Der Niedergang des Westens, Teil 6 („Die Judenfrage“)

Im Pentagon im März 2001, von links: David Ivry, israelischer Botschafter in den USA; Paul D. Wolfowitz, amerikanischer Vize-Verteidigungsminister; Ariel Sharon, israelischer Premierminister; Donald H. Rumsfeld, US-Verteidigungsminister; Martin Indyk, US-Botschafter in Israel.

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Decline of the West, Part 6 erschien am 1. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

[Vorbemerkung des Übersetzers: Der Siebenteiler „Decline of the West“ ist die Transkription einer Konversation zwischen Darryl Cooper und Greg Johnson, die in Darryl Coopers Podcast „Decline of the West“ im Dezember 2016 stattfand. Ich habe davon nur diesen Teil 6 übersetzt, weil darin die Judenfrage sehr gut behandelt wird. Die anderen Teile habe ich weggelassen, weil mich darin u. a. die naive Trump-Gläubigkeit und das zu häufige Vorkommen des Wortes „aristocratic“ in positivem Sinne gestört haben. Für Interessierte reiche ich die Links zu den anderen sechs Teilen am Schluß nach.]

 

Darryl Cooper: Ich würde sagen, für viele Amerikaner auf Seiten der Rechten ist der größte und letzte Stolperstein die Judenfrage. Was ist die Judenfrage? Warum verdient sie klar und separat genannt zu werden, statt daß sie bloß irgendwie eine offenkundige Tatsache ist, die aus dem Ethnonationalismus im Allgemeinen folgt?

Greg Johnson: Ich habe tatsächlich einen Artikel mit dem Titel „Reframing the Jewish Question“ geschrieben, wo ich argumentiere, daß sie bloß eine Implikation erster Ordnung des Ethnonationalismus ist.

DC: Das ist aber eine schlechte Vorbereitung.

GJ: Was du sagst, widerspiegelt eine sehr häufige Einstellung unter weißen Nationalisten. Sie sagen immer: zuerst fangen wir mit Ethnonationalismus und Realismus in Rassendingen an. Aber die Judensache ist wie höhere Mathematik. Es ist wie fortgeschrittene Infinitesimalrechnung. Wir müssen nicht sofort dazu übergehen. Meine Antwort lautet: Nein, es ist keine fortgeschrittene Infinitesimalrechnung. Es ist eine offensichtliche Implikation erster Ordnung des ethnonationalistischen Prinzips, welches lautet, daß der beste Weg zur Verhinderung von Konflikten zwischen verschiedenen Völkern in dem Ausmaß, wie das möglich ist, darin besteht, daß sie ihre souveränen Heimatländer haben.

Und sieh da, die Juden haben wirklich sehr lange Zeit dafür gekämpft, ein souveränes jüdisches Heimatland zu schaffen, nämlich Israel. Und meine Einstellung ist, daß Juden in ihrem souveränen Heimatland leben sollten. Aber sie tun es nicht, weil sie nicht dazu gezwungen sind und weil es sehr vorteilhaft für sie ist, beides zu haben. Sie haben ihren Ethnostaat, und sie leben auch als Diaspora. Nun profitiert der Ethnostaat davon, weil die Diaspora sich ständig in die inneren Angelegenheiten ihrer Wirtsgesellschaften zur Unterstützung Israels einmischt.

Das trifft besonders in den Vereinigten Staaten zu, wo wir so viele Juden haben, wie in Israel leben, und Israel jedes Jahr Milliarden Dollars in Krediten und direkten Geschenken bekommen, und in Krediten, die nie zurückgezahlt werden. Daher sind sie einfach Geschenke. Amerikaner haben seit 2003 auch das Blut ihres Volkes und Billionen Dollars in Kriegen im Nahen Osten verschwendet, die von israelischen strategischen Kalkulationen diktiert werden. Ich werde es nicht einmal würdigen, indem ich sage, daß es in ihrem Interesse ist. Aber sicherlich kalkulierten sie, daß es in ihrem Interesse ist. US-Interessen gingen einfach nicht in die Rechnung ein. Es ist absolut katastrophal, daß unsere Außenpolitik von Leuten kontrolliert werden, die vorrangig an die Interessen einer fremden Gesellschaft denken, nämlich Israel, statt an das Wohl Amerikas.

Juden sind ein eigenes Volk, und sie sind einander loyal, und das ist alles gesund und gut und schön. Aber wenn das wahr ist, dann können wir ihnen nicht gleichzeitig die Staatsbürgerschaft in unseren Gesellschaften geben, Macht in unseren Gesellschaften und Einfluß auf unsere Gesellschaften. Das ist es, was die Judenfrage ist. Diese Judenfrage entstand mit der Emanzipation jüdischer Gemeinschaften in Europa. Sehr lange Zeit waren sie abgekapselte, sich selbst regierende Gemeinschaften. Dann wurden sie von Napoleon „emanzipiert“. Er war der große Emanzipator des Judentums. Sobald die Juden emanzipiert waren und Bürger der Gesellschaften um sie herum wurden, stellten die Menschen eine Frage: „Nicht nur sind Juden Bürger unserer Gesellschaft, mit all den Rechten von Bürgern, sondern sie sind eigentlich auch Bürger ihrer eigenen Gesellschaft. Ihre primäre Loyalität gilt anderen Juden überall auf der Welt, sogar in mit uns rivalisierenden Gesellschaften sogar in den Gesellschaften unserer Feinde, sogar in Gesellschaften, gegen die wir Krieg führen. Ist da nicht etwas seltsam daran? Ist das nicht eine inhärent ungerechte und nachteilige Beziehung, die wir begründet haben?“

