Bullshitsu, Hirn-Stuxnet und Sprachtrojaner: Glossar der von „As der Schwerter“ bzw. „Morgenwacht“ und seinen Lesern geprägten Begriffe

BULLSHIT: Unterschätzen Sie niemals die Macht sorgfältig formulierten Unsinns (siehe „Bullshit-Prinzip“ und „Bullshitsu“)

BULLSHIT: Unterschätzen Sie niemals die Macht sorgfältig formulierten Unsinns (siehe „Bullshit-Prinzip“ und „Bullshitsu“)

Von Deep Roots und Osimandia, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“.

Vorwort von Deep Roots: Osimandia hatte vor einer Weile die Idee, die vielen Wortschöpfungen zu sammeln, die wir und unsere Leser im Laufe der Zeit in den Artikeln und Kommentarsträngen von „As der Schwerter“ geprägt haben und die unserem Wissen nach hier erstmalig entstanden sind. In diesem Beitrag werden sie nun in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet, und da wir schon nicht mehr auswendig wissen, wo was schon geschrieben wurde, wird es hier noch einige Zeit lang immer wieder Ergänzungen geben. Unsere Leser sind natürlich herzlich eingeladen, im hiesigen Kommentarbereich derartige Funde aus früheren Beiträgen zur Aufnahme in dieses Glossar vorzuschlagen.

*  *  *

Autorisierte Demokraten: Der Begriff wurde nicht von uns geprägt, sondern von Michael Stürzenberger, seines Zeichens Journalist, Autor bei PI, Gründungsmitglied der reaktivierten „Weißen Rose“, Landesvorsitzender Bayern der Bürgerrechtsbewegung Pax Europa BPE Bundesvorstandsmitglied der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, Bekennender Freund Israels, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, Unterstützer der transatlantischen Partnerschaft mit den USA (auch wenn sie gerade von einem linksverdrehten Präsidenten regiert wird).  Wir von AdS haben aber als erste  und bisher einzige das grandiose Potential dieses Begriffs als Gütesiegel erkannt. Autorisierter Demokrat zu sein ist kombiniert mit Zuverlässigkeit die Voraussetzung, um –  im Gegensatz zu „Braunen” und „braun Angehauchten” –  Listen zum Sammeln von Unterschriften für  Bürgerbegehren der Partei DIE FREIHEIT ausgehändigt zu bekommen.  Barbarossa hat sich  Gedanken darüber gemacht, wie man das Gütesiegel „autorisierter Demokrat” nach DIN ISO 20012 zertifizieren könnte,  und ich (Osimandia) halte das Urheberrecht auf entsprechend bedruckte T-Shirts.

Betreutes Denken: Analog zu betreutem Wohnen und zu betreuten Werkstätten. Genauso wie geistig Behinderten in betreuten Werkstätten suggeriert wird, sie würden selbständig arbeiten, wird betreut Denkenden suggeriert, sie würden selbständig und vor allem „kritisch” denken, worauf sie meist ungeheuer stolz sind. In Blogs und Foren erkennt man betreut Denkende daran, dass sie „Weisheiten” absondern, die jeder ungefähr schon eine Million mal im Fernsehen gehört hat, von betreut Denkenden aber für eine Weltneuheit gehalten werden, weswegen sie ihre Kommentare gern mit einem triumphierenden „Denkt mal drüber nach!” krönen.

Bullshit-Prinzip: Von Pit am Schluß seines Kommentars Nr. 21 zu „Unser virtuelles kleines Land“ geprägt:

„Wie immer also lebt die NWO-Propaganda davon, daß sie positiv besetzte Vorstellungen ausstreuen (Vielfalt, Kreativität) und sich darauf verlassen können, daß die Wirklichkeit (nämlich z.B. grenzenlos brutale Städte) erst viel später klar wird: das bekannte Bullshit-Prinzip, das im Wesentlichen davon lebt, daß in der Zeit, die es dauert den BS zu widerlegen, die eigene Agenda schon durchgebracht wurde, hier: Rassenmord an der Weißen Rasse.“

Bullshitsu: Von mir (Deep Roots) in meinem Kommentar Nr. 20 zu „Ethnizität und Physik 1: Wie jüdisch ist die Relativitätstheorie?“ als Reaktion auf einen Kommentar von Pit erstmals eingeführt:

Für diesen jüdischen „Kampfstil“ im Kulturkrieg, bei dem „bullshit“ als Waffe benutzt wird, wüßte ich eine passende Bezeichnung:

BULLSHITSU

Cohnservative: judenhörige, geistig, moralisch und charakterlich verjudete Konservative; von reinigungskraft in diesem Kommentar vorgeschlagene deutsche Entsprechung zum englischen Begriff „Kikeservatives“ („Kike“ ist ein Schimpfwort für Juden).

Counter-Jewhad: von mir (Deep Roots) erstmals in meinem Kommentar Nr. 12 zu „Kann Deutschland ohne Beschneidung überleben?“ formulierter Begriff für unseren eigentlichen Abwehrkampf:

Im „Balder Blog” habe ich mich auch schon ein wenig umgesehen. Ich habe den erfreulichen Eindruck, daß hier ein weiterer Blog, der wie wir ursprünglich im Counterjihad angefangen hat, sich schließlich zum „Counter-Jewhad” weiterentwickelt hat.

den ich gleich darauf in meinem Kommentar Nr. 27 zu „From Counterjihad to Ace of Swords: Why As der Schwerter?“ der englischsprachigen Leserschaft vorgestellt und um seinen Gegenbegriff ergänzt habe:

I’ve just coined a new (or so I think) term for our struggle:

COUNTER-JEWHAD

It’s time to stop the Jewhad. We’ve been had by the Jews way too long.

[„We’ve been had“ = wir sind reingelegt worden.]

Counterjewhadi (abgeleitet vom obigen Begriff): wir.

Dunning-Kruger-Nationalpark: Vitzlis „Block“; Begriff von mir in einem Kommentar weiter unten in diesem Strang geprägt. Auch „Denktitanenhalle“ oder „Vitzlis Aquarium“ (letzteres von B-Mashina geprägt, der mich mit „Dunning-Kruger“ auf die Idee gebracht hat).

Entwicklungshelfer: von mir (Osimandia) für die ausländischen Fachkräfte, die wir angeblich so dringend brauchen, um im „internationalen Wettbewerb mithalten zu können“.

Gesslerkippa:  in der Geschichte von Wilhelm Tell hat der Landvogt Gessler seinen Hut auf eine Stange gesteckt und befohlen, daß man diesen aus Ehrerbietung genauso grüßen müsse, als ob er selber anwesend wäre; „die Gesslerkippa grüßen“ ist die „moderne“ Entsprechung dazu: Vorauseilender Gehorsam und Ehrerbietung gegenüber den Juden. Von Osimandia in diesem Tavernenkommentar eingeführt: „Wer nicht einmal das [d. h. sich darauf zu beschränken, Juden bloß nicht zu erwähnen] fertigbringt und mit Antisemitismus daherkommt oder sich gegen „Verschwörungstheorien über Juden” mokiert oder sonstwie die Gesslerkippa grüßt“.

