„Denken Juden anders?“: Aspekte jüdischer Selbstglorifizierung

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original „Do Jews Think Differently?”: Aspects of Jewish Self-Glorification erschien am 16. Oktober 2019 auf The Occidental Observer.

„Und welche hohle, beleidigende Selbstüberschätzung! Da wird unter beständigen hämischen Schimpfreden bewiesen, daß die Nation Kants eigentlich erst durch die Juden zur Humanität erzogen, daß die Sprache Lessings und Goethes erst durch Börne und Heine für Schönheit, Geist und Witz empfänglich geworden ist! Welcher englische Jude würde sich je unterstehen, in solcher Weise das Land, das ihn schützt und schirmt, zu verleumden? Und diese verstockte Verachtung gen die deutschen Gojim ist keineswegs blos die Gesinnung eines vereinzelten Fanatikers. Keine deutsche Handelsstadt, die nicht viele ehrenhafte, achtenswerthe jüdische Firmen zählte; aber unbestreitbar hat das Semitenthum an dem Lug und Trug, an der frechen Gier des Gründer-Unwesens einen großen Antheil, eine schwere Mitschuld an jenem schnöden Materialismus unserer Tage, der jede Arbeit nur noch als Geschäft betrachtet und die alte gemüthliche Arbeitsfreudigkeit unseres Volkes zu ersticken droht; in tausenden deutscher Dörfer sitzt der Jude, der seine Nachbarn wuchernd auskauft. Unter den führenden Männern der Kunst und Wissenschaft ist die Zahl der Juden nicht sehr groß; umso stärker die betriebsame Schar der semitischen Talente dritten Ranges. Und wie fest hängt dieser Literatenschwarm unter sich zusammen; wie sicher arbeitet die auf den erprobten Geschäftsgrundsatz der Gegenseitigkeit begründete Unsterblichkeits-Versicherungsanstalt, also daß jeder jüdische Poetaster seinen Eintagsruhm, welchen die Zeitungen spenden, blank und baar, ohne Verzugszinsen, ausgezahlt erhält.“

Heinrich von Treitschke, Ein Wort über unser Judenthum, 1879 (Seite 2-3 in der verlinkten PDF; hier vom Übersetzer etwas ausführlicher zitiert als von Andrew Joyce in seinem Originalartikel).

Wie anhand des obigen Zitats des deutschen Historikers und Politikers Heinrich von Treitschke aus dem neunzehnten Jahrhundert gezeigt, ist Selbstglorifizierung seit langem ein bekanntes Merkmal des jüdischen Ethnozentrismus gewesen und hat häufig zu antijüdischen Gefühlen in Wirtspopulationen beigetragen. Sie kommt jedoch in existierenden Studien über Antisemitismus fast gar nicht vor. Hauptsächlich kann dieses Fehlen damit erklärt werden, daß Antisemitismus laut überliefertem Wissen etwas ist, dem Juden seitens feindseliger Wirtspopulationen aus irrationalen Gründen ausgesetzt sind, statt etwas, bei dessen Verursachung oder Provozierung Juden eine Rolle haben. Jüdisches Verhalten, besonders die Art von Verhalten, zu dem Charakterzüge gehören, die gegenüber Fremdgruppen negativ oder feindselig sind, wird daher in der jüdischen Geschichtsschreibung und in den Sozialwissenschaften betreffend die Juden bemerkenswert vernachlässigt. Eine sekundäre Erklärung für die Vernachlässigung der jüdischen Selbstglorifizierung bei der Entwicklung von Antisemitismus, oder auch einfach als Aspekt der jüdischen Identität oder Persönlichkeit, ist die Spärlichkeit ernsthafter Studien des jüdischen Ethnozentrismus. Der folgende Essay versucht, sich dieser Lücke anzunehmen, indem er Aspekte und Beispiele der jüdischen Selbstglorifizierung untersucht und die Hypothese vorbringt, daß die jüdische Selbstglorifizierung als Beispiel sowohl für positiven als auch negativen Ethnozentrismus betrachtet werden sollte – daß sie Loyalitäten und Selbstwertschätzung gegenüber Eigengruppe bestärkt, während sie die Loyalitäten und das Selbstwertgefühl von Fremdgruppen schwächt.

Juden haben unter sich einen Witz, der ungefähr so geht: Eine Schulklasse wird ersucht, einen Aufsatz über Giraffen zu schreiben; der kleine Tom Smith überreicht einen Text über den Hals, der kleine John Baker schreibt über ihre Ernährung, andere schreiben über den Schwanz, die Lebensumwelt und so weiter. Dann gibt der kleine Benny seinen Text ab, und sein Titel lautet: „Die Giraffe und die Juden.“

Der Witz, der unter Nichtjuden wenig bekannt ist, vermittelt eine wichtige Binsenwahrheit – daß für Juden alles, egal wie fernliegend oder abstrakt, oft auf die Idee und das Gefühl zurückkommt, jüdisch zu sein. In anderen Worten, es ist ein Witz über jüdischen Ethnozentrismus. Daß der Witz Nichtjuden nicht sehr bekannt ist, spricht für die Tatsache, daß jüdischer Ethnozentrismus etwas ist, das von Juden sehr häufig diskutiert und gefeiert wird, aber auch etwas, das häufig heruntergespielt, verschleiert oder sogar geleugnet wird, wenn es von Fremdgruppen beanstandet wird. Daher sollte es nicht überraschen, daß es sehr wenig objektive wissenschaftliche Literatur gibt, die sich ausdrücklich mit der Art befaßt, wie Juden einander sehen und betrachten, und wie sie sich als Juden betrachten. Allgemeiner ist bemerkt worden, daß Juden eine Abneigung dagegen haben, überhaupt objektiv studiert zu werden, und daß sie notorisch unwillig sind, Fragen von Volkszählungen zu beantworten, was in fast jedem Diaspora-Land eine beständige Unmöglichkeit zur Folge hat, ihre Populationsgröße genau festzustellen.[1] Diese Abneigung gegenüber Volkszählungen ist als kulturelles Überbleibsel früherer Reaktionen auf Verfolgungen erklärt worden, obwohl man argumentieren kann, daß sie sich im Laufe der Zeit aus proaktiveren, bewußten und strategischen Gründen entwickelt hat, zum Beispiel als Hilfe bei der Vermeidung des Militärdienstes im Russischen Reich und bei der Umgehung quantitativer Populationsbeschränkungen bei Wohnsitzrechten für Juden, die im frühneuzeitlichen Europa erteilt wurden.[2]

Jüdischer Ethnozentrismus

Zusätzlich zur Vermeidung von Volkszählungen ist es auch beachtenswert, daß es eine allgemeine feindselige Haltung gegenüber anderen Formen des Sammelns von Daten über Juden und ihr Verhalten gibt. Es ist besonders interessant, daß, während in den letzten fünfzig Jahren durchgeführte Studien des jüdischen Ethnozentrismus selten sind, objektive Studien über Juden häufig als kontroversiell oder sogar als Beispiele für Vorurteile betrachtet worden sind. Der exemplarische Fall in dieser Hinsicht ist natürlich jener von Kevin MacDonald, aber wie Sander Gilman in Smart Jews: The Construction of the Image of Jewish Superior Intelligence (1996) demonstriert hat, hat es auch sehr negative Reaktionen auf Arbeiten über jüdische Intelligenz und jüdische Verhaltensweisen gegeben, die von Gregory Cochran, Jason Hardy, Henry Harpending, Charles Murray und Richard Lynn durchgeführt wurden. Man könnte spekulieren, daß eine Abneigung gegen objektive Studien ihrer Begabungen und Verhaltensweisen haben, weil sie wissen, daß zumindest manche dieser Ergebnisse ein negatives Licht auf ihre Gruppe werfen und etwas Grund dafür geben würden, das vorherrschende Verständnis von Antisemitismus und zeitgenössischer jüdischer Politik zu revidieren. Juden, könnte man argumentieren, haben eine Abneigung gegen Studien des jüdischen Ethnozentrismus, weil ihnen wahrscheinlich bewußt ist, daß solche Studien sie als sehr ethnozentrisch enthüllen würden, eine Tatsache, die sich als extrem problematisch erweisen könnte, wenn sie in einer Wirtspopulation zu einem weitverbreiteten kulturellen Wissen würde.

