Die Geschichte des Geldes – Teil 3

Vorwort von Osimandia: Das englische Original erschien unter dem Titel The History of Money Part 3 auf der Seite xat.org. von einem unbekannten Autor. Der durch Einrückung gekennzeichnete –  und im englischen Original nicht vorhandene – Einschub ist die Übersetzung eines Artikels von Ellen Brown, der  am 19. August 2007 unter dem Titel Thinking outside the Box: How a Bankrupt Germany Solved its Infrastructure Problems auf ihrer Seite Web of Debt veröffentlicht wurde.

Der Einschub erschien mir angebracht, weil an der Stelle, wo es gerade für deutsche Leser interessant wird, der Originalartikel etwas enttäuschend oberflächlich bleibt.

Übersetzt von Osimandia. Alle Bilder und der Großteil der Links stammen nicht aus den Originaltexten, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

Zuvor erschienen: Die Geschichte des Geldes – Teil 1 und Teil 2

Der erste Weltkrieg – A.D. 1914 bis 1918

Die Deutschen liehen sich Geld von der deutschen Rothschildbank, die Briten liehen sich Geld von der britischen Rothschildbank und die Franzosen liehen sich Geld von der französischen Rothschildbank.

Der amerikanische Superbänker J.P. Morgan war unter anderem auch ein Verkaufsagent für Rüstungsgüter. Sechs Monate nach Kriegsbeginn war er mit Ausgaben von 10 Millionen Dollar täglich der größte Konsument des Planeten.

Die Rockefellers und der Vorsitzende des Rats für Kriegsindustrie Bernard Baruch machten jeweils rund 200 Millionen, während Familien ihre Söhne für die blutige Front opferten; aber Profit war nicht das einzige Motiv für ihr Engagement.

Russland hatte den Plan der Geldwechsler, Amerika in zwei Hälften zu spalten, vereitelt, und verblieb das letzte große Land ohne eigene Zentralbank.

Drei Jahre nach Kriegsbeginn wurde jedoch die ganze Zarenfamilie ermordet und der Kommunismus begann. [Korrektur d.Ü.: 1917 dankte der Zar ab, ermordet wurden er und seine Familie 1919]

Zar Nikolaus II, Zarin Alexandra, Ihre Töchter Olga, Tatiana, Maria und Anastasia, sowie Kronprinz Alexej. Zusammen mit ihrem Arzt und einigen treuen Bediensteten in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1919 ermordet von einem von Jakow Jurowsky angeführten bolschewistischen Erschießungskommando.

Sie mögen es vielleicht merkwürdig finden, zu erfahren, dass die Russische Revolution auch mit britischem Geld finanziert worden war. Kapitalistische Geschäftsleute, die den Kommunismus finanzieren?

Der Autor Gary Allen erklärt es:

„Kommunismus oder genauer gesagt Sozialismus, ist keine Bewegung der unterdrückten Massen sondern eine der Wirtschaftselite.”

W. Cleon Skousen schrieb in seinem Buch The Naked Capitalist:

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Die Geschichte des Geldes – Teil 2

Übersetzt von Osimandia.

Zuvor erschienen: Die Geschichte des Geldes – Teil 1

Das 19. Jahrhundert wurde als das Zeitalter der Rothschilds bekannt, damaligen Schätzungen zufolge kontrollierten sie die Hälfte des weltweiten Vermögens. Während ihr Vermögen heute weiter ansteigt, ist es ihnen gelungen, sich unsichtbar im Hintergrund zu halten und den Eindruck zu erwecken, ihre Macht sei geschwunden. Sie verwenden den Namen Rothschild nur für einen kleinen Bruchteil der Unternehmen, die sie tatsächlich kontrollieren. Manche Autoren behaupten, dass die Rothschilds nicht nur die Bank von England übernommen haben, sondern dass sie 1816 auch hinter einer neuen privaten Zentralbank in Amerika mit dem Namen The Second Bank of The United States standen, die dem amerikanischen Präsidenten große Probleme bereitete.

Präsident Andrew Jackson – überlebte einen Mordversuch am 30. Januar 1835. Der unzurechnungsfähige Attentäter wurde in die Psychiatrie eingewiesen und nie verurteilt. Er prahlte später damit, Kontakt zu mächtigen Leuten in Europa gehabt zu haben.

Als der amerikanische Kongress dafür stimmte, die Laufzeit der Second Bank of The United States zu verlängern, machte Andrew Jackson von seinem Vetorecht Gebrauch, um das Gesetz zu Fall zu bringen. Seine Antwort gibt uns einen interessanten Einblick:

Es sind nicht nur unsere eigenen Bürger, die in den Genuss der Freigiebigkeit unserer Regierung kommen. Mehr als acht Millionen des Aktienkapitals dieser Bank werden von Ausländern gehalten … stellt eine Bank, die in ihrer Natur so wenig hat, was sie an unser Land bindet, nicht eine Gefahr für unsere Freiheit und Unabhängigkeit dar? (…)

Unsere Währung zu kontrollieren, unsere öffentlichen Gelder einzunehmen und Tausende unserer Bürger in Abhängigkeit zu halten…wären furchteinflößender und gefährlicher als eine feindliche Militärmacht. Wenn die Regierung sich darauf beschränken würde, alle gleichermaßen zu schützen, und so wie es der Himmel regnen lässt, die Hohen und Niedrigen, Reichen und Armen, gleichermaßen zu begünstigen, dann wäre das ein Segen ohnegleichen. Das Gesetz, das ich hier vor mir habe, stellt ein weitgehendes und unnötiges Abrücken von diesen gerechten Prinzipien dar.”

