Zum Lob der weißen Singstimme

Enya

Von Julian Lee, übersetzt von Deep Roots. Das Original In Praise of the White Singing Voice: Getting to „Beyoncé“ Overload erschien am 17. November 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Ich habe eine Phase durchgemacht, wo es mich schmerzte, meine Töchter singen zu hören.

Für eine Weile waren ihre natürlichen Stimmen verzerrt geworden. Zuvor waren es ihre reinen, natürlichen Stimmen in den Zimmern drüben gewesen. Nun Affektiertheit, Gekünsteltheit, Gimmicks. Stimmen, die nicht wirklich die ihren waren. Ich litt und sorgte mich vielleicht ein wenig mehr, als ich hätte sollen. Wir sind solidere Bäume. Es stellte sich heraus, daß sie bloß selber eine Phase durchmachten.

Aber zu der Zeit entwickelte ich eine allergische Reaktion auf den sogenannten schwarzen „Soulgesang“. Er schien in meine Nachbarschaft eingedrungen zu sein und meine Kinder überschwemmt zu haben. Ich sollte sagen, daß ich ihn verabscheue. Lassen Sie mich nur zum Scherz erklären: Ich hasse dieses übergeschnappte Zeug.

Meine Gefühle versteigen sich wahrscheinlich nicht zu so etwas – das heißt, zu echtem „Hass“. Wahrscheinlicher ist, daß ich das bloß nicht mag. Aber ich mußte eine gute Polemik vorlegen, nachdem Pläne am Köcheln sind. Manche sehnen sich jetzt danach, die Äußerung bestimmter menschlicher Gedanken und Instinkte zu verbieten, und sogar eines meiner liebsten Dinge – Aversion.

Als einzigartig beispiellose Samsara Busters fantasieren sie sogar davon, den Hass „abzuschaffen“ – oder dessen Ausdruck -, als ob man menschliche Gefühle einfach zupflastern könnte. Der engste Verwandte des Hasses, der Zorn, ist so „ausdauernd wie das Gras“ und so menschlich wie Daumen.

Genauso seine Äußerung, sei sie grob oder clever, günstig oder nicht, und ob sie als Tugend oder Laster präsentiert wird. (Manche Theologen nennen es eine Tugend, das Böse zu hassen.) Ich möchte auch darauf hinweisen, daß menschlicher Hass – wenn er tatsächlich existiert – einen Grund hat, und nicht immer „Ignoranz“ oder „Mißverständnis“. Er ist öfter eine Reaktion auf Verletzung, Ungerechtigkeit oder Bedrohung.

Selbst wenn es keine vergebliche Mühe wäre, „Hass zu verbieten“, so ist wahrer Hass so schwer zu finden. Was sie „Hass“ nennen, werden die geringeren Dinge wie Verachtung, Abneigung oder Erklärungen menschlicher Diskriminierung sein. Dinge wie genau dieser Artikel. Wahrlich, das Ziel ist die Verflüssigung des menschlichen Geistes.

„Was bedeutet es, kosmisch betrachtet, eine Note zu halten und anhaltend ertönen zu lassen? Was besagt es, Treue gegenüber der Komposition zu zeigen? Was können wir über ein Volk sagen, das diese Gesangswerte entwickelt?“ – (Bild: Renee Fleming)

Falls Sie vergessen haben, was „Diskriminierung“ wirklich bedeutet – so ist es Zeit, das nachzuschlagen. Es ist die Entscheidung darüber, was man an einer Kreuzung von vier gleichrangigen Straßen tut, welche Frucht man aus einer Schüssel Kirschen ißt, und welche Kleidung man am Morgen trägt. Unter Anwendung ihrer kostbaren Diskriminierung beschließt ein junges Mädchen, den einen Mann zu heiraten anstatt eines anderen, und hört ein Lied anstelle eines anderen.

Zu diskriminieren heißt, Unterschiede auszumachen; was besser und schlechter ist. Man wendet diese Fähigkeit bei jeder Art von Entscheidung an. Wir diskriminieren zu jeder Stunde – sogar in Träumen. Wenn wir es nicht täten, wären wir nicht menschlich. Ohne ein aktives, robustes Gespür für Diskriminierung würde uns die Funktionsfähigkeit selbst einer Raupe fehlen, ganz zu schweigen von jener des Fuchses. Diskriminierung ist die wesentliche Fähigkeit, die das Herzstück der menschlichen Intelligenz ist. Das ist keine neue Definition des Wortes, sondern die standardmäßige.

Wer hätte gedacht, daß irgend jemand versuchen wollte, Diskriminierung zu verbieten? Das ist so vernünftig, wie das Denken, weinende Babies und den Regen zu „verbieten“.

Ich war also mutig genug, mir etwas Quasi-Hassrede als Dienst an meinem Land auszudenken. Die Freiheit zu denken, seine Gefühle zu haben und sie auszudrücken und anderen Kultur beizubringen – dies ist zu süß, um es zu verlieren. Und ich ziele hier darauf ab, einige Lektionen in aktiver Diskriminierung vorzubringen. Denn die menschliche Diskriminierung ist etwas sehr Schönes. Nun braucht sie etwas Platz, etwas Luft. Es ist höchste Zeit. Jemand hat beschlossen, daß die schwarze Musik und Kultur nun der weißen überlegen ist. Und dies inspiriert zu einem diskriminierenden Tabuzerstörungstrip.

Beyoncé war der Tropfen, der mein Faß endgültig zum Überlaufen brachte, die Alarmglocke, die mich aufrüttelte, die finale Beleidigung. Nun reiche ich meinen Anspruch auf Unterdrückung durch schwarzen Gesang ein. Über Reparationen diskutieren wir später.

