Nikolas Cruz

Von Tanstaafl, übersetzt von Lucifex. Das Original Nikolas Cruz erschien am 17. Februar 2018 auf Age of Treason.

Schulschütze, unklare Rasse. Die Erschossenen eine rassische Suppe, besonders judig. Die ADL – Juden, die zum Judeln organisiert sind -, die sehr wohl weiß, daß das County und die Schule voller Juden sind, aber nicht viel über den Schützen weiß, fördert sofort die Fake News, daß der Schütze WEISS, WEISS, WEISS ist und tat, was er tat, weil er WEISS, WEISS, WEISS ist. Wie üblich verstärken die Judenmedien bereitwillig diese antiweiße Linie.

Der hauptsächliche Kernpunkt ist wieder einmal, daß die Judenmedien antiweiß sind. Sie sind antiweiß, weil sie die Judenmedien sind. Das Verhalten von Juden ist keine Überraschung, sobald man einmal versteht, daß sie sich als im Krieg mit den Weißen befindlich sehen, daß sie die Weißen als ihren Feind sehen. Sie wissen sehr wohl, daß die Politik, für die sie sich einsetzen, Chaos und Gewalt schafft. Sie zogen natürlich den voreiligen Schluß, daß die Schießerei irgendeine Form von weißer Rache war, weil sie das wissen.

Ihr eigenes Narrativ und die Wahl ihrer Ausdrucksweise enthüllt, daß sie nichts als Verachtung für irgendwelche Weißen haben, die durch ihre Agenda Schaden erleiden, ganz zu schweigen von Weißen, die aktiv Widerstand leisten. Wenn irgendjemand sich ihrer antiweißen Agenda widersetzt, schreien sie „Weißer Suprematismus!“. Wenn irgendjemand bemerkt, daß irgendein Schaden durch die Juderei verursacht wird, schreien sie „Antisemitismus!“ Die schlichte Tatsache ist, daß es ohne Juden und die Judenmedien nichts von diesem Gekreische gäbe.

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Wer hätte es gewußt? Die jüdischen Piraten der Karibik

„Port Royal“ von Sarel Theron

Von der Science-Fiction- und Fantasy-Autorin Deborah J. Ross, übersetzt von Lucifex. Das Original Who Knew? The Secret History of the Pirates of the Caribbean, or What Disney Doesn’t Want You to Know erschien am 16. Februar 2010 auf Book View Café.

[Anmerkung des Übersetzers: Dieser Artikel einer anscheinend jüdischen Autorin (darauf deutet jedenfalls ihr Beitrag A Jewish Heroine of the Renaissance hin) auf Basis des Buches eines jüdischen Autors (siehe Link in meiner Nachbemerkung) gibt zwar eine recht apologetische Darstellung der Juden im Sinne der üblichen Verfolgungs- und Opferleier (Inquisitionsflüchtlinge), ist aber dennoch für uns recht aufschlußreich. Und Leser, die in der Judenfrage noch nicht ganz auf unserem Stand sind, können ihn dadurch nicht als etwas abtun, was böse Antisemiten sich aus den Fingern gesogen haben. Das Titelbild habe ich hinzugefügt.]

Jewish Pirates of the Caribbean: How a generation of swashbuckling Jews carved out an empire in the New World in their quest for treasure, religious freedom–and revenge [„Jüdische Piraten der Karibik: Wie eine Generation verwegener Juden sich in ihrem Streben nach Schätzen, Religionsfreiheit – und Rache – ein Imperium in der Neuen Welt schufen“] von Edward Kritzler

Was geschah 1492? Aller Wahrscheinlichkeit nach lautet die Antwort, die den meisten Amerikanern einfällt: „Kolumbus segelte über den blauen Ozean.“ Für Juden jedoch markiert das Datum die Vertreibung aus Spanien („konvertieren, wegziehen oder sterben“), gefolgt 1497 von der Vertreibung aus Portugal, kollektiv als die Sephardische Diaspora bekannt. Diejenigen, die nicht in der Lage waren zu fliehen, wurden zu „Conversos“ und für die meisten war diese Zwangsbekehrung nur eine Vorspiegelung.

Die Welt war ein gefährlicher Ort für Juden. Jedes Anzeichen von „Judaisierung“ zog die schnelle Aufmerksamkeit der Inquisition auf sich. Nur wenige Nationen, darunter Marokko und Holland, boten einen Rest von Sicherheit. Juden verbündeten sich mit verschiedenen Nationen und spielten die eine gegen die andere aus. Mitte der 1500er terrorisierte Sultan Suleimans Seebefehlshaber Barbarossa das Mittelmeer, aber der Mann, der die Seeschlachten tatsächlich anführte, war Sinan, „der berühmte jüdische Pirat“, der aus Spanien in die Türkei geflohen war. Sinan war berühmt für seine humane Behandlung von Gefangenen und seine magischen Kräfte (seine Kenntnis des Sextanten).

Die Entdeckung der Neuen Welt eröffnete neue Möglichkeiten. Juden gehörten zu den ersten Europäern [der Übersetzer räuspert sich], die die Karibik erforschten. Als Kartographen, Lotsen, Chirurgen, Schatzmeister, Übersetzer, Händler und Spione segelten sie mit Kolumbus wie auch mit da Gama und Cortes. Es ist nicht klar, ob Kolumbus selbst jüdischer Abstammung war, aber er verschaffte zusammen mit seinen Erben „heimlichen Juden“ eine Zuflucht vor der Inquisition. Weil es spanischen Conversos verboten war, sich in der Neuen Welt anzusiedeln, kamen sie als „Portugiesen“, und die Bezeichnung wurde zu einem Codewort für Conversos.

Die frühen jüdischen Siedler waren Händler und Schiffseigner und stützten sich auf ihre Fähigkeiten und Geschäftsmethoden (wie ein privates Banksystem, das Kreditbriefe ausgab, die weit weniger leicht gestohlen wurden als Edelmetall). Während des Großteils des sechzehnten Jahrhunderts befragte sie niemand allzu genau, solange sie vorgaben, Christen zu sein, und die Spanier mit einem Handelsnetzwerk versorgten. Um die Jahrhundertwende waren sie jedoch entbehrlich geworden. Die Inquisition brach mit voller Kraft über die jüdischen Gemeinschaften in Mexiko und Brasilien herein. Die Neue Welt war keine Zuflucht mehr.