Betrachten wir das im Sinne der Spieltheorie. Genauso wie eine Teamstrategie eine individualistische Strategie schlägt, ist, wenn man jemanden mit doppelter Staatsbürgerschaft hat, diese doppelte Staatsbürgerschaft im Grunde eine Art, wie dieses Team gegen dich spielen kann. Sie können dein System hacken. Und so wie sich das neunzehnte und zwanzigste Jahrhundert entwickelte, sahen wir dieses Muster immer wieder. Einflußreiche jüdische Minderheiten in verschiedenen europäischen Gesellschaften verursachten Kriege, Revolutionen und katastrophale Politik für die Gesellschaften, deren Bürger sie vorgeblich waren und auf deren Gemeinwohl sie somit vorgeblich hätten bedacht sein sollen. Aber natürlich lag Juden mehr an ihrer wirklichen Nation, der jüdischen Nation. Wenn also die Interessen ihrer beiden Nationen in Konflikt geraten, tendieren sie dazu, die Partei der jüdischen Nation zu ergreifen. Was sehr schlecht für ihre Wirtsgesellschaften ist, weil Juden dazu tendieren, aufwärtsmobil und sehr einflußreich zu sein. Daher sind sie tendenziell gut dafür plaziert, die Interessen ihrer Wirtsgesellschaften zu untergraben.

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Gedanken über die geschützte Rasse

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Thoughts on the Protected Race erschien am 11. April 2019 auf The Occidental Observer.

„Wisset, daß wir Leo den Juden, unseren Goldschmied und all seine Angelegenheiten, in unsere Hand, unsere Obhut und unseren Schutz genommen haben. Und daher befehlen wir, daß ihr besagten Leo und all seine Angelegenheiten bewacht und verteidigt und ihm keinen Schaden und keine Verletzung zufügt.“

Proklamation von König Johann von England, 10. Nov. 1199

„Mein Amt wurde gesetzlich geschaffen und dazu bestimmt, das jüdische Volk auf der ganzen Welt zu schützen. Denken Sie darüber nach. Die größte Macht der Welt ist gesetzlich und bestimmungsgemäß darauf fokussiert, die Juden zu schützen.“

Elan Carr, Gesandter des U.S.-Außenministeriums für Antisemitismus, Februar 2019

Nach fast jeder Metrik sind die Juden die geschützteste ethnische Gruppe der Erde. An der Frontlinie dieses Schutzes wird die institutionelle jüdische Sicherheit im gesamten Westen durch die Steuerzahler stark subventioniert. In Deutschland gibt die Regierung dem Zentralrat der Juden ein jährliches Stipendium von 15 Millionen Dollar. Im Vereinigten Königreich gibt die Regierung ungefähr 20 Millionen Dollar jährlich sowohl für die Sicherheit für jüdische Institutionen und für „Holocaust-Erziehung“ aus, die „antisemitische Ideen“ bekämpfen soll. Dies zusätzlich dazu, daß das Vereinigte Königreich fast 70 Millionen Dollar für eine neue Holocaust-Gedenkstätte zugesagt hat, die dasselbe Ziel erreichen soll. Ungarn hat 3,4 Millionen Dollar für „die Bekämpfung des Antisemitismus in Europa“ versprochen, und Schweden hat 2 Millionen Kronen für die Erhöhung der Sicherheit an jüdischen Institutionen überreicht. Frankreich hat seit 2015 107 Millionen Dollar für die „Bekämpfung von Antisemitismus“ überreicht. Dies bringt uns auf eine Gesamtsumme von über 215 Millionen Dollar für den „Schutz von Juden“ und die „Bekämpfung von Antisemitismus“ und berücksichtigt nicht einmal die Ausgaben in den Vereinigten Staaten (irgendwo zwischen 20 und 50 Millionen Dollar jährlich für die direkte Sicherheit an jüdischen Institutionen) oder die Ausgaben von Juden für ihre eigene Verteidigung (das Jahresbudget der ADL allein liegt im Bereich von 58 Millionen Dollar). Man bekommt den deutlichen und bemerkenswerten Eindruck, daß das Diaspora-Judentum global wahrscheinlich ungefähr annähernd 1 Milliarde Dollar braucht, um sich sicher zu fühlen.

Juden werden auch auf andere Arten geschützt. Seit Mitte 2018 haben Resolutionen und andere gesetzliche Maßnahmen gegen Antisemitismus an Tempo und Ausbreitung zugenommen. Im Mai 2018 wurde South Carolina der erste US-Bundesstaat, der den Anti-Semitism Awareness Act beschloß, der effektiv Äußerungen gegen Israel auf dem Gelände von Colleges beendet und von South Carolinas höhere öffentliche Bildungseinrichtungen verlangt, „die Definition [des Außenministeriums] von Antisemitismus zum Zwecke der Feststellung zu berücksichtigen, ob die behauptete Praktik von antisemitischer Absicht motiviert war“, wenn sie „untersuchen oder feststellen, ob es eine Verletzung der College- oder Universitätspolitik gegeben hat, die diskriminierende Praktiken auf der Grundlage von Religion verbietet.“ Im Februar 2019 kündigte Präsident Macron von Frankreich ein „Durchgreifen gegen Antisemitismus“ an, zu dem die Auflösung dreier pro-weißer Organisationen, die Definition von Antizionismus als Form von Antisemitismus und die Einführung neuer Gesetze gegen „Hassrede“ gegen Juden in sozialen Medien gehören würde. Erst vor ein paar Wochen beschloß Florida ein Gesetz, das Antisemitismus definiert und ihn nach dem Gesetz des Bundesstaates illegal macht. Tennessee hat versucht, ein Gesetz für Antisemitismusbewußtsein zu erlassen und kürzlich eine Resolution zur „Bekämpfung von Antisemitismus“ herausgegeben, indem es eindeutige Unterstützung für Israel erklärte. Dies folgt natürlich einer Resolution des Repräsentantenhauses auf dem Fuß, die nach Ilhan Omars nun notorischen Bemerkungen über die Israel-Lobby „Antisemitismus verurteilt“.