1832 ordnete Jackson den Rückzug der Regierungseinlagen aus der Second Bank an und legte sie stattdessen in sicheren Banken ein. Der Vorsitzende der Second Bank, Nicholas Biddle, war recht freimütig bezüglich der Macht und den Absichten der Bank, als er offen drohte, eine Depression zu verursachen, wenn die Laufzeit der Bank nicht verlängert werden würde. Wir zitieren:

„Nichts als weitverbreitetes Leid wird auf den Kongress irgendeine Wirkung haben… Unsere einzige Sicherheit ist, einen stetigen Kurs fester Restriktionen zu fahren – und ich habe keinen Zweifel, dass ein solcher Kurs letztendlich zur Wiedereinsetzung der Währung und einer neuen Laufzeit für die Bank führen wird.”

Indem er bestehende Darlehen einforderte und sich weigerte, neue auszugeben, verursachte er eine massive Depression, doch als im Jahr 1836 die Laufzeit endete, hörte die Second Bank auf zu existieren. Zu diesem Zeitpunkt machte Andrew Jackson seine zwei berühmten Äußerungen: „Die Bank versucht, mich zu töten – aber ich werde sie töten!” und „Wenn das amerikanische  Volk nur die krasse Ungerechtigkeit unseres Geld- und Banksystems verstehen würde, dann gäbe es noch vor morgen früh eine Revolution…”

Als er gefragt wurde, was der größte Erfolg seiner Laufbahn gewesen sei, antwortete Andrew Jackson ohne zu zögern „I killed the bank!” Wir werden allerdings sehen, dass dies nicht das Ende davon war, dass privater Finanzeinfluss sich als öffentlich ausgab, wenn wir uns Abraham Lincoln und den Bürgerkrieg ansehen.

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Die Geschichte des Geldes – Teil 1

Das englische Original erschien unter dem Titel The History of Money Part 1 auf der Seite xat.org. Der Name des Autors ist nicht ersichtlich. [Er bezieht sich jedoch offensichtlich stark auf das Video Die Rothschilds und ihre Macht – Teil 1, Teil 2, Teil 3 – Ausschnitt aus „The Money Masters“ über die Rothschilds – mit deutschen Untertiteln.] Übersetzt von Osimandia. Links und Bilder stammen nicht aus dem Originaltext, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

Wenn man jemandem erzählt, dass man zu einer Buchhalterkonferenz geht, erntet man Gähnen, dabei ist Geld und wie es funktioniert wahrscheinlich eine der interessantesten Sachen der Welt.

Es ist faszinierend und mutet fast wie Magie an, wie Geld auf unserem Planeten auftauchte. Anders als die meisten Errungenschaften, die wir genießen und die auf eine Quelle, eine Zivilisation oder einen Erfinder zurückverfolgt werden können, tauchte Geld überall auf der Welt in erstaunlich gleichartiger Weise an Orten auf, die damals keinerlei Verbindung zueinander hatten.

Man denke nur daran, dass die amerikanischen Indianer Wampum gebrauchten, Westafrikaner handelten mit dekorativen metallischen Objekten, die sie Manillas nannten, und die Wirtschaft der Fidschiinsulaner basierte auf Walzähnen, von denen manche heute noch als gesetzliches Zahlungsmittel gelten. Fügt man dem noch Muscheln, Bernstein, Elfenbein, Schmuckfedern, Vieh einschließlich Ochsen und Schweinen, Steine aller Art einschließlich Jade und Quarz hinzu und vergegenwärtigt sich, dass all das quer über den Erdball zum Handeln benutzt wurde, so bekommt man einen Eindruck von der großen Vielfalt akzeptierter Währungen.

Es hat etwas Bezauberndes und Kindliches, sich vorzustellen, wie primitive Gesellschaften, unsere Ahnen, all diese farbenfrohen Arten von Geld nutzten. Solange sich alle Beteiligten auf einen Wert einigen können, ist es für eine Gesellschaft eine sehr vernünftige Sache, das zu tun.

Schließlich braucht die Person, die hat, was man benötigt, möglicherweise nicht das, was man handeln will. Geld ist eine saubere Lösung für dieses Problem. Es stellt bei jedem Handel einen realen Wert da und jeder profitiert von dieser praktischen Einrichtung. Es ist tatsächlich eine geniale Idee, was möglicherweise erklärt, warum so viele verschiedene Geister unabhängig voneinander auf sie kamen.

Aber die Sache hat einen Haken

Die Geschichtsaufzeichnungen zeigen, dass die Geldwechsler jede mögliche Art von Missbrauch, Intrige, Betrug und Gewalt benutzt haben, um ihre Kontrolle über Regierungen mittels der Kontrolle von Geld und Geldemission aufrecht zu erhalten.” (Präsident James Madison)

Geld, Geld, Geld, es ist einfach immer da gewesen, richtig? Falsch.

Offensichtlich wird es von der Regierung ausgegeben, um uns den Warenaustausch zu erleichtern. Wieder falsch!

Die Wahrheit ist, dass die meisten Menschen sich nicht darüber im Klaren sind, dass die Geldemission im Kern ein privates Geschäft ist, und dass das Privileg der Geldemission die ganze Menschheitsgeschichte hindurch ein wichtiger Streitpunkt war.

Über die Frage der Geldemission wurden Kriege geführt und Wirtschaftsdepressionen verursacht; und doch ist sich die Mehrheit von uns dessen nicht bewusst, was weitgehend daran liegt, dass die Seite, die in diesem Streit den Sieg davongetragen hat, mehr und mehr zu einem respektierten Mitglied unserer globalen Gesellschaft geworden ist und ihren Einfluss auf weite Teile unseres Alltagslebens, einschließlich Bildung, Medien und Regierungen, ausübt.

