Sturmabwehr – Die Attacke auf den Damm

Von Dunkler Phönix und Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht am 2. Mai 2015 auf „As der Schwerter“; von mir – DR/Lu – für die Nachveröffentlichung hier teils mit ersatzweisen Bildern und Videolinks versehen).

Einleitung: Die Hungerspiele

Die Buch- und Filmserie „The Hunger Games“ (dt. „die Tribute von Panem“) enthält einige Inhalte, die für uns interessant sein können.

Die Geschichte der Serie ist kurz erzählt: In der Zukunft ist von Amerika nur noch eine Hauptstadt, sowie zwölf eher ländlich organisierte „Distrikte“ übrig. Die Distrikte müssen die Hauptstadt mit allen möglichen Waren beliefern. Während die Bewohner der Hauptstadt in dekadentem Luxus leben, sind die der Distrikte mehr oder weniger Sklaven, die mit knappen Essensrationen, Gewalt und den „Hunger Games“ unter Kontrolle gehalten werden. Die Hungerspiele werden von je einem männlichen und weiblichen Jugendlichen aus allen Distrikten jährlich ausgetragen. Die 24 Teilnehmer werden in eine Arena verbracht, wo sie gegeneinander kämpfen, bis nur noch einer übrig ist.

In der Arena liegen Waffen und Vorräte verteilt, es gibt aber auch Fallen, Tiere und Mutanten, die das „Spiel“ erschweren. Die Arena ist riesig, deswegen ist unklar wie die Veranstalter es schaffen, jede Szene zu filmen, die sich dort abspielt – aber natürlich wird alles live als Unterhaltung für die Leute in der Hauptstadt (und gleichzeitig als makabere Erinnerung, wer der Chef ist, an die Leute in den Distrikten) ausgestrahlt.

Die Heldin Katniss Everdeen aus Distrikt 12 hat von ihrem verstorbenen Vater einige Survival- Fertigkeiten erlernt und geht illegalerweise im Wald jagen. Als ihre kleine Schwester an den Hungerspielen teilnehmen soll, meldet sie sich freiwillig, um an ihrer Stelle in die Arena zu gehen.

Im dritten Teil „Mockingjay“ kämpft Katniss als „Maskottchen“ des zerstört geglaubten Distriktes Nr. 13 und produziert Propagandafilme, um die Bewohner in den Distrikten dazu zu bringen, gegen die Hauptstadt in den Krieg zu ziehen.

Genauer wollen und können wir den Inhalt der Bücher und Filme hier nicht wiedergeben, es wird klar, dass insbesondere die Themengebiete Survival, Unterdrückung und Propaganda für uns von Interesse sein können. Wir empfehlen das vorherige Lesen der Bücher (wenn man wenig Schlaf braucht, schafft man ein Buch pro Tag) und das folgende Schauen der Filme (den ersten Teil fanden wir nicht so gut umgesetzt, der zweite ist besser und der dritte, welcher die erste Hälfte des dritten Buches erzählt, ist ziemlich gut – ein vierter Film wird Ende 2015 folgen).

Der Damm

In diesem Artikel geht es uns um die „Damm-Szene“ aus dem dritten Film der Reihe mit dem Titel: „Mockingjay Part I.“

Man kann sie hier ansehen:

(Es könnte für BRD-User Probleme geben, das Video anzusehen, Urheberrecht und so – den Tor-Browser oder ein ähnliches Programm nutzen oder die untenstehende Zusammenfassung lesen! [Aus Österreich geht es anzusehen – Lu.]).

Die eigentliche „Damm-Szene“ beginnt bei 2:00 min, wir empfehlen aber die ganzen viereinhalb Minuten anzusehen, weil die Szene filmisch sehr interessant ist:

• Katniss singt ein trauriges Lied, das ihr verstorbener Vater ihr beigebracht hat. Ihr Filmteam nimmt sie dabei ohne ihr Wissen auf, und das Militär von Distrikt 13 macht einen Propagandafilm daraus.
• Der (natürlich schwarze) Wissenschaftler „Beetie“ erklärt, dass er den Film in den Distrikten senden konnte, aber nicht in der Hauptstadt, weil deren Abwehrschirm zu stark ist (Erklärung, warum der Damm gestürmt wird).
• Nach einigen Streichersequenzen, die zu dem Lied passen, wird die Stimme von Katniss langsam ausgeblendet und man hört stattdessen einen Chor, der das Lied weitersingt. Dabei sieht man eine Menschenmenge in abgerissenen Klamotten langsam einen Hügel hinaufgehen, sie scheinen so etwas wie Särge zu tragen und das Lied von Katniss zu singen.
• Die Musik wird episch, man sieht die Großaufnahme des Damms. Plötzlich nehmen vier „Peacekeeper“ (Soldaten der Hauptstadt in weiß, gesichtslos, weil behelmt) auf der Hauptstraße des Damms Aufstellung und legen Maschinenpistolen an.
• Nun rennt die Menschenmenge (schätzungsweise fünfzig bis hundert Leute) über die Straße auf die Peacekeeper zu. Diese fangen sofort an, gezielte Salven auf die Rennenden zu feuern.
• Die Perspektive wechselt sehr schnell: Erst „steht“ der Zuschauer hinter den feuernden Soldaten, dann „rennt“ er mit dem Mob mit und sieht, wie links und rechts die „Kameraden“ fallen.
• Dann eine Großaufnahme, durch die man sieht, dass auf der anderen Seite des Damms simultan ein ähnlicher Angriff stattfindet.
• Angreifer, welche eine der Kisten tragen, werden niedergeschossen, andere nehmen die Kiste wieder auf und tragen sie weiter.
• Die Menschenmenge kommt bei den Soldaten an und rennt sie einfach um, die Kisten werden im Innern des Damms deponiert, die Bomben darin scharf gemacht, dann explodiert der Damm.
• Man sieht erst in Großaufnahme, wie in der Hauptstadt die Lichter ausgehen, dann befindet man sich in der sich ebenfalls verdunkelnden Villa des Präsidenten und kann seine Reaktion darauf beobachten.

Im Kontext des Films muss man natürlich auf der Seite der Stürmenden sein, die sich gegen die brutale Unterdrückung durch die Hauptstadt wehren (was auch der – kontextuell nachvollziehbare – Grund ist, dass sich die Angreifer nicht durch die Gewehrsalven und die sterbenden Kameraden von ihrem Vorhaben abbringen lassen).

Beim mehrmaligen Schauen der Szene fiel uns aber auf, dass wir mehr und mehr die Perspektive der „Peacekeeper“ einnahmen und uns fragten, wie denn in einer solchen (hypothetischen) Situation, wenn fünfzig bis hundert „Zombies“ (wie wir die Aufständischen in den anschließenden Diskussionen nannten) auf einen zulaufen, die eigenen Chancen stehen.

Also sind wir nach heißen theoretischen Diskussionen über die Szene die Sache wissenschaftlich angegangen und haben ein Experiment gestartet.

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Kleine Krisenvorsorge

Von Deep Roots, ursprünglich erschienen am 14. Mai 2011 auf „As der Schwerter“ (Titelbildgestaltung von Osimandia).

Es wird wahrscheinlich nicht so sein, daß es einen „Tag X“ gibt, an dem von einem aufs andere alles mit einem Rumms zusammenbricht, worauf Ragnarök folgt und unserer gegenwärtigen Zivilisation zumindest für längere Zeit ein Ende setzt. Viel eher wird es zuvor schon zeitlich und/oder örtlich begrenzte Krisen geben, die vom System vorübergehend wieder unter Kontrolle gebracht werden und  welche die letzte Mahnung sein sollten, sich für den wirklich großen Crash umfangreicher auszustatten. Der nachfolgende Text, der auf dem Artikel „Schadens-Begrenzung“ von Robert Cadek in der Waffenzeitschrift VISIER (Ausgabe Juni 1999) beruht, welchen ich für die aktuelle Situation angepaßt, umgemodelt und ergänzt habe, soll als Ratgeber für eine solche „Kleine Krisenvorsorge“ dienen, die dann zur langfristigen „Großen Krisenvorsorge“ ausgebaut werden kann.

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Großstädte ohne Strom, plündernde Horden, das ganze Land im Chaos: das befürchtete man Ende 1999 als Auswirkungen des Y2K-Computerbugs, die zum Glück doch ausgeblieben sind. Viele US-Bürger bereiteten sich damals auf das Schlimmste vor. Sie lagerten Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente ein und machten sich von der öffentlichen Energieversorgung unabhängig, indem sie sich Solaranlagen und Generatoren anschafften. Die Hamsterkäufe erreichten damals einen derartigen Umfang, daß es schon zu Engpässen bei bestimmten Surplus-Artikeln und sogar bei Munitionsarten kam. Die Autonomie vom Staat bedeutet für viele Amerikaner ohnehin das konsequente Weiterleben alter Pioniertraditionen.

Ganz anders hierzulande: Spätestens seit den 1960er-Jahren und dem damaligen Wirtschaftswunder verlassen sich die Bürger verstärkt auf Staatsapparat und Überflußgesellschaft. Die wenigsten Zeitgenossen in West- und Mitteleuropa verschwenden auch nur einen Gedanken an die Anfälligkeit der Energie- und Versorgungssysteme. So wich die teure Lagerhaltung des Einzelhandels schon vor Jahren einem zwar sehr gut funktionierenden Verteilersystem, das aber höchst störanfällig ist. Es genügen ja schon ein plötzlicher Wintereinbruch, ein Hochwasser oder LKW-Fahrerstreik, um Ortschaften oder ganze Regionen von der Versorgung abzuschneiden. Der große französische LKW-Fahrerstreik leerte seinerzeit in Paris ganz schnell die Regale der Supermärkte. Früher reichte es schon, daß sowjetische Politiker mit dem Schuh auf den Tisch hauten, und die Deutschen starteten Hamsterkäufe. Mittlerweile kann sich kaum jemand vorstellen, daß es in Mitteleuropa wieder zum Krieg kommen könnte. Ähnlich hat die lange Zeit von innerem Frieden und Wohlstand den Gedanken an soziale Unruhen, tiefgreifende und anhaltende Wirtschaftskrisen und Epidemien verdrängt. Das soziale System von öffentlicher Sicherheit, Versorgung und Betreuung in Notlagen schien in Deutschland bisher unerschütterbar zu sein: Der Strom kommt aus der Steckdose, das Wasser aus dem Hahn, die Wärme aus der Zentralheizung und die Nahrung aus dem Supermarkt an der Ecke. Wenn es Ärger gibt, ruft man 110 an, bei Feuer und anderen Notfällen 112. Wer krank wird, für den kommt sogar am Sonntag der Notarzt, und stets findet sich Platz im Krankenhaus.

Ein Trugschluß. Denn selbst Länderpolizeien wie beispielsweise NRW oder Berlin zeigten sich in der Vergangenheit schon bei etwas größeren Krawallen personell überfordert – und das zu „Normalzeiten“, wenn alle Energie- und Telefonnetze funktionieren. Gleiches gilt für die Rettungsdienste und Feuerwehren, die schon bei ganz alltäglichen Hochwasserkatastrophen oder Eisenbahnunglücken wie Eschede an die Grenzen ihrer Belastbarkeit geraten. All das wird in Zukunft nicht besser werden, sondern mit zunehmender Überdehntheit der öffentlichen Finanzen vielmehr schlechter, und die wachsenden Probleme, die Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste bei ihren Einsätzen mit orientalischen „Neubürgern“ bekommen, dürften bewirken, daß immer schwerer Personal für diese Dienste zu gewinnen sein wird. Und glaubt man den Prognosen des Zukunftsforschers Gerald Celente, dann ist die Apokalypse 2011 nicht mehr abzuwenden.

Wirklich verlassen kann sich jeder nur auf sich selbst. Das rät sogar das Bundesamt für Zivilschutz (BZS), nämlich in jedem Haushalt einen Notvorrat an Lebensmitteln und vor allem Getränken anzulegen (siehe Tabelle unten). Denn ein gesunder Mensch hält es rund drei Wochen ohne feste Nahrung aus, aber nur maximal vier Tage ohne Flüssigkeit. So sollten immer einige Kisten Mineralwasser oder mit Leitungswasser gefüllte Kanister bereitstehen. Vorausgesetzt, die Behörden geben im Notfall noch rechtzeitig bekannt, daß die Wasserversorgung versiegt, sollte man alle nur erdenklichen Behälter bis hin zur Badewanne mit Wasser füllen. Gegen Keimbildung schützen Micropur-Tabletten aus dem Outdoor-Geschäft. Sie sorgen dafür, daß das Wasser bis zu einem halben Jahr trinkbar bleibt.

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Überlegungen zum Verhalten bei Katastrophen

Ein hochinteressanter Bericht über Erfahrungen im Rahmen der Katrina-Katastrophe, den ich (Lucifex / Deep Roots) seinerzeit bei Noricus gefunden und am 9. Januar 2012 auf „As der Schwerter“ nachveröffentlicht habe:

 

Die folgenden Informationen wurden von einer Person per Email versendet, die stark vom Hurrikan Katrina und der Katastrophe in New Orleans betroffen war. Ich bin nicht der Autor dieser Zeilen.

