Earth Day 2019, Teil 2: Fünfzig Jahre apokalyptische Klimaerwärmungs-Vorhersagen, und warum die Leute daran glauben

Von Dr. Peter Baggins, übersetzt von Lucifex. Das Original Fifty Years of Apocalyptic Global Warming Predictions and Why People Believe Them, Part 2  erschien am 21. April 2019 auf The Occidental Observer.

Zuvor erschienen: Teil 1

Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, daß ihre Vorhersagemodelle für die globale Erwärmung zunehmend im Widerspruch zu den Daten standen. In jüngerer Zeit haben sie begonnen, manche der fehlerhaften Annahmen in den für Prognosen (nicht Beobachtungen) für die globale Erwärmung verwendeten Modelle zu lokalisieren. Ein Beispiel für diese Art von Korrektur ist ein Artikel von 2018, der im angesehenen Journal Science veröffentlicht wurde.

Die Verfügbarkeit von Stickstoff ist ein zentraler Kontrollfaktor für das terrestrische Pflanzenwachstum und daher für den Kohlenstoffkreislauf und den globalen Klimawandel. Es ist weithin angenommen worden, daß die Atmosphäre die Hauptquelle des terrestrischen Stickstoffeintrags ist. Überraschenderweise zeigen Houlton et al. nun, daß das Grundgestein über große Abschnitte der terrestrischen Umwelt eine genauso große Stickstoffquelle ist.

Klimawissenschaftler haben lange gewußt, daß Pflanzen manche der Effekte des Klimawandels ausgleichen, indem sie CO2 absorbieren und speichern. Aber sie nahmen an, daß die Fähigkeit von Pflanzen zur Ausführung dieser Funktion begrenzt sei, weil die Verfügbarkeit von Stickstoff in der Atmosphäre begrenzt war. Wie eine früher im Jahr 2003 in Science veröffentlichte Studie feststellte, „wird nicht genug Stickstoff verfügbar sein, um die Szenarien der hohen Kohlenstoffaufnahme aufrechtzuerhalten.“

Aber diese Vorstellung, daß die einzige Stickstoffquelle für das Pflanzenleben aus der Luft kam, ist in einem neueren Artikel widerlegt worden, ebenfalls in Science. Nun wissen wir, daß es riesige Stickstoffspeicher im Grundgestein des Planeten gibt, von denen Pflanzen sich ebenfalls ernähren können. Im Lichte dieser Befunde sagte Ronald Amundson, ein Bodenbiochemiker an der University of California in Berkeley, zu Chemical and Engineering News: „Wenn es mehr Stickstoff als erwartet gibt, dann sind die Einschränkungen für Pflanzenwachstum in einer Welt mit viel CO2 vielleicht nicht so groß, wie wir denken.“

Mit mehr verfügbarem Stickstoff könnte das Pflanzenleben in der Lage sein, mehr CO2 zu absorbieren, als Klimawissenschaftler geschätzt haben. Dies „hat das Potential, alle Prognosen im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu ändern“, denn es könnte mehr Kohlenstoff an Land gespeichert werden und weniger in der Atmosphäre, als die Modelle annehmen.

Für interessierte Leser enthüllt eine Reihe von Artikeln über dieses Thema andere Beweise für Schwächen in Klimamodellen, die für die Vorhersage einer zukünftigen Erwärmung verwendet werden. Diese Modelle sagten eine jahrzehntelange Pause bei den globalen Temperaturen nicht vorher. Genausowenig sind verschiedene Kalamitäten eingetreten, die inzwischen hätten stattfinden sollen. Und ein neuer Artikel, der in einem anderen angesehenen wissenschaftlichen Journal, Nature, veröffentlicht wurde, ist ebenfalls zu dem Schluß gekommen, daß der Planet weniger empfindlich gegenüber CO2-Zunahmen ist, als die Computermodelle annehmen.

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Earth Day 2019, Teil 1: Fünfzig Jahre apokalyptische Klimaerwärmungs-Vorhersagen, und warum die Leute daran glauben

Von Dr. Peter Baggins, übersetzt von Lucifex. Das Original Earth Day, 2019: Fifty Years of Apocalyptic Global Warming Predictions and Why People Believe Them, Part 1 erschien am 19. April 2019 auf The Occidental Observer.

Zwei der wichtigsten Probleme, die der sogenannte Green New Deal zum Preis unabsehbar vieler Billionen zu lösen versuchen wird, sind die globale Erwärmung und ihre Folgen, einschließlich Dürre, Hungersnot, Überschwemmungen und massivem Verhungern. Sie erinnern sich vielleicht daran, daß Obama in seiner Rede zur Lage der Nation von 2015 erklärte, daß die größte Bedrohung, mit der wir es zu tun hätten, weder Terrorismus noch ISIS sei. Es waren auch nicht Nuklearwaffen in Schurkenstaaten. „Keine Herausforderung stellt eine größere Bedrohung für zukünftige Generationen dar als der Klimawandel“, sagte Obama.

Seine gesamte Administration einschließlich Vizepräsident Joe Biden und Außenminister John Kerry wiederholte häufig die Behauptung, daß der Klimawandel die größte Bedrohung sei, mit der die Welt es zu tun habe. Es war eine Meinung, die Obama während eines Earth-Day-Trips zu den Everglades von Florida wiederum betonte, wo er sagte: „Dies ist kein Problem für eine andere Generation. Es hat schwerwiegende Implikationen für die Art, wie wir jetzt gerade leben.“

In jüngerer Zeit haben Präsidentschaftsanwärter wie Beto O’Rourke zusammen mit den meisten Kandidaten der Demokraten ihre eifrige Unterstützung für den Green New Deal erklärt, indem sie vorhersagten, daß die Welt in 12 Jahren enden wird, wenn nichts getan wird. „Dies ist die letzte Chance, darin sind sich die Wissenschaftler einig – daß wir nicht mehr als 12 Jahre haben, um unglaublich kühne Schritte in dieser Krise zu unternehmen. Ich will nicht melodramatisch sein, aber die Zukunft der Welt hängt von uns ab, so wie wir hier stehen.“

Dies führt zu der Frage, die ich in diesem kurzen, auf Daten gestützten Essay stelle: Was für eine Erfolgsbilanz haben die Politiker und ihre Experten in ihren Klimavorhersagen? Immerhin wurden manche dieser Vorhersagen vor 10, 20 oder sogar 50 Jahren gemacht. Können wir nicht jetzt auf ihre Vorhersagen zurückschauen und beginnen, sie zur Rechenschaft zu ziehen?

