Tod im Atlantik: Die deutschen Auswanderer der „Love and Unity“

Von Christina Krätzig, erschienen im GEO-Juniheft 2013.

Einem Geisterschiff gleich schlingert die „Love and Unity“ („Liebe und Einheit“) durch die Dunkelheit. Kein Steuermann hält sie vor dem Wind. Die Segel schlackern, Böen und Wellen treiben hier, weit draußen auf dem Atlantik, mit dem Zweimaster ihr Spiel. Kein Kapitän blickt prüfend in den Sternenhimmel, menschenleer ist das mondbeschienene Deck in dieser Novembernacht den Jahres 1731.

Im Frachtraum aber drängen sich hundert Elendsgestalten aneinander. Emigranten aus der Pfalz, aus Baden und Württemberg, die meisten nehmen schon nicht mehr wahr, dass ihr Schiff keine Fahrt macht. Sie spüren nur noch den Schmerz in ihren Bäuchen, den nahenden Hungertod.

Die „Love and Unity“ ist ein Schiff der Verdammnis, ein Fliegender Holländer auf einer Reise, die kein Ende nehmen will. Länger als ein Vierteljahr ist sie ihren Passagieren ein Gefängnis auf See. Dabei hat die Fahrt nur vier bis sechs Wochen dauern sollen, so hatte es der Kapitän versprochen.

Im August ist die „Love and Unity“ in einen Sturm geraten, im September hat der Kapitän den Reisenden die Rationen gekürzt, im Oktober sind die ersten Passagiere verhungert. Und kein Ende dieser Fahrt der Verzweiflung ist in Sicht.

Zu den Armseligen, die da unter Deck vegetieren, gehören auch Frauen und Kinder, der elfjährige Georg Jungmann unter ihnen. Sein Vater ist Bürgermeister in Hockenheim am Oberrhein gewesen, bevor er mit seiner Familie an Bord dieses Seelenverkäufers gegangen ist. Nicht Not hat die Jungmanns ins Ungewisse getrieben, es sind diese Briefe gewesen: Von einem endlosen und menschenleeren Land war darin die Rede, gesegnet mit fruchtbaren Böden und mildem Klima. Und jeder Siedler könne mehr als genug davon bekommen.

Überstürzt hat der Bürgermeister Hab und Gut verkauft, um aufzubrechen. Er ahnt nicht, dass viele dieser Briefe, die in seiner Heimat von Hand zu Hand gehen, Fälschungen sind. Geschrieben von skrupellosen Händlern, die mit jedem Auswanderer mehr verdienen. Jetzt sind Georgs Stiefmutter und zwei seiner Geschwister tot, er selbst und sein zweijähriger Bruder liegen im Sterben.

Die Passagiere erhalten kaum noch Wasser vom Kapitän und so gut wie nichts mehr zu essen. Ein Napf Grütze pro Tag muss reichen für eine fünfköpfige Familie.

Und die Jungmanns haben kein Geld, um zusätzlich etwas Essbares zu kaufen. Oder das, was an Bord der „Love and Unity“ nun als Nahrung gilt: Mäuse zu sechs Pence, Ratten für anderthalb Schilling – anderthalb Tageslöhne eines Zimmermanns.

Jede Nacht sterben Menschen. Abends flehen sie ihre Mitreisenden um Nahrung an, morgens werden ihre von den Ratten angefressenen Leichen nackt über Bord geworfen. Nicht einmal einen Sandsack bekommen sie, der ihre Körper hinab in die Fluten zöge. Eltern müssen ihre Söhne und Töchter, Kinder ihre Mütter und Väter davontreiben sehen.

Kapitän Jacob Lobb behauptet, er sei gezwungen, die Rationen so stark zu kürzen, weil sein Schiff aufgrund widriger Winde zu wenig Fahrt mache; sonst sei am Ende gar nichts mehr übrig.

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Die ADL: In Blut geboren, Teil 2

Der jüdische Gangster und finanzielle Engel der ADL, Meyer Lansky, links, mit seinem Anwalt E. David Rosen, ebenfalls ein Jude.

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The ADL: Born in Blood, part 2 erschien am 27. Oktober 2018 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum.

Zuvor erschienen: Die ADL: In Blut geboren, Teil 1

Die Anti-Defamation League oder ADL ist ein auf Hass beruhendes kriminelles Unternehmen, das sich als „Menschenrechtsgruppe“ tarnt. Ihr Zweck ist, mit allen nötigen Mitteln diejenigen zu vernichten, die das parasitische, kriminelle oder völkermörderische Verhalten Israels oder anderer organisierter jüdischer Interessen enthüllen.

