Der Hintergrund des Verrats (1): Die Balfour-Deklaration

Arthur Balfour

Arthur Balfour

Das englische Original von Dr. William Pierce ist unter dem Titel Background to Treason: The Balfour Declaration am 20. Juni 2014 auf Counter Currents Publishing nachveröffentlicht worden. Es ist ein Auszug aus einem längeren Text mit dem Titel Background to Treason: A Brief History of U.S. Policy in the Middle East, Part 1: From the Exodus to the Balfour Declaration, übertragen von Michael Olanich. Der Editor von Counter Currents hat lediglich alles vor der Balfour-Deklaration weggelassen.

Bitte nehmen Sie keinen Anstoß an Pierces beiläufiger Erwähnung der mittlerweile sorgfältig widerlegten Khasarentheorie über den Ursprung der aschkenasischen Judenheit.

Links und Bilder wurden bei der Übersetzung hinzugefügt. Übersetzt von Osimandia.

Mitte des 19. Jahrhunderts kam eine zunehmende Ruhelosigkeit unter den Juden Ost- und Mitteleuropas auf. Die industrielle Revolution und all die Veränderungen in Handel, Transport und Lebensgestaltung, die sie mit sich brachte, hatte alte Strukturen aufgebrochen und neue Möglichkeiten eröffnet, und die Juden begannen, sich neu zu organisieren, um daraus Vorteile für sich zu ziehen.

Sie schufen zwei neue Bewegungen: Eine, die Internationalismus und Klassenkampf predigte und vorwiegend an Nichtjuden gerichtet war. Das war der Kommunismus und sein bedeutsamster Gründer war der Jude Karl Marx.

Die andere, die ausschließlich an Juden gerichtet war, predigte jüdischen Nationalismus und jüdische Solidarität. Das war der Zionismus, und einer seiner Hauptvertreter war Moses Hess, ein enger Vertrauter und Freund von Marx. Hess’ Buch Rom und Jersusalem, das 1862 veröffentlicht wurde, war eines der Grundlagenwerke der zionistischen Bewegung.

Die Zionisten wollten einen ausschließlich jüdischen Nationalstaat errichten, von dem aus sie die Aktivitäten der in der nichtjüdischen Welt verstreuten Juden dirigieren könnten – und schließlich auch die nichtjüdische Welt selbst. Zur Erreichung dieses Ziels begannen die Juden Europas, in Palästina Land aufzukaufen und in den 1870er und 1880er Jahren dort jüdische Kolonien zu errichten.

Diese Kolonisierungsaktivität rief unweigerlich Angst und Unmut bei den Palästinensern hervor, und als Reaktion darauf ergriff die türkische Verwaltung Maßnahmen, die Aktivitäten der Zionisten in Palästina einzuschränken. Die Juden traten dem entgegen, indem sie politische Verbündete unter den Nichtjuden Englands und Europas suchten und nach Wegen Ausschau hielten, die Türken unter Druck zu setzen.

Um ihre Schachzüge zu koordinieren, organisierten sie einen Zionistenkongress, dessen erste Zusammenkunft im August 1897 im schweizerischen Basel stattfand. Die führende Persönlichkeit bei diesem ersten Zionistenkongress war Theodor Herzl (1860-1904), dessen im Vorjahr in Wien erschienenes Buch “Der Judenstaat” eine überzeugende Zusammenfassung der zionistischen Position beinhaltete.

Theodor Herzl

Theodor Herzl

Gemäß Herzl sind

„die Völker, bei denen Juden wohnen, alle samt und sonders, verschämt oder unverschämt Antisemiten (…)  der Antisemitismus unter den Völkern nimmt von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde zu; tatsächlich ist es eine Zwangsläufigkeit, dass er zunehmen muss, denn die Gründe für seine Zunahme können nicht behoben werden.”

Er sah diesen Antisemitismus, der überall da natürlicherweise anstieg, wo die jüdische Anwesenheit sich bemerkbar machte, als Segen, weil er in den Juden das Bewusstsein für ihren einzigartigen Status schärfte, ihre Assimilation verhinderte und sie in ihren Anstrengungen, ihre nichtjüdischen Wirtsvölker zu überwinden, einte:

„Derart vereint entdecken wir plötzlich unsere Stärke (…) Wenn wir hinabsinken, werden wir zu einem revolutionären Proletariat, zu den niederrangigen Offizieren der revolutionären Partei; wenn wir aufsteigen, dann steigt auch unsere furchterregende Macht der Geldbörse.”

Selbst schon bevor der Zionistenkongress zusammentrat, hatte Herzl Versuche unternommen, die Türken zu überreden, den Juden in Palästina freie Hand zu lassen. Zuerst versuchte er es mit Erpressung, indem er durchblicken ließ, dass er und seine Mitjuden ihren Einfluss geltend machen könnten, die Agitation gegen die Türken, die damals in verschiedenen europäischen Hauptstädten von Auslandsarmeniern mit ihren eigenen Beschwerden betrieben wurde, entweder zum Schweigen zu bringen oder anzufachen.

Nachdem die Erpressung erfolglos geblieben war, bewegten sich Herzls Gedanken in Richtung Krieg. Er sagte seinen Mitzionisten in Basel, dass sie möglicherweise durch einen europäischen Krieg die Kontrolle über Palästina bekommen könnten, wenn sie nur ihre Karten richtig ausspielen würden:

„Es ist möglich, dass die Türkei sich weigert oder gar nicht in der Lage dazu ist, uns zu verstehen. Das wird uns nicht entmutigen. Wir werden nach anderen Mitteln suchen, unser Ziel zu erreichen. Die Orientfrage ist jetzt auf der Tagesordnung. Früher oder später wird sie einen Konflikt unter den Nationen hervorrufen (…) Der große europäische Krieg muss kommen. Ich warte mit der Uhr in der Hand auf diesen schrecklichen Augenblick. Wenn der große europäische Krieg zu Ende ist, wird eine Friedenskonferenz zusammentreten. Wir müssen für diese Zeit gerüstet sein.” [1]

Die anderen Zionistenführer stimmten Herzls Kriegsplänen zu, die – das muss man sich vergegenwärtigen – der Weltjudenheit 17 Jahre vor dem tatsächlichen Kriegsausbruch verkündet wurden. Wie sich herausstellte, waren die Juden in der Lage, den Krieg ganz genau so für sich zu nutzen, wie sie gehofft hatten: durch ihn erschlichen sie sich eine Zusage der britischen Regierung, ihnen Palästina zu verschaffen.

