Sechs Millionen Holocausts

Von Tanstaafl; Original: Six Million Holocausts, erschienen am 16. Februar 2012 in Tanstaafls Blog „Age of Treason“.

Übersetzung: Lucifex

 

Das Internet ist wirklich ein Wunder. Hier ist ein faszinierendes Bild, auf das ich im Internet stieß. Unter Verwendung der Suchmaschine der New York Times konnte ich die meisten der Daten und Texte verifizieren. Links zu all den Artikeln sind nachstehend in der Reihenfolge präsentiert, zusammen mit Links zu Gratis-PDF-Downloads, wo sie verfügbar waren.

six_million_holocausts

ZIONISTS’ MASS MEETING – Leaders in the Movement Arouse Enthusiasm at Cooper Union. A PLEA FOR HUMAN JUSTICE Israel’s Great Gift to Mankind Recalled — Dreyfus and European Persecution Mentioned in Convention. – Article – NYTimes.com, PDF

MORE DETAILS OF THE KISHINEFF MASSACRE – In Some Places Jews Managed to Defend Themselves. The Jewish Chronicle, of London, Charges the Russian Government with Responsibility for the Outrages. – Front Page – NYTimes.com, PDF

THE MACEDONIAN MASSACRES. – Letter – NYTimes.com, PDF

SENATE’S TRIBUTE TO HOAR. – Holds Memorial Exercises — Depew’s Estimate of Him. – Article – NYTimes.com, PDF (mit einem weiteren Artikel)

What Maxim Gorky is Doing in Berlin – Article – NYTimes.com, PDF (mit einem weiteren Artikel)

SLINGSBY CASE UP TODAY. – Legitimacy Contest Likely to be One of Longest Suits on Record. – Editorial – NYTimes.com, PDF

$1,000,000,000 FUND TO REBUILD JEWRY – Six Million Souls Will Need Help to Resume Normal Life When War Is Ended. LOANS WITHOUT INTEREST Committee of American Jews Lays Plans for the Greatest Humanitarian Task in History. 6,000,000 Jews Need Help. Outline, PDF

TELLS SAD PLIGHT OF JEWS. – Felix M. Warburg Says They Were the Worst Sufferers in War. – Article – NYTimes.com, PDF

BEGS AMERICA SAVE 6,000,000 IN RUSSIA – Massacre Threatens All Jews as Soviet Power Wanes, Declares Kreinin, Coming Here for Aid. – Article – NYTimes.com, PDF

ALDERMEN VOTE HITLER PROTEST – Board Calls on Washington to Take Persecutions Up With German Authorities. APPEAL FOR FUNDS MADE Meeting to Plan Relief Program Called by Joint Distribution Group for Sunday. – Article – NYTimes.com

GERMAN POET IS SAFE. – Else Lasker Schuler, Reported Missing, Is Located in Zurich. – Article – NYTimes.com (damit zusammenhängender, vorheriger Artikel: JEWISH POETESS MISSING IN REICH – Else Lasker-Schuler and Others Have Disappeared Without a Trace, British Paper Reports. – Article – NYTimes.com)

Congress Defends Polish Jews. – Article – NYTimes.com

AMERICANS APPEAL FOR JEWISH REFUGE – Pro-Palestine Federation Asks Britain to Take a Strong Course in Holy Land. AIMS OF MANDATE CITED Petition Urges It Be Made Clear to ‘Turbulent Element’ That These Will Be Carried Out. – Article – NYTimes.com

JEWISH TEACHERS CHIDED BY ISAACS – Borough Head Tells Sectarian Group He Sees No Reason for Its Existence JASON DISPUTES HIS VIEW Association of 3,000 Defended at Luncheon-Civic Duty in School Work Is Urged Civic Responsibility Urged Jewish Tragedy” Pictu

NATION IS WARNED OF ANTI-SEMITISM – Dr. Hoffmann Is Fearful That Persecutions Abroad, May Spread to This Country SEES INTOLERANCE RISING Calls Upon Church to Meet ‘Challenge’ of Prejudice Here With Aggressive Action – Article – NYTimes.com

MASARYK TO WORK FOR ZIONIST CAUSE – Ex-Czech Envoy, Speaking at Washington Conference, Cites Need for Homeland ‘RANSOM’ PLAN DENOUNCED Rabbi Silver Assails Proposal for Settlements in Africa and in South America – Article – NYTimes.com

YOM KIPPUR ENDS IN PLEA FOR PEACE – Day of Atonement Sermons Bid Nations of the World Build a New Order 24-HOUR FAST IS CLOSED Ram’s Horn Blast at Sunset Terminates Ten Days of Jewish Penitence – Article – NYTimes.com

6,000,000 JEWS DEAD – Jacob Lestchinsky Estimates Reduction in Europe Since ’39 – Article – NYTimes.com

Schwartz Says Only 1,500,000 Jews Are Left In Europe as Result of German Murders – Article – NYTimes.com

Ich habe nicht für das Herunterladen der jüngeren PDFs bezahlt. Aus denjenigen, die ich untersuchte, scheint es, dass, wer immer das Bild schuf, bestimmte Teile aus den PDFs der Times ausgeschnitten, zusammengefügt und hervorgehoben hat, aber ansonsten die Inhalte getreu wiedergegeben hat. Kurz gesagt: die Information in dem Bild scheint legitim zu sein.

Ich denke, dass dies ein unschätzbar wertvolles Bild ist. Zum Beispiel hilft es dabei, den folgenden Artikel, der gerade erst am 14. Februar 2012 von der Times veröffentlicht wurde, in den richtigen Kontext zu stellen:

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Mythen und die russischen Pogrome, Teil 3 – Die jüdische Rolle

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Myth and the Russian Pogroms, Part 3 – The Jewish Role erschien am 13. Mai 2012 im Occidental Observer. Zuvor erschienen: Neubetrachtung der russischen Pogrome im 19. Jahrhundert, Teil 1: Rußlands Judenfrage und Mythen und die russischen Pogrome, Teil 2: Erfindung von Greueltaten.

 

Wir setzen unsere Serie von Essays zur Untersuchung der russischen Pogrome mit diesem Essay über die Rolle fort, die von Juden bei der Provokation zu den Unruhen gespielt wurde. Wie in Teil 2 festgestellt, ist eines der Schlüsselprobleme mit der existierenden Geschichtsschreibung zu den Pogromen (und zu „Antisemitismus“ im Allgemeinen), daß diese Narrative ständig behaupten, daß die Misere der Juden das Ergebnis von nichts weiter als irrationalem Hass war. Juden nehmen in diesem Narrativ eine sanftmütige und passive Rolle ein und haben nichts Schlimmes getan außer Juden zu sein. Es gibt kein Gefühl jüdischer Einwirkung, und man erhält den Eindruck, daß Juden historisch die Fähigkeit gefehlt hat, in der Welt zu agieren. In fast jeder einzelnen akademischen und populären Geschichte der Pogrome akzeptiert der Autor blindlings die Grundannahme (oder hält sie vorsätzlich aufrecht), daß die Juden im Russischen Reich jahrhundertelang gehasst wurden, daß dieser Hass irrational und unbegründet war und daß der Ausbruch antijüdischer Unruhen im späten 19. Jahrhundert eine reflexhafte emotionale Reaktion auf die Ermordung des Zaren und einige Ritualmordvorwürfe war.

Dies ist natürlich weit von der Wahrheit entfernt, aber die Vorherrschaft dieses „Opferparadigmas“ spielt zwei bedeutende Rollen. Erstens ist die jüdische Geschichtsschreibung gesättigt mit Anspielungen auf den „einzigartigen“ Status der Juden, die unter „einzigartigem“ Hass seitens aufeinanderfolgender Generationen von Europäern gelitten haben. Im Wesentlichen ist es die Vorstellung, daß Juden als exemplarisches „schuldloses Opfer“ in der Welt allein dastehen. Auch nur irgendein Gefühl jüdischer Einwirkung zuzulassen – irgendeine Behauptung, daß Juden vielleicht in mancher Weise zu antijüdischen Einstellungen beigetragen haben – heißt, dem Fortbestand dieses Paradigmas zu schaden. In diesem Sinne trägt das „Opferparadigma“ auch stark zum Anspruch auf jüdische Einzigartigkeit bei, und, wie Norman Finkelstein hervorgehoben hat, kann man in vielen Beispielen jüdischer Geschichtsschreibung die Tendenz erkennen, sich nicht so sehr auf die „Leiden von Juden“ zu fokussieren, sondern vielmehr auf die einfache Tatsache: „Juden haben gelitten.“ [1] Als Ergebnis davon bietet das Paradigma keinen Platz für nichtjüdisches Leiden. Einfach ausgedrückt ist das „Opferparadigma“ eine Form von säkularer „Auserwähltheit“. Dieser Aspekt wird völlig zu Recht als nützliches Hilfsmittel im Hier und Jetzt betrachtet. Es gibt vielleicht keine Rasse auf Erden, die ihre Geschichte so sehr zur Rechtfertigung ihrer Handlungen in der Gegenwart benutzt, wie das jüdische Volk. Vom Streben nach Reparationen bis zur Gründung von Nationalstaaten ist jüdische Geschichte eine der Grundsteine, die jüdische internationale Politik in der Gegenwart stützen. Als solche wird jüdische Geschichte sorgfältig konstruiert und erbittert verteidigt. Das Zusammenspiel zwischen jüdischer Geschichte und zeitgenössischer jüdischer Politik ist klar zu erkennen – ich brauche nur die Begriffe „Revisionist“ und „Leugner“ zu erwähnen, um Bilder von Marionettenprozessen und Gefängniszellen heraufzubeschwören.

