Die Geschichte des Geldes – Teil 3

Vorwort von Osimandia: Das englische Original erschien unter dem Titel The History of Money Part 3 auf der Seite xat.org. von einem unbekannten Autor. Der durch Einrückung gekennzeichnete –  und im englischen Original nicht vorhandene – Einschub ist die Übersetzung eines Artikels von Ellen Brown, der  am 19. August 2007 unter dem Titel Thinking outside the Box: How a Bankrupt Germany Solved its Infrastructure Problems auf ihrer Seite Web of Debt veröffentlicht wurde.

Der Einschub erschien mir angebracht, weil an der Stelle, wo es gerade für deutsche Leser interessant wird, der Originalartikel etwas enttäuschend oberflächlich bleibt.

Übersetzt von Osimandia. Alle Bilder und der Großteil der Links stammen nicht aus den Originaltexten, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

Zuvor erschienen: Die Geschichte des Geldes – Teil 1 und Teil 2

Der erste Weltkrieg – A.D. 1914 bis 1918

Die Deutschen liehen sich Geld von der deutschen Rothschildbank, die Briten liehen sich Geld von der britischen Rothschildbank und die Franzosen liehen sich Geld von der französischen Rothschildbank.

Der amerikanische Superbänker J.P. Morgan war unter anderem auch ein Verkaufsagent für Rüstungsgüter. Sechs Monate nach Kriegsbeginn war er mit Ausgaben von 10 Millionen Dollar täglich der größte Konsument des Planeten.

Die Rockefellers und der Vorsitzende des Rats für Kriegsindustrie Bernard Baruch machten jeweils rund 200 Millionen, während Familien ihre Söhne für die blutige Front opferten; aber Profit war nicht das einzige Motiv für ihr Engagement.

Russland hatte den Plan der Geldwechsler, Amerika in zwei Hälften zu spalten, vereitelt, und verblieb das letzte große Land ohne eigene Zentralbank.

Drei Jahre nach Kriegsbeginn wurde jedoch die ganze Zarenfamilie ermordet und der Kommunismus begann. [Korrektur d.Ü.: 1917 dankte der Zar ab, ermordet wurden er und seine Familie 1919]

Zar Nikolaus II, Zarin Alexandra, Ihre Töchter Olga, Tatiana, Maria und Anastasia, sowie Kronprinz Alexej. Zusammen mit ihrem Arzt und einigen treuen Bediensteten in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1919 ermordet von einem von Jakow Jurowsky angeführten bolschewistischen Erschießungskommando.

Sie mögen es vielleicht merkwürdig finden, zu erfahren, dass die Russische Revolution auch mit britischem Geld finanziert worden war. Kapitalistische Geschäftsleute, die den Kommunismus finanzieren?

Der Autor Gary Allen erklärt es:

„Kommunismus oder genauer gesagt Sozialismus, ist keine Bewegung der unterdrückten Massen sondern eine der Wirtschaftselite.”

W. Cleon Skousen schrieb in seinem Buch The Naked Capitalist:

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Die Geschichte des Geldes – Teil 2

Übersetzt von Osimandia.

Zuvor erschienen: Die Geschichte des Geldes – Teil 1

Das 19. Jahrhundert wurde als das Zeitalter der Rothschilds bekannt, damaligen Schätzungen zufolge kontrollierten sie die Hälfte des weltweiten Vermögens. Während ihr Vermögen heute weiter ansteigt, ist es ihnen gelungen, sich unsichtbar im Hintergrund zu halten und den Eindruck zu erwecken, ihre Macht sei geschwunden. Sie verwenden den Namen Rothschild nur für einen kleinen Bruchteil der Unternehmen, die sie tatsächlich kontrollieren. Manche Autoren behaupten, dass die Rothschilds nicht nur die Bank von England übernommen haben, sondern dass sie 1816 auch hinter einer neuen privaten Zentralbank in Amerika mit dem Namen The Second Bank of The United States standen, die dem amerikanischen Präsidenten große Probleme bereitete.

Präsident Andrew Jackson – überlebte einen Mordversuch am 30. Januar 1835. Der unzurechnungsfähige Attentäter wurde in die Psychiatrie eingewiesen und nie verurteilt. Er prahlte später damit, Kontakt zu mächtigen Leuten in Europa gehabt zu haben.

Als der amerikanische Kongress dafür stimmte, die Laufzeit der Second Bank of The United States zu verlängern, machte Andrew Jackson von seinem Vetorecht Gebrauch, um das Gesetz zu Fall zu bringen. Seine Antwort gibt uns einen interessanten Einblick:

Es sind nicht nur unsere eigenen Bürger, die in den Genuss der Freigiebigkeit unserer Regierung kommen. Mehr als acht Millionen des Aktienkapitals dieser Bank werden von Ausländern gehalten … stellt eine Bank, die in ihrer Natur so wenig hat, was sie an unser Land bindet, nicht eine Gefahr für unsere Freiheit und Unabhängigkeit dar? (…)

Unsere Währung zu kontrollieren, unsere öffentlichen Gelder einzunehmen und Tausende unserer Bürger in Abhängigkeit zu halten…wären furchteinflößender und gefährlicher als eine feindliche Militärmacht. Wenn die Regierung sich darauf beschränken würde, alle gleichermaßen zu schützen, und so wie es der Himmel regnen lässt, die Hohen und Niedrigen, Reichen und Armen, gleichermaßen zu begünstigen, dann wäre das ein Segen ohnegleichen. Das Gesetz, das ich hier vor mir habe, stellt ein weitgehendes und unnötiges Abrücken von diesen gerechten Prinzipien dar.”

1832 ordnete Jackson den Rückzug der Regierungseinlagen aus der Second Bank an und legte sie stattdessen in sicheren Banken ein. Der Vorsitzende der Second Bank, Nicholas Biddle, war recht freimütig bezüglich der Macht und den Absichten der Bank, als er offen drohte, eine Depression zu verursachen, wenn die Laufzeit der Bank nicht verlängert werden würde. Wir zitieren:

„Nichts als weitverbreitetes Leid wird auf den Kongress irgendeine Wirkung haben… Unsere einzige Sicherheit ist, einen stetigen Kurs fester Restriktionen zu fahren – und ich habe keinen Zweifel, dass ein solcher Kurs letztendlich zur Wiedereinsetzung der Währung und einer neuen Laufzeit für die Bank führen wird.”

Indem er bestehende Darlehen einforderte und sich weigerte, neue auszugeben, verursachte er eine massive Depression, doch als im Jahr 1836 die Laufzeit endete, hörte die Second Bank auf zu existieren. Zu diesem Zeitpunkt machte Andrew Jackson seine zwei berühmten Äußerungen: „Die Bank versucht, mich zu töten – aber ich werde sie töten!” und „Wenn das amerikanische  Volk nur die krasse Ungerechtigkeit unseres Geld- und Banksystems verstehen würde, dann gäbe es noch vor morgen früh eine Revolution…”

Als er gefragt wurde, was der größte Erfolg seiner Laufbahn gewesen sei, antwortete Andrew Jackson ohne zu zögern „I killed the bank!” Wir werden allerdings sehen, dass dies nicht das Ende davon war, dass privater Finanzeinfluss sich als öffentlich ausgab, wenn wir uns Abraham Lincoln und den Bürgerkrieg ansehen.

