Rassismus – Die kuriosen Ursprünge eines nutzlosen Wortes

Der englische Originalartikel von Samuel Francis erschien unter dem Titel The Origins of ‘Racism’ – the Curious Beginnings of a Useless Word in der Ausgabe  Vol.10, No.5, Mai 1999 von American Renaissance. Übersetzt von Osimandia, Zitate aus einer ursprünglich auf deutsch erschienen Abhandlung wurden rückübersetzt. Links und Bilder stammen nicht aus dem Originalartikel, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

thats racist

Das Oxford English Dictionary ist ein vielbändiges Grundlagenwerk, das eines der bemerkenswertesten Errungenschaften westlicher Gelehrsamkeit darstellt – das Standard-Wörterbuch der englischen Sprache auf der Grundlage „historischer Prinzipien”. Anders als die meisten Wörterbücher liefert das OED auch Informationen über das erste historische Auftreten und den erstmaligen Gebrauch von Wörtern. Die Spannbreite der Gelehrsamkeit im OED ist oft erstaunlich, aber für Leser von American Renaissance ist einer der interessantesten Einträge der zum Wort „Rassismus”.

Gemäß der zweiten Ausgabe des OED (von 1989) stammt der früheste bekannte Gebrauch des Wortes „racism” im Englischen aus einem 1936 erschienenen Buch des amerikanischen „Faschisten” Lawrence Dennis mit dem Titel “The Coming American Fascism”.

Der zweite Gebrauch des Begriffs in der englischen Sprache, den das OED anführt, ist der Titel eines Buches, das zwischen 1933 und 1934 auf Deutsch geschrieben wurde, das aber erstmalig 1938 ins Englische übersetzt und veröffentlicht wurde: „Racism” von Magnus Hirschfeld, übersetzt von Eden und Cedar Paul.

[Anm.d. Ü.: Ich belasse den Buchtitel in englisch, weil die deutschsprachige Abhandlung Hirschfelds nicht den Titel „Rassismus” trug. Ich konnte bisher nicht rausfinden, wie er sie nannte, aber auf einigen der englischen Seiten, die diesen Artikel nachveröffentlicht haben, wird „interessierten Investigatoren” empfohlen, das zu recherchieren. Das Buch selber ist auch in englisch selten und schwer erhältlich – Amazon.uk bietet genau ein gebrauchtes Exemplar für 150 Pfund an. Eine offenbar kritische Abhandlung mit dem Titel „Magnus Hirschfeld: The Man Who Invented ‚Racism‘ and His Evil Legacy” von Alexander Baron ist so gut wie gar nicht mehr erhältlich. Eine antiquarische Online-Buchhandlung vermeldet das letzte Auftauchen eines gebrauchten Exemplars im April 2011.]

 Da Hirschfeld vor der Veröffentlichung von Dennis’ Buch im Folgejahr verstarb und das Wort in seinem Buch bereits ausgiebig benutzt hatte, erscheint es nur fair, ihn und nicht Dennis als den Urheber des Wortes „Rassismus” anzuerkennen. [Anm. d.Ü.: Lt. Wikipedia konnte Lawrence Dennis deutsch, kann also Hirschfelds Abhandlung durchaus vor der Übersetzung gelesen haben]. Im Falle des Adjektivs „rassistisch” schreibt das OED den ersten bekannten Gebrauch Hirschfeld selbst zu.

Wer war Magnus Hirschfeld und was hatte er uns über „Rassismus” zu sagen?