Die kleine Zahl von Studien, die ausdrücklich und direkt den jüdischen Ethnozentrismus untersucht haben, sind einhellig zu dem Schluß gekommen, daß Juden eine höchst ethnozentrische Gruppe sind, die sowohl beim positiven Ethnozentrismus (Selbstwertschätzung der Eigengruppe) als auch beim negativen (Feindseligkeit gegenüber Fremdgruppen) sehr hoch liegt. Jüdische Kinder identifizieren sich schon im Alter von fünf Jahren als Juden.[3] Smoohas 1987 erschienene Studie des jüdischen Ethnozentrismus in Israel, veröffentlicht im Routledge-Journal Ethnic and Racial Studies, fand heraus, daß er „ein exzessives oder ungerechtfertigtes Element der Überlegenheit enthält“ und „eine ungerechtfertigte Erwartung von Juden, eine Vorzugsbehandlung zu bekommen“. Smoohas Befunde „enthüllen eindeutig ethnozentrische Exzesse unter den Juden“ und deuteten darauf hin, daß nach gewissen Metriken „buchstäblich alle israelischen Juden rassistisch sind.“ Es zeigte sich, daß, während arabischer Ethnozentrismus in Israel „hauptsächlich reaktiv und wandelbar“ war, „der jüdische Ethnozentrismus sowohl echt als auch unbehandelbar aussieht“[4]. In einer neueren Studie (2003) untersuchten Brown et al. romantische Eigengruppenpräferenzen unter amerikanisch-jüdischen und nichtjüdisch-weißen Studenten und fanden heraus, daß Juden eine „bedeutend größere“ Präferenz für ihre Eigengruppe hatten und daß die Bevorzugung eines jüdischen romantischen Partners umso stärker war, je stärker ein Befragter sich als Jude identifizierte.[5] Diese Befragten beurteilten auch das jüdische Volk als Ganzes „in jeder Bewertungskategorie“ mit größerer Wahrscheinlichkeit günstig.

Ein besonders interessanter Aspekt der Studie von Brown et al. ist die Reaktion auf zunehmende Mischehenraten unter amerikanischen Juden. Jüdische Mischheiraten sind von manchen Wissenschaftlern als Beweis zur Sprache gebracht worden, die Einwände gegen Analysen des jüdischen Ethnozentrismus erheben, am bekanntesten und in jüngerer Zeit von Nathan Cofnas.[6] Wie jedoch Brown et al. anmerken, ist angesichts von mehr als einem Jahrhundert der intensiven Assimilation und Akzeptanz durch die Wirtsbevölkerung und einer Populationsgröße von nur um 3 % „eine Endogamieraten [unter Juden] von 50 % überraschend hoch.“ Sie fügen hinzu, daß die Mischheiratsraten in jenen Gebieten am höchsten sind, wo die Zahl von in Frage kommenden Partnern aus der Eigengruppe sehr niedrig ist, und weisen darauf hin, daß ihre Studie an Collegestudenten darauf hindeutet, daß ethnozentrische Präferenzen bei Juden sehr stark bleiben, sogar bei den jungen. Cofnas postulierte auch, daß Mischehen und die darauf folgende Genverdünnung als Beweis gegen Kevin MacDonalds Theorie betrachtet werden sollten, daß Juden auf die Ermöglichung der fortgesetzten genetischen Besonderheit des jüdischen Genpools in den Vereinigten Staaten hingewirkt haben. Hier ist der jüdische Wissenschaftler Simon Rawidowicz bedenkenswert, der den Begriff „das ständig sterbende Volk“ prägte, um die Juden zu beschreiben. In jeder Generation, bemerkte er, gibt es Sorgen (ob real oder eingebildet) um das jüdische Überleben. Doch es war genau diese Sorge um die Überlebensfähigkeit, die sicherzustellen half, daß die Gemeinschaft weiterlebte und sogar gedieh. Einfach ausgedrückt können die Juden, die immer noch eine „überraschend hohe“ Endogamierate genießen, sich den Kollateralschaden von Mischehen in mäßigem Ausmaß leisten, und in mancher Hinsicht kann die Panik, die das verursacht, sogar vorteilhaft sein, indem sie die fortgesetzte genetische Besonderheit des jüdischen Genpools unter dem sich stark als Juden identifizierenden und sehr ethnozentrischen Kern der Population fördert.

Jüdische Selbstglorifizierung

Als sehr ethnozentrische Population wäre von Juden zu erwarten, daß sie ein hohes Maß an Selbstwertgefühl auf Gruppenebene zeigen. Das individuelle Selbstwertgefühl ist mit ethnischem Identitätsgefühl und ethnischem Selbstwertgefühl in Verbindung gebracht worden.[7] und obwohl direkte Studien des Ausmaßes und der Natur des jüdischen Selbstwertgefühls fast nichtexistent sind, hat eine Studie an jüdischen Jugendlichen eine starke Korrelation zwischen dem Gefühl, jüdisch zu sein, und der Zufriedenheit mit sich selbst und der eigenen Gruppe gezeigt.[8] Tatsächlich fand eine Studie von 1968 heraus, daß jüdische Individuen mit niedrigem persönlichem Selbstwertgefühl ihr allgemeines Selbstwertgefühl steigern konnten, indem sie eine stärkere Gruppenidentität annahmen und sich in gewissem Sinn auf das Selbstwertgefühl stützten, jüdisch zu sein.[9] In ähnlicher Weise fand eine Studie von 1981 heraus, daß Juden als Gruppe ein höheres Selbstwertgefühl hatten als Protestanten und Katholiken, die einander im Selbstwertgefühl ungefähr glichen.[10] Ein anekdotischerer Indikator für jüdisches Selbstwertgefühl auf Gruppenebene ist die sehr starke Gruppenreaktion gegenüber jenen Juden, die auch nur leicht kritisch gegenüber der jüdischen Identität und dem „Jüdischsein“ sind, am offensichtlichsten in der Form des offenkundig übertriebenen Vorwurfs „selbsthassender Jude“, der oft gegen jüdische Abweichler von der Selbstwertgefühlsnorm erhoben wird. Es ist besonders interessant, daß Wissenschaftler, die gegen Arbeiten über jüdischen Ethnozentrismus sind, sich auch mit Vorwürfen wegen jüdischem „Selbsthass“ hervortun, und Sander Gilman ist in dieser Hinsicht wiederum bemerkenswert mit seinem Jewish Self-Hatred (1986). Diese Kontrolle zugunsten positiver Sichtweisen auf Juden unter der Eigengruppe und unter Fremdgruppen ist ein hervorragendes Beispiel für die doppelte Funktion der jüdischen Selbstglorifizierung, die wohl der auffallendste und umstrittenste Aspekt des jüdischen positiven Ethnozentrismus und des hohen jüdischen Selbstwertgefühls ist.

