im zweiten Teil)

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Kommentare aus dem Strang zur Originalübersetzung auf „As der Schwerter“ (Links ergänzt bzw. eingefügt durch Lichtschwert):

Deep Roots:

Diesen Artikel, den zu übersetzen ich schon seit vier Jahren vorhatte, nun zum Ausklang und Abschluß dieses Jahres endlich doch noch hier zu bringen, habe ich mir als eine symbolische Geste mir – und natürlich auch euch – gegenüber vorgenommen: als Beweis dafür, daß ich auch so lang gehegte Vorhaben irgendwann doch einmal verwirkliche.
Eines sei hier gleich einmal festgehalten: Mit den Ausführungen des Autors zur Technologie bzw. der „weißen Obsession” davon als Ursache für den Trend zu Heavy Metal und als Problem im breiteren Sinn stimme ich nicht überein; dazu werde ich mich noch näher äußern.

Mannifried:
Herzlichen Dank für diesen Beitrag, der mir aus der Seele spricht. Man kennt ja drei Hauptrichtungen der musikalischen Ausrichtung: Die deutsche Weise, der Schönklang, die fernöstliche Weise, der Gleichklang und die afrikanische Art, der Mißklang.
Beim Lesen mußte ich schmunzeln, weil ich an eine Begebenheit denken mußte, zu der ich – damals der Ursachen noch nicht gegenwärtig – versuchte, die Unvereinbarkeit zwischen Schön- und Mißklang zu lösen. Vor vielen Jahren erwarb ich eine CD der Gruppe ‘baby D’. Ich war ganz hin und weg von der ergreifenden, wohlklingen Stimme der weißen Sängerin (Beispiel: Let me be your fantasy https: //www youtube com/ watch?v=f17b8m5fniU ). Ich schnitt in mühseliger, langwieriger Arbeit die negroiden Mißklangsanteile, die sich durch jedes Lied dieser Scheibe ziehen bzw. zogen, am damals noch üblichen Kassettenrekoder raus, um mich der weißen Stimme ungestört hingeben zu können.
Seinerzeit wurde also noch eine – wenngleich unnatürliche – Verbindung von Schmutz und Reinheit versucht, als erster Schritt, was heute in der im Beitrag beschriebenen Besuhlung der deutschen (weißen) Seeligkeit durch ‘Soul’ (Saul ?) mündet; Ich möchte ausspeien.
Als Whitney Housten gehypt wurde habe ich mich immer verwundert gefragt, warum mich ihr Gesang nicht berührte, so stimmgewaltig der auch sein mochte. Es kam nichts an, was ich doch von einer ‘großen’ Stimme erwarten darf. Damals schwieg ich, ich wollte mich ja nicht zum Außenseiter stempeln. Aber rumort hat es dennoch seit vielen Jahren in mir.
Vielen Dank an die unermüdliche Arbeit der ‘Macher’ von AdS.