Zweitens läßt das Weglassen des jüdischen Beitrags zur Entwicklung von Antisemitismus (sei es im dörflichen oder nationalen Rahmen) den Scheinwerfer umso heftiger auf den „Aggressor“ herniederbrennen. Innerhalb dieses Kontexts hat das schuldlose Opfer die Freiheit, die scheußlichsten Vorwürfe zu machen und sich in der Versicherung zu sonnen, daß seine eigene Rolle, und in Erweiterung sein eigener Charakter, unantastbar ist. Das Wort dieses makellosen, einzigartigen, schuldlosen Opfers wird als Fakt genommen – seine Darstellung soll zweifellos mit dem „Aggressor“ verbündet sein. In Teil Zwei untersuchten wir die Art, wie das RJC dieses Konstrukt voll ausnützte, um entsetzliche und unbegründete Greuelgeschichten zu liefern. Allgemeiner gesprochen, sind übertriebene Geschichten von Brutalität seitens Nichtjuden in der jüdischen Literatur und Geschichtsschreibung gang und gäbe und gehen Hand in Hand mit Bildern von taubenhaften Juden. Zum Beispiel hat Finkelstein auf Jerzy Kosinskis The Painted Bird, ein Werk, das jetzt weithin als „der erste größere Holocaust-Schwindel“ anerkannt ist, als Beispiel für diese „Pornographie der Gewalt“ hingewiesen. [2] Die Zwillingskonzepte von jüdischer Schuldlosigkeit und extremer nichtjüdischer Brutalität sind untrennbar aneinander gebunden, und Unterstützer des einen Strangs des „Opferparadigmas“ sind stets Unterstützer des anderen. Nehmen Sie zum Beispiel diesen Hohepriester der jüdischen Auserwähltheit, Elie Wiesel, der Kosinskis Potpourri sadomasochistischer Fantasien als „mit tiefer Aufrichtigkeit und Empfindsamkeit geschrieben“ lobte. [3]

Nachdem wir diesen theoretischen Rahmen geklärt haben, wenden wir unsere Aufmerksamkeit nun der Dekonstruktion des zweiten Strangs des Pogrom-„Opferparadigmas“ zu. Um uns am effektivsten mit der Frage nach der jüdischen Schuldhaftigkeit bei der Verschlechterung der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden zu befassen, werden wir tiefer stochern müssen, und mit mehr Konzentration, als wir es in Teil Eins unternommen haben. Dieser Essay wird sich auf spezifische Beispiele antijüdischer Unruhen im Russischen Reich vor 1880 befassen, mit einem besonderen Augenmerk auf jüdische Wirtschaftspraktiken, die diesen Ereignissen vorausgingen.

Antijüdische Unruhen im Russischen Reich vor 1880

Aus den oben diskutierten Gründen hat die Mehrheit der jüdischen Historiker lange eine Abneigung gegen die Vorstellung gezeigt, daß jüdische Wirtschaftspraktiken historisch eine bedeutende Rolle bei der Provokation von Antisemitismus gespielt haben. Zum Beispiel behauptet Leon Poljakow in The History of anti-Semitism: From Voltaire to Wagner, daß die Vorstellung von wirtschaftlichem Antisemitismus „ohne echten Erklärungswert“ ist. [4] In ähnlicher Weise hat Jonathan Freedman erklärt, daß wirtschaftlicher Antisemitismus bei der Erklärung antijüdischer Einstellungen nur eine sehr „kleine erklärende Rolle“ spielen sollte. [5] Beide Historiker postulieren, daß Theologie, und in Erweiterung das Christentum (und daher die westliche Kultur) die Quelle und der Ursprung des Antisemitismus ist. Robert Weinberg erklärt in seinem Artikel Visualizing Pogroms in Russian History von 1998 antisemitische Gewaltausbrüche in Osteuropa, indem er behauptet, daß sie das Produkt „der Frustrationen russischer und ukrainischer Landbewohner, Arbeiter und Kleinstadtbewohner waren, die zum Großteil ihre Frustrationen spontan an einem bewährten Sündenbock ausließen, den Juden.“ [6] Weinberg verzichtet auf die Angabe, woraus genau diese „Frustrationen“ entstanden, aber man beachte wiederum die extrem passive jüdische Rolle in seiner Analyse.

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Das „Pogrom“ von Limerick: Schaffung einer jüdischen Opferrolle

Limerick: Thomond Bridge und King John’s Castle.

Limerick: Thomond Bridge und King John’s Castle.

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Limerick “pogrom”: Creating Jewish victimhood erschien am 17. März 2012 im Occidental Observer. (Bild vom Übersetzer eingefügt.)

 

Ein sehr seltsamer Artikel ist in der Ausgabe vom 14. März der britischen Daily Mail erschienen (Goldman Sachs’ touch of darkness), ein Kommentar zu Greg Smith’s kürzlicher Anklage von Goldman Sachs’ Kultur der Habgier und der Kundenausbeutung. Der fragliche Artikel wurde von einem Alex Brummer geschrieben, einem Journalisten, der sowohl für die Daily Mail als auch für den in London ansässigen Jewish Chronicle schreibt. Brummers Spezialität sind, wie es scheint, wirtschaftliche Angelegenheiten, und er hat eine Anzahl seltsamer Argumente in Bezug auf die jüngsten Enthüllungen, daß Goldman Sachs seine Kunden eine Zeitlang als „Muppets” bezeichnet hat. Der Artikel beginnt mit der Aussage, daß der Bank nach einer Serie von Skandalen „während und nach der großen Finanzpanik” unter dem Vorsitz von Lloyd Blankfein „das Vertrauen entzogen“ worden war.

Für den Fall, daß Ihnen das nicht zu Herzen geht, erklärt Brummer weiters: „Das dauerhafteste Bild von der Ära Blankfein ist jenes vom großen Vampirkraken, das 2010 in einem vernichtenden Artikel im Magazin Rolling Stone gezeichnet wurde. Was Rolling Stone nicht begriffen zu haben scheint, ist, daß dies eine Wiederholung einer notorisch antisemitischen Kampagne des Polemikers ‚Coin’ Harvey aus dem späten 19. Jahrhundert gegen die Familie Rothschild war. Welche Fehler Blankfein und Goldman auch immer gemacht haben mögen, so verdienen sie das nicht.“ (Matt Taibbis tatsächliche Worte aus seinem Artikel The Great American Bubble Machine: From tech stocks to high gas prices, Goldman Sachs has engineered every major market manipulation since the Great Depression: „Das erste, was man über Goldman Sachs wissen muß, ist, daß es überall ist. Die mächtigste Investmentbank der Welt ist ein großer Vampirkrake, der sich um das Gesicht der Menschheit gewickelt hat und seinen Blutschlauch unbarmherzig in alles stopft, das nach Geld riecht.“

Zu den Verbrechen von Goldman Sachs gehört die Bewerbung hypothekarisch gesicherter Investitionen, die von Leuten geschaffen wurden, von denen Goldman wußte, daß sie dagegen wetteten, „im Bestreben, der griechischen Regierung bei der Tarnung des Ausmaßes ihrer Schuldenaufnahme zu helfen, um die Defizitregeln des Euroraumes zum umgehen“, und „Milliarden Dollars an toxischen Subprime-Hypothekenkrediten auf die Märkte zu werfen, wo sie wußten, daß sie wertlos waren.“ Aber Brummer stellt diese Verbrechen als „Fehler“ dar – mehr wie die Torheiten eines Pubertierenden als wirkliche Verbrechen, und er ist entsetzt, daß jemand wie Taibbi das Verhalten von Goldman Sachs mit klassischen antijüdischen Bildern verbindet. (Die Jewish Telegraphic Agency erinnert uns daran, wie wir über Juden und Finanzverbrechen zu denken haben, indem sie Michael Kinsleys rechtfertigendes How to think about: Jewish Bankers zitiert; Kevin MacDonald antwortet: „Hat jüdisches Fehlverhalten im Finanzbereich etwas damit zu tun, jüdisch zu sein?“).