Selbstglorifizierung wird gewöhnlich definiert als die Überhöhung von sich selbst und der eigenen Fähigkeiten, obwohl man hinzufügen könnte, daß dazu auch exzessive oder ungerechtfertigte Elemente von Überlegenheitsgefühl gehören. Individuell korreliert ein hohes Maß an Selbstglorifizierung stark mit Psychopathie.[11] Eine kleine Zahl von Studien hat herausgefunden, daß Gruppen, die Gefühle der übertriebenen Eigenliebe und der Überlegenheit zeigen, mehr zu Wünschen oder Versuchen neigen, andere Gruppen zu beherrschen.[12] Es ist in dieser Hinsicht interessant, daß Patai (1996) Menahem Nahum, einen Rabbi des achtzehnten Jahrhunderts, mit den Worten zitiert: „Allen Nationen, mit der Ausnahme Israels, fehlt das Verständnis [die Intelligenz], und weil ihnen das Verständnis fehlt, kann kein Land auf jüdische Führung verzichten.“[13] Juden haben seit vielen Jahrhunderten exzessive oder ungerechtfertigte Elemente von Überlegenheitsgefühl gezeigt, am offenkundigsten in den Grundtexten ihrer Religion, die die Juden als von einer alleinigen universalen Gottheit bevorzugt postulieren, dazu bestimmt, andere Gruppen zu beherrschen, und moralische Hierarchien festlegen, nach denen Fremdgruppen schlecht behandelt werden können. Sogar im Neuen Testament der Christen findet man die Aussage: „Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir aber wissen, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden“ (Johannes 4:22), und Jesus wird erwähnt, wie er einen Nichtjuden mit einem Hund vergleicht (Matthäus 15:26). [Einschub des Übersetzers: Diese Passage „Die kanaanäische Frau“ bringe ich hier zur Gänze: „21) Und Jesus ging weg von dort und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. 22) Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. 23) Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. 24) Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 25) Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 26) Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27) Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. 28) Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.“]

Später, in ihren Interaktionen mit der westlichen Kultur, griffen die Juden häufig auf die Überhöhung ihrer selbst und ihrer realen oder eingebildeten Fähigkeiten zurück. Patai argumentiert, daß solche direkten Bekenntnisse von Überlegenheitsdenken sich bis zum zwanzigsten Jahrhundert zu einer vorsichtigeren „Erklärung der jüdischen Überlegenheit mit Umwelteinflüssen“ entwickelt hatte. Diese Erklärungen folgen einer Formulierung, die eine jüdische Überlegenheit aus einer weniger aggressiven Haltung behauptet, oft begleitet von Behauptungen, daß Juden einfach nicht den kulturellen Ballast ihrer Wirte haben. Als Beispiel zitiert Patai französische Juden des neunzehnten Jahrhunderts, die eine Überlegenheit gegenüber Franzosen behaupteten, weil sie nicht den religiösen und kulturellen Ballast einer katholischen Erziehung hatten. Dies ist bemerkenswert gut mit einem Autor in der Times of Israel vergleichbar, der in einem Kommentar über die Aktivitäten des jüdischen Politikers Alan Shatter bei der Forderung von Scheidungen und Empfängnisverhütung in Irland behauptet hat, daß Shatters jüdische Identität „ihm einen Vorteil zu verschaffen schien, indem sie ihn von dem Ballast befreite, der seine katholischen Gegenstücke belastete.“ Ähnlich beharren David Dresser und Lester Friedman, jüdische Medienwissenschaftler, auf der Position, daß jüdische Filmemacher wegen ihrer Jüdischkeit eine einzigartige, unverdorbene Objektivität haben. Sie schreiben: „Die Randposition jüdischer Künstler erlaubt ihnen einen Blickwinkel, der anderen, kulturell absorbierteren kreativen Denkern verwehrt ist.“[14]

Umweltbezogene Erklärungen jüdischer Überlegenheit und somit Beispiele für jüdische Selbstglorifizierung sind in der Gegenwart gewiß gesund und munter. Am 5. Oktober veröffentlichte Norman Lebrecht, der jüdisch-britische Musik- und Kulturkommentator, in The Spectator einen Artikel mit dem Titel „Do Jews Think Differently?“ [„Denken Juden anders?“], in dem er behauptet, daß Juden „eine gemeinsame ererbte Denkweise“ besitzen, die es ihnen ermöglicht habe, „die Welt, wie wir sie kennen, zu verändern.“ Er beharrt darauf, daß es „eine Denkweise gibt, die es Juden ermöglicht hat, die Welt aus einem schrägen Winkel zu sehen“, und fährt fort: „Denken Juden anders? In dem Moment, als ich diese Frage stellte, konnte es nur eine Antwort geben. … Irgendein andersdenkender Jude steht irgendwo gerade jetzt kurz davor, die Art zu verändern, wie die Welt sich dreht.“ Lebrecht verweist ausführlich auf sein vor kurzem veröffentlichtes Werk Genius & Anxiety: How Jews Changed the World, 1847–1947 („Genie & Ängstlichkeit: Wie Juden 1847 – 1947 die Welt veränderten“, Simon & Schuster, 2019), in dem er 36 Juden vorstellt, von denen er behauptet, sie seien (in positivem Sinn) für die Moderne verantwortlich. Lebrecht ist ein sich stark als solcher identifizierender Jude, der eindeutig ein hohes Selbstwertgefühl auf Gruppenebene hat. Er hat auch in der Vergangenheit Texte produziert, die die jüdische Selbstglorifizierung gefördert haben. Zum Beispiel argumentiert Brenton Sanderson in einem Rezensionsessay von 2011 auf The Occidental Observer (Why Mahler? Norman Lebrecht and the Construction of Jewish Genius über Lebrechts Why Mahler? How One Man and Ten Symphonies Changed the World):

Der Fokus liegt hier darauf, uns auf Mahlers überragendes Genie aufmerksam zu machen, und darauf, wie dieses Genie untrennbar mit seiner Identität als Jude verbunden war. Wie immer ist dies überlagert mit der weinerlichen Vision von Mahler dem heiligmäßigen Opfer nichtjüdischer Ungerechtigkeit. Lebrechts neues Buch ist eine weitere Erinnerung daran, wie jüdische Intellektuelle ihren privilegierten Status als selbsternannte Torwächter der westlichen Kultur benutzt haben, um ihre Gruppeninteressen durch die Art zu fördern, wie sie die jeweiligen künstlerischen Leistungen von Juden und Europäern konzeptualisieren. … Dies bezeichnet ein Eingeständnis der Bedeutung ethnischer Rollenmodelle in der Förderung von ethnischem Stolz und Gruppenzusammenhalt, und wie ethnozentrische Juden wie Lebrecht Ersteres gehypt haben, um Letzteres zu fördern. Diese Form von jüdischer intellektueller Aktivität ist eindeutig auf die Beeinflussung „sozialer Kategorisierungsprozesse in einer Weise, die Juden nützt“ gerichtet.

Der einzigartige Aspekt der jüdischen Selbstglorifizierung ist nicht bloß die Produktion von Büchern wie dem von Lebrecht, sondern auch das Ausmaß und die Einheitlichkeit solcher Produktion, und die daraus resultierende breitere kulturelle Wirkung. Andere Gruppen haben zeitweise selbstglorifizierende Texte produziert, zum Beispiel Tom Cahills How the Irish Saved Civilization („Wie die Iren die Zivilisation retteten“, 1995) und Arthur Hermans How the Scots Invented the Modern World („Wie die Schotten die moderne Welt erfanden“, 2001), aber dies sind extreme Seltenheiten, diese Autoren haben auch über nicht damit zusammenhängende Themen geschrieben, und diese Texte scheinen nicht von einem besonders hohen Maß an ethnischem Selbstwertgefühl oder damit verbundenen Faktoren des Ethnozentrismus in ihren jeweiligen Volksgruppen begleitet zu sein. Im Gegensatz dazu ist Lebrechts Buch einfach ein Teil einer stetigen Produktion von Texten, in denen Juden sich selbst feiern, oft mit extrem tendenziösen Behauptungen und absonderlicher und deplazierter Selbstgefälligkeit. Lebrechts neuester Text zum Beispiel ist beinahe ein Nachdruck von Jacques Picards Makers of Jewish Modernity: Thinkers, Artists, Leaders, and the World They Made („Die Macher der jüdischen Moderne: Denker, Künstler, Führer und die Welt, die sie schufen“, Princeton 1998), und dieses ist seinerseits Teil einer Tradition, zu der Heinrich Graetz‘ 11bändige Geschichte der Juden (1853 – 1870), Cecil Roths The Jewish Contribution to Civilization („Der jüdische Beitrag zur Zivilisation“, 1938) und Rebecca Goldsteins Betraying Spinoza: The Renegade Jew Who Gave Us Modernity („Verrat an Spinoza: Der jüdische Renegat, der uns die Moderne gab“, 2006) gehören. (Hier gibt es eine Untersuchung dessen, wie Spinoza ein besonderer Schwerpunkt der jüdischen Selbstglorifizierung gewesen ist.)

