Das Ende des Zionismus

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Lucifex. Das Original The End of Zionism erschien am 4. November 2011 auf Counter-Currents Publishing.

Die Tage des Zionismus sind gezählt. Die Wahrscheinlichkeit seines letztendlichen Niedergangs ist hoch, obwohl das Timing unvorhersagbar ist.

Der Zionismus war das Projekt zur Schaffung eines Heimatlandes für die jüdische Volksgruppe, indem man das Weltjudentum und das, was damals (ca. 1. Weltkrieg) wohl immer noch westliche Eliten waren, das Land Palästina stehlen und es ethnisch von Nichtjuden säubern ließ. Im Jahr 1880 machten arabische Palästinenser etwa 95 Prozent der Bevölkerung aus.

Der Zionismus war ein rassisches Unternehmen, kein religiöses. Er entstand erst als das jüdische Leben in gewissem Ausmaß säkularisiert worden war. Die Säkularisierung begann im 18. Jahrhundert mit der Haskala-Bewegung (hebräisch „Aufklärung“), die von der europäischen Aufklärung inspiriert war und vom deutsch-jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn eingeleitet wurde.

Die Haskala markierte den Beginn einer Bewegung weg von der traditionellen religiösen Orthodoxie und ihren Ersatz durch jüdisches Nationalgefühl als einigende Kraft.

Später drängte der deutsch-jüdische Sozialist Moses Hess, der Prophet des Kommunismus und des Zionismus und Freund von Karl Marx, in Rom und Jerusalem (1862) auf die Gründung eines jüdischen Staates im arabischen Palästina.

1897 gründete der ungarische Jude Theodor Herzl, der Autor von Der Judenstaat (1896) die Zionistische Weltorganisation zur Lösung von Europas Judenproblem. Danach nahmen die jüdische Einwanderung, Landkauf und Ansprüche auf Palästina zu.

Niemand dachte ernsthaft über die Frage nach, ob alle Juden der Welt in Palästina wohnen sollten, oder nur diejenigen, die sich dafür entschieden oder dazu gezwungen werden konnten.

Das Ergebnis war, daß nur ein Bruchteil der Juden der Welt jemals Israel zu seiner Heimat machte. Die Vereinigten Staaten, nicht Israel, wurden zum „Hauptquartier“ des Weltjudentums. Juden dominierten auch die Regierungen und Gesellschaften Europas nach dem Zweiten Weltkrieg.

Es gab nie eine realistische Aussicht, daß Israel die Heimat aller Juden werden könnte.

Juden besetzen eine einzigartige ökologische Nische unter den Völkern der Welt. Sie leben gewohnheitsmäßig unter anderen Völkern und von ihnen. Als einzige, an einem Ort versammelte Gruppe könnten sie nicht überleben.

Ihre einzige wirkliche Entsprechung in dieser Hinsicht sind die Zigeuner. Aber Zigeuner besetzen in den Wirtsgesellschaften die unterste Ebene der gesellschaftlichen Pyramide. Obwohl sie eine fremde und irritierende Präsenz darstellen, produzieren sie niemals eine ernsthafte Verzerrung der Kultur.

In deutlichem Gegensatz dazu drängen Juden sich immer innerhalb einer einzigen Generation nach ihrer Ankunft an die gesellschaftliche Spitze.

Wenn ihre Zahl ausreicht, werden sie das dominierende Kulturelement und verdrehen die Gesellschaft bis zur Unkenntlichkeit. Wenn ihre Zahl nicht ausreicht, um die Vorherrschaft zu erlangen, bleiben sie als Individuen reich, einflußreich und von hohem Status innerhalb des Establishments der Wirtsgesellschaft.

Israels Überleben ist und war immer von Juden außerhalb des Nahen Ostens und von den ihnen willfährigen weißen Staaten abhängig. Wenn die Unterstützung für den Zionismus unter Juden abebbt, wird auch die internationale Unterstützungsstruktur des Zionismus zusammenbrechen.

„Hin zu einem neuen Leben“, zionistisches Propagandaplakat auf Rumänisch und Ungarisch.

Außerdem befindet sich die weiße Bevölkerung, die Israel politisch und finanziell stützte, in massivem demographischem Rückgang, zu nicht kleinem Teil dank der vorsätzlichen Handlungen des Judentums selbst.

Der Austausch indigener Europäer durch nichtweiße Populationen aus der Dritten Welt – die Politik der „Austauschmigration“ – verschärft die demographische und finanzielle Krise der ehemaligen Ersten Welt sehr.

