Die sexuelle Konterrevolution

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Von Gregory Hood; Original: The Sexual Counter-Revolution, erschienen am 17. Juni 2014 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Cernunnos

 

Fortsetzung von Sexuelle Knechtschaft

Game ist die männliche Revolte gegen das sexuelle Kastensystem, das vom Feminismus eingeführt worden ist. Die „rote Pille“ ist einfach eine Zurkenntnisnahme, daß das, wovon Frauen sagen, daß sie es wollen, und das, was sie wirklich wollen, zwei verschiedene Dinge sind. Sogar manche Frauen, die sagen, daß sie eine „traditionelle“ Beziehung wollen, sind nicht bereit zu tun, was nötig ist, um dies zu bekommen, indem sie sich tatsächlich wie eine Dame benehmen, sich in Form halten oder eine Beziehung nicht wegen Belanglosigkeiten in die Luft sprengen. Definitionsgemäß besteht Game darin, daß Männer lernen, was bei Frauen wirklich funktioniert, und es anwenden, um ihre Urbedürfnisse nach Sex, Kameradschaft und letztendlich erfüllenden Beziehungen und Familienleben zu erfüllen.

Wenn ein Mitglied der Parasitenklasse, wie ein Affirmative-action-Journalist oder ein Professor für Frauenstudien seine oder ihre Meinung zu etwas abgibt, sollte der Leser sich fragen: „Wie profitiert diese Person davon, wenn ich glaube, was sie mir sagen?“ Das feministische Toben gegen Game ist der Zorn des verweichlichten Dandys gegen seine dreisten Kleinbauern. Game verschiebt den Rahmen der Sexualpolitik, indem es Männern ermöglicht, sexuelle Macht zurückzugewinnen, weibliches Fehlverhalten zu bestrafen und ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Es ist richtungsweisend, lehrt Leute, über ihren Stand hinaufzublicken, und in diesem Sinne ist es eine destabilisierende Kraft innerhalb des Gesellschaftssystems. Es lehrt Männer, sich von ihrem zugewiesenen Platz als die Kulaken in der modernen Gesellschaftsordnung loszureißen, die dafür verantwortlich sind, alle anderen zu subventionieren.

Auffallend ist, daß, während „Männerseiten“ wie Return of the Kings sich auf Selbstverbesserung, das Erlernen von Fertigkeiten und auf körperliche Fitness konzentrieren, die neuere feministische Literatur sich auf die Rechtfertigung oder sogar Förderung moralischer Fehler wie Fettleibigkeit, außerehelichen Sex und Betrug konzentriert hat. Die Manosphere wirbt für Exzellenz; der Feminismus wirbt für Gleichheit. Die feministische Standardrhetorik scheint eine unerschöpfliche Serie von Variationen zu dem Thema „Wow, einfach wow“ zu sein. Es überrascht nicht, daß in solch einer intellektuellen Wüste sogar etwas juvenile Artikel über „text message game“ wie eine Oase erscheinen.

Außerdem paßt „Game“ zu der Untergruppe der dissidenten rechten Bewegungen, die anerkennt, daß es keinen Widerspruch zwischen Traditionalismus und Wissenschaft gibt. „Game“ spottet über das „Aufs-Podest-Stellen” vieler religiöser Konservativer und Reaktionäre, die Frauen wie mittelalterliche Prinzessinnen behandeln wollen. Stattdessen anerkennt Game, daß Frauen auf ihre eigene Weise sexuell gierig sind, daß sie viel von ihrem sozialen und Selbstwert aus ihrer Sexualität beziehen und daß viele der konservativen Überzeugungen über Ritterlichkeit und tugendhafte Frauen nur in einem gesellschaftlichen Kontext sinnvoll sind, der das Patriarchat, Familien und Treue privilegiert. Wenn es eine christliche Lehre gibt, der ich zustimmen kann, dann ist es die Doktrin der „totalen Verdorbenheit“ sowohl von Männern wie auch Frauen.

