Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 1

Benjamin Disraeli, der jüdische Premierminister Großbritanniens im Jahr 1868 sowie von 1874 - 1880 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Benjamin Disraeli, der jüdische Premierminister Großbritanniens im Jahr 1868 sowie von 1874 – 1880 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Free to Cheat: “Jewish Emancipation” and the Anglo-Jewish Cousinhood, Part 1 erschien am 27. August 2012 im „Occidental Observer“.

 

„Menschen denken, wie es treffend gesagt worden ist, in Herden; man wird sehen, daß sie in Herden verrückt werden, während sie nur langsam und einer nach dem anderen wieder zu Sinnen kommen.“

Charles Mackay, 1841 [1]

Kurz nach seiner Wahl ins Parlament im Jahr 1830 schrieb Thomas Babington Macaulay (1800 – 1859), ein berühmter Historiker und einer von Britanniens führenden Literaten, sich die Aufhebung der jüdischen „bürgerlichen Einschränkungen“ in Britannien auf die Fahne. Mit einer Reihe von Reden war Macaulay entscheidend behilflich beim Betreiben der Forderung, Juden im Parlament sitzen zu lassen, und sein Artikel Civil Disabilities of the Jews vom Januar 1831 hatte eine „bedeutende Wirkung auf die öffentliche Meinung.“ [2] Bekennende Juden, die zu der Zeit in Britannien wohnten, konnten keine Sitze im Unterhaus einnehmen, weil man, bevor man im Parlament saß, einen christlichen Eid ablegen mußte. Zusätzlich waren Juden „ausgeschlossen von Kronämtern, von Körperschaften und vom Großteil der [akademischen] Berufe, bei denen der Zugang von religiösen Eiden, Prüfungen und Erklärungen starrte.“ [3] Sogar das Einbürgerungsgesetz von 1753, das im Ausland geborenen Juden die Staatsbürgerschaft gewährte, war nach verbreiteter Erregung im Volk und einer alles durchdringenden Atmosphäre des Argwohns und Mißtrauens gegen Juden im Allgemeinen und insbesondere gegen ausländische Juden aufgehoben worden. [4] Ursula Henriques erklärt, daß „die Juden still geblieben waren” wegen der entschlossenen Ablehnung des britischen Volkes gegenüber der Mitwirkung von Juden im britischen politischen Leben seit ihrer Wiederaufnahme im 17. Jahrhundert. [5]

Nachdem sie jedoch Auftrieb durch die Gewährung politischer Emanzipation für protestantische Andersgläubige und Katholiken in den Jahren 1828 und 1829 erhalten hatten, begannen britische Juden für ihre eigene „Emanzipation“ zu agitieren, und diese Agitation wurde in großem Ausmaß von Thomas Macauley verstärkt und angeführt. Innerhalb von dreißig Jahren hatte die britische Elite kapituliert; nicht nur waren alle christlichen Eide abgeschafft worden, sondern es saßen auch sechs nicht konvertierte Juden im Unterhaus. Innerhalb von fünfzig Jahren hatte Britannien sechzehn jüdische Parlamentsabgeordnete und einen jüdischen Premierminister, der eine Doktrin der jüdischen rassischen Überlegenheit verfocht – Benjamin Disraeli; und unter Disraeli sollte Britannien eine Außenpolitik verfolgen, die in großem Ausmaß von dem diktiert wurde, was der zukünftige Premierminister William Gladstone „jüdische Sympathien“ nannte. [6] Zu dieser Außenpolitik sollte eine Unterstützung der Osmanen gehören, die freundlich gegenüber Juden waren und Christen in Bulgarien massakrierten. Und dazu sollte die Kriegführung gegen die Buren in einer Aktion gehören, die für jüdische Bergbauoperationen in Südafrika höchst vorteilhaft war. [7] Wie und warum fand solch eine dramatische Veränderung der Umstände statt? Und wie hat die anglo-jüdische Elite Britannien seinen Akt der „Gerechtigkeit“ vergolten?