Diese Zusage, die sogenannte “Balfour-Deklaration” hat eine ganz besonders interessante Geschichte, denn sie wirft nicht nur Licht auf die entscheidende Zeitspanne, während der sich die Juden erstmals die Kontrolle über die Außenpolitik der Vereinigten Staaten verschafften, die sie bis heute innehaben – das heißt, die Zeitspanne, in der das amerikanische Volk seine Souveränität einbüßte und seine Macht, zu entscheiden, welche Nationen die Freunde und welche die Feinde Amerikas sind,  unwissentlich an eine fremde Minderheit in seiner Mitte abtrat; die Macht, zu entscheiden, wann Frieden und wann Krieg herrschen und wie ein jeder Krieg geführt werden sollte, ob man ihn gewinnt oder verliert oder unentschieden beendet – aber es beleuchtet auch glasklar den üblichen Modus operandi, den die Juden, verstreut unter vielen Völkern wie sie nun mal sind, seit langer Zeit verfolgen, indem sie ein Volk gegen das andere ausspielen, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Es wäre kaum möglich, jede zionistische Maßnahme in den 20 Jahren zwischen Herzls Rede auf dem ersten Zionistenkongress und dem britischen Angebot, den Juden Palästina zu geben, aufzuführen, selbst wenn all diese Maßnahmen bekannt wären. Es muss, um ein Hintergrundwissen zu erlangen, ausreichen, ein paar Schlüsselentwicklungen zu erwähnen, welche die Balfour-Deklaration möglich machten.

Zunächst sahen die Jahre, die direkt auf den ersten Zionistenkongress folgten, einen enormen Zustrom von Juden in die Vereinigten Staaten. Obwohl die US-Einwanderungsstatistiken vor 1899 Rasse und Religion von Einwanderern nicht ausweisen, wissen wir, dass die jüdische Gesamtbevölkerung der USA im Jahr 1897 bei ungefähr 800.000 lag – von denen fast die Hälfte erst im davorliegenden Jahrzehnt eingewandert war. Bis zum Jahr 1914 hatte sich die Zahl der Juden auf ungefähr 2,5 Millionen mehr als verdreifacht. Der Großteil der neuen Einwanderer kam aus Russland, wo die zionistische Bewegung besonders stark war.

Diese Flutwelle jüdischer Einwanderer wurde sehr schnell im wirtschaftlichen und politischen Leben der Vereinigten Staaten fühlbar. Jüdische Zielstrebigkeit und Energie, um eine Neigung für die Sorte von Unternehmungen, die schnellen Gewinn garantieren, gar nicht zu erwähnen, führten zu einem phänomenalen Anstieg der von Juden ausgeübten Finanzmacht in diesem Land, und diese Macht wurde umgehend dazu genutzt, politischen Einfluss zu erlangen, der in keinem Verhältnis zu ihrer Anzahl stand. Bereits 1896, dem Jahr vor Herzls Rede, fiel die New York Times mit dem  Kauf durch Adolph Ochs in jüdische Hände. Dreizehn Jahre zuvor hatte Joseph Pulitzer, der jüdische Vater der Regenbogenpresse, die New York World erworben. Und in den Jahren von 1897 bis 1917 machten die Juden weiter mit ihren Käufen und bauten sich damit einen starken Brückenkopf in den Nachrichtenmedien zur Vorantreibung ihrer langfristigen Ziele auf.

Adolph Ochs – US-Briefmarke 1976

Adolph Ochs – US-Briefmarke 1976

Genau wie die Palästinenser auf die jüdische Kolonisierung Palästinas reagierten hatten, reagierten auch weiße Amerikaner auf die jüdische Kolonisierung Amerikas. Die Politiker begegneten dem mit ihrer typischen Zaghaftigkeit und Uneindeutigkeit gegenüber weißen Forderungen nach einem Stopp der Überflutung durch Juden. 1897 verabschiedete der US-Kongress ein Gesetz, dass Einwanderer den Nachweis über Lese- und Schreibfähigkeit erbringen mussten, wenn sie in die USA zugelassen werden wollten. Dieses Gesetz hätte die meisten Juden aus Russland und anderen Teilen Osteuropas außen vor gehalten, die damals in das Land strömten, aber es hatte niemals die Chance, dieses Ziel zu erreichen, weil Präsident Cleveland sein Veto einlegte.

Als die anwachsende jüdische Präsenz den Amerikanern mehr und mehr zuwider wurde, wuchs auch der Druck auf die widerstrebenden Politiker, etwas dagegen zu unternehmen. Der jüdische Einfluss auf die Politik war ebenfalls rapide angewachsen, und die Juden waren in der Lage, sämtlichen Bemühungen, sie mittels Gesetzgebung aus dem Land zu halten, entgegenzuwirken. Präsident Taft legte Anfang 1913, kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt sein Veto gegen ein weiteres Gesetz ein, das Lese- und Schreibfähigkeit von Einwanderern forderte, und Präsident Wilson tat 1914 das gleiche.

Die zweite große Entwicklung, die zum Triumph der Zionisten im Jahr 1917 führte, war die Wahl Woodrow Wilsons zum Präsidenten 1912 und seine Wiederwahl 1916. Wilson war voll und ganz in ihrer Hand. Vom Tag seiner Amtsübernahme im Jahr 1913 bis zu seinem Ausscheiden 1921 traf er kaum eine Entscheidung, ohne seinen Berater und Vertrauten Louis Dembitz Brandeis zu Rate zu ziehen.

Wilson war ein halbherziger Mann, der sich nach dem Scheitern einer angestrebten Anwaltskarriere ins akademische Leben zurückzog, wo er zunächst in Bryn Mawr, später in Wesleyan und schließlich in Princeton Politikwissenschaften lehrte. Er war auch als Akademiker weit davon entfernt, brillant zu sein, aber er besaß ein gewisses rhetorisches Talent, das er dazu nutzte, ein Sammelsurium aus wirren liberalen Ideen zu verbreiten, wodurch er sich die Unterstützung des liberalen Elements an der Princeton-Fakultät sichern konnte, die ihm schließlich die Präsidentschaft in Princeton einbrachte. Er war nie sehr stark und erlitt selbst während seines relativ behüteten Lebens als Professor mehrere größere Zusammenbrüche.

Woodrow Wilson – Zitat: „Einige der größten Männer in den USA auf den Gebieten Handel und Industrie haben Angst vor jemandem, haben Angst vor etwas. Sie wissen, dass es eine Macht gibt, so organisiert, so geheimnisvoll und subtil, so wachsam, so vernetzt, so vollständig, so allgegenwärtig, dass sie besser flüstern, wenn sie abfällig über sie sprechen.”

Woodrow Wilson – Zitat: „Einige der größten Männer in den USA auf den Gebieten Handel und Industrie haben Angst vor jemandem, haben Angst vor etwas. Sie wissen, dass es eine Macht gibt, so organisiert, so geheimnisvoll und subtil, so wachsam, so vernetzt, so vollständig, so allgegenwärtig, dass sie besser flüstern, wenn sie abfällig über sie sprechen.”