Es gibt einfach sonst keine andere Volksgruppe auf Erden, die dasselbe Maß an finanziellem und gesetzlichem Schutz wie die Juden genießt. Natürlich könnten die Uninformierten bei Konfrontation mit einer solchen Tatsache antworten, daß dieses Maß an Unterstützung sowohl gebraucht wird als auch verdient ist. Laut dem überlieferten Narrativ legt die jüngere Geschichte nahe, daß die Juden die verwundbarste und am meisten zu Opfern gemachte Gruppe des Westens sind. All diese Gesetze und all diese Finanzmittel sind daher bloß eine Reaktion auf ein akutes Bedürfnis. Aber die jüngere Geschichte hat nichts mit dem Schutz von Juden zu tun, und genausowenig sind diese Maßnahmen eine Reaktion auf irgendeine unmittelbare Bedrohung. Um voll einschätzen zu können, was genau vorgeht, müssen wir viel weiter in der Zeit zurückgehen.

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„Wie hat mich überhaupt irgendjemand bemerken können?“ Rezension von Jonathan Weismans (((Semitism))): Being Jewish in America in the Age of Trump

Von Donald Thoresen, übersetzt von Tekumseh. Das Original “How Did Anyone Even Notice Me?” erschien am 30. Januar 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Jonathan Weisman
(((Semitism))): Being Jewish in America in the Age of Trump
New York: St. Martin’s Press, 2018

Es gibt ein Dilemma in der Kritik von jüdischer Literatur durch Weiße Nationalisten [White Nationalists, also Anhänger einer rassenbasierten politischen Ordnung, in der Ethnien zweitrangig sind. Es handelt sich also eben nicht um Nationalisten im europäischen Sinne des Wortes; d. Ü.]: Wie soll man mit jüdischer Hysterie bezüglich unmittelbar bevorstehender Pogrome umgehen, die es immer gibt, wann immer ein Jude nicht mit Verehrung behandelt wird, es aber gleichzeitig ein tatsächliches Ziel des Weißen Nationalismus ist, unsere Gesellschaft unblutig von Juden und jüdischem Einfluss zu befreien. Es gibt endloses Klagen über den drohenden Untergang der Juden, wann immer die leiseste Bedrohung für Internationalismus und Liberalismus in der Öffentlichkeit vernehmbar wird und man kann sich über diese Überreaktionen – oder was wir für Überreaktionen halten – kaum ein Schmunzeln verkneifen. Wir wollen sie verspotten, aber wir wollen auch, dass sie gehen. Wenn auch Juden besonders empfindlich für das Parfum des Ethnonationalismus sind, wenn es durch den Marktplatz der Ideen schwebt, sollten wir doch ihre intensive allergische Reaktion als ein positives Signal sehen und zwar selbst wenn wir, die wir uns so tragisch an auf uns zielende systemische rassische Schmähungen gewöhnt haben, ihre Ängste neurotisch und melodramatisch finden. Die gegenwärtige Welle von Literatur in Panik geratender Juden sollte alle Pro-Weißen ermutigen.

Jonathan Weisman

Jonathan Weisman, ein Jude und stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift The New York Times in Washington, ist auf den fahrenden Zug „Zu Trumps Zeit“ aufgesprungen und hat ein Buch geschrieben, das die Juden nachdrücklich ermahnt, die Bedrohung der Alt Right [Alternative Rechte; neue Strömung der anglophonen Rechten; d. Ü.] sehr ernst zu nehmen. Die oben beschriebenen Arten der Reaktion machen das Buch zwar zu Schund [litter the book; d. Ü.], aber ob der Autor beschreibt, was eine triviale Begebenheit ist oder das Gegenteil – die Lektion, die gelernt werden muss, ist die gleiche: Jüdische Solidarität im Gesicht der Weißen Anwaltschaft [white advocacy; also des Verfechtens weißer Interessen; d. Ü.]  ist überaus wichtig. Obwohl Weisman etwas weniger hysterisch ist als andere Juden, schafft er es doch, überall Drohungen zu finden. Während man dieses Buch oder gleiche Bücher liest, ist es klar, dass die Standards von sozialer Gerechtigkeit und Ansehen, die Juden von anderen erwarten, so hoch sind, dass das völlige Fehlen von Empathie für weiße Klagen über Probleme viel größerer Bedeutung als irgendein Jude in den US entgegensieht, nur ein Resultat puren anti-weißen Hasses sein kann. Was Juden heute zu Tobsuchtsanfällen reizt, sind Dinge, die Weiße viele Dekaden in beinahe völligem Schweigen erduldet haben. Wenn, wie Weisman nahelegt, die Juden in der Zeit von Trump unter existenzieller Bedrohung sind und endlich zum Handeln übergehen müssen, so gilt für Weiße – wenn die gleichen Standards angewandt werden – dass sie lange den Punkt hinter sich gelassen haben, den die Juden erst kürzlich erreicht haben und daher moralisch verpflichtet sind, ihre Interessen sofort zu verteidigen. Ein Jude könnte nicht fünf Minuten als ein weißer Mann in Amerika überleben.