Zum Teil wird die Gefahr für den Westen als wohlverdiente „Heimzahlung“ für den „Holocaust“, Rassismus und Kolonialismus betrachtet.

Aufgrund unverantwortlicher Finanz-, Außen- und Innenpolitik taumeln ehemals weiße Nationen nun am Rand des finanziellen Zusammenbruchs.

Der weißenfeindliche Rassismus von Juden wie Nichtjuden, der dazu geführt hat, ist von Hass getrieben und daher immun gegen die Vernunft. (Hass ist irrational – eine Emotion.) Durch die Zerstörung der weißen Rasse werden die politischen und materiellen Grundlagen des Zionismus ebenfalls unabsichtlich, aber unaufhaltsam zerstört.

Die Rolle von Nichtjuden

Nichtjuden spielen sowohl beim Zionismus als auch beim Antizionismus eine Nebenrolle.

Gegenwärtig ist der Zionismus überall die offizielle Position des Establishments. Die Servilität nichtjüdischer Politiker und Journalisten gegenüber Zionisten ist atemberaubend anzusehen und verneint die Idee der Demokratie oder auch nur des menschlichen Anstands. Dasselbe trifft auf die akademische Welt zu, auch wenn die Dinge dort weniger eindeutig werden.

Nichtjuden sind jedoch, ob selbstsüchtige Egoisten oder echte Judenverehrer, dazu bereit, ihre Position zu Israel jederzeit zu wechseln – die Opportunisten, weil sie immer das tun, was für sie persönlich vorteilhaft ist, die Verehrer, weil es ihre leidenschaftliche spirituelle Mission ist, zu jeder Zeit jüdische Wünsche zu widerspiegeln.

Die jüdische Verbündung mit christlichen Zionisten deutet stark auf eine subtile, „unsichtbare“ Erosion der Unterstützung innerhalb des wahren Establishments hin – eine soziale Abstiegsbewegung begleitet von einem Hauch von Verzweiflung.

Dasselbe trifft auf die Verbündung mit bereitwilligen „nationalistischen“ oder „populistischen“ Parteien und Gruppen in Europa, in den USA und anderswo zu.

Hinsichtlich des Letzteren beziehe ich mich strikt darauf, daß Zionisten solche Bewegungen für ihre eigenen Zwecke benutzen, so wie sie zuvor Südafrika benutzten. Eine breitere jüdische Präsenz muß und wird aufrechterhalten werden, um die Bewegung zu buckleyisieren und ihr letztendliches Scheitern in der Bewahrung der weißen Rasse sicherzustellen.

Es ist unterhaltsam zu beobachten, wie jüdische Zionisten ihre Herablassung und Verachtung gegenüber ihren servilen „christlichen“ und „nationalistischen“ Verbündeten verbergen können.

Man spürt auch eine wachsende Bereitschaft führender Nichtjuden, nicht jede einzelne israelische Forderung oder Handlung zu befürworten.

Nichtjuden, die sich früher so verhielten, zeigten mehr Integrität als jene, die das taten, nachdem die gletscherhafte interne Verschiebung im Judentum offensichtlicher wurde.

Daher waren der irisch-katholische US-Verteidigungsminister James Forrestal (Dems), die US-Kongreßabgeordneten Paul „Pete“ McCloskey (Rep., Kalif.) und Paul Findley (Rep., Illinois) und die US-Senatoren J. William Fulbright (Dems., Ark.) und Charles Percy (Rep., Illinois) per Saldo prinzipienfester bezüglich des Zionismus als der ehemalige Präsident Jimmy Carter (Dems), Akademiker wie John Mearsheimer und Stephen Walt oder mainstreamchristliche Kirchenbürokraten. Die Ersteren sagten ihre Meinung, als das noch schwerer war.

So wie die Unterstützung für Israel unter einzelnen Juden und letztendlich innerhalb des organisierten Judentums allmählich schwindet, werden mehr Nichtjuden die Verschiebung spüren und ihre eigenen „Werte“ und Verhaltensweisen dementsprechend ändern.

Die verbleibende Stärke des Zionismus

Die Behauptung, daß der Zionismus schwindet, sollte nicht als Aussage über seine gegenwärtige Macht gesehen werden, oder als Vorhersage über seine Dauer. Der Zeithorizont von Juden ist länger als jener von Weißen, so wie der von Weißen länger ist als der von Schwarzen.

