Wer waren die Résistance-Kämpfer?

Von Tancrède Lenormand. Das französische Original Qui étaient les résistants? wurde am 08. März 2012 von Tancrède Lenormand auf seinem Blog penser rend libre („denken macht frei“) veröffentlicht. Übersetzung durch Sternbald (erstmalig veröffentlich am 9. März 2012 auf „As der Schwerter“ und nachveröffentlicht hier im „Archiv des verbotenen Wissens“).

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Es gab zwei Kategorien von Widerstand in den 1940er Jahren in Frankreich. Die erste Gruppe bestand aus französischen Nationalisten, die zweite, welche uns hier interessiert, aus Einwanderern, Juden und Kommunisten größtenteils. Letztere nahmen nicht den Kampf für Frankreich auf, sondern gegen Deutschland und, vor allem, für den Kommunismus. Hier besteht ein großer Unterschied. Diese Fremden, welche nach ihrer Ausweisung aus ihren vorigen Aufnahmeländern wegen ihrer antinationalen Aktivitäten großzügig in unserer Heimat aufgenommen worden waren (mit Ausnahme M. Manoukians), begannen ihre feigen Morde und Attentate gegen die deutschen Truppen im Jahr 1941, d.h. ab dem Moment, als Deutschland die Sowjetunion angriff, was klar erkennen lässt, wem sie verpflichtet waren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sogar eine perfekte Zusammenarbeit bestanden. Hatte die Zeitschrift L’Humanité nicht die Besatzer gebeten, wieder an den Kiosken verkauft werden zu dürfen?

Diese Terroristen – denn genau darum handelt es sich nach der Haager Landkriegsordnung – fühlten sich in keiner Weise für die französische Nation verantwortlich; sie hatten keine Skrupel, die gallische Zivilbevölkerung den Repressalien auszusetzen, zu denen die Wehrmacht unter diesen Umständen gezwungen war. Nach jedem Anschlag auf einen Güterzug und nach jedem Mord an einem deutschen Offizier zogen die Banditen sich unter völliger Missachtung der unvermeidlichen Konsequenzen ihrer Tat in den Untergrund zurück. So kam es, dass zahlreiche Unschuldige erschossen wurden. Aber die Deutschen täuschten sich. Sie glaubten, durch diese Erschießungen die Familien der französischen Widerstandskämpfer zu bestrafen und an die nationale Solidarität und den Gemeinsinn zu appellieren, jene auf Blutsbanden beruhenden Gefühle, die zu dieser Zeit in Deutschland hochgehalten wurden. Dies war vergebens. Bis zu jenem Tag, an dem sie unsere Retter aufscheuchten: Sie stießen auf Schreckgespenster mit dichtem, schwarzem Kraushaar, die vor relativ kurzer Zeit die Ghettos des Ostens verlassen hatten.

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Die Feinde des freien Wortes – Interview mit Prof. Faurisson

Folgendes Interview mit dem Revisionisten Robert Faurisson wurde in der Dezemberausgabe 1989 der Zeitschrift Le choc du mois (S. 42-43) veröffentlicht. Aktuelle Relevanz kommt ihm u.a. wegen der darin enthaltenen Aussagen über das Ehepaar Klarsfeld zu, da Frau Klarsfeld gegenwärtig für das Amt des Bundespräsidenten in der BRD kandidiert. Entgegen unseren Gepflogenheiten verlinken wir das französische Original aus Rechtsgründen ausnahmsweise nicht. Auch mehrere gekennzeichnete Auslassungen sind diesem Hintergrund geschuldet. Übersetzung durch Sternbald (erstmals veröffentlicht auf „As der Schwerter“ sowie hier in Sternbalds „Archiv des Verbotenen Wissens“)

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Trotz des Attentats im September bleibt Professor Faurisson hartnäckig: „Um mich zum Schweigen zu bringen, muss man mich töten.“

Vichy, November 1989. Professor Faurisson hat sich noch nicht vollständig von dem äußerst brutalen Angriff, dessen Opfer er am 16. September dieses Jahres wurde, erholt. Trotzdem verfolgt er weiterhin mit großer Genauigkeit seine geschichtswissenschaftlichen Forschungen. Momentan beschäftigt er sich mit der jüngsten „vollständigen“ Ausgabe des Tagebuchs der Anne Frank. Er hat uns bei sich empfangen.

Le Choc du mois: Es handelt sich um die sechste gegen Sie verübte Gewalttat in elf Jahren. Wie fühlen sie sich?