Erste Nachricht: Seit Sonntag beherberge ich über 30 Evakuierte, die vor dem Hurrikan Katrina Richtung Süden geflohen sind. Nur zwei Familien waren Freunde von mir. Sie erzählten anderen Freunden, daß sie einen Fluchtpunkt wüßten, so daß eine größere Gruppe hier eintraf. Mir machte das wenig aus, weil es 6 Wohnmobile und Wohnwagen waren. So gab es genügend Platz. Trotzdem, ich hatte die Gelegenheit zu sehen, was von den persönlichen Evakuierungsplänen, Notfallausrüstungen, etc., funktionierte und was nicht. Ich denke, ein paar der Lektionen, die wir gelernt haben, sollten hier mitgeteilt werden.

1. Jederzeit sollte man eine Fluchtausrüstung bereit haben. Viele der Leute packten in allerletzter Minute alles ein, von dem sie glaubten, daß es notwendig wäre. Unnötig zu betonen, daß sie etliche wichtige Dinge vergaßen, wie verschreibungspflichtige Medikamente, wichtige Dokumente, Baby-Utensilien, Windeln, usw. Manche dieser Dinge (z.B. manche Medikamente) können nicht auf Lager gehalten werden. Aber man kann wenigstens eine Liste in der Notfallausrüstung haben, auf der die Dinge stehen, die man unbedingt mitnehmen muß, bevor man aufbricht.

2. Regelmäßiges Ersetzen von Zubehör im Fluchtgepäck. Batterien verlieren mit der Zeit ihre Ladung, Nahrungsmittel haben ein Verfallsdatum, wie auch Medikamente. Kleidung kann schimmeln oder schmutzig werden, wenn sie nicht ordentlich gelagert wird. Alle der Leute, die Notfall- oder Fluchtutensilien besaßen, hatten solche Probleme.

3. Planen Sie sehr viel mehr Ausrüstung ein, als sie glauben, daß Sie brauchen werden. Ich hatte unerwartet 30 schlecht ausgerüstete Leute auf dem Gelände. Die Läden waren im wahrsten Sinne des Wortes überschwemmt von Flüchtlingen, die alles aufkauften, was erhältlich war. Ich hatte genügend Vorräte, um mich selbst für 30 Tage zu versorgen. Raten Sie mal, wie lange das vorhielt? Diese Vorräte reichten für die gut 30 Personen für 2 Tage. Ich weiß jetzt, daß ich jetzt damit rechnen muß, nicht nur für mich selbst, sondern auch für andere Notleidende voraus zu planen. Ich hätte natürlich egoistisch sagen können: „Nein, das gehört mir!“ – aber was würde das während einer echten Katastrophe bringen? Jemand würde einfach versuchen, sich selbst zu bedienen, und dann hätten wir alle die daraus folgenden Unannehmlichkeiten. Viel besser ist es, einiges an Extra-Vorräten für andere Leute auf Lager zu haben, während man seine eigene „Eiserne Reserve“ intakt und bevorzugt verborgen vor neugierigen Augen aufbewahrt.

4. In einem echten Notfall: vermeiden Sie Einkäufe auf den letzten Drücker. Wie ich schon erwähnte, waren die Läden überschwemmt von Tausenden von Flüchtlingen, wie auch von Einheimischen, die ihre Last-Minute-Vorräte kaufen wollten. Hätte ich meine Notfallvorräte nicht schon auf Lager gehabt, wäre ich niemals fähig gewesen, sie in letzter Minute zu kaufen. Hätte ich fliehen müssen, wäre es noch schlimmer geworden. Ich wäre Teil eines Stromes von Flüchtlingen gewesen, von denen die meisten schnell noch eingekauft (oder gestohlen) hätten, so wären die Regale leer gewesen, bevor ich den Laden überhaupt erreicht hätte.

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Der kommende Crash

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“; Bildauswahl ebenfalls von Deep Roots)

[Anm. d. Ü.: Diesen Artikel habe ich unmittelbar nach „Konversationen mit Fjordman“ eingestellt, um die Entwicklung von Fjordmans Sicht der Dinge seit Mai 2007 zu verdeutlichen.]

Das Original „The Coming Crash“ erschien am 22. November 2009 bei Gates of Vienna:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/11/coming-crash.html

 

Ich bereite gerade einen Text vor, den ich in nicht zu ferner Zukunft im Brussels Journal veröffentlichen werde, aber ich werde die Diskussion zuerst hier beginnen. Wenn ich die verschiedenen Kommentare bei Lawrence Auster und auf Dennis Mangans Blog lese, Takuan Seiyos neulichen Text  im Brussels Journal und den neuesten Artikel von El Inglés bei Gates of Vienna, bekomme ich das Gefühl, daß sich Spannungen aufbauen und daß innerhalb der kommenden Generation irgend etwas Großes passieren wird, wahrscheinlich innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre. Nachdem ich kürzlich über Geologie geschrieben habe, werde ich eine Analogie aus der Plattentektonik benutzen: Die tektonischen Platten der westlichen Welt stehen jetzt unmittelbar vor einer großen Bewegung.

Spannungen haben sich seit vielen Jahren langsam unter der Oberfläche aufgebaut, und früher oder später werden diese Kräfte in Form einer Serie verheerender Erdbeben freigesetzt werden, gefolgt von einigen sekundären politischen und wirtschaftlichen Tsunamis. Einige der Bauwerke, die gegenwärtig als felsenfest erscheinen, werden während dieser Periode wie Kartenhäuser zusammenfallen, und die politische Landschaft wird sich beträchtlich verändern. Was heute undenkbar erscheint, wird in zwanzig Jahren als natürlich oder unvermeidlich erscheinen. Dies ist die Diskontinuität, von der El Inglés spricht. Ich würde Großbritannien als das westeuropäische Land reihen, das höchstwahrscheinlich als erstes einen von Masseneinwanderung und Multikulturalismus verursachten Bürgerkrieg erleben wird. Dänemark folgt als Nummer zwei und möglicherweise Holland als Nummer drei. Sowohl Belgien als auch Schweden sind ziemlich schlimm dran, aber zu repressiv, um die ersten zu sein. Deutschland wird zu sehr von seiner Geschichte niedergedrückt, um den Anfang zu machen. Dies läßt Frankreich als potentiellen Außenseiterkandidaten übrig. Ich gebe zu, daß ich nicht verstehe, wie die Franzosen denken. An der Oberfläche scheint Frankreich im Arsch zu sein. Andererseits ist Frankreich historisch gesprochen eine revolutionäre Nation, zum Besseren oder Schlechteren. Vielleicht gibt es irgendwo im Verborgenen einen Mini-Karl-Martell. Falls das so ist, dann sollte er besser bald auftauchen.