Das Buch besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Der erste behandelt den Aufstieg der Alt Right, der zweite besteht aus Weismans Seelen-Forscherei und seinen Reflexionen über die jüdische Gemeinschaft, die zum Ergebnis haben, was er für die korrekte jüdische Antwort auf die Bedrohung hält. Für Weiße Nationalisten und andere der Alt Right, die während der 2016er Wahlsaison auf Twitter aktiv waren, ist der erste Teil des Buches sehr unterhaltsam: Die Namen von Accounts, die vor langer Zeit gesperrt wurden, werden dem Leser sicherlich ein Lächeln auf die Lippen zaubern, während er sich an sie erinnert, ebenso wie an die – eingestandenermaßen – oft kindischen, aber sehr lustigen verbalen Attacken auf Journalisten und andere, die querab des Schicksals standen und „oy vey“ riefen. Aber es ist natürlich viel mehr daran, als sowohl Weiße Nationalisten als auch Weisman wissen. Seine Einführung beginnt er mit seinem initialen Kontakt mit der Alt Right, „Wie hat mich überhaupt jemand bemerken können?, überlegte ich, genauso perplex wie schmerzgeplagt“ (S. 11).

Nachdem er ein Zitat eines neokonservativen Juden getweetet hatte, wurde Weisman mit dem heute berühmten und stets nützlichen Echo-Mem begrüßt: „’Hallo (((Weisman)))‘,  schrieb ‚Cyber Trump'“ (S. 7). Das war nur die erste von „vielleicht mehr als zweitausend“ (S. 9) solcher Begebenheiten in den nächsten paar Wochen und ging ihm wirklich unter die Haut. Er wurde von Leuten konfrontiert, die unwillig waren, seine Gedanken von seiner Identität zu dekontextualisieren, weil sie sich selbst vom Kult der Rassen-Blindheit deprogrammiert hatten; das ist etwas, woran Juden – besonders amerikanische Juden – ganz und gar nicht gewöhnt sind. Diese gleichen Leute hatten also entschieden, dass ob der Schwere der dahinterstehenden Fragen die bürgerliche Etikette vernachlässigt werden konnte. Wie er in seinem Buch erklärt, brachte ihn das dazu, in seiner Kindheit zu graben. Er erzählt dem Leser, wie gänzlich normal, recht säkular und progressiv sie war. Er ist, lesen wir, auch ein normaler Erwachsener: Er geht in den gleichen Geschäften einkaufen und ist, wie alle anderen auch, wegen seines Gewichts in Sorge (S. 11). Wie können sich diese Weißen dann an seinen Gedanken kehren, oder an seiner Unterstützung einer Ideologie, die droht, sie zu vernichten? Und wie konnten sie überhaupt entdecken, dass diese Gedanken und diese Ideologie, wie auch andere von ähnlichem destruktivem Potential, von so vielen Juden getragen wurde?

„Der Jude gedeiht, wenn Grenzzäune fallen, wenn Grenzziehungen verwischen, wenn Mauern zerstört, nicht aufgebaut werden“, ist der Eröffnungssatz von Weismans ersten Kapitel (p. 33). Wenngleich das sicherlich nicht ihre Praxis ist, wenn sie ihr eigenes Land bekommen, um es effizient und sicher regieren, so ist es doch die Art, wie Juden in Ländern anderer Völker existieren und in der Vergangenheit existierten. Es ist auch einer der fundamentalen Gründe dafür, dass der Autor und seine Mit-Juden so viele feindliche Nachrichten auf Twitter erhalten haben: eine steigende Zahl von Weißen anerkennt exakt das, was Weismann selbst zugibt und weiß, dass es eine dramatische Lebensqualitätssenkung im Heute darstellt und eine vollkommene Katastrophe für ihre Rasse im Morgen. Und selbst wenn es nicht unbedingt eines dieser Dinge heißt, würde es doch notwendig den langsamen Zerfall und das schlussendliche Verschwinden von nationalen Kulturen bedeuten, welche für jede Gruppe von Menschen außer den Weißen als schrecklicher Verlust für die Nachwelt wahrgenommen würden. Und den gleichen Geschmack für Konsumgüter zu empfinden ändert diese Dinge nicht. Aber sich gegen diese Zersetzung, diese Auslöschung, diese Marginalisierung und gegen jene zu stemmen, die sie wünschen und organisieren, ist hasserfüllt, sagt Weisman.

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„Natürlich müssen wir das Blutbad von Pittsburgh politisieren. Das ist es, was Juden tun.“

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Lucifex. Das Original „Of Course We Have to Politicize the Pittsburgh Bloodbath. That’s What Jews Do.” erschien am 3. November 2018 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum.

Wir werden unsere wichtige Serie über die ADL in Kürze fortsetzen, aber zuerst wollte ich etwas Sendezeit der jüdischen Reaktion auf den Anschlag in der Synagoge in Pittsburghs diese Woche widmen. Ich verdanke Mark Glenn, dem Herausgeber von The Ugly Truth, die Einsichten und die Analyse, die ich im ersten Teil dieser Sendung frei wiedergebe.

*   *   *

Die Überschrift – die Überschrift, wohlgemerkt – des Artikels vom Dienstag in The Jewish Daily Forward ist Wort für Wort dieselbe Überschrift, die wir als Titel für diese heutige Sendung verwendeten:

„Natürlich müssen wir das Blutbad von Pittsburgh politisieren. Das ist es, was Juden tun.“

Der Autor, ein Jude namens Raphael Magarik, sagt dann weiters: „Wir Juden haben Tragödien immer politisiert, da Politisierung der Motor des jüdischen Überlebens und der Prozeß ist, durch den wir die Verantwortung für unsere Schicksale übernehmen.“

Da gibt es zwei Dinge, die besonders betrachtet werden müssen.