Robert Faurisson: Ich fühle mich wie jemand, der nur knapp einem Lynchmord entkommen ist. Körperlich geht es mir schlecht, und ich werde eine weitere Operation meines rechten Beins über mich ergehen lassen müssen. Verglichen mit anderen Revisionisten bin ich allerdings noch glimpflich davongekommen. François Duprat wurde ermordet. Ein „Erinnerungskommando“ und eine revolutionäre jüdische Gruppe haben sich zu der Tat bekannt. Das Verbrechen wurde im Nachhinein von Patrice Chairoff gerechtfertigt, überdies von Dominique Calzi, einem Freund des Ehepaars Klarsfeld [1]. Auf Michel Caignet hat der Jude Yves Aziza ein Säureattentat verübt – den Täter ließ man entkommen. Unser Institut für revisionistische Studien in Los Angeles wurde im Juli 1984 bis auf die Grundmauern abgebrannt; am nächsten Morgen kamen Juden, um auf den Ruinen einen Freudentanz aufzuführen.

Offensichtlich bestehen Verbindungen zwischen meinen Angreifern, die mich ohne die Ankunft der drei Fischer sicherlich durch Fußtritte an den Kopf getötet hätten, und den jüdischen Milizen, die M. Joxe so am Herzen liegen. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen die Aussage Mme Françoise Castros, der Frau von Laurent Fabius in Erinnerung rufen:

„Es handelt sich um eine Neuerung in der Politik: Die Linke hat jüdischen Milizen erlaubt, sich in Stadtvierteln in Paris zu etablieren, ebenso in Toulouse, Marseille und Straßburg. Sie pflegen regelmäßige Kontakte zum Innenministerium“ [2].

Ich hatte die Gelegenheit, diese Milizen im Dezember 1987 bei einem antirevisionistischen Kolloquium an der Sorbonne – wir wurden dort von Simone Veil als „Clowns“ und von Pierre Vidal-Naquet als „Exkremente“ beschimpft – bei der Arbeit zu beobachten. Die Polizei ließ diese Banden junger Juden gewähren. Zehn von ihnen haben einen Zwanzigjährigen in der Rue Saint-Jaques mit Fußtritten „massakriert“. Pierre Guillaume, Michel Sergent und ich wurden von einer anderen Gruppe angegriffen. Ein Sicherheitsmann hat einen der Angreifer festgenommen. Der Verantwortliche der Sicherheit hat sich aber geweigert, uns dessen Namen zu nennen und hat ihn wieder freigelassen, während er mich an meinem Mantel festhielt, um mich danach manu militari aus der Sorbonne zu schmeißen. Der Vorfall wurde weder polizeilich noch gerichtlich verfolgt.

In den mir bekannten Fällen von in ähnlichen Umständen durch Juden verübten Verbrechen oder Ordnungswidrigkeiten ist es niemals zu ernsthaften polizeilichen oder rechtlichen Maßnahmen gekommen, selbst wenn die Täter bekannt waren.

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911 – Wie weit kann Manipulation gehen?

Von Osimandia , ursprünglich veröffentlicht auf As der Schwerter“ (hier leider zwangsläufig ohne die Bilder wiedergegeben).

Dies ist unser fünfter Artikel zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001.

In den vergangenen Jahren haben wir jeweils zum Jahrestag eine Zumutung für unterschiedliche Zielgruppen gebracht. 2011 war mit 9/11 – Zehn Jahre Lügen eine Zumutung von Kairos und mir für all jene, die noch an die offizielle Theorie glauben, denn darin haben wir die Gründe zusammengefasst, aus denen diese unmöglich zutreffend sein kann. 2012 habe ich mit 9/11 und das heiße Eisen denen, welche die offizielle Version längst verworfen haben, zugemutet, sich etwas näher mit dem Kreis der eigentlichen Täter zu befassen. Tatsächlich sieht es so aus, als ob 9/11 zwar eine False-Flag-Aktion war (die Moslems waren es nicht) aber keineswegs ein Inside-Job (die Amerikaner waren es auch nicht), obwohl zweifellos sowohl Moslems wie vermutlich z.B. der pakistanische Geheimdienst, als auch viele Amerikaner mit dem eigentlichen Täterkreis kollaboriert haben müssen. Diese Zumutung hat Deep Roots vor einigen Tagen mit Der Unheilige Krieg, einer Übersetzung von Kevin Alfred Strom, bekräftigt und vertieft. An wen die Zumutung aus dem Jahr 2013 gerichtet war, ergibt sich aus der Artikelüberschrift 9/11 für Islamkritiker.

Doch wen haben wir bislang mit unseren Zumutungen sträflich vernachlässigt?

