Kraft durch Freude

Fidus, „Gebet an die Sonne“, 1913

Fidus, „Gebet an die Sonne“, 1913

Von Jef Costello, übersetzt von Deep Roots. Das Original Strength Through Joy erschien am 28. August 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

 

Als ich jünger war, hatte ich, wenn ich niedergeschlagen war, immer spontane kleine Erlebnisse, die mich sofort aufbauten. Ich hörte ein Lied im Radio. Ich schaute über ein Feld, als plötzlich die Sonne hinter den Wolken hervorkam. Ich spähte über jemandes Zaun und sah eine Rose blühen. In diesen Momenten hatte ich eine Erfahrung, die schwer in Worte zu fassen ist. Der Grund dafür ist teilweise, daß die Erfahrung überhaupt nicht aus Worten bestand, die mir durch den Kopf gingen. Es war kein logischer Prozeß; es wurden keine verbalen Schlüsse gezogen. Stattdessen war es, als wäre ich in einem einzigen Moment über meine Sorgen hinausbefördert worden und wüßte – plötzlich und mit absoluter Gewißheit – daß alles in Ordnung ist und daß schon alles klappen würde. Damit verbunden war, wie ihr euch vielleicht denken könnt, ein Gefühl meiner eigenen Bestimmung – daß ich mich auf etwas hin bewege, und daß es gut war. Diese Erlebnisse waren von einer Emotion begleitet, die ich nur als Freude beschreiben kann.

Diese kleinen Ereignisse halfen mir durch schwierige Zeiten hindurch. Aber als ich älter wurde, begannen die Dinge sich langsam zu ändern. Meine spontanen Epiphanien geschahen seltener. Erst kürzlich begann ich darüber nachzudenken und mich zu fragen, was geschehen war. Ein Teil der Erklärung ist einfach, daß ich älter geworden bin. Wenn man in seinen Zwanzigern ist, dann ist es um vieles leichter, plötzlich von einem Gefühl positiver Bestimmung erfüllt zu werden, einem Gefühl, daß dein ganzes Leben sich vor dir ausbreitet und zu etwas letztendlich Gutem führt. Wenn man auf die Fünfzig zugeht und erkennt, daß das eigene Leben zu mehr als der Hälfte vorbei ist, wird es um vieles schwieriger.

Tatsächlich glaube ich jedoch nicht, daß das Altern die Hauptursache für diese Veränderung ist. Ich denke, daß die reale Wirkkraft Wissen ist. Während ich gealtert bin, habe ich immer mehr über die Welt gelernt – und das meiste von dem, was ich gelernt habe, ist so negativ, daß es einen manchmal einfach überwältigt. Manchmal halte ich inne, um in Gedanken all die Dinge aufzulisten, die an unserer Welt heute nicht in Ordnung sind, und die Erfahrung ist schwindelerregend. Es gibt heute im Westen keinen einzigen Lebensbereich, der gesund und blühend ist. Ich brauche keine Liste dessen zu erstellen, wovon ich rede, weil die Leser dieser Webseite genau wissen, was ich meine.

Wir leben in einer auf den Kopf gestellten Welt, wo alles das Gegenteil dessen ist, was es sein sollte. Alles ist verdreht und pervertiert worden. Egal wohin wir uns wenden, wir finden Anzeichen der Fäulnis. Sie reicht in jeden Winkel. Es ist, als hätte irgendeine dämonische Kraft die Welt gepackt und alle Werte umgedreht. Und das Widerlichste und Bedrückendste von allem ist die Unehrlichkeit. Alles ist heute von ihrem widerlich süßen Gestank durchdrungen. Alles ist Lügen, Lügen, Lügen. Und alle Menschen – oder fast alle – sind Lügner. Die Wahrheit ist, daß meine Kenntnis von all dem, was falsch ist, es für mich zunehmend schwierig gemacht hat, irgendwo irgendetwas Gutes zu sehen. Es scheint an manchen Tagen, als würde mich buchstäblich alles daran erinnern, warum dies die schlimmste aller möglichen Welten ist.

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Osimandias Karikaturengalerie: AfD und PIdioten

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„Hurra, endlich weiß man wieder, was man wählen soll!“

Heute habe ich eine kleine Galerie der Karikaturen von Osimandia eröffnet, die hin und wieder in den Artikeln und Kommentarsträngen auf „As der Schwerter“ zu finden waren.

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Zwei beliebte Zielscheiben dieser Karikaturen sind die sogenannte „Alternative für Deutschland“ und deren lernresistente Anbeter von der PI-Gemeinde, die PIdioten

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