Gilb, der:  Killerbee. Siehe diesen Kommentar von Hildesvin („Unser ‚emsiger Gilb’“) oder diesen, ebenfalls von Hildesvin („Karl Eduard scheint, zum Beispiel, in dieser Frage deutlich milderen Sinnes als ich, bei dem geifernden Gilb (wenn es denn einer ist) aus Magdeburg“).

gilb  Der Original-Gilb war ein gezeichnetes Werbemännchen aus der Dato-Waschmittelwerbung („Stoppt den Gilb“).

Globaltümelei: Von Gottfried. Die garantiert  risikofreie Wohlfühl-Alternative  zur Deutschtümelei.

Golem: jahwebesessener, nichtjüdischer Judenfürsprecher und williges Werkzeug der angeblichen „Lichter der Nationen“, erstmals von Pit in seinem Kommentar Nr. 383 zur Stammtischrunde 6 im „Alten Phönix“ eingeführter Begriff:

„die Schwarzmagie, das Hantieren mit Leichen, mit Morden: zielt auf die Lebensenergie: und mit dieser Lebensenergie: werden jüdische Golems betrieben. Golems sind…: von Jahwe Besessene; also Werkzeuge, Roboter, die Jahwes Pläne umsetzen. Jahwe ist der Dämon, welcher durch die Kohärenz der Bewußtseine der Juden, ihrer Rassenseele, erzeugt, beschworen, wird bzw. diese zwei Entitäten stehen eben in einer Wechselwirkung miteinander, d.h. erzeugen und bedingen sich wechselseitig.“

Google the Jew: vermutlich von mir (Osimandia), ich bin aber nicht mehr ganz sicher, ob ich es nicht möglicherweise von einem Unbekannten aufgeschnappt habe. Falls ja, möge er sich bitte melden. Ort der Erstverwendung unbekannt.

Eine Bezeichnung für den offensichtlich weit verbreiteten Brauch, vor allem zu Beginn der Aufwachphase heimlich und oft noch mit schlechtem Gewissen Namen von Autoren oder Rednern mit dem Zusatz „Jew” oder „Jewish” in die Google-Suchmaske einzugeben, um eine sich aufdrängende Vermutung zu überprüfen. Google-the-Jew-Spieler denken häufig zunächst, sie wären weltweit der einzige Mensch, der so etwas tut, stellen dann aber erstaunt fest, dass die Google Autocomplete-Funktion  bereits spätestens nach dem eingetippten „J” nach dem Namen umgehend  Jew oder Jewish vorschlägt, was darauf hindeutet, dass es sich um ein Massenphänomen handelt. In Frankreich haben einschlägige Menschenrechtsorganistionen Google deswegen des „latenten Antisemitismus” bezichtigt und Strafanzeige gestellt. Google-the-Jew-Spieler, die sich geoutet haben, berichten  übereinstimmend von verblüffend hohen Trefferquoten.

Grobjuden: Moslems. Geprägt von Exguti in der Taverne zum Alten Phönix 2013-1

Hallelujah-Schlümpfe: Fromme bis eifernde Christen; die deutsche Entsprechung zu den amerikanischen „bible thumpers“. Von hildesvin, erstmals in diesem Kommentar verwendet („Bei Morbus ignorantia dasselbe in Grün: Neben durchaus weisen Kommentatoren auch Scheibenerdler, Virenleugner, und Halleluhjah-Schlümpfe, daß es einem die Socken auszieht“) und, wie er in diesem Kommentar erläutert, von Hermann Hesses Wortschöpfung „Hallelujah-Zapfen“ abgewandelt.

Hirn-Stuxnet: Von Pit im Strang zu „Rassenvermischung: Die Moral des Todes“ geprägt:

„Unser Volk steht unter Attacke: Per Hirn-stuxnet! Per Hirnseuche zur Umprogrammierung von Eigeninteresse zu Selbsthaß.“

Häßlinge:  Juden. Von Ennrichs Besen in diesem Kommentar zu „Frank Auerbach und die Umgestaltung des britischen Kulturlebens durch jüdische Auswanderer“ geprägt, wo er schrieb:

„Die Häßlinge können nur häßlich, denn vom Schönen fühlen sie sich provoziert und noch mehr diskriminiert, wenn auch magisch angezogen. Nicht zuletzt aus Rache, um das Schöne herunterzuziehen, in den Dreck zu stoßen, zu entehren…“

Jewhad: der verdeckte, auch religiös motivierte Krieg der Juden gegen die weißen Völker, der anstelle des Dschihad unsere Hauptbedrohung ist; siehe „Counter-Jewhad“.

Junge Feigheit: Gottfried dachte, es wäre von mir (Osimandia), ich dachte, es wäre von Sir Toby, Sir Toby dachte, es wäre von Reinigungskraft, Reinigungskraft dachte, es wäre von Hildesvin. Hildesvin hat es tatsächlich bei uns eingeführt, das Urheberrecht aber nicht beansprucht, sondern vermutet, dass es ursprünglich auf Altermedia oder von der Jungle World geprägt worden ist. Alternative Bezeichnung für die Zeitung „Junge Freiheit”, um deren ehrenwertes und verzweifeltes Bestreben, als staatstragend und seriös wahrgenommen zu werden und den Titel langweiliges Mainstreammedium™ zu erlangen, verbal zu unterstützen.

JWO: Jüdische Weltordnung, Jew World Order oder Jewish World Order, von Dunkler Phönix in „Jahresrückblick 2012″ als der wahre Kern des „Pudels“ NWO eingeführt; ich (Deep Roots) habe daraus die N(J)WO als Überleitungsform vom bekannteren Näherungsbegriff NWO gemacht, um den Zusammenhang zwischen diesen beiden Kürzeln geläufiger zu machen.

Kampfhundsekte aus Mekka: Islam. Geprägt von Deep Roots.

Karlfrieds Kaffeetafel: bisher fast ausschließlich in internen Gesprächen der AdS-Admins benutzter Begriff für das manchmal plötzlich und unerwartet aufkommende, aber sehr starke und schöne, befreiende Gemeinschaftsgefühl unter Landsleuten,  das nur weniger und manchmal sogar überhaupt keiner Worte bedarf, aber eine tiefe Gewissheit mit sich bringt, dass man dasselbe (politisch Inkorrekte) denkt. Ursprung ist Karlfrieds Kommentar Nr. 2 zu „Kann man mit Islamkritikern reden?“:

(…) Noch vor zwei Jahren war das alles „tabu“. Mir gefällt das alles wunderbar. Ich sitze an der Kaffeetafel nur dabei und freue mich, das reicht vollkommen aus. Und das beste: Alle Gesprächsteilnehmer haben das Gleiche erlebt, empfinden das Gleiche, fühlen sich gegenseitig verstanden, ein wohliges Gemeinschaftsgefühl durchweht den Raum. (…)

Komplexhexer: von mir (Osimandia) im Artikel „9/11 und das heiße Eisen“ für Personen, die einem weismachen wollen, einfache, klare, verständliche und stichhaltige Erklärungen eines Sachverhalts wären grundsätzlich falsch, und zwar genau deswegen weil sie klar und verständlich sind. Komplexhexer wünschen, dass man  jeder Erklärung aus dem Grund misstraut, dass man sie versteht und logisch findet, und darauf vertraut, dass es schon eine komplexe, unlogische geben wird, die man nicht versteht. Widrigenfalls wird man als dumm oder psychisch gestört klassifiziert. Komplexhexer betätigen sich gerne als so genannte „Debunker” von Verschwörungstheorien. Eine Sonderform sind die Frankfurter Komplexhexer als Synonym für Mitglieder und Anhänger der Frankfurter Schule.

Menschen mit Menstruationshintergrund: Nordländers Vorschlag einer politkorrekten Bezeichnung für Frauen; siehe seinen Kommentar Nr. 109 zur „Taverne zum Alten Phönix, Stammtischrunde 2013-2“.

Moralin B: Der Begriff wurde von Sir Toby geprägt, die prägnante Begriffserklärung von Exguti. Das Mittel, mit dem wir tagtäglich von Geburt an moralisch gereinigt und entlaust werden.

Nationalbolschewismus: Nationalsozialismus. Erstmals eingeführt von Luftpost aus dem Siechkobel in diesem Kommentar.

Offenkundigkeitstheoretiker. Geprägt von Nordlaender in der Taverne 2014-3. Offenkundigkeitstheoretiker sind Personen, die nicht an die Existenz von geheimen Verschwörungen glauben. Verschwörungen, von denen Politik und Medien lautstark berichten (wie z.B. die 9/11-Verschwörung von Osama bin Laden und einigen Arabern) halten sie hingegen nicht nur für möglich sondern für offenkundig erwiesen. Offenkundigkeitstheoretiker zeichnen durch eine höhnisch-aggressiven Argumentationsweise aus, die sich nicht von Fakten, Logik und Naturgesetzen beirren lässt.

Schnodderzunge: B-Mashina, der Betreiber des Blogs Chaosfragment, der sich dort als den „demütigen Erzähler“ bezeichnet. Der Begriff wurde von hildesvin hier geprägt („…lande ich, anstatt direkt, zuerst bei einem Link zu unserem demütigen Freund und Sympathisanten Schnodderzunge“).

Semitically Incorrect (SIC): „auf semitisch genehme Weise inkorrekt“ = PI. Von mir (Deep Roots) in meinem Kommentar Nr. 8 zu Schattenkoenigs „Warnung: Blog-Epidemie“ formuliert.

Spackosphäre: Der Teil der rechten/nationalen Blogosphäre, der von den dummen, unangenehmen und spinnerten Problemcharakteren auf unserer Seite der politischen Wasserscheide geprägt wird, den allzu vielen bösartigen, dummen Arschgesichtern, eitlen, arroganten Selbstdarstellern, Reichsdeppen, Insektengiftspritzern, 130er-Surfern, Spinnern und Narrensaumtänzern, auf die ich mich unter anderem in Wir „Dunklen Weißen Ritter“ bezogen habe und die mit ihrem Auftreten das Bild, das Normalos von uns bekommen, ins Negative verzerren. Siehe dazu auch diese Zustandsbeobachtung von hildesvin: „Neben durchaus weisen Kommentatoren auch Scheibenerdler, Virenleugner, und Hallelujah-Schlümpfe, daß es einem die Socken auszieht.“ Der Begriff „Spackosphäre“ wurde von mir (Deep Roots / Lucifex) geprägt, angeregt von Sternbalds Formulierung „Pantheon der Vollspacken“.

Sprachtrojaner: Von Sir Toby als Bezeichnung für Begriffe eingeführt, die uns schädliche Dinge als etwas Harmloses oder Rechtmäßiges ins Hirn schmuggeln sollen. Z. B. „Einwanderer“ oder „Immigration“, wo es doch in Wirklichkeit um Invasion und Landnahme geht. Leider weiß ich nicht mehr, in welchem Strang das war; dort, wo ich den Erstauftritt dieser Wortschöpfung vermutet hatte, war sie nicht.

Staatlich geprüfter Islamkritiker. Geprägt von Hochwasserpegel im Zusammenhang mit Hamed Abdel Samad unter „Aktuelles und Skurriles“. Staatlich geprüfter Islamkritiker ist ein zukunftsträchtiger Beruf mit lukrativen Verdienstmöglichkeiten, Rundum-Leibwächter-Betreuung und hoher Reputation in den Medien. Weibliches Geschlecht sowie Erfahrung in angewandter Frauenunterdrücktheit ist von Vorteil, aber keineswegs Bedingung. Auch Männern steht der Weg zu diesem spannenden Beruf offen. Europäische Herkunft hingegen ist ein absolutes Ausschlusskriterium. Lediglich Moslems (Männer bevorzugt mit Vergangenheit als Islamist und/oder Antisemit) und Juden steht diese Berufswahl offen. Deutliche Abgrenzung und gelegentliche Beleidigung gewöhnlicher Islamkritiker ist Bedingung, schmälert aber nicht im geringsten deren Loyalität, Sympathie und Bereitschaft, die Bücher des staatlich geprüften Islamkritikers zu kaufen und kostenlos zu bewerben.

Stürzenbergersyndrom: von Nordlaender in diesem Kommentar („Stürzenbergersyndrom, politische Inkontinenz im letzten Stadium ist unheilbar“).

Stürzideutsche: von Luftpost aus dem Siechkobel mit diesem Kommentar eingeführt („Von der beschleunigt betriebenen Umvolkung lenkt die ISIS Empörung allemal ab und verstärkt die „eigenen Reihen” durch Stürzideutsche, die sich mit uns gegen das eingegrenzte, mit einem Markennamen versehene Böse stellen.“). Bezeichnet „neue Deutsche“ nach Stürzenbergers Kriterien, also alle integrierten Paßdeutschen, die den „Islamismus“ ablehnen, philosemitisch sind und sich zu Grundgesetz und Liberalismus bekennen.

