Wessen Notre Dame?

Notre Dame heute

Von Robert Hampton, übersetzt von Lucifex. Das Original Whose Notre Dame? erschien am 19. April 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Notre Dame de Paris brannte diese Woche als passende Metapher für unsere Zivilisation. Wir alle sahen in Echtzeit zu, wie der Spitzturm zusammenbrach und das Feuer durch das Innere fegte, fühlten uns hilflos vor dem unvermeidlichen Marsch der Geschichte.

Ob es Brandstiftung oder Fahrlässigkeit war, viel von Notre Dame ist für immer weg. Emmanuel Macrons Regierung plant, das großartige Wunder in nur fünf Jahren wieder aufzubauen, und veranstaltet einen „internationalen Wettbewerb“ für Neuentwurfspläne. „Sollten wir den Spitzturm, wie Viollet-le-Duc ihn sich vorstellte und erbaute, unter denselben Bedingungen wieder aufbauen… (oder) Notre Dame einen neuen Turm geben, der an die Technologien und die Herausforderungen unserer Zeit angepaßt ist?“ fragte der französische Premierminister Edouard Philippe.

Die Ankündigung bereitete vielen Menschen Kummer, die Notre Dame in ihrer ursprünglichen Herrlichkeit wiederhergestellt sehen möchten – ohne moderne Hinzufügungen. Letztendlich hat die französische Regierung beim Neuentwurf das Sagen, da ihr Notre Dame gehört.

Der zerstörerische Brand brachte die Frage auf, was Notre Dame repräsentiert. Nahezu jeder in den sozialen Medien hatte dazu eine Meinung. Ben Shapiro beanspruchte es als ein Monument für das Judeo-Christentum – ein historischer Anachronismus, der für die mittelalterliche Kirche ein Greuel gewesen wäre. Shapiro behauptete später, wir müßten zu der „Philosophie“ und den „Werten“ zurückkehren, die es erbauten, was andeutete, daß der konservative Kommentator dachte, die Aufklärung hätte die Kathedrale gestaltet. Diese Ansicht sieht Notre Dame als eine Repräsentation „westlicher Werte“ – spezifisch des Gelabers, für das zu stehen das Amerika des Kalten Krieges behauptete: Freiheit, Freimarktkapitalismus und ein ökumenisches Judeo-Christentum.

Andere bewundern es als wundervolles Kunstwerk, als etwas Schönes, das sie auf ihrer College-Reise nach Paris sahen. Es gibt keinen besseren Weg zu signalisieren, daß man zu Amerikas oberer Mittelschicht gehört, als anderen seine Geschichte des Besuchs von Notre Dame mitzuteilen. Es ist einfach so schön und traurig, daß keine anderen Touristen dort mehr ein Selfie aufnehmen können! Solche Leute sehen Notre Dame als nichts weiter als eine schöne Touristenattraktion. Dies ist die häufigste Sichtweise, und es ist das, was die Kathedrale so profitabel macht.

Beleidigte Minderheiten sehen den Brand von Notre als kosmische Vergeltung für die Ungerechtigkeiten weißer Christen. Ihnen zufolge wurde die großartige Kathedrale auf den unrechtmäßig erworbenen Früchten des Kolonialismus erbaut und stellte Kunstwerke zur Schau, die von Drittweltkulturen gestohlen wurden. Sie war ein Monument der Bigotterie, erbaut zu einer Zeit, als die Juden aus Frankreich vertrieben und Talmud-Bände verbrannt wurden. Sie war nicht inklusiv und repräsentierte das schlechte, alte Europa. Gut, daß sie weg ist. Solche Leute sehen Notre Dame als repräsentativ für die westliche Zivilisation – und die ist schlecht.

Katholische Konservative beharren darauf, daß die Kathedrale ihnen und nur ihnen allein gehörte. Notre Dame ist eine Gebetsstätte und wurde von Männern Gottes erbaut, sagen sie. Die einzige Art sie wiederaufzubauen, bestehe darin, daß Frankreich bereut und zum Glauben seiner Vorfahren zurückkehrt. Sich vorzustellen, daß die Kathedrale irgendetwas anderes sei als ein Monument für Gott und Unsere Liebe Frau, heiße sie herabzuwürdigen. Manche Katholiken haben sogar vorgeschlagen, daß die Franzosen Notre Dame als ausgebrannte Hülle belassen sollten, nachdem die säkulare Umgestaltung den heiligen Ort wahrscheinlich entweihen würde. Ein ruiniertes Notre Dame wäre eine passende Gedenkstätte für Frankreichs verlorenen Glauben und den Triumph des Liberalismus.