Die übergeordnete Meinung, die in Brummers Artikel zum Ausdruck kommt, ist, daß Goldman Sachs ein paar unanständige Dinge getan hat, aber jetzt „sich selbst im Spiegel betrachtet und nach einem neuen, ethischeren Modell sucht“ und seither zum Opfer antisemitischer Propaganda geworden sei. Der Artikel ist ein klassisches Beispiel für jüdische Strategien, die die Einnahme der jüdischen Opferrolle einsetzen, um jüdisches Verbrechen oder Fehlverhalten zu maskieren. Es erinnert mich an einen obskuren und wenig bekannten Fall – das sogenannte „Pogrom von Limerick“.

Obwohl jüdische Ansiedlungen sich seit der Wiederaufnahme der Juden 1656 in den Provinzen Britanniens und Irlands entwickelt hatten, blieben die meisten dieser Gemeinschaften bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts klein, eng organisiert und unauffällig. Sie wurden selten, wenn überhaupt, von ihren nichtjüdischen Nachbarn belästigt. Die Mitglieder dieser Gemeinden außerhalb Londons tendierten dazu, aus mäßig reichen Händlern in Artikeln wie Pelzen, Schmuck und anderen importierten Luxusgütern zu bestehen. An der Dämmerung zum zwanzigsten Jahrhundert jedoch wurden viele dieser Gemeinschaften durch die Einwanderung großer Zahlen von Juden aus Osteuropa verwandelt, die in unterschiedlichem Ausmaß behaupteten, vor der Verfolgung in Rußland zu fliehen oder neue wirtschaftliche Chancen zu suchen. Während die Mehrheit dieser neuen Einwanderer sich in London niederließ oder in die Vereinigten Staaten weitermigrierte, schwärmte eine bedeutende Zahl auch über Britannien aus oder machte sich auf den Weg nach Irland.

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Rezension: Anthony Julius’ „Trials of the Diaspora“ [Teil 3]: „Englischer literarischer Antisemitismus“

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Review: Anthony Julius’ „Trials of the Diaspora“ [Part 3]: „English Literary Anti-Semitism“ erschien am 22. Februar 2013 im „Occidental Observer“.

Zuvor erschienen:

Rezension: Anthony Julius’ „Trials of the Diaspora: A History of Anti-Semitism in England“, Teil 1

Rezension: Anthony Julius’ „Trials of the Diaspora“ [Teil 2]: „Mittelalterlicher englischer Antisemitismus“

Illustration aus „The Prioress‘ Tale“

Illustration aus „The Prioress‘ Tale“

Wir setzen unsere Analyse von Anthony Julius’ „Trials of the Diaspora“ fort, indem wir unsere Aufmerksamkeit einem der umfangreicheren Abschnitte des Buches zuwenden – einem Kapitel, das sich mit dem befaßt, was Julius für Englands einzigartig hasserfüllten Beitrag zur Weltliteratur hält. Im ersten Teil dieser Analyse erforschten wir den Hintergrund des Autors, seine Geschichte als jüdischer ethnischer Aktivist und auch, durch einige seiner Aussagen und bibliographische Informationen, Aspekte seiner Psychologie. Es ist bereits demonstriert worden, daß diese psychologische und in gewissem Sinne auch politische Sichtweise sowohl Julius’ Wahrnehmung der Geschichte der Juden in England wie auch seine Schriften über diese Geschichte beeinflußt. Dies ist am offensichtlichsten in dem Faden des Opfertums, den Julius grob durch einen Großteil des Buches webt.

Heimtückischer sind jedoch die Fälle, die wir im zweiten Teil der Analyse gesehen haben, wo Julius vorsätzlich Beweise ignorierte, weil sie nicht dem entsprachen, wovon er glaubt, daß es so war, und auch, weil sie nicht dem entsprachen, was er andere glauben machen möchte. Julius hat damit gezeigt, daß er ein Propagandist ist, der zu dem Getrommel beiträgt, daß der Westen böse ist.

Julius eröffnet sein Kapitel mit einer Darstellung der Bedeutung der Klagelieder Jeremias’ [Lamentationes] in der jüdischen Tradition. Das Buch, das Juden als Megillat Eicha bekannt ist, hält den Verlust Jerusalems und die Zerstörung des Tempels durch die Babylonier fest. Laut Julius (S. 144) erneuert seine Rezitation durch Juden jedes Jahr am Fastentag Tishah be’Av

die jüdische Erinnerung an das babylonische Exil und an jene anderen Momente nationalen Unglücks, derer man sich konventionsgemäß an diesem Tag erinnert – unter anderem die Zerstörung des Zweiten Tempels durch die Römer im Jahr 70 [n. Chr.] und die Vertreibung der Juden aus Spanien im Jahr 1492. In seiner langsamen Summierung von Katastrophen ermutigt Tishah be’Av dazu, Katastrophen als die definierende Qualität der Existenz in der Diaspora zu betrachten… Der Tradition zufolge wurden die Juden an Tishah be’Av aus England vertrieben. An diesem Tag sollen die Juden sich auch an diese Katastrophe erinnern.

Abgesehen von den Auswirkungen dieses jährlichen Festivals des Opfertums auf die Gruppenidentität und Gruppenpsychologie schreibt Julius, daß ein zentraler Aspekt der Megillat Eicha eine Erinnerung an die Babylonier sei, wie sie ihren Sieg über die Juden feierten, indem sie sie in ihre Lieder und Spötteleien einbezogen.

Dieses Feiern über die Besiegten ist wichtig, weil laut Julius der angeblich antijüdische englische Literaturkanon aus der Zeit nach der Vertreibung wenig mehr ist als das Feierlied von Engländern, die ihren Feind besiegt haben und sich dieses Sieges für immer in ihrer Kunst erinnern werden. Es kommt Julius nicht in den Sinn, daß die Vorstellung, daß der berühmte literarische Ausstoß von einem der weltgrößten Produzenten des geschriebenen Wortes sich um die Juden drehe, ein Beweis für ein wahrlich pathologisches Ausmaß von Ethnozentrismus ist.

Stattdessen schreibt Julius (S. 149), daß die Juden nach der Vertreibung herausfanden,

daß sie zum Stoff für Lieder geworden waren. Dies gehört zu den bittersten Folgen für sie. Die Bedrohung, die sie darstellten (oder als die sie wahrgenommen wurden), kann nun zeremoniell beschworen werden… Diese Lieder oder Balladen, die endlos wiedererzählt werden und die den Besiegten das Pathos ihrer Niederlage verweigern, folgen sowohl auf Akte der Barbarei, wie sie auch selbst barbarisch sind. Sie sind mitleidlos; sie können verfolgerisch sein.

Wir können schnell sehen, daß das Gefühl des Opfertums, das in den vorherigen Abschnitten des Buches so offensichtlich ist, weiterhin gewohnheitsmäßig aus jedem Absatz trieft. Julius schreibt (S. 149):

Englands ehemalige Juden hätten sich versammeln können, um solch ein Klagelied [wie die Eicha] anzustimmen, während sie in ihren überseeischen Zufluchtsorten über die entstehende Literatur ihres ehemaligen Heimatlandes nachdachten, eine Literatur, die Texte verbreitete, in denen die Verbrechen räuberischer Juden aufgedeckt und ihre Täter bestraft werden.

Eine sorgfältige Zählung der Werke, die sechshundert Jahre überspannen und von denen Julius behauptet, daß sie antijüdischen Inhalt hätten, kommt auf insgesamt sechzehn, einschließlich Titeln wie Bram Stokers Dracula, das keine Verweise auf Juden oder das Judentum enthält. Das ist kaum die „Verbreitung“, die Julius postuliert, und kaum ein Beweis für einen vorherrschenden antisemitischen nationalen „Diskurs“.