Ich denke, wir müssen realistisch sein und begreifen, daß die gegenwärtige politisch-ideologische Ordnung völlig kaputt und irreparabel ist. Statt Zeit und Energie auf den Versuch zu verschwenden, in Ordnung zu bringen, was nicht in Ordnung gebracht werden kann, müssen wir uns so gut wir können auf den kommenden Crash vorbereiten und uns hoffentlich neu formieren, um danach etwas Neues und Stärkeres zu schaffen. Es wird in nicht zu ferner Zukunft einen gesamtwestlichen und vielleicht internationalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch geben. Ich fürchte, daß es inzwischen zu spät ist, um das noch zu vermeiden. Die Leute, die das herrschende Paradigma stützen, sind zu mächtig, und das Paradigma enthält so viele Fehler, daß es nicht repariert werden kann. Es muß zusammenbrechen. Wir sollten uns darauf konzentrieren, diesen Crash zu überleben und ein neues Paradigma als Ersatz für das gescheiterte zu entwickeln.

Wir müssen von unseren Feinden lernen, den inneren wie den äußeren. Das eine, das ich widerstrebend an den Marxisten und Linken aller Sorten bewundere, ist ihre Fähigkeit, sich zu organisieren und sich auf langfristige Ziele zu konzentrieren. Leider sind ihre Ziele gewöhnlich destruktiv, aber wir können und müssen von ihren organisatorischen Fähigkeiten lernen, damit wir sie in ihrem eigenen Spiel schlagen können. Sie müssen zermalmt werden, ansonsten wir uns nicht rational und angemessen mit unseren äußeren Feinden befassen können.

Wir müssen den Feminismus loswerden, der destruktiv und sowieso nur eine Erweiterung des Marxismus ist. Wir müssen uns so gut wir können auf den Zusammenbruch des US-Dollars und vielleicht des Euro vorbereiten. Wir müssen für zukünftige Verwendung dokumentieren, was uns von unseren verräterischen Eliten angetan wird, zum Beispiel indem wir ein Video erstellen, das sich der verbalen und physischen anti-weißen Gewalt rund um die Welt widmet. Wir müssen Schritte unternehmen zur Sicherstellung unserer körperlichen Sicherheit und den Stolz auf unser Erbe zurückgewinnen.

Wir müssen die EU loswerden, die UNO lächerlich machen und finanziell aushungern. Ich bin auch nicht sicher, ob wir die NATO brauchen, obwohl ich gewillt bin, über diesen Teil zu debattieren. Der amerikanische Verteidigungsschirm könnte nicht länger aufrechtzuerhalten sein, wenn die US-Wirtschaft scheitert. Außerdem ist es lachhaft zu glauben, daß das US-Militär die einheimischen Europäer vor den Moslems „schützen” wird. Es ist die offizielle Politik beider US-Großparteien, die fortgesetzte Zerstörung Europas zu unterstützen – nein, zu beschleunigen – so wie es ihre Politik ist, die Zerstörung ihres eigenen Landes fortzusetzen. Nur weil die EU scheußlich ist, heißt das nicht notwendigerweise, daß die USA gut ist. Die amerikanischen politischen Eliten sind zu Hause und im Ausland Vorkämpfer gefährlicher und dysfunktionaler Ideologien. Der gegenwärtige US-Präsident Obama hat sich öffentlich dafür verbürgt, eher die Opposition gegen den Islam zu bekämpfen statt den Islam selbst, was bedeutet, daß es offizielle US-Politik ist, das islamische Gesetz zu verbreiten. Uncle Sam ist Uncle Sharia, wie wir es kürzlich vorgeführt bekamen. Wenn die Sowjetunion das Evil Empire, das Reich des Bösen war, dann ist die USA das Diversity Empire, das Reich der Vielfalt, das der Ausbreitung des Multikulturalismus und genetischen Kommunismus rund um die Welt verpflichtet ist, besonders in mehrheitlich weiße Länder.

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Konversationen mit Fjordman

Ausblick auf den Fedafjord bei Kvinesdal

Ausblick auf den Fedafjord bei Kvinesdal

Das Original von Baron Bodissey erschien am 3. Mai 2007 bei „Gates of Vienna”:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2007/05/conversations-with-fjordman.html

Übersetzung: Deep Roots

Tell me again about Europe and her pains,

Who’s tortured by the drought, who by the rains.

Glut me with floods where only the swine can row

Who cuts his throat and let him count his gains.

It seemed the best thing to be up and go.

— William Empson, aus „Aubade”

Während der letzten zwei Jahre ist Gates of Vienna nach und nach eurozentrischer geworden, als ich es von einem durchschnittlichen amerikanischen Blog erwartet hätte. Ein gewisser wohlbekannter Linkie-Blog – ich werde mich nicht dazu herablassen, ihn hier zu nennen oder zu verlinken — hat uns als „die Eurotrash-Version von LGF”* bezeichnet. Und das mit gutem Grund. Wer könnte da wiedersprechen? [* Lang ist’s her; da war GoV noch nicht von Charles Johnsons Bannstrahl getroffen; d. Ü.]

Je mehr ich über den Großen Dschihad ermittle, desto wichtiger erscheint Europa. Die Vereinigten Staaten kämpfen militärisch an den Frontlinien des „Kriegs gegen den Terror”, aber die Europäer leben an den Frontlinien. Was in Europa geschieht, ist entscheidend: wenn die USA Dänemerks Beispiel folgen, dann können wir erwarten, den Dschihad zu besiegen. Wenn wir uns Schweden zum Vorbild nehmen, dann können wir gleich jetzt unseren Kopf zwischen unsere Beine stecken und unser kollektives Fundament zum Abschied küssen.

In jedem Fall wirft das, was in Europa geschieht, die Schatten der künftigen Dinge hier in den USA voraus.

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Während ich in Kopenhagen war und bei Steen in seinem Apartment wohnte, hatte ich das Privileg, an einigen ausgedehnten Unterhaltungen mit Fjordman teilzunehmen. Meistens waren es nur wir drei, aber einmal spät nachts nach dem Counterjihad-Gipfeltreffen waren eine Zeitlang mehrere andere Dänen da, sowie Gaia ein britisches Mitglied von Vigilant Freedom. Die Gruppe diskutierte einen weiten Themenbereich betreffend die moslemische Einwanderung in Europa.