Der Forscher Valdis Bell dokumentiert in The American Mercury die kriminellen Verbindungen der ADL:

Verbindungen zum Verbrechen

Die ADL operiert so ziemlich wie eine organisierte Verbrecherbande, wie ihre Einschüchterungen und direkten Lebensruinierungstaktiken klarmachen. Und das ist nicht bloß ein Ergebnis von „Übereifer“ oder einer unvernünftigen Furcht vor Verfolgung. Die ADL hat direkte Verbindungen zu zahlreichen notorischen Verbrecherfiguren:

Meyer Lansky, einer der Architekten des modernen organisierten Verbrechens in den Vereinigten Staaten mit „Murder, Incorporated“ verbunden, war ein starker Unterstützer und Spender der ADL. Seine Enkelin Mira Lansky Boland war eine ADL-Funktionärin – ironischerweise wird ihre Position als „Kontaktperson zur Exekutive“ angegeben. Sie arrangierte bezahlte Luxusreisen nach Israel, dem Weltzentrum des illegalen Sex-Geschäfts, für gewisse entscheidende Exekutivbeamte, die der ADL als Gegenleistung „etwas zu bieten“ hatten – darunter Tom Gerard [ein korrupter Polizist, der eine Gestalt von vielen im Diebstahl vertraulicher Polizeiakten durch die ADL war].

Mira Lansky Boland

Nun, wer war Meyer Lansky? Er wurde in eine jüdische Familie in Polen geboren und als Kind nach New York City gebracht. Seine Neigung zum Verbrechen zeigte sich früh – als Teenager stand er bereits in Verbindung mit dem jüdischen Gangster Bugsy Siegel und dem nichtjüdischen Verbrecherboß „Lucky“ Luciano. Lansky half Luciano, indem er die Ermordung zweier nichtjüdischer Gangster organisierte, sodaß sowohl Luciano als auch Lansky im kriminellen Untergrund aufsteigen konnten.

Lansky leitete die größten kriminellen Glücksspieloperationen in den Vereinigten Staaten zu der Zeit und war sehr erfolgreich, was in nicht geringem Maß an Lanskys Praxis der großzügigen Bestechung von Exekutivbeamten lag, sodaß sie „wegschauten“ und so taten, als würden sie Lanskys illegale Handlungen nicht bemerken. Um seine unrechtmäßig erworbenen Gewinne zu verbergen, nutzte Lansky die Dienste von Schweizer Banken, und schließlich machten seine kriminellen Unternehmungen ihn so reich, daß er tatsächlich eine Schweizer Bank kaufte.

Lanskys Bande machte zwischendurch Pause beim Neppen von Trotteln und beim Ermorden von Rivalen, um völlig legale Versammlungen des pro-weißen und pro-nationalsozialistischen Amerikadeutschen Bundes zu sprengen, etwas, das er freimütig zugab, wobei er in empörender Weise die Rechte der Redner und des Publikums verletzte und sogar auf versuchten Mord oder zumindest Totschlag zurückgriff, indem er Teilnehmer aus Fenstern warf. Er wurde von der American Jewish Historical Society zitiert:

wir traten in Aktion. Wir warfen einige von ihnen aus den Fenstern. Die meisten der Nazis gerieten in Panik und rannten hinaus. Wir verfolgten sie und schlugen sie zusammen. Wir wollten ihnen zeigen, daß Juden sich nicht immer zurücklehnen und Beleidigungen akzeptieren würden.

Es war wahrscheinlich Lanskys gewalttätige Unterdrückung der Redefreiheit und Versammlungsrechte von Weißen, die ihn in den Kreis der ADL brachte, die ein wenig umsichtiger für dasselbe arbeitete. Eine weitere Verbindung war der jüdische Gangsteranwalt Aaron Sapiro, der für Lanskys Schwiegervater arbeitete und ein „Investor“ in seinen kriminellen Operationen war. Sapiro wird von der ADL bis zum heutigen Tag für seinen Rechtsstreit gegen den „Antisemiten“ Henry Ford gepriesen.

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Geheimgesellschaften: Die Mafia

Von Heinz-Georg Hailwax. Das Original erschien im Schweizer „Internationalen Waffenmagazin“ Nr. 5/1991 im Rahmen der Reihe „Geheimgesellschaften“ des Autors. Zuvor aus dieser Reihe hier erschienen: Geheimgesellschaften: Die Triade oder Himmel-und-Erde-Gesellschaft.

*   *   *

Das organisierte Verbrechen hat viele Namen, die den regionalen Gegebenheiten angepaßt sind. Unter den Geheimbünden der Welt ist jedoch die „Mafia“ als Überbegriff für alle nach dem Führerprinzip aufgebauten, autoritären und demokratiefeindlichen Organisationen berüchtigt. Die Verfilzung von Lokalpolitik und Verbrechen ist für diese Gesellschaft typisch.

Mafia – der erst ab 1860 von der Öffentlichkeit verwendete Begriff für das organisierte Verbrechen in Italien – bedeutet eigentlich „Zuflucht“. Tatsächlich war und ist die „Mafia“ und ihre verwandten Organisationen wie „N’Drangheta“, „Camorra“ und „Cosa Nostra“ ein sicherer Hafen für die ihr verpflichteten Personen. Diese dienen ihr denn auch mit unverbrüchlicher Treue und unter strikter Beachtung der „Omerta“, des Gesetzes des Schweigens.

