Sind Juden Menschen?

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„Alt-Right-Gründer stellt in Frage, ob Juden Menschen sind“

Von Tanstaafl; das Original Are Jews People erschien am 23. November 2016 auf Age of Treason.

Übersetzung: Lucifex

Die Juden haben am letzten Wochenende wegen Richard Spencers NPI-Konferenz gekreischt. Eine Menge davon ist bloß das übliche judennormale wow-just-wowing, dass eine Handvoll von Weißen immer noch den Nerv hat, sich offen zu treffen und positiv über weiße Identität und weiße Interessen zu sprechen. Das lauteste Geheul hat mit ein bißchen überschwenglichem “hailing” am Ende von Spencers Schlussrede zu tun, aber es gab eine vielsagendere Reaktion auf eine rhetorische Frage, die er zu Beginn stellte:

Dies war das Jahr, als beliebige shitlords auf Twitter, anonyme Podcast-Präsentatoren und Dissidenten, die tief innerhalb der Beltway-Rechten arbeiten, bewiesen, dass sie objektiv Politik besser verstehen als die „republikanischen Strategen“ und „Politikberater“, die jeden Abend auf MSNBC abfällige Bemerkungen über uns machten. Es ist nicht nur, dass sie Linke und Cucks sind. Es ist nicht nur, dass viele von ihnen echt dumm sind. Tatsächlich fragt man sich, ob diese Leute überhaupt Menschen sind – oder stattdessen seelenlose Golems, die von irgendeiner dunklen Macht zur Wiederholung jeglicher Wortspenden angeregt werden, die von John Oliver am Vorabend abgegeben wurden.

Dieser Twit, von einer kreischenden Judenorganisation zur anderen, fängt das Wesentliche der Reaktion ein, die sofort durch die Lügenpresse widerhallte: „‘Alternativ-rechte‘ Trump-Unterstützer sind unsicher, ob Juden Menschen sind.  @jfederations, seid ihr sicher, dass ihr diesen Admin unterstützen wollt? #JewishResistance”.

CNN verfolgte eine ähnliche Linie, was einen schnellen Judenschlag und apoplektische Entschuldigungen bewirkte. Natürlich bezog sich die Entschuldigung auf die Verletzung jüdischer Empfindlichkeiten, nicht auf die Verzerrung dessen, was Spencer sagte.

Spencer sprach bezogen auf parteiliche politische Opposition, am Rande des judennormalen Rahmens – seine alternative Rechte und Trump versus die Linke und ihre Cuck-Rechte. Seine Verwendung des Begriffs Golem spielt auf Juden als die Animatoren der etablierten Gegner an, womit er unterstellt, dass die Nichtjuden, die Kikeservatives gleich welcher Parteizugehörigkeit, sich unmenschlich verhalten, wie Roboter.

Es ist aufschlussreich, dass Juden das, was Spencer sagte, sofort darauf reduzierten, dass es dabei gänzlich um Juden gegangen sei – als ob niemand sonst zählen würde, als ob niemand außer Juden menschlich sei. So ziemlich dasselbe geschah letzten Monat, als Trump begann, scharf gegen die globalistischen Elitebanker und -medien zu reden. Juden flippten genau deswegen aus, weil sie dies als kodierte Drohung gegen sich wahrnahmen, überhaupt nicht aus Sorge um irgendjemand sonst, ob Elite oder andere.

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9. November 2016

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Von Greg Johnson; Original: November 9, 2016, erschienen am 9. November 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Lucifex

Am 8. November 2016 kam Amerika an einen Scheideweg: nach links, und Amerika wäre zu einer mehrheitlich nichtweißen Nation geworden, mit allem, was das mit sich bringt – nach rechts, und Amerika könnte vielleicht durch Stoppen des demographischen Austauschs der Weißen gerettet werden. Alles, was wir brauchten, war ein Republikaner, der die Vision hatte, das Problem zu sehen, den Mut, um etwas dagegen zu tun, und das politische Geschick, um ins Weiße Haus zu kommen. Kurz, wir brauchten ein Wunder. Nur ein Gott konnte uns retten. Oder ein Gottkaiser.

Es war eine Wegscheide, die von weitsichtigen Konservativen von Peter Brimelow und Patrick Buchanan über Wilmot Robertson bis zurück zu Lothrop Stoddard und Madison Grant vorhergesagt worden war.

Die Demokraten haben seit mehr als 50 Jahren an der Schaffung einer permanenten Mehrheit für die Demokratische Partei durch Förderung nichtweißer Einwanderung aus der Dritten Welt gearbeitet. Dies ist eine solide Strategie, die auf den dauerhaften nichtweißen Wahlpräferenzen beruht. Zum Beispiel geben die Schwarzen in Amerika routinemäßig mehr als 90 % ihrer Stimmen den Demokraten. Die Hispanics geben den Demokraten routinemäßig mehr als 60 % ihrer Stimmen.