Die Verfechter all dieser Ansichten werden um den Wiederaufbau von Notre Dame kämpfen. Das wahrscheinliche Szenario ist, daß die Neugestaltung die alten Elemente großteils die alten Elemente nachbilden wird, während sie etwas modernistischen Müll hinzufügt. Der französische Staat wird darauf beharren, daß die Hinzufügungen notwendig seien, um die Vielfalt und die Werte der modernen Welt zu widerspiegeln.

Manche Wissenschaftler und Journalisten stimmen zu. „Das Gebäude war so mit Bedeutung überladen, daß sein Brand sich wie ein Akt der Befreiung anfühlt“, sagte der Harvarder Architekturhistoriker Patricio del Real zu Rolling Stone. Das Magazin sagte auch, „manche Menschen in Frankreich“ hätten eine Abneigung gegen Notre Dame als „Monument für eine zutiefst fehlerhafte Institution und ein idealisiertes christlich-europäisches Frankreich, das wohl gar nie erst existierte“. Und der Oxforder Doktorand Daniel Judt schrieb in The Nation, daß das Feuer eine „Chance“ böte, Notre Dame zu einem Symbol für ein inklusiveres Frankreich umzugestalten.

Es ist wahrscheinlich, daß diese Ansichten die Neugestaltung von Notre Dame beeinflussen werden. Das neue Bauwerk wird verkünden, daß diese Kathedrale dem modernen Frankreich gehört. Man kann nur hoffen, daß sie den widerlichen, weißenfeindlichen Künstler, der die Wandmalerei unter dem Eiffelturm entwarf, nicht für dieses Projekt rekrutieren. Katholiken und andere, die das alte Notre Dame zurückhaben wollen, werden von jedem Neuentwurf enttäuscht sein, auf das die französischen Amtsträger sich einigen.

Die katholische Sicht auf Notre Dame ist vielleicht die historisch vernünftigste, aber ihre Wünsche sind die unrealistischsten. Frankreich ist kaum noch katholisch und zeigt kein Anzeichen der Wiederbekehrung. Nur fünf Prozent der französischen Katholiken besuchen wöchentlich die Messe, und nur dreiundfünfzig Prozent von Frankreich identifizieren sich als katholisch. Die Priesterweihen fallen weiterhin ab, und achtundfünfzig französische Diözesen meldeten für 2018 keine neuen Priester. Hunderte Kirchen sind in den letzten paar Jahren vandalisiert worden, mit nur einem kollektiven Schulterzucken des französischen Volkes. Der Brand mag französische Katholiken traurig gemacht haben, aber es ist unwahrscheinlich, daß er sie dazu bringen wird, wieder in die Kirche zu gehen. Die meisten Menschen, die Notre Dame besuchen, sind Touristen mit wenig Verbindung zum alten Glauben. Es ist effektiv bereits zu einem interaktiven Museum reduziert worden, ob Neugestaltung oder nicht.

Es ist richtig, zu beklagen, was wir verloren haben, und zu hoffen, daß wir es zurückgewinnen können. Aber der Geist des mittelalterlichen Katholizismus ist weit von unserer eigenen Zeit entfernt. Mittelalterliche Menschen sahen die meisten Krankheiten und Unglücke als von Dämonen verursacht. Hexen waren in ihrer Welt real, und auch die Magie. Die Welt war flach, und die Erde war der Mittelpunkt des Universums. Antisemitismus war Teil des Glaubens; niemand sprach von „Judeo-Christentum.“ Die Kirche hatte kein Problem damit, Krieg gegen die Feinde der Christenheit zu führen. Sie errichtete unsterbliche Bauwerke. Der Papst hatte wirkliche weltliche Macht, und Monarchen mußten das Knie vor seiner Autorität beugen.

Heutzutage akzeptieren die meisten Katholiken wissenschaftliche Erklärungen für Krankheiten und Unglücke. Die Welt ist entheiligt. Die katholische Kirche hat sich für den Antisemitismus entschuldigt, und die meisten Katholiken tun so, als hätte das „Judeo-Christentum“ die westliche Zivilisation erbaut. Die Kirche hat sich für die Kreuzzüge entschuldigt und sucht den „Dialog“ mit Moslems. Die Kirche baut von sich aus Scheußlichkeiten, und der gegenwärtige Papst küßt die Füße von Drittwelt-Warlords und kommt den progressiven Eliten entgegen.