Deep Roots:
Die Aussage von Julian Lee, „daß Technologie nie das Problem löst, das sie lösen soll: Das Problem der Dualität und des Leidens“ ist natürlich Unfug. Abgesehen von der Nebulosität dessen, was er mit der „Dualität“ meint, soll die Technologie uns ja nicht diese allgemeinen Probleme lösen, sondern mehr oder weniger spezifischere: Transporte und Reisen erleichtern, uns bequemeres Wohnen ermöglichen, Feinde wirksamer bekämpfen und so weiter. Und ich würde schon meinen, daß die moderne Zahnmedizin, Narkosetechnik, Hüftgelenksprothesen und sonstige medizintechnische Fortschritte vieles an Leiden zu vermeiden oder zu lindern helfen.
Auch sind wir Weißen nicht die einzigen, die von Technologie und Maschinen fasziniert sind, wo es sie gibt. Auch Nichtweiße verwenden sie gerne, wenn sie können; sie sind nur in unterschiedlichem Maße weniger gut als wir darin, sie zu entwickeln oder auch nur den Wohlstand zu erwerben, um sich von anderen erfundene und hergestellte technische Produkte leisten zu können. Das kann also nicht der Grund dafür sein, daß Heavy Metal und verwandte „harte“ Musikstile weitgehend zu einer Spezialität der Weißen geworden sind.
Immerhin könnten sich auch amerikanische Neger Metal-Gitarren (deren Pionier Jimi Hendrix war) und riesige Verstärkeranlagen leisten. Den Hauptgrund hat Julian Lee in seinem Essay ja schon mit angesprochen: Wie auch Jack Donovan in Alles, was sie haben, ist Furcht schreibt, gibt es für junge Männer heutzutage nicht mehr viele Möglichkeiten, um Mut oder männliche Härte zu beweisen; sie dürfen kaum mehr Kriegergeist zeigen, und gleichzeitig gibt es an ihrer persönlichen Situation wie auch an jener ihres Volkes viel, was sie zornig macht und eigentlich zur aggressiven Bekämpfung in genau jenem Kriegergeist drängen würde.
Und hier bietet sich nun als Ventil das Hören harter Musik an, am besten als Gemeinschaftserlebnis bei einem Konzert, und sich als Fan solcher Stile zu bekennen, ist eine der wenigen erlaubten Möglichkeiten, heute „männliche Härte“ zu zeigen. Nicht von ungefähr wurden, wie Julian Lee schreibt „diese tobenden Gesangsnummern von jungen amerikanischen männlichen Weißen ab den 1980ern bevorzugt“. Das war ja die Zeit, ab der all die für Weiße – und insbesondere für junge männliche Weiße – negativen gesellschaftlichen Entwicklungen schon spürbarer wurden. Eigentlich hat es ja schon in meiner späteren Schulzeit in den 1970ern angefangen, nur waren es damals halt Bands wie die Rolling Stones, Deep Purple, Nazareth und The Doors, die da „in“ waren. Gleichzeitig galt es als uncool, Gruppen wie ABBA zu mögen, die wir als „Trenser“ („Sabberer“) abqualifizierten. Allerdings waren auch durchaus noch weichere Sachen wie „If you leave me now“ von Chicago statthaft.
Mit der Zeit hat sich das dann immer mehr gesteigert (sowohl die „spirituelle Dunkelheit“, die zu solch einem Schlupfloch drängt, als auch das gegenseitige Überbieten an musikalischer Härte), und es ist klar, daß zu der heftigen Lautstärke von Metal-Gitarren kein anderer Gesangsstil mehr möglich war als ein schreiender. Das Ganze dockt an ein sicherlich vorhandenes natürliches männliches Bedürfnis nach aggressiver, lautstarker akustischer Aufputschung an, dem früher Kriegstrommeln, Hörner, Kriegsgeschrei, Schlachtgesänge, martialische Dudelsackweisen usw. entsprachen. Rennmotorengeheul und Düsenlärm bei Flugschauen sprechen dasselbe in uns an: wenn Formel-1-Rennwagen mit gleich starken Elektromotoren ausgestattet wären oder Kampfflugzeuge sich mittels geräuschloser Kraftfelder durch die Luft bewegen würden, wären Autorennen oder Flugschauen für das Publikum wohl kaum halb so reizvoll.
Und in dieser Weise sind harte Musikrichtungen wie Heavy Metal eigentlich zu sehen: als eine Sparte, die eben dieses Aufputschbedürfnis in uns bei entsprechender Stimmungslage befriedigt, aber nichts, woraus man einen zentralen Kult macht, über den man sich wesentlich definiert. Es spricht nichts dagegen, sich ab und zu mal z. B. „Highway to Hell“ oder „Bat out of Hell“ in die Gehörgänge zu schießen, wenn einem danach ist. Daneben gibt es aber noch ein ganzes weißes Musikuniversum, aus dem man sich für all die anderen Stimmungslagen und Anlässe bedienen kann.
Die bei manchen wahrzunehmende Vorstellung, daß einem als Mann keine „liebliche“ oder sonstwie „nicht-harte“ Musik gefallen dürfe und man im Zweifelsfall immer die „härtere“ oder sonstwie schrägere Version eines Liedes oder Musikstückes bevorzugen solle, ist jedenfalls eine Verirrung. Falls man da Zweifel hat, braucht man sich nur zu fragen, was denn sonst all die Männergenerationen in früheren Zeiten gemacht haben, als es noch keine harte Musik gab.

Deep Roots:
Danke gleichfalls, Mannifried! Ich bin auch ein bißchen stolz darauf, daß ich erstmals diese Kästen a la osimandiaise hinbekommen habe, wie sie die englische Artikelvorlage hier erforderte.

steinstaffel:
Ich höre heute Motörhead und gedenke Lemmy Kilmister.

Kelte:
Interessanter Artikel. Danke für die Übersetzung, Deep Roots!
(an dieser Stelle auch Danke! an alle anderen Autoren und Kommentatoren für all die fantastischen Beiträge)
Ich stimme aber ebenso wenig den Ausführungen zum Heavy Metal (Gesang) zu.
Gerade die Heavy Metal (Musik) hat den größten Bezug zur klassischen Musik (z.B.: das Album „Metal Hearts” von ACCEPT). Und es ist m.M.n. die weiße Musik schlechthin (außer/nach Klassik).
Der Gesang ist wohl eher der Herkunft der ersten HM-Bands geschuldet (Black Sabbath und Judas Priest kamen aus den Arbeitervierteln Birminghams). Eine musikalische Ausbildung hatten die wenigsten.
Bin auf deine Ausführungen gespannt.

ausserhalb:

Eine Analyse von bestürzender Ignoranz, das Thema Heavy Metal betreffend.

zippelmütz:
Aaah, Lemmy! Nun ist er auch in die ewigen Jagdgründe gesegelt, immerhin mit 70. Zweimal durfte ich ihn live erleben, und es war ein echtes Erlebnis, das die Woche Ohrenpfeifen wert war. Bässe, daß die Hosen flattern! Der Boden, der vom Tanzen wackelt! Es hatte etwas von einer mitreißenden Naturgewalt in melodiös. –
Was Heavy Metal angeht, sehe ich das auch eher wie Deep Roots. Techno ist auch eine speziell weiße Musik, übrigens, allerdings oft ohne Gesang. –
Dank an Deep Roots und Dunkler Phoenix für das Fortführen des Blogs, den ich nicht missen möchte, und Grüße an alle weiteren Autoren und Mitkommentatoren, speziell an Osimandia natürlich, so erreichbar, und habt alle einen guten Jahreswechsel.