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Über die Linke und den Mythos vom „jüdischen Proletariat“

Von Andrew Joyce; Original: On The Left and the Myth of the ‘Jewish Proletariat’, erschienen am 7. August 2016 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

 

„Die Last der Ausbeutung durch die Juden ist groß und ihre Schädlichkeit unbegrenzt. …Wenn wir es für möglich finden, die Revolution zu predigen, und nur gegen die Adeligen revoltieren, wie können wir dann die Juden verteidigen?“

Ukrainischer kommunistischer Revolutionär, 1876.[1]

In den Monaten unmittelbar vor seiner Krönung im Jahr 1189 wurde Richard Löwenherz sich der steigenden antijüdischen Stimmung im Volk Englands bewusst. Dieses böse Blut war das Ergebnis von Jahrzehnten des grassierenden Wuchers, der Beschlagnahmungen von Besitz, der sozialen Ungleichheiten und dessen, was der Historiker Robert Chazan als den „effektiven königlichen Schutz“ von Heinrich II. bezeichnete.[2]

Erpicht darauf, sich mit der Stimmung der Nation zu verbünden, besonders in den unsicheren frühen Tagen seiner Herrschaft, suchte Richard den Gefühlen der Massen zu gefallen, indem er Juden verbot, der Krönungszeremonie in der Westminster-Abtei beizuwohnen. Die Nachricht von dem Verbot wurde vom Volk begrüßt, aber der Schritt war für Englands Juden zutiefst beunruhigend. Das Verbot wurde von den Hebräern der Nation nervös als eine Schwächung der lebenswichtigen jüdischen Beziehung zur Elite wahrgenommen. Diese Beziehung, besonders der Schutz, den sie jüdischen Kreditkaufleuten bot, war absolut wichtig für die ungestörte Fortsetzung der höchst feindseligen Finanzpraktiken der Juden unter den niedrigeren Schichten. Ohne diesen Schutz würde die Position der Juden in England nicht mehr haltbar sein. Daher traf in einem verzweifelten Versuch des Widerstands gegen einen Niedergang des jüdischen Einflusses eine Gruppe höherrangiger Juden an den Toren der Westminster-Abtei ein, die großzügige Geschenke trugen und unterwürfig sprachen. Die Mühe war vergebens.

Der jüdischen Gruppe wurde von Adeligen und Beamten der Eintritt verwehrt, und sie wurde dann wegen ihrer offenen Missachtung königlicher Befehle ausgezogen und ausgepeitscht. Nachdem diese Bestrafung ein öffentliches Schauspiel war, kam bald eine Geschichte in Umlauf unter der Landbevölkerung, dass der neue König mit allgemeinen Aktionen gegen die Juden einverstanden sei und dass die königliche Elite nun auf der Seite des Volkes stünde. In den folgenden Tagen wurden luxuriöse jüdische Häuser niedergebrannt, und Burgen, die jüdische Schuldenaufzeichnungen enthielten, wurden gestürmt und ihr Inhalt vernichtet. Diese Handlungen bauten jedoch auf der Annahme einer Rückendeckung durch die Elite auf, die es in Wirklichkeit nicht gab. Die Erwartungen der Massen wurden bald grob zerschlagen. Die Ausschließung der Juden durch Löwenherz war eine bloße Propagandamaßnahme gewesen, die ihn bei seinen Untertanen beliebt machen sollte, und die Auspeitschung der sich aufdrängenden Gruppe wurde ohne sein Einverständnis ausgeführt. In Wahrheit blieb der König der Macht des Mammons genauso verpflichtet wie seine Vorgänger. Wenn es hart auf hart kam, war die Landbevölkerung, anders als „seine“ Juden, entbehrlich. Richard verlor keine Zeit, die Rädelsführer der antijüdischen Aktionen zusammenzufangen und hinzurichten, einschließlich selbst jener, die jüdisches Eigentum versehentlich beschädigt hatten. Er erteilte dann Befehle an „die Sheriffs Englands, alle solchen Vorkommnisse in der Zukunft zu verhindern.“[3] Nach dieser Niederschlagung des Volkes sollten die Juden Englands erneut unter einem hohen Maß von königlichem Schutz verbleiben, bis „Löwenherz“ das Land verließ, um in den Dritten Kreuzzug zu ziehen – ironischerweise ein Unternehmen, das Menschen in fremden Nationen von der Tyrannei von „Ungläubigen“ befreien sollte. Die gesamte Affäre bleibt eine perfekte Veranschaulichung der jahrhundertealten symbiotischen Beziehung zwischen Juden und unseren einheimischen Eliten, und für die Bedrohung durch den parasitischen Kapitalismus, der sie aneinanderbindet.

Hier sind wir im Jahr 2016, und so wenig hat sich geändert. Mehr noch, wir finden, dass ein weiteres „Löwenherz“ in Britannien Schlagzeilen im Zusammenhang mit geschützten Juden und einer leidenden Landbevölkerung macht. In einer der perverseren Beleidigungen, die dem gierigen Fressen des notorischen Finanzparasiten Philip Green am Pensionsfonds von British Home Stores (BHS) folgen sollten, ist herausgekommen, dass der jüdische Milliardär kürzlich seine dritte Luxusjacht gekauft hat, die passenderweise Lionheart heißt. Während Green und die 120 Millionen Dollar teure Lionheart gelassen auf dem Mittelmeer schwimmen, haben mehr als 20.000 ehemalige Beschäftigte von BHS damit zu kämpfen, über den Tag zu kommen, und fragen sich, ob sie jemals die Pensionen bekommen werden, für die sie ihr ganzes Arbeitsleben lang Beiträge geleistet hatten. Die Reaktionen der Elite auf diesen tragischen und wütend machenden großen Diebstahl sind kraftlos gewesen und waren sehr wie Richard Löwenherz‘ frühe Geste auf bloße symbolische Propagandaaktionen beschränkt. Greens Aktivitäten sind kürzlich von einem britischen parlamentarischen Komitee als die „systematische Plünderung“ eines einstmals blühenden Unternehmens bezeichnet worden, wobei die Banalitäten des Komitees mit den Worten schließen, dass die Green-Saga das Musterbeispiel des „inakzeptablen Gesichts des Kapitalismus“ sei. In einer der fadestmöglichen Aussagen zu den ungeheuerlichen Verbrechen dieses Spitzenräubers piepsten die Politiker, es gäbe „wenig, das den Ruf der Geschäftstüchtigkeit im Einzelhandel untermauert, für die er seine Ritterwürde erhielt.“ Diesen laschen verbalen Züchtigungen folgte die clownhafte und leere Erklärung von Premierministerin Theresa May, dass sie „den Kapitalismus reformieren“ wolle.

Auffallenderweise hat in diesen und ähnlichen Klagen über „die Freigebigkeit der Konzerne“ und „die Mängel des Kapitalismus“ jedes echte Interesse der extremen Linken am Fall Green gefehlt. Es gibt natürlich Ablenkungen, und diese ergeben sich hauptsächlich aus der gegenwärtigen Vorherrschaft des Kulturmarxismus im linken Denken statt dessen ökonomischen Gegenstücks. Westliche Sozialisten sind jetzt unaufhörlich und vom wirtschaftlichen Standpunkt kontraproduktiverweise mit der Unterstützung von Regierungsbemühungen zur Flutung unserer Nationen mit billigen exotischen Arbeitskräften beschäftigt. Die moderne Linke spielt somit eine entscheidende Rolle beim Drücken der Gehälter, Lebensbedingungen und öffentlichen Dienste für die Arbeiterklasse, für die sie zu sprechen behauptet. Zu anderen moralisch-ideologischen linken Kreuzzügen der jüngeren Zeit haben die Agitation für gleichgeschlechtliche Ehen, die Eröffnung verschiedener „Antirassismus“-Projekte und die Erzeugung und Ausweitung der Militanz von Black Live Matters gehört – wovon nichts den einheimischen Arbeitern in irgendeiner Form nützt.

Zusammenfassend gesagt scheint die moderne Linke ihr leeres Mantra aufgegeben zu haben, dass ein erfolgreicher „Klassenkampf“ eine Anzahl von „kapitalistisch inspirierten Vorurteilen“ beseitigen würde. Der „Klassenkampf“ ist somit der größeren Aufgabe der „Reformierung“ der Gesellschaft untergeordnet worden, eine Ambition, die beweisbar fremden Ursprungs ist und der weißen Arbeiterklasse unvermeidlich großen Schaden bringen wird.

Es gibt jedoch einen tieferen Grund für die linke Vernachlässigung des Green-Falles und vieler ähnlicher. Tatsächlich kann man es als Axiom betrachten, dass unsere ehemaligen Klassenkämpfer und Vorkämpfer des Kleinbauerntums, wenn bei zu vielen Anlässen eine Kippa über „dem inakzeptablen Gesicht des Kapitalismus“ zu sehen, ist, nervös mit den Füßen scharren und schnell weitergehen werden. Als der Socialist Worker kürzlich über die neuesten Enthüllungen aus Britanniens Sunday Times Rich List berichtete, ließ er sorgfältig weg, dass etwa die Hälfte der fünfundzwanzig reichsten „Briten“ in Wirklichkeit Juden, Araber und Inder waren. Es fehlte auch jedes Nachdenken über die erstaunliche Tatsache, dass Juden wie Philip Green mehr als 22 % der angegebenen „britischen“ Milliarden besaßen, trotzdem sie bloße 0,5 % der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs ausmachen. Statt einer Anklage gegen den „britischen“ Kapitalismus bot die Rich List in Wirklichkeit wertvolle Einsichten in die tastenden Tentakel des internationalen Finanzwesens und die Tyrannei unproduktiver ausländischer Spekulanten.