Sollte ein weißer Mann oder eine weiße Frau – oder ein Nichtjude irgendeiner Sorte – in irgendeiner Publikation einen Meinungsartikel mit dem Titel „Natürlich müssen die Juden das Blutbad von Pittsburgh politisieren. Das ist es, was Juden tun“ veröffentlichen – worin nur ein Wort verändert ist, vom subjektiven „wir“ der ersten Person Plural zum bestimmten Artikel „die“ in der dritten Person Einzahl -, dann würden die Juden als Gruppe, ob sie sich nun rechts, links oder irgendetwas dazwischen nennen, eine ihrer Kreischkampagnen auf Bestellung betreiben, in der sie behaupten, eine „antisemitische Ente“ würde durch einen „rassistischen Hasser“ in die Diskussion eingebracht.

Der offenkundige Punkt dabei ist, daß die Juden – zusätzlich zu vielen anderen Märkten – diesen bestimmten Winkel monopolisiert haben, wo sie sich darauf spezialisieren, auch die winzigsten realen oder eingebildeten Verluste oder Kränkungen für politischen Gewinn und bestärkten Status als „besonders geschützte Opfer“ zu benutzen – einen Winkel, wo sie auch knietief in Heuchelei und Doppelstandards waten. Die einzige vernünftige Reaktion darauf ist, daß Nichtjuden genau das gleiche tun dürfen – oder noch besser, für sich fordern: das heißt, jede verdammte Sache zu „politisieren“, die die organisierte jüdische Macht in der gesamten Geschichte getan hat und die negative oder tödliche Folgen für Nichtjuden hatte:

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Der Volkslehrer im Interview mit dem Juden Bernie Kosky

Der Volkslehrer in einem 3Sat-Interview mit dem Juden Bernie Kosky (9:31 min. langer Auszug aus der Doku „Wie antisemitisch ist Deutschland“ von Bernie Kosky und einer Einschätzung von Michael Wolffsohn über die wirkliche Gefahr für „deutsche“ Juden):

Die jüdische Drohung

Von Tanstaafl, übersetzt von Deep Roots. Das Original „The Jew Menace“ erschien am 27. Januar 2015 (dem „Internationalen Auschwitz-Gedenktag“) auf Age of Treason.

Die große Neuigkeit diese Woche ist, daß die Juden sehr offen und kollektiv als Juden die Regierungen überall, aber besonders in Europa, dazu aufgefordert haben, ihnen Sonderbehandlung zu geben, die Juden zu schützen und ihnen zu dienen, indem sie spezifisch jegliche Äußerung, die die Juden als „Antisemitismus“ zu definieren beschließen, unterdrücken und bestrafen.

Im Grunde fordern die Juden und ihre Anbeter ein Verbot der Blasphemie gegen die Juden. Sie bemühen sich um Kriminalisierung jeder Äußerung der Unehrerbietigkeit, Respektlosigkeit, Abneigung oder auch bloßen Nichtbeachtung der Beschwerden und Forderungen, die Juden ständig vorbringen. Beschwerden und Forderungen wie diejenigen, die sie diese Woche vorbringen – die wir in einigem Detail kritisieren werden. Dies ist genau die Art von Kritik, deren Illegalisierung die Juden von den Regierungen fordern. Überall.

Fangen wir mit der Anmerkung an, daß es zwei sehr spezifische Arten von Blasphemie gibt, die zu stoppen die Juden am meisten erpicht sind. Das erste nennen sie „Holocaustleugnung“, womit sie jede Form der Anfechtung oder Zurückweisung ihrer Version der Geschichte, ihres Narrativs über die Periode der europäischen Geschichte meinen, die früher als Zweiter Weltkrieg bekannt war. Die zweite Art von Blasphemie, die sie von den Regierungen gestoppt haben wollen, sind jegliche Formen der Kritik an ihrem Ethnostaat Israel.

Dies sind in Wirklichkeit alte Neuigkeiten in dem Sinne, daß die Juden diese gleichen Beschwerden und Forderungen seit Jahrzehnten vorgebracht haben – insbesondere seit der Krieg endete. Es ist für Weiße schwierig, sich dieser Tatsache zu stellen – und selbst 70 Jahre nach diesem Krieg werden die meisten immer noch nicht in diesem Sinne darüber denken -, aber die weiße Rasse, alle europäischen Völker, was immer ihre Nationalität sein mag und wo immer sie heute leben mögen, haben diesen Krieg verloren. Die Juden haben gewonnen.

Es gibt kein deutlicheres Anzeichen dafür als die unangefochtene Machtposition, aus der die Juden den Weißen überall diktieren haben können, was über Juden oder über buchstäblich alles, wovon die Juden ihre Interessen berührt fühlen, gesagt werden kann und was nicht. Das meiste davon hat insbesondere mit diesem Krieg zu tun. Daher wird er immer weniger als Zweiter Weltkrieg bezeichnet, und immer mehr als „der Holocaust“ oder „Shoah“. Denn so sehen ihn die Juden. Und wie jeder jetzt sehen kann, und sei es nur weil die politische und Medienmacht der Juden es erzwingt, ging es bei diesem Krieg nur um die Juden.

Das grundlegendste Argument, das ich hier vorbringen möchte, ist, daß diese drei Dinge – die Juden, Israel und ihr Holocaust-Narrativ – miteinander verbunden sind. Es gibt sie als ein Paket. Und es ist so, weil die Juden selbst darauf bestehen. Aber sie bestehen auch darauf, daß es „Antisemitismus“ ist, wenn irgend jemand sonst diese Verbindung herstellt. Wie ich letztes Mal erwähnte, als ich Judenanbetung und Blasphemie beschrieb, erscheinen die Doppelstandards, die die Juden fördern, surreal, fast von magischer Natur. Aber ich denke, daß es in Wirklichkeit nur eine Widerspiegelung ihrer Vorherrschaft ist.

