Richard Houck: Warum ich schreibe

Von Richard Houck, übersetzt und mit einem Anhang versehen von Lucifex. Das Original Why I Write erschien am 17. Dezember 2018 auf Counter-Currents Publishing. (Anm: d. Ü.: dies ist der tausendste Morgenwacht-Artikel, und deshalb verwende ich hier als Kopfbild das Titelbild, das Osimandia seinerzeit für den tausendsten Artikel auf „As der Schwerter“ gestaltet hat.)

Ich stand im dunklen Korridor, umgeben von Polizei, die Hände hoch, wurde gefilzt und bekam es mit einem Schwall von Fragen zu tun. Es war sofort offenkundig, daß jemand als Reaktion auf meine Schriften – vielleicht genauer, auf die Natur meiner Schriften – die Polizei angerufen und falsche Anschuldigungen erhoben hatte. Während mir Gedanken durch den Kopf rasten, war der lauteste sicherlich: „Ist es das alles wirklich wert?“

Um diese Frage zu beantworten, mußte ich ein wenig zurückdenken, an meine Teenagerjahre.

Mein Vater hat einen Freund, der in der Eisenwarenhandlung in unserer schönen kleinen, weißen, großteils ländlichen Stadt arbeitet. Als ich in meinen späten Teenagerjahren war, erzählte der Freund meines Vaters uns eine ziemlich bestürzende Geschichte. Nichts weniger als ein Alptraum.

Er hatte nicht viel Geld, seine Frau war krank, und sie zogen ihre Enkelin auf. Die Enkelin war ein paar Jahre jünger als ich, eine Elftklässlerin in der High School, wenn ich mich richtig erinnere. Ihre Mama zog sie nicht auf, da sie heroin- und opioidsüchtig war und immer wieder aus dem Leben des Mädchens verschwand. Sie war ein recht hübsches Mädchen.

Das Mädchen war an der High School in unserer netten weißen Kleinstadt eingeschrieben, aber aus irgendeinem Grund wurden einige der Schüler, die aus dem öffentlichen Schulsystem in der etwa dreißig Minuten entfernten größeren Stadt geworfen worden waren, im Zuge eines Programms der „zweiten Chance“ oder irgend so einer Erfindung an diese ländliche Schule geschickt statt ins Gefängnis, wo sie wahrscheinlich hingehörten. Im Grunde wurden sie geschickt, um weiße Jugendliche an einer „besseren“ (weißeren) Schule geschickt, in der Hoffnung, daß es diese Degenerierten auf magische Weise in funktionierende Mitglieder der Gesellschaft verwandeln würde.

Dieses Mädchen war recht schüchtern. Sie hatte selbst gerade die Schule gewechselt, daher hatte sie noch sehr wenige Freunde. Ein Mädchen freundete sich mir ihr an, das mit vielen der kurz zuvor hinausgeworfenen Schüler befreundet war, von denen die meisten schwarz waren, und das ungefähr zur selben Zeit in die Schule eingetreten war,

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Die Völker der Welt gegen die NWO

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“.

Gute Gedanken, der Wahrheit verpflichtet, pflanzen sich fort.
Die Lüge verkümmert jämmerlich.“

Wir Europäer brauchen keine Überlegenheit über andere Völker, wir treten nicht an, um die Welt zu heilen, wir sind hier, um unser Überleben als Rasse, um das Überleben jedes einzelnen weißen Volkes zu sichern.

Auch die weißen Russen gehören zu uns. Die „Weiße Allianz ” geht von Moskau bis New York, von Oslo bis Athen.

Aber sie ist (bisher) nur ein Gedankenkonstrukt. Und die Chancen stehen schlecht für uns. Der Feind ist übermächtig, in überlegener strategischer Position, hinterlistig, gewissenlos und er sitzt nicht nur in fremden Ländern, sondern kontrolliert auch unsere Parlamente, unsere Medien, unsere Wirtschaft und natürlich die Banken.

Wir haben erkannt, dass der böswilligste und gemeinste Krieg, der je geführt worden ist, gegen uns geführt wird. Das Ziel ist nicht unsere Beherrschung und Kontrolle, nicht die Gier nach Rohstoffen, Geld oder Macht leitet unseren Feind.

Nein, man will uns vernichten. Auslöschen!

Dies tut man derzeit noch auf „sanfte” Weise, indem man Millionen Nichtweiße in alle weißen Länder spült. Aber die Anzeichen verdichten sich, dass es bald in die nächste Runde geht. Und selbst wenn es so weiter geht, wenn wir unser kümmerliches Leben als Sklaven einer jüdisch kontrollierten Besatzungsmacht behalten dürfen – würde nicht jeder von uns, wenn er alt und grau ist, diese ganzen Jahre der Sklaverei eintauschen gegen einen einzigen Moment der Freiheit?