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Die Geschichte des Geldes – Teil 1

Das englische Original erschien unter dem Titel The History of Money Part 1 auf der Seite xat.org. Der Name des Autors ist nicht ersichtlich. [Er bezieht sich jedoch offensichtlich stark auf das Video Die Rothschilds und ihre Macht – Teil 1, Teil 2, Teil 3 – Ausschnitt aus „The Money Masters“ über die Rothschilds – mit deutschen Untertiteln.] Übersetzt von Osimandia. Links und Bilder stammen nicht aus dem Originaltext, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

Wenn man jemandem erzählt, dass man zu einer Buchhalterkonferenz geht, erntet man Gähnen, dabei ist Geld und wie es funktioniert wahrscheinlich eine der interessantesten Sachen der Welt.

Es ist faszinierend und mutet fast wie Magie an, wie Geld auf unserem Planeten auftauchte. Anders als die meisten Errungenschaften, die wir genießen und die auf eine Quelle, eine Zivilisation oder einen Erfinder zurückverfolgt werden können, tauchte Geld überall auf der Welt in erstaunlich gleichartiger Weise an Orten auf, die damals keinerlei Verbindung zueinander hatten.

Man denke nur daran, dass die amerikanischen Indianer Wampum gebrauchten, Westafrikaner handelten mit dekorativen metallischen Objekten, die sie Manillas nannten, und die Wirtschaft der Fidschiinsulaner basierte auf Walzähnen, von denen manche heute noch als gesetzliches Zahlungsmittel gelten. Fügt man dem noch Muscheln, Bernstein, Elfenbein, Schmuckfedern, Vieh einschließlich Ochsen und Schweinen, Steine aller Art einschließlich Jade und Quarz hinzu und vergegenwärtigt sich, dass all das quer über den Erdball zum Handeln benutzt wurde, so bekommt man einen Eindruck von der großen Vielfalt akzeptierter Währungen.

Es hat etwas Bezauberndes und Kindliches, sich vorzustellen, wie primitive Gesellschaften, unsere Ahnen, all diese farbenfrohen Arten von Geld nutzten. Solange sich alle Beteiligten auf einen Wert einigen können, ist es für eine Gesellschaft eine sehr vernünftige Sache, das zu tun.

Schließlich braucht die Person, die hat, was man benötigt, möglicherweise nicht das, was man handeln will. Geld ist eine saubere Lösung für dieses Problem. Es stellt bei jedem Handel einen realen Wert da und jeder profitiert von dieser praktischen Einrichtung. Es ist tatsächlich eine geniale Idee, was möglicherweise erklärt, warum so viele verschiedene Geister unabhängig voneinander auf sie kamen.

Aber die Sache hat einen Haken

Die Geschichtsaufzeichnungen zeigen, dass die Geldwechsler jede mögliche Art von Missbrauch, Intrige, Betrug und Gewalt benutzt haben, um ihre Kontrolle über Regierungen mittels der Kontrolle von Geld und Geldemission aufrecht zu erhalten.” (Präsident James Madison)

Geld, Geld, Geld, es ist einfach immer da gewesen, richtig? Falsch.

Offensichtlich wird es von der Regierung ausgegeben, um uns den Warenaustausch zu erleichtern. Wieder falsch!

Die Wahrheit ist, dass die meisten Menschen sich nicht darüber im Klaren sind, dass die Geldemission im Kern ein privates Geschäft ist, und dass das Privileg der Geldemission die ganze Menschheitsgeschichte hindurch ein wichtiger Streitpunkt war.

Über die Frage der Geldemission wurden Kriege geführt und Wirtschaftsdepressionen verursacht; und doch ist sich die Mehrheit von uns dessen nicht bewusst, was weitgehend daran liegt, dass die Seite, die in diesem Streit den Sieg davongetragen hat, mehr und mehr zu einem respektierten Mitglied unserer globalen Gesellschaft geworden ist und ihren Einfluss auf weite Teile unseres Alltagslebens, einschließlich Bildung, Medien und Regierungen, ausübt.

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Historischer Hintergrund zum Zweiten Weltkrieg

William Joyce (Lord Haw-Haw“), ca. 1940er-Jahre.

Von William Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Historical Background to the Second World War erschien am 8. März 2012 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Anmerkung des Herausgebers [d. h. Greg Johnson]:

Das Folgende ist das erste Kapitel „Historical Background“ von William Joyces Twilight Over England. Joyce wurde in New York City geboren. Dann ging er nach Irland und England, wo er ein Mitglied von Sir Oswald Mosleys British Union of Fascists wurde. (Sein Gesicht wurde in einer Straßenschlacht mit jüdischen Schlägern schrecklich vernarbt.)

Kurz bevor Britannien den Zweiten Weltkrieg anfing, flohen Joyce und seine Frau nach Deutschland, wo er 1940 eingebürgert wurde. In seinen Schriften und populären englischsprachigen Radiosendungen unter dem Namen Lord Haw Haw strebte Joyce danach, Deutschlands Sicht auf den Krieg und die Gefahren zu erläutern, denen die europäische Zivilisation sich gegenübersah.

Nach dem Krieg exekutierten die Briten William Joyce wegen seiner Ansichten und klagten ihn des Verrats an, obwohl sie dazu keine Rechtshoheit hatten, denn Joyce war nie ein britischer Staatsbürger gewesen. Kurz, William Joyce starb, damit Sie diese Worte lesen können.

 

WIEVIEL man aus der Geschichte lernen kann, ist lange eine Sache der Spekulation gewesen.

Viel hängt von der Fähigkeit des Schülers ab. Es gibt wahrscheinlich keinen Zweig des Lernens, außer der Ökonomie, in dem Vermutungen eine so große Rolle spielen. Fast jede Anzahl von Fakten kann in parteiischer Weise ausgewählt werden, um jede Theorie zu beweisen, wie absurd sie auch sei. In diesem Kapitel wird kein Versuch einer philosophischen Verallgemeinerung gemacht werden. Unsere einzige Absicht ist es zu zeigen, wie Englands historische Entwicklung zu dem schicksalhaften und fatalen Schritt beitrug, den seine Regierung am 3. September 1939 unternahm [Britanniens Kriegserklärung gegen Deutschland].

Es liegt eine gewisse dramatische Ironie in Mr. Chamberlains Wahl des Datums. Denn der 3. September war das Datum von Oliver Cromwells Geburt und auch seines Todes. Und wieviel das England von heute Cromwell verdankt, wird von sehr wenigen gewürdigt. Diese grobe, harte, hässliche, selbstgerechte Gestalt hat immer noch ihre Bewunderer. Selbst so scharfsinnige und grundehrliche Gelehrte wie Thomas Carlyle haben ihm Anerkennung gezollt. Und die meisten der englischen Liberalen, die vor Diktatur zurückscheuen, haben am Schrein dieses militärischen Autokraten gehuldigt, weil er der erste Engländer war, der eine völlige metaphysische Einheit zwischen Bibel, Geld und Schwert erlangte. Der Leser darf nicht denken, daß wir die Tugenden von Charles I. zu debattieren beabsichtigen, des guten Vaters und treuen Ehemannes. Im Gegenteil, wenn dieser auf nüchterne Weise fromme Mensch es verstanden hätte, sein Wort zu halten, wenn er sich nicht als den Botschafter des Allmächtigen in England betrachtet hätte, wäre es gut möglich gewesen, daß der Name Oliver Cromwells in die Mittelmäßigkeit gehüllt geblieben wäre, aus der er hervorging. Das Schicksal wollte es anders.