Magnus Hirschfeld

Magnus Hirschfeld

Magnus Hirschfeld war ein deutsch-jüdischer Medizinwissenschaftler, dessen Hauptwerk das war, was später als „Sexologie” bekannt wurde – wissenschaftliche Studien über Sex. Wie Havelock Ellis in England und Alfred Kinsey in den USA war auch Hirschfeld nicht nur einer der ersten, der systematisch Information über Sexualität zusammentrug, sondern auch ein Apostel der sexuellen „Befreiung”. Sein Hauptwerk waren Studien zu Homosexualität, er veröffentlichte aber auch viele Bücher zu anderen Themen, sowie Monographien und Artikel, die sich mit Sex befassten. Er schrieb eine fünfbändige Abhandlung über „Sexologie” sowie rund 150 weitere Werke und war an der Produktion von fünf Filmen über das Thema beteiligt. Es ist nur fair, festzuhalten, dass hinter seinen Werken die Absicht stand, eine Botschaft zu vermitteln – und zwar die, dass die traditionelle christliche und bürgerliche Sexualmoral unterdrückerisch, irrational und heuchlerisch sei, und dass die Emanzipation von ihr einen großen Schritt nach vorne bedeuten würde. Seine bewundernden Übersetzer Eden und Cedar Paul schreiben in ihrem Vorwort zu „Racism” von seinem „unermüdlichen Engagement für das Anliegen von Personen, die aufgrund der Tatsache, dass ihre Sexualhormone auf ungewöhnliche Art funktionieren, von ihren glücklicheren Mitmenschen verfolgt werden.” Lange vor der „sexuellen Revolution” in den 1960er Jahren führte Magnus Hirschfeld einen Kreuzzug für die „Normalisierung” der Homosexualität und anderen abnormalen sexuellen Verhaltensweisen. Hirschfeld war Gründer eines Instituts für Sexualwissenschaften in Berlin und trug dazu bei, die „Sexologie” auf internationaler Ebene zu organisieren. 1922 wurde er in München von Antisemiten angegriffen und beinahe dabei getötet. Im Mai 1933 schlossen die Nazis sein „Institut für Sexualwissenschaften” und Hirschfeld floh nach Frankreich, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1935 blieb.

Sein Buch „Racism” widmet sich weitgehend einer hochpolemischen „Widerlegung” einiger der grundlegenden Rasseideologien des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Autoren, die Hirschfeld kritisierte, waren neben seiner Lieblingszielscheibe, den Nationalsozialisten selbst, Personen wie Arthur de Gobineau, Georges Vacher de Lapouge, Houston Stewart Chamberlain und andere, die üblicherweise als „Pseudowissenschaftler” bezeichnet werden. Tatsächlich ist dieser Begriff aber unangemessen. Einige von ihnen erhoben überhaupt nicht den Anspruch, als Wissenschaftler zu schreiben, sondern als politische Theoretiker, während für andere der Begriff „vorwissenschaftliche” Autoren zum Thema Rasse besser geeignet ist, da sie mit unzureichenden Informationen, Konzepten, Methodiken und Terminologien arbeiten mussten. Während Hirschfeld möglicherweise richtig damit lag, ihre gröberen Fehler zu verwerfen, ist sein Höhnen über sie aufgrund dieser Fehler so, als ob man Kopernikus und Kepler dafür verhöhnen würde, dass sie einige irrige Vorstellungen aus der mittelalterlichen Astronomie beibehalten hatten.

Selbst wenn Hirschfeld mit seiner Kritik an den frühen Rassetheoretikern recht gehabt haben sollte, liegt das oft daran, dass er leichte Ziele gewählt hat. Seine „Widerlegung” des „Rassismus” besteht weitgehend aus irrelevanten Gemeinplätzen, die selbst von extremen Anhängern der These rassischer Unterschiede als Selbstverständlichkeit akzeptiert werden – dass alle Menschen Teil einer Spezies sind und miteinander Nachkommen zeugen können, dass Bluttransfusionen zwischen verschiedenen Rassen möglich sind, dass es „etwas wie eine vollkommen reine Rasse nicht gibt”, dass die Rassen in der großen Mehrheit ihrer physischen Merkmale gleich sind, dass die Größe des Gehirns keinen bedeutsamen Hinweis auf Intelligenz oder Charakter zulässt, usw. Seine „wissenschaftliche” Beweisführung ist häufig lediglich anekdotische Evidenz oder schlicht und einfach seine persönliche Meinung, die er als unumstrittene Wahrheit präsentiert.

In einem Kapitel zählt er die Namen derer auf, die er für die 70 herausragendsten Figuren der Weltgeschichte hält, und verkündet, dass alle derartigen Listen, wenn sie ohne Voreingenommenheit erstellt werden, zeigen, dass sich Genies und andere Personen von herausragendem Talent nicht im geringsten bezüglich ihrer Augenfarbe oder einer bestimmten Schädel- oder Nasenform oder irgendwelcher anderer ‘ethnologischer’ Merkmale vom Rest unterscheiden. Das Bestimmende bei Menschen sei nicht Rasse, sondern Individualität. Es scheint Hirschfeld nicht aufzufallen, dass alle bis auf 8 oder 9 dieser 70 welthistorischen Figuren weiße Europäer sind. Es sind keine Neger auf seiner Liste und nur zwei Asiaten (Konfuzius und Sun Yat Sen).