Als Reaktion darauf konspirierte eine Handvoll von Juden mit Holland und England zwecks Eroberung einer Kolonie in der Neuen Welt. Ihre Inspiration war der Barbareskenpirat, „der Piratenrabbi“, Samuel Palache (dessen persönlicher Koch koschere Mahlzeiten für ihn zubereitete). Zu den Herausragendsten gehörten die Brüder Cohen Henriques, Moses und Abraham (der sich weigerte, seinen spanischen „Unterdrückernamen“ zu verwenden). Moses Cohen Henriques plante im Jahr 1628 die einzige erfolgreiche Kaperung einer spanischen Schatzflotte (im Wert von 1 Milliarde Dollar in heutiger Währung) in 200 Jahren und nahm daran (unter dem holländischen Admiral Piet Heyn) teil. In seinem späteren Leben herrschte er über seine eigene „Pirateninsel“ (vor Recife, gekauft mit seinem Anteil an der Beute) und wurde zum Ratgeber des berüchtigten Bukaniers Henry Morgan.

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Krypto-Judentum in der katholischen Kirche

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Lucifex. Das Original Crypto-Judaism in the Catholic Church erschien am 7. Juni 2011 auf The Occidental Observer.

Ein Artikel in Haaretz („Israeli Jew turned Catholic priest named head of papal court“) beschreibt einen gewissen David Maria Jaeger, der vom Judentum zum Katholizismus „konvertierte“ und nun ein Mitglied des höchsten Gerichtshofs im Vatikan werden wird. Das Wort „konvertierte“ steht in Anführungszeichen, weil es offensichtlich ist, daß Jaeger in keinem Sinne aufgehört hat, ein Jude zu sein. Jaeger wurde in Tel Aviv geboren und hatte eine jüdisch-religiöse Erziehung, bevor er diese hohe Position in der Kirche einnahm.

[Ein prominenter israelischer Professor kommentiert:] „Er ist ein besonderer Mann. … Er hat mir von seinen tiefen Bindungen an Israel erzählt. Wir haben uns nicht eingehend mit den Gründen für sein Christentum befaßt. Er gab nur Andeutungen.“

Als Jaeger gestern gefragt wurde, ob er sich als Israeli fühle, antwortete er: „Mindestens so sehr wie Sie“ und fügte hinzu: „Ich bin einfach wie jeder israelische Bürger, der für eine internationale Organisation arbeitet, sie sich außerhalb des Landes befindet – genauso wie es Israelis im Internationalen Währungsfonds in Washington gibt, bei der UNO in New York oder bei der UNESCO in Paris. Ich bin in einer supranationalen internationalen Körperschaft, das ist der einzige Unterschied.“

„Ich bin ein loyaler und patriotischer Sohn unseres Volkes und unseres Landes“, sagte er. „Immerhin war das der ganze Sinn der Emanzipation des jüdischen Volkes im 19. Jahrhundert, daß wir eine Nation würden, keine religiöse Minderheit unter Nichtjuden. Ein Mensch kann nach seinem Gewissen leben, er kann nicht an irgendeine Religion oder an eine statt an eine andere glauben, alles in Übereinstimmung mit seinem eigenen intellektuellen Gewissen.“

Es ist verblüffend, daß ein sehr prominenter Katholik eine tiefe jüdische Identität hat und von der Kirche als bloß einer weiteren internationalen Nichtregierungsorganisation denkt. Der Zeremonie für seine Erhebung in Rom wird seine Schwester Leah beiwohnen, eine israelische Staatsbürgerin, die eine Skulptur von Menashe Kadishman, einem berühmten israelischen Bildhauer, mitbringen wird. Er diente als Rechtsberater der Delegation, die das Grundsatzabkommen des Vatikans mit Israel verhandelte – das ist irgendwie so, als würde man Dennis Ross im Namen der Vereinigten Staaten mit den Israelis verhandeln lassen.

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„Ich hasse Jesus“: Die jüdisch-ethnischen Wurzeln des anglikanischen Kanonikers und linken Medienstars Giles Fraser

Von Francis Carr Begbie, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Jewish ethnic roots of Anglican Canon and left-wing media star Giles Fraser erschien am 28. April 2013 im Occidental Observer. (Bild vom Übersetzer eingefügt.)

Wenn es um schamlose Eigenwerbung geht, dann können wenige dem prominentesten progressiven Kleriker der Church of England, Reverend Dr. Giles Fraser, das Wasser reichen.

Sekunden nachdem er über die Ziellinie des Londoner Marathons taumelte, twitterte der anglikanische Kleriker an die Welt, daß er dabei geholfen habe, Geld für ein Theaterprojekt in den Slums von Ghana aufzutreiben, das Prostituierte mittels getanzter Rollenspiele lehren würde, ihre Zuhälter zu verlassen.

Diese schmerzlich trendige Sache, fast schon jenseits der Parodie, war bei Giles Fraser nicht anders zu erwarten, dessen geschäftige und lukrative Karriere als Britanniens führender linker Medienpriester ihn zum prominentesten Kirchenmann des Landes gemacht hat.

Es ist heutzutage schwer, von Reverend Dr. Fraser und seinen linken Ansichten in den britischen Medien wegzukommen. Von seinen vielen Kanzeln im Guardian, im Evening Standard und allgegenwärtig in der BBC predigt er sein Evangelium der Political Correctness in der Unterstützung der Schwulenehe, lesbischer Bischöfe und des Multikulturalismus oder indem er darüber klagt, daß manche verbleibende Londoner Stadtviertel immer noch zu weiß seien.

Während der biblische Anteil seiner Predigten auf fast homöopathisches Niveau verdünnt ist, lieben ihn die Redakteure dennoch, weil sie wissen, daß der Gesegnete Giles immer halten wird, was er verspricht, wenn es darum geht, sich an das Narrativ des linksliberalen politischen Konsens zu halten.

Das heißt, zumindest bis zum 12. Juli letzten Jahres. Denn damals veröffentliche der Guardian eine Kolumne, die manche Leser beinahe zu einem Wutanfall veranlaßte.

In einem Artikel mit dem Titel This German circumcision ban is an affront to Jewish and Muslim identity [„Dieses deutsche Beschneidungsverbot ist ein Affront für eine jüdische und moslemische Identität”] kritisierte Giles Fraser eine Entscheidung eines deutschen Richters, die Beschneidung in einem außergewöhnlichen Fall eines jüdischen Kindes aus medizinischen Gründen gegen den Willen der Eltern zu verbieten.