Der Katholizismus ist nicht der militante Glaube, der er einst war. Nur LARPer sehen den Brand von Notre Dame als das Zündholz, das die alte Kirche zurückbringen wird. Er war zweifellos eine Tragödie und ruinierte für immer eines der großartigen Werke unserer Zivilisation. Eine identitäre Perspektive sieht Notre Dame als nicht bloß mit einer Religion oder Werten verbunden sondern auch mit unserem Volk.

„Ich wählte einen höchst symbolischen Ort, die Kathedrale von Notre Dame de Paris, die ich respektiere und bewundere: sie wurde durch den Genius meiner Vorfahren an der Stätte von noch älteren Kulten erbaut und ruft unsere Ursprünge aus unvordenklichen Zeiten in Erinnerung“, schrieb Dominique Venner in seinem Selbstmord-Abschiedsbrief. Venner tötete sich bekanntlich im Jahr 2013 in der Kathedrale Notre Dame. Obwohl ein Ungläubiger, sah der französische Patriot sie als einen Ausdruck der europäischen Seele und als einen passenden Ort, um deren Niedergang zu trotzen. „In Ermangelung einer identitären Religion, um uns zu verankern, teilen wir eine gemeinsame Erinnerung, indem wir zu Homer zurückgehen, einer Sammlung all der Werte, auf denen unsere zukünftige Wiedergeburt begründet werden wird, sobald wir mit der Metaphysik des Unbegrenzten brechen, der unheilvollen Quelle aller modernen Exzesse“, schrieb er.

Oswald Spengler sah gotische Kathedralen wie Notre Dame als Ausdruck der faustischen Seele. Sie fingen den Weltgeist der hohen Wälder des Nordens ein, der „Wipfel, die darum kämpfen, der Erde zu entfliehen.“ Ungeachtet des innerhalb seiner Mauern praktizierten Glaubens verkörperte Notre Dame die Essenz des westlichen Menschen. Dies war ein Monument, das niemals von äthiopischen Christen hätte hervorgebracht werden können. Es konnte nur von uns geschaffen werden.

Dies ist ein Faktor, der von anderen nie berücksichtigt wird. Ja, die Kathedrale wurde von Männern Gottes erbaut – aber sie waren weiße Männer. Sie konnte nur von spirituell gesunden Europäern geschaffen werden. Entwurzelte Architekten von heute könnten sie nie nachmachen. Die Werte, die durch Notre Dame ausgedrückt wurden, waren nicht jene der Aufklärung, oder irgendetwas anderes, das heute von „respektablen“ Konservativen als „westliche Werte“ hochgehalten wird. In seiner Essenz war es vielmehr zutiefst reaktionär.

Jene Nichtweißen, die den Brand von Notre Dame feierten, verstanden etwas daran, das die meisten Konservativen nicht kapierten. Es repräsentierte weiße Menschen und ihre Zivilisation. Das ist der Grund, warum sie seine Zerstörung bejubelten.

Wann immer die westliche Zivilisation von ihren Verteidigern zur Sprache gebracht wird, bedeutet sie eines von drei Dingen: es werden ihre „Werte“ beschworen, ihre Religionen oder ihre Menschen. Die erste ist die akzeptabelste und populärste Bedeutung. Die zweite ist etwas weniger gängig, aber dennoch gesellschaftlich akzeptabel. Die dritte jedoch ist verboten und wird von denjenigen verabscheut, die ihre anderen beiden Bedeutungen hochhalten. Aber es ist diese Sichtweise, welche die wahrste ist, und es ist die Sicht der Identitären. Während unsere Werte und Religionen sich ändern oder schwächer werden können, bleiben die europäischen Völker immer noch. Wir können den Geist wiederbeleben, der Notre Dame und andere große Werke schuf, solange wir noch existieren.

Wir sehen Notre Dame als Tragödie, weil wir wissen, daß man den Leuten an der Macht nicht trauen kann, daß sie es wiederherstellen. Wenn Identitäre Macht hätten, dann wäre es nur ein kleiner Rückschlag. Niemand würde bezweifeln, daß Notre Dame in seiner früheren Herrlichkeit wiederhergestellt werden könnte.

