Caribbean Project 11: Erforschung der niederländischen Karibik

St. Eustatius: Blick auf die Sklavenstraße vom Hafen hinauf zum Dorf über dem Hafen und der Bar.

St. Eustatius: Blick auf die Sklavenstraße vom Hafen hinauf zum Dorf über dem Hafen und der Bar.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Exploring The Dutch Caribbean erschien am 29. August 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt hier aus dieser Reihe erschienen: Caribbean Project 10: Juden, Sklaverei und die niederländische Karibik

St. Eustatius:

Ich habe die Recherchen über die niederländische Karibik fortgesetzt und ein paar weitere interessante Dinge gelernt:

1) Es waren die Niederländer, die 1619 die ersten schwarzen Sklaven nach Jamestown brachten. Ich wusste das bereits, aber ich frage mich dabei, wer denn diese „niederländischen“ Sklavenhändler waren, die die Sklaverei in Virginia einführten.

2) Im Jahr 1667 traten die Niederländer Neu-Amsterdam (nun als New York bekannt) im Vertrag von Breda an die Briten ab, um Surinam im nördlichen Südamerika zu behalten. Ich wußte das nicht, aber es ergibt Sinn im Lichte dessen, daß die karibischen Kolonien, nicht die nordamerikanischen Kolonien, früher das Epizentrum des europäischen Kolonialismus in der Neuen Welt waren.

Am Ende des Siebenjährigen Krieges traten die Franzosen Kanada an die Briten ab, um Guadeloupe und Martinique zu behalten. Während der Amerikanischen Revolution überließen die Briten Philadelphia den Patrioten, um in das von den Franzosen gehaltene St. Lucia einzumarschieren.

3) Curaçao, Aruba und Bonaire – die drei niederländischen Inseln in der Südkaribik vor der Küste Venezuelas – haben ein arides Klima und waren nie auf Rasse beruhende Plantagengesellschaften nach dem Schema von Barbados oder Saint-Domingue.

Von diesen war das jüdisch dominierte Curaçao der größte Umschlaghafen für den Sklavenhandel des 17. Jahrhunderts in der Karibik, und die Sklaven, die auf der Insel arbeiteten, bauten großteils Nahrung für den Strom afrikanischer Sklaven an, der sich auf dem Weg zu Auslandsmärkten in Spanisch-Amerika und in Französisch- und Britisch-Westindien durch Curaçao ergoß.

Aruba und Bonaire waren abhängige Gebiete von Curaçao – auf dem ersteren ernteten ein paar Sklaven Färberholz und arbeiteten auf einer gescheiterten Maisplantage, und auf dem letzteren bauten Sklaven Salz für den Export auf andere karibische Inseln ab, aber es waren beides marginale Inseln in der weiteren karibischen Plantagenwelt.

4) Das jüdisch dominierte Surinam im nördlichen Südamerika war eine vollentwickelte, auf Rasse beruhende Plantagengesellschaft nach dem Schema von Saint Domingue. Es hatte auch den Ruf, eine der brutalsten Sklavengesellschaften in der Neuen Welt zu sein.

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Caribbean Project 9: Die jüdische Rolle in der amerikanischen Sklaverei

Die verborgene jüdische Rolle bei der Hervorbringung der Sklaverei in den Amerikas.

Die verborgene jüdische Rolle bei der Hervorbringung der Sklaverei in den Amerikas.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: The Jewish Role In American Slavery erschien am 27. August 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt aus dieser Reihe hier erschienen: Caribbean Project 8: Der Proto-Süden

Barbados:

In den letzten Monaten habe ich hier beträchtliche Zeit dafür verwendet zu erklären, wie Barbados – die ursprüngliche englische Sklavengesellschaft – der Kulturkreis von Britisch-Westindien und des Unteren Südens war.

South Carolina (gegründet 1670) und Jamaika (gegründet 1655) wie auch das französische Saint-Domingue (gegründet 1697) wurden von Anfang an auf der Grundlage des barbadischen Modells der auf Rasse basierenden Plantagensklaverei aufgebaut.

Barbados (gegründet 1627) und Virginia (gegründet 1607) waren ältere englische Kolonien, die nicht als vollentwickelte, auf Rasse beruhende Plantagengesellschaften begannen. Beide Kolonien hatten ursprünglich eine weiße Mehrheit und stützten sich auf eine Arbeiterschaft aus englischen Schuldknechten, um Baumwolle und Tabak anzubauen.

In Caribbean Project: Der Proto-Süden verfolgten wir die Ursprünge der rassenbasierten Plantagensklaverei zurück zu den spanischen und portugiesischen Zuckerplantagen auf Madeira und den Kanarischen Inseln im östlichen Atlantik. Wir sahen, wie Christoph Kolumbus auf seiner zweiten Reise 1493 das Zuckerrohr nach Hispaniola brachte.

Im folgenden Jahrhundert teilten sich Spanien und Portugal die Neue Welt im Vertrag von Tordesillas auf. Bedeutsamerweise legitimierte dies den spanischen Anspruch auf den Großteil der Amerikas, während Afrika und Brasilien an die Portugiesen abgetreten wurde. Es legte auch den afrikanischen Sklavenhandel in portugiesische Hände, indem Spanien aus Afrika vertrieben wurde.

Während des sechzehnten Jahrhunderts schufen die Spanier die ersten rassenbasierten Zuckerplantagen auf Hispaniola und Puerto Rico. Ursprünglich wurden karibische Indianer als Sklavenarbeiter verwendet, aber als ihre Populationen schwanden, wandten sich die Spanier an die Portugiesen, um afrikanische Sklaven zu importieren.

Um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts gab es Zigtausende afrikanischer Sklaven auf Hispaniola und Puerto Rico. Als Spaniens Interessen sich aber in Richtung seiner lukrativeren Eroberungen in Mexiko und Peru verlagerten, wurden Hispaniola und Puerto Rico zu abgelegenen Nebengebieten des Imperiums, und das Plantagensystem brach dort zusammen.

Die zukünftige Dominikanische Republik und Puerto Rico waren gescheiterte spanische Sklavenstaaten, die schließlich von Viehzucht und kleinbäuerlicher Landwirtschaft dominiert wurden – dies ist der Grund, warum die Dominikaner und Puertorikaner so viel vermischter und multirassischer wurden als die Kubaner.

An diesem Punkt erschien es in der Neuen Welt, daß die rassenbasierte, moderne agro-industrielle Plantagensklaverei gescheitert war – aber es gab eine große Ausnahme, das portugiesische Brasilien, wo die Zuckerindustrie wegen ständiger Verstärkungen der afrikanischen Sklavenarbeiterschaft aus dem nahen Portugiesisch-Angola schnell wuchs.

Wie wurde Barbados zur ersten rassenbasierten Plantagengesellschaft in Britisch-Amerika?

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Konversationen mit Fjordman

Ausblick auf den Fedafjord bei Kvinesdal

Ausblick auf den Fedafjord bei Kvinesdal

Das Original von Baron Bodissey erschien am 3. Mai 2007 bei „Gates of Vienna”:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2007/05/conversations-with-fjordman.html

Übersetzung: Deep Roots

Tell me again about Europe and her pains,

Who’s tortured by the drought, who by the rains.

Glut me with floods where only the swine can row

Who cuts his throat and let him count his gains.

It seemed the best thing to be up and go.

— William Empson, aus „Aubade”

Während der letzten zwei Jahre ist Gates of Vienna nach und nach eurozentrischer geworden, als ich es von einem durchschnittlichen amerikanischen Blog erwartet hätte. Ein gewisser wohlbekannter Linkie-Blog – ich werde mich nicht dazu herablassen, ihn hier zu nennen oder zu verlinken — hat uns als „die Eurotrash-Version von LGF”* bezeichnet. Und das mit gutem Grund. Wer könnte da wiedersprechen? [* Lang ist’s her; da war GoV noch nicht von Charles Johnsons Bannstrahl getroffen; d. Ü.]