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ISIS

Von Osimandia, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“.

(Titelbild ersatzweise von mir – Lucifex – eingefügt.)

Da wir an verschiedenen Stellen des Kommentarbereichs das rätselhafte Phänomen ISIS oder IS besprochen haben (zum Beispiel hier und hier und unter Greg Johnsons Die Irakkrise“), möchte ich mit diesem Artikel versuchen, eine Zusammenfassung dessen zu erstellen, was dazu an Information zu finden ist, und die Sache etwas zu strukturieren.

IS oder Islamischer Staat (Organisation) existiert lt. Wikipedia bereits seit dem Jahr 2003. Da man bis vor kurzem allerdings rein gar nichts von dieser Organisation gehört hat, habe ich die Wikipedia-Versionsgeschichte dazu überprüft, und tatsächlich stammt der erste Eintrag auch vom 9.11.2004. Freilich steht in diesem Eintrag nichts von ISIL, ISIS oder einem Islamischen Staat, es ist von einer islamistischen Gruppierung die Rede, die sich Qā’idat al-Dschihād fī Bilād ar-Rāfidain (Basis des Dschihad im Zweistromland) nennt und die davor unter einem noch anderen Namen bekannt war.

Der Eintrag bleibt von da an bis zum 1. September 2013 fast unverändert. es wird lediglich hinzugefügt, dass die Gruppierung in der US-amerikanischen Terminologie „Al Kaida im Irak“ genannt wird, was sich auch mit dem deckt, was die Öffentlichkeit mitbekommen hat.

isis_wkipediaverlaufDer nächste Eintrag ist vom 24. September 2013 und von da an wird plötzlich alles anders. Derselbe Autor, der auch die marginalen Änderungen am 1. September durchgeführt hat, schreibt den Artikel neu und begründet dies damit, die Organisation hieße schon seit 2006 anders, nämlich ISIL(Islamischer Staat im Irak und der Levante) oder ISIS (Islamischer Staat im Irak und in Syrien); sie wird mit diesem Eintrag auch zum ersten Mal anstatt als islamistisch als salafistisch bezeichnet. (siehe Abbildung rechts)

Ich möchte damit nicht unterstellen, dass der Wikipediaautor Teil der (Verschwörer-)Gruppierung ist, die den neuen Namen sowie die gerade ins Bewusstsein der Öffentlichkeit dringende Bezeichnung „salafistisch“ in Zusammenhang mit einer schon seit 10 Jahren existierenden islamistischen Gruppierung gebracht hat. Das ist zwar nicht ausgeschlossen, ich halte es jedoch für wahrscheinlicher, dass er diese Veränderung lediglich dokumentiert hat.

Ziemlich genau neun Monate später erblickt die (immer noch salafistische) abscheuliche Missgeburt ISIS dann während der Fußball-WM auch das Licht der Öffentlichkeit, die bass erstaunt erfährt, dass eine derartige Gruppierung inzwischen große Teile des Irak besetzt hält, ohne dass zuvor jemals etwas davon in den Medien oder von Auslandsirakern erwähnt wurde, und zwar nicht nur hierzulande sondern auch in den USA. Greg Johnson schreibt am 2. Juli 2014:

Nicht einmal in meinen zynischsten Träumen hätte ich erwartet, aufzuwachen und zu erfahren, dass ein Drittel des Irak in den Händen eines Al Kaida-Ablegers ist – und dass jeder Freund der USA in dieser Region eine Kugel im Kopf oder gar keinen Kopf mehr hat – und dass das alles das Werk einer riesigen, gut organisierten und finanziell gut ausgestatteten Organisation war, von der ich und der Großteil vom Rest der Welt acht Stunden zuvor noch niemals gehört hatten.

Schon alleine bis hierher ist das mal wieder eine Erinnerung daran, wie sehr unsere Wirklichkeitswahrnehmung von den Medien abhängig ist, und wie sehr unsere Emotionen von ihnen gesteuert werden.

Als ich das erste Mal in dieser Nachrichtensendung während einer Halbzeitpause von ISIS erfuhr, dachte ich nicht nur „Wo in aller Welt kommen die denn auf einmal her?“ sondern auch, dass ISIS – das ich hörend natürlich als Isis aufnahm – ein ausgesprochen unpassender Name für eine islamische Organisation ist.

Kurz danach wurde natürlich klar, dass es sich dabei nicht um die heidnische ägyptische Göttin sondern um die Abkürzung einer Übersetzung handelt. Üblicherweise werden solche Terrororganisationen allerdings mit ihrem arabischen Originalnamen (Al Kaida, Hisbollah, Hamas etc.) in westliche Sprachen übernommen, sodass es dennoch etwas ungewöhnlich blieb. Tatsächlich brachte ich mit ISIS viel mehr etwas wie ISI (pakistanischer Geheimdienst) oder auch Israeli Secret Intelligence Services in Verbindung als eine islamistische Kopfabschneidertruppe. Die letztere Ahnung erwies sich gar nicht so verkehrt, auch andere waren schon darauf gekommen. (mehr …)

Bullshitsu, Hirn-Stuxnet und Sprachtrojaner: Glossar der von „As der Schwerter“ und seinen Lesern geprägten Begriffe

BULLSHIT: Unterschätzen Sie niemals die Macht sorgfältig formulierten Unsinns (siehe „Bullshit-Prinzip“ und „Bullshitsu“)

BULLSHIT: Unterschätzen Sie niemals die Macht sorgfältig formulierten Unsinns (siehe „Bullshit-Prinzip“ und „Bullshitsu“)

Von Deep Roots und Osimandia, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“.

