Stimmen unserer „Freunde“

ARCHIV – Der Journalist und Autor Henryk M. Broder auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt am Main (Archivfoto vom 07.10.2006).

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht am 12. März 2011 auf „As der Schwerter“ und danach – auch durch andere AdS-Admins – um weitere Zitate ergänzt. Hier nachveröffentlicht mit einigen kleineren Detailaktualisierungen (einige der damals eingefügten Links funktionieren inzwischen nicht mehr).

 

Zitat aus der Feuilleton-Presseschau von SPIEGEL ONLINE am 10. März 2011:

Drei Seiten sind dem radikalen Islamismus gewidmet. Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samed begutachten im Interview die deutsche Angst. Sagt Abdel-Samed: “Die deutsche Angst ist eine Angst vor Veränderung.  Hier ist so lange nichts passiert, dass die Menschen die statische Gesellschaft für das Maß aller Dinge halten. Broder: Da geh ich mit. Das ist auch meine einzige Kritik an Thilo Sarrazin, dass er auf dieser Panikwelle mitschwimmt. Deutschland schafft sich ab. Na und? Gesellschaften schaffen sich öfter mal ab und nicht zwangsläufig zu ihrem Nachteil.

Unbedingt weiterlesen bei Manfred!

Bezüglich Henryk Modest Broders Ansichten siehe auch nochmal diesen Auszug aus dem Broder-Interview mit Hagalil (Hervorhebungen von mir):

Broder:

Im Prinzip habe ich nichts dagegen, dass jetzt Muslime nach Europa kommen, ganz im Gegenteil. Aber es gibt nun mal nicht integrationswillige oder nicht integrierbare Muslime, aber weil dies als Rassismus verstanden werden könnte, sagen sie Parallelgesellschaften. Hier gibt es indische, japanische, persische Parallelgesellschaften, von denen man nichts hört, die keine Gefahr und keine Bedrohung bedeuten.

[…..]

Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.

tachles: Heisst ein farbiges Europa, dass davon keine Katastrophen mehr ausgehen?

Broder:

Das könnte es bedeuten. Es könnte aber auch bedeuten, dass Europa zu existieren aufhört.

tachles: Würde man Europa als Ganzes auf die Couch legen, käme man wohl schnell darauf, dass es auf vielen Ebenen ein schlechtes Gewissen hat. Haben die Leute hier deswegen Angst?

Broder:

Ja, das wird kaum diskutiert, obwohl es ganz wichtig ist. Ich fürchte, Sie haben vollkommen Recht. Ich glaube nicht, dass das Schuldgefühl sehr ausgeprägt ist. Aber es gibt eine europäische Ahnung, dass wir es eine lange Weile gut hatten, während die es eine lange Weile schlecht hatten, und dass unser Wohlergehen etwas mit ihrem Schlechtergehen zu tun hatte. Dieses Bewusstsein ist schon da, unausgesprochen, subkutan, auf einer Ebene, die man politisch nicht beschreiben kann, auf der man aber trotzdem aktiv ist. Europa erwartet einfach, glaube ich, irgendeine Art von Verhängnis. Die Menschen wissen, dass sie ihren Wohlstand einer sehr langen Ausbeutung der Dritten Welt verdanken. Und irgendwann, denken sie, kommt die Dritte Welt hier rüber und holt sich, was sie ihr geraubt haben. Und punktuell passiert das ja auch schon, wenn jeden Tag Schiffe mit Flüchtlingen aus Nordafrika auf Lampedusa oder den Kanaren ankommen.

tachles: Es ist also kein ideologischer Streit, sondern es geht ums Überleben?

Broder:

Es ist auch ein ideologischer Streit. Es geht auch darum, diese Wohlstandsinsel aufrechtzuerhalten. Dies kann man aber nicht mit politischen Konzessionen tun, etwa wenn damals Schröder hinging und sagte, es war verkehrt, die Karikaturen zu drucken und nicht auf die Gefühle Rücksicht zu nehmen. Ich habe noch keinen arabischen Politiker erlebt, der gesagt hätte, man müsse auf die Gefühle der Europäer Rücksicht nehmen, also räumen wir mal mit diesem Kopfabschlagen im Internet auf. Eine einseitige Vorleistung wird überhaupt nichts bringen, sondern nur die anderen auf die Idee, noch mehr zu verlangen. Andererseits weiss ich auch nicht, was man den Leuten sonst empfehlen könnte. Persönlich glaube ich, dass Europa am Ende ist, aber weil es so reich ist …

tachles: Sie betrachten ja aber die Einwanderung in Europa als Regeneration. Ist das die Chance?

Broder:

Ja. Europa wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die es überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es sein politisches System aufgeben will. Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben.

Siehe auch killerbees bissigen Beitrag Broders neuer Schreibdurchfall!

Soweit Broder. Und hier spricht die Jüdin Barbara Lerner Specter vom Multikultiverein „PAIDEIA – Jewish European Fund” in diesem Video von „Israel Up Close” mit dem Titel Jews will play a leading role in multicultural Europe ziemlich Klartext (Transkription von mir):

„I think there’s a resurgence of antisemitism because at this point in time Europe has not yet learned how to be multicultural, and I think we’re gonna be part of the throes of that transformation, which must take place. Europe is not going to be the monolithic societies they once were in the last century. Jews are going to be at the centre of that. It’s a huge transformation for Europe to make. They are now going into a multicultural mode and Jews will be resented because of our leading role, but without that leading role and without that transformation Europe will not survive.”

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Mangelhafter Rassismus

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original Flawed Racism erschien am 19. November 2012 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Jeder, einschließlich selbsterklärter „Antirassisten“, ist rassistisch. Die existierende Gesellschaft ist zutiefst rassistisch, jüdisch und philosemitisch; Hass ist in ihre Institutionen eingebettet.

„Antirassisten“ verdrehen und verzerren Worte in scheinheiliger und zynischer Weise. „Racist“ und „hate“ haben gewöhnliche englische Bedeutungen, nicht nur Newspeak–Bedeutungen.

Daß Rassismus, Hass und Diskriminierung gegen Weiße gerichtet sind, und daß Juden und (davon abgeleitet, bedingt und vorübergehend) nichtjüdischen Nichtweißen Ideen der Auserwähltheit und moralischen Überlegenheit zugeschrieben werden, macht sie nicht auf mystische Weise nicht- oder antirassistisch.

Noch einmal, jeder ist rassistisch. Zeitgenössische Regierungen sind systematisch diskriminierende, sogar genozidale Organisationen. (So etwas wie „umgekehrte Diskriminierung“ gibt es nicht, nur Diskriminierung.) Die überwiegende Mehrheit der Weißen ist ebenfalls im vorherrschenden antiweißen Sinne rassistisch.

Falls Letztere Juden wären, würde man sie selbsthassende Juden nennen; falls sie schwarz wären, dann Oreos (außen schwarz, innen weiß), falls Indianer, dann Äpfel (außen rot, innen weiß), falls Mestizen, dann Kokosnüsse, falls Asiaten, dann Bananen.

In Übereinstimmung mit den Prinzipien des Newspeak gibt es kein entsprechendes Schimpfwort für konventionell rassistische Weiße.

Die beiläufige Verinnerlichung und obsessive Einhaltung des antiweißen Rassismus durch Weiße verursacht große Verwirrung unter der winzigen Kohorte derjenigen, die sich für die Weißen einsetzen.

Sie schlußfolgern, daß Nichtweiße einen Ethnozentrismus besitzen müssen, der Weißen mysteriöserweise fehlt, oder daß nach Tausenden von Jahren ein selbstzerstörerischer, extremistisch egalitärer Jäger-und-Sammler-Atavismus, oder alternativ ein christlicher rassischer „Altruismus“, zwischen 1965 und 1970 plötzlich wieder unter Weißen überall auf Erden aufgetaucht ist, oder daß die Weißen abrupt beschlossen hätten, sich kollektiv die Kugel zu geben (die „Wir-haben-es-uns-selbst-angetan“-Theorie).

Bis in ihr verzweifeltes Extrem getrieben, kann solche Perplexität, wenn sie mit gewissen darwinistischen oder nietzscheanischen Grundsätzen kombiniert wird, zu einer normativen „Weiße verdienen nicht zu leben“-Mentalität führen anstatt einer objektiven Sichtweise „falls die Weißen sich nicht des Hasses auf das Eigene entledigen, werden sie nicht leben“.

Eine „alternative Theorie

William L. Pierce, der Gründer der National Alliance, verkündete eine überzeugendere Theorie.

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