Kehren wir zuerst für einen Moment zu Macaulay zurück. Eine gründliche Untersuchung seines Lebens enthüllt keine jüdische Abstammung und keine eindeutigen Verbindungen zu Juden. Als Sohn eines schottischen Kolonialgouverneurs und Abolitionisten erscheint Macaulay auf den ersten Blick als eine Art knieweicher liberaler Idealist, und zusätzlich scheint er sehr wenig Wissen über jüdische Geschichte oder Kultur gehabt zu haben. Er sah die jüdische Agitation um Zugang zur Regierung als hauptsächlich religiöse Frage und nahm die Juden nach seinen eigenen Worten als „Opfer von Intoleranz” wahr. [8] Macaulay war auf seine Kenntnis der griechischen Literatur stolz [9], und doch können wir uns nur wünschen, daß er mehr Zeit für seine griechische Philosophie verwendet hätte, insbesondere auf jene von Plato, der „jene, die Gerechtigkeit durch Ängstlichkeit oder Dummheit praktizieren“ verdammte und meinte: „wenn die Gerechtigkeit nicht gut für den Gerechten ist, dann begehen Moralisten, die sie als Tugend empfehlen, einen Betrug.“ [10]

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Irischer Katholik oder tschechischer Jude? John Kerrys jüdische Wurzeln

Von Lisa Katz, übersetzt von Deep Roots. Das Original „Irish Catholic or Czech Jew? John Kerry’s Jewish Roots” erschien auf der Webseite About.com Judaism. (Anm. v. Lucifex: Der Originaltitel wurde seit der Veröffentlichung der Übersetzung auf „As der Schwerter“ offenbar auf „Is John Kerry Jewish or Catholic? John Kerry’s Jewish Roots“ geändert, wie ich bei einer Nachschau auf der Originalseite festgestellt habe; auch das Titelbild ist inzwischen ein anderes.)

John Kerry

Ich hab’ dich reingelegt! Und dich, und dich, und dich.

Selbst die besten Freunde von Senator John Forbes Kerry, eines praktizierenden Katholiken aus Massachusetts (dem Bundesstaat, der Amerikas größte irisch-katholische Bevölkerung enthält), hielten ihn für einen durch und durch amerikanisch-irischen Katholiken,

Die Entdeckung von Kerrys europäisch-jüdischen Wurzeln hat viele Leute überrascht, einschließlich des Senators selbst.

Benedikt Kohn (Urgroßvater)

Benedikt Kohn, der Urgroßvater von Senator John Kerry, wurde um 1824 im südlichen Mähren geboren. Benedikt war als Braumeister erfolgreich.

1868, nach dem Tod seiner ersten Ehefrau, zog er nach Bennisch (das heute Horni Benesov heißt) und heiratete Mathilde Frankel Kohn. Benedikt und Mathilde Kohn waren zwei der nur 27 Juden, die in Bennisch lebten, für das eine Gesamtbevölkerung von 4.200 im Jahr 1880 aufgelistet ist.

Bald nachdem Benedikt 1876 starb, zog Mathilde mit ihren Kindern Ida (7), Friedrich „Fritz” (3) und dem neugeborenen Otto nach Wien.

Fritz Kohn / Fred Kerry (Großvater)

Fritz und Otto zeichneten sich in ihren Studien in Wien aus. Jedoch litten sie wie andere Juden sehr unter dem Antisemitismus, der in Europa zu dieser Zeit vorherrschte. Als Folge davon gaben beide Kohn-Brüder ihr jüdisches Erbe auf und konvertierten zum römischen Katholizismus.

Zusätzlich beschloß Otto im Jahr 1897, den jüdisch klingenden Namen Kohn abzulegen. Er wählte einen neuen Namen, indem er einen Bleistift auf eine Landkarte fallen ließ. Der Bleistift landete auf Irlands Grafschaft Kerry. 1901 folgte Fritz dem Beispiel seines Bruders und änderte seinen Namen offiziell auf Frederick Kerry.

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Der jüdische Krieg gegen das weiße Australien: Flüchtlingspolitik und die afrikanische Verbrechensplage, Teil 2

Von Brenton Sanderson; Original: The Jewish War on White Australia: Refugee Policy and the African Crime Plague, Part 2, erschienen am 8. Juni 2016 auf The Occidental Observer.

