Amazing Race

Von Lucifex alias Deep Roots.

Die folgende Umdichtung des bekannten Liedes „Amazing Grace“ habe ich seinerzeit auf „As der Schwerter“ als Deep Roots in mindestens zwei Kommentaren präsentiert. Die Formulierung „beyond the veil“ bezieht sich auf die Ereignisse des Umbruchs („Große Diskontinuität“), der kommen muß, wenn die weißen Völker fortbestehen sollen, und die einen „Schleier“ bilden, durch den wir nicht hindurchsehen können, solange wir sie nicht hinter uns haben.

AMAZING RACE

(Hymn of the Awakened White Nationalist)

Amazing Race – how sweet the sound! –
That’s born someone like me,
I once was lost, but now I’m found,
Was blind, but now I see.

’Twas Grace that taught my heart to fear,
And Grace, my fears relieved.
How precious did my Race appear
The hour I first believed.

Through many dangers, toils and snares
We have already come;
’Twas Grace that brought us safe thus far,
And Grace will lead us home.

My people’s welfare’s dear to me,
Its strength my hope secures;
It will my shield and portion be,
As long as life endures.

Yeah, when this vile charade shall fail
And multicult shall cease,
We shall possess beyond the veil
A life of joy and peace.

When we’ve been there ten thousand years
Bright shining as the sun,
We’ve no less days to sing Whites’ praise
Than when we’ve first begun.

Amazing Race – how sweet the sound! –
That’s born someone like me;
I once was lost, but now I’m found,
Was blind, but now I see.

Hier ist das ursprüngliche Lied in der Version von Judy Collins, die in der obigen Collage weißer Frauen ganz oben als zweite von links abgebildet ist (die dritte und vierte Strophe fehlt in dieser Fassung):

Stellt euch „Amazing Race“ vor, wie es von einem Mann und einer Frau bei einem Konzert vor einem großen Publikum gesungen wird: die ersten beiden Zeilen von Strophe 1 und die letzten beiden von Strophe 3 singt die Frau, die zweite Hälfte der ersten und die erste der dritten singt der Mann, die anderen singen sie zusammen, und bei Strophe 3, 6 und 7 stimmen dahinter aufgestellte Hintergrundsänger sowie das Publikum ein. Ab dem Übergang von „A life of joy and peace“ zu „When we’ve been there ten thousand years“ setzt ein Dudelsack ein, ähnlich wie bei „Mull of Kintyre“ ab dem Ende der ersten Wiederholung des Refrains:

…und begleitet die Melodie bis zum Ende, ähnlich der Dudelsackeinlagen beim Intro und gegen Schluß dieser Version von „Amazing Grace“ von „Celtic Woman“:

Hier ist noch eine reine Dudelsackversion der Royal Scots Dragoon Guards:

Vom Dudelsack gibt es übrigens in ganz Europa eine Vielzahl von Varianten, von Portugal bis ins Baltikum und von Schottland bis Sizilien. Deutsche Varianten sind zum Beispiel die Marktsackpfeife und das Hümmelchen; letzteres eignet sich wegen seines zarteren Klangs für das Spielen in Innenräumen, ähnlich dem schottischen Practice Chanter, den die Dudelsackspieler für das Üben verwenden, weil die Great Highland Bagpipe einen so kräftigen Klang hat, daß man sie fast nur im Freien spielen kann (die EU-Kommission wollte deshalb schon einmal eine Lautstärkebegrenzungsrichtlinie einführen). Aus der Schweiz ist die Sackpfiff bekannt, und in Österreich, Böhmen und Süddeutschland wurde der Bock früher viel gespielt, wie auch aus diesen Zeilen hervorgeht:

Und als man dann nahte mit Grabesgesang,
scholl aus der Grube Dudelsackklang.
„Jessas Maria, wer is denn do drin?“
„Augustin“, rief es, „und olles is hin!“

Diesen Beitrag habe ich heute zu Beltane / Walpurgisnacht veröffentlicht, weil ich mir „Amazing Race“ immer als Schlußlied eines „Konzerts der Weißen Allianz“ vorgestellt habe, eines Jahrestagskonzerts einer Weißen Allianz, die vielleicht ähnlich wie die in meinem allerersten Blogartikel beschriebene „Westliche Allianz“ aufgebaut ist. Für deren Gründungstag bzw. als Beitrittstag für später hinzukommende weiße Nationen erscheint mir der 30. April sehr symbolisch passend, da vom 30. April zum 1. Mai das keltische Fest „Beltane“ gefeiert wurde bzw. noch wird, zu dem es auch in anderen heidnischen europäischen Kulturen Parallelen gibt und über dessen Bedeutung es unter anderem heißt:

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Beltane / Walpurgisnacht

„The Council of Cernunnos“ von Emily Balivet

„The Council of Cernunnos“ von Emily Balivet

Von Deep Roots.

T e i l 1:   B E L T A N E

Beltane oder Beltaine ist die anglisierte Schreibweise des altirischen Beltain (im modernen Irisch Bealtaine, im schottischen Gälisch Bealltainn), des gälischen Namens sowohl für den Monat Mai als auch für das Fest, das in der Nacht zum 1. Mai und am ersten Mai gefeiert wird.

Bealtaine war historisch ein gälisches Fest, das in Irland, Schottland und auf der Insel Man gefeiert wurde. Bealtaine und Samhain waren die führenden Endtermine des Kalenderjahres im mittelalterlichen Irland, obwohl das letztere Fest das bedeutendere war. Im Gegensatz zu Samhain ist Beltane aber ein fröhliches Fest, das im Zeichen der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Wachstums steht. Die Beltanefeierlichkeiten zum Frühlingsbeginn zeigen einige Analogien zu heutigen Traditionen wie „Tanz in den Mai“ oder das Osterfeuer. Auch der traditionelle Maibaum hat hier vermutlich seinen Ursprung: Die Kelten schmückten zu Beltane die Häuser und Ställe mit frischem Grün. Die Wahl der Maikönigin ist ein letzter Hauch der heidnischen Verehrung der Göttin, die dem Land die Fruchtbarkeit schenkte.

Dresdner Maikönigin

Maikönigin von Friedel K

Das Fest gewann während des Celtic Revival an Popularität und wird in den keltischen Nationen und in der irischen Diaspora weiterhin begangen.

Im irischen Gälisch heißt der Monat Mai Mi Bhealtaine oder Bealtaine, und das Fest Lá Bealtaine (‚Tag des Bealtaine’ oder ‚Maitag’). Im schottischen Gälisch heißt der Monat entweder (An) Céitean oder a’ Mhàigh, und das Fest wird Latha Bealltainn oder einfach Bealltainn genannt. Das Fest wurde auch Céad Shamhain oder Cétshamhainin genannt, wovon sich das Wort Céitean ableitet. Beltane wurde im schottischen Gälisch früher ‚Bealtuinn’ geschrieben, in Manx ist die Schreibweise ‚Boaltinn’ oder ‚Boaldyn’, Im modernen Irisch heißt Oidhche Bealtaine oder Oíche Bealtaine ‚Vorabend des Mai’ und Lá Bealtaine ‚Maitag’. Mi na Bealtaine oder einfach Bealtaine ist der Name des Monats Mai.

Geschichte

Im mittelalterlichen Irland wurde das Hauptfeuer zu Bealtaine auf dem zentral gelegenen Hügel Uisneach abgebrannt, dem „Nabel Irlands“, einem der Ritualzentren des Landes, das im heutigen County Westmeath liegt. Das Entzünden von Feuern zu Oidhche Bealtaine scheint nur im County Limerick bis heute überlebt zu haben, besonders in Limerick selbst als dessen jährliche Feuernacht, und im County Wicklow, obwohl manche Kulturgruppen ein Interesse daran bekundet haben, den Brauch auf dem Uisneach und vielleicht auf dem Hill of Tara wiederzubeleben.

Hochkreuz auf dem Hügel von Tara

Hochkreuz auf dem Hügel von Tara

In der irischen Mythologie begann der Sommer für die Tuatha Dé Danann [„Völker der Göttin Danu“, eine Völkergruppe in der irischen Mythologie] und die Milesier [ein weiteres Volk, von dem die gälischen Iren abstammen sollen] mit Bealtaine. Große Feuer markierten eine Zeit der Reinigung und des Übergangs und kündigten die Sommerzeit in der Hoffnung auf eine gute Ernte in dem Jahr an, begleitet von Ritualhandlungen, die das Volk vor jedem Schaden durch Geister aus der Anderwelt schützen sollten, wie der Aos Sí, einer übernatürlichen Rasse vergleichbar der Elfen und Feen. Wie das Fest Samhain, das Beltane am 31. Oktober gegenüberliegt, war es auch eine Zeit, in der die Anderwelt als besonders nahe gesehen wurde.

Gälische Folklore

In der gälischen Folklore wurde das Vieh des Dorfes zwischen zwei Feuern hindurchgetrieben, um es zu reinigen und Glück zu bringen (Eadar dà theine Bhealltainn im schottischen Gälisch, ‚zwischen zwei Feuern des Beltane’). Diesen Begriff findet man auch im Irischen; diese Redewendung beschreibt eine Situation, der man schwer entkommen kann. In Schottland wurden manchmal Wacholderzweige auf die Feuer geworfen, um dem Rauch ein zusätzliches Element der Reinigung und des Segens hinzuzufügen. Die Leute schritten auch zwischen den beiden Feuern hindurch, um sich zu reinigen.

Das Fest hielt sich verbreitet bis in die 1950er, und an manchen Orten dauert das Feiern des Beltane bis heute an.

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