Wie es andere getan haben, habe ich mich dafür entschieden, mit der ersten „Feier“ des Earth Day im Jahr 1970 zu beginnen. Nun, wer kann gegen den Earth Day sein? Es ist eine bezaubernde Idee, und ich bin seit meiner Collegezeit in Ann Arbor ein begeisterter Unterstützer gewesen, als wir das Ereignis auf dem Campus der Universität von Michigan feierten.

Hier ist, was die Experten vor fast einem halben Jahrhundert am Earth Day 1970 sagten:

  1. „Die Zivilisation wird innerhalb von 15 oder 30 Jahren enden, sofern nicht sofortige Handlungen gegen die Probleme unternommen werden, vor denen die Menschheit steht.“

Der Harvard-Biologe George Wald

  1. „Es ist bereits zu spät, um massenhaftes Verhungern zu verhindern.“

Denis Hayes, Cheforganisator des Earth Day

  1. „Wir befinden uns in einer Umweltkrise, die das Überleben dieser Nation und der Welt als geeigneter Lebensraum für Menschen bedroht.“

Der Biologe Barry Commoner von der Washington University

  1. „Die Bevölkerungszahl wird unvermeidlich und völlig alles überflügeln, was wir an kleinen Zuwächsen bei der Nahrungsversorgung machen. Die Todesrate wird während der nächsten zehn Jahre zunehmen, bis mindestens 100 – 200 Millionen Menschen pro Jahr verhungern. … Die meisten der Menschen, die im größten Kataklysmus der Geschichte des Menschen sterben werden, sind bereits geboren worden. … [Bis 1975] werden nach Meinung mancher Experten die Nahrungsmittelknappheiten das gegenwärtige Niveau von Hunger und Verhungern auf der Welt zu Hungersnöten von unglaublichen Ausmaßen eskaliert haben. Andere, optimistischere Experten denken, daß die letztendliche Kollision von Nahrung und Population erst im Jahrzehnt der 1980er stattfinden wird.“

Der Biologe Paul Ehrlich von der Stanford University

  1. „Die Demographen stimmen fast einhellig dem folgenden grimmigen Zeitplan zu: um 1975 werden weitverbreitete Hungersnöte in Indien beginnen; diese werden sich bis 1990 auf ganz Indien, Pakistan, China, den Nahen Osten und ausdehnen. Um das Jahr 2000 oder wohl früher werden Süd- und Mittelamerika unter Hungersnotbedingungen existieren. … Bis zum Jahr 2000, in dreißig Jahren, wird die gesamte Welt mit Ausnahme Westeuropas, Nordamerikas und Australiens, sich in einer Hungersnot befinden.“

Professor Peter Gunter von der North Texas State University

  1. „In einem Jahrzehnt werden Stadtbewohner Gasmasken tragen müssen, um die Luftverschmutzung zu überleben. … um 1985 wird die Luftverschmutzung die Menge des Sonnenlichts, das die Erde erreicht, auf die Hälfte verringert haben.“

Das Magazin Life

  1. „Bei der gegenwärtigen Rate der Stickstoffansammlung ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Licht aus der Atmosphäre ausgefiltert wird und nichts von unserem Land nutzbar sein wird. … Bis zum Jahr 2000 werden wir, falls die gegenwärtigen Trends weitergehen, Rohöl mit solch einer Rate verbrauchen, daß es kein Rohöl mehr geben wird. Sie werden zur Zapfsäule fahren und sagen. ‚Volltanken, Kumpel‘, und er wird sagen: ‚Tut mir sehr leid, es gibt nichts mehr.‘ … Die Welt hat sich seit etwa zwanzig Jahren scharf abgekühlt. Falls die gegenwärtigen Trends weitergehen, wird die Welt im 1990 um in der globalen Mitteltemperatur um vier Grad [Fahrenheit?, d. Ü.] kälter sein, aber elf Grad kälter im Jahr 2000. Dies ist etwa zweimal soviel, wie nötig wäre, um uns in eine Eiszeit zu bringen.“

Kenneth Watt

Globale Erwärmung und Massenhunger

Ich werde meine Aufmerksamkeit auf die zwei wichtigsten Vorhersagen konzentrieren: Globale Erwärmung und massives Verhungern. Wenn wir zu der oben angemerkten gescheiterten Vorhersage einer globalen Abkühlung zurückkehren, so können wir die Temperaturdaten in eine breitere Perspektive stellen. NASA-Daten zeigen, daß eine Periode der Erwärmung in den 1920ern und 1930ern von zwei oder drei Jahrzehnten abkühlender Temperaturen gefolgt wurden, von den 1940ern bis 1970. Zu dieser Zeit warnten uns viele Experten, einschließlich Carl Sagan, vor einer möglichen Eiszeit – nur um dann den Klimawandel am Hals zu haben. Von den 1970ern bis zu den späten 1990ern begannen Wissenschaftler geringfügig wärmere Temperaturen zu verzeichnen. Wenn wir auf diesen Zeitraum zurückschauen, so läutete die NASA die Alarmglocke wegen der globalen Erwärmung, während kurze Zeit später die New York Times Daten der NOAA [National Oceanic and Atmospheric Administration] zitierte, die keine Erwärmung über die vergangenen 100 Jahre in den Vereinigten Staaten zeigten.