Fjordman und ich stimmen darin überein, daß Amerika keine Chance haben wird, wenn Europa dem Dschihad unterliegt – wenn sie untergehen, gehen wir unter. Wir werden länger durchhalten, aber uns wird das gleiche Schicksal blühen. Die europäische Krise steht als Warnung für Amerika vor dem, was kommen wird.

Unser größtes Problem ist nicht, daß eine durchgeknallte Horde von Mudschahiddin Zugang zu französischen Atomwaffen oder britischen Rüstungsgütern haben könnte – obwohl das eindeutigst ein Thema für unsere nationale Sicherheit ist. Das wahre Problem ist, daß die amerikanische politische Kultur sich nicht sehr von ihrem europäischen Gegenstück unterscheidet. Ihre Reaktion auf die islamofaschistische Krise – Dhimmitude, Zusammenbruch, Bürgerkrieg oder ein wiedererwachter Sinn nationaler Entschlossenheit – wird wahrscheinlich unsere eigene vorwegnehmen.

Nach Fjordmans Meinung ist Schweden ein hoffnungsloserer Fall als jedes andere europäische Land. Gefangen in einer selbstzerstörerischen Spirale aus Einwanderung, hoher Besteuerung, Wohlfahrtsausgaben und Wirklichkeitsverleugnung, sieht es sich einer dräuenden Katastrophe gegenüber.

Paul Weston schrieb auf deinem Blog, daß Europa bis 2025 einen Bürgerkrieg erleben wird,” sagte er, „aber ich denke, er unterschätzt, wie bald das sein wird. Innerhalb von höchstens fünf bis zehn Jahren wird die schwedische Gesellschaft zusammenbrechen. Es ist unvermeidlich; der schwedische Wohlfahrtsstaat ist einfach nicht zu erhalten.”

„Aber der Bürgerkrieg wird nicht in Schweden anfangen. In Schweden hat sich das schon zu weit entwickelt. Ich denke, der Bürgerkrieg wird zuerst in Britannien losgehen, das die zweitschlimmsten Bedingungen hat. Aber die Briten haben immer noch Widerstandsgeist.”

Gaia stimmte vehement zu. „Die Menschen in Britannien werden schließlich den Bruchpunkt erreichen,” sagte sie. „Gleich unterhalb der Oberfläche sind die Leute wirklich sehr zornig, und es wird nur einen kleinen Funken brauchen, damit das hochgeht. Die Geiselsituation im Iran hat es nur schlimmer gemacht.” Die allgemeine Diskussion, die sich daran anschloß, erreichte einen Konsens über die groben Züge der zukünftigen Ereignisse im Vereinigten Königreich:

1.   Die britische Regierung setzt ihre selbstmörderische Politik fort, den Multikulturalismus zu fördern und auf britische „Rassisten“ einzuschlagen.
2.   Ein voreiliger Vorfall durch einen Einwanderer oder eine Gruppe von Einwanderern entzündet die Gewalt, wobei Mobs zorniger Briten das Gesetz in ihre eigenen Hände nehmen.
3.   Die Sondereinsatzkräfte der Polizei und möglicherweise Truppen des Militärs werden von der Regierung aufgeboten, um die „rassistischen Hooligans“ zu unterdrücken.”
4.   An diesem Punkt hat ein wahrer Bürgerkrieg begonnen, wobei die Regierung und die Zivilbehörden in stillschweigender Allianz mit den Islamisten die einheimischen Briten bekämpft.
5.   Elementen der Polizei und des Militärs Elements widerstrebt es, gegen ihre eigenen Landsleute zu kämpfen – mit denen sie weitgehend einer Meinung sind – und schlagen sich auf die „rassistische“ Seite des Konflikts.
6.   Der nächste Schritt…? Vielleicht ein ausgewachsener Bürgerkrieg?

Fjordman und Gaia hatten beide das Gefühl, daß Britannien den blutigen Konflikt schließlich überstehen und endlich seine selbstzerstörerische Politik aufgeben wird, nachdem es einen gewaltigen Preis bezahlt hat. Schweden ist jedoch etwas ganz anderes.

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Während ich bei Steen war, zeigte er mir ein kürzlich veröffentlichtes Buch mit dem Titel Exit Folkhemssverige: en samhällsmodells sönderfall (Abgang des schwedischen Volksheimes: Eine Mustergesellschaft löst sich auf) von Ingrid Björkman, Jan Elfverson, Jonathan Friedman, und Åke Wedin. Es handelt vom Ende des „schwedischen Modells” und der kommenden Implosion von Schwedens Wohlfahrtsstaat zusammen mit seinem historischen gesellschaftlichen Konsens.

Steen und Fjordman betrachten dies als ein wichtiges Buch, und es ist keine Überraschung, daß es schwierig war, in Schweden einen Verleger dafür zu finden. Die Autoren versorgten Steen mit dem Textdokument des gesamten Buches, und er hat einen Blog aufgemacht, der sich seiner Online-Veröffentlichung Kapitel für Kapitel widmet. Es ist jedoch noch keine englische Übersetzung verfügbar.

„Vater, wo warst DU, als sie unser Land an Fremdlinge verschenkten?”

„Vater, wo warst DU, als sie unser Land an Fremdlinge verschenkten?”

Das Ideal von Folkhemssverige hat die schwedische Politik mehr als sechzig Jahre lang angetrieben, und die Tatsache, daß es unhaltbar geworden ist, ist für die Schweden schwer zu akzeptieren. Das, plus die erstickende Decke des Konsenses, der ein endemischer Teil der schwedischen Kultur ist, hat es buchstäblich unmöglich gemacht, eine alternative öffentliche Politik zu konstruieren oder auch nur die Möglichkeit einer solchen zu diskutieren. Das schwedische Staatswesen, gekettet an den Anker des Wohlfahrtsstaates, wird geknebelt und mit verbundenen Augen in die multikulturelle Lagune geworfen.

Nicht einer derjenigen, mit denen ich gesprochen habe, nicht einmal die Schweden, hegte viel Optimismus für Schweden. Aber die schwedischen Vertreter beim Counterjihad-Gipfeltreffen waren entschlossen, zu tun, was immer sie können, um das Wahrwerden von Fjordmans düsteren Voraussagen zu verhindern.

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Vorbereitung auf Ragnarök

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots

Das Original Preparing for Ragnarök erschien am 2. Mai 2011 auf „Gates of Vienna“.

