Warum ich seit Jahren und überhaupt all diese antifaschwuljüdischmuslimischsozialistischökologischen Zecken-Lobbies hasse!

Warum ich seit Jahren und überhaupt all diese antifaschwuljüdischmuslimischsozialistischökologischen Zecken-Lobbies hasse!

Von Kewil, Erstveröffentlichung am 17. Mai 2009 auf seinem leider nicht mehr existenten Blog „Fakten + Fiktionen“.

Ja, da kommt doch gestern wieder einer daher und fragt, was ich gegen Schwule habe. Nichts, gar nichts, mein Freund, aber ich hasse die schwule Lobby aus tiefstem Herzen! Die Abschaffung des § 175 war doch gebongt, aber dann ging es erst richtig los mit dem Opfergeheul. Heiraten wie normale Familien mit demonstrativem Geknutsche vor der Kirche und gleichzeitiger Verteufelung der abnormalen Heteros. Forderung nach Ehegattensplitting und anderen steuerlichen Gleichstellungen und Vorteilen, obwohl Mann-Mann immer noch keine Kinder kriegt. Pensionsberechtigung  für gleichgeschlechtliche Partner von Pfarrern und Kirchenbeamten. Denkmäler für Schwule und Lesben. Kundgebungen, aber wo? Nicht vor Parlamenten, nein, Knutschdemo, um Eisdiele einzuschüchtern. Oder noch lieber nacktes und halbnacktes CSD-Herumgehopse im Wallfahrtsort Altötting oder vorzugsweise im Kölner Dom! Öffentliches Wichsen, Schwanzlutschen und Anpissen als “sexuelle Befreiung”! Provozieren, provozieren, provozieren! Und als Gipfel sich selbst als normal hinstellen, und denjenigen, der zufällig noch Familie will und mit seinen Kindern diesen Homo-Aktivisten die Rente zahlt, als altmodischen Perversling zu beschimpfen. Empörend!

Und haarscharf gleich läuft es bei den Rotlinken mit ihrer asozialen Gerechtigkeit und ihren Raubzügen in den Geldbeutel anderer, bei der Antifa mit ihren SA-Aktionen gegen Andersdenkende, bei der jüdischen Lobby, bei den Genderweibern, der Einwanderungs- und Asylmafia und bei der Ökolobby! Alle diese üblen, politkorrekten Veranstaltungen wünsche ich zum Teufel. Immer dasselbe Muster: Opferstatus, Steuergeld und Staatsknete abzocken, im kleinen und großen Dreck täglich an jeder Ecke herumwühlen, im Mist stochern, „sensibilisieren”, diskutieren, demonstrieren, Mahnwachen organisieren, trommeln, Tamtam, nie zufrieden sein, immer weitermachen, Normalbürger auspressen und gleichzeitig als Biedermänner verachten und verlachen und diktatorisch mit dem Holzhammer umerziehen.

Es gibt auch eine Rentnerlobby und eine Autolobby, ja doch, aber die stören mich nicht! Die wollen mehr Rente oder mehr Autos, fertig, basta! Die Zecken- und Wühlmaus-Lobbies sind aber nie fertig! Erst verbietet man Atomkraftwerke, dann Glühbirnen, erst werden richtige Nazis vor Gericht gestellt, dann Mitläufer, am Schluß 15-jährige Hitlerjungen und ihre Unterhemden. Zuerst werden Führeralleen umbenannt, dann folgen Heimatdichter-Strassen, darauf werden Hindenburg und Kaiser Wilhelm getilgt, in zehn Jahren Bismarck und Friedrich der Grosse! Am 9. November darf nicht mehr getanzt werden, am Auschwitztag kein Faschingsumzug stattfinden! Und immer vorwärts! Erst Holocaustdenkmäler in Großstädten, dann jedem Provinzlümmel einen Stolperstein vor die Haustür!

Das macht einen fertig! Dieses Nie-genug-Kriegen, dieses tägliche und stündliche Rumschnüffeln, diese nie enden wollenden finanziellen Forderungen, die gnadenlose, moralisierende Besserwisserei und das oberlehrerhafte Umerziehen breiter Volksschichten, die eigentlich mit dem Ganzen nichts zu tun haben und schon genug gestraft sind, wenn sie diese parasitären Einrichtungen auch noch finanzieren müssen. Schauen Sie sich nur die letzten fünf Beiträge hier im Blog an, da sind sie wieder alle versammelt, die Kampf-gegen-Rechts-Spione, die jüdischen und moslemischen Angriffe gegen Christen, die linke Einwanderungsmystik, das Schwulengedöns, der Gendermainstream-Scheißdreck! You name it, we have it!