Im Jahr 1642 brach der Englische Bürgerkrieg aus, der die gesamten Britischen Inseln in Hader verwickeln sollte. Auf der einen Seite repräsentierte Charles die unbeschränkte Monarchie, die Church of England und in einem geringen Maß ein feudales Gesellschaftskonzept; auf der anderen Seite stand eine in der Tat sehr seltsame Kombination. Es war im Wesentlichen eine Partei, die aus den Lagern der Kaufleute und der Puritaner zusammengeschweißt war, die bereits in den Tagen Königin Elizabeths Anzeichen von Aufsässigkeit gezeigt hatten.

Die Tudor-Despotie war 1485 begründet worden, weil der Handel ohne feste Regierung unmöglich gewesen wäre und auch weil das ganze Land den dauernden Zank unter den Überbleibseln der alten Aristokratie satt hatte.

Kaum hatte jedoch diese Autokratie, diese Diktatur, dem englischen Volk Wohlstand gebracht, als auch schon eine Bewegung damit begann, sich ihrer zu entledigen. Nichts auf der Welt konnte natürlicher sein, als daß die Kaufmannsprinzen, fett geworden an den Gewinnen aus der Neuen Welt, Einwände dagegen hatten, Steuern – und noch dazu hohe Steuern – an den Thron zu zahlen, der ihnen ihren Erfolg verschafft hatte. Daher entstand früh in de englischen Geschichte die unheilvolle Tendenz, Geld und Macht als synonym zu betrachten. Nun wurde diese neue Plutokratie enthusiastisch von den Puritanern unterstützt. Diese ernsten, wenn auch fanatischen Extremisten hatten unzweifelhafte Beschwerden. Es wurde ihnen sicherlich verboten, ihre Religion auszuüben. Sie wurden in vielen Fällen mit der Intoleranz dieser Zeit verfolgt, wie es auch die römischen Katholiken wurden. Diese Puritaner hatten jedoch allzu tief aus der jüdischen Philosophie getrunken. Sie waren nicht damit zufrieden, das Alte Testament zu lesen. Sie mußten sich mit den Gestalten darin identifizieren. Sie gaben sich Namen wie „Hew-Agag-In-Pieces-Before-The-Lord.“ Ben Johnson übertrieb kaum, als er seine Puritaner Tribulation Wholesome [„Gesunder Kummer“] und Zeal-in-theLand [„Eifer im Land“] nannte. Gewiß hatte sich der Materialismus der Juden, wie er im Alten Testament enthüllt wird, tief in ihre Seelen gefressen: denn bei all ihren Psalmen und all ihren Hymnen begannen sie bald, mit vollen Händen Geld zu scheffeln. Durch irgendeinen ziemlich obskuren Vorgang schlichen sie sich allmählich in die Kaufmannsschicht ein, vielleicht weil ihre Religion kein Laster außer der Liebe zum Geld erlaubte. Wenn ihr Eindringen in die Plutokratie auch nicht leicht zu erklären ist, so ist es nicht schwierig zu erklären, warum so viele Kaufleute Puritaner wurden. Der Grund war, daß es so viel würdiger klang, in Verteidigung der Religionsfreiheit gegen die Krone zu protestieren als in versuchter Steuervermeidung.

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Drogengeschäfte I: Die Sassoons und die Opiumkriege

Von Osimandia, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“ (Titelbild nachträglich von Lucifex eingefügt).

Der folgende Artikel ist hauptsächlich eine Übersetzung, deren englisches Original unter dem Titel The Sassoon Opium Wars am 1. Oktober 2007 auf dem Blog In Pursuit of Happiness erschienen ist. Ich habe die historischen Angaben und Namen, die darin erwähnt werden, bei Wikipedia überprüft und an einigen Stellen zum Abgleich auch aus Wikipedia zitiert. Diese Stellen sind als Einschub im Text kenntlich gemacht.

Das britische Dampfschiff „HMS Nemesis“ (rechts) zerstört im November 1839 chinesische Kriegsdschunken.

Der 99-jährige britische Pachtvertrag für Hongkong lief im Juli 1997 aus und ermöglichte den Rotchinesen die Übernahme. Hunderte von Zeitungs- und Fernsehberichten befassten sich mit diesem Ereignis, aber nicht ein einziger erwähnte, wie England ursprünglich die Kontrolle über Hongkong erlangt hatte.

Die Wahrheit liegt in der Familienlinie David Sassoons, der „Rothschilds des Fernen Osten” und ihrem Monopol auf den Opiumhandel verborgen. Großbritannien kam in den Besitz von Hongkong, indem es die Opiumkriege führte und den Sassoons das Exklusivrecht verlieh, eine gesamte Nation auf Drogen zu setzen.

David Sassoon wurde 1792 in Bagdad geboren. Sein Vater Saleh Sassoon war ein wohlhabender Banker und der Schatzmeister von Ahmet Pascha, dem Herrscher Bagdads. (Damit war er dessen „Hofjude” – eine höchst einflussreiche Stellung).

1829 wurde Ahmet Pascha wegen Korruption gestürzt und die Familie Sassoon floh nach Bombay in Indien. Bombay lag an der strategischen Handelsroute ins Innere Indiens und war das Tor zum Fernen Osten. Innerhalb kürzester Zeit verlieh die britische Regierung den Sassoons Monopolrechte für alle Textilwaren, Seide und – am bedeutsamsten von allem – Opium, damals die Droge mit dem höchsten Suchtpotential der Welt!

Die Jewish Encyclopedia von 1905 schreibt, dass Sassoon seinen Opiumhandel nach China und Japan ausweitete. Er postierte seine acht Söhne an den wichtigsten Opiumumschlagsplätzen in China.

Einschub: Wikipedia beschreibt David Sassoon als osmanisch-britisch-indischen Geschäftsmann und als Philanthropen, dessen Familie wegen „Unterdrückung der jüdischen Gemeinde” durch das Osmanische Reich aus Bagdad fliehen musste und nur wenig Vermögen mitnehmen konnte. In Bombay wurde er nach kleinen Anfängen als Teppichhändler innerhalb kürzester Zeit zu einem der reichsten Männer der Stadt.

Gemäß der Jewish Encyclopedia von 1944 „beschäftigte Sassoon in seinen Betrieben ausschließlich Juden, und wo immer er sie hinschickte, baute er Synagogen und Schulen für sie. Er importierte ganze Familien von Mitjuden … und gab ihnen Arbeit.“

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Eine weiße Arbeiterbewegung: Offener Brief an Donald Trump, Teil 1

Kevin Alfred Strom

Kevin Alfred Strom

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original A White Workers’ Movement: An Open Letter to Donald Trump, part 1 erschien am 12. November 2016 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum – Audiodatei (25 min.) hier:

 

LIEBER DESIGNIERTER PRÄSIDENT TRUMP,

es waren Weiße, die Sie gewählt haben.

Genauer gesagt, waren es weiße Arbeitnehmer, die Sie wählten. Sie gaben Ihnen ihre Stimmen. Nun müssen Sie sich für sie einsetzen.

