Weiß-nationalistische Rassenvermischer

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“). Das Original White Nationalist Race-Mixers erschien am 19. Dezember 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Für den Rassebewußten, dessen Ziel es ist, unser bedrohtes Volk vor dem Aussterben zu bewahren und es auf einen gesunden Zukunftspfad zu bringen, ist die Frage „Wer gehört dazu?“ grundlegend. Sie muß mit Abstand aus einer Vielzahl von Perspektiven untersucht werden, ungeachtet jeglicher sozialer Peinlichkeit oder zwischenmenschlicher Unannehmlichkeit, die das mit sich bringen mag.

Es geht nicht darum, die Gefühle von Menschen zu verletzen; es geht ums Überleben.

Weil Rasse ein biologisches Konzept ist, sind viele der grundlegendsten Herausforderungen, mit denen wir es zu tun haben, biologischer Natur. Natürlich hat jedes biologische Problem weitreichende gesellschaftliche Konsequenzen.

Kleine Gruppen, Organisationen, eine Bewegung, gehen der Gründung eines weißen Staatswesens chronologisch voraus, sei dies nun mikro-nationalistisch, mini-nationalistisch, pan-national, oder sogar das Resultat totaler Rückeroberung. Die Frage „Wer gehört dazu?“, die anfänglich auf die Ebene der kleinen Gruppe und der Bewegung anwendbar ist, gilt daher letztendlich auch für den ins Auge gefaßten Staat.

Zusätzlich schärft die Frage „Wer gehört dazu?“ in präziser Weise die analytische Fähigkeit und klärt die Natur des Zielpublikums, der nötigen Methoden, um es zu erreichen, die Handlungen, die man sich von diesem wünscht, und allgemein die Ziele, die man erreichen möchte.

Mischehen und weißes Überleben

Mischehen und interrassisches Zusammenleben, mit oder ohne Mischlingsfrage (aber besonders mit) sind destruktiv für das kollektive Überleben.

Die Natur brauchte Jahrtausende, um unsere Rasse zu schaffen, die fast sofort durch Vermischung zerstört werden kann, besonders in einem Umfeld, das durch demographischen Kollaps der Weißen, genetische Verdrängung und das Fehlen oder die Unterdrückung kultureller Barrieren gegen Vermischung charakterisiert ist, die nicht-dominante, nicht-isolierte Rassen zum Überleben brauchen.

„Während der ganzen menschlichen Geschichte“, merkte der jüdische Anthropologe Stanley Garn an, „haben zahllose Isolierte ihre Fortpflanzungsbarrieren und in weiterer Folge ihre genetische Einzigartigkeit verloren… Heute sehen wir zahlreiche Beispiele von Kreuzungen zwischen grundverschiedenen geographischen Rassen, wobei ein zunehmend größerer Anteil der Weltbevölkerung so beschaffen ist.“

Es sind die „Fortpflanzungsbarrieren“, besonders die sozialen und kulturellen, die bewußt und ausdrücklich wiederhergestellt und neu erfunden werden müssen. Niemand ist durch ihre gesetzliche Unterdrückung härter getroffen worden als die Weißen. Tatsächlich kriminalisieren Gesetze, die Genozid verbieten, die rassistischen Maßnahmen, die Juden und Regierungen routinemäßig anwenden. Leider beachten Kriminelle solche Gesetze soviel, wie sie Einwanderungsgesetze beachten.

Es ist in dieser Hinsicht interessant, daß Weiße, wenn sie dominierten, Vorkehrungen für die separate Existenz von Rassen trafen. Reservate, Ghettos, Segregation und Apartheid hatten die Koexistenz statt der Vernichtung von Rassen im Auge.

Anti-weiße Regierungen bestehen im Gegensatz dazu auf Vernichtung. Wie erwähnt, sind sie nach ihren eigenen Gesetzen selbstverurteilte Kriminelle!

Rassenvermischung kommt überall auf der Welt vor. Die sich stark vermehrenden Produkte solcher Vereinigungen sind für unser Volk effektiv verloren, aber manche werden hoffentlich den weißen Anteil ihres Erbes ehren und dafür kämpfen.

In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle werden die konkreten Weißen, die hinausheiraten und sich sexuell fortpflanzen, irrelevant. Sie besitzen keinen Rassenstolz oder –bewußtsein und identifizieren sich nicht mit ihrer eigenen Rasse oder scheren sich um deren Überleben.

Zweifellos begrüßen manche sogar deren Verschwinden. Dies ist die Standardposition des Systems und daher der meisten Menschen, der weißen wie nichtweißen: „Wen kümmert es, ob die weiße Rasse überlebt?“

Wie Wilmot Robertson bemerkte: „Streng genommen kann niemand seine Rasse ändern oder vertauschen. Dies wird durch die physische Schicht von Rasse ausgeschlossen. Aber man kann sein Rassebewußtsein verlieren oder aufgeben, seinen Rassenstolz, seinen Rassismus… Man kann jemanden von einer anderen Rasse heiraten und hybride Kinder haben.“ Durch Hinausheiraten zieht eine weiße Person „sich in der Praxis aus ihrer eigenen Gruppe zurück und wird, wenn schon nicht in gutem Glauben, dann zumindest ad hoc ein Mitglied einer Minderheit.“

Der rassenvermischende weiße Nationalist

Man braucht nicht lang, um zu bemerken, daß die weiße rassebewußte Szene in sich jede gesellschaftliche Pathologie wiederholt, die für die umgebende Gesellschaft charakteristisch ist, einschließlich Rassenvermischung. Daher muß man versuchen, diesbezüglich realistisch zu sein und das Beste zu tun, was man angesichts dessen machen kann.