Seit damals haben Gruppendenken und Political Correctness plus Belohnungen in Form von Regierungszuschüssen und universitärer Beförderungen Anreize für nahezu jedermann geschaffen, auf den gegenwärtigen Zug aufzuspringen und einen eskalierenden Erwärmungstrend zu projizieren. Wiederum kamen wir zu dem Weltuntergangsszenario zurück, das die 1970er charakterisierte.

Dann änderte sich das verdammte Klima völlig unerwartet wieder. Die globalen Temperaturdaten sind seit etwa 1998 ungefähr flach gewesen, haben sich laut offizieller globaler Temperaturdaten der NASA von Februar 2016 bis Februar 2018 sogar um 0,056 Grad Celsius abgekühlt Natürlich ist dies bloß ein zweijähriger Trend.

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Klima-Gruppendenken

Von David Archibald, übersetzt von Lucifex. Das Original Climate Groupthink erschien am 18. April 2018 auf Taki’s Magazine.

Es heißt, daß das Vereinigte Königreich den längsten Selbstmord-Abschiedsbrief der Welt produziert hätte – sein Klimawandelgesetz von 2008. Es sind aber noch ein paar vernünftige Leute in GB übrig; diejenigen in der Global Warming Policy Foundation beauftragten den angesehenen britischen Journalisten Christopher Booker, einen Bericht mit dem Titel Global Warming: A case study in groupthink [„Globale Erwärmung: Eine Fallstudie im Gruppendenken“] zu schreiben. Richard Lindzen schrieb das Vorwort, das bezüglich der Theorie von der globalen Erwärmung die Frage enthält:

Wie kommen ansonsten intelligente Menschen dazu, solch himmelschreienden Unsinn trotz seiner Unplausibilität, inneren Widersprüche, widersprüchlichen Daten, offenkundiger Korruption und lächerlicher politischer Implikationen zu glauben?

Wie, in der Tat. Dr. Lindzen hat seit über dreißig Jahren Abhandlungen veröffentlicht, die kritisch gegenüber der Theorie von der globalen Erwärmung sind. Für jeden, der sich dafür interessiert, wie wir zum gegenwärtigen Spielstand in Sachen Klima gekommen sind, liefert der Bericht eine interessante Einführung. Er enthält viele amüsante Anekdoten über die Mätzchen, auf die Global-Warming-Wissenschaftler und ihre Unterstützer zur Förderung ihrer Sache zurückgreifen, großteils mit Bezug auf deren inhärente Heuchelei. Nachfolgend sind einige dieser Geschichten zu finden.

Das wissenschaftliche Establishment in den Vereinigten Staaten und in Europa war seit mindestens dreißig Jahren beim Global-Warming-Hoax mit an Bord, noch bevor die Beweise dafür überhaupt fabriziert worden waren. Natürlich wurde kein Widerspruch dazu toleriert; aus Seite 13:

Aber, wie Lindzen anmerkte, war bald klar geworden, daß es bei allen Konzepten, die für uneindeutig hinsichtlich der globalen Erwärmung gehalten wurden, höchst unwahrscheinlich war, daß sie akzeptiert würden. Er erinnerte sich, wie die National Science Foundation im Winter 1989 einem seiner MIT-Kollegen, Professor Reginald Newell, die Mittel entzog, als seine Datenanalysen nicht zeigten, daß das vorhergehende Jahrhundert eine Nettoerwärmung erlebt hatte (ein Beurteiler meinte, daß seine Ergebnisse „gefährlich für die Menschheit“ seien).

Dr. Lindzen hatte ebenfalls ähnliche Probleme, wie auf Seite 14 erzählt wird:

Dies war ein Zeichen dafür, wie rücksichtslos der Druck geworden war, um jegliche Kritiker am „Konsens“ von der Debatte auszuschließen. Als Lindzen selbst eine Kritik an der These von der globalen Erwärmung an Science schickte, das Journal der American Association for the Advancement of Science, wurde sein Artikel als „nicht von Interesse“ für seine Leser abgelehnt. Aber zu seinem Erstaunen griff Science dann seinen Artikel an, obwohl er nicht veröffentlicht worden war.

Obwohl der Artikel schließlich im Bulletin der American Meteorological Society erschien, bemühte dessen Herausgeber „sich sehr, Widerlegungen anzufordern.“

Auf einer Ebene war die Theorie von der globalen Erwärmung ein Mittel zu einem Zweck, und die tatsächliche Umkehrung des Schadens, den zusätzliches Kohlendioxid angeblich verursachte, war nicht das, worauf es ankam. Worum es ging, war, ein Hassobjekt zu haben, das rechtfertigen würde, was die Protagonisten tun wollten. Auf Seite 18 gibt es ein Zitat aus The First Global Revolution, Bericht des Club of Rome, von 1991:

Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns vereinen würde, kamen wir auf die Idee, daß Umweltverschmutzung, die Drohung der globalen Erwärmung, Wasserknappheiten, Hungersnot und dergleichen dafür passen würden… all diese Gefahren werden durch menschliches Eingreifen verursacht… der wahre Feind ist also die Menschheit selbst.

Das Wunderbare an der globalen Erwärmung als Problem ist, daß kein physischer Beweis für ihre Existenz notwendig war, den die Menschen in ihrem täglichen Leben erfahren. Zu einem großen Ausmaß fälschten die Global Warmers sie, „bis sie sie machten“, aber keine Temperaturerhöhung kam daher, um ihnen zu helfen. Ihre Vorhersagen sind nun um nichts weniger lächerlich, aber die Warmers haben gelernt, sie viel weiter in die Zukunft hinauszuschieben.