Teutonenfister: Killerbee (siehe auch →Gilb). Der Begriff stammt von Tyrion L., dem „demütigen Erzähler“, B-Mashinisten und Splitterchaoten, der ihn in diesem Kommentar auf Morgenwacht verwendete. Da Tyrion schon seit AdS-Zeiten bei uns liest (wie er in seinem Blog schrieb: „Bei meinen in vielerlei Hinsicht durchaus geschätzten, wenn nicht gehassliebten, Rassekaninchenzüchtern von MORGENWACHT…“), kann man die Bezeichnung als „von einem unserer Leser geprägt“ gelten lassen.

)))Umgekehrte Echoklammern(((: )))wir Weißen(((. Von mir (Lucifex/Deep Roots) hier erstmals als Umkehrung der (((Echoklammern))) präsentiert, die von „Antisemiten“ verwendet werden, um anzuzeigen, daß jemand oder etwas jüdisch ist. Die originalen Echoklammern sollen symbolisieren, daß die historischen Handlungen von Juden ihre Namen „in der Geschichte widerhallen“ ließen; meine Umkehrung soll symbolisieren, daß im Rahmen der entstehenden Jew World Order von allen Seiten Kritik, Vorwürfe, Angriffe usw. auf )))uns((( einprasseln.

Vielfaltspinsel: Von Gottfried. Freundliche Bezeichnung für Personen, die sich uns tumben Einfaltspinseln auf Stammtischniveau intellektuell haushoch überlegen fühlen.

Vorhaut-Loser: Juden und Moslems. Der Begriff wurde nicht von den Betreibern und Kommentatoren von „As der Schwerter“ oder „Morgenwacht“ geprägt, sondern von „Gilb“ Killerbee (sofern er ihn nicht von woanders übernommen hat) in seinem Artikel Broders neuer Schreibdurchfall: „Broders neuester Artikel beschäftigt sich mit dem Beschneidungsurteil und er als Vorhaut-Loser wäre kein echter Verräter,…“

Wachzustandssimulator für Schlafschafe: PI. Von Deep Roots in der Taverne zum Alten Phoenix 2013-2.

Zickenrechtler_innen: Von Reinigungskraft in der Taverne zum Alten Phoenix 2013-1.  Synonym für Feministinnen sämtlicher bekannter und bislang unbekannter Geschlechter, das präzise ausdrückt, welche Personengruppe „Frauen”rechte braucht,  um nicht – mit vollem Recht und leider meist viel zu halbherzig  – „diskriminiert”  zu werden.

Zionismus goyensis:  der Zionismus von Nichtjuden; von Osimandia, die in diesem Kommentar ein krasses Anschauungsbeispiel dafür gebracht hat, „wie Zionismus goyensis im fortgeschrittenen Stadium aussieht“.

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19 Kommentare

  1. FreiGeist

     /  Februar 18, 2017

    Der Begriff JWO ist eigentlich eine logische Konsequenz aus dem hier schon veröffentlichten Artikel (vorher wahrscheinlich auf dem schwertasblog) „Die Greenwood Deklaration“!
    In der New York Times vom 06. Oktober. 1940 wurde doch schon in der Überschrift klar gemacht, was es mit der NWO auf sich hat. Die Neue Weltordnung ist den Juden verpflichtet: https://www.youtube.com/watch?v=FWcXbz-AajI

    Abgesehen davon, sind die Wortschöpfungen in diesem Artikel eimalig und was die Kreativität angeht kaum zu übertreffen. Zur Verwirrung und Entlarvung des politischen / ideologischen Gegners bestens zu empfehlen.

    Danke!

    Antworten
  2. „Premium – Artikel.“ Leider nicht von mir.

    Hier ein in der Premium-Artikel-Schmiede von der hohen Frau höchstselbst mit einem, allerdings nicht kostenpflichtigen, Premium – Monolog geehrter ((( Autor))), so wie er zu seinen Leuten spricht:

    Und hier, wie ihn unsere Klemmdeutschen bei der sezession zu lesen bekommen. Steht da immer noch!

    „Merksätze

    Ich spreche den jungen schwarzen Luftwaffenoffizier an: Die amerikanische Nationalhymne, sage ich zu ihm, bezeichnet Amerika als Heimat der Tapferen. Was bedeutet das?
    „Wir treten jeden in den Hintern.“
    Warum?
    „Weil wir es können.“

    Tuvia Tenenbom: Allein unter Amerikanern

    So viel (((Verachtung))). )))Meinerseits((( aber auch.
    Patriotisch könnte man vielleicht so ((() patriotisch())) schreiben, wenn man sich längere und ermüdende Erläuterungen ersparen möchte.((() Alternative für Deutschland ())).

    Antworten
  3. „Junger schwarzer Luftwaffenoffizier“ – das erinnert mich wieder an Rote Leitwerke und Lügengeschichten von Paul Kersey.

    Schwarze Luftwaffenoffiziere dürften in der U.S. Air Force trotz der heutigen Diversity-Bedachtheit und des Affirmative-Actionismus der amerikanischen Streitkräfte nicht viel häufiger vorkommen als schwarze Schimmel unter Pferden. (Laut Paul Kersey sind weniger als 2 % der heutigen US-Militärpiloten schwarz, und große Verkehrsfluglinien weisen ähnlich niedrige Negerquoten auf.)

    Antworten
  4. Der Text aus dem DIN-ISO Artikel:

    Komische Blicke von der Kindergärtnerin der Tochter? Sie sind nicht immer sicher, mit welchen Freunden sich Ihr Sohn umgibt? Angst um den Arbeitsplatz? Sie stehen gar vor der Ernennung zum Beamten? Oder Sie müssen sich demnächst irgendwo bewerben? Ihr Wohnort erschien schon einmal negativ in der Berichterstattung? Schräge Diskussionen am Stammtisch?
    Immer mehr rechtsradikales Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft?
    Handeln Sie! Handeln Sie jetzt!

    Zeigen Sie, dass Sie nicht dazugehören!
    Lassen Sie sich zertifizieren. Als Autorisierter Zuverlässiger Demokrat!
    Die M. Stürzenberger und Partner ContrOpp Consult GmbH & Co. KG ist das erste zugelassene und IHK-geprüfte Unternehmen zur Zertifizierung von Autorisierten Zuverlässigen Demokraten.