Freiheit fängt in unseren Köpfen an. Es ist eine Sache, die Bösartigkeiten des Feindes und seine Übermacht zu erkennen, es ist eine ganz andere darüber nicht zu verzweifeln. Aber Freiheit bedeutet auch, sich von der tristen Gegenwart und der absoluten Hoffnungslosigkeit nicht zum Aufgeben bewegen zu lassen,

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Ich gedenke Dr. Pierce

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original I Remember Dr. Pierce erschien am 30. Juli 2012 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right. (Hier nachveröffentlicht anlässlich des 14. Jahrestages von William Luther Pierces Tod am 23. Juli 2002.)

 

Sein Fußweg auf die Höhen ist jetzt beinahe unsichtbar, überwachsen von Wiesen-Lieschgras und Meskalbohnen, besucht von schwer mit Nektar und Pollen beladenen Bienen statt von einem Mann, der mit der Zukunft schwanger ging.

Einen Morgen nach dem anderen, fast zwei Jahrzehnte lang, pflegte William Luther Pierce diesen Pfad zu nehmen und zum höchsten Punkt dessen aufzusteigen, was er einfach „The Land“ nannte. Am Gipfel pflegte er bis zum Horizont auf einen sahnigen, sich ständig verschiebenden Ozean aus Nebel hinauszuschauen, aus dem die höheren Berggipfel, insbesondere seiner, abrupt nach oben ragten wie weit verstreute Inselklippen in irgendeinem Hyperborea der Träume.

Klarheit war hier in den Bergen von West Virginia möglich; so anders als in Washington, DC, von wo er gekommen war. Hier war er weit entfernt von den posierenden, sich prostituierenden Politikern; vom Kaufen und Verkaufen; von den schmutzigen Straßen; vom Erwerben und Horten; von der stinkenden, nicht atembaren Luft; von Lügen und Heuchelei; von verdorbenen, fordernden, materialistischen Frauen; von der vorgetäuschten Autorität hohler Männer; von den starrenden, wartenden, wachsenden nichtweißen Mobs; vom verrückten Streben nach Popularität, Status, Schekeln, Müll und Jesus. Hier konnte man die Hirschkuh im schattenfleckigen Sonnenschein neben ihrem Kalb liegen sehen; hier stieg der Adler tausend Fuß hoch über titanische, dramatisch steile Waldkuppen empor; hier gab es selbst an den heißesten Sommertagen eine kühle Abendbrise und eine Nacht von zehn Millionen Sternen. Hier, konnte man sich leicht vorstellen, würden der Anwalt und der Profitkrämer einfach von Natur aus zusammenschrumpeln und davongeweht werden, um nie wieder gesehen zu werden. Ein Ort, wo authentische Männer und Frauen gedeihen und noble Leben führen könnten. Ein Ort, um Den Weg wiederzufinden. Und um andere diesen Weg zu lehren.

Der Umzug vom alten Hauptquartier der National Alliance in Arlington (wo auf der Tür immer noch „National Youth Alliance“ stand, als wir auszogen) war eine enorme Anstrengung. Dr. Pierce unternahm viele Fahrten selbst und überführte seine Bibliothek, sein Büro und seine Besitztümer zu den Scheunen und dem kaum bewohnbaren Bauernhaus, die damals die einzigen Bauwerke auf The Land waren, und ich unternahm mindestens ein Dutzend Fahrten, um zu helfen, und fuhr meinen alten Dodge-Van oder Dr. Pierces Todesfalle von Lastwagen mit hohem Aufbau, den wir „The Truck from Hell“ tauften, wegen seines Geratters, das auf nahegelegenen Seismometern ablesbar war, wegen seiner freiliegenden Sitzfedern, Rost in kontinentalem Ausmaß und seiner Tendenz, auf jedem Hügel überzukochen und Rauch auszustoßen statt Hitze aus seiner Lüftung. Es gab ein paar andere Freiwillige, die beim Umzug halfen, aber sehr wenige.

Und der Umzug war bloß der nackte Anfang. Als Nächstes kamen die Reparaturen am Bauernhaus und die Installation von zwei alten Wohnwagen als „vorübergehende“ Wohnquartiere. (Sie sollten permanente werden. Dr. Pierce baute nie das Heim, das er so lange geplant hatte; etwas anderes war immer dringender.) Dann der riesige Job, das Büro, das Lagerhaus, die Garage und andere Nebengebäude und die komplexen elektrischen, Sicherheits- und Kommunikationsleitungen zwischen ihnen zu bauen und fertigzustellen. Zu letzterem gehörte, sechs Fuß tiefe Gräben viele hundert Fuß weit durch Erde zu graben, die zu 50 Prozent aus Steinen bestand. Bei all dem arbeitete niemand mehr als Dr. Pierce selbst.

Nach den ersten paar Jahren begann jedoch der Umzug nach The Land wie ein riesiger Fehler auszusehen.

Ohne die energiespendende Präsenz von Dr. Pierce in Arlington und die Annehmlichkeit seines immer offenen Büros in der 23rd Street (er schlief dort jahrelang auf einem Klappbett) fanden viele der Leute in der Washingtoner Gegend, die seine Versammlungen besucht und bei seinen Postsendungen und anderen Projekten ausgeholfen hatten, andere Dinge zu tun, und 200 Meilen weit in den entlegensten Winkel West Virginias zu reisen, gehörte nicht dazu.

Die Handvoll Familien, die versprochen hatten zu kommen und seine Gemeinschaft zu einer Realität zu machen, stiegen eine nach der anderen aus. Jemand warf einen Blick darauf, sah die Herausforderungen dessen, sich von jeder Hoffnung auf finanziellen Wohlstand und von den Annehmlichkeiten zu trennen, die der Große Satan zu bieten hat, und brachten schnell ihre Ausreden vor. Sogar Dr. Pierces Ehefrau Liz weigerte sich zu kommen – und ließ sich von ihm scheiden.

Manche machten sich nie auch nur die Mühe, einen Blick darauf zu werfen. Ganz wenige machten einen echten Versuch, auf The Land zu leben, der Wochen oder Monate oder Jahre dauerte. Don Trainor kam – und machte zwei Ehen und fertige Familien durch – in einer gewaltigen Bemühung, es zum Funktionieren zu bringen, und modernisierte dabei radikal das Computersystem der Alliance.

Frauen fanden die Isolation besonders schwierig. Die netteren Einheimischen verstanden einen nicht und hielten einen für vage „seltsam“ oder irgendwie „fremdartig“, und ein paar wenige Opportunisten (wie County Sheriff Jerry Dale, ein brillanter Intellekt, der Dr. Pierce einmal öffentlich beschuldigte, ein Mitarbeiter von „George Norman Rockwell“ zu sein) waren offen feindlich gesonnen.

Unter jenen, die blieben und wirklich halfen, und ich grüße sie alle, gab es oft eine Bindung zwischen Dr. Pierce und ihnen, aber mit wenigen Ausnahmen nicht untereinander.

Es gab mindestens soviel Eifersucht – und ich bin sicher, daß sie jetzt selbst für jene, die sie damals empfanden, ziemlich kleinlich aussieht -, wie es ein Gemeinschaftsgefühl gab. Es waren die Eifersüchteleien jener, die sehr viel geopfert haben, befeuert von der Frustration, daß sie alles für eine Sache gegeben hatten, die manchmal hoffnungslos erschien: das Gefühl, daß die anderen nicht so viel opferten – die Frage, warum sie eine Wohnung in der Ortschaft haben, während wir in einem kaputten Wohnwagen wohnen müssen; oder die Frage der anderen Gruppe, warum sie einen Gratis-Wohnwagen bekommen, während wir mit demselben winzigen Gehalt diese Wohnung bezahlen müssen.

Kleinlich, ja – aber solche Gedanken können von großer Bedeutung sein in einer kleinen, isolierten Gruppe, wenn die Dinge schwierig sind und ein Vorankommen nicht erkennbar ist, insbesondere für den am wenigsten idealistischen und philosophisch motivierten Partner in einer Ehe.

William Pierce war immens tiefgründig und würdig, und ich denke, wir alle liebten ihn. Aber er war sehr der einsame Philosoph auf dem Hügel, der mit seinen Adepten einer nach dem anderen Bindungen schließt, so wie sie seine Bergfeste betreten, aber dessen dringende Arbeit und einsame Kontemplationen wenig Zeit für Lachen, Schmausen und Zeremonien lassen, die Zerwürfnisse vielleicht verhindern könnten.

Eines Winters, als meine Frau und ich ihn besuchen kamen, ein paar Jahre bevor ich den Umzug nach The Land unternahm, war Dr. Pierce völlig allein mit seinen Raben in seinen schneebedeckten Bergen. Es war niemand sonst dort. Es gab keine Gemeinschaft. Alle, die gekommen waren, waren gegangen. Und seine Mitgliederliste, sagte er, befand sich auf einem Allzeittiefstand. Er war hager, und ich glaube nicht, daß er viel aß.

Und doch lächelte er, ein gewinnendes Lächeln echter Freude, als wir ankamen, kochte für uns auf einem kaputten Ofen, den er von einem Schrottplatz gerettet hatte und gerade reparierte – er tat immer solche Dinge – eine sehr gute vegetarische Mahlzeit und sprach nur von Hoffnung. Er erzählte uns von ein paar Männern und Frauen, die sich ihm vielleicht anschließen würden, wenn alles gut ginge, und was sie zu seinen Bemühungen beitragen könnten. Er sprach von der ignoranten Selbstzufriedenheit, die von der amtierenden republikanischen Administration bewirkt wurde, und wie sich die Rekrutierungen verbessern würden, wenn sie endlich enden würde.

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