Damals in den 1990ern dachten manche der ursprünglichen Teilnehmer in der Global-Warming-Industrie, sie wären an echter wissenschaftlicher Arbeit beteiligt, daher also diese amüsante Geschichte von Seite 20 über einen IPCC-Bericht von 1995:

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Warum ich seit Jahren und überhaupt all diese antifaschwuljüdischmuslimischsozialistischökologischen Zecken-Lobbies hasse!

Warum ich seit Jahren und überhaupt all diese antifaschwuljüdischmuslimischsozialistischökologischen Zecken-Lobbies hasse!

Von Kewil, Erstveröffentlichung am 17. Mai 2009 auf seinem leider nicht mehr existenten Blog „Fakten + Fiktionen“.

Ja, da kommt doch gestern wieder einer daher und fragt, was ich gegen Schwule habe. Nichts, gar nichts, mein Freund, aber ich hasse die schwule Lobby aus tiefstem Herzen! Die Abschaffung des § 175 war doch gebongt, aber dann ging es erst richtig los mit dem Opfergeheul. Heiraten wie normale Familien mit demonstrativem Geknutsche vor der Kirche und gleichzeitiger Verteufelung der abnormalen Heteros. Forderung nach Ehegattensplitting und anderen steuerlichen Gleichstellungen und Vorteilen, obwohl Mann-Mann immer noch keine Kinder kriegt. Pensionsberechtigung  für gleichgeschlechtliche Partner von Pfarrern und Kirchenbeamten. Denkmäler für Schwule und Lesben. Kundgebungen, aber wo? Nicht vor Parlamenten, nein, Knutschdemo, um Eisdiele einzuschüchtern. Oder noch lieber nacktes und halbnacktes CSD-Herumgehopse im Wallfahrtsort Altötting oder vorzugsweise im Kölner Dom! Öffentliches Wichsen, Schwanzlutschen und Anpissen als “sexuelle Befreiung”! Provozieren, provozieren, provozieren! Und als Gipfel sich selbst als normal hinstellen, und denjenigen, der zufällig noch Familie will und mit seinen Kindern diesen Homo-Aktivisten die Rente zahlt, als altmodischen Perversling zu beschimpfen. Empörend!

Und haarscharf gleich läuft es bei den Rotlinken mit ihrer asozialen Gerechtigkeit und ihren Raubzügen in den Geldbeutel anderer, bei der Antifa mit ihren SA-Aktionen gegen Andersdenkende, bei der jüdischen Lobby, bei den Genderweibern, der Einwanderungs- und Asylmafia und bei der Ökolobby! Alle diese üblen, politkorrekten Veranstaltungen wünsche ich zum Teufel. Immer dasselbe Muster: Opferstatus, Steuergeld und Staatsknete abzocken, im kleinen und großen Dreck täglich an jeder Ecke herumwühlen, im Mist stochern, „sensibilisieren”, diskutieren, demonstrieren, Mahnwachen organisieren, trommeln, Tamtam, nie zufrieden sein, immer weitermachen, Normalbürger auspressen und gleichzeitig als Biedermänner verachten und verlachen und diktatorisch mit dem Holzhammer umerziehen.

Es gibt auch eine Rentnerlobby und eine Autolobby, ja doch, aber die stören mich nicht! Die wollen mehr Rente oder mehr Autos, fertig, basta! Die Zecken- und Wühlmaus-Lobbies sind aber nie fertig! Erst verbietet man Atomkraftwerke, dann Glühbirnen, erst werden richtige Nazis vor Gericht gestellt, dann Mitläufer, am Schluß 15-jährige Hitlerjungen und ihre Unterhemden. Zuerst werden Führeralleen umbenannt, dann folgen Heimatdichter-Strassen, darauf werden Hindenburg und Kaiser Wilhelm getilgt, in zehn Jahren Bismarck und Friedrich der Grosse! Am 9. November darf nicht mehr getanzt werden, am Auschwitztag kein Faschingsumzug stattfinden! Und immer vorwärts! Erst Holocaustdenkmäler in Großstädten, dann jedem Provinzlümmel einen Stolperstein vor die Haustür!

Das macht einen fertig! Dieses Nie-genug-Kriegen, dieses tägliche und stündliche Rumschnüffeln, diese nie enden wollenden finanziellen Forderungen, die gnadenlose, moralisierende Besserwisserei und das oberlehrerhafte Umerziehen breiter Volksschichten, die eigentlich mit dem Ganzen nichts zu tun haben und schon genug gestraft sind, wenn sie diese parasitären Einrichtungen auch noch finanzieren müssen. Schauen Sie sich nur die letzten fünf Beiträge hier im Blog an, da sind sie wieder alle versammelt, die Kampf-gegen-Rechts-Spione, die jüdischen und moslemischen Angriffe gegen Christen, die linke Einwanderungsmystik, das Schwulengedöns, der Gendermainstream-Scheißdreck! You name it, we have it!

Als höchste Stufe der polit-korrekten Verblödung durch diese Zecken-Lobbies folgt schließlich die Metamorphose zur Religion. Du hast gesündigt, deutscher Michel, dein Daimler stößt zuviel CO2 in den Sauerstoff-Himmel. Du mußt büßen! Ökosteuer rauf! Du bist nach Malle geflogen, Micheline! Hast Du einen Öko-Ablaß bei Atmosfair gekauft (kann bei TUI-Buchung bequem angeklickt werden)? Wäre besser, Du bliebest zu Hause in deiner ungeheizten Bio-Isolierzelle und issest dein tägliches Gras-Müsli! Nur alternative Hohepriester der Solarzelle dürfen noch fliegen, zu Klimakonferenzen auf ferne sonnigen Inseln etwa. Und wehe, ihr kleinen Sünder glaubt uns nicht! Der Meerwasserspiegel steigt und steigt. Ihr werden elendiglich in der Wüste verglühen und im Meer ersaufen. Zur Hölle werdet ihr fahren, ihr Ungläubigen! Betet und fastet zu Claudia, Renate und Jürgen. Die können euch erlösen! Aber nur wenn ihr ihnen bedingungslos folgt und alles gebt, was ihr habt! Heil Windmühle, Heilwasser heil Mineralwasser, heil Solar!

