Gedanken von einer Ledercouch über COVID-19

Von Dr. Robert S. Griffin, übersetzt von Lucifex. Das Original Thoughts from a Leather Couch About COVID-19 erschien am 8. April 2020 auf The Occidental Observer.

Anmerkung: Ich schrieb diesen Artikel am 30. März. Nachdem ich ihn fertiggestellt hatte, dachte ich: „Du bist alt und sauer und unqualifiziert, über dieses Thema zu schreiben. Jeder ist an Bord dabei, wie mit dieser COVID-19-Pandemie umzugehen ist, und es muß mit dir etwas nicht stimmen.“ Ich legte den Artikel beiseite. Es ist nun der 1. April, und ich habe ihn noch einmal gelesen und mir gedacht: „Oh, bring‘ ihn raus. Es ist deine Wahrheit, selbst wenn es nicht die Wahrheit ist. Die Leser werden genug wissen, um ihn als das zu nehmen, wofür er gut ist.“ Hier ist er also.

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„Ledercouch“ im Titel dieses Artikels bezieht sich darauf, wo ich heutzutage die meiste Zeit in meinem Wohnzimmer verbringe. Ich bin im Ruhestand und geriatrisch alt – 80 nächsten Monat -, und ich besitze nahezu keine Energie, und die Spinalstenose und die Arthritis sind wirklich schlimm, und alles, was ich am Morgen tun kann, ist Frühstück zu machen und das Müsli mit Obst und eine Tasse Kaffee und ein Glas Milch zur Ledercouch zu bringen, um es zu mir zu nehmen, während ich The New York Times auf meinem Laptop lese, verdammt große Sache.

Die Schlagzeile der Times von heute [30. März] lautete: „Während U.S.-Totenzahl steigt, wägt Washington neue Notstandsmaßnahmen ab.“ [Am 1. April lautet sie: „Virus könnte 100.000 bis 240.000 töten, sagen Experten.“] Es ist online, aber was ich die Titelseite der Times nennen würde, enthielt 13 Artikel – jeder davon handelte von der gegenwärtigen COVID-19-Krise. Es gab 11 Stellungnahmen auf der Titelseite – dasselbe.

Dies geht schon seit Wochen so. Die Times hypt diese Sache wirklich. Man sagt mir (ich verlasse das Haus selten, außer ab und zu, um zum Supermarkt zu gehen und Bücher in der Bibliothek zu holen, daher weiß ich es selbst nicht wirklich), daß die Wirtschaftsaktivität heruntergefahren ist und jeder sich zu Hause verkriecht und sich die Hände supersorgfältig wäscht (darin bin ich ziemlich gut) und versucht, das Gesicht nicht zu berühren (da könnte ich etwas Verbesserung brauchen) und sich von anderen Menschen fernzuhalten (meine Spezialität). Die Times sagte, daß Präsident Trump verkündete, daß dieses Arrangement einen weiteren Monat bestehen bleiben wird.

Ich entdeckte, daß eine der bedeutenderen Aktivitäten in meinem Alter, zumindest bis die Demenz einsetzt – oder schlimmer wird, welches immer es ist -, darin besteht, auf dieser Ledercouch zu sitzen und eine Wiederholung meines Lebensfilms anzusehen, die in meinem Kopf projiziert wird.

Eine der sehr frühen Szenen meiner Filmbiographie, ich war wahrscheinlich vier Jahre alt, war, wie ich in Minnesota ein Flugzeug über uns hinwegfliegen hörte und meine Mutter darauf hinwies.

Sie antwortete, im Scherz, wie ich nun erkenne – oder versuchte sie mir boshafterweise Angst einzujagen? – „Das könnte ein deutsches Flugzeug sein, das eine Bombe auf uns abwirft.“

„Eine was?“

„Eine Bombe. Wir sind im Krieg mit den Deutschen.“

Ich wußte zu der Zeit nicht, was eine Bombe war, ein Krieg oder ein Deutscher, und ich beließ es dabei und ging wieder meinen Beschäftigungen nach. Aber aus irgendeinem Grund ist diese Episode über 75 Jahre später in meinem Film.