Vorwort von Deep Roots: Osimandia hatte vor einer Weile die Idee, die vielen Wortschöpfungen zu sammeln, die wir und unsere Leser im Laufe der Zeit in den Artikeln und Kommentarsträngen von „As der Schwerter“ geprägt haben und die unserem Wissen nach hier erstmalig entstanden sind. In diesem Beitrag werden sie nun in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet, und da wir schon nicht mehr auswendig wissen, wo was schon geschrieben wurde, wird es hier noch einige Zeit lang immer wieder Ergänzungen geben. Unsere Leser sind natürlich herzlich eingeladen, im hiesigen Kommentarbereich derartige Funde aus früheren Beiträgen zur Aufnahme in dieses Glossar vorzuschlagen.

*  *  *

Autorisierte Demokraten: Der Begriff wurde nicht von uns geprägt, sondern von Michael Stürzenberger, seines Zeichens Journalist, Autor bei PI, Gründungsmitglied der reaktivierten „Weißen Rose“, Landesvorsitzender Bayern der Bürgerrechtsbewegung Pax Europa BPE Bundesvorstandsmitglied der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, Bekennender Freund Israels, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, Unterstützer der transatlantischen Partnerschaft mit den USA (auch wenn sie gerade von einem linksverdrehten Präsidenten regiert wird).  Wir von AdS haben aber als erste  und bisher einzige das grandiose Potential dieses Begriffs als Gütesiegel erkannt. Autorisierter Demokrat zu sein ist kombiniert mit Zuverlässigkeit die Voraussetzung, um –  im Gegensatz zu „Braunen” und „braun Angehauchten” –  Listen zum Sammeln von Unterschriften für  Bürgerbegehren der Partei DIE FREIHEIT ausgehändigt zu bekommen.  Barbarossa hat sich  Gedanken darüber gemacht, wie man das Gütesiegel „autorisierter Demokrat” nach DIN ISO 20012 zertifizieren könnte,  und ich (Osimandia) halte das Urheberrecht auf entsprechend bedruckte T-Shirts.

Betreutes Denken: Analog zu betreutem Wohnen und zu betreuten Werkstätten. Genauso wie geistig Behinderten in betreuten Werkstätten suggeriert wird, sie würden selbständig arbeiten, wird betreut Denkenden suggeriert, sie würden selbständig und vor allem „kritisch” denken, worauf sie meist ungeheuer stolz sind. In Blogs und Foren erkennt man betreut Denkende daran, dass sie „Weisheiten” absondern, die jeder ungefähr schon eine Million mal im Fernsehen gehört hat, von betreut Denkenden aber für eine Weltneuheit gehalten werden, weswegen sie ihre Kommentare gern mit einem triumphierenden „Denkt mal drüber nach!” krönen.

Bullshit-Prinzip: Von Pit am Schluß seines Kommentars Nr. 21 zu „Unser virtuelles kleines Land geprägt:

„Wie immer also lebt die NWO-Propaganda davon, daß sie positiv besetzte Vorstellungen ausstreuen (Vielfalt, Kreativität) und sich darauf verlassen können, daß die Wirklichkeit (nämlich z.B. grenzenlos brutale Städte) erst viel später klar wird: das bekannte Bullshit-Prinzip, das im Wesentlichen davon lebt, daß in der Zeit, die es dauert den BS zu widerlegen, die eigene Agenda schon durchgebracht wurde, hier: Rassenmord an der Weißen Rasse.“

Bullshitsu: Von mir (Deep Roots) in meinem Kommentar Nr. 20 zu „Ethnizität und Physik 1: Wie jüdisch ist die Relativitätstheorie?“ als Reaktion auf einen Kommentar von Pit erstmals eingeführt:

Für diesen jüdischen „Kampfstil“ im Kulturkrieg, bei dem „bullshit“ als Waffe benutzt wird, wüßte ich eine passende Bezeichnung:

BULLSHITSU

Counter-Jewhad: von mir (Deep Roots) erstmals in meinem Kommentar Nr. 12 zu „Kann Deutschland ohne Beschneidung überleben?“ formulierter Begriff für unseren eigentlichen Abwehrkampf:

Im „Balder Blog” habe ich mich auch schon ein wenig umgesehen. Ich habe den erfreulichen Eindruck, daß hier ein weiterer Blog, der wie wir ursprünglich im Counterjihad angefangen hat, sich schließlich zum „Counter-Jewhad” weiterentwickelt hat.

den ich gleich darauf in meinem Kommentar Nr. 27 zu „From Counterjihad to Ace of Swords: Why As der Schwerter?“ der englischsprachigen Leserschaft vorgestellt und um seinen Gegenbegriff ergänzt habe:

I’ve just coined a new (or so I think) term for our struggle:

COUNTER-JEWHAD

It’s time to stop the Jewhad. We’ve been had by the Jews way too long.

[„We’ve been had“ = wir sind reingelegt worden.]

Counterjewhadi (abgeleitet vom obigen Begriff): wir.

Entwicklungshelfer: von mir (Osimandia) für die ausländischen Fachkräfte, die wir angeblich so dringend brauchen, um im „internationalen Wettbewerb mithalten zu können“.

Gesslerkippa:  in der Geschichte von Wilhelm Tell hat der Landvogt Gessler seinen Hut auf eine Stange gesteckt und befohlen, daß man diesen aus Ehrerbietung genauso grüßen müsse, als ob er selber anwesend wäre; „die Gesslerkippa grüßen“ ist die „moderne“ Entsprechung dazu: Vorauseilender Gehorsam und Ehrerbietung gegenüber den Juden. Von Osimandia in diesem Tavernenkommentar eingeführt: „Wer nicht einmal das [d. h. sich darauf zu beschränken, Juden bloß nicht zu erwähnen] fertigbringt und mit Antisemitismus daherkommt oder sich gegen „Verschwörungstheorien über Juden” mokiert oder sonstwie die Gesslerkippa grüßt“.