Weiße Arbeitnehmer: Sie wissen schon, die Leute, über die die „liberalen“ Eliten gerne spotten – die Leute, die dafür sorgen, daß die Räder der Industrie sich drehen und die die Feldfrüchte anbauen, die wir und die halbe Welt zum Überleben brauchen – die Weißen, die immer noch „straßenklug“ sind, die wissen, daß weder Rasse noch die Realität ein „Sozialkonstrukt“ sind, die denken, daß der Import verrückter brauner Fanatiker mit einer bizarren, gewalttätigen Ideologie in unser Land eine schlechte Idee ist, und die irgendwie vier bis acht Jahre der antiweißen Gehirnwäsche in den Universitäten verpaßt haben (oder die sie unbeschadet überlebt haben); die Leute, die früher demokratisch und liberal wählten, weil sie eine faire Chance für den arbeitenden Mann wollen – die aber aufwachten und erkannten, daß die Linken und die Establishment-Republikaner gleichermaßen ihre Jobs in die Dritte Welt schicken und die Dritte Welt hierherbringen, und die sich an Sie wandten, weil Sie sagten, daß Ihnen etwas an ihnen liegt.

Die Medien haben ihren Spott und ihre Beleidigungen intensiviert und wieder und wieder betont, daß Ihre Wahl durch Weiße „ohne Collegebildung“ ermöglicht wurde, die nun die Demokratische Partei verlassen haben, die sie im Stich ließ, und Ihnen Millionen über Millionen von Stimmen in Michigan, in Pennsylvania, in Ohio und anderswo gaben. Die Medien höhnen zu Unrecht, aber sie haben in einem Punkt recht. Ohne die Stimmen jener Arbeitnehmer für Sie stünden nun Hillary Clinton und ihre schreckliche Bande von Verbrechern und Subversiven und Degenerierten kurz davor, an der Leiche dieser Nation zu schmarotzen. Dank jener weißen Arbeitnehmer haben Sie nun eine Chance, die Geschichte zum Besseren zu verändern, falls Sie das wollen.

Diese weißen Arbeitnehmer leiden. Sie leiden wirtschaftlich, da ihre Jobs an Drittweltler vergeben werden. Ihr Vermögen wird ihnen, solange sie jung sind, durch trügerische „Studentenkredite“ und ruinöse Besteuerung gestohlen, die ihr schwer verdientes Geld an die braune Unterschicht transferiert. Wenn sie alt sind, wird ihnen ihr Vermögen von Pflegeheimgeiern und „Hilfsprogrammen“ gestohlen, die es erfordern, daß alles Vermögen der älteren Generation abgezapft wird, bis nichts mehr übrig ist, das sie den Jungen vermachen können. Sie sind ihr ganzes Leben lang Beute für die Habgier der Banker und Konzerne, die ihnen Konsumkredite zu „günstigen Bedingungen“ versprechen, die sie ihr ganzes Leben lang zu Schuldensklaven machen und noch mehr von dem Vermögen abzapfen, das ihnen gehören sollte, um es der ethnisch andersartigen finanziellen Oberschicht zu geben. Sie sind diejenigen, von denen erwartet wird, daß sie ihre Söhne ausschicken, um für Israel und Goldman Sachs im Sand zu sterben. Sie wenden sich in Rekordzahlen den Drogen und dem Trinken und dem Selbstmord zu, um der Sklaventreiberhölle zu entkommen, zu der das moderne Amerika für sie geworden ist.

Sie haben Ihnen ihre Stimmen gegeben. Nun müssen Sie sich für sie einsetzen.

Falls Sie auch nur eine klitzekleine Chance haben wollen, Amerika wieder groß zu machen, müssen Sie sich für diese Leute einsetzen – die Menschen, die Amerika verkörpern, die Menschen, deren Väter und Großväter Amerika vor nur ein paar Generationen groß machten, die Menschen, die Amerika sind – und die einzigen Menschen, die Amerika wieder groß machen können. Sie müssen tun, was für diese Menschen richtig ist. Das ist die einzige Chance, die Sie haben, um die Macht zu behalten. Das ist die einzige Chance, die Sie haben, um nicht von den kontrollierten Medien und der Linken zerstört zu werden.

Wie können Sie mit Ihren großen Plänen Erfolg haben, Mr. Trump, wenn Ihre Mehrheit so hauchdünn ist? Wie können Sie sich gegen die riesige Finanzmacht der ethnisch andersartigen Barone des Finanzwesens und der Medien behaupten, die die meisten anderen Politiker kaufen und kontrollieren? Wie können Sie es vermeiden, bloß ein weiterer ihrer Handlanger zu werden?

Ich sage Ihnen, wie.

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Widerstand gegen die jüdische Macht: Henry Ford, Teil 2

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original Resistance to Jewish Power: Henry Ford, Part 2 erschien am 29. März 2014 in Kevin Alfred Stroms Essays, beruhend auf einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum (Audiolink im Originalartikel enthalten).

Zuvor erschienen: Widerstand gegen die jüdische Macht: Henry Ford, Teil 1

HEUTE setzen wir unseren Zweiteiler über Henry Fords erstaunliches Buch The International Jew: The World’s Foremost Problem fort. Dieses Buch war das Produkt Tausender Mannstunden Arbeit, ausgeführt von den besten Rechercheuren und Journalisten, die der große Industrielle rekrutieren konnte. Henry Ford wählte diese Männer nicht wegen irgendwelcher vorgefaßter Meinungen aus, die sie gehabt hätten – sein Chefrechercheur, William Cameron, scheute ursprünglich davor zurück, jüdische Aktivitäten zu kritisieren – sondern wegen ihrer Ehrlichkeit und Fähigkeit. Ford glaubte, daß diese aus vielen Spitzenzeitungen jener Zeit rekrutierten Männer, sobald ihnen genug von den Fakten vorliegen würden, sich enthusiastisch hinter das Projekt stellen würden – und Ford hatte recht. Ignorieren wir die hysterischen Behauptungen, daß dies ein Werk des „Hasses“ ist, und schauen wir selbst in das Buch hinein:

„Der Jude ist das Mysterium der Welt. Arm in seiner Masse, kontrolliert er doch die Finanzen der Welt. Im Ausland verstreut ohne Land oder Regierung, zeigt er doch eine Einheit der Rassenkontinuität, die kein anderes Volk erreicht hat. In fast jedem Land unter rechtlichen Behinderungen lebend, ist er zur Macht hinter so manchem Thron geworden…

Die eine Beschreibung, die einen größeren Prozentanteil von Juden als Mitglieder jeder anderen Rasse einschließen wird, lautet: er ist im Geschäft. Es mag nur das Sammeln und Verkaufen von Lumpen sein, aber er ist im Geschäft. Vom Verkauf alter Kleider bis zur Kontrolle des internationalen Handels und Finanzwesens, der Jude ist höchst begabt fürs Geschäft. Mehr als jede andere Rasse zeigt er eine entschiedene Abneigung gegen industrielle Beschäftigung, was er durch eine gleichermaßen entschiedene Anpassungsfähigkeit an den Handel aufwiegt…

Allein in Amerika befinden sich der Großteil der Großwirtschaft, der Konzerne und der Banken, der natürlichen Ressourcen und der hauptsächlichen landwirtschaftlichen Produkte, insbesondere Tabak, Baumwolle und Zucker, in der Kontrolle jüdischer Finanziers oder deren Agenten. Jüdische Journalisten sind hier eine große und mächtige Gruppe. „Eine große Zahl von Kaufhäusern sind im Besitz jüdischer Firmen“, sagt die Jewish Encyclopedia, und viele davon, wenn nicht die meisten, werden unter nichtjüdischen Namen betrieben. Juden sind die größten und zahlreichsten Vermieter von Wohnimmobilien im Land. Sie sind in der Theaterwelt ganz oben. Sie haben absolute Kontrolle über die Verbreitung von Publikationen im ganzen Land. Weniger an der Zahl als jede Rasse, deren Anwesenheit unter uns bemerkbar ist, erhalten sie täglich ein Maß an wohlwollender Publizität, das unmöglich wäre, wenn sie nicht die Einrichtungen hätten, um sie selbst zu schaffen und zu verbreiten…

Die Frage lautet: Wenn der Jude die Kontrolle hat, wie ist es geschehen? Dies ist ein freies Land. Der Jude macht nur etwa drei Prozent der Bevölkerung aus; auf jeden Juden gibt es 97 Nichtjuden; auf die 3.000.000 Juden in den Vereinigten Staaten gibt es 97.000.000 Nichtjuden. Wenn der Jude die Kontrolle hat, liegt das an seiner überlegenen Tüchtigkeit, oder liegt es an der Unterlegenheit und Ist-mir-egal-Einstellung der Nichtjuden? Es wäre sehr einfach zu antworten, daß die Juden nach Amerika kamen, ihre Chancen wie andere Leute ergriffen und sich im Konkurrenzkampf als erfolgreicher erwiesen. Aber das würde nicht alle Tatsachen umfassen…

Die Tatsache, der jüdischen Solidarität macht es schwierig, nichtjüdische und jüdische Leistungen mit demselben Maßstab zu messen. Wenn ein großer Block von Reichtum in Amerika durch den großzügigen Einsatz eines anderen Blocks von Reichtum aus Übersee möglich gemacht wurde, das soll heißen, wenn gewisse jüdische Einwanderer in die Vereinigten Staaten kamen mit der finanziellen Rückendeckung des europäischen Judentums hinter ihnen, dann wäre es unfair, den Aufstieg dieser Einwandererklasse nach denselben Regeln zu erklären, die den Aufstieg, sagen wir, der Deutschen oder der Polen erklären, die hierherkamen ohne Ressourcen außer ihrem Ehrgeiz und ihrer Stärke. Sicher, viele einzelne Juden kommen auch auf diese Weise, nur auf sich selbst gestellt, aber es wäre nicht wahr zu sagen, daß die massive Kontrolle der Angelegenheiten, die von jüdischem Reichtum ausgeübt wird, durch individuelle Initiative gewonnen wurde; es war vielmehr die Ausweitung der finanziellen Kontrolle über das Meer hinweg. Das ist es in der Tat, wo jede Erklärung der jüdischen Kontrolle beginnen muß. Hier ist eine Rasse, deren gesamte nationale Geschichte sie als Kleinbauern auf dem Land sah, deren alter Genius eher spirituell als materiell war, bukolisch statt kommerziell, aber heute, wo sie kein Land haben, keine Regierung, und wohin immer sie gehen auf die eine oder andere Art verfolgt werden, werden sie zu den hauptsächlichen, wenn auch inoffiziellen Herrschern der Erde erklärt. Wie ist diese seltsame Veränderung zustande gekommen, und warum scheinen so viele Umstände sie zu rechtfertigen?…

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Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 2

Lionel Nathan de Rothschild, 1808 – 1879 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Lionel Nathan de Rothschild, 1808 – 1879 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Free to Cheat: “Jewish Emancipation” and the Anglo-Jewish Cousinhood, Part 2 erschien am 29. August 2012 im Occidental Observer.

Zuvor erschienen: Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 1.

Die Cousinhood auf der Weltbühne

1847 hatte Londons jüdische Gemeinde eine Erklärung für die Öffentlichkeit produziert, die betonte, daß die Wahl von Lionel de Rothschild nichts weiter als die Wahl eines weiteren Politikers bedeuten würde, der für „das Wohl der Nation und den Wohlstand dieses Landes“ arbeiten würde. [33] Jedoch sollten spätere Handlungen von Mitgliedern der Cousinhood, die Sitze in der Legislative und in der Regierung eingenommen hatten, Grund zum Nachdenken darüber geben, welche Nation genau gemeint war. David Feldman hatte enthüllt, daß der Eintritt in die Legislative eine größere jüdische Mitwirkung an der Verwaltung des British Empire ermöglichte, und daß die Cousinhood in eine Reihe finanzieller und politischer Skandale verwickelt war, denen „familiäre und religiöse Verbindungen“, „Profitstreben“ und Versuche zur „Beeinflussung kolonialer Angelegenheiten, wenn sie meinte, daß [globale] jüdische Interessen auf dem Spiel standen“ zugrunde lagen. [34]

Um 1900 hatte die Cousinhood sich durch einen Prozeß der ethnischen und familiären Netzwerkerei viele der bedeutendsten administrativen Positionen im Empire gesichert. Feldman merkt an, daß die Familie Nathan allein sich bis zu diesem Datum die Positionen des Gouverneurs der Goldküste, Hongkongs und Natals gesichert hatte, des Generalstaatsanwalts und Obersten Richters in Trinidad, des Privatsekretärs des Vizekönigs von Indien, des amtsführenden Chefsekretärs des Gouverneurs von Ostbengalen und Assam und des Generalpostmeisters von Bengalen. [35] Im Parlament war Lionel Abrahams permanenter assistierender Staatssekretär des India Office und arbeitete unter seinem Cousin Edwin Montagu, der damals parlamentarischer Staatssekretär für Indien war. [36]

Die ersten Anzeichen dafür, daß die Cousinhood für globale ethnische Interessen arbeitete, kamen in den frühen 1890ern. Die Cousinhood, insbesondere die Familien Montagu und Cohen, war in diesem gesamten Jahrzehnt entscheidend bei der Bildung und Führung des Russo-Jewish Committee, und als Zweig der zuvor erwähnten Anglo-Jewish Association operierte das Committee auch unter den wachsamen Augen der Montefiore und Rothschilds. [37] Leser meiner früheren Arbeit über die „Pogrome“ in Rußland werden über die sehr bedeutende Rolle des Russo-Jewish Committee bei der Sensationalisierung und verzerrten Darstellung der Ereignisse in Rußland und seine Versuche zur Unterdrückung genauer Berichte über jene Ereignisse Bescheid wissen. Eingeständnisse dieses raffinierten Betruges sind in der etablierten Forschung selten, obwohl die Wahrheit etwas Ausdruck unter einer kleinen Zahl nichtjüdischer Wissenschaftler gefunden hat. Zum Beispiel hat Katherine Knox die Geschichte von Juden, die vor Pogromen fliehen, als „klassische Mythologie“ bezeichnet, und nach genauer Untersuchung der Herkunft der „Flüchtlinge“ konnte Knox erklären, daß Millionen von Migranten aus Gebieten kamen, die völlig unberührt von irgendeiner Form von Unruhen waren. [38] Obwohl die Finanzierung russischer Juden durch die Cousinhood über das Russo-Jewish Committee als Hilfe verkleidet erfolgte, hat noch kein Historiker beweisen können, daß diese Finanzierung in irgendeiner anderen Weise benutzt wurde oder überhaupt hätte benutzt werden sollen als zur Förderung von Massenmigration. Daher war es die Finanzierung durch die Cousinhood, die das anzapfte, was Lionel Gartner „das biologische Reservoir für des gesamte jüdische Volk” nannte, und die mit der Hilfe der von Louis Marshall vom American Jewish Committee geführten reichen amerikanischen Juden (siehe hier an verschiedenen Stellen) „den Anstieg des amerikanischen Judentums von 260.000 im Jahr 1880 auf 1.704.000 1907 und 3.197.000 1915“ herbeiführte. [39] Und natürlich ist es schwer, sich ohne diese enorme zahlenmäßige Zunahme vorzustellen, daß sich ein AIPAC oder eine ADL hätte entwickeln können, die etwas anderes als ein lautstarkes Ärgernis gewesen wäre – aber ich verliere mich in den „was wäre, wenns“…

Ein weiteres Beispiel dafür, wie die Cousinhood die Richtung der britischen Politik zunehmend in den Griff bekam, erfolgte mit dem wachsenden Engagement von Rothschild in Südafrika. Feldman führt aus, daß der Familienzweig der Rothschilds sich in den 1890ern “stark im Diamanten- und Goldbergbau am [Witwaters-] Rand betätigte.” [40] Als der deutsch-jüdische Diamanten- und Goldbergbaumagnat Alfred Beit Rand Mines 1893 auf den Aktienmarkt brachte, spielte er eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung, daß das Haus Rothschild mehr als 25 % der Anteile erhielt. Um 1899 fand sich Britannien im Krieg gegen die Buren des Transvaal um die vage Sache der Sicherung politischer Rechte für ausländische Goldschürfer. [41] Wegen des offenkundigen gemeinsamen ethnischen Erbes der Bergwerksbesitzer und der Diplomaten, die den Weg zum Krieg beschritten, „war die Ansicht, daß der Krieg ein jüdischer Krieg war, unter seinen Gegnern verbreitet.“ [42]

Diese Meinung wurde von der Tatsache bestärkt, daß einer der frühesten Unterstützer des Konflikts J. H. Hertz war – der Oberrabbiner von Südafrika. Hertz sollte später für das Rühren der Kriegstrommel mit der Ernennung zu keiner geringeren Position als der des „Oberrabbiners des britischen Empires” belohnt werden. [43] Im Februar 1900 gaben Mitglieder des Parlaments offen die jüdische Färbung der Feindseligkeiten zu, wobei John Burns nachdrücklich vor einem vollen Unterhaus erklärte: „Wo immer wir nachsehen, operiert, dirigiert und inspiriert ein Finanzjude die Qualen, die zu diesem Krieg geführt haben… die britische Armee, die früher für alle guten Sachen eingesetzt wurde… ist zum Janitscharen der Juden geworden“ [44] – ein Kommentar, der heute glaubhaft klingt als Beschreibung der amerikanischen Streitkräfte als Werkzeug Israels und seiner mächtigen amerikanischen Lobby im Krieg im Irak und im drohenden Krieg gegen den Iran.

Im selben Jahr gab der Trade Union Congress [Gewerkschaftskongreß] eine Erklärung ab, daß der Krieg geführt wurde, um „die Goldfelder Südafrikas für kosmopolitische Juden zu sichern, die keinen Patriotismus und kein Vaterland haben.“ Justice, die Zeitung der Social Democratic Federation, wies auf die Verwicklung „skrupelloser jüdischer Finanziers“ und der „semitisch-kapitalistischen Presse“ hin. [45] Es ist schwer, sich heute solche freien öffentlichen Äußerungen in den Mainstream-Medien vorzustellen.

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Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 1

Benjamin Disraeli, der jüdische Premierminister Großbritanniens im Jahr 1868 sowie von 1874 - 1880 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Benjamin Disraeli, der jüdische Premierminister Großbritanniens im Jahr 1868 sowie von 1874 – 1880 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Free to Cheat: “Jewish Emancipation” and the Anglo-Jewish Cousinhood, Part 1 erschien am 27. August 2012 im „Occidental Observer“.

 

„Menschen denken, wie es treffend gesagt worden ist, in Herden; man wird sehen, daß sie in Herden verrückt werden, während sie nur langsam und einer nach dem anderen wieder zu Sinnen kommen.“

Charles Mackay, 1841 [1]

Kurz nach seiner Wahl ins Parlament im Jahr 1830 schrieb Thomas Babington Macaulay (1800 – 1859), ein berühmter Historiker und einer von Britanniens führenden Literaten, sich die Aufhebung der jüdischen „bürgerlichen Einschränkungen“ in Britannien auf die Fahne. Mit einer Reihe von Reden war Macaulay entscheidend behilflich beim Betreiben der Forderung, Juden im Parlament sitzen zu lassen, und sein Artikel Civil Disabilities of the Jews vom Januar 1831 hatte eine „bedeutende Wirkung auf die öffentliche Meinung.“ [2] Bekennende Juden, die zu der Zeit in Britannien wohnten, konnten keine Sitze im Unterhaus einnehmen, weil man, bevor man im Parlament saß, einen christlichen Eid ablegen mußte. Zusätzlich waren Juden „ausgeschlossen von Kronämtern, von Körperschaften und vom Großteil der [akademischen] Berufe, bei denen der Zugang von religiösen Eiden, Prüfungen und Erklärungen starrte.“ [3] Sogar das Einbürgerungsgesetz von 1753, das im Ausland geborenen Juden die Staatsbürgerschaft gewährte, war nach verbreiteter Erregung im Volk und einer alles durchdringenden Atmosphäre des Argwohns und Mißtrauens gegen Juden im Allgemeinen und insbesondere gegen ausländische Juden aufgehoben worden. [4] Ursula Henriques erklärt, daß „die Juden still geblieben waren” wegen der entschlossenen Ablehnung des britischen Volkes gegenüber der Mitwirkung von Juden im britischen politischen Leben seit ihrer Wiederaufnahme im 17. Jahrhundert. [5]

Nachdem sie jedoch Auftrieb durch die Gewährung politischer Emanzipation für protestantische Andersgläubige und Katholiken in den Jahren 1828 und 1829 erhalten hatten, begannen britische Juden für ihre eigene „Emanzipation“ zu agitieren, und diese Agitation wurde in großem Ausmaß von Thomas Macauley verstärkt und angeführt. Innerhalb von dreißig Jahren hatte die britische Elite kapituliert; nicht nur waren alle christlichen Eide abgeschafft worden, sondern es saßen auch sechs nicht konvertierte Juden im Unterhaus. Innerhalb von fünfzig Jahren hatte Britannien sechzehn jüdische Parlamentsabgeordnete und einen jüdischen Premierminister, der eine Doktrin der jüdischen rassischen Überlegenheit verfocht – Benjamin Disraeli; und unter Disraeli sollte Britannien eine Außenpolitik verfolgen, die in großem Ausmaß von dem diktiert wurde, was der zukünftige Premierminister William Gladstone „jüdische Sympathien“ nannte. [6] Zu dieser Außenpolitik sollte eine Unterstützung der Osmanen gehören, die freundlich gegenüber Juden waren und Christen in Bulgarien massakrierten. Und dazu sollte die Kriegführung gegen die Buren in einer Aktion gehören, die für jüdische Bergbauoperationen in Südafrika höchst vorteilhaft war. [7] Wie und warum fand solch eine dramatische Veränderung der Umstände statt? Und wie hat die anglo-jüdische Elite Britannien seinen Akt der „Gerechtigkeit“ vergolten?

Kehren wir zuerst für einen Moment zu Macaulay zurück. Eine gründliche Untersuchung seines Lebens enthüllt keine jüdische Abstammung und keine eindeutigen Verbindungen zu Juden. Als Sohn eines schottischen Kolonialgouverneurs und Abolitionisten erscheint Macaulay auf den ersten Blick als eine Art knieweicher liberaler Idealist, und zusätzlich scheint er sehr wenig Wissen über jüdische Geschichte oder Kultur gehabt zu haben. Er sah die jüdische Agitation um Zugang zur Regierung als hauptsächlich religiöse Frage und nahm die Juden nach seinen eigenen Worten als „Opfer von Intoleranz” wahr. [8] Macaulay war auf seine Kenntnis der griechischen Literatur stolz [9], und doch können wir uns nur wünschen, daß er mehr Zeit für seine griechische Philosophie verwendet hätte, insbesondere auf jene von Plato, der „jene, die Gerechtigkeit durch Ängstlichkeit oder Dummheit praktizieren“ verdammte und meinte: „wenn die Gerechtigkeit nicht gut für den Gerechten ist, dann begehen Moralisten, die sie als Tugend empfehlen, einen Betrug.“ [10]

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Rezension: Anthony Julius’ „Trials of the Diaspora“ [Teil 2]: „Mittelalterlicher englischer Antisemitismus“

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Review: Anthony Julius’ „Trials of the Diaspora“ [Part 2]: „Medieval English Anti-Semitism“ erschien am 21. Januar 2013 im „Occidental Observer“.

In Teil 1 dieses Essays schufen wir die Grundlagen für eine Untersuchung von Anthony Julius’ Trials of the Diaspora, indem wir den Hintergrund des Autors betrachteten, seinen Hintergrund als Anhänger der Frankfurter Schule und seine Rolle bei der Verteidigung und Förderung jüdischer Interessen. Wir gehen nun zu einer Diskussion des historischen Inhalts des Textes über. Die folgende Analyse wird dem Leser zuerst Julius’ Narrativ der jüdischen Erfahrung im mittelalterlichen England liefern. Die zweite Hälfte des Essays wird der Sezierung seines Narrativs gewidmet sein und dem Aufzeigen seiner Myriaden von Fehlern, Falschdarstellungen und Erfindungen.

Julius über die Juden im mittelalterlichen England

Julius beginnt seine Geschichte der Juden im mittelalterlichen England, indem er ein häufiges Thema in der jüdischen ethnisch-aktivistischen Geschichtsschreibung einführt – die völlige jüdische Passivität und den Einsatz dessen, was ich „das Opferparadigma“ nenne. Wie ich in meiner früheren Arbeit über die russischen Unruhen im 19. Jahrhundert erläuterte, „ist es die Vorstellung, daß Juden als exemplarisches ‚schuldloses Opfer’ in der Welt allein dastehen. Auch nur irgendein Gefühl jüdischer Einwirkung zuzulassen – irgendeine Behauptung, daß Juden vielleicht in mancher Weise zu antijüdischen Einstellungen beigetragen haben – heißt, dem Fortbestand dieses Paradigmas zu schaden.“ Für Julius ist die Geschichte der Juden im mittelalterlichen England eine, in der eine unschuldige jüdische Population von „einem räuberischen Staat, einer feindseligen Kirche und einer zeitweise, aber mörderisch gewalttätigen Bevölkerung“ zum Opfer gemacht wird (S. xli). Julius schreibt, daß die Periode „einen Krieg gegen die Juden“ erlebte (S. xli). Das Leben der Juden war laut Julius ab dem Moment ihrer Ansiedlung im Land im Jahr 1066 „immer schwierig, oft unerträglich“ (S. xli).

Julius malt ein Porträt einer Gemeinschaft wie jede andere, vielfältig in ihren Interessen und Berufen. Sicherlich, gibt Julius zu, gab es „einige große Finanziers“, aber der Geldverleih spielte im jüdischen Leben keine große Rolle, und es gab auch „Ärzte, Händler, Goldschmiede und Balladensänger“ (S. 106). Julius behauptet, „sie waren nicht von ihren christlichen Nachbarn abgesondert“ (S. 107). Er drängt uns zur Vermeidung „der Fehlvorstellung, daß das typische jüdische Milieu ein kommerzielles sei, und daß der Judaismus selbst besonders günstig für das Geldverdienen sei“ (S. 123).

Julius schreibt die erste ernsthafte Störung dieser prekären Existenz dem Erscheinen der „Ritualmordlegende“ zu, die laut Julius aus der Irrationalität und angeborenen Bösartigkeit der christlichen Bevölkerung entstand (S. 123). Die Krone machte dann mit und „machte das Abpressen von Geld von Englands reichsten Juden zu einem Projekt“ (S. 123). Man betrachte das Opferparadigma, das hier am Werk ist, wenn Julius behauptet: „Die Geschichte des mittelalterlichen englischen Judentums ist daher in großem Maße die Geschichte der Verfolgung des mittelalterlichen englischen Judentums“ [Hervorhebung im Buch] (S. 123). Er behauptet: „Im mittelalterlichen England wurden Juden diffamiert, ihr Vermögen wurde enteignet, sie wurden getötet oder verletzt, sie waren diskriminierenden und erniedrigenden Vorschriften unterworfen, und sie wurden schließlich vertrieben“ (S. 108). Gewalt „kam von oben und unten“ (S. 108), „weder jüdisches Leben noch jüdisches Eigentum war jemals gänzlich vor Angriffen sicher… Sogar ihre gewöhnlichsten, belanglosesten sozialen Begegnungen mit Christen waren mit Gefahr für Juden befrachtet“ (S. 119). Opfertum, Passivität, Mangel an eigener Tätigkeit.

Julius behauptet, daß der Staat die Juden zu Opfern gemacht hätte, indem er „Erpressung durch gerichtliche Sanktionierung falscher Anschuldigungen unterstützte, durch seine stillschweigende Unterstützung für Mob-Gewalt und seine Weigerung, die Mörder von Juden zu bestrafen“ (S. 119). Die Kirche „praktizierte Gewalt und stiftete andere zu Gewalt an durch ihr Streben nach verfolgerischen Gesetzen, durch ihre Predigten und durch andere Zwangsmaßnahmen“ (S. 119). Mob-Gewalt war „radikal, gnadenlos und sehr oft geschickt angeleitet“ (S. 119). Julius liefert keine Verweise, Zitate oder Beweise zur Unterstützung dieser Behauptungen.

Viel von Julius’ Polemik zu diesem Zeitraum betrifft die „Ritualmordlegende“, ein Phänomen, das er völlig zu erklären oder in einen Zusammenhang zu stellen verabsäumt. Er stützt sich darauf, es als „den beispielhaften Fall einer völligen Erfindung“ abzutun, ohne zu fragen, warum eine örtliche Bevölkerung a) überhaupt Beweise gegen Juden erfinden würde und b) warum das die Form annahm und zu der Zeit aufkam, wie es der Fall war. Nachdem die Beantwortung solcher Fragen entscheidend für das Verständnis jeder historischen Frage oder Periode ist, ist Julius’ ganzer Abschnitt dazu nicht nur faktisch, sondern auch methodisch fehlerhaft. Er schreibt die antijüdischen Unruhen von 1189 bis 1190 „einer breiten Begeisterung für die Kreuzzüge“ zu (S. 119), ohne Gründe für solch eine Aussage zu bieten, und schreibt provokant, daß er sich die Massen von Nichtjuden vorstellt, wie sie „rauben, vergewaltigen, verbrennen und töten – die ganze Zeit selbstgerecht“ (S. 119).

Die Krone, behauptet Julius, belastete Englands Juden mit „drückenden Steuern“, die aufgrund persönlicher Habgier und einer bösartigen Theologie eingehoben wurden, die sie für „Gottes zurückgewiesenes Volk“ hielt (S. 125). Sie seien den Launen von Königen ausgesetzt gewesen, die große Darlehen und tallages [eine Art von Landsteuer] forderten. Die englische Kirche verfolgte Juden, indem sie Christen sagte, nicht zu jüdischen Ärzten zu gehen und kein Geld von Juden zu borgen, und durch die priesterliche Befassung mit jüdischen religiösen Gestalten in theologischen Debatten. Edward I. war besonders gemein, erklärte Julius, denn er „gab Anweisungen an Juden, dominikanischen Predigten beizuwohnen“ (S. 139).

Julius schreibt, daß Edward I. im Jahr 1290 eine „geschwächte“ und „eingeschüchterte“ jüdische Bevölkerung aus England vertrieb, sobald sie für die Krone finanziell nicht mehr nützlich war. Ein deprimierendes und für den uninformierten Leser in der Tat mitleiderregendes Narrativ.

Aber ein gänzlich falsches.

Juden im mittelalterlichen England

Sogar damals im Jahr 1894 gab es eine genügende Menge dieser Dokumentation, daß W. Bacher schreiben konnte: „Kein Land in Europa besitzt einen so reichen Bestand an Dokumentation über die Geschichte der Juden im zwölften Jahrhundert wie England“ [1] Trotz der Verfügbarkeit großer Mengen von primären Dokumentarbeweisen konsultierte Julius nicht eine originale Quelle für seine Diskussion über die mittelalterlichen englischen Juden, sondern macht statt dessen starke und selektive Anleihen bei anderen Autoren. Wie G. R. Elton, der große englische rationalistische Historiker, in seinem Klassiker The Practice of History (1961) sagte: „Zu wissen, was andere Historiker geschrieben haben, ist entscheidend für eine ordentliche Arbeit“, aber „die erste Forderung für solide Geschichtswissenschaft muß betont werden: sie muß auf einer breiten Inangriffnahme allen relevanten Materials beruhen.“ [2] Julius geht nicht nur nicht alles relevante Material an, das im Laufe von Jahrhunderten ausgegraben worden ist – er befaßt sich mit gar nichts davon. Mit der Ausnahme von ein oder zwei Einträgen besteht Julius’ Liste von über einhundert Fußnoten für seine Diskussion der Juden im mittelalterlichen England ausschließlich aus Büchern, die in den 1980ern und 1990ern von Historikern der Art geschrieben wurden, die von Elton als Lieferanten „antipositivistischer Kritiken“ bezeichnet wurden – das heißt, eine Schule von Historikern, die behaupten, daß die Theorie den Beweis übertrumpft, und für die es daher „buchstäblich axiomatisch ist, daß Historiker nie mit den Materialien der rohen Vergangenheit arbeiten.“ [3] Natürlich war der Antipositivismus die Hauptlinie des Denkens der Frankfurter Schule, die das Schreiben der akademischen Historie in den 1960ern infizierte, und bis zum heutigen Tag fortbesteht. [4] Seine Verfechter glauben daran, ihre Forschung im Bereich der Fantasie durchzuführen statt im Archiv.

Befassen wir uns als erstes mit Julius’ Behauptung, daß diese jüdische Gemeinschaft vielfältig in Gewerbe und Beruf war, und daß der Geldverleih ein sehr geringfügiger Teil davon war. Anders als Julius konsultierte A. M. Fuss für seinen Artikel von 1875 über „innerjüdische Kredite in England vor der Vertreibung“ die verfügbaren Aufzeichnungen und kam zum Schluß, daß die englischen Juden „sich hauptsächlich mit Geldverleih befaßten, statt mit Gewerbe oder Handel… Tatsächlich bieten die von den Königen John und Richard erteilten Privilegien [d. h., im Sinne von Lizenzen; d. Ü.] spezifischen Schutz für ihre Geldverleihaktivitäten.“ [5] P. Elman schreibt in der Economic History Review: „Die offenkundige Funktion der Juden hinsichtlich der allgemeinen Bevölkerung war jene des Geldverleihs.“ [6] B. Lionel Abrahams verwendete in seinem mit dem Arnold Prize ausgezeichneten Artikel „The Expulsion of the Jews from England in 1290“ [„Die Vertreibung der Juden aus England im Jahr 1290“] große Mengen von Archivbeweisen und konnte aufgrund dieser Beweise schlußfolgern, daß die Juden, als sie sich erstmals in England ansiedelten, „Geld mitbrachten, aber keine Fertigkeiten in irgendeinem Beruf, außer es [das Geld] gegen Zinsen zu verleihen.“ [7] Ein weiterer Artikel stellt fest, daß es in dieser reichlichen Literatur keinen Hinweis gibt, „um anzunehmen, daß die englischen Juden dieses Zeitraums ihren Lebensunterhalt in irgendwelchen beträchtlichen Zahlen aus irgendeiner anderen Kunst oder einem anderen Handwerk erhielten… Es ist daher wahrscheinlich, daß das Kapital, mit dem die Gemeinschaft im Land begann, sehr beträchtlich war.“ [8] In den Tausenden und Abertausenden von Seiten von Dokumenten, die wir über diese Gemeinschaft haben (die Wohnsitzdaten, die Steuerinformationen, die Details ihrer persönlichen Darstellungen etc.) finden wir keine beruflich vielfältige und verstreute Population, sondern statt dessen eine enggestrickte, untereinander in Wechselbeziehung stehende und extrem gut organisierte Gruppe von Geldverleihern und Finanziers. Julius würde es nicht gefallen, wenn wir die „Fehlvorstellung“ hätten, „daß das typische jüdische Milieu ein kommerzielles ist“, daher verzerrt er schamlos die historischen Aufzeichnungen. Hinsichtlich dessen, ob dies eine vorsätzliche Verzerrung ist: er zitiert die Seite sechsundzwanzig aus H. G. Richardsons The English Jewry under Angevin Kings (1960). Die vorhergehende Seite, das ist die Seite fünfundzwanzig, liefert eine ausführliche Beschreibung des riesigen jüdischen Geldverleihunternehmens. [9]

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