Runenentfernung

Von Robert Hampton, übersetzt von Lucifex. Das Original Rune Scrape erschien am 28. Mai 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Schweden verbietet vielleicht die Runen, um den Rassismus einzudämmen.

Der Justizminister Morgan Johannsson untersucht den Vorschlag, zu sehen, ob das Verbot die „Anstiftung zu ethnischem Hass“ unterdrücken würde. Zusammen mit den Runen könnten mehrere andere nordisch-heidnische Symbole gemäß dem Vorschlag verboten werden, wie Mjölnir (Thors Hammer) und der Valknut [Wotansknoten]. Der Schritt richtet sich eindeutig gegen die Nordische Widerstandsbewegung, die eine Tiwaz-Rune als Logo verwendet, und gegen andere weiße Nationalisten.

Natürlich sind viele Schweden über den Vorschlag verärgert. „Unsere Einstellung ist, daß Vorurteile und Mißverständnisse am besten mit Wissen und Fakten kuriert werden. Es ist nicht in Ordnung, die Bedeutung unserer Symbole durch die eigenen Vorurteile ersetzen zu wollen, oder durch eine politische Bedeutung, die ihnen völlig fehlt. Sie zu verbieten, würde einen Teil unserer Geschichte, unserer Kultur und unserer Überzeugungen auslöschen – und unsere Ausdrucksfreiheit wegen politischer Interpretationen, die nicht in die Asa-Gemeinschaft gehören“, sagte die Nordische Asa-Gemeinschaft, eine völkisch-heidnische Gruppe, in einer Erklärung.

Der Politiker Jeff Ahl von Alternativ för Sverige hat gelobt, einen Mjölnir als Protest gegen den Vorschlag zu tragen. „Unsere Regierung setzt sich für den Multikulturalismus ein, aber wir haben keinen Anspruch auf unsere eigene Kultur. Was die Regierung nun versucht, ist, unser eigenes Kulturerbe zu zensieren und unsere Wurzeln auszulöschen“, twitterte Ahl.

Der Schritt würde im Fall seiner Verwirklichung viele Dinge in Schweden zensieren. Viele Heavy-Metal-Alben, besonders solche von schwedischen Bands wie Amon Amarth und Bathory, würden wahrscheinlich verboten werden. Denkmäler wie die zahlreichen Runensteine würden verhüllt werden. In Geschichtsbüchern würde es Warnungen vor der gefährlichen Ausdrucksweise der schwedischen Vorfahren geben.

Der Vorschlag ist ein offenkundiger Versuch, das schwedische Erbe zu kriminalisieren. Die vormodernen Schweden würden effektiv für Proto-Nazis gehalten werden, und ihre Sprache und Religion wären Hassverbrechen. Es wäre ähnlich, als würde Italien das Latein und römische Symbole verbieten.

Die Schweden würden sich an ihre moderne Sprache und Symbole halten müssen – kein Blick auf die ferne Vergangenheit mehr. Nationalisten könnten immer noch die schwedische Fahne und andere patriotische Ikonen schwenken, aber die Regierung würde sich mehr dazu ermächtigt fühlen, ihnen diese auch noch wegzunehmen.

Der Vorschlag ist eine Idee, die den Neid von Besatzern einer feindseligen eingeborenen Bevölkerung erwecken würde.

Es ist zweifelhaft, ob er in der breiten Weise in Kraft gesetzt würde, wie es anfänglich erscheint, oder ob überhaupt. Die schwedische Regierung ist (hoffentlich) nicht dumm genug, weite Bereiche der Medien und des Unterhaltungswesens zu zensieren, nur um der Nordischen Widerstandsbewegung zu schaden. Falls das jemals kommen sollte, würden universalistische Asatru darauf beharren, daß ihre Symbole für jedermann sind, und auf nichtweiße Heiden als Beweis verweisen. Die Tourismusindustrie würde sich sorgen, daß auf Wikinger neugierige Besucher sich abwenden würde, wenn man ihnen sagte, daß ihre Interessen nun als Haßsymbole eingestuft sind.

Es ist einfach zu breit und extrem für den weichen Totalitarismus westlicher Regierungen. Das wahrscheinlichere Symbol würde auf „Hassgruppen“ beschränkt werden, die die Runen zeigen. Der Nordischen Widerstandsbewegung würde verwehrt, die Tiwaz-Rune zu verwenden. Es ist wahrscheinlich, daß völkisch-heidnische Gruppen ebenfalls die Möglichkeit verlieren würden, die Runen zur Schau zu stellen, wenn sie von der Regierung für „rassistisch“ gehalten würden. Dasselbe würde für politisch inkorrekte Heavy-Metal-Bands gelten.

Die Runen wären nur für Gruppen und Individuen erlaubt, die dem progressiven Zeitgeist zustimmen. Ein regenbogenbuntes Futhark würde genehmigt werden, aber keines, das das nordische Erbe feiert. Ein Schwarzer könnte seine Valknut-Tätowierung zeigen, aber ein schwedischer Patriot nicht. Die Runen würden nur toleriert werden, wenn sie die traditionelle schwedische Kultur untergraben.

Die Hauptmotivation des Vorschlags ist, weißen Nationalisten alle Symbole wegzunehmen, die sie verwenden könnten. Manche rechte Katholiken haben der Idee halb im Scherz applaudiert als eine Möglichkeit, es den Heiden zu zeigen. „Ja, heidnische Symbole *sind* Hassrede. Das nordische Modell gewinnt wieder“, twitterte der Harvard-Juraprofessor und Integralist Adrian Vermeule frech.

Ihr Irrtum liegt darin daß säkulare westliche Regierung ein Verbot christlicher Symbole ins Auge fassen könnten, wenn sie von ausgewiesenen Hassgruppen bevorzugt würden. Alles, was Einwanderer an ein homogenes weißes Land erinnert, muß eliminiert werden – das Christentum würde dabei nicht unbeschadet bleiben. Neuseeland entfernte vor kurzem die Erwähnung von Jesus Christus aus seinem Parlamentsgebet. Es ist kein Geheimnis, warum die liberale Regierung so etwas tun würde.

Christen, die solch einen Vorschlag feiern, liefern den Brennstoff für das Feuer, das ihre eigenen Traditionen und Symbole verzehren wird. Jeder Christ, der denkt, die wahre Bedrohung für seinen Glauben seien Heiden, ist ein Idiot. Andererseits ist es leichter, einen prestigereichen Universitätsjob zu behalten, wenn man gegen Heiden schimpft statt gegen gewisse andere religiöse Minderheiten.

Ungeachtet eurer religiösen Ansichten ist das vorgeschlagene Runenverbot ein Angriff auf das europäische Erbe. Schlicht und einfach. Alles, was Europäer gegen ihre Enteignung sammeln könnte, ist Grund für Zensur. Selbst unsere eigene Geschichte, egal wie alt, muß reguliert und zum Schweigen gebracht werden. Das Verbot von Symbolen, mit denen unsere Vorfahren kommunizierten und ihre Welt illustrierten, ist eine bedeutsame Eskalation.

Die andere Alternative zur Zensur ist die Umformung dessen, wie wir die Wikinger sehen, und sie zeitgenössischen Dogmen entsprechen zu lassen. „[Die Wikinger] waren keine homogenen Seefahrer, wie man sie sich oft vorstellt; sie waren multikulturell und multirassisch“, schrieb die Brandeis-Professorin Dorothy Kim letzten Monat in einer Meinungskolumne in der Time. Die Professorin weigerte sich, auch nur einzuräumen, daß die Wikinger hauptsächlich Skandinavier waren.