Weil Zionisten immer noch rücksichtslos über jeden und alles drübermarschiert – diktiert, ermordet, foltert, rücksichtslos ein Land nach dem anderen stürzt und jeden wie es ihnen gefällt wie Tiere abschlachtet, einschließlich Staatsoberhäupter und ganze Populationen – gibt es die Wahrnehmung, daß die Dinge für immer so weiterlaufen könnten.

Tatsächlich scheint die gewaltsame Zerstörung des Iran, eines schönen Landes mit einer geschichtsreichen arischen Vergangenheit, gesichert, und möglicherweise auch jene von Syrien und Saudi-Arabien. Ein nuklearer oder biologischer Angriff gegen Araber und Moslems kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Kein Szenario ist zu extrem, wo es um fanatische Juden und ihre übereifrigen Gefolgsleute geht.

Aber es ist ein schlechtes Omen für Zionisten, wenn sie in der Establishmentpresse, in der akademischen Welt und in der Intellektuellenklasse mit Bezeichnungen wie „hard line“, „die Rechte“, „neokonservativ“ und so weiter versehen werden, im Gegensatz zu ihren vorgeblich „liberalen“ und „progressiven“ Gegnern.

In Wirklichkeit sind „liberale“, „progrerssive“ Juden genau wie zionistische Hardliner, was Grausamkeit und Fanatismus angeht, wie die Geschichte des Kommunismus und des antiweißen Rassismus reichlich demonstriert.

Aber die Verhärtung solch einer manipulativen Nomenklatur ist wichtig wegen dem, wie Juden sich selbst identifizieren und gegenüber der Welt präsentieren.

Tektonische Verschiebung

Das zionistische Projekt ist auf lange Sicht nicht mehr haltbar.

Sein Ende wird, wie jenes seines Zwillingsbruders, des Kommunismus – eines weiteren entsetzlich hasserfüllten, blutigen messianischen Plans zur Umgestaltung der Welt, der Millionen Leben und mühsam angesammeltes Kapital im Wert von Milliarden Dollars zerstörte – hoffentlich mit einem Wimmern statt mit einem Knall stattfinden.

Es wird vielleicht Jahrzehnte dauern, oder es geschieht vielleicht bald. Aber es wird fast sicher mit unerwarteter Plötzlichkeit stattfinden.

Innerhalb des amerikanischen Judentums begann der Zionismus als Minderheitsbewegung. Er war nicht die Konsens-Sicht der jüdischen Elite. Das war der Antizionismus.

Der prominente amerikanische Judenführer Henry Morgenthau Sr., Vater des Finanzministers, der den Morgenthau-Plan zur Zerstörung des deutschen Volkes nach dem Zweiten Weltkrieg ausheckte, sprach für den Großteil des amerikanischen Judentums, als er im Jahr 1921 den Zionismus „dn kolossalsten Irrtum in der jüdischen Geschichte“ nannte.

Aber nach der Gründung Israels im Jahr 1948 machte das Judentum eine Kehrtwendung (oder schien das zu tun), und plötzlich wurde jeder, der den Zionismus nicht unterstützte, zu einem „selbsthassenden Juden.“

Prinzipienfeste Individuen wie Alfred Lilienthal und Rabbi Elmer Berger, die nur ein paar Jahre zuvor Mainstream-Gestalten waren und sich weigerten, sofort mit der Herde den Kurs zu ändern, fanden sich plötzlich gehasst und marginalisiert.

Das Judentum macht oft einen langen, internen Druckaufbau durch, bevor es plötzlich in einer Art von tektonischer Verschiebung heftig die Richtung ändert.

Der Kommunismus bietet eine klare Parallele.

Während der Glanzzeit des Kommunismus, als Zigmillionen von Europäern und Asiaten getötet oder in Konzentrationslager oder Irrenanstalten abgeschoben wurden, waren Juden überall buchstäblich alle Kommunisten, Mitläufer oder Anti-Antikommunisten.

Aber um die 1960er und 1970er begannen die Dinge sich langsam zu ändern. Die jüdische Unterstützung ebbte unter der Oberfläche ab. Alexander Solschenizyns Bücher wurden im Ausland veröffentlicht, im Westen gelobt, und der Autor bekam den Nobelpreis für Literatur. Juden ließen die Reihen der „Sowjetdissidenten“ anschwellen.