Übersetzung: Lucifex

 

Zuvor erschienen: Der jüdische Krieg gegen das weiße Australien: Flüchtlingspolitik und die afrikanische Verbrechensplage, Teil 1

 

Man erntet den Wirbelwind von Jahrzehnten des jüdischen Aktivismus

Australiens afrikanische (und pazifik-insulanische und nahöstliche) Verbrechensepidemie ist das unvermeidliche Ergebnis der erfolgreichen Kampagne, die von jüdischen Aktivisten zur Beendigung von Australiens „White Australia“-Politik geführt wurde. Wie in meiner Essay-Serie mit dem Titel The War on White Australia ausführlich beschrieben, war der jüdische ethnische Aktivismus ausschlaggebend beim Sturz von Australiens langjähriger Einwanderungspolitik nur für Europäer. Der jüdische Akademiker Dan Goldberg gibt das stolz zu und stellt fest: „Zusätzlich zu ihrem Aktivismus in Angelegenheiten der Aborigines waren Juden entscheidend bei der Führung des Kreuzzugs gegen die ‚White Australia‘-Politik, eine Reihe von Gesetzen von 1901 bis 1973, die die nichtweiße Einwanderung nach Australien beschränkte.“

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Juden sind gleichermaßen an vorderster Front derjenigen gestanden, die Lobbying für eine massiv erweiterte Aufnahme von Flüchtlingen in Australien (sowohl hinsichtlich der Zahlen als auch der Herkunftsländer) betrieben haben. Walter Lippmann, der jüdische Gemeinschaftsführer und Aktivist, der dem Komitee vorsaß, das den ersten Parlamentsbericht hervorbrachte, welcher einen staatlich geförderten Multikulturalismus stark befürwortete, spielte an der Seite des ehemaligen Premierministers Malcolm Fraser ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung von Australiens gegenwärtiger Flüchtlingspolitik. Dass Fraser solch ein williger Verbündeter von Lippmann war, überrascht vielleicht nicht angesichts dessen, dass Frasers Mutter, Una Woolf, von jüdischer Abstammung har. In ihrer Biographie von 2010, Malcolm Fraser: The Political Memoirs (mit Fraser als Co-Autor) merkt Margaret Simons an, dass „der Vater von Frasers Mutter, Louis Woolf, in Neuseeland geboren worden war, als Sohn eines jüdischen Vaters, der aus Südafrika ausgewandert war, und von Esther Reuben. Una glaubte, dass ihre Großmutter nicht jüdisch war, aber der Name deutet darauf hin, dass es eine jüdische Abstammung auf beiden Seiten der Familie gegeben haben könnte.“ [i] Somit war Malcolm Fraser, wie es scheint, jüdisch genug, um sich als Bürger von Israel zu qualifizieren.

Die jüdische Historikerin Suzanne Rutland gibt zu: „Frasers Positionen hinsichtlich Multikulturalismus, Sowjetjudentum und Israel, während er Premierminister war, waren sehr zum Vorteil sowohl der australischen jüdischen Gemeinschaft als auch des Weltjudentums, und wurden zu der Zeit sehr geschätzt.“ Unsicher über das Ausmaß, in dem er von seinem jüdischen Hintergrund beeinflusst wurde, merkt sie an, dass unter seiner Führung „das australische Judentum von Frasers liberaler Haltung zum Multikulturalismus profitierte.“ Mark Lopez hat in gleicher Weise angemerkt, dass Fraser, der erste Bundespolitiker, der das Wort „Multikulturalismus“ verwendete, „politisch und moralisch für kulturellen Pluralismus empfänglich war.“ Der Geschäftsführer des Australia Israel Jewish Affairs Council, Colin Rubinstein, hat ebenfalls bewundernd von Frasers Beitrag zur Entwicklung des australischen Multikulturalismus gesprochen und festgestellt, dass der ehemalige Premierminister „die Vielfalt als eine Qualität betrachtete, die aktiv angenommen werden sollte“, was eine Position war, von der er glaubte, dass sie „sowohl von der Moral als auch von der harten Vernunft“ diktiert sei.

Der halbjüdische ehemalige australische Premierminister Malcolm Fraser.

Der halbjüdische ehemalige australische Premierminister Malcolm Fraser.