Hieron:
Sehr schön. Auch wenn einige Begriffe nicht passen (nicht jeder ist vom Fach), das ist ganz ehrlich empfundene Erkenntnis, schlüssig hergeleitet.
Für die Musikliebenden unter Euch hier noch zwei sehr schöne unbekannte, aber großartige Violinkonzerte echt deutscher Komponisten.
Kommt gut ins neue Jahr!

nino:
Das ist ein interessanter Essay. Ich habe auch einmal mit einer Übersetzung begonnen, sie dann aber eingestellt. Musste wohl so sein, wenn ich sehe, dass DR sich nun ihrer angenommen hat.
Im Grossen und Ganzen kann ich dem Autor zustimmen. Einige Dinge sehe ich aber differenzierter: Einmal abgesehen davon, dass bei Opernsängern auch nicht immer alles locker, flockig daher kommt, müssen Metalsänger ihre Stimme nicht zwingend ruinieren. Es gibt zwar einige die das taten und der Gesangsstil lädt sicher dazu ein, als ich aber vor zwei Jahren Iron Maiden mal wieder gesehen habe, hatte ich nicht das Gefühl, dass die Stimme von Bruce Dickinson schlechter tönen würde als vor 15 Jahren. Hinzu kommt noch, dass es im Metal mittlerweile dermassen extreme „Gesangsweisen” gibt, dass die Interpreten selbst gar nicht mehr behaupten, es handle sich dabei um Gesang. Vielmehr ist das eine sehr archaische Ausdrucksweise, die, da stimme ich mit DR überein, sehr wohl auch Platz haben kann. Sie drückt einfach etwas anderes aus: rohe Energie! Ist das kultiviert? Nein, da hat der Autor durchaus recht und es wäre sehr schade, wenn es einen traditionellen Gesangsstil nicht mehr geben würde. Ich für meinen Teil würde Metal aber niemals auf den „Gesang” reduzieren. Was es heute in diesem Genre an ausserordentlichen Künstlern gibt, ist gewaltig. Zudem stimme ich mit Kelte überein, dass es Sparten des Metals gibt, die eine hohe Affinität zur Klassik haben. Auch wenn ich ein Musikstück, das auf der Instrumentierung von drei verschiedenen Instrumenten beruht (Gitarre, Bass, Schlagzeug) nicht mit einer komplexen Symphonie vergleichen möchte, erkennt man bei gewissen Stücken rein vom Arrangement her eher Klassikbezüge als solche zu Pop- oder Volksmusik, auch was die Virtuosität der Musiker anbelangt. Als ein Beispiel sei Jeff Loomis genannt, das ist der Blonde im Video:
Zudem sollte man auch aufpassen, die Dinge nicht durcheinander zu bringen. Klassik ist Bestandteil unserer Hochkultur, aber es gab und gibt auch immer eine Volkskultur daneben, in der Lieder gespielt und gesungen werden, die eben wesentlich weniger Komplex sind. Ich stimme absolut mit dem Autor überein, dass es sich bei der Klassik um die höchste europäische Musikform handelt. Alleine schon wegen der Komplexität der ganzen Kunstform, aber man sollte das eine nicht gegen das andere ausspielen. Alles hat seinen Platz.
Ich für meinen Teil möchte nicht wegen der Klassik auf Metal verzichten oder umgekehrt. Ich höre beides gerne und oftmals können Metalstücke bei mir ganz ähnliche Gefühle evozieren wie Klassik. Dieses Gefühl von der Musik in höhere Ebenen getragen zu werden. Ich finde beides sind europäische Kunstformen und haben ihre Berechtigung. Auch wenn ich zugeben muss, dass man im Metal oftmals (leider) nicht zu sehr auf die Texte hören sollte. Viele (bei weitem nicht alle) haben leider schlechte Botschaften, aber das sehe ich wiederum in einem eher gesamtgesellschaftlichen Kontext. Das ist nichts was sich auf diese Sparte alleine beziehen würde.
Was mich viel mehr nervt, ist die Popmusik im „normalen” Radio (wo ja bei den einschlägigen Sendern weder Klassik noch Metal gespielt wird). Dort ist das beschriebene Phänomen zu beobachten. Ich finde zudem, dass die Popmusik grundsätzlich verarmt. Viele von den modernen Sängern werden ja nur noch äusserst spärlich von Musikern begleitet. Oftmals gibt es mehr oder weniger einen Grundbeat, über den dann gesungen wird und das oftmals eben in einer Art und Weise, die ich überhaupt nicht ansprechend finde.(Whitney Houston und ihr „I will always love you” finde ich ein Paradebeispiel. Diese Uiuiahuoouh Gedudel sprach mich nicht nur niemals an, sondern ging mir schon immer regelrecht auf den Sack. Ich fand den Metal, wo eben richtig geschrien wird immer ehrlicher, weil da niemand vorgibt singen zu können) Meiner Meinung nach war das selbst in den 80ern noch anders. Popmusik hatte damals oftmals noch eine andere Qualität. Das ist mein rein sujektiver Eindruck vom Radiohören. Ich kenne mich mit Popmusik zu wenig aus, um hier ein grundsätzliches Urteil fällen zu können.
Was die Technik anbelangt: Natürlich ist Technik etwas Grossartiges. Ich geniesse es, wenn ich einen Silberling in eine Maschine schieben und mir das Stück eines längst verstorbenen Komponisten anhören kann, das von einem Orchester gespielt wird, das nicht in meinem Wohnzimmer musiziert, sondern in einer eigens dafür gebauten Halle. Nur sollte das nicht dazu führen, dass man nie mehr einen Konzertsaal aufsucht, weil dies noch einmal ein ganz anderes Klangerlebnis ist. Was die Technik eben auch bewirkt ist, dass man selber nicht mehr musiziert. Klar ist nicht jeder musikalisch und es muss nicht jeder musizieren, aber es kann eben schon etwas sehr Erhabenes haben, wenn man zusammen mit der Familie Weihnachtslieder singt, auch wenn nicht jeder Ton 100% sitzt, oder wenn man, im grösseren Rahmen, zusammen die Nationalhymne singt. Dieses Gefühl kann einem Musik aus der Konserve nicht bieten und es ist auch wichtig. Gemeinsam zu singen schafft – Gemeinschaft.