 

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang in „Fakten + Fiktionen“ (editiert von Deep Roots):

karl-friedrich meint:

Bravo, Bravo, Kewil ein Klasse Beitrag, nur, ich war auf einen Rund-Umschlag nicht vorbereitet LOL

Man sollte deine Ausführungen an jeden Baum nageln.

Mona meint:

Pass mal auf, es vergeht hier keine halbe Stunde und Du hast die Schwulenlobby hier im Blog. Ich hatte mich in einem anderen Forum mit einem gezofft, weil ich genaus dieselbe Meinung vertreten habe und den ekelhaften Christopher streetday kritisierte, man, hatte ich da ein Rudel an der Backe, und es wurden immer mehr. Dabei ging es in dem Strang um ganz was anderes, ich kam dort eben auch auf die ganzen Lobbyisten zu sprechen. Die sind so miteinander vernetzt, wie wir alle es gerne wären.

Normalbürger meint:

Die Taktik ist doch eigentlich ganz einfach. Den Gebenden immer schön auf Trab halten, damit der keine Minute ausruhen kann und vernünftig nachdenken. Wenn er Zeit zum denken hätte, wäre er ganz schnell dort, wie oben geschrieben. Immer schön die Suppe am Kochen halten. Den, den die Götter vernichten wollen, machen Sie zuerst verrückt.

Augustus meint:

@Kewil

Man man man, Du sprichst mir wirklich aus der Seele. Ich sehe es ja immer wieder im Bekanntenkreis und bei Arbeitskollegen. Sobald die merken, dass man konservativ ist, feste Werte hat und feste Moralvorstellungen, so wird man wie ein Abnormaler behandelt.

Weit Denken ist nicht deren Sache. Bei den Arbeitskollegen ist auch einer dabei, bei dem ich wette, er ist schwul. Soweit nicht schlimm. Sagt aber die Kirche bestehe nur aus pädophilen Päderasten (diese Wortwahl kennt er selber allerdings nicht), ich sei doch blöde, dass ich später mal heiraten will und Kinder haben will etc.

Es ist wirklich manchmal einfach nur noch zum reinschlagen.

Schönen Sonntag noch und sei Dir der Tatsache klar, dass du im Recht bist.

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Den kommenden Crash überleben

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“; Bildauswahl [u. a. das Titelbild von Yanick Dusseault alias „Dusso“] teilweise ebenfalls vom Übersetzer)

[Anm. d. Ü.: hier hat Fjordman zwar einiges von dem wiederverwertet, das er in Der kommende Crash geschrieben hat, aber der Artikel ist trotzdem lesenswert]

Das Original „Surviving the Coming Crash“ ist am 1. Dezember 2009 auf „Gates of Vienna“ erschienen:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/12/surviving-coming-crash.html

Wie ich in meinem Essay The Coming Crash festgestellt habe, denke ich, daß wir begreifen müssen, daß die gegenwärtige ideologische Ordnung kaputt und irreparabel ist. Es wird wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft eine Art gesamtwestlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch geben; ich fürchte, es ist inzwischen zu spät, um das noch zu vermeiden. Die Leute, die das herrschende Paradigma unterstützen, sind zu mächtig, und das Paradigma selbst enthält so viele Fehler, daß es nicht repariert werden kann. Es muß zusammenbrechen. Statt Zeit und Energie auf den Versuch zu verschwenden, zu reparieren, was nicht repariert werden kann, sollten wir uns so gut wir können auf den kommenden Crash vorbereiten und uns hoffentlich neu formieren, um danach eine stärkere und gesündere Kultur zu schaffen.
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Wir befinden uns gegenwärtig inmitten des Goldrauschs auf die weiße Schuld. Wenn Sie ein weißer Westler sind, haben Sie das vielleicht nicht voll erkannt, aber ich kann Ihnen versichern, daß der Rest der Welt das weiß. Der Trick besteht darin, den weißen Mann zu jeder Zeit in der Defensive zu halten und sich vage schuldig fühlen zu lassen, damit er nach Geld ausgequetscht werden kann. Die Klimaquoten für Kohlendioxid stellen eine nur dünn verhüllte Form des globalen Sozialismus durch die UNO-gesponserte Umverteilung des Reichtums dar. Der kürzliche wissenschaftliche Skandal über gefälschte Daten hinsichtlich vom Menschen verursachter globaler Erwärmung ist nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt gegenwärtig so viele verschiedene Schichten von Lügen, von „Gendergleichheit” über IQ-Unterschiede bis hin zum Klima, daß es buchstäblich unmöglich ist, sich mit allen davon zu befassen. Unsere gesamte Gesellschaft ist im wesentlichen zu einer großen Lüge geworden. Unsere Medien, unsere Schulen und unsere politischen Führer wiederholen diese Lügen jeden einzelnen Tag; jene, die sie zu hinterfragen wagen, werden sofort ostraziert.

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Frühe Füsikerin: Merkel 1996 über Klimaschutz

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Aus „Spektrum der Wissenschaft“, Ausgabe 7-1996. (Die Bezeichnung „Füsikerin“ habe ich von Kewil übernommen, der Merkel in seinen „Fakten + Fiktionen“ gern so genannt hat.)

Frühe Füsikerin 1 Spektrum 7-1996

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Climatology

Eisbär auf Spitzbergen

Eisbär auf Spitzbergen

Von Deep Roots; das Original  erschien am 22. Dezember 2010 auf „As der Schwerter“.

Als Nachtrag zum Heißluftgeblubber von Cancún bringe ich heute meine eigenen Betrachtungen zur Climatology-Sekte alias „Church of Global Warming“.

