Mein Vetter und ich gegen den europäischen Fremden

mein Vetter und ich gegen den europäischen Fremden

Von Tanstaafl, übersetzt von Deep Roots. Das Original My Cousin and I Against the European Stranger erschien am 6. September 2012 auf Age of Treason.

Wir sind alle Moslems, wir sind alle Juden“, israelisch-jüdische Szene, Ynetnews vom 6. September 2012 (Hervorhebung von mir [d. h. Tanstaafl]):

Eine Initiative der Foundation for Ethnic Understanding, die Konferenzteilnehmer nahmen eine gemeinsame Erklärung an, die zu „’null Toleranz’ für religiöse Führer jeden Glaubens aufruft, die ihre Kanzeln für die Anstiftung zu religiöser Bigotterie mißbrauchen.“

Zu den Co-Sponsoren der Konferenz gehören der European Jewish Congress und die Große Moschee von Paris.

Die Versammlung europäisch-jüdischer und moslemischer Führer zog einige der prominentesten jüdischen und moslemischen Führer Europas an, die sich stark gegen die kürzliche Zunahme verbaler und physischer Angriffe gegen die beiden Gemeinschaften aussprachen.

„Es gibt keinen Konflikt zwischen Judentum und Islam“, sagte Rabbi Marc Schneier, der Präsident und Mitgründer der FFEU. „Es gibt jedoch einen Konflikt zwischen jenen, die an Toleranz glauben, und jenen, die Leben vernichten wollen.“

Dalil Boubaker, Rektor der Großen Moschee von Paris, sprach bei der Eröffnungsveranstaltung der Versammlung und betonte, daß „der heilige Koran alle drei abrahamitischen Religionen zutiefst respektiert.“

Der Rektor rief die im berühmten Pariser Rathaus Hotel de Ville versammelten religiösen Führer dazu auf, „gemeinsam zu führen, um dem Rassismus und der Xenophobie in Europa ein Ende zu setzen.

„Angriff gegen alle religiösen Menschen“

Moshe Kantor, der Präsident des European Jewish Congress, fügte hinzu, daß die jüngsten Angriffe gegen unsere religiösen Praktiken in Europa ein Angriff gegen alle religiösen Menschen sind und daß sie in der Tat ein Angriff gegen die Redefreiheit sind, den Urgrund einer freien, demokratischen und toleranten europäischen Gesellschaft.“

Rabbi Schneier rief dann die Teilnehmer dazu auf, den Dialog – der im Laufe der vergangenen vier Jahre durch von der FFEU betriebene Initiativen von Rabbis und Imamen aufgebaut wurde – auf die nächste Ebene zu befördern.

„Wir begannen 2009 als Gastgeber einer Delegation europäischer religiöser Führer in Washington und New York, in der Hoffnung, ein Fenster des Dialogs zwischen den beiden Gemeinschaften zu öffnen“, erinnerte sich Rabbi Schneier.

„Durch darauf folgende Treffen in den Vereinigten Staaten und in Europa wurde ein Bund geschmiedet, und die Führer begannen, ihre Kooperation in Bereichen gemeinsamer Anliegen wie der regierungsseitigen Angriffe gegen Ritualschlachtungen und Beschneidung in Europa zu intensivieren.

Heute ist es dringend geboten, daß beide Seiten erkennen, daß ein Volk, das für sein eigenes Recht kämpft, nur ehrenhaft ist, wenn es für die Rechte aller Völker kämpft.

Die Juden Europas setzten sich für ihre moslemischen Brüder ein, als Regierungen den Bau von Minaretten zu beschränken begannen, und das amerikanische Judentum verteidigte amerikanische Moslems gegen islamophobe Vorfälle, indem sie erklärten: ‚Wir sind alle Moslems’.“

So viel doppelzüngiges Gerede über „Toleranz“ und „Rechte“ – direkt aus dem abgedroschenen jüdischen Theatermanuskript.

Es ist unrealistisch sich vorzustellen, daß ein Verbot ihrer kulturellen Praktiken sie alle zum Weggehen veranlassen würde, aber es wäre ein guter Anfang. Ihre Beschwerden und Besorgnisse wegen ihrer eigenen enggefaßten Identität und Interessen dienen als drastische Erinnerung daran, wie viel gemeinsames Interesse sie untereinander sehen, und wie fremd, entfremdet und entfremdend sie doch für uns sind.

Die Foundation for Ethnic Understanding ist in New York ansässig und scheint großteils Juden als Personal zu haben, die sich der Verfolgung der besten Interessen von Juden widmen.

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Siehe auch:

Amerikanischer Rabbi: „Europa muß Überflutung durch Einwanderung akzeptieren“ von John Graham, worin es ebenfalls um Rabbi Schneier geht
Juden und Türken von Hervé Ryssen
Traditionelle jüdische Ethik von Kevin MacDonald
Europa und der Islam von Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari
Offener Brief an die Islamkritik von Dunkler Phönix, Osimandia und Deep Roots
Verbietet Dante, den Rassisten, Homophoben, Islamophoben und Antisemiten von Alex Kurtagic

Amerikanischer Rabbi: Europa muß Überflutung durch Einwanderung akzeptieren

jew-and-muslim

Von John Graham, übersetzt von Deep Roots.

Das Original American Rabbi: Europe must accept immigration swamping erschien am 16. März 2011 im Occidental Observer.

[Anm. d. Ü.: Im Unterschied zu den originalen Blogartikeln von John Graham und Jewamongyou habe ich sowohl den Artikel aus der European Jewish Press auch das, was Jewamongyou dazu geschrieben hat, zur Gänze zitiert und übersetzt]

Ich danke Jewamongyou’s Blog dafür, daß er meine Aufmerksamkeit auf einen Klassiker gelenkt hat: In Paris, Muslim and Jewish leaders pledge to stand together against the rise of extreme-rightist parties [„In Paris geloben moslemische und jüdische Führer, gegen den Aufstieg rechtsextremer Parteien zusammenzustehen], European Jewish Press, 9. März 2011:

PARIS (EJP) – Prominente moslemische und jüdische Führer aus ganz Europa gelobten, gegen den Aufstieg rechtsextremer fremdenfeindlicher und rassistischer Parteien zusammenzustehen, die eine eskalierende Gefahr für ethnische und religiöse Minderheiten in ganz Europa darstellen, einschließlich Juden und Moslems…

Diese Führer gaben das Versprechen während einer Versammlung des „Koordinationskomitees europäischer moslemischer und jüdischer Führer“ in Paris ab.

Das erste Treffen des Koordinationskomitees wurde von der in New York ansässigen Foundation for Ethnic Understanding (FFEU), dem World Council for Muslim Inter-Faith Relations (WCMIR) und dem World Jewish Congress (WJC) initiiert.

Es ist eine Folgeveranstaltung zur ersten Jahresversammlung europäischer moslemischer und jüdischer Führer, die im letzten Dezember in Brüssel abgehalten wurde.

Zusammen mit höchsten Gemeinschaftsführern aus Belgien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und den Vereinigten Staaten kündigten die moslemischen und jüdischen Führer Pläne für eine Reihe öffentlicher Veranstaltungen in europäischen Hauptstädten am 9. Mai an, welcher der Europatag ist.

Die Führer drückten tiefe Sorge über den Aufstieg extremistischer Parteien in den politischen Mainstream vieler europäischer Länder aus und erklärten, daß es „total inakzeptabel“ sei, daß mehrere dieser Parteien von Regierungskoalitionen als stille Partner akzeptiert worden sind, wo sie die Agenda mitgestalten dürfen…

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