Paradoxerweise gibt es gemischtrassig verheiratete Weiße, manche mit hybriden Kindern, die sich trotzdem stärker und aufrichtiger mit der weißen Sache identifizieren, als Weiße, die immer noch zufällig und unbewußt in einem gänzlich weißen familiären Umfeld leben.

Dies ist nicht unbedingt überraschend. Manche kommen erst später im Leben zum rassischen Verständnis, nachdem der falsche Weg bereits eingeschlagen worden ist.

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Weißer Nationalismus & jüdischer Nationalismus

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original White Nationalism & Jewish Nationalism erschien am 5. August 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Guillaume Fayes Rede auf der Konferenz von American Renaissance 2006 war recht ereignisreich. Die meisten Menschen haben von dem schändlichen Fall Michael Hart gehört [1]. Aber etwas meiner Meinung nach viel Bedeutsameres fiel während Fayes Rede vor, etwas, das mir später als aufschlußreich erschien.

Fayes Ansicht nach ist der „globale Süden“, organisiert unter dem Banner des Islam, der Todfeind Europas. Die Vereinigten Staaten, die die Islamisierung Europas begünstigen, sind nicht der Hauptfeind Europas, sondern bloß ein Widersacher. Faye stuft die jüdische Gemeinschaft jedoch überhaupt nicht als einen Feind oder Widersacher Europas ein. Stattdessen sieht Faye die Juden als einen potentiellen Verbündeten gegen die Islamisierung.

Daher sagte Faye an einem bestimmten Punkt seiner Rede, als er die möglichen negativen Konsequenzen des ungehinderten Vormarschs des Islams aufzählte: „Der Staat Israel könnte zu existieren aufhören.“ Aber zu seinem offenkundigen Erstaunen wurde diese Aussage von enthusiastischem Applaus begrüßt.

Nun, um fair zu sein gebe ich zu, daß ich mich ebenfalls dem Applaus angeschlossen habe, aus einem Geist purer Schadenfreude heraus. Aber später besann ich mich eines Besseren. Immerhin, wie ein Freund hervorhob: „Wenn die Juden Israel verlieren, was glauben diese Leute, die da klatschen, wohin die Juden gehen werden? Sie werden alle hier oder in Europa sein. Wollen sie das wirklich?“ Ich wußte das natürlich, und ich bin sicher, daß eine Menge der anderen Leute, die klatschten, das auch wußten.

Aber manche Leute hassen die Juden mehr, als sie ihr eigenes Volk lieben. Sie hassen die Juden so sehr, daß sie ihnen Schaden wünschen, selbst wenn uns das auch schadet – selbst wenn es uns mehr schadet. Nennt es die weiße Version der „Samson-Option“. Aber wenn wir rational über das jüdische Problem nachdenken wollen, werden wir zuerst diesen Zug selbstmörderischer Schadenfreude identifizieren und isolieren müssen, der offenkundig mit kühlen Kalkulationen darüber in Konflikt steht, wie wir unsere langfristigen rassischen Interessen verfolgen.

Ich möchte einige Bemerkungen über weißen Nationalismus und jüdischen Nationalismus machen, um meine Gedanken darzulegen und Material für Diskussionen zu liefern.

1) Als Ethnonationalisten glauben wir an das Prinzip „Ein Volk, ein Reich“: „Ein Volk, ein Staat“ (zumindest ein Staat pro Volk, obwohl es mehr als einen geben könnte). Dies bedeutet, daß wir zumindest im Prinzip den Nationalismus aller Nationen unterstützen, die ethnische Selbstbestimmung aller Völker. Wir stellen uns eine Art klassischen Liberalismus für alle Nationen vor, in dem jedes Volk seinen eigenen Platz hat, dessen legitime Rechte nicht den legitimen Rechten aller anderen Nationen entgegengesetzt zu sein brauchen. Wenn diese Vision zustande käme, hätten wir eine Welt des ewigen Friedens. Es ist ein reizvolles Ideal, auch wenn es unüberwindliche Hindernisse zu seiner Verwirklichung geben mag.

2) Der Zionismus ist eine Spezies des Ethnonationalismus. Er wurde während der Blütezeit des europäischen Ethnonationalismus im 19. Jahrhundert als eine Lösung der sogenannten „Judenfrage“ konzipiert. Die Idee war die, sich der zugrundeliegenden Ursachen des Antisemitismus anzunehmen, indem man ein souveränes jüdisches Heimatland schuf und eine jüdische Sammlung dort förderte, eine Umkehrung der Diaspora.

3) Als Ethnonationalist lehne ich nicht Israel oder den Zionismus per se ab. Ja, ich lehne unsere Außenpolitik gegenüber Israel und seinen Nachbarn ab, die mehr von israelischen Interessen diktiert ist als von US-Interessen. Ja, ich lehne Auslandshilfe an Israel ab, die nicht US-Interessen dient. Aber machen wir uns hier völlig klar: Dies sind keine Probleme mit Israel per se. Es sind Probleme mit der jüdischen Diaspora-Gemeinde in den Vereinigten Staaten.