 

Die Vorhersage der Zukunft ist eine schwierige Sache.

De civitate Dei („Vom Gottesstaat“) wurde von Augustinus von Hippo geschrieben, kurz nachdem Rom im Jahr 410 von den Westgoten geplündert wurde. Dies schockte ihn und seine Zeitgenossen, und doch verstand er offenbar nicht, daß das, was er sah, der Tod einer ganzen Zivilisation war. Augustinus selbst starb, während die Vandalen im Begriff waren, seine Stadt zu plündern.

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Der schottische Ökonom Adam Smith veröffentlichte sein Buch „The Wealth of Nations“ im Jahr 1776 während des Frühstadiums der industriellen Revolution in Großbritannien, und doch sah er diese historische Umgestaltung nicht kommen. Augustinus und Smith waren beides sehr kluge Männer, aber nicht einmal sie konnten die nahe Zukunft vorhersehen oder die volle Kraft der Veränderungen verstehen, die zu ihrer eigenen Lebenszeit im Gange waren. Individuen, die viel klüger waren als ich, haben sich spektakulär hinsichtlich der Zukunft geirrt. Es besteht ein sehr großes Risiko, daß ich jetzt denselben Fehler machen werde, aber ich werde es versuchen.

Mir ist zunehmend der Verdacht gekommen, daß die westliche Zivilisation nicht bloß bedroht ist, sondern daß sie eigentlich schon tot ist. Sie starb wahrscheinlich vor vielen Jahren; wir haben es damals nur nicht bemerkt. Der Westen befindet sich gegenwärtig in einem solch fortgeschrittenen Stadium des Niedergangs, daß irgendeine Art von Kollaps nicht länger vermieden werden kann. Der vorhandene Bewegungsimpuls ist zu groß, und die herrschenden Oligarchen versuchen nicht einmal, auf die Bremse zu treten. Ein Kollaps wird stattfinden. Es ist nur eine Frage dessen, wie wir damit fertigwerden, und ob es uns gelingt, hinterher ein wohlbemessenes Heimatland für unser Volk zu erkämpfen.

Ich glaube, daß die Europäische Union sich innerhalb der kommenden Generation auflösen wird, daß die USA in ihrer gegenwärtigen Form dieses Jahrhundert nicht überleben wird und daß uns innerhalb der kommenden Generation eine volle strukturelle, politische, ideologische und wirtschaftliche Krise bevorsteht, gefolgt von schweren gesellschaftlichen und ethnischen Konflikten. Während das zwanzigste Jahrhundert das blutigste Jahrhundert der bisherigen menschlichen Geschichte war, fürchte ich, daß das einundzwanzigste Jahrhundert es schließlich übertreffen wird, allein schon aus dem Grund, daß die Welt heute viel bevölkerungsreicher ist, als sie es 1914 oder 1939 war.

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Wie Jacques Barzun, der in Frankreich geborene amerikanische Lehrer, Autor und Ideenhistoriker, es in „From Dawn to Decadence“ ausdrückt: „Wie eine Revolution aus einem gewöhnlichen Ereignis heraus ausbricht – eine Flutwelle aus Wellengekräusel – ist Ursache für endloses Staunen. Weder Luther im Jahr 1517 noch die Männer, die sich 1789 in Versailles versammelten, beabsichtigten zunächst, was sie schließlich hervorbrachten. Noch weniger sahen die russischen Liberalen, die die [Februar-] Revolution von 1917 durchführten, das voraus, was folgte. Alle waren so unwissend wie alle anderen darüber, wie viel zerstört werden sollte. Genausowenig konnten sie erraten, welche fieberhaften Gefühle, welches seltsame Verhalten folgt, wenn eine Revolution, sei sie groß oder kurzlebig, in der Luft liegt.“ Mr. Barzun erinnert uns auch daran, daß „wenn Menschen Sinnlosigkeit und das Absurde als normal akzeptieren, die Kultur dekadent ist. Der Begriff ist keine Verunglimpfung, sondern ein technischer Begriff. Eine dekadente Kultur bietet hauptsächlich dem Satiriker Chancen.“ Der Westen heute ist eindeutig dekadent.

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Orkspalter: Äxte, Beile, Tomahawks

Ray Mears Gränsfors Wilderness Axe

Ray Mears Gränsfors Wilderness Axe

Von Deep Roots, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“ (Links für „Morgenwacht“ angepasst).

 

Axtzeit, Schwertzeit,

Schilde bersten,

Sturmzeit, Wolfzeit

vor dem Weltenende.

Nicht Schonung will geben

ein Mann dem anderen.

(Aus der Völuspa, dem „Gesicht der Seherin“, das von Ragnarök handelt)

Fjordman hat uns vor kurzem zur Vorbereitung auf Ragnarök gemahnt, und Baron Bodissey hat in Heerlager der Heiligen: Eine Strategie für die Kapitulation geschildert, wie das EU-Regime vor der Völkerwanderung aus Afrika kapituliert, noch bevor diese richtig in Gang gekommen ist. Der Zukunftsforscher Gerald Celente meint sogar, daß die Apokalypse schon 2011 nicht mehr abzuwenden ist. Er prognostiziert den Beginn des militärischen Überlebenskampfes direkt vor unseren Haustüren schon für dieses Jahr – in den Vereinigten Staaten ebenso wie in Europa, und er fordert seine zivilen Leser jetzt ganz offen dazu auf, sich zu bewaffnen („Lebensmittelvorräte, Gold, Waffen und die Ausarbeitung von Fluchtplänen“). Man kann gegenüber seinen Prognosen zwar skeptisch sein, aber wenn man sich die frechen Forderungen der türkischen Freiheitlich Demokratischen Partei Türkland („Freiheitsfalken“) nach einer unabhängigen Türkenrepublik „Kuzey-Ren-Vestfalya“ auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen (mit „Yeni-Kolonya“ als Hauptstadt) ansieht, dann erscheinen solche Szenarien immer plausibler. Wenn dann noch das abzusehende Euro-Finanzdesaster voll ausbricht und die Ruhigstellung all der moslemischen Parasiten in Europa mittels Sozialleistungen nicht mehr möglich ist, dann wird es wirklich ernst mit dem „Zeitalter der Eisens und der Stürme.“ Dies ist nun der erste einer geplanten Reihe von Beiträgen, die sich mit den Vorbereitungen für die kommenden Krisen befassen.