Er schrieb: „Die Vorstellung, daß ausgerechnet die Deutschen darüber nachdenken sollten, jüdische Praktiken zu kriminalisieren… es sollte nicht einmal nötig sein, daß ich diesen Satz vollende.“

Der Artikel rief eine wütende Reaktion von Lesern hervor, die sagten, daß unnötige rituelle Genitalverstümmelung an einem Kind, das zu jung ist, um seine Einwilligung zu geben, an einem jüdischen Jungen nicht akzeptabler ist als an einem moslemischen Mädchen.

Aber er verwirrte auch viele. Wie konnte der normalerweise trittsichere Medien-Kirchenmann die verkündete Weisheit der herrschenden Kulturlinken so falsch eingeschätzt und mit seiner Botschaft so schlimm danebengegriffen haben?

Es war nicht so, daß er nicht zuvor schon umstritten gewesen wäre. Er sagte offen, daß er nicht daran glaube, daß Christus am Kreuz gestorben ist, um die Menschheit zu retten – für viele ein Eckstein des christlichen Glaubens -, und er weigert sich sogar, ein Kreuz zu tragen, und sagt, daß es Grausamkeit repräsentiere.

Was war also überhaupt so wichtig an einer rückständigen religiösen Prozedur, die von einer anderen Religion in einem anderen Land durchgeführt wurde? Warum wurde sie von diesem postmodernsten aller Kleriker verteidigt?

Die Antwort liegt in dem seltsamen Hintergrund von Giles Fraser selbst. Denn obwohl er ein Priester in der Church of England ist, wurde er als Jude geboren und selber nach jüdischem Brauch beschnitten, als er acht Tage alt war.

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Juden und Türken

Von Hervé Ryssen. Das französische Original Juifs et Turcs erschien im September 2007 in Rivarol und findet sich auf Ryssens mittlerweile als Archiv verwendeten Netzseite herveryssen.over-blog.com. Übersetzung durch Sternbald (erstmalig am 29. Januar 2012 auf „As der Schwerter“ sowie am 31. Mai 2012 im „Archiv des Verbotenen Wissens“ veröffentlicht).

 

Juden und Türken gegen Christen

In André Harris’ und Alain de Sédouys Buch Juifs et Français (Grasset, 1979) finden wir interessante Zeugenaussagen über die von den Türken an der griechischen Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg begangenen Grausamkeiten. Hier ist, was ein gewisser Maurice Denailles, ein Händler aus Sentier [ein Viertel in Paris, das für seinen (Schwarzmarkt-) Textilhandel bekannt ist] den beiden Journalisten berichtet. Er ist ein 1912 geborener Jude aus der Türkei, der 1924 nach Frankreich auswanderte. Folgende Erinnerungen beziehen sich auf die Machtübernahme Mustafa Kemals: „Meine ersten Erinnerungen sind furchtbar. Das war bereits ein Genozid. Ich war Augenzeuge des Massakers an den Griechen in Smyrna, wo ich gesehen habe, wie ganze Stadtviertel brannten. Ich habe Türken mit Ketten aus Brustwarzen durch die Straßen ziehen sehen. Ich habe griechische Priester gesehen, die der Reihe nach gezwungen wurden, durch Glasscherben zu laufen, welche von der Menge hingeworfen worden waren.“

Maurice Denailles freut sich, dass die Juden damals vom türkischen Furor nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden: „Glücklicherweise hatte Kemal eine halbjüdische Mutter, was uns damals gerettet hat“ (S. 94).

Kirchen zerstören

Seit langem setzten die Juden große Hoffnungen in die Türken. Als 1453 Konstantinopel von den Osmanen erobert wurde, freuten sie sich über die Niederlage der Christen. In seinem Buch Rendez-vous avec l’islam (Grasset, 2005) bestätigt Alexandre Adler, dass die Juden damals die türkische Invasion genauso unterstützten wie einige Jahrhunderte zuvor die arabische in Spanien: „Überall, wo sie vordringen, werden die Türken von den Juden als Befreier empfangen“ (S. 168).

Folgendes schreibt der namhafte jüdische Historiker Léon Poliakov: „Ein Teil der Marranen sah den Sieg der „Ismaeliten“, welcher großen Eindruck in ganz Europa machte, als ein Vorzeichen des baldigen Falles „Edoms“ [der Christenheit] und der unmittelbar bevorstehenden Befreiung Israels.“

Die Juden erwarteten damals sehnlichst die Ankunft ihres Messias: „Eine Gruppe Marranen aus Valencia entschloss sich, in die Türkei auszuwandern, weil sie sicher waren, dass der Messias auf einem Berg nahe des Bosporus erscheinen würde: „Die mit Blindheit geschlagenen Goyims sehen nicht, dass Gott sie nach ihrer Unterwerfung zu unseren Untergebenen machen wird“, sagte eine Anhängerin der Gruppe. „Unser Gott hat uns versprochen, dass wir in die Türkei gehen werden; wir haben vernommen, dass der Antichrist kommen wird; man sagt, dass der Türke die christlichen Kirchen zerstören und sie in Viehställe umwandeln wird und dass er den Juden und ihren Synagogen Ehrerbietung entgegenbringen wird“ (Histoire de l’antisémitisme, Band I, Point Seuil, 1981, S. 155).

Das Bündnis gegen die Christen

Es ist bekannt, dass viele Juden nach ihrer Vertreibung aus Spanien und den spanischen Besitzungen im Jahr 1492 im Osmanischen Reich Zuflucht fanden. Unter ihnen befand sich der berühmte Joseph Nassi, welcher der Erbe der äußerst wohlhabenden Familie Mendès war. Dieser gewann die Gunst des Sultans Suleiman. Poliakov schreibt über ihn: „Dank eines internationalen marranischen Netzwerks war er während etwa 15 Jahren der Mann mit dem größten Einfluss auf die Zirkel der Macht in Europa, und sein Wissen, verdoppelt durch seine Geschenke, ermöglichte ihm, ganz allein eine „pressure group“ zu bilden, die osmanische Außenpolitik zu beeinflussen und sogar über Krieg und Frieden zu entscheiden“ (S. 211).