Ich bin nicht gegen die Existenz Israels. Ich bin gegen die jüdische Diaspora in den Vereinigten Staaten und in anderen weißen Gesellschaften. Ich würde gerne erleben, daß die weißen Völker der Welt die Macht der jüdischen Diaspora brechen und die Juden nach Israel schicken, wo sie lernen werden müssen, eine normale Nation zu sein.

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Über Gewalt

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Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots.

Das Original On Violence erschien am 22. Januar 2011 bei Counter-Currents Publishing.

Der kürzliche Versuch, American Renaissance zu verleumden, indem man es mit dem Amok-Mörder Jared Lee Loughner aus Arizona „in Verbindung brachte“, wurde schnell widerlegt. Bei näherer Untersuchung waren die Quellen gefälscht, die Lügner, die die Behauptung ausgeheckt hatten, flitzten hinter die Vertäfelung, und Loughner stellte sich als linker Spinner heraus.

Aber die bloße Tatsache, daß die Anschuldigung falsch war, macht nicht allen Schaden ungeschehen. (Man könnte jedoch argumentieren, daß der Schaden zumindest gemildert wird durch die Gratispublizität, die American Renaissance teilweise neue Leser bescheren wird.)

Nun wird Harold Covingtons Northwest Front mit ominösem Gemurmel verleumdet, daß er mit der Bombe zu tun haben könnte, die kürzlich an der Route der MLK Day Parade in Spokane, Washington, gefunden wurde.

Natürlich könnte jeder die Bombe gelegt haben, und es gibt viel wahrscheinlichere Verdächtige als weiße Nationalisten, zum Beispiel:

1) dieselbe Sorte von Dschihadisten, die die Weihnachtseinkäufer in Portland in die Luft zu sprengen planten,

2) örtliche Minderheiten, die Aufmerksamkeit und Sympathie auf sich zu ziehen versuchen, indem sie ein falsches, gegen sie gerichtetes Hassverbrechen fabrizieren (das auch ein Hassverbrechen gegen Weiße ist, die fälschlicherweise beschuldigt werden), oder

3) die Feds [Leute der Bundesregierung; d. Ü.] selber, die eine Geschichte der False flags und Verleumdungsaktionen gegen rassisch bewußte Weiße haben.

Ich erwarte, daß die Verleumdungen gegen Covington schließlich widerlegt werden, aber der Schaden wird dennoch angerichtet sein. (Wiederum, der Schaden könnte etwas durch die Gratis-Publicity gemildert werden.)

Es ist alles sehr erschreckend, den Distanzierungen und Verurteilungen von Gewalt nach zu urteilen, die von manchen weißen Nationalisten ausgehen. Diese weißen Nationalisten verurteilen Gewalt natürlich deshalb, weil sie sich der furchteinflößenden Macht des Staates zur Anwendung von Gewalt gegen uns bewußt sind. Sie möchten diese Gewalt von sich ablenken, indem sie dem Staat sagen: „Ihr habt nichts von uns zu befürchten. Wir sind harmlose kleine Fusselbällchen. Wir sind Trottel, die penibel den Gesetzen gehorchen, die von den Leuten ausgeheckt und durchgesetzt werden, die uns auszurotten trachten. Wir glauben nicht, daß jemals Gewalt notwendig sein wird, um unser Volk vom Pfad zum Aussterben wegzubringen. Wir glauben, daß die genozidale anti-weiße Politik alles nur ein hässliches Mißverständnis ist. Wir sind hier lauter Männer guten Willens, einschließlich unserer Herrscher. Wir glauben, daß die Menschen, die diese Politik eingeführt haben, eines Tages die Macht abgeben werden, wenn wir uns am Riemen reißen und sie abwählen. Und falls wir jemals an die Macht kämen, so würde es uns natürlich nicht im Traum einfallen, sie für ihre Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Wir würden ihnen einfach die Hand schütteln, als die guten Kumpel, die wir sind, und sagen ‚Gute Show, alter Junge. Nächstes Mal mehr Glück bei den Wahlen’.“

Warum ist Gewalt keine gute Idee für weiße Nationalisten?

1) Ist Gewalt an sich schlecht?

Offensichtlich nicht. Die meisten Menschen anerkennen Umstände, unter denen Gewalt legitim ist, und Selbstverteidigung gegen Genozid ist die beste aller Rechtfertigungen. Seht euch nur den Staat Israel und die Juden überall auf der Welt an. Juden haben einen ziemlichen moralischen Blankoscheck für herrisches Verhalten und Aggression, alles im Namen der Selbstverteidigung. Währenddessen wird der bloße verbale Einsatz für weiße Interessen automatisch als Hass gebrandmarkt. Wie kommt das? Weil Juden Macht haben, was auf Gewalt oder deren glaubwürdige Androhung hinausläuft, und wir keine haben.

Menschen mögen eine Art angeborenen Moralgefühls haben, aber das Moralgefühl der Öffentlichkeit ist nicht unabhängig von Macht. Die Menschen übernehmen immer so ziemlich die moralischen Werturteile, die von den Leuten bevorzugt werden, die die Peitsche in der Hand halten. Wenn die Machtverhältnisse umgekehrt wären, würden die moralischen Sensibilitäten der Menschen sich ebenso ändern.