Gleichermaßen bemerkenswert, jedoch bisher unerforscht, war die recht offensichtliche ethnische Netzwerkerei der aufgelisteten jüdischen Milliardäre und ihre gemeinsame Überrepräsentation in den Annalen der Wirtschaftskriminalität. Zum Beispiel haben die an der Spitze der Liste stehenden Gebrüder Reuben eine lange und gewundene Handelsgeschichte mit anderen jüdischen Milliardären auf der Liste, einschließlich parasitischer Oligarchen wie Roman Abramowitsch. Dies berücksichtigt nicht einmal ihre gut belegten Verbindungen zu anderen jüdischen Schurken wie die notorischen „Amerikaner“ Marc Rich und Pincus Green. Trotz Bemühungen, irgendwelche anderen möglichen Verbindungen zwischen diesen „Briten“, „Irakis“, „Russen“ und „Amerikanern“ zu finden, scheinen die einzigen Gemeinsamkeiten ihr Judentum, Wirtschaftskriminalität, Arbeiterausbeutung und ihre extreme Abneigung gegen das Bezahlen von Steuern zu sein. Währenddessen zeigten die echt britischen Mitglieder der Liste keine Anzeichen der Bildung einer „kapitalistischen Clique“ von Steuerhinterziehern und Kriminellen und waren entweder aristokratische Erben von Vermögen wie der Herzog von Westminster oder sehr kreative Meritokraten wie der Erfinder Sir James Dyson.

Marxisten würden sich natürlich beeilen, sich mit der Behauptung zu verteidigen, dass sie gegen „die Bosse“ seien, ungeachtet ihrer Nationalität und Volkszugehörigkeit. Denken Sie jedoch nur einen Moment lang über die bewusste intellektuelle Anstrengung nach, die nötig sein muss, um die Tatsache zu ignorieren, dass Juden durch die ganze Geschichte hindurch am stärksten zu dem sehr „inakzeptablen Gesicht des Kapitalismus“ beigetragen haben, das nichtjüdische Sozialisten zu bekämpfen behaupten. Diese vorsätzliche Ignoranz und das damit verbundene Schweigen haben eine Situation geschaffen, in der sogenannte Vorkämpfer des Volkes in Wirklichkeit die lauten Cheerleader für die wirtschaftliche, spirituelle und physische Zerstörung dieses Volkes sind.

Dies erhebt eine Anzahl von Fragen.

Was wissen junge „rote“ Radikale wirklich über die jüdische Geschichte? Wie interpretieren sie diese Geschichte? Wie ist diese Geschichte für sie interpretiert worden? Wenn man versucht, Untersuchungen über die Meinungen und das Wissen des durchschnittlichen jungen „roten“ Radikalen über die Judenfrage anzustellen, fällt einem als erstes ein Mangel an organisierten Diskussionsforen auf. Der nichtjüdischen extremen Linken fehlt eine Tiefe der Überzeugung und Energie, und dies widerspiegelt sich in ihrem Fehlen eines systematischen Ansatzes zur Kommunikation. Hinsichtlich der Größe ist das Reddit-Forum r/socialism wahrscheinlich das größte linksextreme Diskussionsforum, aber dessen Zahlen verblassen neben jenen seiner nationalistischen Äquivalente. Das Diskussionsforum RevLeft.com (das einst als das „Rote Stormfront“ angekündigt wurde) und das Reddit-Forum r/communism sind beide hinsichtlich registrierter Mitglieder etwa zehnmal kleiner als ihre weiß-nationalistischen Äquivalente und etwa zwanzigmal kleiner hinsichtlich ihrer Besucher. Abgesehen von den Zahlen scheint das Ausmaß des Engagements der Teilnehmer ebenfalls schwach zu sein, ein Punkt, der vielleicht am deutlichsten von der regelmäßigen Mühe von RevLeft.com veranschaulicht wird, ihr monatliches Operationsziel von 110 Dollar zu erreichen (sie haben dieses Monat 40 Dollar zu wenig). Dass das Aufbringen von 110 Dollar von einer Mitgliederschaft von 23.000 solch eine Schwierigkeit ist, ist eine aufschlussreiche Ironie für eine Gruppe von Individuen, die mit dem Kampfruf „share the wealth“ [„den Reichtum teilen“] auftrumpft. Tatsächlich haben mehrere Mitglieder von RevLeft öffentliche Kommentare geschrieben, in denen sie ihren Unglauben bekunden, dass Stormfronts „Agenten des Kapitalismus“ anscheinend locker das Sechzigfache des Monatsziels von RevLeft aufbrachten.

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Haman: Erbe Amaleks

Haman Heir to Amalek

Von Rabbi Shraga Simmons, übersetzt von Deep Roots. Das Original Haman: Heir to Amalek erschien am 2. Februar 2003 auf der jüdischen Netzseite aish.com.

HAMAN: ERBE AMALEKS

Amalek, die Nation, die das Böse personifizierte, beharrte darauf, daß es Gott in der Welt nicht gab und daß alles durch Zufall geschah.

„Denke daran, was Dir die Amalekiter taten auf dem Weg, als ihr aus Ägypten zogt: wie sie dich unterwegs angriffen und deine Nachzügler erschlugen, all die Schwachen, … als du müde und matt warst, und Gott nicht fürchteten.“

(Deut. 25:17-18)

„Gott sagte zu Moses: Schreib diese Erinnerung in das Buch… daß ich sicherlich die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel auslöschen werde.“

(Exodus 17:14)

Jakob und Esau

Zu keiner Zeit des jüdischen Jahres ist die Synagoge so „wild“ wie während der Lesung der Megillah: Jedesmal, wenn Hamans Name verlesen wird, bricht die versammelte Gemeinde in einen ohrenbetäubenden Chor von Purimratschen, klappernden Töpfen, Zündplättchenpistolen und Sirenen aus. Manche schreiben Hamans Namen auf die Sohle ihrer Schuhe und stampfen ihn aus. Andere schreiben ihn in Wachs und schmelzen ihn!

Wer war Haman, und warum die Obsession, seinen Namen auszulöschen?

Um zu verstehen, müssen wir in die Zeit von Jakob, unserem Vorvater, zurückgehen. Jakob hatte einen Zwillingsbruder, Esau, der ein lebenslanger Rivale war – so sehr, daß Esau danach strebte, Jakob zu töten (siehe Genesis 27:41).

Der Midrasch sagt, daß Esau, als er alt wurde, seinen Enkel Amalek herbeirief und sagte: „Ich versuchte Jakob zu töten, war dazu aber nicht in der Lage. Nun vertraue ich dir und deinen Nachkommen die wichtige Mission an, Jakobs Nachkommen zu vernichten – das jüdische Volk. Führe diese Tat für mich aus. Sei unerbittlich und zeige keine Gnade.“

Getreu seiner Mission hat Amalek historisch versucht, die Juden zu vernichten. Zum Beispiel in Exodus 17:8 griff Amalek die Juden aus purem Hass an – Amalek lebte in einem fernen Land und stand unter keiner unmittelbaren Bedrohung.

Was hat Amalek also mit Purim zu tun? Das Buch Esther (3:1) identifiziert Haman als den Nachkommen Agags, des Königs von Amalek. Hamans Wunsch, das jüdische Volk auszulöschen, war ein Ausdruck seiner seit langem bestehenden nationalen Tradition.

Zufall versus Plan

Dieser Konflikt ist viel tiefer als eine bloße „Rivalität unter Geschwistern“. Philosophisch stehen Amalek und das jüdische Volk an zwei entgegengesetzten Enden des Spektrums.

Der Talmud erläutert: Was ist die Bedeutung der Redewendung „[Amalek] stieß („karcha“) auf euch…“ (Deut. 25:18)? Das hebräische Wort „karcha“ bedeutet wörtlich Zufall oder zufälliges Zusammentreffen. Amaleks gesamte Philosophie besagt, daß es keinen Plan oder keine Vorsehung in der Welt gibt. Alles ist willkürlich, von Zufall, Glück und Schicksal diktiert. Deshalb fährt der Vers fort: „Und [Amalek] fürchtete Gott nicht.“

Auf der anderen Seite repräsentierten Jakob und seine Nachkommen Gewissen und Moral. Die Welt hat einen Zweck und eine Bedeutung, und jedes Individuum ist nach Gottes Ebenbild geschaffen. Von dieser Grundlage aus führten die Juden Konzepte wie Monotheismus, Gleichheit für alle Menschen und universale Bildung in der Welt ein. Das ist die Essenz dessen, was der Prophet als „Licht für die Völker“ sein beschreibt. (Isaiah 42:6).