Dies bedeutet, dass die Republikaner mit dem Anstieg der nichtweißen Bevölkerungsgruppen immer weniger konkurrenzfähig werden. Sie machen sich bereits nicht einmal mehr die Mühe, Kandidaten in mehrheitlich nichtweißen Bezirken in Kalifornien und anderswo im Land aufzustellen. Falls dieser demographische Wandel weitergeht, wird es für die Republikaner schließlich einfach unmöglich sein, eine Präsidentschaftswahl zu gewinnen.

Dies wäre die Totenglocke für alles, was Konservativen teuer ist. Stellt euch zum Beispiel das Schicksal des Zweiten Verfassungszusatzes in einem Obersten Gerichtshof vor, der von einer dauerhaften demokratischen Administration ernannt wird.

Aber Mainstream-Republikaner haben immer Realitätsverleugnung betrieben. „Dieser Tag wird nie kommen“, sagten sie seit Jahrzehnten. Dann, in den 1990ern, verlagerten sie ihre Linie auf: „Es gibt nichts, was wir dagegen tun können, außer den Nichtweißen die Hand entgegenzustrecken.“ Der gemeinsame Nenner beider Positionen: nichts tun.

Republikaner wichen dem Problem entweder aus, aus Furcht, „Rassisten“ genannt zu werden, oder spielten aktiv mit den Demokraten zusammen, um amerikanische Löhne zu untergraben und das Niedriglohn-Plantagenwirtschaftsmodell in Amerika zu kopieren. Bestechung, Erpressung und Verrat können ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

Trump war unsere letzte Chance, die Demokraten an der Wahl eines neuen Volkes zu hindern. Wenn Hillary Clinton reingekommen wäre, hätte sie Zigmillionen illegaler Ausländer amnestiert, die Schleusentore zur Dritten Welt noch weiter geöffnet und es unmöglich gemacht, Amerikas weiße Mehrheit und die Kultur, das Wirtschaftssystem und die politischen Institutionen zu bewahren, die von europäischen Amerikanern geschaffen wurden. Dann hätten weiße Nationalisten zu Plan B übergehen müssen: weiße Ethnostaaten durch Aufspaltung Amerikas zu schaffen.

Aber täuscht euch nicht: trotz der Hysterie der Linken hat Amerika keinen „Alt Right shitlord“ gewählt. Donald Trump ist ein Nationalist und ein Populist, ja, aber er ist auch ein Staatsbürgerschaftsnationalist – kein rassischer Nationalist – und ein pragmatischer Zentrist.

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Die alternative Rechte und die Juden

Von Kevin MacDonald; Original: The Alt Right & the Jews, erschienen am 13. September 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Lucifex

 

Sicherlich das grundsätzlichste Thema der Alternativen Rechten ist, dass es für Weiße völlig legitim ist, sich als Weiße zu identifizieren und ihre Interessen als Weiße zu verfolgen, z. B. Widerstand gegen Versuche zu leisten, weiße Amerikaner zu einer Minderheit zu machen.

Ethnische und rassische Identitäten sind unter allen anderen Gruppen gängig, und trotz beständiger Propaganda aus den Zentren der medialen und akademischen Macht sollten Weiße keine Ausnahme sein. Freiwillig politische und kulturelle Macht abzutreten ist die ultimative Torheit, besonders in einer Atmosphäre der Beschwerden von Nichtweißen und der Feindseligkeit gegen Weiße, ihre Geschichte und ihrer Kultur, die heute so offensichtlich ist.

Ein anderes Thema jedoch, das in der Weltsicht vieler in der Alternativen Rechten von zentraler Bedeutung ist (aber keinesfalls einhellig), ist das Thema der jüdischen Macht und des jüdischen Einflusses. Letztendlich stammt dies aus einem Verständnis der Rolle der Juden in der Enteignung der Weißen, sowohl historisch als auch im zeitgenössischen Westen. Mit nur etwa 2 % der U.S.-Bevölkerung haben Juden nie viel Macht als Folge schierer Zahlen gehabt. Was zählt, ist die jüdische Macht in den Medien, in der akademischen Welt und in der Regierung.

Es muss gleich zu Beginn klargestellt werden, dass die jüdische Gemeinschaft nicht monolithisch ist, und wie nachstehend diskutiert kann es manche Juden geben, die von ganzem Herzen gegen die Enteuropäisierung Amerikas sind. Als offensichtliches Beispiel für den Mangel an Einhelligkeit unter Juden in wichtigen Fragen ist der Neokonservatismus eine jüdische Bewegung, die seit ihrer Gründung von Juden geführt und dominiert worden ist. Die meisten Juden sind keine Neocons, aber der Neokonservatismus hat einen riesigen Einfluss auf die amerikanische Außenpolitik gehabt, erfolgreich die Regierung von George W. Bush beherrscht und für den Irakkrieg geworben. Und lange davor, während der Reagan-Administration, haben Neokonservative eine entscheidende Rolle bei der Vertreibung traditionellerer Konservativer von der Macht in der Republikanischen Partei und bei deren allgemeiner Verschiebung nach links in kritischen Fragen wie die Einwanderung gespielt.