Louis Brandeis (1856-1941), ein enorm wohlhabender und erfolgreicher Anwalt aus Boston, war der Sohn jüdischer Einwanderer aus Böhmen. Er war darüberhinaus auch der Führer der zionistischen Bewegung in den USA. 1912 hatte er den Vorsitz über eine Gruppierung, die Nachum Sokolow, den Zionistenführer aus Russland, dazu einlud, in den Vereinigten Staaten Reden zu halten. 1914 organisierte er das Provisorische Exekutivkommittee für Allgemeine Zionistische Angelegenheiten und wurde auch dessen Vorsitzender. Aber seine Führerschaft in der zionistischen Bewegung war etwas, das er und seinen jüdischen Mitnationalisten unter sich behielten.

Für die amerikanische Öffentlichkeit und die Demokratische Partei war er ein sehr geschickter Verfechter von „Demokratie”, der an einer ganzen Reihe von weithin bekannten Gerichtssachen auf Seiten der Gewerkschaften beteiligt war. Seine linken Bewunderer in der Presse nannten ihn „den Anwalt des Volkes”.

Wilson hatte ebenfalls eine Art Reputation als Verfechter von Gleichheit und Demokratie erlangt, als er als Präsident der Princeton Universität in einem Streit um die Abschaffung der exklusiven studentischen Speiseclubs verwickelt wurde, die er als elitistisch und undemokratisch betrachtete. Durch den Krawall, der durch Wilsons Gegnerschaft gegenüber den Speiseclubs verursacht worden war, erweckte er die Aufmerksamkeit der politischen Bosse der Demokratischen Partei New Jerseys, und sie kürten ihn zum Kandidaten für die Gouverneurswahlen von 1910. Sie stellten ihn auch Brandeis vor, der den schwachen, eitlen, professorenhaften Wilson fest an die Hand nahm und ihn von da an in allen politischen (und auch vielen privaten) Angelegenheiten  leitete.

Als Wilson Präsident wurde, bot er Brandeis sofort einen Posten in seinem Kabinett an, aber der kluge Jude zog es vor, im Hintergrund zu bleiben, wo sein Einfluss auf Wilson nicht durch den prüfenden Blick der Öffentlichkeit beschädigt werden konnte. Tatsächlich war diese Entscheidung von Brandeis sehr weise, denn als er 1916 eine Berufung Wilsons an den Obersten Gerichtshof dann tatsächlich annahm, wurde starke öffentliche Opposition dagegen laut.

Dennoch wurde Brandeis der erste Jude am Obersten Gerichtshof der USA, und er nahm die Position an, ohne seine nicht formelle Position als Berater des Präsidenten und als allgemeiner politischer „Mittelsmann” aufzugeben, wie eine Studie aus jüngster Zeit ergeben hat. [2]

Die dritte Entwicklung, die für die Ziele der Zionisten von wesentlicher Bedeutung war, war der Krieg selbst und die Sackgasse, in die er im Herbst 1916 geraten war. Wir möchten uns nicht anmaßen, hier in eine Geschichte des ersten Weltkriegs einzusteigen, aber die relevanten Hauptpunkte für die Weiterverfolgung des zionistischen Pfades sind die folgenden: Die Hauptgegner waren Großbritannien und Deutschland. Eines der vielen Länder, das auf der Seite der Briten kämpfte, war das zaristische Russland. Eines von mehreren Ländern auf der deutschen Seite war die Türkei. Im Westen befanden sich die Kriegsgegner in einem Patt aus gegenüberliegenden Schützengräben, die sich von Norden nach Süden durch den ganzen Kontinent erstreckten, und beide Seiten waren unfähig, ohne enorme Verluste Boden gutzumachen.

Die deutsche Verdun-Offensive von 1916, die längste und blutigste „Schlacht” in der Kriegsgeschichte, hat keinen entscheidenden Vorteil für die Deutschen gebracht, sondern sie und ihre französischen Gegner je eine halbe Million gefallener Soldaten gekostet, bevor sie schließlich zum Erliegen kam. Die französisch-britische Somme-Offensive, die auf das Abebben der deutschen Offensive bei Verdun folgte – und die Briten 19.000 Tote am ersten Tag kostete – erwies sich als ebenso ergebnislos.

An der östlichen Front kostete die russische Brusilow-Offensive den Zaren eine Million Männer und hinterließ ihn so geschwächt, dass die Deutschen daran anschließend die Oberhand gewannen.

Auf See forderten deutsche U-Boote der britischen Schifffahrt zunehmend ihren Zoll ab, und Großbritannien begann, die Belastung zu spüren. Die einzige Hoffnung, die Großbritanniens Führer darauf hatten, dem Patt zu entkommen, war, Amerika in den Krieg zu bringen. Anderenfalls hätte sie eine Weiterführung des Kriegs in den Bankrott getrieben; sie wären gezwungen gewesen, einen Kompromissfrieden anzunehmen, ohne ihr Ziel, Deutschland als Rivalen auf den Gebieten Industrie und Handel zu zerschlagen, erreicht zu haben. Die öffentliche Meinung in Amerika war stark gegen einen Kriegseintritt, und Wilson gewann die Wiederwahl im November mit einem Wahlkampf als Pazifist. Sein Wahlkampf-Slogan war: „Er hat uns aus dem Krieg rausgehalten.”

Das war das Bühnenbild. Und jetzt: Auftritt Zionisten.

Die Juden hatten drei Hauptziele:

  • Erstens, die türkische Herrschaft über Palästina zu brechen.
  • Zweitens, von welcher Macht auch immer, die in Palästina die Türkei ersetzen sollte, die Zusage zu erhalten, die sie von den Türken nicht hatten erlangen können.
  • Drittens Russland, eines ihrer speziellen Hassobjekte, zu zerstören.

Bis zum Herbst 1916 war es das dritte dieser Ziele, das sich am auffallendsten in der Politik der Juden auswirkte. Man tut gut daran, sich zu erinnern, dass es Krieger der Rus unter Sviatoslaw dem Großen waren, die im Jahr 965 das Khasarenreich endgültig zerschlagen hatten, und dass die aschkenasischen Juden, die praktisch die gesamte zionistische Führungsriege stellten, sehr lange Gedächtnisse haben. Noch heute feiern Juden jedes Jahr ihre Triumphe über Feinde von vor Tausenden von Jahren.

Darüberhinaus war eine parallel dazu verlaufende jüdische Bewegung, der Bolschewismus, in Russland mit großen Schritten vorangekommen, und Juden überall auf der Welt, gleichgültig welcher Überzeugung, wollten die Russen bis zu dem Punkt hin geschwächt sehen, dass sich die Bolschewisten die Nation unter den Nagel reißen konnten. Mit diesem Ziel im Hinterkopf finanzierte Jacob Schiff, der reichste Jude in Amerika, Trotzki und seine jüdisch-bolschewistischen Genossen mit 25 Millionen Dollar. Später nach dem Fall Russlands öffnete Schiff seine Geldkoffer für die Zionisten.