Ein grundsätzliches Problem mit vielen dieser Texte, und ein Faktor, der zum Antisemitismus beiträgt, ist, daß darin häufig Juden vorkommen, die sich das ausschließliche Verdienst für Leistungen zuschreiben, bei denen ihre Rolle umstritten, geringfügig oder überhaupt nicht vorhanden war. Heinrich von Treitschkes Beschwerde von 1879 am Beginn dieses Essays betraf die Versuche des jüdischen Historikers Heinrich Graetz, die Vorstellung zu fördern, daß Juden das Verdienst am Werk von Kant und an der Literatur von Lessing und Goethe gebühre. Es ist erwähnenswert, daß der Versuch, das Verdienst am Werk Goethes für sich zu beanspruchen, unter Juden noch heute weitergeht, am prominentesten in zwei Werken, Klaus Berghahns Goethe in German-Jewish Culture (2001) und Karin Schutjers Goethe and Judaism (2015). Es sind auch Versuche auf der Grundlage fadenscheinigster Hinweise unternommen worden, zu behaupten, daß Miguel Cervantes, Autor von Don Quixote (1605), Jude war, und wie Sanderson angemerkt hat, hat es Behauptungen gegeben, daß Shakespeares Werk in Wirklichkeit von einer Jüdin namens Amelia Bassano Lanier geschrieben worden sei. Juden haben auch versucht, Platos „Anlehnung an Moses“ zu beweisen (als modernes Beispiel siehe Carlos Fraenkels Philosophical Religions from Plato to Spinoza).

Richard Popkin (1923 – 2005), ein in Manhattan geborener jüdischer Akademiker, der im Bereich der Philosophiegeschichte arbeitet, war besonders erwähnenswert für seine Bemühungen zur jüdischen Selbstglorifizierung. Während er mittels zweifelhafter Methodiken an der Steigerung von Spinozas Bekanntheit arbeitete, verwendete Popkin gleichermaßen fragwürdige Methoden und Argumente, um die Bekanntheit eines weiteren Juden aus der Zeit der Aufklärung, Isaac La Peyrere, zu erhöhen. Popkin schrieb: „Ich habe seit über einem Jahrzehnt versucht, ihn zu einer der zentralen Figuren im modernen Denken zu machen, aber es ist mir noch nicht gelungen, ihn völlig aus der Vergessenheit zu retten.“[15] Obwohl La Peyreres Leistungen von fast jedem nichtjüdischen Akademiker in diesem Feld als marginal betrachtet werden, stand Popkin an vorderster Front von Versuchen in den 1970ern, Thomas Hobbes durch La Peyrere als einflußreichster und bedeutendster Kritiker der Idee von Moses als Autor des Alten Testaments zu verdrängen, ein Versuch, der letztlich wegen eines entschlossenen wissenschaftlichen Konsens über die „archetypische Originalität“ von Hobbes‘ Kritik an der Religion scheiterte. Popkin wandte seine Aufmerksamkeit später der Verbindung von La Peyrere mit Spinoza zu, obwohl er zugab: „kein Dokument, das das bezeugt, ist gefunden worden“, und daß man bezüglich Spinozas angeblicher Verwendung von La Peyreres Werken „nur spekulieren kann“. Anderswo widmete Popkin sich dem „Beweis“ des „jüdischen Erbes“ von Isaac Newton, den er als „Anhänger von Maimonides“ zu präsentieren wünschte.[16]

Ein weiterer Aspekt der jüdischen Selbstglorifizierung ist in Behauptungen enthalten, daß es bestimmte Aspekte der modernen Gesellschaft ohne Juden nicht geben würde, und sogar, daß Fremdgruppen Juden brauchen, um zu überleben. Ein gutes Beispiel in dieser Hinsicht ist der Klappentext für Norman Lebrechts neuestes Buch Genius & Anxiety: How Jews Changed the World, in dem behauptet wird: „Ohne Karl Landsteiner zum Beispiel gäbe es keine Bluttransfusionen oder größere chirurgische Eingriffe. Ohne Paul Ehrlich keine Chemotherapie. Ohne Siegfried Marcus kein Automobil. Ohne Rosalind Franklin würde die genetische Wissenschaft sehr anders aussehen. Ohne Fritz Haber gäbe es nicht genug Nahrung, um das Leben auf der Erde zu erhalten.“ Diese unglaublich übertreibenden Behauptungen sind aus einer faktischen Perspektive beweisbar falsch. Der Fall von Siegfried Marcus ist diskutierenswert. Pionierarbeit für die früheste Form des Automobils wurde um 1808 von François de Rivaz geleistet, und der Viertakt-Benzinmotor mit innerer Verbrennung, der immer noch die verbreitetste Form des modernen Automobilantriebs ist, wurde in Wirklichkeit von Nikolaus Otto in den 1860ern patentiert. Während manche behauptet haben, daß Siegfried Marcus um die 1870er einen voll funktionsfähigen Motorwagen entwickelt hätte, gibt es bemerkenswert wenige Beweise dafür. Im Gegensatz dazu entwickelte Karl Benz im Jahr 1885 ein benzinbetriebenes Automobil, und dieses wird auch als das erste „Serienfahrzeug“ betrachtet, da Benz mehrere andere identische Kopien herstellte. Auf jeden Fall ist klar, daß Benz unabhängig von irgendetwas arbeitete, das Marcus baute, und daß Marcus selbst von technologischen Innovationen abhängig war, die von Nichtjuden entwickelt worden waren, um sein Projekt zu verfolgen. Kurz gesagt, ohne Siegfried Marcus hätten wir in der Tat den Motorwagen, und nachdem die Kette der modernen Produktion über die technologische Genealogie von Benz zurückreicht, kann zuversichtlich behauptet werden, daß wir den Motorwagen wirklich ohne Siegfried Marcus haben.

Dasselbe Muster kann in jedem Beispiel festgestellt werden, das im Klappentext für Lebrechts Buch genannt wird, und es ist besonders ironisch, daß Lebrecht Landsteiner darin aufnahm, der ein exzellentes Beispiel eines Abweichlers von der jüdischen Norm des hohen ethnischen Selbstwertgefühls war. Landsteiner, ein Konvertit zum Katholizismus, unternahm 1937 rechtliche Schritte gegen einen amerikanischen Verleger, der ihn im Buch Who’s Who in American Jewry aufnahm, und wahr sehr zwiespältig hinsichtlich seiner jüdischen Ursprünge. Es ist anzunehmen, daß er auch gegen Lebrecht rechtliche Schritte unternommen hätte, wenn er heute leben würde. Die Aufnahme von Landsteiner in Lebrechts Buch deutet jedoch auf einen weiteren Aspekt der jüdischen Selbstglorifikation hin – eine Tendenz, die Jüdischkeit des Subjekts zu übertreiben, sodaß seine „weltverändernde“ Leistung für den natürlichen Ausdruck seiner jüdischen Herkunft und Identität gehalten wird.