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Entschlüsselung von Judenanbetung und Blasphemie

„Wir lieben jedermann… wir glauben an Frieden, Gleichheit, Toleranz und Liebe für die ganze Menschheit. Laßt alle Menschen als Brüder und Schwestern zusammenkommen… Laßt uns einander lieben, wie es uns unsere Propheten und Weisen gesagt haben… Die Welt braucht mehr Brüderlichkeit und Liebe und Frieden… Wir alle müssen BIGOTTERIE, HASS und RASSISMUS bekämpfen!“

Von Tanstaafl, übersetzt von Deep Roots. Das Original Decoding Jew-Worship and Blasphemy erschien am 20. Januar 2015 auf Age of Treason.

Ich setze dort fort, wo wir bei der Diskussion letzte Woche über den Anschlag auf Charlie Hebdo aufgehört haben.

Diese Diskussion konzentrierte sich spezifisch darauf, daß Juden auf ihre Judenmedien-Seifenkisten steigen, um über die Vorzüge der „Redefreiheit“ zu dozieren und zu moralisieren, während sie gleichzeitig einen Unterschied zu „Hassrede“ machen und für deren Bestrafung argumentieren, wobei die Juden buchstäblich und bildlich definieren, was „Hass“ bedeutet, und ihre Sorge um ihre eigenen partikularistischen Interessen in unredliche universalistische Sprache hüllen.

„Wir“ müssen „Hass“ verbieten, weil das das Beste für „uns“ ist.

Es ist ein Trick mit Worten, ein moralischer und linguistischer Betrug. Wie viele Betrügereien ist er nicht kompliziert, sobald man den Trick einmal sieht.

Was Juden gesagt haben wollen, das bezeichnen sie als „Redefreiheit“. Was Juden nicht wollen, daß es gesagt wird, das bezeichnen sie als „Hassrede“. So einfach ist es.

Juden benutzen ihre Macht, ihr Geld, ihre Medien, ihre Autoritätspositionen in der Politik, in der akademischen Welt und im Rechtswesen, um ihre kollektiven Ansichten, Werte und Interessen allen anderen aufzudrängen. Wenn sie das tun, beanspruchen sie ein Recht auf „Redefreiheit“. Aber wenn sie etwas hören oder sehen, das ihnen nicht gefällt, behaupten sie statt dessen, daß es „Hassrede“ sei und verboten werden sollte.

Manche Juden sind schärfer, manche lockerer, wenn sie ihr Argument in einer der beiden Richtungen anbringen. Aber der allgemeine Konsens darüber, was Juden am allerwenigsten mögen, ist vielsagend. Das häufigste Element der sogenannten „Hassrede“ ist Rasse. Der hassigste Hass unter allen hasserfüllten Dingen ist „Rassismus“. Und die hasserfüllteste Art von „Rassismus“ ist „Antisemitismus“.

Wie man so sagt, ist „Antirassismus“ ein Codewort für anti-weiß. Es gibt andere Codewörter. Wörter wie „Vielfalt“, „Diskriminierung“, „Intoleranz“. Es einen „Code“ zu nennen ist einfacher als den spezifischen Trick zu beschreiben, der da angewendet wird, der Schwindel mit dem als Universalismus verkleideten Partikularismus. Aber man kann sehen, wer dahintersteckt, wer es betreibt, in der engen, seltsamen Beziehung zwischen den Begriffen „Rassismus“ und „Antisemitismus“.

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Der Judaismus in der Welt der Antike

Von Julius Evola. Das Original „L’ebraismo nel mondo antico“ erschien in der Juliausgabe 1938 von La Vita Italiana und wurde von Das Gletscherkreuz für Counter-Currents Publishing ins Englische übersetzt. Deutsche Übersetzung auf Basis dieser am 16. Januar 2018 auf Counter-Currents erschienenen englischen Fassung, Judaism in the Ancient World, von Lucifex.

Eines der taktischen Argumente, die am häufigsten gegen jene verwendet werden, die das jüdische Problem heute zur Sprache bringen, ist, daß der Antisemitismus eine bloße Modeerscheinung sei, eine importierte Ideologie, ein Versuch, den deutschen Rassismus und Nazismus nachzuahmen, etwas, das keinen wirklichen Platz in unserem Land [Italien; d. Ü.] hat.

Wir haben Behauptungen dieser Art bereits in der Juniausgabe des Vorjahres gekontert, indem wir gezeigt haben, daß das jüdische Problem in Italien unabhängig von rassistischen oder nazistischen Prämissen formuliert werden kann und sollte, und daß es nicht künstlich entsteht, sondern vielmehr in seiner höchsten Form in direkter Verbindung mit der römischen imperialen Idee. [1]

