Carsharing, Robotaxis und die angestrebte Abschaffung des privaten Autobesitzes

Von Lucifex

In letzter Zeit ist mir eine starke Zunahme von Online-Artikeln – auf Deutsch und Englisch – aufgefallen, in denen mit dem Argument, Autos würden 95 % der Zeit ungenutzt herumstehen, was nicht nur ein wirtschaftlicher Wahnsinn sei, sondern auch zu viel Raum für Parkinfrastruktur beanspruche, eine Abkehr vom privaten Autobesitz und eine Hinwendung zu Carsharing und autonom fahrenden Robotaxis propagiert wird. Es gebe heute unter jungen Leuten einen zunehmenden Trend weg vom Auto als Statussymbol, und die Letzten, die noch ihren Führerschein machen werden, seien schon geboren. In manchen dieser Artikel wird sogar ein Verbot des Autolenkens durch Menschen gefordert, sobald selbstfahrende Autos ausreichend sicher seien, oder überhaupt ein Verbot des privaten Autobesitzes, weil man sich dann ja ohnehin jederzeit ein Robotaxi per Handy-App herbeirufen könne, wenn man eines braucht. Mit Suchanfragen wie „Autos 95 % der Zeit“ oder „cars parking 95 % of the time“ kann jeder sich reichlich Beispiele aus dem Netz suchen, sodaß ich mir hier Verlinkungen sparen kann.

Mir ist diese gleichzeitig aus vielen Quellen kommende Propaganda sofort als eine vom (((System))) gewünschte Bestrebung aufgefallen, auf einem weiteren Gebiet unsere Selbständigkeit und Unabhängigkeit durch Einführung neuartiger technischer Lösungen zu verringern, deren Nutzung durch uns sie jederzeit kontrollieren, einschränken oder überhaupt vorenthalten können (Bargeldabschaffung durch elektronische Alternativen, Internet der Dinge, e-Books, CAD-Computerprogramme nur noch über die „Cloud“ nutzbar statt auf dem lokalen Rechner installiert). Aber mit systemvertrauensseligen Schlafschafen kann man darüber nicht reden, denn die schieben diese Möglichkeit mit der Behauptung von sich weg, daß die „mächtigen Autokonzerne“ diese Einschränkung ihres Geschäfts doch niemals zulassen würden.

Nun, die Realität sieht so aus, daß Autofirmen diese Entwicklung selber fördern, wie unter anderem aus diesem Artikel im Heft Juli-August der ÖAMTC-Zeitschrift „auto touring“ ersichtlich wird:

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Gedanken zu Plan B

NUADA

Wir alle sind vermutlich immer mal wieder in Gesprächen mit dem Argument konfrontiert: „Das mag ja alles schön und gut sein, aber eine Lösung hast du auch nicht.“ Insbesondere dürfte das denjenigen unter uns entgegenschallen, die nicht mit der Superman-Wirkung der AfD rechnen und die – wie ich – nicht nur Wahlen ganz allgemein ablehnend gegenüberstehen, sondern darüber hinaus auch nicht ganz davon überzeugt sind, dass man Dinge damit bewirken kann, indem man in großen Gruppen mit Plakaten friedlich durch die Straßen zieht.

Warum sollte das Frau Merkel stören? Ganz zu schweigen von ihren Strippenziehern. Die Antwort ist natürlich ganz offensichtlich: Es stört sie nicht die Bohne! Sie tun allenfalls ein bisschen so. Die lassen sich ja noch nicht einmal von der Antifa beeindrucken, die beim G20-Gipfel ein bisschen mehr als nur einen friedlichen Spaziergang gemacht hat.

Um es gleich vorneweg zu nehmen, ich habe wirklich keinen Plan B, der…

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Zukunftsvisionen aus dem „Zweiten Goldenen Zeitalter“ der Science Fiction

Von Lucifex.

In Ergänzung zu den von mir immer wieder veröffentlichten Science-Fiction-Geschichten und als visuelle „Einladung zu Gedankenreisen“ bringe ich hier fünf musikunterlegte Videos mit Zusammenstellungen klassischer Science-Fiction-Illustrationen der 1970er und 1980er von Künstlern wie Angus McKie, Bob Layzell, Bob McCall, Chris Foss, Chris Moore, Colin Hay, Fred Gambino, Jim Burns, John Berkey, John Harris, John Schoenherr, Peter Elson, Peter Jones, Syd Mead, Tim White, Tony Roberts oder Vincet Di Fate.