Was eine Überleitung zu meinem ersten Punkt in diesem Text ist: Keine Bombe ist jemals auf mich abgeworfen worden, weder buchstäblich noch bildlich gesprochen, mein ganzes Leben nicht bis jetzt; diese COVID-19-„Bombe“ hat ihr Ziel getroffen, ich spüre sie. Und, um die Verbindung mit der Filmszene fortzusetzen, ich bin genauso ahnungslos bezüglich dessen, was mit diesem Virus und der kollektiven Reaktion darauf los ist, wie ich es damals 1944 wegen dieses Flugzeugs war.

Das alles soll heißen, daß es für mich in dieser COVID-19-Sache um etwas geht – genug, um mir die Zeit zu nehmen, dies zu schreiben -, aber ich versuche hier nicht den Experten zu spielen. Was ich zu tun versuche, ist die Gedanken eines Durchschnittsbürgers – meine – für eure Begutachtung rüberzubringen. Dies ist, was ich euch sagen würde, wenn ihr euch irgendwie in den roten Lehnstuhl setzen würdet, der sechs Fuß von mir auf dieser Couch entfernt ist.

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Während ich hier Tag für Tag sitze – ist gerade Dienstag oder Mittwoch? -, erkenne ich, welch geringe Verwicklung ich in die großen Ereignisse meiner Zeit auf Erden hatte und wie wenig Wirkung sie auf mich hatten. Es ist der Punkt „Keine Bombe ist mir auf den Kopf geworfen worden“ im letzten Abschnitt. Es gab in den ‘40ern eine Polioepidemie, und meine Mutter sagte mir, im See schwimmen zu gehen sei tödlich schlimm (nachdem man dabei Polio bekommen konnte, so dachte sie jedenfalls), und ich habe mich seither immer vor dem Wasser gefürchtet. Da ist nicht viel. In der Grundschule übte ich, unter meinen Tisch zu schlüpfen, wie der Lehrer sagte, damit ich geschützt wäre, wenn die Russen eine Atombombe auf Saint Paul, Minnesota, warfen. Obwohl ich jetzt nicht sicher bin, wieviel es mir geholfen hätte, unter dem Tisch zu sein, wenn das passiert wäre, und die Wahrheit ist, daß ich nie kapierte, warum genau ich überhaupt unter dem Tisch kauerte. Der Koreakrieg war eine Landkarte in der Saint Paul Pioneer Press, die eine Gefechtslinie nahe der Stadt Pusan ganz unten in Südkorea zeigte, und dann gab es die Landung bei Inchon nahe der Stadt Seoul, und dann trieben die Chinesen uns von dort, wohin wir in Nordkorea gekommen waren, wieder ungefähr dorthin zurück, wo wir waren, als der Krieg anfing, aber was das mit irgendetwas zu tun hatte, hätte ich euch nicht sagen können. Ich mußte nicht in Vietnam kämpfen, weil ich mit siebzehn zur Armee gegangen und wieder aus ihr draußen war, bevor der Krieg eskalierte, und ich wäre sowieso nicht eingezogen worden, weil ich an einer High School unterrichtete. 9/11 war in Manhattan, und ich war in Vermont, unterrichtete an der Universität, ging ins Kino und sah Ballspiele im Fernsehen an. Es gab den Irakkrieg und die AIDS-Krise, und ich könnte andere größere öffentliche Ereignisse aufzählen, aber alles blieb „da drüben“ und war kein Teil meines Lebens. Aber diese gegenwärtige COVID-19-Krise, -Hysterie, dieses beherrschende Thema, wie immer man es nennen soll, ist eine ganz andere Sache. Sie ist nicht da drüben, sondern genau hier.

Mit dem Absturz der Märkte sind Hunderttausende Dollars in meinem Pensionskonto, für dessen Aufbau ich ein halbes Jahrhundert verwendet hatte, verschwunden, puff.

