Demoskrieg und Diaskrieg: Die beiden Großen Wahrheiten der Judenfrage

Von Spencer J. Quinn, übersetzt von Lucifex. Das Original Demoskrieg & Diaskrieg: The Two Great Truths of the Jewish Question erschien am 14. Januar 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Dem Physiker Niels Bohr wird in dem exzellenten biographischen Comicroman Suspended in Language von Jim Ottaviani und Leland Purvis eine großartige Aussage in den Mund gelegt. Bei einem Spaziergang mit dem jungen Werner Heisenberg im Jahr 1924 sagt er seinem Kollegen:

Eine große Wahrheit ist eine Aussage, die genauso wahr ist wie ihr Gegenteil… im Gegensatz zu einer Trivialität, deren Gegenteil falsch ist. Es ist unsere Aufgabe als Wissenschaftler, große Wahrheiten in Trivialitäten zu verwandeln.

Ich fühle mich von dieser Aussage verfolgt, wann immer ich über einen gewissen dornigen Aspekt der Judenfrage nachdenke. Sollten wir als weiße Nationalisten die jüdische Diaspora und Israel als verschiedene Köpfe derselben Bestie betrachten und unsere Schwierigkeiten mit ihnen als (um einen Begriff zu prägen) Demoskrieg betrachten, das heißt, als langfristigen evolutionären Krieg zwischen Völkern oder Rassen? Oder sollten wir sie vielmehr als separate Bestien betrachten und uns mehr mit der Diaspora befassen, nachdem sie eine direktere Bedrohung für weiße Interessen darstellt? Um einen weiteren Begriff zu prägen, wäre das Diaskrieg oder kurzfristiger evolutionärer Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Diasporas. Man beachte, daß dies Taktiken für Friedenszeiten sind und während eines heißen Krieges irrelevant würden. Diese beschreiben Arten, wie genetisch verschiedene Populationen interagieren müssen, wenn sie konkurrierende Interessen haben und im Laufe der Geschichte gegenseitige Feindseligkeit angesammelt haben. Demoskrieg erfordert nicht, daß die Populationen innerhalb freier Gesellschaften nahe beieinander sind, während Diaskrieg das erfordert. Im Fall weiße Nichtjuden gegen Juden beinhalten beide Methoden, daß Weiße Widerstand gegen den jüdischen Einfluß in weißen Heimatländern leisten und ihn letztendlich beseitigen, während sie sich nur in ihrer Behandlung Israels unterscheiden.

Hinsichtlich der Taktik kann man diese Dichotomie auf das Folgende reduzieren:

Demoskrieg: Bekämpfung der Juden mit denselben Waffen, mit denen sie Weiße bekämpfen. In diesem Fall bezieht „Waffen“ sich auf die zuverlässige jüdische Taktik, Schwarze, Braune und Aborigines als Waffen gegen die weiße Zivilisation zu benutzen. Es bezieht sich auch auf die neuere Kehrseite: die Taktik weißer Nichtjuden, die Palästinenser als Vorwand zu benutzen, um Israel zu verurteilen.

Diaskrieg: Die Fokussierung auf die Umkehrung des Einflusses von Diaspora-Juden (spezifischer von liberalen Diaspora-Juden oder LDJs, wie ich sie schon zuvor genannt habe), und die bewußte Begrenzung von Angriffen gegen Israel, womit man den Juden einen bequemen Ausweg gibt, sollten Weiße sie jemals davon überzeugen, einen Rückzug aus traditionellen weißen Heimatländern anzutreten.

Dies sind zwei gegensätzliche Taktiken – und sie klingen beide nach Wahrheit. Weiters arbeiten sie gegeneinander, wenn man sie gleichzeitig einsetzt, und können daher nicht zusammen angewandt werden. Tatsächlich schadet extremer Demoskrieg Israel und macht es dadurch weniger wahrscheinlich, daß Israel eine praktikable Option für Juden sein wird, die dorthin zurückkehren möchten. Andererseits ist extremer Diaskrieg die weniger vernichtende Taktik und ermöglicht es dadurch Juden, größeren Demoskrieg gegen Weiße zu führen. Diese Taktiken sind beide wirksam und schließen sich gegenseitig aus, was der Grund dafür ist, daß ich vermute, daß hinter jeder nicht bloß Wahrheit steckt, sondern eine Große Wahrheit wie von Bohr beschrieben. Jede ist das Gegenteil der anderen, und keine davon ist trivial. Daher sind weiße Nationalisten von einem Paar im Konflikt miteinander stehender Großer Wahrheiten geplagt, wenn sie sich mit der Judenfrage befassen.

Es ist daher sinnvoll, daß weiße Nationalisten, wenn sie sich in irgendeinem Makro-Sinn organisieren möchten, sich wahrscheinlich für eine dieser Taktiken entscheiden und dabei bleiben sollten. Dies würde natürlich eine Beurteilung der Fürs und Widers von Demoskrieg und Diaskrieg erfordern. Dieser Essay hofft, den Ball ins Rollen zu bringen, und verspricht in keiner Weise, das letzte Wort zu sein.

Demoskrieg

Die extremste Form von Demoskrieg ist demographischer Genozid – das heißt, die Verhältnisse für die Feinde so kulturell feindlich zu machen, daß sie sich im Laufe der Zeit entweder genetisch mit anderen Rassen assimilieren oder sich einfach nicht angemessen fortpflanzen. Zu den wirksamen Möglichkeiten hierzu gehört die Diskreditierung der Religion und der Traditionen des Feindes, die Förderung von dysgenischem Verhalten beim Feind (wie Abtreibung und Promiskuität) und die Durchsetzung von Multirassentum bei ihm. Das erstere zerstört sinnvolle Verbindungen die der Feind zu seiner Vergangenheit hat, die Bausteine rassischer und ethnischer Identität. Das zweite begrenzt die Fähigkeit des Feindes, zukünftige Generationen zu produzieren. Und da dritte bietet den Feinden leichten Zugang zu anderen Rassen als Möglichkeit, Rassenvermischung zu fördern und alle natürlichen Gefühle der Vorherrschaft in ihren eigenen Heimatländern zu unterdrücken.