Samuel Francis erzählt vom

Katalog neokonservativer Bemühungen, die Ideen des traditionellen Konservatismus nicht bloß zu debattieren, zu kritisieren und zu widerlegen, sondern auch die Gestalten und Institutionen der Alten Rechten, die sie aufs Korn genommen haben, zu verurteilen, zu verunglimpfen und ihren Karrieren zu schaden. Es gibt zahllose Geschichten davon, wie es Neokonservativen gelungen ist, in konservative Institutionen einzudringen, traditionelle Konservative hinauszudrängen oder zu degradieren und die Positionen und Philosophien solcher Institutionen in neokonservative Richtungen zu verändern. … Autoren wie M. E. Bradford, Joseph Sobran, Pat Buchanan und Russell Kirk und Institutionen wie Chronicles, das Rockford Institute, die Philadelphia Society und das Intercollegiate Studies Institute haben zu den angesehensten und bedeutendsten Namen im amerikanischen Konservatismus gehört. Das Engagement ihrer neokonservativen Feinde, sie aus der Bewegung zu drängen, die sie übernommen haben, und sie als grenzwertige und gefährliche Figuren zu dämonisieren, hat keine legitime Grundlage in der Realität. Es ist ein klarer Beweis für die verborgenen Bestrebungen derjenigen hinter dem Neokonservatismus, den amerikanischen Konservatismus zu beherrschen und zu unterwandern und ihn von seinen ursprünglichen Zielen und Agenden weg und anderen Zielen zuzuwenden. … Was Neokonservative in Wirklichkeit an ihren „Verbündeten“ unter den traditionellen Konservativen nicht mögen, ist einfach die Tatsache, dass die Konservativen überhaupt Konservative sind – dass sie „diese Vorstellung von einer christlichen Zivilisation“ unterstützen, wie Midge Decter es ausdrückte, dass sie gegen Masseneinwanderung sind, dass sie Martin Luther King kritisieren und die rassische Enteignung der weißen Kultur ablehnen, dass sie Joe McCarthy unterstützen oder billigen, dass sie Zweifel oder abweichende Ansichten bezüglich der amerikanischen Außenpolitik im Nahen Osten hegen, dass sie gegen die rücksichtslose Verwicklung in ausländische Kriege und ausländische Wirren sind, und dass sie in Gesellschaft mit den Gründervätern der Vereinigten Staaten das Konzept einer reinen Demokratie und den Glauben ablehnen, dass die Vereinigten Staaten sich zu einer solchen entwickeln sollten.[1]

Das Ergebnis ist, dass die Grand Old Party zur Partei der Handelskammer und der Israel-Lobby geworden ist. Sie sind völlig einverstanden mit massiver nichtweißer Einwanderung, und dies liegt in nicht geringem Maß am neokonservativen Einfluss. Neukonservative sind entschiedene Unterstützer der wohl destruktivsten Kraft gewesen, die im zwanzigsten Jahrhundert mit der Linken verbunden war – der massiven nichteuropäischen Einwanderung. Die Unterstützung für massive nichteuropäische Einwanderung hat das jüdische politische Spektrum während des gesamten zwanzigsten Jahrhunderts bis zur Gegenwart überspannt, und wie unten angemerkt wird, waren jüdische Organisationen und jüdischer Aktivismus für den grundlegenden Wandel der Einwanderungspolitik verantwortlich, der aus dem Einwanderungsgesetz von 1965 resultierte. Ein Hauptmotiv der organisierten jüdischen Gemeinschaft für die Förderung solcher Einwanderung hatte mit einer tief empfundenen Feindseligkeit gegenüber dem Volk und der Kultur zu tun, die für die Einwanderungsbeschränkung von 1924 – 1965 verantwortlich waren – für „diese Vorstellung von einer christlichen Zivilisation“, wie Samuel Francis es charakterisierte. Der Kommentar des Neokonservativen Ben Wattenberg zeigt das emotionale Engagement an, das viele Juden für die ethnische Umwandlung Amerikas haben: „Die Enteuropäisierung Amerikas ist eine herzerfrischende Nachricht von einer beinahe transzendenten Qualität.“

Sogar Daniel Pipes, der als „islamophober“ Kritiker des moslemischen Gemeinschaft bekannt ist, unterstützt Donald Trump wegen dessen Haltung zu einwanderungs- und vielfaltsbezogenen Fragen nicht. Dies erscheint vielleicht überraschend, weil einer von Trumps unverkennbaren Vorschlägen ein Moratorium für moslemische Einwanderung gewesen ist, während Hillary Clinton die Zahl der Flüchtlinge und anderer Einwanderer aus moslemischen Ländern erhöhen will.