Während Jakob glaubt, daß Gott die Welt leitet und daß es einen absoluten Maßstab der Moral gibt, glaubt Esau, daß das Leben Zufall ist – und Moral daher subjektiv. Esaus Hass auf die Botschaft der Moral bildet in Wirklichkeit die Grundlage für allen Antisemitismus. Genauso wie die Juden für das Prinzip stehen, daß man für die Verletzlichen und Schwachen sorgt, ist Amalek das Gegenteil – „griffen die Schwächsten an, die hinterhertrotteten“ (Deut. 25:18).

Wirkung des Feindes

Der Talmud geht anders an den Vers „[Amalek] stieß („karcha“) auf euch…“ (Deut. 25:18) heran. Das hebräische Wort „karcha“ ist auch verwandt mit dem Wort „kar“, das „kalt“ bedeutet. Das heißt: Amalek kühlte die Juden ab. Als die Juden aus Ägypten kamen, nach den zehn mächtigen Plagen und der Teilung des Roten Meeres, fürchteten sich alle Nationen, den Gott der Juden herauszufordern. Aber Amalek kam, kämpfte, und obwohl sie militärisch besiegt wurden, bereiteten sie dennoch den Weg für andere.

In einer Analogie ausgedrückt ist es so, als ob das jüdische Volk ein heißes Bad wäre, in das niemand sich begeben konnte. Dann kam ein Fremder daher und sprang hinein. Obwohl er schwere Verbrennungen erlitt, kühlte er es ab („kar“), damit andere folgen konnten.

Warum müssen wir also Haman zerstampfen? Weil wir unsere Feinde erkennen und sie bekämpfen müssen. Nicht weil wir den Krieg genießen, sondern weil es ein Teil dessen ist, ein „guter Mensch“ zu sein, daß man aktiv die Vernichtung des Bösen anstrebt.

Es gibt böse Menschen, die aktiv darauf hinarbeiten, das Gottesbewußtsein aus der Welt zu eliminieren. Kennet eure Feinde und kämpft gegen sie. „Löscht die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel aus.“ (Exodus 17:14).

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Amalek: Der ewige Feind des jüdischen Volkes

Gustave_Doré_Morte_Agag

Aus den Gesprächen des Lubawitscher Rebbe Menachem M. Schneerson, übersetzt von Deep Roots. Die von Eli Touger ins Englische übersetzte Fassung Amalek: The Perpetual Enemy of the Jewish People ist auf TheRebbe.org erschienen. (Das Titelbild „Der Tod Agags“ von Gustave Doré, das die Tötung Agags durch Samuel/Shmuel zeigt, wurde ebenso wie die Links im Text vom Übersetzer eingefügt.)

AMALEK: DER EWIGE FEIND DES JÜDISCHEN VOLKES

Wiederkehrende Motive

Der Konflikt zwischen Haman und Mordechai, der zum Wunder von Purim führte, wurzelte in Ereignissen, die viele Jahrhunderte früher stattfanden. Haman führte seine Abstammung auf Agag, zurück, den König von Amalek. (1) Mordechai und Esther waren Nachkommen der königlichen Familie Shauls, des ersten Königs von Israel. Als die Juden Ägypten verließen, war Amalek die erste Nation, die sie angriff. Als Folge davon wurde den Juden befohlen (2): „Wenn G-tt euch von all euren Feinden befreien wird… löscht die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel aus.“

Mehrere Jahrhunderte später, nachdem Shaul zum König gekrönt wurde, befahl der Prophet Shmuel ihm so, G-ttes Befehl zu erfüllen: (3) „Zerschlage Amalek und zerstöre völlig alles, was ihm gehört. Und habe kein Mitleid mit ihm; töte Mann und Frau, Kleinkind und Säugling, Ochse und Schaf, Kamel und Esel.“

Shaul versammelte das jüdische Volk und führte Krieg gegen die Amalekiter, schlachtete die gesamte Nation ab und zerstörte ihren Besitz. Jedoch „hatte er Mitleid mit Agag und den erlesensten Schafen und Rindern…,“ (4) und brachte sie mit sich zurück. Shmuel tadelte Shaul hart dafür: „Weil du das Wort G-ttes zurückgewiesen hast, hat Er dich als König abgelehnt.“ (5) Obwohl Shmuel Agag dann tötete, konnte Agag in der Zeitspanne zwischen seiner Gefangennahme durch Shaul und seinem Tod ein Kind zeugen. Dieses Kind war der Vorfahre von Haman. (6)

Der Amalek in uns

Der Tanach ist kein bloßes Geschichtsbuch. Über seine Chronik vergangener Ereignisse hinaus versorgt er uns mit Einsichten, die unseren gegenwärtigen Dienst an G-tt verbessern können.

Obwohl der Name Amalek eine Nation bezeichnet, die tatsächlich existierte, beschreibt er auch einen Charakterzug in uns selbst. Genauso wie Amalek in direkter Gegnerschaft zum jüdischen Volk stand, widersetzt sich der von Amalek symbolisierte Wesenszug den Grundlagen unseres göttlichen Dienstes.

Der Midrasch (7) beschreibt die Natur dieses Wesenszugs in seinem Kommentar zu dem Vers (8) „Erinnert euch, was Amalek euch antat… als ihr aus Ägypten kamt, wie er auf euch unterwegs traf und all die Schwachen abschnitt, die hinter euch hertrotteten.“ Der Midrasch erläutert, daß das hebräische Wort lre („er stieß auf euch“) auch übersetzt werden kann als „er kühlte euch ab.“ Amalek repräsentiert die kalte Rationalität, die uns alles in Frage stellen läßt, was wir tun oder erleben. (9)

Über den Intellekt hinausgehen

Um völligen Dienst an G-tt zu erreichen, müssen wir über unsere eigenen intellektuellen Beschränkungen hinausgehen. Daher erklärte das jüdische Volk, bevor es die Thora empfing: Naaseh VeNishma – „Wir werden tun und wir werden zuhören.“ (10) „Wir werden tun“ bezieht sich auf den Wunsch, G-ttes Willen auszuführen, und „wir werden zuhören“ auf das Bemühen, G-ttes Gebote intellektuell zu verstehen. Indem sie „Wir werden tun“ vor „wir werden zuhören“ erklärten, bedeuteten unsere Vorfahren, daß sie G-ttes Willen ohne Zögern oder Zweifel erfüllen würden, ob sie ihn verstünden oder nicht. Ebenso muß unsere Hingabe an die Thora zu allen Zeiten über die Grenzen unseres Verständnisses hinausspringen.

Eine Hingabe dieser Größenordnung wird von unserem inneren Amalek herausgefordert, der uns sagt: „Akzeptiere die Thora auf jeden Fall, aber warte, bedenke sorgfältig, wie viel genau du studieren kannst, und welche mitzvos genau du erfüllen kannst. Nimm den Mund nicht zu voll.“

Innerhalb dieses Kontexts können wir die numerische Äquivalenz zwischen Amalek und dem Wort safek verstehen, dem hebräischen Wort für „Zweifel“. (11) Amalek verursacht Zweifel und Zögern, was die Inbrunst unseres göttlichen Dienstes abkühlt. Sieg in unserem inneren Krieg gegen Amalek bedeutet, uns dem Dienst an G-tt ohne Vorbehalte zu widmen, die Thora mit Sorgfalt und Begeisterung zu befolgen, die nicht durch unsere Vernunft eingeschränkt sind.

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Danke, aber nein danke

Ann Landers

Ann Landers

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original Thanks, But No Thanks erschien am 17. Januar 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

 

Juden weisen eine absonderliche Psychologie auf. Egal wie „arisch“ manche von ihnen aussehen mögen, ihre Denkweise ist fremdartig. Es ist zutiefst bestürzend, daß so viele Menschen demgegenüber so blind oder, falls sie es wissen, so gleichgültig sind. Selbst wenn man ihre vielen entsetzlichen Lügen und grotesken Verbrechen ignoriert, ist die fremdartige Geisteshaltung in alltäglichen Aussagen offensichtlich. Ein grauenhaftes Beispiel ist die alte zionistische Kamelle „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land.“

Ich habe das geschluckt. Ich hatte Collegebildung und war belesen. Noch wichtiger ist, daß ich anders als die meisten Menschen eigenständig denke und für gewöhnlich kritisch, rational und empirisch denke, egal wie „heilig“ oder tabu das Thema ist. Ich schlucke nicht blindlings alles. Weit davon entfernt. Und doch sündigte ich, denn viele unschuldige Leben standen auf dem Spiel. Aber nichts klickte in meinem Kopf, um mich zu stoppen. Ich schluckte gedankenlos die dumme Lüge. Und in einem solchen Fall war Unwissenheit keine Entschuldigung.