Gegen Ende 1916 wurde jedoch klar, dass sich Russland im Endstadium befand. Obwohl es immer noch riesige Armeen auf dem Schlachtfeld und sogar noch größere menschliche Reserven zu Hause hatte, war Russland aus strategischer Sicht geschlagen, und die Deutschen begannen bereits, ihre Truppen von der Ostfront abzuziehen, um ihre Schlagkraft im Westen zu verstärken.

Ein Gutteil des russischen Zusammenbruchs ging auf das Konto der Bolschewisten, die fieberhaft daran arbeiteten, die Moral in den Schützengräben und Fabriken zu untergraben. Sie verbreiteten pazifistische und defätistische Flugblätter unter den Truppen und fuhren in Russlands Städten genauso damit fort, wie sie es später in Amerikas Städten während des Vietnamkriegs tun sollten.

Bis zu diesem Zeitpunkt war es den Juden opportun gewesen, Deutschland zu unterstützen, und das taten sie auch. Schlussendlich stand aber die Niederlage Deutschlands auf ihrem Plan – oder zumindest die der mit Deutschland verbündeten Türkei. Und so geschah es, dass die Juden im Oktober 1916 der britischen Regierung ihr Angebot unterbreiteten: Wir ziehen Amerika in den Krieg, wenn Sie den Türken Palästina wegnehmen und es uns geben.

Die Geschichte dieses Angebots, seiner Annahme durch die britische Regierung und seiner Auswirkungen ist mancherorts erzählt und vielerorts angedeutet worden. Nicht in irgendeiner der „bewilligten” Geschichtsschreibungen über den ersten Weltkrieg, die heute in amerikanischen Colleges und Universitäten benutzt werden natürlich, und auch nicht in irgendwelchen „gängigen” Abhandlungen über den Krieg, die man in den Taschenbuchständern findet, aber der interessierte Leser kann dennoch eine ganze Reihe von unanfechtbaren Berichten aus erster Hand finden, wenn er willens ist, in einer großen Bibliothek etwas tiefer zu graben. Zum Beispiel schreibt Malcolm Thomson, der Biograph von David Lloyd George, Großbritanniens Premierminister während des Krieges, auf den Seiten 273-274 von David Lloyd George: The Official Biography (London, 1949):

Im Herbst 1916, als die Frage der Stärkung der Sympathien mit der Sache der Alliierten akut wurde, trat James A. Malcolm, ein armenischer Jude, welcher der Regierung als Experte und Berater in Nahostangelegenheiten zur Seite stand, an [den Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt Sir Mark] Sykes heran und drängte darauf, dass die Alliierten sich mit einer Unterstützungserklärung für die Sache der Zionisten um die Sympathien der amerikanischen Judenheit bemühen sollten – die damals noch dazu neigte, Deutschland zu bevorzugen. Sykes erkannte die Möglichkeiten in diesem Vorschlag und legte ihn Lord Milner vor, der ihn dem Kabinett unterbreitete.

(…)

Geheime Zusicherungen wurden von Sykes gegenüber den Zionistenführern gemacht, dass die britische Regierung ihre Sache unterstützen werde, wenn die Einigung mit ihren Verbündeten erreicht werden könne. Eine Botschaft dieses Inhalts wurde an Richter Brandeis, den amerikanischen Zionisten, geschickt, der ein enger Freund von Präsident Wilson war, und die Hilfe der führenden Zionisten in den alliierten Ländern wurde mobilisiert.

Samuel Landman, 1916 Sekretär der Zionistenführer Chaim Weizmann und Nahum Sokolow und später Generalsekretärs der Zionistischen Weltorganisation, erzählt in seiner Schrift  Great Britain, the Jews, and Palestine (London, 1936) aus erster Hand über die Ereignisse. Auf den Seiten 4-5 schreibt er:

Während der ausschlaggebenden Tage des Jahres 1916 und des bevorstehenden Abfalls von Russland standen die Juden als Ganzes gegen das zaristische Regime und hegten die Hoffnung, dass Deutschland, wenn es siegreich sein sollte, unter bestimmten Umständen bereit wäre, ihnen Palästina zu geben. Mehrere Versuche, durch die Beeinflussung der Meinung einflussreicher Juden Amerika auf der Seite der Alliierten in den Krieg zu ziehen, wurden unternommen und scheiterten. Mr. James A. Malcolm war sich bereits über die deutschen Vorkriegsbemühungen, durch die zionistischen Juden in Palästina Fuß zu fassen und der abschlägig beantworteten englisch-französischen Vorstöße in Washington bewusst; und er wusste, dass Mr. Woodrow Wilson stets aus guten und hinreichenden Gründen dem Rat eines sehr prominenten Zionisten (Richter Brandeis vom Obersten Gerichtshof der USA) die höchstmögliche Bedeutung beimaß; und er stand in engem Kontakt mit Mr. Greenberg, dem Herausgeber des Jewish Chronicle (London); und er wusste, dass mehrere wichtige jüdische Zionistenführer in Erwartung des Kommenden bereits auf der Höhe der Zeit waren und weg vom Kontinent hin zu London tendierten; und er schätzte und erkannte die Tiefe und Stärke der nationalen jüdischen Bestrebungen; er ergriff spontan die Initiative, zunächst Sir Mark Sykes, Unterstaatssekretär im Kriegskabinett, und später Monsieur Georges Picot von der französischen Botschaft in London und Monsieur Gout  vom französischen Außenministerium am Quai d’Orsay (Abteilung Ost) zu überreden, dass der beste und vielleicht auch der einzige Weg (was sich als zutreffend herausstellte), den amerikanischen Präsidenten dazu zu verleiten, in den Krieg einzutreten, der war, sich der Kooperation der zionistischen Juden zu versichern, indem man ihnen Palästina versprach, und dergestalt die bis dahin unverdächtigen starken Kräfte der zionistischen Juden in Amerika und anderswo auf einer Quid-pro-quo-Vertragsbasis für die Seite der Alliierten anzuwerben und zu mobilisieren. Nachdem somit die Zionisten, wie zu sehen war, ihren Teil erfüllt und in hohem Maße dazu zu beigetragen hatten, Amerika in den Krieg zu bringen, war die Balfour-Deklaration von 1917 nichts weiter als die öffentliche Bestätigung des notwendigerweise vorher geheimgehaltenen „Gentleman-Agreements”, das mit dem Vorauswissen, der Duldung und/oder Zustimmung der Araber, der britischen, amerikanischen, französischen und anderen alliierten Regierungen getroffen wurde, und nicht einfach nur eine freiwillige altruistische und romantische Geste seitens Großbritanniens, wie manche Leute entweder aus entschuldbarer Unwissenheit oder unentschuldbarer Böswilligkeit [sic] es darstellen oder besser gesagt verfälschen….