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Von Krakau nach Krypton: Juden und Comics

Von Ted Sallis, übersetzt von Deep Roots. Das Original From Krakow to Krypton: Jews & Comic Books erschien am 12. Oktober 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Arie Kaplan

From Krakow to Krypton: Jews and Comic Books

Philadelphia: Jewish Publication Society, 2008

Ich möchte an meinen Essay über Comics mit einer Rezension des Buches From Krakow to Krypton des jüdischen Autors Arie Kaplan anschließen. Dieses Buch betrachtet die Geschichte der Comics aus jüdischer Perspektive, und wie Juden und jüdische Empfindungen das Medium Comic formten und dadurch die Gesellschaft beeinflußten.

1933 war eine Zeit der Veränderungen, als Franklin Roosevelt Präsident eines depressionsgeplagten Amerikas wurde, Hitler Kanzler Deutschlands wurde, und ein Jude namens „Charlie“ Gaines (Max Ginsberg), Vater des späteren Herausgebers des Magazins MAD, William M. Gaines, im Grunde das Comicheft „erfand“. Gaines/Ginsberg, der nach einer Möglichkeit suchte, seine Familie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durchzubringen, kam auf die Idee, alte Comic-Streifen aus den „Sunday Funnies“ in Form eines „Comic-Heftes“ nachzudrucken. Eine weitere Innovation war die Datierung des Comicheftes auf zwei oder drei Monate nachdem es in Wirklichkeit an die Kioske kam, eine Praxis, die großteils heute noch in Kraft ist, um die „Regal-Lebensdauer“ der Ausgabe zu verlängern – im Grunde eine mentale Manipulation des Konsumenten, um ihn davon zu überzeugen, daß eine monatealte Ausgabe „neu“ ist. Gaines/Ginsberg war ein Unternehmer und kein schöpferischer Geist, kein Autor oder Zeichner, aber seine Kreation Famous Funnies schuf die Basis für alles, was später kommen sollte.

Um die Mitte der 1930er war Detective Comics (DC) soweit, Comichefte mit originalem Material zu veröffentlichen, die ersten „Helden“-Geschichten. Nun treten wir in die Periode der jüdischen Dominanz des kreativen im Gegensatz zum rein geschäftlichen Ende des Comicgeschäftes ein. So dachten sich zwei Juden, Jerry Siegel (Autor) und Joe Shuster (Zeichner) zuerst den Helden „Doctor Occult“ aus, was zu ihrer berühmtesten und dauerhaftesten Schöpfung führte, „Superman“. Die Wirkung von Superman auf die moderne Kultur ist derart gewesen, daß Siegel unter den „100 einflußreichsten Juden aller Zeiten“ aufgelistet worden ist – keine geringe Leistung für eine Gruppe, die – zum Besseren oder zum Schlechteren – die menschliche Geschichte zutiefst beeinflußt hat. Kaplan betont, daß, obwohl der Begriff Superman ursprünglich von Nietzsches Konzept des „Übermenschen“ übernommen worden war, die Nazi-Ideologie später (zumindest behaupten die Juden das) das Konzept des „arischen Supermenschen“ übernommen hätten, daher, behauptet Kaplan, sei es gewiß ironisch, daß „Superman“ von ein paar Juden erfunden wurde! Nimm das, du Nazischwein!

Superman wird als einer gesehen, der jüdische „Obertöne“ hat, nicht nur mit Bezug auf die „Geschichte vom Golem“ (die als Hintergrund für manch einen von Juden geschaffenen Comic-Charakter auftaucht) – das heißt, das von Juden zur Verteidigung von Juden geschaffene Monster, das sich später gegen seine Schöpfer wendet – sondern auch, weil Superman, analog zu den Juden, der fremde Einwanderer ist, aber in Supermans Fall von einem anderen Planeten statt aus den Ghettos Osteuropas. Weiters wurde Superman, wie Moses, von seinen Eltern weggelegt, damit er überleben könne, und natürlich wird der fremde Einwanderer Superman zum „exemplarischen Amerikaner“, wie es angeblich auch die Juden wurden. Und – Superman verteidigt Amerika und amerikanische Werte; ist das denn nicht das, was die Juden immer getan haben?

Schlußendlich wird die Tatsache, daß Clark Kent bebrillt, bücherwurmig und von freundlichem Wesen (sic!) ist, als der jüdische Stereotyp betrachtet; Kaplan behauptet, daß Siegel und Shuster sich so sahen.

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Benzion Netanjahu: Jüdischer Aktivist und intellektueller Apologet

Das englische Original Benzion Netanyahu: Jewish Activist and intellectual apologist von Kevin MacDonald wurde am 06.05.2012 auf  The Occidental Observer veröffentlicht. Übersetzung durch Sternbald (erstmals veröffentlicht auf „As der Schwerter“).

Benzion Netanjahu, der Vater des gegenwärtigen israelischen Ministerpräsidenten, verstarb im Alter von 102 Jahren. Uri Avnery, ein israelischer Friedensaktivist, beschreibt Netanjahu fils als „vom Holocaust besessenen Phantasten, der den Kontakt zur Realität verloren hat, allen Gojim misstraut und versucht, in die Fußstapfen eines starrsinnigen und extremistischen Vaters zu treten – alles in allem eine gefährliche Person, um eine Nation in einer tatsächlichen Krise zu führen.“ Wie der Vater, so der Sohn.

Benzion Netanjahu war ein prototypischer jüdischer Aktivist, der mit Leichtigkeit zwischen seiner Arbeit als Sekretär des rassistischen Zionisten Wladimir Jabotinski, seiner erfolgreichen Lobbyarbeit für eine prozionistische Gruppe der Republikanischen Partei 1944 (welche bewirkte, dass die Demokraten eine ähnliche Gruppe bildeten) und seiner Arbeit als jüdischer Geschichtswissenschaftler, der jüdische Interessen im akademischen Bereich vorantrieb, wechselte. Sein bekanntestes Buch, The Origins of the Inquisition in 15th-Century Spain (Die Ursprünge der Inquisition im Spanien des 15. Jahrhunderts), erschien 1995 bei Random House.

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Die Kultur der Kritik (5): Die Frankfurter Schule für Sozialforschung und die Pathologisierung nichtjüdischer Gruppenloyalitäten

Von Prof. Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“). Das Original „The Culture of Critique“ erschien 1998 bei Praeger Publishers und die mir vorliegende Paperback-Ausgabe 2002 bei 1st Books Library (ISBN 0-7596-7222-9). Ich erhebe keinen Anspruch auf eine wie auch immer geartete Vergütung für die Verwendung dieser Übersetzung durch den Verfasser, Professor Kevin MacDonald, für eine Veröffentlichung in Buchform oder in irgendeiner sonstigen Weise.