Für diejenigen, die nicht schon ein „schießendes Schäfchen im Trockenen“ haben, wird es (vor allem in Deutschland) in Zukunft schwierig sein, sich noch ein solches zu besorgen. Außerdem wird nicht jeder unserer Leser geneigt sein, große Investitionen zu tätigen für eine Krise, die seiner Meinung nach vielleicht gar nicht kommt. Daher ist es geboten, sich nach noch verfügbaren, erschwinglichen Alternativen umzusehen. Zwei solcher Alternativen für eine preisgünstige Volksbewaffnung aus dem Baumarkt sind die Axt und das Beil. Sicher, gegen mit Schußwaffen ausgerüstete Gegner wird man damit nichts reißen, und man kann davon ausgehen, daß unter den schon im Lande befindlichen Morgenländern einiges an (natürlich illegalen) Handfeuerwaffen im Umlauf ist. Allerdings wird dennoch die Mehrheit der Kolonisatoren keine Schußwaffe besitzen, und von den nun heraufdrängenden Massen aus Afrika und dem Nahen Osten, die gerade noch die Schleppergebühren zusammenkratzen können, ist im Krisenfall großteils nur eine Bewaffnung mit Holzlatten, Eisenstangen und Metallrohren zu erwarten. Hier hat man mit einer Hieb- oder Schlagwaffe durchaus Chancen, und außerdem sind Äxte und Beile Werkzeuge, die man in einer Krisenzeit auch für „konstruktive“ Zwecke verwenden kann und für die im unwahrscheinlichen Fall des Ausbleibens der Krise Abnehmer gefunden werden können. Sie werden nie verboten oder erlaubnispflichtig werden, und als Werkzeuge sind sie auch unverdächtig, wenn man sie bei einer Polizeikontrolle im Kofferraum hat.

Für die Verwendung einer Axt als Waffe gilt dasselbe, was historisch für die Streitaxt gegolten hat: sie war die Waffe des Kriegers, der sich kein Schwert leisten konnte. Die Vorteile der Streitaxt gegenüber dem Schwert sind höhere Robustheit, niedrigere Kosten und die höhere Durchschlagskraft – damals durch Rüstungen, heute durch diverse Deckungsmaterialien. Um eine Ermüdung des Kämpfers durch die Vorderlastigkeit zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine Axt mit leichtem Kopf zu wählen, was auch für die Verwendung als Werkzeug vorteilhaft ist, sofern man sie nicht hauptsächlich zum Spalten von Holz braucht. Spaltäxte oder gar Spalthämmer scheiden daher für unsere Zwecke aus.

Axt, Spaltaxt und Beil

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Was ist nun der Unterschied zwischen einer Axt und einem Beil? Eine Axt hat einen langen Stiel, eine schmälere Schneide und ein höheres Gewicht. Beile haben einen kurzen Stiel und sind für die rein einhändige Verwendung bestimmt. Befassen wir uns nun als erstes ausführlich mit der Axt, wozu ich auch zwei Bücher von Carsten Bothe aus dem Venatus Verlag empfehle, aus denen wesentliche Teile dieses Artikels stammen (die Teile, die sich auf den Waffenaspekt der Axt beziehen, sind aber rein von mir):

„Draußen leben wie die Trapper“, ISBN 3-932848-15-2:

„Das Messerbuch“, ISBN 3-932848-12-8

Die richtige Axt

Eine vernünftige Axt ist nicht leicht zu bekommen. Meist sind die Eisen zu schwer. Eine gute Axt kann ein langes Messer ersetzen, und man kann damit beispielsweise Nägel einschlagen – das ist der Vorteil gegenüber einem langen Messer. Die Axt erzielt ihre Wirkung durch die Geschwindigkeit des Schlages, nicht so sehr durch das Gewicht des Eisens. Das Gewicht des Eisens der Axt sollte für die Verwendung als universelles Werkzeug zwischen 600 und 1000 Gramm liegen, der Stiel jedoch so lang wie der Arm des Benutzers sein. Um das zu testen, legt man den Knauf der Axt in die Achselhöhle und faßt das Eisen mit der Hand. Ist der Arm dabei ausgestreckt, und ruht das Eisen in der Hand, dann ist der Stiel gerade richtig. Mit einer solchen Axt kann man einerseits schnelle Schläge ausführen, weil der lange Stiel ordentlich „Zug“ hat, andererseits läßt sich die Axt sehr kurz hinter dem Eisen fassen, und der lange Stiel balanciert das Werkzeug aus. Auf diese Weise ist die Axt auch für sehr genaues Arbeiten geeignet.

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Wissen bewahren

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Von Osimandia

Hin und wieder kann der Eindruck entstehen, dass all die negativen Nachrichten, die wir hier veröffentlichen, mehr Schaden als Nutzen anrichten, weil sie frustrierend und damit demotivierend wirken. Andererseits sind wir natürlich auch eine Gegenöffentlichkeit und als solche darauf bedacht, die Aufmerksamkeit auf die Bedrohung zu lenken, der unsere Völker und sogar unsere Rasse ausgesetzt sind “Schöne” Berichterstattung, z.B. wie wunderbar die Vielfalt ist und dass uns der ESM einen Haufen Vorteile bringt, für die wir gar nicht dankbar genug sein können, findet man in den MSM zu Hauf. Ich für meinen Teil kann nur sagen: Sie deprimieren mich weit mehr als die schlimmsten und skandalösesten Artikel, die wir bringen können.

Mir ist auch aufgefallen, dass es zweierlei Menschen gibt. Nein, das meine ich jetzt nicht damit 😉 , außerdem sind das offiziell ja auch schon viel mehr als nur zweierlei. Es gibt Leute, die brauchen, um dazu motiviert zu sein, etwas zu unternehmen, eine positive Einschätzung der Erfolgschancen ihrer Bemühungen. Und es gibt Leute, bei denen eine solche positive Einschätzung dazu führt, dass sie sich zurücklehnen und denken: “Wenn das so ist, dann werden das andere schon prima alleine schaffen” und die nur zu Hochform oder wenigstens überhaupt auflaufen, wenn sie mit dem Rücken an der Wand stehen und vor ihnen ein unüberwindlich scheinenender Abgrund gähnt, und die Erfolgschancen nahe null sind. Ich weiß nicht, wie diese Gruppierungen prozentual verteilt sind, ich weiß nur, dass ich recht deutlich zu der letzteren gehöre. Und ich habe schon den leisen Verdacht, dass wir keine allzu kleine Minderheit sind. Daher sind Horrornachrichten nicht unbedingt nur schlecht.