In Wirklichkeit sollte es nicht überraschen, dass Pipes gegen Trump ist, angesichts dessen, dass er einen “stubenreinen Islam” in westlichen Ländern befürwortet. Was Neocons wie Pipes wollen, ist eine fortgesetzte Einwanderung von Moslems und die Schaffung moslemischer Gemeinschaften, die nicht den Status quo bezüglich Israel bedrohen. Sie sind recht zufrieden mit dem demographischen Niedergang weißer Populationen, ob in Europa oder in den Vereinigten Staaten.

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Juden gegen die Alternative Rechte: Lehren aus der Geschichte

„Ihr Vaterland“

„Ihr Vaterland“

„Die antisemitische Bewegung ist im Wesentlichen eine Reaktion gegen das abnormale Wachstum der jüdischen Macht, und die neue Stärke des Antisemitismus liegt weitgehend an den Juden selbst.“ Hillaire Belloc, Die Juden (1922)

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots (post-AdS); Original: Jews Versus the Alt Right: Lessons from History , erschienen am 10. September 2016 auf „The Occidental Observer“.

Erst vor etwas mehr als einer Woche hielt Hillary Clinton eine Rede, in der sie Donald Trumps angebliche Verbindungen zur Alternativen Rechten angriff. In diesem langweiligen und bemühten Stück öffentlicher Rede bezeichnete Angela Merkels Rivalin als Matriarchin der Verlogenheit die Alternative Rechte als einen kaum zusammenhängenden Wirbelwind aus „rassenhetzerischen“, „frauenfeindlichen“, „moslemfeindlichen“ und „einwanderungsfeindlichen“ Ideen.

Vorhersehbarerweise wurde kurz nach der Rede enthüllt, daß Teile davon direkt aus einem Propagandaartikel des Southern Poverty Law Center vom April abgekupfert worden waren. Nachdem sie ihren Ursprung in einer Organisation hatte, die ihren Lebensunterhalt durch Feilbieten von Horrorgeschichten, Fantasien und Verleumdungen bestreitet, war es keine Überraschung, daß die Rede übertriebene und widersprüchliche Botschaften über diese „aufkommende rassistische Ideologie“ vermittelte. Laut Clinton ist die Alt Right „lose“, aber auch „organisiert“. Ihre Mitglieder sind „großteils online“, aber auch in Scharen auf unseren Straßen in Form einer „steigenden Flut von hartem, rechtem Nationalismus überall auf der Welt.“

Soweit, so banal. Indem sie jedoch Trumps angebliche Verwendung einer „antisemitischen Botschaft – ein Davidsstern, der einem Meer von Dollarnoten überlagert ist“ auf Twitter samt „antisemitischer Verunglimpfungen und Todesdrohungen seitens seiner Unterstützer“ erwähnte, brach Clinton ungeschickt etwas, das eine seit langem bestehende Konvention gewesen zu sein scheint, die Juden und Antisemitismus aus Diskussionen auf höchster Ebene draußen hielt. Nach Jahrzehnten hinter den Kulissen hatte der politische Antisemitismus es auf die Hauptbühne geschafft.

Was als nächstes geschieht, wird sehr interessant sein. Im Europa des neunzehnten Jahrhunderts gewann der antisemitische Diskurs im Gefolge von Wirtschaftskrisen, der Intensivierung ethnischer Konkurrenz, sozialen Drucks durch Migrationsströme und die zunehmend verfeinerte und intellektuelle Artikulation von Kritiken an den Juden an Schwung. Obwohl es zu der Zeit eine gängige kulturelle Masche der Juden war, die Bewegung zu verunglimpfen und auf die weitgehend eingebildeten Schrecken der mittelalterlichen Verfolgungen anzuspielen, bestand ausreichende Distanz zum Mittelalter und ausreichende Nähe zu zeitgenössischen Ängsten, daß dies wenig Wirkung bei den Massen hatte. In vieler Hinsicht kann man diese Faktoren heute insofern als wiederholt betrachten, als es den Juden immer schwerer fallen wird, Kapital aus ihrem Narrativ über den Zweiten Weltkrieg zu schlagen, während Weiße unter wachsenden Druck durch Einwanderung, interrassische Gewalt und die zunehmend sichtbare Verzerrung ihrer politischen Prozesse durch im Wesentlichen fremde Interessen geraten. Sich darum zu sorgen, was mit den Juden in den 1940ern geschehen oder nicht geschehen sein mag, wird kein Luxus sein, den die Weißen sich noch viel länger werden leisten können.

In breitem Sinne ist also die Bühne für die Rückkehr des politischen Antisemitismus bereitet und somit für eine Konfrontation zwischen einer aufgeblähten jüdischen Machtstruktur und einem wiederauflebenden weißen Nationalismus.