Dieses Muster wird sogar unter Umständen beobachtet, wo es reichlich Beweise dafür gibt, daß das Subjekt sich von den Juden und vom Judaismus distanzierte und ihnen gegenüber sogar feindselige Einstellungen hegte. Das beste Beispiel in dieser Hinsicht ist Spinoza, der von der Amsterdamer jüdischen Gemeinde exiliert wurde und später einen versuchten Mordanschlag überlebte, der von denselben Juden arrangiert wurde. Spinoza schrieb auch in seinem Tractatus Theologico-Politicus von 1670, in dem er seine Gedanken über den Judaismus ausdrückte, sehr abfällig über den Judaismus und die Juden. Laut Spinoza „gebietet der Judaismus den Hass auf den Feind“ und ist „fleischlich und partikularistisch“.[18] Spinoza behauptete, daß das moaische Gesetz „bloß national“ war und „ein partikularistisches und stammesorientiertes Gesetz, daß keinem anderen Zweck dient als dem irdischen oder politischen Glück der jüdischen Nation.“ Behauptungen, daß der Judaismus eine universale Religion sei, wurden von Spinoza, der im Gott Israels nur „einen Stammesgott, der nicht der Gott der gesamten Menschheit ist“ sah, als Unsinn gesehen. Er erklärte, im Verhältnis zu den Juden „ist es der Hass der Nationen, der sie vor allem als Volk in Existenz hält.“[19] Solche Aussagen und Kontexte haben nicht verhindert, daß Spinoza von einer außergewöhnlichen jüdischen akademischen Heimindustrie als das exemplarische jüdische Genie adoptiert wurde, das Fremdgruppen rettete und die Moderne mit seiner angeblichen jüdischen Brillanz herbeigeführt hätte.[20]

Ein weiterer Aspekt der jüdischen Selbstglorifizierung ist die Bewerbung oder übertriebene Darstellung jüdischer Gestalten, deren Leistungen für gewöhnlich (ohne jüdische Selbstglorifizierungsbemühungen) als bescheiden bis mittelmäßig betrachtet würden. Lebrechts Buch ist wiederum ein nützliches Beispiel, weil er Gestalten wie Franz Kafka und Marcel Proust als weltverändernd anführt. Während diese Autoren Werke produzierten, die fraglos einzigartig und wenn schon sonst nichts, dann interessant sind, ist ihr Status als weltverändernd nach allen objektiven Maßstäben übertrieben. Die Werke beider Autoren, die gleichermaßen um dieselben Themen Neurotizismus und Paranoia kreisen, hatten keinen Widerhall im kulturellen Massenbewußtsein in der Weise, wie es bei manchen ihrer nichtjüdischen literarischen Zeitgenossen der Fall war (Joyce, Woolf, Beckett, Eliot und Yeats, um nur ein paar zu nennen). Und auf jeden Fall gibt es Fragen, warum Romanautoren (besonders Verfasser von langatmigen Nischentexten wie Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) überhaupt als weltverändernd betrachtet werden sollten, besonders in einem Jahrhundert, das mehrere große Kriege erlebte, massive Innovationen gegen Seuchen und die Entwicklung des Fernsehens und des Flugzeugs. Lebrechts Fokus auf Juden ist stattdessen sehr aufschlußreich hinsichtlich einer bestimmten Art von jüdischer Perspektive, die bei sich stark als solche identifizierenden Juden hervorsticht, die ein hohes Maß an Ethnozentrismus und ethnischem Selbstwertgefühl aufweisen. Aus der Perspektive dieser außergewöhnlich ethnozentrischen Individuen zählen nur Juden – ungeachtet der Bedeutung oder Bedeutungslosigkeit ihrer Arbeit oder Leistung. Das vielleicht exemplarischste Beispiel in dieser Hinsicht ist die Rezeption des jüdischen abstrakten expressionistischen Malers Mark Rothko durch Juden. Sanderson bemerkt dazu (2011):

Für Kritiker wie [Klaus] Ottmann ist Rothkos Genie unbestreitbar, und er besaß ein „außergewöhnliches Talent“, das ihm ermöglichte, seine metaphysischen „Impulse mit einer Kraft und einem Magnetismus auf die Leinwand zu übertragen, die Betrachter seines Werkes verblüfft. … Tatsächlich erklärt Rothkos Fähigkeit, dieses Ergebnis zu erzielen – ob absichtlich oder nicht – vielleicht, warum er einst ‚der melancholische Rabbi‘ genannt wurde.“ Für den prominenten jüdischen Kunsthistoriker Simon Schama qualifizieren Rothkos „große vertikale Leinwände mit kontrastierenden Farbstreifen, übereinander angeordneten Farbflächen“ ihn „als Hersteller von Gemälden, die so kraftvoll und kompliziert sind wie alles von seinen beiden Göttern – Rembrandt und Turner.“ Für den ethnozentrischen Schame „sind diese [Rothkos] Gemälde gleichwertig mit jenen alten Meistern… Kann Kunst jemals noch vollständiger, kraftvoller sein? Ich denke nicht.“

Ein Meisterwerk von Rothko

Im Versuch, diese Aspekte der jüdischen Selbstglorifizierung zu erklären, kann man der Möglichkeit nicht entgehen, daß die ethnozentrischsten Schichten der Juden tatsächlich dieselbe Sichtweise von Menahem Nahum beibehalten haben, dem Rabbi des achtzehnten Jahrhunderts, der darauf bestand, daß es allen Nationen mit Ausnahme der Juden an „Verständnis“ fehlt und daß kein Land auf jüdische Führung verzichten kann. Es ist wahrscheinlich, daß das ethnische Selbstwertgefühl bei solchen Individuen so hoch ist, daß sie es in gewissem Sinn unvorstellbar finden, daß Fremdgruppen erfolgreich sein könnten, ganz zu schweigen davon, Juden in der Leistung zu übertreffen. Solch eine Sichtweise würde sicherlich viel von dem erklären, was eine obsessive Suche nach den oft eingebildeten jüdischen Ursprüngen führender westlicher Gestalten und ihrer Leistungen zu sein scheint, und eine gleichermaßen obsessive Suche nach jüdischen Gestalten, die erfolgreich im allgemeinen Bewußtsein von Fremdgruppen hochgehoben und als Blitzableiter für jüdischen ethnischen Stolz positioniert werden können.

Adaptive Eigenschaften der zeitgenössischen jüdischen Selbstglorifizierung

Es gibt eine Anzahl von Merkmalen der jüdischen Selbstglorifizierung, die man als höchst adaptiv im zeitgenössischen und kulturellen Umfeld betrachten könnte. Am offensichtlichsten ist, daß Juden durch Schaffung und Erhaltung eines Umfeldes, in dem die Eigengruppe als einzigartig begabt und mit einer welthistorischen Mission beauftragt gesehen wird, einen hohen ethnischen Zusammenhalt fördern und von Abtrünnigkeit abhalten. Das bemerkenswerteste Beispiel dieser Dynamik im Spiel ist im Mittelalter zu finden, als manche Juden sich für Selbstmord statt Konversion zum Christentum entschieden. Man könnte argumentieren, daß es für diejenigen, die den Selbstmord wählten, psychologisch leichter war, als Mitglied eines begabten auserwählten Volkes zu sterben, als zu einem Status überzulaufen, der laut Elementen der jüdischen Theologie weniger als menschlich war.