Gedenktafel für Magnus Hirschfeld und andere am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Berlin gegenüber dem Bundeskanzleramt. Zur feierlichen Enthüllung der zwei Betonblöcke hatte der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg den Staatssekretär für Kultur André Schmitz, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Lala Süskind, Dr. Günter Grau von der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und Axel Hochrein vom Vorstand der Hirschfeld-Eddy-Stiftung als Festredner geladen. Zur Frage, wer das Monument bezahlt hat, gibt vermutlich ein Blick in den Spiegel Auskunft.

Gedenktafel für Magnus Hirschfeld und andere am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Berlin gegenüber dem Bundeskanzleramt. Zur feierlichen Enthüllung der zwei Betonblöcke hatte der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg den Staatssekretär für Kultur André Schmitz, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Lala Süskind, Dr. Günter Grau von der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und Axel Hochrein vom Vorstand der Hirschfeld-Eddy-Stiftung als Festredner geladen. Zur Frage, wer das Monument bezahlt hat, gibt vermutlich ein Blick in den Spiegel Auskunft.

Es ist interessant, dass Hirschfeld bei all seiner Geringschätzung des Konzepts des „Rassismus” nicht ein einziges Mal IQ-Studien oder die beträchtlichen psychometrischen Forschungsergebnisse über Rassen erwähnt, die auch schon in den 1930er Jahren vorlagen. Der Großteil von Hirschfelds Polemik zielt auf die Verfechter innereuropäischer Rassenunterschiede (nordisch, alpin, mediterran, dinarisch usw.) und nicht auf die Unterschiede zwischen Weißen und anderen Großrassen, obwohl er die letzteren Unterschiede ebenfalls entschieden leugnet.  Merkwürdigerweise zitiert er das Werk von Franz Boas und dessen Schüler gegen „Rassismus” nicht, obwohl diese Arbeiten im damaligen Europa verfügbar waren. Er bezieht sich auch nicht ausdrücklich auf die Ideen der Frankfurter Schule, obwohl Hirschfelds eigene Behauptung, dass „Rassismus” in Angst, mangelndem Selbstbewusstsein und anderen sozialen und psychologischen Pathologien begründet ist, den Ideen, die von der Frankfurter Schule formuliert wurden, sehr ähnelt. Er scheint sich auch trotz seines eigenen jüdischen Hintergrunds und der Bedrohung der Juden durch die Nazis nicht mit Antisemitismus zu beschäftigen; in ein oder zwei Passagen kritisiert er Juden für deren eigenen Ethnozentrismus und wirft den Zionisten vor, einen neuen „Rassenhass” zwischen Juden und Arabern verursacht zu haben. Darüberhinaus ist Hirschfeld ein entschiedener Verteidiger der Eugenik, allerdings nicht entlang rassischer Trennlinien, und befasst sich in einem kurzen Kapitel auch mit einer Unterscheidung, die er „Gobinismus oder Galtonismus” nennt – das heißt, er greift darin die Vorstellungen des französischen „Rassisten” Arthur de Gobineau an und verteidigt die von Francis Galton, der den Begriff „Eugenik” prägte und der Pionier dieser Entwicklung war. Heute werfen die meisten „Rassismus”-Kritiker Galton und Gobineau in einen Topf, anstatt zwischen ihnen zu unterscheiden.

Als ernstzunehmende Kritik der Sichtweise, dass gesellschaftlich signifikante Unterschiede zwischen den Rassen existieren, versagt Hirschfelds Buch, und selbst als Polemik gegen die eher politischen und unbestätigten Behauptungen, die vor ungefähr einem Jahrhundert aufgestellt wurden, ist es schwach. Die Bedeutsamkeit des Buches liegt jedoch nicht so sehr in seinem Inhalt, als vielmehr darin, was es uns über das Wort „Rassismus” erzählt und wie die Feinde des weißen Rassebewusstseins es für ihre eigenen Zwecke entwickelt und angewandt haben.