Mittlerweile wird es ja schon immer offensichtlicher, wie sehr wir in dieser Sache angelogen und desinformiert werden. Mit umso mehr Dreistigkeit (oder soll ich sagen „Chutzpe“?) versuchen die Klimasektengurus und ihre Schreiberlinge sich über die Aufdeckung ihrer Schummeleien („Climategate“-Affäre) und die Widersprüche zur beobachteten Realität hinwegzulügen.

Besonders frech war da neulich die „Kronen Zeitung“: Zunächst gab es am Kopf einer Seite ein Bild von drei Eisbären auf der grünen Wiese, unter dem zu lesen stand, daß die winterliche Eisbärenbeobachtungssaison für Touristen aufgrund der Klimaerwärmung immer später im Jahr beginne und inzwischen schon um einen Monat verschoben sei.

Auf derselben Seite, gleich unter diesem Bild, folgte dann ein Artikel über das in Schneechaos und Kälte versinkende Europa mit eingeschneiten Flughäfen und Staus auf den Straßen.

Um unbequeme Fragen zu diesen Widersprüchen abzublocken, hat man nun eine neue Stuß-Theorie entwickelt: Wegen der Erderwärmung sollen unsere Winter jetzt kälter werden! Laut einem Team des Potsdamer Instituts für Klimaforschung soll „im Osten der Arktis das Eis infolge der globalen Erwärmung schrumpfen. Dadurch werden dort die unteren Luftschichten aufgeheizt, was wiederum zu einer starken Störung von Luftströmungen führen kann“, erklärt Jens Karg von GLOBAL 2000. Sein Kollege Reinhard Uhrig: „Der Kühlungseffekt für Westeuropa kann laut Klimaforschern dadurch entstehen, daß sehr starke arktische Nordostwinde von der Barents-Kara-See Richtung Südwesten wehen. Dies wird durch eine Änderung der Rotationsrichtung der Luft über der Region bewirkt, wenn die Eisdecke dort verkleinert ist.“

Dazu gibt es eine Grafik, auf der die „arktischen Winde“ im Bogen vom Weißen Meer über Rußland bis Spanien kurven, mit der Behauptung: „Üblicherweise rotiert die Luft genau anders herum.“

Nach dem, was den Wetternachrichten der letzten Zeit zu entnehmen war, rotiert die Luft jedoch nach wie vor „genau anders herum“: vom arktischen Nordatlantik über die britischen Inseln und die Biskaya im Bogen nach Mittel- und Südeuropa. Außerdem: Wenn die „Erderwärmung“ wirklich unsere Winter kälter macht, warum wirkt sich das nicht auf die Gegenden aus, wo die Eisbären leben? Warum soll sich dort der Beginn der Eisbären-Beobachtungssaison verschieben?

Und ihr werdet euch sicher noch an die Meldungen des heurigen Sommers erinnern (als auf der Südhalbkugel Winter war), daß in den Anden ungewöhnlich viel Schnee gefallen ist, und daß Südafrika zur Zeit der Fußball-WM den kältesten Winter seit langem erlebte, wo in den höheren Bergen so viel Schnee fiel wie schon seit vielen Jahren nicht mehr, und wo über 500 Pinguine erfroren sind. Es ist nicht anzunehmen, daß sich die angeblichen Änderungen der Luftströmungen über der Arktis bis in tiefe südliche Breiten auswirken, und da die Antarktis im Gegensatz zur Arktis in viel größerem Ausmaß von Landmassen eingenommen wird, kann es dort keine Entsprechung dieses angeblichen arktischen Klimaphänomens geben.

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Ertrinken im eigenen winzigen Kohlenstoff-Fußabdruck

RM Dean Eisberg

Von Dymphna, plus einem zusätzlichen Absatz aus dem zitierten „Guardian“-Artikel. Original Drowning in Your Own Tiny Carbon Footprint, erschienen am 9. Mai 2009 bei „Gates of Vienna“.  (Dymphna ist die Frau von Baron Bodissey und betreibt mit ihm zusammen den Blog „Gates of Vienna“.)

 

Laut The Guardian:

Wann freut sich ein Grünaktivist darüber, 680.000 Barrels Öl zu sehen?

Es hätte ein CO2-neutrales Abenteuer werden sollen, um die Fantasie von 25.000 Schulkindern zu befeuern.

Raoul Surcouf, 40, ein Landschaftsgärtner aus Jersey, und Richard Spink, 32, ein Physiotherapeut aus Bristol, wollten das umweltverschmutzende Flugzeug vermeiden, das man normalerweise benutzt, um Grönlands Polareiskappe zu erreichen, und setzten Segel auf der Fleur, einer 12 m langen Yacht, die mit Solarzellen und einer Windturbine ausgerüstet war…

Fleur von achtern

Ich liebe den religiösen Glauben der fundamentalistischen Grünis. Er mag vielleicht keine Berge zu versetzen, aber er sorgt sicherlich für einige lustige Momente – zumindest wenn sie ihr Dogma nicht benutzen, um die Weltwirtschaft runterzuziehen.

Also wollten diese zwei Kerle, voller religiösen Eifers, uns anderen zeigen, wie man einen kleineren CO2-Fußabdruck hinterläßt. Und so zuversichtlich waren sie hinsichtlich ihrer Mission, daß ihre Glaubensbrüder im Schulsystem einen Plan ausarbeiteten, um ihren fromm-korrekten und gerechten Pfad online mitzuverfolgen und so ihre Schützlinge zu indoktrinieren:

Die Schulen sollten ihre grüne Expedition online mitverfolgen; wenn das Duo erst die arktischen Einöden auf Skiern durchquert hätte, hofften sie, sich der ersten CO2-neutralen Durchquerung Grönlands rühmen zu können.