Als höchste Stufe der polit-korrekten Verblödung durch diese Zecken-Lobbies folgt schließlich die Metamorphose zur Religion. Du hast gesündigt, deutscher Michel, dein Daimler stößt zuviel CO2 in den Sauerstoff-Himmel. Du mußt büßen! Ökosteuer rauf! Du bist nach Malle geflogen, Micheline! Hast Du einen Öko-Ablaß bei Atmosfair gekauft (kann bei TUI-Buchung bequem angeklickt werden)? Wäre besser, Du bliebest zu Hause in deiner ungeheizten Bio-Isolierzelle und issest dein tägliches Gras-Müsli! Nur alternative Hohepriester der Solarzelle dürfen noch fliegen, zu Klimakonferenzen auf ferne sonnigen Inseln etwa. Und wehe, ihr kleinen Sünder glaubt uns nicht! Der Meerwasserspiegel steigt und steigt. Ihr werden elendiglich in der Wüste verglühen und im Meer ersaufen. Zur Hölle werdet ihr fahren, ihr Ungläubigen! Betet und fastet zu Claudia, Renate und Jürgen. Die können euch erlösen! Aber nur wenn ihr ihnen bedingungslos folgt und alles gebt, was ihr habt! Heil Windmühle, Heilwasser heil Mineralwasser, heil Solar!

 

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang in „Fakten + Fiktionen“ (editiert von Deep Roots):

karl-friedrich meint:

Bravo, Bravo, Kewil ein Klasse Beitrag, nur, ich war auf einen Rund-Umschlag nicht vorbereitet LOL

Man sollte deine Ausführungen an jeden Baum nageln.

Mona meint:

Pass mal auf, es vergeht hier keine halbe Stunde und Du hast die Schwulenlobby hier im Blog. Ich hatte mich in einem anderen Forum mit einem gezofft, weil ich genaus dieselbe Meinung vertreten habe und den ekelhaften Christopher streetday kritisierte, man, hatte ich da ein Rudel an der Backe, und es wurden immer mehr. Dabei ging es in dem Strang um ganz was anderes, ich kam dort eben auch auf die ganzen Lobbyisten zu sprechen. Die sind so miteinander vernetzt, wie wir alle es gerne wären.

Normalbürger meint:

Die Taktik ist doch eigentlich ganz einfach. Den Gebenden immer schön auf Trab halten, damit der keine Minute ausruhen kann und vernünftig nachdenken. Wenn er Zeit zum denken hätte, wäre er ganz schnell dort, wie oben geschrieben. Immer schön die Suppe am Kochen halten. Den, den die Götter vernichten wollen, machen Sie zuerst verrückt.

Augustus meint:

@Kewil

Man man man, Du sprichst mir wirklich aus der Seele. Ich sehe es ja immer wieder im Bekanntenkreis und bei Arbeitskollegen. Sobald die merken, dass man konservativ ist, feste Werte hat und feste Moralvorstellungen, so wird man wie ein Abnormaler behandelt.

Weit Denken ist nicht deren Sache. Bei den Arbeitskollegen ist auch einer dabei, bei dem ich wette, er ist schwul. Soweit nicht schlimm. Sagt aber die Kirche bestehe nur aus pädophilen Päderasten (diese Wortwahl kennt er selber allerdings nicht), ich sei doch blöde, dass ich später mal heiraten will und Kinder haben will etc.

Es ist wirklich manchmal einfach nur noch zum reinschlagen.

Schönen Sonntag noch und sei Dir der Tatsache klar, dass du im Recht bist.

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Ertrinken im eigenen winzigen Kohlenstoff-Fußabdruck

RM Dean Eisberg

Von Dymphna, plus einem zusätzlichen Absatz aus dem zitierten „Guardian“-Artikel. Original Drowning in Your Own Tiny Carbon Footprint, erschienen am 9. Mai 2009 bei „Gates of Vienna“.  (Dymphna ist die Frau von Baron Bodissey und betreibt mit ihm zusammen den Blog „Gates of Vienna“.)

 

Laut The Guardian:

Wann freut sich ein Grünaktivist darüber, 680.000 Barrels Öl zu sehen?

Es hätte ein CO2-neutrales Abenteuer werden sollen, um die Fantasie von 25.000 Schulkindern zu befeuern.

Raoul Surcouf, 40, ein Landschaftsgärtner aus Jersey, und Richard Spink, 32, ein Physiotherapeut aus Bristol, wollten das umweltverschmutzende Flugzeug vermeiden, das man normalerweise benutzt, um Grönlands Polareiskappe zu erreichen, und setzten Segel auf der Fleur, einer 12 m langen Yacht, die mit Solarzellen und einer Windturbine ausgerüstet war…

Fleur von achtern

Ich liebe den religiösen Glauben der fundamentalistischen Grünis. Er mag vielleicht keine Berge zu versetzen, aber er sorgt sicherlich für einige lustige Momente – zumindest wenn sie ihr Dogma nicht benutzen, um die Weltwirtschaft runterzuziehen.

Also wollten diese zwei Kerle, voller religiösen Eifers, uns anderen zeigen, wie man einen kleineren CO2-Fußabdruck hinterläßt. Und so zuversichtlich waren sie hinsichtlich ihrer Mission, daß ihre Glaubensbrüder im Schulsystem einen Plan ausarbeiteten, um ihren fromm-korrekten und gerechten Pfad online mitzuverfolgen und so ihre Schützlinge zu indoktrinieren:

Die Schulen sollten ihre grüne Expedition online mitverfolgen; wenn das Duo erst die arktischen Einöden auf Skiern durchquert hätte, hofften sie, sich der ersten CO2-neutralen Durchquerung Grönlands rühmen zu können.

Unglücklicherweise hatte die Natur die Bibel nicht gelesen, die diese Leute geschrieben haben. Oder vielleicht war sie ihr egal. Die Natur ist berühmt für ihre Gleichgültigkeit gegenüber menschlichen Glaubensinhalten:

Am Freitag griff die Natur ein und stellte dabei eine ziemliche Ironie zur Schau. Nachdem sie von Winden in Hurrikanstärke durchgebeutelt worden war, mußte die Mannschaft des CO2-neutralen Expeditionsfahrzeuges 400 Meilen vor Irland gerettet werden.

Als ob ihre Schicksalsprüfung nicht schon erschreckend genug gewesen wäre, schien ihr Retter dazu auserwählt zu sein, Salz in ihre Wunden zu reiben: ein 113.000-Tonnen-Tanker; „Overseas Yellowstone“, mit 680.000 Barrel Rohöl an Bord. In einer Erklärung von Bord des Tankers sagte Spink: „Wir erlebten einige der härtesten bekannten Bedingungen, mit Windstößen in Hurrikanstärke 12… Wir entschieden, daß das Risiko für unsere persönliche Sicherheit zu groß war, um weiterzumachen.

Overseas Yellowstone bb-vo

Ihre harte Prüfung begann am Donnerstagmorgen. Als sein Fahrzeug von Böen mit 60 Knoten durchgeschüttelt wurde, ließ Skipper Ben Stoddart den Anker fallen im Versuch, das Boot abzubremsen, wonach eine Welle über das Heck kam und die erste von drei Kenterungen verursachte. Nachdem die Instrumente ausgefallen und strukturelle Schäden eingetreten waren, alarmierte die Besatzung die Küstenwache in Falmouth. Nachdem zwei weitere Wellen das Boot gepeitscht und die Solarpaneele und den Generator zerstört hatten, wurde die Küstenwache gebeten, eine Rettung zu veranlassen.

In Wahrheit konnte es sich die Mannschaft nicht leisten, wählerisch zu sein. Sie waren in lebensbedrohlicher Lage und häuften Dank auf Kapitän Ferro, den Skipper des Tankers, und seine Besatzung dafür, daß sie „Hervorragendes in Durchführung der Rettung“ geleistet hätten. Aber Spink entging nicht die peinliche Wendung der Dinge, der hinterher reumütig anmerkte, daß „das Team jetzt in Sicherheit und ironischerweise an Bord des Öltankers“ sei, als sie nach Maine unterwegs waren, wo sie in drei Tagen eintreffen sollten.

Fleur & Tanker

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