Hirschfeld bezeichnet seine eigenen politischen Ideale als „Panhumanismus”, eine Form des politischen, kulturellen und rassischen Universalismus. Die Übersetzer Eden und Cedar Paul schreiben „Wir sind der Ansicht, dass die Leser von ‘Rassismus’ seine sehr ausgeprägte Orientierung zur politischen Linken bemerken werden… [Hirschfeld] war jemand, der voll begriffen hat, dass eine sexuelle Reform ohne eine vorangehende wirtschaftliche und politische Revolution unmöglich ist.”

In seinem Buch „Racism” liefert Hirschfeld etwas, was in seinem Kern eine Definition von „Panhumanismus” ist: „Wie eng auch immer die Bande der Nachbarschaft, Gemeinschaft, Familie oder die eines gemeinsamen Wohnortes, einer gemeinsamen Sprache und Bildung, der Nation und des Landes sein mögen, kann das Individuum nur eine einzige verlässliche Einheit finden, in der es nach dauerhafter spiritueller Blutsverwandschaft streben kann – die der Menschheit als Ganzes, die der gesamten menschlichen Rasse.” Mit einer einzigen Ausnahme ist er gnadenlos in seiner Anklage gegen ethnozentrische Loyalitäten gegenüber Nationen, Rassen und Kulturen: „Immer und überall außer in Sowjetrussland: Fremdenfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit.” Später informiert er uns: „Es mag zu früh sein, davon zu sprechen, aber vielleicht ist das Problem von Nationalitäten und Rassen bereits auf einem Sechstel der Erdoberfläche gelöst worden [das heißt in Stalins Russland].”

„Rassismus” ist also ein Begriff, der seinen Ursprung innerhalb der politischen Linken hat, und ist so definiert und mit Bedeutungen versehen, wie es die Linke haben will, sodass er von Unterstützern eines weißen Rassebewusstseins zu keinem konstruktiven Zweck benutzt werden kann. Jeder, der den Begriff dazu benutzt, sich selbst oder seine eigenen Ansichten zu beschreiben, hat zugelassen, sich auf feindliches Territorium locken zu lassen, und die Debatte bereits verloren. Er mag versuchen, das Wort anders zu definieren, aber er wird den Großteil seiner Zeit damit verbringen müssen, zu erklären, dass er damit nicht das meint, was alle anderen damit meinen. Als Begriff, der dazu geeignet ist, die Ideen ernsthafter Anhänger weißen Rassebewusstseins zu kommunizieren, ist er nutzlos, und es war die Absicht derer, die ihn entwickelten, dass er für diesen Zweck nutzlos ist.

Erkki Alanen Racist Dog

Modisches Schimpfwort ohne objektiven Bedeutungsinhalt

 Wenn man verstanden hat, dass der Ursprung des Wortes „Rassismus” in Hirschfelds Polemik liegt, wird allerdings klar, dass der Begriff für jeden anderen Zweck nutzlos ist. Niemand scheint je das Wort dazu benutzt zu haben, seine eigenen Ideen oder solche, mit denen er übereinstimmt, damit zu beschreiben; das Wort ist immer nur von den Feinden der Ideen, die es zu beschreiben vorgibt, benutzt worden, und hat daher keinerlei objektiven Bedeutungsinhalt außer Polemik. Wenn niemand seine eigenen Ideen als „Rassismus” bezeichnet und das Wort ausschließlich dazu gebraucht wird, eine Sammlung von Vorstellungen zu beschreiben, die angeblich unwahr und böse sind, dann hat es keinen anderen Wert als den, ein modisches Schimpfwort zu sein, dessen Zweck einfach nur ist, jeden zu dämonisieren, der die Ideen ausdrückt, die es vorgibt zu beschreiben.

Es ist unmissverständlich klar, dass Magnus Hirschfeld selbst tiefe ideologische, berufliche und persönliche Animositäten gegen diejenigen hegte, für die er das Wort nutzte, und diese Animositäten galten möglicherweise sogar der gesamten Gesellschaft, die er seine ganze Karriere hindurch mit sexueller Unterdrückung verband, und die er durch eine Art globalen Kommunismus unter dem Etikett „Panhumanismus” ersetzt sehen wollte. Was auch immer die Fehler oder Verdienste seiner Polemik gegen „Rassismus” sein mögen, seine eigene Gegnerschaft gegenüber Rassebewusstsein war weder ganz rational noch unbefangen. Es wird Zeit, dass die Feinde rassischen, nationalen und kulturellen Bewusstseins wie Hirschfeld und die Frankfurter Schule aufhören, zu behaupten, sie hätten das Monopol auf rationales Denken und geistige Gesundheit, und dass die Obsessionen und Motivationen, die ihre eigenen Ideologien und ihr politisches Verhalten formen, derselben sorgfältigen Überprüfung unterworfen werden, die sie gegenüber den Gesellschaften und Völkern pflegen, die durch ihre Denkweise zerstört werden könnten.

*   *   *

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang auf „As der Schwerter“:

Sir Toby:

Es wird Zeit, dass die Feinde rassischen, nationalen und kulturellen Bewusstseins wie Hirschfeld und die Frankfurter Schule aufhören, zu behaupten, sie hätten das Monopol auf rationales Denken und geistige Gesundheit, und dass die Obsessionen und Motivationen, die ihre eigenen Ideologien und ihr politisches Verhalten formen, derselben sorgfältigen Überprüfung unterworfen werden, die sie gegenüber den Gesellschaften und Völkern pflegen, die durch ihre Denkweise zerstört werden könnten.

Was heißt hier Es wird Zeit … ? Warum sollte es gerade jetzt Zeit werden…? Wieso ist es nicht schon ‘die ganze Zeit … Zeit, daß unbewußte Heuchler wie Hirschfeld auf den Balken in ihrem Auge verwiesen werden, um ihr endloses Gejammer über die Splitter in den Augen ihrer Mitmenschen abzustellen?

Und nicht DIE müssen aufhören zu behaupten…, sondern WIR müssen anfangen ihre Dummheit(en) so zu präsentieren, daß sie blamiert werden ohne Ende!

Allerdings muß ich, da ja vom ‘Rassismus’-Begriff die Rede ist, schon noch anfügen, daß der Begriff heute wohl durch einen gewissen Albert Memmi…

http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Memmi

… definiert ist oder als definiert gilt (jedenfalls berufen sich die meisten Linken wohl auf diese Person). Und ein kurzer Blick selbst ins doitsche Wiki belehrt mich – und jeden anderen natürlich auch – , daß es sich um … na? … richtig: einen Angehörigen des Stammes handelt! DAS würde ‘Druide’ jetzt natürlich auch wieder mächtig auf den Geist gehen, daß da schon wieder einer so ein … ich hab was gefunden!-Erlebnis präsentiert, aber mir macht das mal um mal immer wieder aufs Neue Freude, solche großen kleinen Erlebnisse zu haben. Und bestätigt zu bekommen, daß man anscheinend wirklich nur einen weißenfeindlichen Stein umdrehen muß … und was findet man darunter? Genau!

Osimandia:

„Was heißt hier Es wird Zeit … ? Warum sollte es gerade jetzt Zeit werden…?“

Nicht jetzt! 1999 war das!

Genau das, was Du anführst, ist mir beim Übersetzen auch aufgefallen. Es geht mir oft so, dass mir ein Artikel am Anfang gefällt, und ich mir nach dem vollständigen Durchlesen sage: „Nö. Ende versaut. Pech. Das übersetzt du nicht!” Das ist ärgerlich, wenn es gut anfängt. Man müsste dann einen eigenen Artikel machen und Teile draus zitieren, aber das ist viel aufwändiger. Beim Übersetzen was ändern oder weglassen, wäre unlauter.

Hier fand ich es aber noch im Rahmen des Erträglichen, vor allem im Verhältnis zu der Info im Rest. Ich kannte den Artikel schon länger, habe aber vorher nicht gewusst, dass der Begriff „Rassismus” so jung ist. Alle Phänomene, die er beschreibt, sind dagegen sehr alt. Irgendwie sind die Leute aber Jahrhunderte oder gar Jahrtausende klargekommen, ohne das Bedürfnis zu verspüren, man brauche den Begriff Rassismus. Dabei gibt es in unseren Sprachen für jeden Pipifax einen Begriff oder eine ganze Reihe davon – es gibt sogar den Begriff Pipifax😉 .

Und dann kommt der Herr Sexologe Hirschfeld daher, erfindet etwas, was niemand vorher vermisst hat, und macht in der Tat ein hochinfektiöses Virus draus.

American Renaissance nimmt in der Rassenfrage kein Blatt vor den Mund, säuft aber literweise Weichspüler gegenüber Juden, bzw. tut so, als ob es sie gar nicht gäbe. Es sind auch viele konservative Juden Mitglieder bei Amren, und es wird schwer aufgepasst, dass niemand ihnen auf die Zehen tritt. Einzelfiguren dürfen so wie andere Einzelfiguren schon gelegentlich kritisiert werden, aber einen Gruppenzusammenhang ziehen sie nur bezüglich der „Linken” oder der „liberals” – gegenüber „Negroes” und „Mexicans” und „Muslims” natürlich auch. Aber allzu viele weißenfeindliche Steine haben sie offenbar noch nicht umgedreht… oder sie tun so, als ob sie nicht wüssten, was drunter ist.

Neben dem Magnus-Hirschfeld-Ufer an exponierter Stelle in Berlin, der Magnus-Hirschfeld-Gedenktafel, der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und der Hirschfeld-Eddy-Stiftung (Eddy war eine lesbische Negerin) gibt es übrigens auch noch die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die Hirschfeld-Lectures an der Humboldt-Universität Berlin abhält. Der Vorsitzende heißt Jörg Litwinschuh – spricht Dein Sensor auf den Namen an? Meiner ist sich unsicher. (Der Name klingt merkwürdig, aber eher nicht auf die typische Weise „blöd”)

Karlfried:

Die Sprache als Mittel im Kampf um unser Überleben als Volk und Rasse. Die Gegenseite versucht, uns die Wörter unserer eigenen Sprache und damit das Ausdrucksvermögen zu stehlen. In der Folge wird damit auch das eigene Denken erschwert, denn wenn man die passenden Begriffe nicht hat und/oder bei jedem Begriff denkt: „Darf ich das sagen oder denken? Könnte das mißverstanden werden? Könnte sich jemand beleidigt fühlen?“, dann kann man zukünftig über gewisse Bereiche des Lebens und der Völker gar nicht mehr richtig nachdenken.

Die Gegenseite verwendet mehrere Mittel in diesem Kampf. — Ein Weg ist es, die Wörter, die ihnen passen, mit positiven Empfindungen aufzuladen. Beispiel: Toleranz, Fachkräfte, Bereicherung durch Ausländer, Vielfalt. — Der zweite Weg ist es, den Deutschen/weißen Völkern eine innere Verpflichtung einzureden, als hätten wir eine Bringschuld den Nicht-Europäern gegenüber. — Der dritte Weg ist es, an eindeutig positiv besetzte Wörter wie deutsches Volk, unser Volk, unsere Rasse, unser Vaterland, Treue, Ehre, Überleben des eigenen Volkes eine negative Nebenbedeutung anzuheften. Dazu ein beliebter Spruch „So etwas haben wir ja schon einmal gehabt und du weißt ja, wo das hingeführt hat. Willst du das noch einmal haben“. Das ist eine Anspielung auf die Jahre 1933 bis 1948. Es ist ein in vielfacher Hinsicht schiefer Vergleich und wenn man versucht, diesen zu zerlegen, kommt man vom Stöckchen auf´s Hölzchen. — Der vierte Weg ist es, diese im Volk positiv besetzten Wörter, wenn man trotz aller Anstrengungen keinen negativen Beigeschmack anheften kann, aus dem öffentlichen Sprachgebrauch zu tilgen. Kaum eine Rede unserer Bundeskanzlerin verwendet diese Worte.

Meine Antwort darauf: Wenn man mit der Gegenseite inhaltlich sprechen will, dann winden sie sich, sie werfen sprachliche Nebelbomben, es kommt nichts dabei heraus. Ich fasse mich ganz kurz, sage ihm, daß sein Verhalten in den Auswirkungen mit dem Mord an unserem Volk, unserer Rasse gleichzusetzen ist, und im übrigen beschränke ich das Zusammensein mit solchen Menschen auf das Nötigste. Das bringt mir schon einmal eine innere Ruhe und ein gutes Gefühl.

Bei Gelegenheit bringe ich auch die Bemerkung an, daß ich ein Rassist in dem Sinn bin, daß ich unsere eigene Rasse liebe und bevorzuge und daß die mir auch vom Aussehen her am besten gefällt.

—Einschub:— fotocommunity.de/pc/pc/display/25157718 Ein Bild vom Kirschenfest in Naumburg an der Saale. Die Kinder sehen heute, 800 Jahre später, genau so aus wie die Uta von Naumburg in dem Standbild aus dem Jahr 1250 (die läßt sich als Bild über Suchmaschinen finden). —Ende des Einschubs:—

Und ich bin Rassist in dem Sinne, daß ich das Überleben unseres eigenen Volkes, unserer eigenen Rasse für zwingend notwendig halte, denn ansonsten würde es uns in zwanzig oder fünfzig Jahren ja gar nicht mehr geben. Der Rassismus trägt zum Weiter-Dasein unserer Rasse bei, und das ist für mich unverzichtbar.

Ich bin Suprematist in dem Sinn, daß ich unsere eigene Kultur, unsere eigene Lebensweise für die beste der Welt halte. Das ist meine Einstellung und wenn ein anderer die türkische oder kongolesische Lebensweise und Art des Wirtschaftens für besser hält, dann bitte sehr. Oder die vom Guru in Goa in Indien mit seinen zwanzig Rolls Royce. Bitte sehr, kann er ruhig, aber ich finde halt unsere Kultur für sehr viel besser.

Osimandia:

„… daß ich ein Rassist in dem Sinn bin, …“

Du widerlegst hiermit die These des Autors, dass noch nie jemand sich selber als Rassist bezeichnet hat, Karlfried. Und ich finde das richtig gut. Ich teile seine Auffassung nämlich nicht, dass man das nicht tun sollte.

Vor allem dann, wenn der Rassismusvorwurf kommt, steht man schon mit dem Rücken an der Wand und ist in der Defensive, wenn man sagt, man wäre keiner. In der Folge findet man sich ganz schnell in der Lage, dass man sich rechtfertigt, während der andere „beweist”, dass man doch ein Rassist ist. Und ja: In vielen Teilen des schwammigen Gesamtpakets, das unter dem Begriff daherkommt, bin auch ich wirklich rassistisch. also sagt man einfach: „Yep!”. Darauf fällt den dummfrechen Rassismus-Krähern dann nämlich meist nichts mehr ein, sie rechnen nicht mit einem Ja, sie rechnen mit jemandem, den sie dazu manipulieren können, von allem abzurücken, was unter dem Begriff läuft. Implizit hat man mit einer Rechtfertigungsarie ja auch schon zugestimmt, dass Rassismus (d.h. ALLES, was irgendein nichtsnutziger Herr Hirschfeld oder Herr Memmi reingepackt hat) böse ist. Ist es aber nicht!

Um Nichtweiße nicht wie Dreck zu behandeln, um sie nicht auszubeuten oder gar zu bestehlen, zu betrügen oder körperlich anzugreifen, brauche ich keinen Antirassismus. Das läuft bei mir unter Anstand. Ich will sie auch nicht beherrschen oder ihnen unsere Kultur oder „Freiheit, Demokratie und Menschenrechte” aufzwingen. Wenn sie aber ungebeten Gäste in meinem Land sind, nehme ich mir das Recht heraus, zu sagen, dass ich wünsche, dass sie wieder gehen, und auch den Kontakt mit ihnen zu meiden, wo immer das möglich ist.

Und wenn sie von unseren Politikern und Medien als Götzen präsentiert werden, die es zu ehren gilt, ist Götzenlästerung leider Pflicht. Das ist der Grund, aus dem ich den Begriff „Neger” verwende. Wenn Schwarze in Afrika geblieben wären, hätte ich keine Probleme damit, das bleibenzulassen und auf ihre „Gefühle” wegen eines Wortes Rücksicht zu nehmen, auch wenn ich solche „Gefühle” zimtzickig finde. Niemals würde ich den Begriff „Neger” verwenden, wenn ich in Afrika wäre oder „Mohammedaner”, wenn ich im Orient wäre. Das widerspräche meinem Gefühl für Anstand massiv, ein Volk in seinem Heimatland mit abfälligen Begriffen zu belegen (wobei zählt, was dieses Volk als abfällig empfindet, und nicht das, was man selber so empfindet), ist Gossenverhalten, auch um das zu wissen und zu beherzigen, braucht man keinen Antirassismus, das habe ich zu Hause gelernt. Aber eher friert die Hölle zu, als dass ich in solche Länder gehe.

So lange sie hier sind, geht das leider nicht. Eindringlinge behandelt man anders als man respektable Fremde in ihrem eigenen Land behandelt – es gibt keinen Grund, ihnen zu verheimlichen, dass sie Eindringlinge sind. Es reicht, wenn Politiker und Medien ihnen die Hucke vollügen, sie wären erwünscht und bereichernd (die kriegen das ja auch mit). Ich muss da nicht auch noch mitlügen. Und viele haben auch kapiert, dass sie unerwünscht sind – was man an ihrem Diskriminierungsgejammer erkennt. Was sollte der Sinn sein, jemandem eine zutreffende Einschätzung auszureden?

submarine:

….und was sagte mir heute ein Spaziergänger, nachdem ein Gruppe Neger mit Frauen und Kindern an uns vorbeiging? „Die haben auch keine Lust, 17 km zum nächsten Wasserloch zu laufen, die wollen Wasser aus dem Wasserhahn”.

Wieso soll Wahrheit aussprechen Rassismus sein?

Wobei sich natürlich die Frage aufwirft, warum die sich, trotz Abermilliarden „Entwicklungshilfe” seit 50 Jahren, immer noch keine Wasserleitung gelegt haben.

Fahrnheit451:

Gelegt haben wir sie. Leider wurde der Wartungstrupp wegen Weißsein massakriert und die anderen, nun die hat leider die Evolution, oder doch die Creation, da bin ich mir nicht sicher, so diskriminiert, dass sie das nicht hinkriegen. Das wars leider mit der Wasserleitung.

Osimandia:

@submarine und Fahrnheit451:

Rhodesien 2012. Ein altes schwarzes Paar sitzt in seiner Hütte und döst vor sich hin. Kein Licht, kein Fernsehen, kein fließendes Wasser. Plötzlich ein Flackern. Dann noch eines. Dann gehen die Glühbirnen an, der Fernseher läuft und aus dem Hahnen strömt warmes Wasser in die Badewanne. „Weib!” spricht der alte Neger. „Hol meine Machete aus dem Schrank. Der weiße Mann hat wieder übernommen.”

Deep Roots:

Ich bin vor kurzem (im englischen Wiki-Artikel über Raphael Lemkin) auf die Information gestoßen, daß nicht nur das Wort „Rassismus“ von einem Juden (Magnus Hirschfeld) erfunden und in Umlauf gebracht worden ist, sondern auch das Wort „Genozid“ (von Raphael Lemkin). Hier meine Übersetzung relevanter Stellen daraus:

Raphael Lemkin (24. Juni 1900 – 28. August 1959) war ein polnischer Rechtsanwalt, der 1941 in die Vereinigten Staaten auswanderte. Am bekanntesten ist er für seine Arbeit gegen den Genozid, ein Wort, das er 1943 aus den Stammworten genos (Griechisch für Familie, Stamm oder Rasse) und -cide (Lateinisch für töten) prägte. Er benutzte das Wort erstmals in gedruckter Form in Axis Rule in Occupied Europe: Laws of Occupation – Analysis of Government – Proposals for Redress (1944) und definierte es als „die Vernichtung einer Nation oder einer Volksgruppe.“

[…]

Lemkin wurde als Rafał Lemkin im Dorf Bezwodne zu einer Zeit geboren, als es Teil des Gouvernements Wilna des Russischen Reiches war, nun im weißrussischen Bezirk Vawkavysk. Nicht viel ist über Lemkins frühes Leben bekannt. Er wuchs in einer jüdischen Familie auf und war eines von drei Kindern, die Joseph und Bella (Pomerantz) Lemkin geboren wurden.

Unter den „categories“ dieses Wiki-Artikels ist er unter anderem unter „Polish Jews“ und Belarusian Jews“ einsortiert.

Osimandia:

Das ist ja eine interessante Information, Deep Roots. 1943 hat er also das Wort Genozid erfunden? Da muss man nicht lange fragen, in welchem Zusammenhang.

Ich bin jetzt aber gar nicht sicher: War tatsächlich 1943 schon bekannt, was heute als offenkundig gilt?

Auch wenn das Wort erstaunlich neu ist, die dahinterstehende Praxis, ganze Völker zum Wohlgefallen des Stammesgötzen auszurotten, ist hingegen nicht ganz so neu, sondern schon des langen und breiten in der Bibel beschrieben.

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