(I will not claim any reward whatsoever from the author, Professor Kevin MacDonald, should he publish this translation in printed or any other form)

Zuvor veröffentlicht:

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald zur ersten Paperback-Ausgabe

Die Kultur der Kritik (1) – Juden und die radikale Kritik an der nichtjüdischen Kultur: Einführung und Theorie

Die Kultur der Kritik (2) – Die Boas’sche Schule der Anthropologie und der Niedergang des Darwinismus in den Sozialwissenschaften

Die Kultur der Kritik (3) – Juden und die Linke

Die Kultur der Kritik (4): Die jüdische Beteiligung an der psychoanalytischen Bewegung

 

DIE POLITISCHE AGENDA DER FRANKFURTER SCHULE FÜR SOZIALFORSCHUNG

Hass und [der] Geist der Aufopferung… werden eher vom Bild versklavter Vorfahren genährt als von dem befreiter Enkelkinder. (Illuminations, Walter Benjamin 1968, S. 262)

Nach Auschwitz noch Gedichte zu schreiben, ist barbarisch. (T. W. Adorno, 1967, S. 34)

Die Kapitel 2 – 4 behandelten mehrere Stränge der Theorie und Forschung jüdischer Sozialwissenschaftler, die von spezifisch jüdischen politischen Interessen beeinflußt zu sein scheinen. Dieses Thema wird im vorliegenden Kapitel mit einer kritischen Betrachtung von Die autoritäre Persönlichkeit fortgesetzt. Dieses klassische Werk über Sozialpsychologie wurde vom Department of Scientific Research des American Jewish Committee (nachfolgend AJCommittee) in einer Serie mit dem Titel Studies in Prejudice gefördert. Studies in Prejudice stand in enger Verbindung mit der sogenannten Frankfurter Schule vorwiegend jüdischer Intellektueller, die mit dem Institut für Sozialforschung verbunden war, welches in der Weimarer Zeit in Deutschland entstand. Die erste Generation der Frankfurter Schule waren vom ethnischen Hintergrund her lauter Juden, und das Institut für Sozialforschung selbst wurde von einem jüdischen Millionär, Felix Weil, finanziert (Wiggershaus 1994, S. 13). Weils Bemühungen als „Patron der Linken“ waren außerordentlich erfolgreich: Bis zu den frühen 1930ern war die Universität von Frankfurt zu einer Bastion der akademischen Linken geworden und zu „dem Ort, wo alles interessante Denken auf dem Gebiet der Gesellschaftstheorie konzentriert war“ (Wiggershaus 1994, S. 112). Während dieser Zeit wurde die Soziologie als „jüdische Wissenschaft“ bezeichnet, und die Nazis betrachteten schließlich Frankfurt selbst als ein „neues Jerusalem am fränkischen Jordan“ (Wiggershaus 1994, S. 112 – 113).

Die Nazis nahmen das Institut für Sozialforschung als kommunistische Organisation wahr und schlossen es innerhalb sechs Wochen nach Hitlers Machtergreifung, weil es „staatsfeindlichen Aktivitäten Vorschub geleistet“ hatte (in Wiggershaus 1994, S. 128). Selbst nach der Auswanderung des Instituts in die Vereinigten Staaten wurde es weithin als kommunistische Tarnorganisation mit einer dogmatischen und tendenziösen marxistischen Sichtweise wahrgenommen, und es gab einen ständigen Balanceakt im Versuch, die Linke nicht zu verraten, „während man sich gleichzeitig gegen entsprechende Verdächtigungen wehrte“ (Wiggershaus 1994, S. 251; siehe auch S. 255).112

Gershom Sholem, der israelische Theologe und Religionshistoriker, bezeichnete die Frankfurter Schule als „jüdische Sekte“, und es gibt viele Hinweise auf eine sehr starke jüdische Identifikation vieler Mitglieder der Schule (Marcus & Tar 1986, S. 344). Studies in Prejudice stand unter der allgemeinen Redaktion von Max Horkheimer, einem Direktor des Instituts. Horkheimer war ein sehr charismatischer „‚Manager-Gelehrter’, der seine Kollegen ständig daran erinnerte, daß sie ein paar wenigen Auserwählten angehörten, in deren Händen die weitere Entwicklung der ‚Theorie’ lag“ (Wiggershaus 1994, S. 2). Horkheimer hatte eine starke jüdische Identität, die sich in seinen späteren Schriften zunehmend zeigte (Tar 1977, S. 6; Jay 1980). Jedoch war Horkheimers Engagement für den Judaismus, wie durch das Vorhandensein spezifisch jüdischer religiöser Themen belegt ist, selbst in seinen Schriften als Jugendlicher und junger Erwachsener ersichtlich (Maier 1984, S. 51). Am Ende seines Lebens akzeptierte Horkheimer seine jüdische Identifikation völlig und verwirklichte eine große Synthese zwischen Judaismus und Kritischer Theorie (Carlebach 1978, S. 254 – 257). (Kritische Theorie ist der Name für die theoretische Perspektive der Frankfurter Schule.) Als Hinweis auf sein tiefes Gefühl jüdischer Identität erklärte Horkheimer (1947, S. 161), daß es das Ziel der Philosophie sein muß, die jüdische Geschichte zu rechtfertigen: „Die anonymen Märtyrer der Konzentrationslager sind das Symbol für die Menschheit, die danach strebt, geboren zu werden. Die Aufgabe der Philosophie ist es, das, was sie getan haben, in eine Sprache zu übersetzen, die gehört wird, auch wenn ihre endlichen Stimmen von der Tyrannei zum Schweigen gebracht worden sind.“

Tar (1977, S. 60) beschreibt Horkheimers Inspiration als aus seinem Versuch stammend, den Judaismus hinter sich zu lassen, während er trotzdem an den Glauben seiner Väter gebunden blieb. Es überrascht nicht, daß es eine Entfremdung von der deutschen Kultur gibt:

Wenn ich gerade aus meinem Heimatland Palästina eingetroffen wäre und in erstaunlich kurzer Zeit die Ansätze zum Schreiben auf Deutsch gemeistert hätte, so hätte dieser Essay nicht schwieriger zu schreiben sein können. Der Stil hier trägt nicht den Stempel eines gewandten Genies. Ich versuchte mit Hilfe dessen, was ich las und hörte, zu kommunizieren, unterbewußt Bruchstücke einer Sprache zusammensetzend, die einer seltsamen Mentalität entspringt. Was sonst kann ein Fremder tun? Aber mein starker Wille setzte sich durch, weil meine Botschaft verdient, gesagt zu werden, ungeachtet ihrer stilistischen Mängel. (Horkheimer, My Political Confession, in Tar 1977, S. 60)

T. W. Adorno, der erste hier betrachtete Autor der berühmten Studien aus Berkeley über die autoritäre Persönlichkeit, war ebenfalls ein Direktor des Instituts, und er hatte eine sehr enge berufliche Beziehung zu Horkheimer, die so weit ging, daß Horkheimer über ihre Arbeit schrieb: „Es wäre schwierig zu sagen, welche der Ideen seinem Geist entsprangen und welche meinem eigenen; unsere Philosophie ist eins“ (Horkheimer 1947, S. vii). Jüdische Themen traten ab 1940 in Adornos Schriften als Reaktion auf den Antisemitismus der Nazis zunehmend hervor. Tatsächlich kann viel von Adornos späterem Werk als Reaktion auf den Holocaust betrachtet werden, wie von seinem berühmten Kommentar versinnbildlicht: „Nach Auschwitz noch Gedichte zu schreiben, ist barbarisch“ (Adorno 1967, S. 34) und von seiner Frage, „ob man nach Auschwitz mit dem Leben weitermachen kann – insbesondere einer, der durch Zufall entkommen ist, der von Rechts wegen hätte getötet werden sollen“ (Adorno 1973, S. 363). Tar (1977, S. 158) merkt an, daß der Sinn des ersteren Kommentars der sei, daß „kein Studium der Soziologie möglich sein konnte, ohne über Auschwitz nachzudenken und ohne sich darum zu kümmern, neue Auschwitzes zu verhindern.“ „Die Erfahrung von Auschwitz wurde in eine absolute historische und soziologische Kategorie verwandelt“ (Tar 1977, S. 165). Es gab offenkundig ein intensives jüdisches Bewußtsein und ein Engagement für das Judentum unter jenen, die am meisten für diese Studien verantwortlich waren.

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Die Kultur der Kritik (3) – Juden und die Linke

Von Prof. Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“). Das Original „The Culture of Critique“ erschien 1998 bei Praeger Publishers und die mir vorliegende Paperback-Ausgabe 2002 bei 1st Books Library (ISBN 0-7596-7222-9). Ich erhebe keinen Anspruch auf eine wie auch immer geartete Vergütung für die Verwendung dieser Übersetzung durch den Verfasser, Professor Kevin MacDonald, für eine Veröffentlichung in Buchform oder in irgendeiner sonstigen Weise.

(I will not claim any reward whatsoever from the author, Professor Kevin MacDonald, should he publish this translation in printed or any other form)

Zuvor veröffentlicht:

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald zur ersten Paperback-Ausgabe

Die Kultur der Kritik (1) – Juden und die radikale Kritik an der nichtjüdischen Kultur: Einführung und Theorie

Die Kultur der Kritik (2) – Die Boas’sche Schule der Anthropologie und der Niedergang des Darwinismus in den Sozialwissenschaften

Juden und die Linke

Ich konnte nie verstehen, was das Judentum mit dem Marxismus zu tun hatte, und warum die Infragestellung des Letzteren gleichbedeutend damit sei, illoyal gegenüber dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs zu sein. (Ralph de Toledano [1996, S. 50] in Diskussion seiner Erfahrungen mit osteuropäischen jüdischen Intellektuellen)

Der Sozialismus war für viele eingewanderte Juden nicht bloß Politik oder eine Idee, er war eine umfassende Kultur, ein Stil der Wahrnehmung und des Urteilens, durch den sie ihr Leben zu strukturieren hatten. (Irving Howe 1982, S. 9)

Die Verbindung zwischen Juden und der politischen Linken ist ab dem neunzehnten Jahrhundert weithin bemerkt und kommentiert worden. „Was immer ihre Situation sein mag… in fast jedem Land, über das wir Informationen haben, spielte ein Segment der jüdischen Gemeinschaft eine sehr entscheidende Rolle in den Bewegungen, die dazu bestimmt waren, die existierende Ordnung zu untergraben“ (Rothman & Lichter 1982, S. 110).

Zumindest oberflächlich betrachtet kann die jüdische Beteiligung an radikalen politischen Aktivitäten überraschend erscheinen. Der Marxismus, zumindest wie von Marx vorgestellt, ist das genaue Gegenteil des Judaismus. Der Marxismus ist ein Musterbeispiel einer universalistischen Ideologie, in der ethnische und nationalistische Barrieren innerhalb der Gesellschaft, ja sogar zwischen Gesellschaften im Interesse der gesellschaftlichen Harmonie und eines Gefühls gemeinsamen Interesses schlußendlich beseitigt werden. Zudem ist Marx selbst, obwohl von zwei ethnisch jüdischen Eltern geboren, von vielen als Antisemit gesehen worden.71 Seine Kritik am Judentum (Zur Judenfrage [Marx 1843/1975]) konzipierte das Judentum als grundsätzlich mit egoistischem Streben nach Geld befaßt; es hatte die Weltherrschaft erlangt, indem es sowohl den Menschen als auch die Natur zu verkäuflichen Objekten gemacht hatte. Marx sah das Judentum als abstraktes Prinzip menschlicher Habgier, das in der kommunistischen Gesellschaft der Zukunft ein Ende finden würde. Jedoch argumentierte Marx gegen die Idee, daß Juden ihr Judesein aufgeben müßten, um deutsche Bürger zu sein, und er stellte sich vor, daß der Judaismus, befreit vom Prinzip der Habgier, in der umgeformten Gesellschaft nach der Revolution zu existieren aufhören würde (Katz 1986, S. 113).

