Was ist Reichtum?

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original What is Wealth? erschien am 14. Mai 2009 in Kevin Alfred Stroms Essays, beruhend auf der Sendung von American Dissident Voices am 10. Juli 2004.

Was ist Geld eigentlich? Was ist Reichtum? Und was machen „Konjunkturprogramme“ und Krieg und Auslandshilfe mit unserem Reichtum?

1957 schrieb Julian Huxley über die Gefahren, denen sich die Welt 2007 gegenübersehen könnte. Er erzählte von einer Welt, verdorben durch Umweltzerstörung, fallende Lebensstandards, die Verzweiflung der Hoffnungslosen und einen Niedergang des kreativen Geistes, der alle Kultur und Wissenschaft möglich macht.

Er erhielt einen Ausblick auf die Zukunft im rassisch gemischten Indien, wo er die Straßen in solchen Zahlen von Obdachlosen wimmeln sah, daß man sich nachts auf den Gehsteigen sorgfältig seinen Weg suchen mußte, um über die schlafenden Körper hinwegzusteigen, die in ein paar schmutzige Lumpen und sonst nichts gewickelt waren – Hunderttausende, die im Freien auf dem pockennarbigen Straßenbelag ihr Leben fristeten, ihre Abfälle entleerten, ihre hoffnungslosen, erbärmlichen und doch fruchtbaren Liebesakte vollzogen und dieses „Zuhause“ mit schmutzigen, hungernden, umherstreifenden Rindern teilten.

Eines Abends sah er einen Polizisten an einer geschäftigen Straßenkreuzung den Verkehr regeln, als das Zwielicht herabsank. Als die Dunkelheit tiefer wurde, sah er einen Mann und eine Kuh aus entgegengesetzten Richtungen auf den Polizisten zukommen, sich zu dessen Füßen zusammenrollen und sich an Ort und Stelle für die Nacht zurechtlegen, wobei sie ihn fast berührten – und der Polizist überhaupt keine Notiz davon nahm und seinen Dienst fortsetzte. Es war das, was „normal“ war. Es war das, was erwartet wurde. Dorthin sind wir unterwegs, sofern nicht etwas getan wird.

„Die Armen werden immer bei uns sein“

Es hat natürlich immer Arme gegeben – sogar im über 90 % weißen Amerika vor 1965. Die Armen und Obdachlosen waren damals großteils weiß, hauptsächlich weil damals praktisch jeder in diesem Land weiß war. Wir sahen arme Weiße in der Armee der Hungrigen, die sich in der Depression der 1930er vervielfachte. Wir sahen sie in den mißbrauchten weißen Männern, Frauen und Kindern der frühen industriellen Revolution.

Drittweltmassen – und Eliten

Aber die knirschende, hoffnungslose Armut der Drittweltmassen ist etwas anderes – viele von ihnen sind in keiner sinnvollen Weise für Arbeit zu gebrauchen, viele weitere sind bereit, auf marginalem Subsistenzniveau zu leben, weil die einzige andere Wahl die Nichtexistenz ist, und wahrscheinlich ist die Mehrheit von ihnen bereit, ein etwas höheres als marginales Subsistenzniveau zu akzeptieren, weil ihr Vorstellungsvermögen nicht höher reicht, weil sie geborene Tagelöhner sind, für die eine müllkulturmäßige Existenz aus Burger King, Fernsehen und schäbiger Wohnung im Vergleich zu dem, woran sie gewöhnt sind, ein königliches Leben ist.

Und die Eliten der Dritten Welt – diejenigen mit der Hirnleistung, die niedrig bieten, um uns unsere Hightech-Jobs wegzunehmen – wissen, daß sie zu gut sind für die konsumistische Müllexistenz. Und sie haben auch wenig Verlangen danach, sich zu assimilieren und wie die dummen Amerikaner zu werden, die ihre Grenzen öffneten und ihre Jobs, ihre Nahrung, ihr Land und ihre Töchter hergaben. Die Elite der nichtweißen Invasionsstreitmacht, die Amerika übernimmt, hat kein Verlangen danach, von Amerika umgeformt zu werden – sie wünschen ein umgeformtes Amerika, ein Amerika, in dem sie einen Teil der wirtschaftlichen Elite ausmachen werden, während sie, wie die Juden, hauptsächlich gegenüber ihresgleichen und ihren eigenen überseeischen und zunehmend internationalen Nationen loyal bleiben. Diese Elite-Drittweltler sind wie die Juden froh, die armen Weißen bei der Bildung und bei der Finanzierung für benötigte öffentliche Einrichtungen zurückgelassen zu sehen. Alte Weiße sind ihnen egal. Ihnen liegt nichts an unserem Erbe, unseren Symbolen und unseren Monumenten. Es ist ihnen egal, ob unsere Kinder überleben und gedeihen und ein Amerika erben, auf das sie stolz sein können, das Amerika, das unsere Vorväter erbauten und für das sie kämpften. Sie lieben unsere Malerei und unsere Literatur und unsere Musik nicht so, wie wir sie lieben – niemand könnte das. Manche könnten unsere jungen Leute für ein wenig sexuelle Vergnügung wollen, und viele begrüßen weiße Armut wahrscheinlich als Möglichkeit, billige Arbeiter für die Unternehmen zu bekommen, die sie errichten und für sich und ihre Nachkommenschaft behalten. Diese Elite-Drittweltler sind großteils moslemisch und asiatisch, und mit der Hilfe der jüdischen Elite verwandeln sie Amerika und den Westen. Sofern nichts getan wird, gibt es Vektoren, die unser Land und unsere Zivilisation zu einem polyrassischen, vielsprachigen, polykulturellen Alptraum machen, der Indien nicht unähnlich ist – mit zynischen und korrupten Eliten in ihren Kontoren und armen, hoffnungslos rassisch gemischten Sklaven in allem außer dem Namen, die über die Straßen schwärmen und sie besudeln, auf denen einst Poe und Jefferson und Lee wandelten.

Zu stolz zum Betteln

Und die Armen und Obdachlosen sind wieder weiß, in immer größerer Zahl. Aber diesmal sind sie nicht automatisch weiß, weil praktisch jeder weiß ist. Nein, sie sind weiß, weil riesige Zahlen von Weißen von einem System im Stich gelassen worden sind, das sie hasst, das ihre bloße Existenz hasst. Man sieht, wie sie – Vietnamveteranen und Korea-Veteranen und andere – mit nichts in ihre alten Jahre kommen und mit braunen Pappschildern an den Straßenecken stehen.

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Kleingeld

Morgan Dollar

Von  Baron Bodissey; Original: Chump Change, erschienen am 18. Februar 2009 auf Gates of Vienna. Das Bild der Federal-Reserve-Dollarnote nach dem Ein-Dollar-Silberzertifikat wurde vom Übersetzer eingefügt.

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Als ich sieben Jahre alt war, begann ich mit dem Münzensammeln als Hobby. Damals waren noch eine Menge interessanter Münzen im Umlauf: der Buffalo Nickel, der Mercury Dime, die Halbdollarmünze Liberty Walking und – wenn man geduldig war und genug Münzrollen durchsah – gelegentlich ein Indianerkopf-Penny oder „V“-Nickel.

Die aufregendste Münze jedoch war der Silberdollar. Der „Peace“-Dollar von 1921 würde passen, aber der Morgan-Dollar war vorzuziehen – er hatte ein seriös wirkendes Design aus dem 19. Jahrhundert und war genau derselbe Dollar, der jene schweren Lohnsäcke füllte, die in Westernfilmen von Postkutschenräubern erbeutet wurden. Er war ein hübsches deftiges Stück echter amerikanischer Geschichte, und er konnte die Handfläche eines kleinen Jungen ausfüllen.

Bis zu meinem zehnten Geburtstag betrug mein Taschengeld fünfzig Cents pro Woche, die ich in Form einer zweiwöchentlichen Dollarnote erhielt. Während meines Silberdollarfimmels pflegte ich die Dollarnote zur Bank zu bringen und im Austausch dafür um einen Silberdollar zu ersuchen. Die Bankangestellten kannten mich alle und taten mir immer den Gefallen, mich ihre Auswahl von Silberdollars durchsehen zu lassen, bis ich einen Jahrgang fand, den ich noch nicht hatte. Ich konnte mir das erlauben, weil die meisten der damals in Umlauf befindlichen Dollarnoten immer noch Silberzertifikate waren.

silver certificate

 

Die Bank hatte keine Wahl: nach ihrer Charta war sie gesetzlich dazu verpflichtet, „dem Überbringer auf Verlangen“ einen Dollar in offiziellen Silbermünzen der Vereinigten Staaten für jedes ihr vorgelegte Silberzertifikat zu zahlen.

FRNOTE

Niemand hat heute dieselbe Option. Heute besteht alles in Umlauf befindliche Papiergeld aus Banknoten der Federal Reserve, die gegen nichts Bestimmtes einlösbar sind. Man kann zur Bank gehen und seine Dollarnote gegen vier Vierteldollar wechseln, aber diese sind nicht mehr die glänzenden Silberscheiben, die so erfreulich auf dem Marmortresen beim Schalterfenster klangen. Heutzutage sind die Dimes, Quarters und Halbdollarmünzen alles „Johnson slugs“, die hässlichen Nickel-Kupfer-Sandwiches, die 1964 eingeführt wurden, als die Silbermünzen abgeschafft und die Silberzertifikate aus dem Umlauf zurückgezogen wurden. 1968 war das letzte Jahr, in dem das Gesetz verlangte, daß irgendein Papierdollar in Silber einlösbar sei.

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