Die Videos haben eine Länge von je zehn Minuten, und die Musik ist von Tangerine Dream (das Stück zum ersten Video heißt „Stratosfear“):

Als Ergänzung folgt hier noch „Syd Mead – Visual Futurism“ (ebenfalls 10 min.):

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Israels Palästinenserpolitik als Modell für die künftige Europäerpolitik der JWO

Von Luftpost aus dem Siechkobel, ursprünglich veröffentlicht als Kommentar bei Nuada und von mir (Lucifex) unter einem von mir gewählten Titel als Morgenwacht-Artikel übernommen.

In der Israel-Palästina-Situation muss man zwar keine Seite beziehen, denn der Boden, um den es geht, ist nicht unserer, aber das, was Israel dort vormacht, ist global wegweisend für das Verhältnis der Regierenden gegenüber der Bevölkerung.

Während die Bombardierungen Gasas noch eher gesehen werden als die israelischen Aktivitäten innerhalb Israels und der besetzten Gebiete, haben wir die Situation, dass ein Staat damit durchkommt, mit Scharfschützen auf Demonstranten zu ballern, die sich nicht mal auf dessen Staatsgebiet befinden. Bei der UN wurden einige der Fälle der letzten Zeit als Kriegsverbrechen bezeichnet, was augenscheinlich folgenlos bleibt.

Wir können beobachten, was geschieht, wenn ein unerwünschter Bevölkerungsteil offiziell abgestoßen und eingezäunt wird und die Kontrolle sämtlicher Ressourcen beim Gegner liegt. Die eingezäunte Bevölkerung ist dauerhaft nur ein paar LKW-Lieferungen vom Hungertod oder einen Klick vom Stromausfall entfernt. Das ist schon interessant zu sehen, wenn man z.B. an separatistische Gedankenspiele einiger weißer Aktivisten in den USA denkt oder die Ideen zu einer Abspaltung der ehemaligen DDR-Gebiete von der BRD, oder grundsätzlich überlegt, wie eine Kontrolle unliebsamer Bevölkerungsteile möglich ist, wenn man sie auf einem begrenzten Gebiet konzentriert und gleichzeitig den Anschein erweckt, sie seien autonom und würden sich selbst verwalten.

Aber daneben besteht ja auch noch das Grenz-, Kontroll- und Repressionsregime im Westjordanland. Das ist ja nicht nur von israelischen Siedlungen und Straßen strategisch durchzogen, es gibt auch die permanente Kontrolle der Bewegungen der Palästinenser, deren Alltag vom Checkpointsystem bestimmt wird. Durch die Siedlungspolitik gelangt auch dort die Kontrolle aller Ressourcen in die Hand der Israelis. Weil die Palästinenser aber eine eigene Regierung haben, lässt sich die Verantwortung für die wirtschaftliche Lage natürlich auf die und die „dumme, unfähige und bösartige“ palästinensische Bevölkerung abwälzen – Bezeichnungen, die allgemein gern für Kritiker Israels benutzt werden.

Das sind zwei Modelle der Bevölkerungskontrolle (einmal eine eingeschlossene homogene und einmal eine durch Besiedelung heterogen gemachte Bevölkerung, für die unterschiedliches Recht gilt), Modelle, die nach und nach der Kritik entzogen werden, denn Antizionismus ist ja Antisemitismus. Und gleichzeitig werden israelische Überwachungs- und Polizeimethoden in alle Welt exportiert und es wird damit geworben, dass all diese Methoden der Überwachung, Kontrolle im Rahmen der Aufstandsbekämpfung erprobt sind.

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Rasse in The Wandering Earth

Von Collin Aisling, übersetzt von Lucifex. Das Original A World without America: Race in The Wandering Earth erschien am 15. Mai 2019 auf Counter-Currents Publishing. Der obige Trailer (mit holprigen deutschen Untertiteln) wurde vom Übersetzer eingefügt.

Die Prämisse von The Wandering Earth, entstanden unter der Regie von Frank Gwo auf Basis des gleichnamigen Romans von Liu Cixin, ist, daß die Erde in ein neues Sonnensystem übersiedeln muß, nachdem die Sonne überaktiv wird. Riesige Triebwerke schieben die Erde von der Sonne weg, was die menschliche Spezies in den Untergrund zwingt.