Die wahre Einflußsphäre der „Maffia“ oder „Mafia“ – die Bezeichnung wird von den Mitgliedern nie verwendet und ist daher der Öffentlichkeit vorbehalten – ist der Mezzogiorno, also die Südhälfte Italiens. Schon im Mittelalter gab es hier die „Femegerichte“, welchen „Wissende“ oder „Feme-Genossen“ angehörten. Diese ursprünglich offiziellen, später jedoch in den Untergrund gedrängten, mit magischen Riten verbundenen und zu perverser Rechtsprechung mißbrauchten Gerichte waren wohl das furchtbarste Rechtsmittel. Todesurteile durch die maskierten, anonymen Richter wurden sofort vollstreckt; erschien der Verurteilte nicht zum Prozeß am geheimen Ort, wurde er „verfemt“, d. h. in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Auch wenn es Jahre dauern sollte – „Verfemte“ fielen schließlich doch dem Dolch eines Feme-Genossen zum Opfer. Offiziell und formell konnten, trotz allen Bemühungen von Kaisern, Fürsten, Adeligen und Städten, diese „Bauerngerichte“ nie zerschlagen werden.

Kampf gegen spanische Unterdrückung

Neapel und Sizilien wurden von 1504 bis 1707 und von 1738 bis 1860 von spanischen Königen regiert. Es ist nicht auszuschließen, daß die Feme-Schöppen auf die Unterdrückung durch Handlanger der Spanier so reagierten, daß sie sich durch Zusammenschluß mit der Garduna, einer alten spanischen kriminellen Untergrundorganisation, neu formierten. Auch wenn die Femegerichte gegen Ende des 16. Jahrhunderts verschwanden; von Untergrundleuten wurde alsbald die sizilianische „Zuflucht“ gegründet, die Verbindung mit der auf rein materiellen Gewinn ausgerichteten neapolitanischen Camorra aufnahm.

Die beiden Organisationen haben viele Gemeinsamkeiten, sind jedoch völlig voneinander getrennt zu betrachten. Während die Camorra ihre Mitglieder in „Brigaden“ organisiert, baut die Mafia auf „Familien“. Strenge Rituale, z. B. der „Todeskuß“ auf die Wange eines insgeheim Verurteilten, der Stich in den Finger zum Beweis der unverbrüchlichen Familientreue, die „Omerta“ und die Scheinreligiosität und Heiligenverehrung als Rechtfertigung auch für Bluttaten kennzeichnen die hierarchisch aufgebauten Syndikate.

Giuseppe Mazzini, ein Untergrundführer der Camorra, gilt als Gründervater der sizilianischen Mafia. Als 1860 die Bourbonen durch seine Leute aus Palermo vertrieben wurden, hatte der ehemalige Gelehrte eine eigenständige sizilianische Abart seiner neapolitanischen Bewegung gegründet. Bereits zehn Jahre später bestand diese Gruppe aus einer Mischung von Idealisten, Banditen, Revolutionären und Kriegsgewinnlern, der auch Großgrundbesitzer und deren Personal angehörten. Alsbald begann man, Schutzgebühren zu kassieren und das einfache Volk, dem man ja ursprünglich dienen wollte, durch Terror zu unterdrücken. In die noch größere Anonymität der Städte ausgedehnt, breitete sich die Mafia von Palermo aus schnell über ganz Sizilien aus.

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Weißentum ist mehr als Schwarzenfeindlichkeit

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original Whiteness is more than Anti-Blackness erschien am 7. September 2012 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Weißentum ist zumeist im Sinne eines „Anti-Schwarzentums” definiert worden, eine Unterscheidung, die für die Linke von höchster Wichtigkeit bleibt. Für Liberale haben die 1940er und 1950er nie geendet. Hitler und Joseph McCarthy schleichen noch immer auf der Erde herum, und die weiße Vorherrschaft regiert die Vereinigten Staaten und die Welt. Wohin Liberale auch immer schauen, sehen sie bösartige weiße Gesichter!

Struktureller Rassismus dieser Art war in den Vereinigten Staaten und im südlichen Afrika am verbreitetsten.

Bis vor Kurzem war er in anderen europäischen Ländern nicht von Bedeutung. (Sie haben jetzt jedoch ebenfalls beträchtliche schwarze Populationen.) Dennoch müßte eine gründliche Untersuchung alle europäischen Kolonialerfahrungen im subsaharischen Afrika wie auch in der Karibik, in Mittel- und Südamerika analysieren.

Der besondere Platz der Schwarzen in der weißen Psyche

Historisch konnten Weiße den physischen, psychologischen und kulturellen Unterschied zwischen ihnen und Schwarzen deutlicher erkennen als andere Rassenunterschiede.

Weiße zeigten auch ständig eine stärkere natürliche Abneigung gegen Schwarze als gegen andere Nichtweiße. Ohne jüdische Kontrolle waren Weiße in der Lage, wirksame Barrieren gegen Vermischung zwischen sich und Schwarzen zu errichten.

