Die Ikonographie der Neuen Weltordnung

Von Baron Bodissey; Original: The Iconography of the New World Order, erschienen am 1. Oktober 2013 auf Gates of Vienna.

Übersetzung: Lucifex (es gab zwar bereits eine deutsche Übersetzung auf Europe News, aber es hatte mich einfach gereizt, selber eine zu erstellen)

Wie ich bereits erwähnte, nahm letzte Woche eine Gruppe von ICLA und anderen gleichgesinnten NGOs an einer Nebenveranstaltung des Human Dimension Implementation Meeting der OSZE in Warschau teil. Diese Veranstaltung wurde vom Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR) gesponsert, der Körperschaft der OSZE, die die Human Dimension Implementation Meetings organisiert.

Unten ist das Logo des ODIHR abgebildet:

osce odihr

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde diesen Entwurf ein wenig unheimlich. Ein Baum voller Orwell’scher Augen, die jeden beobachten, um sicherzustellen, daß niemandes Menschenrechte verletzt werden! Der ODIHR-Baum schläft nie…

Und das dreifarbige Laub informiert euch über die „Vielfältigkeit“ der Operation. Die unterschwellige Botschaft lautet, daß die OSZE und das ODIHR ständig wachsam sein werden bei ihrer Durchsetzung von Toleranz und Einbeziehung für religiöse und rassische Minderheiten, Frauen, Behinderte, Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle und so weiter.

Tatsächlich spielten Letztere eine wichtige Rolle bei der Konferenz letzte Woche in Warschau, Egal welches Thema – Toleranz, Diskriminierung, Frauenrechte, Religionsfreiheit etc.  NGOs der LGBT (Lesbians, Gays, Bisexuals and Transgendered People) schickten Vertreter aufs Podium, um über die Rechte von Leuten mit nicht-traditionellen sexuellen Orientierungen zu sprechen.

Ich werde nicht über den Wert solcher Interventionen argumentieren. Aber ich kann nicht anders, als die massive Finanzierung hinter dem Vorstoß für Sexualrechte bei der OSZE zu bemerken. Dies deutet auf die Teilnahme von George Soros’ Open Society Institute und anderen Organisationen aus dem hin, was man die „Soros-Galaxis“ nennen könnte. Diese transnationalen linken Gruppen fördern die Dekonstruktion der westlichen Kultur mit verschiedenen Mitteln, handeln in Partnerschaft mit gleichgesinnten progressiven Organisationen und wohlmeinenden liberalen christlichen Gruppen.

Das folgende Flugblatt wurde am vierten Tag der Veranstaltung verteilt:

coexist csi österreichDas „COEXIST“-Mem ist auf abstoßende Weise faszinierend. Die sieben Buchstaben scheinen religiös zu sein, aber der zweite ist ein Friedenszeichen, oder ein gebrochenes Kreuz – welche Religion ist das? Und die genderbezogene Symbolik des „e“ stellt welchen Glauben dar? Ich bin nicht sicher, ob der Balken des „I“ irgendetwas Bestimmtes darstellt, aber das Pentagramm als I-Punkt muß sich auf Wicca oder etwas Ähnliches beziehen. Das „S“ des Yin-Yang würde den Taoismus einschließen, aber Hinduismus, Buddhismus und die Sikh-Religion fehlen völlig.

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Warum Lampedusa?

Lampedusa-Flüchtlinge

Von Enza Ferreri. Original: Why Lampedusa?, erschienen am 5. Juli 2013 auf Gates of Vienna.

Übersetzung: Lucifex.

 

Vorwort von Baron Bodissey:

Damals im Juni 2011 berichteten wir ausgiebig über die „Heerlager der Heiligen”-Krise in Italien und Malta im Gefolge des arabischen Frühlings, als Hunderttausende illegaler Einwanderer auf die Inseln des südlichen Mittelmeers und an die südlichen Küsten Italiens und Siziliens strömten.

Die Flut von Flüchtlingen ebbte 2012 etwas ab, geht aber immer noch weiter. Während der Migrationssaison – den Sommermonaten, wenn das Mittelmeer ziemlich ruhig ist – erscheinen Hunderte Leute in klapprigen Booten vor der Küste von Lampedusa und müssen entsprechend der Asylvorschriften der EU gerettet, untergebracht, bekleidet und ernährt werden. Egal, ob sie randalieren, Vandalenakte begehen, rauben und die Einheimischen terrorisieren – sie sind „Flüchtlinge“, und ihre Bedürfnisse kommen an erster Stelle.

Während Papst Franziskus sich darauf vorbereitet, Lampedusa nächste Woche zu besuchen, wirft Enza Ferreri einen Blick auf die Einwanderungskrise und darauf, was sie für den Rest Europas ahnen lässt.

 

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 Erster offizieller Besuch des Papstes führt nach Lampedusa, der winzigen sizilianischen Insel, die von afrikanischen Einwanderern überflutet wird

von Enza Ferreri

 

Was „El Inglés” in einem erdachten Szenario auf Gates of Vienna vorhersagte – ein Bürgerkrieg in Dänemark, verursacht durch den unlösbaren Konflikt von Werten, Ideen und Prinzipien zwischen dem Islam und dem Westen, zwischen Einwanderern und Einheimischen – hat bereits in kleinem Maßstab auf Lampedusa stattgefunden. Diese Insel, deren Bevölkerung leicht überwältigt werden kann, könnte ein Mikrokosmos der Zukunft Europas sein.

Die Insel Lampedusa, das südlichste Anhängsel Italiens im Mittelmeer, hat das Pech, der moslemischen Welt geographisch unangenehm nahe zu sein. Ihre Geschichte bezeugt dies.

Im Jahr 813 n. Chr. brachen die Araber, die einen 728 geschlossenen Waffenstillstand und viele andere seither nicht eingehalten hatten,  trotz eines 805 vom Emir Ibrahim al-Aghlab mit Siziliens byzantinischem Gouverneur Konstantin unterzeichneten Waffenstillstands auch diesen und plünderten und verheerten kleinere italienische Inseln einschließlich Lampedusa, nachdem sie Sardinien und Korsika angegriffen hatten. Der Rest Siziliens wurde später von moslemischen Armeen erobert.

Wie die Encyclopedia of Islam – die in der moslemischen und nichtmoslemischen akademischen Welt gleichermaßen als Referenzwerk betrachtet wird – sagt:

Die Pflicht zum Dschihad existiert, solange die universale Herrschaft des Islam nicht erreicht ist. Frieden mit nichtmoslemischen Nationen ist daher nur ein provisorischer Zustand; der Zufall der Umstände allein kann ihn vorübergehend rechtfertigen. Weiters kommen echte Friedensverträge mit diesen Nationen nicht in Frage; nur Waffenstillstände, deren Dauer prinzipiell 10 Jahre nicht überschreiten sollte, sind zulässig. Aber selbst solche Waffenstillstände sind unsicher, insofern sie vor ihrem Ablauf einseitig widerrufen werden können, sollte es für den Islam profitabler sein, den Konflikt wiederaufzunehmen.

Die Dinge haben sich seit dem 9. Jahrhundert geändert: Moslems sind militärisch nicht so stark, und Invasion und  Zerstörung nehmen subtilere Formen an.

Nun kommen sie an unsere Küsten mit einer weißen Fahne und einem Etikett als Flüchtlinge und fordern Unterbringung, Nahrung und die Erfüllung aller ihrer Bedürfnisse.

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