Jeder, der mit Kevin MacDonalds Culture of Critique vertraut ist, wird das Obige als den Demoskrieg erkennen, den Diaspora-Juden nun schon seit weit über einem Jahrhundert gegen ihre weißen, nichtjüdischen Wirte geführt haben. Jedoch kann man argumentieren, daß weiße europäische Nichtjuden ebenfalls durch das gesamte neunzehnte Jahrhundert hindurch eine Art von Demoskrieg gegen die jüdische Diaspora geführt haben. Während dieser Zeit und an verschiedenen Orten übten Weiße Druck auf Juden aus, zum Christentum zu konvertieren und stereotypisch jüdische Verhaltensweisen und Berufe zu meiden; effektiv, mehr wie Nichtjuden zu werden. Ob dies ein Versuch des demographischen Genozids war oder bloß wohlwollende Assimilation, ist müßig angesichts dessen, daß es in jedem Fall dazu geführt hätte, daß die Zahl der Synagogen in Europa schwindet, ein Szenario, das damals für jeden Juden unerträglich war, der sich als solcher identifizierte.

Nehmen wir jedoch an, daß MacDonald recht damit hat, daß einflußreiche Juden nun schon seit vielen Jahren Demoskrieg gegen weiße Populationen geführt haben. Nehmen wir auch an, daß Israel als eigenes nationalistisches Staatswesen separat von der jüdischen Diaspora allermindestens nichts gesagt hat, wenn Juden den Davidsstern oder Israels Namen in ihrem Demoskrieg gegen Weiße benutzen. Warum sollten weiße Nichtjuden angesichts dieser beiden Punkte nicht ihrerseits Demoskrieg gegen ihre jüdischen Peiniger führen? Warum sollte man nicht mindestens eine Pistole zu einer Schießerei mitnehmen? Wäre das nicht die sicherste Wette für das Überleben?

Im Demoskrieg-Modell wird der jüdische Einfluß, ob in New York oder Tel Aviv, in derselben Weise als Bedrohung betrachtet, wie die meisten Juden sich von weißem Ethnozentrismus bedroht fühlen, ob in Island oder in Utah. Daher spielt es keine Rolle, wo man den Feind trifft, solange man ihn trifft. Solch eine Einstellung ergibt Sinn. Lassen Juden sich jemals von der Geographie davon abhalten, weiße nichtjüdische Populationen zu zersetzen? Natürlich fördern sowohl linke Juden als auch konservative Neocon-Juden energisch nichtweiße Einwanderung und rassische Vielfalt in traditionell weißen Heimatländern. Israel scheint das ebenfalls zu tun, wenn auch in geringerem Ausmaß. Angesichts des offensichtlichen Doppelstandards dieser Leute und dessen, daß fast niemand von ihnen auf dieselben demographischen Veränderungen in Israel drängt, werden die Vorteile einer harschen Verurteilung oder Bestrafung Israels, wann immer es oder seine jüdischen Bürger seine arabischen oder nichtjüdischen Minderheiten mißhandelt, klar. Es schadet ihnen und zwingt sie, Ressourcen defensiv zu verwenden statt offensiv. Genug Demoskrieg gegen die Juden, und der Spieß könnte in den größeren Kulturkämpfen gegen die Juden umgedreht werden.

Trotz dem gibt es Nachteile, wenn Weiße Demoskrieg gegen die Juden führen. Zum einen ist es der bevorzugte Kampf der Juden, und ich frage mich, ob wir Weißen darin so gut wären wie sie. Juden sind, so scheint es, die größten Propagandisten der Geschichte. Sie haben eine echte Energie dafür, ungeachtet dessen, ob sie lügen oder die Wahrheit sagen. Das kann es einem bringen, daß man angeboren stammesverbunden ist und einen hohen verbalen Durchschnitts-IQ hat. Die Frage geht also dahin: ist totaler Demoskrieg ein Kampf, den Weiße gewinnen können? Angesichts dessen, daß so viele Weiße eine Schwäche für Altruismus und Xenophilie haben (zwei sehr christliche Wesenszüge, könnte ich hinzufügen), habe ich meine Zweifel. Aber wer weiß?

Ein weiterer Nachteil ist, daß Demoskrieg offen gesagt unehrlich ist. Es ist unehrlich, wenn Juden vorgeben, daß ihnen etwas an Nichtweißen liegt, wenn sie für Globalismus und offene Grenzen werben, wo sie doch in Wirklichkeit nur nichtjüdische Nationen sicherer und lukrativer für sich selbst machen wollen. Es ist ebenfalls unehrlich, wenn weiße Nationalisten Geschrei um die unterdrückten Palästinenser machen, wenn sie dieselben Palästinenster genauso schnell aus traditionellen weißen Heimatländern deportieren würden, wenn sie könnten.

Es gibt auch die Frage, die in der juden-erwachten dissidenten Rechten selten gestellt wird: Behandeln die Israelis Araber besser, als Araber andere Araber behandeln? Ich würde vermuten, daß sie das tun, angesichts des hohen Ausmaßes von Armut, Gewalt, Krieg, Unterdrückung und Frauenfeindlichkeit, das in der arabischen Welt existiert und immer existiert hat. Falls das so ist, sollten wir uns dann nicht über arabische Nationen mehr beschweren als über Israel? Weiters: wenn die Araber von Haus aus so gewalttätig und zerstörerisch sind, warum sollten wir überhaupt etwas mit ihnen zu schaffen haben? Es ist nicht so, als hätten die Araber exzessive Liebe für Weiße übrig. Was haben Weiße davon zu gewinnen, daß sie sich ihrer Sache annehmen, wenn wir eigene Probleme haben?

Hier ist ein Gedankenexperiment, das diese schwarze Pille weniger schwarz machen könnte: Man kann argumentieren, daß die chinesische Regierung die Falun Gong, die Tibeter und die moslemischen Uiguren unterdrückt. Wie viele dieser Gruppen erwähnen Leute in der dissidenten Rechten so oft, wie sie die Palästinenser erwähnen? Die Antwort ist natürlich Null. Warum? Weil die Chinesen keine Juden sind. Falls es eine elegantere Antwort gibt, würde ich sie gern hören.