Es hat bereits einigen Disput innerhalb der Alternativen Rechten hinsichtlich der ideologischen Position des Antisemitismus gegeben. Spezifischer: Milo Yiannopoulos und Allum Bokhair, ein homosexueller Jude und ein Pakistani, haben im März dieses Jahres einen Artikel auf Breitbart verfaßt, in dem sie andeuteten, daß sie Verbindung zur Alt Right hätten, wenn nicht deren Führerschaft innehätten. Der Artikel behauptete, daß die Alt Right im Grunde eine Neuerfindung der Gegenkultur der 1960er sei, die von „Spaß, Übertretungen und einer Herausforderung der gesellschaftlichen Normen“ getrieben war. Yiannopoulos und Bokhair kontrastieren die jungen Joker der Alt Right (wie sie sie definieren) mit „Antisemiten, weißen Rassisten und anderen Mitgliedern des Stormfront-Kreises“, wobei Letztere als „der schlimmste Abschaum der menschlichen Gesellschaft“ bezeichnet wurden. Antisemitismus ist in dem Ausmaß, wie er in diesem Narrativ überhaupt vorkommt, bloß eine Pointe im expansiven Arsenal der Alt Right an provokantem, aber weitgehend unaufrichtigem Humor. Echte „Rassisten“ seien gar kein Teil der Bewegung.

Im Gegensatz zu diesem Narrativ scheint es kaum bestreitbar zu sein, daß die Frage des jüdischen Einflusses für die Mehrheit der in der Alt Right Involvierten eine echte Sorge ist. Und für manche von uns ist die Forcierung gesäuberter Narrative für die Bewegung durch Yiannopoulos und Bokhair und die unverhältnismäßige Medienaufmerksamkeit, die diesen rassisch und ideologisch suspekten Individuen geschenkt wird, Beweis für einen Versuch, die Alternative Rechte zu kooptieren und von einem Weg des ethnischen Nationalismus abzubringen. Der Daily Stormer ist an vorderster Front dieser Reaktion gewesen, mit einem Artikel, der argumentiert:

Die Alt Right ist zu einer so großen politischen Kraft geworden, daß es für [die jüdischen Eliten] unmöglich geworden ist, uns weiterhin zu ignorieren. Unsere Siege sind viel zu zahlreich geworden, um sie zu zählen. Ihre neue Strategie besteht im Versuch, die Alt Right als eine Bewegung umzudefinieren, die von dem homosexuellen Juden Milo Yiannopoulos geführt wird. Sie haben dieses Narrativ in Wirklichkeit schon seit einer Weile aufgebaut, aber sie haben sich erst jetzt dafür entschieden, das mit voller Kraft zu betreiben… Die Juden wollen die allgemeine Öffentlichkeit glauben machen, daß die Alt Right so eine Art alberne weiß-nationalistische Bewegung sei, die kein echtes Problem mit Juden oder Homosexuellen hat. Sie wollen, daß die Leute denken, daß die negativen Dinge, die wir über Juden sagen, als unschuldige Witze gemeint sind. Dies ist völlig falsch.

Daß Juden versuchen wollen, eine potentiell schädliche Bewegung zu kooptieren oder scheitern zu lassen, hat in der Tat viele historische Präzedenzfälle. Zu einem der relevantesten schreibt Steven Beller, daß während des Aufstiegs des Deutschnationalismus von 1860 bis 1880 Juden versuchten, Schlüsselrollen in der Bewegung einzunehmen, um sie von ihren Wurzeln in der völkischen Philosophie und einer Gegnerschaft zum jüdischen Einfluß wegzuleiten und zu einer Mission der „kulturellen und sozialen Revolution“ hinzuführen. [1] Mediale Werbung und sorgfältige Netzwerkerei führten sogar dazu, daß zwei Juden, Viktor Adler und Heinrich Friedjung, um die Führung der deutschnationalistischen Bewegung in Österreich wetteiferten. Tatsächlich waren Adler und Friedjung zwei der fünf Gestalter des berühmten Linzer Programms von 1882, einer politischen Plattform, die die völlige Germanisierung des österreichischen Staates forderte. Nur wegen des fortgesetzten Beharrens der nichtjüdischen Bewegungsführer, besonders von Georg von Schönerer, hielt man sich schließlich an eine ethnische Version des Deutschnationalismus. Auf Schönerers Beharren und zum Entsetzen der ehemaligen jüdischen „Führer“ übernahm die Bewegung eine „Arierklausel“. Nachdem ihr Versuch zur Kooptierung der Bewegung gescheitert war, fügt Beller hinzu, „war die jüdische Reaktion, sie anderswo hinsichtlich ihrer Ziele der gesellschaftlichen und kulturellen Veränderung umzusehen.“ [2] Zum Beispiel wurde Adler über Nacht zu einem ausgemachten Marxisten.