    Melden Sie sich bitte schriftlich mit aktuellem Führungszeugnis, Auszug aus dem Gewerbezentralregister, Auszug aus dem Schuldnerverzeichnis, aktuellem SCHUFA-Auszug und tabellarischem Lebenslauf (alles in 3-facher Ausfertigung) bei unten genannter Adresse an.
    In einem 2-tägigen Workshop werden dann die notwendigen Grundlagen erarbeitet.
    Bei eigener Anreise übernachten die Teilnehmer im Münchner Stürzenbergerhotel, in welchem auch die Schulungen stattfinden.
    Zum Schulungsbeginn des ersten Tages werden von jedem Teilnehmer Fragebögen zur Person ausgefüllt. Während ein Mitarbeiterstab diese auswertet, wird in der Zeit zwischen einer kleinen Raucherpause und dem Mittagessen erlernt, wie man sich richtig von anderen politischen Parteien und Bewegungen distanziert.
    Nach dem Mittagessen werden die Auswertungen der Fragebögen bekannt gegeben, und bei möglicherweise noch vorhandenen Demokratiedefiziten einzelner Teilnehmer mit diesen Einzelgespräche durchgeführt.
    Sollte es sich abzeichnen, dass das anvisierte Zertifizierungsziel auch nach dem persönlichen Einzelgespräch nicht erreicht werden kann, werden die persönlichen Daten selbstverständlich umgehend, und ohne weiteren Aufwand für die jeweilige Person, an die für den Hauptwohnsitz zuständige Verfassungsschutzbehörde weitergeleitet.
    Nach einer Kaffeepause beschäftigen wir uns dann mit dem Koran, der Rolle der Frauen im Islam und dem Umgang islamischer Länder mit Minderheiten.
    Außerdem wird herausgearbeitet, was moderate Islam-Kritik ist, und wie diese in der Öffentlichkeit artikuliert werden darf.
    Der erste Tag klingt mit einem gemeinsamen Abendessen bei Schweinshaxe und Weizenbier aus.
    Am Vormittag des zweiten Tages beschäftigen wir uns mit zugelassener politischer Kritik. Hier erhalten die Teilnehmer eine Handlungsanleitung, welche Kritik an der aktuellen Politik von den etablierten Parteien der BRD und der EU-Kommission für Inneres freigegeben worden ist.
    Den Höhepunkt des zweiten Tages aber stellt der gemeinsame Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau mit gemeinsamer Kranzniederlegung dar.
    Außerdem erfolgt dort in angemessenem Rahmen die Übergabe der Zertifizierungsurkunden zum Autorisierten Zuverlässigen Demokraten bzw. zur Autorisierten Zuverlässigen Demokratin.
    Abschließend stellen wir uns zu einem Gruppenfoto auf, welches für jeden Teilnehmer die Erinnerung an das unvergessliche Erlebnis der Ernennung für immer wach halten soll.
    Die Gebühren für den Workshop betragen inklusive einer Übernachtung 800,- €.
    Wer diese nicht auf einmal aufbringen kann, bekommt durch uns vermittelt einen zinsgünstigen Kredit der Goldmann Sucks Bank, und kann die Gebühr dann in 12 angenehmen Monatsraten zu je 100,- € anweisen.

    Den Mitgliedsschafen DER FREIHEIT hat alles, oh Wunder!!!, nichts genützt.

    Antworten
  5. Jouri

     /  Februar 21, 2017

    Danke Luftpost aus dem Siechenkobel für die Hintergrund dieses Herrn. Mir war die Anpreisung dieses Autors auf dem Blog von Anfang an suspekt. Du hast vollkommen recht Lucifex, schwarze Offiziere gerade bei der Luftwaffe sind trotz aller Vielfaltsappelle extrem selten. Selbst in Südafrika sind schwarze Piloten und Kapitäne nicht zahlreich. Die Gründe für diesen Umstand liegen auf der Hand.

    Antworten
  6. Jouri

     /  Februar 21, 2017

    für den Hintergrund dieses Herrn muß es heißen.

    Antworten
  7. Jouri

     /  Februar 21, 2017

    Ich bekenne mich schuldig, auch ich bin ein Google the Jew Nutzer. Komplexhexer finde ich auch klasse, ist es doch im IT-Geschäft und bei Geschäftsprozessen gang und gäbe eine möglichst einfache und praktikable Lösung zu finden, die auch leicht zu warten ist. Außerdem wird sie von nahezu alle Beteiligten verstanden. Komplexhexer sind die Typen (können auch Menschen mit Menstruationshintergrund sein), die jegliche Lösung zu sabotieren trachten, weil sie den tradierten Weg weitergehen wollen. Analogien zu den Vielfaltspinsel in Politik, Medien, Wirtschaft, NRO und den Hintergrundmächten der JWO sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Dem Einwirken dieser Kampfhundsekte ist nur durch Einwandsbehandlung also Counter-jewhad zu begegnen.
    Danke für diese Aufstellung.

    Antworten
  8. Hier auf „Morgenwacht“ oder auch schon früher auf „As der Schwerter“ geprägte und gepflegte Begriffe verbreiten sich offenbar teilweise auch auf der weltanschaulichen Gegenseite. Zum Beispiel der von mir eingeführte Begriff „Spackosphäre“, und zwar ausgerechnet durch Tyrion L. alias B-Mashina auf seinem Blog „Chaosfragment“, von wo anscheinend als Pingbackrückmeldung oder sowas dieser Text in meinem Unerledigt-Ordner erschienen ist (fette Hervorhebung von mir):

    […] In der Tat, es fehlen einem die Worte, um auszudrücken, wie „wordy“ und „edgy“ einem Begriffe wie „Bluff“ oder „Hoax“ im Zusammenhang mit Auschwitz erscheinen, man mag es gar nicht mehr weiter denken. Nicht zu reden davon, welch dunklen Honig oder gar schwarze Milch die Geisteskrüppel aus dem Fanclub des Volksleerers oder das von dem selbigen beworbene Altnazi-Gammelfleisch, wie etwa Alfred Schäfchen, Urschel Haberbock oder Gerd Igittner, daraus saugen könnte! All die Heroen der Spackosphäre, die Vitzibutzis, Prostatanten, Franksteins! Die Morgenwächter, welche, wohl im Gegensatz zu Bahners, ihren MacDonald gelesen haben, der ausführlichst die angebliche orientalische Fabulierkunst des Winkelvolkes erörtert hat, dessen mosaischer Geist die Stammesleute dazu befähige, ihre Phantastereien auch tatsächlich zu glauben und daraus praktische Handlungsanweisungen abzuleiten! Wie höre ich sie johlend triumphieren ob eines solchen „Spectre-Moments„! […]

    Bei der Formulierung „schwarze Milch“ ist mir sofort das Buch „Schwarze Milch – Zurückgehaltene Briefe aus den Todeslagern Transnistriens“ von Benjamin Grilj eingefallen, dem Sohn des mutmaßlich jüdischen „Krone“-Kolumnisten Mathias Grilj, mit dem ich mich in Zum österreichischen Nationalfeiertag: „A Land zum Leb’n“, trotz Patriotismusvernaderern befaßt habe.

    Jedenfalls habe ich den Begriff „Spackosphäre“ jetzt in das obige Glossar aufgenommen.