Ich habe eine persönliche Abneigung gegen Demoskrieg, das ist wahr. Wie die Israelis die Palästinenser behandeln, steht nicht schrecklich weit oben auf der Liste meiner Sorgen (besonders wenn die südafrikanischen Schwarzen heutzutage Weiße weit schlimmer behandeln). Wenn also prominente Leute in der dissidenten Rechten sich gegen israelische Menschenrechtsverletzungen aussprechen, während sie zu den Mißhandlungen stumm bleiben, die die Palästinenser begehen, dann tendiere ich zum gedanklichen Abschalten. Solche Erklärungen kommen mir ein bißchen unaufrichtig vor. Auf der anderen Seite sind die Juden selbst unaufrichtig, wenn sie sich über Sklaverei, Jim Crow und „white supremacy“ beschweren, wo sie in Wirklichkeit nur die weiße Zivilisation um eine schwarze Person nach der anderen kaputtmachen wollen. Heuchelei heißt das Spiel, wenn man Demoskrieg spielen möchte. Ist es also vielleicht doch das Richtige, Israel wegen der Palästinenser zu Rede zu stellen?

Diaskrieg

Trotzdem mehrere Dinge dafür sprechen, ist Diaskrieg die riskantere Strategie, nachdem sie weniger hart an die Judenfrage herangeht. Ihre zugrunde liegende Annahme ist, daß weiße Nationalisten und jüdische Nationalisten letztendlich auf diesem Planeten koexistieren können – vorausgesetzt, daß sie zum Großteil innerhalb der Grenzen ihrer jeweiligen Nationen bleiben. Dies verschiebt die Achse des Kampfes von Nichtjude versus Jude wie im Demoskrieg-Modell zu Ethnonationalismus versus Globalismus. Nachdem beide Modelle an anerkannten weiß-nationalistischen Grundsätzen festhalten und doch sich wechselseitig ausschließende Verhaltensweisen bewerben, muß diese Verschiebung so umfassend und mit so viel Objektivität wie möglich betrachtet werden.

Falls die Geschichte dem Demoskrieg-Modell recht gibt, dann wird Diaskrieg im Desaster für Weiße enden. Dies wird dem ähneln, wie Zar Nikolaus II und seine Regierung die Absicht und die Fähigkeiten der Bolschewiken und anderer linker Aufwiegler am Vorabend der Russischen Revolution tragisch unterschätzten. Eine Seite führte eine maßvolle Polizeiaktion durch, während die andere einen totalen Revolutionskrieg führte. Ich muß zugeben, daß es mich entsetzt, mir eine Zukunft in dreihundert Jahren vorzustellen, wo kaum noch Weiße in Westeuropa und Nordamerika übrig sind, während immer noch Zig Millionen Juden in Israel tanzen und „Hava Nagila“ singen. Es könnte gut sein, daß Demoskrieg trotz seiner Schwächen der beste Weg ist, um das zu verhindern. Aber es macht mir Sorge, weil er die Wahrheit unterdrücken muß, um effektiv zu sein. Die Wahrheit hat so eine Art, schließlich an die Oberfläche der Geschichte zu blubbern und diejenigen zu bestrafen, die sie ignorieren.

Die Hauptattraktion von Diaskrieg ist für mich seine philosophische Konsistenz. Ein ernsthafter Ethnonationalist darf nirgendwo gegen Ethnonationalismus sein. Dies bedeutet, daß die Juden ein Recht haben, in Israel das Sagen zu haben, genauso wie die Japaner ein Recht haben, in Japan das Sagen zu haben, und die Norweger ein Recht, in Norwegen das Sagen zu haben, etcetera. Ein weißer Nationalist beansprucht einfach dieselben Rechte für Weiße in Nordamerika. Greg Johnson argumentiert damit oft in The White Nationalist Manifesto. Diaskrieg hat auch insofern einen rhetorischen Wert, als er die Feinde der Weißen herausfordert, konsistent zu sein, wenn sie den weißen Nationalismus verdammen möchten. Wenn weißer Nationalismus unmoralisch ist, dann muß jüdischer Nationalismus ebenfalls unmoralisch sein… sofern man nicht die heuchlerische Position einnimmt, ein jüdischer Supremat zu sein. Einem solchen logischen Würgegriff zu entkommen, würde in der Tat eine Menge ungebührliches Winden erfordern.

Ein großer Verfechter dieses Systems ist Vox Day. Trotzdem er ein Rasserealist ist, der Probleme mit dem weißen Nationalismus hat, spricht Day oft darüber, daß „der wahre Kampf Nationalism gegen den globalen Imperialismus heißt“, wie er es kürzlich ausdrückte. Day wird nicht zögern, Juden als Juden zu kritisieren, wenn sie den Globalismus unterstützen. Gleichzeitig unterstützt er standhaft israelische Nationalisten als Waffenbrüder in der dissidenten Rechten. Sicherlich hat der Diaskrieg seine Macken, die auszubügeln sind – zum Beispiel könnte streitbarer ethnischer Nationalismus kritische Rollen in vielen Kriegen der Vergangenheit gespielt haben – aber durch seine ideologische Genauigkeit wie von Vox Day ausgedrückt, gepaart mit seinen jüngsten Erfolgen im nationalistischen Osteuropa ist er schwer zu widerlegen.

Weiters gibt es den offensichtlichen Vorteil, Israel gedeihen zu lassen, sodaß die Diaspora-Juden, wenn wie unvermeidliche Götterdämmerung zwischen Links und Rechts stattfindet – komplett mit fliegenden Walküren, Ringen der Macht und singenden fetten Damen – etwas haben, wo sie hingehen können. Sie werden in der dissidenten (und sehr weißen) Rechten bereits frostig aufgenommen und werden gegenwärtig aus einer zunehmend anti-weißen Linken gedrängt, die sie als weiß betrachtet (oder schlimmer noch als Juden). Wenn die Mitte schließlich nicht mehr hält, wie es in jeder polarisierten Gesellschaft so sein muß, dann wird die Mehrheit der Diaspora-Juden erkennen, daß sie keine dauerhafte Heimat außerhalb Israels haben. Wenn Israel auch nur einigermaßen in der Lage ist, die aufzunehmen, werden sie dorthin gehen. Falls nicht, dann wird die Diaspora umso härter kämpfen, um ihren Platz unter den Nichtjuden zu behalten – was wir als weiße Nationalisten sicherlich nicht wollen.