Richtig! Unseren eigenen Kreis von Stammlesern! Das ist unverzeihlich und das möchte ich dieses Jahr in Ordnung bringen. Nun könnte man vielleicht annehmen, die Zumutung sei, dass ich den Artikel mit zwei Wochen Verspätung veröffentliche, aber das war’s noch nicht. Das kann ich besser! Ich möchte dieses Jahr die so genannte No-plane-Theorie vorstellen, von der ich schon seit geraumer Zeit überzeugt bin und die Deep Roots in seinem Nachwort zum Unheiligen Krieg bereits angesprochen hat. Und vor allem möchte ich darauf eingehen, warum ich dieses Thema für ganz und gar nicht unwichtig halte.

Tatsächlich gilt die No-plane-Theorie dem gemeinen Schlafschaf als Zeichen vollkommener Übergeschnapptheit und in weiten Truther-Kreisen als das Werk vorsätzlicher Desinformanten, die – wie von Cass Sunstein vorgeschlagen – die 9/11-Wahrheitsbewegung infiltrieren sollen, um sie mit abstrusen Behauptungen zu diskreditieren. Wer kein Desinformant sondern wie ich wirklich von dieser Theorie überzeugt ist oder – falls sie doch wider Erwarten unzutreffend sein sollte – sich in einem ehrlichen Irrtum befindet, kann diese Besorgnis nachvollziehen. Das führt zu Zurückhaltung aus Rücksicht auf das „größere Ganze“ und in einem dadurch in Gang gesetzten Teufelskreis auch dazu, dass diese sehr naheliegende Theorie auch noch nach 13 Jahren ein schräges Außenseiterdasein führt.

Selbst im trauten Familienkreis wurde ich vor einigen Jahren auf meine vorsichtig angedeutete Überlegung, dass Aluminium und Plastik doch eigentlich schwächere Materialien sind als Stahl und Beton und daher beim Zusammenprall kaputtgehen und runterfallen anstatt wie ein Messer durch Butter schneiden sollten, noch mit der Antwort beschieden:

Die No-plane-Theorie? Ach was! An die glauben doch inzwischen nur noch die ‚gehirngewaschenen Vollidioten‘. Aber DU doch nicht! Kennst du noch nicht die No-crash-Theorie? Die Türme stehen noch!“

Doch so leicht lasse ich mir etwas nicht ausreden und mittlerweile, nachdem er sich ernsthaft etwas mit der Thematik befasst hat, glaubt der „No-crash-Theoretiker“ es auch. Ich fing an, mir die Frage zu stellen:

Warum gilt die No-plane-Theorie überhaupt als Verirrung hoffnungsloser Spinner, die niemand für voll nehmen kann und die damit alle seriösen Truther diskreditieren?

Braucht man ein Flugzeug, um ein Hochhaus abzureißen? Sicher nicht, das geht auch ohne! Genausowenig ist ein Flugzeugeinschlag zwingend erforderlich, um eine Explosion, einen großen Feuerball und ein Loch in einer Gebäudefassade zu erzeugen. Auch das kann problemlos mit anderen Mitteln wie zum Beispiel einer Lenkrakete oder der lokalen Anbringung von Sprengstoff bewirkt werden. Ich halte das zweitere für wahrscheinlicher, weil ich mir nur schwer vorstellen kann, wie man mit einer Lenkrakete ein Loch erzeugen kann, das die ungefähre Kontur eines Flugzeugs hat, mit entsprechend angebrachten Sprengladungen dürfte das aber leicht zu bewerkstelligen sein.

Dabei befand ich mich mit meinen plastisch bildhaften Vorstellungen, wie so ein Zusammenprall zwischen Hochhaus und Flugzeug eigentlich aussehen müsste (aber nicht aussah!), gar nicht in so schlechter Gesellschaft. John Lear, der Sohn des Learjet-Erfinders Bill Lear, hat seine Expertenmeinung ausgedrückt, dass es physikalisch unmöglich für Boeings 767 wie die Flüge AA11 und UA175 gewesen ist, die Türme zu treffen, insbesondere wenn sie von unerfahrenen Piloten geflogen worden sind: (mehr …)

Susannah und die Islamisten

Von Osimandia, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“.

Stellen Sie sich vor, Sie kommen abends nach Hause. Ihre Frau/Ihr Mann oder ein sonstiger Mitbewohner sitzt vor dem Fernseher und sieht sich einen Film an. “Pssst” werden Sie etwas unwirsch begrüßt, dann wird aber versöhnlich hinzugefügt “Ist gleich aus.” Sie setzen sich dazu und sehen sich die letzten Minuten des Dramas an, das über den Bildschirm flimmert.