Fraser selbst erklärte stolz, dass unter seiner Führung „die Tage der angelsächsischen Konformität für immer aus Australien verschwunden sind, und wir sind dadurch ein besseres Land.“ In ihrer Biographie von Fraser merkt Simons an, dass Fraser der erste Liberalenführer war, „der mit den anglozentrischen und assimilationistischen Traditionen seiner Partei brach“ und „sich sehr wohl bewusst war, dass die Entscheidung, große Zahlen asiatischer Flüchtlinge und deren Familien aufzunehmen, eine fundamentale war, die das Gesicht Australiens veränderte und das Potential für eine heftige Gegenreaktion der Wähler hatte.“ Laut der Journalistenveteranin Michelle Grattan aus Canberra war „der Kampf gegen den Rassismus“ eines von Frasers „definierenden Themen, obwohl die Beobachter eine Weile brauchten, um zu erkennen, welch zentrale Rolle dies für ihn spielte.“ Interessanterweise war Fraser in die Vermittlung des Abkommens über eine schwarze Mehrheitsherrschaft im neuen Simbabwe verwickelt. Grattan stellt fest: „Die Katastrophe, die sich dort schließlich entwickelte, muss eine verheerende Enttäuschung sein.“

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Umgestaltung der Rechten

Liberal Jews - Jewish Conservatives

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots.

Das Original „Remaking the Right“ erschien in zwei Teilen am 30. März bzw. 1. April 2010 bei “Alternative Right”

Teil 1 ”Liberal Jews, Jewish Conservatives” ,  Teil 2 ”The Outsider as Insider” am 1. April 2010

 

Teil 1: Liberale Juden, jüdische Konservative

Unter Diskussion: Why Are Jews Liberals? von Norman Podhoretz, Doubleday (2009), 337 Seiten

Norman Podhoretz ist eine Art Anomalie. Sein ganzes Leben war um sein Judentum zentriert, aber er sieht sich als Außenseiter in der allgemeinen jüdischen Gemeinschaft. Er teilt recht viele der Einstellungen, die für diese Gemeinschaft typisch sind, aber er zieht andere Schlüsse hinsichtlich dessen, wie man in einer Weise durch die zeitgenössische amerikanische Landschaft navigieren soll, die „gut für die Juden“ ist.

Ein Gebiet, wo Podhoretz absolut der jüdischen Allgemeinheit entspricht, ist sein Gefühl für Geschichte. Die erste Hälfte seines neuen Buches „Why Are Jews Liberal?“ legt seine Version der „tränenreichen“ Theorie der jüdischen Geschichte in Europa und Amerika dar, in der die Diaspora seit den Anfängen des Christentums ein langes Tal der Tränen gewesen ist. Ob diese Sicht der Geschichte nun richtig ist oder nicht, der wichtige Punkt ist der, daß die große Mehrheit der Diaspora-Juden sich und ihre Geschichte so sehen. (Meine Sicht ist die, daß viele Ausbrüche antijüdischer Gefühle aus unserer evolutionär geprägten Eigengruppe/Fremdgruppe-Psychologie resultieren).

Diese larmoyante Sicht hat große Implikationen für das Verständnis des zeitgenössischen politischen Verhaltens der Juden in der Diaspora. Sie meint, daß die Juden, angefangen mit einem unglücklichen theologischen Glauben (daß die Juden Gott getötet hätten), passive, unschuldige Opfer räuberischer Nichtjuden gewesen sind.

Die Lektion, die die Juden im Mittelalter gelernt haben, wirkt bis heute:

„[Die Juden] gingen aus dem Mittelalter im sicheren Wissen hervor, daß – individuelle Ausnahmen gebührend vermerkt – der schlimmste Feind, den sie auf der Welt hatten, das Christentum war: die Kirchen, in denen es sich verkörperte – ob römisch-katholisch oder russisch-orthodox oder protestantisch – und die Menschen, die darin beteten und von ihnen geformt wurden. Es war ein Wissen, bei dem jüdische Erfahrungen in kommenden Zeitaltern wenig, wenn überhaupt etwas dazu beitrugen, daß zukünftige Generationen es vergaßen.“