Ein aufschlussreicher Bericht über die Verhandlungen, die in London und Paris geführt wurden, und über die darauffolgenden Entwicklungen ist  bereits in der jüdischen Presse erschienen und muss hier nicht in Einzelheiten wiederholt werden, ausgenommen, um daran zu erinnern, dass sofort nach dem „Gentleman’s Agreement” zwischen Sir Mark Sykes, autorisiert vom Kriegskabinett, und den Zionistenführern den letzteren die telegraphische Ausstattung des Kriegsministeriums, des Außenministeriums, der britischen Botschaften und Delegationen usw. zur Verfügung gestellt wurde, um ihren Freunden und Organisationen in Amerika und anderswo die frohe Botschaft mitzuteilen; und der Wechsel in der offiziellen und öffentlichen Meinung in der amerikanischen Presse hin zu einem Kriegseintritt auf Seite der Alliierten war genauso erfreulich wie er erstaunlich  rasch zustandekam.

Landman erzählt die gleiche Geschichte auch anderswo: Zum Beispiel in einem langen Brief mit dem Titel „The Origin of the Balfour Declaration” (Der Ursprung der Balfour-Deklaration), der im  Jewish Chronicle (London, 7. Februar 1936; Seite 33) veröffentlicht wurde.

Ein wesentlich detaillierterer Bericht über die Verhandlungen zwischen den Juden und der britischen Regierung im Oktober 1916 findet sich in Two Studies in Virtue (London, 1953), einer Biographie von Sir Mark Sykes, verfasst von seinem Sohn Christopher Sykes, die sich ausführlich auf die Tagebücher seines Vaters und Briefe aus diesem Zeitraum stützt. Ein paar Absätze, die auszugsweise aus den Seiten 180-188 aus diesem Buch entnommen wurden, verdeutlichen das Wesentliche:

Eines Tages im Oktober 1916 kam ein gewisser Mr. James Malcolm, um bei Mark Sykes vorzusprechen (…) Sykes (…) [sagte], dass er kein Ende des Krieges absehen könne. In Frankreich war das Militär festgefahren. Auf See wuchs die Macht der [deutschen] U-Bootflotte; an Land das Versagen der russischen Armee (…) Ein entscheidender Sieg oder auch nur ein Sieg irgendeiner Art schien ohne eine enorm großangelegte amerikanische Kriegsteilnahme unmöglich, und dafür sah er nur wenig Wahrscheinlichkeit (…) An diesem Punkt fasste Mr. Malcolm die Gelegenheit beim Schopf, seinem Freund eine ausführliche Rede über die Prinzipien zu halten, welche die britische Außenpolitik mit Hinblick auf die jüdische Welt leiten sollten (…) Er fuhr damit fort, ihm den Zionismus zu erklären. (…)

Mr. Malcolm (…) informierte Sykes dann über den sehr eigentümlichen und machtvollen Einfluss, den Zionisten ausüben konnten. Einer von Präsident Wilsons engsten Beratern und Freunden war Richter Louis D. Brandeis, ein Jude (…) und es war davon auszugehen, (…) dass Wilson aufgrund merkwürdiger Härten an Brandeis gekettet war (…) daraus folgte, dass (…) eine zionistische Politik in Wahrheit der Weg war, die amerikanische Sympathie [für die Alliierten] zu erlangen (…)

(…) [Malcolm sagte dann:] „Die Frage ist, wollen Sie die Hilfe der Juden aus den Vereinigten Staaten? Der einzige Weg, diese Hilfe zu bekommen, ist der, den Zionisten Palästina anzubieten.” (…)

(…) [Nachdem die Briten den Bedingungen der Zionisten zugestimmt hatten, stellte der Führer der zionistischen Delegation [Nachum] Sokolow ein einfaches Ersuchen, nämlich dass das zionistische Komitee Zugang zu Kommunikationseinrichtungen ins Ausland haben müsse. Er führte aus, dass weil sie eine internationale Körperschaft seien, dies besonders nutzbringend für sie wäre, und er schlug vor, dass sie mit regierungsamtlichen Privilegien  ausgestattet werden sollten, da sie dadurch ihr Ziel würden erreichen können, während sie sich den Notwendigkeiten von Geheimhaltung und Zensur beugten (…) “

Am nächsten Morgen (…) bekam [Sokolow], worum er nachgesucht hatte: Es wurde übereingekommen, dass das Kriegsministerium und das Außenministerium zionistische Briefe und Telegramme über den Weg der [britischen] Botschaften versenden würde (…) die Neuigkeit, dass die britische Regierung (…) als Gegenleistung für gewisse Dienste die jüdische Sehnsucht  nach Palästina befriedigen würde (…) wurde an die jüdischen Gemeinden überall auf der Welt weitergegeben (…)

Ein allgemeiner gehaltener Bericht stammt von Professor H. W. V. Temperley aus seinem sechsbändigen Werk A History of the Peace Conference of Paris (London, 1924). Über die Balfour-Deklaration schreibt er in  Band VI auf den Seiten 173-174:

„Dass es von der Zielsetzung her ein konkreter Vertrag zwischen der britischen Regierung und der Judenheit, repräsentiert durch die Zionisten, ist, steht außer Frage. Vom Geist her ist es ein Gelöbnis, das die britische Regierung sich als Gegenleistung für von der Judenheit geleistete Dienste „nach besten Kräften bemühen werde”, die Durchführung einer bestimmten festgelegten Politik in Palästina sicherzustellen.”

Wie Samuel Landman oben bemerkt, ging, nachdem der Handel unter Dach und Fach und die Nachricht an die amerikanischen Juden überbracht worden war,

„der Wechsel in der offiziellen und öffentlichen Meinung in der amerikanischen Presse hin zu einem Kriegseintritt auf Seite der Alliierten (…) erstaunlich rasch vonstatten.”

Präsident Wilson änderte, ohne zu zögern oder rot zu werden, seine Töne weg von

„Ich habe uns aus dem Krieg rausgehalten”

und hin zu

„Wir müssen den deutschen Militarismus zerstören, um die Welt sicher für die Demokratie zu machen”.

Eine detaillierte Untersuchung über das Täuschungsmanöver, das von der „amerikanischen” Presse und dem Präsidenten durchgezogen wurde, um eine widerstrebende Nation zu beschwatzen, ihre Söhne auszuschicken, um auf den Schlachtfeldern in Flandern und an tausend anderen ausländischen Orten zu sterben, damit – was sie nicht wussten – die Juden ihre Verpflichtungen aus der Abmachung mit der britischen Regierung erfüllen konnten, würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen. [Anm. d. Ü.: Aber wir von As der Schwerter haben eine solche ausführliche Untersuchung unter dem Titel Antideutsche Hysterie veröffentlicht]. Die verschiedenen Vorwände, die gebracht wurden, die Neutralität aufzugeben – wie zum Beispiel die deutsche U-Bootblockade Großbritanniens und die sogenannte Zimmermann-Depesche – werden erschöpfend in den „bewilligten” Geschichtsbüchern über den Krieg behandelt (obwohl sie dort mit äußerster Ernsthaftigkeit anstatt als Vorwände behandelt werden).