Je mehr ich über den Großen Dschihad ermittle, desto wichtiger erscheint Europa. Die Vereinigten Staaten kämpfen militärisch an den Frontlinien des „Kriegs gegen den Terror”, aber die Europäer leben an den Frontlinien. Was in Europa geschieht, ist entscheidend: wenn die USA Dänemerks Beispiel folgen, dann können wir erwarten, den Dschihad zu besiegen. Wenn wir uns Schweden zum Vorbild nehmen, dann können wir gleich jetzt unseren Kopf zwischen unsere Beine stecken und unser kollektives Fundament zum Abschied küssen.

In jedem Fall wirft das, was in Europa geschieht, die Schatten der künftigen Dinge hier in den USA voraus.

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Während ich in Kopenhagen war und bei Steen in seinem Apartment wohnte, hatte ich das Privileg, an einigen ausgedehnten Unterhaltungen mit Fjordman teilzunehmen. Meistens waren es nur wir drei, aber einmal spät nachts nach dem Counterjihad-Gipfeltreffen waren eine Zeitlang mehrere andere Dänen da, sowie Gaia ein britisches Mitglied von Vigilant Freedom. Die Gruppe diskutierte einen weiten Themenbereich betreffend die moslemische Einwanderung in Europa.

Fjordman und ich stimmen darin überein, daß Amerika keine Chance haben wird, wenn Europa dem Dschihad unterliegt – wenn sie untergehen, gehen wir unter. Wir werden länger durchhalten, aber uns wird das gleiche Schicksal blühen. Die europäische Krise steht als Warnung für Amerika vor dem, was kommen wird.

Unser größtes Problem ist nicht, daß eine durchgeknallte Horde von Mudschahiddin Zugang zu französischen Atomwaffen oder britischen Rüstungsgütern haben könnte – obwohl das eindeutigst ein Thema für unsere nationale Sicherheit ist. Das wahre Problem ist, daß die amerikanische politische Kultur sich nicht sehr von ihrem europäischen Gegenstück unterscheidet. Ihre Reaktion auf die islamofaschistische Krise – Dhimmitude, Zusammenbruch, Bürgerkrieg oder ein wiedererwachter Sinn nationaler Entschlossenheit – wird wahrscheinlich unsere eigene vorwegnehmen.

Nach Fjordmans Meinung ist Schweden ein hoffnungsloserer Fall als jedes andere europäische Land. Gefangen in einer selbstzerstörerischen Spirale aus Einwanderung, hoher Besteuerung, Wohlfahrtsausgaben und Wirklichkeitsverleugnung, sieht es sich einer dräuenden Katastrophe gegenüber.

Paul Weston schrieb auf deinem Blog, daß Europa bis 2025 einen Bürgerkrieg erleben wird,” sagte er, „aber ich denke, er unterschätzt, wie bald das sein wird. Innerhalb von höchstens fünf bis zehn Jahren wird die schwedische Gesellschaft zusammenbrechen. Es ist unvermeidlich; der schwedische Wohlfahrtsstaat ist einfach nicht zu erhalten.”

„Aber der Bürgerkrieg wird nicht in Schweden anfangen. In Schweden hat sich das schon zu weit entwickelt. Ich denke, der Bürgerkrieg wird zuerst in Britannien losgehen, das die zweitschlimmsten Bedingungen hat. Aber die Briten haben immer noch Widerstandsgeist.”

Gaia stimmte vehement zu. „Die Menschen in Britannien werden schließlich den Bruchpunkt erreichen,” sagte sie. „Gleich unterhalb der Oberfläche sind die Leute wirklich sehr zornig, und es wird nur einen kleinen Funken brauchen, damit das hochgeht. Die Geiselsituation im Iran hat es nur schlimmer gemacht.” Die allgemeine Diskussion, die sich daran anschloß, erreichte einen Konsens über die groben Züge der zukünftigen Ereignisse im Vereinigten Königreich:

1.   Die britische Regierung setzt ihre selbstmörderische Politik fort, den Multikulturalismus zu fördern und auf britische „Rassisten“ einzuschlagen.
2.   Ein voreiliger Vorfall durch einen Einwanderer oder eine Gruppe von Einwanderern entzündet die Gewalt, wobei Mobs zorniger Briten das Gesetz in ihre eigenen Hände nehmen.
3.   Die Sondereinsatzkräfte der Polizei und möglicherweise Truppen des Militärs werden von der Regierung aufgeboten, um die „rassistischen Hooligans“ zu unterdrücken.”
4.   An diesem Punkt hat ein wahrer Bürgerkrieg begonnen, wobei die Regierung und die Zivilbehörden in stillschweigender Allianz mit den Islamisten die einheimischen Briten bekämpft.
5.   Elementen der Polizei und des Militärs Elements widerstrebt es, gegen ihre eigenen Landsleute zu kämpfen – mit denen sie weitgehend einer Meinung sind – und schlagen sich auf die „rassistische“ Seite des Konflikts.
6.   Der nächste Schritt…? Vielleicht ein ausgewachsener Bürgerkrieg?

Fjordman und Gaia hatten beide das Gefühl, daß Britannien den blutigen Konflikt schließlich überstehen und endlich seine selbstzerstörerische Politik aufgeben wird, nachdem es einen gewaltigen Preis bezahlt hat. Schweden ist jedoch etwas ganz anderes.

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Während ich bei Steen war, zeigte er mir ein kürzlich veröffentlichtes Buch mit dem Titel Exit Folkhemssverige: en samhällsmodells sönderfall (Abgang des schwedischen Volksheimes: Eine Mustergesellschaft löst sich auf) von Ingrid Björkman, Jan Elfverson, Jonathan Friedman, und Åke Wedin. Es handelt vom Ende des „schwedischen Modells” und der kommenden Implosion von Schwedens Wohlfahrtsstaat zusammen mit seinem historischen gesellschaftlichen Konsens.

Steen und Fjordman betrachten dies als ein wichtiges Buch, und es ist keine Überraschung, daß es schwierig war, in Schweden einen Verleger dafür zu finden. Die Autoren versorgten Steen mit dem Textdokument des gesamten Buches, und er hat einen Blog aufgemacht, der sich seiner Online-Veröffentlichung Kapitel für Kapitel widmet. Es ist jedoch noch keine englische Übersetzung verfügbar.

„Vater, wo warst DU, als sie unser Land an Fremdlinge verschenkten?”

„Vater, wo warst DU, als sie unser Land an Fremdlinge verschenkten?”

Das Ideal von Folkhemssverige hat die schwedische Politik mehr als sechzig Jahre lang angetrieben, und die Tatsache, daß es unhaltbar geworden ist, ist für die Schweden schwer zu akzeptieren. Das, plus die erstickende Decke des Konsenses, der ein endemischer Teil der schwedischen Kultur ist, hat es buchstäblich unmöglich gemacht, eine alternative öffentliche Politik zu konstruieren oder auch nur die Möglichkeit einer solchen zu diskutieren. Das schwedische Staatswesen, gekettet an den Anker des Wohlfahrtsstaates, wird geknebelt und mit verbundenen Augen in die multikulturelle Lagune geworfen.

Nicht einer derjenigen, mit denen ich gesprochen habe, nicht einmal die Schweden, hegte viel Optimismus für Schweden. Aber die schwedischen Vertreter beim Counterjihad-Gipfeltreffen waren entschlossen, zu tun, was immer sie können, um das Wahrwerden von Fjordmans düsteren Voraussagen zu verhindern.

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Wessen Gesetz?

Von Baron Bodissey, übersetzt von Deep Roots. Das Original Whose Law? erschien am 31. August 2012 auf Gates of Vienna.

Als ich noch ein Junge war, damals in den 1950ern und 1960ern, waren in Virginia immer noch „blue laws“ in Kraft, sowohl auf der Ebene des Bundesstaates als auch auf lokaler Ebene. Diese Gesetze waren in jenen Tagen im Süden ziemlich üblich, als Baptisten und Methodisten im öffentlichen Leben tonangebend waren – wie es großteils immer noch der Fall ist.

„Blue laws“ in Virginia bedeuteten, daß man gewisse Dinge an Sonntagen nicht kaufen konnte. Alkohol war das Hauptziel, aber es gab andere Artikel, deren Verkauf am Sabbat eingeschränkt war. Manche Counties waren völlig „trocken“ – sie verbaten den Verkauf alkoholischer Getränke an jedem Tag der Woche. Wenn man in einem dieser Counties lebte und Geschmack an dem Saft fand, mußte man in ein anderes County fahren, um sich einzudecken, oder Kontakt mit einem Verkäufer von Schwarzgebranntem herstellen. „White lightning“ ist heute immer noch alltäglich, besonders in den bergigeren Regionen des Commonwealth.