Susannah - Omen

Es ist auf den ersten Blick erkenntlich nichts, was das Prädikat „anspruchsvolle Unterhaltung” verdient, aber es wirkt recht spannend. Es ist Nacht und regnet in Strömen. Ein offenbar gutsituierter, aber vollkommen irr und in seinem Wahn entschlossen wirkender Mann in mittleren Jahren schleppt ein sich verzweifelt wehrendes Kleinkind in sein Auto, eine Frau versucht, ihn aufzuhalten, aber er überfährt sie rücksichtlos, sie wirbelt durch die Luft und bleibt reglos liegen. Zwischendurch sind Polizeifahrzeuge zu sehen, die offenbar bereits alarmiert worden waren. Die wilde Fahrt endet vor einer Kathedrale, der Geistesgestörte schleppt den kleinen Jungen ins Innere, legt ihn vor dem Altar auf den Boden, hält das schrille Angstschreie ausstoßende Kind grob fest, während er ein Vaterunser spricht, und macht sich dann daran, den Jungen mit einem Dolch zu erstechen (Szenenfoto oben). In letzter Sekunde stürmt die Polizei die Kathedrale und ein Scharfschütze erschießt den Ritualmörder gerade noch rechtzeitig, sein Blut spritzt auf das Kruzifix, das in Großaufnahme eingeblendet wird. Der kleine Junge überlebt und man sieht ihn in der allerletzten Szene unversehrt und wohlbehütet bei einem Staatsbegräbnis an der Hand eines offenbar sehr hochgestellten Mannes.

Ein Happy End also.

Wirklich?

„Nein!” sagt Ihr Mitbewohner, der den Film von Anfang an gesehen hat , „ganz und gar nicht”, denn der Film war Omen, das Remake von 2006. Das verzweifelt weinende Kind war der Antichrist, der erschossene Mann Robert Thorn, sein Adoptivvater, der während der ganzen Handlung über mehr als abgeneigt gewesen war, sich einzugestehen, was er sich da für eine Teufelsbrut ins Haus geholt hatte, obwohl diese schon einiges Unheil angerichtet und die Ermordung seiner Frau verursacht hatte, die schon früher dahintergekommen war und die er deswegen für verrückt gehalten hatte. Schließlich konnte er es aber doch nicht mehr verleugnen. Nachdem er in allen möglichen Weltgegenden und Klöstern Recherchen angestellt hat, erfährt er schließlich, dass die einzige Möglichkeit, seinen Fehler gut zu machen und die Welt vor dem Antichristen zu retten, eine rituelle Tötung in einer Kirche mit einem bestimmten Messer oder Dolch ist. Der hochgestellte Herr aus der letzten Szene ist der Taufpate Robert Thorns, der offenbar jetzt den verwaisten kleinen Antichristen an Kindes Statt angenommen hat, und ganz nebenbei ist er auch noch…der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Also doch nicht wirklich ein Happy End.

So kann ein und dieselbe Szene von zwei Personen vollkommen unterschiedlich wahrgenommen werden, selbst wenn diese zwei Personen absolut identische Moralvorstellungen haben wie Sie und Ihr Mitbewohner. Der einzige Unterschied ist, dass die eine Person den ganzen Film gesehen hat und die andere nicht. Um zu derselben Haltung zu kommen wie Ihr Mitbewohner, ist es vollkommen unnötig gewesen, Ihre Moralvorstellungen aufzugeben oder gar Ihren Charakter zu ändern. Sie sind derselbe geblieben wie vorher, einzig die Information über die Vorgeschichte hat Ihnen gefehlt, um zu erkennen, dass der Film kein Happy End hatte und dass die Polizisten – ebenfalls im besten Glauben, das Richtige zu tun – einen fatalen Fehler gemacht haben. Ohne die Information oder wenn Sie diese ungeprüft als unwahr abgetan hätten, hätten Sie versucht sein können, Ihren Mitbewohner für ein amoralisches Monster zu halten, das mit einem psychopathischen Mörder sympathisiert und es an Mitgefühl für ein herzzerreißend weinendes, unschuldiges Kind in großer Bedrängnis mangeln lässt.

Doch zurück ins richtige Leben.

Das ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Bedeutung des Geschichtsbildes für unsere Überlebenschancen, wie es Sternbald in seinem gleichnamigen Zweiteiler eindringlich nahegelegt hat. Bezogen auf den Film sind wir weder in der Rolle des Kindes noch des Mannes, sondern – wenn überhaupt in irgendeiner anderen als der des ohnmächtigen Zuschauers – in der der Polizisten. Es ist anzunehmen, dass auch diese keine Sympathisanten des Antichristen waren, aber aufgrund der fehlenden Information haben sie die falsche Person als Feind wahrgenommen und eliminiert.

Um endgültig von der Welt des Films wegzukommen, möchte ich die Aufmerksamkeit der Leser jetzt auf ein Ereignis lenken, das sich Mitte des 20. Jahrhunderts zugetragen hat, und bei dem fehlende oder gar falsche Information kombiniert mit einem richtigen moralischen Kompass zu einer unrichtigen Einschätzung führt. Es ist ein Ereignis, das Auswirkungen bis in die heutige Zeit hat.

Die Historikerin Bat Ye’Or (hebräisch für „Tochter des Nils”), die in ihrem wohl bekanntesten Buch Eurabia die These darlegt, bei der Flutung Europas mit islamischen Einwanderern handele es sich um eine europäisch-arabische Verschwörung gegen die USA und Israel, die beide kuchengut und höchst naiv nicht merken, wie übel ihnen da mitgespielt wird, wurde 1933 als Tochter jüdischer Eltern in Kairo geboren. Obwohl es zweifellos zutrifft, dass es europäisch-arabische Vereinbarungen gibt und die Masseneinwanderung von Moslems von der EU vorsätzlich betrieben wird, ist es geradezu abwegig, anzunehmen, dies geschähe gegen die Interessen der USA und Israels. Tatsächlich sieht es so sogar aus, als ob die eigentlich treibende Kraft hinter Eurabia zu großen Teilen jüdisch (auch, aber keineswegs ausschließlich israelisch) ist und in letzter Konsequenz durch das Drohpotential der US Army gestützt wird, für dessen Wirksamkeit in Serbien ein Exempel statuiert wurde.

1957 kam Bat Ye’Or als staatenloser Flüchtling nach Europa, wo sie seither ihren Wirkungskreis hat. Sie hat die britische Staatsangehörigkeit und lebt vor allem in der Schweiz.

In einem Interview mit Pamela Geller von Atlas Shrugs äußert sie sich zu ihrer Jugend in Ägypten folgendermaßen:

Ja, ich bin in Ägypten aufgewachsen. Ich hatte Freundinnen mit katholischem Hintergrund, christliche Kopten – die alte christliche Gemeinde Ägyptens – und natürlich auch islamische Freundinnen. Ich fühlte mich nicht eingeschränkt. Wir waren alle kleine Schulmädchen, es war eine französische Schule, und dann plötzlich mit dem Aufkommen der Muslimbruderschaft und wie sie in der Gesellschaft angenommen wurde… und auch während des zweiten Weltkrieges, waren wir am Ende in Gefahr  (…)

Juden wurden von der Straße weg oder in ihren Wohnungen verhaftet. Die alte jüdische Gemeinde wurde mit armen Menschen bevölkert. Dann wurden Frauen vergewaltigt und Männer ermordet. Viele wurden ausgewiesen und in der Zeit begannen auch die Juden, zu gehen. Es fing nicht wirklich damals erst an, es hatte schon vorher angefangen, aber der Exodus verstärkte sich. Dann war mein Vater so frustriert, als er bemerkte, dass ich, obwohl ich immer noch in der Schule war, regelrecht auf eine Weise boykottiert wurde. Sie sagten mir immer …. rede nicht.

Sie bezieht sich damit zwar auf die Zeit um 1948/1949, hat aber Ägypten dennoch erst im Jahr 1957 verlassen. Mitte der 50er Jahre verließen viele Juden Ägypten und auch andere arabische Länder. Wahlweise wird das auf arabischen Nationalismus oder auf das Aufkommen islamistischer Bewegungen zurückgeführt, oft auf beides, und selbstverständlich auch auf den Konflikt mit Israel, der aus irrationalem Antisemitismus auf im Lande lebende Juden ausgedehnt wurde, obwohl diese sogar  Loyalitätsbekundungen abgaben:

„Die in Ägypten lebenden Juden – zwei Drittel von ihnen sind ägyptische Staatsbürger, ein Drittel Staatenlose – zeigten denn auch keinerlei Verständnis für die kriegerische Abenteuerlust der Israelis. Der ägyptische Oberrabbiner ging sogar soweit, das Vorgehen der Israelis öffentlich zu verurteilen.” (Quelle: Der Spiegel vom 12.12.1956)

Einen weiteren Grund für das ägyptische Vorgehen gegen Juden und ihre daraus resultierende Ausreise aus Ägypten gibt die Historikerin, die damals immerhin schon über 20 Jahre alt war, nicht an.