Kurz gesagt war es so, dass Wilson über Frieden sprach und sogar sein persönliches Faktotum “Colonel” Edward Mandell House auf angebliche Friedensmissionen zu den verschiedenen Kriegsparteien aussandte, während er in Wirklichkeit jede Gelegenheit beim Schopf packte, die Flammen des Krieges anzufachen. Der raffinierte Plan war, es der Öffentlichkeit so erscheinen zu lassen, er sei ganz gegen seinen Willen gezwungen, in den Krieg zu ziehen, um Amerikas Ehre zu verteidigen. Weil der Krieg viele echte Gelegenheiten internationaler „Zwischenfälle” bot, insbesondere da Wilson bemüht war, zuzusehen, dass Amerikaner so oft wie möglich zu Schaden kamen, war es nicht schwierig, den gewünschten Eindruck in der öffentlichen Wahrnehmung zu hinterlassen.

Als zum Beispiel ein deutsches U-Boot das britische Schiff Laconia am 25. Februar 1917 versenkte, wobei zwei Amerikanerinnen zu Tode kamen, veranstalteten Wilson und die Presse ein Riesentheater über diesen Akt deutscher „Barbarei” und behandelten es als untragbaren Affront gegenüber der amerikanischen Souveränität. Es ging darum, Zwischenfälle zu übertreiben, die man hätte ignorieren – oder sogar komplett vermeiden – können, wenn Wilson wirklich daran gelegen wäre, die amerikanische Neutralität zu wahren. Aus der deutschen U-Bootblockade Großbritanniens wurde noch und noch Honig gesogen, um eine antideutsche Stimmung unter dem amerikanischen Volk aufzubringen, während die sehr viel rücksichtslosere britische Seeblockade Deutschlands in aller Stille ignoriert wurde. Wilson war bereit, sicherzustellen, dass das erstere einen Vorwand für ein Eingreifen lieferte, während er Maßnahmen ergriff, amerikanische Schiffe und Bürger davon abzuhalten, mit dem letzteren in Kontakt zu geraten. [3]

Auf alle Fälle ist klar, dass die Investition von Mr. Ochs in die New York Times eine hübsche Dividende für die Weltjudenheit abwarf, wie es auch Mr. Brandeis’ Jahre der geduldigen Beratung des kriecherisch dankbaren und immer mehr abhängig werdenden Woodrow Wilson taten.

Die Briten brachten ihre Bereitschaft, ihren Teil der Abmachung mit den Juden einzuhalten, mit der Balfour-Deklaration formell zum Ausdruck, was in Form eines Briefes, datiert vom 2. November 1917 geschah, der vom britischen Außenminister Lord Arthur Balfour an „Lord” Lionel Rothschild, der als Oberhaupt der jüdischen Gemeinschaft in Großbritannien anerkannt war, adressiert war. Das kurze Dokument enthält eine Resolution, die vom britischen Kabinett abgesegnet war:

Balfour-Dokument in Jerusalem (Kopie). Das Original befindet sich in der Public Library London

Balfour-Dokument in Jerusalem (Kopie). Das Original befindet sich in der Public Library London

„Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte.”

Der letzte Passus, der auf jüdisches Drängen hin angefügt wurde, offenbart die Absicht der Zionisten, dass Juden überall auf einzigartige Weise bevorzugt werden sollten, indem es ihnen erlaubt sein sollte, in den Genuss sowohl der vollen Rechte und Privilegien des nichtjüdischen Landes, in dem sie zufällig wohnen, als auch derer in ihrer „nationalen Heimstätte” in Israel zu kommen.

Die Einschränkung, „die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina” nicht in Frage zu stellen, wurde unter nachträglichem jüdischen Druck schließlich ignoriert.

Die Balfour-Deklaration bietet ein ganz besonders interessantes Beispiel der heuchlerischen Scheinheiligkeit, welche die Staatsführung beider großen englischsprachigen Mächte während des 20. Jahrhunderts gekennzeichnet hat. Frömmelnde Besorgnis für die Rechte der Nichtjuden in Palästina wird in einem Dokument zum Ausdruck gebracht, das effektiv ein Versprechen der britischen Regierung ist, den Juden ein Land zu verschaffen, das weder ihr noch den Juden gehörte. Wie hat sich Mr. Balfour vorgestellt, dass seine Regierung dieses zweifelhafte Kunststück vollbringen könnte, ohne die Rechte der aktuellen Eigentümer des Landes zu beeinträchtigen, die keinerlei Bereitschaft zeigten, es freiwillig herauszugeben?

Man fühlt sich an die Behauptung Großbritanniens im September 1939 erinnert, es müsse Deutschland den Krieg erklären, um die Freiheit des verbündeten Polens sicherzustellen, in das Deutschland einmarschiert war – eine Behauptung, die bequemerweise die Tatsache außer Acht ließ, dass die Sowjetunion ebenfalls in Polen einmarschiert war. 1945 erklärte sich dieselbe britische Regierung, deren früherer Ausdruck der Besorgnis um die Freiheit Polens jetzt unter einem Scheffel neuer Scheinheiligkeit über Demokratie und Frieden beerdigt war, bereitwillig damit einverstanden, dass ihr Verbündeter gegen dessen Willen ein Vasall der Sowjetunion wurde.

Allerdings kommt nichts an die unverfrorene Dreistigkeit der Heuchelei Woodrow Wilsons heran, die er zur Schau stellte, als er die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg hineinmanövrierte – bis sie eine Generation später von Franklin Roosevelt wieder zur Schau gestellt wurde, als er ebenfalls von Frieden sprach und den Krieg plante, und zwar auf Geheiß derselben Leute, denen auch Wilson zu Diensten war.

Wahlkampf 1916

Wahlkampf 1916

Wilsons Wahlkampfpropaganda für die Wahl von 1916 betonte seine Haltung des Nichteingreifens in den Krieg, der damals in Europa tobte. Der Großteil der Presse und der Öffentlichkeit war ebenfalls gegen ein Eingreifen. Dann nach Wilsons Wiederwahl – und dem britisch-zionistischen Abkommen, das gerade ein paar Tage vor seiner Wiederwahl geschlossen wurde – begann die Presse „erstaunlich rasch” hin zu einer interventionistischen Haltung umzuschalten. Wilson folgte und rief nur fünf Monate nach seiner Wiederwahl zu einer Kriegserklärung an Deutschland auf. Doch bereits zuvor hatten er und Brandeis den Krieg schon eingeplant, und es waren ihre geheimen Zusicherungen, dass die Vereinigten Staaten in den Krieg eintreten würden, die führende britische Politiker dazu brachten, das deutsche Friedensangebot vom 12. Dezember 1916 auszuschlagen. Wenn dieses Angebot angenommen worden wäre, wären die Leben von drei Millionen weißen Soldaten – einschließlich 115.000 Amerikanern – verschont geblieben.