2) Ist Gewalt schlecht, weil wir für „Rechtsstaatlichkeit“ stehen gegen die „Barbarei“ der Machtpolitik?

Das ist naiv. Die Menschen werden vom Gesetz beherrscht, aber die Regierung offensichtlich nicht. Wir werden von Menschen regiert, nicht von Gesetzen. Die Menschen, die herrschen, machen die Gesetze für uns anderen. Und die Menschen, die jetzt über uns herrschen, haben Zustände zum Gesetz gemacht, die dem langfristigen Überleben unserer Rasse feindlich sind.

Das Gesetz ist nicht unabhängig von Macht, und Macht bedeutet einfach Gewalt oder die glaubwürdige Androhung von Gewalt. Das Gesetz ist bloß ein Produkt von Macht. Die Menschen, die Macht haben, machen die Gesetze. Die Menschen, die keine Macht haben, gehorchen ihnen. Wenn weiße Nationalisten die Macht gewinnen, werden wir andere Gesetze machen. Bis dahin gehorchen wir ihren Gesetzen, weil sie mehr Macht haben als wir.

3) Ist Gewalt schlecht, weil es die Menschen gegen jeden einnehmen wird, der sie anwendet?

Noch einmal, dies ist naiv. Wie ich sagte, mögen die Menschen einen angeborenen Sinn für Moral haben, aber der Großteil der moralischen Urteile, die aus ihrem Mund kommen und ihre Handlungen leiten, werden von den Leuten an der Macht geformt.

Menschen sind nicht von Natur aus „gegen Gewalt“. Die Menschen verurteilen Gewalt gegen Nichtweiße, weil das Fernsehen und die Zeitungen ihnen sagen, daß sie das sollen. Es raubt ihnen nicht den Schlaf, daß an einem durchschnittlichen Tag in Amerika 100 weiße Frauen von schwarzen Männern vergewaltigt werden, weil sie über diese Tatsache unwissend gehalten werden, und wenn sie es wüßten, würden sie den Mund halten und „die Finger davon lassen“, aus Furcht, als Rassisten gebrandmarkt zu werden.

Die moralischen Empfindsamkeiten der Öffentlichkeit werden von den Leuten an der Macht fabriziert, und Macht reduziert sich auf Gewalt oder die glaubwürdige Androhung von Gewalt. Wenn weiße Nationalisten Macht hätten, könnten wir den Propagandaregler in die andere Richtung drehen, und die moralischen Empfindsamkeiten der Menschen würden folgen.

4) Ist Gewalt eine schlechte Idee, weil sie schlechte Publicity bringen könnte?

Dies ist nur eine Variation zu Punkt 3) oben. Jared Taylor hat nie Gewalt befürwortet, weder öffentlich noch privat. Ich weiß das, weil ich mit ihm diskutiert habe. Und doch hat das nicht verhindert, daß er von Lügnern mit Jared Lee Loughner „in Verbindung gebracht“ wurde. Harold Covington schreibt Bücher voller revolutionärer Gewalt. Aber öffentlich und privat befürwortet er keine Gewalt unter gegenwärtigen Bedingungen, und diese Bedingungen werden wahrscheinlich noch recht lange andauern. Und doch hat das nicht verhindert, daß er von Lügnern mit der Rucksackbombe von Spokane „in Verbindung gebracht“ wurde.

Muß ich das wirklich buchstabieren? Egal was wir tun, egal wie nett wir sind, wir werden nie eine gute Publicity von einer Medienlandschaft und einer Regierung bekommen, die von unseren Feinden kontrolliert werden. Noch einmal, gute Publicity ist nicht unabhängig von Macht, und wir alle wissen, was Macht ist. Die Leute an der Macht sind in der Lage, Lügen über uns zu erzählen und dafür zu sorgen, daß sie an uns hängen bleiben. Ja, das Internet hat die Kontrolle des Establishments etwas geschwächt. Aber glaubt ihr wirklich, wenn es hart auf hart geht, daß sie es zulassen werden, von der Bühne der Geschichte „getweetet“ zu werden?

Die Weißen werden erst dann eine gute Publicity bekommen, wenn wir die Macht haben, die Medien zu kontrollieren. Und wir alle wissen, was Macht ist.

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Ein weißer Lehrer spricht Klartext

Von Christopher Jackson, übersetzt von Osimandia

Vorbemerkung von Osimandia: Ich habe die wörtliche Rede in der englisch-ähnlichen Originalsprache stehen lassen, weil es meiner Ansicht nach keine Möglichkeit einer unverfälschten Übersetzung gibt. Auch wenn schwarze Schüler bei uns im Gegensatz zu orientalischen Schülern noch eher selten sind, denke ich, dass ein solcher Artikel aus den USA durchaus als Aussicht auf eine Zukunft dienen kann, die besser so nicht eintreten sollte.

Der Originalartikel erschien in der Ausgabe Juli 2009 von American Renaissance.

Was heißt es, schwarze Schüler zu unterrichten?