Es ist ein Zeugnis für die abscheuliche kombinierte Macht der monolithischen Massenmedien und der umfassenden Zensur von Außenseitermeinungen, daß es die Juden geschafft haben, die ehemals deutliche helle Linie zwischen den beiden Rassen so schnell und umfassend aus dem Denken von Weißen zu löschen, wie es der Fall war.

Die Weißen sind psychologisch und kulturell entmannt worden.

Hybridisierung zwischen weißen Frauen und schwarzen Männern ist normalisiert worden, was die sexuelle Eroberung der Frauen der Rasse durch Fremde anzeigt.

Weitverbreitete Vernegerung von Lebensstilen, Einstellungen, Verhaltensweisen, Kleidungsstilen, kulturellen Geschmäckern, Sprachmustern und sogar der Körpersprache ist alltäglich.

In der Vergangenheit besetzten die Weißen ein Ende des Rassenspektrums, die Schwarzen das andere. Die rote, braune und gelbe Rasse waren zwischen den beiden Polen verteilt.

Steve Sailer hat unter dem Titel “Diversity before Diversity” eine Serie kurzer (auch einzeln im Blog VDARE nachveröffentlichter) Artikel produziert, die aus Kurzbiographien berühmter Nichtweißer besteht, die von der weißen Gesellschaft weithin geehrt werden.

Er erklärt: „Eines der Argumente, die ich mit dieser Serie Diversity Before Diversity vorbringen möchte, ist, daß wir beim Nachdenken über die Vergangenheit nicht die Art, wie Afroamerikaner behandelt wurden, auf andere Minderheiten projizieren sollten“ und „Die hautfarbenbezogene Diskriminierung von Schwarzen war sowohl quantitativ als auch qualitativ stärker als die Diskriminierung, unter der andere Gruppen litten.“

Sailers Argument ist berechtigt, wenn auch mit einem wichtigen Vorbehalt: Fast alle seiner Beispiele von Minderheiten stammen aus dem Amerika der Zeit nach 1933, als das Land, wenngleich demographisch immer noch weiß, nicht mehr wirklich von Weißen geführt wurde.

Eine freimütige und eindeutige Aussage über den traditionellen Standpunkt zu Schwarzen und Rasse ist von John Derbyshire artikuliert worden. Aus der Perspektive des Establishments und des Mainstream-Konservatismus ist Derbyshire durch und durch ein Rassist.

In Wirklichkeit ist er schwarzenfeindlich. Er würde solch eine Charakterisierung ablehnen, aber sie trifft die streng umgrenzte Natur seines Rassebewußtseins. Er sagt:

Wie Sie aus meinen IAT-Ergebnissen [Implicit Association Test] erkennen können, baue ich mühelos Beziehungen zu Ostasiaten auf, und ich denke, daß ich das immer getan habe. Ich fühle mich in einem Raum voller Chinesen wohler, als es in einem Raum voller schwarzer amerikanischer Rap-Künstler der Fall wäre. Und abgesehen von meinen persönlichen Vorlieben denke ich, daß die große Teilung in unserer Gesellschaft immer die zwischen schwarz und nichtschwarz ist. Das andere – Hispanics, Asiaten – ist im Vergleich dazu eine Bagatelle. Dies ergibt auch paläoanthropologisch Sinn. Der Homo sapiens verließ zuerst Afrika und entwickelte sich dann in andere Rassen auseinander. (“‘I May Give Up Writing and Work as a Butler’: Interview with John Derbyshire,” Gawker, 9. April 2012)

Derbyshire ist mit einer Chinesin verheiratet und hat gemischtrassige Kinder. Er hat geschrieben: „Ich bin – offensichtlich – kein Rassenpurist. Ich habe kein Problem mit Rassenvermischung. Ich habe Rassenpuristen nicht einmal etwas zu sagen. Ich denke einfach, daß sie unrecht haben.“ (“John Derbyshire on Immigration, Liberty, and Mating Choices.”)

Bei mehreren Anlässen hat er sich als „Philosemiten“ beschrieben, als „Anti-Antisemiten“ und „Zionisten“ (z. B. “The Jews and I: Passover Reflections,” National Review Online, 10. April 2001, nur im Google-Cache-Format verfügbar; “The Marx of the Anti-Semites,” 10. März 2003.)

Auf der Plusseite befürwortet Derbyshire „eine rationale Einwanderungspolitik, die den historischen, weißen europäischen ethnischen Kern der amerikanischen Nation bewahrt, wie es unsere Einwanderungsgesetze bis zum Gesetz von 1965 taten.”

Und sein Engagement für eine Gesellschaft der geordneten Freiheit und grundsätzlichen Fairness veranlaßt ihn dazu, gegenüber abweichenden Meinungen toleranter zu sein, als es üblicherweise der Fall ist.