Statt einer Rezension des Films, den man zusammenfassend als leidlich unterhaltsamen Science-Fiction-Film voller 2012-ähnlicher Nahtoderfahrungen beschreiben kann, ist es viel interessanter, wie der Film Rasse, Sprache und Nationalität behandelt. Die Beziehung des Menschen zur Technologie ist natürlich ein entscheidendes Element, und der beste Teil des Films ist die Gestaltung und Darstellung der Triebwerke und der Konzepte, die das Projekt „Wandernde Erde“ funktionieren lassen würden.

Der Film folgt im Wesentlichen zwei Perspektiven: jener des jungen Liu Qi und seiner adoptierten Halbschwester Han Duoduo, und jener von Liu Qis Vater Liu Peiqiang (gespielt von Wu Jing aus den „Wolf Warrior“-Filmen). Qi und Duoduo beginnen die Geschichte unterhalb von Peking im vierundzwanzigsten Jahrhundert. Duoduo sitzt in etwas, das ein gewöhnliches Klassenzimmer zu sein scheint, und trägt eine gewöhnliche Schuluniform, aber wir sehen bald, daß das Licht, das aus den Fenstern kommt, simuliert ist. Liu wohnt in einem unordentlichen Zimmer und arbeitet als Mechaniker. Jeder im Untergrund-Peking des Fils ist ein Han-Chinese, wie im wirklichen Leben. Es gibt chinesische Dekorationen, und das alltägliche Leben der Menschen erscheint mehr oder weniger genauso normal und unbedeutend wie im einundzwanzigsten Jahrhundert. Sie begeben sich an die Oberfläche und stehlen einen Lastwagen, um sich „C171-11“ auf dessen Mission anzuschließen, die Reaktorkerne eines der Triebwerke zu ersetzen, nachdem nahezu alle von ihnen ausfallen.

Währenddessen ist Liu Peiquiang oben in der Raumstation, die die Erde umkreist. Die wenigen Aufnahmen, die größere Gruppen von Kosmonauten in der Station zeigen, enthüllen, daß die meisten von ihnen Chinesen sind, mit ein paar Weißen darunter. Nachdem sie alle die Flaggen ihres jeweiligen Landes am Arm tragen, sieht man ein paar Europäer, und der Rest sind großteils Chinesen. Peiqiangs Arbeitskollege und Freund ist ein kahlköpfiger, kräftig gebauter Russe namens Makarov. Weil jeder, der im Weltraum oder auf der eisigen Oberfläche der Erde arbeitet, mit einer Uniform ausgerüstet ist, die einen am Arm befestigten Computer hat, sprechen Peiqiang und Makarov miteinander in ihrer jeweiligen Muttersprache und verstehen einander perfekt.

Irgendwann in der Mitte des Films kam es mir, daß, nachdem die Triebwerke die Erde von der Sonne wegschoben und nachdem die Erde nicht mehr rotierte, die gesamte westliche Hemisphäre aufgegeben worden war. Dies wird nicht ausdrücklich erwähnt; wir sehen einen CNN-Clip am Anfang und hören Stimmen mit amerikanischem Akzent, die uns die Katastrophe erläutern, aber nach dem Prolog haben die englischsprachigen Stimmen, die wir hören, britische, australische oder indische Akzente. Nord- und Südamerika sind in dieser Zukunft verschwunden, und es wird nichts zu dieser Tatsache gesagt.

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An die Survival-Arschgesichter

Von Dunkler Phönix, ursprünglich erschienen am 17. Januar 2017 auf „As der Schwerter“.

Wir haben hier nun wirklich in mehreren sachlichen Artikeln die Nachteile des „Preppens“ und der „Survival“-Ideologie argumentativ dargelegt, aber natürlich ist es zu viel verlangt, dass Menschen, die sich selbst für den Nabel der Welt halten, unsere Artikel lesen, geschweige denn darüber nachdenken und ggf. ihre Weltsicht ändern.

Die dummdreist arrogante Einstellung, man könne auf das eigene Volk, das als dümmlich und feige wahrgenommen wird, verzichten und durch „Survivalismus“ und individuelle Krisenvorsorge für den Ernstfall das persönliche Überleben sichern, ist so brachial doof, dass es fast wehtut.