    Antworten
  9. Ein Namensvorschlag für Vitzlis Elite-Aquarium:

    „Dunning-Kruger-Nationalpark”

    Ein seltsamer Zufall übrigens, daß ich mir gestern spät abends, als B-Mashina zur selben Zeit noch an diesem Artikel gearbeitet haben muß, dieses dann darin eingefügte Video aus „Dune” angesehen habe:

    Mmmm… Shai-Hulud:

    Die Filmmusik ist übrigens von Toto, außer „Prophecy Theme”, das von Brian Eno ist. Hier ein 12 min. langes Video mit Standbildern von Sandwurm-Szenen, inkl. Buchillustrationen von John Schoenherr:

    „Gesegnet seien der Wurm und sein Wasser; möge sein Vorüberziehen die Welt ordnen…” das denke ich mir zuweilen, wenn ich mich auf Wanderschaft in der Natur daran mache, einen Baum zu gießen…

    Antworten
    • Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!
      Ilias, 12. Gesang, 243
      Und davon abgesehen gilt auch das Gesetz von der Erhaltung der Energie. Ungern mache ich den Spielverderber, aber was soll ein kilometerlanger Wurm so mampfen?
      Von der Symbolik ganz abgesehen …
      Als reine Belustigung ist es natürlich in Ordnung. So, wie auch die Lehren der ßaientologen – die Erde als Knastplanet für Strolche, aber auch unbequeme Genies.

      Antworten
  10. B-Mashina

     /  Februar 10, 2020

    Gute Idee, damit könnte man gleich an einen großen Namen anknüpfen und die Welt für das „ABOUT“ gewinnen!

    Die epische Szene mit dem Sandwurm und dem Spice-Förderer ist mir jetzt aber für alle Zeiten ruiniert…^^

    Antworten
    • Faszinierend. Die Büffels könnten rein technisch den Geiern ein exorbitanes Festmahl bereiten, aber nein. Da wird mal hier, mal da, einer büschen mit den Hörnern geneckt. Aber nix Nägel mit Köpfen … An was erinnert mich das nur.
      ——————————————————————————–

      Antworten
  11. Naja, denk‘ nicht zuviel an meinen kleinen Shai-Hulud und mehr an deinen eigenen SPRINKLER…

    Antworten
  12. Was so ein Sandwurm frißt? Na, zum Beispiel Spice-Erntemaschinen, wie in diesem fünfeinhalb Minuten langen Video, das die von B-Mashina erwähnte epische Szene enthält:

    Aber ernster: ich weiß nicht mehr genau, wie die Ernährung und der Lebenszyklus der arrakisischen Sandwürmer im Buch beschrieben werden, das ich auch wieder einmal lesen möchte. Derzeit lese ich aber gerade wieder die Grainger-Reihe („Hooded Swan“-Series) von Brian M. Stableford, dessen Protagonist, der misanthropische Raumpilot Grainger, mich in mancher Weise an B-Mashina erinnert. In dieser Symbolik wäre ich vielleicht der außerirdische Geistesparasit/symbiont, der sich als Stimme in Graingers Kopf manifestiert, von ihm „der Wind“ genannt wird und ihn zu bessern versucht. Obwohl ich natürlich nie eine solche Absicht verfolgt und nur vielleicht als Nebeneffekt meiner Blogtätigkeit ein bißchen eine Wirkung in dieser Richtung gehabt habe.

    Nochmal zurück zu „Dune“: In rechten Kreisen (z. B. von Greg Johnson, hier über David Lynchs Film und hier über Frank Herberts Roman) wird diese Romanreihe gern als pro-„archäofuturistisch“-aristokratisch interpretiert, weil darin Adelshäuser unter der Oberherrschaft eines galaktischen Padischah-Imperators vorkommen und miteinander rivalisieren. Aber das wäre ungefähr so, als würde man „Ace of Swords: Alles auf eine Karte“ als pro-Multikulti und pro-globalistisch auffassen, weil ich darin eine derartige galaktische Zukunft beschrieben habe, die aber als Dystopie gemeint ist, aus der die Protagonisten ausbrechen wollen.

    Tatsächlich wird die Aristokratie in „Dune“ als großteils korrupt dargestellt, und Frank Herbert sagte 1979:

    „The bottom line of the Dune trilogy is: beware of heroes. Much better [to] rely on your own judgment, and your own mistakes.“

    1985 schrieb er dann noch:

    Dune was aimed at this whole idea of the infallible leader because my view of history says that mistakes made by a leader (or made in a leader’s name) are amplified by the numbers who follow without question.“

    Zum Schluß noch ein von mir adaptiertes Zitat aus David Lynchs „Dune“-Verfilmung, wozu man sich wie im Film „Prophecy Theme“ als Musikuntermalung denken muß:

    „Und nun die Prophezeiung: Einer wird kommen… mit der Stimme der Alpenwelt… bringt er den heiligen Krieg… COUNTERJEWHAD… Er wird die Blogosphäre ordnen und führt uns aus der Dunkelheit…“

    Aaah, scheißdochrein, dann bin ich in der Wirklichkeit aufgewacht. Gestern hatte ich meinen 7. Jahrestag auf „Morgenwacht“, und die traurige Bilanz nach diesen sieben Jahren ist, daß bei den täglichen Klickzahlen achthundert das neue tausend ist, Werte um 700 öfters vorkommen und die Jahresgesamtbilanz mit 433.213 wieder unter die 2018er-Summe von 445.564 gefallen ist. Dabei wird die Zahl von 2019 noch durch die normaleren Monate bis Mai aufgebessert, wonach die Zugriffe schon zu fallen begonnen haben. Mit der Ausblendung durch Google kann das noch nichts zu tun gehabt haben, denn die hat pils erstmals erst am 15. November gemeldet. Für 2020 rechne ich mit einem Jahresergebnis unter 350.000 (die Monatsresultate liegen derzeit zwischen 28.000 und 29.000).

    So wird das nichts mit dem Retten des Vaterlandes.

    Für meine Blogtätigkeit habe ich daher diese zwei volkstümlichen Deutungen des kryptischen habsburgischen Wahlspruchs A.E.I.O.U. übernommen:

    „Aber Eigentlich Ist’s Ohnehin Unwichtig“

    „Am End Is Olles Umasunst“

    Antworten
  13. Ach Unperson, die da an meine Hintertür pocht, Sie können latürnich niienicht der von Ihnen beschimpfte Tyrion himself sein, da bin ich mir ganz sicher. Und die von Ihnen angegebene Mailadresse kann man bestimmt auch nicht als für Letzteren charakteristisch ansehen.
    Genauso wie die „lostigen“ Lautverschiebungen des Autodidakten drüben bei Nusi nichts anderes als eine zufällige Parallele sein können…

    Antworten
    • B-Mashina

       /  Februar 15, 2020

      Auch wenn es erfahrungsgemäß nichts bringt und eher derartige Verdächte zu schüren imstande ist so liegt mir doch daran, zu betonen, dass „Unperson“ nicht „Tyrion“ ist! Mir würde es zumindest nicht im Traum einfallen, mich HIER selbst beschimpfen zu wollen. Bei allen vermeintlichen Gemeinsamkeiten muss ich doch auf signifikante Unterschiede hinweisen: Die leidenschaftlichen Bekenntnisse der „Unperson“ bei Vitzli zum NS, zu Hamer und „GNM“ (inklusive des Blödsinns, wonach wegen der Anwendung der „GNM“ in Israel kein Jude an Krebs stürbe) sowie zu der unsäglichen NS-Pädagogin Johanna Haarer kämen mir so nicht in den Sinn. Aber naja, ist halt das anonyme Internet, da kann theoretisch jeder alles sein und man könnte das auch als Teil einer umfassenden Trollerei oder wasauchimmer sehen.

      Die lostige Mailadresse der Unperson, tatsächlich ein alter Bekannter bzw. die Handpuppe eines mir altbekannten virtuellen Scherzkekses, ist mir natürlich bekannt, da diese auch bei mir auflief und eine konsequente Erziehungsmaßnahme provozierte, allein habe ich selbst stets „keusche“ Adressen verwendet, lol. Naja, auch diesbezüglich könnte ich natürlich viel erzählen.

      Bei Nuadamandia habe ich, soweit ich mich erinnere, stets nur als „Arthur Frayn“ geschrieben, mit dem „Autodidakten“ habe ich nichts zu tun und alle Ähnlichkeiten sind tatsächlich Zufall oder beruhen auf unbewusster gegenseitiger Beeinflussung (man greift halt witziges und signifikantes bei Anderen auf und integriert es in seine Schreibe). Spätestens hier finde ich auch die Vorstellung erheiternd, einen derartigen Aufwand zu treiben, das wäre mir der Spaß nicht wert, so sind auch in meinem Blog nur die Kommentare von „B-Mashina“ samt Avatar von mir. Aber was soll`s, nur meine 50 Schekels, vielleicht wäre es auch besser, bei sowas stets den Nimbus eines allgegenwärtigen Phantoms bzw. TIERes aufrecht zu erhalten… 😎

      Nochmal zurück zu „Dune“: In rechten Kreisen (z. B. von Greg Johnson, hier über David Lynchs Film und hier über Frank Herberts Roman) wird diese Romanreihe gern als pro-„archäofuturistisch“-aristokratisch interpretiert, weil darin Adelshäuser unter der Oberherrschaft eines galaktischen Padischah-Imperators vorkommen und miteinander rivalisieren. Aber das wäre ungefähr so, als würde man „Ace of Swords: Alles auf eine Karte“ als pro-Multikulti und pro-globalistisch auffassen, weil ich darin eine derartige galaktische Zukunft beschrieben habe, die aber als Dystopie gemeint ist, aus der die Protagonisten ausbrechen wollen.

      Typisch Counter-Currents: Beliebige Inhalte von Fantasy, Science-Fiction, Popkultur etc. rauspflücken und, sei es auch entgegen der Intention in der Vorlage, so hinzudrehen, dass man daraus irgendeinen Altright-Honig saugen kann. Klar ist es nicht per se verkehrt, zu erörtern, inwieweit auch noch beim multibuntesten Marvel-Klamauk weiße Archetypen aufgegriffen wurden, allerdings auf Dauer eher ermüdend. Ähnlich ellenlanger Elaborate darüber, was uns Trump über europäische Diskurskultur lehren könne usw.

      Antworten
    • Ich lese jetzt tatsächlich wieder „Dune“ in der deutschen Heyne-Ausgabe von 1978 (Heyne-Buch Nr. 3108), und da ist mir neben etlichen anderen interessanten Abschnitten gerade diese Stelle aufgefallen (am Beginn des 6. Kapitels von Buch 3 „Der Prophet“, Seite 542):

      Wenn das Gesetz und die Pflicht eins sind und vereinigt durch eine Religion, wirst Du niemals mißtrauisch werden und Dich selbst erkennen. Du wirst stets etwas weniger als ein Individuum sein.
      Aus „Muad’dib: Die neunundzwanzig Wunder des Universums“ von Prinzessin Irulan.

      Und weiter vorn, auf Seite 390 im Kapitel 10 von Buch 2 „Muad’dib“, wo Paul Atreides und seine Mutter Jessica gerade vom Fremen-Führer Stilgar in ihren Unterschlupf aufgenommen worden sind, gibt es als passende Ergänzung dazu diese Stelle aus einem Dialog zwischen Stilgar und Lady Jessica:

      Ein Mann, der sorgfältige Entscheidungen trifft und deren Konsequenzen im voraus berechnet, dachte Jessica.

      „Unter unseren jungen Leuten gibt es einige, die sich gerade in den wilden Jahren befinden“, fuhr Stilgar fort. „Sie durchqueren eine Lebensphase, in der sie sorgsamer Anleitung bedürfen. Ich darf ihnen deswegen keine Motive liefern, die sie dazu verleiten könnten, mich herauszufordern. Die Wildheit der Jugend ist ähnlich wie die Blindheit. Ich könnte jeden in diesem Zustand lebenden jungen Mann töten, aber das will ich nicht. Es wäre ein Weg, den ein guter Führer vermeiden sollte. Ich habe eine ausgleichende Funktion wahrzunehmen und muß gleichzeitig darauf achten, daß die individuelle Entwicklung des einzelnen einen positiven Verlauf nimmt. Wenn ein Volk nicht aus individuellen Charakteren besteht, ist es kein Volk, sondern ein Mob.“

      Die Behutsamkeit seiner Ausdrucksweise und die Tatsache, daß er seine Gedanken vor den Ohren derjenigen, die ihm jetzt vielleicht aus dem Verborgenen zuhörten, aussprach, brachten Jessica dazu, den Mann mit ganz anderen Augen zu sehen.
      Er hat Charakter, dachte sie. Woher hat er dieses starke innere Gleichgewicht?

      „Die Gesetze, nach denen wir unsere Führer wählen, sind gerecht“, sagte Stilgar. „Aber daraus folgt nicht, daß Gerechtigkeit das einzige ist, was ein Volk braucht. Was wir im Moment wirklich benötigen, ist Zeit, damit wir uns über Arrakis ausbreiten können.“

      Wer waren seine Vorfahren? dachte sie. Wie gelangten Einstellungen wie diese in seinen Kopf? Sie sagte: „Stilgar, ich habe dich unterschätzt.“

      Da meine letzte Lesung von „Dune“ schon sehr lange zurückliegt, habe ich bisher nur ungefähr gewußt, daß Greg Johnsons Interpretation des Romans daneben liegt. Aber jetzt, wo ich schon einen Großteil davon wieder gelesen habe, ist mir erst wirklich klar, wie sehr GJ „Dune“ aristokratistisch fehlinterpretiert hat. Da kommt von mir noch ein eigener Artikel dazu, wenn ich das Buch durch habe, und auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, Rezensionen von Greg Johnson oder anderen Gegenströmern nur noch dann zu übersetzen, wenn es darin um etwas geht, das ich selbst gelesen oder gesehen habe, sodaß ich die Richtigkeit der Rezension beurteilen kann.

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  14. Die NS- und „GNM“-Verfechtung von „Unperson“ bei Vitzli ist mir tatsächlich entgangen; das würde gegen eine Personalunion mit dir sprechen. Ich schaue da drüben ja nur selten rein, und da sind mir neulich nur Formulierungen wie „latürnich“ und „Kläusi“ als „Signatures“ aufgefallen. UPs Tyrion-Beschimpfungen drüben und im Anklopf-Kommentar hier habe ich als Mittel aufgefaßt, die Glaubwürdigkeit als Nicht-Tyrion zu erhöhen und dann die Fische im Aquarium als solcher anzugreifen und Wirbel reinzubringen, ganz im Sinne dessen, wie du dich neulich gegen „klosterschülerhafte Nettikette“ und für das „Aufeinandertreffen und Fetzen“ ausgesprochen hast, wenn ich das richtig als deine Vorstellung aufgefaßt habe.
    Also eine Motivation wie Garfield in dieser Bildfolge:

    Als deine Motivation für einen vermuteten Auftritt hier als „Unperson“ hatte ich angenommen, daß du – falls nicht auch etwas wie oben beabsichtigt war – als UP Spackosphärenpositionen anbringen und diese dann als B-Mashina zerlegen wolltest. Naja, ich geh‘ mal davon aus, daß das doch nicht du bist, und auf jeden Fall bleibt UP ausgesperrt, so wie ich meine Neukommentatoren-Aufnahmesperre ab jetzt wirklich OHNE AUSNAHME einhalten werde, statt mich zwischendurch doch immer wieder erweichen zu lassen, weil halt jemand einen interessanten Link bringt oder ich halt nicht so sein will.

    Wegen deines Auftritts drüben bei Nusi habe ich wahrscheinlich Arthur Frayn mit Autodidakt verwechselt, ich meinte jedenfalls den mit den „lostigen“ Lautverschiebungen wie in „und jetzt soll Schluss sein mit entarteter Konst“.

    Daß ich dir so einen Multiauftritts-Trolling-Aufwand zugetraut habe, kommt nicht von ungefähr, so umtriebig, wie du in der Vergangenheit immer auf unterschiedlichsten Blogs unter verschiedenen Nicks warst („Conan the Bavarian“, der auf „ahnenreihe“ gegen die „Schwertärsche“ schimpfte, warst wohl auch du), „with fingers in dozens of different pies“, wie es in einem Lied aus „Evita“ heißt.

    Bezüglich „Dune“ und Counter-Currents: ja, das ist wirklich typisch für CC und einen Teil seiner Gastautoren und Kommentatoren. Zum Beispiel bleibt bei der „Dune“-Schwärmerei auch außer Acht, daß in dieser zehn Jahrtausende in der Zukunft angesiedelten Welt eine ziemliche rassisch-kulturelle Durchmischung stattgefunden hat: der Padischah-Imperator heißt Shaddam IV, die offizielle Sprache des Imperiums, das Galach, „enthält zahlreiche inglo-slawische Elemente“ und auch etliches aus dem Arabischen, die Zensunni, von denen die Fremen abstammen, waren eine aus dem Islam abgespaltete Sekte… aber Hauptsache, es geht schön „aristocratic“ zu.

    Ähnlich auch in anderen Bereichen, z. B. Superhelden-Comics („Dark Right“), japanischen Animes, für die Buttercup Dew der Experte ist, oder Filmen wie „Last Samurai“, wo der Rezensent die Szene, in der ein Samurai zwei Händler zersäbelt, weil sie sich nicht schnell genug vor ihm niederwerfen, als Beispiel für eine „organic society“ hervorhob. Und die Verehrung für den spät zum „aristokratischen Traditionalisten“ berufenen schwulen Yukio Mishima, den Andrew Joyce hier demontierte, paßt auch dazu.

    Nachtrag: Jetzt habe ich Gregory Hoods Artikel über The Last Samurai noch einmal gelesen und gesehen, daß das doch etwas anders war: ein Samurai begegnet auf der Straße zwei Japanern in schwarzen westlichen Anzügen und mit Zylinderhüten, die ihn verspotten, weil er noch traditionelle Kleidung, einen Haarknoten und zwei Schwerter trägt; er sagt ihnen: „Und ihr nennt euch Japaner?“, und als einer der beiden ihn mit seinem Stock anstößt, köpft er ihn. Im kulturellen Kontext gesehen ist das doch eine einigermaßen verständliche Reaktion. Hier ein 1:39 min. langer Videoausschnitt mit dieser Szene:

    Aber das feudale Japan eine „organic society“ zu nennen, ist dennoch verfehlt. Ausbeuterisches Unterdrückungssystem bleibt ausbeuterisches Unterdrückungssystem.

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    • B-Mashina

       /  Februar 17, 2020

      Nur noch kurz zu „Unperson“: Dessen Urheber gibt sich zwar unter diesem Nick bei Vitzli gerne als ultradarwinistischer rassebiologischer Nationalsozialist, ist aber tatsächlich eher so was wie ein namenstänzerischer Waldorfschüler und Steiner-Fan mit Faible für Elitismus, Alphapavianismus, Übermöhnntschenthum, woraus auch seine Neigung zu Hamer/GNM und „freier Scientology“ resultiert: Das Bewusstsein bestimmt das Sein, „alles nur der Geist“ etc. weshalb er auch in realiter Biologie und die Evolutionstheorie, im Gegensatz zu seinem Gebaren bei Vitzli, geradezu verabscheut (wenn er also ein „Nazi“ ist, dann mit Abzug aller irgendwie biologischen Inhalte des NS). Das leuchtet auch in seiner dortigen Rolle als darwinistischer Nazi immer wieder mal durch, wo er dann schon mal Hamer und die GNM, einschließlich des Unsinns über Israel, leidenschaftlich verteidigt und die moderne Medizin auf Art der Hamer-Anhänger pauschal verdammt. Im Großen und Ganzen spielt er seine Rolle aber ganz gut und ist dabei mal mehr, mal weniger originell. Was ihn jetzt wirklich antreibt, kann ich auch nicht genau sagen, auffällig ist nur, dass er, trotz mancher Derbheiten, eigentlich nur FRANKSTEIN auf durchaus witzige Art und Weise demontiert, während er sich mit allen anderen im Grunde letztlich zu arrangieren trachtet und bei Vitzli gnadenlos rumschleimt. Naja, über die Relevanz von dem allen kann man sich in der Tat streiten, aber irgendwie amüsant ist es schon. Mir war nur dran gelegen, zu betonen, dass ich nicht die „Unperson“ bin und hier irgendwelche Spielchen zu treiben trachte.

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