„Wir müssen das boreale Europa und die weiße Welt retten“: Jean-Marie Le Pens Interview mit Rivarol

Das französische Original Devoir d’insoumission: Entretien avec Jean-Marie Le Pen – 9 avril 2015 wurde von Guillaume Durocher unter dem Titel „We must save Boreal Europe & the white world“: Jean-Marie Le Pens Rivarol interview für Counter-Currents Publishing in Englische übersetzt (veröffentlicht am 13. April 2015); deutsche Übersetzung auf Basis dieser englischen Fassung von Deep Roots. Das Interview führte Robert Spieler, und die französische Version wurde von Jérôme Bourbon herausgegeben.

(Anm. d. Ü.: die Übersetzung, die zippelmütz seinerzeit für „As der Schwerter“ erstellt hat, habe ich leider nicht mehr; die wurde damals von Dunkler Phönix direkt aus dem Übermittlungskommentar in einen Artikelentwurf kopiert und dort von mir nur noch veröffentlichungsfertig bearbeitet, sodaß ich nie eine Word-Version davon auf Festplatte hatte. Anderswo wurde sie leider nirgends nachveröffentlicht, sodaß diese Übersetzung verloren ist.)

Rivarol: Was ist Ihre Beurteilung der zweiten Runde der Departementswahlen für den Front National?

Jean-Marie Le Pen: Es war zu erwarten, daß die Ergebnisse nicht ganz unserem sehr großen Erfolg in der ersten Runde nicht ganz gerecht werden. Der FN ist laut den offiziellen Dokumenten des Innenministeriums tatsächlich die erste Partei Frankreichs, nachdem er in der ersten Runde über 25 % der Wählerstimmen erhalten hat, über 5 Millionen Stimmen. Er liegt vor der UMP [Konservative Partei] und der PS [Sozialistische Partei]. Ich erwähne nicht einmal die kleinen, quasi nichtexistenten Organisationen wie die Grünen oder Dupont-Aignans Debout la France [Erhebe dich, Frankreich]. Der FN hat in der ersten Runde ein sehr gutes Rennen geliefert, aber nachdem es ein Zweirunden-Stichwahlsystem gibt, werden wir am Abend des 29. März wahrscheinlich geschlagen werden, da wir 62 Sitze von 2054 erhalten haben.

Die Leute begrüßen diese Niederlage, aber sie berücksichtigen nicht, daß die Generalräte [die die Departements leiten] aus bekannten, politisch etablierten Persönlichkeiten bestehen, die am häufigsten Gemeindebürgermeister sind, in denen sie natürlich 60 oder 70 % der Stimmen erhielten, wie es zufälligerweise auch die FN-Bürgermeister taten, deren Verwaltung von den Medien kritisiert wurde und die im Durchschnitt 75 % der Wählerstimmen auf sich vereinigten. Man muß auch bedenken, daß diese Generalräte aus Männern und Frauen bestehen, die einander seit Jahren kennen und unter denen es feste Bande der Freundschaft, Sympathie und Komplizenschaft gibt. Wir hatten einen Amtsinhaber gegen 2053, und wir haben dennoch etwas über sechzig Sitze, was nicht nichts ist. Das Ergebnis ist hervorragend, noch besser, als wir erhofft hatten, nachdem diese Art von Lokalwahlen mit dem Zweirunden-Stichwahlsystem sicherlich die schwierigstmögliche für eine Bewegung wie unsere ist, die immer noch nur wenige bekannte Leute hat.

„Ich bin kein Kriecher“

Rivarol: Eine neue politisch-mediale Kontroverse wurde nach Aussagen entfacht, die Sie auf BFM-TV als Antwort auf Jean-Jacques Bourdin machten, der diejenigen wiederholte, die Sie bereits am 13. September 1987 auf RTL, am 5. Dezember 1997 in Deutschland, im April 2008 in einer bretonischen Monatszeitschrift und im März 2009 im Europäischen Parlament über die Gaskammern machten. Der Staatsanwalt hat Vorermittlungen wegen der Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingeleitet. Die Minister für Inneres und Bildung haben Sie verurteilt, wie auch die gesamte politische Klasse. Vereinigungen (SOS Racisme, UEJF, LICRA …) haben Klage gegen Sie erhoben, und sogar im Front National haben die hauptsächlichen Führer Ihre Aussagen feierlich verurteilt, einschließlich der Präsidentin der Bewegung und ihrer Stellvertreter. Wie fühlen Sie sich dabei?

Le Pen: Ich bin kein Mann, der es sich anders überlegt, oder der kriecht. Ich habe zu dieser Frage eine Meinung, die ich für berechtigt halte. Diejenigen, die diese Art von Manövern anführen, um ein Urteil zu fällen, haben zutiefst unrecht. Ich habe im Alter von 18 Monaten aufgehört, mich auf allen vieren fortzubewegen. Ich bin kein Homo bauchliegus.

Die Politik ist wie das Leben ein Kampf. Wenn man keine Schläge bekommen will, entscheidet man sich nicht dafür, Boxer zu werden. Denn wenn man sich dazu entschließt, Boxer zu werden, dann weiß man, daß man gewinnen kann, daß man aber viele Schläge erhalten wird. Der Weltmeister hat, wenn er mit seinem Championsgürtel aus dem Ring steigt, ein verschwollenes Gesicht. Er geht nicht intakt daraus hervor. Er hat als Kämpfer gewonnen, aber indem er akzeptierte, verletzt oder manchmal entstellt zu werden. Wenn man keine Schläge bekommen will, bleibt man besser zu Hause oder geht nach Hause, das ist klüger.

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Wir „Dunklen Weißen Ritter“

Jonathon Earl Bowser, „A Dark Knight“

Von Deep Roots (post-AdS)

Wir alle in unserer Szene kennen die Frustration darüber, daß diejenigen, die wir als die Bösen, die Abartigen, den Charakterabschaum und die bestenfalls Dummen und Verblendeten erkannt haben, vom JWO-Mainstream mit seiner politisch-legistischen und medialen Macht, seinem Schulsystem und seinem Gutmenschenmyzel als die „Guten“, „Gescheiten“ und „Mutigen“ hochgelobt werden und sich öffentlich als solche präsentieren können, während wir, die für das wirklich Gute, Kluge, Richtige und Gesunde stehen, von demselben System als „die Bösen“ verleumdet werden und unsere Sache öffentlich nur mit getarnten Identitäten vertreten können. Das Bild „A Dark Knight“ von Jonathon Earl Bowser (oben) symbolisiert unsere Situation sehr treffend: der einsame nächtliche Reiter in Schwarz auf dem schwarzen Pferd, den nur sein Spiegelbild im Teich als den strahlenden Weißen Ritter zeigt, der er in Wirklichkeit ist.

Wenn es uns bei unseren Ansichten nur darum ginge – wie unsere verstrahlten Gegenüber glauben -, Vorwände für „Hass und Menschenverachtung“ zu haben, für „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, dann hätten wir es uns leicht machen können: Wir hätten einfach in der Matrix bleiben und Gutmenschen oder Antifanten werden können, um mit voller moralischer und gesetzlicher Rückendeckung des Systems unsere eigenen Volks- und Rassegenossen zu hassen und zu verachten, bloß weil sie sich für unsere Interessen und unsere Würde als Volk und Rasse einsetzen und gegen Umvolkung, Globalisierung und Kulturzersetzung sind. Als Antifanten könnten wir diese Leute sogar tätlich angreifen und ihnen Sachbeschädigungen antun und könnten dabei mit einer Nachsicht seitens des Staates rechnen, die eigentlich schon kriminelle Begünstigung von Straftaten ist. Die Medien würden uns dann bloß „linke Aktivisten“ nennen statt kriminelle Linksextreme, während sie die Identitären, die niemandem etwas tun und sehr gemäßigte und berechtigte Forderungen äußern, ständig als „rechtsextrem“ bezeichnen.

Aus diesen Gründen zieht es die große Mehrheit der wirklichen Hasser, die es aufgrund ihrer Persönlichkeit brauchen, andere Menschen anfeinden und verachten zu können, und die das am liebsten mit bequemem gesellschaftlichem Rückenwind statt mit Gegenwind tun, zur „gutmenschlichen“, linken, liberalen und „weltoffenen“ Seite des politischen Spektrums hin. Dort können sie diese Neigungen ohne Schwierigkeiten ausleben und einander deswegen als „gute Menschen“ feiern, und je nach Beruf können sie sich dafür sogar noch bezahlen lassen.

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Meisterschaft im Stil sticht Überlegenheit des Arguments

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Von Alex Kurtagić, übersetzt von Deep Roots. Das Original Mastery of Style Trumps Superiority of Argument erschien am 7. September 2010 bei Counter-Currents Publishing.

Douglas Olson hat ebenfalls recht damit, wenn er in „Whites – Are We Still Worthy?” darauf hinweist, daß die weiße Tatenlosigkeit in großem Maß daran liegt, daß die Weißen sich ungeachtet der jahrzehntelangen Zugeständnisse an die Linken immer noch relativ wohlfühlen; sie sind immer noch wohlhabend, und sie können noch immer, wenn auch zugegebenermaßen in schwindender Menge, geographische Zufluchtsorte und juridischen Schutz finden. Der Verlust an Status, Wohlstand und Sicherheit, der mit einem Versuch der Zerstörung der etablierten Ordnung verbunden ist, ist unattraktiv, wenn man ihn aus einer Position gesellschaftlicher Ehrbarkeit, wirtschaftlichen Komforts und physischer Sicherheit betrachtet. Weil die kurzfristige Rendite höher zu sein scheint, wird daher die Mobilisierung der nicht sehr ethnozentrischen Weißen zur Verfolgung ihrer langfristigen ethnischen Interessen zuerst die Erfahrung der Härten von Entrechtung und Minderheitenstatus erfordern. Und selbst dann könnte diese Mobilisierung erst passieren, wenn es eine ausreichend schwere Krise gibt, um das Leben unerträglich zu machen, denn harte Entscheidungen werden selten getroffen, wenn sie nicht von einer Krise herbeigeführt werden, und viele Weiße werden es dennoch vorziehen, sich damit abzufinden und schweigend zu leiden, statt noch größere Härten zu riskieren, indem sie den Zorn eines von Nichtweißen dominierten Polizei- und Justizapparates provozieren. Die Menschen neigen dazu, zu den meisten wichtigen Fragen keine (oder keine sehr starke) Meinung zu haben, solange es keine ausreichend schwere Krise gibt, um die Bildung einer starken Meinung zu katalysieren und die Entscheidung für eine Seite zu erzwingen.

Es gibt jedoch Umstände, wo schlimme Zustände nicht erforderlich sind. Tatsächlich ist das Alltagsleben voller Beispiele dafür, daß große Massen von Menschen zum Handeln motiviert werden, selbst wenn es gegen ihre langfristigen Interessen läuft und der unmittelbare materielle Ertrag fast nichtexistent ist. In einigen Fällen werden Menschen dazu motiviert, Komfort zugunsten von Unbequemlichkeit aufzugeben.

Viele werden sich daran erinnern, als der Film „ET“ herauskam. Zu der Zeit war ich erstaunt zu erfahren, daß Millionen Menschen dazu motiviert wurden, alles fallenzulassen und diesen albernen Film anzusehen. Ich erinnere mich daran, wie Leute sich stundenlang anstellten, und an Berichte, daß viele den Film Dutzende Male sahen, an manchen Wochenenden mehrmals pro Tag, solange er noch in den Kinos lief.

Materieller Nettogewinn? Null: diese Leute verbrachten Stunden in stehender Position, umgeben von Massen von Fremden und schreienden Kindern, gaben Geld aus, aßen Junk Food, bekamen Kopfweh und opferten viele Stunden ihrer Zeit, die sie anderswo viel produktiver, profitabler oder angenehmer hätten verbringen können. Sie wurden nicht reicher oder klüger, lernten nichts Wichtiges und erhielten keine Belohnung.

Warum taten sie es?

Weil der Film modisch war.

Es ist eine beweisbare Tatsache, daß Menschen weniger daran liegt, recht zu haben, als daran, bei der richtigen Clique „in“ zu sein. Die soziale Identitätstheorie sagt, daß die Interaktion zwischen dem angeborenen menschlichen Bedürfnis nach Zugehörigkeit und dem angeborenen menschlichen Bedürfnis nach Selbstwertgefühl dazu führt, daß Individuen ihre sozialen Identitäten auf Basis von Wertungsgrößen auswählen, die bestätigen, wer sie sind, weil sie in diesen Wertungsgrößen wahrscheinlich gut abschneiden werden. Daher wird jemand mit hohem IQ wahrscheinlich IQ als wichtige Wertungsgröße betrachten und sein Selbstwertgefühl zum Beispiel bestärkt finden, indem er die Mitgliedschaft in einer Gruppe mit hohem IQ zu einem Teil seiner Identität macht. Umgekehrt wird jemand Nachdenklicher, der stolz darauf ist, moralisch zu sein, Mitgliedschaften und Zugehörigkeiten vermeiden, die ihn in den Augen seiner Familie und seines Freundeskreises in Sachen Moralität schlecht abschneiden lassen – selbst wenn er innerlich einer Meinung mit den Leuten ist, die er meidet. Letztendlich hat die individuelle Entscheidung mehr mit von gesellschaftlicher Akzeptanz abgeleiteter Selbstwertschätzung zu tun als mit objektiven Wahrheiten.

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Rhetorik, Teil 4: Mimik und Körpersprache

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht am 24. April 2013 auf „As der Schwerter“.

Zuvor erschienen:

Rhetorik, Teil 1: Typenlehre

Rhetorik, Teil 2: Emotionen

Rhetorik, Teil 3: Gestik

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

Der vierte Teil beschäftigt sich mit nonverbalen Signalen, die wir unbewusst aussenden.

Körpersprache ist nicht dasselbe wie Gestik! Gesten sind Figuren, die meist mit den Händen ausgeführt werden, Körpersprache ist eine Gesamthaltung des Körpers, die noch unbewusster ist als das Gestikulieren.

Darauf angesprochen können die allermeisten Menschen Gesten unterscheiden und benennen. Körpersprache ist nicht ganz so einfach zu beschreiben, wenn sie auch von jedem problemlos „gelesen“, also interpretiert werden kann.

Im Sitzen

Der Klassiker sind die übereinandergeschlagenen Beine. Je nachdem in welche Richtung sie zeigen, signalisieren sie Zu- oder Abwendung. Was macht man aber, wenn links und rechts jeweils Menschen sitzen, denen man zugewandt (oder beiden abgewandt) ist? Die Beine nicht übereinandergeschlagen, sondern beide Füße nebeneinander auf dem Boden wirkt schnell steif, der Schneidersitz wird als exotisch wahrgenommen werden. Wichtiger als der richtige Beinüberschlag ist aber die Körperhaltung. Viele unserer „Bekannten“ aus den Labersendungen sitzen mit gebeugtem Rücken, lässig bis nachlässig. Ein gerader Rücken und ein aufrechter Blick signalisieren Entschlossenheit und Stärke.

Im Stehen

Die meisten Reden hält man nicht im Sitzen. Im Stehen sind die gerade Körperhaltung und der aufrechte Blick noch wichtiger, weil sie deutlicher wahrgenommen werden können als im Sitzen. Wenn man den Eindruck hat, der Redner kauere sich zusammen, wende sich vom Publikum ab oder habe allgemein eine linkische Haltung, dann gibt das dicke Minuspunkte, noch bevor man ein Wort gesagt hat. Und Dinge wie Zuversicht und Vertrauen sind auch nur schwer zu schauspielern. Selbst wenn die Worte schön klingen, die Körpersprache ist verräterisch:

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Rhetorik, Teil 3: Gestik

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht am 22. April 2013 auf „As der Schwerter“.

Zuvor erschienen:

Rhetorik, Teil 1: Typenlehre

Rhetorik, Teil 2: Emotionen

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

Der „nonverbale“ Teil einer Rede wird total unterbewertet und, man schalte irgendeinen Nachrichtensender ein, von Journalisten und Politikern im Allgemeinen auch nur mangelhaft beherrscht. Die „Kanzlerin“ (ich muss das in Anführungszeichen setzen) hat mit ihrer „Mr. Burns“ Handhaltung Maßstäbe in schlechter Gestik gesetzt – aber wohin sie ihre Hände sonst tun sollen, wissen die meisten Bonzen eben auch nicht. Beim Reden lassen sie normalerweise die rechte Hand bei jedem Punkt, den sie unterstreichen wollen, heruntersausen.

Ohne die heutigen Bonzen inhaltlich mit ihm vergleichen zu wollen: so hat auch Hitler gerne seine Programmpunkte unterstrichen. Eine wirklich beeindruckende, sehr künstliche Gestik hat übrigens – auch hier abstrahiere man bitte vom Inhalt – Joseph Goebbels in seinen Reden benutzt (es gibt nur noch wenig Material davon, fündig wird man in diesen Begleit-CDs zu Spiegelheften und ähnlicher „Knopp-oholika“). Der Propagandaminister orientierte sich dabei an den alten Römern, für die noch klar war, dass die nonverbalen Signale ebenso wichtig sind wie die verbalen und die daher ihre Reden durch ausgefeilte Gestik, die sie ebenso einübten wie das freie Sprechen der Worte, ausschmückten.

Heute wirkt das künstlich (egal ob von Römern oder Propagandaministern ausgeführt), wer Gestik, die wirkt, aber draufhat, das sind die Mohammedaner, bzw. einige ihrer „Hodschas“ und Gelehrten. Sie benutzen eine formelhafte, rituelle Gestik, um ihre Worte zu unterstreichen und sie tun das auf ungekünstelte Weise. Wenn sie zusätzlich noch koranfest und nicht dumm sind, dann wirken sie auch auf Ungläubige richtig beeindruckend (und jetzt postet bitte keine hundert Youtube-Videos von islamischen Schreihälsen, jeder weiß, dass es die auch massenhaft gibt).

Eine Gestik, die nicht hemdsärmelig und unbeholfen, aber eben auch nicht gekünstelt wirkt, kann geradezu hypnotisch wirken, gerade auf Mitteleuropäer, die es nicht gewohnt sind, dass die Hände beim Reden etwas anderes tun, als unbewusst in der Luft herumzufuhrwerken.

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Rhetorik, Teil 2: Emotionen

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht am 13. April 2013 auf „As der Schwerter“.

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

zu Teil 1: Typenlehre

Im zweiten Teil geht es darum, dass es bei der Redekunst nur in sehr geringem Maße um Inhalte geht, sondern fast ausschließlich um das Erzeugen von Gefühlen.

Reden funktionieren NICHT über ihren Inhalt. Die reine Sachebene ist bei Reden völlig nebensächlich. Wer sich informieren möchte, der liest ein Buch – oder mittlerweile leider meist eher Wikipedia – wer stinklangweilige, wenn auch logische Argumentation hören will, der beschäftigt sich mit Kant oder Hegel.

Ein Redner hat die Aufgabe, das Publikum zu begeistern. Für sich selbst und für seine Sache. Daher muss am Anfang einer jeden Redenplanung folgende Frage stehen:

Was ist meine Sache und wie bereite ich sie so auf, dass meine Zuhörer emotional drauf anspringen?

Professionelle Redenschreiber wissen genau, dass das Publikum langwierige Satzungetüme nicht mag. Man bringe das Thema auf den Punkt – und zwar so, dass es schmerzt.

So fies das für alle Sachlichen vom Schlage Sarrazin sein mag: Statistiken und empirische Beweise interessieren das Publikum nicht. Beispiel:

Redner A: „Die Frankfurter Kriminalitätsstatistik zeigt, dass von den X Intensivtätern Y Prozent einen Migrationshintergrund haben, sogar Z Prozent, wenn man „Migrationshintergrund“ so definiert, dass nur ein Elternteil ausländische Wurzeln haben muss.“

Redner B: „Sie schlagen uns, sie vergewaltigen unsere Frauen und die Büttel beschützen sie auch noch!“

Klar ist das verallgemeinernd und „populistisch“, aber wenigstens bleibt das Publikum bis zum Ende des Satzes wach.

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Rhetorik, Teil 1: Typenlehre

Von Dunkler Phönix, ursprünglich erschienen am 16. April 2013 auf „As der Schwerter“.

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

Im ersten Teil geht es darum, welcher Typ Redner die Leute anspricht und welcher nicht.

Für jeden Erfolg versprechenden Typus gibt es einen Gegentypus, der keinen Erfolg verspricht.

Eine „Typenlehre“ macht folgende Voraussetzung: Man kann sein Äußeres und sein Auftreten verändern, schulen, verbessern. Sicherlich gibt es „Naturtalente“, die einfach sie selbst sind. Die brauchen dann allerdings keine Beratung. Alle anderen sollten folgendes beachten:

Archetyp – Gegentypus

Der Radikale – der Schreihals

Der Spirituelle – der Wahnhafte

Der Seriöse – der Bonze

Der Mann aus dem Volk – Otto Normal

Jeder muss aus diesen vier Typen denjenigen finden, der am Besten zu ihm passt und versuchen, die positiven Seiten dieses Typs herauszustreichen und die negativen Aspekte des Gegentypus zu vermeiden.

Der Radikale

Der Radikale darf ruhig Bomberjacke, Glatze, Tattoos oder andere Merkmale der rechten Jugend tragen. Er sollte das sogar. Er kann sich erlauben, Dinge anzusprechen, um die alle drei anderen Typen einen Bogen machen müssen, es kann sogar sein, dass er durch Meinungsdelikte erst seine Glaubwürdigkeit aufbaut. Er darf aber kein Trunkenbold oder Brüllhans sein, das geht nach hinten los, liefert dem Feind Munition. Ein intelligenter Radikaler, der seine Ansichten vertreten und Situationen logisch analysieren kann – auf so jemanden ist das System nicht vorbereitet. Deswegen ist der gewöhnliche Weg, solche Kameraden aus dem Weg zu räumen, dass Spitzel so lange eine Kamera draufhalten, bis der Radikale die falsche Hand in falscher Weise hebt oder anfängt über Opferzahlen zu philosophieren. Dann wird weggesperrt.

Zwar sind die Gummiparagraphen in der BRD schon ziemlich gummimäßig, und das System findet auch immer wieder Wege, private Veranstaltungen zu öffentlichen umzudichten, etc., aber vielleicht ist es ja auch für den Radikalen einsehbar, dass es ein paar wirklich große, rote Stoppschilder gibt, Dinge, die auf jeden Fall verfolgt und mit Knast geahndet werden. Wenn er es also nicht drauf anlegt, zu sitzen (z.B. aus Reputationsgründen), sollte er tunlichst in der Grauzone bleiben und vor allem die Hände immer am Glas und nicht in der Luft halten.

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Zur Rechtslage in der BRD

Zur Rechtslage in der BRD: Eine Zusammenfassung zu Recht, Macht und Gewalt

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Von Dunkler Phönix, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“

Weil viele, die sich im Netz tummeln, es anscheinend immer noch nicht kapiert haben, hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung zur Rechtslage in der BRD:

  • Es gibt keine Rechtslage in der BRD!

_

Erläuterungen:

Es ist völlig irrelevant, ob die Besatzer dieses oder jenes alte Reichsgesetz vergessen haben, was das internationale Recht und die UNO sagen, was in der Genfer Konvention steht oder in der Haager Landkriegsordnung, ob „eigentlich” nur Seerecht gilt oder die BRD „in Wirklichkeit” gar keine hoheitlichen Befugnisse hat. (Ausführlicher wird auf diese Aspekte hier eingegangen).

Solche Regelungen sind nur und genau nur dann sinnvoll zu zitieren, wenn davon ausgegangen werden kann, dass sich alle Vertragspartner an sie halten.

Man kann aber nur davon ausgehen, dass sich die Vertragspartner an den Vertrag halten, wenn es eine Macht gibt, die sie dazu zwingt. Ein Beispiel:

Wenn ich als Privatmann einen Vertrag schließe, zum Beispiel einen Arbeitsvertrag, dann gehe ich davon aus, dass mein Arbeitgeber, wenn der vertragsbrüchig wird, dafür bestraft wird. Das erreiche ich, indem ich einen Vertragsbruch bei den Behörden anzeige und damit rechtliche Schritte gegen den Arbeitgeber einleite.

Die Behörden sorgen dann im Idealfall dafür, dass der vertragsbrüchige Arbeitgeber mir z.B. eine Ausgleichszahlung zu gewähren hat.

So, jetzt kommt das Entscheidende: Warum zahlt der Arbeitgeber diese Ausgleichszahlung dann auch? Nicht weil ich „das Recht dazu“ habe oder weil ein Richter gesagt hat, er muss das tun, sondern weil er weiß, dass die Behörden ihn sanktionieren, wenn er nicht zahlt!

Nur weil die Gewalt der Staatsmacht hinter dem Richterspruch steht, wird der Arbeitgeber zahlen. Weil er, wenn er es nicht tut, mit noch schlimmeren Sanktionen rechnen muss.

So funktioniert Recht: Es wird irgendwas festgesetzt, Juristen überprüfen, ob sich alle dran gehalten haben und wenn ein Verstoß vorliegt beauftragen die Juristen die „Exekutive“, die Polizei, Sanktionen gegen den Gesetzesbrecher durchzuführen. Ohne die glaubwürdige Androhung der staatlichen Gewalt gäbe es kein Recht, weil man sich daran halten könnte, aber eben nicht müsste.

Nun stelle man sich vor, der Richter würde zwar feststellen, dass ich juristisch recht habe und auch anordnen, dass der Arbeitgeber zu zahlen habe, aber unter dem Dokument stünde „PS: Wenn Sie nicht zahlen, dann werden wir keine weiteren Schritte unternehmen!“

Natürlich zahlt der Arbeitgeber dann nicht.

(Das ist ähnlich wie bei unseren Fachkräften, die ja genau deswegen zu „Intensivstraftätern“ werden, weil niemand sie aufhält. Oder eben wie bei unseren lieben Verbündeten, die sich als „Weltpolizei” aufspielen und überall die wirklichen, vermeintlichen und herbeigezauberten Verstöße gegen die Mönschenrechte ahnden, während sie selbst zwar auch durch die UNO kontrolliert werden, es aber keine wirksamen Drohszenarien gegen sie gibt, so dass sie fröhlich weitermorden.)

Nehmen wir nun weiter an, ich wäre gar kein moderner Arbeitnehmer, sondern ein griechischer Sklave im alten Rom, welcher Anwalt würde dann meine Sache vertreten? Auch das alte Rom kannte „internationale Gesetze“ und „Menschenrechte” und „Kriegsrecht.“ Aber natürlich konnte kein Barbarenstamm diese Rechte vom Imperium einfordern – wohl aber konnte Caesar mit diesen Gesetzen sein „Eingreifen“ in Gallien als Hilfe für den Stamm der Haeduer rechtfertigen (eine frühe Form des Menschenrechtsbombardements sozusagen).

Also nochmal:

Es ist völlig egal, wie die „Rechtslage“ in der BRD aussieht. Wir sind kein souveräner Staat, sondern seit 1945 im Besatzungszustand. Es gibt keinen Friedensvertrag und wir werden von den USA und weiteren „Verbündeten“ weiterhin als „Feindstaat“ geführt. Es ist völlig egal, dass das Reich nie aufgelöst wurde, sondern „nur” handlungsunfähig ist.

Es ist für uns nicht möglich, mit irgendwelchen juristischen Winkelzügen unsere Freiheit wiederzuerlangen. Selbst wenn wir es schaffen würden das „Recht“; das die Besatzer eingeführt haben, gegen sie zu wenden, welche Macht wollte sie zwingen, sich dann auch daran zu halten?

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Den kommenden Crash überleben

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“; Bildauswahl [u. a. das Titelbild von Yanick Dusseault alias „Dusso“] teilweise ebenfalls vom Übersetzer)

[Anm. d. Ü.: hier hat Fjordman zwar einiges von dem wiederverwertet, das er in Der kommende Crash geschrieben hat, aber der Artikel ist trotzdem lesenswert]

Das Original „Surviving the Coming Crash“ ist am 1. Dezember 2009 auf „Gates of Vienna“ erschienen:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/12/surviving-coming-crash.html

Wie ich in meinem Essay The Coming Crash festgestellt habe, denke ich, daß wir begreifen müssen, daß die gegenwärtige ideologische Ordnung kaputt und irreparabel ist. Es wird wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft eine Art gesamtwestlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch geben; ich fürchte, es ist inzwischen zu spät, um das noch zu vermeiden. Die Leute, die das herrschende Paradigma unterstützen, sind zu mächtig, und das Paradigma selbst enthält so viele Fehler, daß es nicht repariert werden kann. Es muß zusammenbrechen. Statt Zeit und Energie auf den Versuch zu verschwenden, zu reparieren, was nicht repariert werden kann, sollten wir uns so gut wir können auf den kommenden Crash vorbereiten und uns hoffentlich neu formieren, um danach eine stärkere und gesündere Kultur zu schaffen.
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Wir befinden uns gegenwärtig inmitten des Goldrauschs auf die weiße Schuld. Wenn Sie ein weißer Westler sind, haben Sie das vielleicht nicht voll erkannt, aber ich kann Ihnen versichern, daß der Rest der Welt das weiß. Der Trick besteht darin, den weißen Mann zu jeder Zeit in der Defensive zu halten und sich vage schuldig fühlen zu lassen, damit er nach Geld ausgequetscht werden kann. Die Klimaquoten für Kohlendioxid stellen eine nur dünn verhüllte Form des globalen Sozialismus durch die UNO-gesponserte Umverteilung des Reichtums dar. Der kürzliche wissenschaftliche Skandal über gefälschte Daten hinsichtlich vom Menschen verursachter globaler Erwärmung ist nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt gegenwärtig so viele verschiedene Schichten von Lügen, von „Gendergleichheit” über IQ-Unterschiede bis hin zum Klima, daß es buchstäblich unmöglich ist, sich mit allen davon zu befassen. Unsere gesamte Gesellschaft ist im wesentlichen zu einer großen Lüge geworden. Unsere Medien, unsere Schulen und unsere politischen Führer wiederholen diese Lügen jeden einzelnen Tag; jene, die sie zu hinterfragen wagen, werden sofort ostraziert.

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Konversationen mit Fjordman

Ausblick auf den Fedafjord bei Kvinesdal

Ausblick auf den Fedafjord bei Kvinesdal

Das Original von Baron Bodissey erschien am 3. Mai 2007 bei „Gates of Vienna”:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2007/05/conversations-with-fjordman.html

Übersetzung: Deep Roots

Tell me again about Europe and her pains,

Who’s tortured by the drought, who by the rains.

Glut me with floods where only the swine can row

Who cuts his throat and let him count his gains.

It seemed the best thing to be up and go.

— William Empson, aus „Aubade”

Während der letzten zwei Jahre ist Gates of Vienna nach und nach eurozentrischer geworden, als ich es von einem durchschnittlichen amerikanischen Blog erwartet hätte. Ein gewisser wohlbekannter Linkie-Blog – ich werde mich nicht dazu herablassen, ihn hier zu nennen oder zu verlinken — hat uns als „die Eurotrash-Version von LGF”* bezeichnet. Und das mit gutem Grund. Wer könnte da wiedersprechen? [* Lang ist’s her; da war GoV noch nicht von Charles Johnsons Bannstrahl getroffen; d. Ü.]

Je mehr ich über den Großen Dschihad ermittle, desto wichtiger erscheint Europa. Die Vereinigten Staaten kämpfen militärisch an den Frontlinien des „Kriegs gegen den Terror”, aber die Europäer leben an den Frontlinien. Was in Europa geschieht, ist entscheidend: wenn die USA Dänemerks Beispiel folgen, dann können wir erwarten, den Dschihad zu besiegen. Wenn wir uns Schweden zum Vorbild nehmen, dann können wir gleich jetzt unseren Kopf zwischen unsere Beine stecken und unser kollektives Fundament zum Abschied küssen.

In jedem Fall wirft das, was in Europa geschieht, die Schatten der künftigen Dinge hier in den USA voraus.

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Während ich in Kopenhagen war und bei Steen in seinem Apartment wohnte, hatte ich das Privileg, an einigen ausgedehnten Unterhaltungen mit Fjordman teilzunehmen. Meistens waren es nur wir drei, aber einmal spät nachts nach dem Counterjihad-Gipfeltreffen waren eine Zeitlang mehrere andere Dänen da, sowie Gaia ein britisches Mitglied von Vigilant Freedom. Die Gruppe diskutierte einen weiten Themenbereich betreffend die moslemische Einwanderung in Europa.

Fjordman und ich stimmen darin überein, daß Amerika keine Chance haben wird, wenn Europa dem Dschihad unterliegt – wenn sie untergehen, gehen wir unter. Wir werden länger durchhalten, aber uns wird das gleiche Schicksal blühen. Die europäische Krise steht als Warnung für Amerika vor dem, was kommen wird.

Unser größtes Problem ist nicht, daß eine durchgeknallte Horde von Mudschahiddin Zugang zu französischen Atomwaffen oder britischen Rüstungsgütern haben könnte – obwohl das eindeutigst ein Thema für unsere nationale Sicherheit ist. Das wahre Problem ist, daß die amerikanische politische Kultur sich nicht sehr von ihrem europäischen Gegenstück unterscheidet. Ihre Reaktion auf die islamofaschistische Krise – Dhimmitude, Zusammenbruch, Bürgerkrieg oder ein wiedererwachter Sinn nationaler Entschlossenheit – wird wahrscheinlich unsere eigene vorwegnehmen.

Nach Fjordmans Meinung ist Schweden ein hoffnungsloserer Fall als jedes andere europäische Land. Gefangen in einer selbstzerstörerischen Spirale aus Einwanderung, hoher Besteuerung, Wohlfahrtsausgaben und Wirklichkeitsverleugnung, sieht es sich einer dräuenden Katastrophe gegenüber.

Paul Weston schrieb auf deinem Blog, daß Europa bis 2025 einen Bürgerkrieg erleben wird,” sagte er, „aber ich denke, er unterschätzt, wie bald das sein wird. Innerhalb von höchstens fünf bis zehn Jahren wird die schwedische Gesellschaft zusammenbrechen. Es ist unvermeidlich; der schwedische Wohlfahrtsstaat ist einfach nicht zu erhalten.”

„Aber der Bürgerkrieg wird nicht in Schweden anfangen. In Schweden hat sich das schon zu weit entwickelt. Ich denke, der Bürgerkrieg wird zuerst in Britannien losgehen, das die zweitschlimmsten Bedingungen hat. Aber die Briten haben immer noch Widerstandsgeist.”

Gaia stimmte vehement zu. „Die Menschen in Britannien werden schließlich den Bruchpunkt erreichen,” sagte sie. „Gleich unterhalb der Oberfläche sind die Leute wirklich sehr zornig, und es wird nur einen kleinen Funken brauchen, damit das hochgeht. Die Geiselsituation im Iran hat es nur schlimmer gemacht.” Die allgemeine Diskussion, die sich daran anschloß, erreichte einen Konsens über die groben Züge der zukünftigen Ereignisse im Vereinigten Königreich:

1.   Die britische Regierung setzt ihre selbstmörderische Politik fort, den Multikulturalismus zu fördern und auf britische „Rassisten“ einzuschlagen.
2.   Ein voreiliger Vorfall durch einen Einwanderer oder eine Gruppe von Einwanderern entzündet die Gewalt, wobei Mobs zorniger Briten das Gesetz in ihre eigenen Hände nehmen.
3.   Die Sondereinsatzkräfte der Polizei und möglicherweise Truppen des Militärs werden von der Regierung aufgeboten, um die „rassistischen Hooligans“ zu unterdrücken.”
4.   An diesem Punkt hat ein wahrer Bürgerkrieg begonnen, wobei die Regierung und die Zivilbehörden in stillschweigender Allianz mit den Islamisten die einheimischen Briten bekämpft.
5.   Elementen der Polizei und des Militärs Elements widerstrebt es, gegen ihre eigenen Landsleute zu kämpfen – mit denen sie weitgehend einer Meinung sind – und schlagen sich auf die „rassistische“ Seite des Konflikts.
6.   Der nächste Schritt…? Vielleicht ein ausgewachsener Bürgerkrieg?

Fjordman und Gaia hatten beide das Gefühl, daß Britannien den blutigen Konflikt schließlich überstehen und endlich seine selbstzerstörerische Politik aufgeben wird, nachdem es einen gewaltigen Preis bezahlt hat. Schweden ist jedoch etwas ganz anderes.

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Während ich bei Steen war, zeigte er mir ein kürzlich veröffentlichtes Buch mit dem Titel Exit Folkhemssverige: en samhällsmodells sönderfall (Abgang des schwedischen Volksheimes: Eine Mustergesellschaft löst sich auf) von Ingrid Björkman, Jan Elfverson, Jonathan Friedman, und Åke Wedin. Es handelt vom Ende des „schwedischen Modells” und der kommenden Implosion von Schwedens Wohlfahrtsstaat zusammen mit seinem historischen gesellschaftlichen Konsens.

Steen und Fjordman betrachten dies als ein wichtiges Buch, und es ist keine Überraschung, daß es schwierig war, in Schweden einen Verleger dafür zu finden. Die Autoren versorgten Steen mit dem Textdokument des gesamten Buches, und er hat einen Blog aufgemacht, der sich seiner Online-Veröffentlichung Kapitel für Kapitel widmet. Es ist jedoch noch keine englische Übersetzung verfügbar.

„Vater, wo warst DU, als sie unser Land an Fremdlinge verschenkten?”

„Vater, wo warst DU, als sie unser Land an Fremdlinge verschenkten?”

Das Ideal von Folkhemssverige hat die schwedische Politik mehr als sechzig Jahre lang angetrieben, und die Tatsache, daß es unhaltbar geworden ist, ist für die Schweden schwer zu akzeptieren. Das, plus die erstickende Decke des Konsenses, der ein endemischer Teil der schwedischen Kultur ist, hat es buchstäblich unmöglich gemacht, eine alternative öffentliche Politik zu konstruieren oder auch nur die Möglichkeit einer solchen zu diskutieren. Das schwedische Staatswesen, gekettet an den Anker des Wohlfahrtsstaates, wird geknebelt und mit verbundenen Augen in die multikulturelle Lagune geworfen.

Nicht einer derjenigen, mit denen ich gesprochen habe, nicht einmal die Schweden, hegte viel Optimismus für Schweden. Aber die schwedischen Vertreter beim Counterjihad-Gipfeltreffen waren entschlossen, zu tun, was immer sie können, um das Wahrwerden von Fjordmans düsteren Voraussagen zu verhindern.

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