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Gedanken von Eva Herman zum Flüchtlingsstrom…

Wer in diesen Tagen den immer stärker werdenden Flüchtlingszustrom nach Deutschland, nach ganz Europa, mit wachsender Sorge betrachtet, der wird gewiss viele Fragen haben. Doch er wird nur wenige schlüssige Antworten von den offiziellen Meinungsmachern erhalten. Lediglich einer geringen Anzahl von Menschen dürfte dabei klar sein, dass sie inzwischen selbst als Betroffene in einem zum Kriegsgebiet erklärten Land leben, welches nun von unzähligen Asylsuchenden, Stück für Stück, eingenommen wird. Eine subversive, perfide Kriegsstrategie, die auch schon das alte Rom einst vernichtete.

Auch damals sah die Bevölkerung ihrem Untergang gleichermaßen tatenlos zu. Unsere herkömmlichen Lebensstrukturen werden jetzt vernichtet, die alte Ordnung bricht auseinander. Die Verzweiflung Einheimischer wächst, doch noch erahnen die meisten den Plan nicht. Ihr Ärger richtet sich entweder gegen die Politiker oder gegen die Flüchtlinge. Erste Unruhen unter den verschiedenen Glaubenskulturen malen hässliche Gesichter der Zukunft.

Doch wichtig ist: Der Widersacher ist nicht in den Millionen fliehenden Migranten zu suchen – der Feind arbeitet in vielerlei subtiler Form an bislang für die meisten Leute unbekannten Nahtstellen. Wohl, weil dies ein Schatten bisher nur von der Gewalt des wirklichen Geschehens ist, scheint es allgemein schwerzufallen, die Zusammenhänge zu erkennen.

Unsere abendländische Heimat wird in einer Art übermotorisiertem Zeitraffer in ein Schlachtfeld verwandelt. Man wundert sich, woher die vielen Fremden so urplötzlich in dieser gewaltigen Masse herkommen. Wer gab grünes Licht, bzw. wer organisierte diese Ströme von Menschen? Oder soll es Zufall sein, dass sie sich zeitgleich besinnen, ihre Heimat zu verlassen? Ist es auch Zufall, dass diese Leute alle ein Smartphone mitbringen, obwohl in Afrika nur etwa zwanzig Prozent der Menschen ein Mobiltelefon besitzen? Und woher hat ein jeder der sogenannten Armutsflüchtlinge das viele Geld, welches sich die, von wem auch immer gelenkten Schleuserbanden, cash in die Hand zahlen lassen? Wer steckt hinter dieser beispiellosen Aktion?

Europa wird geflutet mit Afrikanern und Orientalen. Unsere alte Kraft, unsere christliche Kultur, Glaube und Tradition, werden zerstört, die Identität der einzelnen Völker aufgeweicht und, Schritt für Schritt, abgeschafft. Ein irreparabler Vorgang. Schon der gleichmachende Euro, Glanzstück des Brüsseler Marionettentheaters, diente als Vorbereitungs-Instrument, um die lebendigen Unterschiede der zum Teil uralten Kulturen zu vernichten. Die für alle Lebensbereiche der Menschen neu geschaffenen Gleichmachungsgesetze der finanzsystemgesteuerten EU-Kraken taten ihr Übriges. Schon lagern überall Scherben, täglich werden neue auf den Haufen geworfen. Es werden Fakten geschaffen, um das christliche Abendland nachhaltig zu destabilisieren, zu vernichten, ebenso, wie es vor kurzem schon anderen Kulturen widerfuhr: den Ukrainern, den Libyern, Ägyptern, Tunesiern, Irakern, Syrern, zahlreichen afrikanischen Kriegsstaaten, auch dem europäischen Jugoslawien, als die Todesschwadronen bei ihnen allen einfielen, getarnt in unterschiedliche Gewänder, aus obskuren Terrorbanden stammend, ob sie Al Kaida, UCK, IS oder NATO genannt wurden. Ist es nicht langsam wirklich augenfällig, wie konkret, wie grausig präzise, unsere schöne Erde in den letzten Jahrzehnten in riesige Brandherde verwandelt wurde? Ist dies nicht Grund genug, endlich einmal genauer hinzuschauen?

Diese Art „Kriege“ wird stets nach ähnlichen Mustern entworfen: Entweder „muss“ das westliche „Verteidigungsbündnis“ die Welt vor „gefährlichen“ Diktatoren retten; dafür werden schon mal geheimnisvolle Atomwaffenlager oder besondere Brutalitäten einzelner Machthaber oder Ethnien ersonnen, die sich, nach dem Kriegszusammenbruch des angepeilten Landes, dann meist als Irrtum herausstellen. Die andere Variante heißt Revolution: So entstehen, praktisch über Nacht und völlig unerwartet, Unruhen in der Bevölkerung, Aufstände, Kämpfe. Angebliche Unzufriedenheit mit der Regierung kann als offizieller Grund ebenso angegeben werden wie vermeintlich rivalisierende Gruppen, die den Frieden im jeweiligen Lande gefährden würden, heißt es.

Vorbereitung und Durchführung derartiger Ein-und Angriffe werden nicht selten unter falscher Flagge geführt, wie wir nicht erst seit den Weltkriegen wissen; vor allem das inzwischen sagenumwobene 9/11 ist ein moderneres Zeugnis für derartiges Vorgehen, dessen Zielsetzung durchaus in engem Zusammenhang mit unserer heutigen, immer desolater werdenden Situation zu tun hat: Man erschuf durch diesen tödlichen Trick den terroristischen, islamischen Feind, dessen Ziel die Vernichtung der westlichen Welt sein soll. Es gehört nur wenig Rechercheaufwand dazu, die offizielle Sprachregelung der westlichen Welt zu widerlegen, zu ungeschickt war der Anschlag damals durchgeführt worden. Interessanterweise glaubt jedoch immer noch mehr als die Hälfte der Menschen auf der Welt an diesen Humbug mit fatalen Todesfolgen.

Überwachung und Kontrolle durch staatliche Macht legen seither das globale Menschentum zunehmend in Sklavenfesseln, der Plan geht auf. Es bedarf einiger geistiger Flexibilität, um manche Zusammenhänge erkennen zu können, während die Eisenkugel am Fuße immer schwerer schleift. Und noch größer muss der Mut eines Menschen sein, um gewonnene Erkenntnisse nach außen hin vertreten zu können. Denn er hat es unter anderem mit zwei mächtigen Feinden zu tun:

Zum einen verwirren die gleichgeschalteten Massenmedien und deren Marionetten, die man Politiker nennt, die Hirne der Menschen. Zum anderen ist es die starre Obrigkeitshörigkeit der Mitmenschen, die verhängnisvolle geistige Starre, die nun zum eigenen Sturze führen muss. Wie in nahezu allen Zeitepochen unterwirft sich die Masse auch heute nur allzu gerne der von ihr selbst gewählten und bezahlten Staats(un)-ordnung, man verbietet sich das eigene Denken. Diese für die an den Schalthebeln der Macht Sitzenden berechenbare Behaglichkeit stellt das größte Hindernis für uns dar; sie wird zum eigentlichen Hauptgrund des Untergangs des Abendlandes werden.

Keine falsche Flagge wird je funktionieren können ohne die bedenkenlose Unterwerfung der Massen, wie natürlich ebenso wenig ohne die bereitwillige Mitarbeit von Massenmedien und der als Politiker Agierenden. Jede Unwahrheit, jede vorsätzliche Lüge, wird solange in geschlossener Gleichschaltung in Funk, Fernsehen, Presse und Internet wiederholt, wird auch von den eingesetzten Politikdarstellern gebetsmühlenartig wiedergegeben, bis sich zuletzt kaum noch jemand dieser Propaganda entziehen mag; es sei denn, er zieht es vor, selbst zu denken und zu prüfen. Deswegen ist gerade heute höchstes Gebot für jedermann die Wachsamkeit.

Nun zurück zur aktuellen Situation. Wir sind zu einem Umsturzland geworden. Und es wäre günstig, wenn dies so schnell wie möglich flächendeckend erkannt werden würde, um der unheilvollen Entwicklung Widerstand entgegenzusetzen. Doch damit ist nicht mehr zu rechnen. Denn die Masse schläft, auch deshalb, weil sich der Krieg, der derzeit in Deutschland und Europa mit unerwarteter Härte ausbricht, für viele noch nicht wie ein echter Krieg anfühlt, da wichtige Strukturen, Lebensadern, ja noch weitgehend funktionieren: So gibt es Strom, Wasser, Geschäfte und Banken haben noch geöffnet, Busse und U-Bahnen fahren wie gewohnt die Arbeitsstelle an. In Radio und Fernsehen laufen bunte Werbespots, die ein sorgloses Leben vorgaukeln, welches man sich durch Produkterwerb zu kaufen können glaubt. Nein, es fallen auch keine Bomben, und Panzer stehen auch noch nicht vor unseren Stadttoren.

Doch der Sprengstoff kommt auf andere Weise daher, nämlich in Form fremdländischer Menschen, die vor kurzem, wie auf Knopfdruck organisiert, plötzlich massenhaft hierzulande einzubrechen begannen. Sie entwickeln sich zunehmend zur Waffe gegen die einheimische Bevölkerung, indem man den Fremden unter anderem überraschende Rechte einräumt, die für bedürftige Menschen hierzulande jahrzehntelang nicht existierten: Sie erhalten Geld, Wohnraum, Zuwendung, mediale und politische Anerkennung. Nicht selten wird auch herrschendes Recht ausgehebelt, um „Ruhe“ zu schaffen. Das schafft aber Unfrieden. Von den Agitatoren wird es in Kauf genommen. Dass für das bösartige Spiel auch die Fremdländer leiden müssen, wird ebenfalls gebilligt. Wie in einem Albtraum. Denn fremd sind sie hier, und fremd werden sie immer bleiben. So willkommen, wie es politisch korrekt wäre, sind sie bei der Masse beileibe nicht, man macht es immer deutlicher. Der Plan geht auf.

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Einem nackten Mann kann man nichts mehr aus der Tasche ziehen? Oh doch!

Von Osimandia, veröffentlicht als Kommentar Nr. 31 zu „Die griechische Krise verstehen, Teil 2“:

Einem nackten Mann kann man nichts aus der Tasche ziehen?

Oh doch!

Und in Griechenland zeigen sie gerade, wie man das macht.

Steuerwahn vernichtet Kleinunternehmer in Griechenland:

Hunderttausende mittelständische Gewerbetreibende und Selbständige in Griechenland, die während des Jahres 2013 aus der Ausübung ihrer Aktivitäten nur spärliche Einkommen erzielten oder sogar anstatt Gewinnen Verluste hatten, sind mit einem unglaublichen neuen Steuer-Albtraum konfrontiert.

Das neue System der Besteuerung für Personenunternehmen bringt Steuern auf inexistente Einkommen, da eine Steuer von 26% “ab dem ersten Euro” plus eine Vorauszahlung von 55% für das nächste Jahr erhoben wird – und zwar sogar auch auf nicht existierende Einkommen, die auf Basis sogenannter Einkommens- und Lebensführungsindizien festgesetzt werden.

Das heißt, wenn ein Kleinunternehmer keinen Gewinn und sogar einen Verlust ausweist – Überraschung seit 2014 – dann argumentiert das griechische Finanzamt platt ausgedrückt folgendermaßen:

Sie leben und atmen doch noch! Das heißt, Sie haben im vergangenen Jahr wohl irgendwas gegessen. Und angezogen sind Sie auch, und haben sogar ein Dach über dem Kopf. Ergo HABEN Sie was verdient. Und das schätzen wir jetzt anhand der Größe Ihrer Wohnung und daran, ob Sie vielleicht sogar ein altes Auto besitzen.