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Der Brand von Notre Dame von The Z Man

Christentum und europäische Identität von Greg Johnson

Über Europa und „den Glauben“ von Andrew Joyce

Das Wesentliche von Kevin Alfred Strom

Mein politischer Bildungsweg von Kevin Alfred Strom

Die Nation als Idee von Kevin Alfred Strom

Der Triumph der Schönheit von Kevin Alfred Strom

Zu den Sternen von Kevin Alfred Strom

Das Ulmer Münster und die Neger von mir (als Deep Roots)

Christopher Gérard interviewt Dominique Venner

Europa und Europäertum von Dominique Venner

Homer: Die europäische Bibel, Teil 1, Teil 2 und Teil 3 von Dominique Venner

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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3 Kommentare

  1. Notre Dame wird nicht so wiederaufgebaut werden können, wie sie vor dem Brand war. Das handwerkliche Wissen und auch die dafür erforderliche Menge an Handwerkern fehlt.
    Notre Dame ist – wie alle anderen großartigen, klerikalen Bauwerke jener Epoche auch – ein Zeugnis eines leider lange verschwundenen Geistes, der ebendiese Bauwerke zu errichten vermochte.

    Antworten
  2. Welt meldete am 19.4.:
    „Bei der Kabinettssitzung zum Wiederaufbau der gotischen Kathedrale unter Vorsitz von Präsident Emmanuel Macron wurde beschlossen, dass der eingestürzte Vierungsturm ein neues Aussehen erhalten soll: Man werde einen Architektenwettbewerb ausschreiben.“

    Das ist fix. Wie schnell wohl die Ausschreibung auf den Tisch gelegt wird?

    Ebenfalls Welt. “ Mitten im nationalen Trauma des Notre-Dame-Brandes tritt Frankreichs Präsident Macron als Priester, Therapeut und Prophet auf: …“ Fehlt Magier, aber man kann ja nicht alles haben.

    Notwende – man kann eigentlich nie Zerstörtes wieder aufbauen, weil es nie das werden kann was es war. Es ja auch im Denkmalschutz unterschiedliche Philosophien.
    Auch wenn viel handwerkliches Wissen verloren gegangen ist, gibt es doch auch Enthusiasten und Forschung. Ich denke nicht mal, dass der Geist verschwunden ist, wenn man mal vom Glauben absieht. So lange es Europäer gibt, gibt es die Verbindung. Man müsste uns nicht ausrotten, wenn es anders wäre.

    Man muss auch bedenken, wie lang die Bauzeit damals war. Da mag fehlendes Geld eine Rolle gespielt haben aber oft fehlte auch die technische Fähigkeit eine Baustufe zu bewältigen ( bei einigen großartigen Bauwerken in Italien war das so). und sicher war es auch damals nicht einfach alle Gewerke mit den besten Handwerkern zu bekommen. Zeit ist ein Faktor der vielleicht viel wichtiger ist als Geld.
    Der Leiter der Bauhütte vom Kölner Dom meinte, ein Wiederaufbau würde Jahrzehnte benötigen – aber Zeit wird ja bewusst nicht gegeben und ich erwarte nun einen Knaller..

    So ein Wiederaufbau, Erhalt und Restaurierung sind von der Planung bis zur Fertigstellung super interessante Prozesse und es ist durchaus üblich, dass Fachleute aus vielen Ländern zusammen arbeiten.

    Bei Wiki kann man einen kleinen Einstieg zum Thema Bauhütte und Steinmetzbruderschaften finden. Da war viel Geheimniskrämerei dabei und dort liegt ja wohl auch die Wurzel der Freimaurer. Die Meldung aus der „Welt“ , dass die Bienenstöcke von Notre Dame das Feuer überstanden haben, hat so auch einen kleinen Nebenklang.

    Welt:
    „Über ein kleines Bienen-Wunder freut sich der Imker von Notre-Dame: Trotz des verheerenden Brands seien alle drei Bienenstöcke auf dem Dach der Sakristei intakt, sagte Nicolas Géant. „Die Bienen leben. Das hatte ich nicht erwartet.“ Er habe Anrufe von Menschen aus aller Welt erhalten, die sich um die Tiere gesorgt hätten.

    Géant sagte weiter, der Sprecher von Notre-Dame habe ihn erst zweieinhalb Tage nach dem Großbrand informiert, dass die Bienen putzmunter seien und um ihre Häuser herumschwirrten. Auch auf Satellitenbildern seien die Bienenstöcke erkennbar.

    „Diese Art gibt ihre Bienenstöcke nicht auf“, sagte Géant stolz über seine europäischen Bienen. Im Fall eines Brands saugten sie sich mit Honig voll und schützten ihre Königin. …“

    Biene und Bienenstock gelten als Symbole der Freimaurer.
    Neben den üblichen Verdächtigen kann man in Frankreich ganz sicher die Freimaurer immer mit ins Bild setzen. Ich denke nicht, dass dort irgendwer in eine hohe Position oder zu Bergen von Geld kommt, der / die nicht in einer Loge ist.

    Es sind, denke ich, sagenhaft viele Stränge und Ebenen zu finden, wenn man Lust und Zeit hat.