Es gibt einen Präzedenzfall dafür. Wiederum am Vorabend der Russischen Revolution schauten viele russische Juden auf Zionisten als Verräter herab, die sich vor ihren Pflichten in der Revolution drücken wollten. Alexander Solschenizyn hat in Kapitel 47 seines vor kurzem übersetzten historischen Romans March 1917 (Node III, Part 1 seines Werks The Red Wheel) eine Szene, die das darstellt. Weiters war es kein Geheimnis, daß die Bolschewiken die Zionisten extrem gering achteten. Leon Trotzki bezeichnete laut Louis Rapoport in seinem Werk von Stalin’s War Against the Jews von 1990 einst den Begründer des Zionismus, Theodor Herzl, als „abstoßende Gestalt“ und „schamlosen Abenteurer“. Bedenkt, daß dies mehrere Jahrzehnte vor der Gründung Israels war. Der Zionismus war 1917 immer noch ein Luftschloß.

Dies erhebt eine interessante Frage: Wären die Juden Rußlands so von ganzem Herzen auf den falschen Gott des Kommunismus hereingefallen, wenn es einen blühenden jüdischen Ethnostaat gegeben hätte, der sie lockte? Sie waren sicherlich nicht glücklich mit dem Zaren und fühlten sich bei der russischen Masse nicht allzu wohl. Ich würde behaupten, ja, das Vorhandensein Israels hätte weit mehr Juden aus Rußland und weg vom Kommunismus gelockt. Als Beweis biete ich an, daß Israel genau das während der Chruschtschow- und Breschnew-Jahre tat. Laut Rapoport hatte der Antisemitismus nach Stalins Tod ein Comeback in der Sowjetunion. Trotzdem das milder war als der Antisemitismus der Zarenzeit, ließ er das „Refusenik“-Phänomen entstehen und veranlaßte Hunderttausende Juden zur Auswanderung, wovon die meisten nach Israel strebten.

Stellt euch Hunderttausende Juden vor, die aus den Vereinigten Staaten auswandern… alles, weil sie einen Ort haben, der sie aufnehmen wird.

Es scheint, daß der Demoskrieg attraktiv ist, weil er weißen Nationalisten den vollständigen Sieg über die Juden verspricht. Gleichzeitig jedoch hilft er den jüdischen Demoskrieg gegen Weiße zu rechtfertigen und riskiert dadurch die vollständige Niederlage. Zu seinem logischen Extrem geführt, versperrt er sozusagen die Türen des Oktagon und läßt nur den Sieger lebendig herauskommen. Auf der anderen Seite läßt Diaskrieg jene Oktagon-Türen unversperrt und erleichtert potentiell die Krise, indem er den Schwerpunkt zu einem universalen Ethnonationalismus verschiebt statt zu einer kriegerischeren Einstellung „Ethnonationalismus für mich, aber nicht für dich“. Dieser Plan ist sicherlich elegant, wird aber nur funktionieren, wenn Elemente auf beiden Seiten aktiv auf eine friedliche Lösung unserer gegenwärtige Probleme drängen. Ich weiß, daß es Elemente auf der weiß-nationalistischen Seite gibt, die das tun… weil ich einer davon bin. Ob eine kritische Masse von Juden genauso empfindet, wird man noch sehen müssen.

Demoskrieg und Diaskrieg exemplifizieren die zwei Großen Wahrheiten, wie von Niels Bohr beschrieben. Sie sind das jeweilige Gegenteil zueinander, und sie sind nicht trivial. Ich hoffe, daß dieser Essay gezeigt hat, wie verwirrend es ist, eine oder beide dieser Wahrheiten zu Trivialitäten zu reduzieren – und auch, wie wichtig das ist. Natürlich könnten wir darauf warten, daß die Geschichte das für uns tut. Bis dahin könnte es jedoch zu spät sein.

Spencer J. Quinn schreibt häufig Beiträge für Counter-Currents und ist der Autor des Romans White Like You.

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Antworten für Normalos (3): Ethnostaaten, Ethnozentrismus und Heuchelei von Greg Johnson

Der Niedergang des Westens, Teil 6 („Die Judenfrage“) von Greg Johnson

Weißer Nationalismus & jüdischer Nationalismus von Greg Johnson

Israel, das Diaspora-Judentum und wir von Osimandia und mir

Israel unterstützt offiziell die Invasion aus der Dritten Welt von Rosemary Pennington

Demographie und das jüdische Schicksal, Teil 1, Teil 2 und Teil 3 von Patrick Le Brun

Imperiale Juden und internationale Juden von Matt Parrott

Zionismus, Globalismus und die „Israel-Lobby“ von Manfred Kleine-Hartlage

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Vorheriger Beitrag
Hinterlasse einen Kommentar

8 Kommentare

  1. John Doe

     /  November 26, 2019

    Ich denke, die Sache ist gar nicht so schwierig, wie der Autor es hier dargestellt hat (um die Gegenmeinung nicht zu brüskieren):

    die Kräfteverhältnisse allein lassen den Demoskrieg gar nicht zu.

    Ohne Ausweichmöglichkeit würde der Gegner alles mobilisieren und vor allem: alles niederbrennen, da er ab einem bestimmten Punkt keine Hoffnung mehr hat. Bei seiner umfassenden Hegemonieposition wären etliche Schreckensszenarien denkbar, die er _mit_ Rückfalloption unterlassen würde, aber ohne Ausweichmöglichkeit abfackeln könnte:

    Länder aufeinanderhetzen.
    DNA Waffen.
    Samsonoption mit deutschen Nuklear-U-booten.
    Die Tore von Toledo, nur diesmal mit der chinesischen Supermacht als Full-Spectrum-Angreifer.
    Aktivierung aller erreichbaren Sayanim für systembedrohende Sabotage, Terror oder Umsturz.
    Großflächige Vergiftung von Nahrungsmitteln, Waldbrände, massenhafte ärztliche Fehlbehandlungen, Lähmung des Rechtswesens, Bankencrash, kostenpflichtige Pornographie ( 🙂 )
    usw…

    Obendrein wird der muslimische Gegenspieler im Westen mittlerweile so stark, dass man ihn sich nicht gefahrlos als Schoßhund halten kann, von der intellektuell unredlichen Position mal ganz abgesehen.

