Das Geheimnis des Lebens

Von Dunkler Phönix (ursprünglich veröffentlicht am 13. November 2014 auf „As der Schwerter“).

Das Geheimnis des Lebens ist der freie Wille. Wenn wir nicht annehmen können, dass wir selbst, also unser freier Wille, Ursache unserer Handlungen ist, dann ist das Leben bedeutungslos.

Die individuelle Biographie lässt sich dann auf eine lose Folge determinierter Ereignisse beschränkt beschreiben, so etwas wie eigene Leistung geht vom Individuum nicht aus. Das Elternhaus und die Lebensumstände, in die man geboren wird, bestimmen, wer man wird und was man tut.

Die Geschichte lässt sich dann ebenfalls als eine Kausalkette beschreiben, als große Weltmaschine, in der ein Rad ins andere greift.

Aus diesen Ausführungen erhellt, dass verschiedene Denker, Philosophen und Wissenschaftler die Idee vom freien Willen aus unterschiedlichen Gründen angreifen:

Da gibt es die roussauistisch orientierten Pädagogen, Gutmenschen und Schmalspurmarxisten, die nicht den individuellen Menschen, sondern nur sein „Klasseninteresse“ sehen. Der Zufall der Geburt bestimmt, ob man zu den Guten oder den Bösen gehört.

Da gibt es die Philosophen und Wissenschaftler, welche meinen, der freie Wille sei nur ein Konstrukt der Aufklärungsphilosophie, wir würden uns nur einreden, dass wir uns frei entscheiden könnten, in Wahrheit sei jede Handlung vorherbestimmt.

Und es gibt Rassetheoretiker, die behaupten, nicht nur die Hormone und andere biologische Faktoren wirkten allzu oft auf den Willen ein, sondern auch die Rassenseele.

Ich bin der Überzeugung, dass es so etwas wie eine Rassenseele gibt und sie Einfluss auf unser Verhalten hat. Alle Ideologien und Konzepte einer Gesellschaft müssen an diese Rassenseele angepasst werden, sonst ist die Gesellschaft schädlich für die sie konstituierenden Individuen und Volk und Staat entfremden sich, werden zu Gegnern. Daher benötigen z.B. Araber eine totalitäre und in unseren Augen archaische Gesellschaftsstruktur, weil ihre Rassenseele, ihre Mentalität in einer liberaleren Gesellschaft die Individuen dazu führt sich zu benehmen wie Barbaren. Der Islam ist uns nicht zuletzt genau aus diesem Grunde so fremd, weil unsere Rassenseele ein solches System, das genauestens festlegt, wer gegenüber wem wann wie Gewalt ausüben darf, nicht benötigt.

Wären wir aber nur Marionetten der Rassenseele und hätten selbst keinen Einfluss auf sie, dann wären menschliche Rassen bedeutungslos und es gäbe auch keinen Grund, stolz auf die eigene Rassenseele zu sein.

Das ist ein ähnliches Problem wie die Sache mit dem „man kann nicht auf das eigene Land stolz sein“ – doch, das kann man, weil man ein gestaltender Teil dieses Landes ist und sich seiner Verantwortung als Glied in der Ahnenreihe bewusst ist.

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Warum wir Protektionismus brauchen

Von Aedon Cassiel, übersetzt von Lucifex. Das Original Why We Need Protectionism erschien am 12. März 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Es ist ziemlich komisch, daß genau die Leute, die dauernd darüber reden, daß Wert etwas Subjektives ist, so tun, als wäre eine „produktivere“ Wirtschaft objektiv wertvoller als alle möglichen Alternativen. Wenn die Menschen subjektiv einen stabileren Arbeitsmarkt gegenüber einem vorziehen, der netto insgesamt mehr Zeugs produziert, warum sollten dann die Vertreter der „Theorie vom subjektiven Wert“ das nicht als realistischen Grund für die Befürwortung von Protektionismus sehen? Selbst wenn Protektionismus tatsächlich das nationale Bruttoinlandsprodukt verringert, kann man immer noch vernünftigerweise fragen, was menschliche Wesen mehr brauchen: die Stabilität, die Zukunft besser vorhersagen zu können, oder die Würde, einen Job zu haben? Oder eine größere Gesamtmenge an massenproduziertem Plunder, während die Menschen von einem Sackgassenjob zum anderen treiben?

Austrolibertäre sagen uns, daß es keinen objektiven Weg gibt, eine Rangfolge zu erstellen zwischen dem Nutzen, gewünschte Dinge jetzt zu bekommen, und dem, sie in der Zukunft zu bekommen, und sie erklären, daß es Zinsen gibt, um die Unterschiede in den Präferenzen für jetzt versus später, die es zwischen verschiedenen Individuen gibt, zu koordinieren. Sie werden dann – aus gutem Grund – darauf verzichten zu sagen, daß Investieren „objektiv“ besser ist als Konsumieren. Investitionen gibt es im Grunde ja nur, damit sie schließlich konsumiert werden können. Daher kann der Austrolibertäre als Ökonom kein Urteil darüber abgeben, ob die Entscheidung einer bestimmten Person, zu sparen oder auszugeben, „richtig“ oder „falsch“ war.

Aber dann verraten sie all diese Prinzipien. Obwohl – ihnen zufolge – Dinge wie Einwanderung und Freihandel auf kurze Sicht Kosten kombiniert mit Vorteilen auf lange Sicht haben, behaupten sie, daß es objektiv wahr sei, daß diese Strategien gut sind und unterstützt werden sollten.

Aber dies setzt voraus, daß es eine objektive Antwort darauf gibt, wie man „jetzt“ anfallende Kosten gegenüber „später“ erhaltenen Renditen gewichten sollte – selbst wenn man ihre Annahmen über Kosten und Nutzen gelten lassen würde. Was, wenn ich es einfach vorziehe zu wissen, daß ich meine Kinder dafür ausbilden kann, im selben Gewerbe zu arbeiten, in dem ich mein Leben verbracht habe, was es mir ermöglicht, mich zu entspannen und darauf zu vertrauen, daß sowohl sie als auch ich eine sichere Zukunft haben werden, statt den Konkurrenzprozeß zu beschleunigen und mich und sie in einen instabilen, sich ständig wandelnden Arbeitsmarkt zu werfen, egal wie sehr dies das Bruttoinlandsprodukt für die Generation meiner Enkel erhöhen würde?

Wie A Call for Economic Nationalism von Sacco und Vanzetti Vandal feststellt: „Vor fünfzig Jahren war durchgehende Beschäftigung mit dem Versprechen einer Pension im Ruhestand der Standard in Amerika. Jetzt sind befristete Verträge, die Arbeiter für ein paar Monate oder ein paar Jahre anstellen, der Standard geworden… die Globalisierung hat die dauerhafte Arbeit zerstört.“ Diese Veränderung hat für sich genommen eine extrem bedeutende Auswirkung auf die menschliche Lebensqualität – und sie wird einfach nicht durch materielle Messungen der Wirtschaftsleistung erfaßt. Es ist völlig in Ordnung zu debattieren, ob die Annahme dieser Art von Veränderung der nationalen Lebensart eine bestimmte Menge von „Zeugs“ wert ist.

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Jef Costello: Mein Kodex, Fortsetzung

Aristoteles vor der Universität von Thessaloniki, Griechenland.

Aristoteles vor der Universität von Thessaloniki, Griechenland.

Von Jef Costello, übersetzt von Deep Roots. Das Original My Code, Continued erschien am 28. April 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

 

In einem früheren Essay teilte ich zehn Aphorismen aus „meinem Kodex“ mit. Falls euch dieser Essay entgangen ist, sage ich nur, daß ich vor ein paar Jahren beschloß, einen Kodex zu erstellen, um danach zu leben. Wie die meisten Dinge, die ich tue, verwandelte sich das in ein größeres Projekt, und ich sammelte schließlich Nuggets „praktischer Weisheit“ aus allen möglichen Quellen: Aristoteles, die Stoiker und Epikureer, die Eddas und Sagas, das mittelalterliche Rittertum, japanisches Bushido, Tyler Durden, G. I. Gurdjieff und sogar den indischen Schiwaismus. Zusätzlich nahm ich darin verschiedene von mir selbst erdachte Aphorismen auf, die in den bitteren (und manchmal nicht so bitteren) Erfahrungen des Lebens geschmiedet wurden. Insgesamt besteht mein Kodex aus etwa 50 Punkten.

Eine Anzahl von Lesern ersuchte mich darum, mehr meiner „Aphorismen“ mitzuteilen; also dann los:

  1. Halte deinen Körper rein und in gutem Zustand.

Ethik gilt nicht ausschließlich dafür, wie wir andere behandeln; wie wir uns selbst behandeln, ist ebenfalls eine Sache von ethischer Bedeutung. Die Scholastiker (die zweimal pro Tag recht haben) lehrten uns, daß der Körper das Fahrzeug der Seele ist. Aber die meisten Menschen würden ihr Auto nie so behandeln, wie sie ihren Körper behandeln. Ich kann kein Junk Food zu mir nehmen, ohne Anfälle von Schuldgefühl zu erleiden, die St. Augustinus grüner werden lassen würden als diese Perlen, die er stahl. Wenn ich eine Woche lang nicht ins Fitneßstudio gehe, habe ich das Gefühl, als würde ich mich in das Bildnis des Dorian Gray verwandeln. Wie ich in anderen Essays hervorgehoben habe, ist unsere Weltsicht eine, die mit der Natur in Einklang steht. Und ich kann meinen Körper genausowenig so verkommen lassen oder vernachlässigen, wie es die meisten modernen Menschen tun, als ich meine Seele durch Popmusik, Fernsehen und moderne „Moral“ korrumpieren lassen kann.

Meine Leser wissen, daß ich kein Christ bin, aber Weisheit findet man überall. Nehmt also den Korintherbrief 6:19-20 zur Kenntnis: „Wißt ihr nicht, daß eure Körper Tempel des Heiligen Geistes sind, der in euch ist, den ihr von Gott empfangen habt? Ihr gehört nicht euch selbst; ihr wurdet für einen Preis gekauft. Ehret daher Gott mit euren Körpern.“ Erhebt euch, ihr Sünder! Steht von der Couch auf und geht ins Fitneßstudio. Wir müssen so weit wie möglich danach streben, uns selbst äußerlich und innerlich schön zu machen. Betet zu St. Leni und St. Arno um Anleitung. Und geht zur Paläo-Ernährung über. Ihr werdet mir danken.

  1. Lebe in Freundschaft mit Tieren.

Dies kommt aus dem Schiwaismus, wie er dem Westen von Alain Daniélou übermittelt wurde. Meine Katze ist mein bester Freund. Zumindest mein bester Freund, der am Ort wohnt. (Meine besten menschlichen Freunde wohnen Hunderte, in manchen Fällen Tausende Meilen entfernt.) Für mich sind Tiere recht nah dran, Leute zu sein. Ich habe in meinem Leben tiefe Bindungen zu meinen Hunden und Katzen gebildet, und sie zu mir. (Ich möchte jeden buchgescheiten modernen Materialistentrottel hauen, der mir sagt, daß meine Katze nur wegen der Wärme auf meinem Schoß sitzt – im Juli.) Menschen wurden dafür geschaffen, zu symbiotischen Beziehungen zu anderen Tieren fähig zu sein. Es heißt oft, daß Hunde die besten Freunde des Menschen sind, weil wir sie im Laufe Tausender Jahre gezüchtet und angepaßt haben. Aber wir mußten uns genauso an die Hunde anpassen. Die Wahrheit ist, daß wir uns gemeinsam entwickelt haben. Und während wir Baumfrösche und Kugelfische nicht ganz in derselben Weise lieben (weil sie einfach nicht niedlich sind), sind wir trotzdem von allem Lebenden fasziniert. Anständige Leute empfinden eine Verantwortung, für die natürliche Welt zu sorgen und sie zu bewahren. Dies ist keine „linke“ Position. Sie ist so rechts wie es nur geht. Fragt Göring, oder Savitri Devi.

  1. Ehre deine Vorfahren und ihre Gebräuche.

Eure Vorfahren zu ehren, heißt, euch selbst zu ehren, weil ihr sie seid. Wir wissen aus Studien an identischen Zwillingen (diesmal in Minnesota durchgeführt, nicht in Polen), daß Temperamente, Meinungen, Einstellungen, emotionale Reaktionen, Bewältigungsmechanismen, Hobbies, Talente, Interessen und Reaktionen auf bestimmte Stimuli alle eine genetische Basis haben. So wie ich älter werde, sehe ich meinen Vater immer mehr in mir selbst – in der Art, wie ich denke, und in meinen Emotionen. Und ich sehe meinen Großvater in ihm. Ich frage mich oft, ob wir nicht alle irgendeine urtümliche Szene ausleben, die mit irgendeinem fernen Vorfahren von mir begann, vielleicht dem Burschen, der mit Wilhelm dem Eroberer 1066 an Britanniens Küsten landete. Ich frage mich, ob die Männer in meiner Familie nicht sowohl gesegnet als auch verflucht sind mit Verhaltensmustern und Charakterzügen, die viele Jahrhunderte zurückreichen.

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