    Noch eine kleine Meldung am Rande.

    ***www.timesofisrael.com/radical-rabbi-says-notre-dame-fire-retribution-for-13th-century-talmud-burning/

    Es ist also gar nicht so leicht zu beantworten, welcher Geist hinter dem Bau von Notre Dame steht und welcher jetzt, nach dem Feuer herauf beschworen wird. Den letzteren werden wir mit der Ausschreibung und dem Ergebnis des Wettbewerbes sehen, wenn beides veröffentlicht ist. Ob es schon in der Schublade liegt?

    Was ich hier schreibe soll die Leistung der Architekten, Steinmetze und all der anderen Handwerker, die am Bau beteiligt waren oder die großartige europäische Kunst nicht schmälern.
    Da war aber auch massenweise einfaches Volk beteiligt, unsere Vorfahren und zur damaligen Zeit waren die Franzosen ja auch noch viel nähere Verwandte von uns. Dieses einfache Volk ist für mich der engste Bezugspunkt, da sehe ich mich aufgehoben und verbunden ohne in die vielen anderen Ebenen einsteigen zu müssen, die ich gar nicht richtig kenne oder verstehe.

    So ist auch die Frage für was das Feuer ein „Zeichen“ ist nicht so einfach zu beantworten und diese Auslegungen die jetzt herumschwirren und die Schuldzuweisungen an uns Europäer, wir hätten den Glauben verloren oder die Masseneinwanderung nicht verhindert und deshalb würden wir nun dafür bestraft, finde ich bescheuert. Wir sollen das denken.

    Der ekelige JWO Propagandist Russell Brand verbreitet, das Feuer sei ein Symbol der Vergänglichkeit des Menschen, der Nationen und Systeme in Zeiten des Wandels und Armageddon darf da nicht fehlen. ( YouTube Notre Dame& Other Symbols Of Armageddon). Überhaupt wallen Schuld, Schicksal und Prophezeiungen durch viele Videos zum Thema. Bewusst oder unbewusst wird damit eine Programmierung von Unausweichlichkeit gesetzt und der Schuldkomplex befeuert und von den Mächtigen total abgelenkt. Man kann natürlich alles zum Zeichen erklären. Dass Amerika Kriege für Israel führt, dass in diesen Kriegen das Gedächtnis der Völker vernichtet wird, was auch immer. Dazu kann man auch alle möglichen Prophezeiungen finden ( wird ja auch gemacht) aber ich denke, dass man sich damit ausliefert, wenn man es übernimmt.

    Antworten
  3. logos

     /  April 20, 2019

    „Der zerstörerische Brand brachte die Frage auf, was Notre Dame repräsentiert. Nahezu jeder in den sozialen Medien hatte dazu eine Meinung. Ben Shapiro beanspruchte es als ein Monument für das Judeo-Christentum – ein historischer Anachronismus, der für die mittelalterliche Kirche ein Greuel gewesen wäre. “

    Was sollte das sein „Judeo-Christentum“?
    Jesus Christus bzw. das Christentum werden seit 2000 Jahren bekämpft.

    Siehe auch :Peter Schäfer: Jesus im Talmud.
    Aus dem Englischen von Barbara Schäfer.
    Mohr Siebeck, Tübingen 2007.
    ISBN 978-3-16-149462-8.
    325 Seiten. € 29.-

    „Der „zurückgetretene“ Papst Benedikt hat 2008 für den „tridentinischen Ritus“ eine eigene Fürbitte verfasst. In deutscher Übersetzung lautet der erste Satz, der zum Stolperstein wurde: „Lasset uns auch beten für die Juden: Dass unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus als den Heiland aller Menschen anerkennen“. Das Gebet fährt fort: „Allmächtiger ewiger Gott, der du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, dass beim Eintritt der Fülle der Völker in deine Kirche ganz Israel gerettet wird. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.“ “
    https://www.herder.de/hk/dossiers/der-vatikan-und-die-traditionalisten/

    Als die Kathedrale in Paris gebaut wurde biederten sich christliche Geistliche und Theologen
    nicht bei „bei politischen bzw.interkonfessionellen Veranstaltungen“ bei den Juden an, wie es heute der Fall ist.

    Wenn für den „Wiederaufbau“ der Kathedrale eine Architektenausschreibung erfolgt, wird sicher der renommierte Architekt Libeskind das Rennen machen, der bereits so vielfältig in Erscheinung trat. https://www.dw.com/de/stararchitekt-daniel-libeskind-und-seine-bauwerke/g-37903302

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