Wahlkampf-Buttons 1916

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Darüberhinaus wäre der Zweite Weltkrieg vermieden worden, der aufgrund der ungerechten Bedingungen entstanden ist, die Deutschland nach dem alliierten Sieg auferlegt wurden. Und wenn Russland im Dezember 1916 Frieden bekommen hätte, hätte es wahrscheinlich noch Zeit gehabt, den bolschewistischen Virus auszurotten, der unter seinen Soldaten und Arbeitern von den Juden verbreitet wurde, und der Kommunismus hätte einen Rückschlag erlitten, von dem er sich möglicherweise nie wieder erholt hätte. All die grauenvollen und blutigen Folgen von Wilsons Umschwung in der Außenpolitik gehen auf den zionistischen Einfluss auf die Nachrichtenmedien und die Politik der USA zurück, der die zwei vorangegangenen Jahrzehnte über aufgebaut worden war.

Kommt man, wenn man darüber nachdenkt, nicht zu dem Schluss, dass verlogene Scheinheiligkeit das ist, was man von jeder Regierung erwarten muss, die bis zu dem Punkt hin degeneriert ist, dass sie überwiegend aus Anwälten besteht? Und ist das nicht die Art von Regierung, die sich unvermeidbar unter einem System entwickeln muss, das den Leichtgläubigen und leicht zu Täuschenden das Stimmrecht gibt?

Es sind jedoch die Historiker und Lehrer, die unsere Verachtung am meisten verdienen. Jeder rechnet damit, dass Anwälte lügen; Tricksereien mit Worten sind ihr Handwerkszeug. Kein Anwalt, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, könnte seinen Lebensunterhalt bestreiten. Aber von Geschichtswissenschaftlern erwartet man, dass sie anders sind. Von ihnen erwartet man, dass sie sich nicht von gängigen Mythen beeindrucken lassen, sondern dass sie immer nach der Wirklichkeit fahnden, die unterhalb der Oberfläche aus vordergründigen Erklärungen von Regierungen und Politikern liegen.

Die Erklärung dafür, warum moderne Historiker nicht willens sind, über die Rolle der Zionisten im Ersten Weltkrieg zu schreiben, ist die folgende: In den direkt auf den Krieg folgenden Jahren war die zionistische Urheberschaft für den amerikanischen Kriegseintritt ein zulässiges Thema in der historischen Forschung und Debatte, wobei sogar die Zionisten selbst ihre Aktionen offen zugaben. Schließlich hatten Amerika und Großbritannien den Krieg gewonnen und Deutschland lag restlos am Boden. Wieso hätte die Wahrheit irgendjemanden stören sollen?

Dann kam Deutschland 1933 unter Adolf Hitler wieder zurück auf die Füße. Und plötzlich wurde jede Debatte über die Wahrheit über die zionistische Rolle im letzten Krieg “antisemitisch”.

Ein Mann, der mit jeder Einzelheit dieser Rolle gut vertraut war, war David Lloyd George. 1938 schrieb der ehemalige Kriegs- und Premierminister sein zweibändiges Werk The Truth about the Peace Treaties. In diesem Werk beschreibt er die Art und Weise, wie die Juden überall auf der Welt – in Deutschland und Russland genauso wie in Amerika – schlagartig von einer prodeutschen zu einer antideutschen Haltung wechselten, nachdem das Abkommen seiner Regierung mit den Zionisten getroffen worden war. Er führte die fatalen Folgen aus, die dieser Wechsel für die deutschen Kriegsanstrengungen gehabt hatte. Und auf Seite 1140 notierte er:

„Die Deutschen selber wissen darüber Bescheid, und die Juden in Deutschland leiden heute für die Treue, mit der ihre Brüder in Russland und Amerika sie aufgrund der zionistischen Zusage an die Alliierten von ihren Verpflichtungen entbanden.”

Seit dem Zweiten Weltkrieg ist jegliche Kritik an den Juden tabu, und selbst Geschichtswissenschaftler fürchten sich davor, Boden zu betreten, auf dem ihre Entdeckungen Juden in ein schlechtes Licht rücken könnten. Der Preis dieser Feigheit ist allerdings sehr hoch.

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Fußnoten

  1. American Jewish News (New York), 7. März 1919. Eine fotografische Abbildung dieser Publikation und anderer zionistischer Dokumente findet sich in Ausgabe Nr. 48 des National Vanguard Magazines.

Der Leser möge bitte beachten, dass Herzl den Begriff „die Völker” („the nations”) sowohl in seiner Rede als auch in den oben zitierten Auszügen aus seinem Buch als Codewort benutzt: Er gibt ihm dieselbe Bedeutung, die er auch im Alten Testament hat, wie zum Beispiel in „…Siehe, ich setze dich heute dieses Tages über Völker und Königreiche, daß du ausreißen, zerbrechen, verstören und verderben sollst…(Jeremia 1,10). Das heißt, „Die Völker” bedeutet „die Goyim”.

In Harper’s Bible Dictionary (Madeleine S. Miller and J. Lane Miller, New York, 1959), gibt es die Eintragung: „nations”, ein Begriff, der von hebräisches Schreibern für Nicht-Israeliten, Außenseiter, Nichtjuden, Heiden benutzt wird.”

  1. The Brandeis-Frankfurter Connection: The Secret Political Activities of Two Supreme Court Justices, by Bruce Murphy (Oxford University Press, 1982). Murphy, ein Professor der Politikwissenschaften an der Pennsylvania State Universität, entdeckte einen ausführlichen Schriftwechsel zwischen Brandeis und Felix Frankfurter (1882-1965), einem jüdischen Juraprofessor an der Harvard Universität. Von der Zeit seiner Berufung an den Obersten Gerichtshof im Jahr 1916 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1939 bezahlte Brandeis Frankfurter dafür, ihm als Bote und Laufbursche zu dienen, sodass Brandeis all seine politischen Kontakte unter Wahrung des Scheins juristischer Unabhängigkeit heimlich aufrechterhalten konnte.
  2. Die Täuschungsmanöver, mit dem Wilson und die Presse die Blockaden behandelten, welche die jeweiligen Kriegsgegner gegeneinander errichteten, kommt besonders klar in Colin Simpsons ausgezeichneten und sorgfältig dokumentierten Buch The Lusitania (Boston, 1972) zum Ausdruck. Dieses Buch verweist den interessierten Leser darüberhinaus auch noch auf eine Reihe weiterer wertvoller Quellen.