Es ist nicht so, daß die „Wissenschaft“ ein Feind der Tradition ist – es ist so, daß bestimmte Traditionen entstanden, weil menschliche Wesen mit einem im Hintergrund laufenden evolutionären Programm handeln. Die Impulse der sexuellen Selektion, Konkurrenz und Anziehung sind tief im Unbewußten der Spezies verwurzelt. Sogenannte „Sozialkonstrukte“ wie die Wertschätzung weiblicher Jungfräulichkeit oder die Bereitschaft von Männern, Opfer für Frauen zu bringen, wurzeln in biologischen und empirischen Realitäten, nicht in religiösem Mystizismus.

Was die echte moderne Rechte definiert, im Gegensatz zu den Reaktionären, ist das Verständnis, daß objektive Realitäten sich in uralten Mythologien und Praktiken widerspiegeln. Die traditionalistischen Lehren von vor Tausenden von Jahren sind auf die moderne Gesellschaft anwendbarer als das mit hervorragenden Referenzen versehene und empirisch fehlerhafte Geschwafel eines Doktors über Jezebel. Wir sollten vorsichtig sein gegenüber modernen Intellektuellen, die die Weisheit von Jahrtausenden lässig als „überholt“ abtun, wenn diese gleichen Leute über religiöse Überzeugungen spotten, während sie weit absurdere (und empirisch weniger untermauerte) Überzeugungen über Rassengleichheit hegen.

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Vorwort und Einführung zu „Die sexuelle Utopie an der Macht“

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Originaltexte „Preface“ und „Introduction: The Facts of Life“ sind in Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ erschienen, das von Counter-Currents Publishing herausgegeben wurde und dort erhältlich ist. Auf Counter-Currents sind diese Einleitungskapitel jedoch nicht online veröffentlicht worden.

Sexual Utopia Cover Medium

VORWORT

Dies ist ein Buch über den Niedergang der Tugend bei Frauen. Zeitgenössischer ausgedrückt befaßt es sich mit dem Feminismus und der sexuellen Revolution: zwei miteinander verwandten politischen Bewegungen, die sowohl Ausdruck als auch Ursache dieses Niedergangs sind.

Viele Menschen haben bereits kritisch über diese gesellschaftlichen Phänomene geschrieben, aber ich habe das meiste dieser Literatur unbefriedigend gefunden. Sex gehört zu den Themen, über die am schwierigsten zu schreiben ist; der Autor ist seinem Gegenstand zu nahe; limbische Impulse (besonders der männliche Beschützerinstinkt) treten an die Stelle sorgfältiger Beobachtung und beeinträchtigen die kalte Analyse.

Außerdem ist Sex hauptsächlich der Bereich, in dem der normative Diskurs – Du sollst nicht und gelegentlich Du sollst – die Beschreibung und Erläuterung und das rationale Verständnis übertönt. Dies ist verständlich: Sex ist wesentlich für die fortgesetzte Existenz der Rasse, und doch ist er auch potentiell zerstörerisch. Das praktische Denken diktiert, daß man junge Leute auf dem schmalen Pfad hält, der sowohl für sie als auch für die Gesellschaft am besten ist, daher war der ältere Diskurs über Sex so ziemlich auf das Einimpfen des Heiratens beschränkt, unterstützt durch religiöse Sanktionen (nachdem religiöse Ehrfurcht die einzige Kraft ist, die stark genug ist, um etwas so Urtümlichem wie dem Geschlechtsinstinkt entgegenzuwirken).

Aber eine ehemals wirksame Methode zur Regulierung des Sexualverhaltens ist eine Sache, ein rationales Verständnis vom Sex ist etwas ganz anderes; und heute ist ein korrektes Verständnis das, was wir am meisten brauchen. Die traditionelle normative Diskussion von Sex und Ehe setzt eine Gesellschaftsordnung voraus, in der die lebenslange Monogamie gesellschaftliche und gesetzliche Unterstützung genießt; die Erziehung der jungen Leute sollte diese bereits existierende Ordnung bestärken. Sobald die moralische und gesetzliche Unterstützung zurückgezogen und die monogame Ordnung zerstört worden ist, können die alten Ratschläge sogar schädlich sein für den jungen Mann oder die junge Frau, von denen sie befolgt werden. Schlicht ausgedrückt, wenn ein junger Mann oder eine junge Frau im zeitgenössischen Westen „auf die Ehe wartet“, wird er oder sie wahrscheinlich entweder ewig warten oder innerhalb weniger Jahre geschieden sein.