Eugen Nik:
@nino Deinen letzten Sätzen kann ich nur zustimmen.
Genau das macht für mich Weihnachten aus. Wenn man an Heiligabend ganz spontan mit der Familie und den Kindern (was ist Weihnachten schon ohne Kinder) ein paar Weihnachtslieder singt. Meistens kann man nur die erste Strophe und trifft nicht jeden Ton aber es ist immer ein ganz ergreifender Moment. Und zu Geburtstagen singen wir seit über hundert Jahren „Hoch soll Er/Sie leben”.
Schade das wir hier in Deutschland nicht öfter solche Momente zelebrieren. Da könnten wir uns von den Skandinaviern und dem Balten mit ihrem öffentlichen Singen ein Scheibe abschneiden.
Latvian Nationwide Song and Dance Celebration:
Besonders im Baltikum, den am letzten christianisierten Gebieten in Europa, hat sich eine sehr starke Singtradition erhalten.
Die Dainas (ca. 1,2 Millionen mythologische Lieder der Heiden sind überliefert) werden zu jedem Jahresfest in großen Gruppen gesungen. Während der sowjetischen Besatzung hat sich die nationale Elite in Litauen und Lettland sehr stark mit ihren heidnischen Traditionen und Liedern identifiziert.
„Es muss bemerkt werden, dass für den Letten die Dainas mehr bedeuten, als nur eine literarische Tradition. Sie sind für ihn die Verkörperung des von Vorvätern überlieferten kulturellen Erbes, denen die Geschichte greifbarere Ausdrucksformen verweigerte. Diese Lieder bilden die Grundlage der lettischen Identität und Singen wird zu einer identifizierbaren Eigenschaft eines Letten.“
(Vaira Vīķe-Freiberga, Journal of Baltic Studies, 1975)
Saule, pērkons, daugava (Sonne, Donner, Düna)
https://xxx.youtube.com/watch?v=CZ6d4nVmmwU

zippelmütz:
#11: mit dem Verweis auf Hoch- und Volkskultur hast Du wohl recht. Wobei allerdings seit langem kaum noch Hochkultur nachkommt, das war wohl meist eine Sache der Kirchen und Monarchien. Was lebt, sind viele Formen von Volkskultur, sei es Schlager oder Techno oder Heavy Metal.
Was das Selbstsingen angeht, so finde ich allerdings auch, daß das zu sehr zurückgegangen ist, und wieder mehr gepflegt werden müßte.
In den 1970ern saß man noch mit Gitarre und Lagerfeuer herum und sang „Studentenlieder”. Das muß wieder mehr stattfinden, dieses gemeinsame Singen, ob in Chören oder irgendwelchen Gruppen, die einen schönen Abend haben wollen. Wie ich hörte, hat die GEMA qua Tantiemenforderung so einige Altenchöre gekillt. Da muß eine Lösung gefunden werden, singen muß wieder mehr „public domain” werden. Es kräftigt nicht nur die Stimme, sondern auch das Leben, und sorgt für ein Gemeinschaftserlebnis.

nino:
@Eugen Nik Im von dir verlinkten Video fällt mir vor allem auf, welch schöne Menschen dies sind. Nicht eigentlich von ihrem Phänotyp her gesehen (häufig aber auch) sondern von ihrer Ausstrahlung her. Man merkt ihnen richtig an, dass sie sich durch ihren Gesang in andere Sphären begeben.
Noch ein Wort zur Technik: Eine gewisse Skepsis gegenüber der Technik darf man sich durchaus bewahren. Aber das wäre vielleicht einmal ein eigenes Thema wert. Denn ich denke, es geht auch immer ein wenig etwas verloren mit neuen technischen Errungenschaften. Natürlich kann Technik eine wunderbare Sache sein, nur habe ich heute manchmal nicht das Gefühl, dass Technik immer zweckgebunden ist, wie DR das schreibt, sondern oftmals auch neue, völlig unnütze Bedürfnisse schafft, die uns von unserem Selbst entfremden.

dagtatmax:
Wow, Jeff Loomis – das erste mal gehört – das ist höchste Perfektion, Danke @nino #11 Danke AdS.
Das ist wirklich der Kontrast zu denen, die derzeit täglich auf der Bühne und im Fernseher stehen und ein Mitklatschen (mit sich selbst erniedrigenden Mitklatschposen) erheischen. Die innere Ruhe und das Wissen um ihre Perfektion (und Transzendenz) der Spielenden im Video ist beeindruckend.

dagtatmax:
Jetzt habe ich nach der Dystopie von Jeff Loomis nach einer Eutopie von ihm gegoogelt, und wo lande ich?
Bei „Sound of Silence“ (was mir gut gefällt)
wikipdia: Paul Simon and Art Garfunkel grew up in the 1940s and 1950s in the predominantly Jewish neighborhood of Forest Hills in Queens, New York, just three blocks away from one another, and attended the same schools, Public School 164 in Flushing, Parsons Junior High School, and Forest Hills High School.[7][8] Individually, when still young, they developed a fascination with music;
http://www.jewornotjew.com/profile.jsp?ID=207
Jetzt höre ich auf zu suchen.