Unglücklicherweise hatte die Natur die Bibel nicht gelesen, die diese Leute geschrieben haben. Oder vielleicht war sie ihr egal. Die Natur ist berühmt für ihre Gleichgültigkeit gegenüber menschlichen Glaubensinhalten:

Am Freitag griff die Natur ein und stellte dabei eine ziemliche Ironie zur Schau. Nachdem sie von Winden in Hurrikanstärke durchgebeutelt worden war, mußte die Mannschaft des CO2-neutralen Expeditionsfahrzeuges 400 Meilen vor Irland gerettet werden.

Als ob ihre Schicksalsprüfung nicht schon erschreckend genug gewesen wäre, schien ihr Retter dazu auserwählt zu sein, Salz in ihre Wunden zu reiben: ein 113.000-Tonnen-Tanker; „Overseas Yellowstone“, mit 680.000 Barrel Rohöl an Bord. In einer Erklärung von Bord des Tankers sagte Spink: „Wir erlebten einige der härtesten bekannten Bedingungen, mit Windstößen in Hurrikanstärke 12… Wir entschieden, daß das Risiko für unsere persönliche Sicherheit zu groß war, um weiterzumachen.

Overseas Yellowstone bb-vo

Ihre harte Prüfung begann am Donnerstagmorgen. Als sein Fahrzeug von Böen mit 60 Knoten durchgeschüttelt wurde, ließ Skipper Ben Stoddart den Anker fallen im Versuch, das Boot abzubremsen, wonach eine Welle über das Heck kam und die erste von drei Kenterungen verursachte. Nachdem die Instrumente ausgefallen und strukturelle Schäden eingetreten waren, alarmierte die Besatzung die Küstenwache in Falmouth. Nachdem zwei weitere Wellen das Boot gepeitscht und die Solarpaneele und den Generator zerstört hatten, wurde die Küstenwache gebeten, eine Rettung zu veranlassen.

In Wahrheit konnte es sich die Mannschaft nicht leisten, wählerisch zu sein. Sie waren in lebensbedrohlicher Lage und häuften Dank auf Kapitän Ferro, den Skipper des Tankers, und seine Besatzung dafür, daß sie „Hervorragendes in Durchführung der Rettung“ geleistet hätten. Aber Spink entging nicht die peinliche Wendung der Dinge, der hinterher reumütig anmerkte, daß „das Team jetzt in Sicherheit und ironischerweise an Bord des Öltankers“ sei, als sie nach Maine unterwegs waren, wo sie in drei Tagen eintreffen sollten.

Fleur & Tanker

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X und Y zur Wahlalternative

Ein Gastbeitrag von Thomas

Die folgende Kommunikation entspricht in großen Teilen einer tatsächlich geführten Korrespondenz. Zum besseren Verständnis wurden einige Erweiterungen und Umformulierungen vorgenommen. Nach dem Dialog an sich noch ein abschließender Kommentar.

Werter X!

Heute erreichte mich eine Nachricht der Wahlalternative 2013, die ich zur Kenntnisnahme beifüge.

Mit besten Grüßen,
Y

Anhang:

wahlalternative-2013-300x97

Gesendet: Donnerstag, 07. März 2013 um 11:20 Uhr Von: infos@wa2013.de

An: Y

Betreff: Die Alternative fuer Deutschland ist online!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer der Wahlalternative 2013,

die Alternative für Deutschland ist seit heute online! Sie erreichen die Webseite der Partei unter http://www.alternativefuer.de

Meine bloße Ankündigung einer eurokritischen Partei in der letzten Woche fand schnell ihren Weg an die Presse und hat uns einen fulminanten Start beschert. Nicht nur die inländische Presse, auch führende ausländische Medien haben über uns berichtet oder werden das tun. Dazu werden wir von emails geradezu überflutet und aus allen emails spricht eine große Zustimmung bis hin zum Enthusiasmus.

Bitte besuchen Sie die Webseite der Alternative für Deutschland. Sie können dort der Partei beitreten oder sich als parteiloser Förderer registrieren. Sie finden eine Seite mit unserem Wahlprogramm und (auf der Vorstandsseite) das Regelwerk der Partei.

Der jetzt amtierende Vorstand der Alternative für Deutschland ist als ein Gründungsvorstand zu verstehen. Alle Vorstandsmitglieder haben angekündigt, nur bis zum ersten Parteitag zu amtieren, auf dem der gesamte Vorstand neu gewählt und über das Wahlprogramm beschlossen werden wird. Dieser sog. Gründungsparteitag wird am 14. April in Berlin stattfinden. (Wir haben uns für Berlin als Tagungsort entschieden, weil wir dort das größte Medienecho erwarten. Wir haben uns für den Sonntag als Tag entschieden, damit für weiter entfernt wohnende Mitglieder die Anreise nicht an einem Werktag erfolgen muss.)

Alle Mitglieder sind herzlich zum Gründungsparteitag eingeladen! Einen geeigneten Saal müssen wir noch mieten, und dafür müssen wir möglichst verlässlich wissen, wieviele Teilnehmer wir erwarten können. Da jetzt das genaue Datum feststeht, möchte ich die Frage erneut stellen: Bitte senden Sie eine (leere) email an parteitagsbesuch@gmail.com, wenn Sie am Gründungsparteitag teilnehmen werden. (Senden Sie zwei leere emails, wenn Sie zu zweit teilnehmen möchten etc.). Herzlichen Dank!

Eine formelle Einladung mit genauer Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung wird allen Mitgliedern in der kommenden Woche zugehen.

Bitte werben Sie in Ihrem Bekanntenkreis für die Alternative für Deutschland und tragen Sie so zu unserem Erfolg bei! Flugblätter zum Selbstausdruck finden sich auf unserer Webseite.

Eine letzte Bemerkung: Heute abend bin ich um 22.15 Uhr im ZDF bei Maybrit Illner zu Gast.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bernd Lucke

PS: Wir haben in der Gründungsphase hohe Sachkosten, deshalb freuen wir uns sehr über großzügige Spenden. Falls Sie spenden wollen, überweisen Sie bitte auf das Konto Nr. 27115551 bei der Sparkasse Oberhessen, BLZ 51850079. (Für Überweisungen aus dem Ausland: IBAN: DE16 5185 0079 0027 1155 51, BIC: HELADEF1FRI). Vielen Dank!