Juden waren daher vorsichtig und mißtrauisch (allermindestens) gegenüber allen Manifestationen des Christentums. Aber der Niedergang des Christentums als das zentrale intellektuelle Paradigma Europas verbesserte die Dinge für die Juden nicht. Während der Aufklärung verwandelten sich anti-jüdische Ideologien reibungslos in nicht-theologische Ansichten, denen zufolge der Judaismus ein abergläubisches Relikt war, das die Juden daran hinderte, ihre Bindung an ihr Volk abzuschütteln – in Podhoretz’ Worten „ihr Gefühl von sich selbst als Volk aufzugeben, dessen Mitglieder über nationale Grenzen hinweg aneinander gebunden waren, wo immer sie leben mochten.“

Die Aufklärung unterstellte, daß die Juden den atomisierten Individualismus akzeptieren sollten, den der moderne Nationalstaat mit sich brachte. Wie Graf Clermont de Tonnere es 1789 vor der französischen Nationalversammlung ausdrückte: „Den Juden sollte als Nation alles verweigert werden, aber als Individuen alles gewährt werden. … Die Existenz einer Nation innerhalb einer Nation ist für unser Land inakzeptabel.“

Im 19. Jahrhundert begannen die Juden von ihren Feinden als wirtschaftlich erfolgreiche Fremdrasse gesehen zu werden, die dazu entschlossen war, nationale Kulturen zu untergraben, wo immer sie lebten. Podhoretz liegt voll im jüdischen intellektuellen Mainstream mit seinem Angriff auf die Idee, daß Juden und Nichtjuden biologisch verschieden und in Konkurrenz zu einander sind – „die neue rassistische Rationale, die sich in der Darstellung eines Krieges zwischen Ariern und Semiten als das zentrale Drama der Geschichte zeigt.“ Zum Beispiel sah Ivan Akasov, ein Slawophilenführer in Rußland, die Juden als konkurrierende Bedrohung, die beabsichtigte, das Christentum zu zerstören:

„Die westeuropäische christliche Welt wird sich früher oder später einem Kampf auf Leben und Tod mit dem Judentum gegenüber sehen, die danach strebt, das universale christliche Ideal durch ein anderes, semitisches Ideal zu ersetzen, das ebenfalls universal ist, aber negativ und antichristlich.“

Sogar in den Vereinigten Staaten – dem „goldenen Land“, wie es von jüdischen Einwanderern gesehen wurde – gab es Ausschließung und Antipathie seitens „der oberen Ränge des WASP-Patriziertums.“ In Amerika wurden die Juden von den WASP-Eliten ausgeschlossen, und christliche Formen von Antisemitismus (z. B. Father Coughlin) blieben bis durch die 1930er stark. Isolationisten wie Charles Lindbergh neigten ebenfalls dazu, die Juden als Interessengruppe zu sehen, die darauf abzielte, Amerika in den Krieg gegen Deutschland zu ziehen. (Podhoretz bezeichnet Lindberghs berühmte Rede als „notorisch“.)

Die Juden schlossen, wie sie es schon immer getan hatten, seit die politische Linke und Rechte definiert worden waren, daß ihre Feinde auf der Rechten standen. Aber die Hauptlektion, die Podhoretz zieht, ist, daß westliche Intellektuelle über die Jahrhunderte eine Vielzahl christlicher und nichtchristlicher antijüdischer Ideologien hervorgebracht haben, jede mit demselben Ergebnis: Irrationaler Hass gegen Juden. Daher ist es nicht bloß das Christentum, sondern die europäische Zivilisation selbst, die das Problem für die Juden ist.

Und obwohl Podhoretz diesen Zug nicht ausdrücklich macht, ist es ein sehr kurzer Sprung von der Beschuldigung der von Europäern geschaffenen und aufrecht erhaltenen Kultur zu der Idee, daß die Europäer als Volk oder Gruppe von Völkern das Problem sind. Letztendlich ist dieses unausgesprochene Gefühl, daß die Europäer selbst das Problem sind, die Crux der Sache.

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Guck’ mal, noch ein Jude!

Nicolás Maduro

Nicolás Maduro

Von Tanstaafl, übersetzt von Deep Roots. Das Original Peekaboo, Another Jew erschien am 16. Mai 2013 auf Age of Treason.