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Kann Deutschland ohne Beschneidung überleben?

Von Osimandia (ursprünglich veröffentlicht am 18. Juli 2012 auf „As der Schwerter“)

 Kann das deutsche Volk überleben, obwohl es angeblich „das Göttliche zunächst mit Feuer und Schwert” und jetzt mit einem Gerichtsurteil ausgetrieben hat?

Kann das deutsche Volk überleben, obwohl es angeblich „das Göttliche zunächst mit Feuer und Schwert” und jetzt mit einem Gerichtsurteil ausgetrieben hat?

…und in Deutschland ist ein Sack Kartoffeln umgefallen!”

So ähnlich stellt man sich die Reaktion eines Chinesen aus Hongkong vor, dem gerade mitgeteilt wurde, dass das Landgericht Köln im Juni 2012 geurteilt hat, dass die Beschneidung von Kindern aus religiösen Gründen eine strafbare Handlung darstellt. Es ist nicht ersichtlich, warum es Chinesen, die das Beschneidungritual nicht praktizieren, interessieren sollte, dass Deutsche, die dieses Ritual ebenfalls nicht praktizieren, einer Moslemfamilie, die sich zufällig in Deutschland aufhält, gerichtlich bescheinigt haben, dass die Beschneidung ihres vierjährigen Sohnes, die schwere Komplikationen nach sich zog, gesetzwidrig war.

Laut ärztlichem Gerichtsgutachter war bei der Beschneidung kein Kunstfehler unterlaufen, die Komplikationen, die dazu führten, dass das Kind mehrere Nachoperationen (die dann wenigstens gnädigerweise unter Narkose) und einen längeren Krankenhausaufenthalt erdulden musste, waren vollkommen im Rahmen dessen, was nach diesem medizinisch unnötigen zweifelhaften Eingriff in manchen Fällen einfach erwartet werden muss.

Dennoch wird der Leserschaft der Hongkonger Ausgabe der Asia Times ausführlich nahe gebracht, um was es bei diesem Urteil tatsächlich ging: Um nichts Geringeres als das Überleben des deutschen Volkes, das anscheinend durch diese Gerichtsentscheidung in höchstem Maße gefährdet ist.

Die spinnen, die Moslems???

Ja, das tun sie zuweilen schon, aber in diesem Fall waren sie es nicht. Es ist der jüdische Autor David P. Goldman, der unter dem Künstlernamen Spengler und dem Titel Das Beschneidungsverbot gefährdet Ihre Gesundheit die Kölner Richter im besonderen und das deutsche Volk im allgemeinen in einem offenen Brief anspricht und den Chinesen aus Hongkong die Zusammenhänge zwischen diesem Urteil und – sollte es Bestand haben – unserer drohenden Auslöschung als Volk nahebringt.

Wörtlich schreibt er:

„Euer Ehren: Ihre Entscheidung der letzten Woche, das religiöse Ritual der Beschneidung zu verbieten, stellt eine Bedrohung für das Überleben des deutschen Volkes dar. Deutschen mangelt es am Wunsch zu leben. Mit Ihrer derzeitigen Geburtenrate von 1,3 Kindern pro Frau werden  praktisch keine deutschsprachigen Menschen mehr da sein, um Goethes vierhundertsten Geburtstag zu feiern, obwohl es noch ein paar jüdische Gelehrte geben mag, die deutsch als Zusatz zum Jiddischen lernen werden.”

Deutsch als „Zusatz” zur Weltsprache Jiddisch, sozusagen als jiddischer Dialekt und Juden als einzige übriggebliebene Träger deutscher Kultur, die noch daran denken, dem alten Johann Wolfgang zum 400. zu gratulieren? Nun, manche würden das Größenwahn nennen, andere vielleicht Wunschdenken. Aber Spengler packt das Ganze in den Stil einer freundlichen Warnung, die selbstverständlich nur ganz leicht an die freundlichen Warnungen von Erpressern erinnert.

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Zum Jahreswechsel: Was die Pummerin uns sagt

NORD-LICHT

Stefanimorgen 4

Von Deep Roots (Erstveröffentlichung am 31. Dezember 2009 auf „As der Schwerter“)

Vor einem Jahr gab es auf Eisvogels Blog „Acht der Schwerter“ ein kleines Silvestertreffen. Thatcher war da, Submarine, Lepanto1 und meine Wenigkeit.

Anläßlich des heutigen Jahreswechsels sei dieser Gedankenaustausch hier im folgenden wiedergegeben:

  • 97) Kommentar von submarine1

30. Dezember 2008 @ 22:10

Thatcher, schauen Sie einmal, was Ludwig Uhland schrieb vor fast zweihundert Jahren.

Neujahrswunsch 1817

Wer redlich hält zu seinem Volke,
der wünsch’ ihm ein gesegnet Jahr!
Vor Mißwachs, Frost und Hagelwolke
behüt’ uns aller Engel Schar!
Und mit dem bang ersehnten Korne
und mit dem lang entbehrten Wein
bring’ uns dies Jahr in seinem Horne
DAS ALTE, GUTE RECHT HEREIN!

Man kann in Wünschen sich vergessen,
man wünschet leicht zum Überfluß,
wir aber wünschen nicht vermessen,
wir wünschen, was man wünschen muß.
Denn soll der Mensch im Leibe leben,
so brauchet er sein täglich Brot,

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Die Entnationalisierung des europäischen Kampfflugzeugbaus

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Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht am 12. Juli 2011 auf „As der Schwerter“.