Obwohl Derbyshire auf seinen Empirismus stolz ist, sind seine philosemitischen Behauptungen großteils kontrafaktisch. (Ich meine damit nicht seine Kritik an der Evolutionspsychologie; Sam Francis hatte ebenfalls Vorbehalte gegenüber dieser Forschungsdisziplin. Solche Ansichten sind von Derbyshires angeblich faktischen oder historischen Aussagen über Juden zu trennen.)

Sein Herumdrucksen darüber, daß Rassenvermischung von Weißen kein Problem sei, weil die Zahlen, um die es dabei geht, irrelevant seien, ist ebenfalls falsch.

Derbyshire wuchs in einer weißen Welt auf, wohnt im Ballungsraum New York und hat die revolutionäre Verwandlung miterlebt, die während seiner Lebenszeit stattgefunden hat. Steve Sailer hat unabhängig davon ähnlich unhaltbare Ansichten über gegenwärtige Rassenvermischungsraten geäußert.

Derbyshire würde seine empirische Sache sehr stärken, wenn er, statt objektiv unhaltbare Positionen zu verfechten, einfach sagen würde: „Ja, all das stimmt! Aber es ist mir einfach egal. Ich mag und bewundere Juden und schaue zu ihnen auf. Ich habe eine höhere Meinung von ihnen als von Weißen und wende auf sie andere, eigentlich keine, moralischen Maßstäbe an.“

Denn in Wahrheit ist das der Kern der Position jedes Philosemiten.

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Die Geschichte des Geldes – Teil 3

Vorwort von Osimandia: Das englische Original erschien unter dem Titel The History of Money Part 3 auf der Seite xat.org. von einem unbekannten Autor. Der durch Einrückung gekennzeichnete –  und im englischen Original nicht vorhandene – Einschub ist die Übersetzung eines Artikels von Ellen Brown, der  am 19. August 2007 unter dem Titel Thinking outside the Box: How a Bankrupt Germany Solved its Infrastructure Problems auf ihrer Seite Web of Debt veröffentlicht wurde.

Der Einschub erschien mir angebracht, weil an der Stelle, wo es gerade für deutsche Leser interessant wird, der Originalartikel etwas enttäuschend oberflächlich bleibt.

Übersetzt von Osimandia. Alle Bilder und der Großteil der Links stammen nicht aus den Originaltexten, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

Zuvor erschienen: Die Geschichte des Geldes – Teil 1 und Teil 2

Der erste Weltkrieg – A.D. 1914 bis 1918

Die Deutschen liehen sich Geld von der deutschen Rothschildbank, die Briten liehen sich Geld von der britischen Rothschildbank und die Franzosen liehen sich Geld von der französischen Rothschildbank.

Der amerikanische Superbänker J.P. Morgan war unter anderem auch ein Verkaufsagent für Rüstungsgüter. Sechs Monate nach Kriegsbeginn war er mit Ausgaben von 10 Millionen Dollar täglich der größte Konsument des Planeten.

Die Rockefellers und der Vorsitzende des Rats für Kriegsindustrie Bernard Baruch machten jeweils rund 200 Millionen, während Familien ihre Söhne für die blutige Front opferten; aber Profit war nicht das einzige Motiv für ihr Engagement.

Russland hatte den Plan der Geldwechsler, Amerika in zwei Hälften zu spalten, vereitelt, und verblieb das letzte große Land ohne eigene Zentralbank.

Drei Jahre nach Kriegsbeginn wurde jedoch die ganze Zarenfamilie ermordet und der Kommunismus begann. [Korrektur d.Ü.: 1917 dankte der Zar ab, ermordet wurden er und seine Familie 1919]

Zar Nikolaus II, Zarin Alexandra, Ihre Töchter Olga, Tatiana, Maria und Anastasia, sowie Kronprinz Alexej. Zusammen mit ihrem Arzt und einigen treuen Bediensteten in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1919 ermordet von einem von Jakow Jurowsky angeführten bolschewistischen Erschießungskommando.

Sie mögen es vielleicht merkwürdig finden, zu erfahren, dass die Russische Revolution auch mit britischem Geld finanziert worden war. Kapitalistische Geschäftsleute, die den Kommunismus finanzieren?

Der Autor Gary Allen erklärt es:

„Kommunismus oder genauer gesagt Sozialismus, ist keine Bewegung der unterdrückten Massen sondern eine der Wirtschaftselite.”

W. Cleon Skousen schrieb in seinem Buch The Naked Capitalist:

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„Wer sind die Kriegshetzer?“ Charles Lindberghs Rede in Des Moines am 11. September 1941

Charles Lindbergh, 4. Februar 1902 – 26. August 1974

Übersetzt von Deep Roots. Das Original Who Are the War Agitators? ist auf „American Experience“ zu finden. Hier gibt es auch einen Ausschnitt davon als Video (9:16 min.):

Die im Video enthaltenen Teile habe ich im Text markiert, und kleine Abweichungen der schriftlichen Vorlage vor der Übersetzung auf den Wortlaut des Videos korrigiert.

 

Wer sind die Kriegshetzer?