Eine Erinnerung aus Venezuela bezüglich der kryptischen, biologischen Natur der jüdischen Identität. Venezuelas “antisemitischer” Führer gibt jüdische Abstammung zu, The Times of Israel, 13. Mai 2013:

In einer interessanten Wendung sagte [Nicolás] Maduro, der politische Nachfolger des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez, der Presse letzte Woche, daß er selbst von sephardisch-jüdischen Vorfahren abstamme.

„Meine Großeltern waren Juden, aus [sephardischem] maurischen Hintergrund, und konvertierten in Venezuela zum Katholizismus… Die Mutter von [Kommunikations- und Informationsminister] Ernesto Villegas kommt ebenfalls aus einem ähnlichen Hintergrund“, sagte Maduro letzte Woche.

„Aber“, sagte er, „wenn es ein Volk gibt, das eine reiche sozialistische Tradition hat, dann ist es das jüdische Volk… Wir respektieren ihre Geschichte.“

Er sagte, die Leute, die Juden während des Holocaust hassten und töteten, waren Mitglieder der extremen Rechten, die auf den Ideen von Benito Mussolini und Adolf Hitler aufbauten, und keine Unterstützer der Ideale, die vom russischen Kommunistenführer Wladimir Lenin verfochten wurden.

„Karl Marx war ein Jude“, merkte er an.

Indem er linke/rechte Einstellungen als projüdisch/antijüdisch darstellt, behauptet Maduro nicht nur, daß Juden zählen, sondern auch, daß er sich mit ihnen als Volk identifiziert, sowohl biologisch als auch ideologisch, und sich nicht nur durch Abstammung auf ihrer Seite sieht, sondern auch in seiner Sicht auf Geschichte und Politik.

Der Artikel ist in diesem Punkt vage, aber Maduros Großeltern stammen, wie andere von „ähnlichem Hintergrund“ höchstwahrscheinlich von Juden ab, die den Judaismus zuletzt vor mindestens 500 Jahren offen praktizierten. Nach der „Konversion“ gelang es solchen Kryptojuden auf wundersame Weise irgendwie, etwa 25 Generationen hindurch einen Partner zu identifizieren und eine Familie mit „ähnlichem Hintergrund“ aufzuziehen.

Die Geschichte der kryptojüdisch-hispanischen Sephardim vermittelt die übliche jüdische Erklärung für dieses bemerkenswerte Phänomen:

Die Erfahrung der Krypto-Juden in der westlichen Hemisphäre war eine Litanei des Leidens, der fortwährenden Furcht, gesellschaftlicher, politischer, beruflicher und religiöser Unterdrückung und des Mordes. Erst in den 1850ern wurde die Inquisition in Mexiko endlich offiziell beendet, und anderswo ein wenig früher, jedoch gingen offene Diskriminierung und Fälle von willkürlichem Lynchen und Mord in dem, was wir nun „Lateinamerika“ nennen, bis weit in die 1950er weiter.

Das Endergebnis von annähernd tausend Jahren der Verfolgung und Ermordung der spanischen und portugiesischen Juden (minus der dreihundert Jahre des “Goldenen Zeitalters”) führte dazu, daß viele Familien, die in die Neue Welt einwanderten, Krypto-Juden wurden, während sie ihr öffentliches Leben als Katholiken führten. In den Amerikas kehrten manche der Krypto-Juden wieder zu ihrer offenen jüdischen Identität zurück, nur um ein paar Jahre später herauszufinden, daß die Inquisition ihnen in ihre neue Heimat gefolgt war, und sie waren wieder zum Untertauchen gezwungen. All diese Menschen, die „Conversos“ oder „Neuen Christen“ waren gezwungen, sich dem Katholizismus zu unterwerfen, daher werden sie auf Hebräisch als „Anusim“ oder „die Gezwungenen“ bezeichnet.

Es sind annähernd fünfzehnhundert Jahre seit dem Auftauchen von Krypto-Juden auf der Iberischen Halbinsel, und fünfhundert Jahre, seit das Krypto-Judentum in die Amerikas zog. Heute finden wir eine große kryptojüdische Präsenz in der ganzen westlichen Hemisphäre. Niemand weiß sicher, wie viele es wirklich gibt, jedoch sind allein in Brasilien geschätzte 10 bis 25 % der Gesamtbevölkerung Krypto-Juden, was etwa 15 bis 40 Millionen Menschen bedeutet.