Der Fall liegt ähnlich beim altehrwürdigen Rat, Geld für schlechte Zeiten beiseite zu legen. Solange man in einer halbwegs gesunden Wirtschaft lebt, ist der Rat gut; aber im Kontext der Geldinflation, wo der Wert des Geldes schneller erodiert wird, als es gespart werden kann, wird das Sparen kontraproduktiv.

Wie die Inflation stellt die sexuelle „Befreiung“ den Markt moralisch auf den Kopf, indem sie aktiv die Tugendhaften bestraft und die Unmoralischen belohnt. Junge Leute finden dies allmählich selbst durch schmerzliche Erfahrungen heraus, und wenn Traditionalisten ihnen nichts Besseres zu bieten haben als die Wiederholung der Ratschläge ihrer Großeltern, die zu einer verschwundenen Ordnung paßten, dann werden sie auch den letzten Rest an Autorität verlieren, den sie noch haben.

In diesem Buch erläutere ich, was wirklich geschieht, wenn der Sex „befreit“ wird, und warum dies geschieht. Ich betrachte mein Argument gern als – um eine Redewendung von John Crowe Ransom zu entlehnen – eine unorthodoxe Verteidigung der Orthodoxie. Die alte Ordnung war tatsächlich besser als das, was wir heute haben; aber ihre Verteidigungen haben versagt. Die Barbaren stehen nicht mehr vor den Toren – sie sind wir selbst. Die „traditionelle Ehe“ in der zeitgenössischen Welt weiter zu verteidigen heißt, das Scheunentor zu schließen, nachdem das Pferd davongerannt ist. In einem Wort, wir müssen aufhören, wie „Konservative“ zu denken und herausfinden, wie wir wieder eine erträgliche Ordnung auf den Tatsachen der primitiven menschlichen Natur allein aufbauen.

Der Hauptfokus des Folgenden, zusammen mit all dem, das den Leser höchstwahrscheinlich überraschen und möglicherweise provozieren wird, ist meine Darstellung der weiblichen Sexualität. Fürs Protokoll: ich hege keine Sympathien für mein eigenes Geschlecht, aber unsere Fehler sind bereits ausreichend bekannt und werden weithin sowohl von Feministinnen wie auch von Traditionalisten verurteilt (oft in unheimlich ähnlicher Weise). Frauen sind nicht derselben Art von Kritik ausgesetzt, weil sie 1) komplizierter und schwerer zu verstehen sind als Männer und 2) Meisterinnen der Verstellung sind, selbst wenn sie das nicht bewußt zu sein versuchen; und 3) weil Männer einen Instinkt haben, sie zu schützen – sogar vor Kritik. Falls dieses Buch manchmal einseitig klingt, dann deshalb, weil es dieses Ungleichgewicht zu korrigieren sucht. Ich bin kein Frauenfeind, sondern ein Misanthrop mit einem besonderen Fokus auf Frauen.

Sowohl Jungen als auch Mädchen kommen als Wilde zur Welt, und der Fortbestand des zivilisierten Lebens hängt davon ab, daß man sie ihre Instinkte zu kontrollieren lehrt, bevor sie das Erwachsenenalter erreichen. Keines der beiden Geschlechter sollte dafür kritisiert werden, daß es natürliche Instinkte hat, die Kontrolle brauchen, aber beide sollten kritisiert werden, wenn sie sie nicht kontrollieren. Was ich über die sexuellen Instinkte der Frauen sage, soll für alle Frauen gelten, oder zumindest für alle normalen Frauen; aber meine Kritik am zeitgenössischen weiblichen Verhalten bezieht sich nur auf Frauen, die emblematisch für den gegenwärtigen Zeitgeist sind, diejenigen, die sich von den normalen Pflichten „befreit“ haben, die ihrem Geschlecht in jeder gesunden Gesellschaft obliegen. Der Einwand „nicht alle Frauen sind so“ ist natürlich immer berechtigt, ist aber ein wenig so, als würde man den Schwarzen Tod mit der Begründung verteidigen, daß er doch nicht jeden getötet hat.