Jüdische Formulierungen haben eine seltsame Art, das zu bewirken, unsere kritischen (ganz zu schweigen von den moralischen) Fähigkeiten in einer Weise außer Kraft zu setzen, die kein anderes Volk zuwege bringt. Es ist eine erstaunliche Symbiose.

Ein weiteres denkwürdiges Beispiel war eine Kolumne aus dem Jahr 1991 von Ann Landers, Amerikas Zeitungsratgeberkolumnistin, die ich las. Sie hatte sie zuvor 1981 auf Ersuchen der Notre Dame University, des arschkriechenden Father Theodore Hesburgh, veröffentlicht.

Der Text, der angeblich vom Fernsehquassler der 1950er Sam Levenson verfaßt wurde, hieß Answer to an Anti-Semite. Vielleicht hat Levenson ihn geschrieben, vielleicht nicht. Sein Name wird in den Kolumnen ständig als „Levinson“ falsch geschrieben. Wer dieser angebliche „Antisemit“ war, dem da geantwortet wird, wurde nie klargemacht, unzweifelhaft deswegen, weil er völlig fiktiv ist. Der Text ist einfach ein gewohnter Akt des Ins-Gesicht-Spuckens, ein typischer Angriff gegen Weiße.

Der Artikel lief auch in der „Dear Abby“-Kolumne unter der Überschrift „Echte Antisemiten sollten Krankheit akzeptieren“. Eine längere, prahlerischere Version wurde 2004 veröffentlicht, um Mel Gibsons alten katholischen Vater Hutton Gibson schlechtzumachen. (Jean Phillips, Pauline Phillips’ [siehe unten] Tochter, ist seit 2002 „Dear Abby“ gewesen.)

Die Kolumne beginnt mit einer doppelten Lüge: „Es ist eine freie Welt. Ihr müßt Juden nicht mögen, wenn ihr nicht wollt“, und fährt dann fort: „aber wenn ihr ein Antisemit sein wollt, solltet ihr konsistent sein und den medizinischen Fortschritten, die Juden möglich machten, den Rücken zuwenden.“

Weiße Amerikaner werden belehrt, daß sie von solchen wie Baruch Blumberg (Hepatitis-Impfstoff), August von [sic] Wasserman (der Wasserman-Test für Syphilis), Paul Ehrlich (erstes wirksames Medikament zur Bekämpfung von Syphilis), Bela Schick (diagnostischer Hauttest für Diphtherie), Oskar Minkowski (Insulin für Diabetes), Burill Crohn (identifizierte Morbus Crohn), Alfred Hess (bewies, daß Vitamin C Skorbut heilt), Casimir Funk (verwendete Vitamin B zur Behandlung von Beriberi) und natürlich Jonas Salk (erste Polioimpfung) und Albert Sabin (Polio-Schluckimpfung) mit Geschenken überschüttet worden seien.

Die Erklärung schließt mit den Worten: „Die humanitäre Gesinnung erfordert, daß wir [Juden als „Humanitäre“, wow] diese Geschenke allen Menschen der Welt anbieten, ungeachtet der Rasse, der Hautfarbe oder des Glaubensbekenntnisses. Daher sage ich den Antisemiten, die diese Geschenke nicht annehmen wollen, macht nur und lehnt sie ab, aber ich warne euch, ihr werdet euch nicht so gut fühlen.“

Was mir am meisten auffiel, war der völlig fremde Denkprozeß hinter der Kolumne, ganz zu schweigen von der noblen, humanitären, farbenblinden Pose, so abgehoben von der Realität wie es nur geht, oder ihrer anmaßenden Arroganz und ihrem zutiefst beleidigenden Ton, dem hasserfüllten und unprovozierten Austeilen gegen genau die Leute, die den Juden die ganze Welt auf dem Tablett serviert und dabei ihr eigenes Geburtsrecht und ihre zukünftige Existenz verwirkt haben.

Man beachte, wie jeder Jude – in diesem Fall Ann Landers/Dear Abby/Sam Levenson – dieselbe Geisteshaltung teilt und uns herablassend vom „Wir“-Standpunkt aus belehrt, als ob jeder einzelne von ihnen der persönliche Sprecher aller Juden sei, nicht nur der lebenden, sondern auch aller in der Vergangenheit.

Da ist auch die sonderbare implizite Ansicht: „Wir hätten den Weißen medizinische Entdeckungen vorenthalten können. Es wäre natürlich gewesen, wenn wir das getan hätten.“ Welche andere Rasse würde so etwas auch nur denken? Keine! Keine einzige.

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Guck’ mal, noch ein Jude!

Nicolás Maduro

Nicolás Maduro

Von Tanstaafl, übersetzt von Deep Roots. Das Original Peekaboo, Another Jew erschien am 16. Mai 2013 auf Age of Treason.

Eine Erinnerung aus Venezuela bezüglich der kryptischen, biologischen Natur der jüdischen Identität. Venezuelas “antisemitischer” Führer gibt jüdische Abstammung zu, The Times of Israel, 13. Mai 2013:

In einer interessanten Wendung sagte [Nicolás] Maduro, der politische Nachfolger des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez, der Presse letzte Woche, daß er selbst von sephardisch-jüdischen Vorfahren abstamme.

„Meine Großeltern waren Juden, aus [sephardischem] maurischen Hintergrund, und konvertierten in Venezuela zum Katholizismus… Die Mutter von [Kommunikations- und Informationsminister] Ernesto Villegas kommt ebenfalls aus einem ähnlichen Hintergrund“, sagte Maduro letzte Woche.

„Aber“, sagte er, „wenn es ein Volk gibt, das eine reiche sozialistische Tradition hat, dann ist es das jüdische Volk… Wir respektieren ihre Geschichte.“

Er sagte, die Leute, die Juden während des Holocaust hassten und töteten, waren Mitglieder der extremen Rechten, die auf den Ideen von Benito Mussolini und Adolf Hitler aufbauten, und keine Unterstützer der Ideale, die vom russischen Kommunistenführer Wladimir Lenin verfochten wurden.

„Karl Marx war ein Jude“, merkte er an.

Indem er linke/rechte Einstellungen als projüdisch/antijüdisch darstellt, behauptet Maduro nicht nur, daß Juden zählen, sondern auch, daß er sich mit ihnen als Volk identifiziert, sowohl biologisch als auch ideologisch, und sich nicht nur durch Abstammung auf ihrer Seite sieht, sondern auch in seiner Sicht auf Geschichte und Politik.

Der Artikel ist in diesem Punkt vage, aber Maduros Großeltern stammen, wie andere von „ähnlichem Hintergrund“ höchstwahrscheinlich von Juden ab, die den Judaismus zuletzt vor mindestens 500 Jahren offen praktizierten. Nach der „Konversion“ gelang es solchen Kryptojuden auf wundersame Weise irgendwie, etwa 25 Generationen hindurch einen Partner zu identifizieren und eine Familie mit „ähnlichem Hintergrund“ aufzuziehen.

Die Geschichte der kryptojüdisch-hispanischen Sephardim vermittelt die übliche jüdische Erklärung für dieses bemerkenswerte Phänomen:

Die Erfahrung der Krypto-Juden in der westlichen Hemisphäre war eine Litanei des Leidens, der fortwährenden Furcht, gesellschaftlicher, politischer, beruflicher und religiöser Unterdrückung und des Mordes. Erst in den 1850ern wurde die Inquisition in Mexiko endlich offiziell beendet, und anderswo ein wenig früher, jedoch gingen offene Diskriminierung und Fälle von willkürlichem Lynchen und Mord in dem, was wir nun „Lateinamerika“ nennen, bis weit in die 1950er weiter.

Das Endergebnis von annähernd tausend Jahren der Verfolgung und Ermordung der spanischen und portugiesischen Juden (minus der dreihundert Jahre des “Goldenen Zeitalters”) führte dazu, daß viele Familien, die in die Neue Welt einwanderten, Krypto-Juden wurden, während sie ihr öffentliches Leben als Katholiken führten. In den Amerikas kehrten manche der Krypto-Juden wieder zu ihrer offenen jüdischen Identität zurück, nur um ein paar Jahre später herauszufinden, daß die Inquisition ihnen in ihre neue Heimat gefolgt war, und sie waren wieder zum Untertauchen gezwungen. All diese Menschen, die „Conversos“ oder „Neuen Christen“ waren gezwungen, sich dem Katholizismus zu unterwerfen, daher werden sie auf Hebräisch als „Anusim“ oder „die Gezwungenen“ bezeichnet.