Weitverbreitete Opposition gegen die „blue laws“ entstand in den 1970ern, und die meisten davon wurden aufgehoben. Aber manche Counties – Pittsylvania ist eines davon – verbieten immer noch den Verkauf von Schnaps am Sonntag.

Der Impuls hinter diesen Gesetzen war religiös, aber sie wurden nicht in religiösen Begriffen formuliert. Sie widerspiegelten einfach örtliche Einstellungen, wie sie sich in Gesetzen auf Ebene des Bundesstaates oder der Counties ausdrückten. Somit waren sie völlig verfassungskonform.

* * * * * * *

Ich bringe all dies wegen einer Kontroverse zur Sprache, die kürzlich in den Niederlanden ausgebrochen ist. Geert Wilders, der Führer der Partei für Freiheit, ist wegen seiner Unterstützung eines Verbots ritueller Schlachtungen (sowohl koscher als auch halal) in seinem Land als „Antisemit“ angegriffen worden.

Regelmäßige Leser wissen, wie lachhaft es ist, Geert Wilders – der von ernsthaften Judenhassern als „Werkzeug der Zionisten“ betrachtet wird – des Antisemitismus zu beschuldigen. Aber es wird schlimmer: Manfred Gerstenfeld beschrieb Herrn Wilders als „einen Kerl, der an vorderster Front der antisemitischen Bewegung in Europa steht“.

Mir graut davor, das Thema in diesem Bereich anzuschneiden, weil ich nur zu gut weiß, wozu sich Diskussionen wie diese entwickeln können. Rationales Denken wird fallengelassen, höflicher Diskurs wird aus dem Fenster geworfen, und wir geraten zwischen die Skylla zorniger Juden und die Charybdis zorniger Judenhasser.

Angesichts des Formats von Geert Wilders in der europäischen Counterjihad-Bewegung kann man diese Konversation jedoch nicht ausweichen.

Der Hintergrund dieser Geschichte ist dieser: eine Tierschutzpartei in den Niederlanden brachte eine Gesetzesvorlage ein, die verlangte, daß alles Vieh vor der Schlachtung betäubt werden muß. Das Unterhaus des niederländischen Parlaments beschloß dieses Gesetz letztes Jahr, aber es ging im Senat nicht durch. Herr Wilders und die PVV unterstützen solch ein Verbot.

Gesetze betreffend halal und koscher schreiben vor, daß Tiere bei Bewußtsein sind, wenn sie getötet werden. Jedes Jahr werden in den Niederlanden Tausende Rinder nach beiden Formen religiöser Gesetze geschlachtet.

Ein prominenter niederländischer Rabbi griff Herrn Wilders kürzlich wegen seiner Haltung dazu an. Laut Yahoo News:

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Lösung „N“ für Flandern (und Brüssel) in Europa

belgiancrisis

Dies ist keine Nation

Von Matthias Storme; Original: Solution “N” For Flanders (And Brussels) In Europe, erschienen am 23. November 2010 im „Brussels Journal“

 

Da die Divergenzen zwischen den flämischen (niederländischsprachigen) und den wallonischen und franco-brüsselianischen Politikern so groß geworden sind, daß es nahezu unmöglich ist, eine Bundesregierung zu bilden, sind die Gegner eines separaten Staates Flandern in ihren Argumenten aggressiver geworden; manche davon laufen eindeutig auf eine Art von Erpressung hinaus oder bestehen aus Angstmacherei. Eines der Argumente, die in letzter Zeit regelmäßig gegen Befürworter einer flämischen Sezession angeführt wurden, ist die These, daß Flandern, wenn es sich vom Bundeskönigreich Belgien abspaltet, automatisch aus der Europäischen Union draußen wäre; wenn Flandern die Vorteile genießen wollte, ein Teil dieser Union zu sein, müßte es um Aufnahme als neuer Mitgliedsstaat ansuchen, und französischsprachige Politiker und ihre Verbündeten könnten drakonische Bedingungen stellen.

Darf ich diese Politiker als erstes daran erinnern, daß diese These unterstellt, daß das, was von Belgien übrigbleibt (ex hypothesi die Wallonie und wahrscheinlich Brüssel) automatisch als solches ein Mitgliedsstaat der EU bleiben würde, daß sie aber zu vergessen scheinen, daß derjenige, der den Staat erbt, auch seine Schulden erbt. Der Überrest Belgiens, der vorgibt, Belgien zu sein, wäre für die vollen Schulden Belgiens haftbar. Manche Anwälte treffen in dieser Hinsicht in der Tat eine sehr fragwürdige Unterscheidung zwischen einer Sezession vom Bundesstaat einerseits und einer Auflösung dieses Staates andererseits (dies ist besonders in dem Fall fragwürdig, wo der sich abspaltende Teil die Mehrheit des Landes bildet, wie es Flandern tut). Ich werde mich hier für den Moment nicht näher mit diesem spezifischen Punkt befassen, da es eine weitere interessante Möglichkeit für Flandern gibt, dieser Erpressung die Schneide zu nehmen, eine Lösung „N“ (angesichts des verbreiteten Gebrauchs des Ausdrucks „Plan B“ für den Fall, wo keine Übereinkunft über eine Reform des belgischen Bundesstaates erreicht werden konnte).

Karte Niederlande mit Flandern

Niederlande mit Flandern

Die (rechtliche) Basis dieser Lösung „N“ ist in Artikel 355 Paragraph 3 des Vertrags über das Funktionieren der Europäischen Union zu finden, kombiniert mit dem „Statuut voor het Koninkrijk der Nederlanden“ (Charta für das Königreich der Niederlande). (1) Diese Charta wurde am 28. Oktober 1954 geschaffen, mehrere Male ergänzt, und wird in europäischen Verträgen anerkannt.

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Kapitulation, Genozid… oder was?

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Von El Inglés. Original: “Surrender, Genocide, or… What?”,  erschienen am 24. April 2008 auf „Gates of Vienna“.

Vorwort dazu von Baron Bodissey:

 Regelmäßige Leser werden sich an unseren Gastautor El Inglés erinnern, der in der Vergangenheit mehrere gedankenvolle Arbeiten zu Gates of Vienna beigetragen hat.

Der folgende Essay präsentiert eine unbemäntelte Sicht auf die höchstwahrscheinliche Zukunft des Westens. Es ist schwer, solch ein pessimistisches Szenario zu lesen, aber El Inglés’ Analyse lohnt nähere Untersuchung.

Beachten Sie: der untenstehende Artikel ist deskriptiv, nicht normativ.

–  –  –

Einführung

Vor ein paar Monaten schrieb ich “The Danish Civil War”,  ein fiktives Szenario, das zur Strukturierung einer Erwägung verschiedener Punkte im Zusammenhang mit dem Aufstieg des Islam in Europa und dessen wahrscheinlichen Konsequenzen diente.  Der Essay endete mit der Schlußfolgerung, daß der Islam eine existenzielle Bedrohung für das Überleben der europäischen Zivilisation darstellt und daß der Einfluß des Islam auf Europa daher eliminiert werden muß. Er schlußfolgerte weiters, daß logisch gesehen die verschiedenen Wege zur Erreichung dieses Zieles sich grob in drei Kategorien unterteilten:

1)

Moslems dazu zu bringen, aus eigenem freiem Willen zu gehen,

2)

Massendeportationen, und

3)

Genozid.

(im Folgenden jeweils als Optionen eins, zwei und drei bezeichnet)

Diese letzte Schlußfolgerung wurde so leidenschaftslos wie möglich abgegeben, aus einem Verlangen heraus, die Situation objektiv darzustellen, als würde eine außerirdische Superintelligenz die Konflikte verschiedener Stämme unbehaarter Affen betrachten. Wenn ich recht damit habe, daß die Anzahl der Moslems in Europa auf nicht mehr als einen Bruchteil des gegenwärtigen Wertes reduziert werden muß, dann sind die drei Optionen, die ich diskutiert habe, die einzigen drei Optionen zur Erreichung dieses Zieles. Wir mögen alle drei als moralisch abscheulich betrachten und beschließen, uns eher dem Islam zu unterwerfen als uns irgendeiner davon zu bedienen, aber das ändert nichts an der brutalen Analyse dessen, was prinzipiell als Antwort auf die Islamisierung Europas getan werden könnte.

Nachdem ich jetzt mehrere Monate zur weiteren Erwägung dieser Angelegenheit hatte, erscheint es mir, daß meine Schlußfolgerungen in dieser Hinsicht beträchtlich verfeinert werden können. Aus Gründen, die ich in diesem Essay klarzumachen hoffe, glaube ich nicht länger, daß es möglich ist, das Problem, welches der Islam geworden ist, mittels Option eins zu lösen, und ich habe wenig Zuversicht, daß auch nur Option zwei in dieser Hinsicht ein wirksames Mittel darstellt. Ich sage daher voraus, daß Europa in eine Lage getrieben wird, wo es zur Wahl zwischen überwiegendem Rückgriff auf Option drei oder Kapitulation gezwungen werden wird.

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Enthauptung von Nationen: Die Islamisierung von Europas Städten

Von Fjordman. Original: Beheading Nations: The Islamization of Europe’s Cities, erschienen am 13. Juli 2007 im Brussels Journal.
Übersetzung: Lucifex.

Wir haben im Fernsehen Videos von Moslems gesehen, die ungläubige Geiseln enthaupten. Weniger Aufmerksamkeit ist der Tatsache geschenkt worden, dass Moslems auch ganze Nationalstaaten enthaupten. Obwohl dies in Zeitlupe geschieht, ist es nicht weniger dramatisch. Historisch haben die großen Städte den „Kopf“ eines Landes dargestellt, den Sitz des Großteils seiner politischen Institutionen und die größte Konzentration seiner kulturellen Hirnleistung. Was geschieht, wenn dieser „Kopf“ vom Rest des Körpers geschnitten wird?

In vielen Ländern überall in Westeuropa tendiert die moslemische Einwanderung dazu, sich in Großstädten anzusiedeln, während sich die einheimische Bevölkerung in kleinere Städte und aufs Land zurückzieht. Früher konnten Europäer oder Nichteuropäer zwischen Ländern reisen und neue Städte besuchen, jede mit ihrem eigenen unverkennbaren Charakter und ihren Besonderheiten. Bald wird man von London nach Paris, Amsterdam oder Stockholm reisen und herausfinden, dass man eine von Burkas und Scharia dominierte Stadt verlassen hat um… eine weitere Stadt zu finden die von Burkas und Scharia dominiert wird.

Aus irgendeinem Grund soll diese Auslöschung einzigartiger städtischer Kulturen als „kulturelle Vielfalt“ gefeiert werden. Es wird prognostiziert, dass Britanniens Bevölkerung in den nächsten 25 Jahren um mehr als sieben Millionen wachsen wird. Die Vorhersagen waren noch größer als jede der britischen Denkfabrik Migrationwatch, deren Vorhersagen in der Vergangenheit als alarmistisch abgetan worden waren. Sir Andrew Green, der Vorsitzende von Migrationwatch, sagte, die Zahlen seien „schwindelerregend“. „Sie zerstören völlig den Anspruch der Regierung, dass sie eine „gelenkte Migrationspolitik“ hätte. In Wirklichkeit zeigen sie, dass die Einwanderung in das Vereinigte Königreich außer Kontrolle ist.“ Die britische Staatsbürgerschaft ist nahezu einer Million fremder Staatsbürger gewährt worden, seit Labour und Tony Blair 1997 an die Macht kamen. „Die Erteilungen von Staatsbürgerschaften haben sich unter der gegenwärtigen Regierung vervierfacht. Dies ist ein direktes Ergebnis ihrer Einwanderungspolitik ‚ohne Grenzen’.“ „Einwanderung in diesem Ausmaß verändert die Natur unserer Gesellschaft ohne Einwilligung der Öffentlichkeit. Sie ist nicht länger akzeptabel.“

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