Von Christopher Jackson

Ich erinnere mich an einen schlechten Witz, der in groben Zügen das Verhältnis zwischen Schwarzen und Weißen im heutigen Amerika erklärt:

  • „Wie nennt man einen Weißen, der von 20 Schwarzen umgeben ist?”
  • „Trainer.”
  • „Und wie nennt man einen Weißen, der von 1.000 Schwarzen umgeben ist?”
  • „Gefängniswärter.”
  • Ich möchte eine weitere Zeile zu diesem Witz hinzufügen:
  • „Wie nennt man einen Weißen, der von 30 Schwarzen umgeben ist?”
  • „Lehrer.“

Bis vor kurzer Zeit unterrichtete ich an einer überwiegend schwarzen Highschool in einem Bundesstaat im Südosten. Ich nahm die Stelle an, weil ich damals keine Ahnung von Rasse hatte und weil schwarze Schulen nicht wählerisch sind. Die Schule bot mir eine Stelle an und plötzlich fand ich mich im dunkelsten Afrika wieder. Bis auf die Kleinigkeit, dass ich nicht in Afrika war, sondern in Amerika.

Ganz so ist die Realität nicht

Ganz so ist die Realität nicht

Das Verhältnis von schwarzen zu weißen Schülern war an dieser Schule ungefähr fünf zu eins, und es gab kaum Hispanics. Manche meiner Klassen waren komplett oder beinahe vollkommen schwarz, weil die Begabtenklassen die meisten weißen Schüler absaugten und ich die Regelklassen unterrichtete. Es gab ein paar schwarze Lehrer, aber die Mehrheit der Lehrer war weiß.

Die Mainstreammedien machen Andeutungen, was für Bedingungen an schwarzen Schulen herrschen, aber nur Andeutungen. Von Journalisten benutzte Ausdrücke wie „chaotisch” oder „schlechte Lernumgebung” oder „Mangel an Disziplin” reichen nicht aus, um zu erfassen, was wirklich vor sich geht. Es geht nichts über die Alltagserfahrung, schwarze Kinder zu unterrichten, und das ist es, worüber ich berichten will.

Die meisten Weißen wissen schlicht und einfach nicht, wie Schwarze in großen Mengen sind, und das erste Zusammentreffen kann ein Schock sein. Etwas, das mir sofort bei meinen Schülern aufgefallen ist, ist, dass sie laut waren. Sie haben kaum einen Begriff von normalem Benimm. Anstatt ruhig eine Sprechpause abzuwarten, um ihren Beitrag anzubringen – etwas, das sogar der dümmste weiße Schüler kapiert – versuchten Schwarze einfach nur, sich gegenseitig zu übertönen.

Es brachte nichts, zu versuchen, sie zur Ruhe zu bringen, und weiße Frauen sind ganz besonders unfähig dazu. Ich saß einmal in der Klasse einer Kollegin, als sie die Kinder bat, still zu sein. Sie brüllten nur noch lauter, damit ihre Stimmen die der Lehrerin übertönten.

Schwarze sind laut. Es war nicht ungewöhnlich, dass fünf Schüler gleichzeitig auf mich einbrüllten.

Viele meiner schwarzen Schüler wiederholten sich immer und immer wieder – nur lauter. Es war, als ob sie am Tourette-Syndrom litten. Sie schienen keinen Begriff davon zu haben, den passenden Augenblick abzuwarten, um etwas zu sagen. Wenn ein Gedanke in ihren Kopf kam, mussten sie ihn einfach hinausschreien. Ich war zum Beispiel dabei, eine Diskussion über die Regierung zu führen, als ich plötzlich unterbrochen wurde: „We gotta more Democrats. Clinton, she good!” Der Schüler mag zufrieden wirken, dass er das hinausgebrüllt hat, aber zwei Minuten später fängt er plötzlich erneut an zu schreien: „Clinton good!“

Das sind ihre Helden

Das sind ihre Helden

Jeder, der um junge Schwarze herum ist, wird wohl eine beständige Dosis Rapmusik abbekommen. Schwarze machen oft ihre eigenen Jingles, und es war nicht ungewöhnlich, dass 15 Jungs in ein Klassenzimmer tänzelten und sich dabei rhythmisch mit den Schultern anstießen, dabei vorwärts und rückwärts kreischten und 15 verschiedene Texte gleichzeitig im gleichen harschen rauen Tonfall rappten. Die Texte waren fast immer eine kindische Art von Prahlerei: „Who got dem shine rim, who got dem shine shoe, who got dem shine grill (Gold- und Silbersteinchen auf den Zähnen)?” Der Amateur-Rapper endet gewöhnlich mit der Behauptung – in den primitivst vorstellbaren Ausdrücken – dass ihm die gesamte Frauenwelt zu Füßen liegt. Viele meiner Schüler stöhnten oft eher, als ein bestimmtes Wort zu sagen: „She suck dat aaahhhh (stellen Sie sich ein langes schleifendes Stöhnen vor) , she f**k dat aaaahhhh, she lick dat aaaahhh.“

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Moral und abstraktes Denken

Wie Afrikaner sich von Westlern unterscheiden mögen

von Gedaliah Braun, übersetzt von Osimandia (erstmals erschienen auf As der Schwerter).

Original erschienen in American Renaissance Februar 2009 unter dem Titel Morality and Abstract Thinking – How Africans may differ from Westerners. Der englische Originaltext findet sich unter anderem auf dem Blog Whitelocust.

Öffentliches Plakat in Südafrika. Beachten Sie den alten Reifen und den Benzinkanister.

Öffentliches Plakat in Südafrika. Beachten Sie den alten Reifen und den Benzinkanister.

Ich bin Amerikaner und habe zwischen 1976 und 1988 in mehreren afrikanischen Universitäten Philosophie gelehrt und seither in Südafrika gelebt. Als ich das erste Mal nach Afrika kam, wusste ich praktisch nichts über den Kontinent oder seine Menschen, aber ich lernte schnell. Mir fiel zum Beispiel auf, dass Afrikaner nur selten Versprechen hielten und auch keinen Anlass sahen, sich zu entschuldigen, wenn sie eines brachen. Es war, als ob ihnen nicht bewusst wäre, dass sie irgendetwas getan hatten, für das man sich entschuldigen müsse.

Ich brauchte viele Jahre, um zu verstehen, warum Afrikaner sich so verhalten, aber ich denke, dass ich jetzt in der Lage bin, das und andere für Afrika typische Verhaltensweisen zu erklären. Ich glaube, dass Moral abstraktes Denkvermögen voraussetzt – wie es auch Zukunftsplanung tut – und dass ein relativer Mangel an abstraktem Denkvermögen vieles erklären könnte, was typisch afrikanisch ist.

Das Nachfolgende sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Es könnte auch alternative Erklärungen für meine Beobachtungen geben, aber meine Schlussfolgerungen sind aus mehr als 30 Jahren des Lebens unter Afrikanern gezogen.

Meine ersten Ahnungen über einen Mangel an abstraktem Denkvermögen speisten sich aus dem, was ich über afrikanische Sprachen zu lernen begann. In einem Gespräch mit Studenten in Nigeria fragte ich, wie man in ihrer lokalen Sprache ausdrückt, dass sich eine Kokosnuss auf halber Höhe des Baumes befindet. „Das können Sie nicht ausdrücken“ erklärten sie. „Alles, was Sie ausdrücken können, ist, dass sie ‚oben‘ ist.“ „Ganz oben an der Spitze?“ „Nein, einfach nur ‚oben‘.“ In anderen Worten schien da keine Möglichkeit zu bestehen, Abstufungen auszudrücken.

Ein paar Jahre später lernte ich in Nairobi etwas Weiteres über afrikanische Sprachen, als zwei Frauen sich wegen meines Englischwörterbuchs erstaunt zeigten. „Ist Englisch nicht Ihre Muttersprache?“ fragten sie. „Doch“ sagte ich „Es ist meine einzige Sprache.“ „Aber wozu brauchen Sie dann ein Wörterbuch?“

Sie waren verwirrt darüber, dass ich ein Wörterbuch brauchte, und ich war über ihre Verwirrung verwirrt. Ich erklärte, dass man manchmal ein Wort hört und sich nicht sicher über seine Bedeutung ist und es dann eben nachschlägt. „Aber wenn Englisch Ihre Muttersprache ist,“ fragten sie „wie kann es dann englische Wörter geben, die Sie nicht kennen?“ „Was?“ sagte ich „Kein Mensch kennt alle Wörter seiner Muttersprache.“

„Doch, wir kennen alle Wörter in Kikuyu, und jeder Kikuyu tut das,“ antworteten sie. Ich war noch überraschter, aber so langsam dämmerte mir, dass ihre Sprache, da sie vollkommen mündlich ist, ausschließlich in den Köpfen von Kikuyusprechern existiert. Weil es eine Obergrenze dessen gibt, was sich das menschliche Gehirn merken kann, bleibt der Gesamtumfang der Sprache mehr oder weniger konstant. Eine Schriftsprache hingegen, die in Millionen von Seiten des geschriebenen Wortes existiert, wächst weit über die Grenzen der Kapazität hinaus, die sich irgendjemand in Gänze merken kann. Aber wenn der Umfang der Sprache begrenzt ist, folgt daraus, dass die Zahl der in ihr enthaltenen Konzepte ebenfalls begrenzt ist, und daher sowohl die Sprache als auch das Denken verarmt.

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Rassismus – Die kuriosen Ursprünge eines nutzlosen Wortes

Der englische Originalartikel von Samuel Francis erschien unter dem Titel The Origins of ‘Racism’ – the Curious Beginnings of a Useless Word in der Ausgabe  Vol.10, No.5, Mai 1999 von American Renaissance. Übersetzt von Osimandia, Zitate aus einer ursprünglich auf deutsch erschienen Abhandlung wurden rückübersetzt. Links und Bilder stammen nicht aus dem Originalartikel, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

thats racist

Das Oxford English Dictionary ist ein vielbändiges Grundlagenwerk, das eines der bemerkenswertesten Errungenschaften westlicher Gelehrsamkeit darstellt – das Standard-Wörterbuch der englischen Sprache auf der Grundlage „historischer Prinzipien”. Anders als die meisten Wörterbücher liefert das OED auch Informationen über das erste historische Auftreten und den erstmaligen Gebrauch von Wörtern. Die Spannbreite der Gelehrsamkeit im OED ist oft erstaunlich, aber für Leser von American Renaissance ist einer der interessantesten Einträge der zum Wort „Rassismus”.