Des weiteren wird es oft als frustrierend empfunden, wenn über katastrophale Missstände berichtet wird, wenn Probleme aufgezeigt und detailliert analysiert werden, aber keine Lösungsvorschläge angeboten werden. Nun, das ist meiner Ansicht nach nicht unbedingt notwendig in einer Hand vereint. Es gibt auf jedem Gebiet Analytiker und Macher, Diagnostiker und Therapeuten. Die Medien – und zu denen gehören im weitesten Sinne auch Blogs – sind eher für das Gebiet der Diagnostik als das der Therapie zuständig, letzteres wäre Aufgabe der Politik. Gut die hat kein Interesse daran, ist so doch ausreichend damit beschäftigt, die Diagnostik als Hassrede zu verunglimpfen und die Krankheit auszulösen und zu verschlimmern anstatt sie zu therapieren. Deshalb wagen sich viele Blogs auch an Therapievorschläge.

Gerade mit dem kürzlich erschienenen Artikel „Vereinsgründung Bürgerinitiative Sicherheit“ hat Dunkler Phoenix einen hervorragenden therapeutischen Ansatz vorgestellt, aber auch Deep Roots mit seinen Artikeln zur sinnvollen Bewaffnung sowie er und Kairos mit Artikeln zur Krisenvorsorge (gesammelte Texte zum Thema am Ende des Artikels) haben das getan.

Artikel, wie man die New World Order schnell und sicher verhindert, die Masseneinwanderung rückgängig macht, das Finanzsystem abschafft oder – ohne Gesetze zu brechen – die Bundesregierung entfernt, können wir leider nicht liefern. (mehr …)

Mit einem Wimmern

Von Matt Parrott, übersetzt von Deep Roots. Das Original With a Whimper erschien am 9. Januar 2012 im Occidental Observer.

 

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This is the way the world ends
This is the way the world ends
This is the way the world ends
Not with a bang but a whimper.
— T.S. Eliot, The Hollow Men

Genauso wie der härtere Totalitarismus vergangener Jahre durch den weichen Totalitarismus ersetzt wurde, der von unseren feindseligen Eliten praktiziert wird, werden die harten Zusammenbrüche vergangener Jahre durch eine Reihe schleichender weicher Zusammenbrüche ersetzt werden. Ein Bootsanleger wird hier kaputtgehen. Ein Krawall wird dort ausbrechen. Wie ein Mann, der kastriert worden ist, werden wir innerlich und äußerlich nach und nach stetig schwächer werden. Wo wir einst muskulös waren, werden wir uns schwach finden. Wo wir einst den Herausforderungen gewachsen waren, vor denen wir standen, werden wir vor ihnen zurückschrecken. Der Westen wird es wahrscheinlich als letzter wissen, da wir uns immer tiefer in eine Spirale der Realitätsverleugnung und Ablenkung bewegen, während die Dinge auseinanderfallen.

Als die mexikanische Armee mit der Belagerung von Fort Texas den mexikanisch-amerikanischen Krieg auslöste, erkannte sie noch nicht, daß sie bloß Mexikaner waren, die es mit einem dramatisch fähigeren Gegner zu tun hatten. Sie sahen sich – fälschlicherweise – als die offenkundigen und natürlichen Erben der großen spanischen Militärtradition und waren mehr als jeder andere vom katastrophalen Ergebnis überrascht. In ähnlicher Weise sehen zeitgenössische Amerikaner sich selbst als die offenkundigen und natürlichen Erben einer großen Nation, einer Nuklearmacht mit einem ausufernden militärischen Imperium, einer beispiellosen Volkswirtschaft und einer beneidenswerten Hingabe an die höchsten Tugenden des Christentums und der Aufklärung – fälschlicherweise.

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Unser Äquivalent zur Demütigung, die die Mexikaner als Volk erlebten, wird weicher sein. Sie wird hinter verschlossenen Türen bei den globalen Gipfeltreffen stattfinden, in Wirtschaftsverhandlungen und in zahllosen beiläufigen Konversationen über das Zeitgeschehen. Eigentlich passiert es bereits. Eine Reihe von Blasen falschen Wohlstands ist bereits durchgesickert, seit der Zusammenbruch in irgendeinem undefinierten Moment in den vorangegangenen Jahrzehnten geschah, vielleicht mit dem Einwanderungsgesetz von 1965. Damals fiel Amerikas demografischem Profil der Boden raus. Der wirtschaftliche Zusammenbruch begann 2007, nachdem er mehrere Jahre lang durch die zufällige Entdeckung eines wahrlich enormen „größeren Deppen“ für das Pyramidenspiel der Bundesregierung ferngehalten wurde: China. Vielleicht begann der soziokulturelle Zusammenbruch, als die Juden sich die Kriegspropaganda des Zweiten Weltkriegs zu Nutze machten und sie zu einer beherrschenden säkularen Religion des anti-weißen und anti-traditionellen „Holocaustentums“ adaptierten? Der metaphysische und metapolitische Zusammenbruch geschah viel früher, vielleicht ein Jahrtausend früher, und beschleunigt sich jetzt nur in diesem Spätstadium spiritueller Nekrose.

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Wer ist der Feind?

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Von Baron Bodissey und GoV-Korrespondent JLH. Das Original Who is the Enemy? erschien am 24. August 2010 bei Gates of Vienna.

Vorwort des Übersetzers: ich bringe zunächst den Originalartikel von BB und JLH samt dem Zitat aus dem Coffeehouse Blog, danach einige Kommentare aus dem GoV-Strang und hänge anschließend noch meine eigenen Gedanken dran:

* * * * * * *

Seit mehreren Jahren hat es unter amerikanischen Konservativen eine ruhige, aber intensive Debatte gegeben über die Natur der islamischen Bedrohung, der wir alle uns gegenübersehen. Die Mehrheit der Rechten, egal wie entschlossen sie zur Bekämpfung des “Islamismus” im Irak, Afghanistan, Pakistan, oder Iran sind, denken nur widerstrebend über die Möglichkeit nach, daß wir im Krieg mit dem gesamten Islam sein könnten, und nicht nur mit dem „radikalen“ oder „politischen” Islam.

Und ich kann ihnen ihr Widerstreben nicht wirklich vorwerfen. Wer will sich der Aussicht auf einen jahrzehntelangen, fast aussichtslosen Kampf gegen 1,5 Milliarden Menschen stellen? Besonders wenn diese Zahl mit jeder Sekunde zunimmt, nachdem sie schnell immer weitere werfen.

Unser britischer Korrespondent JP schickt einen Blogartikel und ein paar Kommentare dazu, um das Dilemma zu illustrieren, dem sich wohlmeinende Konservative auf dieser Seite des Atlantiks gegenübersehen. Er sagt:

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