Auf der Seite sind haarsträubende Rechenbeispiele angeführt, z.B.

Kleinunternehmer mit einem Kind: Verlust von 3.000 €

Finanzamt:

• 3.000 € haben Sie und Ihr Blag geschätzt verfressen,
• für Ihre 80m² Wohnung haben Sie geschätzt 3.200 € ausgegeben.
• Also haben Sie mindestens 6.200 € Gewinn gemacht
• Das ist das fiktive Einkommen, von dem wir jetzt Steuern haben wollen
• Und zwar 26%. Das macht 1.612 €
• Freibetrag? Nö, gibt’s nicht mehr.
• Und da Sie dieses Jahr offensichtlich wieder zu fressen und unter einem Dach zu wohnen gedenken, zahlen Sie gleich mal 55% der neuen Steuer voraus, macht 886,60 €
• Summa summarum macht das 2.498,60 €
• Fällig jetzt.
• Und nein. Nicht fiktiv.

Und es geht dabei anscheinend nicht um Fälle von Verdacht auf Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung, sondern um ein allgemeines Gesetz.

Der Artikel kommt zu dem Fazit (was nicht besonders schwierig ist).

Kleinunternehmer werden scharenweise das Handtuch werfen müssen

Man muss vielleicht Verständnis haben…. es kommt ja den notleidenden Banken zu Gute, und Familie Rothschild und andere Philantropen müssen ja auch von irgendwas leben… nicht nur solche dekadenten, egoistischen, hedonistischen, verfressenen, ausbeuterischen Unternehmerbonzen, die z.B. im Jahr 2012 noch den sagenhaften Gewinn von 6.800 € eingesackt haben.

Ich fürchte, Griechenland ist ein Testballon, und wenn es halbwegs unproblematisch über die Bühne geht: “Demnächst in einem Finanzamt in Ihrer Nachbarschaft.”

Die griechische Krise verstehen, Teil 2

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Kein Perikles: Jeffrey „Georgios“ Papandreou, griechischer Premierminister vom 6. Oktober 2009 bis 11. November 2011.

Von Alexios Synodinos; Original: Understanding the Greek Crisis, Part 2, erschienen am 30. Oktober 2013 auf dieser Seite. Zuvor erschienen: Die griechische Krise verstehen, Teil 1.

Im ersten Teil dieser Studie untersuchten wir die politische Geschichte Griechenlands nach dem Zweiten Weltkrieg und die Ereignisse und Machenschaften, die zur Wahl der gegenwärtigen griechischen Regierung und zu der vielgestaltigen Krise führten, unter denen Griechenland gegenwärtig leidet.

Der zweite Teil der Studie befaßt sich mit der Art von Leuten, aus denen die griechische Regierung besteht, ein Schlüsselthema, das dem Leser die Gründe dafür klarmachen wird, warum Griechenland diesen katastrophalen Weg eingeschlagen hat. Außerdem bietet er eine kurze, aber konkrete Beschreibung des außergewöhnlichen und ungenutzten Reichtums, den Griechenland besitzt, unter hauptsächlicher Konzentration auf seine Öl-, Erdgas- und Uranlagerstätten. Es ist dieser Reichtum, den die „beschnittene Bankerelite“ und ihre Goyim-Diener durch Zerstörung der griechischen Wirtschaft und des griechischen Ethnostaates mittels Schulden an sich zu raffen streben.

I.

Beginnen wir mit der Untersuchung des Profils von Herrn Papandreou, dem gegenwärtigen Premierminister Griechenlands. Herr Papandreou behauptet, sein Vorname sei Georgios (Georg), aber die Beweise zeigen etwas anderes. Er wurde in Minnesota, USA, geboren, und als Kind nannte seine Familie ihn Jeffrey. Diese Information stand bis vor kurzem im Artikel über ihn in der englischen Sektion von Wikipedia. [1] Angeblich wurde der junge Jeffrey später in der griechisch-orthodoxen Kirche im Alter von sieben Jahren auf den Namen Georgios getauft. Laut dieser Version der Geschichte wurde seine Taufe (wie auch die Taufe seiner Schwester) 1959 vom griechisch-orthodoxen Erzbischof von Amerika, Iakovos (Jakob) durchgeführt. Jedoch hat die Erzdiözese von Amerika keine Aufzeichnung über dieses Ereignis. Zur Überwindung dieses Hindernisses brachten die Imagemacher von Herrn Papandreou 2008 eine andere Version in Umlauf, nach der der junge Jeffrey zusammen mit seinen Brüdern und seiner Schwester in einer privaten Zeremonie im Haus der Familie in Griechenland getauft wurde. Beide Versionen der Geschichte haben gemeinsam, daß es die starke Forderung seines griechischen Großvaters war, daß die Kinder getauft würden. Eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Versionen ist, daß keine von irgendeinem Beweis gestützt wird. Das Taufritual wird als der wichtigste Tag im Leben eines griechisch-orthodoxen Christen betrachtet und dementsprechend gefeiert. Freunde und Familienmitglieder werden zu dem Ereignis eingeladen, und natürlich werden Bilder aufgenommen. Zum Pech für Herrn Papandreou gibt es keine Bilder von seiner Taufe, noch gibt es irgendein offizielles Dokument oder Zertifikat zu seiner Taufe. Selbst wenn wir akzeptieren, daß Herr Papandreou tatsächlich getauft wurde, so bleibt die Frage, warum seine Familie sich weigerte, das im angemessenen Alter (als Kleinkind) zu tun? Außerdem behaupten manche Leute, daß Herr Papandreou, der am Athener College studierte, in dessen Akten nicht als orthodoxer Christ erwähnt wird, sondern als Protestant. Aufgrund der Tatsache, daß der Autor dieses Artikels christliche Mysterien ernst nimmt, und um jegliche Verwechslung mit seinem Großvater zu vermeiden, wird Herr Papandreou im Rest des Artikels mit seinem vollen wahren Namen Jeffrey Papandreou genannt werden.

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Die griechische Krise verstehen, Teil 1

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Von Alexios Synodinos; Original: Understanding the Greek Crisis, Part 1, erschienen am 29. Oktober 2013 auf dieser Seite.

Dieser Artikel wird versuchen, denjenigen, die mit der gegenwärtigen Situation in Griechenland nicht vertraut sind, die Grundursachen des gegenwärtigen griechischen Dramas zu erläutern.

Trotz der weithin geförderten Vorstellung, daß Griechenlands Problem hauptsächlich finanzieller Art ist, könnte dies nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Was diesem uralten Land heutzutage bevorsteht, ist sein totaler Zusammenbruch als Nationalstaat. Die angebliche Wirtschaftskrise ist in Wirklichkeit weitgehend fiktiv, und sie wird von der gegenwärtigen Regierung und von äußeren Kräften als Vorwand und als Mittel benutzt, um die wirtschaftliche Erschöpfung der griechischen Mittelschicht und die schließliche Auflösung des Staates zu fördern.

Meine Hauptthese lautet, daß kurz nach dem Ende des Kalten Krieges ein Plan zur effektiven Demontage Griechenlands und zur Auslöschung der nationalen Identität der Griechen entworfen und umgesetzt wurde, der mathematisch zu ihrem Verschwinden als homogene Menschengruppe führen würde. Der Leser sollte ob solcher Behauptungen nicht verblüfft sein; der Artikel wird ihm all die notwendigen Beweise zur Stützung dieser These präsentieren. Der erste Teil des Artikels wird sich auf einen notwendigen Crashkurs über die politische Geschichte Griechenlands konzentrieren, vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Wahl der gegenwärtigen griechischen Regierung.

I.

1944 zog sich die deutsche Armee aus Griechenland zurück, um ihr Heimatland gegen die vorrückende Rote Armee zu verteidigen. In einem Wirbelwind von Ereignissen zwang die Griechische Kommunistische Partei (KKE) das Land in einen blutigen und katastrophalen innerstaatlichen Krieg, in dem ihre bewaffneten Guerillas gegen die Nationalarmee Griechenlands kämpften. Der kommunistische Kampf um die Macht war natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt, nachdem Stalin sich bereits im Moskauer Abkommen von 1944 mit Churchill darauf geeinigt hatte, daß Griechenland unzweifelhaft im westlichen Lager bleiben würde. Trotzdem strebten die Kommunisten Griechenlands die Allianz mit anderen kommunistischen Ländern wie Bulgarien, Albanien und Jugoslawien an, die alle bereit waren, sie unter bestimmten Bedingungen zu unterstützen, d. h. territoriale Gewinne von Griechenland, falls die Kommunisten sich schließlich durchsetzen würden. Die KKE, die dringend Hilfe brauchte, stimmte zu, und ihre selbsternannte provisorische Guerillaregierung unterzeichnete die Preisgabe riesiger Teile Griechenlands, die nach dem Sieg der kommunistischen Guerillas an Jugoslawien übergeben werden sollten. Um eine lange und schmerzliche Geschichte kurz zu machen, die kommunistischen Aufständischen wurden zerschlagen, und Griechenland ging zerstört, aber frei vom Joch des Sowjetismus daraus hervor.

Die Niederlage der Kommunisten war ein schwerer Schlag für die griechische Linke. Ihre schrecklichen Verbrechen, die von Massenhinrichtungen nichtkommunistischer Zivilisten bis zur Entführung tausender Kinder reichten, die zur Gehirnwäsche in den Sowjetblock geschickt wurden, führten das Land zu einem seltsamen rechten Regime, bei dem jeder, der sich weigerte, die Königsfamilie zu glorifizieren, verdächtigt wurde, ein kommunistischer Sympathisant zu sein. Die Rechte war dominant, aber es wurde klar, daß solch eine manichäische Sicht auf die Politik die Saat für ihre zukünftige Zerstörung legen würde. Die Massen des Volkes, die der Mitte angehörten und die niemals der illegalen kommunistischen Partei und den anderen Linksgruppen nahestanden, wurden von der Propaganda des Regimes als Linke, Kryptokommunisten oder gefährlich nach links neigend bezeichnet. In einem außergewöhnlichen Prozeß, von dem ich annehme, daß er für den Leser schwer zu verstehen sein wird (wie auch für den Autor), akzeptierten die Zentristen langsam, aber stetig ihre Kategorisierung als Linke, die sie vom Rechtsregime erhielten. Gleichzeitig verbreitete die illegale kommunistische Partei, die von der UdSSR finanziert wurde und ein bedeutendes Untergrundnetzwerk organisiert hatte, ihre Propaganda und trug zur politischen Instabilität des Landes bei, indem sie zu Streiks, Zusammenstößen mit der Polizei und Unruhen aufhetzte. Der zuvor erwähnte grobe Fehler der Rechten, jeden als Linken zu bezeichnen, der nicht rechts genug war, wurde natürlich von den Kommunisten ausgenützt. Kurz, die Rechte und die Linke arbeiteten zugleich daran, die Mitte nach links zu rücken. Daher begannen die patriotischen Zentristen, die ein paar Jahre zuvor gegen die Kommunisten gekämpft hatten, sich mehr und mehr mit der Linken zu identifizieren, und wurden zunehmend empfänglich für linke Propaganda. Gleichzeitig gingen die Zusammenstöße in Griechenland weiter; die gewählte Regierung der populären Zentristenpartei (Enosis Kentrou) wurde gestürzt, als eine Gruppe ihrer Abgeordneten beschlossen, aus der Partei und der Regierung auszutreten. Die Instabilität ging weiter, bis eine Gruppe von Armeeoffizieren am 21. April 1967 beschloß, ein autoritäres Militärregime einzuführen.

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Trucker Shutdown 11. – 13. Oktober 2013: Truckers Ride for the Constitution

 

Ride for the Constitution

Von cork screw; Original: Trucker Shutdown – Oct.11th-13th, erschienen am 22. September 2013 auf RideForTheConstitution.org.

Der Radio-Talkshowmoderator Pete Santilli, der kürzlich verkündete, daß er bei der Trucker-Veranstaltung „VOLL DABEI” ist, hat sehr deutlich erklärt: „Die Amerikaner sind sauer, die Trucker sind sauer, und unsere Gesetzgeber handeln verfassungswidrig. Wenn die Bundesregierung oder ihre faschistischen Partner in den Frächterkonzernen denken, daß sie irgendeinen Trucker oder Bürger von der Teilnahme an dieser landesweiten Veranstaltung abhalten können, dann steht ihnen eine große Überraschung bevor. Ich würde gerne sehen, wie das Department of Homeland Security auseinandersortiert, wer in den großen Verkehrsstaus in ganz Amerika ein Protestierer ist und wer einfach im Verkehr feststeckt. Washington DC wird bloß symbolisch sein und ein Fototermin in der Hauptstadt unserer Nation – soweit es mich betrifft, brauchen wir Washington DC oder diese korrupten Politiker nicht einmal, um dieses Land zu führen (alles was sie tun, ist es in den Dreck zu fahren). Ich rufe jeden einzelnen Amerikaner in jeder Stadt mit jedem Fahrzeug auf, zur Unterstützung unserer Trucker und der U.S.-Verfassung auf die Straße zu kommen. Zeigen wir diesen Bastarden, wer hier das Sagen hat – sie werden NIEMALS einen landesweiten Protest kontrollieren können. Wir fordern, daß der Kongreß sofort die U.S.-Verfassung befolgt; erfüllt unsere gesetzmäßigen Forderungen, oder ihre Verweigerung wird eine Stillegung zur Folge haben. Entweder folgen sie dem Plan bis 11. Oktober, oder sie werden persönlich dafür verantwortlich sein, daß unser System dichtgemacht wird – sie haben die Wahl, aber eine Möglichkeit davon ist, nach dem 11. Oktober nicht mehr ungesetzlich zu operieren. Wir haben eine Chance, dies friedlich, gesetzmäßig und verfassungsgemäß zu tun, aber wenn wir NICHT aufstehen, dann ist die Alternative ein entsetzlicher Zusammenbruch und eine gewaltsame Revolution.“

Truckers Shutdown Oct 11th

„TRUCKERS TO SHUT DOWN AMERICA“

Ride for the U.S. Constitution

WER: Unabhängige Lastwagenfahrer Amerikas arbeiten im wesentlichen zu extrem niedrigen und in den meisten Fällen unter dem Minimum liegenden Löhnen, und alle bezahlen exorbitante Treibstoffkosten und Gebühren. Amerikanische Lastwagenfahrer sind auch politisch sehr scharfsinnig und große Patrioten, sie wissen alle sehr wohl, was mit unserer U.S.-Verfassung passiert. Durch diese Kampagne führen sie den Konvoi aller Amerikaner von Küste zu Küste an, die unsere konstitutionelle Republik wiederherstellen möchten. Amerika ruft unsere Patrioten, und falls irgendeine Gruppe dabei helfen kann, die Verantwortung für die Rettung unserer Nation zu übernehmen, dann sind das die U.S.-Trucker.

WAS: Die ursprüngliche Facebook-Kampagne hatte den Titel „Truckers to Shutdown America“, und das starke Konzept wurde aus dem folgenden Grund ein Riesenerfolg: Alle Amerikaner sind wegen der Gesetzlosigkeit unserer Kongressabgeordneten und Senatoren frustriert, die sich weigern, im Interesse des amerikanischen Volkes zu arbeiten. Es ist offensichtlich geworden, daß unsere gewählten Amtsträger niemals auf den Willen des Volkes reagieren werden, solange ihre Gier nach Reichtum nicht gefährdet ist. Das einzige, das jeden Politiker motiviert, ist ihr Geld – ihren Geldfluß abzuschneiden, schneidet ihnen ihr Lebensblut ab. Die unabhängigen Trucker in den Vereinigten Staaten halten im Grunde den Handel zum Wohl der Zentralregierung im Fluß. Der einzige Weg, um unsere Gesetzgeber zum gesetzmäßigen und verfassungsgemäßen Handeln zu bringen, besteht darin, sie mit einer glaubwürdigen Drohung mit einer Stillegung zu bestrafen. Durch diesen Versuch kann das amerikanische Volk fordern, daß alle Kongressabgeordneten und Senatoren die Forderungen nach ihrem gesetzlichen und verfassungsgemäßen Handeln unterzeichnen oder einen möglichen Stillstand riskieren, falls sie sich weigern, dem Gesetz zu folgen, dem obersten Gesetz des Landes, der U.S.-Verfassung.

WANN: Das amerikanische Volk will, daß unsere Politiker unsere konstitutionelle Republik JETZT wiederherstellen! Gestern. Die Veranstaltung „Truckers To Shutdown America“ ist für 11. bis einschließlich 13. Oktober angesetzt. Dies gibt dem amerikanischen Volk Zeit, die Botschaft zu verbreiten, und gibt unseren einheimischen Feinden wie Barack Obama, John Kerry, Lindsay Graham und John McCain etc. Zeit zur Erfüllung der Forderungen des amerikanischen Volkes. Die Veranstaltung ist spezifisch für ein Feiertagswochenende geplant, um Amerika nicht zu schaden, und auch um es jedem Amerikaner zu ermöglichen, an einem arbeitsfreien Wochenende an diesem Protest teilzunehmen.

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Kleingeld

Morgan Dollar

Von  Baron Bodissey; Original: Chump Change, erschienen am 18. Februar 2009 auf Gates of Vienna. Das Bild der Federal-Reserve-Dollarnote nach dem Ein-Dollar-Silberzertifikat wurde vom Übersetzer eingefügt.

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Als ich sieben Jahre alt war, begann ich mit dem Münzensammeln als Hobby. Damals waren noch eine Menge interessanter Münzen im Umlauf: der Buffalo Nickel, der Mercury Dime, die Halbdollarmünze Liberty Walking und – wenn man geduldig war und genug Münzrollen durchsah – gelegentlich ein Indianerkopf-Penny oder „V“-Nickel.

Die aufregendste Münze jedoch war der Silberdollar. Der „Peace“-Dollar von 1921 würde passen, aber der Morgan-Dollar war vorzuziehen – er hatte ein seriös wirkendes Design aus dem 19. Jahrhundert und war genau derselbe Dollar, der jene schweren Lohnsäcke füllte, die in Westernfilmen von Postkutschenräubern erbeutet wurden. Er war ein hübsches deftiges Stück echter amerikanischer Geschichte, und er konnte die Handfläche eines kleinen Jungen ausfüllen.

Bis zu meinem zehnten Geburtstag betrug mein Taschengeld fünfzig Cents pro Woche, die ich in Form einer zweiwöchentlichen Dollarnote erhielt. Während meines Silberdollarfimmels pflegte ich die Dollarnote zur Bank zu bringen und im Austausch dafür um einen Silberdollar zu ersuchen. Die Bankangestellten kannten mich alle und taten mir immer den Gefallen, mich ihre Auswahl von Silberdollars durchsehen zu lassen, bis ich einen Jahrgang fand, den ich noch nicht hatte. Ich konnte mir das erlauben, weil die meisten der damals in Umlauf befindlichen Dollarnoten immer noch Silberzertifikate waren.

silver certificate

 

Die Bank hatte keine Wahl: nach ihrer Charta war sie gesetzlich dazu verpflichtet, „dem Überbringer auf Verlangen“ einen Dollar in offiziellen Silbermünzen der Vereinigten Staaten für jedes ihr vorgelegte Silberzertifikat zu zahlen.

FRNOTE

Niemand hat heute dieselbe Option. Heute besteht alles in Umlauf befindliche Papiergeld aus Banknoten der Federal Reserve, die gegen nichts Bestimmtes einlösbar sind. Man kann zur Bank gehen und seine Dollarnote gegen vier Vierteldollar wechseln, aber diese sind nicht mehr die glänzenden Silberscheiben, die so erfreulich auf dem Marmortresen beim Schalterfenster klangen. Heutzutage sind die Dimes, Quarters und Halbdollarmünzen alles „Johnson slugs“, die hässlichen Nickel-Kupfer-Sandwiches, die 1964 eingeführt wurden, als die Silbermünzen abgeschafft und die Silberzertifikate aus dem Umlauf zurückgezogen wurden. 1968 war das letzte Jahr, in dem das Gesetz verlangte, daß irgendein Papierdollar in Silber einlösbar sei.

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Warum hat Island „nein“ gesagt?

Isländisches Staatswappen

Islands Wappen mit den vier Landwächtern Seeadler, Drache, Stier und Riese, die nach der Heimskringla-Saga im 10. Jahrhundert einen Eroberungszug des Dänenkönigs Harald Blauzahn verhinderten.

hjortur-logo  von Hjörtur J. Guðmundsson; Original: Why did Iceland say ‘no’?, erschienen am 13. April 2011 im Brussels Journal.

Am Samstag weigerte sich das Volk von Island ein zweites Mal per Referendum, die Schulden der gescheiterten Privatbank Landsbanki Íslands und ihrer Online-Tochter Icesave zu bezahlen, die in Großbritannien und den Niederlanden tätig war. Das Ergebnis des Referendums war mit einer Wahlbeteiligung von 75 Prozent eindeutig.

Fast 60 Prozent stimmten mit „Nein“ gegen ein Abkommen, das die isländischen Steuerzahler die Verantwortung für diese Schulden samt Zinsen hätte schultern lassen, die auf € 11.875,– für jeden von Islands 320.000 Einwohner geschätzt werden. Jedoch weiß niemand wirklich, wie hoch der Betrag am Ende gewesen wäre. Dies war einfach ein Barscheck.

Während des sogenannten Icesave-Streits – der im Herbst 2008 begann, nachdem fast das gesamte Bankensystem Islands im Gefolge der globalen Finanzkrise zusammenbrach – hat niemand auf irgendwelche brauchbaren rechtlichen Argumente dafür verweisen können, isländische Steuerzahler zur Bezahlung der Schulden der gescheiterten Privatbank zu verpflichten.

Tatsächlich haben sich die britische und die niederländische Regierung von Anfang an geweigert, den Streit auf dem Rechtsweg zu lösen, und haben stattdessen auf einer Lösung durch politische Verhandlungen beharrt.

Diesen Verhandlungen ließen die beiden Regierungen dann wiederholte Drohungen folgen, Island von den Finanzmärkten zu isolieren, das Land am Erhalt von Auslandskrediten zu hindern und die Bewerbung der isländischen Regierung um den Beitritt zur Europäischen Union (der in Island sowieso unpopulär ist) zu stoppen.

Gleich nach dem Bankzusammenbruch von 2008 setzte London sogar Antiterrorgesetze gegen isländische Interessen in Britannien ein, einschließlich jener des isländischen Staates. Dies fügte der bereits schwer getroffenen Wirtschaft Islands zweifellos schweren Schaden zu.

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