Es ist jetzt zwei Jahre her, seit dieser neueste europäische Krieg begann. Von diesem Tag im September 1939 bis zum jetzigen Moment hat es eine ständig zunehmende Bemühung gegeben, die Vereinigten Staaten in den Konflikt zu zwingen.

Diese Bemühung ist von ausländischen Interessen getragen worden, und von einer kleinen Minderheit unseres eigenen Volkes; aber sie ist so erfolgreich gewesen, daß unser Land heute am Rande des Krieges steht.

Zum jetzigen Zeitpunkt, wo dieser Krieg davor steht, in seinen dritten Winter zu gehen, scheint es angemessen, die Umstände noch einmal zu betrachten, die uns zu unserer gegenwärtigen Position geführt haben. Warum befinden wir uns am Rande des Krieges? War es für uns notwendig, so tief darin verwickelt zu werden? Wer ist verantwortlich für die Änderung unserer nationalen Politik von einer der Neutralität und Unabhängigkeit zu einer der Verstrickung in europäische Angelegenheiten?

Ich persönlich glaube, daß es kein besseres Argument gegen unsere Intervention gibt als ein Studium der Ursachen und Entwicklungen des gegenwärtigen Krieges. Ich habe oft gesagt, daß es keine Gefahr einer Beteiligung unsererseits gäbe, wenn dem amerikanischen Volk die wahren Fakten und Belange vorgelegt würden.

Hier möchte ich Sie auf einen grundsätzlichen Unterschied zwischen den Gruppen hinweisen, die einen Krieg im Ausland befürworten, und jenen, die an eine unabhängige Bestimmung für Amerika glauben.

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Juden, Sklaverei und Dixie

Von Hunter Wallace (Original: Jews, Slavery, and Dixie, erschienen am 25. August 2012 auf Occidental Dissent). Übersetzung: Lichtschwert.

Es war einmal, da waren Juden aktive Teilnehmer in Sklaverei, weißer Vorherrschaft und Rassentrennung.

Es war einmal, da waren Juden aktive Teilnehmer in Sklaverei, weißer Vorherrschaft und Rassentrennung.

Drüben auf Counter-Currents ist Andrew Hamilton auf etwas gestoßen, das wir hier auf „Occidental Dissent“ schon mehrmals diskutiert haben.

Historisch gesprochen gab es im Tiefen Süden keine Judenfrage. Juden entwickelten ihren gegenwärtigen Ruf als Bedrohung für die weiße Vorherrschaft erst ab der Bürgerrechtsbewegung in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Juden in den Südstaaten nahmen am Sklavenhandel teil, besaßen Sklaven, profitierten als Kaufleute von der Sklaverei (Lehman Brothers wurde in Montgomery gegründet), identifizierten sich mit der weißen Mehrheit, dienten in der Konföderierten Regierung, kämpften für die Konföderation und gestalteten sogar viele der Rassentrennungsgesetze im Jim-Crow-Süden.

Ich weiß, daß es nach allem, was seit damals geschehen ist, schwer zu glauben ist. Wir sind daran gewöhnt, von Juden als einem unverdaulichen feindlichen Element in unserer Gesellschaft zu denken, aber Südstaatler haben traditionellerweise nicht so von ihnen gedacht, weil sie bis in jüngere Zeit keinen Grund dazu hatten.

Vor einem Jahr postete ich ein witziges Video von den Juden von Selma, Alabama, die in Erinnerungen an die Bürgerrechtsbewegung schwelgten – als MLK 1965 in Selma marschierte, waren die örtlichen Juden das geschäftliche Establishment in der Stadt, und es waren ihre Innenstadtgeschäfte, die die Rassentrennungsgesetze durchsetzten, welche die Schwarzen boykottierten.

Tausende von Nordstaaten-Juden, liberalen Protestanten und Unitariern, die von den Mainstream-Medien aufgewiegelt worden waren, kamen nach Selma, um über Rassismus und Rassentrennung und Antisemitismus in Alabama zu zetern. Einige der einheimischen Juden erklärten ihnen geduldig, daß Juden als Bürgermeister der Stadt gedient hatten und am Aufbau des örtlichen Country Club beteiligt gewesen waren und einige von dessen prominentesten Mitgliedern waren.

Wie Andrew Hamilton erläutert, waren Juden sogar Mitglieder des ursprünglichen Ku Klux Klan in der Zeit des Wiederaufbaus – Juden dachten zu der Zeit von sich als weiß oder machten mit dem Weiß-sein mit, weil die Behauptung, weiß zu sein, stark zu ihrem Vorteil wirkte.

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Caribbean Project 13: Die Kolonisierung des nordamerikanischen Festlands

Von Hunter Wallace (Original: Caribbean Project: Colonizing The North American Mainland, erschienen am 30. August 2012 auf Occidental Dissent). Übersetzung: Lichtschwert.