Während nicht alle Menschen von kryptojüdischer Abstammung zu dieser Zeit bereit sind, die Herausforderung zu akzeptieren und zu einem voll jüdischen Leben zurückzukehren, gibt es Tausende, wenn nicht Millionen, die hungrig danach sind zu lernen und sich wieder als Juden mit G-tt zu verbinden.

Drei Dinge gibt es hier anzumerken:

Judentum hat mehr mit genetischer Abstammung und einem Bewußtsein von sich selbst, ob heimlich oder nicht, als Jude zu tun. Religion liegt in der Rangfolge irgendwo unter beidem.

Die jüdische Version der Geschichte ist eine einseitige „Litanei des Leidens, der fortwährenden Furcht, gesellschaftlicher, politischer, beruflicher und religiöser Unterdrückung und Ermordung“ von Juden. Juden zufolge erhält immer der Andere die volle Schuld, welche Dummheit Juden auch begehen, einschließlich dafür, daß Juden sich verkleiden.

Die Periode, die Juden als ihr “Goldenes Zeitalter” betrachten, fand während der maurisch-moslemischen Besetzung Spaniens statt. Aus der Perspektive von Juden sind, wie schlimm auch immer die Moslems gewesen sind, europäische Christen immer schlimmer gewesen.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Die Vereinigten Staaten von Syrien: Innenpolitische Lektionen in einem fernen Krieg

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original The United States of Syria: Domestic Lessons in a Distant War erschien am 16. September 2013 im Occidental Observer.

Beschreibung und Vorhersage: Es ist ein reichlich pulsierender Polizeistaat. Er wird von einer sich selbst bemitleidenden Minderheit regiert. Die Minderheit versucht, eine Rebellion der enteigneten Mehrheit niederzuschlagen. Das ist eine Beschreibung von Syrien. Es ist auch eine Vorhersage für die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Frankreich und andere westliche Nationen. Die Mainstream-Medien reden heutzutage viel über Syrien. Aber das eine, das man vom Mainstream nicht hören wird, ist dies: der Bürgerkrieg in Syrien zerstört die Drei Großen Lügen, auf denen der moderne Westen begründet ist.

Lüge Nr. 1: Vielfalt ist unsere Stärke. Syrien ist ein sehr vielfältiges Land, voll von unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen, die eine lange Geschichte des Konflikts und gegenseitigen Hasses haben. Deshalb muß es ein Polizeistaat sein: nur harte Unterdrückung hält die verschiedenen Gruppen davon ab, einander an die Kehle zu gehen. Gegenwärtig kämpft Bashar al-Assad um die Erhaltung seiner Tyrannei. Seine Feinde kämpfen darum, sie durch ihre eigene Tyrannei zu ersetzen. Und manche wären zufrieden damit, den Topf am Kochen zu halten:

„Unser ‘best-case-Szenario’ ist, daß sie weiter damit beschäftigt sind, einander zu bekämpfen und ihre Aufmerksamkeit nicht uns zuwenden”, sagte ein israelischer Geheimdienstoffizier zu Sheera Frenkel von BuzzFeed. „Besser den Teufel, den wir kennen, als die Teufel, die wir uns nur vorstellen können, falls Syrien ins Chaos stürzt und die Extremisten aus der ganzen arabischen Welt dort Fuß fassen“, sagte der Offizier. (The Horrifying Secret Of Syria Policy, Buzzfeed, 9, September 2013)

Lüge Nr. 2: Minderheiten sind heiligmäßige Opfer. Liberale Organisationen wie Amnesty International haben seit Jahrzehnten gegen die von den syrischen Diktatoren Hafiz al-Assad und seinem Sohn Bashar angewandte Unterdrückung und Folter protestiert. Aber sie erwähnen nicht, daß die Unterdrückung und Folter natürliche Konsequenzen der Kontrolle durch eine Minderheit sind. Seit den 1960ern ist Syrien von Mitgliedern einer kleinen und verarmten schiitischen Sekte regiert worden, den Alawiten, die eine lange Geschichte der Verfolgung durch die sunnitische Mehrheit haben. Als sie an die Macht kamen, verziehen und vergaßen die Alawiten nicht und regierten nicht zum Wohle aller. Stattdessen ergriffen sie die Gelegenheit, sich zu bereichern und ihrerseits Verfolgung zu üben. Der Zyklus von Unterdrückung und Ressentiments hat unvermeidlicherweise im Bürgerkrieg geendet. Und falls die Rebellen gewinnen, gibt es Aussichten auf Vertreibung und Genozid: „Christen nach Beirut, Alawiten ins Grab.