Sachse:
Die Juden imitieren. Simon und Garfunkel haben überwiegend weiße Musik gemacht, vielleicht manchmal ein wenig zu pathetisch, ein wenig zu schwülstig, aber dennoch weiße Musik. Genauso wie Heine weiße Gedichte geschrieben hat, nur eben manchmal einen Tick zu pathetisch und zu schwülstig. Die Ursache liegt darin, daß es schlußendlich dennoch Mimikri bleibt. Und dennoch bewahrt es weiße Tradition.
Der Gegensatz dazu ist jiddische Musik, z.B. Kletzmer, das kann ich mir wenn es hochkommt 10 Sekunden anhören ohne Kopfschmerzen zu bekommen:
http*//www.youtube.com/watch?v=DkmFgQ9fM94
Derselbe Itzhak Perlman spielt auch Beethoven…
https*//www.youtube.com/watch?v=YIB03fS179s
…und ist gut darin.
Meine These ist hier, daß die empathischen Fähigkeiten der Juden sie befähigen, auch in der Kunst dominierend zu werden, wenn sie dann aber dominant sind, ihre eigene „Volksseele” auszuleben, was eben von uns als Degeneration und Zersetzung wahrgenommen wird und zum Teil auch als Degeneration und Zersetzung bewußt eingesetzt wird und wenn die Entwicklungen dann erkennbar werden, mit hämischer Freude zur Kenntnis genommen und weiter vorangetrieben wird – denn schließlich ist auch Mimikri nichts anderes als Selbstverleugnung.
Die Anpassung z.B. der Chinesen an den Westen steht unter demselben Stern: die haben erst begonnen, an Europa anzudocken, dann europäische klassische Musik nachgeahmt und sich damit einen Platz in der Kultur gesichert und gehen nun zurück, indem dem klassisch-europäischen Stil fernöstliche Stilelemente hinzugefügt werden.
Für diesen Übergang gibt es auch Beispiele:
* Traditionelle chinesische Musik: https*//www.youtube.com/watch?v=IdxdnECSAF8
* Chinesische Musik mit europäischem Einfluß (begleitende Instrumente): https*//www.youtube.com/watch?v=_2FhWVLDEmE
* Beethoven in China 1959: https*//www.youtube.com/watch?v=4eIWylbCwVU
* Beethoven in China heute: https*//www.youtube.com/watch?v=Gq1PMEIZklM
* westliche Musik chinesisch interpretiert: https*//www.youtube.com/watch?v=BVMXEnL8liM
* Traditionelle chinesische Musik neu aufgelegt:
https*//www.youtube.com/watch?v=rERvjIrkrRc

Diesen Zyklus (Eigene Kultur – Hinzufügen von Einflüssen einer als überlegen wahrgenommenen Kultur – Perfektion darin – Hinzufügen von eigenen traditionellen Einflüssen zur zur Perfektion gebrachten Imitation – Moderne eigene Kultur) kann immer wieder in allen Gesellschaften beobachtet werden. Der Unterschied zwischen den traditionellen Nationen und den Juden ist jedoch, daß diese durch ihre kosmopolitische Natur und die Infiltration der umgebenden Gesellschaften erstens einen stärkeren Einfluß ausüben und zweitens früher oder später als fremde Elemente wahrgenommen werden.
Schlußendlich wird die Judenfrage so lange existent bleiben, bis entweder die Nationen kosmopolitisiert sind und ihrer Kultur und Tradition verlustig gegangen, oder die Juden seßhaft geworden. Wahrscheinlich gibt es gar kein Ende für dieses Gezerre.

steinstaffel:
@sachse
Danke für deinen Kommentar. In den 70ern gab es in Japan die Metalband Bow Wow. die ihre Instrumente virtuos zu spielen wußten, aber keine Emotion transportieren konnten und daher langweilig und ermüdend klangen.
Die Empathie der Juden besteht aus dem Verstehen von Gefühlen anderer ohne mitzufühlen. Hier bei AdS gibt es dazu den Artikel „Empathie ohne Sympathie”.
Ich wünsche Euch allen ein gutes Jahr 2016.

nino:
@dagtamax: Ich versteh jetzt nicht ganz, wie du von Jeff Loomis auf Simon & Garfunkel kamst, aber es gibt da tatsächlich eine Verbindung.
Nevermore, Loomis alte Gruppe, haben „Sound of Silence” einmal nachgespielt, respektive eine Metal-Adaption davon. Dass Simon & Garfunkel Juden sind, war mir schon länger bekannt. Der Qualität von „Sound of Silence” tut dies keinen Abbruch. Wir wissen hier doch alle, dass jüdische Interessen und europäische Interessen im Grossen und Ganzen nicht vereinbar sind. Das heisst noch lange nicht, dass man nicht anerkennen kann, wenn zwei Juden einmal etwas Schönes schaffen.