Hohes Selbstwertgefühl korreliert auch sehr stark mit dem Allgemeinen Persönlichkeitsfaktor (General Factor of Personality, GFP), der ihrerseits mit einem hohen Grad von sozialem Erfolg und sozialer Wirksamkeit verbunden ist.[21] Im Wesentlichen machen Juden sich durch Förderung eines hohen Selbstwertgefühls der Eigengruppe als Individuen wirksamer beim Erwerb und bei der Hilfe zur Erweiterung von Positionen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Einflusses für die breitere Gruppe. Kurz gesagt bringt hohes Selbstwertgefühl bessere und wirksamere Aktivisten hervor. Das allgemein höhere Selbstwertgefühl, das unter Juden zu finden ist, verglichen mit Katholiken und Protestanten[22], würde in der Tat auf einen erhöhten GFP und erhöhte gesellschaftliche Wirksamkeit im Allgemeinen hindeuten. Man könnte auch vernünftigerweise postulieren, daß ein hohes ethnisches Selbstwertgefühl Ermutigung und Rechtfertigung für psychologische Aggression und verschiedene Formen von Aktivismus gegen Fremdgruppen liefern würde, von denen angenommen wird, daß sie in Fragen des interethnischen Streits intellektuell oder moralisch unrecht hat, und diese Aggression könnte sich auf Versuche in Richtung kultureller und politischer Vorherrschaft ausdehnen. Eine interessante Fallstudie in dieser Hinsicht ist die jüdische Neue Linke der 1960er und ihre Selbstwahrnehmung als in „heroischer Aktion“ gegen Normen der Fremdgruppe befindlich. Sowohl Abbie Hoffman als auch Jerry Rubin verwendeten ganz wörtlich Superheldenallegorien, um sich und ihre Aktivitäten zu beschreiben, wobei Rubin sich mit dem Lone Ranger verglich und Hoffman behauptete: „Ich bin einfach der Kerl, der in einem Cape herumfliegt und auf Lois Lane steht.“[23] In solchen Fällen agieren sehr narzißtische Juden aggressiv in den Kulturen von Fremdgruppen, zumindest teilweise oder vorgeblich im Glauben, daß jüdische heroische „Unterstützung“ für das eigene Wohl der Fremdgruppe notwendig ist – wobei die Fremdgruppe herablassend als unfähig oder nicht dazu bereit gesehen wird, auch nur zu verstehen, was dieses „Wohl“ ist. Ein gewisses Maß an Selbsttäuschung unter Juden wäre in solchen Fällen erforderlich, und dies wird vom Verfasser dieses Artikels anderswo diskutiert.

Eine weitere adaptive Eigenschaft der zeitgenössischen jüdischen Selbstglorifizierung ist, daß es immer eine Möglichkeit gibt, daß Fremdgruppen als Ganzes oder teilweise durch die kulturelle Atmosphäre der jüdischen Selbstglorifizierung überzeugt werden, sie als Wahrheit akzeptieren und sich bereitwillig der jüdischen Führung unterwerfen könnten. Dies kann auf individueller Ebene stattfinden, wobei Mitglieder der Fremdgruppe so daran gewöhnt sind zu glauben, daß Juden einzigartig talentiert oder begabt sind, daß sie mehr dazu neigen, gewissen jüdischen „Guru“-Figuren zu folgen, oder es kann auf breiterer ethnischer Basis stattfinden, wobei Juden im Allgemeinen von Fremdgruppen als besonderes Volk betrachtet werden. Im ersteren Fall gibt es sicherlich keinen Mangel an Beispielen, wo Juden von mäßiger Bedeutung sehr weitverbreitete Anhängerschaften und Zustimmung von Fremdgruppenmitgliedern gewinnen, mit all den Anspielungen auf „jüdisches Genie“, die man von solch einem Szenario erwarten könnte. Im letzteren Fall haben Juden auf Seiten der Linken lange einen privilegierten Status als Opfer und Gurus innegehabt (obwohl das nun nachläßt), und Juden und Israel üben weiterhin einen Hörigkeitsbann auf christliche Zionisten und Aspekte der europäischen Rechten aus und werden von vielen tatsächlich als „Gottes Augapfel“ betrachtet. Zu den Beispielen nichtreligiöser Europäer, die Texte produzieren, in denen die Juden glorifiziert werden, gehören Paul Johnsons A History of the Jews von 1987 und Thomas Cahills Lobschrift The Gifts of the Jews von 1998.

Noch eine adaptive Eigenschaft der jüdischen Selbstglorifizierung und mit der obigen verwandt ist, daß sie gleichzeitig den ethnischen Stolz unter Fremdgruppen verringern und das jüdische Prestige erhöhen kann. Wenn sehr ethnozentrische Juden erfolgreich die Falschheit verbreiten können, daß die Errungenschaften der Fremdgruppe in Wirklichkeit jüdische Leistungen seien, dann wird es eine deutliche Verminderung des ethnischen Selbstwertgefühls in der Fremdgruppe geben. Eine ähnliche Wirkung kann durch kulturelles „Zuspammen“ der Fremdgruppe mit Diskussionen des jüdischen Genies und der jüdischen Einzigartigkeit erreicht werden, und dies kann weiter verschärft werden, indem solche Bemühungen mit kulturellem „Zuspammen“ kombiniert werden, die Juden als schuldlose Opfer irrationaler Gewalt darstellen, die von derselben Fremdgruppe begangen wurde. In diesem Fall werden die Juden zu intellektuellen und moralischen Helden, was das Selbstwertgefühl der Eigengruppe stärkt, während die Fremdgruppe durch ein doppeltes Gefühl der Minderwertigkeit und Schuld gelähmt wird.

Das Umgekehrte ist natürlich, daß Juden eine prominente Rolle bei der Förderung von weißem Schuldgefühl gespielt haben – im Effekt ihre eigene Vergangenheit glorifiziert haben, während sie die Menschen und die Kultur des Westens verleumden. Botschaften der Mainstream-Medien, die weiße Schuldgefühle fördern, sind allgegenwärtig, und die jüdische Verwicklung in den Medien und in Projekten wie „Whiteness Studies“ ist allbekannt.

Maladaptive Eigenschaften der jüdischen Selbstglorifizierung

Die offensichtlichste maladaptive Eigenschaft der jüdischen Selbstglorifizierung ist ihr Potential, Antisemitismus zu provozieren, wie im Zitat am Anfang dieses Essay zu sehen ist. Es ist besonders interessant, daß das Aufkommen moderner Formen des Antisemitismus mit dem Aufkommen europäischer Nationalismen zusammenfiel, die in gewissem Sinn als eine Form von politischer Aktivität betrachtet werden könnte, die dazu bestimmt ist, das ethnische Selbstwertgefühl zu erhöhen. Jüdische Versuche, eine kulturelle Überlegenheit gegenüber den sehr erfolgreichen und von Stolz erfüllten Deutschen des späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts zu behaupten, scheinen eine besonders brisante Quelle ethnischer Reibungen gewesen zu sein.