Wenige unter unseren jüngeren oder weniger am Luftfahrtwesen interessierten Lesern werden noch wissen, wie deutsch die Ursprünge des heutigen Eurofighters waren, der Ende der 1970er Jahre als Projekt „Taktisches Kampfflugzeug der 90er Jahre“ (TKF-90) begann. Dabei ist die Abstammung unverkennbar, wie ein Vergleich des oben dargestellten Entwurfes der Arbeitsgemeinschaft Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) und VFW-Fokker mit dem unten abgebildeten Eurofighter zeigt. Neben dem MBB/VFW-Fokker-Projekt gab es übrigens auch einen Konkurrenzentwurf der Firma Dornier.

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Taktisches Kampfflugzeug der 90er Jahre – der „Jäger 90“

Ausgelöst durch den Kampfwertzuwachs der Luftstreitkräfte des Warschauer Pakts einerseits und die für Anfang der 90er Jahre anstehende Ausmusterung der Phantom-Kampfflugzeuge F-4F und RF-4E entstand Ende der 1970er Jahre ein dringender Bedarf für ein neues taktisches Kampfflugzeug. Dieses sollte sowohl als flexible Komponente der Luftverteidigung als auch für die Bekämpfung von Bodenzielen (vor allem die Luftverteidigungsrolle hatte man ja beim Mehrzweck-Kampfflugzeug MRCA Tornado laut Luftwaffen-Inspekteur General Obleser „bewußt vernachlässigt“).

Im Sommer 1979 sollten die Weichen gestellt werden für eine internationale Kooperation für das Taktische Kampfflugzeug der 90er Jahre – TKF-90.

Bei den drei Industriefirmen Dornier, Messerschmitt-Bölkow-Blohm und VFW-Fokker waren seit einigen Jahren im Rahmen der Zukunftstechnologie-Programme (ZTL) des BMVg Voruntersuchungen gelaufen, und im Komponentenerprobungsprogramm (KEP) wurden die Vorbewertung neuartiger technischer Komponenten und die Vorphasenentwicklung eingeleitet.

Auf der Seite des deutschen Bedarfsträgers, der Luftwaffe, wurden in einer Studiengruppe die operationellen, technischen und industriell-wirtschaftlichen Aspekte zusammengestellt. Das daraus entstandene sogenannte Positionspapier der Luftwaffe lag inzwischen im BMVg vor. Daran anschließend sollten dann bis Mitte 1979 die taktischen Forderungen erarbeitet werden. Obwohl die Vorstellungen potentieller europäischer Partnerländer noch sehr weit auseinander lagen, hoffte das BMVg, daß mit Frankreich und Großbritannien gemeinsame, harmonisierte Forderungen formuliert werden können, die sich weitgehend an die deutschen Forderungen anlehnen (im weiteren, sehr zähen Verlauf des Projektlebens, während dessen der deutsche „Verteidigungsminister“ Volker Rühe zwischendurch auch vergeblich versuchte damals „Jäger 90“ genannte Flugzeug zu beerdigen, kam es schließlich zu einer Kooperation zwischen Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien, während Frankreich aus dem Projekt ausstieg und mit der Dassault Rafale einen nationalen Sonderweg ging).

Die Firma Dornier vertrat ausdrücklich den Standpunkt, daß nur ein kostenoptimierter Entwurf die Möglichkeit bietet, im Rahmen limitierter Budgets auch eine ausreichende Stückzahl von Kampfflugzeugen beschaffen zu können. Aus Pilotensicht werde natürlich das „bestmögliche“ Flugzeug gefordert, aber wegen der finanziellen Beschränkung müsse man in Zukunft wesentlich mehr in „Flotten-“ und weniger in „Flugzeug-“ Kampfkraft denken. Das heißt, daß eine größere Stückzahl kostengünstiger Flugzeuge eine größere Kampfkraft repräsentiert als wenige teure. Eine ausreichende Stückzahl im Sinne einer optimalen Flotten-Kampfkraft kann – wie Dornier betonte – nur dann beschafft und eingesetzt werden, wenn extreme Forderungen und einseitige Auslegungen vermieden werden. Es sollten keine unvereinbaren Forderungen aufgestellt, weder unnötige Komplexität noch übertriebene Vereinfachung verlangt werden und auch keine Sub-Optimierung. Von Anfang an sollte das Flugzeug nach Lebenszyklus-Kosten ausgelegt werden. In ähnlicher Richtung konnte eine Äußerung des Inspekteurs der Luftwaffe gedeutet werden, der im November 1978 vor dem Luftfahrt-Presseclub die Meinung vertreten hatte, man dürfe sich „von der Faszination der Zukunftstechnik nicht überrollen lassen.“

Bei Dornier favorisierte man daher eine konventionelle Auslegung mit Heckleitwerk bei reduzierter Stabilität (im Gegensatz zur künstlichen Stabilität des letztlich verwirklichten Eurofighters, der aerodynamisch bewußt instabil ausgelegt ist und nur mit Computerhilfe geflogen werden kann), und man hielt auch Mach 2 nicht für unbedingt notwendig, sondern auslegungsbestimmend sei ein möglichst hohes Beschleunigungsvermögen im Transsonikbereich. Daraus ergebe sich eine ausreichende Höchstgeschwindigkeit. Es genüge etwa der Bereich Mach 1,7, um die sowjetischen Tiefangriffsflugzeuge Su-19 und MiG-23 erfolgreich bekämpfen zu können. Der Verzicht auf Mach 2 hätte auch feste Triebwerkseinläufe ohne Verstellmechanismen ermöglicht.