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Wie kann man nur so blöd sein? – Gesprächstaktiken

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Von Dunkler Phönix (Titelbild von Osimandia)

Sinn im Wahnsinn

Es ist schwer, in der aktuellen Situation weiterhin analytisch zu denken. Die Wut, die Verzweiflung und auch die Angst vernebeln die Sicht.

Vor allem fragt man sich natürlich, wie ein Volk so dermaßen der Massenpsychose verfallen kann, dass es die eigene Auslöschung nicht nur passiv hinnimmt, sondern scheinbar noch beklatscht.

Dazu kommt, dass wir „Kämpfer“ in der aktuellen Situation noch viel mehr leiden als bei den diversen Meldungen über „Einzelfälle“, an die wir uns schon beinahe gewöhnt haben. Jedes Mal, wenn ich wieder lese, dass der x-te Volksgenosse von „Jugendlichen“ überfallen und gemessert, die x-te Frau brutal vergewaltigt wurde, fühle ich mich schuldig, weil ich sie nicht beschützt habe. Das ist natürlich irrational, ich kann nicht alle meine Volksgenossen persönlich beschützen, aber doch empfinde ich so.

Und wenn die Dinge so wären, wie sie sein sollten, dann wäre ich auch in einer Position, in der ich genau diese Verantwortung zu übernehmen hätte und kein Paria, der unter Pseudonym im Internet schreiben muss. Aber wenn die Dinge wären, wie sie sein sollten, dann gäbe es auch keine „Einzelfälle“…

Ich weiß, dass viele Leser ähnlich empfinden, und ich weiß, dass dies die Kraft raubt, noch bevor die heiße Phase unseres Überlebenskampfes überhaupt angefangen hat.

Außer direkt in der Nachbarschaft von Flüchtlingsheimen – und natürlich in den Medien – sieht man die Gefahr auch nicht. Das Leben geht normal weiter, für viele ist die „Eskalationsstufe 3“, die ich vorsorglich schon mal ausgerufen habe, im persönlichen Umfeld noch gar nicht erreicht. Zu wissen, was gerade hinter den Kulissen geschieht, welche Gefahr von alledem ausgeht und gleichzeitig auf Volksgenossen zu stoßen, die einem erzählen, wir müssten „ja helfen“ wegen „dör Mönschönröchtö“ (ich wusste, irgendwann schreibe ich das nur noch mit „ö“s!) ist surreal, niederschmetternd und macht einen wahnsinnig.

Es häufen sich die Gelegenheiten, bei denen Gutmenschen ganz offen drohen, dass kritisches Denken „Konsequenzen“ für den kritisch Denkenden haben würde, und mir sind mehrere Fälle bekannt, in denen solche Konsequenzen auch schon gezogen wurden (bis hin zu Kündigungen von Arbeitsverhältnissen, weil Denkende als „nicht mehr tragbar“ angesehen wurden). Auch schreibt die Lügenpresse mittlerweile offen darüber, dass Eltern das Umgangsrecht mit ihren Kindern verwehrt werden darf, wenn sie sich kritisch äußern, dazu müssten sie nicht einmal Straftaten begehen, das Kindeswohl sei schon gefährdet, wenn die Eltern sich abfällig über Flüchtlinge äußerten.

Das erinnert nicht nur an bolschewistischen Totalitarismus, das IST genau das und nichts anderes.

Neben der sehr berechtigten Angst, durch kritische Aussagen nicht nur den Ruf, sondern die gesamte Existenz zu verlieren, müssen wir unseren verblendeten und naiven Volksgenossen auch anrechnen, dass es niemals in der Geschichte eine so umfassende mediale Manipulation gegeben hat wie heute. Selbst Orwells gerne zitiertes „1984“ kennt diese Art der Mediokratie nicht.

Für Kameraden, die schon immer mehr oder weniger rechts gedacht haben, ist es wahrscheinlich völlig unmöglich nachzuvollziehen, wie die „Schafe“ ticken, und selbst für diejenigen von uns, die vielleicht vor zehn oder sogar noch vor fünf oder zwei Jahren ganz oder teilweise in der „Matrix“ gefangen waren, ist es schwer zu verstehen, dass man unter den gegebenen Umständen immer noch nicht „aufgewacht“ ist.

Aber es geht!

Die nette Frau von der Metzgerei, die gestern meine Nichte, die vom Fahrrad gefallen war, total lieb verarztet hat, der zufällig anwesende Arzt, der eigentlich nur Hackepeter kaufen wollte und der sich ohne zu zögern das aufgeschlagene Knie ansah, um dann, als er sah, dass alles halb so schlimm war, ohne zu murren wartete, bis die Verkäuferin das Pflaster angelegt und sich die Hände gewaschen hatte, um schließlich ohne ein „Danke“ abzuwarten mit seinem Hackepeter zu verschwinden, all diese großartigen Leute, denen man tagtäglich begegnet, sind diejenigen, die Killerbee und co als „dumme Deutsche“ bezeichnen, die sich „ihre eigene Abschaffung gefallen lassen“ und aufgrund ihrer Blindheit selbige dann auch „verdient“ haben!

Was soll ich dazu sagen? Vielleicht nur dies: Ich will nicht einem Volk angehören, in welchem die gleiche Situation von der Verkäuferin nur mit „ihr Kind blutet meinen Laden voll“ und dem Arzt mit „ich muss jetzt zur Arbeit, wo ist mein Hackepeter?“ quittiert wird. Noch mehr: Ich habe mir, als ich mich von meinem kleinen Schock erholt hatte, nur gedacht: Was wäre denn gewesen, wenn stattdessen Kuffnucken beliebiger Herkunft und Alters der Situation beigewohnt hätten? „Guckst du, Kind ist Blut! Harhar!“

Vielleicht wird das nicht reichen, um der kombinierten Gewalt von einströmenden Besatzern, alternativlos handelnden Bürokraten und im Hintergrund steuernden Juden etwas entgegenzusetzen, aber gestern wusste ich nach Wochen des Zweifelns endlich wieder, dass egal wo, immer wenn ich Angehörige meines Volkes finde, ich zu Hause sein werde. Die müssen nicht die gleichen Ansichten wie ich haben, die müssen mir nicht einmal bewusst aus Volksempfinden heraus helfen, aber ich weiß, sie werden mich nicht im Dreck sterben lassen, wenn sie irgend etwas für mich tun können.

Und ich werde dasselbe für sie tun. Für jeden von ihnen, für jeden von EUCH.

(Nur nebenbei, weil ich gerade heute wieder „die andere Seite“ beobachten musste: Ja, ich kenne sie auch, die verkommenen Dauerhartzer, die mit der Kippe im Mund den Kinderwagen schieben und mit ihrem Handy verheiratet sind, aber auch sie gehören zu uns, und die meisten von ihnen wären mit ein paar schnellen Maßnahmen auch schnell wieder auf Spur gebracht.)

Das ist unsere unglaubliche Stärke. Wir verpissen uns nicht, wenn es anstrengend wird, wir gehen nicht in ein anderes Land, nur weil unsere Regierung korrupt ist, wir packen an und bauen aus den Trümmern ein neues Land auf!

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Die Treppe hinab

Es hilft vielleicht, wenn wir die mentale Einstellung, in welcher sich Deutsche speziell und Europäer im Allgemeinen derzeit befinden, grob in Kategorien aufteilen, wobei Stufe 1, ganz oben auf der Treppe, der völlig verblendete Gutmensch ist, der eine afghanische Familie freudig in seiner Anliegerwohnung unterbringt, und die unterste Stufe ein Aktivist des nationalen Widerstands ist. Wenn ich von der Treppe „hinab“ spreche, dann siedle ich uns deswegen am Fuße derselben an, weil wir im aktuellen gesellschaftlichen Paradigma ganz unten stehen, was vor allem deswegen wichtig zu erkennen ist, weil es natürlich schwieriger ist jemanden dazu zu bringen eine Stufe herabzusteigen, als jemanden nach oben zu befördern, weil der natürliche Drang der meisten Leute sein wird, möglichst oben zu stehen.

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