Ein weiteres taktisches Argument besteht in der Behauptung, daß der Antisemitismus heute bloß der säkularisierte Überrest religiöser Vorurteile sei. Das Christentum, wird behauptet, schuf den Antisemitismus. Coudenhove-Kalergi hat auf dieser Grundlage sogar versucht, die instinktive Abneigung, die viele Nichtjuden gegenüber Juden empfinden, auf der Grundlage eines unterbewußten Erbes zu erklären. An der Wurzel dieses Instinkts, behauptet er, befindet sich der Hass, der einst vom Christentum gegen jene eingeimpft wurde, die Jesus zu Folter und Tod führten und die ausriefen, daß sein Blut über sie kommen solle. Auch diese Ansicht ist tendenziös und unrichtig. Ihre Hauptwiderlegung ist die Tatsache, daß der Antisemitismus bereits in einer Welt existierte, in der das Christentum noch nicht erschienen war. Die antike vorchristliche, arische, klassische und mediterrane Welt kannte schon klar definierte Formen von Antisemitismus und spürte bereits intuitiv die jüdische Bedrohung, oft in Begriffen, die jenen von heute auffallend ähneln. Wir halten es für sehr angebracht, diese Tatsache hervorzuheben. Daher wird es nicht schaden, auch wenn viele antisemitische Dokumente aus der klassischen Antike der Öffentlichkeit bereits allgemein bekannt sind, sie schnell zu betrachten, um das oben erwähnte polemische Argument endlich zu beseitigen. Außerdem ist bekannt, daß Antisemitismus auf christlicher Grundlage in gewissem Ausmaß einen Bumerang-Effekt erzeugt hat: sobald er vom Christentum gegen die Juden geschleudert wird, droht er letztendlich auf das Christentum selbst zurückzuwirbeln. Die radikalsten Formen des zeitgenössischen Antisemitismus greifen das jüdische Element im Christentum selbst an. Wir wiederholen jedoch, daß die Tatsache, daß es schon in der Antike Antisemitismus gab, ein wichtiger Faktor bei der Befreiung des jüdischen Problems von jeglichen christlichen Prämissen ist.

Wenn man sich auf die Welt der klassischen Antike bezieht, muß man die Bedeutung des Begriffs „Antisemitismus“ klarstellen. Die Einstellung, die dieser Begriff bezeichnet, richtete sich in der klassischen Antike nie zum Beispiel gegen die Assyrer, die Babylonier oder die Araber, die alle semitische Völker sind. Somit wäre es richtiger, von „Antijudaismus“ zu sprechen. Es stimmt, daß man die Verwendung des nun gängigen Begriffs „Antisemitismus“ auf der Grundlage einer breiteren Gegnerschaft zwischen allgemeinen Zivilisationstypen und Weltsichten rechtfertigen könnte [https://www.counter-currents.com/2015/07/the-jewish-question-in-the-spiritual-world/]: aber dies würde zu weit führen und uns von dem Thema wegführen, das wir hier spezifisch zu diskutieren beabsichtigen. Es sollte daher von Anfang an klargemacht werden, daß, wenn wir von „Antisemitismus“ in der antiken Welt sprechen, dies in der Bedeutung von „Antijudaismus“ verstanden werden sollte.

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Pathologie und Pathogen

Von Tanstaafl, übersetzt von Deep Roots. Das Original Pathology and Pathogen erschien am 3. Februar 2015 auf Age of Treason.

Andrew Joyces neuer Artikel, The Bizarre World of Dr Theodore Isaac Rubin, ist großteils hervorragend. Er handelt davon, wie Juden „Antisemitismus“ erklären:

Obwohl 2009 geschrieben, ist Ted Rubins Anti-Semitism: A Disease of the Mind in mehrerer Hinsicht ein Relikt einer vergangenen Ära, indem es ein klassisches Werk des Freudianismus und der Psychoanalyse alter Schule ist. Kevin MacDonald hat in The Culture of Critique angemerkt:

„Ein Weg, wie die Psychoanalyse spezifisch jüdischen Interessen gedient hat, ist die Entwicklung von Theorien über den Antisemitismus, die den Mantel der Wissenschaft tragen, indem sie die Bedeutung von Interessenkonflikten zwischen Juden und Nichtjuden herunterspielen. Obwohl diese Theorien im Detail stark variieren – und, wie es für psychoanalytische Theorien allgemein typisch ist, gibt es keine Möglichkeit, sich empirisch zwischen ihnen zu entscheiden – wird der Antisemitismus im Rahmen dieser Theorien als eine Form von nichtjüdischer Psychopathologie gesehen, die aus Projektionen, Repressionen und Reaktionsbildungen resultiert, welche letztendlich einer zu Pathologie führenden Gesellschaft entstammen.“

Statt daß Antipathie ein natürliches und normales Ergebnis echter Interessenkonflikte ist, wird Antipathie gegen Juden somit als psychologische Krankheit gesehen – die absolut nicht am Verhalten von Juden liegt und in jeder Weise an der westlichen Kultur. Dies ist die zentrale Stoßrichtung von Rubins Buch.

Rubin verschwendet keine Zeit, um zur Anwendung von medizinischer und psychiatrischer Sprache auf anti-jüdische Einstellungen zu kommen. Sie umfassen (S. 11-12) eine „bösartige emotionale Krankheit“, eine „psychiatrische Krankheit“ und eine „chronische, pandemische und unglaublich destruktive Seuche.“

Ich stimme Joyces und MacDonalds Einschätzung zu. Antipathie ist ein natürliches und normales Ergebnis realer Interessenkonflikte. Ich würde hinzufügen, daß das Schlüsselwort in „Interessenkonflikt“ Konflikt ist, und die Wurzeln der Antipathie und des Konflikts sind rassischer Art. Mehr als alles andere macht Joyces Artikel den Zusammenstoß zwischen weißer und jüdischer Mentalität klar – die völlig unterschiedliche Art, wie jede Gruppe den Konflikt zwischen den Gruppen sieht.

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Agobard von Lyon und die Ursprünge der feindlichen Elite

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Agobard of Lyon and The Origins of the Hostile Elite erschien am 2. November 2017 auf The Occidental Observer. (Link zum Sebastian-Kurz-Zitat am Schluß vom Übersetzer eingefügt.)