Lüge Nr. 3: Unter der Haut sind wir alle gleich. Angeleitet von jüdischen Marxisten wie Stephen Jay Gould, Richard Lewontin und Steven Rose gehen die Mainstream-Medien mit der Lüge hausieren, daß menschliche Wesen eine post-genetische, post-biologische Spezies sind, oberflächlich verschieden, aber unterhalb davon gleich, weil genetische Unterschiede sich nicht auf das Gehirn auswirken. In Wirklichkeit haben genetische Unterschiede riesige Auswirkungen auf das Gehirn. Die in moslemischen Ländern wie Syrien praktizierte Inzucht fördert genetische Krankheiten, senkt den durchschnittlichen IQ und schadet sehr der Fähigkeit, Fremden zu vertrauen und mit ihnen zusammenzuarbeiten:

Die Heirat der Töchter der Brüder des Vaters (VBT), die Form der Verwandtenehe, die zu der meisten Inzucht führt und die bei vielen Moslems immer noch die bevorzugte Form ist, war unter den Arabern bereits zu Mohammeds Zeit gut etabliert. Die VBT-Ehe wurde bei den Arabern wahrscheinlich von jüdischen Stämmen aus der Levante eingeführt, die ab dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert auf die arabische Halbinsel zu migrieren begannen. … Meine Vermutung ist, daß es nicht nur die Zahl der Blutsverwandtenehen in einer Nation ist, die den Erfolg der Demokratie in diesem Land negativ beeinflußt, sondern die Zeitspanne, über die das Volk die Verwandtenehe praktiziert hat, UND wie eng diese Verwandtenehe ist. … Die Entwicklung von „Genen für Altruismus“ kommt hier ins Spiel, nicht nur die unmittelbare genetische Verwandtschaft zwischen den Individuen in diesen Gesellschaften, obwohl diese auch wichtig ist. Daher würde ich wetten, daß die Demokratie in der Levante am schlechtesten abschneiden würde, wo die VBT-Ehe ihren Ursprung hatte, und auf der arabischen Halbinsel, wo es die VBT-Ehe so lange gegeben hat … Syrien, Saudi-Arabein, Jemen und Oman haben die schlechtesten Demokratiewerte in der moslemischen Welt (auf der Welt!). (HBD-Chick, Consanguinity and Islam and Democracy, 7. März 2012. Siehe auch “Muslim inbreeding”.)

Inzucht hält von Kooperation zwischen Fremden ab, fördert aber Hass und Gewalt. Die Liberalen, die ihre Hände über die Schrecken des Krieges in Syrien ringen, arbeiten auch fleißig daran, westliche Nationen immer mehr wie Syrien zu machen: voller Minderheiten, die dazu ermutigt werden, einen Groll gegen die weiße Mehrheit zu hegen und sie zu hassen. Moslemische Vergewaltigerbanden sind nur ein Ausdruck dieses Hasses, der schlimmer werden wird, während die Nichtweißen an Zahl und Macht gewinnen.

Wenn Minderheiten herrschen: Der Westen ist auch in dem Sinne wie Syrien, daß er von einer paranoiden, sich selbst bemitleidenden Minderheit kontrolliert wird (siehe Steve Sailer zu Cass Sunsteins „Jewish paranoia”). Der jüdische Historiker Daniel Pipes hat mehrere faszinierende Artikel über Syrien geschrieben, die ich den Lesern des Occidental Observer wärmstens empfehlen kann. Aber sie bieten auch Einsichten in viel mehr als die sunnitische Rebellion gegen Bashar al-Assad. Als ich sie las, fielen mir immer wieder Parallelen zwischen den Alawiten und den Juden auf:

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