Gemäß der zweiten Ausgabe des OED (von 1989) stammt der früheste bekannte Gebrauch des Wortes „racism” im Englischen aus einem 1936 erschienenen Buch des amerikanischen „Faschisten” Lawrence Dennis mit dem Titel “The Coming American Fascism”.

Der zweite Gebrauch des Begriffs in der englischen Sprache, den das OED anführt, ist der Titel eines Buches, das zwischen 1933 und 1934 auf Deutsch geschrieben wurde, das aber erstmalig 1938 ins Englische übersetzt und veröffentlicht wurde: „Racism” von Magnus Hirschfeld, übersetzt von Eden und Cedar Paul.

[Anm.d. Ü.: Ich belasse den Buchtitel in englisch, weil die deutschsprachige Abhandlung Hirschfelds nicht den Titel „Rassismus” trug. Ich konnte bisher nicht rausfinden, wie er sie nannte, aber auf einigen der englischen Seiten, die diesen Artikel nachveröffentlicht haben, wird „interessierten Investigatoren” empfohlen, das zu recherchieren. Das Buch selber ist auch in englisch selten und schwer erhältlich – Amazon.uk bietet genau ein gebrauchtes Exemplar für 150 Pfund an. Eine offenbar kritische Abhandlung mit dem Titel „Magnus Hirschfeld: The Man Who Invented ‚Racism‘ and His Evil Legacy” von Alexander Baron ist so gut wie gar nicht mehr erhältlich. Eine antiquarische Online-Buchhandlung vermeldet das letzte Auftauchen eines gebrauchten Exemplars im April 2011.]

 Da Hirschfeld vor der Veröffentlichung von Dennis’ Buch im Folgejahr verstarb und das Wort in seinem Buch bereits ausgiebig benutzt hatte, erscheint es nur fair, ihn und nicht Dennis als den Urheber des Wortes „Rassismus” anzuerkennen. [Anm. d.Ü.: Lt. Wikipedia konnte Lawrence Dennis deutsch, kann also Hirschfelds Abhandlung durchaus vor der Übersetzung gelesen haben]. Im Falle des Adjektivs „rassistisch” schreibt das OED den ersten bekannten Gebrauch Hirschfeld selbst zu.

Wer war Magnus Hirschfeld und was hatte er uns über „Rassismus” zu sagen?

Magnus Hirschfeld

Magnus Hirschfeld war ein deutsch-jüdischer Medizinwissenschaftler, dessen Hauptwerk das war, was später als „Sexologie” bekannt wurde – wissenschaftliche Studien über Sex. Wie Havelock Ellis in England und Alfred Kinsey in den USA war auch Hirschfeld nicht nur einer der ersten, der systematisch Information über Sexualität zusammentrug, sondern auch ein Apostel der sexuellen „Befreiung”. Sein Hauptwerk waren Studien zu Homosexualität, er veröffentlichte aber auch viele Bücher zu anderen Themen, sowie Monographien und Artikel, die sich mit Sex befassten. Er schrieb eine fünfbändige Abhandlung über „Sexologie” sowie rund 150 weitere Werke und war an der Produktion von fünf Filmen über das Thema beteiligt. Es ist nur fair, festzuhalten, dass hinter seinen Werken die Absicht stand, eine Botschaft zu vermitteln – und zwar die, dass die traditionelle christliche und bürgerliche Sexualmoral unterdrückerisch, irrational und heuchlerisch sei, und dass die Emanzipation von ihr einen großen Schritt nach vorne bedeuten würde. Seine bewundernden Übersetzer Eden und Cedar Paul schreiben in ihrem Vorwort zu „Racism” von seinem „unermüdlichen Engagement für das Anliegen von Personen, die aufgrund der Tatsache, dass ihre Sexualhormone auf ungewöhnliche Art funktionieren, von ihren glücklicheren Mitmenschen verfolgt werden.” Lange vor der „sexuellen Revolution” in den 1960er Jahren führte Magnus Hirschfeld einen Kreuzzug für die „Normalisierung” der Homosexualität und anderen abnormalen sexuellen Verhaltensweisen. Hirschfeld war Gründer eines Instituts für Sexualwissenschaften in Berlin und trug dazu bei, die „Sexologie” auf internationaler Ebene zu organisieren. 1922 wurde er in München von Antisemiten angegriffen und beinahe dabei getötet. Im Mai 1933 schlossen die Nazis sein „Institut für Sexualwissenschaften” und Hirschfeld floh nach Frankreich, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1935 blieb.

Sein Buch „Racism” widmet sich weitgehend einer hochpolemischen „Widerlegung” einiger der grundlegenden Rasseideologien des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Autoren, die Hirschfeld kritisierte, waren neben seiner Lieblingszielscheibe, den Nationalsozialisten selbst, Personen wie Arthur de Gobineau, Georges Vacher de Lapouge, Houston Stewart Chamberlain und andere, die üblicherweise als „Pseudowissenschaftler” bezeichnet werden. Tatsächlich ist dieser Begriff aber unangemessen. Einige von ihnen erhoben überhaupt nicht den Anspruch, als Wissenschaftler zu schreiben, sondern als politische Theoretiker, während für andere der Begriff „vorwissenschaftliche” Autoren zum Thema Rasse besser geeignet ist, da sie mit unzureichenden Informationen, Konzepten, Methodiken und Terminologien arbeiten mussten. Während Hirschfeld möglicherweise richtig damit lag, ihre gröberen Fehler zu verwerfen, ist sein Höhnen über sie aufgrund dieser Fehler so, als ob man Kopernikus und Kepler dafür verhöhnen würde, dass sie einige irrige Vorstellungen aus der mittelalterlichen Astronomie beibehalten hatten. (mehr …)

Bekenntnisse eines Pflichtverteidigers

Das englische Original von Michael Smith erschien am 9. Mai 2014 unter dem Titel Confessions of a Public Defender auf American Renaissance. Übersetzt und mit Anmerkungen von unserem Gastautor Tecumseh. Vielen Dank dafür!