Zuletzt aus dieser Reihe hier erschienen: Caribbean Project 12: Der jüdische Exodus nach Barbados

Die Kultur Britisch-Westindiens trifft in South Carolina ein

Die Kultur Britisch-Westindiens trifft in South Carolina ein

Hier sind einige Auszüge aus David Brion Davis‘ Buch Inhuman Bondage: The Rise and Fall of Slavery in the New World [„Unmenschliche Knechtschaft: Der Aufstieg und Fall der Sklaverei in der Neuen Welt“], die das Narrativ wiederholen, das wir den ganzen Sommer lang hier diskutiert haben, daß der Tiefe Süden ein kultureller Zweig Britisch-Westindiens ist.

Sie werden diese Geschichte in keiner einzigen öffentlichen Schule in den Vereinigten Staaten gelehrt finden. Nur wenige College-Abgänger wissen überhaupt davon. Der Süden ist die abartige Region in Amerika, weil er eine kulturelle Erweiterung der rassenbasierten Plantagengesellschaften der britischen Karibik ist:

Bei der Art, wie Geschichte unterrichtet wird, begreifen wenige gebildete Amerikaner, daß zu der Zeit, als die Engländer in Jamestown Tabak anzubauen begannen und Pilger in Plymouth die Ordnung durchsetzten, indem sie einen Maibaum umschnitten, andere Engländer sich in St. Christopher (St. Kitts, 1624), Barbados (1627), Nevis (1628) und Montserrat und Antigua (1630er) anzusiedeln begannen. Ihnen folgten dichtauf die Franzosen, die sich tatsächlich den Engländern auf St. Christopher bei einem überraschenden Nachtangriff auf eingeborene Indianer anschlossen. Die Franzosen erwiesen sich als bereitwilliger als die Engländer, die wilden Kariben-Indianer auf Guadeloupe und Martinique zu bekämpfen und zurückzudrängen, obwohl sie etwas länger brauchten, bis sie sich dem Zucker zuwandten. Um 1655 wurde England von Oliver Cromwell regiert, der eine große Armee schickte, die sich Piraten bei der Wegnahme Jamaikas von den Spaniern anschließen sollte. Ein paar Jahre später besetzten die Franzosen das westliche Drittel von Santo Domingo, das nun Saint-Domingue (später Haiti) genannt wurde. Cromwells Expedition hatte versucht, irgendeinen Teil von Santo Domingo einzunehmen, war dabei aber gescheitert.

Die Geschichte des Tiefen Südens beginnt in St. Kitts, Barbados, auf den Leeward Islands [Inseln über dem Winde] und setzt sich fort mit der Eroberung Jamaikas im Jahr 1655 und der Entwicklung dieser britischen Kolonien zu Sklavengesellschaften zwischen den 1640ern und 1690ern:

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Caribbean Project 10: Juden, Sklaverei und die niederländische Karibik

Afrikanische Sklaven in Niederländisch-Curaçao schuften für ihre jüdischen Herren.

Afrikanische Sklaven in Niederländisch-Curaçao schuften für ihre jüdischen Herren.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Jews, Slavery, and the Dutch Caribbean erschien am 28. August 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt hier aus dieser Reihe erschienen: Caribbean Project 9: Die jüdische Rolle in der amerikanischen Sklaverei

Curaçao:

Während des Großteils des Sommers habe ich mich intensiv auf Britisch-Westindien und Französisch-Westindien wegen deren starken organischen Bindungen zur Kultur des Unteren Südens konzentriert.

Wir haben gesehen, wie dem Typ der rassenbasierten Sklavengesellschaft, die in South Carolina und Louisiana entstand, in der britischen und französischen Karibik der Weg bereitet und von Siedlern von den Inseln dorthin gebracht wurde.

Die niederländische Karibik spielte in dieser Geschichte ebenfalls eine entscheidende Rolle – es waren sephardische Juden, die durch die Niederländische Westindien-Gesellschaft operierten, die die rassenbasierte Plantagensklaverei in den 1640ern von Brasilien nach Barbados brachten, welche zum Modell für die Ausbreitung der Sklaverei über die gesamte Karibik und den amerikanischen Süden wurde.

Von den 1620ern bis zu den 1650ern war die spanische Hegemonie in der Karibik als Konsequenz des Dreißigjährigen Krieges in Europa im Schwinden, und Spanien begann der Großteil der Region und die gesamte östliche Karibik an Britannien, Frankreich und die Niederlande zu entgleiten.

– England eroberte St. Kitts (1624), Barbados (1627), Nevis (1628), Providence (1630), Antigua (1632), Montserrat (1632) und Jamaika (1655).

– Frankreich beanspruchte Saint-Christophe (1625), Saint-Domingue (1641), Guadeloupe (1635) und Martinique (1635).

– Die Niederländer beanspruchten St. Martin (1631), Curaçao (1634), St. Eustatius (1635), Saba (1640) und Aruba und Bonaire (1634).

Die niederländischen Inseln St. Martin, St. Eustatius, und Saba sind Teil der Inseln unter dem Winde [Leeward Islands] in den nördlichen Kleinen Antillen. Curaçao, Aruba, und Bonaire sind kleine Inseln vor der Küste Venezuelas westlich von Trinidad und Tobago.