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Der Hintergrund des Verrats (5): Wachsende zionistische Macht in der Nachkriegszeit

HGV5 01 Titel Menorah

(Letzter Teil.) Das englische Original von Dr. William Pierce ist am 11. Juli 2014 unter dem Titel Background to Treason – A Brief History of U.S. Policy in the Middle East – Part 5: Growing Zionist power in the Postwar Era [1] erschienen. Ursprünglich erschienen in der Januarausgabe von National Vanguard (1984) Links sowie ein Teil der Bilder stammen nicht aus dem englischen Original, sondern wurden bei der Übersetzung hinzugefügt. Übersetzt von Osimandia.

Wenn der Zweite Weltkrieg eine Wasserscheide des Aufstiegs und Falls der westlichen Zivilisation und der Rasse, die diese Zivilisation geschaffen hatte, war, dann war er noch viel mehr ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Rasse, die ihr Bestens gegeben hat, diese Zivilisation zu vergiften und zu deformieren, während sie ihren eigenen Lebensunterhalt aus ihr sog.

Für die westlichen Völker war der Krieg ein spiritueller Todeskrampf. Für die Juden hingegen bedeutete er den endgültigen Ausbruch aus dem Ghetto. Die Französische Revolution und die Napoleonischen Kriege hatten die Mauern, innerhalb derer sie während des Aufstiegs des Westens eingekapselt waren, brüchig gemacht. Der Erste Weltkrieg und die bolschewistische Revolution hatten ihnen bedeutsame weitere Mauerbrüche verschafft und gleichzeitig die meisten noch verbliebenen Barrieren entfernt, die sie daran hinderten, ihre Toxine im Körper ihres Wirts zu verbreiten. Der Zweite Weltkrieg sah die Zerstörung der letzten Verteidigungslinie gegen sie und wurde gefolgt von jüdischer Metastasenbildung.

In den Nachkriegsjahren feierten die Juden einen Triumph nach dem anderen. Ihre Gegner waren getötet, öffentlich diskreditiert oder zum Schweigen eingeschüchtert; die Ideen und Werte aus ihrem ideologischen und spirituellen Arsenal waren an die Stelle der einheimischen Ideen und Werte ihrer Wirtsvölker gerückt; keine Tür blieb ihnen mehr verschlossen.

Sie erlitten allerdings einen bedeutenden Rückschlag: Ihr mühevoll erarbeitetes Arrangement in Russland geriet fast vollkommen durcheinander und sie verloren dort viele der Gewinne, die sie früher gemacht hatten. Stalin, der mehr als vier Jahrzehnte lang eng mit ihnen zusammengearbeitet hatte – zuerst beim Umsturz der alten Ordnung in Russland und der Auslöschung der Millionen, die sich der Bolschewisierung widersetzten, und dann im Kampf gegen Deutschland – war irgendwann vor Ende des Krieges geworden wie der Pharao, „der Josef nicht kannte”. [2. Mose 1, 8]

Tatsächlich hatte Stalin die Juden besser kennengelernt als gut für sie war. Er hatte bereits vor Kriegsbeginn den vollkommenen Mangel an Respekt gesehen, den sogenannte “russische” Juden Russland, “deutsche” Juden Deutschland usw. entgegenbrachten. Er erkannte schließlich, dass die Juden als organisierte, tatkräftige und selbstbewusste Minderheit voller Verachtung für jeden, der ihr nicht angehört, und immer bereit, alles daran zu setzen, ihr eigenes Wohl auf Kosten ihres Wirtsvolks voranzutreiben, eine potenzielle fünfte Kolonne innerhalb jedes Landes waren, das ihre Anwesenheit duldete.

Das war ganz prima, wenn die Komintern sich auf sie verlassen konnte, die etablierte Ordnung im ganzen Westen zu unterhöhlen, und wo auch immer außerhalb Russlands sie lebten als Agenten des Marxismus zu dienen; es war weniger prima, eine solche Truppe auf freiem Fuß im sowjetischen Mutterland und insbesondere in Machtpositionen zu haben – und vor dem Krieg waren Juden in der sowjetischen Machtstruktur einschließlich der Geheimpolizei enorm überrepräsentiert. Wie der Pharao hielt Stalin es für klug, sich mit ihnen zu befassen, bevor “sich ein Krieg erhöbe” und “sie sich auch zu unseren Feinden schlagen und wider uns streiten mögen”. [2]

Er begann sich nach der Niederlage Deutschlands im Jahr 1945 ernsthaft mit ihnen zu befassen und er beschleunigte sein Programm der Entjudaisierung der sowjetischen Staatsbürokratie und der kommunistischen Parteihierarchie massiv, als sie 1948 ihren Zug in Palästina machten und den ausdrücklichen Anspruch auf die Loyalität aller Juden erhoben, wo auch immer sie zufällig lebten. Wenn Stalin 1953 am Vorabend einer gerüchteweise geplanten radikalen Säuberungsaktion von allen Juden in einflussreichen Positionen in der Sowejtunion nicht gestorben wäre, hätte er möglicherweise ein Erbe hinterlassen, für das alle nachfolgenden Generationen von Russen ihm dankbar gewesen wären. Doch auch so erreichte er in dieser Hinsicht noch vor seinem Tode sehr viel.