Bei der Projektgruppe MBB – VFW-Fokker sah man im Gegensatz zu Dornier nur in der vollen Ausschöpfung aller technologischen Möglichkeiten eine Chance, die qualitative Überlegenheit eines Waffensystems gegenüber der quantitativen Übermacht des Warschauer Pakts zu wahren. Dies kollidierte mit Äußerungen General Oblesers, denen zufolge die Möglichkeiten, Quantität durch Qualität auszugleichen, schon damals überzogen seien. Weiterhin zu Lasten der Quantität auf Qualität zu setzen, werde der Aufgabenerfüllung nicht mehr gerecht, und es müsse eine Wendung zugunsten der Quantität herbeigeführt werden, ohne daß die Qualität dabei leiden dürfe.

MBB-Attrappe des TKF-90 auf der Internationalen Luftfahrtausstellung 1980 in Hannover.

MBB-Attrappe des TKF-90 auf der Internationalen Luftfahrtausstellung 1980 in Hannover.

Als eine der für das TKF-90 möglichen Konfigurationen stellte MBB einen Entwurf vor, der eine Kombination von Deltaflügel mit Entenleitwerk darstellt und zumindest in der Grundversion einsitzig war und über zwei Triebwerke verfügte. Primäre Entwurfsziele bei MBB waren überlegene Überschall-Leistungen kombiniert mit hervorragenden Manövriereigenschaften im hohen Unterschallbereich bis herunter zu sehr niedrigen Geschwindigkeiten durch Eliminieren bzw. Erweitern der Anstell- und Schiebewinkelbegrenzung.

Aerodynamisch sollten die Deltaflügel kombiniert mit künstlicher Stabilität (CCV) für überlegene Transsonik- und Überschall-Leistungen sorgen; die Entenkonfiguration ermöglichte kleinere Trimm-Momente beim Eindringen in den überzogenen Flugzustand, und durch direkte Kraftsteuerung sollten zusätzliche Freiheitsgrade der Flugzeugsteuerung möglich werden. Bei der Zellenauslegung zielte MBB auf Gewichtsreduzierung von tragenden Strukturen durch Kohlefaser- und GFK-Bauweise. Ein zuverlässiges einheitliches Gesamtsystem sowohl für Flugsteuerung, Flugführung und Avionik sollte durch ein digitales Datenverarbeitungssystem und konsequente Anwendung von Mikroprozessoren sowie den Einsatz von Lichtleitfasern zur Datenübertragung möglich werden. Weiters wurde auch ein beweglicher Einbau der Bordkanone sowie die Möglichkeit für Senkrecht- oder Kurzstartfähigkeit untersucht, aber letztendlich doch nicht verwirklicht.

Vor der Bildung der TKF-Arbeitsgruppe mit MBB hatte VFW-Fokker eigenständige Lösungsvorschläge für das TKF-90 erarbeitet und einen Mittelweg zwischen der „einfachen“ Dornier-Konzeption und den wesentlich komplexeren MBB-Vorstellungen vorgeschlagen. Später vertrat VFW-Fokker mit MBB innerhalb der TKF-Arbeitsgruppe die gleiche Richtung, hielt jedoch noch eine Zeitlang eine Alternativlösung bereit.

LAMPYRIDAE: Eine deutsche Studie für ein Stealth-Kampfflugzeug

Wie wir inzwischen wissen, wurde der ursprünglich für die 1990er Jahre vorgesehene Eurofighter als Gemeinschaftsprojekt von vier europäischen Nationen verwirklich und erst mit sehr großer Verspätung und unter großen Kosten in den 2000er Jahren eingeführt. Meiner Meinung nach wäre es durchaus möglich gewesen, einen der beiden konkurrierenden deutschen Entwürfe als rein nationales Projekt durchzuziehen. Wie die deutschen Beiträge zu anderen Kooperationen wie dem deutsch-britisch-italienischen Tornado und dem deutsch-französischen Alpha-Jet sowie die erkennbare Anlehnung des fertigen Eurofighters an den ursprünglichen MBB-Entwurf bewiesen haben, hatte die deutsche Luftfahrtindustrie damals wieder zum internationalen Kampfflugzeugbau aufgeschlossen. Ein interessantes Beispiel für das Kompetenzniveau deutscher Flugzeugbauer ist das Projekt Lampyridae („Leuchtkäfer“) aus den 1980er Jahren, ein Entwurf von MBB für ein Stealth-Kampfflugzeug, von dem eine Attrappe in voller Größe mit facettiertem Kanzeldach, ein 12 m langes (3/4 der Originalgröße), bemanntes Windkanalmodell mit konventioneller Kanzel, ein Modell im Maßstab 1:3,5 für Erprobungen im niedrigen Geschwindigkeitsbereich und ein 1:20-Modell für transsonische Geschwindigkeiten gebaut wurden. Leider finde ich den Magazinartikel nicht mehr, in dem darüber berichtet wurde, aber ich erinnere mich daran, daß der Entwurf einen geringeren Radarquerschnitt gehabt hätte als der bekannte amerikanische Stealth-Bomber Lockheed F-117 „Nighthawk“ (siehe auch den von mir vorhin verlinkten englischsprachigen MBB-Artikel). Nachfolgend noch zwei Bilder von den großen Testmodellen:

Die ca. 16 m lange Attrappe in voller Größe mit der facettierten Kanzel.

Die ca. 16 m lange Attrappe in voller Größe mit der facettierten Kanzel.

 

Das 12 m lange bemannte Windkanalmodell mit der runden Kanzel.

Das 12 m lange bemannte Windkanalmodell mit der runden Kanzel.

Der Niedergang des nationalen Kampfflugzeugbaus in Großbritannien

Deutschland war also in der gesamten Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, was den Bau von Düsenkampfflugzeugen betraf, niemals national eigenständig, sondern durfte auf diesem Gebiet nur in bi- oder multinationale Projekte eingebunden agieren. Diese Orientierung hin zu internationalen Kampfflugzeugprojekten anstatt eigenständiger nationaler Programme in der westlichen Welt blieb jedoch nicht auf Deutschland beschränkt, das man nach seiner totalen Niederlage von Anfang an auf diesem Unselbständigkeitsniveau halten konnte. Auch Großbritannien blieb dieses Schicksal auf lange Sicht nicht erspart, wenngleich man die einstmals potente Luftfahrtindustrie dieser Siegermacht des Zweiten Weltkriegs nur in einem jahrzehntelangen, politisch gesteuerten Niedergang auf die Knie zwingen konnte.

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Gerichtsverhandlung wegen Gotteslästerung

Von Osimandia, ursprünglich veröffentlicht am 30. November 2012 auf „As der Schwerter“.

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Mir liegt das Schreiben eines Angeklagten, der anonym bleiben möchte, vor, in dem er über seinen Gerichtsprozess wegen Gotteslästerung nach § 166 StGB berichtet, den ich im folgenden wiedergeben möchte:

In der Strafkammer des Landgerichts II in Leipzig fand  am 18. November eine Gerichtsverhandlung gegen mich statt. Anlass dazu gab der folgende Ausspruch, den ich auf einer von mir betriebenen Internetseite getätigt hatte:

„Dass die Moslems ihren Islam ablegen und Deutsche werden wollen, glaube ich nicht, solange  sie nicht ihren Koran verbrennen und ihre Moscheen niederreißen – als Zeichen dafür, das sie nicht länger gewillt sind, Allah, den Geist der ………. anzubeten.“

Die hier ausgelassenen Worte sollten Allah als die Personifikation des bösen Prinzips kennzeichnen.

Auf Antrag des Zentralrats der Muslime in Deutschland hatte daraufhin die Staatsanwaltschaft Leipzig Anklage wegen „Gotteslästerung” nach §166 des StGB gegen mich erhoben.

Ich hoffte nun, bei dieser Verhandlung einen Wahrheitsbeweis für meine Behauptungen antreten zu dürfen und damit einen der verhängnisvollsten Irrtümer unserer religiösen Institutionen wie unserer staatlichen Verfassung aufzudecken, einen Irrtum, den ich als eine wesentliche Quelle unserer heutigen sozialen Probleme ansehe. Gestützt auf umfängliches Material gedachte ich, den Beweis zu erbringen, dass der islamische Allah nichts gemein hat mit dem Geist der Liebe und Güte, als welchen wir uns Gott vorstellen, dass er vielmehr der Antipode dieses Gottes sei. Ich gedachte ferner, bei dieser Gelegenheit darzulegen, dass das, was wir die islamische Religion nennen, getreu dem Wesen ihres merkwürdigen Gottes eine Lehre ist, die sich mit unseren Begriffen von Moral und Religion nicht verträgt, aufgrund ihres tückischen, menschenfeindlichen Geistes aber zur Gefahr für unsere Kultur werden könnte.

Meine Erwartungen wurden enttäuscht. Das Gericht war nicht geneigt, in eine tiefere Erörterung des strittigen Gegenstandes einzutreten – vielleicht mit gutem Recht, denn – wie mir erst bei dieser Gelegenheit bekannt wurde – die Strafprozessordnung lässt im Falle der “Gotteslästerung” den Wahrheitsbeweis nicht zu.

Moment, Moment…. da habe ich was durcheinander gebracht. Das stimmt so nicht ganz.

Der Bericht liegt mir zwar vor, aber er ist nicht von einem Islamkritiker.

Die Verhandlung hat auch am 18. November in Leipzig um 11.00 Uhr stattgefunden, aber es war nicht der 18. November 2012, sondern 2010, ach Quatsch, es war auch nicht 2010, sondern 1910. So, jetzt stimmt das Datum aber wirklich.

Auch den Sprachstil habe ich an einigen wenigen Stellen leicht modernisiert. Es ging aber auch nicht um Allah, sondern um Jahwe. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland war 1910 noch genausowenig erfunden wie das Internet, es handelte sich also um eine Zeitschrift und nicht um eine Internetseite, und die Anklage wurde auf Antrag des „Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens” erhoben.

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Rhetorik, Teil 4: Mimik und Körpersprache

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht am 24. April 2013 auf „As der Schwerter“.

Zuvor erschienen:

Rhetorik, Teil 1: Typenlehre

Rhetorik, Teil 2: Emotionen

Rhetorik, Teil 3: Gestik

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

Der vierte Teil beschäftigt sich mit nonverbalen Signalen, die wir unbewusst aussenden.

Körpersprache ist nicht dasselbe wie Gestik! Gesten sind Figuren, die meist mit den Händen ausgeführt werden, Körpersprache ist eine Gesamthaltung des Körpers, die noch unbewusster ist als das Gestikulieren.

Darauf angesprochen können die allermeisten Menschen Gesten unterscheiden und benennen. Körpersprache ist nicht ganz so einfach zu beschreiben, wenn sie auch von jedem problemlos „gelesen“, also interpretiert werden kann.