Survivalisten scheinen schon zu erkennen, dass wir am Rande eines Kollaps stehen, von Ausländerhorden bedroht sind und unsere Gesellschaft zerfällt. Aber da sie Volkszusammenhalt und Gemeinschaft als „Nazi“ betrachten – und Nazis sind ja dumm und vor allem böööse – glauben diese „klugen“ Leute, die beste Option sei ähnlich wie in den zahllosen Zombiefilmen allein oder in kleinen, zufällig zusammengewürfelten Gruppen ums Überleben zu kämpfen. Manch einer scheint auch auf ein „Mad Max“-Szenario zu hoffen, in welchem er nach dem Crash ungestraft alles niederschießen kann, was ihm vor die Flinte läuft.

Wer das auf ihren Foren kritisch beleuchtet, wird als dummer Nazi wahrgenommen, der doch zu „Arsch der Schwerter“ (Mann, was sind diese Leute kreativ!) zurückgehen solle.

Ich kann euch eines garantieren: All die Prepper, Survival-Idioten und Bunkerbesitzer sind im Ernstfall die ersten, die ins Gras beißen!

Ihr könnt ganz einfach testen, ob ich Recht habe oder nicht: Geht ALLEIN in die nächste Innenstadt und sucht Streit mit einer Gruppe von drei bis sechs Alis. Sagt ihnen Dinge wie „geht in die Türkei zurück“ oder „alle Türken haben kleine…“ – sie werden euch nicht einmal ausreden lassen, schon fliegen die Fäuste.

Wenn eure Martial-Arts Künste ausreichen, um mit dieser Gruppe fertig zu werden, sucht euch bitte direkt die nächste und so weiter, bis ihr das Gefühl habt, die Straße gehört jetzt euch.

Ich bin recht sicher, dass ihr dann schnell auf die einzige Art lernt, auf die grottendämliche, verblendete Arschlöcher lernen können: Durch Schmerz! Vielen Dank im Voraus an unsere Bereicherer für diese wichtigste Lektion eures Lebens.

ODER

ihr macht euch einfach klar, dass ihr alleine oder auch in der kleinen Gruppe, egal wie viel Vorräte ihr habt, egal, ob ihr Waffen gehortet habt, egal, wo ihr wohnt, im Ernstfall gegen große Gruppen von Plünderern wehrlos sein werdet.

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2018: Das Jahr zur Beendigung aller Jahre (und was von 2019 zu erwarten ist!)

Von Jef Costello, übersetzt von Lucifex. Das Original 2018: The Year to End all Years
(And What to Expect from 2019!)
erschien am 1. Januar 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Es war die schlechteste aller Zeiten, es war die schlechteste aller Zeiten. Tatsächlich war es nicht gar so schlimm. Eigentlich sind 2018 etliche gute Dinge geschehen – in der Welt, und sogar in unserer Bewegung.

Sehen wir uns nur so zum Spaß an, was das Establishment feiert. CNN brachte auf seiner Webseite einen Artikel mit dem ermutigenden Titel „2018 Wasn’t ALL Bad: Here Are All the Good Things that Happened in the World“. Man wird darin solche Meilensteine aufgelistet finden wie:

  1. „Meghan Markle wurde die erste farbige Frau, die in die britische Königsfamilie aufgenommen wurde.”
  2. „Die ersten moslemischen Frauen und die ersten amerikanischen Ureinwohnerinnen wurden in den Kongreß gewählt.”
  3. „Texas wählte die erste afroamerikanische Richterin, die offen LGBTQ ist.”
  4. „Colorado wählte den ersten offen schwulen Gouverneur in den Vereinigten Staaten.”
  5. „Nevada wurde der erste Bundesstaat mit einer mehrheitlich weiblichen Legislative.”

Es ist tröstlich, daß CNN seine Prioritäten auf der Reihe hat. Währenddessen geht die Opioidkrise unvermindert weiter. Aber seid guten Mutes: „Die großen Modemarken sind vereint gegen den Klimawandel.“

Nichts ist gegen den unzweifelhaft grassierenden Wahlbetrug getan worden, der nur den Demokraten nützt. Aber wenigstens „wurde eine Stadt in Georgia [South Fulton] zur ersten, deren Strafjustizsystem gänzlich von schwarzen Frauen geleitet wird.“ Der Originalartikel zitiert die schwarze vorsitzende Richterin Tiffany Carter Sellers mit den Worten: „Es kam sehr organisch zustande.“ Das ist eine exzellente Wortwahl und sollte ziemlich wörtlich genommen werden. Uns wird gesagt: „Sellers stellte Cofield [ebenfalls schwarz] ein, die Gerichtsadministratorin, und dann arbeiteten sie zusammen daran, alle anderen einzustellen [ebenfalls schwarz].“ Fortschritt!

Währenddessen, fährt CNN fort, „führte zum ersten Mal in der Geschichte des Marine Corps eine Frau einen Infanteriezug.“ Schmeißt euch hin! (Habt ihr jemals eine Frau ein Sturmgewehr handhaben sehen?)

Europas Migrationskrise rast voran, mit Schweden anscheinend am Rande des Bürgerkriegs. Aber – hurra! – „Schottland wurde das erste Land, das das Unterrichten von LGBTI-Fragen in Schulen unterstützt.“ (LGBT…I?)

Fortschritte in der Mechanisierung eliminieren weiterhin immer mehr Jobs für die Unintelligenten und Unqualifizierten, während in Europa und Amerika die Unintelligenten und Unqualifizierten weiter hereinströmen. Tatsächlich werden sie als die Lösung für all unsere Probleme angepriesen. Während es etwas Hoffnung für Europa zu geben scheint (besonders in den ehemals kommunistischen Ländern), wird man hier herüben noch sehen, ob Orange Man letztendlich irgendetwas tun wird, um den Lauf der Dinge aufzuhalten. Aber keine Angst! „Afroamerikanische Filme kamen bei den Nominierungen für die Golden Globes stark vor“, und „Crazy Rich Asians und Black Panther wiesen an den Kinokassen den Weg für Vielfalt und Inklusion.“

Meine Freunde, die Ahnungslosigkeit von all dem ist tatsächlich Grund zur Hoffnung. Wie Greg Johnson in seiner neuen Rezension von Jan-Werner Müllers What is Populism? sagte: „Faßt Mut: ein so abgehobenes Establishment ist wahrlich zum Untergang verurteilt.“ Tatsächlich hat 2018 uns einige starke Gründe für Hoffnung präsentiert. Wenn ich gezwungen wäre, das wichtigste einzelne Ereignis des Jahres zu nennen, würde ich definitiv die Gelbwestenproteste in Frankreich anführen. (Noch wichtiger als „the caravan.“)

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Labyrinth zwischen den Sternen – Epilog: Die Seraph II

Von John Morressy. Originaltitel: „Under a Calculating Star“ (1975); deutsche Fassung (Übersetzung: Karl H. Schulz) 1980 als Ullstein-Buch Nr. 31018 (ISBN 3 548 31018 4). Bildauswahl von Lichtschwert (Lucifex / Deep Roots).

Zuvor erschienene Teile:
Prolog: Die Seraph
Erster Teil: Zur Zitadelle
Zweiter Teil: Zu den Pyramiden
Dritter Teil: Zum Thron

EPILOG: DIE SERAPH II

Auf den Sichtschirmen der Seraph II zeichnete sich die nahe Landung ab. Von der Kommandobrücke aus betrachtete Axxal die bleich und stumm vor ihm treibende Planetenscheibe und verspürte augenblicklich Angst vor dem, was kommen mochte. Doch er unterdrückte seine Schwäche, gab die nötigen Befehle und leitete die Landung ein. Er und seine Mannschaft hatten bereits manche Hindernisse überwunden. Auch mit diesem würden sie fertig werden.

Seine Leute waren ein schwer zu führender Haufen, und die lange Zeit in der engen Eingeschlossenheit eines Raumschiffes machte sie nicht gefügiger. Vaxxt tat sein Bestes, ihm die Last zu erleichtern, doch für die Quespodonen war nur Axxal der Chef. Vor einem Stellvertreter hatten sie keinen Respekt.

Was ihn beinahe um den Verstand brachte, war ihre Art, ständig von ihm Entscheidungen zu verlangen und diese dann beiseite zu schieben, um nach irgendwelchen eigenen schwachsinnigen Ideen zu handeln, zum Schaden aller Beteiligten. Unter Schmerzen lernte er, was Führerschaft für eine Belastung sein kann.

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Quo vadis, weiße Rasse?

Von Deep Roots alias Lucifex (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“)

In seinem Essay Mit einem Wimmern behandelt Matt Parrott die Möglichkeit eines Niedergangs der weißen Rasse in Form einer Reihe „weicher Zusammenbrüche“ anstelle eines epischen „großen Zusammenbruchs“, der einen Paradigmenwechsel bewirken könnte, und schreibt in diesem Zusammenhang:

Aus historischer Perspektive gibt es nichts Unerklärliches an einem Niedergang der Weißen. Es gab keinen „Zusammenbruch“ in Brasiliens Niedergang von einer vielversprechenden und wohlhabenden portugiesischen Kolonie zu einer Drittwelt-Senkgrube. Es gab keinen „Zusammenbruch“ in Indiens Niedergang von einem reichen und fortgeschrittenen arischen Reich zu einem kranken und dysfunktionalen Basar der Verzweiflung und Verkommenheit. Selbst heute noch klammern die Brasilianer und Inder sich an die Illusion, daß sie nicht zusammenbrechen oder zusammengebrochen sind. Tatsächlich prahlen sie eifrig damit, wie sehr sie sich in letzter Zeit „entwickelt“ haben. Während die Mehrheit der Brasilianer und Inder in den Brandungssog gezogen worden sind, verbleibt in beiden Ländern eine weißer-als-durchschnittliche Elite, die aus jenen besteht, denen Generation um Generation die Grätsche über dem Abgrund gelungen ist.

Nun, das werden wir hier ebenfalls haben. Es wird Weiße geben, die es schaffen, im neuen multirassischen und multikulturellen Kontext erfolgreich zu sein. Aber sie werden nur relativ zu ihrem Kontext erfolgreich sein. Sie werden am Bug ihres sinkenden Schiffes stehen, strahlend vor Stolz auf ihre Überlegenheit relativ zu ihren ertrinkenden Landsleuten und sich undeutlich dessen bewußt, wir weit sie relativ zu ihren Vorfahren gesunken sind. Ohne eine tief verwurzelte generationenübergreifende Tradition der Einimpfung und Durchsetzung von Rassenhygiene werden interrassische Ehen zur Routine werden, und die Rasse wird aussterben. Während es sicherlich noch mehrere Jahrhunderte lang Menschen geben wird, die mehr oder weniger weiß sind, werden sie effektiv, wenn nicht tatsächlich ausgelöscht sein, ganz wie die eingeborenen Australier, Indianer und Ainu als sozial, politisch und demographisch unfruchtbare Flüchtlinge aus der Vergangenheit zurückbleiben.

Der Prozeß hat in Amerika bereits den kritischen Umkipp-Punkt überschritten, nachdem einfach zu viele Amerikaner einen halb-asiatischen Neffen haben, einen loyalen mexikanischen Mitarbeiter oder einen schwarzen Freund aus der Kindheit. Sie sind bereits verschwunden. Sie sind bereits unfruchtbar. Amerikas in Entstehung begriffener weißer ethnischer Identität wurde zu schnell und zu vollständig der Garaus gemacht, um zu dieser späten Stunde noch in irgendeiner umfassenden Weise gerettet werden zu können. „Amerika“ kann nur (durch eine Reihe weicher Zusammenbrüche) zu einer Drittwelt-Nachäffung der großen Nation herabsinken, die unsere Vorväter sich aus dem Grenzgebiet zu schaffen bemüht und ihren Nachkommenschaft anvertraut haben. Die letzte Gelegenheit für eine umfassende Umkehr gab es lange bevor ich geboren wurde, und es gab einfach zu viel Geld und gutorganisierte Gegnerschaft, als daß die wenigen Fackelträger der vorherigen Generationen ihre ehrgeizigen Ziele hätten erreichen können.

Es kann durchaus sein, daß es so kommt. Um an Matt Parrotts Beispiel von Indien anzuknüpfen: Ich wußte ja schon länger, daß Lettisch und Litauisch zwar indogermanische Sprachen sind, aber keiner größeren Gruppe innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie angehören, wie es bei den germanischen, keltischen, romanischen und slawischen Sprachen der Fall ist. Vor einer Weile habe ich dann in einem MERIAN-Band über das Baltikum gelesen, daß die dem Lettischen und Litauischen nächstverwandte Sprache das Sanskrit ist!

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What is at stake

By Deep Roots (German original here: Was auf dem Spiel steht)

„Maybe this is the disease of our days in the first place: Not to know that we are not alone, but just a link in a chain that reaches not only far into the past, but likewise into the future.“
Reader Lepanto1 in her comment quoted in my post Zum Jahreswechsel: Was die Pummerin uns sagt.