Tatsächlich habe ich, wenn ich lese, wie Theodore Roosevelt oder viktorianische Sentimentalisten von der heroischen Selbstaufopferung von Ehefrauen und Müttern schwärmen, nicht das Gefühl, daß es zwangsläufig irgendeinen wesentlichen Unterschied zwischen meiner und ihrer Sicht auf Frauen gibt – vielmehr würde ich unsere Unterschiede durch die unterschiedlichen historischen Datensätze erklären, mit denen wir arbeiten. Die menschliche Natur und die weibliche Natur mögen konstant sein, aber sie können sich unter verschiedenen Umständen auf radikal verschiedene Weise ausdrücken. Wir haben eine Anzahl von Anreizen, die das Verhalten der Frauen über jenes des durchschnittlichen Mannes erhoben, zugunsten eines Satzes von Anreizen ersetzt, der es Frauen ermöglicht hat, sich in Tiefen zu stürzen, die man sich zuvor nicht vorgestellt hatte.

Kurz, der moderne Westen muß sich seinem systematischen Versagen bei der ordentlichen Sozialisierung seiner jungen Leute stellen, insbesondere seiner Mädchen. Dies wird erfordern, daß viele Menschen ihre geschätzten Illusionen aufgeben. Hier sind ein paar der Dinge, die ich in den folgenden Essays zu erläutern versuche:

1. Es ist heute für Männer im Allgemeinen nicht mehr Sex verfügbar als vor der sexuellen Revolution; d. h., Männer im Allgemeinen haben von der sexuellen Revolution nicht auf Kosten der Frauen gewonnen.
2. Sex ist heute, ob auf dem Campus von Colleges oder in der breiteren Gesellschaft, keine „gesetzesfreie Zone“.
3. Männer machen nicht „Jagd auf Frauen“.
4. Frauen sind nicht von Natur aus monogam.
5. Frauen suchen nicht von Natur aus nach „würdigen“ Männern zum Heiraten, d. h., die weibliche Sexualität hat keine moralische Komponente.
6. Unsere gegenwärtigen Probleme wären nicht gelöst, wenn nur die Männer „ihren Mann stehen“ und ihre traditionellen Verantwortlichkeiten akzeptieren würden.

Ich begann mit der Entwicklung der in den folgenden Essays vorgestellten Ansichten um das Jahr 2000, anfänglich beruhend auf den überraschenden Dingen, die ich in obskuren Winkeln des Internets zu finden begann – in dem, was später als die „Manosphäre“ bekannt wurde, die damals in ihren Kinderschuhen steckte. Lange Zeit widmete ich den Großteil meiner wachen Stunden dem Durchdenken dessen, was ich lernte, und verfolgte es zurück zu Grundprinzipien und vorwärts zu seinen Auswirkungen in verschiedenen Bereichen. Es war intellektuell aufregend, eine ganz neue Art des Denkens über die Beziehungen zwischen den Geschlechtern zu entdecken; gleichzeitig war vieles davon herzzerbrechend für einen alten Romantiker, wie ich einmal einer war.

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Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 4

Einander haltende Hände von einer Figur von Echnaton und Nofretete, Ägyptisches Museum Berlin

Einander haltende Hände von einer Figur von Echnaton und Nofretete, Ägyptisches Museum Berlin

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Sexual Utopia in Power, Part 4 erschien am 15. Juli 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Zuvor erschienen:

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1
Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 2
Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 3

Teil 4 von 4

Die vergessenen Männer

Der Versuch, ein sexuelles Utopia für Frauen zu verwirklichen, war zum Scheitern verurteilt, bevor er begann. Die Wünsche der Frauen zielen auf das Unmögliche, stehen miteinander in Konflikt und ändern sich in unvorhersehbarer Weise. Daher muß jedes Programm scheitern, das Männer (oder „die Gesellschaft“) zur Erfüllung der Wünsche der Frauen zwingen soll, selbst wenn alle Männer bereit wären, sich ihm zu unterwerfen. Man staple einen Anspruch für Frauen auf den anderen, häufe eine Strafe nach der anderen auf Männer: Es kann nicht funktionieren, weil die Wünsche der Frauen der Gesetzgebung immer vorauseilen und zu neuen Forderungen führen werden.