Was immer Marx’ Ansichten zu dem Thema waren, eine entscheidende Frage wird im Nachfolgenden sein, ob die Akzeptanz radikaler universalistischer Ideologien und die Teilnahme an radikalen, universalistischen Bewegungen mit der Identifikation als Jude vereinbar sind. Entfernt einen die Annahme einer solchen Ideologie im Grunde aus der jüdischen Gemeinschaft und ihrem traditionellen Bekenntnis zu Separatismus und jüdischem Volkstum? Oder, um diese Frage im Sinne meiner Sichtweise umzuformulieren, könnte das Verfechten radikaler, universalistischer Ideologien und Handlungen mit der fortgesetzten Teilnahme am Judaismus als gruppenevolutionärer Strategie vereinbar sein?

Man beachte, daß diese Frage sich von der Frage unterscheidet, ob Juden als Gruppe zutreffend als Befürworter radikaler politischer Lösungen für nichtjüdische Gesellschaften beschrieben werden können. Es wird nicht behauptet, daß der Judaismus eine einheitliche Bewegung darstellt oder daß alle Segmente der jüdischen Gemeinschaft dieselben Überzeugungen oder Einstellungen gegenüber der nichtjüdischen Gemeinschaft haben (siehe Kap. 1). Juden können ein vorherrschendes oder notwendiges Element in radikalen politischen Bewegungen ausmachen, und Identifikation als Jude kann sehr gut mit der Beteiligung an radikalen politischen Bewegungen vereinbar sein oder diese sogar begünstigen, ohne daß die meisten Juden an diesen Bewegungen beteiligt sind und selbst wenn Juden innerhalb der Bewegung eine zahlenmäßige Minderheit sind.

RADIKALISMUS UND IDENTIFIKATION ALS JUDE

Die Hypothese, daß jüdischer Radikalismus mit dem Judaismus als gruppenevolutionäre Strategie vereinbar ist, bedeutet, daß radikale Juden sich weiterhin als Juden identifizieren. Es gibt wenig Zweifel daran, daß die große Mehrheit der Juden, die sich ab dem neunzehnten Jahrhundert für linke Anliegen einsetzten, sich stark als Juden identifizierten und keinen Konflikt zwischen Judaismus und Radikalismus sahen (Marcus 1983, S. 280ff; Levin 1977, S. 65, 1988, I, S. 4 – 5; Mishkinsky 1968, S. 290, S. 291; Rothman & Lichter 1982, S. 92 – 93; Sorin 1985 an verschiedenen Stellen). Tatsächlich waren die größten jüdischen radikalen Bewegungen sowohl in Rußland als auch in Polen die Jüdischen Bünde, die ausschließlich jüdische Mitglieder und ein sehr eindeutiges Programm der Verfolgung spezifisch jüdischer Interessen hatten. Das Proletariertum des polnischen Bundes war in Wirklichkeit Teil eines Versuchs, ihre Nationalität als Juden zu bewahren (Marcus 1983, S. 282). Die Brüderlichkeit mit der nichtjüdischen Arbeiterklasse sollte ihre spezifisch jüdischen Ziele fördern, und eine ähnliche Aussage kann über den russischen Jüdischen Bund gemacht werden (Liebman 1979, S. 111ff). Nachdem die Bünde bei weitem die Mehrheit der jüdischen radikalen Bewegung in diesen Gebieten stellten, identifizierte sich die große Mehrheit der Juden, die sich an radikalen Bewegungen dieser Zeit beteiligten, stark als Juden.

Außerdem scheinen viele jüdische Mitglieder der Kommunistischen Partei der Sowjetunion darauf aus gewesen zu sein, eine Form von säkularem Judentum zu begründen, anstatt das Weiterbestehen der Juden als Gruppe zu beenden. Die postrevolutionäre Sowjetregierung und die jüdischen sozialistischen Bewegungen rangen mit der Frage der Bewahrung der nationalen Identität (Levin 1988; Pinkus 1988). Trotz einer offiziellen Ideologie, in der Nationalismus und ethnischer Separatismus als reaktionär gesehen wurden, war die Sowjetregierung dazu gezwungen, sich mit der Realität sehr starker ethnischer und nationaler Identifikation in der Sowjetunion auseinanderzusetzen. Als Folge davon wurde eine jüdische Sektion der Kommunistischen Partei (Evsektsiya) geschaffen. Diese Sektion „kämpfte hart gegen die zionistisch-sozialistischen Parteien, gegen demokratische jüdische Gemeinschaften, gegen den jüdischen Glauben und gegen die hebräische Kultur. Sie hatte jedoch Erfolg bei der Formung einer säkularen Lebensart, die auf Jiddisch als anerkannter Sprache der jüdischen Volksgruppe beruhte, im Kampf um das nationale Überleben der Juden in den 1920ern und bei der Verlangsamung des Assimilationsprozesses der Sowjetisierung der jüdischen Sprache und Kultur in den 1930ern“ (Pinkus 1988, S. 62).72

Das Ergebnis dieser Anstrengungen war die Entwicklung einer staatlich geförderten, separatistischen jiddischen Subkultur, einschließlich jiddischer Schulen und sogar jiddischer Sowjets. Diese separatistische Kultur wurde sehr aggressiv von der Evsektsiya gefördert. Widerstrebende jüdische Eltern wurden „durch Terror“ gezwungen, ihre Kinder in diese kulturell separatistischen Schulen zu schicken statt in Schulen, wo die Kinder ihren Stoff nicht noch einmal auf Russisch zu lernen hätten brauchen, um Aufnahmsprüfungen zu bestehen (Gitelman 1991, S. 12). Die Themen der prominenten und offiziell geehrten sowjetjüdischen Schriftsteller in den 1930ern weisen auch auf die Wichtigkeit der ethnischen Identität hin: „Der Tenor ihrer Prosa, Gedichte und Dramen lief auf eine Idee hinaus – die Beschränkung ihrer Rechte unter dem Zarismus und das Aufblühen der einst unterdrückten Juden unter den Sonne der Verfassung von Lenin und Stalin“ (Vaksberg 1994, S. 115).

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Gedanken zum jüdischen Einheiraten in einheimische Eliten

Donald Trump

Donald Trump

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Reflections on Jewish Intermarriage into Native Elites“ erschien am 26. Oktober 2015 im „Occidental Observer“. [Anm. v. Lichtschwert: Dort ist dieser Artikel inzwischen entfernt worden; hier auf „The Truthseeker“ gibt es ihn aber noch, wenngleich mit einem anderen Titelbild, das ich für meine Nachveröffentlichung hier übernommen habe; das ursprüngliche aus dem „Occidental Observer“ habe ich weiter unten im Text verwendet.]