    Was den Diaskrieg angeht, übersieht der Autor noch, dass man die Lösung für den Gegner noch attraktiver machen kann, wenn man die Rückkehr der Diaspora und die Unterstützung des Ziellandes verknüpft, also deutlich macht, dass bei übermäßigem Rumzicken die Rückkehroption bedroht ist, während im Falle einer einvernehmlichen Lösung noch eine Übergangsperiode mit viel Wohlwollen und Unterstützung mit dabei wäre.

    Wir würden sagen (und meinen): Wir wollen unseren eigenen freundlichen Ethnostaat und wir werden euren und jeden anderen Ethnostaat in der Welt unterstützen, so lange er sich freundlich verhält und ihr uns nicht behindert.

    Letztlich sind wir Europäer wohl als einzige wirklich interessiert an einer moralischen Position und werden nur sehr wenige unter uns haben, die eine Politik unterstützen, die intellektuell heuchlerisch, taktisch hinterhältig und letztendlich im Siegesfalle dann völkermordend ist. Insofern bleibt uns keine Wahl, auch wenn es danach aussieht, dass wir selbst das Ziel von solchen Plänen und Taktiken sind.

    Antworten
  2. John Doe

     /  November 27, 2019

    Noch interessant dazu:

    https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/ist-es-an-der-zeit-george-soros-open-society-zu-verbieten-a3078309.html

    Obwohl in dem obigen Artikel ziemlich wild mit Argumenten herumgeworfen wird, interessiert mich der Teil gegen Ende, in dem behauptet wird, dass Soros-NGOs auch in Israel an den Grundfesten der Gesellschaft nagen… Mir kam schon vor einiger Zeit eine Doku unter, die zeigte, wie der Feminismus die israelische Gesellschaft schon viel härter gepackt hat als die europäischen Gesellschaften. Auch seien ein Drittel der Israelis bisexuell…

    Was kann man daraus schließen? Sie erkranken an ihrem eigenen Gift? Oder sind die zwei Gruppen, Diaspora und Israelis wirklich verfeindet?

    Wenn aber letzteres, warum dann AIPAC und Diaspora-induziertes Tranferieren weißer Gelder Richtung Israel? Warum unterminiert IsraAID Europa?

    Und wenn wir nach D schauen: wieso tut unsere Junta im Grunde alles, was typisch zersetzend ist innerhalb von D und turtelt gleichzeitig mit Iran oder Palästinensern, labert dann von „Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson“ und verschenkt U-boote…

    Auf EU-Ebene: Israelkritik und Judenhörigkeit tanzen Hand in Hand…

    Vielleicht ist Diaspora und Israel auch ein falscher Gegensatz und die Trennlinie verläuft zwischen progressiv und orthodox? Oder zwischen assimilativ und identitär? Oder zwischen Finanz/Elitenjuden und allen anderen? Reich und arm? Oder mehrere überlappende Trennlinien? Pathologisches Zersetzen vs. pathologischer Nepotismus innerhalb von jedem einzelnen Akteur – hin und hergerissen zwischen nichtverbalisierten Leidenschaften?

    Irgendwie ist es alles ein Riesendurcheinander, das es (für mich) schwer macht, den Feind zu lokalisieren. Immerhin können wir jeden abwehren, der _uns_ schadet, was im Grunde erweiterte Symptombekämpfung ist, aber auch leidlich funktioniert. Und wir können dem Gegner eine legitime Fluchtburg lassen, wenn wir stärker werden, um einen „Endkampf“ zu verhindern.

    Antworten
  3. Oder: „Zwei Juden, drei Meinungen darüber, was gut für die Juden ist“?

    „Sie erkranken an ihrem eigenen Gift?“ So ähnlich hat Matt Parrot es auch in „Imperiale Juden und internationale Juden“ (siehe Link am Schluß des Artikels oben) formuliert, in dem er ebenfalls über den Zwiespalt zwischen Diaspora-Juden und israelischen Juden schreibt:

    „In der Zwischenzeit sind die über die Nationen des gesamten Westens verstreuten Juden zu säkularen und unfruchtbaren Musterbeispielen der linken Gegenkultur geworden, die den traditionellen Völkern und Kulturen Amerikas und des Westens feindlich gesinnt ist. Sie sind zu klug, um an ihren Gott zu glauben, zu beschäftigt, um die Synagoge zu besuchen und die Rituale mitzumachen, und nicht mehr geneigt, untereinander zu heiraten. Sie würgen an den Übeln des Marxismus, Atheismus, Humanismus und Liberalismus – sie essen ihr eigenes Hundefutter. Ihre Lebensart ist unhaltbar, aber sie sind ein sehr großer Bestandteil der Elite im gesamten Westen, und sie nutzen ihren Elitestatus, unter anderem, um ihre traditionelleren Brüder in Israel zu unterstützen.“

    Den Interessenkonflikt zwischen Diaspora-Juden und israelischen Juden, die einander aber dennoch brauchen, weil es für sie am vorteilhaftesten ist, sowohl einen Welt-Hauptquartiersstaat zu haben, aus dem Goyim-Behörden und Goyim-Polizisten ausgesperrt sind, als auch eine ausreichend starke Präsenz in der Diaspora zu behalten, um die Goyim zu melken und ihre Regierungen zu kontrollieren beschreiben auch Patrick Le Brun in seinem oben verlinkten Dreiteiler, William Pierce in Der Hintergrund des Verrats (3): Zionismus zwischen den Weltkriegen sowie (in philosemitischerer Formulierung) Manfred Kleine-Hartlage in „Zionismus, Globalismus und die „Israel-Lobby““ (Link siehe ebenfalls oben am Schluß des Artikels).