Als Teil der Einführung zu meinem in Kürze erscheinenden Essay-Sammelband Talmud and Taboo habe ich eine Übersicht über entscheidende Entwicklungen in der historischen Beziehung zwischen Juden und Europäern eingefügt. Im Laufe dieser Übersicht hebe ich die historische Unterdrückung europäischer Reaktionen auf jüdisches Gruppenverhalten hervor, ein wichtiger und beständiger Aspekt jüdisch-europäischer Interaktionen. Diese Unterdrückung, dieses Tabu, als Ding an sich, wird tendenziell weniger erforscht und verstanden, verglichen mit der Aufmerksamkeit, die offenkundigeren Manifestationen des jüdischen Einflusses gewidmet wird (z. B. durchsetzungskräftiges Handeln bei der Beeinflussung der Einwanderungskontrolle), aber ihre Betrachtung ist entscheidend für ein vollständiges Verständnis von Juden als eine feindliche Elite. Eine funktionierende theoretische Definition dessen, was mit „Juden als feindliche Elite“ gemeint ist, ist natürlich ebenfalls notwendig und wird hier nicht nur als die Bedeutung angenommen, daß Juden historisch gegen die Interessen der europäischen Massen standen bzw. diesen feindlich gewesen sind, sondern auch, daß Juden direkten Zugang zu politischer Macht oder bedeutenden Einfluß auf europäische Eliten, die welche besaßen, gehabt haben. Während ich die Einführung zu Talmud and Taboo schrieb, befaßte ich mich vorrangig mit den Ursprüngen des jüdischen Erwerbs dieser Macht oder dieses Einflusses in Europa, mit der Art ihres Ausdrucks und mit ihrer Evolution im Laufe von Jahrhunderten. Aufgrund von Platzbeschränkungen in der Einführung zu Talmud and Taboo möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, auf ein solches Beispiel näher einzugehen.

Bis dato ist unser bestes Verständnis moderner jüdischer politischer Strategien im Kontext des „Tabus“ in Kapitel 6 von Kevin MacDonalds Separation and Its Discontents: Toward an Evolutionary Theory of Anti-Semitism mit dem Titel Jewish Strategies for Combatting Anti-Semitism zu finden. Ein Abschnitt befaßt sich mit „Politischen Strategien zur Minimierung des Antisemitismus“. MacDonald merkt an, daß Juden flexible Strategen in der politischen Arena gewesen sind, unterstützt durch einen IQ, der beträchtlich über dem kaukasischen Mittel liegt, und argumentiert, daß die Grundlagen für den jüdischen Einfluß Reichtum, Bildung und gesellschaftlicher Status gewesen sind.[1] Heute setzen Juden diesen Einfluß ein, um eine negative Diskussion über ihre Gruppe zu unterdrücken, und zeitweise zur Unterdrückung überhaupt jeglicher Diskussion über Juden. MacDonald zeigt auf, daß dies normalerweise mittels umfangreicher gemeinschaftlicher Unterstützung für „Selbstverteidigungskomitees“ getan wird, die ein Merkmal jeder Diaspora-Population sind. Diese Komitees betreiben immer Lobbyarbeit bei Regierungen, nützen und beeinflussen Rechtssysteme, produzieren pro-jüdische und pro-multikulturelle Propaganda und finanzieren pro-jüdische Kandidaten oder Initiativen. Eine weitere ihrer lebenswichtigen Funktionen ist es gewesen, „Antisemiten“ zu überwachen und aufzudecken und Rechtssysteme zu benutzen, um individuelle Bestrafungen zu verlangen, womit sie ein Exempel an Individuen statuieren und dadurch eine abschreckende Atmosphäre für den Rest der Bevölkerung erzeugen.

Es erübrigt sich fast zu sagen, daß Juden in der Neuzeit sehr erfolgreich darin gewesen sind, Antisemitismus zu einem anrüchigen und widerwärtigen Unterfangen zu machen. Vielleicht mehr als jedes andere Beschämungsmittel können Vorwürfe wegen Antisemitismus sozial und beruflich verheerend sein. Akademische Studien, die argumentieren, daß Antisemitismus eine rationale und verständliche Grundlage hat, wie MacDonalds Werk, werden in einer unaufhörlichen Bemühung zur Aufrechterhaltung der jüdischen Kontrolle über Narrative betreffend ihre Gruppe und zur Abwendung von Feindlichkeit ihr gegenüber überwacht und aus dem wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen. Eine grundlegende Idee, die die Schaffung dieses modernsten Tabus untermauert, ist, daß Antisemitismus ein persönlicher Makel ist, der auf eine psychiatrische Störung hindeutet und eine soziale Verirrung ist, wie von den Schriften der  Frankfurter Schule für Sozialforschung verkörpert. Trotzdem sie eine fast monolithische Position im öffentlichen Denken der meisten europäischen Populationen erlangt haben, ist es besonders bemerkenswert, daß solche Konzeptionalisierungen des Antisemitismus als irrationale und unerklärliche Form von psychosozialer Krankheit extrem jungen Datums sind und erst in den letzten sechzig Jahren von einer Gruppe jüdischer Intellektueller entwickelt wurden – besonders von jenen am Nexus von Psychoanalyse und Frankfurter Schule.

Diese Umdeutung des europäischen Verständnisses des Antisemitismus ist nicht nur am jüdischen Einfluß in der akademischen Welt, in den Medien und in der Entwicklung der Gesellschaftspolitik gelegen, sondern auch an einer allgemeinen Unwissenheit unter Europäern über die historischen Erfahrungen ihrer Vorfahren. Europäer können mit der Frage des jüdischen Einflusses nicht klarkommen, indem sie rein dessen zeitgenössische Manifestationen konfrontieren – sie müssen sich mit den Erfahrungen ihrer Vorfahren befassen und verstehen, wie und warum sie Juden als feindliche Elite betrachteten.

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