Inspired by Trainspotter’s Taming the Elites I have written this article to illustrate what outrageous, unimaginably far-reaching consequences our elite‘s treason will have in case of their success. It’s by far not merely about our own future, or that of our children or their children; it is much, much more than that which is at stake. To explain this, I have to go far afield.

According to our current knowledge the Cro-Magnons, the first European branch of Homo sapiens, appeared in Europe about 45,000 years ago. They must have been evolving somewhere else for quite a while in similar geographic and genetic isolation as Homo neanderthalensis, as they were then at least as evolved as the Neanderthals who had been there for about 170,000 years. The oldest fossils of modern Homo sapiens, about 195,000 years old, have been found in Omo Kibish in Ethiopia (German edition of National Geographic, March 2006: „Der lange Marsch um die Erde“ [„The long march around the earth“]). According to this map from „bild der wissenschaft“ 5-2012 („Denisova-Mensch: Ein Phantom tritt aus dem Schatten“ [„Denisova hominin: A phantom emerges from the shadows“], translated caption from the original article) anatomically modern humans began to spread into southern, central and northern Africa as well as into the Middle East at least since 110,000 years ago:

At least since 110,000 years ago anatomically modern humans expanded from East Africa (1) to the Arabian Peninsula and into the Middle East. About 50,000 years ago a population of modern humans mixed with the archaic Neanderthals (2). From this group several migration waves originated, the first along the southern coast of Asia (3). Presumably on the islands of Southeast Asia the Moderns met with archaic Denisova hominins – at least two hybridizations with them are verified (4). Bearers of Neanderthal-plus-Denisova DNA arrived in New Guinea and Australia 45,000 years ago (5).

According to the article „Die ersten Araber“ („The first Arabs“) in „Spektrum der Wissenschaft“ of April 2011 (from which the following map and caption are taken) Homo sapiens had crossed Arabia as early as 125,000 years ago and reached the Strait of Hormuz. („Spektrum der Wissenschaft“ is the German edition of „Scientific American“.) The findings from Qafzeh are also mentioned in „Der lange Marsch um die Erde“, where an age of 100,000 years is given for them; there it reads: „But this group never got farther and died out 90,000 years ago.“

According to latest archaeological findings Homo sapiens might have crossed the Bab-el-Mandeb early on, populated Southern Arabia and spread from there further into Asia (purple arrows). Thus they would have appeared in Jebel Faya 125,000 years ago. According to a scenario that has been discussed already before modern Man wandered on a northern route across the Suez area into the Levant – either coming from East Africa (green arrow) or from the Sahara (solid red arrow). His fossils were found in the caves of Es Skul and Qafzeh in Israel. In humid climate phases these human groups would have found enough waters in Arabia to settle this area too (dotted red arrows).

We are descended either from that branch of Northeast African Homo sapiens which spread across the Levant into Asia Minor and from there around the Black Sea to Europe, or maybe from the one that wandered, as shown on the first map, westward along the southern coast of the Mediterranean and eventually reached the northern slope of the Atlas Mountains. This was, as shown on the following map from „Spektrum der Wissenschaft“ 12-2010 („Als der Mensch fast ausstarb“ / „When Man almost died out“) a green region even in this age. There, separated from the Proto-Negroids in the South by the desert and from the Neanderthals in the North by the Mediterranean Sea, our ancestors might have evolved in genetic isolation to become the Cro-Magnons who later invaded Europe across the Strait of Gibraltar, which was even narrower during the Ice Age, to displace the Neanderthals.

From „Spektrum der Wissenschaft“ 12-2010 „Als der Mensch fast ausstarb“ / „When Man almost died out“; caption: SAVED NEAR THE SEA. Earth fell into an Ice Age 195,000 to 123,000 years ago, during which time wide parts of Africa became inhospitable for humans. Only few regions could have provided Homo sapiens with enough food, for he needed grass- and scrubland. Excellent conditions were offered by the South African coast with its nutritious plants and plenty of seafood.

But maybe both is true: maybe the Proto-Indo-Europeans are derived from the eastern branch that moved through the Middle East and around the Black Sea, while the ancestors of the neolithic Europeans (e.g. „Ötzi“) came across Gibraltar, later to be overlaid and absorbed by the Indo-Europeans. Maybe there were several such mixings of Eastern and Western Europeans during the many thousand years of their unrecorded history in Europe.

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