    Hier ist der diesbezügliche Abschnitt aus William Pierces Artikel:

    Im Jahr 1927 ging die absolute Zahl der Juden sogar zurück: Die 2.713 Einwanderer waren nur ungefähr die Hälfte der 5.071 Juden, die ihre Koffer packten und Palästina den Rücken kehrten. Im Jahr 1930 stellten Juden immer noch weniger als ein Sechstel der Bevölkerung. Es wurde klar, dass der zionistische Plan, Palästina zu einem jüdischen Staat zu machen, in ernsthaften Schwierigkeiten war.

    Die Zionisten hatten natürlich niemals beabsichtigt, dass alle Juden der Welt oder auch nur eine Mehrheit von ihnen nach Palästina ziehen sollten. Wer hätte denn die Gojim melken und scheren sollen, wenn das geschehen wäre? Der Plan war, alle existierenden jüdischen Kolonien in den nichtjüdischen Nationen aufrechtzuerhalten und sogar auszubauen, damit Juden dort weiterhin ihren Einfluss geltend machen und ihre Tributzahlungen einkassieren konnten. Aber sie wollten auch einen ausschließlich jüdischen Hauptquartier-Staat, in dem es keine neugierigen Blicke aus nichtjüdischen Augen geben würde und wo die Juden der Welt Führerschaft finden könnten.

    Das Problem war, dass das Leben unter den Nichtjuden zu angenehm war. Warum sollte Schlomo oder David seinen lukrativen und bequemen Posten in der sowjetischen Bürokratie aufgeben, um ein Leben in einem palästinensischen Kibbuz zu beginnen, wo tatsächlich von ihm erwartet werden würde, dass er mit seinen Händen arbeitet? Warum sollten Israel und Sarah ihr hübsches, sicheres Pfandleihhaus in Brooklyn verkaufen, um sich in Jaffa oder Jerusalem wütenden palästinensischen Mobs gegenüberzusehen?

    Während der ersten paar Jahre nach dem Ersten Weltkrieg wurden die zionistischen Eiferer, die tatsächlich in Palästina leben wollten, von einer großen Zahl von Juden verstärkt, die als Kriegsvertriebene bereit waren, jeden Hafen zu akzeptieren. Danach waren die Eiferer die einzigen Einwanderer, und es gab einfach nicht genug von ihnen. Wenn die Zionisten ein jüdisches Palästina haben wollten, dann mussten sie einen Weg finden, sehr viel mehr Juden von ihrem bequemen Leben in Europa, Amerika und anderswo loszueisen und sie zu überzeugen, dass sie in Palästina sicherer und wohlhabender sein würden als dort, wo sie waren. Vielleicht würde ein weiterer Krieg den Trick bewerkstelligen können?

    Antworten
  4. Ein Beispiel für den innerjüdischen Streit, diesmal zwischen linken jüdischen Israelkritikern und ihren Gegnern, habe ich gerade auf CAMERA’s UK Media Watch gefunden:

    Better Jews. The Moral Vanity of Israel’s Leftist Jewish Critics von Adam Levick.

    Dieser Beitrag war im Anhang an eine Kurzgeschichte der jüdischen Theaterautorin Janet S. Tiger verlinkt, die gewissermaßen eine jüdische, von Chuzpe und Selbstglorifizierung eingefärbte Sicht auf „Demoskrieg & Diaskrieg“ repräsentiert und mit deren Übersetzung ich jetzt anschließend beginne:

    May we please have the moon? A ‘Science Fiction’ tale of Jews and antisemitism

    Nachtrag – und da ist auch schon die Übersetzung:

    Könnten wir bitte den Mond haben? Eine „Science-Fiction“-Geschichte über Juden und Antisemitismus

    Antworten
  5. Die Rettung liegt also darin sich für eine Backe der Zange zu entscheiden, wenn man nicht gekniffen werden will.

    Lauder vom WJC verkörpert die „große Wahrheit“, weil er den israelischen Nationalstaat ( pff Imerialstaat) unterstützt und gleichzeitig die Vielfalt in unseren Ländern. Wo zum Teufel soll der Widerspruch sein. Gibt es den „rechten “ und den „linken “ Lauder im Lauder und können wir beim „nationalistischen“ Lauder Hilfe gegen die Vielfalstlauder erbitten.

    Die „triviale Wahrheit“ ist, dass es im (((Konzept))) nur eine wirkliche Nation gibt und alle anderen nicht existieren, bzw. ausgelöscht werden müssen, weil sie nur als Feinde, als bösartige Fiktion gegen die (((Herrschaft))) erfunden wurden. Es gibt nur ein Volk und alles andere ist Masse, die unterworfen werden muss. Unterschiedslos.

    Ich sehe keine noch so winzige Möglichkeit noch irgendeine halbwegs sinnvolle Diskussion hinzukriegen, wenn das Grundkonzept der (((Machtaneignung))) nicht erkannt, vernebelt oder mutwillig unsichtbar gemacht wird.

    Die Araber haben uns nicht lieb? Müssten sie nicht dafür dankbar sein, dass ihnen der 11. September in die Schuhe geschoben wurde? Nicht mal nach all den Bomben und wo ihnen doch ISIS geschenkt wurde haben die uns lieb? Und dann sind sie noch frauenfeindlich – ist der Text als Satire geschrieben?

    Was mich auch ankotzt ist das „elegante“ taktische Denken, dass total sinnlos ist, weil wir überhaupt nix zu verteilen haben und völlig unwichtig sind und weil es einfach nur das (((britische))) Konzept der Banden und Gegenbanden voraussetzt, dass aber nur den Herrschenden dient, weil die was verteilen können und weil es jede Moral zerstört, die nicht der „großen Wahrheit“ , der ekelhaften Doppelmoral nach geformt ist, die uns gerade vernichtet.
    Tut mir leid wenn das so wütend rüber kommt, ich bin wirklich zu wütend es anders zu schreiben und zu müde es argumentativer in die Länge zu ziehen, was netter wäre.

    Antworten
    • John Doe

       /  November 28, 2019

      Wenn die Linken uns jagen, jagen sie selten unsere Ideen und Konzepte, sondern unsere echten Körper und Leben: Entzug von Leben, Gesundheit, Freunden, Zugang, Gehör, Ressourcen, Wohnorten, Versammlungsorten, Berufen usw…

      Und mit Grund: wo niemand vom Gegner mehr ist, kann man schalten und walten wie man möchte.

      Zumindest die amerikanische Diaspora hat gemerkt, dass es bald ungemütlich werden könnte, weiß um die schiere Anzahl der Gegner und versucht deswegen verzweifelt zu verhindern, dass es Banner, Zeichen, Orte und Organisationen gibt, in denen US-Goyim ihre numerische Stärke bemerken würden.

      Der Tag rückt näher, an dem die US-Diaspora sich intensiv unwohl fühlen und eine Ausweichbewegung machen wird. Was wird das dann sein?

      Gibt es ein prosperierendes lockendes Israel, könnte aliyah die Antwort sein.

      Aber was, wenn sie befürchten müssten, dass nach ihrem Auszug (und dem damit einhergehenden Kontrollverlust) eine Supermacht auf sie Jagd macht? (Und das haben wir sehr wohl anzubieten, da wir intensiv beobachtet werden von jüdischen Organisationen… die wissen, was wir besprechen und vorhaben)

      Dann werden sie nicht gehen, sondern kämpfen oder zu conversos und uns mildtätigen Europäern massiv Ärger bereiten, weil wir uns in die Haare kriegen werden, welcher Ron Unz nun echter ist als der nächste und wen wir ausschließen oder rauswerfen.

      Conversos sind langfristig eine viel größere Gefahr als ein imperiales Israel.

      Und: die großen prominenten Juden gewinnen oft wegen ihrer unsichtbaren Netzwerke, ihrer Spenden und Verflechtungen, ihrer zahllosen Lobbyisten und Druckmacher an allen möglichen Schaltstellen.

      Würde die Kopfzahl der Diaspora um drei Viertel sinken, könnten diese Netzwerke ineffektiv werden und größere politische WN-Siege möglich werden. Das sollte ein wichtiges Ziel sein.

      Weil wohl niemand mit einem gewalttätigen Konflikt zwischen WN und Diaspora rechnet: wie soll die Kopfzahl sinken, außer durch Ausreiseanreize? Und wie sollen die kommen, ohne ein sicheres Israel?

      Was die Zangentaktik angeht: worin genau schadet uns Israel, vor allem: worin genau schadet es uns _mehr_ als wenn dieselbe Anzahl Israelis in EU und USA als Diaspora unterwegs wäre? Die könnten all ihr Forschen und Startup und Geheimbündelei genauso gut in Island oder sonstwo abziehen plus all die anderen Probleme.

      Ich bin der Meinung, dass der zankende Haufen da unten in der Wüste ohne eine starke Diaspora nur noch eine Regionalmacht wäre und das Gesamtvolk damit 90% seiner Macht einbüßen würde. Wir haben alles Interesse, dass sie friedlich (wenn auch kvetchend) gehen und ein intaktes Israel ist dafür Grundvoraussetzung.

      (Und gerade wenn man sich für machtlos hält, ist Demoskrieg genau das, was man vermeiden will.)

      Antworten
  6. 16) Es könnte ein Fehler sein, den Juden zuviel Rationalität zuzuschreiben. Die jüdische Macht könnte weniger ein Produkt rationaler Kalkulationen sein als der irrationalen und zwanghaften Wiederholung einer Anzahl gewachsener Strategien zur Erlangung von Dominanz über andere Gruppen. Falls diese Strategien zwanghaft angewendet werden anstatt rational, dann könnte man von den Juden erwarten, daß sie sie selbst dann anwenden, wenn sie kontraproduktiv werden.
    ——————————————————————————-

    Obwohl dieser Artikel von Greg Johnson hier verlinkt ist, kam ich erst jetzt darauf, wo ich das zunächst gelesen hatte.
    Diese erwähnte Irrationalität kann gar nicht genug in die Betrachtungen dazu einbezogen werden.

    Antworten
  7. Um das Zitat fortzusetzen:

    „Und tatsächlich ist das seit Jahrhunderten das jüdische Muster gewesen. Die Juden sind ständig in Positionen des Reichtums, der Macht und des Einflusses aufgestiegen. Aber sie haben eine Tendenz, ihre Wirtsgesellschaften zu weit zu treiben, was zu plötzlichen Gegenreaktionen und schrecklichen Schicksalswendungen führt. Man kann ein Auto nicht ohne Bremsen fahren, und Juden haben keine Bremsen.“

    Ja, diese jüdische Irrationalität sollte tatsächlich nicht vernachlässigt werden. Ein Beispiel dafür, wie sie ins Selbstschädigende übergeht, ist die Stadtplanung von Tel Aviv. Im Wiki-Artikel über diese Stadt stand in einem Absatz mit der Überschrift „Straßenkreuzungen“, den ich einmal verlinkt hatte und den es jetzt nicht mehr gibt, dies:

    Für die hebräische Schrift wurde eine abweichende Form des Pluszeichens konzipiert, dem der untere Teil des senkrechten Balkens fehlt, sodass seine Form nicht an ein (christliches) Kreuz erinnert. Der als Talmudgelehrte und Leitfigur der nationalreligiösen Bewegung bekannte Rabbiner Adin Steinsaltz sprach in einem Spiegel-Interview von „absurden Äußerlichkeiten“: Neben dem modifizierten Additionszeichen sei das Kreuz als Form auch bei Straßenkreuzungen Tel Avivs planerisch vermieden worden, weswegen der Verkehr dort bis heute recht chaotisch sei.