Dunkler Phoenix:
Nino, obwohl ich das prinzipiell auch so sehe, rate ich stark zur Vorsicht. In den allermeisten „schönen” Sachen von Juden sind für uns schädliche Aspekte verborgen und der Objektivitätsfimmel („Neger können auch Geige spielen”) ist ebenso gefährlich. UNSERE europäischen Kunstwerke sind das, was wir als schön empfinden. Zu recht! Ich lache mich immer kaputt, wenn ich an die Idioten denke, die für eine Leinwand, die nachlässig mit Farbe bespritzt wurde, viel Geld ausgeben und das dann „Kunst” nennen.
Zum Thema Metal, insbesondere Black Metal, gibt es einige ältere Aufsätze von Kairos und Alex Kurtagic, die ich allesamt lesenswert finde, inklusive der Diskussion darunter:
https://schwertasblog.wordpress.com/?s=black+metal

Damit verabschiede ich das Schreckensjahr 2015 in der Hoffnung, dass 2016 besser wird! Euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

nino:
DP Was die bildende Kunst anbelangt, kann ich “Kunst und Unkunst. Eine Kampfschrift” von Wolfgang Bethge oder die Bücher von Richard W. Eichler empfehlen. Bei den bildenden Künsten zeigt sich sehr klar, dass das was moderne Kunst genannt wird, von den meisten Leuten nicht als schön empfunden wird. Man muss schon sehr verbildet sein um erklären zu können, dass Pinselstriche auf einer Leinwand, die eben so gut von einem Schimpansen stammen könnten, hohe Kunst sein sollen. Das gesunde Volksempfinden urteilt hier eben anders (mal wieder ein Argument für die Demokratie;-)
Wünsche auch allen Lesern und Machern ein frohes und gesegnetes neues Jahr. Mal schauen was es uns bringt.

Lichtraunen:
„Auch Herkules, berichtet man, sei bei ihnen gewesen, und sie singen von ihm als dem ersten aller Helden, wenn sie in den Kampf ziehen. Außerdem haben sie noch eine Art von Liedern, durch deren Vortrag, Barditus geheißen, sie sich Mut machen und aus deren bloßem Klang sie auf den Ausgang der bevorstehenden Schlacht schließen; sie verbreiten nämlich Schrecken oder sind selbst in Furcht, je nachdem es durch ihre Reihen tönt, und sie halten den Gesang weniger für Stimmenschall als für den Zusammenklang ihrer Kampfeskraft. Es kommt ihnen vor allem auf die Rauheit des Tones und ein dumpfes Dröhnen an: sie halten die Schilde vor den Mund; so prallt die Stimme zurück und schwillt zu größerer Wucht und Fülle an.“
(Tacitus, Germania 3.)

Der Grübler:
Ich hoffe hier hatten alle einen guten Rutsch!
Die Musik ist ja auch solch ein Bereich an dem man die Fremdherrschaft sehr gut erkennen kann. Im Radio spielt es kaum mehr deutsche Musik… Und diejenige, die es spielt, ist nicht gerade besonders (wie so vieles heutzutage)… Ich bin momentan und schon seit einiger Zeit sehr daran interessiert vor allem die deutsche – nicht allzu weit entfernte – Vergangenheit aufzuarbeiten… Als ich dann diesen Artikel gelesen hatte wurde ich neugierig mich mal ein bisschen genauer damit zu beschäftigen, welche Musik noch typischer Weise vor 70-80 Jahren bei uns gespielt wurde. Grundsätzlich war ich ja skeptisch eingestellt… Ich dachte mir nämlich, dass es ungemein schwierig sein muss auf Deutsch Musik zu singen, die gegenüber englischsprachiger Musik überzeugen kann. Schließlich dachte ich – so wie ich es auch jetzt noch tue -, dass Deutsch die Sprache der Logik und des Denkens ist, während Singen und Musik doch eher eine emotionale Erfahrung ist… Doch ich wurde ehrlich überrascht, wie schön nicht nur die weiße Stimme, sondern auch die deutsch gesungene Musik ist… Wer sich die nachfolgenden Lieder anhört, soll bitte auch auf die Mimik und Gestik der zwei Sängerinnen achten… Mich hat das richtig fasziniert!

Ein Deutscher aus Südafrika:
Ich mag die russischen Stimmen sehr, z.b. der Boris Rubashkin Chor und Balalaika-Ensemble, Alte russische Soldatenlieder. Auch interessant, Basso Profondo. Je älter ich werde, je ruhiger wird mein Musikgeschmack. Das Leben ist oberflächlich und stressvoll genug.
https://www. youtube.com/watch?v=_3TjfUFXJZQ

Isegrim:
Ich habe da mal eine Frage:
Wie sollte man als Nationalist zu „Rechtsrock” oder NS-Rap wie Makks Damage stehen? Ich denke, daß man diese Musikstile solange tolerieren sollte, solange sie Erfolg versprechen.
Ich persönlich habe auch immer gerne Hardrock und Metal gehört und bin aber auch zur Ansicht gelangt, daß diese Musik zt. verheerende Auswirkungen auf das seelische Gefüge eines weißen Menschen haben kann. Wobei man aber auch stark zwischen den unterschiedlichen Stilen differenzieren muß. Als positives Beispiel für gelungenen Metal kann ich von den hier bereits geschelteten „Iron Maiden” deren Lied „Rime of the ancient Mariner” nennen, das künstlerisch im krassen Gegensatz zu Liedern von Trashmetal Bands wie „Slayer” steht. Ich habe auch den Eindruck, daß die Metalszene im Durchschnitt gesehen, besseres Menschenmaterial aufweist, als der weiße Durchschnitts-Jugendliche, der die Diskotempel bevölkert. Das liegt wahrscheinlich daran, daß, wie in dem Artikel schon beschrieben, die Szene rebellischer ist und sich insgeheim nach „alten Zeiten” sehnt.

Dunkler Phoenix:
Isegrim: Ich bin weit davon entfernt Nationalisten vorschreiben zu wollen, wie sie verschiedene Musikstile zu bewerten haben. Ich bin ja nicht der Papst oder so.
Ich höre auch gerne Metal (auch Slayer, sowie Death und Black Metal), kann aber verstehen, wenn andere Leute diese Musik nicht mögen oder sogar als „Krach” empfinden. Man muss in der Jugend in einer Phase der Rebellion und Aggression mit dieser Musik in Kontakt gekommen sein, um sie verstehen zu können und wenn man sie einmal verstanden hat, dann hat man auch später, wenn man nicht mehr ganz so ein Heißsporn ist wie mit Fünfzehn, noch Spaß an ihr.
Dass ein großer Teil der Metal Musik inhaltlich und ikonographisch eine Katastrophe ist, liegt, wie hier schon erwähnt, sicherlich nicht an dieser Musik selbst, jede Form populärer Musik ist das. In einer befreiten Gesellschaft gäbe es auch mehr Metalbands mit positiven Texten und einem ganz anderen Auftreten, aber in den Verkaufscharts wären dann auch nicht Rhianna und Eminem, sondern Rennicke und Annett!
Vielleicht gäbe es dann auch keinen Schreigesang mehr, weil die Notwendigkeit eines totalen, nihilistischen „NEIN” gegenüber der Gesellschaft nicht mehr gegeben wäre.
Aber gerade dieses linke, dekadente und infantil- rebellische „NEIN”, das den Metal verschiedenster Aspekte ausmacht ist ja nicht grundverkehrt. Die haben schon erkannt, dass etwas ganz und gar schiefläuft in unserer Gesellschaft – nur eben nicht WAS!
Da kommt dann der Rechtsrock ins Spiel, der Rockmusik mit guten politischen Botschaften verknüpft (meine Lieblingsgruppe in dieser Richtung ist Carpe Diem, insbesondere das „Promo” mit dem Eye of Providence als Cover). Das ist doch super!
Wer diese Musik nicht mag, hört sie sich eben nicht an. Ich kann – obwohl ich auch klassische Musik sehr schätze – nicht den ganzen Tag Arien und Orgelkonzerte hören.
Ich glaube am Wichtigsten ist gar nicht, WAS man hört, sondern WIE man es hört. Das Gedudel im Radio ertrage ich so wenig wie Filme im Fernsehen zu schauen. Wenn ich einen Film sehen möchte, dann von Anfang bis Ende, ohne Unterbrechung und ohne zwischendurch Werbung zu schauen (und ohne blöde Zwischenrufe, weshalb ich sehr selten ins Kino gehe). Wenn ich Musik höre, dann höre ich Musik, da will ich auch kein Geplapper dazwischen haben, keine Werbung oder so. Deshalb höre ich vor allem beim Autofahren Musik (ich fahre relativ viel). Ich würde aber nie auf die Idee kommen, mir Stecker in die Ohren zu tun, wenn ich mit den Hunden in den Wald gehe.
Die meisten Leute haben verlernt, einen Augenblick als solchen zu erleben. Sie brauchen beständige Berieselung, Ablenkung und Zerstreuung. Das ist bei der jungen Generation (Generation Zuckerberg) noch viel ausgeprägter, die haben die Aufmerksamkeitsspanne einer Eintagsfliege. Irgendein skandinavischer Psychologe hat dazu mal gesagt, dass Kinder lernen müssen, sich zu langweilen, um kreativ zu sein (statt ständig mit „Angeboten” gefüttert zu werden).
Lange Rede, kurzer Sinn: Iron Maiden war noch nie so meins, aber jedem das seine!

steinstaffel:
Die französische Frauengruppe „les brigandes” hält die weiße Singstimme in Ehren und hat auch sehr schöne Texte.

* * *

Weitere Leseempfehlungen:
Brian Boru’s March: die tausendjährige Melodie von mir
Die singende Revolution / Und wer nicht singt, der küsst von Matt Parrott bzw. Susanne Frömel
Der Triumph der Schönheit von Kevin Alfred Strom
Schönheit, Kunst und Rasse von Kevin Alfred Strom

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10 Kommentare

  1. Diese Übersetzung wurde ursprünglich Ende 2015 auf „As der Schwerter“ veröffentlicht und von mir bald darauf auf „Morgenwacht“ rebloggt (diesen nach dem Ende von AdS ins Nichts führenden Reblog habe ich dann wieder entfernt).

    Wie von Deep Roots in diesem Kommentar erwähnt, ist die Datei dieser Übersetzung im Zuge eines Rechnerwechsels verlorengegangen. Daraufhin hat reinigungskraft das Textmaterial dazu auf Nord-Licht in Kommentarform gepostet, und Lichtschwert hat daraus diese Nachveröffentlichung mit Bildern und allem anderen rekonstruiert, die ich nun auch hier auf Morgenwacht übernommen habe.

    Antwort
  2. Danke nochmals für Deine Textübermittlungen zu dieser verschollenen Übersetzung, reinigungskraft! Es ist gut, daß wir so ein informelles Netzwerk des Zusammenhelfens in unserer kleinen Ecke der Blogosphäre haben.