Jüdische Selbstglorifizierung ist auch etwas, das vorsichtig ausgedrückt werden muß, und sogar sehr ethnozentrische Juden scheinen sich der sicheren Grenzen für die Äußerung ihres ethnischen Stolzes bewußt zu sein. Zum Beispiel schrieb Cecil Roth in seinem Werk The Jewish Contribution to Civilisation:

Der Jude zeichnet sich vielleicht durch ein größeres Maß an Intellektualisierung aus, möglicherweise durch eine Frische der Sichtweise, was natürlich für jemanden ist, deren Herangehensweise eine von außen ist; und als Folge davon durch eine Fähigkeit zur Synthese und zur Einführung neuer Ideen. Er neigt eigentlich dazu, gewisse Charaktereigenschaften zu zeigen, die bei Personen unvermeidlich sind, die durch die Umstände ihrer Geschichte zu einer einzigen soziologischen Gruppe gehören. Mehr zu sagen, ist riskant. [Hervorhebung hinzugefügt]

Nicht nur ist Roths Kommentar ein exzellentes Beispiel für eine auf Umwelteinflüssen beruhende Erklärung der jüdischen Überlegenheit, sondern seine Vorsicht ist auch extrem bemerkenswert. Jüdische Selbstglorifizierung kann riskant sein, weil genau der Streitpunkt um das Verdienst an einer bestimmten Erfindung/Leistung ein potentieller ethnischer Konfliktpunkt ist. Zusätzlich riskiert jüdische Selbstglorifizierung das öffentliche Posieren von Juden als Gruppe, eine Position, die von Juden normalerweise in fast jedem anderen kulturellen Szenario vermieden und heruntergespielt wird. Juden müssen auch Vorsicht üben in dem, wofür genau sie das Verdienst beanspruchen. Marx zum Beispiel für sich zu beanspruchen, trotz seiner Taufe und mancher antisemitischer Bemerkungen, ist ein Unterfangen nicht ohne Risiko, und dasselbe kann man für Texte wie Neil Gablers An Empire of Their Own: How the Jews Invented Hollywood („Ihr eigenes Imperium: Wie die Juden Hollywood erfanden“) von 1998 sagen. Jüdische Behauptungen, für die Schaffung der „Moderne“ und der „modernen Welt“ verantwortlich zu sein, setzen auch einen gewissen kulturellen Konsens voraus, daß dies wirklich gute Dinge sind, die es wert sind, das Verdienst daran zu beanspruchen. Man stellt sich vor, daß, wenn ein kultureller Konsens erreicht würde, daß die „Moderne“ schlecht oder negativ für Europäer war, Texte wie Norman Lebrechts neuestes Buch schnell verschwinden würden.

Am katastrophalsten ist, daß jüdische Selbstglorifizierungsversuche potentiell als das identifiziert werden können, was sie wirklich sind, wodurch diese Versuche scheitern und dann in Wirklichkeit ein schlechtes Licht auf die Juden werfen. In einer Schrift aus den 1970ern drückte der niederländische Spinoza-Experte Hubertus G. Hubbeling ein Wissen um den fundamentalen und seit langem bestehenden Unterschied zwischen Juden und Nichtjuden bei der Interpretation von Spinozas Bedeutung aus. Hubbeling schrieb gegen Ende seines Werkes Spinoza’s Methodology mit kaum verhüllter Irritation über den spezifisch jüdischen Charakter des Versuchs, Spinozas Bedeutung zu übertreiben:

Es gibt manche jüdische Autoren, die sehr stark die Bedeutung von Spinozas Beitrag zur Entwicklung demokratischer Ideen betonen. Joseph Dunner zum Beispiel stellt ihn in dieser Hinsicht über Locke. L. Feuer macht aus Spinoza den ersten demokratischen politischen Philosophen: „Die politische Philosophie von Spinoza ist die erste Erklärung des Standpunkts des demokratischen Liberalismus in der Geschichte.“ … Nach Meinung Ihres Verfassers wird Spinozas Bedeutung hier übertrieben.[24] [Hervorhebung hinzugefügt]

Wenn die vollen Konsequenzen und Wirkungen der jüdischen Selbstglorifizierung allgemeines Wissen würden und Antisemitismus befeuerten, würde das eindeutig eine schädliche Wirkung auf die jüdische Position in der westlichen Kultur und Gesellschaft haben.

Fazit

Obwohl jüdische Selbstglorifizierung in existierenden Studien des Antisemitismus fast völlig fehlt, hat sie eine wichtige Rolle bei der Schaffung von interethnischer Reibung über historische Zeitspannen gespielt. Jüdische Selbstglorifizierung, die sowohl in der Diaspora als auch in Israel weiterhin gedeiht, sollte als extremes Beispiel für positiven und negativen Ethnozentrismus betrachtet werden – daß sie jüdische Eigengruppenloyalitäten und jüdisches Selbstwertgefühl bestärkt, während sie die Loyalitäten und das Selbstwertgefühl von Fremdgruppen schwächt. Zu der Zeit, da ich dies schreibe, ist jüdische Selbstglorifizierung sehr adaptiv für Juden, die in fast allen Sektionen der westlichen Kultur und Gesellschaft eine kulturelle Prestigeposition einnehmen und die Selbstglorifizierung benutzen, um dieses Prestige zu sichern und auszuweiten. Jüdische Selbstglorifizierung ist sehr erfolgreich bei der Stärkung des jüdischen Aktivismus gegen Fremdgruppen gewesen, und zusammen mit Opfernarrativen, die selbst eine Form von historischer Glorifizierung sind, war sie erfolgreich darin, europäische Fremdgruppen mit einem doppelten Gefühl der Minderwertigkeit und Schuld zu lähmen. Versuche, europäischen ethnischen Stolz weiter zu senken, durch Anschuldigungen wegen vorgeblicher historischer Übel oder durch Kooptierung, Relativierung oder Universalisierung ihrer ethnischen Leistungen, werden weiterhin ein entscheidender interethnischer Konfliktpunkt zwischen Europäern und Juden sein. Eine entscheidende Aufgabe für diejenigen, die an der Verbesserung der Aussichten für die europäischen Völker interessiert sind, wird daher in gewissem Ausmaß das Finden von Möglichkeiten zur Erhöhung des Gruppenstolzes und zur Schaffung eines kulturellen Konsenses zur Verminderung jenes der Juden sein.

Fußnoten:

[1] Saxe, L. et al. „Measuring the Size and Characteristics of American Jewry: A New Paradigm to Understand an Ancient People,” in Rehbun, U (Hrsg.) The Social Scientific Study of Jewry. Sources, Approaches, Debates (Oxford: Oxford University Press, 2014), S. 37 – 38.

[2] Siehe den Erlaß für die Juden Preußens (17. April 1750) von Friedrich II., der die Zahl der Juden nach Berufen darstellt, denen der Wohnaufenthalt in Berlin erlaubt wurde.

[3] Hartley, E. L., Rosenbaum, M., & Schwartz, S. (1948). Children’s Perceptions of Ethnic Group Membership. The Journal of Psychology, 26(2), S. 387—397.

[4] Smooha, S. (1987). Jewish and Arab ethnocentrism in Israel. Ethnic and Racial Studies, 10(1), S. 1—26.

[5] Brown, L. M., McNatt, P. S., & Cooper, G. D. (2003). Ingroup romantic preferences among Jewish and non-Jewish White undergraduates. International Journal of Intercultural Relations, 27(3), S. 335—354.

[6] Cofnas, N. (2018). Judaism as a Group Evolutionary Strategy. Human Nature, 29(2), S. 134—156, (153).

[7] Rosenberg, M. (1989) Society and the adolescent self-image (Rev. Ausg.), Princeton, NJ: Princeton University Press.

[8] Markstrom, C. A., Berman, R. C., & Brusch, G. (1998). An Exploratory Examination of Identity Formation among Jewish Adolescents According to Context. Journal of Adolescent Research, 13(2), S. 202—222.

[9] Rutchik, A. (1968). Self‐Esteem and Jewish Identification. Jewish Education, 38(2), S. 40—46.

[10] Rovner, R. A. (1981). Ethno-Cultural Identity and Self-Esteem: A Reapplication of Self-Attitude Formation Theories. Human Relations, 34(5), S. 427—434.

[11] Hofer, P. (1989). The Role of Manipulation in the Antisocial Personality. International Journal of Offender Therapy and Comparative Criminology, 33(2), S. 91—101.

[12] De Keersmaecker, J., Onraet, E., Lepouttre, N., & Roets, A. (2017). The opposite effects of actual and self-perceived intelligence on racial prejudice. Personality and Individual Differences, 112, S. 136—138.

[13] Patai, R. (1996) The Jewish Mind Detroit: Wayne State University Press, S. 324.

[14] Dresser, D und Friedman, L. (2004) American Jewish Filmmakers University of Illinois, S. 7.

[15] Popkin, R.H. (1978) ‘Spinoza and La Peyrere’ in R. Shahan und J. Biro, Spinoza: New Perspectives Norman, Oklahoma.

[16] Popkin, R.H. (1990) Essays on the Context, Nature, and Influence of Isaac Newton’s Theology Boston: Kluwer.

[17] Zitiert in Biemann, A (2012) Dreaming of Michelangelo: Jewish Variations on a Modern Theme Stanford, Kalifornien.

[18] Strauss, L. (1965) Spinoza’s Critique of Religion New York, S.18.

[19] Donagan, A. (1988) Spinoza New York, S. 9.

[20] Siehe zum Beispiel Harry Wolfsons zweibändiges Werk The Philosophy of Spinoza, Joseph Dunners Baruch Spinoza and Western Democracy, Lewis Feuers Spinoza and the Rise of Liberalism, Leon Roths Spinoza, Descartes, and Maimonides, die vielen Werke von Richard Popkin, Margaret Jacobs The Radical Enlightenment, Marjorie Glicksman Grenes Spinoza and the Sciences, Steven Nadlers Spinoza: A Life und sein Spinoza’s Heresy: Immortality and the Jewish Mind, Jonathan Israels Radical Enlightenment: Philosophy and the Making of Modernity, 1650—1750, Michael Macks Spinoza and the Specters of Modernity: The Hidden Enlightenment of Diversity from Spinoza to Freud, Steven Nadlers A Book Forged in Hell: Spinoza’s Scandalous Treatise and the Birth of the Secular Age, und Rebecca Goldsteins Betraying Spinoza: The Renegade Jew Who Gave Us Modernity

[21] Erdle, S., Irwing, P., Rushton, J. P., & Park, J. (2010). The General Factor of Personality and its relation to Self-Esteem in 628.640 Internet respondents. Personality and Individual Differences, 48(3), S. 343—346.

[22] Rovner, R. A. (1981). Ethno-Cultural Identity and Self-Esteem: A Reapplication of Self-Attitude Formation Theories. Human Relations, 34(5), S. 427—434

[23] Jezer, M. (1993) Abbie Hoffman: American Rebel Rutgers University Press.

[24] Hubbeling, H.G. (1964) Spinoza’s Methodology Royal Van Gorcum, Netherlands.

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Der deplazierte Minister: Irlands und Israels Alan Shatter von Camillus

„Etwas anderes als weiß werden“: Irland und radikaler jüdischer Aktivismus von Andrew Joyce, worin Alan Shatter ebenfalls vorkommt

Es ist alles biologisch, Teil 2 von Kevin Alfred Strom, mit weiteren „netten“ Bibelzitaten

Jahwe im Alten Testament von Osimandia

„Zivilisation“ im jüdischen Sinne von mir (unter Verwendung eines Artikelausschnitts von Osimandia)

Unruhestifter de luxe von Osimandia

Die Judenpolitik Friedrichs des Großen: Zwischen Eindämmung und Profit, Teil 1, Teil 2 und Teil 3 von Guillaume Durocher

Danke, aber nein danke („Nehmt eure ‚Segnungen‘ und geht“) von Andrew Hamilton

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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7 Kommentare

  1. Hat dies auf Chaosfragment rebloggt und kommentierte:
    Faszinierend, interessant, brisant.

    Antworten
    • > Zu Yascha Mounks multiethnischem Experiment und seinen „Verwerfungen“:

      Der Mann beschreibe nur die offensichtliche gesellschaftliche Entwicklung. Mit „wir“ seien wir alle gemeint und nicht irgendeine sinistre Gruppe. Kein „White Genocide“ irgendwo. (Dies deckt sich komplett mit den „Mainstream“- Erklärungen zu Koudenouve Kalergi und seiner Mischlingsrasse unter Führung der Juden als „neuer Aristokratie“: Einfach nur eine Beschreibung des damaligen ist Zustands und eine Zukunftsprognose auf Grundlage sich abzeichnender Tendenzen, die sich zufällig aus den historischen Entwicklungen ergeben hätten). <
      —————–

      Unser guter Freund ("Arsch der Schwerter") ist vorsichtiger geworden, und bedient sich, nicht ungeschickt, des Konjunktivs.
      Vielleicht bin ich ja zu dünnhäutig geworden, doch erinnert es an die Taktik, Ungeheuerlichkeiten rauszuhauen, um sie danach als "Satire" darzustellen – Hehe, die blöden "Rechten", denen kann man auch alles aufhucken …

      Antworten
      • Schildbürger

         /  Oktober 24, 2019

        Wollte mich ja eigentlich aus Zankereien dieser Art raushalten… aber für mein Textverständnis bezieht das Zitierte darauf was man sowohl von „Linken“ als auch von koscheren Patrioten immer zu hören bekommt wenn man ihnen unzweideutige Aussagen der Itzigen präsentiert.
        Die vorherige Diskussion hatte sich darum gedreht warum es so schwer ist solcherlei Inhalte zu vermitteln, selbst wenn sie noch so fundiert sind oder auch aus den Mündern der üblichen Verdächtigen höchstselbst kommen.

      • Ich habe diesen Kommentar von B-Mashina ebenfalls gelesen und kann bestätigen, daß das oben von Dir – hildesvin – Zitierte nicht seine eigene Aussage ist, sondern das, was Sonnenstaatländer und andere Linke auf „selbstbelastende“ jüdische Aussagen und unsere darauf bezogene Kritik antworten – eben um zu zeigen, auf welche geistig-argumentativen Hemmschuhe man da stoßen kann und (so wie ich das aufgefaßt habe) auch als Ausgangsmaterial für kontraargumentative Überlegungen unsererseits.

        Ich glaube Du bist da wirklich zu dünnhäutig und flöhehustenhörerisch geworden, hildesvin. Es ist auch nicht notwendig, daß Du B-Mashina jedesmal verbellst, wenn hier Kommentare von ihm erscheinen; ich bin ja nicht neu in der Bloggerei und passe schon auf, und seine Wortmeldungen hier müssen ja nach wie vor durch einen Filter, wie er weiß.

        („Hier wache ich!“, wollte ich deshalb schon einmal schreiben, in einer Doppelsinnigkeit, die meiner noch unveröffentlichten Romanfigur Talitha Kremser-Marks würdig wäre; aber ich wollte nicht riskieren, Dich damit zu vergraulen, wie ich es offenbar vor einer Weile mit lupus mit meiner Antwort wegen Saras Kommentaren getan habe.)

  2. > „Man kann den Juden nennen was man will, einen Schwindler, einen Dieb, einen Luegner, es wird alles von ihm abfliessen wie Wasser von einem Regenmantel, aber nenne ihn einen Juden und man ist erstaunt wie er sich windet: Ich bin enttarnt!““

    Wobei ich jetzt nicht mehr weiß, von wem das ist, eventuell sogar von IHM? <
    —————————————————-
    Entweder bei Victor Klemperer, oder bei Jud' Tucholsky. Ich brüte noch. Auf WEN derjenige sich bezieht, ist mir entglitten, aber: Rein in der Sache stimmt es, schlicht und ergreifend. Heißest du … Rumpelstilzchen?

    Unabhängig davon, der NS war natürlich nicht das Gelbe vom Ei. Der Begriff selbst ist von tschechischen solchen, die Symbolik teils mit heißer Nadel gestrickt, teils von den Spaghettifr …in plumper Weise übernommen. Geschenkt.

    Antworten
  3. Das akzeptiere ich. Ich werde ihn dennoch fürder ignorieren, egal, was er absondert.

    Antworten
  4. Lassen wie es bei status quo, da war doch schon einmal etwas.

    Antworten

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