Kim forderte die Massenmedien dazu auf, diese Vision den Leuten mittels der populären Unterhaltung einzuhämmern. Ihr gefiel besonders, wie ein Maori-Regisseur Thor in Thor: Ragnarok zersetzte: Sie behauptete, die Zerstörung von Mjölnir in dem Film böte „ein multirassisches und postkoloniales Gegennarrativ zum Narrativ von den weißen Wikingern, das durch das digitale alt-right-Ökosystem zirkuliert.“

Statt nordische Symbole und nordische Kultur aus der Öffentlichkeit zu entfernen, will Kim sie in multikulturelle Symbole umdefinieren. Die Wikinger waren keine blonden, blauäugigen Krieger, wie man sie in Bildern aus dem 19. Jahrhundert sieht. Sie waren vielfältig und multrirassisch… weil sie irische Sklaven hatten!

Es ist alles ziemlich dumm, aber die Zersetzung der Wikinger, um sie progressiver Werte verkörpern zu lassen, ist ein wahrscheinlicheres Szenario als Zensur. Die Nordmänner sind in unserer Kultur zu populär, um sie zu verbieten. Die romantischen Räuber fesseln weiterhin die Fantasie und inspirieren die Populärkultur. Vikings ist eine Hitserie im Fernsehen, und Thor ist einer der Hauptmagneten im Marvel-Kinouniversum. Es würde jedem Land schwerfallen, die Wikingerkultur zu verbieten. Eltern wären in der Tat wütend, wenn Thor-Actionfiguren vom Markt genommen würden.

Statt eines Verbots wird Schweden seine Bürger wahrscheinlich darüber „aufklären“, wie multikulturell die Wikinger waren. Man wird den Schweden staatliche Programme vorsetzen, die schwarze und arabische Wikinger zeigen, die die Runen werfen, um Allah zu preisen, und die mehrfache Gender-Identitäten respektieren. (Akademiker versuchen bereits zu behaupten, daß es eine Menge moslemischer Wikinger gab, daher ist das nicht so weit hergeholt.) Dies wird vielleicht die einzige akzeptable Art sein, die Nordmänner darzustellen. Jede andere Art würde das „digitale alt-right-Ökosystem“ nähren.

Das vorgeschlagene Runenverbot ist Teil eines größeren Projekts, Weißen nicht zu erlauben, irgendwelche eigenen Symbole zu haben. Viele Akademiker wollen, daß das gesamte Mittelalter für nationalistischen Enthusiasmus verboten wird. Wie die Wikinger waren die mittelalterlichen Europäer angeblich ebenfalls multikulturell und multirassisch… irgendwie. Dasselbe gilt für die Gründerväter (die alle weiße Männer waren), das amerikanische Militär in jedem Krieg (das überwiegend weiß war) und das Weltraumprogramm (das fast gänzlich weiß war). Nichts Großartiges oder Cooles darf Weißen überlassen werden. Angesehene Historiker suchen nach den verborgenen nichtweißen Gestalten in jeder westlichen Errungenschaft und erhöhen sie zum wichtigsten Teil dieser Geschichte. Der neue multirassische Westen fordert, daß diese Geschichten seine Weltsicht bestärken und Weißen ihr Geburtsrecht verweigern.

Wenn Revisionismus nicht das Geeignete ist, dann wird das Verbot zur bevorzugten Option. Dies ist für Elemente des weißen Erbes vorbehalten, die zeigen, wie böse wir sind. Das Establishment braucht historische Schurken; konföderierte Soldaten und andere historische Böslinge dienen dieser Rolle.

Wikinger sind zu beliebt, um Schurken zu werden – zum Besseren und zum Schlechteren.

Die Runen sind ein grundlegendes Element der Germanen und etwas, das für sie einzigartig ist. Konträr zu universalistischen Asatru-Wünschen kann kein anderes Volk die Runen als die ihren beanspruchen. Das ist der Grund, warum unsere gegenwärtigen Eliten von ihnen bedroht werden. Collin Cleary sagt, daß die Runen für die alten Germanen „die Natur der Realität“ artikulierten. Ohne die Runen könnten wir uns niemals mit jenen Wurzeln verbinden und diese Realität der Vorfahren begreifen.

Das ist der wahre Zweck eines Runenverbots.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare

  1. Hat dies auf Die Eulenfrau rebloggt.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: