Die Geschichte des Geldes – Teil 2

Übersetzt von Osimandia.

Zuvor erschienen: Die Geschichte des Geldes – Teil 1

Das 19. Jahrhundert wurde als das Zeitalter der Rothschilds bekannt, damaligen Schätzungen zufolge kontrollierten sie die Hälfte des weltweiten Vermögens. Während ihr Vermögen heute weiter ansteigt, ist es ihnen gelungen, sich unsichtbar im Hintergrund zu halten und den Eindruck zu erwecken, ihre Macht sei geschwunden. Sie verwenden den Namen Rothschild nur für einen kleinen Bruchteil der Unternehmen, die sie tatsächlich kontrollieren. Manche Autoren behaupten, dass die Rothschilds nicht nur die Bank von England übernommen haben, sondern dass sie 1816 auch hinter einer neuen privaten Zentralbank in Amerika mit dem Namen The Second Bank of The United States standen, die dem amerikanischen Präsidenten große Probleme bereitete.

Präsident Andrew Jackson – überlebte einen Mordversuch am 30. Januar 1835. Der unzurechnungsfähige Attentäter wurde in die Psychiatrie eingewiesen und nie verurteilt. Er prahlte später damit, Kontakt zu mächtigen Leuten in Europa gehabt zu haben.

Als der amerikanische Kongress dafür stimmte, die Laufzeit der Second Bank of The United States zu verlängern, machte Andrew Jackson von seinem Vetorecht Gebrauch, um das Gesetz zu Fall zu bringen. Seine Antwort gibt uns einen interessanten Einblick:

Es sind nicht nur unsere eigenen Bürger, die in den Genuss der Freigiebigkeit unserer Regierung kommen. Mehr als acht Millionen des Aktienkapitals dieser Bank werden von Ausländern gehalten … stellt eine Bank, die in ihrer Natur so wenig hat, was sie an unser Land bindet, nicht eine Gefahr für unsere Freiheit und Unabhängigkeit dar? (…)

Unsere Währung zu kontrollieren, unsere öffentlichen Gelder einzunehmen und Tausende unserer Bürger in Abhängigkeit zu halten…wären furchteinflößender und gefährlicher als eine feindliche Militärmacht. Wenn die Regierung sich darauf beschränken würde, alle gleichermaßen zu schützen, und so wie es der Himmel regnen lässt, die Hohen und Niedrigen, Reichen und Armen, gleichermaßen zu begünstigen, dann wäre das ein Segen ohnegleichen. Das Gesetz, das ich hier vor mir habe, stellt ein weitgehendes und unnötiges Abrücken von diesen gerechten Prinzipien dar.”

1832 ordnete Jackson den Rückzug der Regierungseinlagen aus der Second Bank an und legte sie stattdessen in sicheren Banken ein. Der Vorsitzende der Second Bank, Nicholas Biddle, war recht freimütig bezüglich der Macht und den Absichten der Bank, als er offen drohte, eine Depression zu verursachen, wenn die Laufzeit der Bank nicht verlängert werden würde. Wir zitieren:

„Nichts als weitverbreitetes Leid wird auf den Kongress irgendeine Wirkung haben… Unsere einzige Sicherheit ist, einen stetigen Kurs fester Restriktionen zu fahren – und ich habe keinen Zweifel, dass ein solcher Kurs letztendlich zur Wiedereinsetzung der Währung und einer neuen Laufzeit für die Bank führen wird.”

Indem er bestehende Darlehen einforderte und sich weigerte, neue auszugeben, verursachte er eine massive Depression, doch als im Jahr 1836 die Laufzeit endete, hörte die Second Bank auf zu existieren. Zu diesem Zeitpunkt machte Andrew Jackson seine zwei berühmten Äußerungen: „Die Bank versucht, mich zu töten – aber ich werde sie töten!” und „Wenn das amerikanische  Volk nur die krasse Ungerechtigkeit unseres Geld- und Banksystems verstehen würde, dann gäbe es noch vor morgen früh eine Revolution…”

Als er gefragt wurde, was der größte Erfolg seiner Laufbahn gewesen sei, antwortete Andrew Jackson ohne zu zögern „I killed the bank!” Wir werden allerdings sehen, dass dies nicht das Ende davon war, dass privater Finanzeinfluss sich als öffentlich ausgab, wenn wir uns Abraham Lincoln und den Bürgerkrieg ansehen.

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Die Geschichte des Geldes – Teil 1

Das englische Original erschien unter dem Titel The History of Money Part 1 auf der Seite xat.org. Der Name des Autors ist nicht ersichtlich. [Er bezieht sich jedoch offensichtlich stark auf das Video Die Rothschilds und ihre Macht – Teil 1, Teil 2, Teil 3 – Ausschnitt aus „The Money Masters“ über die Rothschilds – mit deutschen Untertiteln.] Übersetzt von Osimandia. Links und Bilder stammen nicht aus dem Originaltext, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

Wenn man jemandem erzählt, dass man zu einer Buchhalterkonferenz geht, erntet man Gähnen, dabei ist Geld und wie es funktioniert wahrscheinlich eine der interessantesten Sachen der Welt.

Es ist faszinierend und mutet fast wie Magie an, wie Geld auf unserem Planeten auftauchte. Anders als die meisten Errungenschaften, die wir genießen und die auf eine Quelle, eine Zivilisation oder einen Erfinder zurückverfolgt werden können, tauchte Geld überall auf der Welt in erstaunlich gleichartiger Weise an Orten auf, die damals keinerlei Verbindung zueinander hatten.

Man denke nur daran, dass die amerikanischen Indianer Wampum gebrauchten, Westafrikaner handelten mit dekorativen metallischen Objekten, die sie Manillas nannten, und die Wirtschaft der Fidschiinsulaner basierte auf Walzähnen, von denen manche heute noch als gesetzliches Zahlungsmittel gelten. Fügt man dem noch Muscheln, Bernstein, Elfenbein, Schmuckfedern, Vieh einschließlich Ochsen und Schweinen, Steine aller Art einschließlich Jade und Quarz hinzu und vergegenwärtigt sich, dass all das quer über den Erdball zum Handeln benutzt wurde, so bekommt man einen Eindruck von der großen Vielfalt akzeptierter Währungen.

Es hat etwas Bezauberndes und Kindliches, sich vorzustellen, wie primitive Gesellschaften, unsere Ahnen, all diese farbenfrohen Arten von Geld nutzten. Solange sich alle Beteiligten auf einen Wert einigen können, ist es für eine Gesellschaft eine sehr vernünftige Sache, das zu tun.

Schließlich braucht die Person, die hat, was man benötigt, möglicherweise nicht das, was man handeln will. Geld ist eine saubere Lösung für dieses Problem. Es stellt bei jedem Handel einen realen Wert da und jeder profitiert von dieser praktischen Einrichtung. Es ist tatsächlich eine geniale Idee, was möglicherweise erklärt, warum so viele verschiedene Geister unabhängig voneinander auf sie kamen.

Aber die Sache hat einen Haken

Die Geschichtsaufzeichnungen zeigen, dass die Geldwechsler jede mögliche Art von Missbrauch, Intrige, Betrug und Gewalt benutzt haben, um ihre Kontrolle über Regierungen mittels der Kontrolle von Geld und Geldemission aufrecht zu erhalten.” (Präsident James Madison)

Geld, Geld, Geld, es ist einfach immer da gewesen, richtig? Falsch.

Offensichtlich wird es von der Regierung ausgegeben, um uns den Warenaustausch zu erleichtern. Wieder falsch!

Die Wahrheit ist, dass die meisten Menschen sich nicht darüber im Klaren sind, dass die Geldemission im Kern ein privates Geschäft ist, und dass das Privileg der Geldemission die ganze Menschheitsgeschichte hindurch ein wichtiger Streitpunkt war.

Über die Frage der Geldemission wurden Kriege geführt und Wirtschaftsdepressionen verursacht; und doch ist sich die Mehrheit von uns dessen nicht bewusst, was weitgehend daran liegt, dass die Seite, die in diesem Streit den Sieg davongetragen hat, mehr und mehr zu einem respektierten Mitglied unserer globalen Gesellschaft geworden ist und ihren Einfluss auf weite Teile unseres Alltagslebens, einschließlich Bildung, Medien und Regierungen, ausübt.

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Historischer Hintergrund zum Zweiten Weltkrieg

William Joyce (Lord Haw-Haw“), ca. 1940er-Jahre.

Von William Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Historical Background to the Second World War erschien am 8. März 2012 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Anmerkung des Herausgebers [d. h. Greg Johnson]:

Das Folgende ist das erste Kapitel „Historical Background“ von William Joyces Twilight Over England. Joyce wurde in New York City geboren. Dann ging er nach Irland und England, wo er ein Mitglied von Sir Oswald Mosleys British Union of Fascists wurde. (Sein Gesicht wurde in einer Straßenschlacht mit jüdischen Schlägern schrecklich vernarbt.)

Kurz bevor Britannien den Zweiten Weltkrieg anfing, flohen Joyce und seine Frau nach Deutschland, wo er 1940 eingebürgert wurde. In seinen Schriften und populären englischsprachigen Radiosendungen unter dem Namen Lord Haw Haw strebte Joyce danach, Deutschlands Sicht auf den Krieg und die Gefahren zu erläutern, denen die europäische Zivilisation sich gegenübersah.

Nach dem Krieg exekutierten die Briten William Joyce wegen seiner Ansichten und klagten ihn des Verrats an, obwohl sie dazu keine Rechtshoheit hatten, denn Joyce war nie ein britischer Staatsbürger gewesen. Kurz, William Joyce starb, damit Sie diese Worte lesen können.

 

WIEVIEL man aus der Geschichte lernen kann, ist lange eine Sache der Spekulation gewesen.

Viel hängt von der Fähigkeit des Schülers ab. Es gibt wahrscheinlich keinen Zweig des Lernens, außer der Ökonomie, in dem Vermutungen eine so große Rolle spielen. Fast jede Anzahl von Fakten kann in parteiischer Weise ausgewählt werden, um jede Theorie zu beweisen, wie absurd sie auch sei. In diesem Kapitel wird kein Versuch einer philosophischen Verallgemeinerung gemacht werden. Unsere einzige Absicht ist es zu zeigen, wie Englands historische Entwicklung zu dem schicksalhaften und fatalen Schritt beitrug, den seine Regierung am 3. September 1939 unternahm [Britanniens Kriegserklärung gegen Deutschland].

Es liegt eine gewisse dramatische Ironie in Mr. Chamberlains Wahl des Datums. Denn der 3. September war das Datum von Oliver Cromwells Geburt und auch seines Todes. Und wieviel das England von heute Cromwell verdankt, wird von sehr wenigen gewürdigt. Diese grobe, harte, hässliche, selbstgerechte Gestalt hat immer noch ihre Bewunderer. Selbst so scharfsinnige und grundehrliche Gelehrte wie Thomas Carlyle haben ihm Anerkennung gezollt. Und die meisten der englischen Liberalen, die vor Diktatur zurückscheuen, haben am Schrein dieses militärischen Autokraten gehuldigt, weil er der erste Engländer war, der eine völlige metaphysische Einheit zwischen Bibel, Geld und Schwert erlangte. Der Leser darf nicht denken, daß wir die Tugenden von Charles I. zu debattieren beabsichtigen, des guten Vaters und treuen Ehemannes. Im Gegenteil, wenn dieser auf nüchterne Weise fromme Mensch es verstanden hätte, sein Wort zu halten, wenn er sich nicht als den Botschafter des Allmächtigen in England betrachtet hätte, wäre es gut möglich gewesen, daß der Name Oliver Cromwells in die Mittelmäßigkeit gehüllt geblieben wäre, aus der er hervorging. Das Schicksal wollte es anders.

Im Jahr 1642 brach der Englische Bürgerkrieg aus, der die gesamten Britischen Inseln in Hader verwickeln sollte. Auf der einen Seite repräsentierte Charles die unbeschränkte Monarchie, die Church of England und in einem geringen Maß ein feudales Gesellschaftskonzept; auf der anderen Seite stand eine in der Tat sehr seltsame Kombination. Es war im Wesentlichen eine Partei, die aus den Lagern der Kaufleute und der Puritaner zusammengeschweißt war, die bereits in den Tagen Königin Elizabeths Anzeichen von Aufsässigkeit gezeigt hatten.

Die Tudor-Despotie war 1485 begründet worden, weil der Handel ohne feste Regierung unmöglich gewesen wäre und auch weil das ganze Land den dauernden Zank unter den Überbleibseln der alten Aristokratie satt hatte.

Kaum hatte jedoch diese Autokratie, diese Diktatur, dem englischen Volk Wohlstand gebracht, als auch schon eine Bewegung damit begann, sich ihrer zu entledigen. Nichts auf der Welt konnte natürlicher sein, als daß die Kaufmannsprinzen, fett geworden an den Gewinnen aus der Neuen Welt, Einwände dagegen hatten, Steuern – und noch dazu hohe Steuern – an den Thron zu zahlen, der ihnen ihren Erfolg verschafft hatte. Daher entstand früh in de englischen Geschichte die unheilvolle Tendenz, Geld und Macht als synonym zu betrachten. Nun wurde diese neue Plutokratie enthusiastisch von den Puritanern unterstützt. Diese ernsten, wenn auch fanatischen Extremisten hatten unzweifelhafte Beschwerden. Es wurde ihnen sicherlich verboten, ihre Religion auszuüben. Sie wurden in vielen Fällen mit der Intoleranz dieser Zeit verfolgt, wie es auch die römischen Katholiken wurden. Diese Puritaner hatten jedoch allzu tief aus der jüdischen Philosophie getrunken. Sie waren nicht damit zufrieden, das Alte Testament zu lesen. Sie mußten sich mit den Gestalten darin identifizieren. Sie gaben sich Namen wie „Hew-Agag-In-Pieces-Before-The-Lord.“ Ben Johnson übertrieb kaum, als er seine Puritaner Tribulation Wholesome [„Gesunder Kummer“] und Zeal-in-theLand [„Eifer im Land“] nannte. Gewiß hatte sich der Materialismus der Juden, wie er im Alten Testament enthüllt wird, tief in ihre Seelen gefressen: denn bei all ihren Psalmen und all ihren Hymnen begannen sie bald, mit vollen Händen Geld zu scheffeln. Durch irgendeinen ziemlich obskuren Vorgang schlichen sie sich allmählich in die Kaufmannsschicht ein, vielleicht weil ihre Religion kein Laster außer der Liebe zum Geld erlaubte. Wenn ihr Eindringen in die Plutokratie auch nicht leicht zu erklären ist, so ist es nicht schwierig zu erklären, warum so viele Kaufleute Puritaner wurden. Der Grund war, daß es so viel würdiger klang, in Verteidigung der Religionsfreiheit gegen die Krone zu protestieren als in versuchter Steuervermeidung.

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