Nach all den Jahren noch immer ein Linker.

Ich bin Pflichtverteidiger in einem großen Ballungsgebiet im Süden. Weniger als zehn Prozent der Menschen in der Gegend, in der ich arbeite, sind schwarz, aber über 90 % meiner Klienten sind es. Die übrigen zehn Prozent sind vor allem Latinos, aber kaum Weiße.

Ich habe keine Erklärung, warum das so ist, aber die Kriminalitätsrate weist rassische Muster auf. Latinos begehen üblicherweise zwei Arten von Verbrechen: sexuelle Gewalt gegen Kinder und Fahren unter Beeinträchtigung. [Drogen/Alkohol. d.Ü.] Schwarze begehen sehr viele Gewalt-, aber sehr wenige Sexualverbrechen. [dazu mehr bei den Kommentaren im Anhang. d.Ü.] Die Handvoll Weiße, die ich sehe, begehen alle möglichen Delikte. In den vielen Jahren als Strafverteidiger habe ich nur drei Asiaten vertreten, von denen einer zur Hälfte schwarz war.

Als junger Anwalt habe ich den offiziellen Narrativ geglaubt. Nämlich daß Schwarze gesetzestreue, intelligente, famlienfreundliche Menschen seien, die aber durch ihre Armut kriminell würden, um zu überleben. Tatsächliches negrides Verhalten war ein Schock für mich.

Die Medien gießen über das Verhalten von Schwarzen ausnahmslos sprachlichen Zuckerguß [beschönigen und rechtfertigen also. d.Ü.] Sogar die Meldungen in den Nachrichten, über die zahlreichen Verbrechen, die ich im Gericht vertreten habe, waren geschönt. Das Fernsehen läßt absichtlich unvorteilhafte Informationen über den Angeklagten beiseite und vermeidet manchmal Namen, die eindeutig ‚schwarz’ klingen. [Sollte uns aus diversen Tageszeitungen auch bekannt sein… d.Ü.] All das hat meine liberalen, toleranten Überzeugungen aufgeweicht, aber es hat Jahre gedauert, meine Illusionen abzuschütteln und die Realität dessen, was ich täglich zu sehen bekomme, zu akzeptieren. Ich habe nun Tausende von Schwarzen und ihre Familien vertreten, ihre Rechte geschützt und sie im Gerichtssaal verteidigt. Was jetzt kommt, sind meine Beobachtungen.

Obwohl Schwarze nur einen kleinen Prozentsatz unserer Gesellschaft darstellen, ist das Gerichtsgebäude voll von ihnen: die Hallen und Zuschauerbänke fluten über vor schwarzen Angeklagten, Familien und Opfern von Verbrechern. Die meisten Weißen, die in das Gericht müssen, kommen leise an, sind angemessen gekleidet und halten ihre Köpfe unten. Sie kommen so schnell sie können herein und gehen – wenn sie können – genauso schnell wieder hinaus. Für Schwarze ist das Gericht wie Karneval. Sie scheinen sich alle zu kennen: Hunderte jeden Tag, tratschend, laut lachend, winkend und die Hallen verstopfend.

Wenn ich bestellt werde, einen Klienten zu vertreten, stelle ich mich vor und erkläre ihm, daß ich sein Anwalt bin. Ich erkläre den Prozeßablauf, meine Rolle darin, und stelle den Klienten einige elementare Fragen über seine Person. Zu diesem Zeitpunkt kann ich mit großer Präzision vorhersagen, wie die Menschen sich verhalten werden. Latinos sind sehr höflich und ehrerbietig. Ein Latino wird mich niemals beim Vornamen anreden und meine Fragen direkt und mit angemessener Achtung für meine Person beantworten. Weiße sind ähnlich respektvoll.

Ein Schwarzer wird mich niemals ‚Herr Smith’ nennen, für ihn bin ich immer ‚Mike’. Es ist für einen 19-Jährigen Schwarzen nicht ungewöhnlich, mich ‚dog’ [=Hund, Ghettosprache für ‚Kamerad’ d. Ü.] zu nennen. Ein Schwarzer wird häufig halblaute Beschwerden wegen allem was ich sage, murmeln, und mit den Augen rollen, wenn ich ihn unterbreche, um mit meinen Erklärungen fortfahren zu können. Ebenso muß alles, was ich zu Schwarzen sage, auf das Niveau einer dritten Klasse heruntergebrochen werden. Wenn ich abgleite und Erwachsenensprache verwende, werden sie wütend, weil sie glauben, daß ich meine Überlegenheit zur Schau stelle.

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