R. James Woolsey (Dems), der philosemitische Neokonservative und ehemalige CIA-Direktor (ein Presbyterianer aus Oklahoma), hat geschrieben:

Eine Anzahl von Malen war ich während des Kalten Krieges an Rüstungskontrollverhandlungen mit den Sowjets beteiligt. Egal wie schlimm die Spannung über den Verhandlungstisch während des Tages war, gingen russische und amerikanische Verhandler am Ende oft gemeinsam zum Abendessen aus. Irgendwie ging die Konversation selbst in den schwierigsten Perioden häufig zum Austausch von Witzen über. Ich hielt es immer für bemerkenswert, wie sehr der russische Humor von einer ironischen, selbstironischen Tonart durchdrungen war, die sowohl recht witzig als auch für Amerikaner irgendwie sehr vertraut war. Später, als ich Versionen einer Anzahl dieser Witze und Geschichten in Leo Rosins wundervollem The Joys of Yiddish fand, erkannte ich die Quelle der Vertrautheit.

Die meisten der Verhandler auf beiden Seiten waren Juden.

Eine weitere Establishmentgestalt, nicht pro-weiß, sagte, er wußte, daß der Kommunismus erledigt war, als er die Unterstützung der Juden verlor.

Der Fall des Kommunismus geschah als plötzliche tektonische Verschiebung.

Das Ende des Zionismus wird dies wie sein Entstehen 1948 wahrscheinlich widerspiegeln.

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Die eiserne Wand von Wladimir Z’ev Jabotinsky

Der Hintergrund des Verrats (1): Die Balfour-Deklaration von William Pierce

Der Hintergrund des Verrats (2): Zionismus, die Pariser Friedenskonferenz und die bolschewistische Revolution von William Pierce

Der Hintergrund des Verrats (3): Zionismus zwischen den Weltkriegen von William Pierce

Der Hintergrund des Verrats (4): Amerikaner werden gelehrt, die Feinde der Juden zu hassen und zu töten von William Pierce

Der Hintergrund des Verrats (5): Wachsende zionistische Macht in der Nachkriegszeit von William Pierce

Demographie und das jüdische Schicksal, Teil 1, Teil 2 und Teil 3 von Patrick Le Brun

Imperiale Juden und internationale Juden von Matt Parrott

Israels Malaise: Vorbereitung auf eine neue Diaspora? von Peter Stuyvesant

Demoskrieg und Diaskrieg: Die beiden Großen Wahrheiten der Judenfrage von Spencer Quinn

Weißer Nationalismus & jüdischer Nationalismus von Greg Johnson

Die Greenwood-Deklaration: Im Ersten Weltkrieg Palästina und im Zweiten die ganze Welt von Osimandia

Israel, das Diaspora-Judentum und wir von Osimandia und mir

Israel 3.0 auf deutschem Boden? von mir

Zionismus, Globalismus und die „Israel-Lobby“ von Manfred Kleine-Hartlage

Roth und Weiss und der Diasporismus von Tanstaafl

Spanien strebt nach 523 Jahren Wiedergutmachung für die Judenvertreibung an von Emily Harris

Netanyahus Rede im Interdisciplinary Center Herzliya von Luftpost

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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2 Kommentare

  1. Erfahrungsgemäß ist bei solchen Artikeln ein Verständnisanleitungskommentar notwendig, daher meine 2 Groschen dazu:

    Bei aller berechtigten Schadenfreude gegenüber den Juden wäre ein Ende des Zionismus und des israelischen Staates für uns erst dann wünschenswert, wenn wir schon volkstreue Regierungen haben, die verhindern, daß die israelischen Juden dann in unsere Länder kommen. Wenn es nämlich so läuft, wie Andrew Hamilton (der unter den CC-Autoren zu den von mir meistgeschätzten zählt) es im obigen Artikel voraussagt, dann werden die Juden den Zionismus deshalb aufgeben, weil sie eine Rückkehr zu einer reinen Diaspora-Existenz für vorteilhafter halten als eine Fortsetzung der bisherigen Doppelstrategie.

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  2. Hass ist irrational – eine Emotion. —-

    Das befremdet mich. Hass kann irrational sein, ist es sogar oft, aber nicht ganz selten ist er auch wohlbegründet.
    Es erinnert an die Journalisten- bzw. Spießer“weisheit“, daß, wenn zwei sich zoffen, wie auch immer, dazu IMMER zwei gehören würden, was ja mitnichten der Fall ist.

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