Über Gewalt, Kontrolle und Freiheit

Von Trilby Ulyanov; Orignal: On Force, Control, and Freedom, am 24. September 2013 von Dymphna auf Gates of Vienna veröffentlicht.

Übersetzung: Lucifex.

Vorwort von Dymphna:

Ein Leser, Trilby Ulyanov, postete den untenstehenden Essay auf Fascebook, zusammen mit einer kleineren Version des Bildes, das ich verwendete (obwohl die Botschaft des Bildes auf Facebook ebenfalls Schusswaffenkontrolle betraf, wählte ich diese Variante wegen ihrer Größe und des unteren Teils der Botschaft).

Er sagte: „Bitte verbreitet dies, ich habe kein sehr großes Publikum“. Zufällig befassten sich mehrer Kommentare zu einem anderen Beitrag mit demselben Thema, daher scheint das Timing synchron zu sein. Schusswaffen und Waffengesetze sind heiße Themen in diesem Land. Der Autor des Essays scheint aus Oz [in diesem Fall: Australien; d. Ü.] zu sein; ich weiß nicht, wie dort die Vorschriften sind, aber ich bete darum, daß seine Bürger nicht so entmannt worden sind, wie sie es an vielen Orten wurden. Eigentlich war das, was mich dazu bewegte, einen Beitrag aus seinem Kommentar zu machen, das, was ein weiterer Kommentator, Sluggy, im Strang zu „Dutch Attack“ sagte. Seine Worte waren eine Antwort auf etwas, das Luke22 sagte, und Sluggy ist frustriert von Lösungen, die gewöhnlichen Bürgern nicht erlaubt sind:

Die Opfer sollten „sich bewaffnen“? Womit?

Der Besitz von Feuerwaffen ist in den Niederlanden eine Straftat.
Alles, was als Waffe verwendet werden kann, ist illegal.
Dies schließt Replicas, BB-Waffen, Luftdruckwaffen, Airsoft-Waffen und sogar einige realistisch aussehende Spielzeugwaffen ein, sie sind alle illegal. Keule, Pfefferspray: illegal.
Stilette, Springmesser und Butterflymesser sind illegal. Pfeile und Pfeilspitzen sind illegal. Taser: illegal. Totschläger, Schlagringe: illegal.

In der Tat. Ich wette, sogar die Verwendung eurer Hände wird als Waffe betrachtet.

Wenn ich über dieses Problem nachdenke, so ist eines der ersten Dinge, die mir einfallen, daß zu der Zeit, als die Feindseligkeiten zwischen den amerikanischen Kolonisten und den Soldaten des Königs ausbrachen, die letzteren sofort versuchten, das Arsenal in Concord zu sichern. Von diesem Versagen kam „der Schuss, der um die ganze Welt gehört wurde.“

ÜBER GEWALT, KONTROLLE UND FREIHEIT

Waffenkontrolle - Gun control

Waffengesetze würden Amokschießereien verhindern? Bitte erzählt mir mehr darüber, wie Verbrecher Gesetze befolgen.

„Schusswaffenkontrolle“ ist nichts Neues. Eigentlich hat es sie schon viel länger gegeben, als es Schusswaffen gibt. Es ist ein universales Phänomen unter menschlichen Gesellschaften gewesen. Und es ist dabei nie um die öffentliche Sicherheit gegangen. Es ist ein Akt der Kastenschichtung und der Kontrolle der Bevölkerung gewesen und wird es immer sein.

In alten Feudalgesellschaften überall auf der Welt, insbesondere in China und Japan und vielen Teilen Europas und des Nahen Ostens, wurde Bauern und Plebejern der Besitz von Waffen verboten. Wenn die herrschenden Aristokraten und feudalen Landbesitzer eine militärische Streitmacht brauchten, gaben Bedienstete, denen sie vertrauten, Waffen an zum Kriegsdienst ausgehobene Bauern aus und schickten sie als Vorhut der Hauptstreitmacht in die Schlacht. Nachdem die Schlacht zu Ende war und die Truppen das Feld geplündert hatten, sammelten die Bediensteten diese Waffen wieder ein und schickten die Knechte zurück an die Arbeit. Warum wurde den gewöhnlichen Bürgern der Besitz von Waffen verboten?

(mehr …)