1630 eroberten die Niederländer Pernambuco und Recife im nordöstlichen Brasilien, wo sie stark in Zuckerplantagen investierten, die zum Kern des agro-industriellen Komplexes in der Neuen Welt werden sollten. Von 1630 bis 1654 war Niederländisch-Brasilien als Neu-Holland bekannt.

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Die dunkle Seite der Bürgerrechtsbewegung

Von Luke Wolfe; Original: The Dark Side of the Civil Rights Movement, erschienen am 20. Februar 2017 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

Das vorherrschende Narrativ über die Bürgerrechtsbewegung ist eine Geschichte über selbstlose Weiße, die die Ungerechtigkeit im Süden bekämpften. Üblicherweise wird die Bewegung als aus frommen Christen und Freiheitskämpfern bestehend dargestellt, die gegen die Vorurteile der Südstaaten-Weißen zu kämpfen hatten. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die Realität ist, dass die Bürgerrechtsbewegung von denselben Kräften heimgesucht wurde, die jedes Umfeld heimsuchen, wo Weiße und Schwarze sich mischen: Gewalt, Diebstahl, Kriminalität, Ressentiments und sexuelle Dominanz.

Weiße Bürgerrechtsaktivisten, die den Norden verließen, um den Widerstand gegen die Rassentrennung im Süden zu organisieren, gingen mit religiösem Eifer an ihre Aufgaben heran. Eine weiße Frau hält diesen Geist so fest: „Es gibt meiner Meinung nach keinen Zweifel, dass diese Sache es wert ist, dafür zu sterben. … Diese Liebe wächst jeden Tag und wird sich weiter ausdehnen und ausdehnen, bis sie allen Hass überall auf der Welt besiegt“ (Rothschild 1982, S. 133). Bitte beachten Sie die messianische Mentalität der Frau: sie möchte „allen Hass überall auf der Welt“ besiegen.“

Weiße Bürgerrechtsaktivisten waren schockiert zu entdecken, dass örtliche Schwarze in Mississippi die weiße Vorherrschaft in der Bürgerrechtsbewegung übelnahmen und Widerstand gegen sie leisteten. Nach dem Graswurzelprinzip agierende Schwarze wollten eine örtliche schwarze Kontrolle über Bürgerrechtsorganisationen und suchten sicherzustellen, dass weiße Männer und Frauen sich in einer untergeordneten, machtlosen Position befanden (Rothschild 1982, S. 132). Schwarze glaubten, dass Weiße eingebildet seien und gegenüber Schwarzen überlegen taten (Watson 2010, S. 267). Andererseits betrachteten weiße Bürgerrechtsaktivisten Schwarze schließlich als im Grunde faul und dumm (Watson 2010, S. 267). Weiße Freiwillige stießen auf Argwohn und Misstrauen.

Viele Bürgerrechtsorganisationen brachen wegen rassischer und Geschlechterdifferenzen auseinander. Zum Beispiel gingen viele Teilnehmer einer Konferenz des Student Non-Violent Coordinating Committee (SNCC) wegen der brutalen Feindseligkeit zwischen Weißen und Schwarzen hinaus (Watson 2010, S. 268). Teilnehmende weiße Bürgerrechtler sprachen mit einer Freimütigkeit über Rasse, wegen der sie im heutigen Europa wegen Hassrede strafrechtlich verfolgt würden. Sie bezeichneten Schwarze als „bullshitting Negroes“ (Watson 2010, S. 268). Schwarze ihrerseits weigerten sich einfach, Befehle von Weißen entgegenzunehmen (Watson 2010, S. 268). Der Groll zwischen Weißen und Schwarzen kulminierte damit, dass das SNCC alle weißen Mitglieder aus der Organisation ausschloss (Watson 2010, S. 269).

Der für weiße weibliche Freiwillige vielleicht störendste Aspekt der Bürgerrechtsbewegung war der „Sexualtest“ (Rothschild 1982, S. 137). Männliche schwarze Organisationsangestellte benutzten ihre Machtposition, um weiße Frauen zum Geschlechtsverkehr mit ihnen zu zwingen (Rothschild 1982, S. 137). Dies war sehr verbreitet. Zwei Freiwillige beschrieben es als ein „Initiationsritual, bevor Frauen als ernsthafte Mitarbeiterinnen betrachtet werden konnten“ (Rothschild 1982, S. 137). Wie ein Autor berichtet, „zählte es jeder schwarze SNCC-Mitarbeiter, mit vielleicht ein paar Ausnahmen, als eine Kerbe in ihrem Bettpfosten, wenn sie mit einer weißen Frau geschlafen hatten – mit so vielen wie möglich“ (Watson 2010, S. 230). Was war das Ergebnis dieser rassischen Fraternisierung? Geschlechtskrankheiten verbreiteten sich überall in den Reihen des SNCC und des Council of Federated Organizations (COFO) (Watson 2010, S. 230).

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