    Das ist auch eine weitere Dimension des innerjüdischen Streits: jenes zwischen den Irrationalen (religiös, anti-goyish) und den rationaleren Realos. Ich halte es auch immer noch für denkbar, daß das auffallende Hin und Her zwischen der Großen Fluchtiflutung, die um 2015 ihren Höhepunkt hatte, und der nachfolgenden (scheinbaren?) Bremsung unter anderem auch ein Gezerre zwischen millennaristischen Moschiach-Herbeibeschwörern („Jahr 5777“) und den Säkularen war, die sich ihre weltlichen Erfolge nicht kaputtmachen lassen wollten.
    (Natürlich kann es auch andere Gründe gegeben haben, z. B. Zeigen der Folterinstrumente gegenüber widerspenstigen westlichen Politikern, oder man wollte uns Normalbürger erst erschrecken und uns dann die pseudonationalen Führer wie Kurz, Orban und Salvini verkaufen, deren Wirtschaftspolitik wir dafür zu akzeptieren hätten, oder es war etwas anderes, auf das wir nicht kommen, weil wir nicht alle Hintergründe kennen und nicht wie Juden denken.)

    Jetzt zu den strategischen Überlegungen im Zusammenhang mit Spencer Quinns Artikel:

    Wie bereits von mir und anderen erklärt, ist der Optimalzustand für die Juden, sowohl einen eigenen Staat als von fremder Justiz unabhängigem Welthauptquartier zu haben als auch ihre Präsenz in der Diaspora, um die nichtjüdischen Völker (nicht nur uns, sondern auch Nichtweiße) über ihre Medien, ihre Wirtschaftsunternehmen und ihren Einfluß auf die nichtjüdischen Eliten zu kontrollieren und wirtschaftlich zu melken.

    Der für die Juden weit wichtigere und als einziger unverzichtbare Teil davon ist aber ihre Diaspora. Alles, was sie seit der Antike und insbesondere im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erreicht haben, haben sie in der Diaspora erreicht, ohne einen eigenen Staat zu haben. Dagegen hätten sie wohl nichts davon erreicht, wenn sie in dieser ganzen Zeit in Israel geblieben wären beziehungsweise von den europäischen Eliten nie nach Europa gelassen worden wären.

    Deshalb ist es unser vordringlichstes Interesse, daß sie zunächst einmal aus allen unseren Ländern verschwinden, und das wäre weniger schwer zu erreichen, wenn sie etwas haben, wo sie dann hinkönnen. Und wenn die israelischen Juden gezwungen wären, Israel aufzugeben, während unsere Länder noch jüdisch kontrolliert sind, dann würden sie sich ihrer Diaspora-Population anschließen, was schon gar nicht in unserem Interesse wäre (und genau dafür sind ja all die „Rückkehrrechtsgesetze“ geschaffen worden).

    Natürlich haben „wir“ im Sinne von „wir nationalen, judenkritischen Normalbürger“ nicht die Macht, einen jüdischen Exodus aus unseren Ländern durchzusetzen. Das könnten nur freie, volkstreue weiße Regierungen tun, falls es solche einmal gibt. Wir können höchstens zu dem Bewußtsein über die dann notwendigen Maßnahmen beizutragen helfen.

    Verkehrt wäre es aber, die israelischen Juden deshalb als unsere Verbündeten oder „Waffenbrüder“ zu betrachten, wie Vox Day es tut. Denn diese pflegen genauso den jüdischen Doppelstandard „Ethnostaat für uns, aber nicht für euch Goyim“, wie dieses Bild aus Jewish Hypocrisy: An idle speculation von Irmin Vinson verdeutlicht:

    Israelische Regierungen verdammen es, wenn wir in unseren Ländern tun oder fordern, was sie in Israel tun, und israelische Organisationen wie IsraAid unterstützen die Zudringlingsströme nach Europa. Aber das könnte uns alles egal sein, wenn wir volkstreue Regierungen haben, und solange wir solche nicht haben, können wir nichts dagegen unternehmen.

    Auf die israelische Palästinenserpolitik hinzuweisen, um ihren heuchlerischen Doppelstandard aufzuzeigen, ist sicherlich in unserem Sinne, ebenso wie der Verweis auf die israelischen Bestrebungen zur Unterdrückung der Fortpflanzung äthiopischer Einwanderer, weil diese ihnen zu schwarz oder zu wenig jüdisch sind, oder auf den israelischen Doppelstandard, wenn es darum geht, selbst afrikanische „Migranten“ aufzunehmen:

    Aber das heißt nicht, daß wir uns für die Palästinenser einsetzen sollten, denn diese würden das genausowenig für uns tun und vielmehr selber an der Besetzung unserer Länder teilnehmen, soweit sie die Möglichkeit dazu haben.

    Genausowenig ist es unsere Sache, uns für „Ethnonationalismus überall“ einzusetzen, wie Spencer Quinn oben meint. Sicher, wir befürworten das universale Ethnonationalismusprinzip, aber einsetzen brauchen wir uns nur für unseren eigenen Ethnonationalismus. Wenn die nichtweißen Völker einen solchen haben wollen, sollen sie sich selber darum kümmern.

    Was Spencer Quinn in seiner Analyse nicht berücksichtigt, ist, daß Israel nicht die einzige Option für die Juden wäre, wenn sie (hoffentlich) dereinst nachdrücklich aus unseren Ländern hinauskomplimentiert werden, und sie hätten dort auch gar nicht alle Platz, selbst wenn sie Israel vollständig palifrei machen würden. Außerdem müßte dann ein Teil von ihnen die Arbeiten machen, die jetzt die Palis erledigen. Ihnen blieben immer noch eine Anzahl nichtweißer oder durch Vermischung für die Weißen bereits verlorener Länder (wie in Lateinamerika), wo sie bereits bedeutende Diasporapopulationen haben oder dabei sind, welche aufzubauen (Chinael!).

    Von dort aus würden sie die nichtweiße Rest-UNO kontrollieren und ständig gegen uns instrumentalisieren, und wie ich schon einmal geschrieben habe, würden sie auch von außerhalb der weißen Welt keine Ruhe geben und ständig versuchen, ihre Wiedereinlassung bei uns durchzusetzen. Selbst wenn es Jahrhunderte dauert, bis sie das erreichen, wie im Fall Englands und Spaniens, irgendwann wären sie wieder da. Eine wirklich dauerhafte und auch für uns gedeihliche Koexistenz zwischen uns und ihnen auf diesem Planeten, wie Spencer Quinn meint, wird wohl nicht möglich sein. Deshalb wird der Konflikt zwischen uns und ihnen dann wahrscheinlich als globaler Demoskrieg fortgesetzt werden müssen.

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: