Der Jude Disraeli und die Konstruktion des Empires der Händler

Von Julius Evola, übersetzt von Tekumseh nach der englischen Fassung The Jew Disraeli & the Construction of the Merchants’ Empire, erschienen am 27. November 2018 auf Counter-Currents Publishing. Das Original erschien im September 1940 in der Zeitschrift La Vita Italiana.

In einem kuzen Text [„Imperium britannicum, ovvero: due diritti„], der in diesem Periodikum [La Vita Italiana] erschienen ist, haben wir versucht, die Physiognomie des sogenannten britischen „Empire“ aus der Perspektive der Typologie der Formen von Zivilisationen zu charakterisieren.

Bei dieser Gelegenheit haben wir gezeigt, dass das Britische Empire nicht mehr als die Karikatur und eine Fälschung eines richtigen Imperiums ist. Kein Imperium, das diesen Namen verdiente, existiert, wenn es nicht auf einer supranationalen Organisation fußt, die um heroische, aristokratische und spirituelle Werte herum aufgebaut ist. Nun gut, nichts davon kann im Britischen „Empire“ gefunden werden. In diesem wurde, korrekt gesagt, jede normale hierarchische Beziehung umgekehrt. In England gibt es eine Monarchie, einen quasi-feudalen Adel und eine militärische Kaste, die – zumindest bis vor kurzem – beachtliche charakterliche Qualitäten und kaltblütige Gelassenheit gezeigt hat. Aber all das ist bloß eine Fassade. Das reale Zentrum des englischen Empires ist woanders – es wird, sozusagen in der Kaste der Händler gefunden, im allgemeinsten Sinn des Begriffs; dieser umfasst auch die modernen Formen dieser sozialen Kategorie und manifestiert sich in den Gestalten der oligarchischen Plutokratie, Finanz sowie industriellen und kommerziellen Monopolen.

Der „Händler“ ist der wahre Herrscher von England. Der skrupellose und zynische Geist des Händlers, pures ökonomisches Interesse, der Wille, die Ressourcen der Welt so gut als irgendwie schaffbar zu besitzen und auszuschlachten – das sind die Grundfesten der englischen „imperialen“ Politik und diese sind die realen Triebkräfte des englischen Lebens, versteckt hinter der vorgenannten monarchischen und konservativen Fassade.

Nun, wie allgemein bekannt ist, lugt der Jude aus allem, wo ökonomisches Interesse die Zügel hält und findet rasch einen Weg, jede wichtige Machtposition bald zu übernehmen. Die Infiltration Englands durch die Juden ist nichts allzu Neues. Die Englische Revolution und der Protestantismus öffneten ihr Great Britains Tore. Die Juden, die 1290 von Eduard dem I. von England verbannt worden waren, durften England wieder betreten, wie eine von Cromwell unterstützte und schließlich von Karl II. von England 1649 unterzeichnete Petition, gefordert hatte. Damit begann eine intensive Immigration von Juden nach England. Zunächst und vor allem kamen sogenannte spanische bzw. sephardische Juden, die den Reichtum, den sie anderswo durch hinterhältige Methoden angehäuft hatten, mit sich brachten und ihn dazu einsetzten, den vorgenannten sozialen Aufstieg zu den Entscheidungspositionen des Englischen Lebens in Angriff zu nehmen, wobei sie mit der Aristokratie und den kron-nahen Zirkeln begannen. Weniger als ein Jahrhundert seitdem sie wieder in England zugelassen worden waren, wurden sie auf diese Weise so selbstbewusst bezüglich ihrer Position, dass sie die Einbürgerung forderten, also die Englische Staatsbürgerschaft. An dieser Stelle trug sich eine sehr interessante Episode zu: Das Gesetz über die Einbürgerung der Juden wurde 1740 ratifiziert. Seine Autoren waren vor allem Mitglieder der oberen Klassen und hohe Würdenträger der Anglikanischen Kirche – was deutlich zeigt, zu welchem Grad diese Elemente bereits spirituell verjudet und von jüdischem Gold korrumpiert waren. Die Gegenreaktion kam nicht von den englischen Oberklassen, sondern vom Volk. Das Gesetz von 1740 rief solche Unruhen und Aufruhr im Volk hervor, dass es 1753 aufgehoben werden musste.

Die Juden nahmen dann Zuflucht zu einer anderen Taktik: Sie verließen die Synagogen und konvertierten nominell zum Christentum. Damit war das Hindernis leicht umgangen und die Infiltration konnte umso schneller vonstatten gehen. Es war wichtig für die Juden, ihre Machtpositionen zu behalten und jene religiösen Motive zu überwinden – auf denen in jener Zeit die Opposition gegen sie prinzipiell aufbaute: Der Rest war quasi Beiwerk, weil die konvertierten Juden – in Hinblick auf Instinkt, Mentalität und Handlungsmodus – so jüdisch wie zuvor blieben. Ein typisches Beispiel, eines von vielen, war der extrem einflussreiche jüdische Bankier Sampson Gideon, der – wiewohl Konvertit – fortfuhr, die jüdische Gemeinschaft zu unterstützen und sich am jüdischen Friedhof begraben ließ. Derselbe Gideon verwandte sein Geld um große Ländereien zu kaufen sowie den Titel eines Baronets [niedriger Adelstitel in England, d. Ü.] für seinen Sohn.

Das war die bevorzugte Taktik reicher Juden in England zu Beginn des 18. Jhd.: Sie ersetzten den englischen Feudaladel, indem sie dessen Güter und Titel aufkauften und somit – während sie sich auf diesem Weg mit der Aristokratie vermischten, immer näher an die Regierung heranrückten; die natürliche und notwendige Konsequenz war die fortschreitende Verjudung der englischen politischen Vorstellungen und Mentalität.

Zudem hatte der vorgenannte Sampson Gideon bereits in der Zeit von 1745 bis 1749 die englische Regierung finanziert – mit Geld, das er mit schändlichen Methoden durch Spekulationen im Siebenjährigen Krieg angehäuft hatte, ungefähr auf die gleiche Weise wie Rothschild fallende Aktien in dem Moment kaufte, als außer seinen Emissären niemand den Ausgang der Schlacht von Waterloo kannte. Gleichzeitig verwendeten sie Mischehen der englischen königlichen Familie mit Juden als Werkzeug, den Einfluss zu bekommen, den sie haben wollten – und wenn im Jahre 1772 mit dem Gesetz über die Königlichen Hochzeiten (Royal Marriage Bill) versucht wurde, jüdische Mischehen mit der königlichen Familie zu verbieten, zeigt das anschaulich, wie weit die jüdische Infiltration bereits vorangeschritten war.

Durch diese zweigleisige Strategie, glichen sich die Interessen des englischen Imperialsmus‘ und des englischen Kapitalismus – letzterer über unentwirrbare und ständig komplexer werdende Bänder verflochten mit dem jüdischen Kapitalismus – immer mehr und immer offensichtlicher an. Aber, neben dem Imperialismus im allgemeinen Sinne ist es ein kaum bekanntes Faktum, dass das „Britische Empire“ selbst eine originär jüdische Schöpfung war – das Geschenk eines Juden an die englische königliche Krone.

Dieser Jude war Benjamin Disraeli, der Königin Victorias Premierminister, mit dem Titel des Lords Beaconsfield dem Hochadel zugesellt. Dieser Umstand ist besonders interessant. Vorher hätte niemand den Gedanken gehabt, die imperiale Würde mit dem Konzept des Wohlstands zu verbinden, wie etwa dem Besitz von Kolonien. Sogar nach der ghibellinischen [Ghibellinen: Angehörige der staufisch-prokaiserlichen Partei; Gegenpartei waren die propäpstlichen Welfen; d. Ü.] Zeit des Mittelalters wäre das jedem traditionellen Geist als komplett extravagant vorgekommen – als Zerrbild; da die imperiale Idee immer etwas Heiliges beinhaltet hatte, war sie stets mit einer übergeordneten Funktion von Herrschaft und Zivilisation verbunden und war darum bis zu einem gewissen Grad, transzendent. Nur ein Jude konnte die Idee haben, das Konzept des Empires durch Plutokratisierung und der Transformation in imperialistischen Materialismus zu „reformieren“.  Und dieser Jude war Disraeli – Dizzy, wie sein Spitzname war. Er war es, der Königin Victoria zu einer „königlichen Herrscherin“ [engl.: empress; d. Ü.] machte, einer kolonialen Herrscherin, in anderen Worten: zu einer solchen in den südlichen und südöstlichen Gebieten Asiens [den Indies; d. Ü.]. Er war ein überzeugter Verfechter der englischen „imperialen“ Idee als einer getreuen Nachbildung der messianisch-imperialen jüdischen Idee: Als der Idee eines Volkes, dessen Macht und Wohlstand auf dem Wohlstand anderer Völker beruht, welche es entsprechend zynisch missbraucht und kontrolliert. Disraeli griff stets auf brutalste Weise an, wer erwog, England von jenen Ländern über den Ozeanen zu trennen, in welchen – in den Worten eines israelitischen Historikers – die Juden die Pioniere gewesen waren. Aber die Tatsache ist, dass Disraeli wusste, wer hinter jenem England versteckt war, das über den Wohlstand der Erde herrschte. Und er war vielleicht einer von jenen Eingeweihten, welche wussten, dass die letzten Fäden des Netzes hinter die jüdisch-britische Plutokratie führten. Die folgenden oft zitierten Worte sind, tatsächlich Disraelis: „… die Welt wird von sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten regiert, stellen sich jene vor, die nicht hinter den Kulissen sind“ [1]

Die sagen, und sagen wahrhaftig, „Was für ein Schauspieler der Mann ist!“ – und doch ist der gesamte Eindruck von absoluter Ernsthaftigkeit und Freimütigkeit. Grant Duff wird einsehen müssen, dass er ein Fremder ist [Richtig übersetzt? Grant Duff will have it that he is an alien. d. Ü.]. Was liegt ihm an England oder was liegt England an ihm? Das ist es gerade, worin sie falsch liegen. Whig, Radikal oder Tory [engl. politische Gruppen; d. Ü.] ist vielleicht nicht so wichtig; aber dieses mächtigere Venedig – dieses imperiale Staatswesen, in dem die Sonne niemals untergeht – diese Vision fasziniert ihn, wenn ich mich nicht sehr täusche. England ist das Israel seiner Vorstellung und er wird vor seinem Tod noch der imperiale Minister sein, wenn er die Chance bekommt.

Diese Worte über Disraeli wurden geschrieben, als er noch einer der Führer der konservativen Partei war. Sie wurden von einem Kritiker [John Skelton] geschrieben, der sich damit als wahrhaft berührt von einem prophetischen Geist zeigte. Sie drücken den wahren Geist von „Dizzys“ Handlungen aus. Der Bezug auf Venedig rührt daher, dass Disraelis Familie, die von Cento, nahe Ferrara, stammte, ihr Glück zunächst in Venedig versuchte, bevor sie nach England kam: Die Reminiszenz des „imperialen“ Ideals von Venedig erreichte „Dizzy“ beinahe über seine Familie; ein Ideal, welches er in intimer Verbindung mit der jüdischen Idee in England zur Geltung bringen wollte. Es war, wiederum, die imperiale Idee des Händlers, die Kraft einer bourgeoisen Oligarchie, beruhend auf Gold, Kommerz, überseeischen Besitzungen und zwischenstaatlichem Handel, wobei der Rest bloß Mittel und Instrument ist. Um dieses „venezianische“ Ideal zu verwirklichen – wenn auch Venedig zumindest nominal eine freie Republik war – musste in England weiter verkrüppelt werden, was noch von altem und traditionellem Geist fortbestand. Und hier haben wir einen anderen charakteristischen Aspekt von Disraelis Aktivitäten. Wir können an dieser Stelle keine erschöpfende Aufdeckung all dessen liefern, was zu Disraelis Zeit an Konflikte zwischen den englischen politischen Parteien existierte. Jedenfalls wird beinahe jeder Leser vom Ringen zwischen Tories – der Partei des Königs, konservativ und vor allem katholisch – und den Whigs, der protestantischen Aristokratie, eifersüchtig über ihre Unabhängigkeit wachend und die neuen liberalen Ideen unterstützend. Disraelis Meisterstück war, diesen Gegensatz bis zu einem gewissen Grad zu überwinden und das Ruder einer neuen Partei zu übernehmen, welche einfach die Konservative Partei genannt und in einer solchen Art wahrgenommen wurde, dass sie das Positive beider Parteien vereinte, indem sie die Mittel nutzte, die von der jeweils gegnerischen Partei bereitgestellt wurden [Keine Ahnung, was damit gemeint ist; d. Ü.] In anderen Worten wurden in Disraelis Konservativer Partei die echten Konservativen liberalisiert, während die Liberalen konservativer wurden; zumal die Basis der utilitaristischen Ideen, die sie verfolgten, übereinstimmte, war es einfach zeigen, dass sie eine Gemeinschaft materieller Interessen mit ihren Gegnern hatten.

Mit dieser Realisierung mit jedem Mittel (seiner neuen Partei) kann man von Disraeli sehr wohl sagen, er habe England zu einem oligarchischen Staatswesen reduziert. Seine konservative Partei war eigentlich eine Art Clique, zusammengeschweißt durch die Solidarität der Interessen der gewöhnlichen Klasse, aber innerlich zerbrochen, liberalisiert und von jedem Ideal entfremdet. Selbstverständlich war in dieser Clique der jüdische und maurerische Einfluss bedeutend.

Es scheint aber, dass Disraeli sogar höhere Ziele verfolgte. Diesen Schluss kann man aus seiner Buchtrilogie The Young England ziehen. Der Roman Sybil or, The Two Nations reflektiert exakt die ideologische Taktik, die bereits von der Freimaurerei verwandt worden war, um die Französische Revolution vorzubereiten. Hier macht Disraeli keine Anstalten seinen Enthusiasmus für die untersten sozialen Klassen zu verhehlen. So behauptete er, es seien jene, welche die Geschichte machen würden, und zwar von dem Moment an, ab dem sie von ihren natürlichen Führern geleitet würden: einer neuen, aufgeklärten Elite, welche die Vorurteile der Vergangenheit abgeschüttelt habe. Ähnliche Ideen entflammten den Enthusiasmus einer neuen Generation von „aufgeklärten“ Aristokraten, präzise gesagt, dafür, ihre Gräber zu schaufeln. Im zweiten Roman der Trilogie, Coningsby, ist der Hauptcharakter ein mysteriöser Jude spanischer Herkunft, Sidonia „… eine Mischung aus Disraeli und Rothschild – oder, um noch genauer zu sein – genau was Disraeli gewollt hätte, zu sein, oder was er wünschte, Rothschild solle sein“ (André Maurois, Disraeli, 1927).

Dieser Sidonia instruiert Coningsby, das Symbol des „Young England„, in die Doktrin der „heroischen Ambition“: Und wiederum wird das „Ideal“ Disraelis Pseudo-Konservatismus bestätigt. Die Lösung, die von Sidonia aufgezeigt wird, ist eine Regierung, die konservative Prinzipien bekennt, aber liberal handelt. Im Grunde war nun, nachdem die englische Tory-Aristokratie liberalisiert und ihre Ideen zu bloßen Prinzipien ohne praktische Konsequenz reduziert wurden, nun endlich der Moment gekommen, ihren neuen Ambitionen zu schmeicheln, so dass sie die Rolle des Führers der Massen einnehme – ein Führer, dessen natürliches Schicksal darin besteht, in den anschließenden Phasen von subversiven Elementen übergipfelt und schließlich zertrampelt zu werden, so wie es der Aristokratie in Frankreich erging, welche die neuen Ideen selbst mitgetragen und befördert hatte. In dieser Hinsicht sollten wir uns, neben den Ansichten, die er in seinen Büchern ausdrückt, daran erinnern, dass es Disraeli war, der das allgemeine Wahlrecht in England eingeführt hat, wenngleich in einer frühen Form (er gab die Stimme grundbesitzenden Familienoberhäuptern), was er sowohl den Tories, als auch den Whigs als einen Kompromiss verkaufte. Disraelis korrosive Aktivität beschränkt sich jedoch nicht auf das Feld der Politik; sie versuchte auch, sich auf das Feld der Religion auszubreiten. Hier war es, wo der Jude seine Tarnung komplett wegwarf. Die gesunden Teile Englands sollten ebenso in ihrer inneren Verfasstheit unterminiert werden, also in ihrem christlichen und besonders dem katholischen Glauben. Und nun verkündete Disraeli seine bekannte Theorie der Angleichung und gegenseitigen Vervollkommnung von Judentum und Katholizismus. Folgendes schreibt er in Sybil: „Das Christentum ist unverständlich ohne das Judentum und das Judentum ist unvollständig ohne das Christentum.“

In Tancred; or, The New Crusade, geht er sogar noch weiter. Er versicherte, die Aufgabe der Kirche ist in einer materialistischen Gesellschaft die fundamentalen Prinzipien – jüdischer Herkunft – jedoch in den beiden Testamenten zu finden, zu verteidigen. Disraeli machte diese Behauptungen mit solch hastiger Unverfrorenheit, dass [Thomas; d. Ü.] Carlyle Dizzys „jüdische Eseleien“ nicht tolerierbar fand und fragte, „wie lange sich John Bull [das ist der Uncle Sam der Engländer; d. Ü.] noch von diesem absurden Affen auf der Brust herumtanzen ließe.“

Im Hinblick auf das Judentum war Disraeli, der sich, da getauft, einen Christen nannte, unerschrocken und kompromisslos. Mit jedem Mittel zu seiner Verfügung, Kontroversen zu schüren, strebte er eine Allianz zwischen den ausmanövrierten „Konservativen“ und den Juden an. Die Juden zu verfolgen, wäre der größte Fehler, den die konservative Partei machen könnte, sie würde sie damit bloß zu Führern von revolutionären Bewegungen machen, erklärte er.

An jedem heiligen Tag lest ihr dem Volk die Heldentaten jüdischer Heroen vor, die Beweise für jüdische Hingabe, die brillanten Annalen vergangener jüdischer Größe. Jeden Sonntag – jeden Tag des Herrn – wenn ihr Gefühle der Dankbarkeit oder des Preises für den Höchsten ausdrücken wollt, oder ob ihr Trost in der Trauer ausdrücken wollt, beides findet ihr in den Worten jüdischer Poeten. Ja, als ein Christ will ich nicht die schreckliche Aufgabe auf mich nehmen, jene aus der Gesetzgebung zu nehmen, die der Religion angehören, an deren Brust mein Herr und Retter geboren wurde.

Es ist unmöglich, frecher zu sein. Es war auch ein öffentliches Ärgernis für die „Konservativen“, aber ohne Konsequenz. Der jüdische Vorstoß wurde leise aber sicher durch die englischen Oberklassen getragen, bis in die Regierung selbst.

Disraeli war verantwortlich für die britische Eroberung Ägyptens 1875. Mit wessen Hilfe? Rothschilds! Im Jahr 1875 war der Khedive von Ägypten in finanziellen Schwierigkeiten und Disraeli fand heraus, dass er gewillt war, 177 000 Aktien für den Suezkanal zu verkaufen. Es war eine goldene Möglichkeit, die Route zu den Indies [s. Anm. o.; d. Ü.] zu sichern. Die Regierung zögerte, Rothschild nicht. Die folgenden Kommentare stammen von der historischen Konversation zwischen Disraeli und Rothschild. Disraeli bittet um vier Millionen Pfund. Rothschild fragt Disraeli, „Was ist deine Sicherheit?“. Disraeli sagt, „Die Britische Regierung.“, Rothschild: „Du sollst sie haben“ – und er gibt ihm die vier Millionen zu einer „niedrigen Verzinsung“. Natürlich, die wahren und wichtigen Interessen der jüdischen Clique liegen auf einer anderen und weniger sichtbaren Ebene…

Disraeli versäumte nicht, die Befolgung der rituellen Gebote der jüdischen Gesetze für Juden in England zu erleichtern. Nur wenige wissen, dass der sabato inglese [„Englischer Samstag“, Halb-Feiertag an Samstagen] nichts anderes ist als der jüdische Sabbat, der rituelle Tag des Rastens für Juden. Er wurde in England von Disraeli eingeführt, unter der passenden Ausrede der „sozialen Reform“.

Während durch verschiedene Mittel das alte feudale England verjudet wurde und während die alte Aristokratie nach und nach ihrer Substanz beraubt wurde und geimpft mit jenen Ideen, die sie ein leichtes Opfer für jüdische und maurerische materielle und spirituelle Einflüsse machen würden, vernachlässigte Disraeli seine andere Aufgabe nicht, die in der Etablierung und Verstärkung der Macht jenes neuen Imperiums der Händler lag, in jenem neuen „imperialen Venedig“, jener Wiedergängerin des verheißenen jüdischen Landes. Er tat das in einem ebenso jüdischen Stil. Disraeli war einer der wichtigsten Verfechter der traurigen und zynischen „Englischen“ Außenpolitik, durch Stellvertreter [proxies; d. Ü.] „beschützte“ Personen und durch Erpressung, welche heute zu ihrer letzten Vollendung gereift ist. Das beste prototypische Beispiel ist der Russo-Türkische Krieg. Disraeli zögerte nicht in einem Wimpernschlag, die alte Grundlage europäischer Solidarität dadurch zu verraten, dass er die Türkei unter englische Protektion stellte. Nach ihrer Niederlage wurde die Türkei von England gerettet: Durch die wohlbekannten Methoden von Drohungen und Sanktionen war Disraeli in der Lage, den slawischen Vormarsch aus dem Süden zu paralysieren, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern. Er bekam sogar Zypern als Geschenk der Türkei. Beim Berliner Kongress rief der russische Botschafter Gortchakoff traurig aus: Wir haben hunderttausend Soldaten und hundert Millionen Geldes für nichts geopfert! [2] Aber da ist etwas aus einer übergeordneten Perspektive noch Ernsteres: Durch diese Umstände, welche Disraeli zu verantworten hat, wurde die Türkei in die Gemeinschaft der europäischen Nationen aufgenommen, geschützt durch das sogenannte „Völkerrecht“. Wir schreiben „das sogenannte“, weil dieses Recht genaugenommen weit davon entfernt für alle Völker der Erde zu gelten, nur für die Gruppe der europäischen Nationen Geltung hatte: Es war eine Art Verteidigungs- und inneres Recht für Europa. Mit der Zulassung der Türkei begann eine neue Phase des Völkerrechts: Die Phase, in der das „Recht“ zur Maske wurde, und sein „internationaler“ [von international law; d. Ü.] Geltungsbereich eine bloße Fiktion der Demokratie, weil es tatsächlich in erster Linie ein Instrument der anglo-jüdischen Interessen und in zweiter Linie der französischen Interessen ist. Diese Entwicklung führte zu den Vereinten Nationen und endete mit den Krisen des vergangenen und des gegenwärtigen Krieges.

Das letzte Jahr in Disraelis Leben war übrigens nicht friedlich. Die Untaten der Plutokratie und der pseudo-konservativen Cliquen begann sich durch ihre Beiträge zu der allgemeinen finanziellen, landwirtschaftlichen und sogar kolonialen Krise zu manifestieren, in diesem Empire, in dem Disraelis Träume wahr geworden waren. Da war die Revolution der Afghanen, der Zulu-Krieg und der Auftakt zum Burenkrieg. Der alte Disraeli, mittlerweile Lord Beaconsfield und Königin Victorias Liebling, war am Ende nicht mehr in der Lage, seine Positionen zu behaupten. Gladstone ersetzte ihn. Trotz allem war das aber nicht mehr als ein Wachwechsel. Die Kabalen, die Systeme, die Direktiven der „imperialistischen“ internationalen Politik, der unecht-gekünstelte Konservatismus, die jüdische Mentalität die mehr und mehr die letzten Reste des alten Ethos des Gentleman und des fair play zerstört, mit ihrer heuchlerischsten und materialistischsten Praxis – All das überlebte und entwickelt sich innerhalb des Rahmens des post-Disraeli’schen Britischen „Empires“ und verliert niemals die Signatur ihres Schöpfers. Bis heute nicht.

Gesegnet von einer langen Tradition haben die Händler der „Stadt“, dieser Höhle der anglo-jüdischen Plutokratie, das Recht, den Oberbürgermeister zu einem Bankett zu laden und das Vertrauen des Premierministers in einer Rede ausgedrückt zu bekommen. Die letzte von Disraelis Reden war wiederum eine starke Bekundung „imperialen“ Glaubens: „Ich weiß, dass sie [die englischen Händler] sich nicht ihrer edelsten Empfindung schämen, heute von den Philosophen verächtlich gemacht – die Empfindung des Patriotismus; weil ich weiß, dass sie nicht verlockt werden, zu glauben, dass sie durch die Erhaltung ihres Empires ihre Freiheiten aufgeben könnten.“ Man könnte sehr gut sagen, dass in der Schlacht, die England heute starrsinnig und verzweifelt kämpft, der Geist des Juden Disraeli fortlebt. Und, wenn die Engländer, um sich diesem Geist anzugleichen, nicht nur ihr „Empire“, sondern auch ihre Nation in den Ruin stürzen, dann verdanken sie das diesem Champion des auserwählten Volkes.

Fußnoten:

[1] Notiz des Herausgebers: Zitat aus Disraelis Roman Coningsby aus 1844.

[2] Seltsamerweise freundete sich der Jude Disraeli am Berliner Kongress mit Bismark an, dem preußischen und arischen „Eisernen Kanzler“. Die beiden verstanden einander prächtig und Bismark sagte, „Der alte Jude, das ist der Mann!“. Die, welche Malynski und De Poncins Buch „The Occult War“ (Link: https://logikpub.com/the-occult-war/) gelesen haben, werden nicht übertrieben überrascht von dieser Tatsache sein, weil sie einen klaren Blick auf gewisse Aspekte von Bismarks Handeln haben werden, welche aus einer traditionellen und wahrhaftig konservativen Sicht alles außer positiv sind.

Kommentar von English_Reader vom 27. November 2018, der ein paar Dinge aufgreift die auch dem Übersetzer durch den Kopf gegangen sind, wenngleich dieser das Empire weniger großartig sieht und die kontinentaleuropäischen Mächte positiver:

Lachhaft schlechter Artikel, besonders die Behauptung, die Tories wären vor allem katholisch gewesen (ein antwortender Kommentar wird erklären, dass Evola das in einem spirituellen Sinne gemeint hätte). Die Diskussion des Judengesetzes ist ebenfalls faktisch nicht akkurat; es gab 1740 zwar ein Gesetz, das die Staatsbürgerschaft von Juden in Kolonien erlaubte, aber das Judengesetz wurde 1753 sowohl erlassen als auch wieder aufgehoben. Der Höhepunkt jedoch war die Behauptung, dass „Imperium“ vor dem Britischen Empire nichts mit Geld zu tun hatte. Ist „imperiale Würde“ das, worüber sich die Römer Gedanken machten, als sie Hunderte von Talenten von den Puniern oder Mazedoniern erpressten oder als Pompeius die Städte des Ostens plünderte? Römische Gouverneure waren natürlich bekannt dafür, korrupterweise Geld von den Griechen und Sizilianern zu erzwingen. Sehr wenig konkrete Kritik oder ein Vergleich von Britannien mit anderen Imperien, vor allem weitschweifige Anwürfe. Zweifellos beuten alle Imperien den Wohlstand und die Ressourcen ihrer unterworfenen Völker aus, aber wenigstens beschränkte das Britische Empire sich (mit der Ausnahme von Irland) auf Nicht-Europäer, anders als die vorherigen Imperien, die Evola bewundert.

Britannien war mit Abstand die moralischste europäische Großmacht [ 😉 ], wenn es um die Behandlung anderer Europäer im 18. und 19. Jahrhundert ging, wenn man sie mit Frankreich, Deutschland, Österreich und Russland vergleicht. Britannien hat ihre Macht nie gebraucht um andere europäische Mächte zu unterwerfen [dass es einer Marine-Nation schwergefallen wäre, die Kontrolle in Ländern aufrechtzuerhalten oder sich mit Landheeren zu messen, geht so ein bisschen unter. Dass die Geopolitik Englands überhaupt nicht darauf ausgelegt war, aber doch keine Chorknaben-Politik gemacht wurde, geht etwas unter. d. Ü.]

Evola hätte sich darauf beschränken sollen, über Sexualmagie zu schreiben

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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