Aber während die Revolution ihre Ziele nicht erreicht hat, hat sie sicherlich etwas erreicht. Sie hat die Monogamie und Familienstabilität zerstört. Sie hat in einem polygamen Paarungsmuster resultiert, in dem unanständige Frauen aggressiv hinter einer kleinen Zahl von Männern herjagen. Sie hat die Zahl der geborenen Kinder verringert und sichergestellt, daß viele derjenigen, die geboren werden, ohne einen Vater in ihrem Leben aufwachsen. Und was am seltensten erwähnt wird, sie hat es vielen anständigen Männern unmöglich gemacht, Ehefrauen zu finden.

Man hört gelegentlich von Studien, die zu zeigen vorgeben, daß Männer mit ihrem „Sexleben“ zufriedener sind als Frauen. Es ist mir immer lächerlich erschienen, daß irgend jemand solche Umfrageergebnisse für bare Münze nehmen sollte. Erstens beklagen Frauen sich über alles mehr als Männer. Aber zweitens erleben viele Männer (insbesondere junge Männer) eine starke Verlegenheit, wenn sie bei Frauen erfolglos sind. Sie tauschen selten Erfahrungen mit anderen Männern aus, und noch weniger tun das ehrlich. Jeder errichtet eine tapfere Fassade, wie einsam er auch in Wirklichkeit sein mag. Daher stellen Männer sich fast immer vor, daß andere Männer größeren Erfolg bei Frauen haben, als es tatsächlich der Fall ist. Diese Situation hat sich seit den 1960ern mit der Verbreitung der Illusion, daß für Männer „mehr Sex“ als früher verfügbar sei, verschlimmert.

Aber wenn Frauen sich nur mit ein paar außergewöhnlich attraktiven Männern paaren, und wenn viele Frauen sich überhaupt nicht paaren, muß es eine große Zahl von Männern geben, die keine Frau bekommen können. Wir könnten sie im Geiste von William Gilmore Simms die vergessenen Männer der sexuellen Revolution nennen. Ich habe Grund zu glauben, daß eine wachsende Zahl dazu bereit ist, sich zu outen (um einen gegenwärtig populären Ausdruck zu verwenden) und zuzugeben, daß, wer immer all das „Abschleppen“ besorgt hat, über das man liest, nicht sie es gewesen sind. Einfache Vernunft diktiert, daß wir der Situation dieser Männer einige Beachtung schenken. In Gesellschaften, wo Polygamie offen praktiziert wird (z. B. in Afrika und in der moslemischen Welt), neigen junge Junggesellen zur Bildung von Banden, die antisoziales Verhalten an den Tag legen: „Es ist nicht gut für einen Mann, allein zu sein.“

In unserer Gesellschaft ist bereits ein klares Muster entstanden, wo „Single“-Gruppen oder –veranstaltungen aus unschuldigen, nie verheiratet gewesenen Männern in ihren Dreißigern und zynischen, bitteren, oft geschiedenen Frauen bestehen. Was haben die Junggesellen in all diesen Jahren mit sich angefangen? Bisher haben sie im Westen keine kriminellen Banden gebildet. Sie wären wahrscheinlich attraktiver für Frauen, wenn sie es täten: Jeder scheint die Geschichten über Männer in der Todeszelle gehört zu haben, die von Heiratsangeboten gelangweilter, einen Nervenkitzel suchender Frauen belagert werden.

Ich behaupte, daß die Junggesellen von heute kaum anders sind als Männer, die vor der sexuellen Revolution jung heirateten und Familien aufzogen.