In ähnlicher Weise merkt der Historiker Gordon Mork an, daß Juden in Deutschland ebenfalls „herausragend“ unter den frühen führenden Befürwortern des Deutschnationalismus waren. [3] Insbesondere waren Juden in der Nationalliberalen Partei konzentriert und bildeten dann eine einflußreiche Clique um Bismarck selbst. Diese Ablenkungsclique innerhalb des Deutschnationalismus könnte man als entscheidenden Grund dafür betrachten, daß er im Sinne eines ethnischen Ausdrucks bis nach dem Ersten Weltkrieg verkümmerter war als sein österreichisches Gegenstück.

Ähnlich fielen während des Aufstiegs der Rassenwissenschaft zwischen 1880 und 1920 große Zahlen von Juden taktisch über mehrere medizinische Disziplinen her, die sich zunehmend mit dem Studium der Rasseunterschiede befaßt hatten. Die Historikerin Elena Mancini schreibt, daß in Deutschland „Juden die Medizin nicht nur wegen der gesellschaftlichen Stellung überfluteten, sondern in einer Zeit, die das Aufblühen der Rassenwissenschaft erlebte, auch wegen der Gelegenheit zur Selbstdarstellung. … Die Anwesenheit von Juden im medizinischen Sektor allgemein und besonders in der Rassenwissenschaft ermöglichte es ihnen, jüdische Gleichheit und sehr oft moralische Überlegenheit zu behaupten.“ [4] Mit Berlin als Zentrum der deutschen Medizin und mit Juden, die ein Drittel der Ärzte in der Stadt ausmachten, [5] war die Beherrschung und Umorientierung ganzer Disziplinen in der Nation nicht nur machbar, sondern beunruhigend leicht.

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Interview mit Greg Johnson

Caspar David Friedrich Wanderer über dem Nebel

Von Alex Kurtagić, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Interview with Greg Johnson erschien am 27. November 2010 bei Counter-Currents Publishing.

A. K.: 1. Als Mann der Ideen, hat Literatur eine wichtige Rolle in Ihrem Leben gespielt? Was würden Sie sagen, waren die Texte, die sich in Ihrer persönlichen und intellektuellen Entwicklung als entscheidend erwiesen? Und warum?

G. J.: Geschichte und Philosophie haben eine größere Rolle bei der Formung meiner Ansichten gespielt als Literatur. Tatsächlich kann ich kein einziges Romanwerk, qua Fiktion, nennen, das meine Weltsicht geformt hat. Aber Romanwerke haben mir konkrete und lebhafte Erläuterungen ansonsten abstrakter Ideen gegeben. Ich liebe philosophische Romane. Platos Dialoge qualifizieren sich natürlich sowohl als Literatur als auch als Philosophie.

Plato hat den größten Einfluß auf meine Ansichten gehabt, besonders die Republik, aber auch Gorgias, Phaedrus, Symposium, Euthydemus, Euthyphro, Apologia und Phaedo. Rousseaus philosophischer Roman Emile hat mein Denken auch zutiefst beeinflußt. Ich liebe Ayn Rands The Fountainhead und Atlas Shrugged, aber klassischer Liberalismus, Kapitalismus und sogar Individualismus unterminieren letztendlich aristokratische und heroische Werte.

Die Philosophen, die mich am meisten geformt haben, sind Plato, Aristoteles, Plotinus, Machiavelli, Vico, Rousseau, Kant, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche, William James, Heidegger, Guénon, Evola. Alan Watts hat auch eine große Wirkung gehabt, wie auch das Tao te Ching und die Upanishaden.

Wagners musikalische Dramen sind eine Klasse für sich, als Texte irgendwo zwischen Philosophie und Literatur/Mythos, verheiratet mit einer Musik, die zum Großartigsten gehört, das je geschrieben wurde. Sie sind tiefgründig, und sie haben mich zutiefst beeinflußt.

Savitri Devi ist ebenfalls schwer in eine Kategorie einzuordnen. Sie kombiniert Philosophie, Geschichte, Religion, Politik und Mythen. Auch sie hat großen Einfluß auf mich gehabt.

Was die eigentliche Literatur angeht: Die Schriftsteller, die ich als Kind am meisten mochte, sind diejenigen, die ich heute noch mag: Poe, Tolkien, Kipling und alte illustrierte Kompendien griechischer und nordischer Mythologie. Frank Herberts Dune-Bücher sind auch Favoriten geblieben. Sie gefallen mir jedes Mal besser, wenn ich zu ihnen zurückkehre.

Später lernte ich Homer, Shakespeare, Blake, Goethe, Schiller, Baudelaire, Dickinson, Oscar Wilde, Yeats, Wallace, Stevens und Philip Larkin als Dichter und Dramatiker zu lieben.

Bei Romanen und Geschichten erweiterte sich der Kreis meiner Lieblingsautoren um Dostojewski, Hugo, Flaubert, D. H. Lawrence, H. P. Lovecraft, Flannery O’Connor und Yukio Mishima.