Die Juden erkannten selbstverständlich die Gefahr, die dem Zionismus innewohnte und die Scharfsinnigeren aus ihren nichtjüdischen Wirtsvölkern alarmieren und eine Reaktion bei ihnen hervorrufen würde. Aber 1948 wurden die mahnenden Stimmen von denjenigen Juden übertönt, die durchaus zutreffend eine nichtjüdische Welt sahen, die (zumindest außerhalb der Sowjetunion) so durch und durch beschwindelt und demoralisiert war, dass sie ihren ersten großen Griff im Nahen Osten nach der Einrichtung des Palästinamandats fast drei Jahrzehnte zuvor ohne nennenswerte Beeinträchtigung machen konnten.

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Der Hintergrund des Verrats (3): Zionismus zwischen den Weltkriegen

HGV3 01 Titel

Das englische Original von Dr. William Pierce ist am 8. Juli 2014 unter dem Titel Background to Treason, Part 3: Zionism between the World Wars erschienen. Der Text wurde von Michael Olanich aus einem längeren Text  mit dem Titel Background to Treason: A Brief History of U.S. Policy in the Middle East, Part 2: From the Balfour Declaration to the Roosevelt Era (1983) aus The National Vanguard für Counter Currents übernommen. Übersetzt von Osimandia.

Als die 1920er Jahre dämmerten, sah für die Juden alles rosig aus. Zur gleichen Zeit, zu der jüdische Einwanderer nach Palästina stömten, um dort mit dem Aufbau eines neuen jüdischen Hauptquartiers zu beginnen, festigten sie ihren Klammergriff um die beiden größten weißen Nationen der Welt, die Vereinigten Staaten und Russland.

Dann fingen die Dinge an, schief für sie zu laufen. In Russland verlor nach Lenins Tod im Jahr 1924 der führende jüdische Bolschewist Trotzki (Lew Davidowitsch Bronstein) den Machtkampf gegen eine Fraktion, die – obwohl sie auch vorwiegend jüdisch war – von dem Nichtjuden Stalin (Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili) angeführt wurde. Zu Ende des Jahrzehnts besetzten Juden immer noch fast jede Spitzenposition in der sowjetischen Machtstruktur, aber die Bösartigkeit und Verbisssenheit, mit der Stalin seinen Krieg gegen Trotzki und dessen Anhänger geführt hatte, hatte viele der weitsichtigeren Juden geängstigt, und sie waren voller unbehaglicher Vorahnungen bezüglich ihrer Zukunft in der Sowjetunion.

Im darauffolgenden Jahrzehnt wurden diese Vorahnungen Wirklichkeit, als Stalin eine massive Säuberungsaktion gegen die bolschewistische Machtstruktur durchführte, die ganze Armeen jüdischer Kommissare in den Tod in Gefängniskellern und Arbeitslagern führte. Die Tatsache, dass viele der Gefängniswärter und Lagerkommissare in den 1930er Jahren immer noch Juden waren, war ein schwacher Trost, weil eine neue Generation nichtjüdischer Kommissare klar im Aufsteigen begriffen war, und die Tage der jüdischen Macht in der Sowjetunion gezählt waren.

Die zunehmende jüdische Macht in den Vereinigten Staaten zog in den 1920ern ebenfalls eine Reaktion nach sich, die bei vielen Juden zu Unbehagen führte. Der Autofabrikant Henry Ford war nicht der einzige einflussreiche Nichtjude, der sich emsig daran machte, seine amerikanischen Mitbürger vor der jüdischen Gefahr zu warnen.