    Hier bringe ich eine Videozusammenstellung mit Musikbeispielen zu oben im Artikel behandelten Punkten; als erstes jedoch zwei leicht voneinander abweichende Aufnahmen von Ennio Morricones „Tema d’Amore“ aus dem Film „Das rote Zelt“ mit dem Gesangspart von Edda Dell’Orso, die von Deep Roots und Lucifex in Kommentaren gepostet wurden und woraus sich der Anstoß für diese Nachveröffentlichung ergeben hat (die erste Fassung ist die vom Schluß des Films):

    Nicht fehlen darf in einer Musikzusammenstellung zum Thema schöne Stimme und meisterliche Beherrschung europäischer Musikinstrumente die kanadische Sängerin Loreena McKennitt, hier mit einer Liveversion von „The Lady of Shalott“ von den Juno Awards 1992 (Text von Alfred Lord Tennyson hier):

    Bei diesem Video gefällt mir auch, wie Loreena immer wieder durch die Saiten ihrer Harfe hindurch gefilmt wurde; überhaupt ist ihre ganze Darbietung immer wieder sehr ansprechend, mit Gesichtsausdruck, Kopfhaltung und allem; so schön, so feierlich und würdevoll. Dies trifft auch auf ihren folgenden Liveauftritt in der Alhambra zu, mit William Butler Yeats‘ Lied „The Stolen Child“, wahrlich ein „magisches Stück“, wie sie in der Einleitung sagt:

    In diesem Video kommt auch eines der von Julian Lee oben im Artikel erwähnten klassischen Instrumente zum Einsatz, nämlich das Cello, in den Händen der blonden Cellistin Caroline Lavelle, die Loreena häufig begleitet und im nächsten Video, „Penelope’s Song“ (mit Loreena am Klavier), noch mehr zur Geltung kommt. Hier habe ich den Eindruck, daß ihr (Caroline Lavelle) die Musik vor allem im späteren Teil des Stückes selber sehr ans Herz greift:

    Hier ist Hilary Hahn in Mozarts Violinkonzert Nr. 3 (27:39 min.):

    …und hier mit Paganinis Caprice 24:

    …und hier mit „Sarabande in D-moll“ von Johann Sebastian Bach:

    Beispiele aus den von Julian Lee empfohlenen Alben von Enya wären „Na Laetha Geal M’Óige“ („Die helleren Tage meiner Jugend“) in Gälisch (für den gälischen Originaltext im voranstehenden Link rechts auf den gälischen Titel klicken) , aus „Watermark“:

    „How can I keep from Singing?“ aus „Shepherd Moons“:

    …und „Caribbean Blue“, ebenfalls aus „Shepherd Moons“:

    Enyas Titellied „May it be“ aus „Herr der Ringe“ dürfte vielen bekannt sein; hier sei es aber trotzdem nochmals präsentiert:


    Von Donovan habe ich hier „Catch the wind“:

    …und „Colours“:

    Zum Abschluß gibt’s nochmal Klassik, und zwar die komplette Sinfonie Nr. 5 von Beethoven (30:58 min.), dirigiert von Herbert von Karajan:

    Antwort
  3. Deep Roots

     /  März 9, 2017

    Es freut mich sehr, daß die Rettung dieser Übersetzung auf diese Weise – dank der Übermittlungen von reinigungskraft – möglich war. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich jemals tatsächlich zu einer Neuübersetzung dieses langen und stellenweise schwierig zu übersetzenden Essays (da hat Hieron im oben wiedergegebenen Kommentar schon recht, daß ich da vielleicht nicht alle Begriffe genau getroffen habe) aufgerafft hätte. Und selbst dann hätte ich meine damaligen Kommentare nicht mehr so rekonstruieren können, und die der anderen AdS-Leser wären auch verloren gewesen.

    Von Loreena McKennitt bin ich ebenfalls sehr angetan, genauso wie meine AdS-Kameraden Dunkler Phönix und Barbarossa. Letzterer hat uns eine Doppel-CD von ihr mit dem Titel „Live in Paris and Toronto“ empfohlen, die soll richtig gut sein. Ich habe sie noch nicht erwischt, auch nicht „Live from the Alhambra“, aber ich habe „the wind that shakes the barley“.

    Antwort
  4. Ortrun

     /  März 10, 2017

    Antwort
  5. Ortrun

     /  März 10, 2017

    Antwort
  6. Ortrun

     /  März 10, 2017

    Antwort
  7. Ortrun

     /  März 10, 2017

    Ludwig van Beethoven – Klavierkonzert Nr.3 c-Moll op.37 HD – 2. Satz Largo

    Antwort
  8. Ortrun

     /  März 10, 2017

    Joseph Haydn – Kaiserquartett

    Antwort
  9. Martin

     /  März 15, 2017

    Eine interessante Seite. Wer „Der Überlebenskampf des nordischen Menschen“ von H. Becker noch nicht kennt, sollte das Buch unbedingt zum Thema „Weiße Rasse“ gelesen haben.

    https://archive.org/details/H.Becker-DerUeberlebenskampfDesNordischenMenschen

    Antwort
  10. Von „The Lady of Shalott“ gibt es auch eine Aufnahme von Loreenas Konzert in der Alhambra von 2007, mit Caroline Lavelle am Cello:

    Antwort

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