Im Sitzen

Der Klassiker sind die übereinandergeschlagenen Beine. Je nachdem in welche Richtung sie zeigen, signalisieren sie Zu- oder Abwendung. Was macht man aber, wenn links und rechts jeweils Menschen sitzen, denen man zugewandt (oder beiden abgewandt) ist? Die Beine nicht übereinandergeschlagen, sondern beide Füße nebeneinander auf dem Boden wirkt schnell steif, der Schneidersitz wird als exotisch wahrgenommen werden. Wichtiger als der richtige Beinüberschlag ist aber die Körperhaltung. Viele unserer „Bekannten“ aus den Labersendungen sitzen mit gebeugtem Rücken, lässig bis nachlässig. Ein gerader Rücken und ein aufrechter Blick signalisieren Entschlossenheit und Stärke.

Im Stehen

Die meisten Reden hält man nicht im Sitzen. Im Stehen sind die gerade Körperhaltung und der aufrechte Blick noch wichtiger, weil sie deutlicher wahrgenommen werden können als im Sitzen. Wenn man den Eindruck hat, der Redner kauere sich zusammen, wende sich vom Publikum ab oder habe allgemein eine linkische Haltung, dann gibt das dicke Minuspunkte, noch bevor man ein Wort gesagt hat. Und Dinge wie Zuversicht und Vertrauen sind auch nur schwer zu schauspielern. Selbst wenn die Worte schön klingen, die Körpersprache ist verräterisch:

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Rhetorik, Teil 3: Gestik

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht am 22. April 2013 auf „As der Schwerter“.

Zuvor erschienen:

Rhetorik, Teil 1: Typenlehre

Rhetorik, Teil 2: Emotionen

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

Der „nonverbale“ Teil einer Rede wird total unterbewertet und, man schalte irgendeinen Nachrichtensender ein, von Journalisten und Politikern im Allgemeinen auch nur mangelhaft beherrscht. Die „Kanzlerin“ (ich muss das in Anführungszeichen setzen) hat mit ihrer „Mr. Burns“ Handhaltung Maßstäbe in schlechter Gestik gesetzt – aber wohin sie ihre Hände sonst tun sollen, wissen die meisten Bonzen eben auch nicht. Beim Reden lassen sie normalerweise die rechte Hand bei jedem Punkt, den sie unterstreichen wollen, heruntersausen.

Ohne die heutigen Bonzen inhaltlich mit ihm vergleichen zu wollen: so hat auch Hitler gerne seine Programmpunkte unterstrichen. Eine wirklich beeindruckende, sehr künstliche Gestik hat übrigens – auch hier abstrahiere man bitte vom Inhalt – Joseph Goebbels in seinen Reden benutzt (es gibt nur noch wenig Material davon, fündig wird man in diesen Begleit-CDs zu Spiegelheften und ähnlicher „Knopp-oholika“). Der Propagandaminister orientierte sich dabei an den alten Römern, für die noch klar war, dass die nonverbalen Signale ebenso wichtig sind wie die verbalen und die daher ihre Reden durch ausgefeilte Gestik, die sie ebenso einübten wie das freie Sprechen der Worte, ausschmückten.

Heute wirkt das künstlich (egal ob von Römern oder Propagandaministern ausgeführt), wer Gestik, die wirkt, aber draufhat, das sind die Mohammedaner, bzw. einige ihrer „Hodschas“ und Gelehrten. Sie benutzen eine formelhafte, rituelle Gestik, um ihre Worte zu unterstreichen und sie tun das auf ungekünstelte Weise. Wenn sie zusätzlich noch koranfest und nicht dumm sind, dann wirken sie auch auf Ungläubige richtig beeindruckend (und jetzt postet bitte keine hundert Youtube-Videos von islamischen Schreihälsen, jeder weiß, dass es die auch massenhaft gibt).

Eine Gestik, die nicht hemdsärmelig und unbeholfen, aber eben auch nicht gekünstelt wirkt, kann geradezu hypnotisch wirken, gerade auf Mitteleuropäer, die es nicht gewohnt sind, dass die Hände beim Reden etwas anderes tun, als unbewusst in der Luft herumzufuhrwerken.

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Rhetorik, Teil 2: Emotionen

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht am 13. April 2013 auf „As der Schwerter“.

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

zu Teil 1: Typenlehre

Im zweiten Teil geht es darum, dass es bei der Redekunst nur in sehr geringem Maße um Inhalte geht, sondern fast ausschließlich um das Erzeugen von Gefühlen.

Reden funktionieren NICHT über ihren Inhalt. Die reine Sachebene ist bei Reden völlig nebensächlich. Wer sich informieren möchte, der liest ein Buch – oder mittlerweile leider meist eher Wikipedia – wer stinklangweilige, wenn auch logische Argumentation hören will, der beschäftigt sich mit Kant oder Hegel.

Ein Redner hat die Aufgabe, das Publikum zu begeistern. Für sich selbst und für seine Sache. Daher muss am Anfang einer jeden Redenplanung folgende Frage stehen:

Was ist meine Sache und wie bereite ich sie so auf, dass meine Zuhörer emotional drauf anspringen?

Professionelle Redenschreiber wissen genau, dass das Publikum langwierige Satzungetüme nicht mag. Man bringe das Thema auf den Punkt – und zwar so, dass es schmerzt.

So fies das für alle Sachlichen vom Schlage Sarrazin sein mag: Statistiken und empirische Beweise interessieren das Publikum nicht. Beispiel:

Redner A: „Die Frankfurter Kriminalitätsstatistik zeigt, dass von den X Intensivtätern Y Prozent einen Migrationshintergrund haben, sogar Z Prozent, wenn man „Migrationshintergrund“ so definiert, dass nur ein Elternteil ausländische Wurzeln haben muss.“

Redner B: „Sie schlagen uns, sie vergewaltigen unsere Frauen und die Büttel beschützen sie auch noch!“

Klar ist das verallgemeinernd und „populistisch“, aber wenigstens bleibt das Publikum bis zum Ende des Satzes wach.

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