HGV3 02 Der Internationale Jude

Die großen Verlage, in denen Bücher veröffentlicht wurden, waren im Gegensatz zu den Zeitungen immer noch frei von jüdischer Kontrolle, und Dutzende von Autoren produzierten populärwissenschaftliche und halb-populärwissenschaftliche Bücher, die versuchten, einen Sinn für Rassebewusstsein und rassische Solidarität sowohl unter den weißen Massen als auch unter der weißen Führungselite zu wecken. [1]

Es war jedoch Palästina, wo die Pläne der Juden zu Ende des Jahrzehnts am meisten in Gefahr zu sein schienen. Zum einen hatten sie die Macht der britischen Regierung überschätzt, Juden vor dem Zorn der Palästinenser, die fortlaufend enteignet wurden, zu schützen. Es kam während der 1920er Jahre zu wiederholten Gewaltausbrüchen zwischen Juden und Palästinensern, beginnend mit den Unruhen im März und April 1920, die 13 Juden das Leben kosteten.

Am 1. Juli 1920 beendete die britische Regierung die Militärherrschaft im Mandatsgebiet und errichtete dort eine Zivilverwaltung, der ein Hochkommissar für Palästina vorstand. Es war Herbert Samuel, Mitglied einer wohlhabenden jüdischen Bankiersfamilie und entschiedener Zionist.

Zehn Monate später erlitten die Juden während einer kommunistischen Maidemonstration, die von jüdischen Einwanderern aus Russland organisiert worden war, ihren ersten großen Rückschlag in Palästina. Palästinensische Moslems, erzürnt über die Versuche der Juden, unter ihnen ihre kommunistische Propaganda zu verbreiten, töteten 47 Juden, viele davon bolschewistische Demonstranten.

Samuels Politik tötete im Gegenzug 48 Palästinenser. Kein Ausmaß politischer Repressionen reichte danach aus, die Palästinenser zu befrieden oder die Juden in Sicherheit zu wiegen, und die jüdischen Einwanderungsstatistiken spiegelten das wider. Nachdem nach einem anfänglichen Zustrom von zionistischen Einwanderern der jüdische Bevölkerungsanteil von 8,1 Prozent im Jahr 1918 auf 16,6 Prozent im Jahr 1926 gestiegen war, blieb er bis zum Ende des Jahrzehnts praktisch konstant auf diesem Wert.

Im Jahr 1927 ging die absolute Zahl der Juden sogar zurück: Die 2.713 Einwanderer waren nur ungefähr die Hälfte der 5.071 Juden, die ihre Koffer packten und Palästina den Rücken kehrten. Im Jahr 1930 stellten Juden immer noch weniger als ein Sechstel der Bevölkerung. Es wurde klar, dass der zionistische Plan, Palästina zu einem jüdischen Staat zu machen, in ernsthaften Schwierigkeiten war.

Die Zionisten hatten natürlich niemals beabsichtigt, dass alle Juden der Welt oder auch nur eine Mehrheit von ihnen nach Palästina ziehen sollten. Wer hätte denn die Gojim melken und scheren sollen, wenn das geschehen wäre? Der Plan war, alle existierenden jüdischen Kolonien in den nichtjüdischen Nationen aufrechtzuerhalten und sogar auszubauen, damit Juden dort weiterhin ihren Einfluss geltend machen und ihre Tributzahlungen einkassieren konnten. Aber sie wollten auch einen ausschließlich jüdischen Hauptquartier-Staat, in dem es keine  neugierigen Blicke aus nichtjüdischen Augen geben würde und wo die Juden der Welt Führerschaft finden könnten.

Das Problem war, dass das Leben unter den Nichtjuden zu angenehm war. Warum sollte Schlomo oder David seinen lukrativen und bequemen Posten in der sowjetischen Bürokratie aufgeben, um ein Leben in einem palästinensischen Kibbuz zu beginnen, wo tatsächlich von ihm erwartet werden würde, dass er mit seinen Händen arbeitet? Warum sollten Israel und Sarah ihr hübsches, sicheres Pfandleihhaus in Brooklyn verkaufen, um sich in Jaffa oder Jerusalem wütenden palästinensischen Mobs gegenüberzusehen?

Während der ersten paar Jahre nach dem Ersten Weltkrieg wurden die zionistischen Eiferer, die tatsächlich in Palästina leben wollten, von einer großen Zahl von Juden verstärkt, die als Kriegsvertriebene bereit waren, jeden Hafen zu akzeptieren. Danach waren die Eiferer die einzigen Einwanderer, und es gab einfach nicht genug von ihnen. Wenn die Zionisten ein jüdisches Palästina haben wollten, dann mussten sie einen Weg finden, sehr viel mehr Juden von ihrem bequemen Leben in Europa, Amerika und anderswo loszueisen und sie zu überzeugen, dass sie in Palästina sicherer und wohlhabender sein würden als dort, wo sie waren. Vielleicht würde ein weiterer Krieg den Trick bewerkstelligen können?

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