Es gibt auch „Nicht-Größen“, deren Stimmen ich beständig genieße: Edith Sitwell, Truman Capote, Evelyn Waugh.

Ich las als Teenager eine Menge von Ray Bradbury, Kurt Vonnegut und Aldous Huxley. Manchmal möchte ich sie mir wieder ansehen. Ich denke, Bradbury wird die Zeiten überdauern.

Literaturkritik ist sehr wichtig für mich. Meine Lieblingskritiker sind D. H. Lawrence, Ezra Pound, Camille Paglia und H. L. Mencken.

Ich habe jetzt leider sehr wenig Zeit, um Romane zu lesen. Der letzte Roman, den ich las, war Mister! Ich lese zuviel Sachliteratur und verbringe zu viel Zeit damit, auf den Computerbildschirm zu starren. Ich kann zu all dem einfach nicht noch mehr lesen. Daher besteht meine primäre intellektuelle Erholung im Ansehen von Filmen und Opern und im Hören von Musik.

A. K.: 2. Ich wurde erstmals nach Ihrer Ernennung zum Redakteur von The Occidental Quarterly auf Sie aufmerksam. Ich weiß jedoch, daß Sie bereits seit einer Anzahl von Jahren als dissidenter Schriftsteller aktiv gewesen sind, während denen Sie unter verschiedenen Pseudonymen schrieben. Was hat in Ihrem besonderen Fall dazu geführt, daß Sie sich für Pseudonyme entschieden? Und warum beschlossen Sie schließlich, sich ihrer zu entledigen?

G. J.: Als ich unter Pseudonymen schrieb, arbeitete ich für Leute, die mich feuern würden, wenn sie meine wahren Ansichten gekannt hätten.

Als ich den Job bei TOQ übernahm, sagte man mir, daß ich meinen eigenen Namen würde benutzen müssen. Zu der Zeit erklärte man mir, daß es – nachdem TOQ zum Flaggschiff des intellektuellen Flügels der englischsprachigen Bewegung werden sollte – nicht angemessen wäre, es unter Pseudonym herauszugeben. Ich akzeptierte dieses Argument kritiklos und wagte den Sprung. An diesem Punkt überschritt ich den Rubikon. Nach etwa einem Jahr schwanden all meine alten beruflichen „Freunde“ und Kontakte einfach dahin.

Bei Counter-Currents/North American New Right konsolidiere ich all meine Schriften unter zwei Namen: Greg Johnson für alle politischen Artikel und Trevor Lynch für die meisten der Film- und Fernsehrezensionen.

A. K.: 3. Das Internet und die ‚reale Welt’ werden oft als diametrale Gegensätze präsentiert, wobei das erstere als unecht dargestellt wird und das letztere als das einzige, was zählt. Aber ist das Internet nicht genauso real wie die sogenannte reale Welt? Ich sage dies, weil hinter den Tastaturen und vor den Bildschirmen reale Menschen sitzen, deren Verhalten in der ‚realen Welt’ sowohl Ursache als auch Ergebnis dessen ist, was im Internet geschieht. Ich bin mir des Gegenarguments bewußt: viele reale Menschen nehmen falsche Online-Identitäten an, aber letztendlich ist es auf lange Sicht nahezu unmöglich, daß die Menschen nicht ihre eigenen Gedanken und Gefühle online verraten. Abgesehen von falschen Identitäten: ist das Internet nicht vielleicht das ehrlichste Protokoll dessen, was die Menschen denken? Ist die ‚reale Welt’ nicht in Wirklichkeit unechter, nachdem viele aus Angst vor gesellschaftlicher Ablehnung, beruflichen Konsequenzen oder Ostrazismus von Angesicht zu Angesicht nicht sagen, was sie sich denken?

G. J.: Es hat kürzlich Studien gegeben, die darauf hindeuten, daß die Menschen im Internet mehr lügen als im realen Leben. Aber in gewissem Ausmaß stimme ich Ihnen zu: das Internet ist wie die Wahlzelle, und in seiner Privatheit und Anonymität können die Menschen in umstrittenen Angelegenheiten ehrlicher sein. In alltäglicheren Dingen, die üblicherweise mit Online-Partnersuche und banalem Narzissmus zusammenhängen, ist das Internet eine riesige Kloake aus Lügen und Hochstapelei.

All dies steht in Zusammenhang mit der „Ethik“ von Pseudonymen. Für mich ist es rein eine Sache der individuellen Diskretion. Ich empfehle jenen Pseudonyme, die Ideen mitteilen wollen, das aber nicht unter ihren wahren Namen tun können. Immerhin sind es letztlich die Ideen, die zählen, nicht die Autoren.

