Und ich Esel habe geglaubt, 9/11 sei unwichtig

Von reinigungskraft; Original erschienen am 11. September 2016 auf „Völkermord ist bunt“.

 

Als ich zum ersten Mal einen Artikel von Osimandia über 911 gesehen hatte, wunderte ich mich warum sie sich mit so einem unwichtigen Thema beschäftgt. Ich war damals noch der Meinung, die offizielle Darstellung wäre im wesentlichen korrekt. Inzwischen vermisse ich ihre 911 Beiträge (Einige sind hier verlinkt: https://morgenwacht.wordpress.com/2016/09/11/911-wie-weit-kann-manipulation-gehen/). Natürlich ist es immer gut Fälle zu kennen, in denen die offizielle Darstellung nicht der Wahrheit entsprechen kann. Aber darüber hinaus – was bringt es?

Es rückt es die Islamkritik in ein etwas anderes Licht: https://morgenwacht.wordpress.com/2013/09/11/911-fur-islamkritiker.html – und die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre auch und weißt auf unsere Zukunft. Ich konnte das nicht sehen, weil es mir nicht wichtig war.

Wenn ich mir „911 Truther“ angehört habe, dann hatten die immer viele möglicherweise gute Argumente. Ich konnte die meisten nicht überprüfen, weil ich kaum Ahnung von Statik, Brandschutz oder Aerodynamik habe. Da bleibt mir fast nur das Argument „Experten haben festgestellt“ – und das mag ich nicht. Was weiß ich welche Geschwindigkeiten eine Turbine in wenigen hundert Metern Höhe aushält (sind die im Sturzflug überhaupt notwendig?) oder ob Hochhäuser die Energie aus Treibstoffmengen aushalten, die für eine Reise quer über Amerika reichen. Und woher weiß ich, dass die Baufirma wirklich das verbaut hat, und in der Qualität, was geplant war? Und wenn ich mir ein Video angucke, in dem ein Flugzeug fehlt, woher weiß ich, dass das die Originalaufnahme ist?

Wenn man eine Reihe von Informationen hört, die man nur ungeprüft akzeptieren oder ablehnen kann, dann ist man kaum motiviert die Argumente zu prüfen, zu denen man einen Zugang hat – und davon gibt es etliche! Das ist meiner Einschätzung nach bei den Truthern schlecht gelaufen.

Und da will ich kurz noch zwei Merkwürdigkeiten zur langen Liste beitragen, die ich in der Form nicht auf AdS gefunden habe, bevor ich zum wesentlichen übergehe.

Eine kurze Episode in unserer Geschichte waren die „Islamterroristen“ angeblich interessiert daran, Botschaften über das Datum des Anschlags zu verbreiten. 9/11, 11-m in Madrid (911 Tage und 911 Minuten und eine Stunde Wegen nicht berücksichtigter Zeitumstellung nach 9/11) und 7/7 in London. Danach ist das aus der Mode gekommen bis vor kurzem des fünften Jahrestags von Anders Breiviks Aktion gedacht wurde. Besonders wurde das Datum (offensichtlich) im Fall 9/11 hervorgehoben. Jetzt stelle ich mir einmal vor, ich wäre ein extrem gläubiger Muslim, der der Welt eine Botschaft über eine Zahlenkombination mitteilen will. Welche würde ich nehmen? Eine Telefonnummer, die die Amis eh kennen? Warum kodieren islamische Terroristen nicht etwas islamisches, wenn sie schon das Datum benutzen? Christen würden wohl etwas wie ‚June 3. 16‘ nehmen. Warum keine Koranversnummer? Oder irgendetwas was Muslimen wichtig ist? Wenn die eine Botschaft mitteilen wollen, warum dann die Notrufnummer in New York? Warum sollte irgendwer Wert auf die legen? Die Begründung, dass das zum Verhöhnen gemacht wurde, ist nicht plausibel. Der Unabhängigkeitstag wäre nur einer von vielen dafür wesentlich besser geeigneten Daten.

Weiterlesen im Originalartikel…

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

9/11 – Fünfzehn Jahre Lügen

Von Osimandia und Kairos, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“ am 11. September 2011 unter dem Titel „9/11 – Zehn Jahre Lügen“.

[Anm. v. Lucifex: Die Videos im Artikel, so wie er auf https://archive.is/f6I4o#selection-1181.0-1181.49 nachveröffentlicht ist, von wo ich ihn herhabe, waren für mich alle nicht aufrufbar. Ein paar habe ich ergoogelt; ich vermute zumindest, daß es dieselben sind.]

 

Wissen Sie noch, was Sie am 1. September 2004 getan haben?

Nein? Na gut, dann helfen wir da etwas nach: Am 1. September 2004 haben Sie aus dem Fernsehen von der schrecklichen Geiselnahme in einer Schule im nordossetischen Beslan erfahren. Aber wissen Sie noch genau, was Sie gerade getan haben, als Sie es erfuhren? Ist der 1. September 2004 als eine der seltenen glasklaren Erinnerungen in Ihr Gedächtnis eingraviert?

Vermutlich nicht.

Der 11. September 2001 hingegen schon.

FIFTH IN A PACKAGE OF NINE PHOTOS.-- An explosion rips through the South Tower of the World Trade Towers after the hijacked United Airlines Flight 175, which departed from Boston en route for Los Angeles, crashed into it Sept, 11, 2001. The North Tower is shown burning after American Airlines Flight 11 crashed into the tower at 8:45 a.m. (AP Photo/Aurora, Robert Clark)

So gut wie jeder kann sich detailliert an diesen Tag erinnern. Wir wollen heute am 10. Jahrestag versuchen, uns mit diesem Phänomen zu beschäftigen, und darauf eingehen, wie die offizielle Geschichte überhaupt in Umlauf gekommen ist, sowie auch kurz die Ungereimtheiten in ihr ansprechen. Eine vollständige Analyse der Ungereimtheiten kann das nicht sein und wir erheben auch nicht den Anspruch darauf, dafür wurde während des vergangenen Jahrzehnts viel zu viel gedacht, geforscht und geschrieben, und wir sind in vielerlei Hinsicht auch keine Fachleute. Man müsste ein Buch schreiben, um dem gerecht zu werden, und selbst dann wäre es unvollständig. Wir werden es aber anreißen und Links zur weiterführenden Information bereitstellen.

Wenn man sich überlegt, welche Tage man sich noch klar in Erinnerung rufen kann, dann handelt es sich dabei um Dinge wie „das erste Mal”, die Geburt eines Kindes, der Tod eines nahen Angehörigen, ein schwerer Unfall, 9/11. Welches dieser Ereignisse passt nicht in die Liste?

Richtig. Wenn Sie 9/11 angekreuzt haben, ist Ihr IQ mindestens zweistellig. Herzlichen Glückwunsch. Da davon auszugehen ist, dass niemand hier Angehörige verloren hat oder auch nur befürchten musste, Angehörige oder Freunde könnten sich im World Trade Center oder einem der Flugzeuge aufhalten, ist das letztere doch ein sehr beachtlicher Ausreißer aus der Norm der typischen glasklaren Erinnerungen.

Reicht als Erklärung aus, dass wir sehr sensible und mitfühlende Wesen sind, denen der plötzliche Tod von 3.000 fremden Menschen so naheging, dass sich die Erinnerung an den Tag wie in Titan eingraviert hat? Das ist unwahrscheinlich, bei diesem Tsunami in Asien kamen Hunderttausende von Menschen ums Leben, es war am Stefanstag (neudeutsch: 2. Weihnachtsfeiertag)… welchen Jahres noch gleich? Googeln gilt nicht! Nein, so einfach ist es nicht. Man muss sich der Wahrheit stellen, dass es nicht der Anschlag selber war, der dieses ungewöhnliche Erinnern ausgelöst hat, sondern die Berichterstattung darüber. Irgendetwas wurde da mit den Zuschauern gemacht, die Berichterstattung war nicht nur Information – oder auch Desinformation – sondern darüberhinaus Manipulation auf einer Ebene unterhalb des Verstandes. Viele empfanden es als Einbruch eines surrealen Ereignisses, Menschen sprachen mit bebendem Entsetzen vom Beginn des dritten Weltkrieges und wir haben wohl Hunderte von Male die einstürzenden Türme gesehen.

Die Anfänge

Wer die Wurst essen will, sollte auch nicht davor zurückschrecken, zu wissen, wie sie gemacht wird. Wer die offizielle Darstellung der Ereignisse heute vor zehn Jahren glauben will, sollte analog nicht davor zurückschrecken, zu wissen, wie der Glaube daran entstand.

Die Physik- oder eher ein guter Regisseur? – hat dafür gesorgt, dass die Türme nicht sofort nach den jeweiligen Einschlägen zusammenbrachen, sondern dass eine gute Stunde Zeit blieb, den Fernseher einzuschalten und den Zusammenbruch live zu erleben. Islamische Terroristen haben sicher viele von uns vermutet, aber Osama bin Laden war damals noch nicht, was die Amerikaner als „household name” bezeichnen. Die Anschläge auf zwei amerikanische Botschaften in Afrika hatten sich nicht gleichermaßen eingebrannt, er dürfte vielen noch recht oder gar vollständig unbekannt gewesen sein. Sehr schnell aber schon wurde sein Bildchen klein rechts oben während der endlosen Wiederholungen der Zusammenbrüche eingeblendet. Nur wenig später erschienen auch die Fotos der 19 Djihadis. Wo kamen eigentlich die so schnell her? Als wir erfuhren, wer die Anschläge zu verantworten hat, waren wir im Schockzustand, einem Zustand von dem schon lange und vor allem in Geheimdienstkreisen bekannt ist, dass er die Beeinflussbarkeit drastisch erhöht.

Bin Ladens Festung in Tora-Bora – so verarscht man Leute

Bin Ladens Festung in Tora-Bora – so verarscht man Leute

Vielleicht erinnern Sie sich auch noch dunkel an die schematische Zeichung, die uns von Osama bin Ladens unterirdischem Versteck in Tora-Bora, Afghanistan, präsentiert wurde. Es ist anzunehmen, dass den Verbreitern diese Zeichnung mittlerweile peinlich ist, da es sich doch um einen sehr großen Komplex handelt, der auch bei der Luftaufklärung erkennbar sein müsste, und nach mittlerweile 10 Jahren ist in Afghanistan nichts dergleichen gefunden worden. Deshalb wird sie schon lange unter den Teppich gekehrt, wir hingegen möchten sie nochmal in Erinnerung rufen.

Noch am gleichen Tag, als wir alle uns noch im Schock befanden, wurde aus verschiedenen Mündern die vollständige Erklärung geliefert, was geschehen war.

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9/11 für Islamkritiker

Durchblicker oder Gehirngewaschener?

Durchblicker oder Gehirngewaschener?

                     Von Osimandia.

Im September 2001 gab es den Islam bereits seit 1.379 Jahren. Man könnte den September 2001 aber als Geburtsmonat zweier anderer Phänomene betrachten:

Islamismus und Islamkritik.

Der Begriff „Islamismus“ wurde zwar schon einige Jahre oder vielleicht auch Jahrzehnte davor gebraucht, allgemein in der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er aber erst an 9/11. Ich kann mich daran erinnern, dass ich ihn damals – fassungslos vor dem Fernseher sitzend – zum ersten Mal bewusst gehört habe: „Wie Islamismus? Das heißt doch Islam! Was reden die da?“ Kurz darauf wurde das natürlich in epischer Breite in die Köpfe gehämmert:

„Die Religion an sich heißt schon immer noch Islam, aber wenn Anhänger dieser Religion im Namen dieser Religion was Böses machen, dann heißt das nicht mehr Islam sondern Islamismus. So drücken wir alle uns in Zukunft aus. Punkt. Und wer das nicht tut, ist ein böser Rassist und Menschenfeind. Capisce, Ihr Schafe? „

Das ist eine der ganz wichtigen tragenden Säulen der offiziellen Version über die Vorgänge am 11. September 2001.

Umfrage aus dem Jahr 2008 - Quelle Alles Schall und Rauch

Umfrage aus dem Jahr 2008 – Quelle: Alles Schall und Rauch

Islamkritiker sind diejenigen Personen, die in ihrer großen Mehrheit zwar die offizielle Version von 9/11 für glaubhaft halten, sich aber der Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus verweigern, und damit implizit eingestehen, dass die Medienberichterstattung und das Politikergeschwätz zu diesem einschneidenden Ereignis zumindest der Verbreitung einer großen Lüge diente, wobei sie mit den meisten Moslems darin übereinstimmen, dass die Differenzierung Islam-Islamismus Unsinn ist. Übrigens sind auch keineswegs alle Moslems 9/11-„Verschwörungstheoretiker“, die Ummah ist in der Einschätzung der Täterschaft genauso gespalten wie die westliche Welt, wenn auch mit etwas anderer prozentualer Gewichtung (siehe nebenstehende Umfrage). Aber was Moslems denken, sollte für uns ohnehin keine Rolle spielen, es ist kindisch, sich das anzusehen, und dann die Gegenposition einzunehmen – was wie erwähnt im Falle von 9/11 gar nicht möglich ist, da man seine Meinung zwangsläufig mit einer sehr großen Zahl von Moslems teilt, und zwar ganz unabhängig davon, ob man der offiziellen Version anhängt, ob man diese in Zweifel zieht oder ob man es gar für erwiesen hält, dass sie nicht zutreffend sein kann

Selbstverständlich gab es auch Islamkritik schon vor dem September 2001, aber die fristete bis dahin ein fast unbemerktes Außenseiterdasein in Orchideenfächern wie Orientalistik und Islamwissenschaft an Universitäten und in gelehrten Publikationen, die kein normaler Mensch gelesen hat. Islamkritiker aus dem breiten Volk gab es so gut wie gar nicht und Islamkritik wurde wohl auch noch nicht als „rechts“ oder sonstwie verwerflich angesehen. Wo es Bedenken oder Ablehnung bezüglich der Masseneinwanderung aus dem Orient gab, wurde das als „Ausländerfeindlichkeit“ oder „Türkenfeindlichkeit“ bezeichnet und geächtet; dass die Türken nebenbei auch noch Moslems waren, hat zwar jeder gewusst, es hat damals aber so gut wie keine Rolle gespielt. Das änderte sich schlagartig nach 9/11. (mehr …)