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Lieber Y,

mit der Wahlalternative 2013 habe ich mich schon im Rahmen anderer Diskussionen eingelassen. Ich halte diese Vereinigung für ein trojanisches Pferd. Es geht darum, die EU durch Entbürokratisierung zu erhalten. Wenn Sie sich anschauen, wer da Mitglied ist, und was die sonst noch machen (z.B. der Herr Henkel), dann wirkt das durchaus erhellend.

Auch der häufig vernommene Ruf nach Rückabwickeln der Globalisierung fehlt bei denen völlig. Mehr noch: die Verbindungen zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die die 5 Paradigmen der „alten“ sozialen Marktwirtschaft:

  1. Planwirtschaftliche Organisation des Bedarfsgütermarktes und marktwirtschaftliche Organisation des Bedürfnisgütermarktes
  2. Weitgehende Konstanthaltung des Verhältnisses Geldmenge / Warenmenge
  3. Förderung kleinunternehmerischer Strukturen UND Beschränkung von Konzernen
  4. Autarkiebestrebungen und Protektionismus in Güter- und Arbeitsmärkten
  5. Minimierung der produktionsmindernden Wirkung von Streiks (gut, das begreift nur, wer sich intensiv mit Marxismus auseinandergesetzt hat)

auf den Kopf stellt, legt die Vermutung nahe, daß es sich um kontrollierte Opposition handelt, im Sinne derselben, die durch vielfältige Maßnahmen revolutionäre Verhältnisse herbeiführen wollen.

Fällt Ihnen auf, daß das Thema Einwanderung und Arbeitnehmerfreizügigkeit bei denen komplett fehlt und die Kritik an der gemeinsamen Währung, dem Euro, festgemacht wird? Das sog. „europäische Projekt“ wird garnicht in Frage gestellt, lediglich ein Teilrückzug („Verschlankung“) gefordert, dafür aber diejenigen Sachen entfernt, die sich als Fehlschlag erwiesen haben in dem Sinne, daß die wirtschaftlichen Verwerfungen die Akzeptanz für das Projekt „Europa“ verringert haben.

Also: was wollen die? Die Rückführung der EU auf eine Freihandelszone aufgrund bilateraler Vereinbarungen? Augenscheinlich nicht, weil das einer Auflösung der EU gleichkäme. Auflösung ist aber etwas anderes, als „Verschlankung“.

Ich stehe dieser Truppe überaus skeptisch gegenüber. Daß die von den Medien eingeladen werden, das gibt mir eher recht.

Grüße,

X

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Lieber X,

danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn die das anprangern würden, was Sie anführen, dann würde längst die Nazikeule über deren Köpfen kreisen und eingeladen worden wäre Prof. Lucke auch nicht.

Sie sehen doch, wie die rechten Gruppen fertig gemacht werden. Keine Chance!

Die WA hat ganz bewußt nur Themen gewählt, welche die durch den linksgrünen Zeitgeist verseuchten Massen bejahen müssen. Links ist nun mal chic. Wer das nicht akzeptiert, kriegt die Keule.

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Die UNO strebt die Führungsrolle in der Welt-Agenda an

Von George Russell (Original: „After a Year of Setbacks, U.N. Looks to Take Charge of World’s Agenda”, erschien am 8. September 2010 bei Fox News)

Nach einem Jahr demütigender Rückschläge verbrachten der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban ki-Moon, und etwa 60 seiner höchsten Stellvertreter — die Führungsetage des gesamten UNO-Systems — ihr „Labor Day“-Wochenende an einem entlegenen Rückzugsort in den österreichischen Alpen, um Wege zu diskutieren, wie sie ihrer wuchernden Organisation eine Führungsrolle in der Weltagenda verschaffen können.

Einzelheiten über die zweitägigen Sitzungen hinter verschlossenen Türen im komfortablen Dorf Alpbach wurden streng gehütet. Trotzdem weisen die Positionspapiere für das Treffen, die Fox News erhalten hat, darauf hin, daß die Themen folgendes beinhalteten:

— wie der “Klimawandel” nach dem Fiasko des Kopenhagener Gipfels im letzten Jahr wieder zu einer globalen Spitzenpriorität zu machen wäre;

— wie man weiterhin versuchen könnte, die globale Umverteilung von Wohlstand zur realen Basis dieser Klimaagenda zu machen, und wie die Diskussion auf die Idee “globaler öffentlicher Güter” zu erweitern wäre;

— wie man die Friedenserhaltungsmaßnahmen der UNO noch weiter zu Missionen ausweiten könnte, die in die Polizei-, Gerichts- und Rechtssysteme und andere Aspekte konfliktzerrissener Länder eingreifen;

— wie man aus der globalen Flut von Migranten aus armen Nationen ausnutzen könnte, um einen neuen “internationalen Rahmen zur Steuerung von Migration“ zu schaffen;

— wie man neue Technologien “schlau” nutzen könnte, um die direkten Verbindungen zum dem zu vertiefen, was die UNO “Zivilgesellschaft” nennt: das bedeutet, neuartige Wege zur Umgehung ihrer Mitgliedsstaaten, um direkt mit Bürgergruppen zu interagieren, die UNO-Agendas unterstützen.

Ein den Sitzungen zugrundeliegendes Thema war, daß die obersten UNO-Bosse anscheindend oft damit zu ringen hatten, wie man mit dem nervigen Problem der nationalen Souveränität umgehen sollte, die — jedenfalls laut den Positionspapieren — weiterhin viele ihrer ehrgeizigsten Pläne vereitelt, besonders wenn es um viele verschiedene Arten von „globaler Steuerung” geht.

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