Ja, feige und unehrenhafte Menschen verbergen sich oft hinter Pseudonymen. Aber narzisstische Esel schreiben ebenfalls unter ihren wahren Namen. Für mich ist die wichtigste Erwägung die, so viel Wahrheit wie möglich da draußen in Umlauf zu bringen. Die Etiketten und Markenzeichen sind weniger wichtig als der Inhalt.

A. K.: 4. Ihre Laufbahn als Redakteur von TOQ sah eine Anzahl von Neuerungen: eine aktive Online-Präsenz wurde entwickelt, und Artikel und Rezensionen erschienen, die ein viel breiteres Spektrum kultureller Bereiche abdeckten als je zuvor. Was waren Ihre Ziele für TOQ in diesem Zeitraum?

G. J.: Mein Ziel war es, TOQ zu einem metapolitischen Journal für eine nordamerikanische Neue Rechte zu machen, deren Ziel es sein sollte, die Fundamente der Weißen Republik zu schaffen. Es waren jedoch von Anfang an Beschränkungen in TOQ eingebaut, die das schwierig machten.

Ein Problem war, daß das Journal keine klar artikulierten Ziele hatte. Es gab Grundthemen und Parameter in den Gründungsdokumenten, die von Sam Francis, Louis Andrew, William Regnery und Kevin Lamb erstellt worden waren. TOQ sollte sich mit biologischen Rassenunterschieden wie auch der jüdischen Frage befassen. TOQ sollte nicht die Homosexuellen schlechtmachen. TOQ sollte religionsneutral sein.

Die de-facto-Redaktionslinie kann jedoch aus dem veröffentlichten Interview mit Alain de Benoist erraten werden. Nur etwa die Hälfte des tatsächlichen Interviews wurde veröffentlicht. Alles Kritische zum wissenschaftlichen Materialismus und zum Christentum wurde fallengelassen. Ich stelle mir vor, daß Benoist ziemlich angewidert war. Ich war es sicherlich, als ich davon erfuhr. (Ich habe vor, die fallengelassenen Teile in der ersten Ausgabe von North American New Right zu veröffentlichen.)

Nun, zu seiner Anerkennung muß man sagen, daß der ursprüngliche Redakteur Kevin Lamb diese Grenzen häufig überschritten hat. Als ich als Redakteur übernahm, mußte ich meine Tätigkeit so ausüben, als würde mir ein wissenschaftlicher Materialist über die eine Schulter schauen und ein religiöser Fundamentalist über die andere. Auch ich ging über diese Einschränkungen hinaus. Ich nahm einige Verbesserungen an der Gestaltung und der Aufbereitung des Journals vor, aber letztendlich machte ich nichts radikal anders als Lamb.

A. K.: 5. Der Begriff ‚Metapolitik’ wird oft innerhalb der intellektuellen Klasse benutzt, und ohne Zweifel gibt es manche, die das alles für prätentiösen Unsinn halten. Bitte erklären Sie diesen Begriff für den Laien, und warum Metapolitik wichtig ist. Warum nicht einfach Politik?

G. J.: Metapolitik befaßt sich mit fundamentalen Fragen im Zusammenhang mit Politik, Fragen aus Geschichte, Philosophie, religiösen Studien, Kunst und Geisteswissenschaften.

Eine Art, den Unterschied zwischen Metapolitik und Politik zu verstehen, richtet sich nach den Werten.

Ein politischer Führer muß die existierenden Werte und Einstellungen seiner Anhängerschaft ansprechen. Der Grund dafür, daß weiß-nationalistische Politik verfrüht ist, ist der, daß sie oft gegen die Werte der Wähler verstößt. (David Dukes einziger Sieg war ein Glückstreffer. Man wird nicht zulassen, daß das wieder passiert.) Wir können nicht bekommen, was wir wollen, weil unsere Leute nicht wollen, was wir wollen. Sie halten unsere Ziele für unmoralisch. Sie halten sie auch für zusammenhanglos und unpraktisch.

Sie glauben das, weil unsere Feinde sorgfältig die metapolitischen Fundamente für die Macht geschaffen haben, die sie genießen. Sie kontrollieren das Universitätswesen, das Schulsystem, das Verlagswesen, die Kunst, die Nachrichten- und Unterhaltungsmedien, und sie haben den amerikanischen Geist nach ihrem Geschmack umgestaltet. Mein Ziel ist es, das Gefühl der Leute dafür zu verändern, was politisch wünschenswert und richtig ist, und ihr Gefühl dafür, was politisch vorstellbar und möglich ist.

Das bedeutet, daß wir Ideen erforschen müssen, die die Mehrheit der Menschen verärgern würden.

A. K.: 6. Metapolitik ist also nicht die Domäne unpraktischer Bücherwürmer. Welchen Bezug hat sie zur Politik?

G. J.: Bei der Metapolitik geht es darum, die Fundamente für politische Veränderungen zu schaffen. Unser Kampf hat drei Ebenen:

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