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Kommentare aus dem Originalstrang auf „As der Schwerter“:

 Osimandia:

Es hat sich zufällig ergeben, aber beim Einsetzen des Datums ist mir aufgefallen, dass dies eigentlich ein recht passender Beitrag zum 4. Juli, dem amerikanischen Nationalfeiertag ist, obwohl er natürlich direkt nichts mit dem Thema zu tun hat.

Fernab von hündischer Amerikaverehrung und Stars-and-Stripes-Fahnenschwenkerei schaffen solche Hintergrundberichte m.E. eine angemessene Haltung gegenüber den USA, die aus dem Verständnis resultiert, dass die Frontlinie nicht zwischen “uns” und “den Amerikanern” – bzw. allgemeiner gehalten zwischen Volk A und Volk B – verläuft, sondern zwischen den Völkern auf der einen Seite und korrumpierten Regierungen im Zusammenwirken mit der Judenheit auf der anderen Seite.

Wenn dieses Verständnis sich nicht fest in die Köpfe (und Herzen!) einbrennt, sind wir vermutlich dazu verdammt, solche Katastrophen wieder und wieder und wieder zu durchleben.

Sowohl den keineswegs kriegslüsternen Amerikanern als auch uns wurde im 1. Weltkrieg ohne Wissen (und auch ohne dass dieses Wissen einfach zu erlangen gewesen wäre) übel mitgespielt. Auch Russen, Türken und Arabern sowie vielen anderen Völkern hat dieses “Gentleman Agreement” nur Nachteile – Tod, Verwüstung, Trauer – gebracht.

Und ich kann auch nicht wirklich einen Vorteil für Großbritannien erkennen. Es ist zwar richtig, dass das britische Kriegsziel die Zerstörung der aufkommenden Wirtschaftsmacht Deutschland war… aber war es wirklich im Interesse des englischen Volkes, das mit einem so verlustreichen Krieg zu erreichen? Hätte man nicht – wenn man schon nicht mit Deutschland mithalten konnte – mit Schutzzöllen oder auch Einfuhrverboten die heimische Wirtschaft effektiv und wesentlich schonender schützen können? Aber vermutlich ging es gar nicht um den Schutz der im Wortsinn heimischen englischen Wirtschaft.

Letztendlich gab es wirklich nur EINEN Sieger des 1. Weltkriegs und ansonsten nur Verlierer und allerbestenfalls Erringer eines Pyrrhussieges, der kurzfristig ganz gut ausgesehen haben mag. Und beim Zweiten Weltkrieg (und vermutlich allen Kriegen danach) sieht es auch nicht anders aus.

dagtatmax:

Für die eigentlichen Strippenzieher war aber auch T.Herzl nur ein Spielball, zumidenstens habe ich es so aus http://de.metapedia.org/wiki/Reed,_Douglas herausgelesen

“In den sechs Jahren von 1897 bis 1903 war Dr. Theodor Herzl von der Neuen Freien Presse eine weltbekannte Persönlichkeit ganz neuer Art. Er hatte den Zionismus als organisierte politische Kraft geschaffen (was ihm sowie anderen, die in seine Fußstapfen traten, den Tod brachte) und ihn wie einen Knallfrosch auf der Bühne der westlichen Politik explodieren lassen. Nichtsdestoweniger war er eine schattenhafte Figur, ein Produkt der Wiener Cafés, wo man sich an Sacher Torte und Kaffee mit Schlagsahne gütlich tat. Herzl erweckte den Eindruck einer Person, die von einem gewieften Werbefachmann für die Zwecke seiner Firma benutzt und dann, wenn sie das Produkt erfolgreich lanciert hat, fallen gelassen wird. Er war nie der wirkliche Führer der zionistischen Bewegung und wurde sich dessen bei seinem ersten Kongress von 1897 jäh bewusst, „als sich vor unseren Augen ein russisches Judentum erhob, dessen Stärke wir nicht einmal geahnt hatten“. Sieben Jahre später führte ihn die volle Erkenntnis seiner Unfreiheit frühzeitig ins Grab.”

Deep Roots:

„Letztendlich gab es wirklich nur EINEN Sieger des 1. Weltkriegs und ansonsten nur Verlierer und allerbestenfalls Erringer eines Pyrrhussieges“

Sir Oswald Mosley, der Gründer der Partei „British Union of Fascists“, sagt in Die Erweiterung des Patriotismus etwas ganz in diesem Sinne:

Wir wurden entzweit, und wir wurden besiegt. Das ist die tragische Grabinschrift zweier Kriegsgenerationen. Diese Worte allein sollten das Grab der Jugend Europas zieren. Das war das Schicksal meiner Generation im Jahr 1914, und das war das Verhängnis einer neuen Generation junger Soldaten 1939. Die Jugend Europas vergoß das Blut ihrer eigenen Familie, und die Schakale der Welt wurden fett. Diejenigen, die kämpften, sind in der Position der Besiegten, was immer ihr Land war. Diejenigen, die nicht kämpften, sondern bloß profitierten, sind allein die Siegreichen.

Die These von William Pierce, das Motiv für den jüdischen Hass gegen Rußland sei aschkenasische Rachsucht wegen der Zerstörung des Khasarenreiches gewesen, ist ja aufgrund der Widerlegung der Khasarentheorie inzwischen hinfällig, wie auch Greg Johnson in seiner Einleitung anmerkt. Mir ist dazu jedoch eine alternative Erklärung eingefallen:

Es könnte auch sein, daß dieser jüdische Russenhass im Kern eine Feindseligkeit gegen das orthodoxe Christentum ist, weil dieses das Alte Testament nicht als verbindlich anerkennt und weil die orthodoxen Kirchen immer den Charakter von Nationalkirchen hatten, also keine universalen Eine-Welt-Kirchen sind wie die katholische, die evangelische und die anderen westchristlichen Kirchen.

Wie von Kevin MacDonald in Alexandr Solzhenitsyn’s “The 1920’s” Chapter 18 of “200 Years Together” zitiert, schreibt Solschenizyn in diesem Buch, daß die Russen bei den Massenmorden in der Sowjetunion überproportional zu den Opfern gehörten, und nichtrussische Volksgruppen, insbesondere Juden, bei den Tätern überproportional vertreten waren. (MacDonald weist hier auf die Parallelen zum heutigen Westen hin und warnt vor dem, was Weiße zu erwarten haben, wenn sie zahlenmäßig weiter schrumpfen und Macht verlieren).

Die jüdische Kriegshetzerei zum Ersten Weltkrieg fand ihre Fortsetzung in der Art, wie sie es schafften, Amerika auch beim Zweiten Weltkrieg „alternativlos“ zur Teilnahme zu veranlassen, obwohl vor Pearl Harbor 75 % der Amerikaner gegen einen Eintritt in den Krieg waren.

Siehe dazu z. B. Ostwind, Regen: Verrat in Pearl Harbor von Kevin Alfred Strom.

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