Der natürliche Instinkt macht junge Männer fast buchstäblich „verrückt“ nach Mädchen. Sie glauben, junge Frauen seien etwas Wundervolles, wo in Wirklichkeit die meisten das nicht sind. Der männliche Geschlechtstrieb, über den moderne Frauen sich so viel beschweren, existiert großteils zum Vorteil der Frauen. Wie Schopenhauer schrieb:

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Neu von Counter-Currents: Sexual Utopia in Power

Sexual Utopia Cover Medium

Buchvorstellung (vermutlich von Greg Johnson), erschienen am 8. Juni 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right, übersetzt von Deep Roots (die Links zu den auf Counter-Currents veröffentlichten Teilen habe ich in die Inhaltsangabe eingefügt):

Sexual Utopia in Power: The Feminist Revolt Against Civilization
San Francisco: Counter-Currents, 2015
192 Seiten

Hardcover: $ 35

Paperback: $ 20

Wie viele politische Revolutionen begann die sexuelle Revolution der 1960er mit einem euphorischen Gefühl der Befreiung. Aber wenn utopische Programme mit Andersdenkenden zusammenprallen – und mit der Realität selbst -, dann ist das Ergebnis Chaos, das die Revolutionäre mit Repressionen und Terror zu unterdrücken suchen. In Sexual Utopia in Power untersucht F. Roger Devlin die heutige sexuelle Dystopie mit ihrer lockeren Moral und ihren verwirrten Geschlechterrollen; ihren in die Höhe schießenden Scheidungs-, Ehelosigkeits- und Kinderlosigkeitsraten und der zunehmend willkürlichen und bestrafenden Versuchen zu ihrer Regulierung und Überwachung. Devlin zeigt, daß der Zusammenbruch der Monogamie in Promiskuität für die wenigen, Einsamkeit für die Mehrheit und Unglücklichsein für alle resultiert.

Jede Revolution ruft eine Reaktion hervor. Devlin jedoch steht mainstream-konservativen Reaktionen auf die sexuelle Revolution sehr kritisch gegenüber, die oft in unheimlicher Weise ein Echo der feministischen Beschwerden über unschuldige Frauen sind, die von den gemeinen Männern ausgenutzt werden, welche gescholten und bestraft werden müssen. Der umstrittenste Aspekt von Devlins Arbeit ist sein Argument, daß die heutige sexuelle Dystopie mindestens genauso sehr in der Natur der Frauen wurzelt wie in jener der Männer, wobei er solche Tabuthemen untersucht wie die weibliche Hypergamie (nach oben paaren), weiblicher Narzißmus, weibliche Untreue, weibliche Täuscherei und weiblicher Masochismus. Indem er deren biologische Basis zeigt, liefert F. Roger Devlin eine nichttraditionelle Verteidigung der traditionellen Sexualmoral und sexueller Institutionen und zeigt uns den Weg aus der heutigen sexuellen Dystopie.

Inhalt

Preface

Introduction: The Facts of Life

1. Sexual Utopia in Power

Sexual Utopia in Power, Part 1, Part 2, Part 3, Part 4

2. Rotating Polyandry – & its Enforcers

Rotating Polyandry – & its Enforcers, Part 1 + Part 2

3. The Feminine Sexual Counter-Revolution and its Limitations

The Feminine Sexual Counter-Revolution & its Limitations, Part 1 + Part 2

4. Home Economics

Home Economics, Part 1, Part 2, Part 3, Part 4 & Part 5

5. The Family Way

6. Back to Africa: Sexual Atavism in the Modern West

7. The Question of Female Masochism

Index (nur in der Druckausgabe)

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Lob für F. Roger Devlin

Sexual Utopia in Power, Devlins berüchtigter Essay, der tausend Blogbeiträge über weibliche Hypergamie auslöste, ist sehr zitierfähig und einsichtsvoll in seiner Analyse des zeitgenössischen Ringens zwischen den Geschlechtern. Seine Verurteilungen des Feminismus und seine Warnungen an die Männer sind nur noch relevanter geworden, seit er geschrieben wurde. Sexual Utopia ist auch eine wichtige Antwort an ahnungslose Konservative, die sich beeilen, den Männern die Schuld zu geben, weil sie nicht heiraten und Familien mit Frauen gründen, die in vielen (wenn auch nicht allen) Fällen einfach nicht heiratsfähig sind.“ – Jack Donovan, Autor von The Way of Men

„…herausragende und (von dem MSM geschwärzt) Essays über Geschlechterdynamik…“ – Roissy/Heartiste

„Falls Roissy auch nur irgendetwas hat, das einem Mentor ähnelt, dann ist es F. Roger Devlin“ – Charlotte Allen, The Weekly Standard

„Liebe und Sex sind für mich nie verwirrend gewesen. Ich muß Roger Devlin dafür danken.“ Chloë Thurlow, Bestellerautorin von The Secret Life of Girls

„Dr. Devlin ist vielleicht das beste Rollenmodell, das es für unabhängige Wissenschaftler auf Seiten der Rechten gibt. Seine Schriften sind auf nahezu jeder Webseite zu finden, die der Mainstream fürchtet.“ – Benjamin Villaroel, American Renaisance

„In einer anständigen Welt wäre Devlin ein sofort wiedererkennbarer Name und ein literarischer Gigant.“ – Spirit/Water/Blood

„Ich habe F. Roger Devlins bahnbrechende Schriften im The Occidental Quarterly bewundert, seit ich auf sie aufmerksam wurde, und ich habe sie eindringlich jedem in Reichweite empfohlen. Dr. Devlin ist ein Autor – wahrnehmend, geistreich und mutig – den man einfach lesen muß.“ – Nicholas Strakon, The Last Ditch

„Ich glaube, der Autor ist böse.“ – Tyler Cowan

Dr. F. Roger Devlin ist ein unabhängiger Wissenschaftler. Er ist der Autor von Alexandre Kojève and the Outcome of Modern Thought (Lanham, Maryland: University Press of America, 2004) und vieler Essays und Rezensionen in Publikationen wie The Occidental Quarterly, American Renaissance, Counter-Currents/North American New Right, VDare, Modern Age, The Social Contract, Alternative Right und The Last Ditch. Eine Bibliographie seines Werkes ist online auf http://devliniana.wordpress.com/ verfügbar.

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Nachwort von Deep Roots:

Die auf Counter-Currents erschienenen Teile dieses Buches werde ich in der nächsten Zeit nach und nach übersetzen, angefangen mit dem titelgebenden Vierteiler, von dem auf ahnenreihe bereits eine gekürzte, zusammenfassende Übersetzung von Richard unter dem Titel „Die sexuelle Utopie an der Macht“ erschienen ist. Es würde mir gefallen, wenn meine Übersetzungen einmal in einer deutschen Buchausgabe von „Sexual Utopia in Power“ erscheinen würden. Die einzelnen übersetzten Teile werde ich, so wie ich sie veröffentlicht habe, am Schluß dieses Beitrags verlinken.

Das Titelbild „Judith mit dem Haupt des Holofernes“ von Lucas Cranach dem Älteren aus dem Jahr 1530 ist sehr passend. Mir geht seit einer Weile ein Artikelprojekt im Kopf herum, das auch durch Devlins oben verlinkte Essays Anregungen erhalten hat, nämlich darüber, daß die Juden eine feminine Rasse sind und sich kollektiv wie ein machtgieriges, manipulatives, treuloses böses Weib ohne all die anderen Eigenschaften verhalten, die weiße Frauen (und eigentlich auch nichtweiße Nichtjüdinnen) liebenswert und zur gesunden und notwendigen anderen Hälfte ihrer Völker machen.

Wenn ich diesen Artikel einmal verwirkliche, werde ich dafür ebenfalls dieses Titelbild verwenden (natürlich ohne die Beschriftung der Buchtitelseite).

Bereits übersetzte Teile:

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4

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Von F. Roger Devlin ist auf „As der Schwerter“ bereits der Essay Joyeux Noël: Die Anfänge des Ersten Weltkriegs und der Weihnachts-Waffenstillstand von 1914 erschienen.

Siehe auch:

Meinen Kommentar Nr. 85 zu „Der freie Markt und Einwanderung: Zwei Gedankenspiele“ von Ted Sallis
Korrumpiert die Manosphere Männer moralisch? von Greg Johnson
Über unangebrachte Ritterlichkeit und Entmannung von Anthony M. Ludovici
Sexual Serfdom von Gregory Hood
The Sexual Counter-Revolution von Gregory Hood

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Nachtrag: Inzwischen ist „Sexual Utopia in Power“ auch in deutscher Übersetzung von Antaios erhältlich:

304 Seiten, gebunden, um € 22,–, Übersetzung von Nils Wegner (soll sehr gut sein!)

Korrumpiert die Manosphere Männer moralisch?

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Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original Does the Manosphere Morally Corrupt Men? erschien am 25. Februar 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. (Titelbild nicht aus dem Originalartikel.)

Spanische Übersetzung hier.

Schon seit mehreren Jahren ist die Webseite, die ich mehr als irgendeine andere lese, Chateau Heartiste gewesen, vormals bekannt als Chateau Roissy. Ich lese auch von Zeit zu Zeit Roosh V. Beide Männer sind hochintelligent, und Heartiste ist auch ein brillianter Stilist mit einem abgefahrenen Sinn für Humor.

Aber bei all dem Vergnügen und Wissen, das ich von diesen und anderen Autoren der Manosphere gewonnen habe, zieht es mich zunehmend zu der Ansicht hin, daß das Nettoergebnis der Manosphere die moralische Korrumpierung von Männern ist.

Auch wenn es paradox erscheinen mag, denke ich auch, daß die Manosphere eigentlich ein Mechanismus ist, durch den Frauen Männer moralisch korrumpieren. Die Manosphere wird als Weg für Männer angepriesen, um sich von der Tyrannei des Feminismus zu emanzipieren, aber in Wirklichkeit funktioniert sie als subtiles Instrument der weiblichen Herrschaft.

Kein normaler, gesunder Mann würde wollen, daß seine Tochter oder Schwester von einem Mann emotional manipuliert und sexuell ausgenützt wird, der narzißtisch, soziopathisch und machiavellistisch ist – oder einfach ein ganz gewöhnlicher Arsch.

Jedoch informiert uns die Manosphere, daß Wissenschaft, Geschichte und reichlich anekdotische Zeugnisse zeigen, daß es Frauen, wenn man ihnen im sexuellen Bereich völlige Wahlfreiheit läßt – insbesondere wenn sie Sex ohne die Drohung der Schwangerschaft haben können – nicht nur zu biologisch und geistig gesunden Männern mit „Alpha“-Wesenszügen hinzieht, sondern auch zu einem ganzen Spektrum „falscher Positiva“, was von emotional distanzierten und unerreichbaren Männern über Arschlöcher und Flegel bis hin zu Männern mit gravierenden Persönlichkeitsstörungen der „dunklen Triade“ reicht: Narzißmus, Soziopathie und Machiavellismus.

Eine gesunde, wohlgeordnete Gesellschaft bestraft Arschlöcher und Flegel. Idealerweise würde sie Leute mit schweren Persönlichkeitsstörungen einfach aussortieren, indem man sie an der Fortpflanzung hindert. Daher korrumpiert emanzipierte weibliche sexuelle Wahlfreiheit Männer moralisch und psychologisch. Nicht weil Sex böse oder „sündhaft“ wäre, sondern weil emanzipierte Frauen antisoziale Verhaltensweisen und pathologische Persönlichkeitsmerkmale mit Sex belohnen. Außerdem schadet emanzipierte weibliche sexuelle Wahlfreiheit den Frauen, die Arschlöchern und Soziopathen zum Opfer fallen. Und schlußendlich ist, nachdem sehr viel von der Persönlichkeit genetisch bestimmt und somit erblich ist, emanzipierte weibliche Sexualität dysgenisch, weil sie dem Fortbestand der Gene von Arschlöchern hilft.

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