„Ich möchte meiner jüdischen Tochter danken. Ich habe eine jüdische Tochter. Dies war nicht geplant, aber ich bin sehr froh, daß es passiert ist.“

Donald Trump, Februar 2015.

Während unter den Weißenfürsprechern die Diskussion um die Kandidatur von Trump weitergeht, ist es mir nicht entgangen, daß die vielleicht hartnäckigste Kritik an Trump aus unseren Reihen seinen starken Verbindungen zu Juden gilt, insbesondere seinen familiären Bindungen an jüdisches Blut. Da ist sicherlich etwas dran. Trumps Tochter Ivanka hat die jüdische Religion als ihre eigene angenommen und ist seit 2009 mit dem jüdischen Immobilienspekulanten Jared Kushner verheiratet. Beide Enkelkinder von Trump sind jüdisch. Als ich mir die Situation genauer ansah, entdeckte ich interessanterweise, daß Ivankas vorherige zwei bedeutenden Beziehungen ebenfalls mit Juden waren, mit Greg Hirsch und James Gubelmann. Weiters beachtenswert ist Ivankas sehr enge Freundschaft mit Chelsea Clinton, einem weiteren Abkömmling der amerikanischen Machtelite, die 2010 den jüdischen Finanzier Marc Mezvinsky heiratete. Die Situationen bei den Trumps und Clintons sind exzellente Beispiele für die jahrhundertealte Praxis der strategischen jüdischen Einheirat in einheimische Eliten, und dieses Phänomen verdient etwas konzentrierte Aufmerksamkeit.

Das jüdische Einheiraten in nichtjüdische Machteliten ist ein bedeutender, aber zuwenig erforschter Aspekt der jüdischen Strategien zur Beibehaltung und Ausweitung von Einfluß. Auf den ersten Blick erscheint es natürlich paradox. Ein bedeutender Teil der jüdischen gruppenevolutionären Strategie befaßt sich mit der Absonderung des Genpools und der Verhinderung großer genetischer Beimischung aus umgebenden Gruppen. Der Judaismus ist historisch voller sozialer und kultureller Kontrollen gewesen, die dazu bestimmt sind, den Kontakt mit Nichtjuden zu minimieren und daher Beimischungen stark zu hemmen. Zusätzlich werden Konvertiten im Judentum in einer Weise vom Konvertieren abgehalten und verschmäht, die ziemlich ohne Beispiel in irgendeiner anderen religiösen Kultur ist. Wie jedoch Kevin MacDonald in A People That Shall Dwell Alone (2002, im folgenden PTSDA [deutsch: „Der jüdische Sonderweg“]) festgestellt hat, waren Konversion und Vermischung zulässig, wenn nicht eifrig angestrebt, wenn solch eine Beimischung sehr gering war und bedeutende Nettovorteile für die Gruppe bot. In ähnlicher Weise waren die Kontrollen am gegenüberliegenden Ende des jüdischen strategischen Ghettos ebenfalls bei weitem nicht luftdicht – die aufrichtigsten jüdischen Apostaten zum Christentum tendierten dazu, überwiegend arm und unbedeutend zu sein, und die Gruppe als Ganzes trauerte wenig um sie. Die eugenischen Vorteile einer solchen Strategie sind offensichtlich.

Selbst aus der Antike gibt es Hinweise darauf, daß „manche von Nichtjuden stammenden Gene wegen ihrer Wirkungen auf die Fähigkeiten zum Erlangen von Ressourcen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft selektiert wurden (PTSDA, S. 41).“ Indem sie auf die Reichen und Mächtigen zwecks Mischehen abzielten, konnten Juden bedeutende und unmittelbare materielle Ressourcen, eine Verbesserung des gesellschaftlichen Status und auch nützliches genetisches Material bekommen. Wenn auch sehr gering an der Zahl, sind Konvertiten in alten Zeiten und ihre gefeierteren modernen Entsprechungen überproportional intelligent und erfolgreich gewesen. MacDonald schreibt:

Es ist möglich, daß sogar diese relativ geringe genetische Beimischung aus umgebenden Populationen für eine strategisch vorgehende Gruppe adaptiv sein konnte, weil die Gruppe von neuen genetischen Kombinationen profitieren würde, z. B. Intelligenz, größere phänotypische Ähnlichkeit etc… Ein Beweis zugunsten dieser Hypothese wäre, daß jüdische Bekehrungsbemühungen, während sie sehr begrenzt waren, unter reichen, intelligenten und talentierten Individuen erfolgreicher gewesen sind und daß dieses Muster von der jüdischen Gemeinschaft aktiv gefördert wurde (PTSDA, Kapitel 2, S. 41).[1]

Anfang dieses Jahres veröffentlichte die Princeton University Press Todd Endelmans Leaving the Fold: Conversion and Radical Assimilation in Modern Jewish History. Endelmans Werk gibt vor, Phänomene wie Mischehen und Konversion zu untersuchen, aber typischerweise für die gängige jüdische Wissenschaft unterläßt es jede echte Befassung mit Aspekten dieser Phänomene, die ein weniger günstiges Licht auf die jüdische Kultur werfen, insbesondere die Natur der Mischheiraten auf Elitenebene. Jedoch gibt es darin ein paar nützliche Informationsschnipsel, die MacDonalds Beobachtungen untermauern. Diejenigen Juden, die in den nichtjüdischen Genpool abdrifteten, waren laut Endelman tatsächlich „Schwindler, Säufer, Huren, Schlemihls, Schlemazels, Nudniks [Langweiler] und Tunichtgute [„no-goodniks“]“, deren „soziales, kulturelles und sogar moralisches Niveau niedrig war.“[2] Im Gegensatz dazu stammten diejenigen Nichtjuden, die in der jüdischen Herde willkommen geheißen wurden, aus den allerhöchsten Gesellschaftsschichten, und die Bemühungen, die unternommen wurden, um junge Prinzen, Landbesitzer oder Industrieerben dazu zu verlocken, sich jüdische Ehefrauen zu nehmen, waren bemerkenswert wegen ihrer langfristigen, vorbedachten Natur. Endelman äußert sich zu Volkszählungsdaten aus Berlin, die den Zeitraum von 1770 – 1826 abdeckten, was darauf hindeutet, daß Berliner Elitejuden die Taufe als „langfristige Strategie benutzten, um ihre Töchter für spätere Mischehen heiratsfähig zu machen.“[3]

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