Es sind annähernd fünfzehnhundert Jahre seit dem Auftauchen von Krypto-Juden auf der Iberischen Halbinsel, und fünfhundert Jahre, seit das Krypto-Judentum in die Amerikas zog. Heute finden wir eine große kryptojüdische Präsenz in der ganzen westlichen Hemisphäre. Niemand weiß sicher, wie viele es wirklich gibt, jedoch sind allein in Brasilien geschätzte 10 bis 25 % der Gesamtbevölkerung Krypto-Juden, was etwa 15 bis 40 Millionen Menschen bedeutet.

Während nicht alle Menschen von kryptojüdischer Abstammung zu dieser Zeit bereit sind, die Herausforderung zu akzeptieren und zu einem voll jüdischen Leben zurückzukehren, gibt es Tausende, wenn nicht Millionen, die hungrig danach sind zu lernen und sich wieder als Juden mit G-tt zu verbinden.

Drei Dinge gibt es hier anzumerken:

Judentum hat mehr mit genetischer Abstammung und einem Bewußtsein von sich selbst, ob heimlich oder nicht, als Jude zu tun. Religion liegt in der Rangfolge irgendwo unter beidem.

Die jüdische Version der Geschichte ist eine einseitige „Litanei des Leidens, der fortwährenden Furcht, gesellschaftlicher, politischer, beruflicher und religiöser Unterdrückung und Ermordung“ von Juden. Juden zufolge erhält immer der Andere die volle Schuld, welche Dummheit Juden auch begehen, einschließlich dafür, daß Juden sich verkleiden.

Die Periode, die Juden als ihr “Goldenes Zeitalter” betrachten, fand während der maurisch-moslemischen Besetzung Spaniens statt. Aus der Perspektive von Juden sind, wie schlimm auch immer die Moslems gewesen sind, europäische Christen immer schlimmer gewesen.

Den Wald sehen

Von Dr. William Luther Pierce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Seeing the Forest, hier von Chechars Blog „The West’s Darkest Hour“ entnommen (auf Hinweis von Richard), von wo auch das Titelbild stammt, wurde ursprünglich in Free Spech, October 1999, Volume V, Nr. 10, veröffentlicht.

Chechar schrieb dazu:

„This article by William Pierce is the best I have read on the Jewish Question.“

*     *     *

Jede Woche erhalte ich eine Anzahl Briefe von Zuhörern, die glauben, daß ich den Juden zu sehr die Schuld an der Zerstörung unserer Gesellschaft gebe. Damit meine ich jetzt nicht die Briefe von durchgeknallten christlichen Fundamentalisten, die mir vorschwärmen, daß die Juden „Gottes auserwähltes Volk“ seien und daher das Recht hätten, ohne Kritik alles zu tun, was sie wollen. Diese bemitleidenswerten Seelen sagen mir „Gott wird Sie erwischen, wenn Sie irgend etwas Schlechtes über die Juden sagen. Wissen Sie nicht, daß Jesus ein Jude war?“

Und ich meine auch nicht die Briefe von Lemmingen, die einfach die politisch korrekte Parteilinie nachplappern, die sie durch das Fernsehen gelernt haben, in dem Sinne, daß Juden einfach wie alle andere seien, nur besser, und daß der einzige Grund, warum ich in meinen Sendungen kritisch über sie spreche, der sei, daß ich eifersüchtig auf ihren Erfolg sei. Sie sagen mir, daß ich ein verbitterter Verlierer sei, der in einem Wohnwagen lebt, schlechte Zähne hat und nie eine Bildung erhielt, und daß ich den Großteil meiner Zeit damit verbringen würde, mich zu betrinken und intime Dinge mit meinen weiblichen Verwandten zu tun, weil die Medien ihnen beigebracht haben, daß alle Leute, die in West Virginia leben, so seien.

So oder so verschwende ich nie Zeit damit, mit Leuten über ihre Religion zu streiten, sei es christlicher Fundamentalismus oder Political Correctness. Solange die Leute keine begründete Basis für ihre Überzeugungen haben, ist eine logisch aufgebaute Diskussion mit ihnen sinnlos. Die Gläubigen, mit denen ich heute argumentieren möchte, sind jene, die glauben, daß ich unrecht hätte, wenn ich den Juden als Ganzes böse Motive unterstelle. Manche von ihnen sagen mir, daß es nicht die Juden per se seien, die unsere Rasse und unsere Zivilisation zerstören, sondern die Reichen, Juden und Nichtjuden. Es seien die habgierigen Milliardäre, die unsere Grenzen für die Dritte Welt offenhalten, weil sie einen stetigen Nachschub billiger Arbeitskräfte wollen. Es seien die korrupten Anwälte, Juden und Nichtjuden, die unsere Legislative und unsere Gerichte führen, um sich selbst zu bereichern, statt uns gute Gesetze und Gerechtigkeit zu geben.

Und natürlich haben die Leute, die mir das sagen, recht – bis zu einem gewissen Punkt. Es ist wahr, daß nichtjüdische Milliardäre dazu neigen, weitere Bereicherung ganz oben auf ihre Liste zu setzen, und sie neigen schon dazu, in vielen Dingen mit den jüdischen Milliardären mitzumachen. Sie sehen selten Profit für sich darin, sich den Juden entgegenzustellen, selbst wenn sie ideologisch nicht mit ihnen übereinstimmen. Milliardäre neigen mehr dazu, mit existierenden Trends mitzugehen und zu versuchen, von ihnen zu profitieren, statt sich diesen Trends zu widersetzen und zu riskieren, Geld zu verlieren. Es ist wahrlich gesagt worden, daß eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein reicher Mann… irgendetwas tut, das sein Vermögen vermindern könnte. Und es stimmt auch, daß die meisten Anwälte ihren Beruf nicht mit dem Ziel wählen, ihrem Volk zu dienen, oder weil sie sich für das Gesetz interessieren, sondern weil sie ihn als Weg zu persönlichem Reichtum und persönlicher Macht sehen. Und es ist ebenfalls wahr, daß wir eine anwaltsgeplagte Gesellschaft haben. Wir sollten andere Leute als Anwälte haben, die unsere Politik bestimmen.

Allgemeiner gesprochen trifft es zu, daß man, wenn man sich jede destruktive Institution in unserer Gesellschaft ansieht, wenn man hinter jede destruktive Politik schaut, Nichtjuden genauso findet wie Juden. Die ruinöse Einwanderungspolitik, die wir jetzt in den Vereinigten Staaten haben, wird von manchen Nichtjuden genauso befürwortet wie von buchstäblich allen Juden. Das Einwanderungsgesetz von 1965, das den Zustrom von Einwanderern in dieses Land von großteils Europäern zu großteils Nichteuropäern verlagerte, wurde hauptsächlich von Juden durchgedrückt, aber Senator Ted Kennedy war ein Mit-Förderer des Gesetzes. Die Juden mögen das organisierte Verbrechen in Amerika übernehmen, aber es sind immer noch einige Italiener darin verwickelt. Die aktivsten Legislatoren im Kongreß, die auf die Beschneidung unseres Rechts drängen, Waffen zu besitzen und zu tragen, sind Juden, aber viele Nichtjuden sind ebenfalls beteiligt. Wenn wir uns die destruktive Ausbeutung unserer natürlichen Umwelt ansehen, das Fällen unserer Wälder und den Tagebau auf unserem Land und die Verschmutzung unserer Flüsse, werden wir wahrscheinlich öfter habgierige und kurzsichtige nichtjüdische Profiteure finden, als wir Juden finden werden. Und sogar in den Massenmedien kann man immer noch manche nichtjüdische Medienbosse finden, die im Wesentlichen dieselbe Parteilinie fördern wie die jüdischen Medienbosse: Rupert Murdoch ist ein Beispiel.

All das ist wahr. Warum beschwere ich mich dann nicht einfach über die Plutokraten oder die Anwälte oder die Geschäftsleute? Warum hebe ich die Juden heraus? Die Antwort darauf lautet, wenn wir uns nicht spezifisch die Juden ansehen, wenn wir nicht versuchen, sie als Juden zu verstehen, dann können wir nie wirklich verstehen, was mit unserer Rasse und unserer Zivilisation geschieht. Und wenn wir nicht verstehen, was geschieht, werden wir mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit in der Lage sein, die Dinge zum Besseren zu wenden. Wir müssen den Prozeß verstehen, und um den Prozeß zu verstehen, müssen wir die jüdische Rolle darin verstehen – weil sie die Schlüsselrolle ist.

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